'gen ein Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen Nr. 83 Dienstag den 9. April 1872 Gießen, den 6. April 1872. )en Auskunft er- Thiers' Rede Preis vierteljährig 1 fl. 12 Ft. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. r; Weinberg, II., berührt fühlte. UebrigenS ober sei, Dank der Armee, welche eine Armee des Gesetzes sei, die Ordnung durchaus nicht bedroht, ebenso wenig, wie der äußere Friede. Diese Aevtzerung ist als eine Widerlegung der in der Lust schwirrenden Alarmgerüchte anzusehen, und als solche war sie, bei der Leichtgläubigkeit der französischen Deputaten, wohl an ihrer Stelle. Aber Herr Thiers verweilte nun bei seinem LieblingSthewa vom europäischen Frieden und Frankreichs Stellung in Europa so lange, daß er durch seine wortreichen Variationen den günstigen Ein- drrck seiner Erklärung wieder ein wenig abschwächte. Nicht als ob man glaubte, daß bei Herrn Thiers selbst hinter der Fülle der Betheuerungen seiner friedlichen Gesinnungen sich kriegerische Hintergedank>n versteckten. ThierS spricht gewiß die Wahrheit, wenn er alle kriegerischen Absichten ableugnet. Auch was er über die im Allgemeinen friedlichen Zustande Europas sagt, ist ohne Zweifel der aufrichtige Ausdruck seiner Ueberzeugung. Aber da man weder in Frankreich noch in Europa ihm die Thorheit zutraut, die Vorbereitungen zu nahe bevorstehenden kriegerischen Abenteuern zu treffen, weshalb ergreift er denn mit einer Art von Leidenschaft jede Gelegenheit, um die Welt über seine Absichten zu beruhigend Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Der Grund ist einfach der: weil viele der von ihm beantragten und mit Eifer betriebenen Maßregeln dem Friedensbedürfniß Frankreichs nicht vollkommen Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. N ö d e r. 1 Kreuz. lt ri(, des Vol- -"ckmanli. 1 ich in «nb reelle Ve- iu sichern. leier. er Meier. & 2/ gegen- Bestellungen auf den Gießener Anzeiger gM WA’ag XÄLtl,|l,lll,| ®- *' aIS QUd) bei °“en Aboimeiiten, welche den Anzeiger bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für daS 2. Quartal zu 1 fl. "•** Bekanntmachung. Zum Zwecke der Verbesserung der inländischen Pferdezucht niittelst Verbreitung guter Stuten, wird in der Kürze wieder ein Ankauf von 8 bis 10 Stuck guter Zuchtstuten m Norddeutschland, behufs deren Wiederverkaufs an inländische Pferdezüchter, vorgenommcn iverden und sollen die anaekauften Stuten Mttte dieses Monats unter den früheren Bedingungen zur Versteigerung gebracht werden. Wir machen das landwirthschaftliche Publikum auf diesen Ankauf einstweilen mit dem Anfügen aufmerksam, daß der Versteiaerunastermin noch naßer bekannt gemacht werden wird. ° a ' 1 en. i ,kw»«dte N®’ u /tllrbesstN' rt. ,ooo. liM Piümm: I cmlidi: Eapital- id Ntntcn-Ler- alle auf Reisen An die Großherroglichen Bürgermeistereien des Stadtgerichts-Bezirks Gießen. Betreffend: Die Führung der Handels-Register. Sie wollen uns ein, auf Grund der Ihnen von Großherzoglichem Steuer - Commissariat zugckommeneu Liste der Gewerbetreibenden Ihrer Gemeinde ,u fertigendes Verzeichniß über diejenigen, welche sich im Jahre 1871 neu etablirt oder ihr bereits bestandenes Gewerbe in irgend einer Weise, namentlich durch Handelsbetrieb, geändert und erweitert haben, mit Beifügung der Art des Gewerbes eines jeden Einzelnen, baldigst vorlegeu, um etwa nöthig scheinende Einträge in das Handels-Register vollziehen zu können. Gießen, den 7. April 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl. Welt - Ausstellung in Wien 1873. . ™ 8;itU,l9 d°r Kaiserlich Oesterreichischen Regierung wird im nächsten Jahr eine Welt-Ausstellung in Wien abgehalten. Dieselbe soll am ^M«i l873 eröffnet und am 31 October desselben Jahres gesch osten werden. Die Ausstellung soll Landwirthschaft, Jiidnstrie und Kunst umfassen, überhaupt das Kulturleben der Gegenwart und das Gesammtgebtet der Volkswrrthschaft darstellen. 