Greis vlerteLjahrig 1 ft 12 h, mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fL 27 ft. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Str. 130. Donnerstag den 6. Juni 1872. l MIH.....t.......aaWMBF Bestellungen auf dm Gießener Anzeiger ÄS MNLWLL ®; *' *" "* - *• kommt, jede andere Rücksicht schweigen muß. Ein solcher Zustand, in dem Partei gegen Partei, General gegen General keht, ist aber wenig geeignet, um die Einführung einer neuen HerreSorganisation zu erleichtern. Es ist sehr wenig damit gewonnen, daß man über die Frage der allgemeinen Dienstpflicht einig ist, während man über alle anderen Fragen uneinig ist. Wenn bei den V-rhanblungen über eine so außerordentlich wichtige Angele, genheit persönliche Handel und stürmische Zwischenfälle die Aufmerksamkeit der Kammer und des Publikums ausschließlich in Anspruch nehmen, so läßt sich der Zukunft des neuen Gesetzes kein allzu günstiges Peognostikon stellen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben für den Monat Juni zu 20 fr. WEeMg—aa—IWI"MH UIln! —- - Deutschland. Berlin, 4. Mai. Der Reichstag trat in die zweite Lesung des Reichs, beawtengksctzes ein und genehmigte sämmtliche Paragraphen fast ausschließlich in der Fassung der Commissionsanträge. Nächste Sitzung morgen. — In der hev' tigen Sitzung des Bundesrathcs wurde der Entwurf eines Gesetzes wegen der Verlängerung des Termins für die Wirksamkeit der Rcichsverfassung in Elsaß- Lothringen eingcbracht. — Der „Reichsanzeiger" publicirt das Brausteuergesetz. Berlin, 5. Juni. Die „Prov.-Corr." enthält eine ausführliche Miitheilunz über die Angelegenheit des Fcldpropstes NamSzanowSki und hebt dabei die große Bedeutung des Kölner Vorgangs hervor, da bei demselben auch jeder Schein der Begründung im kanonischen Rechte fehle. Der Artikel betont den Widerspruch der willkürlichen und rücksichtslosen Auflehnung wider die Staatsgewalt gegenüber dem durch den Fcldpeopst dem Könige geschworenen Eide. Das Hauptgewicht legt der Artikel auf die Thalsache, daß der Feldpropst sich bei seinem Vorgehen auf die Billigung und Anerkennung des Papstes stützt, daß diese Billigung er» folgte, ohne daß in Rom auch nur der Versuch einer Verhandlung mit der Regierung für nöihig erachtet wurde. Diese ausdrückliche Ermunterung der Auf- lebnung Seitens des römischen Stuhles ließ um so dringender erscheinen, den Ungehorsam und kirchlichen Ucbergriff entschiebcnst zu ahnden. Eben deshalb könne sich die Regierung der Erwägung nicht verschließen, ob die Stellung eines kathv- Diescn moralischen Halt nun hat die französische Armee eingebüßt, und eine durchgreifende Reorganisation derselben war daher zu einer unbedingten Roth- Wendigkeit geworden. Die streitige Frage war nur, ob man derlei im Wesent- lichen auf die Grundsätze des Gesetzes von 1832 zurückgreifen oder das Heer aus dem für Frankreich ganz neuen Princip der allgemeinen Dienstpflicht aufbauen solle Thiers war, natürlich unter Zulassung gewisser Moderationen, für Beibehaltung des älteren Systems; die öffentliche Meinung, so weit sic '» dieser Frage zum Ausdruck kam, sprach sich für die Einführung der allgememen Dienst- pflicht aus, in der Meinung, daß, weil dieselbe in Preußen Großes gewirkt habe, sie auch in Frankreich Großes wirken werde. , Die Zukunft wird lehren, ob der alte Skeptiker, ober die in Frankreich nur allzu leicht von einem Schlagwort entzündete öffentliche Meinung richtiger geurtheilt hat. Wir haben schon früher auf die großen Schwierigkeiten hinge- wirsen, die der Durchführung deS n uen PrincipS in Frankreich im Wege stehen, und sind auch gegenwärtig noch überzeugt, daß Frankreich 'm Begriffe steht, ein höchst gefährliches Experiment zu wagen. Wir wellen das früher Gesagte nicht wiederholen, und nur auf den einen Grunvuntcrschied aufmerksam machen, ter zwischen dem preußischen Staate, als er die allgemeine Wehrpflicht einsuhrre, und dem gegenwärtigen Frankreich besteht. . K Dii Preußen war durch Napoleon äußerlich vollständig gebrochen, aber der Zu- fammenhang zwischen Volk und Königthum war in den LanbeSthnlen, die dem Staate verblieben, in keiner Weise gelockert worden. Die Regierung konnte nach allen Richtungen hin beleben unv reorgan'siren, Altes beseitigen, Neues schaffen, weil sie die Zügel fest in Händen hielt und ihrer moralischen Autorität voU.om- wen sicher war. Frankreich hat äußerlich ungleich weniger vorloren, Pr'Ußen 1807. Aber Frankreich befindet sich in einem Zustande wüthenver Paiteifehden fand innerer Auflösung. Das ist ein Unterschied, der es unmöglich macht, au- dem g.