Preis vierteljährig 1 fl- 12 h. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. ießener Anzeiger. Erscheint täglich, mtf Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberg, Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsötatt für den Kreis Kielen. Nr. 105. Samstag den 4. Mai KM'2. Alt? (Wto&onov WitlotAOf werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Poft- Bestellungen aus VCll VZ-leßeNer ZItlgcigcr Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten welche den Anzeiger bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben für die Monate Mai und Juni zu 40 kr. Brodpreise vom 4L bis 10. Mai 1872, nach eigener Erklärung der Bäcker: 2 Kilo gemischtes Brod 21 kr. 1 Kilo gemischtes Brod 10y2 kr. 2 Kilo Roggenbrod 18 kr. 1 Kilo Roggenbrod 9 kr. Gießen, am 2. Mai 1872. Betreffend: Die Vertilgung der Maikäfer und ihrer Larven. v Das Grotzherzogliche Krelsamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Sie erhalten durch die Post eine Anzahl Exemplare eines Sonderabdrucks des in Nr. 15 der landwirthschaftlichen Zeitschrift veröffentlichten Artikels über die Vertilgung der Maikäfer und Engerlinge mit der dringenden Empfehlung, dafür zu sorgen, daß der Inhalt dieser Schrift möglichst allgemein bekannt wird und mit allem Nachdruck dahin zu wirken, daß die hierin ertheilten Rathschläge befolgt werden und daß insbesondere ohne Verzug und zwar am Besten auf Kosten der Gemeinden das Einsammeln und Tödten der Maikäfer stattfindet. Ueber den Erfolg wollen Sie innerhalb 8 Tagen berichten. v. Röder. Gesundens Gegenstände: (Sin Pserdetevvich, ein U-berzug non Wachstuch für einen Regenschirm, ein Schlussel, ein kleines Kinderpeitschchen, ein Waagebalken (am Schiffenberger Weg gefunden), ein hölzerner Stuhl, ein ohngesahr 10' langes Brett, ein Rasirmesser, eine Dopvellciter, eine goldene Vorstecknadel, blau und weiß emailllrt, sechs Thalcr IN Papier- fAeinen unb eine arößere Anzahl Vorhangringe (zusammengebunden.) . . m . c m . Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrtgenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an bte Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. v Zugelaufen: Ein kleines schwarzes Hündchen (Weibchen) und em grauer Schäferhund. . . T, M .. Sielen, den 4. Mai 1872. Großherzogliche Polizei-Vewaltung der Provmzralhauptstadt Gießen. Politischer Lveti. * Der Ultramontanismus in Frankreich. Die vatikanischen Decrete haben in Frankreich verhältnismäßig sehr geringe Aufregung hervorgerufen. Zur Zeit ihrer Verkündigung war Frankreich von näher liegenden schweren Sorgen in Anspruch genommen und kümmerte sich wenig um das, was die Kirchenfürsten in Rom beschlossen. Aber auch abgesehen davon herrscht in Frankreich im Allgemeinen eine große Gleichgültigkeit gegen dogmatische Fragen. Die klerikale Partei rechnet es sich zur Ehre, sich blindlings jedem Drcrete des Papstes zu unterwerfen, für sie enthielt das Unfehlbarkeitsdogma durchaus nichts Neues; es entsprach ihren Principien vollkommen; es galt ihr als das Symbol der Herrschaft der Kirche über den Staat, für die sie seit Zähren mit Eifer gekämpft hatte. Von einer Gewissensfrage, einem Kamps der Uebcrzeugung gegen eine ausgedrungcne Lehre konnte bei diesen Herren überhaupt nicht die Rede sein, da in ihren Augen ja das kirchliche System ein wesentlich politisch-sociales System ist, jede Glaubensfrage also für sie des innerlichen Charakters entkleidet und zu einer politischen Parteifrage wird, bei deren Beurtheilung es sich nur darum handelt, ob sie in das System sich passend einfugt und für die Partei- zwecke förderlich ist. Ist dies bei einer von Rom aus decretirten Lehre der Fall, so kommt ein Zweifel an der Wahrheit dieser Lehre durchaus nicht mehr in Frage. Aber auch die französischen Freidenker nahmen an der neuen Lehre wenig Anstoß. Denjenigen unter ihnen, die sich von der Kirche fernhalten, ist es völlig gleichgiltig, was Rom der Kirche als Glaubenssatz vorschreibt; diejenigen dagegen, die sich aus politischen Beweggründen äußerlich zur Kirche halten, thun dies doch nur mit dem Vorbehalt, daß sie über religiöse Fragen denken und gelegentlich auch sprechen können, was sie wollen. Gegen diesen Vorbehalt hat denn auch die Kirche wenig einzuwenden. Wer seine Kinder in ein von Geistlichen geleitetes Erziehungsinstitut schickt, wer in dem obligatorischen Schulunterricht eine sociale Gefahr erblickt, der ist ein guter Katholik, wenn die Kirche auch sehr wohl weiß, daß er intra morus für Voltaire schwärmt, und die Encyklopädie als Quelle der Weisheit und Wahrheit verehrt. Das Znfallibilitätsdogma und der Syllabus spielten daher auch bei den Scharmützeln zwischen der clerikalen und den liberalen Parteien nur eine ganz untergeordnete Rolle: man spottete zuweilen darüber, um die Clerikalen etwas zu ärgern; die liberalen Zeitungen schrieben anstandshalber einige anerkennende Artikel für die wenigen Priester, welche den Muth hatten, wider den Strom zu zu fchwimmen und ihre Verwerfung des Dogmas offen auszufprechen. Damit aber war es auch abgethan. Der eigentliche Kamps zwischen den Liberalen und Clerikalen bewegte sich um eine überwiegend politische Frage: um die Frage der weltlichen Papstmacht; auch der bevorstehende Kamps über den obligatorischen Schulunterricht hat mit den religiösen Glaubensfragen wenig zu thun. Jetzt nun aber legt der Clerus, wie es scheint, es plötzlich darauf an, einen Kampf über das Jnfallibilitätsdogma anzufachen. Das Dogma war bisher noch nicht feierlich verkündigt worden, weil es nach dem