'Men. 8111 &lf«, b6t"lnm' «euefe fgg? i 6?m Hamm, :*lt sm. "nen hiesigen ein toubertt «echt zum so- tritt gesucht. t Spedition Hflc Küferburschen iud)t cbe, Küsenneistn, n Dchlar. 'er und Handlanger Lohn dauernde Be- ricdrich Deibel, ! ixbinder in Mseck. i Handlung sucht einen rlcnntnissen versehenen Vtbre Offerten unter geb- d. BIN?. ivsohlen er Haus bursch den Lohn in die Hirsch inen Taglöhner. ). G. D. Zayst. -n, welches gute Staat ’ddj gegen guten wi Mrf/sttaße ßit. D. mw ^rveürnadchen i gesucht von Arnold Muller. in wird gesucht von einr. Homberger, A. 161, Wallthor. hen, das kochen km nersteht, wird M tjctli in Dienst geM kd d Ms- HröTwnWTa:' roe, aus dem Hamm, T Badeanstalt des RübtWiL——- ^HymnaW oder Xit; auf Bnl«*. -her Ztuben nut i ■r« >u W* ***«*&, Hin»’1 J dtwi #|/arff I Iß\ei8 ».»erreljährtg 1 ft 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bnogen vierteljährig gl fL 29 fr. Gießener Anzeigen Erscheint täglich, mit AuSl nähme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nv. 207. Mittwoch dm 4 Septmiber 1872. ■■"IfBIIIBIII\\\\ \ \ ,| I IIHMIlMIII—IMMWI WIH ——MU AMtl i eh e r T heil» Wftrpfffnh. v s er rt «. c Gießen 1 äin 3. September 1872. Berresfeno. Aufsicht über das Fasseloieh. Das GrsßherisgtLche 8reisamt Gießen an die Großher^oglicheu Bürgermeistereien der nachbenannten Arte. Die Besichtigung der Fasselochsen durch die Commission des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen soll q x mc a Montag beit 9, l. M. in Lid), t^oersiadt, Ober-Hörgern, Holzheim, Dors-Gill, Gröningen, Waßenborn, Hausen und Garbenteich, sodann Dienstag den IO. l. M. in Steinbach, Albach, Annerod, Oppenrod, Burkhardsfelden, Hattenrod, Ettingshausen, Münster, Ober- und Nieder-Bessingen, stattfinden. .. c , Faffelhalter anweisen, zu Hause zu bleiben und der Commission auf Verlangen die Ochsen vorzuführen. Von Ihnen selbst wünschen wir, daß Sie bei der Besichtigung m Ihren respectiven Gemeinden anwesend seien. _________________________________________ v. Röder. Nr. 28 des Reichs-Gesetzblattes, ausgegeben am 26. August 1872, enthält: Ur- 875.) Allerhöchster Erlaß, betreffend die Veränderung der Organisation der Marine-Intendantur. Vom 18. Juni 1872. bahn zwischen NMe und Olb-Ad'N" V°m 2tt M°7187L Oesterrcich-Ungarn wegen Herstellung einer Eisenbahn zwischen L-obschütz und Jägerndors und einer @ifen; Republik),^C-l°ä^LiEs"undVraM-°"'^" """ S8ic£confuln bc§ Deutschen Reichs in Buenos-Ayres, Hobarttown (Tasmanien), Gualeguaichu und Rosario (Argentinische Berlin W. Erth-ilung des Exequatur an den Vice -G-n-ralc°nsul der Vereinigten Staaten von Amerika in Frankfurt a. M., den königl. italienischen Konsul in und Husum. b SepuBIir P^u in Köln, den Vicec°n,ul der Vereinigten Staaten von Amerika in Stettin, und die königl. großbritannischen Viceconsuln in Tönning Gießen, den 2. September 1872. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. P o l t t »scher Theil. Deutschland. Darmstadt. Bei dem Bureau der 2. Kammer ist folgender Antrag des Abg. Curtmonn, die Zusammensetzung der Ortsschulvorstände tetr., eingegangen: Das Schicksal der in der zweiten Kammer gestellten Anträge auf Revision des Schuledicts und Erlaß eines umfassenden Schulgesetzes hat zur Genüge gezeigt, daß eine Aenterung der bestehenden Zustände auf diesem Wege zur Zeit unerreichbar ist. Mag man dies bedauern oder nicht, so erfordert es der praktische Gesichtspunkt, auf anderem Wege wenigstens das Rothwendigste und eher Erreichbare zu erstreben. In diese Kategorie des Nothwendigsten und Erreichbaren fällt aber meines Erachtens die Aufnahme der Lehrer in den Ortsschulvorstand. Einen Nachweis darüber, daß dies eine berechtigte Forderung ter Zeit — nicht eine Forderung einer politischen Partei ist, halte ich für überflüssig und erlaube mir, an dieser Stelle nur das Eine hervorzuheben, daß die Lehrer an den Volksschulen noch dem Edikte vom 8. Decrmber 1870 ohne Anstand in die Kirchenvorstände, Dekanatssynoden, ja in die Landessynoden gewählt werden können und in Gemäßheit dieses EdicteS an manchen Orten bereits gewählt sind, daß sich also gewiß nicht absehen läßt, warum ihnen die viel näher gelegene Theilnahme am Ortsschulvorstand (und der Kreisschulcommission) versagt bleiben soll. Die Aufnahme des Lehrers in den OrtSschulvorfiand erscheint aber auch als eine sehr einfach zu bewirkende Maßregel, indem durch Verordnung diese Aenderung des Schuledicts geschehen kann. Es stellt daher der Abg. Curtmann den Antrag: Die Kammer wolle die Regierung dringend ersuchen, die Aufnahme der Lehrer in den Ortsschulvorstand anzuordnen. Darmstadt. Der Kronprinz ist am 31. August, Morgens 6 Uhr, nach Berlin abgereist, lieber die Leistungen unserer Truppen, die im Feuer vor ihm rnanöverirlen, soll sich derselbe in höchst lobender Weise ausgesprochen baden. Es war aber auch für den Laien ein hübscher Anblick, mit welcher Präcision sämmtliche Hebungen auSgeführt wurden. Tags vorher war zu Ehren des Kronprinzen Gala-Tafel im Großherzoglichen Residenzschloß. Abends fand in den Räumen der Vereinigten Gesellschaft ein Festball statt. Der Großherzog, die Prinzen Karl, Alexander, Ludwig und Wilhelm, die Prinzessinnen Karl und Ludwig wohnten demselben an. Der Ball war ein sehr glänzender und außerordentlich besucht. Darmstadt, 2. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben den Großh. Gesandten in Berlin, Geheimen Rath Hofmann, welcher dermalen in Urlaub hier verweilt, mit Vorschlägen wegen Neubildung des Ministeriums zu beauftragen geruht. Geh. Rath Hofmann wird sich, auf Befehl des Großherzogs, zunächst für einige Tage nach Berlin zurückbegeben, um während der Kaiser- Zusammenkunft dort zu sein. Nach Ablauf dieser Frist soll die Neubildung des Ministeriums unverzüglich in'S Werk gefetzt werden. Darmstadt, 3. September. Wie man aus guter Quelle vernimmt, soll die Ernennung des GehetmrathS Hofmann zum Minister des Innern und des Aeußern, des Provinzial-DirectorS Dr. Goldmann dahier zum Ministerialrath im Ministerium des Innern, und des MinisterialrathS Dr. Neidhardt zum Ober- »edtcinaldirector unter Beibehaltung seiner Functionen als Rath im Ministerium des Aeußern in maßgebenden Kreisen beschlossen sein. Auch soll die Penstonirung der Ministerialräthe v. Rodenstein und v. Lehmann, sowie des Präsidenten des Appellations- und CaffationSgerichteS Benner, sowie die Ernennung des Geh. Staütsrathes Franck an die Stelle des Letzteren in aller Kürze bevorstehen. Minister v. Lindelof würde bier :ach Minister der Justiz bleiben und es würde die Ernennung je eines RatheS in den Ministerien der Justiz und des Innern noch erforderlich. Die Regierung wird zu einer baldigen Besitzung der erledigten Stellen durch den in Kürze erfolgenden Zusammentritt der Landstände genöthigt sein. (Fr. I.) Darmstadt, 3. September. Das neue Wahlgesetz enthält folgende Haupt- bestimmungen. Die Wahl eines Abgeordneten geschieht durch Wahlmänner. Zur Wahl der Wahlmänner ist jeder Staatsbürger berechtigt, welcher das 25. Lebens- jahr zurückgelegt hat, ein solcher ist auch zum Abgeordneten wählbar. Zum Wahlmann berechtigt eine Jahressteuer von 40 Gulden. Die zweite Kammer zählt 50 Abgeordnete: 3 vom Großgrundbesitz, 3 von den 40 Höchstbesteuerten, 10 von den Städten, 34 von den Landbezirken. Zur Gültigkeit der Wahl gehört nicht, wie früher, die absolute, sondern die Zweidrittel-Majorität. Berlin, 30. Aug. lieber den Ultramontaniemus am Niederrhein bringt die „Spen. Ztg." von dort einen beachtenswerthen Artikel aus Anlaß des Jesuiten- krawalles in Essen. Es heißt in demselben: Das ist die erste blutige Frucht jener schlimmen Saat, welche mit vollen Händen seit so langen Jahren der Ultramon- tanismus hier on Rhein und Ruhr ausgcstreut hat, leider hat ausstreuen können unter den Augen und zum Theil mit Connivenz der Behörden. Und leider wird es kaum die letzte sein. Nicht als ob wir irgendwie befürchteten, daß es hier zu ernsteren Ruhestörungen kommen dürfte; aber wundern gerade dürfen Sie sich nicht, wenn auch in anderen rheinischen Orten die Essener Krawalle sich wiederholen sollten. Seit Iahrzehenden dauert hier am Niederrhein das Fanalisirungs- werk der unteren und mittleren Schichten an, und Sie würden sehr irren, wenn Sie mit dem Fürsten Reichskanzler annehmen wollten, daß erst feit dem jüngsten französischen Kriege der IefuitiSmuS hier gegen das neue deutsche Reich „mobil gemacht" habe. Der alte, kernfeste, patriotische Sinn, der die fleißige, betriebsame und wohlhabende Bevölkerung des ehemaligen Herzogthums Iülich-Eleve-Berg beherrschte, der trotz aller politischen Wandlungen und vorübergehenden territorialen Umgestaltungen mit rührender Unwandelbarkeit fefthielt an der protestantischen Herrschertynastie, trotzdem em gut Theil der Einwohnerschaft strenggläubige Katholiken waren, ist einem nur zu großen Theile der jetzt lebenden Generation fast gänzlich abhanden gekommen. Genau in dem Maße, als der alte niederrheinische Curatclerus, der noch in den duldsameren Anschauungen der ersten Jahrzehende unseres Jahrhunderts erzogen und gebildet war, mit Tode abging und durch die jüngere, unter den nachweisbaren Einflüssen der immer mehr die katholische Kirche überflutenden jesuitischen Richtung herangewachsenen Geistlichkeit ersetzt wurde, genau in demselben Maße wurde der jesuitisch-vaterlandslose Geist in die Massen getragen. Nicht bloS im Allgemeinen begannen durch diese Einwirkung die con- sissionellen Gegensätze sich zu schärfen; die Thatsache, von einer protestantischen Dynastie beherrscht zu werden, kam störend zum Bewußtsein, was sich nicht selten in Aeußerungen des Unbehagens und des verhaltenen Unwillens kundgab. Für zu lebhaften Debatten kam. Morgen findet eine öffentliche Sitzung statt. Frankreich Paris, 29. Aug. » di S'i/3 Aufführung. Ueber die Ankunft der Monarchen wird jetzt mitgetheilt: Der er 'M r j' i< verlassen. de rt mit - Ka er Al. Hai Bü eit K, er at D verlassen und nach Dundee gehen. Wie es heißt, wird die Königin kurze Zeit in Aberdeen, Elgin und Inverness verweilen. — Der Viscount Halifax, der als Das „Evenement", ein Blatt, das freilich noch mehr, nach Effect hascht, tischt seinen guten Parisern auf, daß, M de» gei uw Ke G. p' $ L ei st 6 [* t I 14 Fn lni| Syt dai H Ger; I m J V\ “4 i bei Die 22. 3«lL nad) Df«1 Die <5in0 welche ver toflföinniH Sreumiügei begleittt. rungeu N Koreaner mit, tvirb Brief, in jtir Entric achtMS wurde int ihre Hera Jeddo lini Nächtlich Stuttgart, 30. Aug. Der „Schwab. Merkur" bringt folgendes Telegramm aus Zürich: Gestern Abend nach 8 Uhr versank im Züricher See bei Meilen da» Dampfboot St. Gotthard durch Zusammenstoß mit dem Schiffe Concordia. Die Schiffsmannschaft ist meistens gerettet. Mehrere elsässische Pilger sind ertrunken. vi B] u. Landeskundige hier ist es kein Geheiwniß, daß lange vor 1866 die österreichischen Sympathieen von einem großen Theile des jüngeren CleruS und — auch das muß hier gesagt werden — nicht minder von einem, wenn auch nur kleinen Theile der politischen Behörden gepflegt wurden. An Symptomen dieses niederrheinischen OesterreicherthumS fehlte es bereits Anfangs der fünfziger Zabre nicht; nicht selten widmeten die jüngeren Söhne unseres Adels Oesterreich