’9 ber «tw- ^«ttblung- 'ins 172 s. em nb Ablieferung ilten Eintritts-. a 1 ff- 12 h. Verein gclWn 110. d- W. ab- iu bilden haben, i Rücksicht darach öorftan^___ in Gotha, ichr günfltger @t. ür dt-s-lb-« ft d-m J°tz-i9d - t dm-li- l«i»« bei mMe1™ 41 jö sptrfow" ™ n 3,350000 W« " - ein M°» "bennali«" rech- yaler und «6«! r gutritt JurS^ ".’S** Salz- OM-ch""' Amtlich U nm Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. j Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 38. Donnerstag den 7. März 1872. frMEBHUW >■ U WBW WRITF1 BrtnHWHBMMMWMMMBMBBMMMBBMMBMMMMBMMMWMBRMMBMBMMBHOII II ¥ »IWII iWIIWWBIWSaMWMPTORHWSHWgBBMMMI WpftplTintAPIt filif Si>tt 9ftt2PtrtPr werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Post- -OqnUUllgUl UUJ VCll \9)\V^V\\VV Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für den Monat März zu 20 kr. Deutschland. Darmstadt, 4. März. Heute gingen die Verhandlungen der zweiten Kam- wer über das Budget weiter. Der Antrag des Abgeord. v. Löw auf Ernennung eines Lutheraners als Rath im Oberconsistorium wurde gegen drei Stimmen (v. Low, v. Günderode und v. Riedesel) obgelehnt, wobei die Regierung erklärte, daß sie gegen alle extremen Bestrebungen sich verteidigen müsse. Auch der Sturm, welchen der Abgeord. R. Bamberger durch seine Angriffe arf die Obermeticinal- direction herrorrtef, und wobei Abgeord. Edinger erklärte, daß es seinem Herzen wehe thue, stets derartige Ausfälle gegen die Einrichtungen unseres Großherzog- thums zu hören, war nicht uninteressant. Die Lobeserhebungen der Abgeord. Schäfer und Hildmonn und des Regierungscommissars auf die Obermedicinal- direction verstummten erst, als Abgeord. Metz fragte, wohin bei Fortexistenz -eines MkdicinalcoVegS mit einem Dircctor und sechs Röthen die Vereinfachung der Staatsverwaltung kommen solle, und als er auf den berühmten Prozeß verwies, in welchem zwei hervorragende Gelehrte die Unrichtigkeit der Anschauungen dieses Collcgs öffentlich dorgethan hätten, sowie auf die notorische vor mehreren Jahren hervorgetretene gerechtfertigte Erklärung der praktischen Aerzte gegen die Heber- griffe dieser Behörde und ihre Erlasse. Bezüglich der LandeSuniversität sprachen die Abgeord. Heß und Fink für ungekürzte Bewilligung der Regierungsvorlage, Abgeord. Kraft für die etwas abweichenden Anträge der Mehrheit des Finanzausschusses. Die Regierungsanforderung wird ungekürzt verwilligt, jedoch für Universilätsrichtcr, Actuar und ersten Diener auf die Amtszeit der jetzigen Inhaber. Ein Antrag des Ausschusses: „Die Regierung wolle die Wiederhersttllung der katholisch'theologischen Facultät an der LandeSuniversität bewirken", wird ohne Diskussion noch einer Bemerkung des Ministers v. Bechtold, daß die Sache schwierig und näher zu prüfen sei, angenommen. Zentgraf und Curtmonn stimmen dagegen, weil Hissen nicht im Stande sei, in dieser entscheidenden Frage allein vorzugehen; Volhard stimmte dagegen, weil das jetzige Ministerium doch nichts thue gegen den Willen des Herrn Bischofs von Mainz. Bezüglich der Gymnasien wird Alles nach der Regierungsanforderung verwilligt. Die Berathung ging nun über auf die Schullehrersemtnarien, bezüglich deren Gurtmann den Antrag auf Gründung einer staatlichen Vorbereitungsanstalt für das Seminar stellte. Darmstadt, 5. März. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 12 enthält: I. Bekanntmachung Großherzogl. Ministeriums der Justiz, die Anwendung des neuen Flächenmaßes bei Aufnahme der Erwerbsurkunden, bei Führung der Mutationsverzeichniffe, bei Fortführung der Grundbücher und der Grundbuchs- karten betreffend. II. Bekanntmachung Großherzogl. Ministeriums des Innern, die Errichtung einer Handelskammer zu Gießen betreffend. Dieselbe enthält die Entschließung des Großherzogs Königliche Hoheit, wonach Allerhöchstverselbe die Errichtung einer Handelskammer zu Gießen, deren Bezirk die Stadt Gießen bilden und welche aus sieben Mitgliedern bestehen soll, zu genehmigen geruht habe. III. Bekanntmachung Großherzogl. Commission für Postangelegenheiten, Veränderungen im Postcourswescn in den Provinzen Oberheffen und Rheinhessen betreffend. IV. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 21. Februar den Revisionscontroleur bei dem Hauptzollamte Darmstadt, Adolph Gölz, zum Revisor bei der Steuercontrole, mit dem Amtötitel als Obersteuerrevisor, — den Finanzaccessisten Maximilian Fretherrn von Bellersheim aus Darmstadt zum Hauptzollamtsassistenten 1. Klaffe bei dem Hauptzollamte Darmstadt, — und den Finanzaccessisten Karl Pabst aus Darmstadt zum Calculator 2. Klaffe bet der Steuercontrole und Calculator der Ober-- steuerdirection zu ernennen. Berlin, 5. März. Einen Reichsprozcß im engeren Sinne verdankt man der hohen Postverwaltung. Die Blätter berichten darüber, ein hiesiger Verleger habe die Herausgabe der „Uniformen der deutschen Reichspostbeamten" unternommen und die Postbehörde 2000 Exemplare für sich bestellt. Bei Ablieferung derselben ergab sich nun die kaum glaubliche Thatsache, daß die Behörde der Ansicht war, sie werde die Exemplare (im Werthe von über 2000 Thalern) als Dank für einige ertheilte Aufschlüsse gratis erhalten. Ueber ihren Jrrthum aufgeklärt, weigerte sie sich nun der Abnahme, und der Verleger ist klagbar geworden, trotz der entrüstungsvollen Vorstellung des Herrn Stephan: „wie man nur mit einer hohen königlichen Behörde einen Prozeß anfangen könne!" Allem Anschein nach wird der respektlose Buchhändler den Sieg davon tragen. (F. I.) Berlin, 6. März. Herrenhaussitzung. Es sind 192 Mitglieder anwesend. Nachdem die neu eingetretenen Mitglieder beeidigt, folgt die Berathung des Schul- aufflchtsgesetzes. Gegen die Vorlage der Commission sind 15, für dieselbe 8 Redner eingeschrieben, v. Wedell und Graf Galen sprechen gegen, Graf Münster und v. Manteuffel für das Gesetz. Der Kultusminister erkärt hierauf: Es fei der dringende Wunsch der