IT, III, er, Weisses Ansehen ife, "ewwd?htea ”nd ™ ^Udl’ «ch .eh. «ser, ^k, Theer etc. °^°°°> ohne jeden g der Winterkleidunp- licfiflt Clemkohlenhanb- ocie mit 2OUÖ fl. Ein- irts bei der Expedition meine Siefleb fudje ich einige ter. & mögen - solche melden, ndr^rr Branche sen t. Powalky, Cassel. fMchäelU Dienstmädchen cbe» die SW nerfeben kann it versteht. Na- oeg Lit. C. 68. 5»» jSläa tm, *4««[»3* >gi l einen hiesigen d ein sauberer 'knecht zum so- ? iltritt gesucht.! 'ie Expedition PrriL vinreljährig 1 fl. 12 ft. mit Dringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition- Canzleiberg, Vit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Mr. 206. Dienstag den 3. September 1872. Amts i eh e r t heil Bekanntmachung. m „e Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 14. Juni d. I. bringen wir hiermit weiter zur Kenntniß der Betheiliaten, daß die nächsten Prüfungen in folgender Weise vorgenommen werden: 71 Freitag den 6. September d. I. und folgende Tage, für diejenigen Angehörigen des Großherzogthums, welche in den Jahren 1852 und 1853 geboren sind; Dienstag den 10. September und folgende Tage, ^e^3-en Angehörigen des Großherzogthums, welche im Jahre 1854 geboren sind, sowie die Angehörigen eines anderen Staates, welche nach $ 20 der Militar-Ersatz-Jnstruction im Großherzogthum gestellungspflichtig und in den Jahren 1853 und 1854 geboren sind; Freitag den 13. September d. I. und folgende Tage, für sämmtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1855 geboren sind. Die Prüfungen beginnen an jedem Tage Morgens 8 Uhr im Locale der Polytechnischen Schule dahier. Darmstadt, den 22. August 1872. Großherzogliche Prüfungs-Commission für Einjahrig-Freiwillige. Der Militär-Vorsitzende: Der Civil-Vorsitzende: Pabst. Strecker. Politischer T h e r L. Das republikanische Frankreich darf den Tag seiner Geburt, den 4. September, nicht feiern, und den Soldaten der Republik ist es verboten, republikanische Journale zu lesen, selbst dasjenige nicht, in welchem der Dauphin der Republik, Herr Gambetta, die Grundsätze seiner Republik entwickelt. Motivirt werden diese Verbote mit der notwendigen Rücksicht aus die Befestigung der conservativen Republik und des öffentlichen Vertrauens, dessen man zur glatten Ausführung der großen Finanzoperationen nicht entbehren könne. Herr Thiers, welcher sich schon vor Moncten dafür verbürgte, daß die materielle Ordnung in Frankreich keine Gefahr mehr laufe, scheint es jetzt vor Allem darauf abgesehen zu haben, Beruhigung in die Gewüther zu verpflanzen oder ihnen doch jedenfalls die Direktion zu geben, welche ihm paßt; denn die konservative Rcpub'ik ist ja doch eben nichts Weiteres als — Herr ThierS. Unter diesen Umstanden gewinnt eine an sich schon auffällige Erscheinung, deren erstaunter Zuschauer das französische Volk ist, soweit eS nicht von derselben mit ergriffen wird, eine ganz besondere Bedeutung. Frankreich ist das Land der „Wunder" geworden und namentlich im Süden ist das Wallfahrten nach alten und neuen Wallfahrtsorten epidemisch geworden; nicht bloS in den niederen Kreisen der Bevölkerung, nicht bloS in legitimistischen Sphären, in welchen religiöse Exaltation allezeit gepflegt wurde — in Paris selbst bereitet sich eine „Nationalwallfahrt" unter Anführung der Frau Marschallin Mac Mahon vor. Auffällig nennen wir die Erscheinung, wenn wir sie in Vergleichung bringen mit Allem, waS in Frankreich geschehen ist und noch geschieht, um All-S, was Religion heißt, zu vernichten; doppelt auffällig wegen der Richtung, in welcher sich die anscheinende Reaktion der religiösen Stimmung gegen die fortgesetzten Attentate der GlaubenSlostgkeit und des fanatischen Atheismus vollzieht. Der Wunderglaube ist in Frankreich so mächtig geworden, daß die Bischöfe ohne Weiteres auf ihn recurriren können. „Scheint es euch nicht in der That" — ruft der Bischof von Angres, indem er die Gläubigen zu einer Pilgerfahrt nach „La Puy Notre-Dame'^ein- ladet — „daß die Wunder der himmlischen Gnade sich in denselben Verhältnissen vermehren, wie diese frommen Wanderungen, deren Schild wung uns täglicherbaut? Eine ungläubige und frivole Welt verlangt — Wunder; und siehe da, die überirdische Gewalt tritt mit unwiderstehlicher Klarheit in diesen wunderbaren Heilungen hervor, welche allen Berechnungen und Prophezeiungen d-r Wissenschaft spotten, in jenen Bekehrungen von Seelen, welche der Strahl der Gnade an gesiern noch unbekannten Wallfahrtsorten erreicht, und zumal in diesen beständigen Wundern einer jeden menschlichen Beistandes beraubten, von den Mächtigen der Erde verfolgten o^er verrathenen Kirche, die sich trotz aller Angriffe und Verleumdungen auf der ganzen Oberfläche des Erdballs