Concordat und den organischen Artikeln dazu der Genehmigung der Regierung bedarf, die noch nicht erfolgt war. Nichtsdestoweniger war es bekannt genug, daß die Bischöfe sich demselben unterworfen hatten, und auch der kirchlich gesinnte Theil der katholischen Bevölkerung dachte gar nicht daran, sich wider tic Unfehlbarkeit des Papstes auszulebnen, die thatsächlich in Frankreich bereits als Kirchenlehre galt, obgleich sie noch nicht in Hirtenbriefen den Gläubigen förmlich als solche vorgelegt war. Zu diesem formellen Act hat sich jetzt aber der Erzbischof von Paris entschlossen. In einem Hirtenbriefe proclawirt er in seiner Diöcese die UnfchlbarkcitSlehre, wie sie vom Concil decretirt worden ist, wodurch er sich mit den bestehenden Gesetzen in den offensten Widerspruch setzt. Ob er absichtlich das Gesetz herausgefordert hat, oder ob er sich im Voraus den Rucken gedeckt hat, wie vielfach angenommen wird, muß sich bald Herausstellen. Die clerikalen Blätter jubeln natürlich unmäßig und erwarten, daß das heroische Beispiel des Mfgr. Guibert allgemeine Nachfolge finden werde. Was der That des Herrn Guibert in ihren Augen einen so hohen Werth verleiht, ist gerade der Umstand, daß sie gegen das Gesetz verstößt und die Schranken des Concordats als nicht vorhanden betrachtet. Die liberalen Blätter können natürlich nicht umhin, ihre pflichtschuldige Indignation über Msgr. Guibert's eigenmächtiges Verfahren auszufprechen. Aber ein energisches Auftrete« der Regierung scheinen sie weder zu erwarten, noch rathen sie dazu mit der Entschiedenheit, mit welcher sie sonst der Regierung ihre Pflichten ins Gedächtniß zu rufen lieben. „TempS" führt aus, daß cs sich nicht mehr lohne, die organischen Artikel zu erörtern, wenn sie ein todter Buchstabe geworden feien und die Decrete des Vatikans nicht mehr der Einregistrirung bedürften. Guibert habe die Frage zerhauen. Um sich zu trösten über das Zerhauen der Frage constatirt der „TempS", daß die Kirche zu dem Angriff auf das Concordat das erste Signal gebe. Eine so schwächliche Sprache, die eine offenkundige Gesetzesverletzung als das Zerhauen einer wichtigen Frage bezeichnet, und damit gewissermaßen auf jeden Widerstand verzichtet, kann natürlich die Regierung nicht ermutigen, dem ungehorsamen Prälaten mit dem Gesetze entgegenzutreten. Der Rath aber, nun das Concordat als gesprengt zu betrachten und die Trennung von Staat und Kirche ins Werk zu setzsn, ist leichter zu geben als durchzuführen. Thiers wird sehr wenig Neigung haben, zu anderen Sorgen noch mit der einer Auseinander- sctzung von Staat und Kirche auf neuer Grundlage sich zu beladen. Es bleibt ihm gar nichts übrig, als entweder den Bischöfen stillschweigend einen Freibrief zu geben, zu thun oder zu lassen, was sie wollen, oder gegen Guibert mit aller Schärfe einzuschreiten. Ein solcher Schritt würde Thier- indessen in einen Kampf mit dem ganzen Clerus verwickeln, und ob er bei der Gleichgiltigkeit des Publikums gegen Eingriffe des Clerus in die Rechte der Staatsgewalt auf dem rein kirchlichen Gebiete dazu Neigung haben wird, muß abgewartet werden. des Herrn Jean Dolfus. — Wie man aus Belfort meldet, wurde der Chef. Redakteur des in Belfort erscheinenden „Liberal de l'Est" vor die dortige deutsche Behörde geladen, welche ihn aufforderte, in Zukunft sich betreffs der deutschen Regierung einer gemäßigteren Sprache zu befleißigen. Wie das Blatt ankündigt, wirb es in Zukunft in Montbeliard erscheinen. Deutschland. Berlin, 30. April. Die Stiftungs-Urkunde für die Universität Straßburg vom 28. April 1872 lautet vollständig: Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen rc., thun kund und fügen zu wissen: Nachdem Elsaß und Lothringen mit dem Deutschen Reiche wieder vereinigt sind, haben Wir auf den Antrag des Deutschen Reichstages und unter Zustimmung des BundeSrathes des Deutschen Reiches beschlossen, daß die durch eine glänzende Vergangenheit ausgezeichnete hohe Schule zu Straßburg in ihrer früheren einheitlichen Gestaltung als Universität wieder ins Leben trete. Wir begründen demnach diese Hochschule, die aus dem Elsaß und aus Lothringen so viele hochgelehrte Lehrer empfing, und diesen Ländern wie der Welt Männer, tüchtig in allen Zweigen der Wissenschaft, zurückgegeben hat, von Neuem, auf daß an ihr im Dienste der Wahrheit die Wissenschaft gepflegt, die Jugend gelehrt und so der Boden bereitet werde, auf welchem mit geistiger Erkenntniß wahrhafte Gottesfurcht und Hingebung für das Gemeinwesen gedeihen. Durch das von Uns am heutigen Tage vollzogene Gesetz sind die aus der Zer- splMerung^ der früheren -Universität e.lttstandenen Fachschulen und Fakultäten auf- gehoben und alle Rechte derselben auf die neue Hochschule — als eine öffentliche Anstalt im gesetzlichen Sinne — übertragen worben. Wir wollen, baß die Universität mit allem zur Erfüllung ihrer Aufgabe Nothwendigen, insbesondere mit den nöthigen wissenschaftlichen Hülfsanstalten ausgestattet, und daß für deren Er- Haltung den Anforderungen der Wissenschaft entsprechend Sorge getragen werde. Vorläufig und bis zur Herstellung anderer Gebäude überweisen Wir der Univer- sität die bisher von der Akademie benutzten Gebäude, außer welchen sie auch die von der Stabtgemeinde Straßburg zeitweise zur Verfügung gestellten Räume im Schloß gemeinschaftlich mit der Unioersitäts- und LanoeS-Bibliothek zu benutzen hat. Wir verleihen derselben das Recht, ihre eigenen UniversitätS- und Facul- tätS-Angelegenheiten nach dec in dem UniversitätS-Statut zu gebenden Ordnung zu verwalten und sich ihren