k Gichemr Aiyeigkr Mittwoch den 7. August 1872 pk- Pfund 36, man will, die Bedingung der Katboliken-Emancipation gewesen iß, aha —... . ... f e. * . u ... 1 taö Fortbestehen der Katholiken - Cmancip- tion in Frage stellen würde." tt itur- utiü V Uhr, /t isßtln» gß fr. P Pfund- r I IT pe de <■0’1 ft •in a I*- gsart! ^ülkt einem schwachen ■wenn Sie wieder lobe", Sie elende -eie sind ja eine Was? ich Habe M me Sie! Donner- arlich folgten nsch lammbeifeei’8 Tage- Gebend. Ein Zuhörer. P ttS vlc-cltljLhrtg 1 fL 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. auch eine größere Summe zur Hebung des Volksschulwejrns zu verlangen, so daß zu Steuerermäßigungen nur circa 8 Millionen verfügbar bleiben werden. Ob aber endlich der ZeitungS- und Kalenderstempel abgeschafft werden wird, darüber herrscht, ein beunruhigendes Symptom, in den Büreaur des Finanzminister« ab- solutes Stillschweigen. Es wird erzählt, schreibt der „Niederrhein. Cour.", daß der General der Cavallerie v. Manteuffel von dem Commando des OecupationSeorps in Frankreich entbunden worden ist. Ob der Vorfall mit dem General Graf Gröben, der wegen persönlicher Differenz mit Herrn v. Manteuffel zu Festungshaft verurtheilt, aber überraschend schnell begnadigt wurde, die Veranlassung dazu gegeben hat, steht noch nicht fest, aber auffallend ist, daß Manteuffel sich nach Gaston begeben wird, wie man vermuthet, um sich wieder in der Gunst de« Kaisers sestzusetzen. Metz, 31. Juli. Das Brennen nimmt fein Ende. Gestern Nachmittag find am Fort Queulen die Militärbaracken abgebrannt. Ein Individuum, welches verdächtig erschien, wurde sofort eingezogen. Das Nähere wird alsbald die Unter- suchung ergeben. Metz, 3. N'»g. Mau kann sich gewiffer Bedenken nicht verwehren, wenn man über die Zukunft unserer Stadt nachdenkt; die Bevölkerung lichtet sich immer mehr, je näher wir dem 1. October, dem Optionstermine, kommen, die Geschäfte sind in den meisten Branchen gleich Null; das große Capital ist fort — und das ist das Schlimmste, denn ein Ersatz bietet sich von keiner Seite. Wir finden uns in dieser Beziehung gegen Straßburg gar zu sehr zurückgesetzt, und Alles, was die officiell^n und officiösen Blätter von dem kolossalen Aufschwünge, den Metz nehmen wird, wenn die projectirten Bahnen und sonst projectirten Dinge erst ins geben getrten sind, sagen, gleicht einem Sprunge über den Abgrund: d'.e Verarmung unserer Stadt, bas ist es, was wir klar vor Augen haben. Ist die Einwanderung auch eine ziemlich lebhafte, sie wird sich bis jetzt auf circa 4000 Köpfe beziffern, so bedenke man, daß sie allenfalls die Straßen und leeren Wohnungen, ober nicht die Säckel der Geschäftsleute füllt, wer einwandert, will verdienen, bringt so zu sagen nichts mit, als den Willen, an dem, was vorhanden, nach Kräften mitzuzehren; es ist eine traurige Wahrheit, daß gegen diese drohende Verarmungscalamität seitens der Regierung keine Aushilfe gefunden wird, und daß eine begüterte Einwanderung fehlt. Dabei ist der Grundbesitz hier aus begreiflichen Gründen auf durchweg geringe Preise gesunken; Wohnungen, unmöblirte notabene, sind für einen wahren Spottpreis zu Haden; es fcheint wirklich, als wage drüben in Deutschland Niemand seine (Kapitalien, trotz dieser zum Theil bekannten Verlockungen, hierher zu tragen. Und weshalb? Weil der Glaube die Runde geht, Metz werde in dem unvermeidlich bevorstehenden abermaligen Kriege mit Frankreich eine Belagerung auszuhalten haben; wenn wir die große Wahrscheinlichkeit des Krieges auch zugeben wollen, so erscheint un« eine Belagerung, eine mit Zerstörung des Eigenthums in der Stadt verbundene Belagerung durchaus unwahrscheinlich; die große Vervollkommnung der Befestigungen, die rüstig vor sich geht, rückt die Möglichkeit einer Belagerung doch gar zu fern, um sie als einen Hinderungögrund zu einer Niederlassung sowie einer Anlage veutfchen Capital« hier gelten zu lassen. Die Stadt an und für sich, ihre reizende Lage, die ruhige Haltung der französischen Bevölkerung machen sie schon jetzt zu einem Mindener und gamilichtU f, ani Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen srv. 183 ursche Mac- -uppenteige. "d Bückinge am AorfihaliS. W. 13,500. 4 !• - - „ -30' , - iS- Weiter ff136 tagen- Erscheint täglich, mit AuS« nähme Sonntags. Expedition: Canzletbera, Ltt. B. Nr. 1. lfct. 6 . dfi» i! 1 IC e- Nt«' r,n.