«rtt ""»«auf " achten, yji m 35^' 'nuth, bei "P'niffef,; He 42 fr. und; |ut ach.^) während er »u kaufen e, kleine länd- i 1 der Lahn ge- >ichem Wohn- [ Sere Zimmer, V JFobtnrauut / ?taügebäude, f rtcn; - der er Lahn be- ' eit zur Fische-1 liße Offerten ;' g und Angabe ■ nzahlung ein- ii' xped. d. Blttß. tf mntag Abend l er nach beai f iß gewürfeltes eö/iche Finder I dotjnung bei k -'R srotz - Linden »rmiiiags um i, Stra^. VOGLER xpedition, Main, 1. Stock. )O; sse, 46; 9Q: Markt, 11; LönigshanB; isse, 1 B» enstrasse, 13; lard, 2. r, t über die enkrr. !!'r-ale ite; Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen IZ72^ Dienstag den 6. Februar Nr. 32 ■ 4tt nn • I Preis vierteljährig 1 fL 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 27 kr. Deutschland. Darmstadt, 4. Febr. Prinz Arthur von Großbritannien, Brrd'r ter Prinzessin VutwJg, ist gestern Vormittag von Berlin, wo er bei dem Kronprinzen und der Kronprinzessin zu Besuch gewesen war, hier eingetroffen und im Neuen PalaiS, bet Prinz und Prinzessin Ludwig abgestiegen. Derselbe wird etwa acht Tage hier verweilen. In seinem Gefolge befinden sich sein Hosmarschall Oberst Str Howard ElpbinStone und sein Arjutant Major Piccard. Darmstadt, 4. Febr. Die Mauern ter Theaterruine erweisen sich von nicht geahnter Festigkeit, wißhalb man theilweise zu Sprengungen schreiten wußte. — Um halb 3 Uhr Nachmittag wurde dahier ein keineswegs schwacher Erdstoß vcr- Erscheint täglich, mit Aus- i nähme Sonntags. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. gefährlichen Verletzungen. Berlin. Die Rede, welche Fürst Bismarck tn der Sitzung des Abgeord- netenhauses am 31. Januar hielt und über welche ter Telegraph schon berichtet hat, lautet ausführlich: Ich hatte gehofft, mich lediglich auf die Rolle eines Zu- Hörers bei den heutigen Verhandlungen beschränken zu können, dte DtScusston jedoch — nach dem, was ich von der letzten Rede gehört — so wert auf das politische Gebiet ausgeschweift, daß ich eS mir nicht versagen kann, die Stellung der Staatsregierung in Bezug auf die angeregten Fragen mit einigen Worten klarzustellen. Wenn der Vorredner mit warmen Worten dem Wunsche Ausdruck gab, den früher nicht gestörten kirchlichen Frieden wieder herzustellen, so appellire ich an sein eigenes ungetrübtes Urtheil, ob seine Worte diesem Zwecke zu ent- sprechen geeignet waren. Jedenfalls entbehren dieselben der christlichen Milde in ter Beurtherlung des Gegners und der christlichen Demuth tn Btzug auf die eigene Sache. Ihr Nein — sagte er — ist kein Beweis, und gleichzeitig fuhrt er sein Ja als einen solchen für Thatsachen an, denen sonst nichts zur Sette steht, und denen gegenüber ich behaupte, daß ich sie so lange nicht für wahr Halte, bis mir Documente darüber beigebracht werden. Er beschwerte sich darüber, daß die Katholiken nicht in dem der Bevölkerung entsprechenden Verhältniß bei der Besetzung der höheren StaalSämt'r berücksichtigt seien; ich, in meiner Stellung als Ministerpräsident, lehne jede Verpflichtung einer consesflonellen Zahlung in dieser Beziehung ab (Beifall) und werde eine solche niemals zugeben. Es ist möglich, daß das statistische Bureau darauf bezügliche Ausstellungen gemacht hat; ich weiß das nicht, und bekümmere mich darum nicht — das statistische -Bureau veranstaltet ja viele Zählungen, mit deren Tendenz ich Nichts zu thun habe. (Heiterkeit.) Es wurde namentlich daraus hingewiesen, daß ich keinen Eollegen katholischer Confession im Ministerium habe. Ich bedauere das lebhaft, indessen wir bedürfen in dem Ministerium einer Majorität, welche bereit ist, die von der Regierung eingeschlagene Richtung entschieden zu unterstützen. Glaubt der Herr Vorredner, daß wir dies von einem Mitgliede seiner Fraktion erwarten dürfen k (Heiterkeit.) Trotz des lockeren Zusammenhanges der verschiedenen R.ssortö ist eine gewisse Homogenität des Ministeriums nicht zu entbehren, für die mir die Mitglieder des CentruwS wenig Garantien zu bieten scheinen. Die Existenz dieser konfessionellen Fraktion auf politischem Boden ist an sich eine der ungeheuerlichsten Erscheinungen. Sie üben dadurch auf alle katholischen Mitglieder einen Zwang aus, der Partei beizutreten, wenn sie sich nicht Anfeindungen aussetzen wollen und machen die Religion zu einem Gegenstände der Tribünen-Discussion (Beifall). Ich habe den Grundsatz, jeder Confession vollkommen freie Bewegung zu gestatten, ohne es deshalb für nothwendig zu halten, daß dieselben ziffermäßig nach Maß^ gäbe ihrer Stärke in der Bevölkerung in allen Staatsämtern vertreten sind. Ich kenne das Verhältniß gar nicht und will es auch gar nicht wissen, das aber gebe ich Ihnen zu bedenken, daß denselben Anspruch, wie die Katholiken, jede andere Religionsgemeinschaft zu erheben berechtigt ist, die Lutheraner wie die Reformirten und die Juden — und ich habe gesunden, daß gerade die letzteren sich durch besondere Intelligenz und Befähigung für staatmännische Wirksamkeit auSzeichnen. Staat erblicken konnte (Beifall). Ich wurde in dieser Anschauung nicht erfchüt- tert, als ich sah, daß an ihrer Spitze das streitbare Mitglied stehe, dessen Worte Ste soeben vernommen (Wintthorst), ein Mitglied, welches aus Grünten, die ich achte, sich von vornherein dem preußischen Staatsorganismus wenig geneigt zeigte und von welchem es mir noch jetzt zweifelhaft erscheint, ob die Neubildung dis Reiches, sei es in dieser oder jener Gestalt, seinen Wünschen entspricht. Cs war eine meiner ersten Sorgen, wie ich mich, ohne die Verbindung mit der großen Majorität des deutschen Volkes zu verlieren, in Fühlung erhalten könnte mtt jener Partei, dieser Sorge wurde ich durch die Haltung jener mobilen Armee bald überhoben. Ich hatte gehofft, die Regierung würde eine Stütze finden an einer kirchlichen Partei, die dem Kaiser gäbe, was des Kaisers ist, statt dessen mußte ich mit Betrübn'ß hören, daß in den Wahlreden und den Preßerzeugnissen, die zum Zwecke der Wahlen verbreitet wurden, etwaige Jrrthümer und Fehler der Regierung im grellsten Lichte dargestellt wurden, während das Gute mit keiner Sylbe Erwähnung fand. Obwohl Zeugnisse Sr. Heiligkeit