Gießener Anzeiger Donnerstag den 3. October LM2. i*:l e Deutschland. r t (* iber vier :ttrt und et Stelle. n ^eder- Achtung ^sth von k i prriS vierteljährig 1 fL 12 fr. mtt Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. ; r< r « vbi U ■ AM Ai® i W i.f ■ ii II 9 Uhr, ls). insfestes. tand. inq SV, Uhr. ^cht, sich keder. llen- Zu liebt, |6 1ten und len0Saufanne 4u trennen und zu einer unabhängigen k»le»ttS?M»tz'hl"'» CCr S>aat«ra,h — wa« Rom gegenüber die schlechteste Methode ist, — ignorirte die Sachlage, so lange sie sich mit Anstand tgnoriren ließ; er nahm an, daß der Pfarrer Mermillod seine bischöflichen Acte nur im besonderen Auftrage und also auch unter Verantwortlichkeit de« Msgr. Manlley ausubte. Aber vor dem immer herausfordernden Auftreten Meimillod's konnte er endlich nicht mehr die Augen verfchließen. Marillep weigerte st», die Verantwortlichkeit |ur Mermillod S Handlungen auf sich zu nehmen, und Mermillod verfuhr durchaus als selbstständiger Bifchof, grade als ob der Canton Genf eine ten Lausanne völlig getrennte bischöfliche Diöcese bildete. Als der StnaiSrath, .. ?lef'n stand nicht länger dulden konnte, dem Pfarrer Mermillod endlich erklarle, daß er ihm die bischöfliche Autorität auf Genfer Gebiet nicht zuerkenne, erwiderte dieser ganz offen, er habe seine Vollmachten vom römischen Stuhle und werde trotz dem Verbote des Staatsraths fortfahren, sie auszuüben. Damit hatte denn der Herr Mermillod dem Staate den Gehorsam offen und unumwunden gekündigt, und dem Staatsrath blieb nichts übrig, al« ur Ausrechterhaltung der Autorität de« Gesetzes mtt Entschiedenheit und Nachdruck gegen_ben ungehorsamen Pfarrer vorzugehen. Lin Dekret des StaalSrath« vom 20 -September untersagt dem Herrn Mermillod jede Handlung, welche in da« Reffort Les Ordinarius gehört, sei dieselbe direkt oder im Auftrage eines Anderen vollzogen. Ein andere» Deere, von demselben Da,um zieht die Anerkennung de« Herrn Mermillod als Pfarrer der katholischen Gemeinde von Genf zurück. Dem- gemäß ist und bleibt auch da« Gehalt, welche« der Pfarrei von Gens gewährt wtrd, gespart b,S zur Wiederherstellung eine« regelmäßigen Standes der Dinge m der Gemeinde. Die geistliche Diöcefanbehörbe wirb von diesem Beschluk In Kenntnitz gesetzt und ausgefordert, in den Grenzen ihrer Eompetenz dazu bei- i Ömn' Functionen des Pfarrers von Genf nicht vacant bleiben: eine Aufforderung die zunächst wohl ohne jede Folge bleiben wird, da Herr MarMty durch die römische Disctplin natürlich an jedem selbständigen Auftreten gehindert wird. lonst auf diesem Gebiete genug mustergültige Leistungen aufzuweisen hat *vb* um oer in wens das Bersahren der Curie einen Conllict Ratkr dea ttnntnn/r, iaatsrath von Genf ist eine Hand voll Lumpen, der große cüsä ; - *■“" "" *" - e« sich denn hier etwa nicht blo« um ein ulttamontanes, sondern 6 aud> um ,m .......... So ganz ohne Weiteres von "er »SÄÄ5 3(d die Annexion des Cantons an Frankreich ist Schon wahrend des Kaiserreichs hat er in den intimsten Beziehungen zu den marken- den französischen Kreisen gestanden und in Savoyen hat er wiederholt lebhaft ! Regierung gesprochen. Herr Mermillod ist also nicht blos^in leidenschaftlicher Ultramontaner, sondern in den Augen der schweizer Patrioten auch ein. pol,t,sch verdächtige Persönlichkeit. Aber grate tiefer Umstand macht ibn in Frankreich zur persona grala, und läßt es erklärlich erscheinen, daß selbst in so wenig ultramontan,S Organ, wie Herrn Girardin'S „Liberte", für den uliramontanen Heißsporn mit Eifer in die Schranken tritt. ° fflenf e«M “'n ?