ihre Dienste, und manche Truhe hier barg ansehnliche Summen österreichischer Staatsschuldenobligationen. Die einzelnen Vorkommnisse des Jahres 1866 wollen wir hier weiter nicht be- rühren; es mag genügen, daran zu erinnern, daß selbst ein bekannter Landrath, jetzt ein Führer der ultramontanen Partei, sich so weit vergaß, seine Sympathie dem mit uns im Kriege befindlichen Oesterreich entgegenzubringen. Zwar wurde dieser Landrath bald darauf beseitigt, aber etwas Weiteres, um dem verderblichen Strome einen Damm entgegenzusetzen, geschah eben nicht. Offenbar hatte man an maßgebender Stelle nicht die mindeste Ahnung von der Tiefe und dem Umfange des eingerissenen Verderbens. Und wie sollte man dies auch? Fehlte es doch und fehlt es zum Theil auch noch der Regierung fast gänzlich an zuverlässigen Organen, die sie aufgeklärt hätten über den faulen, immer tiefer fressenden Krebsschaden, der au dem inneren Marke unseres niederrheinischen Volkslebens zehrte. So verwirrt und widersprechend die aus München über die Ministerkrisis eingehenden Nachrichten auch lauten, so viel steht fest, daß Herr v. Gaffer mit der Bildung eines neuen Ministeriums betraut ist. Diese Entscheidung des jungen Königs ist zwar bedauerlich, doch enthält sie durchaus keine Gefahr für die Ent- Wickelung des Reiches. Bayern kann im BundeSrathe, sobald es sich um den inneren Ausbau des Reiches handelt, Hindernisse bereiten, welche diesen zwar verzögern, aber nimmermehr ganz hemmen können. Gelingt es dem Herrn v. Gaffer — woran noch immer zu zweifeln ist — ein neues ultramontan particularistifchcs Ministerium zu bilden, so geht das brave Bayernvolk, welches erst kürzlich gelegentlich des Besuches unsere- Kronprinzen seine deutschnatiouale Gesinnung in so leb- Hafter Weise documentirt hat, einer trüben Zeit entgegen; eine Regierung, welche nicht dieselben Principien vertritt, für welche das Volk freudig sein Herzblut hingegeben hat, wird niemals dem Lande zum Wohle gereichen. Es ist bekanntlich den Angehörigen des Deutschen Reiches gestattet, ihrer Militärpflicht zu genügen in einem Truppentheile des deutschen Heeres, welcher ihnen beliebt, sofern sie freiwillig sich zum Eintritt melden, und ebenso werden die Heerespflichtigcn, sowie auch die im Reserveverhältniß sich befindenden Mann- schäften in demjenigen Bezirk zum Dienst herangezogen, in welchem sie sich augenblicklich aufhalten, ohne Rücksicht darauf, ob sie Angehörige des betreffenden Einzelstaates sind oder nicht. In gleicher Weife wird auch denjenigen Heeres- pflichtigen, welche sich dem Dienst zu entziehen suchen seitens derjenigen Militär- Landwehr-Behörde der Desertationsproceß anhängig gemacht, zu der die Ortschaft gehört, in welcher der Betreffende zuletzt seinen Wohnsitz hatte. Es ist neuerdings in Folge dieser Bestimmungen seitens der Militärbehörde die Anordnung getroffen worden, daß in solchen Fällen, in denen ein Heerespflichtiger nach erhobener Anklage der Desertion schuldig befunden worden ist, sofern er nicht ursprünglich dem betreffenden StaatSverbande resp. Militär-Gerichtsbezirk/ in welchem seine Derurtheilung erfolgte, angehört hat, den betreffenden Civilbehörden jenes Einzel- staates, dem der Verurtheilte angehörte, von der erfolgten Derurtheilung Kenntniß gegeben wird. Berlin, 2. Sept. Anläßlich der Sedan-Feier ist die ganze Stadt beflaggt. Die Straßen sind außerordentlich belebt. Die Gymnasien und Schulen hatten besondere Feierlichkeiten mit Rede und Gesang veranstaltet. In fast allen Kirchen findet Gottesdienst statt. Die meisten Theater bringen patriotische Stücke zur Kaiser von Rußland trifft mit dem Großsürsten-Thronfolger und dem Großfürsten Wladimir am 5. September, Nachmittags 2y2 Uhr, auf dem Ostbahnhofe, der Kaiser von Oesterreich am 6. September, Abends 6 Uhr, auf dem neuen Potsdamer Bahnhofe ein; ebendaselbst um dieselbe Zeit der Kronprinz von Sachsen, welcher von Dresden aus mit dem Kaiser von Oesterreich zusammen reist. Berlin, 3. September. Der Redakteur der „Germania", Majunke, wurde gestern wegen des in seinem Blatte vom 5. Juli enthaltenen Leitartikels, dessen Inhalt gegen das Reich ober die Reichsregierung gerichtet war, zu 100 Thlr. Geldstrafe oder einen Monat Gefa'ngniß verurtheilt. Außerdem wurde auf Vernichtung der betreffenden Zeitungsnummer erkannt und dem Fürsten Bismarck als Beleidigten Vas Recht der Veröffentlichung des Urtheils zugcfprochen. Berlin, 3. September. Prinz Max Emanuel von Bayern, Oheim des regierenden Königs, trifft heute Mittag ein und steigt im k. Schlosse ab. Der Großherzog von Baden langt morgen an, die Familie desselben ist bereits em- getroffen und im kaiserlichen Palais abgestiegen. Fürst Gortschakoff ist gleichfalls heute eingetroffen. Fulda, 1. Sept. In mehreren Blättern ist die Ansicht ausgesprochen worden, daß der Bischof von Passau der am 17. d. M. dahier abzuhaltenden (Son* ferenz möglicherweise fern bleiben werde. Wie jedoch versichert wird, wollen die bayerischen Bischöfe — mit Ausnahme vielleicht des neuerwählten Bischofs von Speyer, welcher eventuell Hrn. Molitor schickt — vollzählig eintrlffen. Angemeldet sind von süddeutschen Bischöfen bis jetzt die von München, Würzburg, Rottenburg und Freiburg. Der Erzbischof von Breslau wird bei dem hiesigen Bischöfe, Hefele jedenfalls bei dem ihm enge befreundeten Domcapitular Dr. Reinerbing, mit dem er s. Z. die Honoriusfrage behandelte, Wohnung nehmen. Die übrigen Eminenzen wohnen nebst Kapläuen und Dienerschaft im geräumigen Priesterseminare. — Nächst dem Bischöfe von Limburg bezieht der hiesige die geringste Besoldung in Preußen. Wie man erfährt, soll demselben in Kürze eine beträchtliche Gehaltserhöhung zuerkannt werden. Coblenz, 2. Sept. Gestern Abend fand im katholischen Casino (im großen Saale des Görresbaues) eine Versammlung statt, zu welcher auch die Katholiken, welche mcht Mitglieder sind, Zutritt hatten. Baudry und Dom-Capitular Thissen aus Köln sprachen in längerem Vortrage über die jüngsten Maßregeln gegen den Jesuiten - Orden, und forderten zum Anschlüsse an den Mainzer Katholiken- Verein sowie zur Unterzeichnung einer Dankadresse an die hiesigen Jesuitenpatres auf. Ein hiesiger Caplan hob sodann hervor, baß der Papst noch Niemanden N 6, w»blm' b ^Kher, ist/ na rrf vo T< sta S uch als seine Mitbewerber, ..