des Papstes und der Bischöfe es aussprachen, daß die katholische Kirche Grund habe, mtt den Einrichtungen des Staates und der ihr darin zugeviesenen ehrenvollen Stellung zufrieden zu sein, dauerte jene Agitation fort, so daß auch ich veranlaßt wurde, einen Schritt zuruck ' u treten. Die Ernennung des neuen CultuSwinisters hat dem Vorredner Veranlassung gegeben, über eine Verletzung ter Parität zu klagen. Ein solcher Vorwurf konnte zur Zeit des absoluten Regiments vielleicht begründet sein, heute, wo wir eine Verfassung haben, ist er ein Unding; wollen Sie die Wahl der Rathgeber der Krone von der Confession abhängig machen, so hört die Verantwort- ' Alls Oberheffen, 3. Febr. Mit Beziehung auf die vor Kurzem in den öffentlichen Blättern stattgehabten Betrachtungen über die Abnahme der Theologie Studirenden im Großherzogthum Hissen muß gemeldet werden, daß, KUtem Btt- nehmen nach, von sämmtlichen Abiturtenten der hessischen Gymnasien nächste Ostern bis jetzt keiner sich zum Studium der Theologie entschlossen hat und nur Einer möglicherweise noch sich dazu er.tschließen wirt. , Frankfurt, 4. Febr. Wir können wiederum einen Act der Generosität eines bedeutenden hiesigen Bankhauses berichten. Dasselbe behändigte in Folge pes günstigen Resultates einer Emission einem jeden Mitgliede seines Comptoir-Pcr- sonals den Betrag von 600 fl. Frankfurt, 5. Febr. Gestern Nachmittag verstarb der Viehhändler Ham- burger in Folge der bei dem gegen ihn verübten Raubansall erhaltenen lebenS- lichkeit derselben auf. , . Es wurde ferner über die Aushebung der katholischen Abtheilung im CuttuS- ministerium geklagt. Diese Behörde hatte mit ter Zeit einen Charakter angenommen, daß sie auf mich den Eindruck wachte, als vertrete sie nur die Rechte der Kirche gegen den Staat. Ich hatte deshalb schon früher Sr. Majestät dem Kaiser vorgeschlagen, statt de,selben lieber einen päpstlichen Nuntius am htchgm Hofe beglaubigen zu lassen, dem gegenüber wir wenigstens eine klare Stellung hätten und der uns ohne zwischenliegende Strahlenbrechung über die Bedürfnisse und Forderungen der Kirche in Kenntniß setzte. Dennoch wagte ich nicht, diesem Wunsche weitere Folge zu geben, weil sich in der Ocffentlichkeit eine allgemeine Abneigung dagegen aussprach. Vielleicht werden wir doch noch auf diesen Ausweg zurück kommen, sobald sich die Zustände etwas friedlicher gestaltet haben. So erinnert das Verhältniß an die Fabel von dem Wanderer mit dem Diantel, den ihm der Regen nicht nehmen konnte, während die Sonne ihm denselben abgewann. Der Vorredner hat sodann im Verkaufe seiner Rede über die Haltung der Regierungspresse Beschwerde geführt, und hat zu derselben Blätter gerechnet, die zwar Mittheilungen, welche ihr Seitens der Regierung gemacht wurden, auf- nehwen, die aber sonst vollkommen selbstständig find. Für derartige Blätter, welche die Regierung zwar benutzt, weil die rein officielle Presse nothwendig stets die Langweiligkeit des „Staatsanzeigers" annehmen muß, können wir trotzdem eine Verantwortlichfeit in keiner Weise übernehmen. Uebrigcns verweise ich Sie auf Ihr eigenes Organ, die hier erscheinende „Germania", deren Leser ich zwar nicht selbst bin, von der ich jedoch gehört habe, daß sie sich mit der deutschfeindlichen rheinbündlerischen Presse Bayerns für solidarisch erklärt (Widerspruch iw Centrum). Sollte ich mich irren, so wäre es mir lieb. Ich bitte Sie, suchen wir aus dieser für das Vaterland großen Calamität theologischer Discusfionen hier einen ruhigen Ausweg zu gewinnen. Eine Einwiikung auf dogmatische Streitigkeiten lugt uns sehr fern. Allerdings können wir, wie in der Brauneberger Angelegenheit verlangt wird, eine Ausübung der Staatsgewalt der Geistlichkeit nicht einraumen. Gerade deshalb müssen wir uns in dieser Beziehung den Platz frei halten, um uns hier so wenig als möglich, um Religion lümmern zu muffen (Beifall). Man verlange nicht von einer paritätischen Regierung eine konfessionelle Haltung; eine Staatsreligion als solche haben wir nicht. Wenn der Vorredner endlich behauptete, daß seine Anschauungen von der Majorität seiner Glaubensgenossen getheilt tourten, so bestreite ich dies und erwarte den Gegenbeweis (lebhafter Beifall). Berlin, 3. Febr. In der Dotations-Angelegenheit soll trotz der Conferenz, welche neulich unter dem Vorsitz des Kaisers in dieser Angelegenheit ^"gefunden, noch immer kein definitiver Beschluß gefaßt sein. In Bezug aus welche Person- lichkeiten noch Zweifel stattfinden, darüber verlautet allerdings mchts. Di- russische „St. Petersb. Zig." schrcibt: „Man »e,sichert mi«, daß Graf Mollke zur Zeit seines Auf-nthaltcS in Petersburg unserer bequemen MiNtaruittform vor der preußischen offen den Vorzug gegeben habe. Auch haben wir gehört, baß da« preußische KnegSministerium b-schioff-n habe, m der deutschen Armee unsere UnisormSiocke mit zwei Reihen knöpfe anstatt der gegenwärtig bestehenden mit einer Reihe einzusühren. Letztere brachten die bekannten Taille» der preußischen Offiziere hervor, erreichten aber bei den Soldaten ihren ästhetischen Zweck nicht, sondern zwängten die Brust ein und hielten nicht warm." I Köln, 4. Febr. Heute wurde in den hiesigen katholischen Kirchen verkündet, (Große Heiterkeit.) Als ich aus Frankreich zurückkehrte, um mich den inneren Aufgaben des Staates zuzuwenden, trat mir die neugebildete Fraktion des Centrums in einer Weife gegenüber, daß ich darin nur die Mobilmachung der Partei gegen denl ' c werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Post- BefttUullgen aus den Wpeuei Anzeiger Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für die Monate Februar und März zu 40 fr. W V'ti 62. & daß der Herr Erzbischof Melchers darauf aufmerksam machen lasse, daß, da ein Ex-Priester vorgestern in der St. Pantaleonskirche Gottesdienst abgehalten, jeder Katholik, der einem solchen Gottesdienste beiwohne, hiedurch von selbst aus der katholischen Kirche ausgeschlossen sei. Bonn, 4. Febr. Die Professoren Hilgers, Knoodt, Reusch und Langen sind, der „Bonner Ztg." zufolge, durch ein Ultimatum des. Kölner Erzbischofs unter Androhung der formellen feierlichen