< f|jr >str, n 4 zwar aus Der im Februar 1873 fällig werdenden halben MilliaiDe die Einzelstaaten ihre Rate erhalten. Der Ueberschuß der regulären Einnahmen des wahres 1871 übersteigt Dtn des Vorjahrs um mehr als 3 Millionen, hierzu tnkn Die vom Reichskanzleramt zu zahlenden Ueberfchüffe aus der Post- und Zoll- Verwaltung, die von Preußen weniger zu zahl.nden Matlicularbeiträge von etwa b Millionen und eine Zmserspalniß von 373,000 Thaler. Der Ertrag der Stempelsteuer, der StaatSeisenbahnkn und der Berg- und Hüttenverwaltung darf auch fast um 5 Millionen höher als im Vorjahr veranschlagt werden. Die Staats- Attrung wird dem Vernehmen nach beantragen, das große Plus zu WohnungS- Kategon?n"zu"vtrwenden\ we^ehe'"lfehlet?Nakffni'd)T'NriÄsikkbin^Wtlteil, ttr Unfehlbarkeit al« essend B-rlktzunp tim " »rt "ven auf Pr-ußen in Höhe von 50-60 Mill. Thal°r streng genommen, das Fortbestehen 'der Katboliken . Lmanciv. tion ®*f,,d,un9 e?.r nnh 8“näen A frWe die unb let «•’ »erderblicht Praxis reactionarer Ministerien da« gesammte Siaa,«kirchenr,cht unstcher geworben. Dec Artikel unserer Bersassungs-Urkunde von 1850, welche ‘‘‘ ®™ «41 d» R-ligi sreiheit gewährleist,,, wollen, haben unter dem Scdilde solcher menistenellen Praxi« von einer clericalen Kammer-Frartion eine au« eflun0 erfahren, weiche wenn sie Geltung erlangen konnte, den Sion dieser Artikel geradezu in sein Gegenthcil verkehren und dieselben gradein in Waffen de« Eiern« weder die Religionsfreiheit der Einzelnen und wider den Staat o”d,,.n die betreffenden Grundsätze des »llgewem.n Landrecht-« ? Ä8,t b" B-rfassung ang.wende, und nach Bedarf g-setzgebeOsch fortgeblltit zu werden, in die Ecken geworfen und dem Bcriave uherloffen worden. Die kurzsichtigen und »-rfoffun„feindlich-n Tendenzen ihrer vorgang-r haben die Verlegenheiten unserer gegenwärtigen Ministerien ver- schuldet und die heutige Lage herbeigeführt, au« welcher di- Staaisregieruug nicht Mehr ander« al« auf dem Wege der Gesetzgebung herauszukowmen vermag. Dcrlllt, 5. Ang. Dem Abg,ordnet,nhause wird, wie ter „Nieder,hkinischc s»,..ue, (lnc angenehme Ueberraschnng zu Theil werden. Bei v-ran- Lotstanb. gskauscs zu , d.'ii 7. August, sierdlllch herzlich ye ihr füufuud- B«rstuud. erein. Bet Eröffnung der Sitzung erklärte der Präsident, daß einer der Monder Man versichert, daß Sella die Zustimmung seiner Nom, 3. August. Börsenberichte. streifte. Auf die heut« eröffnet« Subscription der Sprocentigen Türken laufen zahlreiche Meldungen «in, namentlich in kleineren Pustm. An der Börse war jedoch kein Umsatz in diesem neuen Effect. 1871er Russen gern gekauft, 1862er dagegen offerirt. Französische Anleihe gleichfalls matter, SSVs Von Loosen waren 1864er beliebt, ebenso Meininger und Ungarn. Auch Madrider wurden gekauft. Spanier in Umsatz. Amerikaner 1885er und 1882er gefragt. Holland. Aus Holland. Die Rückkehr des altkatholischen Erzbischofs Loos seiner Reise nach Deutschland hat in Utrecht Anlaß zu einer schönen Ovation ibn gegeben. Der würdige Prälat wurde von seiner Gemeinde in die Kirche führt, wo der Vtcar Rol eine entsprechende Festpredigt hielt. — In Meppel standen vor einigen Tagen 6 junge Damen mit bestem Erfolg die Prüfung Apothekerlehrlinge. j Frankf. Bai Frankf. Ver Pinnst Bar Wen Banka Oest. Creditt (klfcien262 3576) Zu können die 3 15. August M'ttwock ui Gerichtskoster bezahlt werb' Lich, 29 Frankfurt a. M., 6. August. Die Geschäftslust ist wieder erwacht, die Bürsenräume mi‘ füllen sich wieder, Geld ist überall flüssig und auch das Privatpublikum sendet wieder Aufträge, ge- und so ist anzunehmen, daß wir die todte Jahreszeit für die Börse hinter uns haben. Der heutige Geschäftsumfang gab dem gestrigen nicht viel nach. SpeculationSwerthe setzten über der gestrigen Abendnotirung ein, mußten aber in Folge starker sich bemerklich machender NealtsationSbeftrebun- e‘ö* gen im Verlauf des Geschäfts nachgeben, und zwar ging Ctaatsbahn von 356'/, auf 3553/4 und auf 3543/4 zurück. Lombarden von 221 '/2 auf 221 und Creditactien von 360 auf 359V,. Arußerft lebhaft verkehrten dagegen österreichische Nationalbankactien, welche bei schwachem Vor- Wien, 5. August. Der Kaiser ist gestern Abends in Olmütz getroffen. öiirbu, 51 rath sehr gesucht waren und bis 910 bezahlt wurden. Ueberhaupt standen Banken wieder im Vordergrund, und wenn auch heute keine weiteren wesentlichen Courgavancen zu verzeichnen find, Von so bewahrten die Prnse doch große Festigkeit. Darmstädter, Deutsche VereinSbank, Effectenbank für waren wieder am beliebtesten, und ihnen schlossen fich Brüsseler und BaSler an. Von Bahnen waren die altbewährten Sorten, wie Elisabeth, Nordwest, Galizier und Böhmen recht fest und 5* ' fanden zu gestrigen Courscn gern Käufer. Oberheffen und Berbacher, auch Hessische LudwigSbahn öle beliebt. Prioritäten wurden weniger lebhaft gehandelt. Dagegen war wieder großes Geschäft m alS österreichischen Renten, die abermals etwas höher gingen, so daß Papierrente sogar dcn 61er MS» 6. Au Mi ' ’ 3'/i° Bayer. 