Rector unter Unserer Genehmigung, so wie die Dekane ihrer Fakultäten selbst zu bestellen; Wir verleihen den Fakultäten das Recht, den Doktorgrad unter Autorität der Universität nach einer von den Fakultäten selbst aufzustellenden Promotionsordnung zu ertheilen, überzeugt, daß diese Würde nur an solche vergeben werden wird, welche durch den Ernst ihrer wissenschaftlichen Leistung das Ansehen der Hochschule in neuen Glanz zu bringen geeignet sind. Wir gewähren, daß die Fakultäten nach von ihnen selbst gegebener Habilitations- ordnung neue, in der Wissenschaft bewährte Lehrer zum Lehramte in ihrer Mitte zulassen, verordnen endlich, daß die Universität „Straßburg" das Siegel der alten Universität Straßburg führe, wie es ihr von dem ersten Begründer der Hochschule verliehen worben ist, mit der Umschrift: „Sigillum academiae Argen- tinensis“. Die Ernennung des Ersten Rectors der Universität, der sein Amt ver- walten soll, bis der nach dem Statut zu wählende Rector dasselbe übernimmt, behalten Wir Uns vor. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Kaiserlichen Jnstegel. Gegeben Berlin, 28. April 1872. (L. S.) Wilhelm. Fürst v. Bismarck. Berlin, 2. Mai. Im Generalpostamte beschäftigt man sich zur Zeit mit Vorermlttelungen in Bezug aus die Anwendung der Luftschifffahrt für die Be- förderung der Post. Die Glückwunschadreffe, welche der Reichstag zur Eröffnung an die Universität Straßburg gesendet hat, lautet, wie die „Sp. Z." schreibt, solgender- maßen: „Der versammelte deutsche Reichstag, von lebhafter Theilnahme für die Geschicke des wiedergewonnenen Reichelandes Elsaß-Lothringen und von der festen Zuversicht erfüllt, daß die Universitär Straßburg, ihres alten Ruhmes eingedenk, von Neuem an der Grenzscheibe zweier großer Völker edler Bildung und freier Wissenschaft eine sichere Stätte bereiten werde, sendet der wiebereröffneten Hochschule seine Glückwünsche." Die Verhandlungen des vom 20. bis 28. August in Petersburg bevorstehenden statistischen CongreffeS sollen in französischer Sprache geführt werden, jedoch steht es jedem Redner frei, sich seiner Muttersprache zu bedienen. Die in russischer Sprache gehaltenen Reden sollen ins Französische übersetzt werden. Nach Straßburg, 2. Mai. Ungefähr 900 Professoren und Studirende waren heute auf dem Ottilienberge versammelt. Berthold Auerbach toastirte auf Elsaß- Lothringen, Graf Türkheim, von ungeheurem Beifall begrüßt, auf das deutsche Volk, das die Freiheit mit dem Sinn für Ordnung verbinde. Derselbe schloß mit einem Hoch auf den deutschen Kaiser. Straßburg, 3. Mai. Auf die Begrüßungsdepeschen an Kaiser Wilhelm und den Reichskanzler sind gestern Abend folgende Antworten eingetroffen: „Dem Oberpräsiventen Möller in Straßburg. Der versammelten Festgenoffenschast nach Eröffnung der Universität spreche ich meinen lebhaften Dank für die patriotische Begrüßung aus. Möge die neugegründete Universität dem einigen Deutschland für lange Zeit eine Pflanzstätte der wissenschaftlichen Bildung, der Gesinnung und Vaterlandsliebe werden. Wilhelm." — „Oberpräsident v. Möller, Straßburg. Meinen herzlichsten Dank für die wohlwollende Anerkennung, die ich ohne Ew. Excellenz und ohne Herrn v. Roggenbach nicht hätte gewinnen können. Bismarck." Oesterreich. Wien, 28. April. Das Wiener „Vaterland" weiß sogar aus dem jetzigen Ausbruche des Vesuvs Capital zu schlagen. Es kennt die Ursachen Desselben. Vieles, was dem Thoren als Spiel des blinden Zufalles erscheine, betrachte der Christ als das Walten der göttlichen Gerechtigkeit. Die furchtbare Katastrophe in Neapel könne sehr wohl als die erste sichtbare Strafe Gottes für alle jene völkerrechtswidrigen Frevel gelten, die in Neapel durch den ruchlosen Verrath eines Der abscheulichsten Stadien erreichten, um in der Beraubung des heiligen Vaters ihren würdigen Abschluß zu finden. Die englischen Gentleman, welche ein gräßlicher Tod in der glühenden Lava erreichte, seien vielleicht Die Sühnopfer für Die völkerrechiSwiorige Unterstützung, deren sich der Freibeuter Garibaldi auf seiner neapolitanischen Expedition Seitens der englischen Regierung erfreute. TagS vorher brachte das Blatt den Tod des Bischofs Feßler von St. Pölten in Verbindung mit einer Prophezeiung, die es dem Probste des dortigen, von Kaiser Joseph II. aufgehobenen Augustinerklosters zuschreibt: Daß künftig kein Bischof von St. Pölten länger als zehn Jahre in seiner Diöeese regieren werde. Das fromme Blatt entblöoet sich nicht, gleichzeitig mit der cchechischen Revolution als Strafe für den von den Liberalen erfochtenen Wahlsieg in Böhmen zu drohen. Frankreich. Paris, 2. Mai. Der Kriegsmin ster, Genera! Cissey, hat die CapitulationS- commission benachrichtigt, daß die Regierung den Marschall Bazaine vor das Kriegsgericht gezogen habe. Man versichert, daß eine ähnliche Entscheidung bezüglich des Generals Wimpffen bevorstehe. Spanien. Madrid, 2. Mai. Die Hauptmasse der Insurgenten unter dem Commando des Generals Rada wird durch die Brigade Rivera energisch verfolgt. Die Aufständischen ziehen sich gegen Die französische Grenze zurück. Truppen sinD nach Pont Verra geschickt, um ihren Übertritt auf französisches Gebiet zu verhindern. England. London, 2. Mai. Nach von der Insel Zanzibar hier eingetroffenen Nachrichten hat am 15. v. M. ein furchtbarer Orkan daselbst gewüthet. An 150 Schiffe kamen in Folge dessen zum Sinken oder zum Stranden, ein großer Theil der Stadt Zanzibar wurde zerstört. Der Verlust wird auf 2 Mill. Pfd. St. geschätzt. Die Landtelegraphenlinie zwischen Madras und Bombay ist