Excommunication ausgefordert worden, sich dem UnfehlbarkeitSdogma zu unterwerfen. Weißenthurm, 30. Ian. Die zu Vallendar verstorbene frühere Oberin des St.. JohanniShclpitals zu Bonn, Augustine Amalie v. Lasaulx, hatte vor ihrem Tode gewünscht, daß sie auf der FamiliengrabeSstclle hierstlbst neben ihren Eltern beerdigt werde. Ihr Vater, der frühere Bauinspector v. Lasaulx zu Eoblenz hatte nämlich diese Familiengrabesstelle dadurch erlangt, daß er dem Bau der hiesigen, durch Frescogemalde geschmückten Kirche nicht bloS uneigennützig, sondern auch mit erheblichen Opfern sich gewidmet hatte. Wegen der Nichtanerken- nung des UnfehlbarkeitsdogmaS, wodurch sie ihrer Stelle als Oberin enthoben worden, war ihr seitens des hier zuständigen Hrn. Pastors ein kirchliches Be- gräbniß verweigert worden; die heutige Beerdigung erfolgte deshalb ohne geist- liche Ceremonien. Als Leidtragende hatte sich indessen zunächst Ihre Durchlaucht die zeitweise zu Bonn residirende verwittwete Fürstin zu Wied eingesunven, welche sich den Sarg öffnen ließ und in tiefster Rührung der Leiche einen Trauerkranz beilegte; demnächst erschien eine große Anzahl von Herren und Damen mit Trauerkränzen aus Bonn, /worunter der UniversitätScurator Beseler mit einem Theile der Universität-Professoren. Da die Verwandten der Verstorbenen zur Vermeidung von Kollisionen eine Leichenrede nicht wünschten, so beschränkte sich der Hr. Prof. Reusch aus Bonn, unter dem Hinweise, daß der Verstorbenen Wirken einer GrabeS- rede nicht bedürfe, auf drei Gebete — für die Verstorbene — ihre Eltern — und den zuerst Sterbenden aus der Mitte des durch viele Ortseinwohner, im Gefühle der Dankbarkeit gegen den Vater der Verstorbenen verstärkten Leichengefolges. So verlief ebenso unangefochten als einfach und doch rührend die Begräbnißfeier für eine Verwandte des kirchlich-berühmten Professors Joseph Görres aus München, welchem in dem Gorresdau zu Eoblenz ein monumentales Baudenkmal errichtet ist. (Die Verstorbene nahm vor ihrem Hinscheiden die Sterbesakramente von einem altkatholischen Priester entgegen und kurz vor ihrem Tode sagte sie die inhaltschweren Worte: Ich will nicht mit einer Lüge von hinnen scheiden.) München, 4. Febr. Verschiedene Blätter haben sich von hier berichten lassen, daß der Ministerpräsident Graf Hegnenberg-Dux aus Gesundheitsrücksichten in allernächster Zeit seine Entlassung fordern werde. In unterrichteten Kreisen ist von einer bevorstehenden Demission des Ministerpräsidenten nichts bekannt. Aus Elsaß-Lothrmgen, 1. Febr. Trotz des sehr religiösen Sinnes unse- rer Bevölkerung hat man bis vor Kurzem von Glaubensstreitigkciten bei uns wenig oder gar nichts gehört. In vielen Dörfern haben Protestanten und Katholiken eine gemeinschaftliche Kirche, in welcher sie abwechselnd ihre Gottesdienste abhalten und, obgleich die Schulen fast überall confefsionell getrennt sind, weiß man nur in wenigen Orten von katholischen und protestantischen Schulhäusern; denn man verstand immer, sich zu vereinen. Bei der Uebertragung von öffentlichen Aemtern wurde nur ganz selten nach der Religion gefragt; so ist uns z. B. eine Gemeinde bekannt, in welcher der Maire Israelit ist, obgleich seine Glaubensgenossen weitaus die Minderzahl bilden. Sind in letzter Zeit Glaubensstreitigkeiten entstanden, so sind sie von außen hereingetragen worden, und zwar durch ultramontane und pietistische Zeitschriften und Flugblätter. Das Deutschthum hat in Elsaß-Lothringen keinen größeren Feind als den religiösen Fanatismus, sowohl Seitens der protestantischen als der römischen Kirche. In Bezug auf den Elementarunterricht kann ich Ihnen nur befriedigende Mittheilungen machen. Die Verzeichnisse der Schul- Versäumnisse weisen seit einem Vierteljahre im Elsaß eine Verminderung von 70 bis 90 und in Lothringen von 40 bis 70 Procent nach. Das will für den, welcher die früheren Verhältnisse kannte, sehr viel sagen. Erfreulich ist auch, daß gegenwärtig bereits eine ziemliche Anzahl von Gemeinden um die Erlaubniß zur Errichtung von Realschulen nachsucht. Was die Massenauswanderungen betrifft, von denen noch immer einige Blätter fabeln, so ist davon auch fast keine Spur mehr zu bemerken. Selbst viele junge Leute, die, um dem deutschen Militärdienste zu entgehen, auSgewandert waren, kehren theilweise wieder zurück, und eSistThat- sache, daß, seit man zu der Ueberzeugung gelangt ist, daß die deutsche Regierung durchaus die erbetenen Zugeständnisse verweigert, man sich mit dem Gedanken an das Tragen der deutschen Pickelhaube mehr und mehr befreundet. Die Burschen singen bereits mit süßsauern Gesichtern die deutschen Soldatenlieder, und der alte Uhland würbe sich gewiß freuen, wenn er hörte, daß sein Lied vom „gleichem Schritt und Tritt" bei uns zu Ehren gekommen ist. Oesterreich. Wien, 1. Febr. Gras Beust begibt sich nach Italien, aber nicht in poli- tischen Angelegenheiten, sondern um seine Familie, die den Winter im Süden zubringen wird, dorthin zu begleiten. Graf Beust wird die Reise demnächst von Salzburg aus antreten und auf seiner Rückfahrt nach London den Umweg durch Italien nehmen. Das in ossiciöser Weise constatirte Einvernehmen zwischen den Grafen An- draffy und Beust ist neuestens auch fast demonstrativ dem großen Publikum zur Anschauung gebracht. Der Minister des Auswärtigen und fein Amtsvorgänger sind neben einander in der Loge erschienen und haben dann zusammen den „Siu- dentenball" besucht. Schweiz. Bern, 5. Febr. Französische Gendarmen haben aus Frankreich ausgewiesene Communarden der Schweiz zugeschoben. Der Bundesrath proteflirte in Paris gegen dieses Vorgehen, als das Völkerrecht verletzend. Belgien. Brüssel, 3. Febr. Die Langrand',che Angelegenheit scheint wieder in ein neues Stadium getreten zu sein; die Anklagekammer des Appellationsgerichtes von Brüssel hat Lanzrand wegen betrügerischen Bankerottes vor das Geschworenen- gericht verwiesen. Frankreich. Paris, 5. Febr. Das „Journal officiel" meldet den Rücktritt Casimir Psner's von dem Ministerium des Innern. | Rumänien. Bukarest, 1. Febr. Der Fürst hat eine größere Anzahl höherer Offiziere plötzlich entlassen. Das