-fa?' h°"tn ober die schweizerischen Behörden auf die in Nf spielenden Umtriebe ein wachsames Auge zu richten. Für den Augenblick ist allerdings ein reeller Erfolg aller dieser Jntriguen durchaus nicht zu s/rchten da Frankreich gegenwärtig nicht in der Lage ist, an Eroberungen und Annexionen ru denken. Aber bedenklich bleibt es doch immer, wenn in dem schönen Gnn.7a7,on eine ihm y«™. 'ängst in die Augen gestochen, den er längst als dne ihm gebührende Beute betrachtet hat, unter den giftigen eines katholischen ? 'nten eine Partei sich krastigt, die es auf die Vereinigung des Cantons mit Frankreich avgesehen hat. I» den Augcn dieser Partei, so wie in den Auaen W.a/"» ° S?'" ^au°inisten war die Erwerbung Savoyen« eine Etappe auf dem S iu- Einverleibung des Cantons Genf. Wer erinnert sich nicht ter le” unberechtigten Besorgnisse, welche im Augenblick der Annexion Savoyens in der ganzen Schweiz rege wurden? r,8R '"bstverständlich, daß diese Seite der Frage eon den schweizerischen SeborCen nicht außer Acht gelassen werden wird. Aller Wahrscheinlichkeit na» 1«.?**? d,tUn9 CEÄ (ionPitte8 ®‘e Thätigkeit der Bundesbehörden in fprueb genommen werden, und es läßt sich wohl mit Sicherheit erwarten daü ff. werden " ®'C’tu,ut'8 entlPKn Exped. an Niilden an Herrn rer Herrn ,rnL.in eßen 2 p» rrn delh- 2 von der hin 3 fl. 19 fr-; ji Nauren leten- Stellung der katholischen Kirche im Canton Gens geltenden Bestimmungen, in«, befontere einem Breve vom 20. September 1819 und einem ausdrücklichen Be- bcs StaatSrathS, bie katholischen Gemeinben bes Cantons Genf für alle Zetten mit ber Diocese Lausanne vereinigt unb ber Jurisbictton bes Bischofs von Lausanne unterworfen sinv. ' Ai» s 6 tl 7 B e k a n il t m a ch u ii g. Mitwirkung des landwirthsch^stlichcn Bezirksvereins Gkß^"verEattete Obs^und"Kon>"»f-"?»?Lafi zur -öivuini, «luvtuncii, Im Juli d. I. wurde bekanntlich der Administrator der „ fch Universitäten u. f. w. sorgt, so hat er einstweilen auch noch Vie Verflichtung, für Post" gerichtlich verhaftet, weil dieses Blatt Mittheilung von einem Eisenbahn- die Kirche zu sorgen. Deshalb, so sehr wir entscheidende Lösung der kirch- scandal gemacht hatte, in welchem ein Unterpräfect die handelnde und hinterdrein ltchen Fragen verlangen, wir können letztere uns nicht getrennt denken von der auch die leidende Person gewesen war. Nach 46lägiger Haft ist der Mann der wissenschaftlichen und künstlerischen Frage. Wenn irgendwo, so wäre auf diesem Presse endlich wieder auf freien Fuß gesetzt worden, weil die Staatsanwaltschast Gebiete völlig unrichtig daS alte Heflodische Paradoxon: Die Hälfte ist mehr als ven Fall zu einer Anklage nicht angethan fand. Der Scandal war nämlich das Ganze. Thatsache; der Herr