5°/0 , 4°/o ? Würteöb- -■ / Baden Pap« öx-nlsr, n0U' ierlk. Bon Frankreich. Paris, 3. August. Thiers empfing vor einigen Tagen wieder die Delegirten der englischen Gesellschaften, welche Frankreich und England durch einen Tunnel in Verbindung setzen wollen. Die Delegirten verpflichten sich, die Arbeiten in sechs Jahren zu vollenden und keine Subvention zu beanspruchen. ThierS, welcher die Neuerungen nicht gern hat, zieht die Sache in die Länge und will die Verantwortlichkeit dafür nicht übernehmen; er giebt dazu seine Zustimmung, daß die Frage vor die Nationalversammlung gebracht werden soll. Am Mittwoch sollen an die Schweiz die noch rückständigen zwei Millionen N Kittuo iil w N< ’illu,-b" yM °r Frankfurt a. M. — Neben einer großen Anzahl der renommirtesten in- und ausländischen Zeitungen, als deren bedeutendste, hinsichtlich der Verbreitung, wohl der Kladderadatsch genannt werden darf, ist neuerdings der seit langen Jahren in Frankfurt a. M. erscheinende „Frankfurter Beobachter" in den Annoncen-Pacht der in Frankfurt a. M. domicilirten, allgemein bekannten Firma Rudolf Mosse übergegangen. Es darf dieses als neues Aequivalent für das der genannten Firma allgemein entgegengetragene Vertrauen bezeichnet werden. flnotn.bm,n «uftnMttort: ter düstere Charaeker. den andere Festungen an sich au-gezahl, werden. Da- Material der Bourbak.'schen Armee wird in Folge dessen >u baden vst-gen, fehlt hier ganz; unsere Esplanade ist einer der schönsten öffent- an Frankreich ausgeliefert werden. lecken Mabe die e- gibt: die Aussicht von derselben über die saftigen Wiesen, Thier« nimmt >etzt ganz ruhig den Erfolg der Anleihe für seine Person die blühenden Gärten die sich an den Ufern der Mosel und weiter bi« ,u den und seine Politik in Anspruch. Sein vertraute« Organ, Le B>en Public, äußert Kort« St Cinen,in und Plappeville hinziehen, ist entzückend, da« äußere Ansehen heute: „Spmp-thie und Republik sind leere Worte, welche schwerlich den Erfolg der Stadt cü an schönen Brunnen fast ebenso reich ist, wie Viterbo, ein sehr der Anleihe erklären würden, wenn nicht eine Thatsache hinzu,ame, um Vertrauen d.Iiinouirte'« Die Stadt hat in der That Alle«, wa« von einem angenehmen einzuflößen und Credit anzuempsehlen. Diese Thatsache finden wir in der Re- Aulentdalt 'verlanat werden kann. — Mit dem nun bevorstehenden Exodu« der publik de« Herrn Thier«. Mehr noch al« die Spmpathie, die wir einfloßen, Suiten die in der Nähe ihrer Erziehung«anstalt, St. Clement, bedeuten- mehr noch al« die Liebe zur Republik hat diese Regierung de» Erfolg der Ln ßtrnnhfaefiii haben versiegen abermals Erwerbsquellen für viele unserer Mit- Anleihe bewirkt!" büra« "er6 Termin de« Abganges der Herren Patres, das heißt der Tag, bis Herr Jule« Favre sollte in Versailles in -'nem Procch al« Vertheidiger Ära. sie da« Feld geräumt Huben müssen, ist in den Januar »erleg, wor- auftreten. Bei Eröffnung der Sitzung erklärte der Präsident, daß einer der dm einer von hiesigen Damen ausgehenden Petition, den Termin noch weiter Geschworenen in seinem Namen und .n dem mehrerer seiner Collegen .hm ge- und'.«» um -ch ganze« Jahr hinau-zuschieben, wird na.ürl.ch keine Folge ge- schrieben, daß sie nicht als Geschworene ,n dieser Angeiegenhe.t funeteomre» a'ben werden können, und die prachtvollen Hallen von St. Clement sangen schon könnten, da ihr Haß gegen Jules Favre so groß sei, daß sie b'furchte en, diesen jetzt an öde zu werden; in der Nähe von'Pont-ä.Moufson, jenseits der Grenze, auf die Angeklagten zu übertragen. Der Präsident vertagle ^die Versammlung, Ln -in reiAer Grundbesitzer sein herrliches, früher den Bourbonen gehöriges „da man annehmen muffe, daß die Jury nicht unparteiisch sei. Schl d AuSgewte - en ein eräum. haben. Der größere Thei. der Schüler Paris, 5. August. Der „Bien Public" bespricht die Drei-Kaiser. Zu- von St Clement e« sind ihrer fast 600, wird ihnen freiwillig folgen. Da« sind sammenkunft und sagt: dieselbe trage wesentlich einen friedlichen Charakter und „n-e. .tick, Ausllckten kÜr die nächste Zukunft. (D.PrJ Ihfere einen neuen Beweis für da« allgemeine Friedensbedurfniß; Frankreich alle« trübe Aussichten für die nacyge 3urun|t. l * J peuche sich in keiner Weife zu beunruhigen, da bei den drei Regierungen gegen- Oesterreich. wärtig für uns die besten Gesinnungen herrschen. Wir wollen Niemanden beim- .... ... °... ...