Projekt einer Mitteldeutschen Ost-Westbahn. Es wird im Nachstehenden das Projekt einer Eisenbahn empfohlen, welche son Fulda nach Meiningen, von da über Grimmentha! nach Suhl, dann nach Ilmenau, dann nach Saalfelb, dann nach Weida und von da in einer Richtung nach Grra und in anderer Richtung nach Werdau führen soll, mit gleichzeitig anzulegenden Zweigbahnen von Ilmenau nach Arnstadt und Saalfeld nach Eichicht. Dabei handelt es sich also um Heranziehung, bezüglich Fusionirung folgender schon projektirten und durch Comit^s und Gesellschaften betriebenen Eisenbahnunternehmungen : 1) des Projekts einer Eisenbahn von Fulda nach Meiningen, 2) deS Projekts einer Bahn von Meiningen, bezüglich Grimmenthal nach Suhl, 3) des Projekts einer Bahn von Suhl nach Ilmenau, 4) des Projekts einer Bahn von Ilmenau nach Arnstadt und von Ilmenau nach Saalfcld, 5) des Projekts einer Bahn von Weida nach Werdau. Hierzu würde aber noch kommen 6) der Ankauf oer schon gebauten und schon im Betrieb begriffenen Bahn von Eichicht über Saalfeld nach Weida und Gera. Das Bild der projektirten großen Bahn, für welche der Name „Mitteldeutsche Ost Westbahn" vorgeschlagen wird, ergiebt die Karte. Zur Motioirung des empfohlenen Projekts ist Folgendes auszuführen: Seitdem durch die Erbauung der Thüringischen und der Werra-Elfenbahn die längs der nördlichen und westlichen Grenzen des Thüringer Waldes gelegenen Theile der verschiedenen Thüringischen Staatsgebiete dem großen Verkehr aufge- schlossen und in das allgemeine Netz der deutschen Eisenbahnen ausgenommen sind, hat sich für die zum großen Theil von Wald und Bergen umschlossenen zahl- reichen und wichtigen und industriellen Unternehmungen, welche der Thüringer Wald in seinem Schooße birgt, von Jahr zu Jahr lebhafter das Bedürfniß geltend gemacht, möglichst unmittelbar mit jenem Netze verbunden zu werden. Dieser Wunsch erschien längst schon gerechtfertigt, da die zum Theil massenhaften zum Export geeigneten Urprodukte des Walde« die Vertheuerung der Frachten durch Landtransporte und mehrfache Verladung nicht vertragen, insbesondere aber die Zufuhr von Kohlen zu den entfernt von der Eisenbahn gelegenen Industrieplätzen mit so unverhältnißmäßigem Aufwande verbunden ist, daß die Industrie des Waldes sich in der Möglichkeit oer Concurrenz gegenüber günstiger situirten gleichartigen Unternehmungen mit Grund bedroht glaubt. Es erklärt sich unter diesen Umständen leicht, daß seit einer Reihe von Jahren fast in allen irgend bedeutenden Industrieplätzen des Thüringer Waldes sich Comitös gebildet haben, welche durch Vorstellungen bei ihren Territorialregierungen und durch Verhand» lungen mit den Verwaltungen der Thüringischen und der Werraeiscnbahn, sowie mit Privatunternehmern ihrem Verkehr einen Anschluß an eine der nächstgelegenen Eisenbahnstationen zu schaffen suchen. So sind sie auch wirklich durch die Zweig- bahnen von Coburg nach Sonneberg, von Fröttstedt nach Waltershausen, von Dietendorf nach Arnstadt für einzelne Orte Verbindungsglieder hergestellt worden, denen demnächst wahrscheinlich eine Zweigbahn von Wernshausen nach Schmalkalden hinzutreten wird. Allein abgesehen davon, daß diese kleinen Bahnen, so lange sie den Charakter von Sackbahnen behalten, eine entsprechende Rente für die Unternehmer schwerlich in Aussicht stellen, sind die durch sie gewährten Vortheile auf einen engen Kreis beschränkt und nicht geeignet, dem Bedürfnisse der tiefer im Walde gelegenen Industrieplätze obzuhelfen. Allen bisherigen Projekten, welche zum Theil einander entgegcntreten, fehlte eine einheitliche und im Zu- sammenhange wirkende Leitung, und wenn auch alle in Betracht kommenden Territorialregierungen gern geneigt waren, die Abfassung von Vorarbeiten und Projektirungen selbst durch StaatSzuschüsse zu unterstützen, so stellen sich doch in der Zerstückelung der von den projektirten Linien berührten Staatsgebiete, sowie m dem Kampfe lokaler Interessen, verbunden mit der Schwierigkeit, welche der Eisenbahnbau im Gebirge darbietet, der Ausführung eines Durchgangsverkehrs durch den Thüringer Wald ermöglichenden Eisenbahnunternehmens bisher nicht zu überwinden gewesene Hindernisse entgegen. Von günstigerem Erfolge sind die unter kgl. preußischer Leitung geführten Verhandlungen über den Bau der Gera-Eichichter Eisenbahn begleitet gewesen. Diese Bahn ist seit Kurzem eröffnet und hat den industriellen Gegenden nicht nur des Neustädter Kreises, sondern auch des Thüringer Waldes an feinen südöstlichen Grenzen Freiheit des Verkehrs nach Osten und Norden verschafft, während die bereits im Rau begriffene Saalbahn in mehr nördlicher Richtung einen neuen Verkehrsweg öffnen wird. Beide Bahnunternehmungen sind in ihrer Entstehung wesentlich durch die sichere Hoffnung unterstützt worben, daß von Saalfeld bezüglich Eichicht ab eine Fortsetzung der Bahn, sei dies nun in der direkten Rich- tung nach Baiern — Kronach oder Stockheim — oder in der Richtung nach Sonneberg, oder in der Richtung nach Ilmenau, nicht allzu lange auf sich warten lassen werde. Obgleich jedoch die Fortsetzung sowohl nach Baiern als nach Sonneberg, je nach Verschiedenheit der lokalen Interessen, eine lebhafte Agitation von Seite der betreffenden Ortskomit^S stattgefunden hat, so läßt sich doch bis jetzt kein Erfolg rühmen, welcher die Ausführung der einen oder der andern dieser beiden Concurrenzlinien in irgend sichere Aussicht zu stellen geeignet wäre. Soweit die nach beiden Richtungen vorgenommenen technischen Erfahrungen hier bekannt sind, können die Schwierigkeit.n des Terrains und die damit zusammenhängenden Kosten als annähernd einander gletchkommend angesehen werden und die Beschaffung der Baukapitale wird ohne Zweifel manchen Schwierigkeiten begegnen. Ist es hiernach zweifelhaft, ob und in welcher Zeit auf einen der vorhin angedeuteten Wege der Zweck der Durchführung der Gera-Eichichter Bahn durch den Wald ausführbar fein wirb, so drängt sich die Erwägung auf, ob nicht in anderer Weise dem Bedürfnisse der industriereichsten Gegend des Waldes sowie dem correspondirenden Interesse der Gera-Eichichter und der Saalbahn