Unterpräfect hatte auf zwei reisende Damen mit dem Revolver Berlin, 1. October. Es ist bekannt, daß in Japan eine nicht geringe geschossen und, weil er sich die Waffen auszuliefern geweigert, sestgenommen und Zahl industrieller Erzeugnisse in einer weit vollkommeneren Weise dargestcllk wird, gebunden nach Braila geschafft werden müssen. als dies in Europa der Fall ist. Es gehören hierher u. A. Lackarbeiten, Emaille/ Papier- und Metallarbeiten. Das Verfahren der Herstellung ist ein den Japanesen durchaus eigenthümliches, es sind aber zuverlässige und eingehende für den dies- ----- , —o u , • rtllf (eiligen Gewerbsstand zu verwerthende Nachrichten über die Methoden der An- stoß zwischen Türken und Montenegrinern unweit Lipova-Kolaschmg, wobei eS aus serttgung und die dabei zur Anwendung gelangenden Hilfsmittel nicht zu uns beiden Seiten viele Tovte und Verwundete gegeben hat. gelangt. Der Handelsminister hat neuerdings in einem Rundschreiben an die 21 fielt* Handelskommc.n seine Bereitwilligkeit ausgesprochen, darüber an Ort und Stelle Alexandria wird der „Malta Tim-«» m ihrem dortigen Correspon. Studien machen zu lassen, und da« Resultat danach zur öffentlichen Kenntnch zu g c Sef6 auf Staats, t, nicht Öajaine ng über »für in- im Roes nicht 'en Ge- darüber ichkeiten Saliner's mtinopd btr das ie ver- iidoigtn Wievee- orgehrn nänischen isenbaha« nterörein kann der saltschaft nämlich Revolver neu und usaoineN' »ei es auf MW S wegen ans daS fr \W Itsw« und den u. Dl- sie in der uf veiteer p invädirt, it gelassen vra 6in* tu, die chive il>kee Stabt ab- u Haupt- genossen^ en E baß-r der nfl if '®1! erkopl vtt s zu essen, es ? ! Obdncvon lft ^iner rtgese^d Stz .^Siegener« bis i"66 .-L : 6®' K* m9 ,.....1 r «T? ' c *lvty iu°ppe v^eioiianD unv vle ^orstchtSmaßregeln der preuß. Panicn-cnto 591/ ®a.ntA, f;‘*e f°9a.r W-chs-l erst« Wi-n-r Häuser v.m Si«cont zurückwrift, alle« bi,« drück! auf Sparer, nenZt Wo 293/. ’ü*'.!’ W‘ 'N'- »ie ^erik.’ Ä Versteigerungen werden ^^." ^sryaftö-Gerathschaftcn, als: f; C _ k /r. * > chürzen? Betttücher, Äck^ett^und^isst^ @erDletten' ^anb: | ^llbak- undKiganen-Kandlüng en gros (tondetail. rc. (5633) Empfehl» n g. (4578) V. W e r m i n q h o f f. Frankfurter Bier gegeben. S- Katzenstein, Holzhandlung. k. 8. k. 8. 38 132 8. 8. 8. 8. O-Rlfir. 167 03 K W35&SBK Amsterdam k. 8. 98 [Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Dis conto 4502) Freitag den 4. October d. I., , „ Nachmittags von 2 Uhr an, r.tLcUrr: beF ?Jöbt Gießen eine Parthie leit)Tauige und die der Stadt zugefallenen Bürgertriebvrertel^ sowie ein Acker auf der Hohle che , die Wiese am Wismarer Weg und ein Acker in der Schmarzlach, öffentlich verpachtet werden. Zusammenkunft am Nassauer Hof. Gießen, den 26. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt- 1181/. 921/z 1071/. 107 1063/. k. 8. 100 k. 8. 1047/8 k. 8. 175% k. 8. 92% k. 8. 87% k. 8. 105 4000) Holzkrahncu, 1 Qualität, empfiehlt M. Weißbäcker. Neue Brünetten, getrocknete Kirschen, empfiehlt Emil Fischbach, t4076)Settersweg. 