»8. Gichmer AnzeM w Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen Rr. 233 Freitag dm 4. October 1872 in, lassen. seither daS deutsche Turnwesen nannte, und was sich in den Turnvereinen und und i ffi Deutschland. di nämlich, ob man den fortan nicht mehr redete r besing 1 ‘. i fomnlu | könnte, ist der Turnerei ebenfalls schon von t AI s 9 G mb, itat sf I 9- 9 e* ■—> S * e* s s 9 C SS u ’.t len, 33 ten- •i n n ibe, de- c «r V5 w* S» w- *-*■ 9 9 CR tz> 2e v -7 S- 9 N pretS vierteljährig 1 (L 12 kr. ,«tt Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fL 29 ft. ' ./ an hatte, starb dahin und ist jetzt ein todter Leichnam, der nicht galvanisirt werden kann. Das Bonner Festcomite frottirte diesem entseelten Körper zwar versuchsweise die äußere Haut; Wärme und Leben wurde dadurch aber nicht wieder erzeugt. Was die Turnvereine früher beseelte und den Turnfesten die begeisterte Theil- nähme des Volkes sicherte, waren gewisse nationale Wünsche und Hoffnungen, blos gegen die Entnervung des Körpers, sondern mehr noch gegen die Erschlaffung der moralischen Kraft und die sittliche Verwilderung der Jugend. Dies ideale Banner bewirkte zu Jahns Zeiten unter der Berliner Jugend moralische Wunder. Es wird uns erzäht, daß die durch das Kriegs- und Soldatenleben und die fremde Militär-Einquartierung verwilderte und verdorbene junge Berliner Männerwelt durch Jahn wieder moralische Impulse bekam und in seinem Turnvereine ein Asyl fand gegen die Pest der allgemeinen moralischen Fäulniß. Diese beste Tendenz JahnS ist den Turnvereinen fast ganz abhandengge« kommen zu eigener Schmach und zum Unglück des Vaterlandes! Die Verwirk- tichung dieser Idee hätte wahre Männlichkeit erfordert, während das wirkliche Treiben der meisten Nachfolger Jahn's sich mit dem eitlen Schein der Männlichkeit begnügte und meist in Äfferei und Firlefanz ausartete. Das ist eine niederschmetternde Erfahrung für die Vergangenheit nicht allein, sondern lciver auch für die Hoffnungen der Zukunft. Oder sollten wir uns darin irren und die Turnvereine doch noch eine Spur des wirklichen Jahn'schen Geistes in sich wie ein Hetligthum bewahrt haben, um es erst im Augenblick der gesteigerten Gefahr und nach Erledigung der leichtern Aufgaben zu enthüllen? Die Antwort darauf werden uns die Turnvereine selbst zu geben haben. Das äußere Franzosenthum haben wir glorreich besiegt, während wir uns dem Innern nicht gewachsen zeigten, vielmehr davon so schwach- und unheilvoll unterjocht wurden, daß Berlin jetzt als die sittlich verdordenste Stadt der Welt welche unbefriedigt an der Volksseele nagten und in den Turnvereinen eine Bürgschaft ihrer ^Verwirklichung erblickten. „ __. , eine Seele ein. Reck und Gymnastik nur Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Turnfesten manifestirte, gestorben ist. Das, was früher lebte und eine Seele tN? Die Wiederbeseelung der deutschen Turnerei. In Nr. 162 des Pionier wurde ein Artikel publicirt: „Die Turnvereine als Pioniere eines zurückerobcrten Stückes Cultur", welcher