änzendeA Erfolge, den die allgemeine Dienstpflicht in Preußen gehabt hat, ohne Weiteres zu schließen, daß sie in Frankreich denselben Erfolg haben werde. Die conservativen Anhänger der allgemeinen Dienstpflicht erwarten, daß fie die verloren gegangene Zucht in bas Volk tragen werbe. Läßt sich nicht aber min» bestens mit gleicher Wahrscheinlichkeit voraussetzen, daß sie umgekehrt die Zuchtlosigkeit in die Reihen des Heeres tragen werde? Indessen Thiers hat sich gevöthigt gesehen, der öffentlichen Meinung ein großes Zugeständniß zu machen: er hat gegen seine Ueberzcugung seinen Wider- stand gegen die allgemeine Dienstpflicht aufgegeben, die denn- auch von der Nationalversammlung beschlossen ist. Zum Theil hat diese Nachgiebigkeit ihren Grund in dem Wunsche, bei der Berathung des MilitärgesetzeS jede aufregende Debatte, Alles, was Deutschland verletzen könnte, vermieden zu sehen. Dees ist auch im ®an;en erreicht worden: der Chauvinismus hat sich zurückgchalten. Nur der !Bischof Dupanloup, der bekannte chauvinistische Schönredner — übrigens princi. p'ell durchaus kein Freund der allgemeinen Dienstpflicht — konnte sich nicht ent- halten, einige akademische Hiebe gegen die preußische Barbarei, die preußischen Casernen u. s. w. zu führen. Die übrigen Redner haben es dem Wunsche deS Präsidenten gemäß vermieden, „Ombrage" bet den Nachbarn zu erwecken, was übrigens auf die gegenwärtig von Herrn Thllirs gewünschten Unterhandlungen weder von günstigem noch von ungünstigem Einfluß sein wird, da wir nicht so naiv sind, die Gesinnungen der Franzosen gegen uns nach dem, was in der Der- sailler Versammlung gesprochen ober verschwiegen wirb, zu beurtheilen. Nichtsdestoweniger wird Thiers damit zusrieben sein, daß nur der Mann des Friedens in einigen unschädlichen Redensarten die chauvinistische Seite heraus- gekehrt hat. Im Uebrigen aber Hot er durchaus keine Ursache, sich über die Weisheit seiner Gehilfen in dem großen Werke der Wiederherstellung Frankreichs zu f.-uett. Ernsthaft und eingehend zur Sache hat kein Redner gesprochen, selbst Atveyu •'»hffftn tooeb wieder bewiesen hat, daß er, wenn auch kein großer Feldherr, doch ein Theoretiker «Mit und erinitchl ist. Die übr.g«. Redner aber haben sich sorgfältig gehütet, Proben vv>, Ojelmff)r die gebotene Gelegenheit nur benutzt, um für sich oder ihre Parkn u„. litärdcbatte Capital zu schlagen. Der Herzog von Aumale macht orleaniftpif Propaganda — freilich mit sehr schwachem Erfolge — indem er der dreifarbigen Fahne seine Huldigung barbringt. Der Oberst Denfert und der alte General Changarnier becomplimentiren sich mit Insulten, wie fie unter Ofsizieren sonst nicht gebräuchlich find. Metz und Belfort wurden KampfeSworte, wie das: „hie Welf, hie Waiblinger" des Mittelalters. Kurz, es wurde von allem Anderen mehr gesprochen, als von der Frage, worauf es ankam. Die Versammlung be- wies, wie fie hundertmal bewiesen hat, daß, sowie die Parteileidenschaft in's Spiel * Die Hecresfrage in der französischen Nationalversammlung. Unstreitig nimmt unter den ReorganisationSrrbeiten, welche den Versailler Gesetzgebern obliegen, das Gesetz über die HeereSverfassung eine der bedeutendsten Stellen ein. Das alte Heer, der Stolz des Landes, ist nicht nur des Nimbus der Unbesiegbarkeit entkleidet, sondern völlig in Trümmer geschlagen worden. Ganze Armeen sind in Kriegsgefangenschaft gerathen oder auf fremden Boden gedrängt, dort entwaffnet und inhrnirt gewesen; alle taktischen Körper sind auf- gelost, die Elemente, wie der Zufall es fügte, durcheinander geworfen und noth- dürftig zu neuen Verbänden vereinigt worden; die Mehrzahl der Generale ist