stärker und blühender als jemals erhebt!" Herr Thiers muß in diesem Umsichgreifen des Mirakelglaubens keine Gefahr für ^le innere Ordnung Frankreichs erblicken, er, der Voltairianer, muß in dieser Richtung, ticr Geister wohl gar eine Unterstützung seiner „conservativen Republik" erkennen, wrlche sich jedenfalls auch von den Debauchen des Unglaubens zu erholen hat. Gleichwohl müßte er scharfsichtig genug sein, um zu bedenken, daß bei dem Umsichgreifen dieser Richtung des .eligiösen Empfindens vor allen Dingen dem Clerus neue und starke Hebel des Einflusses auf die Volkssiimmung in die Hand gegeben werden — und so sehr auch He>r Thiers b'Sher das Bestreben an den Tag gelegt hat, mit dem Clerus in möglichst gutem Einvernehmen zu bleiben, 1° ist er doch jedenfalls Autokrat genug, um nicht zu wollen, daß ihm ein Ver- hältniß, dessen er sich aus Zweckmäßigkeitsgründen nicht cntjchlagen wollte, als eine Nothwenvigkeit auferlegt werde. Vielleicht aber erklärt sich die Passivität der. französischen Regierung gegenüber den ProcessionS - Agitationen und giebt der letzteren auch eine noch wenig beachtete Bedeutung, wenn man hört, daß unter den Motiven der Wallfahrts- Unternehmen regelmäßig die Bitte „um die Befreiung des Vaterlandes" figurirt. Der Mirakelglaube nimmt also zugleich eine nationale Färbung an, und Herr Thiers kennt ja die Geschichte Frankreichs gut genug, als daß man ihm nicht eine politische Speculation auf die Gewalt des Wunderglaubens zutrai in könnte. Herr Thiers ist freilich kein Materialist; wie man hört, arbeitet er an 'iner Geschichte der Philosophie, welche hauptsächlich die Tendenz verfolgt, die Absurdität des Materialismus bloszustellen; es wäre aber doch ein pikanter Zug des Schicksals, wenn grabe er an eine miraculeufe Befreiung Frankreichs dächte, während er in Trouville Schießversuche anstellt und scheinbar aö’ sein Sinnen und Trachten auf Organisation einer Armee richtet, wie sie Frankreich noch nie gehabt hat und — niemals nöthig haben wird, um sich den Frieden zn bewahren. Die Widersprüche sind auf dem Gebiet der „conservativen Republik" sehr dicht gesäet, und es mag immerhin sein, daß der philosophische Präsident der Republik auch an ein Wunder zur Retablirung Frankreichs in seinem Sinne glaubt; aber sicher schwebt er schon jetzt in Gefahr, sich durch sein Cokettiren mit rem französischen Clerus in eine Politik hineindrängen zu lassen, welche mit den wahren Interessen Frankreichs schwer zu vereinbaren sein wird. Wenn der Bischof die Erstarkung der Kirche, trotz aller Drangsale, für das Hauptwunder der Gegenwart erklärt, so werden doch sicherlich alle Gläubigen sich berufen fühlen, für dieses Wunder Zeugniß abzulegen gegen diejenigen, welche der Eistarkung der Kirche entgegen sind oder an dieser Erstarkung nicht mitwirken wollen. Deutschland. Darmstadt, 31. August. Zu Ehren Seiner Kaiserlichen Hoheit des Kronprinzen fand gesiern Abend in den Räumen der Vereinigten Gesellschaft ein Fest- ball statt Seine Königliche Hoheit der G.oßherzog, I. I. Gr. Gr. H.H. die Prinzen Karl, Alexander, Ludwig und Wilhelm, I. I. K. K. H.H. die Prinzessinnen Karl und Ludwig wohnten demselben cn. Der Ball war ein sehr glänzender und außerordentlich besucht. Unter den Theilnehmern befanden sich die Spitzen der Civilbchörden, die hier anwesenden Commandeure der verschiedenen Truppen- theile der Großh. Division, der Bürgermeister der Residenz Darmstadt, der Königi. Preußische Gesandte, sowie eine große Zahl von Civilbeamten und von Offizieren der hiesigen Garnison und der dermalen hier und in der Umgebung liegenden Regimenter. Seine Kaiserliche Hoheit unterhielten sich mit einz Inen der An- wejenden und verließen den Ball ebenso wie Seine Königliche Hoheit der Groß- herzog und die Mehrzahl der anderen Mitglieder des Großherzoglichen Hauses nach etwa einstündiger Anwesenheit. Darmstadt, 31. Aug. Der „Allg. Ztg." wird unter vorstehendem Datum geschrieben: „Die Ministerkrisis ist in ihr zweites Stadium getreten, und an entscheidender Stelle steht Der Entschluß fest, mit dem seitherigen Ministerium cm Ende zu machen. Bereits gestern Abends, auf dem Balle, welchen die hiesige „Vereinigte Gesellschaft" dem Kronprinzen des deutschen Reiches gab, wurde die Nachricht vertraulich mitgetheilt. Heute erblickt man eine Bestätigung desfl.ben in dem Umstande, daß Geh. Rath Hofmann seine für gestern bestimmte Abreise nach Berlin nicht angetreten hat. Alles hofft auf eine durchgreifende Veränderung. Ministerlisten mit all-'N möglichen Namen schwirren bereits durch die Luft." Darmstadt, 31. Aug. Es verlautet mehrfach, baß die langerwartete Dor- läge der Regierung, die Wahlen der Abge ordneten betreffend, vor mehreren Tagen