«w <•!** r»«*« v->« «uj, VuB, da nun die Fleischtöpfe Aegyptens aus den Kriegszeiten vorüber, die PrusstenS in Metz so schlecht beköstigt würden und ihre Vorräthe immer zu spät kämen. So sei denn befohlen worden, daß vom Tage nach der Ankunft Friedrich Karl's an jeder Militär auf Kosten seines Wirthes verköstigt werden müsse; die Bauern seien gutmüthig genug, ihre aufgezwungenen Gäste an den Tisch zu nehmen. „In der That, — heißt es dann weiter und dies ist der Zweck des ganzen Geschwätzes — diese unglücklichen Soldaten und besonders einige Bataillone Bruns- wickois, welche dankbar für das ihnen erwiesene Mitleid find, machen den Hausvätern ein schreckliches Gemälde von den schlechten Traktamenten, die dem preußischen Soldaten zugetheilt werten, und fordern sie mit lebhaften Vorstellungen auf, ihre Kinder nach Frankreich zu schicken, damit sie dieser Gefahr entgehen. Diese Rathschläge machen Eindruck und von allen Seiten zeigt sich neuer Eifer in der Option zu Gunsten der französischen Nationalität." Paris, 30. Aug. Louis Veuillot tritt im „Univers" mit einer Vertheidi- gung der Bartholomäusnacht auf, in welcher er den Gefchichtskunbigen spielt. Diese Schreckensnacht war nach seiner Ansicht nicht so übel, wie ihr Ruf; man höre: Die Invasion des Protestantismus war eine Kriegserklärung gegen die Gesellschaft und folglich gegen die Religion, welche die Grundvefte des ganzen Gebäudes war.... Die Protestanten führten Krieg, hatten Schlachten verloren, waren rückfällig, trotzten der Justiz, die Bedeutendsten waren Contumazverurtheilte, fühlten sich aber stark genug, sich um die ausländische Königin und den unmündigen König wenig zu bekümmern. Die Pflicht der Regierung war, diese Schuldigen verhaften zu lassen, sie zu zwingen, ihre Contumaz anzutreten und sie dann im Falle der Derurtheilung kurz und hoch hangen zu lassen. Die Königin hatte aber Furcht, griff zur List, traf als eine durch Macchiavelli's und Calvin'S Schule gegangene Italienerin ihre Anstalten. Sie wurden, 25,000 an der Zahl, in ganz Frankreich erwürgt. Dies ist wenig im Vergleich zu dem, was die Revolution in einer einzigen Provinz that, wenn's ans Köpfen ging. — So die Geschichtsschreibung dieses frivolsten Heiligen; und nun die Nutzanwendung an die ultra- montanen Zeitgenossen: Die Religion ist unschuldig an allen Verbrechen, die in der Welt vorgehen, und es gibt nur dort Verbrechen, wo ihre Gesetze nicht erkannt oder nicht befolgt werden.... Nicht sie (die Religion) hat den Vernichtungsengel heraufbeschworen, nicht ihr Fehler ist es, wenn Gott denen, welche sich gegen ihn waffnen, eine Mission der Rache ertheilt. Im Gefolge des VernichtungSengels ist sie der Engel der Barmherzigkeit und des Troßes.... — Bei Veuillot und seinen Genossen ist Religion, Gott, Racheengel und Kirche, nämlich Kirche nach dem ultramontanen Begriffe, Eins und mit dieser Vermischung und Verwechselung ist alles möglich und alles zu beschönigen, ja zu rechtfertigen, wie man sieht. Pans, 31. August. Da einige Organe der vorgeschrittenen Linken und unter ihnen neuerdings auch der „Siecle" nicht müde werden, über die politischen Verhaftungen, welche in der letzten Zeit zu Paris wieder in der beunruhigendsten Weise überhand nehmen und in eine neue Jagd auf Alles, was irgend welchen Antheil an der Communalbewegung genommen, ausgeartet wären, Klage zu führen, so ist der der Regierung nahe stehende „National" ermächtigt, Folgendes zu erklären: Seit einem Monat beläuft sich die Gefammtziffer der wegen Handlungen, welche mit der Commune zusammenhängen, vollzogenen Verhaftungen auf 35. Wenn man erwägt, baß die normale Durchschnittsziffer ber Paris allein (monatlich?) verwirkten Verhaftungen zwischen 250 unb 260 schwankt, so wirb man zugeben, baß der Aufstand zu derselben nur ein geringes Kontingent stellt. Wir können ferner versichern, baß von nun an Niemand mehr wegen einer lediglich insurrectionellen Handlung verhaftet werden wird, wofern diese nicht durch gemeine Verbrechen, Raub, Brandstiftung und Mord, erschwert wird. Niemand wirb der Justiz diesen Vorbehalt verübeln, welchen die öffentliche Sicherheit und Moral von ihr erheischen. Das dritte Kriegsgericht hat gestern den General Cluseret, den Föderirten- Oberst Razoua und das Commune - Mitglied Lefranyais in contumaciam zum Tode nerurtheilt. Bei der ersten Kammer des Pariser Civilgerichts ist folgender Proceß anhängig gemacht: Buchhändler und Buchdrucker Henri Plon ccntra Se. Maj. Napoleon III., Exkaiser der Franzosen, wohnhaft ehemals im Tuilerienschlosse und gegenwärtig in ChiSlehurst, wegen Zahlung von 332,229 Frcs. 65 Cent, für Druck und Lieferung des Werkes: „Geschichte Julius CäsarS." Der Proceß wirb nach den Gerichtsferien zur Verhandlung gelangen. Italien. Rom, 1. September. Gutem Vernehmen nach hat der Papst den Ordens- generalen wiederholt die Versicherung gegeben, daß sie ihre Ordenshäuser, falls dieselben von