dis- crebitirt, der Glanz der gefeiertsten Namen ist erblichen, und nicht zufrieden, für die Reihe erlittener Niederlagen die Sorglosigkeit und Nachlässigkeit der Verwaltung und die Unfähigkeit und Ungeschicklichkeit der Feldherren verantworilich zu wachen, wittert man überall bösen Willen und Verrath, in dem unsinnigen, von der traurigsten Begriffsverwirrung zeugenden Wahne, baß, man die kriegerische Ehre des Landes dadurch wieder Herstellen werde, wenn man die Führer theils als Dummköpfe und Feiglinge, theils als Schurken brandmarkt. Und um den Verfall vollständig zu machen, beiheiligen sich die höheren Offiziere selbst an den Beschuldigungen gegen ihre Kameraden. Der Eine sucht den Zorn der öffentlichen Meinung von sich ab und auf den Andern zu lenken. Niemand will den ihm zufallenden Theil der Verantwortung tragen. Wenn es einem geschlagenen General nicht gelingt, eine offenkundige Niederlage durch eine kecke Entstellung der Wahrheit in einen Sieg oder wenigstens in einen unentschiedenen Kampf zu verwandeln, so bemüht er sich, einem anderen Heerführer die Schuld für das Mißgeschick, da« ihn betroffen hat, aufzuburden. Und das ist vielleicht gerade das bedenklichst, Symptom. Denn diese unausgesetzten, bald leise angedeuteten, bald offen ausgesprochenen gegenseitigen Re- criminotionen untergraben nicht nur das Vertrauen der Unicrgiu.«... ■ Vorgesetzte,, sondern sie ertödten auch den Corpsgeist, diesen stärksten Halt einer Armee, ohne den sie in eine Anzahl bewaffneter Banden sich auflösen würde; sic zerstören den kameradschastlichen Sinn, ter die Strenge der Zucht leichter ertrag« lich macht und das schroffe Subordinationsverhältniß mit den wohlthuenden For- men gegenseitiger Achtung und Zuneigung und gegenseitigen Vertrauens umgibt. Da in Frankreich dies Bewußtsein solidarischer Zusammengehörigkeit dem französischen OlfiziercorpS — in welchem es, beiläufig bemerkt, auch schon früher nicht die kräftige Pflege gesunden hat, wie in deutschen Heeren — völlig abhanden gekommen ist, so ist es zur Unmöglichkeit geworden, die zersprengten Heereselemente durch mechanisches Zusommenleimen wieder zu einer Armee im wahren Sinne des Wortes zusammenzufassen. Den äußeren Zusammenhang möchte man wohl in friedlichen ruhigen Zeiten durch die rigoroseste Anwendung der Martialgesetze zur Roth aufrecht erhalten könnin: aber in einer normalen Armee soll koch da« Kriegsgesetz keineswegs das einzige Zuchtmittel sein; die Strenge des Gesetzes ist vor Allem das Symbol der Subordination: ober wehe dem Heere, in dem die moralischen Triebfedern, das mächtig entwickelte Ehrgefühl, den Vorgesetzten nicht in den Stand setzen, von den harten Mitteln nur einen sparsamen Gebrauch zu * * 0U „nichtsnutzig" erklärt, von den Hofbeamten aber in Schutz genommen. Schweiz Weeheel k. 3. 983/8 <% n k. 8. - 3Vs% ■ Bayer. 5% 1882r 96V4 1885r 96 V2 1887r 973/4 k. 8. k. 8. 93i/2 1053/8 105 105 v w n n yi I V HL Amsterdam Augabarg Berlin Bremen Brüseel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Discnnto - 2751) men-Re gerichts Die . ger am Nr Tage in Die der um in den ru lasst Gieh Gro k. 8. k. 8. m. 8. 1. 8. 4% k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. I Wir halten bei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser I Lkutml-ButkÄU für Inserate ä bestens empfohlen. n 4Va% 1jährige 1001/a « 4% 1jährige 9 41/4 Wünemb. 41/3% Obi. 993/4 Baden 41/2% Obi. c. E. L. 99% Oesterr. Silberrente 65 w Papierrente 583/8 Spanier, neuest. 3^/0 295/8 Amerik. Bonds 1881 r 995/Q ä n wütheadtn Finthen ergossen sich über das ihnen widerstandlos preisgegtbt.ie Biach. % land. In kurzer Zeil standen Ro, Guarda-Ferrarefe, Bocra, Raina Cologna/« Genf, 4. Juni. Denjenigen, welche noch daran zweifeln, daß die römische Curie den Kampf mit dem Staate nicht leichtfertig, sondern nach einem sestbe- stimmten Feldzug-plan ausgenommen hat, diesen Zweiflern möge dn beit bie Wah! und eines BttsilbkN Behandle handel! ® erfdjitnene bifltr als btr6r|d)U Sietzen Graßl Ur. Eil “ X g>Dm fleaanuen siav. Die Gesammtsumme aus allen preutzlicyen ^Ivrr,en Äbfluß der Bach- das