entsprochen werden konnte. Und dies scheint in der That möglich, wenn die Zwecke und Interessen dieser Bahnen mit dem bereits vorliegenden und von den betheiligtrn Regierungen im Allgemeinen als zulässig erkannten Projekte einer Eisenbahn von Sefvni Tirß Roheiten v< itn Latrinen aus einem nossenschaft Stadt, 577) A! Lang-Göns Firma; «Spar-1 .Der Gese Mil 1863. Sih der f Gegenslan wrniger unne M und kleine ^.Anstalt fallen un malen; !) der D 2) h er ft Qx Fünfte ix "?r, Die 2li a) Iah, Vr, eHlnt n M VnJ ^as »Avon ft? s**t Äw ^lgen, is/ .Da l leder ojf Men ^eßen, Groß. gutta naö 3®' B Saalse Verbindung erstreben, tau P v-' sichen W' noltt. ffiiioa, S- ß» seh- 16 und der uit Linie am gründlich k" Suhl lüget Werra-E'ssl Dor- Die - bezüglich in gedachten £ Sachvcrßän schiedenen n Die Riniab (ein, welche welche auf Tyünngn 1 und Difüel jedoch nichl Eisenbahn, deutschen 6 Die Ausführung und sehr er Dem Verne Delegirten Mutes st beforoty.n mit den b inftituten ober Li * ^lnuient^ Fulda nach Meiningen unter einheitlicher Leitung zusammengefaßt und als Ganzes $ rmenthal 3lntfnau Bzhll vt eetü«el. Oberhessen 873/4 93 R -Meter Buchen-Scheidholz, 301 Supp, Rittmeister. Jagdverpachtung Ruth. Feilgeboteneö Brauermal;, V. N« 199 7900 2300 145 4 438 Börgennachrichten. 5. Februar 1872. Versteigerungen. Pferdeverstcigerung 'en: Eisenbahn gelegenen ir üufge. m find, itn zahl, lhüeinger ^dürfniß n>trD(n. senhasten Krachtm ere ab« chdustne- 3ndustr!e fituirtta ich unter in irgenv et haben, Verhanb- n, sowie elegenen 3®tiß‘ m, m worben, Schmal- ahnen, so (tote für rten Dor- ■fniffe der Projekten, im Zu- immenoea iten und i doch in itf, sowie rlche der hrs durch za über* „Mittel* Actiesa. Frankf. Bank 142 Frankf. Vereins-Kasee 1331/4 Darmst. Bankaot. 485 Wien Bankaotien 896 Galizien 2764/4 Oest. Creditact. 359 Rothenbusch und Kleinhäuserberg, nachver-. zeichnetes Holz öffentlich versteigert werden:, I Donnerstag den 8. Februar: 360 Eichen-Bau- und Werkholz-Stämme von 15 bi§ 55 Zentimeter Durchmesser Meter Durchmesser und 3 bis 13 Me-' ter Länge, mit 43,78 Cubikmeter, Tannen-Stämme mit 0,96 Cubikmeter, j Stück Eichen- und Fichten - Stangen, zu Wagner- und Grubenholz geeignet,; 4 Li 90 fC 1» k • nt-nv» Bellnhausen, am 29. Januar 1872. Der Bürgermeister: rind, 2 Schweine, 3 Stück Schaafe, 1 Wagen mit Zubehör, 1 Ackerpflug und sonstiges Schiff und Geschirr, eine Quantität Heu, Grummet, Stroh und Gemüse; ferner Hausgeräthschaften, Bücher und Kleidungsstücke markung Reiskirchen soll Donnerstag den 8. Februar L I./ des Nachmittags um 2 Uhr, anderweit auf dein Gemeindehause dahier auf weitere 6 Jahre öffentlich meistbietend 385) Die am 6. Februar l. I. leihfällig werdende Feld- und Waldjagd in der Ge- 476) Ein noch fast neues Zugwägelchen steht zu verkaufen. Näheres bei Schmied Unverzagt. 555) Mittwoch den 14. Februar l. I., Vormittags um 10 Uhr, wird in der Gcndarmerie-Caserne zu Gießen ein ausrangirtes Dienstpferd gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert. Gießen, den 5. Februar 1872. Grotzherzogliches Gendarmerie - Divistons- Commando Oberhessen. Aetleai.. 50/g öatr. F. St. E. B. 424 Lombard. Bahn 2241/? Ludwigsh.-Boxbaoh 202 Maxbahn 153 Bayer. Ostbahn 156 Rhein-Nahebahn-Aot. — Hess. Ludwigsb.-Act. 195 verpachtet werden. Reiskirchen, am 25. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Jünger. rhn. welche nach üchluvg '■'Ntig nach Hau- gehende Leute durchgeprügelt rc. Es wäre doch sehr an der Zeit, wenn diesem Unfug energisch gesteuert würde. — In Wetzlar wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Mann erstochen. Nothwehr soll den Thäter zu diesem traurigen Fall veranlaßt haben. — In Lollar stürzte gestern ein Mann vom Pferde und brach den Hals. (E i n g e s a n d t.) Gießen, 6. Februar. Der Gemälde-Salon in der Schulstraße erfreut sich eines regen Zuspruchs seitens des Publikums. Bei der Geringfügigkeit deS Entree's ist Jedem Gelegenheit geboten, recht schöne und cffectvolle Gemälde zu sehen. Namentlich hebt sich durch Correctheit und Lichtfülle die Erstürmung von Orleans und der Einzug in Berlin hervor. Es sollte somit Niemand versäumen, dem GemälderSalon seinen Besuch abzustatten, wir sind überzeugt, er wird befriedigt auS demselben herauskommen. ner, (Siebenter, 4) Die Ausschuß-Mitglieder: a) Johannes Müller 23. (Dreiund- zwanzigster), b) Kaspar Muller, Fünfter, c) Johannes Heß, d) Johannes Velten, Erster, e) Anton Müller 21. (Einundzwan- Sigster), . f) Kaspar Spies, Zweiter, sämmtlich zu Lang-Göns. Die von der Genossenschaft ausgehenden Bekanntmachungen und sonstigen Erlasse, sowie die den Verein verpflichtenden Do- cumente ergehen unter dessen Firma und sind mindestens von zwei Vorstands-Mitgliedern zu unterzeichnen. Als öffentliches Blatt, worin jene Bekanntmachungen erfolgen, ist der „Gießener Anzeiger" bestimmt. Das Verzeichniß der Genossenschafter kann jeder Zeit bei dem unterzeichneten Gericht eingefehen werden. Gießen, den 5. Februar 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen- Dr. Muhl, Stadtrichter. Hol^versteigerunq in der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. 554) Künftigen Montag, den 12. d.Mts., soll in dem District „Scheuernwald und „Pfaffenstrauch" folgendes Gehölz versteigert werden: Geldeorteii. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57i/2—58V2 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. lOSt. 9 53—55 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankens!. 9 20 —21 Engi. Sover. 