mit der Behauptung schloß, daß die „Turnvereine durch die Anerkennung, welche das Turnen btt den Schulbehörden gefunden haben, nicht überflüssig geworden seien, im Gegentheil hätten sie sich noch fortwährend als die Avantgarde zu betrachten und zu bethätigen und dürften in ihrer Propaganda nicht eher ruhen, bis jeder Mensch mit derselben Regelmäßigkeit turne, wie jetzt Jedermann esse, trinke und schlafe. Es sei dies als Gegenwirkung moderner Verweichlichung und Entnervung bitter nöthig, wenn der Leo'sche Sarkasmus über das „scrophulöse Gesindel" nicht immer mehr und wehr dem humoristischen Gebiete entrückt und zu einer tragischen Bedeutung erhoben werden solle." Als wir diese, von optimistischer Energie geschwellten Sätze lasen, unterlag unser pessimistischer Sinn dem Reize des Widerspruches; unserem Geiste zeigte sich als häßliche Vision das Fiasco des Bonner Turnfestes, und wir empfanden diejenige Trauer, welche sich stets unser bemächtigt, wenn wir sehen, wie dem Ideal unserer Wünsche die Fr. tze der Wirklichkeit entgegen grinst. Wir fürchten uns nicht zu irren, wenn wir behaupten, daß das, was man w: T i I ir Aus Darmstadt. Oie öffentliche Meinung beschäftigt sich schon vielfach «us ™ .r_.. Wix JU erwarten, findet vasselbe eine 'S-n' X ’* gieb. d.rEntwur, den Vorzug weil den Wahl, da« äußere, sondern ebenso energisch auch gegen °°S innere tzranzofentyum, w r ! l- 8Ä--bck«° !j der W6, ichi 5Mn" lairt stellen- 3« hnnedt, das in der ,id) nsahra> । iu LdLL Hflün?0? iderS« (n werden^ gilt. Und von Berlin aus überzieht diese moralische Epidemie das ganze Land. Wird die deutsche Turnerei diesem Vandalenzuge des innern Franzosenthums ein Jahn'sches Halt zudonnern und der deutschen Jugend ein Asyl gewähren gegen diesen Feind, der schlimmer wie irgend etwas Anderes am Mark der Nation zehrt Der Turnvater Jahn leate fdner etne Seele ein. Reck undsOymnastik nur noch als einen Körpernutzen un «nnfnriffh* oder M um" a« verlorene B-.rr.and trauernd-n Solfe« 'n «n i ealeS gt 8 .«I <».< Jugend wöchentlich an zwei Abenden Di- Leibesübunz al« lörperlicher Selbstzweck hatte d.e Flamm n der B°g-.st°-ung , best.n 8°U- -m Proeem ^rtnt> r.eselde Jugend an den ubngen nicht zu entzünden vermocht. Nicht weil die Turner » ^.^gmückten Straffen Abenden allen Gesahren d-S Wirthshauslebrns unv den sonstigen Verführungen ihnen ^der Volksjubel entgegen, wenn sich ih«F-stM.mit Leib und Seele schutzlos Preis g-g-b-n .st? entfalteten, sondern weil sie ein nationale«JBanner entfalteten u J 8 B n g(Rug g,fagt unD können schließen. Volke« nationale Hoffnungen erweckien und btfrafliglen. Wj^„b-scelung de« deutschen TurnweseuS ist nur möglich durch Ent- Ohne dies ideale Banner hätten die Turnvereine -bmfowemg F st f> C{6 morali(d)tn Banner«. - vnd di- Begeisterung des Volke« eniflamwen können, z. B. vie Bade f 8 c fln Einsicht und Energie, so stirbt Mission Schwimmanstalten die« vermögen, obwohl di- g-sundlich- Bedeutung Beider I e‘nin ^hmlos.n Tod und die beste Tendenz JahnS sch-ite.t an gesähr dieselbe ist. , , L, jni-ll-ktuell-n und siillichen Schwäch- s-in-r tr-u,ig-n Epigonen. Was bl°S den gemeinen Nutzen berührt, kann niemals d,e Volks,-el tes-r _ toil)et unser Erwarten - der GeistJahn« dennoch wieder- bewegen und Gegenstand eine« BolkS-Cultu- werden. Diesen geheimn.