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(Sernätonr e 23. Gernsheim, 26. H Nidda, erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und gegen Quittung so- 27. 29. 20. 20. n n n n ft Goddelau, Groß-Gerau, Bickenbach, if ff ff tt H n tt tt tt Nieder-Wöllstadt, Lich, tt u If ff ff „ Groß-Bieberau (8 Uhr), „ Groß-Umstadt (12 Uhr.) September in Lorsch (8 Uhr), tt ti Bürstadt (12 Uhr), 24. 25. 26. 27. 27. , Sogenannte Luxuspferde werden bei zu hohen Preisfordernngen vom Handel ausgeschlossen, ebenso die iu wenia entwickelten oder fni*» w, 9 ’■1 ■ wä? ‘’&ÄSrK’&w8814,1,6” »*"« 4- gez. von Schön. S ch m i ch. ir H If II Die von der Militär-Commission nach gegenseitigem Uebereinkommen fort baar bezahlt. omianbtroirb E 6t(ud)t. 5Ral)tre§ bet ichtige Lehrer gesucht,: esonders Geschichte r andere für Mathe- senschaft. Franco- 225 befördert die m von Haasenstein urt a. M. m, das gut bürgn- iUe Hausarbeiten w ten Lohn nach Frm- res zu erfahren bei f, Neue Anlage. Schlosset lltti<®aWnraW * Die Befestigung -er Republik hat in Frankreich in der letzten Zett unverkennbare Fortschritte gemacht. Nicht als ob Vie Franzosen über Nacht zu begeisterten Republikanern geworven wären. DaS ist ganz gewiß nicht der Fall. Aber die Republik besteht thatsächlich und die bloße Existenz verleiht einer Staatsform einen Rechtstitel in einer Zett, tn der das Bolt, durch Kriege und Revolution erschöpft, der Veränderungen müde ist, in der der Instinkt der Ordnung das Uebergewicht gewonnen hat über das Verlangen nach dem Neuen, Unbekannten. Beide Faktoren spielen in Frankreich eine große Rolle; aber sie finden sich selten vereinigt und gemischt, und dadurch gemäßigt. Vielmehr pflegt das Verlangen nach dem Neuen, nach einer Periode apathischer Ruhe die Gemüther ausschließlich zu beherrschen, stch dann aber nicht als Reformtrieb, sondern als revolutionäre Leidenschaft kundzugeben. Hat das revolutionäre Fieber den Staat erschöpft, dann tritt wieder ein Zustand der Ermattung ein, in welcher die Nation jeder Macht huldigt, die ihr Ruhe und Ordnung verspricht. Der Sinn für Ordnung ist in Frankreich das Resultat der Erschlaffung, der politischen Impotenz. Ist dieser Zustand überwunden, so tritt ngshauses zu An IM* hierdurch [aae ihr fünf* rJUhnb tF s&gS .m'oW’Ä Be a.1 ®lflU '“tfunb L*“ ’ rout - W sofort eine revolutionäre Stimmung ein. Von der lebendigen, auf Reformen gerichteten Theilnahme der öffentlichen Meinung in den Zeiten der Ruhe hat man kaum eine Ahnung. Gegenwärtig kämpfen die beiden Strömungen, aber der Sinn für Ordnung hat entschieden das Uebergewicht gewonnen. Frankreich ist im Ganzen wieder konservativ, fühlt sich aber noch keineswegs sicher, sondern fürchtet noch immer ein Auflodern des RevolutionSfeuerS. Um so fester schließt es sich daher an die Regierung des Herrn Thiers an, die ihm allein die Aufrechterhaltung ver Ordnung zu verbürgen scheint. Die monarchischen Parteien dienen in seltsamer Verkehrung der Verhältnisse in den Augen der Franzosen vielmehr einem revolutionären als dem konservativen Princip. Denn die Monarchie könnte auS dem gegenwärtigen Zustande nur auf dem Wege der Gewalt hervorgchen: der Versuch ihrer Herstellung würbe den Bürgerkrieg entflammen: und der Bürgerkrieg ist für Frank- reich gegenwärtig, und wenn eS gelte, mit ihm die denkbar beste Verfassung und Regierung zu erkaufen, doch ein allzu hoher Preis. Dazu kommt nun aber noch, daß einer monarchischen Restauration die Mehrzahl der Prätendenten entgegensteht. Daß man von monarchischen Parteien iw Plural sprechen muß, kennzeichnet schon die innere Schwäche der monarchischen Bestrebungen. DaS monarchische Princip, um eine wirkliche Kraft zu fein, bedarf Eines bestimmten Tragers. Das Dasein von drei Prätendenten, die alle drei ihre Parteigenossen haben, beweist, daß das monarchische Princip tn Frankreich den Boden verloren hat. Ob es ihn wieder gewinnen wird, daß ist eine Frage der Zeit. So lange aber drei monarchische Parteien vorhanden sind, läßt sich eine wirksame monarchische Propaganda überhaupt nicht in'- Werk setzen. Es ist also sehr erklärlich, daß die konservativen Elemente der Bevölkerung sich an Herrn ThierS und seine Regierung anschließen, und daß die monarchischen Kammerparteien, so konservativ auch die einzelnen Mitglieder derselben gesinnt sind, thatsächlich doch das revolutionäre Princip vertreten und zu einem revolutionären Ferment werden. Und darin liegt eine große Gefahr für Frankreich. Wir haben gesehen, daß in Frankreich die konservative Strömung die Oberhand o'wonnen hat, aber die revolutionäre Ueberströmung ist bod) . immer ölenden. Gambetta arbeitet unermüdlich, und Gambetta ist nach ThierS der k'Nstutz^i^g» «>*——o, «en in den Kreisen der Bevölkerung. Man kann nicht behaupten, daß Gambetta seinen Einfluß grade seinen radikalen Grundsätzen verdankt. Der Radikalismus übt gegenwärtig geringe Macht auf die Gemüther aus. Aber Gambetta ist ein energischer