11 47—49 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 24—25 Börsenberichte. Frankfurt a. M., 5. Februar. Die Börsenmoche eröffnete in einer Stimmung, welche mit dem Schluß der Vorwoche lebhaft contrastirte. Statt der Animirtheit, welche am Samstag zum Durchbruch kam und vielfach Hoffnungen auf den Beginn einer neuen Hausseperiode erzeugte, trat eine große Geschäftsstille und in Folge deren eine matte Tendenz ein, welche die Specula- tionseffecten im Laufe Der Börse um 1 — 2 fl. herunterdrückte, so daß sie 2—3 fl. unter dem Niveau dec letzten offiziellen Notirungen schließen. Wie Staatsbahn, Credit und Lombarden, so müssen auch österreichische Bahnen der Ermattung ihren Tribut zahlen. Am besten hielten sich noch die jungen Bahnen, wie ungarischgalizische, Alfüld und Vorarlberger, welche zu etwas besseren Preisen als seither aus dem Markte genommen wurden. Don österreichischen Prioritäten 5procentige Lombarden gesucht und höher, Toscaner schwankend, Livorneser preishaltend. Die Preise für Banken variirten wenig, nur Darmstädter 2 fl. niedriger. Anlagepapiere weisen keine nennenswerthen Veränderungen auf. Von Sorten Napoleons und SouvereineS 1 fr. höher. Besondere Bekanntmachung. Auszug aus einem am 28. Januar 1872 im Ge- nossenschafts - Register des unterzeichneten Stadtgerichts vollzogenen Eintrag. 577) Am 12. April 1863 hat sich zu Lang-Göns ein Verein gebildet unter der Firma: „Spar- und Leihkasse zu Lang-Gons." Der Gesellschaftsvertrag datirt vom 12. April 1863. Sitz der Firma ist der Ort Lang-Gons. Gegenstand des Unternehmens ist, den weniger Bemittelten Gelegenheit zu geben, kleine Geldvorräthe verzinslich anzulegen und kleine Capitalanfnahmen zu machen; die Anstalt flieht auch aus ihren lieber- schüssen Unterstützungen und Belohnungen. Zeitige Vorstands-Mitglieder sind dermalen : . 1) der Direetor: Anton Henrich, Sechster, 2) der Rechner: Anton Wagner, Fünfter, 3) der Controleur:JohannesWag- Versteigerung. 435) Donnerstag den 8. Februar l. I., von Morgens 9 Ubr an, Jagdverpachtunq. 556) Samstag den 10. d. Mts., des Nachmittags um 1 Uhr, soll die am 16. d. Mts. leihfällig werdende Jagd der Gemeinde Lang-Göns, bestehend ans 5998 Normal-Morgen Waldung und Ackerland, auf weitere 6 Jahre, wegen zu geringem Gebote, nochmals auf dem Gemeindehause daselbst öffentlich an denMeist- btetenben verpachtet werden. Lang-Göns, den 5. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-Gons. Weil. -I 'S* b «ul1 M f»»1' betjantelt werNn-^u^^^ejninger P-oj-ctS ist die Herstellung einer möglichst nahen Communicatian von Cöln und Cobicnz über Gießen nach Baiern, Oestreich und Schlehen; das Gomifö bezeichnet ste als Bahn von Westen nach Osten. Findet ober die Bahn bet Meiningen ihren Schluß, so verweiset sie von da ab ihre Transporte zunächst nur auf eine südliche Richtung. Ohne diese Transporte auf- okben zu müssen, würde aber das Unternehmen wohl offenbar feinem Hauptzwecke La besser entsprechen, wenn es den Bau einer Bahn von Meiningen über Grimmenthal (in soweit neben der Werrabahn) und von da nach Suhl, Ilmenau und Saalfeld gleichzeitig in seinen Bereich aufnehmen und hierdurch die geradeste Verbindung mit der Gera-Eichichter Bahn und mit Dresden bezüglich Breslau erstreben, ja wenn es mit dem Comitä für eine Eisenbahn von Weida nach W-r- dau sich verbinden und hierdurch einen noch näheren Berk hr mit den unerfchopf- Uchen Kohlenlagern von Zwickau und von da nach Dresden zu vermitteln suchen wollte. Denn denkt man sich die Lücken der Eisenbahnen zwischen Werdau und Weida, Saalseld-Jlmenau-Suhl-Meiningen und Fulda ausgefüllt, so mutzte man sich sehr täuschen, wenn nicht der Verkehr zwischen Prag und Dresden einerseits und Der mittleren Rheingegend, sowie Coblenz und Köln andererseits auf dieser Linie am Kürzesten vermittelt würde. Die Linie Fulva-Meimngen ist bereits gründlich projectirt und veranschlagt, über Die Linie Meiningen.(Grimmenthal-) Suhl liegen ausreichende Vorarbeiten sowohl bei dem Verwaltungsrathe der Werra-Elsenbahngesellschaft zu Meiningen als auch bei dem Magistrate in Suhl Dor. Die Vorarbeiten für Suhl-Jlmenau-Saalfeld liegen den (SomttU in Suhl bezüglich in Ilmenau vor, die für Weida-Werdau aber dem Comitä in der letzt- gedachten Stadt. Durch Einsichtnahme und Prüfung dieser Vorarbeiten werden Sachverständige sich unschwer über die Ausführbarkeit und Bauwürdigkeit der ver- schiedenen noch herzustellenden Linien Überzeugung zu verschaffen im Stande fein. Die Rentabilität der Bahnen wird nach Verhältnitz der Bedeutung zu berechnen fein, welche man einer zu schaffenden neuen großen mitteldeutschen West-Ostbahn, welche auf kürzester Linie den Mittel- und Niederrhein mit Der Nhon, Dem Tyüringer Walde, Dem Herzen von Sachsen und Bödmen, sowie mit Öberbatern und Oestreich zu verbinden geeignet ist, beilegen zu müssen glaubt. W:r meinen «evoch nicht zu irren, wenn wir annehmen, daß nach Herstellung eines geordneten Eisenbahnverkehrs auf Der angegebenen Richtung derselbe einer Der lebhaftesten tm deutschen Eisenbahnnetze sein würde. . . Die hiermit angeregte West-Ostbahn durfte ein Unternehmen |etn, auf dessen Ausführung die erforderlich werdenden Geldkräfte mit Aussicht auf gute Rente und sehr erfreulichen Erfolg für den großen Verkehr verwendet werden können. Dem Vernebmen nach wird am 8. Februar in Weimar eine Versammlung von Delegirtcn der bereits bestehenden Comitös für einzelne Theile dieses Gcsammt- Projektes stattfinden, in welcher Die Vereinigung derselben zu einem Centralcomits besprochen werden soll, welches für das Projekt thätig zu sein und namentlich mit den betheiligten Territorialregierungen und mit den heranzuziehenden Geldinstituten und Banquierhäusern zu unterhandeln haben würde. Preuss. 41/2 o/g Oblig. 103 Vs Frankf. Zi/zO/g Obi. 89 Nass. 4V3% Obi. 993/8 Kurhess. 4% „ 94*/s Gr. Hess. 50/0 Obi. 1021/2 » n 4% „ 971/2 „ n 31/2% „ 92 Bayer. 5% n lOOViß „ 41/2% 1jährige 100 „ 40/0 1jährige 951/4 Würtemb. 41/2 0/0 Obi. 991/2 Baden 4V2% Obi. 0. E. L. 99% Oesterr. Silberrente 635/8 „ Papierrente 553/4 Amerik. Bonds 1881r 102 „ „ 1882r 961/z „ » 1885r 971/2 „ n 1887r 983/g Spanier, neuest. 3% 317/s und 4 bis 15 Meter Länge, 4 Elsbeer-Stämrne, 40 Bucken-WerkholZ'Stämrne von 28 bis 62 Zentimeter Durchmesser und 5 bis 8 Meter Länge, 20 Linden-Stämme, 200 Stück Eichen-, Buchen- und Fichten- Wagnerstangen; II. Freitag den 9. Februar, Brennholz: 200 R -Meter Buchen-Scheidholz, 450 „ Buchen- u- Eichen-Prügelh., 290 „ „ „ „ Stockholz, 6000 Wellen „ „ „ Reisholz, 7000 Durchforstungs-Wellen. Die Zusammenkunft ist am Ettingshau- fer Fußweg im Rothenbusch. Lich, den 31. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Jhring. gewksta. nicht nur ,a Döjf- Mhttnd tn nrum itßrhung D bezug- tn Rikb- ng ) rvaitea 116 nach Azitalioll tod) b>6 :t anDerff ntt «vött. ufamtntn* rötn u°v Local-Notizen. ließen 6. Februar. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind wieder recht arge> Rohheiten verübt worden, wie man vermuthet, von sogen, gebildeten Laternenputzern. So wurden Laternen ausgemacht, die Staketen an einem Hosraum am Seltersberg umgenpen, ruhige,« Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 60Vs 30/o öst. s. Lombard 851/2 30/0 Livorneser 391/2 50/g Tosoaner — 50/0 Elisabeth.-Prior. 84 do. II. Emiss. 82! Inleheaigloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 70 Nassau 25 fl. 483/4 4% bayr. Präm.-ArfL 117 Ansbacher 7 fl. 12% 40/g badische Loose 115 Badische fl. 35 Loose 72 30/g Oldenburg, ä 40Thlr. 393/4 Oestr. fl. 250 v. 1854 85 1858r Prioritätsloose 194 1860r Loose 92i/4 1864r „ 152 Braunschweiger 21 Stadt Florenz 831/2 „ Buchen- und Eichen-Starnrn Prügelholz, „ bergt Stockholz, Wellen dergl. Reisholz, sollen auf dem Schulhofe zu Bellnhausen aus „ Buchen-Forstreiser, Ibem Nachlasse bes daselbst verstorbenen Eichen-Stämme von 14 bis 40 Centi- Schullehrers Trush eim: ——ff..«k q na mor- 2 junge trächtige Fahrkühe, 1 Mutter- Perriickcn, Lockentonren re. zum Verleihen bei Georg Petri, Neuenweg. 535) Ein vollständiges Schaufenster ist wegen baulicher Veränderung bis zum 15. März zu verkaufen bei I. Schellenberg, Seltersweg. Bekanntmachung. 474) Donnerstag den 8. und Freitag den 9. Februar, Ä jedesmal von Vormittags 8 Uhr an, 101 n . soll in dem Licher Stadtwalde, Distrieten beste Qualität, stets vorrath,g bei Rothenbusch und Kleinhäuserberg, nachver-. ... „ Fr Textor, mit 16,38 Cubikmeter. _____- Die Zusammenkunft und der Anfang ber1 Versteigerung ist Morgens 9 Ubr im Di- öffentlich meistbietend gegen gleich baare ftrict Scheuernwald zunächst Hohensolms. ^Zahlung versteigert werden. ......ig Hohensolms, am 5. Februar 1872. j Bellnhausen, am 29. Jan e- Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Der B Dörrn er, Förster. Bierbrauer auf der Hardt bei Gießen. 476) Frische Egirronter Schellfische und Cabliauen treffen heute ein. I. A. Busch Söhne. 563) Frische Sendung von eingemachten Gurken empfiehlt I. M- Schulhof. Amsterdam k. S. 99i/4 Augsburg k. 8. 993/4 Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 953/4 Brüssel k. S. 93Vi Hamburg k. S. 873/4 Leipzig k. 8. 1047/g London k. 8. 1181/2 Lyon k. 8. 927/8 Paris k. 3. 927/g Wien k. 8. 1033/4 ditto m. 8. — ditto 1. 8. _ Disconto 4% Milchverkaus. 559) Von Mittwoch den 8. d. Mts-, Morgens 10 Uhr an, täglich frische Milch im Express-Bureau. 514) Ein fast ganz neues Pianino ist abzugshalber billig zu verkaufen. Näheres bei Frau Pfarrer Schmidt (Schlosser Burckhardt-)_____________________ 445) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen im Darmstädter Haus. 546) 60 bis 80 Stecken Kiefern- und Buchenholz erster Qualität sind zu verkaufen- Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 572) Die Zimmermeister Brög'schen Erben zu Marburg wollen erbtheilungs- halber verkaufen: 1) Wohnhaus, Nr- 518, mit Hofraum, Stallungen, Remisen und großen Bodenräumen, an der frequenten Elisa- bethenstraße, und 2) Wohnhaus, Nr. 506, mit Nebenbau, an der Ketzerbach, vis-ä-vis dem Gasthofe zum Ritter. Termine hierzu habe ich auf den 7., 15. und 20. Februar, Nachmittags 2 Uhr, in meiner Schreibstube bestimmt. Marburg, am 5. Februar 1872. Der Bevollmächtigte der Brög'schen Erben: Administrator Zeitz. Vermiethungen. 525) Der zweite Stock, sowie der seither von mir bewohnte untere Stock, sind zu vermiethen. Auch wird bei jedem ein Stück Land abgegeben. Georg Herbert. 488) In Lit. E. Nr. 78 ist eine Wohnung, bestehend aus zwei Zimmern und zwei Ca- bineten, zu vermietden und den 1. März zu beziehen. Ebendaselbst im zweiten Stock ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu ver- miethcn.____________________________________ 518) Eine Wohnung am Seltersberg zu 320 fl. zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________________ 233) Ein Familienlogis zu vermiethen auf der Textor'schen Hardt bei Gießen. 437) Ein sehr freundliches Zimmer zu vermiethen in Lit. B- Nr. 139. zu sehr billigen Preisen abgegeben bei S. Flörsheim. in l 522) Alle Breiten Atlas- und Taffetbänder, glatte und fa^onnirte Tülle, Spitzen, Blonden und Blumen, werden g'W SSL 7il ■ M- Merhessische Gesellschaft für Matur- und Heilkunde. 579) Die für Mittwoch den 7. Febr. angekundigte ^Sitzung kann nicht an diesem Tage, sondern erst Donnerstag den 8. Februar, Abends 6 Uhr, in der kleinen Aula stattfinden. Herr Dr. Laubenheimer wird über die Chemie der Gestirne vortragen. Zproccntigc Evansvillc-City-Bonds, jeder Hinsicht solid und sicher, sind zu 81 pCt. erhältlich, während Zproccntigc Chicago-City-Bonds 87 pCt., und Zproccntigc New-York-City gar 98 pCt. nottren. Man kaufe daher Zproccntigc Evansvillc-Bonds, die mit der Zeit sicher auf WO gehen werden. Das Cmnite zur Abschaffung der Wein- und MHweinsteuer in Hessen X Sri Für Maskeu-Wlle! 406) Alle Farben Maslin, Tarlatau und Allas, hochrother Sammt, Gold- und Silberborden werden, um damit zu räumen, äußerst billig abgegeben. S Flörsheim. 578) Photographic-Rahmcn u. Gold- leistcn bei Wilb. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt. 557) Die Mansarde meines Hauses vor dem Neuenweg-r Thor ist wegzugshalber an eine stille Familie anderweit zu vermiethen. L. Rinn. 544) Zwei Familienlogis sind zu vermiethen bei Hermann Euler, Mäusburg. 534) Eine möblirte Stube mit Cabinet zu vermiethen bei Julius Wallach. 575) Zwei Felsenkeller, in nächster Nähe der Bahnhöfe, ungefähr 1000 Ohm lagernd, sind zu verpachten. Balth. Lenz. Vermischte Anzeigen. 569) Für die uns freundlichst gewordene Aufnahme und Behandlung bei dem am Sonntag den 4. Februar a. c. abgehaltenen „Bäckerkränzchcn" sprechen wir hiermit unfern Herren Eollegen, sowie den geehrten Damen, welche diesem Vergnügen beiwohnten, unfein verbindlichsten Dank aus. Butzbach, den 5. Februar 1872. Zn Auftrag mehrerer Bäckergehülfen: Jacob Sch'midt. Verloren. 