der italienischen Regierung aufgehoben würden, rn den Vatican »erlegen können. Neapel, 1. September. Die Betheiligung an den Municipalwahlcn ist eine sehr lebhafte. Die Wahlbureaux sind fast ausschließlich auS Mitgliedern der gemäßigt liberalen Partei zusammengesetzt; nur je zwei Wahlbureaux sind in clericalem resp. radikalem Sinne ausgefallen. England. London, 29. Aug. Die Königin wird Freitag 6. September Balmoral Holland. Haag, 2. Sept. Der Congreß der „Internationalen" wurde heute eröffnet. Die Versammlung beschäftigte sich mit der Prüfung der Vollmachten der Delegirten, wobei es zu lebhaften Debatten kam. Morgen findet eine öffeut- Jam k ,ttH 11 «W M”“ [tn»•»»" 8»IW»6i Mt * W mehrere ' Zuerst ve rasch um berbeigeei Leben der versicherte, Brand gei Heidelbach, scheinlich l große Hofr Au tigen jung Feuer an Feuer geli ward. 3n armen Ai rOff leitung zu Eisen eint zusrü ergriffenen zwei amves * Bl auch ein Tr 3681) Mil soll auf da, Heinrich Flur Nr. r j ,, '<<7/8 \ "Mietend ließen, t Großh aufgefordert oder zugemuthct, „nach Canossa zu wallen", doch brauchten die Katholiken „nicht nach Berlin zu wandern", um sich dort die in jedem freien Lande gewährten Rechte und Freiheiten ihrer Religion zu erbitten. Trier, 29. Aug. Gestern wurde, laut der „Codl. Volksztg.", den hiesigen , _ v _ ___________ ____________ ____________ Redemptoristen die bestimmte Weisung von der deSfallsigen Behörde, Trier bis dienstthuender Minister in Balmoral bei der Königin war, hat das Schloß kommendes Neujahr zu verlassen. verlassen. ' '* »’S dt° 11, ln r äs» •■*" 6te d, S'°«« WÄS - 2« 11° t* i *’* hat eJ* •’Ä'Ä* du'M a; 7Leit *•« ' I“ «timen. £tt( Ren ®e. |t BütntOnne 8rtnj. ' “a4t» den Hnn«. tn' kle tcm prtyßj. Mtüungtn auf, t°lge-,n. Diese > Dtutr Esset in der mit einet Vkrtheidi- Mttfuntigen [pitit, -'e 'hr Sins; Ban trfiürung gegen die uncufftt de» ganM Schlachten verloeen, LolllumazrerurW, n und den unoünti. ! »ar, diese Schuldi. “inten nnd sie kann Du Königin hatte 1 un: Eelvin's Schul« an der Zahl, In gav; Büi die Sirvollltteü - Eo die GeschiW. rndnng an die ultra- -n Verbrechen, die io e Gesetze nicht erkanil tn Sernichtangsengel »eiche sich gegen i-n lemichinngSengelS iß ß.uidct M rch Kirche nach de» and Verwechselung iß sit man fallt schrittknen Linien und n, über die poliOen i wr benneohigenchii bo< irgend velM l waren, Äiage |i roachtigt W(l vrgen Handluntzen, eehastungm ans 35. pari» aütm (monab rantt, (• W» sntingenl fallt ® »egen einer lediglich it nicht durch 8* nt diltvand Mlv Sicherheit und Blal den MM. in contumaciam j»°> mnm @dlQuBiafce der Herbsimanövcr ist al« bedeutende« Ereigutß ju melden, , Qi u keinerlei Ruhestörungen. John Rea, der notorische Advokat, der am ,a® 6 L,il<1Q bet dem Proceß gegen die Tumultuanten wegen unehrerbtetigen »cr*8tn 8re,t 9en »a« P°li,eigericht zu sieben Tagen Gefängnitz »erurtheiit worden, wurbe^an gedachten Abend in Freiheit gesetzt. Gewisse Parteien wollten dte SnUaffuna de« Advokaten zum Gegenstand einer Demonstratton machen, wurden ^r daran ton der Polizei verhindert. Als ein Musiichor vor dem Gesangmtz erschien, wurden den Musikern die Instrumente weggenommen und d'e für Rea hrflimmte von vier Schimmeln gezogene bquipagc mutzte unverrichteter Sache bannen riehen Auch gestattete die berittene Polizei kein Ansammeln von B°l'«mass-n. In Folge d.est« energischen Einschreiten« der Polizei wurde die Ruhe nicht sehr ernstlich gestört. Asien. (Prinz Friedrich Karl als Bahnvorstand.) Prinz Friedrich Karl reiste von Metz kommend durch Diedeuhofcn nach Sedan und verweilte biL zur Ankunft des Ardennen- zuges einige Minuten auf dem Perron. Wahrend er tn seinen Mantel gehüllt und mit der rothen Husarenmütze bedeckt, auf- und meb erging, legte ihm Z^.^thrmger Bauer vertraulich die Hand auf die Schulter und frufl: „L>age Se, Herr Bahnvorstand, sch des der Zug, wo nach Hayingen fahrt?" - „Jawohl, mein Lieber, wollen Sie ur einsteigen," antwortete lächelnd der Prinz, mit einer Artigkeit, wie sie ledem @^ry bahnbeamten zur Nachahmung zu empfehlen ist, und kurz darauf brauste der Zug davon mit dem Pseudo-Bahnvorstand und dem Bauern. Worms, 3. Sept. Den Besuchern der localen Gewerbe- und Industrie-Ausstellung zu Worms, welche am 11 September d. I. bet Gelegenheit der Generalver- ammlung des Landes-Gewerbevereins und in Gegenwart der Besucher derselben eröffnet wird, können wir die erfreuliche Mittheilung machen, b der Hessischen Lubwigsbahn in Mainz, sowie bie Dtrection der Pfälzischen Eisenbahnen in Ludwigshafen, mit höchst anerkennenswerther Bereitwilligkeit die Begünstigung em- geräumt haben daß bei gleichzeitiger Lösung von Ausftellungsbrlleten d,e em fachen Fahrkarten zur freien Rückfahrt berechtigen. Diese Fahrpreisermäßigung einerseits, sow?e anderseits der "sehr niedrig gestellte Eintrittspreis (12 fr. ä Person), vorzugsweise aber der gute Ruf, besten sich unsere einheimische Industrie nach Außen erfreut, lassen einen zahlreichen Besuch aus Rah unb Fern erwarten. Local-Notizen. Börsenberichte. Weehsel. 82 Oberhessen Geldsorten. kr. fl. 163 1864r AllgemeinerAnzeiger BörseanachrichleD. 3. September 1872. Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto k. 8. 98 k. 8. 993/4 8. 1047/8 8. 1751/8 8. 931/8 8. 873/g A eilen. Frankf. Bank 144i/3 Frankf. Vereins-Kasse 152i/2 Darmst. feankaot. 5251/2 Wien Bankactien 947 Oest. Creditaot. 366 i/a Galizien 260 ____ k. 8. 105 k. 8. HSVe k. 8. - k. 8. 923/8 k. 8. 1067/g m. 8. — 1. 8. 1065/8 4% Pr.Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 r „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankens!. 