- "... °.. wurde entsprechend dem Votum der Geschworenen, welche über die verschiedenen Stuben zu befestigen. Fragen einstimmig zu Gunsten des Angekiagien erkannten, und denselben blos Italien. wegen de« Abdruck« der Mii.heilung eine« Wiener Blatte«. über Sie «(faire R 3. August. Fansulla schreibt: „Der heilige Vater hat eine besondere ®ab,i!L ^7w?ni^ Gulden und^zum^ Ersätze der^GeMtSkosten verurteilt. Commission ernannt, die ausschließlich au« Bischöfen besteht und über ein Beeret -in-- S'rafe von zwanzig Gulden und zum Ersatz Cer Wer»tsto|ien yerurrpeur. ' fon, „elfle« da- heilige Herz Jesu zum allgemeinen Schutzherrn X&teSFÄ Ä» s » SSBMSL« L'L SSfÄ Ä =? ÄÄÄ SÄ SN- die Basis für die Anklage des P. Gabriel, sondern dieser klagte auch wegen fünf surwortet wurde. Notizen, welche später erst aus Wiener Blättern in die „Tagespost" übergegangen s -- - f. waren. An die Geschworenen wurden zwanzig Fragen gerichtet, und zwar be- Collegen im Ministerium zu der Schließung von »ur bun£ Tonnen gektteten traf(n dieselben jede einzelne die in der „Tagespost" veröffentlichten Notizen. Unterrichtsanstalten gewonnen habe. Es sind da- französische Institute, deren Achtzehn Fraaen, welche die wesentlichsten Artikel ^und insbesondere jenes „Ein- Einwohnerinnen die Erfüllung der ihnen gesetzlich obliegenden Pflichten verweigert aesendet" betreffen, wurden von den Geschworenen einstimmig zu Gunsten des und den Agenten der Regierung die Thür vor der Nase geschloffen hatten, weil sie Anaeklaaten entschieden. Darin liegt die Bedeutung des Wahrspruchs der Ge- das Königreich Italien als zu Recht bestehend anerkennen. Die Regierung schwornen und die Entscheidung des ganzen Falles. Nur wegen einer Mittheilung wird diesen politisirenden Schwestern indessen zeigen, daß sie doch Herr tm eigenen aus einem Wiener Blatte erfolgte die Verurtheilung wegen Außerachtlassung Hause ist. pflichtmäßiger Obsorge. Die wichtigsten Fragen lauteten also: Frage 1. Ist Rom, 5. August. Bei den hiesigen Municipalwahlen haben 8300 Wähler der Angeklagte Josef Hinterhölzl schuldig, durch den Artikel, überschrieben „Der- abaesiimmt. Es wurden alle Candidaten der liberalen Liste gewählt. Die höchste wrMWW ■■.t.'.Ml.» .... (.!»<« unmtllct.. H°..!ung h.b.n, O-.nu.g B.i ... W-dl.n in ... P„°in, si.gi.n ...MaD« Bi.8»«olee. Di. welche diesen in der öffentlichen Meinung verächtlich zu machen oder herabzusetzen f-kfjch aeschmückt. geeignet ist? Frage 2. Ist der Angeklagte schuldig, durch den Artikel, über- ™ «n c n « a , schrieben „Verbrechen im Beichtstühle" und unterschrieben Marie D., den P. . « 5' ^“9U|3, fil ff:6 'f ®abkefultaten ftegten Gabriel Gadp ohne Au-führung bestimmter Thatsachen verächtlicher Eigenschasten geraten mit großer Maiort ak über °.e Llertkalen und Demokraten. Am oder Gesinnungen geziehen zu haben? Der Ausgang de« Proeeffe« ist wohl Di." k» "tz-kk-ant wird ?ltum'ini«^"^Zeternde Kundgebung statt, nicht geeignet, im ultramontanen Lager, in dem man in tiefer Gedrücktheit die 8 m ? , b' h Ergebnisse der Schlußverhandlung vor den Geschworenen entgegennuhm, Beifall ,ben ruhigen Verl uf der Wahlen und den woh thuenden Eindruck de« und Befriedigung zu erwecken. Der Wahrspruch der Jury wurde angerufen, um ®‘r m ߣ8‘n «««'»•>«• «««<»»»■ die angegriffene Ehre des Pater Gabriel Gaop zu sühnen; das Vcrdict der VD 10 an ber urne‘ Geschworenen erkannte den angeklagten Redakteur hinsichtlich der Frage der 9titfilnnb Ehrenbeleidtgung für ntchtschuldig. „Pesti Naplo" widmet der Monarchenbegegnung in Berlin einen bemerkens- Petersburg, 2«. Juli. Eine eben erlassene Verordnung setzt das Maximum werthen Artikel. Da« Organ der Deafpadei meint, „daß diese llonferenz nur ,rh“b=r„.6,c “»V«* r’-l *“ °em Wunsche nach der Erhaltung de« allgemeinen europäischen Friedens Ausdruck »■" U f 2?° -?et8 e,'.^ t’im t,ll^er!flen ^brauch muß diese geben werde und in diesem Sinne sei diese Conferenz ein Faetor von so großer sie tttrHt« al« etne '-»rhuaraneb-zetchnet werden. Bedeutung für die Sicherstellung de- Friedens, daß ein größerer nicht leicht "amttch war dte körperliche Züchtigung der Ungglücklichen ganz dem Er- gedacht werden könne. Der mächtige Sieger und Cäsar an der Spree sieht bei »'ff'» »» »--«ten anheimgestellt unv " sind nicht selten Falle vorgekommen, sich zu Gaste den Monarchen Oesterreich« und den Czaaren Rußland«. Und ,E'^."8 8°s°ngene 5. bi« 6000 Ruthenh.ebe erlitten und unter diesen scheußlichen wahrscheinlich wird zur Zeit der Wiener Weltausstellung der Monarch von Mißhandlungen ihren Geist aushauchten. Oesterreich-Ungarn die beiden anderen Monarchen bei sich zu Gaste sehen. Hiermit verwirklicht sich ein Grundgedanke des Grafen Andrassy. Graf Andrassy wird zwar mit keinem dicken rothen Buche, wohl aber mit einer solchen That vor die Delegationen treten, wodurch die persönlichen Wünsche des Monarchen den Wünschen seiner Minister und seiner Völker vollkommen in Einklang bracht werden." 3680) Mitt! soll auf dah Dr. Hanste Mur Nr. Q. Vf» meistbietend Gießen, d> __Sj 3681) Mitt soll auf da! Heinrich Flur Nr. c "Zto 2 / I ' -j/7,6 I meistbietend Gießen, de Großhe, 3636) Dom sollen aus \ wobilien der Erben, roie naher beschi 6ert werden, kln annehm Nkhmigung । 