571) Montag den 5. Februar wurde auf dem Wege um die vier Schooren oder auf dem Seltersberg, Abends zwischen 5 und 6 Uhr, eine goldene Damenuhr verloren, Der redliche Finder wird gebeten, dieselbe gegen 5 fl. Belohnung bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. 348) Ein Gymnasiast ober Realschüler kann in einer Beamten-Familie von künftigen Ostern an Kost und Logis und zugleich auch, wenn es gewünscht wird, Nachhilfe in allen Lehrgegenständen erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 565) Ein Dienstmädchen, welches kochen und alle häuslichen Arbeiten verrichten kann, wird vom 25. März ab gesucht Lochmann, Postdirector. 511) Ein Hausbursche wird gesucht- Näheres bei der Exped. d. Bltts. 574) Ein jüngeres Dienstmädchen wird zum baldigen Eintritt gesucht- Marktstraße Lit. D. Nr. 28. 533) Ein Cigarrenmacher auf dem Lande, welcher mit 6 bis 8 Roller Accord- arbeit übernehmen könnte, wird gesucht. Anmeldungen sind bei der Exped. d. Bltts. zu machen. an alle Interessenten des Grosslicrzoglliums. »Einigkeit macht stark." 566) Um den schriftlichen Verkehr zu erleichtern, bitten wir hierdurch Wünsche auf Zusendung des Abdrucks der Eingabe an das hohe Ministerium und die Kammern und des Auszugs aus dem stenographisch auigenommenen Bericht über die am 29. v. Mts. hier stattgehabte Versammlung möglichst bald, Ortsweise, an unseren Sekretär, Herrn S- Heinemann hier zu richten, um danach die Höhe der Auflage ermessen zu können. In einer hier stattgehabten Besprechung wurde beschlossen, zur Erreichung unseres Ziels sogleich Sammlungen zu veranstalten. Die anwesenden Mainzer Interessenten waren bereit, je 1 fl. zu zeichnen, wofür dann gedachte, ziemlich umfangreiche Drucksachen gratis geliefert würden. Wenn im ganzen Großh erzo gthum d iesem Beispiele gefolgt wird, erhalten wir Mittel genug, um das Andenken unseres glücklich erreichten Ziels dadurch zu wahren, daß wir dann einen hoffentlich recht großen Ueberschuß hochherzigen Landesstiftungen zuweisen können. Geldsendungen bitten wir an unseren Cassirer Herrn Jos. Falk, Weinhandlung, hier, zu richten. Mainz, den 2. Februar 1872. 553) (Den Wcinschenkcn Hessens) können wir auf's Wärmste das Halten der Mainzcitung in Darmstadt empfehlen, da das Blatt fortlaufend einsichtsvoll geschriebene Artikel über die Agitation gegen die Weinsteuer enthält. Viele Wein schenke r. Für Schuhmacher! 558) Einen guten Arbeiter sucht F. Wilh. Löber- Verloren. 567) Kupferschmiede und Schlosser gesucht von Georg Völckner. Nicht zu übersehen! 568) Ich mache ein verehrtes Publikum aufmerksam, daß ich gegen die Beleidigung des Heinrich Bopp von Hausen gerichtlich Einwand erhoben habe und mache ferner denselben darauf aufmersam, daß man mit solcher Münze seine Gläubiger nicht bezahlt, sich auch mit Dreck nicht rein wäscht. Lang-Göns, 5. Februar 1872. Heinrich Mohr. Wohnungs-Veränderung. 573) Meinen Gönnern und Kunden, sowie einem hiesigen verebrlichen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine Wobnung | verlassen habe und nunmehr in der Mühl-! gaffe in dem B ä rrn'schen Hause wohne, und! !verspreche stets gute, dauerhafte Acbei unb| !reelle Bedienung. Wilhelm Berg, Schuhmacher. 560) Meinen geehrtesten Abonnenten! aufrichtigsten Dank. Auf Wiedersehen! i* M. Volz, Colporteur. 570) Ein geübter Scribent findet bei' gutem Salair auf meinem Büreau dauernde Beschäftigung. Engelbach ll., Hofger.-Advocat. | 561) Ein Mädchen, welches kochen kann und auch Hausarbeit zu übernehmen hätte,, wird bei hohem Lohn auf Ostern zu miethen! gesucht. Von wem ? sagt die Exped. d. Bltts.! 562) Ein Kindermantelkragen — weiß und blau — ist am Sonntag Abend zwischen dem Seltersweg und dem Eisenbahnübergang verlorm worden. Man bittet um gef. Rückgabe gegen Belohnung auf der Exped. d. Bltts. 564) Ein Mädchen, welches kochen kann und alle Hausarbeiten versteht, wird auf den 25. März gegen guten Lohn gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Flechtenkranke und Brustlcidende heilt Dr. Iochheim in Darmstadt, Lud- wigsplatz. (2478) I Stehende Geschäftsanseigen, die sich den Geschäftsfirmen aller Branchen, Patentinhabern, Aerztcn, Lehrern, Agenten, Importeuren rc. als äußerst nützlich, ja unentbehrlich erwiesen haben, in den gelesensten Jour- | nalen des In- und Auslandes unter den I günstigsten Bedingungen zur Insertion k zu bringen, erbietet sich die mit dem Vertrauen der Geschäftswelt im reichsten Maaße beehrte Annonceu-Expedition von G. L. Daube & Comp. I in Frankfurt a. M., München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Stuttgart, Hamburg, Brüssel und Bern. Complete Zeitungs - Catalogc gratis und franco Frucht- und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Normalgewicht per Malter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. Fruchtmärkte. Febr. Watren. finrn. (firrffp. Weifi- mehl. G . Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Md preis Auf dem Markt Mit.- preis Äuf dem Markt Mit.- preis Aus dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.'- preis Aus dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Marft Mil.- preis o g 2- t-f SS 8 auf- gef- verk. fl. fr. 1 auf- gef- § fl.Jfr. auf- gef. verk. auf- gef- verk. n. fr. ’S Ä fl.fr- auf- jef. verk. fl.ifr. 1 | auf: gef- | 1 fl.fr- -jnv i-j.ua i______ fl. fr. auf. | gef- verk. fl.fr. fl. fr. L fr. Gießen Alsfeld Grünberg Lauterbach Mainz 7 3. 3. 2. 1 1 1 Kl § M- 9 49 86 15 15 15 15 in 22 37 57 M. 14 Nt- 5 52 27 — — 10 50 11— 12 15 11,55 III! 1 § M- 23 "1 1 — 8 20 7 38 ’ri I I I I I P M. 1IIII 1 LJI III 1 sm i i sJJb 6 97 6 -1- 4 30 4|34 4125 9(21 M. M. 1 12- ‘TI M. - M. M. M. — M. M. 1 i —— 440 — — — — Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Piet.sch) in Gießen. PreiS n mit Sri- jpoft i' Nr. Win % pellation Forlsiihr wähnt, v. 3- 01 nid;t oh „64 ch ybiftä)! du Sp 1869 < ElliM Ansanm wurden weil ma 3chen hinderte jnithäi dnoch an bti nach L itnff. - noH Hon def Mtyn Vttk vtl nnt) ihr ttyln («in G huftn lid) schäften, was es defentlii Regier»! Auslunf 1872 fl| Hroßhts Mhrte W Wn t 4) Ob Verwalk füllung walt del I'V, bi fafll 5" $t«l Paaren $lan jg aü tti Xit w OW jt herv toärtn, *lic htH N ä* Itbiitf 8««8 «in !" ittll b>« u