ßvolleni t(Utfd)en Turnverein- da« Werk der Wiedergeburt sromn. und Zauber vermag nur eine höhere Idee, nur das Ideal au«zuuben. ftöhl^ in die Hand nehmen, so würde einem z» berufenden Turneongreffe Als nun die Wiedergeburt Deutschlands mit der Annexion de Aufgabe zusallen, diese Bewegung zu organisiren. umschlungenen Schleswig-Holsteins begann unv mit der unerwarteten' u"* Die Hülse aller ernsten unv tugendhaften G-ist-r würde 'hm dabeii »mSeite noch erhofften Wiedergewinnung de- Elsaß unv der Prok amu. n Jubel v.S Volke- wahrer und machi.g-r , n w^iad-n K-iserthums ihren wunvergleichen Abschluß fand, va ®aren Clt n“ On"a^ S m *t Tage ver »erllungenen und ohne di- erwähnte W.-d-rbese.lung für immer » ÄS rm “•'* ----- Bwecf der LandeSvertheidigung als eben so entbehrlich erscheinen ließ, wie auch auf eine Volksmiliz kindlich hinzielenden Schützenvereine. Bismarck und Moltke hatten die national-politische Mission der Turnvereine übernommen und glorreich erfüllt. Von diesem Augenblick an ver oren o ^m^EnNvürj 'vcS neuen Wahlgesetzes. Wie zu erwarten, findet vaneive Turnvecetne ihre nationale Bedeutung; wie einem getroffenen F h g verschiedene Beurtheilung. Auch wir möchten unser Scheiflein vazu besagen, sank ihren matten Händen das ideale Banner, und was ubri blitb und »tute Auge zu behalten, daß man mit gegebenen Verhältnissen noch eine traurig- Sch-in-rlst-n, führt, ist -in 5°rp-r ohn- S--l-. Vor All««' tst nur zu Stand- k°mm-n, w-nn all-Fa-.°r-n Da« ist die Thalsache! Doch erscheint viese Thatsache an sich kk ne-w g fet.flebtnCtn Gewalt demftlbm ihre Zustimmung -riheilen. Der neue Ent- beklage^-w-rth, sondern b^g, nur in diesem Falle Unheil in sich, daß^di^' Turn - 8^8^ ouffelbe Vie Zusammensetzung der ersten Kammer vereine ihr Auge Vavor «erschließen und in vem Wahne verbleiben, daß da«, än'Oirn, oder gar da« Einkamu.erspstem w°l>t-- W,r^ halten ,Ct‘ ^Fu7un«'unv sür alle Anhänger der Jahn'schen Grundideen unv Endziele -« d^aher ftr^lllug.^aßV-rb-ff-rung derselben ............... brechen. Blicken wir aber aus di-Menschen, wie wir sie kennen, so s > va«^ Wahlrecht j-v-m 25 Jahre alten unbescholtenen Slaatsburgr.br H°ffn-a-nb'-zumGesri-'Punk. und beklagen „den großen , Einkommensteuer zahl, und mankann d^her w°h sagen dß « kleines Geschlecht sand." Diese neue Seele, welche zum | großen Masse des Volkes und die Einwirkung der extremen Parteien auf sie^voran, allerdings, um Längstoersäumtes einzubringen und Selbstverschuldetes wieder weniger zu fürchten ist. |gut zu wachen, und der zweite Staat in Deutschland muß seinem Beispiel folgen oder für immer gegenüber dem Ultramontanismus und seiner blindgläubigen Aneingelegten Appellation wurde der Prozeß vorgestern vor dem