Regierung, daß das Gesetz in der Fassung des Abgeordnetenhauses, mit welcher die Regierung einverstanden sei, angenommen werde. !Die Regierung wünsche, daß die vorliegende Frage jetzt zum principsillen Aus- trage gelange. Der Minister weist die Verfassungsmäßigkeit der Vorlage, sowie das Bedürsniß derselben nach. Die jetzige Gesetzgebung sei bczügl-ch der Entlassung der Geistlichen von der Schulaufsicht, sowie bezüglich der Anwendbarkeit Nesis Rechtes auf alle Landestheile, nicht hinreichend klar und zweifellos. Der Minister theilt Fälle von entschieden staatsfeindlichem Auftreten katholischer Pfarrer Imit, gegen welche kinzuschreiten tfe Regierung in die Lage gesetzt werden müsse. ^Auf einzelne Provinzen lasse sich die Abhülse nicht beschränken, da man nicht einzelne Provinzen in einin SchulbelagerungSzustar,d sitzen könne. Die Vorlage sei 'nur die Ausführung des Verfossungsariikels 23 und versitze keineswegs die Rechte jter Kirche. Der VerfassungSartikel 24 bleibe unberührt. Was man von der Cvnfessionslosigkeit der Schule sage, sei eine vnerwiesene Behauptung. Es handle sich nicht um die Trennung der Schule von der Kirche, sondern um die Abgrenzung der Richte des Staates und der Kirche gegenüber der Schule. Der Minister betont die große Anzahl tkr für das Gesitz eingegangenen, namentlich von Geistlichen herrühtenden Petitionen. Weißenburg, 1. März. Man schreibt der „Karlsruher Zeitung": „Seit beute Mitlag ist die hiesige Beamtenwelt und das hier garnisonirende Regiment in der größten Aufregung; was seit langer ZeA von Einigen vermuthet, von Andiven als zu sehr gegen die Pietät verstoßend angezweifelt wurde, ist heute geschehen — die Herren Gebrüder Dolpert haben die drei berühmten, vielfach erwähnten und weithin sichtbaren Pappeln auf dem Gaisberge abhauen lassen, die üÜHtingd auf ihrem Eigenthum standen, aber die Gräber so vieler gefallenen derKschen Helden bezeichneten. Jedes Auge, das sich bisher dafür intcressirte, vermißt schmerzlich den gewohnten und mit so hohen Erinnerungen verknüpften Anblick. Es hegt die Vermuthung nahe, daß die Documentirung dieser gewiß nicht hohen Gesinnung in Verbindung steht mit der vorgestern erfolgten Publicirung des Gesetzes über Exprobriation der Stellen, auf welchen Gefallene beerdigt sind. Zur rechten Kennzeichnung des Charakters der Betreffenden fei noch erwähnt, daß auf der hiesigen Kreisdirection ein von den drei ehrenwerthen Herren Volpert vollzogener Act aufbewahrt wird, wonach sie sich verpflichten, einestheils selbst nicht Hand an die Pappeln zu legen, anderentheils sie vor Beschädigung bewahren zu wollen." Oesterreich. Wien, 2. März. Minister Dr. v. Stremayr hat in Angelegenheit der Regelung der altkatholischen Verhältnisse nachfolgendes Schreiben an die Länder-Chefs gerichtet: Die als „altkatholisch" bezeichnete Bewegung innerhalb der katholischen Kirche hat der Regierung insolange keinen Anlaß zu irgend einer Jngerenz gegeben, als diese Bewegung auf innerkirchlichem Gebiete verblieb und lediglich den RechtSbe- stand dogmatischer Sätze betraf. In jüngster Zeit hat jedoch diese Bewegung die rein kirchlichen Gebiete überschritten und in jene äußeren Rechtsbereiche hinübergegriffen, für welche nicht die Kirchen-, sondern die Staatsgesetze maßgebend find. Die Regierung sieht sich daher — in unmittelbarer Fürsorge für eine Reihe der wichtigsten bürgerlichen Interessen — veranlaßt, den Standpunkt klarzustellen, welchen sie in dieser Angelegenheit einnimmt, sowie den f. k. Behörden das diesbezüglich durch die Gesetze gebotene Verhalten zu bezeichnen. Die Regierung muß die sogenannten Altkatholiken insolange als innerhalb der katholischen Kirche und auf dem Boden des geschichtlich herausgestalteten kirchlichen Gesammt-Organismus stehend betrachten, als dieselben nicht in Gemäßheit des Artikels VI. des Besitzes vom 25. Mai 1868, Reichsgesitzblatt Nr. 49, ihrem Austritte aus der Kirche den vorgeschriebenen Ausdruck gegeben haben. Würde ein solcher Schritt seitens der „Altkatholiken" rechtsförmlich vorgenommen, dann stünden denselben allerdings jene Rechte offen, welche Artikel XVI. des StaatSgrundgesitzkS vom 21. December 1867, Reichsgesitzblatt Nr. 142, einräumt, während bezüglich ihrer Eheschließungen, Eheaufgebote, überhaupt bezüglich ihrer CivilstandSacte das Gesetz vom 9. April 1870, Reichsgesitzblatt Nr. 51, maßgebend sein würde. Insolange aber ein solcher Schritt nicht geschehen ist, kann die Negierung zur Ausübung jener staatlichen Functionen, welche der Seelsorgegeistlichkeit der gesetzlich anerkannten Bekenntnisse anvertraut sind, nur diejenigen Priester als le* gitimirt ansehen, welche nach den bestehenden Gesetzen und kirchlich-staatlichen Einrichtungen als die ordentlichen Seelsorger jener Bekenntnisse erscheinen. Es entbehren daher insbesondere alle von sogenannten altkatholischen Geistlichen geführten CivilstandSregister (Tauf-, TrauungS- und Sterbematrikeln) der öffentlichen Eigenschaft und Glaubwürdigkeit, und ist diesen Geistlichen die Führung derartiger quasi- ämtlicher Register und die Ausstellung von Zeugnissen über die daselbst eingetragenen Acte unter Androhung der gesetzlichen Folgen (kaiserliche Verordnung vom 20. April 1854, R.-G.-Bl. Nr. 96) zu untersagen. Es steht ferner mit Rücksicht aus die §§. 