Charakter, dem man zutraut, daß er als Präsident die äußere Ordnung mit Strenge aufrecht erhalten wird. Er wird als Gesetzgeber es an Radikalismus nicht fehlen lassen ; aber der Anarchie würde er mit äußerstem Nachdruck entgegentreten. Und so würde, wenn er einmal an's Ruber kommen sollte, grade das Bevürfniß der Franzosen nach Ruhe und die Furcht vor der Anarchie ihm dasselbe Ansehen verschaffen, dessen ThierS gegenwärtig vermißt. Mit der Ruhe würde es nun allerdings in einer Republik unter Gambetta eigenthümlich bestellt fein. Im Innern freilich würde er jede ihm feindliche Regung unterdrücken, aber um fo mehr würde er bemüht fein, die nationale Leidenschaft der Nation anzufachen, um sie nach Außen zu lenken. Gambetta gilt in Frankreich — und mit Recht — für das verkörperte Princip des Chauvinismus; daß er stch selbst als den berufenen Vollstrecker des Revanchegedankens ansteht, darüber kann gar kein Zweifel herrschen. Und wenn die Verhältnisse ihn zwängen, die Revanche zu verlangen, so würde er wenigstens alle feine Kraft einfetzen, ste vorzubereiten. Wir können es uns doch nicht verhehlen, daß, während jede Partei in Frankreich von ihren besonderen Leiden- fchasten zerrüttet wird, der Durst nach Rache alle Parteien beherrscht. Und grade deshalb, weil Gambetta die Verkörperung des Rachegedankens ist, ist er in den Augen feiner Freunde und feiner Feinde der Mann der Zukunft. Seine Feinde freilich sehen dessenungeachtet seiner Herrschaft mit Schrecken entgegen. Obgleich selbst von Rachegedanken erfüllt, wögen sie doch ihm das Werk der Rache nicht anvertrauen, weil ste, ganz abgesehen von dem persönlichen Haß gegen den hvchmüthigcn Demagogen, fürchten, daß er in toller Leidenschaft Alles überstürzen und dadurch ein unheilvolles Unglück über Frankreich Heraufziehen würde. Es ist daher erklärlich, wenn die Rechte stch bemüht, Gambetta moralisch zu vernichten, aber es wird ihr das schwerlich gelingen. Die Rechte hat stch selbst viel zu sehr in der öffentlichen Meinung diScredittrt, als daß ihre Angriffe auf ihren bittersten Feind einen sonderlichen Eindruck auf die Massen Hervorrufen sollten. Der Einfluß eines Mannes, dem, allein von Allen an der Leitung der Angelegenheiten während des Krieges Betheiligteu, das Volk das namenlose Unglück verziehen hat, welche- er über Frankreich gebracht, kann durch mehr erbitterte als kräftige Angriffe in der Nationalversammlung nicht untergraben werden. Wenn die Rechte Gambetta mit Erfolg bekämpfen will, so muß ste zuerst zeigen, daß ste des allgemeinen Vertrauens würdiger ist, als er. Sie muß ihren phantastischen R.stauration-gedanken entsagen und stch aufrichtig an ThierS an- schließen, stch ohne Vorbehalt auf ThierS Standpunkt stellen. Daß ThierS die Bunde-genoffenschaft Gambetta*- lästig ist, hat er deutlich genug zu erkennen gegeben; aber wenn er stch auf die Rechte nicht verlassen kann, so bleibt ihm nichts Anderes übrig, als mit Gambetta in Verbindung zu treten. Für diese an alle Bequemlichkeit der Villeggiatur Die lebendig ist, wird die konservative Republik stets der Gefahr ausgesetzt sein, von der Kirche ohne ihre Mantelletta, ohne die Insignien ihrer Würbe und manche der Republik Gambetta verschlungen zu werden. selbst in Hembärmeln. F" ' ' " _____ gewohnten Herren ist der Aufenthalt im Vatikan eine wahre Qual. Herrn Thiers sich todtschlagen lassen, wenn e- sein muß. Eine Milliarde wird jetzt ausgesprochen, wie weiland sechs Batzen; man hat gezeichnet, ohne sich eben über die Summen den Kops zu zerbrechen. Je mehr gezeichnet wurde, desto weniger Wirklichkeit; je mehr Quantität, desto weniger Qualität! Aber die „Franke" macht daraus ausmerksam, daß die englische Schuld, bisher die stärkste der Welt, doch die Schuld, welche auf dem reichsten Lande der Welt lastete, nur rund 18 Milliarden in Francs beträgt; die der Vereinigten Staaten, die so enorm galt, Gambettismu- Schranken zu setzen. _ . In den letzten Tagen scheinen die Beziehungen zwischen ThierS und der von England, Frankreich und den Vereinigten Staaten zusammen — gezeichnet. Majorität sich etwas versöhnlicher gestellt zu haben; aber großes Gewicht ist Die belgischen Zeichner haben, w>e „L'Echo du Parlament" berechnet, das Fünf- darauf vorläufig noch nicht zu legen. Der kleinste Luftzug reicht aus, um die zehnfache der belgischen Staatsschuld — gezeichnet. Zwietracht wieder anzufachen: die Stimmungen haben sooft gewechselt, baß man Versailles, 5. August. ThierS ist heute Vormittag 10 Uhr 25 Min. eine Aussöhnung immer nur als eine Episode betrachten kann. mit seiner Familie, zwei Ordonnanz-Officieren und zwei Sekretären nach Trouvtlle Endlich ist aber noch ein Punkt wohl zu berücksichtigen. Gambetta's Macht abgereist, wo er 4t/2 Uhr Nachmittags ankommen soll. Die Gesundheit deS beruht auf der Energie seine« Chauvinismus. In dieser Beziehung vermag keine Präsidenten »st ausgezeichnet. der anderen Parteien mit ihm zu concurriren. Wer