763) Photographie-Rah- men und Goldleisten bet Wilh. Balser. NB. Das Ginrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt. 10/j09 ,2/ai2a- 13/hö u/m deldsorten» fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 n doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Duoaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 21—22 Engi. Boxer. 11 47—49 Buss. Lnper. 9 42—44 Dollar In Gotf - 25 - 26 gebr. Uicn.icf, Kreuz, Feilgeboteneö. RcstaurlltiouzurNcichspost. Ausgezeichnetes Erport - Lagerbier empfiehlt 'bestens im Lenz'schen FclfenkeUer. Zugleich bringe auch mein Lager von ebenfalls Frankfurter Flaschenbier zur gefälligen Erinnerung mit der Be- merkung, daß ich dasselbe in jedem Quantum (pr. Fl. 8 kr.) frei in's Haus liefere. Einem geneigten Zuspruch entgegensehend, zeichnet ftcon Weber, _______ Lenz'scheu Fel sc n feil er Wiese auf der Hardt, die vordersten Trieschen, Acker unter dem Gießener ,ri,, , . Weg, an der Landwehr, merstbletend versteigert werden. Gießen, den 18. September 1872. ßherzogliches Ortsgericht Gießen (4368) Semmler. Donnerstag den 31. October d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhaus die dem Facob Kröck VH. in Heuchelheim gehört- gen Immobilien, als: Flur Nr. Acker auf der Hardt, au den Gleiberger Weg, 160 Acker auf der Hardt, in der Koppelhut, k. m. I. । 5% ^Gießen, am 30. September 1872. Georg Wettse^ vorinals Ausverkauf. . 4089) Meine geebrten Kunden verfehle nicht, darauf flll lt^r^am $11 mac,,fU' M ich heute meine Vorräthe für die Winter-Saison, welche noch vollständig sortirt sind und in guten modernen Sachen bestehen, in Verkauf genommen habe. Die Preise sind sehr billig gestellt und bewillige ich wie seither einen Rabatt von Sechs Kreuzer am Gulden. ___ S. Hirsch Sohn. sch": Verstehst Du, verstehst Du, wir haben uns gehauen und haben darauf Frieden gemacht — Richter: Sehr schön, und was wollt Ihr? — Dritter Kutscher: Aber wir, wir wollen ja ganz und gar nichts; wir, stehst Du, find hergelommen, Dir zu sagen, daß wir uns selbst gebalgt und von selbst Frieden gemacht haben. — Richter: Gut, das hörte ich schon. — Zweiter Kutscher^ Das ist brav von Dir, nun sei so gefällig und schreibe in jenes dicke Buch dort daß wir verstehst Du, Droschkenkutscher und Lastführer, uns selbst gehauen und versöhnt haben — Richter- Wohl, ich werde es einschreiben. - Erster Kutscher (im Abgehen zu den anderen)- Seht Ihr Bruder, das ist kein Gericht wie da- alte, was früher, stehst Du, wenn Du einen bloS gezupft hattest kam gleich em V.ertelSoffizier oder irgend ein Unter - nahm Dich am Kragen und schleppte Dich verstehst Du schnurstracks auf die Polizei. Nun mochtest Du Dich versöhnen, so viel Du wolltest, eS half nichts, Du mußtest drei Tage brummen in der Kronsbude (Gefangniß) - (Sie drehen sich um): Gott mit Ihnen, Herr Richter! - Richter: Danke danke' - Droschkenkutscher: Kommt, Brüder, wir wollen auf daS Wohl der Gerechtigkeit trinken. * » *% » 98% , „ 3%% , 95 Bayer. 5% „ 100% » 4%°/ü 1jährige 100% „ 4% 1jährige — Würtemb. 