74 und 75 a. b. G. B. zu gewärtigen, daß von solchen Geistlichen geschloffene Ehen von den zuständigen Gerichten für ungiltig erklärt werden. Denn bei dem offenbaren Mangel eines gesetzlich anerkannten Organismus der Altkatholiken kann weder die Versammlung jener Gläubigen als ordentliche Pfarrgemeinoe, noch ihr Seelsorger im Sinne de- Gesetze- angesehen werden. Es sind somit sowohl Brautleute dt Seelsorger unter Hinweisung auf tote Strafbestimmungen wegen Eingehung gesetzwidriger Ehen, sowie auf die nach, theiligen civilrechtlichen Folgen ungiltiger Eheschließungen zu belehren, und tst eventuell weiterhin das gesetzliche Amt zu handeln. Im Einverständniffe mit den Ministern des Innern und der Justiz ersuche ich Euer . . hiernach vorzugehen Wien, 20. Februar 1872. Wien, 5. März. UnterrichteterseitS wirb die Nachricht, daß die österreichische Regierung dem Papste ein Asyl angeboten habe, als vollkommen unbegründet bezeichnet. In hiesigen osficiellen Kreisen ist von der angeblichen Absicht des Papstes, Rom zu verlassen, nichts bekannt. Belgien. Brüssel, 5. März. In der Deputirtenkammer erklärt der Minister des Aeußern, die Beibehaltung der belgischen Gesandtschaft beim Vatikan sei eben so nothwendig für die religiösen Interessen, als die der Vertretung beim König Victor Emanuel für die materiellen Interessen. Uebrigens befinde sich der letztere Gesandte nur wegen Privatintereffen auf Urlaub in Brüssel. Holland. Amsterdam, 5. März. Hiesige Blätter veröffentlichen ein Schreiben des Grafen Gruan de la Barre aus Breda vom I.März an den Grafen von Cham- bord, worin er denselben um eine Zusammenkunft ersucht, um die Wahrheit seiner Schriften erproben zu können, in welcher er die Rechtmäßigkeit seiner Ansprüche als Erbe Ludwig'- XVII. nachweist. Frankreich. Paris, 2. März. Man schreibt dem „Journal de Paris" aus Brest: „Gerüchte von einer eventuellen Landung Napoleons III. in dieser Stadt sind im Umlaufe. Die schnelle Ausrüstung des „Adonis", eines leichten und raschen Fahr- zeuges, welches im Hafen für zwei Monate Lebensmittel eingenommen, scheint zu diesen Gerüchten beigetragen zu haben." Andererseits schreibt man demselben Journal, daß die Stationsschiffe von Lorient und Cherbourg plötzlich in See ge. gangen sind, ohne daß man ihre Bestimmung kennt. Paris, 3. März. Das achte Bureau der Nationalversammlung, welches die Wahl Rouher's zu prüfen hat, nahm gestern von dem Berichte des Herrn Dauzon, Präfekten von Corstca, an den Minister des Innern Kenntniß. Derselbe besagt in nackten Worten, daß die ganze Verwaltung der Insel in bonapartisti- schen Händen sei, daß der Richterstand einmüthig die entschiedenste Abneigung gegen das gegenwärtige Regiment hege und daß von 100 Gensdarmeriebrigaden 95 dem Kaiserreich mit Leib und Seele zugethan wären. Das Bureau will in seinem Bericht diese Anomalien zur Sprache bringen, hat aber doch gegen eine parlamentarische Enquete über die Wahl seine Bedenken, da eine solche die Agi- tation auf der Insel nur vermehren und eine Annullirung der Wahl nur um so sicherer die Ernennung Rouher's im neuen Scruttnium nach sich ziehen würde. Zunächst beschloß man, den Abgeord. Gavini zu hören, der sich freiwillig erboten hat, einige Aufschlüffe über einen zu Gunsten Rouher's erlaffenen Wahlaufruf zu geben, der u. A. auch seine Unterschrift trägt. Pans, 6. März. Die Demission Pouyer-Quertier's ist angenommen. Das „Journal officiel" veröffentlicht ein Dekret, durch welches Herr v. Goulard mit der interimistischen Leitung des Finanzministeriums betraut wird. Versailles, 5. März. Nationalversammlung. Bei der Neuwahl des Prä' sidiums werden der seitherige Präsident und die seitherigen Vicepräfldenten wieder- gewählt. Der Deputirte General Dutemplc wünscht die Regierung über die zwi ,chen Frankreich und dem heiligen Stuhle obwaltenden Beziehungen zu interpelliren. Die Versammlung beschließt die Vertagung der Interpellation auf drei Monate. CheSnelong fragt an, ob die Regierung einwillige, daß die Petitionen in Betreff der römischen Frage Ende nächster Woche zur Berathung kämen. Der Minister des Aeußern, Graf Remusat, erwidert, daß die Regierung damit einverstanden sei. In der Versammlung war das Gerücht verbreitet, daß Thiers zögere, das Entlassungsgesuch Pouyer-Quertier'S anzunehmen. Amerika. Wie telegraphisch aus Washington gemeldet wird, hat der Senat nach lebhaften Verhandlungen den Antrag Sumner's in Bezug auf die Waffenverkäufe an die kriegführende französische Regierung mit ungeheurer Mehrheit, 55 gegen 5 Stimmen, angenommen. Dieser für Deutschland das höchste Interesse bietende Antrag hat folgenden Wortlaut: Da aus einem jüngst eingetroffenen Kabel-Telegramm hervorgeht, daß das Comite Der französischen National ° Assemblee über die Kriegs-Contracte eine Resolution angenommen hat, welche die Regierung der Vereinigten Staaten ersucht, demselben das Resultat Der Untersuchung über das Betragen Der amerikanischen Beamten mttzutheilen, die Der Theilnahme am Waffcnankauf für Die französische Regierung, während Des Krieges mit DeutfchlanD, sich verDächtig gemacht haben, und da ein gewisser. Squire, ein Agent der Herren Remington and Sons in Newyork, in einer, Newyork Den 8. Oct. 1870 Datirten, an Samuel Remington zu Tours in Frankreich, nahe Der National-VertheiDigungS-Regierung, adressirten Depesche solgenDe Sprache führt: „Es sind für uns Die stärksten Einflüsse thätig, die Alles aufbieten werden, um den Erfolg herbeizuführen" , und Da in einem, Newyork, am 13. December 1870 Datirten, von Samuel Remington an Jules L. Cesne, Präsident des AuSrüstungS-Comtte's zu Tours in Frankreich, adrefsirten Brief Folgendes behauptet wird: (In dem Briefe heißt es, „Daß Die Regierung der Vereinigten Staaten bereitwillig den Contract, betreffend Den Ankauf von hundert Batterieen, auf die Hälfte reducirt habe, daß selbe ferner von Den 75,000 SpringfielD-Gewehren nur 40,000 verkaufen wolle, daß die Frage Der Anfertigung Der Patronen in Regierung- - Fabriken schwer zu bewältigen gewesen, aber Dennoch zugestanDen wurde".) Daß ferner Der Kriegsminister am 19. Januar 1872 dem Minister des Aeußern folgendes Schreiben ergehen ließ: (Der Kriegs. Minister theilt mit, daß Die Hinterlader nur Dann verkäuflich wären, wenn zu jedem Gewehr wenigstens 200 Patronen geliefert würden; daß ferner nach dem Oktober 1870 ein von Remington and Sons herrührendes Angebot auf Waffen nicht angenommen trorDen wäre, und daß, so viel dem Kriegsminister bekannt, kein Einfluß zu Gunsten