ihm die Spitze bieten will, ^fältelt muß erst selbst in sich den Chauvinismus überwinden. Wenn ein moderirter Fanatismus mit dem extremsten Fanatismus um die Herrschaft ringt, so ist Rom, 28. Juli. Seit drei Tagen, schreibt Fanfulla, ift'S hier zum Ersticken, natürlich das Extremste im Vortheil. Der Fanatiker kann nur mit den Waffen Rom ist an manchen Stunden des Tages ganz verlassen und nur am Morgen der gesunden Vernunft geschlagen werden. Die gesunde Vernunft kann aber nicht und Abend findet man etwas Erfrischung. Im Vatikan ist'S eben so heiß wie aufkowmen, so lange olle Parteien, wie verschieben ihr Standpunkt auch ist, von in Rom. Morgens ist hübsch zu sehen, wie die vielgestaltige Einwohnirschast dem Gedanken der Rache sich beherrschen lassen. So lange der Revauchegedanke des Vatikans in den blumigen Gärten umherwandelt, die hohen Würdenträger E« ist dies so einleuchtend, daß man den verblendeten factiösen Eigensinn der Rechten kaum begreift. Sie lebt und webt in ohnmächtigen dynastischen Jntrigueu, sie eifert gegen die Schulpflicht, schwärmt für den Ultramontanismus, kurz sie thut Alles, um die öffentliche Meinung sich zu entfremden. Dabet bricht sie jede Gelegenheit vom Zaune, um mit ThierS anzubinden, während doch schon die oberflächliche Erwägung der Sachlage ihr sagen müßte, baß sie nur in der engsten Verbindung mit ThierS und nur unter der Voraussetzung einer gemäßigten liberalen Politik und der vorbehaltlosen Anerkennung eines thatsächlichen Zu- sich nur auf 12 Milliarden belief, während Frankreich nach der Anleihe runde standes, den sie nicht umzustoßen vermag, im Stande ist, der Verbreitung des 20 Milliarden Schulden zu verzinsen haben wird. Nach dieser runden Aufstillung also haben die Unternehmer der letzten Anleihe beinahe die ganze Schuldenlast Deutschland. Liquidation des päpstlichen Heeres hat herausgestellt, daß 33 Nationalitäten bei dieser christlichen Armee vertreten waren. Selbst drei Chinesen waren unter diesen Mainz, 3. August. Die lieben Jesuiten werden einstweilen noch hier „katholischen Kreuzfahrern". bleiben. Dem Vernehmen nach sind auf die nächsten Wochen große Priester- Türker exercitien im hiesigen Seminar angeordnet, zu deren Leitung die frommen Väter wirklich unentbehrlich sein sollen. Ein anderes Zeichen ist die Verlegung einer Die von dem Telegraphen gemeldete Ernennung Midhat Pascha'« zum Wallfahrt nach einem „Gnadenorte" im Kreise Offenbach auf den Fasttag (welcher Großvezier an Stelle Mahmud Pascha'« ist für die Türkei von größter Beden- diesesmal ein Dienstag war), während sie gesetzlich nur Sonntags erlaubt ist. tung; das Alttürkenthum ist gestürzt, die jungtürkische Partei hält die Zügel der Die bestehenden Verordnungen verbieten ausdrücklich die Abhaltung von Processionen Regierung in der Hand. Ein vollständiger Umschwung in der Politik der Türken und Bittgängen in der Woche (mit wenigen Ausnahmen) und namentlich ist ist hierdurch herbeigeführt. Das Programm Midhat Pascha's ist folgendes: das Fest jener Wallfahrt auch noch durch ein päpstliches Breve von 1836 auf Gründliche Reformen, vollständige Europäisirung der Türket, Freundschaft mit den den Sonntag verlegt. Seit geraumer Zeit sind auch die Vorschriften über die Westmächten, Bekämpfung jedes russischen Einflusses. Daß er daran festhalten Reduktion der Feiertage und kirchlichen Feste (namentlich der den Jesuiten wird, dafür birgt unter Anderem die Nachricht, Zia Bey sei zum Secretär des besonders hochstehenden Marienfeste) stark dem Belieben des jesuitischen Hochklerue Sultans ernannt worden. Es ist das derselbe Vorkämpfer der Reform, der im anhetmgrfallen. Zum Nachtheil der Autorität und der ökonomischen Ordnung Mai 1867 bei Nacht und Nebel aus Konstantinopel floh, um sich vor einem scheint man diesem gegenüber an eine Handhabung der bestehenden Gesetze gar TodeSurtheil wegen der angeblichen jungtürkischen Verschwörung zu retten. DaS nicht zu denken. Der Vorgänger Ketteler'S hatte sich entschieden gegen alle Wall- Werk, das Midhat Pascha vollbringen soll, ist kolossal. Es handelt sich darum, führten ausgesprochen; er mochte sie, wie einst der Mainzer Kurfürst Johann riefgewurzelte, von der Religion geheiligte Anschauungen zu zerstören, eine alte, Philipp von Schönborn, als eine „Landplage" ansehen. (Fr. I.) absterbende Gesellschaft, wie es die mohamedanische ist, neu zu beleben, die afiati- Berlin, 4. Bug. Der CultuSminister Dr. Falk ist von seiner Reise nach türkischen Reiches gegen europäische einzutauschen. Der Auch wir haben schon erwähnt, daß diese Reise unstreitig neue Großvezier hat den Willen, die Hercules-Arbeit zu vollbringen, wahrschein- ven Zweck hatte, 1,11 o-» Staats- lich auch die Kraft, sie zu bewältigen — wir wünschen nur, daß ihm auch Vie Ministeriums in den Differenzen mit dem Bischof Krementz zu erwirken, lieber nöthige Zeit gelassen werde. Denn die Überraschende Bekehrung des Sultans zu den spectellen