9 19i/2—20*/, Engi. Sover. 11 47—49 Buss. Imper. 9 43—45 Dollarin Gold 2 24i/2-25i/2 Aetlest. 5% östr. F. 8t. 15. B. 361 Vz' Lombard. Bahn 2291/2 Ludwig ah.-Bexbach 203 Maxbahn 146i/2 Bayer. Ostbahn 1381/2 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — k. k. k. Preuss. 41/2% Oblig. Frankf. 31/j®/q Obi. 867/8 Nass. 4i/a % Obi. 993/4 Kurhess. 4% n 94 Gr. Hess. 5% Obi. — » , 4°/o „ 985/8 , , * „ 93 Bayer. 50/0 „ 100V2 „ 41/3% 1jährige 1003/g 40/0 1jährige 9 41/2 Würtemb. 41/2% Obi. 993/4 Baden 41/3% Obi. c. E. L. Oesterr. Silberrente 655/8 „ Papierrente 611/8 Spanier, neuest. 3% 29 V3 Amerik. Bonds 1881r 997/g „ _ 1882r 957/g „ 1885r 97 ’ „ 1887r 967/g Di. bäten Nachrichten aus Japan via San Francisco reichen bi« ium 22 Juli Der Mtkavo halte (eine Reise von Rwto, seiner früheren Residenz, Dfafa und Hiopo fortgesetzt und betont) sich aus dem Wege nach Nangasakt. ”?.$ P n betrachten allenthalben starr vor Erstaunen bie Veränderungen, D'° £Si ta Ä P4 5«*t bot. u-brigens herrscht allenthalben die "n? ^Ae und man scheint sich ohne Widerwillen in die eingefuhrten rollkomme s h Der Mikado wird aus seiner Reise von acht Kriegsschiffen S,“ ”« «7,7. »?, «. «.«.(!■>♦« runo n der japanischen Regierung mit Verachtung znruckwtes, und entarte, die floMoner (eien bet it, jeden Augenblick den Kampf anzunehmen, nicht genug da. m7 wird °gar gedroht, das Korea Japan mit Krieg überziehen werbe. Der Vrief in wüchem der Mikado bei Uebernahme der Regierungsgewalt dte Koreaner $ trtAfnna des Tributs aufforderte, war in Stücke zerrissen und Mit Ver- ^tu^a n all? vier W.nde gestreut worden. Einer der japanischen Botschafter achtung in alle mcr -Lo n tt 1 sandten die Koreaner hm, um XrÄjÄÄ u überbringem - Die Fahrpreise aus der Bahn nach Vedd?stnd ermätzigt worden und der Verkehr hat durch diese Matzregel sehr be- trächtlich zugenommen. _____________________________ . (fiirficn 4 Septembrr. Nachdem dem Vernehmen nach vor einigen Tagen ein Pistolen- Duell zwischen'einem Reservelieutenant und einem Studirenden bei Lich stattgefundeni wobei dem einen der Arm zerschossen wurde, fand geftern gegen Slbeub dn ®unb mit tödilichem AuSgange statt. Wie man hort, hatten die-Duellanten 5 Schritte Dttlan^e und ging die Kugel des einen dem andern mitten durch die Stirne, worauf sofortiger Tod erfolgte. Vermischtes. --lZHMZMM-xMS SNSMMWMZK ST il «Ä « l« r“<5 yÄmenen Hülfe, den - wabt= SSrin Ml ^ons legten - »r/nb balö“ än bemeistern, so datz nur eme a?°he Sofralihe mib reicher Ernte angefüllt, ein Raub des Feuers warb. Inet gelöscht wN so daß?ie Hofral'the mit ihrem Inhalte eine Beute bes Feuers roarb' 3n Heidelbach hat sich ein Comite gedilbet, bas milbe Gaben für bie zahlreichen kam es zwilchen zwei Arbeitern an der Wass^- SS« * Bei der Illumination in Augsburg zu Ehren des Deutschen Kronprinzen fan auch ein Transparent allgemeinen Beifall, das folgenden Vers zeigte. $ ~ Willkommen in Augusta, siegreicher Katsersohn. Oft sandten wir im Geiste Dir uns re Ein Freudentag ist heute: Du kehrest uns ein. Rast' gern in uns'rer Mitte, die Herzen stnd ja Dein- Treu stehen wir zum Reiche, fest und unwandelbar , Heil Dir! Du seine Hoffnung — Heil unserm^Kalserpaar^^^^^^^ Frankfurt 0. M., 3. September. Die Stimmung der Börse hat sich seit gestern wieder etwa- befestigt^ ohne daß jedoch die Umsätze größere Ausdehnung angenommen habem Be Spe- culationseffeden fehlt cö an Käufern, und Eigner halten wieder zuruck da ste zu den herabgesetzten Dreisen nicht ablaffen wollten. Ereditactien zogen auf diese Wei,e I1/2—2 fl. an. Staatsbahn, prellen nilyi n cftattr-anb blieb auf 361 und Lombarden wurden bis 229 be- laö^ Banken im Allgemeinen halten noch unter der gestrigen Gedrücktheit zu leiden. E'nzelne Kattunaen dagegen wurden stark gekauft, trotz höherer Preise. Antwerpener z. B. 9'Ugen ber lebhaftem Geschäft um l>/2 Procent höher weg, und Brüsseler auf deren ^^eigerungsfahig, eit mir wiederholt hingewiesen stiegen bei starker Nachfrage um 2 Procent. Deutsche ^ant)el^gefeÖ^ Äntt aewinnL nSseit immer mehr an Beliebtheit und war auch heute wieder bei gestiegenen Preisen^ sehr gesucht^ ohne daß indeß die Nachfrage ganz befriedrgt werden konnte^ Amsterdarner, denen man aleichfallS für die nächste Zukunft bedeutend höhere Course prophezeit gmgen zu gestriger Notiz stark ab. Darmstädter und Oesterretchisch-deutsche, Hahn'sche Effectenbank und VereinS- r.c“ f.n Babnen vegetiren noch immer ohne Animo. Von Elisabeth, Buschteradern, $onauttau «in®n inw Sen dem Markt. Prioritäten nicht unbeliebt ober j.eml.» rnbia Von Loosen österreichische 1860er zu gestriger Notiz in guter Frage, Ungarloose eme Kleinigkeit besser, ebenso Raab.Grazer. O-st-rr-ichische Renten stngnirend. Ameriknniiche Stoate»- bondö^per 1882 eine Kleinigkeit höher. Cairo-VincenneS-Prwritaten gefragt. Prioritäten. 3°/0 öster. Stsb.-Prior. 583/< 3% öst. s. Lombard 513/4 3% Livorneser 383/4 50/0 Toseaner 31V2 5% Elisabeth.-Prior. 85 V« do. H. Emiss. 84_________ Anlehensloose. Darmstädter fl.50Loose 200 „ „25 „ 55i/4 Kurh. 40 Thlr. Loosa 72i/8 Nassau 25 fl. 45Vz Braunschweiger 22 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 385/& 40/0 bayr. Pram.-Anl. 1131/e 4% badische Loose — Badische fl. 35 Loose —• Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätslonne — 1860r Loose 961/4 Versteigerungen. 3681) Mittwoch den 18. September d. I-, Nachmittags 2 Uhr,. soll auf dahiesigem Rathhaus die der Frau Heinrich Weber Wittwe gehörige $17/1^2 ( Hofraithe in der Scheppm« i ecke, 17/147/6 1 8 Grabland daselbst, meiftb'ietenb versteigert werben. Gießen, den 7. August 1872. Großherzogliches Ortsgencht Gießen. S emml er. Bekanntmachung. 