1 v Das Deutsche Reich wird bei dieser internationalen Ausstellung als ein einheitliches Produktionsgebiet vertreten sein. Es wurde eine Dcnticke Central. Commission gebildet, welche für de» Umfang des Deutschen Reichs die Oberleitung der Ausstellungs-Angelegenheiten übertragen ist. 4ur Wabruna der 2">eresten der Deutschen Aussteller am Orte und während der Dauer der Ausstellung werden Commissarien des Reichs Sorg? tragen. Irr der, einzelnen Deutschen Staaten wurden Landes-Commi siouen gebildet, welche mit der Deutschen Central-Commission in unmittelbarem Geschäftsverkehr stehen die Aufforderungen zur Bctheittgung au der Ausstellung erlassen und die Bedingungen der Thcilnahme veröffentlichen. - Die von Großher oqlichem Miniite'rinm des Innern für das Großhcrzogthum Hessen bestellte Landes-Commission besteht aus den Präsidenten und General-Sekretären der beiden Centralstellen für di- Gewerbe und für die Landwirthschaft, sowie dem Großherzoglichen Gallerie-Jnspector. , n “T b'^'.dkts. hat die unterzeichnete Commission eine Bekanntmachung und Einladung zur Bctheilignng an der Wiener Welt-Ausstellung ALSMiAVSWWic®*---- “•“**”*« w* ***** > dadurch gewährt werden, daß auf öffentliche Fonds beinahe alle Kosten, welche mit Mts., sind auch die Erleichterungen A^eichKet^ welche den Ausstellern Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß der Termin für die Anmeldungen bald abläuft und daß ANMrwUNgr,», — gerben. zuw 13 April l. I. zuxegangen sind, voraussichtlich keine Berücksichtigung mehr finden können. Anmeldeformnlarien und Exemplare tor früheren Bekanntmachungen können bezogen werden: Von der Großherzoglichen Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein, sowie von den Vorständen der Localgewerbvereine; von der Großherzoglichen Centralstelle für die Landwirthschaft und die landwirthschaftlichen Vereine, den Präsidenten der land- wirthschaftlichen Provinzialvereine und den Directoren der landwirthschaftlichen Bezirksvereine. Darmstadt, den 5. April 1872. Grotzherzogliche Landes - Commission für die Wiener Welt - Ausstellung. WO i rlin, jetzt | (213) | ilääb I. K. D. Kohlenegz t des Großsürstrn e. - Diener un) stiedrich griebritb. 5 der Tbeatmveu in Livingstone.- ourcr. nwart- — iia von Siant- - iaMlofal in unep ?rücke tifA « rrfjin. Lckloß $r. i!loingstove > Die französischen Gesetzgeber haben auf einige Wochen Ferien gewacht, thetls um sich ton den Ansircngungen des parlamentarischen Feldzuges zu erholen, thetls um chr Licht auf dem engeren Schauplatz ihrer heimischen Bezirke leuchten zu lassen, theils auch irofel, um sich über die Stimmung im Lande persönlich zu informiren, dem guten Rath zufolge, den ihnen Herr Thiers jedesmal, wenn sie in die Vakanzen gehen, m-'t auf den Weg zu geben pflegt. In den letzten Tagen wurde etvas rasch und eckig gearbeitet, das Budget für 1872 im Sturme durch- berathen, was Henn Lhiers nicht gerade unerwünscht war. Gern hätte Herr Thiers die Abgeordneten noch einige Tage