Inhalt und die Tragweite dieser Beschlüsse fehlen allerdings authen- den weittragenden Reforwideen des eben erst in die Verbannung geschickten Midhat tische Nachrichten, wenn auch die Notizen, tue bisher darüber veröffentlicht wur- Pascha scheint weniger auf tiefer Ueberzeugung als aus einer sehr kleinlichen Ursache den, der Wahrheit ohne Zweifel sehr nahe kommen. Verlautet auch nichts zu beruhen. Abdul Aziz grollte seinem Großvezier, weil dieser nicht im Stande Specielles in dieser Beziehung, so wußte man doch, daß das Staatsministerium war, das Lieblingsprojcct des Herrschers, die direkte Erbfolge, durchzusetzen — einmüthig die deSfallsigen Beschlüsse gefaßt habe, daß auch der Reichskanzler den- und diesem allerhöchsten Zorne verdankt wahrscheinlich die Türkei das Glück, daß selben vollkommen zustimmen und daß man zu deren Ausführung nur der Aller- ihr bedeutendster Mann das Staaternder ergreift. Aber Sultanslaunen sind ver- höchsten Genehmigung noch bedürfe. Ob letztere nunmehr erfolgt sei, darüber ist änderlich; wer kann errathen, wie lange die Reformlust des Padischah anhülten Verläßliches heute auch noch nicht mitzutheilen. Möglich, daß gewisse Strömun- wird? welche Frist Midhat Pascha zur Verwirklichung seiner Ideen gegönnt ist? gen in der Frage den Kaiser, trotz der speciellen Auseinandersetzungen des Cultus- Ministers, noch nicht zu einem definitiven Entschluß haben kommen lassen. Mög- lich, daß dieser oder jener Punkt mit seinen Consequenzen nochmals reiflich Lima, 14. rJuni. Wenige Länder der Erde können sich in Bezug auf erwogen werden soll. Reichthum an geistlichen Gütern mit Peru messen, über die ganze Republik liegen Bonn, 4. August. Das hier abgehaltene 4. deutsche Turnfest ist außer- die Besitzungen Der tobten Hand in Fülle zerstreut. Die peruanische Klostergeist, ordentlich zahlreich besucht. Aus Oesterreich, Ungarn, Schweiz, Belgien, Rußland, tichkeit hat im Laufe der Zeit an sich das Loos menschlicher Schwäche erfahren England und Amerika sind gegen 4000 Turner eingetroffen. Die Eröffnungsrede und befindet sich gegenwärtig in einem wenig erbaulichen Zustande; vielmehr geben hielt Bleibtreu, welcher besonders die Zusammengehörigkeit Deutschland« und ihr Wandel, ihre Trägheit und Unwissenheit Anlaß zu mancherlei Aergerniß. Oesterreichs betonte. Bezüglich des Protestes der Barmer Turngeweinde wurde Viele Frailes leben gemächlich mit ihrer „Familie" außerhalb der Klostermauern seines politischen Charakters halber Uebergang zur Tagesordnung beschlossen. von dem Gehalte, welches das Kloster ihnen zahlt, und erscheinen nur dort, um Dresden, 30. Juli. In eine« auffälligen Gegensatz zu Den Bestrebungen die nöthigen Dienste zu thun; andere, die im Kloster selbst wohnen, gehen auS- der Reichsregierung in Bezug auf die Jesuiten stellt sich'folgende Mittheilung wärts speisen und führen ein lustiges Wirthshauslebcn oder empfangen daheim des „DreSd. Anz.", des amtlichen Organs des hiesigen Stadtraths: „Morgen, zerstreuenden Besuch und lassen sich durch gute Freundinnen die langweilige Ein- den 31. d. M., findet in der katholischen Hofkirche ein feierlich gesungencs samkeit erheitern. In der Sakristei ging es vor den gottesdienstlichen Handlukige» Hochamt zu Ehren des heiligen Ignatius Loyola, des Stifters des Jesuiten- besonders munter zu, unter Scherzen und Lachen, die dampfende Cigarre im Munde, ordens, statt. bereiteten sich die frommen Herren zu ihren Verrichtungen vor, um dann mit ernster ifrrantreid) Miene vor ihre Gläubigen zu treten, um sie unter kräftiger Hinweisung auf den . . . flammenden Höllenpfuhl zu einem christlichen Leben anzuspornen. Aber „ist die PanS, 1. Aug. Thiers läßt in feinem „Bien Public" den Drputirten be- Sonne noch so schön — einmal muß sie untergehn." Trotz des bequemen Lebens, reits Lebewohl zurufen: die Ferien stehen vor der Thür; Frankreich fängt an, un- das die Frailes führen konnten, standen die meisten Klöster ziemlich leer und wollten gestum zu werden; es findet, daß man zu lange nur an sich und nicht an Frank- sich aller Bemühungen ungeachtet nicht recht füllen; das Schreckbild der Säculari- reich gedacht hat; wir aber wünschen, daß diese Ferien fruchtbar werden und nach sation rückte immer näher, zumal die liberale Presse und besonders der erste Jurist denselben die Zänkereien nicht wieder ansangen möchten; wenn Jedermann die des Landes, Paz-Soldan, eifrig darauf drangen, die Güter der tobten Hand ein- Stimme des Landes hört, wird es Ruhe geben! Schließlich läßt Thiers den zuziehen, die frommen Väter auf den Aussterbeetat zu setzen und den Erlös der Deputirten noch sagen, daß sie die Schlußsitzungen in Gemüthlichkcit zublingen Stifter zur Gründung und Unterhaltung von Volksschulen zu verwenden. Da und Frankreich nicht stören möchten, das sich über seine Mißgeschicke durch den erschien plötzlich von Rom gesandt ein apostolischer Delegat, Herr Serafino glanzenden Erfolg seiner Anleihe jetzt tröste. Achten Sie Frankreichs erste Schritte Vanutelli, Erzbischof von Nicäa in partibus, um das Klosterwesen zu reformirea auf der neuen Bahn!... So „Le bien Public." Das „Siecle" dagegen bindet und andere Zwecke zu verfolgen. Die klerikale Regierung feierte seine Ankunft ycute schon wieder mit aller Welt an, zuerst mit den Monarchisten, dann mit den durch allerlei Gunstbezeigungen, die indeß nicht überall eine gute Aufnahme Ultramontonen, dann mit jenen, welche daran zweifeln, daß „die Republik durch fanden.