4%% Obi. 99% Baden 4%% Obi. o. E. L. 99% Oesterr. Silberrente 64% Messing, Blech, Eisen, Messer und Gabeln, dlv. eis. Oefen, Thüreu und Vorfenster, 3 Tafelaufsätze in Brouce, Gaslust res, Gaslampen rc im Saale des Lohende KrifiS welche bei der b shcrigen Wirthschaft fortwährender Neugründungen und'dem Speculiren in den Tag hinein unausbleiblich gewesen wäre, abzuwenden. Die neuen Werthe bekommen Zeit, nach und nach in feste Hände überzuzehen und daS Kapital kann sich eher wieder von der ftattgehabten Aufregung erholen. Wie oben schon angedeutet, war heute das Geschäft auf allen L.n.en ein geringfügiges. SpeculattonSwerthe waren angeboten und verfolgten reactionäre Tendenz und auch Banken konnten es zu keinen Ausschlag gebenden Umsähen bringen waren vielmehr auch von des Gedankens Bläffe angekränkelt und billiger zu haben, ohne daß immer Abnehmer vorhanden gewesen wären. Von Bahnactien waren Ungarisch-galizische ein wenig ge- fragt, ,m Uebr.gen aber auch ohne Leben. Nur Bayerische Ostbahn besserten sich um Bruch- 7 C; Von Prioritäten waren nur alte Lombardische im Handel. Köln-Mindener und Ungarische Loose beachtet Oesterre.chische Renten stagnirend. Russische und Rheinische Pfandbriefe beliebt. Amerikaner StaatenbondS weichend. 1 4599) 30 (5lr. sehr gutes Heu, gute Salatkartoffeln, dicke Einmachzwetfcheu und gute Tafcläpfel, 100 Stück zu 30 kr , verkauft £«---■ • ■ — - Herilr imii Mse» in den verschiedensten Sorten, namentlich ^85) Zu haben von nun an ein gutes Glas die sich so sehr bewährenden, in jeder Be- — * •*— y ' Ziehung ausgezeichneten Rcgnlir - Füll - -Vefeu (4493) empfiehlt I, G. D. Bavtt. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 7. October d. I., , „ . t von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Districten Neuheege, Haingesboden und Waldshute nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: I. Brennholz: 168,5 N -Meter Nadel-Prügelholz, 56,4 „ „ Stockholz, 100 Wellen Eichen-Reisholr, 8720 „ Nadel-Reisholz, H. Bau-, Werk- und Nutzholz: 287 Nadel-Stangen mit 4,27 Cub.-Meter- Die Zusammenkunft ist am alten Anne- röder Weg, an der sechsten Schneiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Februar 1873 ge- Die Großherzoalichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. ’ ließen, am 30. September 1872. "^^herzogliche Bürgermeisterei Gießen. (4535) Vogt. 4567) Hiermit die ergebene Aiizeige, daß ich das auf dem Krem 1864 »on uns gegruiidete Geschäft mit Aktiven und Passiven von meinem Bruder £9- September 1872 käuflich übernommen habe, und dasselbe auf alleinige Nechuung weiter führe. Ich bitte, das der seitherigen Firma geschenkte Zutrauen auch auf mich übergeben zu lassen und bitte um geneigten Zuspruch. Ich werde das Princip, reelle und Prima^Waaren zu führenaufrcsiit erhalten und stets mit dem Neuesten und Besten aiifwarten. Gleichzeitig empfehle ich mein wohlassortirtes Lager von alten Ta- baken uiid abgelagerten Cigarren en gros * en detail, mit allen Rer»a-^equ'ttten, sowie ächten Wiener Meerschaum- und tra t *!.» :rTß?arert' "nb "bernehme Bestellungen für Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke mit Namen und Wappen und nach Zeichnung, jedem ®e- fämntf entsprechend; nur müssen Aufträge für Weihnachtsgeschenke derart stüt schon anfgegeben werden. Auch besorge ich Reparaturen aller Art 1 9 Auswahl in Stöcken, Portefeuille-Waarcn, Parfümerien ($B- Seifen, «elen und allen Toiletten-Gegenständen. Elixir? G.