Meßmer AnMger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen Samstag Leu 5. October 1872 Die französische Nation m Re. 234 ?jhw.hiu tu— yretL vierteljährig 1 fL 12 tu nit Bringerlohn. Durch di« Post bezogen vierteljährig t fL 29 ft. .. Dem Superior der hiesigen Residenz der PP. Jesuiten, - - ------. „Berlin, den Deutschland. Darmstadt, 2. Oktober. Große« Aufsehen erregt eine gegen den Director de« Friedberger Schullehrer-Seminar« eingelcitete Disciplinar - Untersuchung. Seiten« der überwiegenden Mehrheit de« Lehrerkollegium« sollen Aussagen gemocht worben sein, die der Regierung die dringende Pflicht auferlegen, im Interesse der geistigen und leiblichen Gesundheit der Zöglinge der Anstalt „Licht und Lust" zu schaffen. Diese Untersuchung begann bereit« vor Monaten; e« sind nunmehr, wie wir hören, die erforderlichen Schritte geschehen, um in der Angelegenheit, die beim Verbleiben der früheren Regierung wohl im Sande verlaufen wäre, eine Entscheidung herbeizuführen. (Fr. I.) Darmstadt, 3. Oktober. Wie wir von wohlunterrichteter Seite vernehmen, liegt nunmehr der Entwurf einer neuen Gemeinde-, Kreis-und Provinzial-Ordnung für das Großherzogthum vollständig in den Händen de« neuen Directors des Ministeriums des Innern, des Herrn v. Starck. Derselbe wird in Kürze dem Großherzog zur Genehmigung vorgelegt werden und alsdann sofort den Ständen Erscheint täglich, mit Au«» nähme Sonntag«. Expedition: Canzletberg, Ltt. B. Nr. 1. ste mit nüchternem Auge und suchen sie auf ihre wahre Bedeutung zurückzuführen, andererseits ober könnte e« keinen größer» Fehler geben, al« wenn wir unfern Gcgner unterschätzen wollten. Die Armee hält sich von diesem Fehler frei, sie pocht nicht auf ihre Siege, sie arbeitet still und geräuschlos, ober mit ganzem Ernst an ihrer Vervollkommnung. Man möge sich auch in weiteren Kreisen nicht in falsche Sicherheit wiegen." Berlin, 3. Oktober. Graf Moltke hat, wie einer Meldung au« Pari« zufolge die Freunde de« Marschalls Mac Mohon bestätigen, dem Letzteren die Druckbogen des zweiten Hefte« des deutschen Generalstabswerkes über den Krieg von 1870, do« die Schlacht von Weißenburg und Wörth behandelt, zugesandt mit der Bitte, ihm etwaige Unrichtigkeiten brzeichnen zu wollen. Man kann, bemerkt hierzu die „Trib.", in der Courtoiste und Wahrheitsliebe gewiß nicht weiter gehen. schließt: „ _ jtjnltn mehrere Biirg-r zur Ruhe; ihre Worte trugen ihnen sogar nicht unerhebliche Mißhandlungen ein. Nachdem der Tumult M'"' Ctuneen „ dauert hatte und Cic Heine Anzahl Polizeisoldaten n cht tm Stande war, die H VUH ‘ M. " " . . «.u- cronnAr rfAH Hrt. Sofort wurden zur Berathung und Beschlußfaffung zugehen. Im Zusammenhänge mit Einführung dieser neuen Ordnung sollen eine größere An»^* ^"isräthe sondern seine Erledigung si-^en. • . Musiker treffen aus Preßen zu unserer Armet-Dtrifion em Anordnungen Montag den 14. d. M. zusammen und wird zunächst das Pension- 6$ft8 Seine Königlich. Hoheit der Großherzog hab-» iZÄ»«SS? ßtCad,,$crün,tn^DcLU Dtt^K-euzz-i.ung" widerspricht der Nachricht über -im bevoift-d-nde 'Gesetzvorlage, betreffend die Einführung der obliga orischen Gi»llel> • Da- Lenti wi?° un-° 'von gut un.°rrichte.-r Seite al- voll.g b° euiung l°- bezeichn-t. Es ist daran zu erinnern, daß Vie „Pro^nzialcorrespon vor acht Tagen die Nachricht von der beabsichtigten Ernbr.ngung der be uglich <«»■»««-Ä.M.