- so fetzte sie ihm z. B. ein Monatsgehalt von 600 Solas fest; als ober an «»tu • ^"allsten bestätigt wurde" und daß die Finanzgrößen vcs Die Presse und Die gkbilDcten Klaffen einmüthig diefe Verschleuderung vonStaats- LveltallS mit einer Inbrunst, wie niemals, bezeugt haben: „Die Republik ist die gut rügten, verzichtete Der Herr Delegat in einem öffentlichen Briefe großmüthia w r - k rePubIi(Iue cest Vordre! Das ist die wahre Glaubensformel, aj die dargebotene Gabe, was ihn zrdoch nicht hinderte, sie im Geheimen weiter welche Die Anleihe von 1872 characterisirt und dies ist cs auch, was unter den zu beziehen. Im Januar erschien sodann ein lange« Dekret über die Kloster- Anhängern der Monarchie e.n solches Entsetzen hervorgerufen hat!" ruft „Siecle" resorm, welche« zurückgreifend auf die Triventinischen Beschlüffe in scharfer Weise denrerngen zu, welche auch daran zweifeln, daß alle jene großen Finanz- die oben «»gedeuteten Mißstände rügte und eine aufrichtige Einhaltung der Kloster- gesellschaften und Bankhäuser vom Chef bi« zum Ausläufer für die Republik des gelüdde forderte. Darob großer Schrecken unter den Frailes, von denen mehrer' sogltit ttaW* ihrem ghniuiWD w kl ivoA / san-^k üb« vi D mit fPan mit w« s"* Nr voll Fransi die fltmM Schwester e' vor dem Pe sie dieses al behüflich fov großer Beben, hält die Zügel bn Politik der Türke» Q’i ift folgende-i kundschaft mit Den daran Walten |um Sekretär b'e- r Refvm, der m m sich vor einem ig zu rette». Datanbelt sich barm, zerstören, eine alte, beleben, die astati, einzutavschen. Der ringen, vahrschein« tag tym auch die g des Sultans zu MiätevMhat ii Üttusichrn Ursache ir nicht in Stande ,e, burchjusetzkn - [hi das Glück, hj anslaunen stnb rer- Padifchah auhültrn )deeo gegönnt ist? Berfteigerungen. Versteigerung eines Bauplatzes. 3676) Das der Stadt Gießen gehörige, zwischen der Wieseck und dem Hause des Lehrers Jung befindliche Grundstück Flur 27 Nr. l,53/25, 100 enthaltend, soll als Bauplatz Montag den 12. August ds- I., Vormittags 11 Uhr, auf dem Ratbhause dahier an den Meistbietenden versteigert werden. Analysen, Preislisten und Gebrauchsanweisungen gratis. .............. ________________ Von Plätzen, woselbst noch keine Verkaufsstellen stch an vber menTgftne&menb in befinden, find uns Offerten stets angenehm. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 5. August. Die günstige Stimmung für Bankpapiere fand heute in einem weiteren Steigen der Eourse ihren Ausdruck und fast alle Werthe dieser Kategorie wurden in bedeutenden Summen gehandelt. Sehr beliebt waren namentlich Ereditactien, die bei sehr lebhaftem Verkehr bis 3583/4 stiegen. Nächst diesen standen Darmstädter und alte Meininger, sowie Gffectenbank und Wurttembergische Notenbank am meisten in der Gunst der Käufer. Basler Bankverein sehr gesucht, wurde mit 1093/4 bezahlt. Dieses gute Animo kam heute auch der Staatsbahn zu gute, welche im Lauf des Geschäfts bis 356 getrieben wurden, auf welchem Courfe sie sich freilich nicht behaupten konnte. Selbst Lombarden, obwohl am wenigsten in Umsatz, zogen etwas an. Von andern Bahnen waren Elisabeth und Nordwrst beliebt, während die andern Sorten noch nicht reckt in Fluß kommen wollen. Von deutschen Bahnen fanden Oberheffen Käufer. Prioritäten, namentlich Elisabeth, in ziemlich umfangreichem Verkehr. Hinsichtlich der Staatspapiere hat das Geschäft in französischer Rente etwas nachgelassen, namentlich jenes in Resultaten. Doch wurden letztere noch mit ca. 4 Fr. bezahlt. Dagegen hält die Vorliebe für österreichische Renten an und wurde heute vorzugsweise Papierrente gekauft. Auch 1871er Russen fanden zahlreiche Abnehmer. Die morgen zur Einführung gelangende türkische Anleihe wird in London bereits mit 1 Proc. Agio gehandelt. Die hier beanstandete Kotirung dürfte doch bewerkstelligt werden. Von Loosen waren Finnländer und Ungarn gefragt. Auch Mailänder in Umsatz. Amerikanische Werthe blieben ohne Frage. Feilgebotenes. 685) Liebig's Fleifchextract, achtes, von Fray Bentos, und Condenfirte Milch von der Anglo-Swiss Condensed Milk- Comp. in Cham (Schweiz), in frischer Sendung, empfehlen 3. A. Busch Söhne. 8. — 8. 92 V, 8. 106 V8 N" RMldtn. °° M°'g„ 'b'" f° hijtz uij t «lnvohuirschaft Würdenträger ’We unt> manche Meggiatur uual - Dir RalionMirn bei MtB unter dieser. 