Squire's, Der Das Geschäft abschloß, geübt worden.) Da aus Den verschieDenen Mittheilungen nicht nur hervorgeht, daß Waffen verkauft worden sind, sondern auch, daß in Den Werkstätten Der Regierung Der Vereinigten Staaten Munition sabricirt unD an einen gewissen Thomas Richardson, Den bekannten Anwalt Der Herren Remington anD Sons, verkauft worden ist, nachdem zuvor Deren Angebote verworfen worden waren, und zwar aus Dem GrunDe, weil sie Agenten Der französischen Regierung sind; und Da aus Diesen osficiellen Berichten Des Kriegsministers hervorgeht, Daß im Jahre 1871 der Verkauf von AuSrüstungSgegenstäuDen die Summe von 10 Mill. Doll, erreichte, von Denen nach Dem Berichte nur eine kleine Summe zurückbehalten wurde, um die Ausgaben für das Herrichten anderweitiger Vorräthe zum Verkauf zu bestreiten, während Der amtliche Bericht de- Finanzministers für jenes Jahr nur den Empfang von 8,286,131 Doll, anerkennt, was eine Differenz von mehr als 1,700,000 Doll, ersehen laßt, und Da eine Vergleichung der Rechnungen, welche Die französische Regierung für das von ihren Agenten zum Ankauf von Waffen von den Vereinigten Staaten verausgabte Geld ablegte, mit den von der Regierung Der Vereinigten Staaten abgelegten Rechnungen über dasselbe Geschäft eine große Differenz ersehen läßt, die, wie es scheint, im Auslande zu Dem VerDachte Veranlassung gegeben Hot, Daß Die Beamten Der Vereinigten Staaten einen ungehörigen Antheil Daran genommen haben, und da Der gute Name der amerikanischen Regierung durch diese Dinge sehr ernstlich com- promittirt zu sein scheint, und eine gerechte Rücksicht auf Die Nationalehre sowohl als auch auf die Interessen des Bundesschatzes erfordert, daß man diese Dinge nicht ohne Die gründlichste Untersuchung hingehen lasse: deshalb sei beschlossen, daß ein Sonder-Ausschuß von Sieben ernannt werde, um alle Verkäufe von AuS- rüstungsgegenständen, welche von der Regierung der Vereinigten Staaten während des Krieges Frankreichs gegen Deutschlands gemacht wurden, zu untersuchen, und ferner die Personen, an welche solche Verkäufe gemacht, und die Umstände, unter Denen sie vollzogen wurden, so wie die eigentlichen, beim Geschäfte interefflrten Parteien, Die von diesen bezahlten Summen und die Empfänger zu ermitteln; und Daß Dieser Ausschuß befugt fein soll, Die Vorlage von Acten zu forDern und Personen vorzulaDen, und Daß Die Untersuchung öffentlich geführt werDen soll. Die gewichtigste Anklage von allen ist offenbar die, Daß die Staats-Arsenale und Fabriken für Die Herstellung von Waffen für Die kriegsührenDe französische Armee benutzt worden sind; eine Anklage, gegen Deren Richtigkeit kaum mehr ein Zweifel aufkommeu kann. Wie Die Newyorker Tribüne sagt, sinD in Washington einige Der namhaftesten Kenner Des Völkerrechts Damit beschäftigt, einen Präcedenz- fall für Diese neutralitätSwidrtge Handlung aufzufuchen. „Sie sagen, Die amerikanische Union habe sich eine gröbere Verletzung Der Neutralitätsgesetze zu Schul- Den kommen lassen, als dies England während des amerikanischen Krieges getyan. Aus Allem geht hervor, daß man in Den Vereinigten Staaten Die ernstlichsten Besorgnisse hegt wegen der Schritte, welche Deutschland in dieser Beziehung thun wird , es sei Denn , Daß die Angelegenheit sich auf befriedigende Weise erklären lasse." Und freilich scheint die Regierung Der Vereinigten Staaten in Demselben Verhältnisse schuldiger zu sein als England, wie eine vorsätzliche Neutralitäts-Verletzung schlimmer ist als eine fahrlässige. Der Schatzmeister der Stadt Philadelphia, Joseph F. Marcer, und fein Spießgeselle, C. T. N-rkeS jun., wurden wegen Unterschlagung von städtischen GelDern vor Gericht gestellt und erstgenannter zur Bezahlung einer Geldstrafe von 300,000 Doll, und einer Kerkerhaft von vier Jahren und neun Monaten und Der letztgenannte zu einer Geldstrafe von 500 Doll, und einer Kerkerhaft von zwei Jahren und neun Monaten verurtheilt. Der Richter sprach bei Verkündigung des UrtheilS das Bedauern aus, gesetzlich nicht berechtigt zu sein, eine höhere Strafe dictiren zu können, da es an Der Zeit sei, Dem grassirenDen liebel Des GelDunierschleises Durch öffentliche Beamte einen Damm entgegen zu setzen. Asien. Zwar haben Die beiden Epidemien, die Pest und die Cholera, in Persien aufgehört, aber die Hungersnoth dauert noch in gleicher Stärke fort. Die angeblich gefallenen Regen sind eine Mythe, und jedenfalls ist bis zur Ernte, also noch auf 5—6 Monate hinaus, kein Ende des Elends adzufehen. In der Hauptstadt Teheran sinD die Straßen mit Leichen bedeckt, weil es an Todtengräbera fehlt, während halbverhungerte Leute mit den Straßenhunden kämpfen, um sich von Den Leichen zu nähren. Die türkische Regierung hat für 3 Millionen Piaster Getreide nach Persien geschickt, und, um Mißbrauch bei der Veriheilung dieser Gabe zu verhüten, dieses Getreide an Maulthiertreiber für einen geringen Preis überlassen und in kurzen Intervallen nach Persien expeDirt. Der Maulthiertreiber kann das Getreide nach Belieben verkaufen; da er cber weiß, daß in kurzer Zeit sein Nachfolger mit einer weiteren Ladung ankommt, so ist er gezwungen, es für einen billigen Preis wieder zu verkaufen. Von Seiten der türkischen Regierung ist diese Maßregel ganz sinnreich, und es wäre nur zu wünschen, daß Die persischen Beamten nicht störend eingreifen. Leider haben wir aber Die Nachricht, daß Der jetzige Premierminister, Mirza Hadschi Hüsscin Khan, ehemals persischer Gesandter bei Der Pforte, sich in seinem jetzigen Posten als einen Der ärgsten Volksbedrü- cker zeigt. Local-Notizen. Gießen, 6. März. Heute Nachmittag 3/^4 Uhr wurde hier ein Erdbeben von mehreren Se- cünden verspürt. Gießen, 6. März. Von hier schreibt man den „Hess. Volksblättern": Unlängst hat sich hier ein Vorfall abgespielt, der nicht nur in studentischen und militärischen, sondern auch »n weiteren Kreisen allgemeines Aussehen erregen