3635) Fs-x^a Hen auf ’ Daniel Pl Milien, wie sattes naher MMid r Maren G werde ^ßen, der Wechsel' 825/8 Oberhessen 5 - 25O/o bei Annoncen 158 1864r Besondere Bekanntmachung. $4* -u w#bW«| ecke, in allen Größen bei (3670) Neue Holland. Vollhäringe (3229) Emil Fischbach. e Znßilvwung sriyn 9lonntn gtldUla it Jnstilült, deren P^ehten vttvtiger! >ßen hatten, veil fit 1. Die Regierung och Herr im eigenen empfiehlt (3615) Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto - BSrsennachrichten. 6. August 1872. , k. S. 983/g k. S. 993/4 k. 8. 1047/8 k. 8. 1751/s k. 8. 933/g k. 8. 87i/g k. 8. 105 k. 8. HS®/* k. 8. - k. 8. 923/8 k. 8. 1063/q m. 8. 1063/g 1. 8. lOGVs 4% Aetien. Frankf. Bank 1421/4 Frankf. Vereins-Kasse 1471/4 Darmst. Bankact. 492 Wien Bankactien 911 Oest. Creditaot. 360 Galizien 262 G. PH. Fillmann, Neustadt. haben 8300 Wählet -wählt. Die höchst! tft fltrihün 159S, 1 dir »olltommoß! bit&bttaltn. Di« Gladenbach, den 5. August 1872. Königliches Amtsgericht Abth. II. Klingelhöffer. Flur Nr. 17/147.2 ( 17/117,4 1 17/147/6 < zu oermiethen. Näheres ebendaselbst. Ein Familienlogis ist in dem Hause des Kunstgärtner Deines Ratavla-Arrac, Jamaica-Rum, Cognac, Arrue- und Rum- Punscli-Essenz, Malaga, Madeira, Sherry, Maraschino dl Zara, Genever, Giikaer Getreidekümmel und »an-. Goldwasser, Schwarzwälder Kirschwasser, Sllbowitz und sämmtliche ächte holländ. Diqueure von^Vynand Focking. 3636) Donnerstag den 8. August, Nachmittags 2 Uhr, , sollen auf dghiesigem Rathhause die Immobilien der Moritz Kreiling A. Sohn II. Erben, wie solche im Anzeigeblatt Nr. 174 näher beschrieben stehen, tnochmals versteigert werden, mit dem Bemerken, daß, wenn ein annehmbares Gebot erfolgt, die Genehmigung sogleich ertheilt^wird^^n^ h^t eine brsondert 'd über ein Leeret ®einen Schutzherrn r ttm sravjößichkn g del vatikanischen 'rßen Schutzpatron scheu Bischöfin bt> Feilgeboteneö. 643) Thür- und Grab- childer, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angefert'gt bei Wilh. Balser. 3586) Das seither von Herrn Lehrer B ayrer bewohnte Logis ist an eine ruhige Familie bis Mitte October zu vermiethen. Ed. Strack's Erben. iahlrrsultatco fitßl« Demokraten. 8ö : Kundgebung st-ll )femton rW1 urnttn ßintrud W t Kartefi» trffM Aetien. 50/g östr. F. St. E. B. 356 «/r Lombard. Bahn 221 Vz Ludwigsh.-Bexbaoh 1991/« Maxbahn 1471/2 Bayer. Ostbahn 138 Rhein-Nahebahn-Act. 45 Hess. Ludwigsb.-Aot. 181 Va 3682) Mittwoch den 14. August d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll aus dahiesigem Rathhaus die dem Balthasar Weller und Conrad Breitstadl gemeinschaftlich gehörige Flur Nr. OKlftr. . t/ioes 18 Hofraithe m der Wetzstein- gasse, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 7. August 1872. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. Versteigerungen. 3680) Mittwoch den 21. August d. I-, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die der Frau Dr. Haustein gehörige Flur Nr. oKlftr. Ve?r 19 Hofraithe m der Weidgasse meistbietend versteigert werden- Gießen, den 6. August 1872. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. Bekanntmachungen aller Art befördert prompt in sämmtliche deutsche und ausländische Zeitungen, Lokalblätter und Fach-Zeitschriften mit 3—25% Kosten-Ersparniß die Annoncen - Expedition von E. Schlotte in Bremen. Vermischte Anzeigen. 3688) Ein tüchtiges, mit guten Zeugnissen versehenes Mädchen wird in Dienst gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 3690) Ein Mädchen, welches kochen kann und gute Zeugnisse aufzuweisen bat, wird Ende September in Dienst gesucht. I. Z urbuch. 3635) Freitag den 9. August d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus bte den Daniel Plank's Erben gehörigen Immobilien. wie solche in Nr. 174 des Anzerae- blattes näher beschrieben sind, nochmals meistbietend versteigert werden und bei annehmbaren Geboten der Zuschlag alsbald ertheilt werden. Gießen, den 3. August 1872. In Auftrag: S emml er, Ortsgerichtsmann 3693) Durch bedeutende Einkäufe, die ich in letzter Zeit gemacht, ist eine Ueberfüllung meines Lagers eingetreten und bin ich wegen meiner engen Räumlichkeit gezwungen, meine Vorräthe, um zu räumen, zu Fabrikpreisen zu verkaufen. Als da sind: feinste Militär-Handschuhe für Officiere, 1. Sorte 1 fi 2. Sorte 48 fr., 3. 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M., Domplatz Nr. 8. Geldsorton. fi. kr. Pr.Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 41 -48 n doppelte 9 41—43 Holl. fi. lÖSt. 9 53—55 Ducaten . . 5 34 —36 20 Frankenst. 9 21—22 Engi. Sover. 11 50 —52 Buss. Imper. 9 43 —45 Dollar in Gold 2 241/2—25% 3681) Mittwoch den 18- September d. I-, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die der Frau Heinrich Weber Wittwe gehörige ™ mKlftr. 