Vaud uderflulhct. Unltrhalb unftttt (Staor sind 6U pracylvollen uns eln = iife.rfltiatn Dazu kommen noch die DiSpeuSaelder, welche für träglichen Gemüftgärtnettirn von Mombach thelll längst im Wasser begraben, theil« durch da« wird "Nk Million uberstelürn. ; g-hnler BeronfcßlaQt werden An Ge- Andringen des Hoeizonialwaff.r« rellungSloS bedroht. Die Dämme sind unversehrt, aber t« fehlt die preußischen Diocesen auf jährlich 32000 Thaler ve Ich 9 - I hinter ihnen die Entwässerung. Oberhalb gibt der Blick Über Nackenheim (diesseits) und Asthelm bühren für die Bestätigung der Bischöfe sind seit 18/0 aus Preutzen ^ou,uuui e|n B lb. Beide Orte sind auch bei weniger hohen Wafferständen in Noth. Thaler nach Rom gegangen; auch für die Bestätigung eines Weihbischofs muffen Dor ersterem führt die Straße nach WormS; sie tft unter Wasier; feit einem halben Jahrhundert 300 Italer beiablt werden. Die „Sven. Ztg." schließt mit der Be- ist nichts geschehen, um sie über das Ntveau des Hochwassers zu legen. Jetzt wieder stehen Acker- jevesmai • 9 i .. . GXeh» den Mund voll wenn es fick land und die niederen Weinberge in einem See, der über bie Auen im Strome hinüber bis um merkung: Man nimmt von ultram # , t Ä den Ort Astheim reicht, der auch bet geringerem Wasserstandr als der gegenwärtige leidet. Dort UM Erleichterung der Lasten des Bolles rc. yanoelt. Mlt vtnen yaven es la be^t ^ec Staat etwa 1500 Morgen Land, d. h. etwas über die Hälfte des ganzen Gemeinde- in der Hand, dem Volke Hunderttausende jU sparen. Für die Regierungen und Areals; aber nichts, auch gar nichts ist hier für Entwässerung geschehen, und die Gemeinde ist Bnndtaae dürsten die obigen Ziffern beweisen, daß man an einem Punkte angc- am Bettelstab. Während dessen hält fast angesichts des Ortes ein Privatmann, der Besitzer der ^uwnrtkN unbeilbriuaeud werden kann. Hohenaue, durch ein wohlangelegtes Dammsystem und durch Dampfpumpen seinen gan;en Grund langt «fl, ITO ferneres Zuwarten wnytnBrtnfitM »«nn- g. vollständig wasserfrei. Durch gleiche Einrichtungen haben einige Orte diesseits wiederholt ihre München, 3. Juni. Der Minister be« konigi. H-ujes unv ves Ernte gerettet, ihre Bewohner vor Verarmung bewahrt. In WormS hat der Bruch deS sogen. Graf ». Hkgnenberg-Dux, ist gestern Abend um halb 7 Uhr an einem organischen HammeldammeS die dortige Entwässerung vereitelt und die Ernte meist armer Gärtner u. bergt. Ltrileiden im Alter von 61 Jahre« gestorben. Die Leiche wurde heute Mittag vernichtet. Der Betrieb der WormS.Bensheimer und der Riedbahn ist seit drei Tagen eingestellt; aus dem Ministerium de« Auswärtigen zum Bahnhof geführt, um in Hegnenberg ebenso ist der Schiffsverkehr unterbrochen, da die Wormser Schiffbrücke nicht geöffnet werden — Folgende Anecdote theilt die „Hoffm. Corr." mit : Nach jnn' °Sandbof'cn^ 3?2unü Der Dammbruch auf hiesiger Gemarkung hat 800 Morgen Aetie>n« 50/g östr. F. 8t. E. B. 3691/2 Lombard. Bahn 214Vz Ludwigeh.-Bazbach 2035/8 Maxbahn — Bayer, Ostbahn 14472 Rhein-Nahebahn-Äci. — Hess. Ludwigsb.-Aot. 184 Oberhessen w 823/< Prioritäten« 3O/o östor. Stsb.-Prior. 59 3O/o ost. s. Lombard 51% 30/0 LIvorneser 40 50/g Toscaner 623/4 5% Elisabeth.-Prior. 83 V4 do. II. Emisa. 82 Änlelien«iooHc. Kurh. 40 Thlr. * Loose 72 Nassau 25 6. 461/2 Braunschweiger 2O7/g 3o/o Oldenburg, a 401hIr. 39 4O/o bayr. Präm.-Anl. 113 f/2 Ansbaoher 7 fl. — 4% badische Loose 1113/4 Badische fl. 35 Loose 70>/g Oestr. fl. 250 v. 1854 851/4 1858r Prioritäteioose — 1860r Loose 933/^ 1864r F — Stadt Florenz — frf)e Buch Papier - und Landkarten-/)andlung. Frankfurt a. M., Domplatz Nr. 8. an. Ferrara hat sich, so gut es ging, in Vcrtheivigungszustand gesetzt, um die 86recnnachrichten. 5. Juni 1872. Preuss. 4l/g0/o Oblig. 1013/e Frankf. 3Va% Obi. 88 Nass. 41/3% ObL 995/g Kurhess. 