durch einen heftigen Sturm im Betriebe gestört worden. Türkei. Smyrna, 1. Mai. Seitens der hier wohnenden Griechen haben seit gestern Ausschreitungen gegen Die Israeliten stattgefunden und zwar anläßlich des Gerüchtes von dem erfolgten Raube eines Kindes. Das Militär mußte einschreiten, in Folge dessen einige Personen getödtet uno verwundet wurden. Amerika. einem Beschluß der Vorbereitungs-Commission wird den Ausländern auf den russischen Bahnen ganz freie und den Inländern halbsnie Fahrt, auch den Ausländern freie Wohnung und Beköstigung in einem hiesigen Hotel gewährt werden. Eine der vom Congreß zur Berathung unterbreiteten Fragen wird sich auf die regelmäßige Statistik über die sogenannten gefährlichen Klaffen — Bettler, be- schäftigungslose, bestrafte und rückfällige Verbrecher, Prostituirte — und über die Controle dieser Klaffen beziehen. Berlin, 3. Mai. Aus Rom wird mitgetheilt, Cardinal Antonelli habe auf die Anzeige von der Wahl Hohenlohes zum deutschen Botschafter und aus die Anfrage, ob eine solche Wahl dem Papste genehm sei, geantwortet: der Papst könne einem Cardinal nicht gestatten, ein solches Amt zu übernehmen. München, 30. April. Der König hat theils aus Der, ihm erblich ^gefallenen, früheren herzoglich Leuchtenbergischen Bibliothek in Eichstädt, theils aus seiner Prioatbibliothek einen passenden Theil ausscheiden lassen, unD selben aus einer Reihe von nahezu 300, zum Theil sehr umfangreichcn Werken, unter Denen sich besonders auch kostbare Kupserwerke befinden, als Geschenk zur Stiftungsfeier der Universität Straßburg an Die Bibliothek Derselben abgesandt. Aus der Pfalz, 30. April. Die „Kuseler Ztg." schreibt: Vor einiger Zeit berichteten verschiedene Zeitungen, daß Der katholische Pfarrer von Brücken in der Schule zu Ohmbach (in vermeinter Berechtigung als Schulinspcctor) ein Bild des deutschen Kaisers von der Wand genommen und in den Ofen gesteckt habe. Diese Sache kam vor d.m Landgerichte Kusel jüngst zur Verhandlung, unD letzteres verurtheilte den Pfarrer zu 1 fl. Geldstrafe und Wiedererstattung des Bildes. Es heißt, Der Verurtheilte werde appelliren. Mühlhausen, 30. April. Die hiesige Fabrikantenfamilie Dolfus soll erklärt haben, französisch bleiben zu woll.n. Eia Gleiches erklärten sämmtliche Arbeiter Washington, 2. Mai. Betreffs Der indirekten Schadenansprüche in der 'Alabamafrage wird heute osficiell mitgetheilt, daß Amerika diese Ansprüche unter Der Voraussetzung zurückziehe, daß England als kriegführende Macht vorkommenden Falles Amerika gegenüber keine ähnlichen Ansprüche erhebe. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 3. Mai. Die gestern und heute eingetroffenen günstigen Nachrichten über die Alabama-Angelegenheit verursachten eine weitere Befestigung der Hausse, die zwar Henle Mittag, als weniger sanguinische Londoner Telegramme einliefen, wieder ins Schwanken zu ge- rathen drohte, schließlich aber doch ihr Dasein behauptete. Jndeß bildet das politische Motiv jetzt bei der steigenden Bewegung ebenso nur den Vorwand, wie zuvor bei der sinkenden. DaS wahre Motiv ist vielmehr die Besserung des Wiener Platzes und die überhaupt nur im Großen ftatt- gehabte Besitzveränderung, wodurch eine Masse Materials aus schwachen Händen in stärkere überging. Dies Alles wirkte zunächst auf die internationalen SpeculationSwerthe günstig ein, die wieder auf dem besten Weg zum Steigen sind. Credltactien, durch drei größere Banken hier, in Wien und Berlin stark patronisirt, schreiten langsam aber sicher vor, eröffneten heute 353Va, gingen auf 352 zurück und blieben 353; Staatsbahnen wurden mit 3861/2 bezahlt. Am lebhaftesten war heute das Geschäft in den gestern noch mit dem Rücken angesehenen Lombarden und-wurden selbe bis 2113/4 bezahlt, also 2 fl. besser als gestern. Auch die in letzter Zeit so vernachlässigten Nationalbankactien waren heute in lebhafterem Verkehr und erhöhten ihren CourS nach und nach um ca. 3 fl. Von den übrigen Bankwertben Darmstädter ca. 2fl. besser, während jüngere Werthe zwar fest, aber bei stillem Geschäft bliebet'., da nur ganz kleine Kaufaufträge Vorlagen. Besser waren die Verhältnisse für österreichische Bahnen, von denen Elisabeth, Franz- Joseph, Buschterader, Galizier und Vorarlberg mehrfach gekauft und größtcntheilS besser bezahlt wurden. Deutsche Bahnen dagegen ohne nennenSwerthes Geschäft und alte bayerische Ostbahn auf starke VerkaufSordreS aus München ca. 1 Procent schlechter. Von Prioritäten alte und neue Lombarden, sowie Elbthal begehrt. Recht lebhaft war heute auch der Markt für Staatöpapicre und herrschte für österreichische Renten, für 1 s'zprocentige Württemberger, 4'/rProc. Darmstädter und neue Russen Nachfrage. Von Loosen Meininger und Köln-Mindener gesucht, ebenso Genueser, die bei dem billigen CourS noch Aussicht zum Steigen haben. Auf amerikanische Werthe hatte Idie Alabamahauffe gar keinen Einfluß. DaS Privatpublikum hat einmal die Sympathie für Am Soni Wallenfels * Den 2 Wittwer: uni aerichtsiuener Den; des Bürgers des Bürgers Den t arztes Dr He Den c Bürgers und Dens, dahier, Joha Den Stahlarbeiter Tochter, alt Den 2 meister dahier Dens« eine Tochter, Dens Sohn. Joha Den hier, Johann Besonder Bei 1) m Ou darüb< 2) in Qul durch anbert wodm 1869, fällig . Cassel, de Be H«lj»echkj S Mi *'« Ittftii, 2228) $ Mh°s bi öffentlichen nachfolgend »In A! rerIa wegen. fett, ve den der wegen $ feit in । fahren uchuna m-Äfino jurb dassell kr Strospr tzemacht. Gießen, ( D B-ud-r Schuldsch-tn- »«loten und wird in feinem Mißtrauen durch die i» neuerer Zeit sich mehr und mehr häufenden Suspendirungeu der Zinsen amerikanischer Bahnen noch ve- fiLrkt. 