an die Stände gelangt sei; der Entwurf soll von dem Census bei der Wählbarkeit absehen. An die hiesigen Abgeordneten ist indessen der Entwurf noch nicht 1 gelangt. (Main-Ztg.) Berlin, 30. Aug. Kaiser Wilhelm traf heute Abends 9*/2 Uhr iw neuen Potsdamer Bahnhof hier ein und wurde durch den Großfürsten Nicolaus, den Prinzen Karl, sämmtliche anwesende Minister, hohe Generale und Hofbeamte, sowie durch Bürgermeister und Stadtverordnetenvorsteher daselbst begrüßt. Das Aussehen des Kaisers ist gesund und kräftig. Die Ankunft der Kaiserin steht morgen früh bevor. — Der „Corr. Stern" zufolge wird am Namenstage des Kaisers Alexander (11. Sept.) in der Kapelle des russischen Botschafters eine Gottes- dienstfeier stattfiuden. Die Abreise des Kaisers von Oesterreich erfolgt, nach dem- selben Blatte, am 10. September. Berlin, 31. Aug. Nach der bisherigen Stellung der katholischen Geistlichkeit zu den Jesuiten durfte man allerdings voraussetzen, daß selbe mit großem Eifer dahin streben werde, von der Wirksamkeit, wenn nicht von den Nieder- laff'Mgen des Ordens so viel als möglich zu retten. Man konnte aber nicht ahnen, daß die katholische Geistlichkeit sich zu der Behauptung versteigen werde, daß die katholische Kirche gar nicht ohne Jesuiten bestehen könne. Diese Auf- saffung wacht sich aber jetzt in der That sowohl in der klerikalen Presse, als auch in den Gesuchen breit, in welchen katholische Bischöfe beantragen, daß die in ihrer Diöcefe lebenden Jesuiten zur ferneren Verwendung in Kirche und Schule gelassen werden möchten. Die Bischöfe können also nach ihrem Geständniß nicht ohne die Jesuiten das kirchliche Bedürfniß ihrer Diöcese befriedigen! Das ist eine ebenso unwürdige, wie das Ansehen der katholischen Kirche in Deutschland gefährdende Erklärung, um so unwürdiger, als sie gar nicht ernst gemeint ist. Als die Reichs- regterung das Gesetz gegen die Jesuiten vorlegte, wurde dasselbe u. A. auch mit der Behauptung bekämpft, daß die Zahl der Jesuiten in Deutschland so klein sei, und daß kein Gesetz erforderlich wäre, um diese Handvoll Menschen lahm zu legen. Nun plötzlich behauptet man, daß diese Handvoll Leute die Hauptstütze der Kirche bilde und für die Bedürfnisse derselben unentbehrlich sei. Die Bischöfe konnten sich und der katholischen Kirche wohl kaum in mehr erniedrigender Weise ein ArmuthSzeugniß ausstellen; man wird es aber auch billig finden, daß von Seiten der Regierung auf solche unmotivirte Gesuche nicht die geringste Rücksicht genommen wird. Während die jetzige klerikale Agitation darauf ausgeht, durch Gründung von Katholikenvereinen und dergleichen wiederum eine Fluth von Petitionen und Resolutionen über Vergewaltigung der katholischen Kirche an den Landtag zu bringen, ist, wie die „Köln. Ztg." erfährt, auch die Regierung damit beschäftigt, Material zu sammeln, um die agitatorische Thätigkeit der katholischen Bischöfe in Preußen, namentlich bezüglich der Förderung ultramontaner und erweislich reichsfeindlicher Blätter festzustellen. Es stehen in dieser Beziehung sehr interessante Ausschlüsse über das Vorhandensein und die Förderung älterer, sowie über die Plane zur Begründung neuer katholischer Blätter zu erwarten. München, 1. Sept. Gutem Vernehmen nach hat Minister v. Lutz bis heute Morgen die schriftliche Genehmigung seines Entlaffungsgesuches noch nicht erhalten, dagegen hat Frhr. v. Gaffer den ausdrücklichen Auftrag zur Bildung eines neuen CabinetS erhalten, da die übrigen Minister, mit Ausnahme des KriegSministerS, auf die Nachricht von seiner Berufung ebenfalls demifstonirten. Bomhardt, den v. Gaffer zum Justizminister ausersehen, hat aus Gffundheits- rücksichten abgelshnt; statt deffelben beabsichtigt Gaffer, den Appellationsgerichts- director Kurz in Aschaffenburg zum Eintritt in das Cabinet zu bestimmen. München, 2. Sept. Wie versichert wird, ist es Freiherrn v. Gaffer noch nicht gelungen, dem Könige eine Ministerliste vorzulegen. Frankreich. Paris, 29. Aug. Nachdem der „GauloiS" einen Brief veröffentlicht hat, worin der Chef des Generalstabs des Gouverneurs von Paris dem Oberst Stoffel mittheilte, baß derselbe eingeladen sei, seine Anrechte auf die Pensionirung geltend zu machen, und nachdem eine nicht selten inspirirte Correspondenz der „Jndepen- dance belge" diese Angabe in Abrede gestellt hat, heißt es jetzt, der Oberst sei mit der Abfassung einer Broschüre beschäftigt, in welcher er die Motive seiner Entlassung aus dem aktiven Dienste darlegt. Die Genauigkeit dieser Nachricht müssen wir dahingestellt sein lassen. Wir glauben jedoch zu wissen, baß der Oberst vorzugsweise deßhalb eine persona ingrata höchsten Ortes geworden ist, weil er in der Vorrede zu der Sammlung seiner militärischen