dürste. Gin Verbindungsstudent, Sohn eines allgemein geachteten Professor- der hiesigen Universität, war kürzlich mit dem Mitglied eine« hiesigen EorpS in einen ernsten Cooflict gerathen, der schließlich zu Thätlichkeiten führte und die Folge batte, daß Letzterer dem Grsteren eine Pistolenforderung übersandte. Der Geforderte, welcher auch Reserveoffizier ist, weigerte sich indessen rundweg diese Forderung zu acceptlren indem er seine Weigerung u. A. auch damit motivirte, daß er principieller Gegner de- DuellS sei. Da er auf dieser Weigerung beharrte, erfolgte Anzeige beS Vorfalls bei seinem RegimentScommandeur, welch letzte »er ihn in seiner Eigenschaft als Offizier über die Affaire vernahm und ihm alsdann die Alternative gestellt haben soll, entweder die Forderung anzunehmen oder vor einem Ehrengericht zu erscheinen. Auch dem gegenüber wurde die Annahme des Duells auSgeschlagen, worauf der Oberst den Fall zur Kenntniß des Offiziercorps brachte, welche- nach Einsetzung eine- Ehrengerichts sich für die Entfernung des Betreffenden aus dem OfsizierSverband auSspcach. Auf hiergegen erfolgt« Neclamation ist kürzlich von Berlin die Bestätigung dieses Ausspruchs dahier eingetroffen. F Ml"' ’**»•*! M V-t im Drt "Lflaoun V *flB ' toi» °eS fit bl{ idt n0$ SU» I»» M ' und hefitttn Vm 8in Y*1 durch die mehrtet allem im deutschen diesen Kämpfern -r Rede grollt * erkannt hat. - Tübingen, »lud. med. Fischer (inem andern W irthiilt. ($■ Fkiuffsnrl siebenen Coursen t werden die Euurse Gründen für die $ slüssig, als man fi zeigt leine schivar« gehen, das ist Ha Besondere l Die Vergeb' 1117) Diesn denden Zinsen: 1) aus der L Ä „ bin v. sollen wgibin n selben haben sich bei uns anjumcf Gießen, den 5. HlMtrzogln s8etai 1118) Die S Mricten Hoch« ner Stadtwalde Mattet. Die Hroßher« ^umliegenden m den dortigen zu lassen. ließen, den 6. ''koßherzoglici 132 38 4 21 41 36 38 60 Vech Hvlzv H30) Dienstag1 Sieinri 206 Ä®uri £ tinge Inhals ' 28 " । U50 " ’M« i WeelageL Oberhessen 887/8 973/8 1005/8 Geldaorten. fl. kr. Amerik. Bonds den Districten Köpfe!, Altenberg und Wolfs- ver- der Wellen Eichen-Bauholz Stämme 44 Zentimeter Durchmesser und 1 57 157 83 Holzversteigerung Feilgebotenes Wellen 38 440 Wellen Stockholz, Neisholz, 30 66 79 1870 4800 48 1881r 101 1882r 96 1885r 973/g 1887r 977/g bis 13 4 21 41 36 38 60 28 1700 1050 1450 6 156 48 1800 1 Abtheilung Hessenseite anfangend, nachstehendes Gehölz versteigert werden: r, unf ffitt in (lä6ti(d)tn yioMttn W RiMeft von bei Likkünvi. a, eine höhnt veil Utbel Drt J i setzen. Eichen-Prügelholz, Birken- „ Aspen- „ Nadel- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Birken- „ Nadel- Buchen-Reisholz, Eichen- „ Birken- „ Nadel- Borsennachrichten. 6. März 1872. trotzdem er sich heute auf 1M3 erhöhte, noch steigerungSfählg erscheinen. Buschterader, ungarisch- galizische, Raab-Grazer fortwährend beliebt. Auch die heute ein geführten Pardubitzer Aetien erfreuten sich namhafter Umsätze, was jedoch wohl mehr der Neuheit als wirklich realem Werth zuzuschreiben sein dürfte. Loose animirt, besonders 1860er. Amerikaner andauernd still. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. 2 67 50 650 50 3030 30 69 Die Zusammenkunft ist an der Grünberger Straße am Einschnitt nach Annerod- Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet- Annerod, am 4. März 1872. Großherzoglichc Bürgermeisterei Annerod- Eng elh ardt- Nadel - Baustamm, 0,39 Cubikmeter enthaltend, Nadel-Stangen, 2,02 Cubikmeter ent- Nachdem noch einige Reden gehalten und der Singverein mehrere Gesänge vorgctragen hatte, trat der Festzug unter Musik und voranwehenden Fahnen den Rückweg an. Die Soldaten, der Singverein und viele sonstige Festtheilnehmer versammelten sich dann im WüthSlokale deö KaSpar Stein, wo sie bei einem Glase Bier oder Wein unter Abwechslung von Vokal- und Instrumentalmusik und heiteren Gesprächen einige Stunden verweilten. Es wurde auch hier in einem Trinkspruch der ausgezeichneten Leistungen der deutschen Heere und seiner vortrefflichen Führer dankbar gedacht. Ein Anderer führte in einer längeren Rede aus, daß nach dem Friedensschluß, dessen Jahrestag wir heute feierten, noch ein anderer Deutschfeind zu besiegen gewesen wäre, dem aber durch die mehrtägigen Schlachten in der bayerischen und in der preußischen Kammer und vor allem im deutschen Reichstag gründlich aufs Haupt geschlagen sei. Wie unsere Soldaten die „Rolhhosen", so hätten die Kämpfer in jenen Sitzungssälen die „Schwarzröcke" besiegt. Auch diesen Kämpfern wurde ein dreimaliges donnerndes Hoch dargebracht. Der Beifall, der dieser Rede gezollt wurde, beweist, daß selbst das schlichte Landvolk auch den zuletzt gedachten Feind erkannt hat. — Die Wacht steht nicht bloS fest am Rhein, Sie steht auch fest im Lande drein. Tübingen, 2. März. Von der Strafkammer des hiesigen Gerichtshofs wurde heute stud. med. Fischer wegen im Affect verübter Körperverletzung (der bekannte Fall, in welchem einem andern Studirenben das Auge ausgestochen worden) zu achtmonatlicher Festungshaft verurteilt. (S. M.) Meter Länge, mit 23,21 Cubikmeter, Birken-Stamm von 21 Centimeter Durchmesser, mit 0,24 Cubikmeter, Nadel-Stämme von 15 bis 27 Centimeter Durchmesser u. 14 Meter Länge, mit 10,46 Cubikmeter, Nadel-Stangen von 10 bis 14 Centimeter Durchmesser u. 10 Meter Länge, Eichen-Stangen mit 6,08 Cubikmeter. Bekanntmachung. 1118) Die Abfuhr des Holzes aus den Districten Hochwarte und Wanne des Gießener Stadtwaldes ist bis auf Weiteres nicht -gestattet- Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 6. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. deutschen Heere und insbesondere an die vorjährige Friedensfeier. Die Anwesenden fangen dann fcie erste Strophe des Liedes: „Nun danket alle Gott". Einer der Soldaten trat hervor und dankte Namen seiner Kameraden W Gemeinde in einfachen schlichten Worten für deren Gaben, d^ sie während des Krieges empfangen hätten, sagte, daß ihnen diese Beweise der Liebe und Theilnahme die Leiven und Strapazen deS Krieges erleichtert hätten, und eS brachten dann sämmt- jiche Soldaten deS Orts der Gemeinde ein dreimaliges Hoch und gaben ihr drei Ehrensalven. haltend. Der Anfang ist in der Rotherden am Vicinalweg nach Oppenrod- Albach, am 5. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser. Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. 1065) Montag den 11- d- Mts-, Morgens 9 Uhr, soll in dem District „Windelbach", an der 1110) Frische Sämereien, in bekannten guten Sorten, sind angekommen und empfehle solche zur geneigten Abnahme. Friedericke Welcker. 959) In Folge eines sehr günstigen Einkaufs einer reichhaltigen und schönen Auswahl von Meersehaumpfeifen und Meerschaumcigarrenspitzen kann ich diese zu den billigsten Fabrikpreisen abgeben. — Es bietet sich hier die seltene Gelegenheit sich schön anrauchende Tabakspfeifen und Cigarrenspitzen billig zu kaufen. H. Schäfer, Marktstraße 209. Bersteigerungen. Holzversteigerung. 1130) Dienstag den 12. März l. I., von Morgens 8 Uhr an, sollen im Mainzlarer Gemeindewalde, Districten Steinrück, Myll, Kahl, Zipfen, Platte und Schabenberg, nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung kommen: 206 Eichen-Stämme von 15 bis 60 Centimeter Durchmesser und 4 bis 14 Meter Länge, mit 67,25 Cubikmeter Inhalt, 41 Eichen-Stangen mit 2,29 Cubikmeter Inhalt, 210 Nadel-Stämme von 10 bis 31 Centimeter Durchmesser u. 4 bis 14 Meter Aetien. Frankf. Bank 143 Vz Frankf. Vereins-Kasse — Darmst. Bankact. 4911/2 Wien Bankactien 892 Oest. Creditact. 371 Galizien 276V2 Aetien. 50/0 östr. F. St. F. B. 416 Lombard. Bahn 225'/z Lndwigsh.-Bexbach 205 Mai bahn 152 Bayer. Ostbahn 154 Rhein-Nahebahn-Act. 46 Hess. Ludwigsb.-Act. 190y4 Alsdann wird Dienstag den 12. d. Mts., Morgens 9 Uhr. in dem District „Jschelscheid", auf Holzversteigerung. 1125) Donnerstag den 14. März, von Morgens 9 Uhr an, soll im Anneröder Gemeindewalde, in kaute, nachverzeichnetes Holz öffentlich steigert werden, als: „ 41/2% 1jährige 1003/8 „ 40/o 1jährige — Würtemb. 41/2% 0dl. 993/4 Baden 41/2% Obi. c. E. L. 99?/g Oesterr. Silberrente 651/4 „ Papierrente 59 Spanier, neuest. 3% 3O7/8 Der Anfang ist um die bestimmte Stunde an der Straße nach Hachborn. Mainzlar, am 6. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 6. März. Man sollte glauben, daß bei den enorm in die Höhe getriebenen (Sourfen die Spekulation wenig Chancen für weitere Hausse habe. Nichtsdestoweniger werden die Course täglich noch weiter getrieben, und kopfschüttelnd frägt man nach plausiblen Gründen für die Berechtigung dieses continuirlichen Steigens. Es ist wahr, der Geldstand ist so flüssig, als man sich'S nur wünschen kann, Privatdisconto steht 23/<—7/ti, der politische Horizont, -jeigt keine schwarzen Punkte und Contrernine eristirt keine mehr, aber — eS kann nicht so fort-j gehen, das ist klar; cs handelt sich also nur um den Zeitpunkt, wann die in's ertreme getriebene! Besondere Bekanntmachungen. I Die Vergebung von Stistungs- zinsen. 1117) Die für das Jahr 1872 fällig werdenden Zinsen: 1) aus der Lony'schen und 2) „ den von Kr u g'schen Stiftungen sollen vergeben werden. Bewerber um dieselben haben sich in den nächsten 8 Tagen bei uns anzumelden. Gießen, den 5. März 1872. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gietzen. Vogt. » „ 4% v •„ 3V3°/o Bayer. 5% Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 41—43 „ doppelte 9 41—43 Holl. fl. 10 St. 9 53—55 Ducaten . . 5 32—34 20 Frankenst. 9 20—21 Engi. Sorer. 11 48—50 Russ. Imper. 9 41—43 Dollarin Qoid 2 26—27 1131) Montag den 11. März d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll im Albacher Gemeindewalde, Districten Rotherden und Buchwald, nachfolgendes Holz versteigert werden, als: " R.-Meter Buchen-Scheidholz, „ „ u. Eichen-Prügelholz, R.-Meter Buchen-Scheidholz, „ Buchen- u. Eichen-Prügelh, „ dergl. Stockholz, Wellen dergl. Reisholz, „ Buchbn-Forstreiser 1- Classe, Eichen-Stämme von 24 bis 43 Centimeter Durchmesser und 4 bis 12 Meter Länge, mit 30,53 Festmeter. btt li-h 2 allzev""! ■I' ,rw (t' „ul'fcie|rf ,« •%£>£ ii s * «** Preuss. 41/z 0/0 Oblig. 103 */8 Frankf. 31/2% Obi. 883/A Nass. 4Va% Obi. 993/4 Kurhess. 40/0 „ 94'/2 Gr. Hess. 50/0 Obi. 103 30,7 R.-Meter 6 2 146,2 1,5 27,5 Vermischtes. Hausse den Hais bricht. Einstweilen wird lustig darauf los getrieben, besonders Banken, welche . i gegenwärtig wieder in die Mode gekommen sind und täglich ihre ßontfe um Procente steigen F Beuern, 4. März. Am 3. Mar; begingen die Bewohner von Beuern festlich den 1 sehen, wie z. B. heute Leipziger Vereins- und Antwerpener Centralbank. Auch Bremer National- JahreStag des Friedensschlusses, und zwar dies ohne besondere Anregung von Außen. Nachdem bank und Pfälzer Bankverein, sowie die hiesigen Institute in lebhaftem Umsatz. Oesterreichische um 4 Uhr Nachmittags die Glocken das Zeichen gegeben, setzte sich der Festzug unter den Klängen Creditaetlen stiegen bei großem Geschäfte bis 3703/4, Nationalbank, wenig belebt blieben fest bei der Musik im Ort in Bewegung nach der Höhe, wo vor Jahresfrist das Friedensfeuer brannte 889-^-892. Von Bahnen waren Lombarden sehr beliebt und erhöhten ihren Cours bis 2243/« uxb wohin die Friedenölinde gepflanzt wurde. Hier angekommen, belobte der Ortsgeistliche, Herr während Staatsbahn wenig beachtet war, aber sich doch bei 4143/4 bchauptete. Von anderen Pfarrvicar Degen, durch eine vortreffliche Rede die Erinnerung an die heißen Schlachttage der § Linien treten ungarische Nordvst immer mehr in den Vordergrund, da sie bei dem ietjiqcn Cours imh itidhefnnber# an die «nriährine ftrirbpnÄf»«t>*r. T)i, Anwesenden sanaen bann t, ...... ' Länge, mit 50,19 Cubikmeter Inhalt, 1500 Stück Bohnenstangen; Mittwoch den 13. März l. I.: 132 R. - Meter Buchen-Scheidholz, 38 „ Eichen- „ ' «n. toorbtQ tfn Staaten »nnttn An. j?001 deren Kenten Kriegg, kSknstäobell te Mr eine °vder. । • aiieikenni, da eine Der. 6 von ihren i rgadte Geld legten Rech. J es scheint, * öcümten der ; W/ und dn 'usflich com» ehre sowohl \ diese Dinge 1 drschlossen, use von Aus- >tkn während ersuchen, und Me, unter e intcressmm Mitteln; und :rn und Per- n soll. lluts-Arsenale )e französische mm wehr ein 1 Washington n Praeedenz« 1, dir amtn- tze zu Schul- 'ikgrS gethan. 