8 Hofraithe in der Scheppen- Wirtest? A her i 9it. wtr einstöke» te- al* üti« t(r il)m 9t. . ° Lttfawwlliig, ^i.Achr.Zll. den Chakaßtt unb ‘rfni6; Frankreich t^irungen gegen, ^nemanben beun- r ükle enteren mil Lefiiediguag Müllen kann, den Bohnen zum Einkochen, sowie zum Einmachen, sind auf Bestellung bei wir zu haben. Auch habe ich sehr gute Frühkartoffeln und Endivicnpflanzen zu verkaufen. Th- Rautenftrauch, a. d. Schoor. Preuss. 41/3% Oblig. 103 Frankf. 3Va °/o 0dl. 87 Vs Nass. 4Vs % Obi- 99s/0 Kurhess. 4% r 94*/< Gr. Hess. 50/0 Obi. 102Vs B „ 40/0 n 981/2 B „ 31/,0/0 w 92i/8 Bayer. 5% r. IOOV2 „ 41/3 % 1jährige 1005/8 40/0 1jährige 943/4 Würtemb. 4-Vs % Obi. 997/a Baden 4V2% Obi. c. E. L. 993/< Oesterr. Silberrente 661/4 „ Papierrente 61 Vs Spanier, neuest. 3O/o 29 Vs Amerik. Bonds 1881r 993/4 , 1882r 963/s „ 1885r 971/4 „ n 1887r 973/a 3691) Freitag den 13. September I. I , Nachmittags 3 Uhr, wird dem Georg Gerlach III- von Rod-> heim eine demselben in der Gemarkung! Rodheim zustehende Hofraithe, 350 Thlr. (3625) fci, Sorltnriun« 'irt« »fl* b b‘L bodt° ® fini; aia" iu *, 1 öfjectenbanf tfflW ifl7 hitfew b(U,b I Hbf wP ((ht tod- und Pätschtii' Aedraulh kich nt !U4« 6«”i V“ Hille vorgekorinkn, Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 591/4 3% ost. s. Lombard 51 Vs 3% Livorneser 391/4 5% Toscaner 621/4 5% Elisabeth.-Prior. 853/4 do. II. Emiss. 851/4 Anlehensloose. Darmstädter fl.50Loose 195 N n25 n 541/2 Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fL 45 Vr Braunschweiger 21 Vs 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 39 40/0 bayr. Präm.-Anl- — 40/0 badische Loose 111 Badische fi. 35 Loose 701/2 Oestr. fi. 250 v. 1854 85 1858r Prioritätsioose — 1860r Loose 943/4 Fristablauf. 3576) Zur Fürstlichen Rentei Lich können die Rückstände nur noch bis zunv 15. August an den Zahltagen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ohne wettere Gerichtskosten, namentlich Pfändungskosten, bezahlt werden. Lich, 29 Juli 1872. Kreutzer. | Dickmilch ist nunmehr wieder im früher Loo s'schen Höfchen, Lrt. D. Nr. 218, pr. Maastopf 10 ft., tu haben. Für den Topf bittet man H kr. zu hinterlegen. . Engi. Barterzeugungs-Tinctur von überraschend schnellem und sicherem Erfolg empfiehlt » Fl- zu 36 kr. (3624) Carl Frech. 763} Photographie-Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Cinrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt. _______________________________ | Eingemachte Gurken empfehlen" I A. Busch Söhne. 3685) In einem Hausgarten sind neue Kartoffeln, Bohnen und Pflaumen zu haben. Wo? sagt die Exped. d- Bltts- 3686) Gesundes Win ter malz offerirt in größeren Quantitäten zum billigsten Preise _ , _____Wm. Eberling, Weimar. 1876) Thürschoner in Crystall und Porzellan bei__Wilh- Bjalser' Reue Holland. Vollhäringe, neue schottische Matjeshäringe, geränch. Winter-Rheinlachs, empfthlen >3«83f I. A. Busch «Löhne. Einmachglaser - 8 Grabland daselbst, meistbietend verstetgert werden. Gießen, den 7- August 1872. Großherzogliches Ortsgencht Gießen. S e m m l er.__ Bermiethungen. 3689) Das von meinem Bruder seither bewohnte Logis, bestehend aus 5 großen Zimmern, 2 Kammern, Küche, Keller rc., ist zu vermiethen. Moritz Heichelheim, Seltersweg C. 185. 3687) Eine Wohnung, bestehend aus zwei Rimmern, ist zu vermiethen bei Georg Noll, im Müller'schen Hause am Seltersberg. 3678) In Lit. A. Nr. 66, WallthorstraßV, ist ein Logis von 4 bis 5 Zimmern nut allen Bequemlichkeiten sogleich zu vermiethen. 3382) Laden mit Familienwohnung im untersten Stock meines Hauses tn der Schul- ftra6e 3U BCrmWn- Dr. Dornscisf. Lager in ächt italienischen und deutschen Teigwaaren, als: Maccaroni, DermicelliS, Suppenteige, Eiergemüse- und Eiersuppennudeln. Parmesan- und Emmen t h aler Rase. Thee, Vanille, Ehocolade, Sardellen und Gothaer Cervelatwurst. Block chocolade, pr. Pfund 28 kr. Würfelzucker. Champignons, TrüfFeln. Sardines ä l’hulle, russ. Sardinen. Caviar iund Mixed-Pickles. | Tafelmandeln, Z Tafelrosinen, 1 Jtal. Haselnüsse. 4873) Die Specerei -, Material- und Farbwaaren - Handlung von Emil Fischbach in Giessen (Selters weg) empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. | ________.__________________ | Große und kleine Rosinen, ausges. große Mandeln, Citronat, Orangeat, ganzen und gestoßenen Zimmet, gestoßene Raffinade, Citronen, AniSsaamen, Ammonium und Pottasche. Reinschmeckendes Schweineschmalz, pr. Pfund 24 kr. Condensirte Milch. Jtal. Brüncllen, getrocknete Kirschen, Aepfelspalten, ganze Aepfel, Mirabellen, Catharina - Pfiaumen ; und türk. Zwetschen. Neisstärke. i Toilette-, Bade-, Fenster- und Pferdeschwämme. Bienenhonig, Zuckersyrup. V ■ 1 l|1lfr V *. iär jU Jr'' p “ • M ll F, i f । ,D L I Ui ! IL ; 3L O MlM LI! 3679) Ein zweiter Bierjuuge Rente: 10,658. R--M. 44,308,378. 3582) Eine kleine Familie sucht zu fo^ fortigeni Eintritt ein solides erfahrenes , Dienstmädchen. Seltersweg C. 102. Buchstch des Dr. (Hierzu eine Beilage.) Maurer, Ob.