<*,r* L••SÄZääTäes* r tie vorhanden gewesene Absicht über di- Vorlage nur noch v-,stärkt ha. 5Ä IM IffÄ? Ä?6T ÄK "jj " "U'« d°- -i-üch-sich der Menge b-mächttg.-. -bensa-iisch -orliegi, nicht batte gefaßt werden »nntn, wenn m« «h»liw««8 «er mm.»« _ ö ..... — tb„ Worte truaen rhn.n sogar B-Lmßsr-'g- "nich'Äündew"' Allen "diesen Thatcher.gegenüber nimm, sich Vie nicht unerheblich Anaabe der Kreuzzkitung allerdings sonderlich aus. (K. o-J Berlin, 3. O-tob-r. B-w. L "" »“««« btt Schweiz Drucksachen unter Band bi- zum Gewichte von 1 . ermäßigte Taxe abgesendet werden. Pa« Porto betragt: a) (u Liudj ' G,wicht- bi- 250 Grammen » *n' wurde nun unler den dem Haß gegen uns erfüll, ist und daß sie auf Revanche sinnt. D - w'li arischen g tz . Ltzt worden,' wollten Kassel. In der letzten Nummer der »Hessischen Blätter" wird entgegenstehenden Gerüchten gegenüber versichert, daß weder Seitens des Königs von Hannover noch Seiten« dc« Kurfürsten von Hessen auch nur da« Allcrmindeste geschehen sei, um gelegentlich der Äaiserzusammenkunft für ihre gerechten Ansprüche möglicherweise etwa« zu erreichen. Seitens des Kurfürsten. 1chyo..dk--slh weil er auf feinem > M U.....’’ , . -* I wtHtii **u|ucirtruna nrr unen/r..- » J^enn« im Willen der Regierung) -.u-s- nehmen, zuruckwest.n wu,de. . ................... I...... »«*« sv»,1 «*»!.»"■••" ä" “ scheidung vorgelegten Antrag-, di- von d-r k°mglich-n^Regi-rung^bas-lbst zur Austoluna der dortigen Ri-derlaffung de« Orden« der Gesellschaft Jesu gestell - Krist bi/rum 1. Januar 1873 zu verlängern, stattzugeben, dazu vermögen wir au/ Ew. Hochwürden Vorstellung hinreichende Veranlassung nicht zu entnehmen. E- muß vielmehr bei der Ihnen durch den königl. Polizei. Präsidenten daselbst unterm 11. d. M. gemachten Eröffnung (ein Bewenden beha ten. Der Minister de« Innern In Vertretung: Bitter. Der Minister der geistlichen, Unterricht«, und Mediei'nal-Angelegenheiten: Falk. An den Superior de« Jesuiten-Hause«, Herrn k Rive, Hochwürden in Köln." Die hiesige Niederlassung de« Orden« ,cä,e Äf«f°r. fi?U«f(Ie Nachbarstad. Fürth war gestern derSchau- platz bttiag n-we.ther Epeesse. Der zweite Tag d-« Kirchweihfest-- hatte -u-. der Umqeaead eine große Anzahl Besucher, zu denen au» vt- hiesig- Stadt ein statt lich-s^Eonting-nt stellt-, dorthin g-sührt. Gegen 6 Uhr Ab-nd« ersolgte die Ber- Haftung eine/ Individuum« wegen Ruhestörung. $1« nun dessen Kameracen d e Sreilaffana beglhrten und diesem Verlangen nicht entsprochen wurde, »er amm-l zueisi an uni« 1 Rathhaus- eine mehr und mehr anwachsende Menge, die mit Gewalt , daß umfassende statistisch- Erh-bu^en^ub.^ d.^Matene sich b^b^ Di- massiven R°'hh-u.th r-n Man widerstanden dem Andrängen der Ruhestörer, die sich nun zu den vedauerns wcrthesten Ausschreitungen hinreißen ließen. Unter wildem Schreien und Ioh Bestellungen auf den Gießener Anzeiger ® '■ ““ ™* “ Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpeditiou abholen lassen, erhalten denselben für das IV. Quartal zu 1 fl. Brodpreife vom 3. bis 11. October 1872, nach eigener Erklärung der Bäcker: 2 Kilo gemischte« Brob 19 kr. 1 Kilo gemischte« Brob 9'/z kr. 2 Kilo Roggenbrob: erste Sorte 16 kr., zweite Sorte 14 kr. anstaltern, welche den Umzug fortzusehen wünschten, zurückgehalten. Da die Mah- nungrn der Poltzeiorgane sich als vergeblich erwiesen und denselben Widerstand geleistet wurde, erfolgte die Verhaftung dreier der Haupttheilnehmer. Als nun die Kameraden die