11 ernßlichßen eziehung thun Weise erflärtn ; in demselben 1 Nadel- Bucheu-Prügelholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Stockholz, Eichen- n Nadel- „ Buchen-Reisholz, Eichen- r Nadel- 103 „ Acker an der Broßbrücke, 1 243 „ Acker an dem Fluthgraben 885) Eine fast noch neue, sehr gute Näh- ! sind unter sehr günstigen Zahlungsbedin- maschine ist zu verkaufen. Zu erfragen! gen zu verkaufen oder auf längere Zeit zu bei ber Exped. d. Bltts. s verpachten. F. C Loos, Lackirer. (847) ia, in Ptlstkll ort. Die an- ir Smte, also 3n oet Haupt- rokteagrabern -pftn, e« W Dionen Prasttt lheilnaS iiriny« in t«i« 3 wungen, tf f«' [»« W"“ M MS,«» Prioritäten. 3°/0 oster. Stsb.-Prior. 6O5/8 3°/0 öst. s. Lombard 514/2 3°/q Livorneser 397/g 5% Toscaner 62 50/0 EUsabeth.-Prior. 841/4 do. H. Emiss. 831/g Anlehen*loo*e. Kurh. 40 Thlr. Loose 72Vg Nassau 25 fl. — Braunschweiger — 3o/o Oldenburg, ä 40Thlr. 40 40/o bayr. Präm.-Anl. 115 Ansbacher 7 fl. — 40/0 badische Loose H47/0 Badische fl. 35 Loose 703/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 200 1860r Loose 937/s 1864r n — Stadt Florenz — Staatsstraße zunächst Fellingshausen anfangend , nachstehendes Gehölz versteigert: 67 R.-Meter Buchen- u- Eichen-Prügelh-, 181,5 „ dergl. Stockholz, 5200 Wellen dergl. Reisholz, 31 geringe Eichen-Stämme mit 4,04 Festmeter, 254 Stück starke Eichen-Stangen, zu Wagner- und Grubenholz geeignet. Hohensolms, am 2. März 1872. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. ___________Dörmer, Förster.________ 1127) Donnerstag den 14. März, Morgens 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Groß-Linden die Immobilien der Georg Schön's Wittwe zu Groß-Linden zwangsweise versteigert werden. Ferner Nachmittags 2 Uhr in der Wohnung derselben die Mobilien, bestehend in Vieh, Haus- und Küchengeräth- schaften 2c- Groß-Linden, den 6. März 1872. Großherzogliches Ortsgericht Groß-Linden. Zörb, Ortsgerichtsvorsteher. 1129) Nächsten Samstag Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Kirchenplatz circa 150 Stück Zwetschenbäume verkauft werden, wozu Kaufliebhaber eingeladen werden. 1074) Milch, täglich frisch, bei Frau Rett er, Seltersweg 168. 106 lüKlftr. Wiese in den Weiden, 859) Die von vielen Aerzten empfohlene und mit glänzenden Erfolgen in Anwendung gebrachte Bruchsalbe gegen Unterleibs - Brüche von Gottlieb Sturzenegger in Herisau, Schweiz, ist sowohl durch denselben seihst zu beziehen als durch nachfolgendes Depot. Dieselbe enthält durchaus keine schädlichen Stoffe und heilt selbst ganz alte Brüche in den meisten Fällen vollständig. Preis per Topf 3 fl. Niederlage in Frankfurt a. M.: Lindt, Nachfolger, Apotheker, Schnurgasse 58. (H. 491.) 1063) Ein schon feit Jahren in hiesiger Stadt mit bestem Erfolg betriebenes Colonialwaaren - Geschäft, erste Geschäftslage, wobei ein Familienlogis, ist zu verpachten oder zu verkaufen. Näheres bei Fr. Kre»rder, im Löwen. Amsterdam k. S. — Augsburg k. S. 993/z Berlin k. S. 1047/8 Bremen k. S. 96'/. Brüssel k. 8. 933/8 Hamburg k. S. 88V2 Leipzig k. 8. 105 London k. S. 118i/Ä Lyon k. 8. Paris k. 8. 933/8 Wien k. 8. 1051/8 ditto m. 8. — ditto 1. 8. 1051/3 Disconto 3‘/2 % srr. S9 Freiwillige städtische Feuerwehr Abonnentei Betreffend Georg Leib. (1133) WenzessGarten Adolf Hoß. sucht von Sonntag den 10. März 18 7 2: 1137) Hirten zur Kenntnis; zu bringen. - Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Unio^Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Wir 57 Nr. 4 1135) Das seither von Herrn. Lehrer- Ma yer bewohnte Familienlogis ist bis zum 1. Juli anderweit zu vermiethen. G- Malkomesius, Marktstraße. Wirthschaftsverpachtunq. 1081) Für eine feine Restauratin (nebst Wein- und Bierwirthschaft) wird ein Pächter gesucht. Näheres durch Elias Meier. ausgeführt von dem ganzen Musik-Corps (24 Mann) des Rhein. Jäger-Bataillons zu Wetzlar. In Auftrag: Ludwig Euler, Schafhirt in Hausen- Die Nr. 8 bringt folgende Beiträge: Am Altar. Erzählung von E- Werner. Verfasser des „Helden der Feder." (Fortsetzung.) — Der gefrorene Bodensee. Von Dr. Magg in Constanz — Der Prinz von Erie. Ein amerikanisches Charakterbild von L- Brentano. — Aus den letzten Tagen einer Vielgenannten. Nach den persönlichen Mittheilungen Hermann Hendrich's erzählt von E- Laddey. — Die „Nachsichtige". Gedicht von Hermann Oelschläger- Mit Abbildung: Schön Israel in Algier. Nach dein Oelgemälde von C L- Müller. — Unsere vermißten Soldaten. (Schluß.) — Schneidergesellen für große und kleine Arbeit finden dauernde Beschäftigung bei 1138) Der in Nr. 57 d. Bltts. zu Gunsten gemeinnütziger Zwecke angekündigte Vortrag des Herrn Dr. A. Laubenheimer: „Hebet die Darstellung der Anilinfarben aus dem Theer" SMST findet nicht Freitag, sondern Samstag den 9. März "SgfcE. Abends 6 Uhr, in der großen Uruverfitäts - Aula statt. Eintrittskarten für 1 Person zu48kr. in der Ricker'schen Buchhandlung, zu 1 st. am Eingang. M Für Auswanderer. 744) Die Haupt-Agentur von C- W. Dietz am Markt -ÄjySC HjHSä® in Gießen expedirt wöchentlich mehrmals mit den vorzüglichsten Post-, Dampf- und Segel-Schissen nach allen Häfen von Amerika und Australien. Preise billigst, Behandlung anerkannt reell. Die Am dir Gnttäeitun intern sie ten dem Vorträge Gewiß i Die 9m trollten wir ein gnichis, feie rv Die Awn t6 mit drrr in Bitt: sre drgii Mersvchvvgt rrühnnd les Soll m Ufa ft die schlvses es ßc diesen Bertrax eine nur noch W ja nicht b trenn (it tur wmm Vertragl Und beß i'tzt das Echik, ^er Haftverbinl Elmerikanu ja Ab» fn «Mir, (id °«ch in btt r •»«r Sertraa fit, f« Geschäfts - Eröffnung. 