langer zusammen gehalten, um ihnen ihre Zustimmung zu seinen Stcuerprojecten in der Eile abzvpressen, an denen er mit unbeugsamem Starrsinn festhält. Dies ist ihm indessen nicht gelungen, was man aber nicht als ein Unglück betrachten kann. Bedenklicher ist es, daß auch die Berathung des Postvertrages mit Deutschland, die schon ungebührlich verschleppt worden ist, bis nach den Ferien vertagt werden mußte. Denn da die Kammer erst am 23. April wieder zusammen tritt, so wird die Beschlußfassung über den Vertrag sich schwerlich so rasch erzielen lassen, daß die Ratification desselben bis zu dem bestimmten Termin, dem 1. Mai, erfolgen kann. - -........... _ - ,( Bevor die Versammlung sich »«tagte, hat Herr Thiers e« sich nicht »er- zu entsprechen schetnen. Dies suhlt Herr Thiers sehr wohl und deshalb empfindet sagen können, einige Worte de« Abschieds an fie zu richten. In dieser Abschieds- er das Bedürsniß, um so kräftiger die Frtedseligkcit seiner Gesinnung zu betonen rede sprach er sich mißbilligend au» über das Bestreben der Fraetionen, stets Be- und unausgesetzt aller Welt zu bewctsen, daß seine Maßregeln in der Thal keinen unruhigung hervvrzuiufen, durch welche Aeußerung die Rechte sich unangenehm kriegerischen Charakter tragen, sondern nur der Erhaltung des Frieden« dienen f».. »i««=•«■ ■«»«■ >-«■ SUXÄwS”.Sw“SS!S ”“wt ---»-Z.7L £sä£- „Xä" SttC. X L im Staatshaushalt erscheint Herrn Threrö als e F $ Qne untcr Beachtung des Gutachtens der Commission des Reichstages und der in- Die Verwaltung darf nicht gelahmt werden, ^ ^u-gab nsi(. bemessen • fischen eingetretenen politischen Veränderungen einer neuen Prüfung unterzogen flenntet, ja auch ein Mik)» «TO «•*' UVÄ worden u«7 wird in der danach veränderten Gestalt Ihrer Beschlußfassung unter- spruchen kann und SchiffsahrtS- Frankreich. Folge dessen nur ungefähr 3500 anstatt wie früher 5- bis 6000. Die Bilder Mi Kunnihistt. Deutschland. Neuerdings verlautet vielfach, die Regierung beab- wieder zu besetzen, und zwar sei der Superintendent Darmstadt, 7. April, sichtige, die vacante Prälatur ä«,».., ...»........... »«• kää-;; Verträge die gegenseitigen Verkehrsbeziehungen auf dem Fuße der meistbegünstigten Nationen erzielt und, wie zu hoffen, die Grundlage für die Anknüpfung intimerer ö. - t « • < ......- r -Z. . bnnrrxi A Al IMlOPti diese gute Politik auf Erhaltung des Weltfriedens abzielt, dieselbe billiger haben, und Thiers könnte sich immerhin manche Abstriche an seinem Kriegsbudget gefallen lassen, ohne den Frieden, einen pax cum dignitate, den f"~ r S Ä und a^edehnterer Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Portugal bilden sauen iu||tn, vyuv vu. o•••"" r------- ° ' gYnnxfÖ h J „ durch wird Der Vertrag wird Ihnen zur Genehmigung vorgelegt werden. Eoenso !?; tffiS LLLLL 'Ä"-^ *■■■ »■ •» ?•»”'•» «js»«SSt Biichmesh2' lijglische Gmrralko! Vivaucni daiüber ilgrissen worden str Men und verfolg »«schaffen. Der ' England als eine solcher barbarische! Paris, 4. April. Die deutschen Maler haben zur diesjährigen Pariser Gewälde-Ausstellung nichts gesandt. Sonst pflegten sie ein Contingent von 2000 Gemälden zu stellen. Die Zahl der Bilder, die ringesandt wurden, beträgt in den Instinkten seines Volkes zu schmeicheln, und diesen Instinkten die Mittel zu ihrer Bethätigung zu bieten. Er vermag es nicht über sich zu gewinnen, den Geist der Nation mit FriebenSgevanken und Friedensliebe zu erfüllen, darin würde er eine Er