Berichte aus Berlin sich in allerdings sehr ungebührlichen Ausdrücken über Herrn Thiers vernehmen ließ. Er nannte dort eine Lüge die Behauptung beS Herrn Thiers in der Affemblse, baß der Fürst v. BiSwarck ihm Concessionen gemacht habe, und eine Lüge die Worte des Herrn Thiers: „Niemals ist eine Assemblee mit größerer Freiheit gewählt worden." Man kann überzeugt davon sein, fügt Herr Stoffel hinzu, daß Herr Thiers gesagt haben würde: „Niemals sei eine Affemblö: mit weniger Freiheit gewählt worden," wenn man ihn statt in 15 Departements in keinem Departement gewählt hätte. Man begreift die Empfindlichkeit des Präsidenten der Republik, aber es müssen doch noch andere Motive vorliegen, welche das Verfahren gegen den Obersten rechtfertigen ober erklären. Er hat sich übrigens auch den Haß der radikalen Partei zugezogen, indem er an einer anderen Stelle seiner Vorrede die Mitglieder des Gouvernements der nationalen Verthei- digung eine Bande unfähiger Abvocaten von gemeiner Natur nannte. Italien. Nom. Die zum so und so vielsten Male aufgetauchte Nachricht, daß der heilige Vater Rom verlassen werde, scheint bet ihrem letzten Auftreten denn doch nicht jeden Grundes entbehrt zu haben. In Kreisen, welche mit der fraglichen Botschaft in Wien verkehren, wird eine bemerkenSwerthe und vielfach überraschende Aeußerung des Präsidenten der Republik colportirt. Vor drei oder vier Wochen soll wirklich und in nahezu formeller Weise in Versailles angefragt worden sein, ob der heilige Vater auf ein Asyl in Frankreich rechnen dürfe. „Der Papst — soll Herr Thiers geantwortet haben — wird mit geziemender Ehrerbietung empfan- gen werden, aber das Papstthum hört auf, wo die französischen Grenzpfähle stehen." England. London, 31. Aug. Der Strikt der Maurer ist beendigt. London, 2. Sept. Der „Telegraph" erfährt, daß ein Telegramm eingetroffen sei, wonach in Honduras eine Insurrektion ausgebrochen wäre; die In-! surgenten wären siegreich und hätten die Eisenbahn zerstört. I Dublin, 2. Sept. Anläßlich de- Jahrestage- der Einnahme Rom- wer» den zu Gunsten des Papstes große Demonstrationen vorbereitet. Abends soll ei« Meeting unter den Auspicien des Cardinals Cullen wegen der Besetzung Roms protestiren. Amerika. Newyork, 30. Aug. Der Dampfer „Metis", welcher zwischen Newyork und Providence fährt, ist mit einem Schooner gestern Nacht während eine- Sturmes zusamwengestoßen. Der Dampfer „Metts" sank, 60 Personen sind ertrunken. Newyork, 2. Sept. Schatzsecretär Boutwell hat den Verkauf von 4 Millionen Bonos ongeordnet. Vermischtes. * Bekanntlich wird „unserem Fritz" bei seiner gegenwärtigen Jnspectionsreise nach den Garnisonen der süddeutschen Truppen überall der herzlichste Empfang zu Theil. Am 21. o. Mts. befand sich der Kronprinz in Ulm und nahm an einem in der „Friedensau" zu seinen Ehren Abends veranstalteten Gartenfeste Theil. Bei dieser Gelegenheit, wo dem Sieger von Wörth vielfache Huldigungen entgegengebracht wurden, begrüßten ihn auch sechs Jungfrauen in Altulmer Tracht mit rothen Zöpfen bepudertem Haar, mit Silber verbrämten Miedern und Röcken. Eine dieser Jungfrauen kredenzte ihm mit einer altdeutsch gehaltenen Ansprache ein Glas Ulmer Bier die zweite überreichte zum Mitbringen nach Berlin ein Ulmer Zuckerbrod, und die dritte beschenkte den hohen Gast mit einem Ulmer Maser-Pfeifenkopf mit Silber beschlagen unter den scherzhaften Worten: Ein Ulmerkopf, wie Jeder weiß, Der bricht nicht und wird nie zu heiß. — Ich hab's gehört und gern geglaubt, Daß Sie das Rauchen Euch erlaubt. Ja, sagt der hohen, holden Frau: „Der kommt von Ulm, aus der Friedrichsau." Local-Notizen. Gießen, 2. September. Die Sitzungen des Schwurgerichts vom 4. Quartal 1872 werden Montag, d en 7. October d. I., Vormittags 9 Uhr, unter dem Vorsitze des zum Präsidenten des Schwurgerichtshofs ernannten Großherzoglichen Hof, qerichtSrathS Herrn Buff, beüehungSweise des zu dessen Stellvertreter ernannten Großherzoglichen HofgericktSrathS Herrn Völcker ihren Anfang nehmen, weshalb in der heutestattgehabten öffentlichen Sitzung Großherzoglichrn Hofgerichts der Provinz Oberhessen die Haupt- und Er. gänzungSgeschworenen in folgender Ordnung auSgeloost wurden. I. Ergänzungs-Geschworene: 1) Wilhelm Briel, HofgerichtSadvocat, 2) Dr. Johann Baptist Wetter, Professor, 3) Adolf Zinßer, Weinhändler, 4) Theodor Wortmann, OrtSgerichtSvorsteher, 5) August Wieffell, Bauaccessist, 6) Wilhelm Wolf, HofgerichtSadvocat, 7) August Noll, Bäcker, 8) Otto Schmidt, Weinhändler, 9) Georg Christian Sprnck, Specereihändler, 10) Julius Wallach, Leinwandhändler, 11) Siegmund Bock. Cigarrenfabrikant, 12) Dr. Karl Zöppritz, Professor, sämmtlich in Gießen. II. Haupt-Geschworene. 