1007) Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich dahier in dem früher P erger'schcn Atelier, im Hause des Herrn Canzlist Böger an der Schoor, ein photographisches Geschäft errichtet habe. Aufnahmen geschehen in jeder Art und Größe unter billiger und reeller Bedienung. Ludwig Orth, Photograph. wird. 989) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Näheres bei der Expedition d. Bltts. Auswanderer lich bei billigster und reellster Bedienung nach allen Häfen Amerikas mit den rühmlichst bekannten Post-, Dampf- und Segelschiffen durch die Agentur von J. M. Schulhof. (918) Vermischte Anzeigen. 1126) Wir bitten, der Anna Katharina Pfeil von hier auf unseren Namen Nichts zu borgen, was wir zur Warnung hiermit bekannt machen. Gießen, am 6. März 1872. Lampas, Pfarrer, Dr. Koch Wiltwe. Samstag den 9. März, von Abends 1/28 Uhr an, in Wenzel's Garten. 1030) Wir laden unsere Mitbürger freundlichst zur Theilnahme ein. Eintrittskarten zu 9 kr. bei den Herren: Gebrüder Wenzel, Kreuz, Emil Gail, Mäusburg, Carl Faber, Marktplatz. Der Vorstand. „Ausverkauf" wegen Aufgabe des Geschäfts. Aus Gesundhcits'RücksichtkN habe ich mich entschlossen, mein Geschäft aufzugeben und sott dies vermittelst Ausverkaufs geschehen. Demzufolge habe die Preise meiner sämmtlichen Vorruthe bedeutend herabgesetzt und gewähre außerdem einen Rabatt von Sechs Mr eens ent am Gulilen. Der Verkauf findet nur gegen Baarzablung statt, Alle Neuheiten für die kommende Saison, die bereits eingetroffen sind und noch eintreffen, sind selbstverständlich damit einbegriffen. (9ti) 5. Hirsch Sohn. eit Zur Beachtung für Schafhirten! 1152) Auf vielseitiges Anregen und dem in der letzten Versammlung gefaßten Beschlüsse gemäß, werden sämmtliche Schafhirten zu einer nochmaligen Besprechung wegen Herabsetzung der Hundesteuer auf Sonntag Nachmittag 2 Uhr in die Wohnung der Wirth Kaspar Atzbach Wittwe in Hausen eingeladen. Da hierbei zugleich eine Eingabe zur Unterzeichnung von Unterschriften vorgelegt wird, so bittet man, um den für uns wichtigen Zweck zu erreichen, um recht zahlreichen Besuch. Die Herren Bürgermeister werden ganz höflichst gebeten, dies den Schaf- bei höchst brillant -ceorirtem Saale durch gütige Crlaubniß des verehrlichen Corps Hass in. " gewiß Niei Rönnen tootbi Jahn 1 «W ter Wett ?"dtN tfr Sttüitr .fM» Mäh " F"ge b *«" fau b DerU bal Mtinf r .,^nn ! blt'bt nit 'Rament 1 !>» ft; Blätter und Blüthen: Am Grabe eines Dichters. Von Fr. Hfm. Mit Abbildung: ! Am Sarge Grillparzer's am Abend des 24. Januar 1872. Nach der Natur ;. ausgenommen von H. Fritzmann. — Kleiner Briefkasten. — Zum Nationaldank für jLudwig Feuerbach. ß Die Leipziger Fcucr-Vcrsichmmgs-Anstalt — gegründet im Jahre 1819 — empfiehlt zum Abschluß von Versicherungen gegen Brand, Blitzschlag, nothwendiges Ausräumcn rc. auf Mobiliar, Waaren, Maschinen, Vieh, Ernteerreugnisse 2c. zu billigen, festen Sätzen unter ihren anerkannt vortheilhaften, liberalen Bedingungen. Conrad Scherff, Glasermeister, Agent für Lich und Umgegend. werden zum Waschen, Färben und Fa§on- niren angenommen bei Wilhelmine Fuhr, Kirchenplatz. 1062) Ein Schreiner-Gehülfe wird ge- Strohhüte werden von jetzt an zum W a sch e n und Favountren angenommen von (866) Louis Gail, Mäusburg. 348) Ein Gymnasiast oder Realschüler kann in einer Beamten-Familie von künftigen Ostern an Kost und Logis und zugleich auch, wenn es gewünscht wird, Nachhilfe in allen Lehrgegenständen erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Schreiber gesucht. 1124) Nur bestempfoblene wollen sich melden. Näßeres bei Advokat H ir sch h orn 1093) Einen Scribenten sucht ________Dr. Schüler, Hofger.-Advocat. 1102) Em Mädchen, das kochen kann und die Hausarbeit versteht, wird gegen hohen Lohn in Dienst gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 1112) Zum sofortigen Eintritt wird für ein Tuchgeschäft in Frankfurt a. M. ein Lehrling gesucht. Ein entsprechender Gehalt wird zugesichert. —<■ Offerten sub Chiffre D. 4023 sind an die Annoncen - Expedition von Rstdolf Mosse in Frankfurt a. M. zu richten. __(36/3.) 1128) Ein Zeichner sucht Illustrationen für Druck, gleich, welchen Genres, auszuführen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. nehme ich zum Waschen, Färben und Fa^on- niren an zum Preise von 24 bis 30 kr. _______________________H. Heß. Theater in Gießen. 1134) Freitag den 8. März: Der Leiermann und fein Pflegekind. Original-Volksstück in 5 Abteilungen, von Charlotte Birch-Pfeiffer. Friedrich, Director. Anfang präcis halb 6 Uhr. Ende 10 Uhr. EntrSo ä Person 12 kr. _________________Programm an der Kasse.________________ Burger-Club» 1139) Das auf der Karte als den 10. März vorgesehene Theater kann erst den 17. März stattfinden. Der Vorstand. Vermiethungen. 985) Der neu eingerichtete Laden meines Nebenhauses mit dazu gehöriger Wohnung, bestehend aus 4 Zimmern, 3 Kammern, Bodenraum, Küche, Keller rc., ist zu ver- miethcn und am 1. April beziehbar. ____________Dr. A Mettenheimer. 1153) Eine Familienwohnung ist zu ver- miethen und alsbald zu beziehen bei H. Euler, Mäusburg. 1020) In meinem Hause ist im mittleren Stock an eine ruhige Familie ein Logis zu vermiethen. Chr. Jacob Keil Wittwe, Neustadt- 1136) Tas im unteren Theile des W e n z e l'schen Gartens alleinstehende Wohn- haus ist zu vermiethen und im Mai beziehbar. 853) Mein im Riegelpfad gelegener Garten ist anderweit zu vermiethen. ___________ Georg Lüdeking. 872) Die Bel-Etage, sowie ein geräumiger Keller, zu vermiethen in Lit. E- Nr. 3, Seltersberg. __________________________ 1132) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei ____________________H. Hilgärtner. 938) Der dritte Stock meines Hauses ist pr. 1. Juli zu vermiethen. I. G. D. Bapst.