-Staatsanwalt. Main - Weser - Bahn. Abfahrten von Gießen nach: Frankfurt 5'9. 7.825*. ll^o. Vorm. 430. Nachm. 739*. 8. Abds. 2". Nachts. Cassel 45. 833* Uso. Vorm. 4«. Nachm. 7«*. Abds. 1220. Nachts. Marburg 45.75a. 833 *. 1156. Vorm. 442. Nachm. 742*. 85. Abds. 1220. Nachts. Dieselbe gewährt Beamten die nöthige Dienstcaution zu sehr eoulanten Bedingungen und ohne jede Nachschußverbindlichkeit für die Betreffenden. Die Gesellschaft schließt Versicherungen jeder Art ab, gegen feste Prämien und gegen solche mit Gewinn-Antheil, bei welchen 75 % des betreffenden Reingewinns schon nach 2 Jahren zur Vertheilung kommen. Ankunft in Gießen von: Deutz (Cöln) Uso. Mittags. ZM Nachm. 7* 11'5. Abends. Dillenburg 7M H3o. Vorm. 3’0, Nachm. 7*. 11». Abends. v bedeutet Eilzug. NB. Sämmtliche Züqe der Köln-Gießener Bahn haben Anschluß an die Nassauische Eisenbahn via Wetzlar und vice versa. Georg Dörr, Kirchenplatz. Im Falle der Verstümmelung nicht unterstrichener Worte re. bei unrecom- mandirten Depeschen werden fortan die Gebühren nicht zurückerstattet. Berlin, den 13. Juni 1869. Der Bundeskanzler. Im Auftrage: Delbrück. Haasenstein & Vogler. Annoncen-Expeditwn Frankfurt a/M.. München, Nürnberg, Mannheim rc. rc. alle Zeitungen des In-und Ausland es werden Anzeigen zum Originnlpreiae besorgt über: Agentur -Gesuche, Commanditär - Gesuche, Assoclations - Gesuche, Personal - Gesuche, Stellen-Gesuche, Wohnungs-Gesuche, Kauf- Gesuche, Arbeiter-Gesuche, Geschäfts-Er- offnungen, Waaren-Empfehlungen, Fabrikats-Empfehlungen, Versteigerungen, Sub- Mlsstonen, Speditionen, Ausverkäufe, Bank- Emissionen, Verloosungen, General-Versammlungen, Schifffahrtspläne, Versichc- rungen, Auswanderungen rc. rc. Nähere Auskunft ertheilt, sowie Anträge werden entgegenaenommen durch (^^92) Carl Schulze in Gießen. aller existirendcn Zeitungen besondere Vortheile von denselben genießt Das Renomme der Firma bürgt für solide Bedienung. IMscrelion wird auf das strengste beobachtet, die einlaufenden Offertbriefe werden uner- öffnct an die betreffenden Reflectanten ohne deren Namen preiszugeben, pünktlichst und ohne Provisionsberechnuna übermittelt. u Volksbildungsverein. Ausruf! 3694) Hebung und Förderung der Bildung unseres Volkes ist eine Aufgabe, deren Rothwendigkeit allerwärts in unserem deutschen Vaterlande anerkannt und deren Wichtigkeit auch hier durch Wort und Schrift vielfach beleuchtet worden ist. Eine Agitation für Verbreitung von Volksbildung durchzieht ganz Deutschland; in vielen Städten sind Vereine in's Leben getreten zur Verfolgung dieses Zweckes, und auch unsere Stadt konnte nicht Zurückbleiben in der Er- kenntniß, daß Bildung ein nothwendiges Bedürfniß ist zum materiellen Fortkommen des Einzelnen, daß eine möglichst gehobene Bildung verlangt werden muß von einem Volke, das in der Reihe der Völker eine Stellung einnimmt wie jetzt das unsrige, daß aber auch in diesem Sinne noch gar Vieles zu wünschen und zu leisten ist! So ist denn auch, wie aus verschiedenen Mittheilungen in diesem Blatte bekannt fein muß, in hiesiger Stadt ein Verein gegründet worden zur Hebung und Förderung der Volksbildung. Derselbe hat sich zur Aufgabe gemacht, seine Thätigkeit zunächst der konfirmirten Jugend zu- zuwenden und zu dem Zweck insbesondere zwei Mittel in Aussicht zu nehmen nämlich: ' 1) Uebernahme, Erweiterung und fortdauernde Unterstützung der bereits dahier bestehenden Fortbildungsschule, sowie Gründung einer solchen für Mädchen, Ankunft in Gießen von: Frankfurt 743. 825*. 1144. $orm. 345. 430. 734* Nachm. 1053. 12'6* Nacbts. ' Cassel817*. 113°. Vorm. 420. Nachm. 73»*. Abds. I llr. Ducken, Schopbach, Wemhändler. Professor. Schreinermeister. R.-M. 46,481. Neue Anträge in den Monaten April, Mai, und Juni 1872: Zahl: Capital: Rente: 745. R.-M. 3,256,993. R.-M. 720. Oberhessische Eisenbahnen. Abfahrten von Gießen nach: Fulda 5.9. Vorm. 1230. Nachm. 7'5 *745. Abds. Gelnhausen 5">. 8. Vorm. 12. Mitt. 530. Nachm. Ankunft in Gießen von: Fulda 6'o. 825*. Vorm. 2«. 42s. Nachm. 10'0. Admds. Gelnhausen KM. Vorm. 23v. Nachm. 75vAbds. ch ldda 635.1035. Vorm. 230. Nachm. 