-lka^ächt ""^^ 6 9 @ortc" fcer beste» Magen- Alle Sorten rothe, weiße, deutsche und franzöflfche Schaum- 111 /i„und Halbert Flaschen, sowie Portwein, Madeira, Sherrn Malaga, achten Steinwein (Boxbeutel); ferner Selters- und Sodawasser m Glas und Flaschen; Himbeer-Limonade, Avfel- ftnen-Lrmonade u. s. w. Hochachtungsvoll Georg Wenzel. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 2. October. Die heutige Börse stand bereits unter dem Einstuß der morgen beginnenden lsraci,tischen Feiertage. Die Fallimente in Berlin, die Nachwehen ber bor-- ^gen Ultimol.quidat.on, ber immer noch knappe Gelvstanb und bie Vorsichtsmaßregeln der preuß. Athen. 5% östr. F. 8t. E. B. 347 Lombard. Bahn 223 ‘ Ludwigsh.-Bexbach 202 Max bahn 145 Bayer. Ostbahn 134% Kheln-Nahebahri-Aot. 51 Hess. Ludwigs b.-Act. — Oberhessen n 80% Frlorlt&ten. 3% oster. Stsb.-Prior. 57% 3% öst. s. Lombard 51% 3% Llvorneser 38% 5% Toscaner — 5% Elisabeth.-Prior. 85% do. II. Emlss. — Anlelienelooee. Darmstädter fl.SOLoose 20-) » n 25 „ 54 Kurh. 40 ThJr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger 21% 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 38% 4% bayr. Präm.-An). 112 4% badische Loose 110 Badische fl. 35 Loose 69% Oestr. fl. 250 y. 1854 86% 1858r Prioritätsloofe — 1 1860r Loose 94% 1864? _ 160 Ech-r, Schürzen. ....................... efterne Bttlsteilen und vollstäudine Bette-n, Spiegel in vergoldeten und in Holzrahmen, Vorhänge, Lambrequins, Ronleaux rc., Gerath, Buffet und Kleiderfchränke, Reale, 1 Drefffrtifch und Anricht, 1 Bierabfüllmafchine, 7;.TUd)cnöCftcU Brettern, 2 Eiskiften, div. Notenpulte, eichene runde und 4eckige Tifche, Rohr- und Strohftühle, Gaitentischb, Gartenbauke und Garteustühle, Teller, Schüsseln. Tassen, Kaffee-Kannen, 9 Unb UntCrfä^c# Wein- und Wassergläser, Wasser- Chriftoffelr Löffel, Gabeln, Kaffee-Löffel, ^1ttU^Taffen^°^^" unb Bratpfannen, 1 große Kaffeemaschine für a"Schreibtisch mit Aufsatz _________Hartinann, in der Schanz, steht zu verkaufen in Lit. A. Nr. 87, Flügels- 3699) Stücksteckeu werden billig ab- ffofie. ^04) Eiserne Bettstellen von den cin- _ fachUen bis zu den elegantesten, und eiserne ' n'laschenschränke empfiehlt 1 I. G. D. Bapft. Versteigerungs-Anzeige. Mittwoch den 9. October 1 jeden Tag Donnerstag „ 10. v ' Vormittags 9% Uhr §reitag v 81. v | Nachmittags 2% Uhr n, ;n Auftrag des Herrn W. A. Simon und wegen GefchäftSaufaabe sämmt- liche gut -rhaltenc WIi-thschafts-Gcräthschaftcn, als" lammt- Semen unb - - - - — - Cafe Concordia, Bockenheimer Landstraße 179, öffentlich gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden versteigert. -----^°"kfurt M-, im October 1872.__________________\lw lUaimann. r n 1882t 96% , w 1885t — » _____w 1887t 97 A eilen. Frankf. Bank 143% Frankf. Vereins-Kasse 157% Darmst. Bankact. 505 Wien Bankaotien 936 Oest. Oreditaot. 354 Galizien 252 BSrsenaachrlcbten. 2. Octber 1872. Preuss. 4% % Oblig. — Frankf. 3%% Obi. 86 <, 2 Nass. 4%o/o Obi. 99% Kurhess. 