iedrtgung des Nationalgeistes sehen. Ihm selbst traut Niemand eine Thorheit zu, und er persönlich genießt das Vertrauen der europäischen Mächte. Aber Frankreich in Wege zu lenken, die auch eine Bürgschaft für die Zukunft bieten, das vermag er nicht, das will er nicht. Ist es daher zu verwundern, wenn Italien trotz aller Resignation des Herrn Thiers in seinem Mißtrauen beharrt? Man weiß eben, baß die gute Politik des Herrn ThierS feinen Nachfolger nicht bindet, da Thiers ja selbst demselben die Mittel zu einer unsinnigen Politik zur Verfügung stellt. Dr. Dimon zu Gießen zum Prälaten besignirt. Derselbe huldigt keiner extremen Richtung und zeichnet sich durch einen von allen Seiten anerkannten wissenschaftlichen Esser aus. (Fr. I.) Berlin, 6. April. Die Rcichsgoldmünzen sind in der letzten Zeit in größerem Umfange in Umlauf gesetzt worben; namentlich wird uns berichtet, daß bei der Gehaltszahlung an die Staatsbeamten Zahlungen in Gold in bedeutendem Maße ei folgt sind. Der Geburtstag des Kaisers wird in der Regel zu außerordentlichen Gesuchen um Begnadigungen und Unterstützungen benutzt, weil bas Publikum an diesem Tage voszugsweise Gewährung seiner Bitten hofft. Im Cabinet sind in diesem Jahre 2400 Begnadigungsgesuche in Militär- und Ctvilsachen und ca. 5000 Unterstützungsgesuche aus allen Theilen Preußens eingegangen. Man kann sich aljo einen Begriff von der Arbeit machen, welche die Beamten des Civil» und Militärcabinets in diesen Tagen zu bewältigen haben. Berlin, 8. April, Nachmittags. Der Reichstag ist soeben mit folgender Thronrede eröffnet worben: Geehrte Herren! Ihre Thätigkeit wirb in der bevorstehenden Session in erster Linie durch die Fortführung der im Vorjahre begönne- Heilung entgegen. Die Grundlagen für die deutsche Verwaltung sind gelegt, die Rechtspflege ist gesichert und die Universität in Straßburg soll am 1. Mai d. I. in's Leben treten. Für den außerordentlichen Aufwand, welchen die Einrichtung der damit zu verbindenden wissenschaftlichen Institute erheischt, wird auf die Hülfe des Reichs gerechnet werden dürfen. Eine Uebersicht der bisher erlassenen Gesetze und allgemeinen Anordnungen, sowie über den Gang der Verwaltung des Landes, wird, entsprechend der Vorschrift des Gesetzes vom 9. Juni v. I., Ihnen zugehen. Sie werben, geehrte Herren, die Befriedigung theilen, mit welcher die verbündeten Regierungen auf die Ergebnisse dieses ersten Jahres beS neu begründeten Deutschen Reiches zurückblicken und der ferneren staatlichen und nationalen Entwicklung unserer inneren Einrichtungen mit freudiger Zuversicht näher treten. Mit derselben Genugthuung werden Sie die Versicherung entgegcnnehmen, daß eS der Politik Se. Majestät des Kaisers und Königs gelungen ist, bei allen auswärtigen Regierungen das Vertrauen zu erhalten und zu befestigen, daß die Macht, welche Deutschland durch seine Einigung zum Reiche gewonnen hat, nicht nur dem Vaterlanbe eine sichere Schutzwehr, sondern auch dem Frieden Europas eine starke Bürgschaft gewährt. Paderborn, 2. April. Man schreibt dem W. M.: „Gestern Abend wurden Hierselbst zwei Soldaten des hier garnisonirenden 53. Inf.