4102) Samstag ben 7. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll in dem Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung — ^eunberger Chaussee — die auf 97 Thlr. veranschlagte Reparatur des Daches der Zeughaus-Kaserne mittelst öffentlicher Submission vergeben werden. Die bezüglichen Bedingungen liegen au dem erwähnten Geschäftszimmer zur Einsicht offen , .or7() Gießen, den 3. September 1872. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. 4061) Donnerstag den 5. September, Nachmittags 3 Uhr, . I soll auf dahiesigem Rathhaus die den Zosli Wagner's Erben dahier gehörige Flur Nr. inKlftr. , \ 1/1069 19 Hofraithe tn der Wetz- steinsgasse meistbietend versteigert werden. Gießen, den 31. August 1872., In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. Bekanntmachung. Zuchtvieh-Versteigerung. 4104) Dienstag den 17. d. Mts., Vormittags von 9 Uhr an, , sollen« zu Utphe bei Hungen eme größere Anzahl von jungen Zuchtstieren und Rindern von 1—3 Jahren, darunter sehr schone Exemplare der Shorthorn-Vogelsberger und Shorthorn-Berner, sowie Shorthorn-Hol- länder Race. sowie einige reine Vogelsberger Stiere und Rinder, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Laubach, am 2. September 1872. Gräfliche Centralgutsverwaltung. Grummetgras-Versteigerung. 4103) Montag den 9. Septbr. d. I., Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das diesjährige Grummetgras von den dem Marienstift Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Ltch, Ober- und Nieder - Bessingen , versteigert werden. Der Anfang ist an der Stockbrücke, an der Straße nach Grünberg. Lich, ben 2. September 4021) Freitag den 6. k. Mts-, Vormittags 10 Uhr, soll in dem Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung — Grunberger Chaussee ___ die Anfuhr von circa 5400 Centner Steinkohlen vom Bahnhof Gießen in die Zeug- Haus-Caserne resp. in das Garnison-Lazareth Hierselbst mittelst öffentlicher Submission vcraeben werden- Die bezüglichen Bedingungen liegen zur Einsicht der Interessenten auf dem erwähnten Geschäftszimmer offen- Gießen, den 29. August 1872. Großherzogliche Garnison Verwaltung. Grummetgras-Versteigerung. 4105) Freitag den 6. September, Vormittags 11 Uhr, wird das diesjährige Grummetgras der Wiesecker Pfarrwiesen bei Wirth Dorfeld öffentlich versteigert. Dr. Jochem, Pfarrer. Feilgebotenes. 3683) Neue Holländische n. Schottische Vollhäringe, von 3—6 tr., geräucherten Rheinlachs, empfehlen I. A- Busch Söhne. 763 i Photographie-Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser. NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt. F6 Skr.' Öl kauft I »i Fsrdwsaren - Handlung Condensirte Milch. von Emil Fischbach in in Ach» l in Steinl Reisstärke. wir, daß IR v fti® r u 'M i k l I Webaction, SDruJ und Verlaz ber wj Unt°.-vruck-r-I (Sr. sto S 5 di I Große und kleine Noflnen,! lausges. große Mandeln,! ' Citronat, Orangeat, | I ganzen und gestoßenen i Zimmet, gestoßene | Raffinade, Citronen, I j AniSfaamen, Ammo- s 1 nium und Pottasche. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oderhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtliche» Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. ! Main-Weser-Bahn. ' Abfahrten von GieHen nach: | Frankfurts. 7.825*. II^.Vorm. 43v.Nachm. 739*. 8. Abds. 2". Nachts. 1 Cassel 45. 833*. 1156. Vorm. 4^-. Nachm. 7^2*. Abds. 1220. Nachts. ! Marburg 45.758.8?3 * hsg. $orm. 442. Nachm. 7"*. 85. Abds. 1220. Nachts. I Ankunft in Gießen von: Frankfurt 7". 825*. 1144. Vorm. 3«. 430. ! 734*. Nachm. 1053. 12>6* Nachts. Cassel 81-*. 1 po. Vorm. 420. Nachm. 73i*. Abds. IVo. 227. Nachts. Marburg 5'3. 817*. 113o. Vorm. 420. Nachm. 650. 731* Abds. 1140. 227. Nachts. * bedeutet Eilzug. ® E ' Is- Aepfel Heinr. Schinall, im Frankfurter Hof. । IL, • M Brodverkaus 3994) Wir haben dem Herrn I. Rothenberger auf dem Linden- pla^ den Verkauf unseres Brodes für Gießen übertragen und offeriren 4 Pfd. beste Sorte Weißbrod zu I8V2 kr. und beste Sorte Kornbrod zu 15y2 kr. Durch Lieferung von. gut ausgebackener und schmackhafter Waare werden wir uns das Vertrauen unserer verehrten Abnehmer zu erhalten suchen. Hochachtungsvoll Wicken 4* Haseneyer, Muhle und Brodbackerei Harheim bei Frankfurt. Die ANNONCEN - EXPEDITION von G. L. Daube & Comp. vermittelt alle Arten von Anzeigen in alle Blätter her Wett. Prompte, discrete und billige Bedienung. Auf Wunsch Kostenvoranschlag, sowie Zeitungscatalog gratis-franco. Central-BüreauFrankfurta.M. General-Agenturen in allen grösseren Städten. V erlag der Allg. Anzeigen zur Gartenlaube, ca. 300,000 Exemplare. mit Hing Poß H Mermmmt Versicherungm gegen Fenersgefahr auf Mobiliar, Waaren, Felofruchte jc. sowohl in Städten als ans dem Lande, gegen angemessen billige, jede Rachschußverbindlichkeit ansschließende Prämien. Jede gewünschte Auskunft, sowie Antragsformulare, werden unentgeltlich und berettwilligst ertheilt. Emil Gail zu Gießen, Hauptagent der Preuß. Nat.-Pers.-Gesellschaft. 11* Riibsmncn^ 3D23) Mänkburg Vit. D. Nr. 9, empfiehlt sein reichhaltiges Lager in wollenen Hemden, seidenen, wollenen und nnhS^fi *ftllCttc?ntsrißC^C11 unb Unterhosen, Socken und Leibbinden, sowie Leincn- Kragen in allen Halsweiten, Hemden, Einsätzen, Manschetten, allen Arten Halsbinden, UniformS-Cravatten, Hand schuhen, Hosenträgern rc rc. 4873) Die Specerei-, Material und 4055) Der dritte Stock meines Houses aus 8 Pit-cen, Küche, verschließbarem Corri- dor u. s. w. bestehend, ist zu oermiethen. _________________ I. G. D. Bapst. 