1881er StaatenbondS hielten sich noch am festesten. ________________________ Fri schbLck er ju Gießen. Sonntag den 5. Mai. Friedrich Zülch Wittwe auf dem Seltersweg, Karl Wallenfels an der Wettergasse und Christian Jughardt in der Wallthorstratze. Den 2. Mai. Louise Friederike Vetzberger, des verstorbenen Bürgers und Schreinermeisters, Wilhelm Vetzberger, ehelich ledige Tochter, alt 23 I. 8 M-, gestorben den 30. April. , . Ä _ _ r r. .n Denselben. Johannes Fröbel aus Atzenhain, Kreis Grünberg, alt 19 I., ge- sto^ben^en 30.^April. ßitbebranb, Gefreiter im Großh. II. Infanterieregimente Nr. 116 dahier, aus Stockhausen, Kreis Lauterbach, alt 211.9 M-, gestorben den 30. April. Katholische Gemeinde. b e r 5. Mai- Am Die Wechsel. k. ein k. 8. 105 84 Oberhessen Geldsorten. ü. kr. Amerik. Bonds 8. 985/g S. 993/4 8. 1047/g 8. 96Vg 8. 933/4 8. 871/4 1882r 96 1885r 975/g 1887r 977/8 1858r 1860r 1864r Stadt Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto Prioritäten. öster. Stsb.-Prior. 593/4 öst. s. Lombard 503/4 Livorneser 40 Vg Toscaner 621/4 Elisabeth.-Prior. 827/8 H. Emiss. 82 1. 8. 104 4 % Börsennachrichten. 3. Mai 1872. Prioritätslcoae — Loose 93 Vg . 1531/r Florenz — Aetlen. 50/0 östr. F. St. E. B. 387i/z Lombard. Bahn 213 Ludwigsh.-Bexbaoh — Maxbahn 147 Bayer. Ostbahn 1463/4 Rhein-Nahebahn-Act. 49 Hess. Ludwigsb.-Aot. 1793/4 Aetlen. Frankf. Bank 1421/2 Frankf. Vereins-Kasse 137 Darmst. Bankaot. 470 Wien Bankaotien 879 Oest. Creditact. 354 Galizien 2681/2 ____ AnlehenBloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 717/8 Nassau 25 fl, 431/2 Braunschweiger 21 3% Oldenburg, ä 40Thlr. — 4% bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbacher 7 fl. — 40/0 badische Loose 112 Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 841/2 evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. , Morgens: Pfarrer Landmann. \ Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel- Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Kopulirte. Am HimmelfaHrtsfefte, den 9. Mar r Morgens: Pfarrer Landmann. , Nachmittags: (in der Friedhofskapelle) Pfarrer Dr. Seel. Pfarrgeschäfte für die Woche vom 5. bis 11. Mai 1872 besorgt Pfarrer Landmann. Pr. Friedrdor 9 57—58 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 21—22 Engi. Sover. 11 48—50 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 26—27 3% 3% 3% 5% 5% do. 8. 1181/2 8. — 8. 933/4 8. IO41/4 8. 1041/8 k. k. k. k. m. k. k. k. Preuss. 41/zO/o Oblig. 103 Frankf. 3i/2% Obi. 88i/g Nass. 41/3% ObL 993/4 Kurhess. 4% „ 933/8 Gr. Hess. 5°/g Obi. 1033/4 , „ 4O/o „ 981/4 , n 31/80/0 f) 921/2 Bayer. 5% „ 1001/4 n 41/2% 1jährige I0OV4 „ 40/g 1jährige 941/4 Würtemb. 41/2% Obi. 100 Baden 41/2% Obl.c. E. L. 1001/s Oesterr. Silberrente 645/8 „ Papierrente 581/4 Spanier, neuest. 3% 291/4 Amerik. Bonds 1881r 1001/4 Getaufte. Den 21. April. Dem Dienstmann August Schwengber dahier, eine Tochter, Johannette Karoline Katharina Jakobine, geboren den 5- April. Den 22. April. Dem Vicefeldwebel und Ritter des eisernen Kreuzes ür dem Großh. II. Infanterieregimente Nr- 116, Heinrich Heberer, ein Sohn, Heinrich Philipp D e n 2^A p 0i l^^Dem Dienstmann, Philipp Brasch dahier, ein Sohn, Johann Karl, geboren den 12. April. Beerdigte. Den 12. April. Karl Glaub aus Nieder-Mörlen, Kreis Friedberg, alt 36 I., geftor6^^ben lO.^prü.^ ehelicher Sohn, Wilhelm, alt 21 T-, gestorben den^Mrll^^ Getaufte. Den 28. April. Dem Bürger zu Sickenhofen, Kreis Dieburg und Glaser- meister dahier, Valentin Herdt, ein Sohn, Christian Heinrich, geboren den 23_3^01^. Denselben. Dem Bürger und Schuhmachermeister, Daniel Chrlstian Schmall, dnt CT unb 1ÄU=r, Philipp Malkam-sius, -in Sohn, Sodann Georg, im^Gr'atzh. II. Infanterieregimente SUx. US ba= hier, Johannes Müller, eine Tochter, Emma Katharine Margarethe, geboren den 6. April. Beerdigte. Den 27. April. Eine ungetauft verstorbene Tochter des Großh. Oberstabs- WStSFÄ S" Bürgers und Schäfers, Philipp Euler, alt 86 I-, gestorben den 28. April. Denselben Georg Theodor Rinn, des Burgers zu Gleiberg und Taglohners dahier Johann Adam Rinn, ehelicher Sohn, alt 4 M- 14 T , gestoiben den 29. Aprrl. Den 1 Mai- Louise Johannette Karoline Henriette Friederike Weiß, des Stahlarbeiters, Adam Weiß, heimathsberechtigt zu Kalbach, Kreis Budmgen, eheliche Tochter, alt 1 M- 8 T-, gestorben den 30. April-_______________ Den 20. April. Ludwig Karl Hartmann, Bürger und Gärtner dahier, Wittwer' und Christiane Wilhelmine Schneider, des verstorbenen Burgers und Sta t- Loos, Bürger unb Lithograph bahier, des Bürgers und Schriftsetzers, Theodor Loos, ehelicherSohn, und'Helene Zunmer, des Bürgers und Briefträgers zu Llch, Hermann Zimmer, eheliche Tochter. .. (Kfnrfh Reisbolr inannter Straßen sollen in den dabei be-'zuhaltende Versteigerung aus und wird dafür a m6e t® r ' 2ß eilen. merkten Terminen an Ort und Stelle meist- °ln anderer Termin anberaumt. r 6 3 12 150 bietend oersteigert werden, und zwar: Z^sz^iches Kreisbauamt Gießen. 33 48 212 7930 1) Auf der Straße von Gießen gegen Verhinderung des Kreisbaumeisters: Besondere Bekanntmachungen. 6oliar^ Buchen Bekanntmachung 2 6 3090 214 387 Nadelh.w. 72 dem Grasversteiqenmq. von den Gräben und Böschungen Eichen Birken 7974 7986 7990 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 7904 7936 7950 7951 Grasversteiqenmq. bei Lich in der Nähe des Eisenbahnübergangs. 