Freilassung der Verhafteten stürmisch verlangten, erschien Bürgermeister John und gab die Versicherung, daß, sobald die Identität der Verhafteten und doS von ihnen begangene Reat festgcstellt sein würde ihre Frei- lassung erfolgen solle. Diese auf Manneswort gegebene Versicherung konnte jedoch ebensowenig wie eine später vom Rechtsrath Langhans gehaltene Ansprache, welche zur Ruhe ermahnte, eine Wirkung auf die immer mehr anwachsenbe Menge aus- üben und so begannen die geschilderten Ausschreitungen. Rach Eintreffen des Militärs wurde die Aufruhracte verlesen, worauf die Action der Truppen begann. Die Zahl der Verdüsteren beträgt über 30 Straßburg, 1. Oktober. Vielfach glaubte man, unsere Stadt werde gegen Ende September in Folge des Wegzuges der Optanten in fieberhafte Aufregung gerathen. Seit einigen Tagen verlassen nun manche Familien die Stabt, aber es ist nichts von Aufregung oder gar einer Kundgebung zu bemerken; die Physiognomie der Stadt ist vollständig die gleiche wie früher; denn die Fortziehenden sind meistens Pensionäre und Arbeiter, die hier vollständig ungekannt und unbeachtet verschwanden. Uebrigens sind mit dem Heutigen die Auswanderungen noch nicht beendigt; dieselben dürfen bis zum 3. d. M. fortdauern, an welchem Tage die Behörde das Verzeichniß der Ausgewanderten und Dableibenden fesistellen wird. Erklärungen für die französische Nationalität wurden hier für 4750 Personen abgegeben, was circa 5 pCt. der Gesammtbevölkerung ausmacht. So weit man es aber heute berechnen k nn, wird die Zahl de thatsächlichen Auswanderer nur 1, höchstens l1/, pCt erreichen. Für Metz nimmt man 5, für Mühlhausen 4, für die anderen Städte */, bis 2 und für das Land im Durchschnitt */2 (Elsaß) bis 1 (Lothringen) pCt. der Auswanderung an. Der Umstand, daß viele Familien nur mit Reisekleidern versehen in benachbarte französische Orte ziehen, ohne ihre Häuser zu verkaufen oder die Aufgabe ihrer Geschäfte anzuzeigen, deutet allerdings nicht darauf hin daß diese ihrer Heimath auf ewig den Rücken kehren wollen. In welcher Weise sich die deutsche Behörde mit ihnen bei ihrer Rückkehr auseinandersetzen wird, ist allerdings nicht klar. Eine sehr erfreuliche Bemerkung läßt sich in letzter Zeit in der Beziehung machen, daß unter den jungen Leuten die Militärfurcht im Abnehmen begriffen ist. Täglich geschehen Anmeldungen znm Freiwilligendienst und — was noch höher anzuschlagen ist — es haben sich viele vor dem 30. September heimlich ausgewanderte Jünglinge bereits freiwillig wieder gestellt. Straßburg, 3. Oktober. Die „Straßburger Zeitung" meldet, daß am 1. October 400—500 Elsässer als Freiwillige in die in Straßburg garnisonirenten Regimenter eingetreten sind. Etwa V4 davon sind einjährig Freiwillige. gelangt, daß der englische Acvocat durch eine vorherige Verständigung zwischen England und den Vereinigten Staaten verhindert wurde, sich dieses Arguments, das, wie Lord RedeSdale glaubt, England von seiner Verbindlichkeit gänzlich frei- gesprochen hätte, zu bedienen. „Ich fürchte" — schreibt Genannter — „daß unsere Regierung, um ihren unglückseligen Vertrag zu retten, mit den Amerikanern zu einer Verständigung gelangt ist, dahin gehcnd, baß, falls sie die Fortsetzung des Schiedsverfahrens gestatten, nachdem die Schiedsrichter beschlossen hatt n, die in- direkten Forderungen zu verwerfen, ein Verbiet zu ihren Gunsten für eine Pauschalsumme erfolgen solle." Loudon, 