4% „ 941/« Gr. Hees. 50/0 ObL 102i/2 Allgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachungen. (9H) 20 tt II u II FeilgeboteneS. d-rü"« 2713) IVeue Matjes Häringe empfingen 9 fl- 45 fr. 57 9 54 42 44 tt tt 61 326 152 320 981 104 tf tf ff tf tf tf tt tt 12 30 tt II tt tf II tt II M II II II II tt V sollen auf dem Submissionswege vergeben werden- zu H ti H ti tt iZÄSaSBHD 2721) Für einen mit entsprechenden Vorkenntnissen versehenen jungen Mann ist in einem bedeutenden Geschäfte unter günstigen Bedingungen eine Lehrlingsstelle offen. Na- Voranschläge und Bedingungen liegen am 7. und 8. d. Mts. in unserem Bureau zur Einsicht offen und können die Offerten bis zum 10. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, da- Vermischte Anzeigen. 2759) EnglischZinu kauft zu den höchsten Preisen Georg Völckner, Kupferschmied, Löwengasse. Grassamen-Versteigerung. 2634) Die diesjährige Grassamen-Erndte in den Domanialwaldungen der Oberfor- sterei Schiffenberg soll Dienstag den 11. n. Mts., Vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäftszimmer versteigert 2720) Auf's Land wird ein gesetztes, braves, evangelisches Frauenzimmer als Haushälterin gesucht, welches in allen häuslichen Arbeiten gründlich erfahren ist. Näheres bei Frau Landrichter Rayß. 2751) Veröffentlichungen aus dem Firmen-Register des Grotzherzoglichen Stadt- 2763) Ist es zu rechtfertigen, wenn ein Lehrer an einer hiesigen höheren Lehranstalt sich den Ausdruck gegen einen israelitischen Schüler beim Unterricht erlaubt: Setz dich du dummer Jud?! Ist dies wohl die vielgerühmte christliche Duldsamkeit und gerade von einem Religionslehrer, der Religion und Nächstenliebe lehren soll? Schlägt nicht die Art und Weise dieses Lehramtes in's M..l- k.. b fach über? Und wenn ein Lehrer sich in solchen Extravaganzen ergeht, was kann man da von den christlichen Mitschülern . erwarten? 2734) Auf Johanni wird ein Dienstmädchen gesucht von S. Reutlinger. „Ausverkauf" wegen Aufgabe des Geschäfts. Stus Gesundheits-Rücksichten habe ich mich entschlossen, mein Geschäft aufzugeben nnd soll d.eS vermittelst Ansvcrkanfs geschehen. Demzufolge habe die Preise meiner sämmtlichen Vorräthe bedeutend herabgesetzt und gewähre außerdem einen Rabatt von Sechs Ureusem kr. w _ i.-rertract mit Eisen, gegen Bleichsucht und Blutarmuth, bei Lioeflund s ^ ^^uf^äiSben der Frauen ein vorzügliches Kräftigungsmsttel, fefir leichtverdaulich und wohlschmeckend. Preis d- Flasche 42 kr- w „ .. e;’\ir„Ahrunn nir Schnellbereitung der Kinder uppe nach Liebig. WÄ-l °d" »= milch vorhanden ist. Preis der Flasche 35 kr. ' •> Porräthig in Gießen ber Herrn EmN Fijcyvacy. " Die"zur Versteigerung bestimmten Flächen aerickts "Gießen: Ikönnen Steigliebhabern durch die Großher- ® Handlung Hermann Homber- zogsichen Forstwarte Schlag 1. zu Baum- g e^r & Sohn zu Gießen hat sich aufgelöst garten und Schlag 11. zu Leihgestern vor- uud ist die Firma erloschen. gezeigt werden. Ziehen den 3- Juni 1872. Gießen, den 29. Mar 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Großherzogliche Öberfdrsterel Schiffenberg. Dr. Muhl, Stadtrichter. Georgi. Ein Neugieriger. | Turnverein. 04 Generalversammlung in der Turnhalle Freitag den 7. Juni, präcis 9 Uhr. Tagesordnung: 1) Berichterstattung über den letzten mittelrheinischen Turntag, sowie über das demnächstigc IV. deutsche Turnfest. 2) Berichterstattung über das Mitte Juli stattfindende Bczirksturnfest zu Schotten. 3) Verhandlung über event. Feier des 25- jährigen Stiftungstags des Vereins. Der Vorstand. 2737) In Ltt. B. Nr. HO aus dem Kreuz sind gute Kartoffeln zu verkaufen-_______ g Tafel-Kier, sihr fein, aus der Actienbrauerei hier per Flasche 8 kr-, bei Georg Dorr. Veraccordiruug von Ban arbeiten 2742) Nachstehende, bei t*" “v"r - der fiscalischen Gebäude dahier vorkommende Arbeiten: Maurerarbeit, veranschl- Zimmerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit, Pflasterarbeit, 2722) Zwei tüchtige Gehülfen finden gegen hohen Lohn dailernde Beschäftigung. (Reisegeld Rd. jÄSWÜ Ekl-ed. d. M» Planir- und Chaussirarbeit, oer yctunuu., «>»> veranschlagt zu • • • • ™ Neuenweger Thor, am Fürstenbrunnen, im Steinkl°pfen veranschlagt ^ „ Wieseckthal und Heegstrauch. Gießen, den 6- ^um bt„ B--ir,sb-u-u,sth.r. deren und Hinteren Stolzenmorgen und am — ^Die Zusammenkunft ist am ersten Tatze am Neustädter Thor und am zweiten Tage in den Ochscnwiesen. . I: Die Grotzherzoglichen Burgermelstereren der umliegenden Orte werden ersucht, dreö in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. . , i 8 Gicßen, den 1. Ium 1872. . GroßherzogUche Bürgermeisterei Gießen. __Voat. _________________ Arbeilsversteigecimg zu Staufenberg- 2755) Montag den 10- Juni, Nachmittags um 3 Uhr, sollen auf dem Rathhause ä" Staufenberg nachstehende Bauarbeiten durch oll^tliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als. Planir-und Chaussirarbelt, veranschlagt zu . . .. ■ ; • | Steinklopfen und Decken dersel- den, veranschlagt zu - - • ■ »o „ Handarbeiten.veranschlagt zu 40 „ Steinbrechen, Fahrm u. Aussetzen derselben, veranschlagt zu . . 163 „ Gießen, den 6. Ium 18/- . görnct, Bezirksbauaufseher. 2453) Alten Malaga, Tokeyer, Dry Madeira, Old Sherry, Rothe u. weiße Werne, verschiedene Sorten, in bekannter Güte, empfehlen , I. A. Busch Sohne. 2752) Bei Gelegenheit des Hochwassers bringe ich meine Entwässerungs-Maschinen in empfehlende Erinnerung. Es eignen stch dieselben anch sehr gut zum Keller-Auspnmpen. Georg Nenzel. Oeffentliche Aufforderung. Den Nachlaß des Hutmachers Louis Schild von Gießen bctr. ,uin 1V u# ( .v — 2537) Nachdem Großderzoglichcs Hofge-siegst eingereicht werden. Dieselben müssen richt der Provinz Ob-rhessen über den mit rooM verschlossen und mit der Ausschrift: 4137 fl- 1 kr. überschuldeten Nachlaß des „Submission auf (Maurerarbeit rc.)" Rubricaten förmlichen Concurs erkannt hat, versehen sein. werden alle Diejenigen, welche Forderungen Zur Eröffnung der Submissionen wird an jenen Nachlaß zu bilden haben, Ijiexmit I Termin auf aufgcfordert, im Termine Montag den 10. d. Mts., Freitag den 23. August d. I-, Vormittags 10 Uhr, Morgens 9 Uhr, hn unserem Bureau anberaumt, welchem ihre Forderungen, bei Pfeidung deren Aus- bie Interessenten beiwohnen können, schlusses, sowie etwaige Vorzugsrechte, bei Gießen, den 4. Juni 1872. Meidung Annahme des Verzichts, geltend Grobherzogliches Kreisbauamt Gießen, zu machen. . r „ r ., Holzapfel.' In demselben Termine soll zugleich über -----------------------------——----- die Wahl eines definitiven Massecurators ArbejfgvelsieiaeriUlg Ul Rvtters- und eines Gläubiger-Ausschusses, über die « ° Versilberung der Masse und die wettere YNUsiN. Behandlung des Concursverfahrens ver- 2754) Montag den 10. Juni, bandelt werden, und werden alle nicht selbst- Mittags um 12 Uhr, erschienenen oder gehörig vertretenen Glau- sollen auf dem Rathhause zu Ruttershausen biger als mit den Beschlüssen der Mehrheit nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche der Erschienenen übereinstimmend angesehen. Versteigerung in Accord gegeben werden, als: Gießen, den 17. Mai 1872. Wagnerarbeit, veranschl. zu 21 fl. 12 kr. Grobherzogliches Stadtgericht Gießen. Pflasterarbeit, „ „ Dr. Muhl, Oppermann, Steinschlagen, „ „ 31 Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. | Steinbrechen, Fahren u Aufsetzen derselben, veranschl. zu 49 Sandfahren und Messen des- selben, veranschlagt zu - • 30 Gießen, den 6 Juni 1872^ Körner, Bezirksbauaufseher ^Hfteiger>mge.i. L?'"«- Heugraö - Versteigerung bei der Laen auf dem^Rachhause zu Lollar nach- Stadt Gießen. stehende Bauarbeiten durck öffentliche Ver- 2716) M-N.a- den 1». »b Dienst.« iedesmal von Morgens 9 Uhr an, Weißbinderarbett, „ ,, « ®ie’l “ö&ä® ■19 - Montag den 10. Juni von den Wiesen vor der Neustadt, am Vermiethungen. 2709) Ein rnöblirtes Zimmer nebst Ca- binet zu vermiethen. F. Holberg, Kirchenplatz. 2758) Ein nicht möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Pedell Ruckelshausen. 2762) Ein Mädchen mit guten Zeugnissen wird für Küche und Hausarbeit gesucht. Eintritt sogleich ober Johanni. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____ Tapezierer gesucht. 2736) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- uet ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Fritz Lampus, Seltersweg 2761) Mein neu eingerichteter Laden ist zu vermiethen und sogleich ZU beziehen- Friedr- Bang, Seltersweg- 2760) Möblirte Zimmer zu vermiethen in Wenzel's Garten- Für Auswanderer 741) Die Haupt-Aqenlur von C. W. Dietz am Markt in Gießen expedirt wöchentlich mehrmals mit den vorzüglichsten 1 Dampf- und Segel-Schiffen nach allen Häfen von Amerika und Australien Preise billigst, Behandlung anerkannt reell. Lehrlings - Gesuch. 