17993 22491 Die diesjährigen Grasnutzungen i Sollte an einem dieser Tage Rcgenwett-r ^989 s/n Z «den und Böschungen nachbe-Ieintr-t-n, so fallt bte an d.esem Tag- ab-i8007 1 Frack 1 silberne Uhr 1 Rest Lustre, 1 Rest Zwilch 2 Shawls, 2 Tischtücher, 3 Damenhemden, 6 Paar Strümpfe, 1 Pelzkragen In Verhinderung des Kreisbaumeisters: Schäcker, Kreisbauaufseher. Freitag den 10. Mai, Morgens 8 Uhr. Stück Leinwand Confirmandenrock Damen-Bieberrock silberne Uhr Rest Leinwand Paar Hosen 2236) Vom 15. Juni 1872 ab kommen im Local-Verkehr der Main-Weser-Bahn für Salztransporte: Herrnrock, 1 Unterrock, 1 Weste Shawl Rock, 1 Paar Hosen silberne Uhr Rest Leinwand 1/in Quantitäten von 100 Centnern und - darüber, jedoch unter 200 Gentner, 2) in Quantitäten von 200 Gentnern oder ' durch 200 Gentner theilbare Mengen anderweite Tarifsätze zur Einführung, wodurch die IL Tarifs vom 1- Februar 1869, dermalen gültigen Taxen abfällig werden. Cassel, den 29. April 1872. . Königliche Drrectlon der Main-Weser-Bahn. silberne Uhr Shawl, 1 Rest Stoff Damen-Tuchrock Sonnenschirm Herrnrock Ueberziehcr Damenkleid, 1 Jäckchen Marburg Montag den 13. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Gasthauses zum Pfau. 4) Auf der Straße von Gießen gegen Grünberg Dienstag den 14. Mar, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe der Zörb'schen Ziegelei. 5) Auf der Straße von Gießen über Lich gegen Hungen Mittwoch den 15. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, in der Nähe des Friedhofs von Gießen, Nachmittags 4 Uhr jenseits Lich gegen Langsdorf. 6) Auf der Straße von Lich nach 1 1 1 1 1 1 1 1 3 2185) Dienstag den 7. Mai, des Nachmittags um 2 Uhr, werden in der Hofraithe der Unterzeichneten gegen gleich baare Zahlung versteigert: 1 großer Doppelpult mit 3 Comptoirstühlen, 1 Decimalwaage, 4 große Fenstertritte, eine Partie gut erhaltene Fenster mit Bekleidungen, eine Partie Fensterläden, alte Thüren u. st w. Zinsier K> Schmidt, vormals: Gebrüder Ebel. Nr. 7839 7852 7855 7859 7864 7865 7867 7868 7872 7874 7875 7879 7880 7895 7897 7902 Rodheim . Mittwoch den 8. Mai, Ncrstkigerungs - Anzeige. 2245) Montag den 13. d. M-, von Morgens 9 Uhr an, läßt Unterzeichneter bei Gastwirth Br amm in der Neustadt nachbenannte verfallene Pfänder öffentlich versteigern. Gießen, den 4. Mai 1872. 12 silberne Theclöffel Herrnhemd, 1 Damenrock 2186) Dienstag den 7. Mai, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wohnung des Buchbinder E. G. Rühl dahier Möbel, als: Sopha, Tische, Stühle, Schränke, Gomode, Ofen, Fenster, Bettlade, Treppe, mehrere Bütten, eine massive Hausthüre, ein großer Ver- k.mfsschrank mit Einrichtung u. s. w. öffentlich meistbietend versteigert. Hessenbrücker Hammer Donnerstag den 16. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr,, in der Nähr des Friedhofs von Lich. 7) Auf der Straße von Lich gegen Butz- Westen 12 silberne Tbeelöffel, 4 Eßlöffel, 1 Paar gold. Ohrringe, 1 Medaillon 79 Stück Fichten-Stangen von 7 bt§ 12 Anfang Morgens 8 Uhr, . Eentimetcr Durchmesser und 8 bis 11 jenseits der Lahnbrücke bei der Ziegelei. Meter Länge = 5,55 Gubikmeter. 2) Auf den Straßen von Gießen bis Butz- Das in dem District Hasenwäldchen hach, von KleiwLinden gegen Wetzlar und sitzende Eichen-Prügel- und Reisholz wollen von Pohl-Göns gegen Wetzlar Steigliebhaber zuvor einsehen. „ Freitag den 10. Mai, Zusammenkunft Vormittags pracls Morgens 8 Uhr, 8 Uhr an der abgeholzten Fläche im Di- Abtheilungsnummer 5 auf dem Selters- strict Günthersgrab am Gießener Feld. berß Gießen, den 2. Mai 1872. Morgens lO'/r Uhr Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. jenseits Groß-Linden bei der Universitats- Georgi.__. wühle, Mittags 12 Uhr jenseits Lang - Göns gegen Kirch-Gons, Nachmittags 1 Uhr jenseits Kirch-Göns gegen Pohl-Gons, Nachmittags IVr Uhr von Pohl-Göns gegen Wetzlar und von Pohl-Göns bis Butzbach. 3) Auf der Straße von Gießen gegen bach Freitag den 17. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr , I bei Lich in der Nähe des Eisenbahnübergangs. 2247) Montag den 6. Mai d. I-, Nachmittags 2 Uhr, soll, da Nachgebote erfolgt sind, der dem Heinrich Formhals, früher den Andreas Plank's Erben gehörige, 504 lllKlftL haltende Acker nm Krofdorfer Weg, nochmals meistbietend versteigert werden. Gießen, den 3. Mai 1872. In Auftrag: Semmler, Ortsgerichtsmann. 2047) Mittwoch den 8. Mai l. Js-, Vormittags 10 Uhr, werden dahier 14 Gentner frische Butter und an demselben Tage, Vormittags IOV2 Uhr, 11 Gentner weiße und 1 Gentner natur - schwarze Hammelwolle zur Lieferung offent^ l'^arÄchlotz, den 24. April 1872. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction. Scriba. OeffentUche Bekanntmachung. 2228) Nachdem der Großh- Schwurgerichtshof der Provinz Oberhessen tn ferner öffentlichen Sitzung vom 16. April L I- nachfolgendes Urtheil erlassen hat: „In Anklagesachen gegen den Schullehrer Jacob Seipp von Kleln-Llnden, wegen Verbrechens gegen bte Sttlich- feit, verurtheilt der Schwurgenchtshof den dermalen abwesenden Angeklagten wegen Verbrechens gegen die Sttt ich- feit in eine Zuchthausstrafe von zehn Jahren und in die Kosten der Unttr- suchung und verfügt zugleich die Beschlagnahme seines Vermögens, wird dasselbe in Gemäßheit des Art 402 her Strafprozeß-Ordnung öffentlich bekannt 6e@ie1en, am 2. Mal 1872. Der Oberstaatsanwalt am Großherzoglichen Hofgericht der Provinz Oberhessen: _____ Maurer. ____ Versteigerungen. ~ Hülzversteigerung in der Oberförsterei Schiffenberq. S Töpferkaute, Wüstekopf, Tempel,D°r nergrund, Buchenberg und Hascuwald. chen versteigert werden: 8011 1 Paar goldene Ohrringe, 1 Damenkleid, 2 Reste