3606) Donnnerstag den 8. August d- I- werden in dem Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung nachstehende Lieferungen pro 1872 73 mittelst öffentlicher Submission vergeben: ' die Lieferung des Bettstrohs k. k. k. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. Prioritäten. 3% öster. Stsb.-Prior. 59i/4 3% öst. s. Lombard 52 3% Livorneser 391/g 5% Tosoaner 621/h 5% Elisabeth.-Prior. 851/2 do. H. Endes. 85i/4 Anlehenalooee. Darmstädter fl.50Loose 195 n „25 „ 54 Knrh. 40 Thlr. Loose* — Nassau 25 fl. 457r Braunschweiger 215/g 30/0 Oldenburg, ä 40ThIr. 39 40/g bayr. Präm.-Anl. 113 40/0 badische Loose 111 Va Badische fl. 35 Loose 70i/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 857g 1858r PrioritätslonRe 205 1860r Loose 941/4 1864t .. 158 Zufall, daß der Christus des Vorjahres einen Juden und jener Flegel den Christus darzustellen hatte. Ersterer, der sich längst mit dem Gedanken einer Revanche trug, nahm diese in so heftiger Weise, daß er seinem Gegner, in der Travestirungsform Christi, einen solchen Fußtritt versetzte, daß dieser auf den Boden hinschlug und das ganze Gesicht mit Blut übergossen hatte. Bald aber raffte er sich, durch den Schmerz wüthend gemacht, wieder auf, zog ein Messer, das er unter der Tunica versteckt trug, und verwundete seinen Beleidiger mit mehreren Stichen, von denen einer tief in den Arm fuhr. Die beiden Christi wurden nun gebunden und in den Kerker abgeführt. In den nächsten Tagen wird ihr Proceß verhandelt. 10 Uhr, 2) die Lieferung des Zündholzes Vormrtt- 1072 Uhr, 3) die Reinigung der Kochherde und der Ofenröhren Vormitt. 11 Uhr. Die Lieferungs-Bedingungen können täglich von den Interessenten daselbst eingesehen werden. Gießen, den 29. Juli 1872. Großherzogltche Garnison-Verwaltung- ich in Bezug auf qe KeMi! N» »Me jWtlgtift' Schwäche ttfahnll ibe; viklnuht geben wtytld W* ter Klo-trnMiu einen nur dort, u® ** 9,6‘! ft .. lanawllltgr Ein Cijarrt i»®«»“; gs WH" eile* ... eb« 61 .. [,,r nnD ö t« 6«*'" 7 7,' il,A «(«7« "e ot" =1“ .rtjiöW e>«f‘ »®' "tit - 3657) Die Gersten - Ernte von einem Triebviertel ist zu verkaufen. Adolf Hoß, SaniHasse. 3672) Bohnenschneidmaschinchen, Eisschränke, empfiehlt I. G.D. Bapst. in Ludwigshafen am Rhein — Goldene Medaille Metz 1868 — von Michel, Federte Comp., Controlfabrik mehrerer landwirthschaftlicher Vereine, empfiehlt zur Herbstsaison in anerkannt vorzüglicher Qualität unter billigster Preisnotirung: Knochenmehle, Kalisalze, Superphosphate, Weinberg- u. Wiesen-Dünger, Ammoniak-Superphosphat, Hopfen- und Tabak-Dünger. lUirciVl VIC «/IUUC VUl , UU] vim ziuuiuviyv up O ' M I cr, flani nach der Tradition, unter dem Kreuze zufammenbrlcht. Im vorigen Jahre j bekam Christus von einem Flegel, der einen Juden darstellte, einen so heftigen Fuß-§ tritt, daß er beim Falle eine starke Verletzung erlitt. Im heurigen Jahre wollte dert """") Freitag den 9. August, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Allendorfl la. d. Lda. nachfolgende Reparaturarbeiten! Vermischtes. Frankfurt. Am 1. d. Mts. fand am Hellen Tage vor dem hiesigen Petersthor die gewaltsame Entführung eines jungen 19jährigen Mädchens statt- Frl. Z-, die Schwester eines hiesigen Papierhändlers, ging an jenem Tage, Morgens gegen 10 Uhr, vor dem Petersthor spazieren; ein Mädchen bot ihr Blumen zum Kauf an, und als sie dieses ablehnte, bat die Verkäuferin, Frl. Z. möge ihr dadurch zu einem Verdienst behilflich sein, daß sie einer tn einem Wagen sitzenden Dame, welche Blumen kaufen wolle, aber kein einzelnes Geld bei sich führe, ein größeres Geldstück wechsele. Frl. Z. ging hierauf ein und trat an die in der Nähe haltende Equipage, in welcher sich eine tiefverschleierte Dame befand; als sie derselben das einzelne Geld einhändigen wollte, wurde sie ergriffen, in den Wagen gehoben und ein so starkes betäubendes Mittel ihr vorgehalten, daß sie alsbald, ohne Hülfe rufen zu können, in Bewußtlosigkeit verfiel- Als Frl Z. nach längerer Zeit wieder zu sich kam, fand sie sich mit gebundenen Händen auf einem Bauernwagen unter Strohbündeln. Nach einiger Zeit glaubte sie zu bemerken, daß die Person, welche den Wagen führte, eingeschlafcn war; sie arbeitete sich nun aus den Strohschichten heraus und ließ sich zur Erde gleiten. Glücklich auf dem Boden angekommen, lief sie hülfeschreiend querfeldein. Als Leute herbeieilten, ergriff der Führer des Wagens, welcher zuerst versucht hatte sie zu verfolgen, mit seinem Fuhrwerk die Flucht- Fräulein Z. erfuhr von den herbeigekommenen Landleuten, daß sie fick unweit Nauheim befand. Es war bereits 4 Uhr Nachmittags. Fräulein Z- begab sich unter Begleitung nach Nauheim zu einer befreundeten Familie und von dort zu ihren Angehörigen hierher zurück- Ein Raub scheint nicht begangen worden zu sein, denn der Schmuck der Dame ist unversehrt, nur das Portemonnaie fehlt und kann dasselbe bei ihrer gewaltsamen Entführung verloren gegangen sein. Die Polizei stellt Recherchen nach den Schuldigen an. (Wir geben diese an zahlreichen inneren Unwahrscheinlichkeiten leidende Darstellung wie sie uns von unserem Berichterstatter mit- getheilt wird. Die Red ) (D- Pr.) Amtsrock gestohlen- Dem österreichischen Handelsminister Banhans ist aus den Räumen seines Arbeilscabinets von ruchloser Hand sein eben erst von der sorgsamen Gattin gründlich restaurirte Amtsrock gestohlen worden. Selbst das Heiligste wtrd »4, S,t|« n,T der West ■ 7"' *8 r । 