4054) Ein Familienlogts ist zu vermiß then und sogleich beziehbar. Louis Lotz 4111) Im Philosophenwald ist am 2. September ein braunseidener Sonnenschirm verloren worden. Dem Finder eine Be- lohnung bei der Exped d. Bltts. ^ilielbai «eit Olt ^flaiefunf iu btb ? »ifiläi !Htn , h!: lin! il! Jtq, *;< >» । ft? Ratavia-Arrac, Jamaica-Ruin, Cognac, Arme- und Rum- 8 Puii8cli Schwarzwälder Kirsch wasser, Sllbowitz i unb sammtliche ächte holländ« Llqueure von Wynand Pocking. Wormser Verloosnng. Mit der am II. September 1872 zu Worms stattfindenden Local-, Gewerbe- unb Industrie-Ausstellung ist eine lerlooswny verbunden. Verlo ost werden: Mehrere vollständige feine Möbel-Garnituren, Pferdegeschirre und ^tnes Neitzeug, seidene und andere Regenschirme, Reisekoffer, Küpser-, Zrnn-mtd Mefsingwaaren rc., Pianino's, Stockuhren, Regulateurs, Taschenuhren, eine größere Anzahl von Caunitzen, Commoden, Chiffonniers, Tische, Stühle, Sessel jeglicher Art, ftrn vergoldete Salonspiegel, Betten unb Bettgegenstände, Lrunstherde, Gartenmöbel, Nähmaschinen, Jagdgewehre, große Salondecken, wollene Reisedecken, sowie Hunderte von Gegenständen häuslicher Einrichtung aller Gewerbebranchen im Gesammtwerthe von ca. 14,000 st. Preis eines Looses Ein Gnlden. S - Solche Loose sind zu haben in Gießen in der Expedition des Gießener Anzeigers. Die Preußische Nationnl-Verstcherungs-Gesellschast in Stettin, mit einem Grund - Capital von 3,000,000 Thalern und bedeutenden Reserven, Vermiethuugeu. fofort'ju m“ iÄ£i auf S- Plank, auf dem Hamm, gegenüber der Badeanstalt des jöerrn Nüb samen. nniiiiHjinini \ iiiMi.ü I (1366) (a. 40,IV.) g g 311 pv ein Gut, ein Haus, Hotel rc. I g M*>vk kaufen oder verkaufen, pachten L oder verpachten will, | 111 pi* einen Posten zu besetzen hat A g A-Vll oder einen solchen sucht, 0 M3pl* irgend etwas in eine beliebige g । W1*-! Anzahl von Zeitungen einzurücken beabsichtigt, wende sich an die Annoncen - Expedition von Rudolf .>lasse, 4110) Bis zum 15. dieses Monats wird bet zwei stillen Leuten eine ordentliche reinliche Person, die kochen und waschen kann, als Zugeherin gesucht- Wo? sagt die Expe- dttton d. Bltts. 4112) Ein junger Mann, mit allen Comptoirarbeiten vertraut, sucht auf diesigem Platze baldigst eine Comptoirstelle. Näheres bei der Exped. d. Bbtts. I* Zeil 45. Straßburg, München, Nürnberg, Berlin, Wien, Prag, Hamburg, Zurich. roirb Jedermann Rath (APOpvlVjl ertheilt, welche Zeitungen für jeden einzelnen Fall I sich als erfolgreich erwiesen haben: Hilfrlhlt ?^rden alle Annoncen sorgfältig abgefaßt und für einen augenfälligen Druck hergerichtet; Kosten die Inserate nur dastelbe, wie in den Zeitungs-Expeditionen , da dieses Institut als Central-Stelle aller existirenden Zeitungen besondere Vortheile von denselben genießt. Das Renomm6 der Firma bürgt für solide Bedienung. liiscretion wird auf das strengste beobachtet, die emlaufenden Offertbriese werden uner- offnet an dre betreffenden Reflectanten, ohne deren Namen preiszugeben, pünkt- 3 übennittett °^ne P^^Csonsberechnung 4106) Ein tüchtiger Schuhmachergeselle wird gesucht von N. Wendel. 4097) Ein gut empfohlener Hausbursche kann sofort gegen hohen Lohn in die Hirsch- Apotheke eintrelen. 4087) Ein erfahrenes Zweitmädchen mit guten Zeugnissen gesucht von _____________ Arnold Müller. 4056) Ein Mädchen, das kochen kann und die Hausarbeit versteht, wird gegen hohen Lohn auf Michaeli in Dienst gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Füv Wirthe! 3811) Rhein-, Pfälzer- und Moselweine empfichlt zu äußerst billigen Preisen ___________H ck>. Small, Lindenplatz. 1876) Thürfchoncr in Cryftall und Porzellan bei Wilh. Balser. bi/l08 ll ä Ä Don 95 4108) Ein Zimmer mit oder ohne Möbel an Ma ßn fr ^"sterschncidmaschinen von zu oermiethen und gleich zu beziehen, ^euen: 30 bis 60 ff., bei Emil P ist0r. 'weg Lit- B. Nr- 130. ! Die soeben erschienene Nr 49 AL enthält: S FF Der alte Rußländer. Erzählung aus den bayerischen Bergen von Th. Messerer. — Die herumziehenden Zigeunerbanden in Deutschland. Von F. Ehr. B- Avö-Lalle- mant. — Papstbiographien. Von Dr. Czer- wenka. II. Gregor VII. — Ein musikalisches Genrebild aus dem Mittelalter. Mit Originalzeichnung von O. Heyden. — Tagebuch aus der Belagerung von Straßburg. Von Max Reichard. (Fortsetzung.) — Am Familientische: Im Sturme. Zu dem Bilde von Prof. K. Raupp: Heimkehr vom Felde im Gewitter. Zu Bestellungen empfehlen sich: die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung, E- Heinemann, I. Ricker. i Cöln-Gießener Eisenbahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz (Cöln) 6i5. 8«** Vorm. 12. Mittags. 44°. Nachm. Dillenburg 6'5. 8j0. Vorm. 12. Mittags. 440. Nachm. 7«. Abends, Ankunft in Gießen von: Deutz (Cöln) 1130. Mittags. 3^. Nachm. 7* 11'5. Abends. w Dillenburg 750. ipo. Vorm. 3so. Nachm. 7* Ui». Abends. * bedeutet Eilzug. NB. Sämmtliche Züge der Cöln-Gießener Bahn haben Anschluß an die Nassauische Eisenbahn via Wetzlar und vice versa. Oberhessische Eisenbahnen. Abfahrten von Gießen nach: Fulda 5.9. Vorm. 1230. Nachm.7'5*. 745. Abds. Gelnhausen 55.8. Vorm. 12. Mitt. 53v. Nachm. Ankunft in Gießen von: Fulda 650. 825*. Vorm. 2". 42s. Nachm. m IO'«. ALends. W Gelnhausen 1035. Vorm. 23v. Nachm. Abds. Aidda 635. 1Q35, Vorm. 230. Nachm. 750. Abds. * bedeutet Eilzug. _______________________Forschner. 4109) Ein Familienlogis, bestehend aus 2 ,Zimmern, Cabinet und sonstigem Zuge- hör, ist pr. 1. October zu oermiethen. Seltersweg C- 2. 4413) Eine freundliche Wohnung von 3 Zimmern, Küche, Vorplatz und großem Booen ist an eine stille Familie zu Der- mietben. Marklstraße D- 217. ■ Reinschmeckendes Schweineschmalz, pr. Pfund 24 fr.