1. October. Der Exkaiser Napoleon ist mit seiner Gemahlin und bem Prince Imperial nach Camden-place, ChiSlehurst, zurückgekehrt. Die exkaiserliche Familie verließ gestern Cowes in Lord Harrington's Lust-Aacht „Dtarbin" und fuhr nach Portsmouth, von wo aus sie die R-nse nach ChiSlehurst in einem mit Blumen geschmückten Salonwagen der London, Brighton und Southlorst- Eisenbahn forlsetzte. Loudon, 3. October. Bei KerSlebridge, nördlich von Carlisle, hat gestern ein Eisenbahnzusammensioß stittgefunven, wobei 1l Personen getövtet und mehrere schwer verwundet wurden. Rußland. Warschau, 27. September. Die ColitriblNion, welche die polnischen Guts- belttzer in den südwestlichen Gouvernements seit dem Aufstande von 1863 zu zahlen haben und der man seit einigen Jahren den Namen Einkommensteuer gegeben hat, ist für die nächsten 3 Jahre auf 20 pCr. der Bruttoeinnahme fest- gestellt worden. Dieser enorme Steuerbetrug wird für viele Gutsbesitzer, die mit schulden überbürdet sind, kaum erschwinglich se n und ihren vollständigen finanziellen Ruin herbeiführen. Eine andere nicht minder große Last ist den Gutsbesitzern polnischer Nationalität in den südwestlichen Gouvernements neuerdings dadurch aufgebürdet worben, baß ihnen die Verpflichtung auferlegt ist, an den nicht hinlänglich mit Landbesitz dotirten orthodoxen Pfarreien eine bestimmte Anzahl Djesiatinen des besten und für den Pfarrer am bequemsten gelegenen Bodens unentgeltlich von ihrem Grundbesitz abzutretin und Dreiviertel der Bau- und Reparaturkosten der oithobox n Pfarr- und Wirthschafsgebäuve zu übernehmen. Bisher waren die polnischen Gutsbesitzer, Vie innerhalb orthodoxer Parochien wohnen, von diesen kirchlichen Lasten befreit. Von der Regierung beauftragte Feldmesser und Baumeister sind bereits damit beschäftigt, die zur Dotirung der Pfarreien bestimmten Ländereien zu vermessen und den Werth der Pfarrgebäude abzuschätzen. Dem polnischen Abel wird für seine Revolutionsgelüste von der russischen Regierung in der Thal eine schwere Buße auferlegt! Frankreich. Türkei. Paris, 3. Oktober. Das „Journal officiel" enthält das Dekret, welches die Verlegung der ehemaligen Straßburger medicinischen Facultät und pharmazeutischen Schule nach Nancy anordnct. — Wie die „Agence Havas" erfährt, hat aber die zu Deusschtand ^'^taf/en.n'M,rL ba6 tic diplomatischen B-- Italien. Konstantinopel, 2. October. Der Sultan hat heute den hierher zurück- get^-», französischen Botschafter, Vogue, empfangen und demselben eigenhändig ven Grop Osmante-OrdenS übergeben. England. in. mn^ie ""politanlsche Zeitung „Roma" in Neapel schreibt: Man streitet fid, 1“, ®‘“i,a" Wn»arli8 um zwei Fragen: wo wird da« nächste Conelao abak hatten «erdcn und wer wird nach dem Tode Pin«' IX den Stusl Petri L K Die «esuiten bleiben dabei, da- Conclave muß außerhalb Italiens öder nigttich^atten°°u?ma»t"^b^^l?" Territorium», welches das sogenannte Kö- S?e ?lben ° m « ? ' ^gehalten werden; und ste sind für die Stadt Trient. Lir,n m„ „ $ , na* tofe Rom und Italien baldmöglichst zu ver- ßWMMMZW Sfo.ja wurde -ine Crea.ur An.onelli's sein, der ihn vollständig beherrschen würde'. «oeal, Notizen. 80m 4- Quarta, L 3. wed künftig» Är*mit öXiÄSi an die^°Tii^S""mit°'eine" ""Oberhauses, Irin heute in einer Zuschrist toe8en »iebstaht« b-zw^Beihüf?hierz> ä*"ÄÄr ....................- S.