1) Jacob Himmelreich, Bürgermeister in Ober-Eschbach, 2) Friedrich Diehm II., Fabrikant in Lauterbach, 3) Karl Muhl, HofgerichtSadvocat in Gießen, 4) Ferdinand Reatz. HofgerichtSadvocat daselbst, 5) Johann Christian Retter, Ellenwaarenhandler daselbst, 6) Wilhelm Faber, Oeconom daselbst, 7) Adam Appel, Papierfabrikant in Keffelbach, 8) Heinrich Dietz II., Müller in Griedel, 9) Johannes MöbS III., Bürgermeister in Nieder-Mörlea, 10) Ludwig Lauer, HofgerichtSadvocat in Gießen, 11) Andreas Weidig IIL, Bierbrauer daselbst, 12) Karl Friedrich Wicke, Müller in Harheim, 13) Friedrich Barth, HofgerichtSadvocat in Gießen, 14) Ludwig Hofmann, Pachter in Hof-Gill (Muschenheim), 15) Heinrich Lanz, Oeconom in Groß Karben, 16) Fritz Karl Bücking, Lederhändler in Alsfeld, 17) Georg Münch I., Bürgermeister in Harbach, 18) Heinrich Diehl, Landwirth in Münch-Leusel, 19) Friedrich Philippi, Müller in Büdesheim, 20) Arnold Kleinen, Packtuchhändler in Altenschlirf, 21) Philipp Reimer, Müller in Gambach, 22) Franz Otto, HofgerichtSadvocat in Gießen, 23) Leopold von Deines, Pachter in Büdingen, 24) Valentin May, Müller in Maffenheim, 25) Johann Tröller, Müller in Angerod, 26) Karl v. St. George, Landwirth in Altenburg, 27) Reinhard Prinz, Posthalter in Grünberg, 28) Georg Brückmann. Pachter in Ilbenstadt, 29) Heinrich Kalbfleisch, Müller in Billertshausen, 30) Heinrich Korell II., Landwirth in Leusel. Gießen, 3. September. Das gestrige Jugendfest ist allem Vernehmen äußerst gut und vom herrlichsten Wetter begünstigt abgelaufen. Eine zahllose Menschenmaffe bewegte sich nachdem Philvsophenwalde, um sich mit der Jugend zu erfreuen. Da« fröhliche Treiben wurde durch Nichts gestört und um 7 Uhr Abends zog die Menge zufrieden und heiter nach Hause. ES muß anerkannt werden, daß, waS Arrangement der Spiele anbelangt, von den betr. Herren alle- Mögliche geleistet worden ist und denselben der Dank gebührt. — Leider wurde bei dem Hingange zum Philosophenwalde ein kleines Mädchen von einer Chaise überfahren. Ob die stattgehabte Verletzung bedeutend ist, konnten wir nicht erfahren. Jedenfalls war eS unverantwortlich von dem Kutscher auf einer vollgedrängten Straße im raschen Schritt zu fahren. Jur Abwehr. Vorläufig auf das „Eingesandt" vom 1. c. einige Worte; später mehr von Seiten aller Betheiligten. Das „Eingesandt" bez. des Brandes a. d. Liebigshöhe denunctrt zunächst eine Uneinigkeit beider hiesigen Feuerwehren, welche bei bem frag!. Brande durch widersprechende Befehle des Hauptmanns der einen und des Obmanns der anderen Feuerwehr, und weiter gar durch Verspottung des einen Theiles durch den anderen rc. an den Tag getreten sein soll. Da ich des heftigen Windes wegen das Feuersignal nicht hörte, so kam ich, durch einen Mann unseres Corps abgeholt, erst um 3/<12 Uhr auf den Brandplatz. Bis dahin hatte in Abwesenheit auch meines 1. Vertreters der 1. Obmann unseres Corps über letzteres das Commando geführt, während der Hauptmann der Gail'- schen Feuerwehr schon vor mir auf dem Platze war. Hiernach scheint es, daß die Rüge sich auf angebliche Vorfälle vor meinem Eintreffen bezieht. Dies muß ich um so mehr anneha fomnu' Obleut Wl Ausgal ster de> DM» viaueen KM MS MSU Wi ? bit suche ften§ tü>e und wem wird. E den durch D' bei Bed> October Einsende' der Web aus die' ich nicht E Feuerwei Wverne müßte, I unb Höchs mir von! natürlich gen Folg« ganz unöi das geme weiter ge Opfer er die Stinn Gi< Fra tot Specul lausen, als alle hin fü tionSeffttter g«. Cred 'Ml 4091 Giehen-Fu sowie die I sonmzüge vo Abfahrt w » « » n * » « n • n * N " u " II Ankunft in o m Zn V ? Uhr 7 M !ahrt des verschoben f! K UN! s 10 Uhr tn G --Ließey Bek UM **, den ■ k. 8. eom 4 Quartal 1872 Gänsacker stücks konnte wegen des auf der Liebigshöhe vüra Jtatyxiina09 0 uyr aus Der ^-brochenen Brandes nicht abgehalten Wieseck, den 2. September 1872. wird nunmehr ©rofibmoalidie SBüraermeifterpi ' von Fulda nach Gießen: und Nieder-Bessingen. Zusammenkunft zu Mühlsachsen. im Versteigerungen. k. 8. k. 8. 8. 8. 8. 8. 8. k. k. k. Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Dia conto 993/4 10478 1751/s 93 873/8 105 1181/8 Die Versteigerung des Grummetgrases bei der Stadt Gießen. Montag den 2. und Dienstag den 3. Sep- 8. 921/4 8. 1067g 8. — 8. 106'/, Gemarkung Burkhardsfelden. Montag den 9. September, Vormittags präcis 9 Uhr, Mönchwiese und Strauchwaldwiese, Ganzen 67 Morgen. 1,en Troßhkrjoglichtn Hof, l(t nannten Grafhuzog- Hi der heute KattgehM, wa die Haupt- uni Er» Mittwoch den 4. September d. I., Vormittags um 11 Uhr, auf dem Rathhause stattfinden. Gießen, den 31. August 1872. Cassel, den 29. August 1872. Z1,, Königliche Direktion der (408b> Main-Weser-Bahn. Umfassenderes Geschäft war nur van Antwerpenern zu Cisenbahnwerthe blieben heute vollständig vernach- DaS Gleiche gilt von Prioritäten. Oesterreichische Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. 