2687) Ein Lehrling kann bei mir eintreten. Jul. Bach, Graveur. 2729) Ein Mädchen auf sogleich oder Johanni gesucht. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. cD Jahre 1848. si. 3,230,000. 630,706,232. 43 Grund-Kapital 13 Millionen Thaler. B Reserve-Fond Ende 1868 17 Millionen Thaler. von 33 gegen eine gute Belohnung an die Exped. uren-escicyasr ver unterzeichneten wird e d. Bltts. abzugeben. Lehrling zu sosortkgcm Eintritt gesucht. Echternach L Han stein. owie die Agenten: Bingen: // LD fr- et Guntersblum: Holzheim: in H // // 1,616,008. 337,383. 2748) Ein ledernes Fraucnsticfelchen verloren oder in einem Hause stehen geblieben. Der redliche Finder wird ersucht, dasselbe 24,718,139. 18,232,424. L. Schünemann, Hauptagent, Fr. Frommann, Joh. Müller IV., H. Hohmann. Ei« Lehrling gesucht! 2711) In dem Spirituosen- und Agen- turen-Geschäft der Unterzeichneten wird ein Anzeigen zum Originalpreise besorgt über: Agentur - Gesuche, Commanditär - Gesuche, Associations - Gesuche, Personal - Gesuche, Stellen-Gesuche, Wohnungs-Gesuche, Kauf- Gesuche, Arbeiter- Gesuche, Geschäfts-Eröffnungen, Waaren-Empfehlungen, Fabrikats-Empfehlungen, Versteigerungen, Submissionen, Speditionen, Ausverkäufe, Bank- Emissionen, Verloosungen, General-Versammlungen , Schifffahrtspläne, Versicherungen, Auswanderungen rc. rc. Zur Ertheilung jeder wünschenswerthen Auskunft, sowie zur Vermittelung Versicherungs-Anträgen, empfiehlt sich Bernhard Beyfuß in Gießen. General-Agent: Carl Gaule in Darmstadt. 23. 13. 8. 19. North British and Mercantile Versicherung 8-Gesell sch ast in Edinburg u. London (gegründet 18 0 9) mit Domicil Darmstadt. Schlesische Feuer-Versicherungs - Gesellschiisl in Breslau. Friedrich Scheidemann in Frankfurt a. M., Tannusstraße Nr. 7, übertragen haben. München, im Mai 1872. Süddeutsche allgemeine Hagel - Bersichcrungs - Gesellschaft. Für den Verwaltungsrath: Die Direction: Graf Eberhard von Fugger. Buch. Bezugnehmend auf obige Bekanntmachung empfehle ich die Gesellschaft zur Versicherung gegen Hagelschaden auf B o d en e rz e u g n i s se aller Art, Korbweiden, Gärtnereien und Fensterscheiben. Stroh kann nach Belieben mitversichert werden oder nicht. Prämien-Nachschüsse werden nicht erhoben. Offerten zur Uebernahme einer Agentur bittet man an die Subdirection in Frankfurt a. M. zu richten. Die Unterzeichneten geben ans Verlangen über die Gesellschaft und deren Statuten weitere Auskunft und erbieten sich zur Aufnahme von Versicherungs- Anträgen. Fr. Scheidemann, Subdirector, Wollmarkt zu Frankfurt a. M. 2568) Wir zeigen hiermit an, daß unter Mitwirkung des landwirthschaftlichen Vereins m dessen Halle und dem daran belegenen großen Bleichgarten Gegründet und bestätigt im Grund-Capital Einnahme an Prämien und Zinsen im Jahre 1870 ..... Reserve Ende 1870 ♦ . ♦ .' . . Versichertes Capital gegen Feuersgefahr pro 1870 ..... Prämien - Einnahme seit Begründung des Geschäfts . . . . . Bezahlte Schäden ..... Affolderbach: Herr Pet. Fendrich, Gust. Künstler 2746) Ein braves Mädchen kann sogleich! oder auf Johanni eine Stelle erhalten. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 2744) Einen Knecht sucht H. E. JugHardt. Fr. Weiht, Gastwirth in Friedberg, Jean Böck in Gießen, H. I. Hautzenröder in Herbstein, H. Dietz in Kestrich bei Alsfeld, L. Halberstadt in Münzenberg, B. Stern Sohn in Bellersheim, Lehrer Vogel in Londorf, H. Hohmann in Sellnrod bei Grünberg. \ Vertretung. I 2572) Ein leistungsfähiger nicht unvermögender in Mannheim ansässiger Kaufmann sucht den provisionsweisen Verkauf solcher Fabrikate und Produkte für welche Mannheim und Umgegend Haupt-Consumlions-Plätze sind. Für etwaige zu übernehmende Lager sind entsprechende Localitäten in seiner eigenen Behausung vorhanden und wird außer prima Referenzen jede gewünschte Garantie geboten. Franko-Offerten sub Chiffre H. 