1872 Samstag den 30. März Nr. 77 w es Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Des heil. Osterfestes wegen wird die nächste Nummer des Anzeigers erst Mittwoch den 3. April ausgegeben. Die Expedition. Brodpreise vom 30. März bis 5. April 1872, nach eigener Erklärung der Bäcker: 2 Kilo gemischtes Brod 21 kr. t Kilo gemischtes Brod iOl/2 kr. 2 Kilo Roggenbrod 18 kr. 1 Kilo Roggenbrod 9 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Eanzleiberg, Lit. B. Nr. 1. b 0 8. 993l o 1O47/8 . 8’ 93' k 8. 105 *• 8- 93-/, 9- S. 93!! k- 8. 1051*. a; 8. 1053/! J- kr. ,r 9 57-58 9 40-42 Ote 8 40-42 8t- 9 53-55 • 5 32-^4 I D5t'9 20i„_2i„ sr. 11 47—49 9 40-42 I o« 225 — 2 lit. Hallwachs. B etreffend : Die Erhebung der Forst- und Feldstrafen von der I- Periode 1872 bei dem Großh. Rentamte Gießen. Das G rvßhcrzoglichc Rcntamt Gli'ßcn an sämmtliche Großher^ogliche Bürgermeistereien des Reniamtsbesirks. Sie wollen alsbald in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt macken lassen, daß die Forststrafen aus den Monaten September, October, November und December vorigen Jahres, und die Feldstrafen aus dem Zeitraum vom 20. November vorigen bis 20. Januar diesen Jahres, vom 1. bis 15. April ohne Kosten hierher bezahlt werden können. L v n ck e r. , Politischer T h e ii.ii, mmlung. itigten te» mit zu ta E jung beilvohk ?n lassen wolln z., Lomil!^ ^Veth-Ml jgölvatleh insbank, dien mit ,flten n°d vM JonnuUüen J feiten und j ctionire, * .ftedte De»°s9°( i keiner * ,r Setfnmmlj welche zngl'- «clioiwe ti mmlunS/ ” r^Sg187' rtf«* 'n»nenX"3! rff» * Hoher und niederer Clerns. Der Stifter des Christenthums hat in seiner Schülergemeinde Ansprüche auf Vorrang des Einen vor dem Anderen stets entschieden verdammt und den Ehrgeiz, der nach Auszeichnungen strebte, auf den Dienst der Mitbrüder angewiesen. Er wollte ja eine Religion hingehender und ausopfernder Biuderliebe stiften, und ohne arglistige und gewaltsame Deutung ist es nicht möglich, in seinen hinterlassenen Reden die Absicht jener hierarchischen Gliederung zu finden, die sich im Lauf der Zeiten in der katholischen Kirche ausgebildet hat. Noch enthält zwar der Titel der Päpste das servus servorum Dei — „Knecht der Knechte Gottes"; aber nicht mehr als demülhige Erinnerung an des Meisters characteristisches Gebot, sondern als hochmüthige Satyre auf dasselbe. Denn wie weit von dem Ideal einer Kirche allgemeinen und gleichberechtigten PriesterthumS, das dem Reformator von Nazareth vorschwebte, ist jene Kirche entfernt, in der eirp einzelner Mensch unfehlbar und unumschränkt über die Gewissen aller anderen gebieten will — Ein Herr über Millionen von Seloven! Dieses System der Knechtung beherrscht natürlich auch das Verhältnis des hohen zum niederen Clerus und lastet mit doppilter Wucht auf dem letzteren. Wie die Bischöfe in der Hand des Papstes, so müssen die Priester in der Hand des Bischofs willenlose Werkzeuge sein. Zwar schien es einmal, als wolle dieser schreckliche Bann sich lösen: es war in der Zeit, in der die Bischöfe selbst sich mit EmancipationSgedanken trugen, in der die Emser Punckationen und der Josephinismus zum Vorschein kamen. Aber wie kurz war die Dauer dieser freiheitlichen Regungen; kaum daß ihre Nachklänge in das zweite Decenium unseres Jahr- hunderts reichten! Der Jesuitismus gelangte allmählich wieder zur Macht und Herrschaft in der katholischen Kirche; begünstigt von der kurzsichtigen Politik be- wegungSscheuer Regierungen, konnte er die Zügel immer straffer dnziehen, und schließlich ist es ihm fast allcrwärtS gelungen, die Erziehung und Bildung der Priester in seinen