Leinwand, 1 Kissenzüge 8022 1 Paar goldene Manschettenknöpfe 8028 1 Rock, 1 Paar Hosen 8034 2 Herrnhemden, 1 Serviette 8052 1 Herrnrock 8054 6 Handtücher, 1 Tischtuch, 1 Betttuch 8057 1 Damenklcid 8061 1 Herrnrock 8092 1 goldene Kette 8093 1 Rock, 1 Weste 8094 1 goldene Brache, 1 Paar Ohrringe 8095 1 Paar goldene Ohrringe 8100 2 Hemden, 1 Serviette 8101 1 Rock 8106 1 Haarkette 8111 1 Damenkleid, 1 Damenrock, 1 Herrnrock 8118 1 Ueberzieher 8137 1 Ledertäschchen 8138 1 goldene Brache __ 8141 1 Herrnrock 8T42~ 1 Herrnrock---- 8144 1 Rock, 1 Paar Hosen, 1 Weste 8159 1 Shawl 8160 1 Damenkleid 8175 1 silberne Uhr 8186 1 Drellrock 8193 2 Shawls 8195 1 Herrnrock 8206 3 Tischtücher, 3 Handtücher 8215 1 Shawl 8222 1 Corsett 8232 5 Damenhemden, 1 Herrnhemd, 2 Handtücher 8249 1 Rest Leinwand 8252 1 Herrnrock, 2 Herrnhemden 8268 3 Handtücher, 1 Tischtuch, 1 goldene Nadel, 1 Ring 8282 1 Uniformsrock 8285 1 silberne Uhr 8289 1 Rest Buckskin 8290 1 DamewVieberrock 8297 1 Nähkitzchen 8309 1 Rest Leinwand 8318 6 Handtücher, 2 Betttücher, 3 Damenhemden 8330 1 Ueberzug 8334 1 Damenkleid 8355 1 silberne Uhr 3360 1 Rest Leinwand, 2 Handtücher 8361 1 Paar Kinderhöschen, 1 Kleidchen 8362 1 silberne Uhr 8365 2 goldene Ketten, 1 Brache, 1 Paar Ohrringe 8371 1 Herrnrock 8386 1 Damenrock, 1 Jäckchen 8402 2 Betttücher 8405 1 Shawl 8407 1 Damenkleid, 1 Jäckchen 8408 2 Tischtücher 8414 1 Betttuch, 1 Handtuch, 2 Damenhemden 8419 1 Herrnrock 8420 1 Haarkette 8435 1 goldener Ring 8437 1 Rest Druckzeug 8449 1 Hemd 8451 1 Damenrock, 1 Jäckchen 8454 1 Betttuch, 1 Tischtuch, 1 Kissenzüge 8455 1 Shawl 8456 1 Herrnrock 8457 2 Ueberzüge, 2 Kissenzüge, 1 Betttuch 8458 1 Tischtuch, 3 Handtücher, 1 Corsett, 1 Ueberzug, 2 Hemden, 1 Betttuch 8460 1 Ueberzug, 1 Betttuch 8461 1 Ueberzug, 1 Tischtuch 8479 1 Paar Hosen 8481 1 silberne Uhr 8489 1 Damen Unterrock, 1 gold. Brache 8499 2 Reste Leinwand 8507 2 Betttücher 8508 2 Betttücher, 1 Tischtuch, 4 Handtücher 8513 7 Reste Leinwand 8515 1 Herrnrock 8516 1 Ueberzug, 1 Betttuch 8517 1 Shawl, 1 Rock, 1 Weste, 1 Tischtuch 8519 1 seidenes Damenkleid 8522 2 Betttücher, 1 Serviette 8524 1 Damenkleid 8527 1 Paar goldene Ohrringe, 1 Ring 8528 3 Tischtücher 8529 1 Damenkleid 8530 1 Tischtuch, 1 Ueberzug, 2 Kissen- züge 8531 1 Damenmantel 8541 1 Bettdecke, 3 Handtücher, 1 Herrn- Lustrerock 8544 1 Tischtuch, 2 Handtücher 8545 1 Damen-Lustrerock 8554 1 Damenklcid, 1 Unterrock, 1 Rest Stoff 8555 1 Damenhemd 8556 1 Unterrock 8557 1 Ueberzug 8558 1 Shawl 8560 1 Betttuch 8564 1 Herrn-Jaquet 8568 1 Herrnrock 8570 1 silberne Uhr 8572 1 Ueberzieher 8586 1 Damenkleid, 1 seidene Mantille 8587 1 Paar Hosen 8588 1 Rest Tuch 8589 2 Reißzeuge 8595 1 Damen-Tuchrock 8597 1 Foulards 8598 1 goldene Brache, 1 silberne Brille 8599 1 Rest Zwilch 8600 1 Unterrock 8601 1 schwarzes Damenkleid 8602 6 Handtücher, 2 Servietten 8605 2 Reste Stoff 8606 2 Ueberzüge, 2 Kissenzüge 8607 1 Unterrock, 2 Reste Leinwand 8608 1 Herrnrock 8609 1 Rest Tuch, 2 Reste Druckzeug 8610 1 Rest Shirting 8611 1 Rest Bettzeug 8612 1 Damenkleid 8613 1 Rest Bettzeug 8614 3 Reste Bettzeug 8615 1 Rest Buckskin 8616 2 Paar Hosen 8620 1 Paar Hosen 8625 1 Rest Leinwand 8636 1 seidene Mantille 8646 2 Reste Stoff 8650 1 Damenkleid, 1 Jäckchen 8656 1 Tischtuch, 4 Handtücher 8657 1 Rest Bettstoff 8658 1 Rest Bettstoff 8659 1 Damenmantel 8660 1 Tischtuch, 1 Hemd 8661 1 Tischtuch, 4 Handtücher 8663 1 Ueberzug 8666 1 Jaquet 8668 1 Paar goldene Ohrringe 8671 2 silberne Theelöffel 8675 1 Shawl 8678 3 Damenunterröcke 8680 2 Reste Leinwand 8681 1 silberne Uhr, eine Haarkette 8682 1 silberne Uhr 8688 1 Damentuchrock 8689 1 Rest Stoff, 1 Betttuch 8690 1 goldene Brache 8691 1 Damenkleid 8693 1 Ueberzug, 1 Betttuch 8696 2 Damenröcke 8704 1 Rest Buckskin 8713 1 Damenhemd, 2 Decken 8715 2 Damenröcke 8716 2 Tischtücher, 1 Handtuch 8717 1 Ueberzug, 1 Betttuch 8732 1 silberne Uhr, 1 Kette 8736 1 Paar Stiefel 3745 1 goldener Ring 8756 1 Rest Leinwand 8758 1 Sammetmantel 8761 6 silberne Theelöffel, 1 goldene Brache, 1 Paar Ohrringe 8762 3 silberne Theelöffel 8763 1 Rest Damast 8764 6 zinnene Teller, 1 Schüssel, 1 Rest Damast 8765 1 Damentuchmantel, 1 Tischtuch, 1 Handtuch, 1 Rest Leinwand, 1 goldene Brache 8767 1 Paar Hosen 8769 1 silberne Uhr 8781 1 Bieberrock 8789 1 silberne Uhr 8791 1 seidenes Damenkleid 8802 1 goldener Ring 8803 1 silberne Uhr 8814 1 Rest Buckskin 8820 1 goldene Nadel 8828 1 Pendul 8830 3 Bettüberzüge 8836 1 Rest Buckskin 8837 1 seidenes Jäckchen 8855 1 Betttuch, 1 Rest Leinwand 8857 1 wollener Unterrock 8859 1 goldene Brache, 1 Paar Ohrringe 8863 1 Bergmannsrock 8865 2 silberne Theelöffel, 1 goldneBroche 8869 1 Rest Bettstoff 8870 1 Rest Buckskin 8874 1 Ueberzug, 1 Betttuch, 1 Paar Ohrringe 8883 1 Rest Druckzeug, 1 Corsett 8886 1 Herrnrock, 1 Paar Hosen 8896 1 Damenklcid 8897 1 silberne Uhr 8898 1 Rock, 1 Paar Hosen 8899 1 Kistchen, worin 1 Paar Hosen, 1 Rock und 1 Weste 8900 1 goldener Ring 8902 1 Damenkleid 8904 1 Jäckchen, 1 Schürze 8911 2 Betttücher 8912 2 Betttücher 8913 1 Herrnrock 8914 1 Damenkleid, 1 Unterrock 8928 1 weißer Unterrock 8932 1 Damenkleid, 1 Unterrock, 1 Rest Buckskin 8933 1 Tischtuch, 1 Hemd 8934 2 silberne Theelöffel 8935 2 Betltücher 8936 1 Betttuch 8937 1 Betttuch, 1 Tischtuch 8939 1 Rest Buckskin, 2 Reste Lama, 2 silberne Theelöffel , 8946 1 schwarzes Damenkleid, 1 Herrnrock, 1 Paar Hosen 8951 1 Rest Shirting, 1 Rest Leinwand, 1 Rest Tuch 8955 1 Damenkleid 8960 1 goldener Ring 8966 1 Paar Hosen 8971 1 Jaquet, 1 Weste 8972 1 Damenkleid 8975 1 Shawl 8979 1 Shawl 8982 1 Herrnrock 8987 1 Longshawl 8999 2 Damenröcke, 1 Jäckchen 9002 1 Betttuch, 1 Hemd 9003 1 Betttuch, 1 Weste 9004 1 Betttuch, 1 Rest Kattun 9011 1 goldener Ring 9017 1 Herrnrock, 1 Weste 9025 1 Rest Lama 9029 2 Reste Stoff 9033 1 goldene Broche, 1 Medaillon, 1 silberne Kette 9038 1 silberne Uhr 9042 1 Paar Hosen 9044 2 Tischtücher, 2 Handtücher 9045 1 Damentuchkleid 9047 1 Haarkette 9075 1 goldene Kette 9076 1 goldenes Medaillon 9078 1 silberne Uhr 9087 1 Mailänder Zehnfrancs - Loos, 1 1 Freiburger Fünfzehnfrancs-Loos, 1 Ansbacher 7-fl.