4551 befördert die Annoncenexpedition von Rudolf Mofsc in Frankfurt a M. (202/5) Die Gesellschaft schließt Feuerversicherungen jeder Art zu festen und billigen Prämien. — Für Landwirthschaft und Fabriken besonders loyale Bedingungen. — Sicherstellung der Hypothcken-Gläubiger. — Bei mehrjähriger Versicherung unter Vorausbezahlung bedeutender Rabatt. — Die Gesellschaft versichert bewegliche und unbewegliche Gegenstände aller Art zu festen und mäßigen Prämien unter liberalen Bedingungen gegen Feuersund Explosions-Gefahr. ö - Trimsfiort-Bersichmmg. — SPicgelglas-Bcrsichmmg. Prospecte und Antragsformulare werden verabfolgt von der General- Agentur für das Großherzogthum Hessen: F. C)g. Schröder in Darmstadt, sowie von den Herren: 2723) Ein freundliches Logis, ca. 3—4 _ Zimmer, Küche rc., wird von einer kinder- i • r. > losen Familie zu miethen gesucht. @efl. Hcl£iSenSt61H dl V Oif 16I\ Ä" U"‘er 9ir' 2723 •** blc Annonrn,-erprtilion jFrankfurU/.flt.’ München, Nürnberg, Mannheim rc. rc. In alle Zeitungen des I n - und Auslandes werden g Die Leipziger Feuer - Versicherungs - Anstalt — gegründet im Jahre 1819 — empfiehlt zum Abschluß von Versicherungen gegen Brand, Blitzschlag, noth- wendiges Ausräumen rc. auf Mobiliar, Waaren, Maschinen, Vieh, Ernteerzeugnifse rc. zu billigen, festen Sätzen unter ihren anerkannt vortheilhaften, liberalen Bedingungen. Di^ Anstalt bedarf keiner Experten mehr. I. H. Fuhr, Agent für Gießen und Umgegend. Die Stadtmädchcuschule wird Montag den 10. Juni den Unterricht beginnen, und zwar Classe I., 11. und III. um 7 Uhr, Classe IV. um 8 Uhr, Classe V. (im Nah naschen Locale) um 9 Uhr des Morgens. Gießen, den 5. Juni 1872. Im Namen des evang. Schulvorstandes: Vigelius. der erste Wollmarkt dahier stattfindet, zu welchem wir Verkäufer und Käufer ergebcnst emladen. Für den Markt bestimmte Wollen nehmen wir schon 14 Tage vor dessen Beginn auf Lager, ohne dafür Lagergeld zu berechnen. Unverkauft gebliebene Wollen genießen bis 14 Tage nach dem Markt ebenfalls freies Lager. Feuerversicherung und Arbeitslöhne nach unseren Auslagen sind zu Lasten der Eigenthümer. Alle Sendungen können dircct an uns gerichtet werden. Auf Wunsch gewähren wir bei Ankunft der Wollen entsprechende Vorschüsse Ebenso leisten wir Käufern für in unserem Besitz gelassene Wollen verhältnißmäßige Anzahlungen. Den Verkauf der uns in Konsignation zu sendenden Wollen besorgen wir sowohl während des Marktes, als nach demselben, gegen billige Provision. Bestellungen auf Lagerräume sind bis spätestens den 25. Juul an uns zu richten. - Zu jeder weiteren Auskunft sind wir gerne bereit. Frankfurt a. M., 6en K. mal i872. Beulsdie Handelsgesellschaft. Das Juni-Heft der „Musikalischen Welt" (vierteljährlich 15 Sgr.) enthält: Ausgabe A. Clavterstücke Clemens Schultze, Schlummerlied. — F. X. Chwatal, Liebesblicke. Salon-Tyrolienne. — D. Krug, Treue Liebe. Poetischer Gedanke. — L. Rebbeling, Salut d’Amour. — Carl Oberthür, Wär' ich bei Dir- Romanze. — Henry Throm, Souvenir de Bade. Valse Elegante - Musikalische Rundschau. 8 Ausgabe » und O. Lieder für hohe resp. tiefe Stimme. Gustav Hölzel, Eme Nacht. — Graben-Hoffmann, Sterne mit den goldnen Füßchen. — C. E. Partzsch, Dir reich' ich die Rose. — Karl Matys, Auf den Bergen macht ich leben. — A. Blumenfteng el, Nur einmal möcht' ich dir noch sagen. F. Gustav Jansen, Ungarisches Volkslied. — C. Kun he, Die beste Kur — Musikalische Rundschau. Restauration Lalinstein. 2764) Freitag den 7. Juni: Großes MiMr-Concerl, ausgesührt vom Musik-Corps des Rheinischen Jäger-Bataillons Nr. 8 zu Wetzlar, unter Leitung seines CapellmeisterS, Herrn C. Ohst. Anfang 5 Uhr Nachmittags. Entrse ä Person 12 fr. Um geneigten Zuspruch bittet: B. Werminghosf. Süddeutsche allgemeine Hagel - Verllcherungs- Gesellschast. Garantiefoud fl. 500,000, 2679) Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir unsere Subdirection für den Bezirk Frankfurt a. M-, die Provinz Hessen-Nassau, die Großherzogthümer Baden und Hessen-Darmstadt dem Herrn Rcdaction, Druck und Verlag der Brübl'schen Univ.-Druckerei (Fr Chr. Pietsch) in Gießen.