Appellhofe ver- Wiederaufnahme der Untersuchung an. Spanien v-rscha«,. Rotten. Di- Tupn eröffn iWd ® ‘l'c” ff-bep._______ Kreises Bllb-l, -b-n Kr-isaff-ffor bei demKr-isa«f?Gjeße'n >U@ma"»’»u 16 ®frnifonL til -m"-n Besuch " E'5"" ,|er ää«""" *■" - ‘ ~' •“ x)en hiesigen Zeitungen ist folgendes Schreiben des biesiaen ,,, gangen: In der hier schwcbinden Untersuchung I,it. U. Nr 394 von 1872 rr Duttheilung der ^Times" zufolge hätte die svanisLe . de Ermittelung der Todesart der am 7 Sevtembcr h 1' todd?.c Glossen, die anderen Mächte zu befraaen nh ? ■ ^bgierung be* SMMM »MMSASM« WÄXlÄr <> ...... M.. fcUrd) »'-Genannten angesehen'werden e?'8'r“fl6en iMfammengefunben mufi, ßSjft« obwabl h°* w.***• «■* - - ääcss ä äät 87 fo gut brauchen und bei dem kingenistetln geistlichen Regiment in so ^e'en Ä* A SäSX Ä von Urrez geschlagen wurde Ob-rsten Pareno in der Nähe Besseren aufgeopfert hat. ...... „ . . Darmstadt Bezüglich der am 2. Januar 1873 abzuhaltenden 37. Ver* vielleicht zu einer Auflösung unter weniger günstigen Umsländen genöthigt, denn loosung der sogen. Großh. Hess. 50'fl.*Loose verfügt eine Bekanntmachung der es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß, wenn die Regicrung beim nächsten Zu* StoaiSschulden-Tilgungsküffe-Direction, da der Regierung nach dem Verloosungs* sammeatritt des Landtags nicht dem preußischen Beispiel folgt, die liberale Partei plane da- Recht zustehe, den Betrag der Verloosung, welcher erst 6 Monate nach unter allen Umständen und auf jede Gefahr hin die Regelung jener Fragen for- ver Ziehung ohne allen Abzug fällig sei, ganz oder zum Theil mit 4 pCt. Escompte l ern wird. (K.Z) jährlich gleich nach der Verloosung bezahlen taffen zu können, wenn das desfallsige Landau, 2. Oct. Professor Michelis von BraunSberg hat heute dahier Vorhaben drei Monate vor jeder Ziehung zur Kenntniß des Publikums gebracht einen zweistündigen Vortrag in der Aula der lateinischen Schule vor einem dicht wird, daß die Preise, welche auf die nach dem VerloosungSplan in der 37. gedrängten Publikum gehalten. Das Thema des Vortrags war: Die Unhalt* Ziehung herauszuziehenden 8000 Nummern fallen, im Gesammtbetrage vor. barfeit der UnfehlbarkeitSlehre mit Beziehung auf die Stellung des Bischofs 1,427,000 fl. unmittelbar nach der 37. Verloosung und jedenfalls mit 2 pCt. Haneberg. Die Stelle: „Hat Haneberg die vorliegenden Widersprüche nicht losen Abzug zur Auszahlung kommen sollen. Die Beträge der ausgeloostcn Nummern wollen, dann ist er ein schlechter Bischof; hat er dieselben aber nicht lösen können, sind daher unmittelbar nach der Verloosung mit 2 pCt. Abzug in Empfang zu dann ist er ein unglücklicher Priester, der seiner nach Wahrheit lechzenden Heerde nehmen. einen Stein statt Brod bietet", wurde stürmisch applaudtrt. Ein von dem Abgeordneten Backe eingebrachter Antrag in Betreff des 6 bieder 11 lvigea 'gl» An, dtU Sk°, dir Nein zn - tn der Mt der ;äumt zn folty "ißtti'u« lt| denn ifttn Hn» lt $drtei agtti for. le dahier ntm dicht k Unhalt. Dischofr