4074) Die auf heute Vormittag bestimmt gewesene Versteigerung vorbemerkten Grund- 4093) Nächsten Freitag den 6. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll das Grummetgras von den Auwiesen des Herrn Postmeister Kemp ff Erben in dem Do rfeld'schen Garten dahier versteigert werden. Wieseck, den 2. September 1872. Lang, Bürgermeister. Grummetgras-Versteigerung bei der Stadt Allendorf a. d. Lda. 4094) Donnerstag den 5. September l. I., . „ . von Vormittags 9 Uhr an, soll das Grummetgras von den städtischen Wiesen öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist in Allendorf selbst, oder auch an der Dörnbachswfese. Allendorf a. d. Lda., den 2. Sept. 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. Wagner. Weelmel. Amsterdam k. 8. 98 d„. btt Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 2. September. Bei anhaltend schwierigen Geldverhältniffen, welche der Spekulation das Leben sauer machen, zog eS die Majorität unserer Boursscrö vor, zu verkaufen, als auf das Ungewisse hin sich noch mehr zu engagiren. BlS zum 12. September find alle hier für Rechnung des fcanzöfischen Tresors ruhenden Gelder definitiv gekündigt. Specula- tionSeffecten verkehrten daher wesentlich matter und gingen bet ziemlich schwachem Geschäft niedriger. Creditactien, relativ am meisten gehandelt, waren bei 3633/4 zu haben und StaatSbahn- Nach schrtft. Soeben erfahren wir, daß der neueste Ausweis der Frankfurter Bank ein ziemlich ungünstiger sein soll, indem sich die Noten und der Baarvorrath bedeutend vermindert haben. OfficielleS ist indeß noch nicht bekannt. Anlehenalooae. Darmstädter fl.50Loose 200 n »25 „ 551/4 Kurh. 40 Thlr. Loose 721/8 Nassau 25 fl. 45'/r Braunschweiger 22Vs 30/o Oldenburg, ä 40Thlr. 38 Vö 40/0 bayr. Präm.-Ani. 113 4% badische Loose — Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsiooae — 1860r Loose 951/z 1864r „ — tteldjsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 191/2 — 20i/a Engi. Sover. 11 47—49 Buss. Imper. 9 43—45 Dollar in Gold 2 24i/2 257, k. k. k. । k. m. । I. l 4% Bekanntmachung. Zusammenkunft an der Saubrücke, nächst 4080) Der 10. Nachtrag bcr Pemmuhle. zum Tarif für den Local- Gemarkungen Mühlsachsen, Ober- Verkehr vom 1. Februar 1869, und Nieder-Besstngen. zt. , t Zusammenkunft in der Mönchwiese. Grummetgras - Versteigerungen der Die Ausgebote geschehen in Abtheilungen Fürstlich Solmstschen Rentei Sich. |öon ein bis zwei Morgen. Gemarkung Lich. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird 4001) Donnerstag den 5. September, Zahlungsfrist bis Martini l. I. gestattet. cmi r < Bormittags präcis 8 Uhr, o:* Kpn or siufliift 1872 Wiesen der Peinmühle gegenüber, den Wiesen- Ll^z bcn 4U0U,t gründ herab bis zum Bleichgarten am Dietert, Fürstlich Solmsische Rentei Lich. zusammen 120 Morgen. Kreutzer. ’erÄfhnfc,?n§t£il‘ 'KM enthaltend vom 1. September c. ab gültige Be- Die Anschaffung eines Wafferzubringers endlich ist beschlossen und ein solcher bet Beduws in Aachen bestellt, der mit Haspel und 1000' Schlauchlänge noch im October Eintreffen wird. Es geschieht nur zur Andeutung der Oberflächlichkeit des Einsenders, wenn ich bemerke, daß, abgesehen von Dampfmaschinen, kein Hydrophor der Welt eine Schlauchlänge besitzt und bewältigen könnte, welche von der Wieseck bis auf die Liebigshöhe reichte. Nachdem ich so das Thatsächliche der eingesandten Anklage berichtigt habe, kann ich nicht umhin, mit dem Einsender noch ein ernstes Wort zu reden. Es ist mehr als unwahr und leichtsinnig, eine ernsthafte Uneinigkeit der beiden Feuerwehren zu behaupten, die, seit ich das Verhältniß kenne, mit einander in gutem Einvernehmen leben. Da ein solcher Zwiespalt zu den gefährlichsten Conflicten führen mußte, so kann die öffentliche Anklage desselben in der Einwohnerschaft nur Unruhe und höchste Bcsorgmß erregen, und durch die Diskreditirung der freiwilligen Corps nur von dem so schon nicht regen Eintritt in dieselben abschrecken. Wenn das auch natürlich nicht Zweck des „Eingesandt" ist, so wird bei Ueberlegung dieser nothwendi- gen Folge der Einsender sich doch sagen müssen, daß er mit seiner frivolen Anklage ganz unverantwortlich gehandelt hat. Unverantwortlich auch nicht blos in Rücksicht auf das gemeine Beste, dem er möglicherweise zu dienen vermeint haben kann, sondern weiter gegenüber den dermaligen Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehren, deren Opfer er nicht theilt, denen einen öffentlichen Makel anzuhängen er aber gleichwohl die Stirne hat. Gießen, am 2. September 1872. Otmar