-RegimevtS von einem Polizei - Sergeanten erstochen. Wie man sagt, sollen die beiden Soldaten denselben verfolgt und zuletzt bei der evangelischen Kirche angegriffen haben. Der Polizist ober zog, da er von seinem Degen keinen Gebrauch mehr machen konnte, einen Dolch hervor und stach mit demselben den Einen gleich derartig in die Gurgel, daß derselbe mit gellendem Geschrei todt zu Boden sank, den Anderen aber traf er mit zwei Stichen so, baß derselbe heute Morgen seinem Kameraden ins Jenseits nrchgefolgt ist." München, 7. April. Prinz Leopold, zweitältester Sohn des Prinzen Luitpold, bat in Wien um die Hand der kaiserlichen Prinzefsin Gisela angehalten und eine zufagende Antwort erhalten. Mühlhausen, 2. April. Herr Urbain-Lefevre, Lehrer an der hiesigen Handelsschule, ist, dcr allgemeinen Vcrmuthung nach, im Verdachte stehend, mit der Elsässer Liga zu verkehren, in Verhaft gebracht worden. Gleichzeitig mit der Verhaftung fand eine Hausdurchsuchung in zwei Druckereien statt. fr'1» kdkS, w 1 , ar UWdW® w 9, J« l" e M bis fe iw« delilMv Wä) ifl Ichn: so W itkn RMlitzM au iimigungen ach"" .ost ist und als sol hüten eigen sind, tu Umstand, daß i s-tini, seine harter Spiel ist, welche-1 mH vMm " MvN, 8. U Antiochia (Tyr Aktövlet. Die Ha< eine Reduktion der Heereslasten feinen friedlichen Absichten am würde. Er schmiedet eine furchtbare Waffe: so lange er am Ruder ist, ist vaS ganz unbedenklich, denn er ist zu klug, um diese Waffe wie ein Toller zu gebrauchen. Aber wie lange wird er am Ruder bleiben, und wer wird auf ihn folgen? Die Möglichkeit ist immer vorhanden, daß sein Nachfolger, um seine Macht zu befestigen, den chauvinistischen Leidenschaften schmeicheln und von den Waffen, die ihm Herr ThierS im Interesse der..OrdyMa und M liefert der ThierS'schen Politik: er will den Frieden aufrichtig, aber sein Naturell, seine Vorurtheile treiben ihn, gerade den abenteuern- S hlNM, 6. oirbtU lMüht hüc a tMAssl man, in welcher dieselbe auf E darüber ju interpelfire, sillö auch in allen ar behölde einet Düricheu Mehrere Barb in der Thai nach All erfahren, wie ti kam eignen Skeußerung, ni iinfelben eben ju beiäs W.r wallen ni [!««lnsellig qehandel h|tn Gegenstände die versehen, t ? 'n bettel > beÄö m Krieg, sondern durch die gute Politik sich wieder zu der Hohe d-s sch edSrlchü,r. lichen Berufes erheben muß, den es nach Thi-r« Ansichten mit Recht bean- töt da- Inifc btt *9(n hat, ’ der in, verzogen 9 unter, der Ge. Nt schon die der. uglhenbe ? Zweck, tönogatt ptechrndr de- Ver. st zulegen. 1 gemein. ‘«3 unter er auszu. 9 hervor- nsstcht i|l b{. Itntt Bt> gen, »ei. iitung der d Vcrtval' IsLaltlichm 1871 hat der Poß. ebenso wie anzofischen Rtug mit id)tn Bun- Hi erlasse,. Die mit tymlungtn »kicher nach rchisssahrtS- »kgünsligten ig intimerer ugal bilden n. Eornso .Convention itigen pojla- tem Wachs« । Lefestigung vor. Die tem ia-lich der gelegt, die Mai b. 3- tzmiaMg aus die Hülse ichnen Gr« valtiing des 3., Sh« ivelcher die neu begrün» d nationaltn näher treten, ithmen, daß d alltn aus« in, daß die in hat, nicht :en Europa'- Abend M- ^aimevtS von Cfn Loldaten haben- Der enirlifl i« ™ lin W«6 , Ä4»«»W ptinjfn 8«11' mil t»61' mit 6» $u‘ iao8,n' 1 Bit 8il»> . •’*! m» hat der Wechsel. 1860r Loose 92 Vs „ I6OV2 1864r Stadt Florenz — k. 8. 985/8 k. 8. 993/4 k. k. k. k. 8. 1047/g 8. 963/g 8, 93V2 8. 873/4 Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Dis conto fl. 250 v. 1854 85 Priori tätslooae — Oestr. 1858r Aetlen. Frankf. Bank 144 Frankf. Vereins-Kasse 143Vs Darmst. Bankact. 4851/2 Wien Bankaotien 881 Oest. Creditaot. 361V2 GaUzien 272 »»»L “Ä.™ SSfäf »■ - >- SsÄutet s ms isr» .... 