7/V*s * " BWiiet. 8ünf. 0 25 $(„ BtirsennachricMen. 5. August 1872. Preuss. 41/3% Oblig. 103 Frankf. 3i/a0/0 Obi. 87i/g Nass. 4i/30/0 Obi. 995/8 Kurhess. 4% „ 94 Gr. Hess. 5% Obi. 1013/4 » , 40/0 „ 981/2 » , W/o » 92i/e Bayer. 5% „ 100V2 „ 47,0/0 1jährige 100i/2 „ 4% 1jährige 947g Würtemb. 472o/o Obi. 993/4 Baden 4i/3o/o Obl.c. E. L. 993/4 Oesterr. Silberrente 661/4 B Papierrente 603/4 Spanier, neuest. 3o/o 291/4 Amerik. Bonds 1881r 995/g „ r 1882r 963/8 „ h 1885r 977g n , 1887r 973/8 3668) Freitag den 9. August d. I-, Nachmittags 3 Uhr, soll auf dahiesigem Rathbaus die den Erben des Herrn Carl Ebel I. dahier gehörige Hofraithe auf dem Kreuz nochmals meistbietend versteigert und dem Meistbietenden der Zuschlag ertheilt werden. Gießen, den 25. August 1872. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. Vergebung von Lieferungen für die Garnison-Verwaltung Gießen. Arbeitsversteigerung zu Garbenteich. 3662) Freitag den 9. August, Nachmittags um 4 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Garbenteich nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: Steinfahren, veranschlagt zu 626 fl-, Brunnenmacherarbeit, veranschlagt zu 80 fl-, Steinaufsetzen, veranschlagt zu 93 fl. 54 kr-, Pumpenmacherarbeit, veranschlagt zu 64 fl. Gießen, den 4. August 1872. Körner, Bezirksbauaufseher. Arbeitsversteigerung. Accord gegeben werden: Maurerarbeit, veranschlagt zu 143 fl. 4 fr, Schreinerarbeit, „ „ 151 „ 22 „ Weißbinderarbeit, „ „ 295 „ 10 „ Allendorf a. d. Lda, den 5. August 1872 In Auftrag: L- Hahn, Bezirksbauaufseher. gl m»1 Bildungsart! Vermischte Anzeigen. 3665) GZ ■e. (3625) L . 18. (3664) I. Alker. < 9 Frucht- und Mehrpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Watzen Korn. Gerste. Spelz. Hafer. Wicken. Kartoffeln. Mit.- Auf dem Mit.- Auf dem Mit.- Auf dl Markt Ipreis Marl Auf dem em Aug. Fruchtmärkte. preis Markt preis Markt Markt Markt fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl-|fr. fl- fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr fl fr. M. । M- M. M. M. ! M- M. M. M. Vt. M. M. M- M. 49 2} 7,38 i rltormalgewicht per Malter: a; Auf dem Marft 10 30 48 20 Auf dem Marft 28 18 4 4 4 8 preis Mit.- preis c-S Auf dem Markt 20 15 M. 5 Gießen Alsfeld Grünberg Lauterbach Mainz IW. 6 371 102 15 15 M- 12 5 s ea Mit.- preis Mlt.- preis Th. Rauten st rauch a. d. Schoor. Mit.- preis M- 1- Auf dem Markt 2! 24; 2 29 190] 61 9 50 915 10,45 10 2 Das Dlrertorium des Rheinischen Renn - Vereins Eingemachte Früchte als: Aprikosen, Birnen, Kirschen, Ananaserdbeeren, Nüsse, Reineclauden, Mirabellen und Pflaumen. Feinstes Trauben-Gel^e und Aprikofen- Compots. Reinen alten",Malaga, . ächten Tokayer, Bordeaux- St. Julien und Bordeaux - iL^oville, deutsche Roth- und Weißweine in verschiedenen bekannten Sorten. 3602) Ein unmöblirtes Zimmer ist zu vermiethen. Lit. C. 150, Löwengasse. 3 2 3. 3. 2. fl Rheinischer Renn-Verein. Pferde-Wettrennen in Frankfurt a. M. an\ o17*: 18- und 19. August 1872, Nachmittags 3 Uhr, am ForsthauS. 18 Rennen mit Preisen zusammen im Werthe von ca. Thlr. 13,500. Eintritts-Preise: Erster Platz für Herren i L fl. 5. —. Zweiter Platz . . . iI fl. 1. —. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oderhesslsche Eisenbahn, sowie fämmtliche zollamtliche« Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Marft. 3667) Zur Vermeidung von Unannehmlichkeiten ersuchen wir hiermit Jedermann, dem Johann Conrad Sehrt von Grünberg auf unsere Firma, M. Sehrt & Söhne, weder Credit zu geben, noch Zahlungen irgend einer Art an ihn zu machen, da wir in keiner geschäftlichen Verbindung mit ihm stehen. Grünberg, den 29. Juli 1872. M- Sehrt & Söhne. y.tis viattljc jtit Äringerlo Lost 1 fl ite W Ein Herrcnbillet für 3 Tage „ 10. —. Stehplatz....." __ Equipagen per Tag fl. 10. und für jede Person darin fl. 2., Reiter fl 2 30 Sämmtliche Karten sind sichtbar zu tragen. Die soeben erschienene Nr. 45 enthält: Salz-, Essig-, Pfeffer- und Senfgurken, Mixed- Bick les, Trüffeln ä la Perigord, Champignons, »ardines a l’huile und Sardinen in Pickles, feinste Genueser Sardellen, schottische und holländische Prima-Dollhäringe. Gothaer Schweineschmalz, pr. Pfund 24 fr. „Mittheilungen über astatische Völkertypen." ______ D e r Vorstand. 