Weidig, Hauptmann der freiwilligen städtischen Feuerwehr. Die Versteiaeruna eines 4092) Das diesjährige Grummetgras 1 neruiig eines öon ben hiesigen Gemeinde-Wiesen soll Frci- ftaotlfchen Grundstücks am tag den 6. d Mts. versteigert werden Der Anfang ist zu demjenigen bei Wieseck des Morgens 10 Uhr in dem Dorfeld'- schen Garten und zu demjenigen bei Badenburg des Nachmittags 5 Uhr auf der Baden- • »Lr 8"'«f log 4 annehmen, als später, so weit ich weiß ein Mißstand der gerügten Art nicht vorge- actien wurden zu 360V2 per medio verkauft. Lombarden gingen zu ca. 2287, um. Auch fommen ist. Nach Prüfung D^altmsse kam ich m Besprechung nut unseren Bankefficten wurden heute wieder zu Realisationen herangezogen , was bei den stark erhöhten Obleuten zu dem Schluß, daß bei dem Wassermangel die brennende Haushalfte, Kursen sehr erklärlich ist. Die Kurse schlugen in Folge dessen auch hier theilwesse weichende Scheuer mit Treppenaufgang, mcht zu retten fet daß vielmehr nach Sicherung des Tendenz ein. wie z. B. bei Buubank, die für 408* zu haben war? Wechslerbank Aufgangs und Ruckzuges der Mannschaften durch Hakenleitern von Fenster zu Fen- hiellen fich fest auf der Samstagönotiz. r c ster der Hausgiebelwand alles Holzwerk auf der Scheuerseite der das Gebäude in zwei bemerken, welche zu 112:V4 gesucht waren. t?cr?en ?üsse und nach Ablöschung des läsfigt und war kaum ein Kurs zu erfahren, ^at> wieime gut von Prioritäten Oesterreichische Dachstuhleel auf idem^Wohnhaus der Feuerherd innerhalb der kahlen vier Scheuer-,Renten verhielten sich ruhig und von süddeutschen Bonds waren 50/0 Baven einen Bruchthrtl mauern dem Ausbrennen zu überlassen fet. Dieser einfache Plan machte nicht viele billiger. Continentalbaugesellschast bei guter Frage. 1860er Loose beliebt Ungarn eine Ad» Befehle nothlg, er wurde von der Gml'schen Feuerwehr nicht blos nicht durch Gegen-, besser. Amerikaner flau. ö 6 g roo,e oeuevt, Ungarn eine Idee befehle gestört, sondern von beiden Theilen Hand in Hand und confequent ausgeführt. Aber auch vor meinem Eintreffen ist auf beiden Seiten eingezogener Erkundigung zufolge, Nichts vorgekommen, was die fragt, öffentliche Rüge begründete. Indessen wird die Sache naher untersucht werden, ich bin aber überzeugt, daß der Einsender höchstens eine Mücke gesehen, aus der er einen Elephanten gemacht hat. Im Weiteren ist es richtig, daß 2 Schläuche geplatzt sind, aber keine Jnspection, und wenn sie nut der Stadtbrille geschieht, kann einem Schlauch ansehen, ob er platzen wird. Ein Schlauchmangel ist natürlich nicht eingetreten, die geplatzten Schläuche wurden durch andere ersetzt. ! Eingemachte Gurken empfehlen I. A. Busch Söhne. 4065) Ein Steinkohlcnhcrd, noch fast neu, ist billig zu verkaufen bei Sophie Plank, am Hamm. i Aetlem. 5% östr. F. St. E. B. 359 '/, Lombard. Bahn 228'/, Ladwigsh.-Bexbach 2021/2 Max bahn 1463/4 Bayer. Ostbahn 1383/s Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. — Oberhessen „ 813/4 Prioritäten. 3% Öster. Stsb.-Prior. 583/4 3°/o öst. s. Lombard 52 3% Livorneser 391/» 5% Toscaner 611/2 5% Elisabeth.-Prior. 853/< do. II. Emiss. 84 brtfi $ Herreo allti .1 w L ,1 1 f-hlt» In Verbindung hiermit wird 1) um den Anschluß an den vorbezeichneten um 8 Uhr 7 Min. Vormittags in Gießen eintreffenden Personenzug zu gewähren, die Abfahrt des Zuges 13 auf der Linie Gießen-Gelnhausen von 8 Uhr auf 8 Uhr 10 Min. verschoben; — 2) der um 6 Uhr 45Min. Nachmittags von Fulda abgehende Personen- zug 10 um so viel beschleunigt, daß derselbe statt 10 Uhr 10 Min. Nachmittags um 10 Uhr in Gießen eintrifft. Näheres ergeben die Anschläge auf den Stationen. Gießen, den 31. August 1872.______________________ Die Direktion. x, non Seb Mb*** Besondere Bekanntmachungen. Dberhesstsche Eisenbahnen. 4091) Vom 16. September d. I. anfangend, werden die auf unserer Linie Gießen-Fulda nach dem Fahrplan vom l.Juni d.J. courfirenben Schnellzüge 4 und 7, sowie die Localzüge 2 und 9 gänzlich eingestellt und an Stelle derselben folgende Personenzüge befördert: Freitag den 6. September, __________— - — 0—n- — Vormittags präcis 8 Uhr, stimmungen über Beförderung von Geld rc., Hamwiese, Krummwiese, Riedchen, Seewiese, ist bet allen Expedrttonen unserer Bahn Sautenkor, im Ganzen 136 Morgen erhalten. _____ Zusammenkunft zu Müblsacksen. BSrseajaachriciiteii. 2. September 1872. Preuss. 47,0/g Oblig. — Franki. 37,o/o Obi. 87 y2 Nass. 47a o/o Obi. 877, Kurhess. 4% „ 94 Gr. Hess. 5% Obi. — » „ 4% n 985/8 » n 37»% , 93 Bayer. 50/0 „ 1007, n 47,0/0 1jährige 100 7, „ 4O/o Ijährlge — Würtemb. 47z % Obi. 993/4 Baden 47,o/o Obi. 0. E. L. — Oesterr. Silberrente 653/4 „ Papierrente 61 Spanier, neuest. 