3ÄS”,*' ifÄS England. Ponbotl Die wiederholten FriedenSderslcherungen de« Herrn ThierS er- regen auch in'England ein gewisse« Aufsehen. Die .Time«" «-'fall: bei einet Bttrachtung der jüngsten Aeuherungen de« Peasidenten anscheinend halb abflcht«. w« in de7T°n der Ironie. Sie sagt: „Trotz all' dieser harmlosen Erk ar ngen aestedt Hr. Thier« doch, daß die Armee fein erster Gedanke ist. ^i- Armee re oraanistrcn heißt bei ihm Arankreich reorgamstren. Wie gewöhnlich hat " keine G-dnlv mit den kindischen Menschen, die nach Rache schreien. Seme einzigRache b,siebt in der Reorganisation der nationaien Streitkräfte b,S zu dem Punkte,^ daß Krankreich in die Lage kommt, di- Stellung einzunehwen, die es stets behaupten sollte. Es ist nicht immer sehr l.icht, die wirklichen Absichten de« Herrn Thier« „ cr(,,ünten. Meint er etwa, wenn er sagt, er wünsche nur den Frieden, er füble sich nicht stark genug, Krieg anzufangen? Und wenn er diesenigen seiner LandSieute, welche na» Rache schreien, zurechtweist, tadelt er dann etwal nur ihre ilnaeduld weil sie heute Etwa« sordern , wa« nur allmählich zu erlangen ist f H rr Thie'r«^ sp i» von feinen vor erück.en Jahren. Er glaub, am Ende seiner kaü babn an -langt .u fein. Mittlerweile aber gibt er Frankreich e,n Heer, we>. 17?maa e« in seiner Hand auch noch so un.ha.ig sein, doch in der Hand seine« Nachfolaer« da« Werkzeug werden kann, mit welchem Frankreich sein frühere« UeLw'cht wieo^ änstrkbt. Wenn aber Alle«, wa« F-ankreich no.b thu. nur Ruhe ist, um seine Verluste wieder einzubringen, wenn di- Rache ausg-schob-n Wird bis sie erreichbar, dann sagen die Deutschen uorlgens mit Recht, cs wur Deutschland schlecht anst-hen, st» in eine zweifelhafte, gefährliche Ruhe einwi-g-n >u lassen ■ so kommt e«, daß Alle«, wa« Frankreich unternimmt, um seine nat o- nalen Rüstungen auezudehnen, nur Deut chland zu äbnlichen ooer größeren An- Krengungen an^spornen kann. Niemand kann Herrn Thier« tadrIn, weil er Fran. ,os- Üt und al« solcher die Gedanken und Bestrebungen ,heil», welche seinen Land«- l-uten eigen sind. Wa» aber in der Thai schwer zu begreifen sein durste, ist der Umstand, daß er sich so offen au«fpricht, daß es ihm so sehr darum zu thun sthklnt seine Karten zu zeigen, da er dcch zur Genüge weiß, wie gefährlich das Epi-l ist und wie stark, klug und entschlossen der Gegner ist, "’S? ä7i'?"Ein'Telegramm der „Times- meldet, daß am 3. April in Antiochia (Syrien) ein Erdbeben siattfand. Gegen 1500 Menschen wurden getödtet. Die Hälfte der Stadt wurde zerstört. Rumänien. der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen in lassen. Gießen, den 8. April 1872. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 1 Holzversteiqerunq im Gießener Stadtwalde. rich Weber dahier gehörige 87 Versteigerungen. rung sium dahier im Gießen, den 9. April 1872. Schmidt. 2 12 26 4 7 83,7 0,50 4,60 11,20 0,40 Brennholz-Lieferung. 1745) Dienstag den 16. April d. I-, Vormittags 10 Uhr, soll in der Universitäts-Canzlei die Liefe- 1763) Freitag den 12. April d. I-, Nachmittags 2 Uhr, 120 Cubikmeter schönes Kiefern- und Flch- ten-Stamm- und Stangenholz werden aus der Hand verkauft. Kcsselbach, am 8. April 1872. Die Freiherrlich von Rabenamsche Oberförsterei Rabenau. Hopps. Holzverfteigerunq in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. 1746) Montag den 15. April 1872, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Faulerboden, Abth. Stoppelfeld, nachver- »eichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 217 5080 Wellen oergi. 