3649) Das Jahresfest des Rettungshauses zu Arnsburg wird, so Gott will, nächsten Miltw och, den 7. August, Nachmittags 2 Uhr, in Arnsburg stattfinden, wozu hierdurch herzlich eingeladen wird. Die Anstalt feiert an diesem Tage ihr fünfund. zwanzigjähriges Bestehen. Der Vorstand SW (o kben kl 6faal un» Wie. englische Jfa die wr (int in Irland fe nach de» Gl Ansprüche, rv erhoben hätk« sie (die M I Widerstand e Hierdu ösfenlÜLtt, 1 man »10, di I Standpunkte Autorisation dir A. der Ünfehlba slreng genon stellen würde. Berlin, Her zu sein Ntriotn, i Tleritaler fon H in der ' öhnb, den 2\ jhiig zu A den-Jesv Wttin ■ nut Garantie tllrch dieselbe lranMchen fernere 3ufui immer wehr per Zusamx dorglhen- in lernen Staat Mgene De ^such des iti dieser Brzirhur fischen den lvird aw Bxst, der zufolge ; | Lrvtzen Mc.nö Deul getrost die r ssreundes legi . Wir h, barun9 Jtüifd gegenüber Ro E^°"«en ist, ^sonderen Be khalten hgbe, ' Skv, in den T1 Milihej. | habe» M 6"6 Wf - '8'*k« dl 8*5 6* Nl gintrbj *a"8er "Iti sä Dbkrhkstlschk Gkftllschafl für Natur- und Heilkunde. Mittwoch den 7. August, Abends 6 Uhr, in -er kleinen Aula: bewohnte ®oat§ 0m^rni.6^oDbr ' nnhVr-1 ^88) Ein Junge vom Lende wird gegen! weitig zu vermiethen. H. Adami, 'jd^Erved^d"Ältts" Näheres bei _______________________________ Alicenstraße. j „ „ „ Damen logis bis 1. November, auf Verlangen auch früher, zu vermiethen bei f . Karl Plank, Häcker, Wolfengasse. I Oft 3675) Jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Vormittags 9*,2 Uhr, frischer Zwicbelkuchen bei Fr. Wilh. Hartmann, Neustadt. 3677) Ein Viertel Hafer ist auf dem Halm zu verlaufen. Näheres bei Eduard Ottmann, Schloßgasse. 2. 30. Dritter „ Erbsen. | Linsen Äuf dem' ~ ” Meyer. Polizeinovelle von F. Ehr. B. Avo-Lallemant. (Fortsetzung.) — In der römischen Campagna Von Hermann All- mers. Zu dem Bilde: Römischer Hirten- fnabe in der Campagna. Von Passini. — Moderne Kulturkranfheiten. Von Dr. Dyrcn- furth. — Tagebuch aus der Belage, ung von Straßburg. Von Max Reichard. (Fortsetzung.) — Aus deutschen Bergen. Mit 4 Abbildungen. — Am Familientische: Krieg der Schiefertafel. — Republifanische Einfachheit in Paris. — Die Herkunft des Gambrinus. — Zu Bestellungen empfehlen sich.- die Ferber'sche Univ.-Buchhhandlung, E. Heinemann, I. Ricker. 3535) Zimmergesellen finden dauernde Beschäftigung Die Handlung der I. A. Dusch Söhne erlaubt sich, hiermit bestens zu empfehlen: Lager in feinen französischen und holländifchen Liqueuren, sowie in Düsseldorfer Arrac-, Rum-, Vanille-, Burgunder-, Portwein- und Ananas-Punscheffenzen, ächtem Rum de Jamaica und Arrac de Batavia. Vermiethungen. 3666) Ein kleines freundliches Familienlogis ist an eine stille Familie zu vermiethen und am 17. October, auf Wunsch auch früher, zu beziehen.____________Carl Deines. 3641) Eine freundliche Wohnung von 3 Zimmern, Küche, Vorplatz und großem Boden ist an eine stille Familie zu ver- mietben. Marktstrabe D. 217.____________ 3645) Ein freundliches großes Familien- Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. Redactton, Druck und Verlag der Brühl'schen Unir^Druckeret (Fr. Chr. Pietsch) iu Gteßem 3674) Ein gewisser G. rückt einem schwachen iw71? —.—^ampenfabnk.------«elende Creatur." G-: „Was? ich habe 23i(s ^^073) EmSchremer, tüchtiger Poln er,! düng genossen, mehr wie Sie! Donner- flndet ber Unterzeichnktem bei höchstem weiter!" u. s. w. Natürlich folgten noch Lohn dauerndes Engagement. Es mag sich einige Brocken aus Schlammbeißer's Taae- ledoch nur em solcher melden, der wirklich buch. Auch eine schöne Gegend. fuchtig rst.Th. Brück. I Ein Zuhörer. MM preis fl. fr. | Dickmilch ist nunmehr wieder im früher Loos'fcherr Höfchen, Lit. D. Rr. 218, pr. Maastopf 10 kr., zu haben. Für den Topf bittet man 4 kr. zu hinterlegen._________ Wichtig für Tamcn! 3457) Wollschweißblätter, die jede sich unter den Armen bildende Schweißaus- dünftung anziehen und daher nie Flecken in den Taillen der Kleider entstehen lassen, hält für Gießen und Umgegend alleiniges Lager und verkauft zu Fabrikpreisen das Paar 18 fr., 3 Paare 51 fr, und gibt Wiederverkäufern angemessenen Rabatt Herr LouiS Kattrein, Posamentier, Sonnenstraße. Frankfurt a. O-, im Juli 1872. ____Rob. von Stephani. Bohnen ZUM Einfachen, sowie zum Einmachen, sind auf Bestellung bei mir zu haben. Auch habe, ich sehr gute Frühkartoffeln und Endivicnpflanzen zu oerfaufen. WM । » 1 1,6? $ Citronen, Tafelrosinen, Tafelmandeln, Citronat und Orangeat, füfle sicilianische Mandeln, ganzen und gestoßenen Ceylon-Zimmt, feinst gestoßene u. gesiebte Raffinade. Cacoigne, Bloäk-Chocolade, pr. Pfund 28 kr., sowie die gegen Husten und Heiserkeit rühmlichst bekannten Rettig- und Malz-Bonbons der Herren Joh. PH Wagner & Comp. in Mainz. Würfelzucker, Chokolade in verschiedenen Sorten von den Herren Franz Stollwerck & Söhne in Cöln und Joh. PH. Wagner & Comp. in Mainz. Theelager in verschiedenen Sorten, Souchong, Congou, Pecco mit Blüthen, Haysan und Imperials in i/2. tk* und Vb'Pfund-Packung. Kaffee, reinschmeckend, in Java und Ceylon, pr. Pfund 36, 38, 40 und 42 kr. Julienne lSuppenkräuter), italienische und deutsche Mac- caroni, Eierringel, Gemüsenudeln und Suppenteige. Gothaer Cervelatwurst, Lachssorellen und Bückinge zum Rohessen.