l'lht losen tn können, tn Heerde iascha hat rreusungs« msoeden-. । Konßan- Zourdan, m Fürsten Blanche, er Instanz Jourdan hole verlüde noch Kilt 1100 itag 3000 Elsässer in ApreS ein* sie Awertka 'titrtn der W Ser Hallen Die Armee ig ist, dem ierung be* i Staattn i Mstier- auS, als llabama* rvenn eS mtel ttr* Krieg aus ; Spanien \M b-j i Ueberein* eine neue ßorderuni, sprechendes tzten W und meist es Gefecht iff Bande zwischen Aldouden Erlisten i Lotten, Lrul'pc« ?ch coch vergrdenr n Kampf w Mk ilgarischr kr Kircht Nie z" in dem mässe von etwa 40,000, die, wie die Greeley'schen Organe behaupten, au» Be- geistcrung für Greeley, aus Eifer für die demokratische Idee und um dem Volke von Amerika die Stütze, die Greeley in der Bevölkerung der Hauptstadt habe, zu zeigen, wie die Grant'schen Blätter aber höhnen, um das glänzende Feuerwerk zu sehen, aus allen Enden Newyorks herbrigesirömt kamen. In der That habt» die republikanischen Blätter so Unrecht nicht, wenn man bedenkt, wie gern die große Masse Feuerwerke sieht, und wenn hier gesagt wird, daß Newyork noch niemals ein Feuerwerk von solcher Pracht gesehen hat. Buntfarbige Raketen schwirrten durch die Luft, Grannen schütteten einen unaufhörlichen Feuerregcn von grünen, rothen, silberweißen und orangefarbenen Funken über Vie Zuschauer — denn Zu- börer kann man die 40,000 nicht nennen, und die fünf Redner, die zu gleicher Zeit sprachen, hatten das undankbarste Publikum von der Weit. Montgolfieren stiegen auf und ließen ebenfalls in verschwenderischer Fülle Goldsunken regnen. Um das Publikum zu erinnern, wem es eigentlich das Fest zu verdanken habe, ließ man es oft genug die Namen Greeley und Brown, Kernan und Depew (die beiden letzteren sind die demokratischen Kandidaten für die höchsten RegierungS- posten im Staate Newyork) sehen und ihnen „Bravo" zuklatschen. Ein langer Fack^lzug, an dem Tausende begeisterter Greeleyamr sich betheiligten, nahm alsdann das Interesse der Zuschauer in Anspruch, denen die kurzen Inschriften auf den Bannern und den Transparenten mehr sagten, wovon eigentlich die Rede sei, als die großen Redner, die von fern ^gekommen waren, um in Greeley'schen Aussichten zu machen._____ Literarisches. ^llustrirtes ConvcrsatlonS-Lexikon für das Volk. Zugleich ein Orbis pictus für die Jugend Leipzig. Verlag von Otto Spam er. Die Aufgabe, welche sich der Herausgeber dieses Lexikons gestellt hat, ist die, ein handliches, zeitgemäßes Nachschlagebuch zu bieten, welches innerhalb eines möglichst eng gezogenen Rahmens jegliche wünschenswerthe Auskunft in gedrängter Form und doch in erschöpfender Werse durch Wort, Bild und Zahl ertheilt und veranschaulicht. Zahlreiche Stimmen der Presse äußern sich über dieses Werk in anerkennendster Weise und heben die Reichhaltigkeit und Schönheit der Illustrationen, sowie die Gediegenheit des Inhalts hervor. Die Leipziger Jllustrirte Zeitung äußert sich tn Nr. 1380 folgendermaßen: „Die Artikel, klar und verständlich geschrieben, treffen den Nagel auf den Kopf und