äWäSä&ä s e « ® i f <() ( e ». Einem ungarischen Blatte wird nnn < , ,r, Geschichte mitgetheilt: In Grodek, einem Stäbta?011”©renje folgende ergötzliche "angene Woche zwei Organe der öffentlichen Sich erb n"""r- ^"bcrg .bemerkten vcr- Rundgang absoloirien, auf der Gas e eine weiße Gestört aILf,c eben ihren nächtlichen / ’« sich hinhielt und einen Heiligen chein um en die Arme l. fiel gleich vorweg ohnmächtig zu Boden, währendber2 Emer der Wächter r - davonzulaufen. Auf den Lärm, den e?im@emeum flanje Rumorwache des Ortes, mit Stöcken fSäfMnrückte nun die stattet, aus, und als man än ber ©Me'anaeö mnr b r?nb"^ Waffen ansge- immer in der Ohnmacht Umarmung d?lag fiel sie wie An Mann in'I Knierad noch der Erscheinung zn beten; denn es warda kein andettr als Är b ^k um JU Nepomuk vom Himmel herabgestieaen um firf) nm Johannes von Stadium des Betens an uf4«u ö ’ nft ^,e ®r“bdtt Rumorwache im Johannes in jeder Hinsicht ÖÖgöruh?t m bie7ben M eÄW' und der heilige kitzelte die Erscheinung mit dem Stabe und als er die ®mer ^'n Herz und da an etwas Hartes gestoßen, betastete e? die weike t»?»„r?.??ung machte, daß er eine leibhaftige Holzstatue sei, wie eine solche vorder ? »nd eonstatirte, daß es Run schritt man an die G™nftaUrL ®ro[be!liu fte^n vf^e. von Nepomuk, unb biemeilen bie ältesten Personen'bes Johannes „Ersche nung" auf her Straße tbentisch i m“bö Cannes;%6efunbe(en baß bie unb weil man bes Ferneren letztere auf ihren, ! ”or der Kirche, »weiße Gestalt" auf bie Schultern unb tranäferM?”??/0^ fanb,J)ob man bie Tags barauf würbe auf bie Bösewichter gefahndet inerte i.®tanb‘,uartier- und da sich bie Ulanen ber börtiaen @Jrnifön «h’kJ”' ®?atue d'sloeirt hatten, hohe Militärbehörde über das, S in7°lchen Fällen Sn/ffTBten' °£rfÜ9,e ®i,6S-M;f««k,bia9*m,@^63 H^'eL'ö. Ä7i7b ®*öti,rn,l"'b Wallersdorf, wegen fätschung; Bertheids Gwßtz'Hofg^.-Ad°. D°r"« u7s?ettchb °°u Friedberg, wegen Urkunden. »• -Meck, wegen Urkunde^ "Nd «hetrau von Herchenhain n,e«en Diedst!hls ^Bettheid^er" Gwßh^ H°fg'er.-Ad7 D°!'°D t «»i-nstein-ik, ' --tzenrod, wegen Dieb. stahl«; Bertheidtger: Dr°ß^"^ofger'Adv"Tho^wa W ®^nb‘"6- wegen Dieb. 8»«- - - -» ««,...... OC b -"'»"'vu.wrn, uno ttOTD Nkvesoale will nun wissen Vertheidiger: Äroßh. Hofge?.-Ad». ܰn w In Deutschland selbst aber nimmt die Modenwelt, welche an Abonnentenz ah V den zweiten Rang erwarb, an Abonnentenzuwachs jetzt unter allen Zeitschriften den ersten ein. ____■ Frisch bäckrr zu Girßen. j Sonntag den 6. October. August Noll auf der Mäusburg, Christian Roll Wittwe in der Neustadt und Louis Keil in den Neuenbäuen. Kirchliche Anzeige d-err evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am Aerndtedankfest, den 6. October. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrassistent Walz- /Von Sonntag den 6- October an beginnt der Morgengottesdienst wieder um halb zehn Uhr) Die Psarrgeschäfte für die Woche vom 6. bis 12. October 1872 besorgt Pfarrer Landmann. Frankfurt a. M., 4. October. Die heutige Börse unterschied sich von der gestrigen nur durch stärkere Flauheit, zvährend ste in allem Uebrigen ihrer Vorgängerin glich. Da die Ursachen der bisherigen gedrückten Stimmung immer noch andauern, seitens des Privatpublikums auch noch immer mehr Verkaufs- als Kauksaufträqe einlaufen, Hausse- und Baiff,Partei sich abwartend gegenüberstehen, so kommt eS, auch abgesehen von den israelitischen Feiertagen, zu keinem rechte« Geschäft. Course bröckelten sich auch heute wieder ab, und auf rein speculativem