75. Abds. | * bedeutet Eilzug. Zugleich erlauben wir uns noch, auf einen in der Beilage zu diesem Blatte erscheinenden, die hiesige Fortbildungsschule betreffenden Organisationsplan, fowie Entwurf einer Schulordnung hinznweisen, und beide Stücke der Beherzigung Seitens der Eltern, Vormünder, Lehr- und Dienstherrn rc. insbesondere aber der die Fortbildungsschule besuchenden Jugend dringend zu empfehlen mit dem Bemerken, daß die Schulordnung alsbald, die Einrichtung der Schule nach dem neuen Orgauisationsplane' aber mit Anfang nächsten Wintersemesters in's Leben treten wird. diesem Zweck hat der Aufgeber btejemgen Worte, Zahlen, einzeln stehenden Buchstaben oder Buchstaben-Gruppen (cfr. §.14, 6 der Telegraphenordnung), deren correcte Uebermittelung er vorzugsweise für nothwendig hält, damit die Depesche ihren Zweck erfüllen könne, zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort rc. wird der der Ermittelung der Wortzahl, abweichend von den allgemeinen Bestimmungen des §• 14, 7 der Telegraphenordnung, doppelt gezählt, dafür jedoch von allen bei der Beförderung resp. Aufnahme der Depesche beteiligten Stationen collationirt werden. Gelangt trotzdem ein solches unterstrichenes Wort rc. entstellt in die Hände des Adressaten, so daß die Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen können so werden dem Aufgeber auf desfallsige rechtzeitige Reclamation die für die Depesche gezahlten Gebühren zurückgezahlt werden. Bekanntmachung. , Nach S- 15 der Telegraphenordnung für die Correspondenz auf den Linien des Telegraphen-Verems rc. von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht, dieselbe zu recommaudireu. In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei der telegraphischen Beförderung, beziehungsweise Aufnahme Mitwirken, vollständig kol- latlomrt und die Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphisch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten oder nach der Abgabe an die Weiterbeförderungsanstalt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche dem Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist. Die Einführung der recommandirten Depeschen hatte den Zweck, dem correspon- direnden Publikum ein Mittel zu bieten, die Wahrscheinlichkeit einer correcten Uebermittelung seiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der telegraphischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Erfahrungsmäßia werden recommandirte Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- maßlich weil die Taxe für die Recommandation gleich derjenigen für die eigentliche Depesche ist. Um nun dem correspondirenden Publikum ein ferneres Hülfsmittel zu bieten, sich eine correcte Uebermittelung seiner Depesche, — so weit es thunlich und nöthig ist ' zu sichern, soll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht der Recommandirung, wie solches durch §. 15 der Telegraphenordnung gewährt ist und auch noch fernerhin in Geltung bleiben wird, dahin erweitert werden, daß der Aufgeber emer Depesche, welche nach einem Orte innerhalb des Norddeutschen TelegraphengebiUes gerichtet ist, die Vortheile der Recommandation auf einzelne Theile seiner Depesche beschranken kann, ohne verpflichtet zu sein, gleich das Doppelte der Gesammttare zu bezahlen. 6 3 (1366) (a. 40 IV.) Pt* ein ®ut' ein Haus, Hotel rc. kaufen oder verkaufen, pochten oder verpachten will, 311 pt« einen Posten zu besetzen hat IvH oder einen solchen sucht, irgend etwas in eine beliebige Wi 1 Anzahl von Zeitungen einzurücken beabsichtigt, wende sich an die Annoncen-Expedition von Rudolf Rosse, 3673) Ein Schreiner, tüchtiger Polirer, findet bei Unterzeichnetem bei höchstem Lohn dauerndes Engagement- Es mag sich jedoch nur ein solcher melden, der wirklich tüchtig ist.__Th. Brück. 3488) Ein Junge vom Lande wird gegen gute Bezahlung sofort gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Maurergesellen und Hand- langer finden dauernde Beschäftigung bei (3617)Aug. Nau Heimer. Der Borstand des Volksbilduiigsvereins: I. Hanstein, Fabr., Buff, Hofg.-Rach/Bogt, Bürgermstr., Vorsitzender. Beisttzeude. Gg. Noll, Müller, Rechner. Schriftführer. 3591) Knaben-Anzüge, Kinderkleidchen, Weißzeug, mit Hand und Maschine genäht, sowie weiße und farbige Stickereim, _ f Häkel- und Filetarbeiten, werden schnell 6esucht von und gut verfertigt im Hause der Fräulein Auguste Trapp, 3. Stock, Ecke des Wallthors. I officiellen Agenten sämmtlicher Zeitun- | gen des In- und Auslandes, Fraiikfurl a. M. -. - -------- • ~ ------------ 8 bedeutet Eilzug. Heil 45« ---------—-------- | Straßburg, München, Nürnberg, Berlin, Cöln Gießener Eisenbahn Wien, Prag, Hamburg, Zurich. 3 m z ME xasBBÄt Ssfsaa 1 s »SB |en haben: || 4 • ^cachm. 74°. Abends, 8 fplhfi "'brden alle Annoncen 1 L sorgfältig abgefaßt und i M für einen augenfälligen Z ! Druck hergerichtet; S nalflillt poften die Inserate nur I daoelbe, wie in denZei- i tungs-Expeditionen, da I ö dieses Institut als I Central-Stelle l Post W an die Garbent ? 1 ( ( ( Girf Dii btn rrßeti Sranffurlt nationalt zuzlrich Ci nm ®tm 3n ^8 tztvtzk Wkitzrnbu btm Nor die Wafi over toi funtt in t ftuittauft Dtutschea ytgkbeli hc große tetlh veil diese der Seite' drvähren t Sv ‘8 von jet dtt Friede, Aber ju neuen > Zustande,' inner! ^er Machte !ur ullzulei flnctrt tß, Mea pßrg Wir l ? auf Hi % nfy L, Wer 1 (ii8 7 leit ’ 1 t) WQh ^k| Sh um J 1 ’«in ö toorctn t