werden durch fast unzählige in den Text gedruckte Illustrationen tm eigentlichsten Sinne des Worts zur Anschauung gebracht. Wir wünschen, daß jede Schule dies Werk anschaffen müßte; es würde wesentlich den Unterricht fordern helfen, wenn dem Lehrer ein solches Hülfsmittel sofort zu Gebote stände. Aehnlich äuh''rn sich noch viele andere und namentlich pädagogische Zeitungen und Zeitschriften. — Das Werk selbst erscheint in Bänden, hoch Quart — von etwa 30 Heften ä 48 Seiten, — illustrirt durch mehr als 6000 Abbildungen, 40 bis 50 werthvollen Extrabeigaben, bestehend aus Bum- und Tonbildcrn in brillanter Ausstattung. Der Preis für jedes Heft ist 18 fr. und wird alle 14 Tage ein Heft ausgegeben. Allen Abonnenten wird ein geographi sch-statistischer Atlas von 30 Blatt wahrend des Erscheinens des letzten Bandes unemgeldlich geliefert- Börsenberichte. Frankfurt a. M., 3. October. Unsere Börsenräume boten heule das Bild großer Ver- laffenhcil und Oede. Die wenigen Makler und Geschäftemacher ä tont prix, sowie ein paar Journalisten, das war das ganze Publikum, und dieses stanv müßig umher. Auf speculativem Gebiet roilfte noch obendrein die kolossale Mindereinnahme der Staatsbahu von 194,000 fl verstimmend und drückend, so daß der EourS abermals nachgab. Aber auch auf allen anderen Gebieten des Courszettels blieb eS still, wenn man nicht etliche Abschlüsse in süddeutschen Staaten- fondS ausnehmen will. Für Köln Mindener Loose machte sich Nachfrage bemerklich, die aber mangelnder Abgabe wegen nicht befriedigt wurde. Banken und Bahnen zwar fest, aber ohne allen Umsatz. Börseuasichrlchtcii. 3. Oelber 1872. PreusB. 41/s0/0 Oblig. — Frankf. 8i/3% Obi. 87 Nase. 41/3% Ob). 100 Kurhese. 4% „ 93Vg Gr. Heac. 5% Obi. — » n 4% 9812 » „ Wk , 95 Bayer. 50/0 n 100V8 n 4i/a9/o 1jährige — » 40/o 1jährige 93‘/2 Würtemb. 41/2% ObL 993/4 j Baden 41/3% Obi. 0. E. L. 99^ Oeeterr. ßilberrsnte 647/q „ Papierrente 59*/2 (Spanier, neueat. 3% — Amerik. Bonde 1881r 99 „ , 1882r 9578 , „ 1885r 953/4 „ „ 1887r — Art len. Frankf. Bank 144 Frankf. Vereins-Kasse 157 - Darmst. Bankact. 505 j Wien Bankaktie« 933 Oest. üreditact. 355 | Galizien 252 A etlen. 50/0 östr. F. 8t. E. B. 3467r Lombard. Bahn 223 Ludwigsh.-Bexbaoh 202 Maxbann 145 Bayer. Ostbahn 1341/< Rheln-Nahebahn-Aot. 50*/2 Hess. Ludwigsb.-Aot — Obeihessen , 80 i/i Prioritäten. 3% oster. Stsb.-Prior. 5776 3°/q Öat. s. Lombard 5 l3/s 3% Livomeser 383/ö 5°/o Toscaner — 5% Elisabetb.-Prior. — do. H. Erolee — Anleger eloose. Darmstädter fl.SOLoose 209 n „25 n 54 Kurh. 40 TbJr. Loose 7172 hassau 25 fl. — Braunschweiger 217g 30/g Oldenburg, ä 4OTldr. 383/9 40/0 bayr. Pram.-An], 112^4 4O/o badische Loose — BadJache fl. 35 Loose 69 V4 Oes>.r. fl. 250 v. 1854 86‘/2 1858r Prlodtät6h)O6.e — 1860r Loose — 1864r 160___________ Weehii»«», j Amsterdam k. 8. 98 Augabarg k. 8. 100 Berlin k. 8. 1047g Bremen k. 8. 175‘/e Brüssel k. A. 9276 flam barg k. 8. 867g Leipzig k. L. 105 London k. 8. 118 Lyon k. 8. — Paris k. S. 92% Wien k. S. 10774 t ditto m. 8. 106