30/0 293/8 Amerik. Bonds 1881r 997g w „ 1882r 957/8 , , 1885r 963/4 , w 1887r 973/g Aetien. Frankf. Bank 1437g Frank/. Vereins-Kasse 153 Darmst. Bankact. 529 Wien Bankactfen 946 Oest. Credit^ct. 364 Galizien 260 von Gießen nach Fulda: Nachm., Feilgebotenes. 4058) Fleckenseife wieder eingetroffen bei ___ I. A. Busch Söhne. 4052) Incarnat - Klecfaamcn billigst bei I. M. Schulhof. In I. Heuberger's Verlag in Bern ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben, in Gießen bei I. Ricker: Nach Amerika! Handbuch für Auswanderer nach eigenen Erfahrungen geschrieben, nebst einer Anleitung zur schnellen Erlernung der englischen Sprache- Von Conrad Conzctt. 8°. broch. Preis 15 Sgr.; 54 Kr. Rh. Ein zuverlässiger Rathgeber für den Auswanderer nach Amerika, der ihm treu und wahr über alles Auskunft giebt, was ihm für die Reise, den ersten Aufenthalt in Amerika, den Ankauf von Land und den Verkehr mit der Bevölkerung wissenswerth ist. Die Feuilleton-Beilage zur »Gartenlaube" nennt dieses Handbuch mit vollem Recht „ein wirklich redliches und gründliches Büchlein." tember 1872, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll das Grummetgras von den städtischen Wiesen öffentlich meistbietend versteigert werden und zwar: Montag den 2. September 1872 den Anschluß an den vorbezeichneten um von den Wiesen vor der Neustadt, am mhpn fPf-rfonpnuin in npmÄhron bi» 9rfi< Neuenweger Thor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckthal und Heegstrauch; Dienstag den 3. September 1872 von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und Hinteren Stolzenmorgen, der Hopfeneck, im Altentisch und Fernewald. Die Zusammenkunft findet am 'ersten Tage bei dem Neustadter Thor und am zweiten Tage in den Ochsenwiefen, auf dem Rödger Vicinalwege, statt. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 24. August 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V. d. B.: (3965) Felsing, Großh Beigeordneter. Abfahrt von Fulda. 5 Vorm., Abfahrt von Gießen 742 ff Großenlüder 515 ff ff Groß-Buseck 8 Salzschlirf . 530 ff ff Reiskirchen 85 ff Lauterbach . 54° ff ff Grünberg. 825 Wallenrod . 55s ff Mücke 835 ff Renzendorf. 65 ff ff Nieder-Ohmen. 840 ff Alsfeld 620 ff ff Burg- u. Nieder- ff Zell-Romrov 630 ff Gemünden 850 w u Ehringshausen . 650 ff ff ff Ehringshausen. 9 Burg- u. Nieder- ff Zell-Romrod . 920 Gemünden . 7 ff Alsfeld . 935 ff Nieder-Ohmen . 710 ff ff Renzendorf 950 Mücke. 7'5 Wallenrod 10 ff Grünberg . 7?5 ff Lauterbach 10'0 ff Reiskirchen . 740 ff ff ff Salzschlirf 1025 ff Groß-Buseck 750 ff Großenlüder . 1035 Ankunft in Gießen 87 Ankunft in Fulda 11 3925) Ein großes Familienlogis ver- G- Todt, Briefträger. miethet mit und ohne Strohschüttler, Flasche»-Biere Br Flick cf* Kröll. 3989) in Ach, E in Steinb wir, daß' (4060) Carl Deines. zu begehen. Frucht- und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Wicken. Linsen. Äartotfdn Korn Erbsen Watzen. il|fr zr.jtr. fl. fl.kr. fr fl.kr- fl. fr. fr. $=> M. M. M. M. M. M- M. M- M. ; M- M- 63 36 12 48 6 42 1 257 29 Rormalgewrcht per Malter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ^Druckerei (Fr. Chr. Pirtsch) in Gießen. 26 57 32 517 55 187 Mit-- preis 2 2 Auf dem Marft Auf dem Markt ao CO bahn zwisä Rq>ublik)^ Berlin, und Husui Mit.- preis Mit.- preis . 8 . 7 . 6 . 6 12 13 12 Auf dem Markt ♦ Mit.- preis pr- Flasche . 8 fr. Mil.- preis Auf dem Markt ^ vorräthig bei 3147) iuf dem Markt Mit-- preis Auf dem Markt 3921) Der dritte Stock im Deibekund Becker'schen Hause in der Alicen- straße ist durch den Wegzug des Hrn. Schreiber von hier anderweit zu vermiethen und am 1. November zu beziehen. Vieh, Feldfrüchte rc. sorvohl in Städten als auf dem Lande, gegen angemessen billige, jede Nachschnßverbindllchkeit ausschließende Prämien. 4037) Das von Herrn Carl Peppler bewohnte Logis ist sofort anderweitig zu vermiethen. H- Adami, Alicenstraße. Ta, Abe. Gm Da- Lh Cchulkdik dotz kine ktichbar if bau rr aber mtina Nadjtotii t 8ortkrung, an diksrr C nach tun tz Die Preußische National-Versicherungs-Gesellschaft in Stettin, mit einem Gründ - Capital von 3,000,000 Thalern und bedeutenden Reserven, übernimmt Versicherungen gegen Fenersgcfahr auf ^pBth'ar, Waaren, 7|40 8 7 842 921 Niederlage für den Detailverkauf dahier bet Herrn Wilh. Balser, Wallthorstraße. Alle Arten Petroleum - Lampen mit Flach- und Rundbrennern neuester und bester Construction. Große Auswahl. Billigste Preise. Annahme von Reparaturen und Besorgung von Umänderungen von Lampen. Lamp ettfahrifc ÄainlFmann . 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M. M. 7 7 6 10 — — _ _ 28 28 3 50 — 35 7 13 — — _ 218 4 12 — — 7 — — — — — — 4 7 — — - - — — — — 7 8 Fruchtmärkte. Aug. Gießen Alsfeld 31. Grünberg 31. Lauterbach — Mainz 30.