39 Gichen-Stamme von 20 bis 70 Cent:- 1747) Künftigen Montag, den 15. d. Mts., Morgens 9 Uhr, soll in dem District „Helfholz", in dem Dachsboden anfangend, nachstehendes Gehölz versteigert werden: 296 R.-Meter Buchen-Scheidholz, l- Claffe, „ u. Eichen-Prugelholz, dergl- Stockholz, dergl. Reisholz, 5 R.-Meter Buchen-Sckeidholz, Prügelholz, II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 35 Eichen-Stämme mit 10,53 Cub.-Meter, 232 Nadel- „ „ 168,10 30 Eichen-Stangen „ 2,00 „ 9 Nadel- „ „ 1,12 „ Die Zusammenkunft ist am Lumpenmannsbrunnen. p, . Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 13. ‘ilufl. 1872 geftattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien Meter Durckmesser und 5 bis 17 Meter Länge, mit 26,41 Festmeter, wobei 1 Stamm zu einer Mühlwelle tauglich. Bemerkt wird noch, daß das Stammholz erst den Nachmittag gegen 1 Uhr zur Versteigerung kommt. Hohensolms, am 8. April 1872. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Förster. Eichen- „ Nadel- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Neisholz, Eichen- „ Nadel- „ Dornen- „ Flur Nr. lüKlftr. y/i47,21 g Hofraithe in der Scheppecke, 17/147,4 t ”/i47,g I 8 Grabland daselbst, 17/147,8 ' meistbietend versteigert werden. Die Hofraithe würde sich wegen ihrer directen Lage an dem Bahndamm und der Nähe des Bahnhofs für einen Eisenbahn- Bediensteten eignen. Gießen, den 9. April 1872. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. 1764) Donnerstag den 11. April, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hütel „Sandner" dahier verschiedene entbehrlich gewordene Gegenstände, n der UntversltatS-^anziel vic ^k|c-. nämlich eebrette/, des für das Großherzogliche Gymna- können, Schusseln , Teller , Kaffeevi , lium dahier im Winter 18^3 erforderlichen 93ier= i; ^Wa’ffeebwnneh 'X”Snnn bC" $ßeniflft,Orbernben DCC= 1 ÄiÄi 6 Gießen den 8 April 1872. >1 neue Strohmatratze mit Kissen und son- 6 Großherzogliche Gymnasialkasse. »stiger Hausrath freiwillig versteigert. 1 Gießen, den 9. April 18/z. ®cfonbcrc 33cf nnntinQd)uni}. ^cacymmugb, um, 1748) DI- in bet Fr-ih-rrlich von Ra- soll «us.dffhiesitzem REaus di- d-m H-In- benauischen Oberförsterei Rabenau am 3. April l. I. abgehaltene Bau-, Werk- und Nutzholz-DersteigerunL ist genehmigt, dahingegen hat die Versteigerung vom 4. April die höhere Genehmigung nicht Vermischte Anzeigen. 25 GO Ur. 84 Joseph Stein Wittwe. an der Slaa! verpachten. Zinßer & Schmidt. an tox Staa C- Seipp. von auf dem iicik Vit A. Nr. 64, dein Lindenplatz gegenüber. I G. D- B a p st. Schmied Unverzagt- Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. 19 21 32 20 126 14 Mtcllu Oonni Halbverdeck, 4sitzig, solid gebaut, sehr gut erhalten, zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d Bltts. 1628) Das seither von Mad. Ufer bewohnte Logis, bestehend aus drei Zimmern und einer Küche, ist per 1. Juli anderweit zu vermiethen; auch kann ein Laden dazu abgegeben werden- ______________I. Müller, Einhorn. 1615) Ein größeres Familienlogis ist zu vermiethen und den 1. Juli 1872 zu be- zicben. I. Man nberg er- * Arbeitsversteigerung zu Rodheim an der Bieber. aus dem Leben eines Trunkenbolds. Lebensbild mit Musik in drei Abtheilungen, von W- Hillermann. Friedrich, Director. 