40/0 n 94% Gr. Hess. 5% Obi. — Wiederverkäufer und Ansstattungseinkäufer erhalten extra Rabatt Sonnenstraße KIS. / Tuge! Ausverkauf Sonnenstraße 1OS. Bielefelder Ti’iiicnwaart’ii, wird morgen, Freitag den 4. October, geöffnet und Dienstag den 8. d. geschloffen. | 4601) Von der Leipziger Dresse znrückkehrend, will ich, um mir aus einer großen Gcldcalamität zu -helfen, s die noch am Lager behaltenen Maaren 25% unter heutigen Fabrikpreisen auSverkanfen. - Diese Maaren bestehen nämlich ans Garnen, welche ich schon vor Steigerung der Flachspreise eiugetaust habe, g weßhalb ich ohne Schaden zu nehmen und um schnell Geld einzunehmen, diese Fabrikate ßaitj be- =- deutend unter heutigen Engeos -greifen abgeben werde. o* Preis-Courant: | Alles Rasenbleiche = Lcincwand in Schocken von 60 Ellen = 33 Meter von 12 fl. an bis zu den feinsten jetzt so seltenen Handgcsptnnsten, =» Handtücher ans reinem Leinen, von den so beliebten grau und weiß gestreiften Glashandtüchern, das ötü <• g Meter ----- (>() Ellen von 6 fl. an bis zu den schwersten aus russischem Hanf und den feinsten aus Damast gefertigten Toiletten- g '^'^Taschentücher aus reinem Leinen, das Dutzend von 1 fl. 10 fr. an bis zu den feinsten Batist- und Ananas- 4 Geweben Tischtücher ans reinem Leinen, das Stück 10/4 Elle groß von 1 fl. 30 fr. an bis zu den feinsten und schwersten, g- Wischtücher ans reinem Leinen, das Dutzend von 2 fl. an, ä Oberhemden, das Stück von 1 Thlr. an, ö Oberhemden - t^insütze, rein Leinen, das Dutzend von 2 Thlr. ein, A Aranzendecken, rein Leinen, in allen Farben, daö Stück von 1 fl. 45 kr. an, 5* Tifchgedecke mit 4, 6, 12, 18, 24, 36, 48 und 72 Servietten in Drell, Jaquard und Damast. Wappen und Namen werden in 2 Monaten auf das Schönste eingewebt. § Fefte Preise. I Die geehrte» Bewohner Gießeuö und Umgegeud, welchen die flieellität meiner Maure bekannt, ersuche höflichst, ihre Einkäufe zu wiederhole». Die Herrschaften, welche» meine Fabrikate noch unbekannt s'uv, können den Betrag für zu kaufende Artikel erst nachdem sie sich von der Gute und iRecllitdt derselben überzeugt haben, In 1—2 Monate nach Bielefeld einsenden. Preise billigst aber sest. Sonnenstraße 1OS Sonnenstraße 1OS (ir>9-i) Die i in Darmstadt seidenenwollenen und gemischten Kleiderstoffen, Chkle«, rc., von Möbel- und Vorhangslosfen aller Art. — Für 3. Schlund, Schlohgasse. Motljncr Wcrliclntluiirft Frachtbriefe für die Matn-Weser-, Cöln Mindener und W. Klee, am Markt. empfiehlt (11.,.) (v m i 1 Fischbach, euerilweg. Schweineschmalz^ geräucherten Speck empfehlen I. A. B u s ch Söhn e 4588) I. Machsche wieder verkäuflich hergestellt. Schnelle Effcctuirung. Billige Preise. Austräge uciniittcll portofrei___ 4587) Ein braves Mädchen, das in der Hausarbeit noch nicht gründlich erfahren zu sein braucht, wird baldigst zu miethen gesucht- Näheres bet der Exped. d. Bltts. empfiehlt sich im Färben von \ Bändern, Blonden, Franzen rc., w» ----------c r.. ~ k Kaufleute werden verblichene wollene und halbwollene Stoffe im Stück aufgesarbt und 4598) Ein tüchtiger Pferdeknecht, der die Oeeonomic versteht und in allem Fuhrwerk erfahren ist, sucht auf Weihnachten Stelle. Nähere Auskunft crtheilt PH. Müller, Dienstmann. 