-Loos 9089 1 Damenhemd 9091 1 silberne Uhr, 1 Reißzeug 9095 2 Hemden, 2 Unterröcke, 2 Handtücher 9098 1 goldener Ring 9108 1 Paar goldene Ohrringe 9112 1 Herrnrock 9114 1 Rock, 1 Paar Hosen, 1 Rest Buckskin 9115 1 Paar Schuhe, 1 Paar Plüschpantoffeln 9124 1 Bettcouvert 9125 14 Ellen Barchent 9126 26 Ellen Shirting, 2 Foulardtücher 9127 1 Damenmantel 9128 1 goldenes Kreuz 9129 1 Shawl 9130 1 Shawl 9133 6 silberne Theelöffel 9134 12 silberne Messer 9135 2 silberne Theelöffel 9136 7 silberne Theelöffel 9137 2 silberne Theelöffel 9138 12 Servietten, 1 Tafeltuch, 1 Tischtuch 9141 1 Rest Stoff 9142 10 Tischtücher 9143 1 Rest Wollenatlas 9144 3 Betttücher 9154 1 Rock, 1 Paar Hosen, 1 Weste, 1 silberne Uhr 9155 1 Damenrock, 1 Jäckchen 9159 1 Jäckchen 9161 3 Reste Leinwand 9162 3 Reste Leinwand 9163 1 Rest Leinwand 9164 1 Herrnhemd, 1 Shawl, 3 Reste Stoff 9165 2 Reste Leinwand 9166 2 Reste Leinwand 9167 3 Tischtücher, 4 Handtücher 9168 3 Tischtücher 9169 6 Handtücher, 1 Serviette 9172 2 Paar goldene Ohrringe, 1 Medaillon, 9'/r Ellen Leinwand 9179 1 goldener Ring 9180 1 Herrnrock 9182 1 goldenes Medaillon 9184 2 Paar goldene Ohrringe, 1 Broche, 1 Medaillon 9185 8 Damenhemden, 2 Reste Leinwand 9187 9 Betttücher 9188 6 Betttücher 9189 1 Longshawl 9190 6 Frauenhemden 9191 1 seidener Damenrock 9192 9 Betttücher 9193 15 Servietten, 1 Tafeltuch, 6 Kissenzüge, 1 Ueberzieher, 1 Bettvorlage 9194 12 Kissenzüge 9195 2 Betttücher, 1 Ueberzug, 1 Handtuch 9196 1 Betttuch, 1 Ueberzug 9208 1 seidenes Kleid, 1 silberne Uhr 9214 1 goldeneKette, 1 Medaillon, 6 Messer, 6 Gabeln 9216 1 silberne Uhr 9217 1 silberne Uhr 8218 2 goldene Ringe 9220 1 zinnene Bettflasche 9221 1 Damenkleid 9222 1 Rest Kattun, 1 Rest Shirting 9223 1 silberner Theelöffel 9226 1 silberne Uhr 9227 8 Theelöffel 9228 1 Howe-Nähmaschine. Die Pfänder können längstens noch bis zum 10. d. M. prolongirt oder ausgelöst werden. K. Grünebaum. FeilgeboteneS. 2252) Alle Sorten frühe Gemüse- Pflanzen, schön und stark, zu haben bei L. Hartmann, Schanz. aViirbPh m flUcn Sorten, trocken so- vm wol^t, als auch mittelst Dampfkraft auf's Feinste in Oel abge- rieben; Broncen, Blattgold, Maserwalzen, Oclfarbmühlen und sämmtliche Sorten Oel- und Weingeistlacke empfiehlt Emil Fischbach, (2060) Seltersweg. I Eis, pr. Ctr. fl. 1 —, V 2 u „ — 36, V 4 If H — 24, verkauft H. Schwall, _______________Lindenplatz. 2187) Die noch vorhandenen Sonnenschirme erlasse ich von jetzt an zur Hälfte des Einkaufspreises. H. Hochstätt er Wittwe. 2235) Sehr gut gearbeitete Krahnen, zu Vs, V«, V, Ohm- und Stückfaß, sind billig zu haben bei Echternach L Han st ein. 2188) Korn-, Hafer- und Erbsenstroh, sowie auch gute Kartoffeln, verkauft Emil Möh l Wittwe. | Aepselwein, per Schoppen 5 fr., habe ich wieder in Zapf genommen. _____________H. Schnell, Marktplatz. 1670) Stoughton’s Magenbitter in 1/2> u. i/^Flaschen bei I. A. Busch Söhne. 2230) Von Sonntag den 5. Mai an ist stets sehr gute Süst- und Dick-Milch zu haben bei Dienflmann Reidel, im Balser'schen Hause, Reuen- bäuen Nr. 55. Für Wirthe. 2126) Acpfelwein vorzüglicher Güte verkauft Hch. Schmal!, Lindenplatz. 2251) Eine große Auswahl in rein Bielefelder, Cröas-, Hausmacher-, Sächsischem und Halb-Leinen, Tisch-, Hand- und Taschentüchern, Servietten und Hemden empfiehlt Wilh. Schm all. 2208) Frischen Portland-Ccmcnt empfiehlt I. G. D. Bapst. 1671) Neuen Laberdan empfehlen I. A. Busch Söhne. 2253) Eine Glaöthüre steht billig zu verkaufen bei K. Bierau, Neustadt. 1876) Thürschoner in Crystall bei Wilh. Balser. 2143) Täglich frich gestochener Spargel, 1. Qualität per Pfd. 18 fr., II. Qualität per Pfd. 12 fr., bei Gärtner Schaum. 2239) Geranien, Fuchsien, Heliotrop, Verbenen, Teppichbeet - Pflanzen, Sommerflor, Levkoyen und Astern in reicher Auswahl bei Carl Deines. 2200) 8 alte Fenster, 73" hock, 48" breit, in noch gutem Zustande, sind zu verfaufen bei Glaser Balser. § Cigarren, Manilla-Ausschnß, das Stück IV2 kr., per Mille 244 fl., empfehlen I. A. Busch Söhne. 2100) Ein eichener zweithüriger Kleider- schrank ist zu verkaufen. Sonnenstraße B. 103._________________________________________ j Vorzüglichen Bienenhonig von diesjähriger Wiutersaamenblüthe offe- rirt pr. Pfund zu 34 fr. Lehrer Rödelsperger in Lollar. Bestellungen nimmt Herr Reith, Reichensand Lit. C. Nr. 125, Vormittags ent- ! gegen. ________________________(2231) 2223) Tannene lackirte Bettladen, Nachttische, polirte Sophatische sind zu verkaufen. Auch kann ein Junge in die Lehre treten. G. Trän kn er L, Schreiner. „|t ftiM“10 Post brM 1 Bestell Monn Dei lichen Re» ®i Mr hat die Univ msitälen, so du Einrichü aniiliche flui Proseftr vv Ernennung sEüurgex derartige Er totinlen rve lallen haben Strlit Trichinose, s durch tmn sich solche dir Bezülsr ton Schwei Schweine i dorr, das in siedender machen. Bnli berichten, dc rvm apoßas Aaschy in 'ragen werd das Ton fern 54| Unitttfität 3W üb» rinstiminM "Nir begrt Olf9 im gr ... Straß kr ™ “« Ad (üt llll»6ntti u Ä« «S's (Hierzu eine Beilage.)