17(»0) ti&Sgr Nachstehende Artikel gebe ich zu ganz billigen Preisen ab: Broncirte Figuren, Fischträger, Tabaksdosen, Ampeln re., Kaffee-Service mit Goldverzierung, Punschbowlen, Liqueur-Service, Blumenvasen, Sturzffaschen, Tafelaufsätze, Butter-und Zuäker- Schalen, Blumcnkörbcheu, Thecdvscn, Leuchter in Krystall nnd Glas rc. rc., Broncirte Gisenguffwaarcn, Nippsachen aller Art nnd Portefenille-Waaren. __Karl Fuhr, Kircheuplatz. Zur von Militär'' Dies Steinhauerarbeit, „ „ Sleinbrechen, Fahren, Setzen und Zerschlagen Die Dienstpserde I einer Str< Die zu sor Neihensolge unserer L'erfi Sieben Ausverkauf wegen Aufgabe des Geschäfts. 1625) Demzufolge habe ich die Preise sammt- licher Waarenvorräthe bedeutend herabgesetzt und gewahre außerdem bei dem Verkauf von zwei Gulden an einen Rabatt von Sechs Kreuzern um <-•B. Die Keimfähigkeit ist probirt._______ 1769) Die Mchcr'sche Tapeten-, Rou- leaux- u. Fahncnfabrik in Bonn a. Rh. versendet schöne und billige Tapcten- m u ft er. Bei Bestellung von 15 Thlrn. IO» Rabatt. 1692) Ein reinliches Mädchen vom Lande wird gesucht. Wo'/ sagt die Exped. d. Bl, 1767; Zwei Arbeiter stnoen dauernde Beschäftigung; auch kann ein Junge bei mir in die Lehre treten. _______T h- Schneider, Schuhmacher. 1640) Einige Kapitalien sind zu ver- leihen Näheres bei Chr. Vix. 1752) Geräucherte Bückinge und Lachs-Forellen zum Roh. essen empfehlen in frischer i n 1639) In eine Anstalt dahier wird auf den 1. Ma: d. I. eine Köchin gesucht. Nähe-1 res bei der Exped. d. Bltts. zu erfragen. Tiieatre Variete. 1768) Mittwoch den 10. April, Nachmittags 4 Uhr: Kinder-Vorstellung. I. Platz 12, II. Platz 8, III. Platz 4 fc Abends halb 8 Uhr: Haupt-Borstellttng Sljrater in Gieß en. 1770) Mittwoch den 10. April. Zum Benefiz für Friedrich Schulz: Die Aufnahme in die Clcmcntarclasse (Classe IV, Lehrer Felsinasi findet Dienstag den 16. April, Morgens 10—12 Uhr im Local der IV. Classe oiif dem Oswaldsberg statt. Erforderlich sind dabei genaue Notizen über den , Geburtstag der Kinder wie über Namen und Stand der Aeltern, sowie der Impfschein. Die beiden Abtheilungen der IV. Classe werden, um Ucberfüllung zu vermeiden, in Zukunft getrennt unterrichtet werden. Gießen, den 9. April 1872. Im Namen des ev. Schulvorstands: V i g e l i u s. 1718) Wein, Brandwein ^54) Eine Chaise, UNd Essig zu haben bei 1742) Ein stadtkundiger Kutscher wird zu sofortigem Eintritt gesucht von ________________I- Pitzer, Hintergasse. 1756) Ein gebrauchter Bücherschrank wird zu kaufen gesucht. Adressen nimmt die Exped. d. Bltts. an. 1755) Ein Dienstmädchen, welches häusliche Arbeiten verrichten kann, wird gesucht. I Von wem? sagt Ausg. d. Bltts. | 1644) Ein Hausbursche wird gesucht. ________Bahnhofs-Restauration. , 1722) Ein seidenes Halstüchelchen wurde am Sonntag Vormit.'ag auf dem Wege vom Kirchenplatz bis zum Asterweg und retour verloren. Dem Wiederbringer eine gute Belohnung bei der Exped. d. Bltts. Feilgeboteneö. 1697) Käskuchcn, Gusrkuchcn, Ra- danküchclchcn, Bretzeln und Hörnchen, täglich frisch, bei ___________August Noll, im Stern. 'HDD Schule für Damen! 1744) Zur gründlichen Erlernung im Maaßnchmen, Znschneidcn und Anfer- ttgen von Dainengarderobe beginnt ein neuer Cursus Mittwoch den 10. d Mts. Damen, welche noch Antheil daran nehmen wollen, werden gebeten, gefällige Rücksprache mit mir zu nehmen. Rosa Rothenberger, ______________________Lindenplatz.__________ 1751) Eine gebildete Familie wünscht 1 bis 2 Gymnasiasten oder Realschüler in Kost und Logis zu nehmen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.________________________ 1757) Mehrere Schreiner werden gesucht