643) Thür- und Wrn(>= fchildcr, sowie Klinftelgriffc und Taffen werden mit beliebiger Schrift angefert^gt bet Wtlh. Balser Feinste (Gothaer (Servelatwurst 4580) Eine Frau sucht Monatstellen. Zu erfragen bei Friederike Reinschmiedt, Sonnenstraße B. 59. Vermischte ^Anzeigen. Turnverein. (Generalversammlung Freitag den 4. October, präcis 9 Uhr, in 'ber Turnhalle (Eingang von der Anlage aus). Tagesordnung: Antrag auf Verschiebung des Vereinsfestes. (4577) Der Vorstand. zu vermiethen und gleich zu beziehen bet < Karl Spenge! Wtttwe. , ___ -U)7o) «ine Stube mit unbimi nebft Oberhosstsche Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtliche« ***e1™ ”51?”£«»».«»... ISormulare, flnb ju Wwi bei ■ ' Wohniings - Leründcruiig. 4565) Von heute an wohne ich im Nebenbcm des Herrn Pitthan, früheres „Gasthaus zum Adler" in der Wallthorstraße. Der Gingang befindet ich zwischen den Herren Schuhmacher Haßler und Metzger Malkomesins Valentin Herdt, Glaser. "4538) Etn Spinnrad und Haspel ist billig zu verkaufen. Asterweg Vit. A 108. 4597) Ein zugelaufener Hund kann gegen Erstattung des Futtergeldes und der Jnserat- gebühren in Empfang genommen werden in Vit. A- Nr. 147, Wallthor. 4530) Mehrere Kanarienvögel sind auS einer Hecke entflogen, dem Wiederbringer chic sehr gute Belohnung bei der Exped. d. BlttS.__ 4579) Ein Kindermädchen vom Vande wird zum sofoitigen Eintritt gesucht. Nähere- bei der Exped. d. Bltts. A. Frank ans Bielefeld, im Hause des Herrn Dr. Mettenheimer Svinieiistraße 108. 4595) Mnllrnth - 4del Nachtlichter sind wieder rin- getroffen. 3. A. Busch Söhne. S Leere Lemenlsäster, einige Hundert, zur Aufbewahrung von Steinkohlen, Eokeü, Asche, Kartoffeln u. dgl. geeignet, sind » 15 Kreuzer per Stück ab^m ßcbm beim E) t e st c n e r (M nSwe r k. 8 .^crrcnfticfcl in reicher Auswahl zu den billigsten Preisen empfiehlt Daniel Sckmiall, vormal« D. B? oog, schlohgasse B. 2. Vcrmiethimgcil. 4424) Der 3. Stock in meinem Hause, E. 97, Alicenstrastc, ist pr. 1. November zu vermiethen.__________________H. 91 d a m i. 4355) 3n meinem neuerbauten Hause in der Frankfurter Straste ist der zweite Stock ganz oder thetlweise zu vermiethen. _____________ I. HaggcnmÜller. 4:>90) Etn B/ansardculogis ist 311 vermiethen und sogleich zu beziehen. Neue Anlage 34._______________________________ 4591) Ein niöbltiteö Zimmer ist zu vermiet hen bet Voui« Scharina n n, __Schlohgasse._______ 1592) (>Hn geräumiges, freundlich gelegenes möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei______________Voiti« IHufd) Wittwe. lkrr^ t) Das seitber von Fran Oberpfarrer Seip bewohnte Familienlogis im Brnbl' scheu Hanse am Brand ist dnrcb deren L^eftznft zu vermiethen und alsbald zn beziehen. 4Wß) Porzügitchci füget Aepfelwcin ist zu haben bei Voiti« "Zusch Üßiltiue. 4582) Ein gcdrauchicS, ubev nod) gut erhaltenes Tafelclavier ist zu verkaufen. 9tähcre« bei der Exped. b Bitt«. 4581) Ein sehr schönes FainiltcnlogtS zu vermiethen und bald beziehbar. ____________Wcovfie Wenzel, Kreuz. 4547) Zwei kleine unmöbUrte Zimmer! mit Kammer sind an eine ruhige Person' Webaction, Druck und Verlag der Brüh loschen Uuiv^-Druckerei (F r. Ehr. Pietsch) hi Gießen.