Gebiet sogar nicht unbedeutend. Von Banken war Oesterreichisch-deutsche in Folge der ausgeschriebenen Einzahlungen stark offerirt bei weichenden Preisen, auch die übrigen Gattungen waren, so weit daäußerst beschränkte Geschäft ein Nrtheil zulaßt, um Kleinigkeiten billiger. In Bahnactien kamen ein paar Abschlüsse in Elisabeth und Galiziern vor. Buschterader offerirt. Alle anderen Gebiete deS CourSzettelS total vernachlässigt. Deutsche Handelsgesellschaft fest in Folge stetiger Con- solidirung. Weeiieei. 4% 98 l 2 3V8% n 95 1001/8 Bayer. 5% 1864r n Preuss. 4Vg% Oblig. 100 Frankl. 3Va% Obi. 86’/8 Naas. 41/3% Obi. 100 Kurhess. 4% „ 937/s Gr. Heae 50/0 Obi. — Borsennaehrichten. 4. Oelber 1872. - Actien. Frankf. Bank 1441/2 Frankf. Vereins-Kasee 155 Darznst. Bankaot. 5031/2 Wien Bankaotien 932 OeaL Grettitaot. 353 Galizien 251 Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Diseonto Geldsorten. fl. kr. Pr Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40 — 42 Holl. fl. 108t. 9 53-55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 19 Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 7. October d. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten Neuheege, Haingesboden und Waldshute nachverzeichnetes.Holz öffentlich versteigert werden, als: 1. Brennh olz: 168,5 R.-Meter Nadel-Prügelholz, 56,4 „ „ Stockholz, 100 Wellen Eichen-Reisholz, 8720 „ Nadel-Reisholz, II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 287 Nadel-Stangen mit 4,27 Eub.-Meter. Die Zusammenkunft ist am alten Anne- roder Weg, an der sechsten Schneiße Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Februar 1873 gestattet. Die Großherzoalichen Bürgermeistereien her umliegenden Orte werden ersucht, dies tu ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, am 30. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (4535) Vogt. Versteigerung eines Wohn- bauses auf den Abbruch. 4634) Nächsten Samstag den 12. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll ein der diesigen Gemeinde gehöriges Wohnhaus, 35 Fuß lang, 27 Fuß breit, zweistöckig, vor 30 Jahren neuerbaut, auf den Abbruch auf dahiesiger Bürgermeisterei versteigert werden. Wiescck, den 4. October 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. _____________Lang._____________ 4645) Die im Gießener Stadtwald, Di- ftrict Faulerboden, nöthige Weg- und Grabenarbeit, veranschlagt zu 87 fl. 25 fr., soll Mittwoch den 9. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, im Rathhause versteigert werden. Gießen, den 5. October 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _______________Vogt-______________ 4636) Mittwoch den 9. October d. I, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die den Erben des Jacob Simon II. dahier gehörigen, Güterstücke, wie solche in Nr. 216 des Anzeigeblattes näher beschrieben sind, nochmals meistbietend versteigert und bei annehmbarem Gebote der Zuschlag alsbald ertheilt werden. Gießen, den 5. October 1872. In Auftrag: _________(gemmler, Ortsgerichtsmann. Arbeitsversteigerung zu Lollar. 4635) Dienstag den 8. October, Vormittags um 9 Uhr, sollen auf dem Rathhaussaale iu Lollar nachstehende Bauarbeiten in Accord gegeben werden, als: Backofenmacherarbeit, veranschl. zu 125 fl. Pumpenmacherarbeit, „ „ 64 „ Reinigen der Fluthgräben, veranschlagt zu...... 50 „ Gießen, den 5. October 1872. Körner, Bezirfsbauaufseher. Sonnenftraße 108. Wr noch