Händen zu monopolisiren. Die Resultate dieses Umschwungs liegen vor Jedermanns Augen. Wie Wenige unter den Priestern unserer Tage hotten noch io viel geistige Spannkraft und Muth, um gegen das Dogma vom 18. Juli 1870 Einsprache zu erheben! Man sagt freilich, die Zahl der Opponenten würde Legion geworden sein, wenn die StaatSregierungen gleich von vornherein der altkatholischen Bewegung wehr Vorschub geleistet hätten; allein womit will man den Beweis für diese Behauptung führen? Bet so großen, so welthistorischen Anlässen muß der Mensch den Muth seiner Ueberzeugung in sich selbst findin, und das „Seufzen der Creatur", welches der feinhörende Beobachter aus den Reihen des Priester standes allerdings vernehmen kann, beweist eben nur, daß in diesem Stande in der That die freie Willensbestimmung völlig gebrochen ist. Dazu ist die materielle Lage des niederen Clerus keineswegs eine beneidens- werthe. Die Bischöfe sind selbst in Ländern, in welchen Säkularisationen statt- gefunden haben, außerordentlich gut gestellt; wo aber, wie z. B. in Oesterreich, die Revolutionsstürme den geistlichen Besitz unberührt gelassen, da sind ihre Einkünfte meist ungeheuer. Das kirchliche Gebot der Armuth hat nur für die ein- fachen Priester thatsächliche Geltung. Nickt bloS aus Giünden der Ascese sind unter diesen jene AbtSgcstalten eine Seltenheit, denen „zwei Männer den Schmeer- bauch" nicht umspannen. Der fetten Pfarrpfründen gibt es nur v. enige, und die schmalen Bissen werten noch schmäler durch die mancherlei außerordentlichen Lasten, welche die ultramontonen Agitationen verursachen. Denn die reichen Bischöfe sind weit entfernt davon, die Kosten dieser Agitationen selbst zu bestreiten; daü müssen die armen Pfarrer thun, soweit die Beiträge der Gläubigen nicht ausreichcn, die nicht immer mit gleicher Willigkeit fließen. Was der Pfarrer des Jahres hindurch auf Presse und Vereinswesen, auf Adressen und Petitionen und was sonst im bischöflichen PalatS für nothwendig gehalten wirb, verwenden muß, repräsentirt eine Summe, die in den meisten Fällen außer allem Verhältniß zu seinem Einkommen steht; aber was kann er thun r-ls zahlen, wenn er Oben gut angeschrieben bleiben will? Die Kcnntniß dieser Verhältnisse ist wenig verbreitet im Laicnpublikum, und doch gehört sie mit zur Beurtheilung der Lage des niederen Clerus. Diese letztere wird aber noch schlimmer dadurch, daß die Bischöfe grundsätzlich allem abhold zu sein scheinen, was das Einkommen ihrer Geistlichkeit wesentlich ausbessern kann; sie mögen denken, daß ein hungriger Magen demüthigcr ist als ein satter. Einen frappanten Beleg hierfür hat dieser Tage der österreichische Episkopat geliefert. So lange in Oesterreich das Concordat und mit diesem der Episkopat herrschte, hotte die Regie,ung kein Auge für die materielle Lage des niederen Clerus; erst nachher wurde man in Wien darauf aufmerksam und beschloß Abhilfe: das Abgeordnetenhaus des ReichSratheS bewilligte der Regierung die Summe von einer halben Million Gulden zur Unterstützung hilfsbedürftiger katholischer Priester. Diese Beihilfe des Staates, sollte man denken, würde den Bischöfen sehr angenehm sein; aber das gerade Gegentheil ist der Fall. Nach bischöflichen Ansichten soll der Priester dem Staate nichts, der Kirche alles zu verdanken haben; und wo letztere Herz und Beutel verschließt, da mag er darben. Indessen die Frage war einmal von Außen her auf die Tagesordnung gesetzt, und so konnten auch die Bischöfe sie nicht ignoriren. In darob gehaltenen Besprechungen einigten sie sich zunächst darüber, daß die direkte Intervention des Staates abzulchnen sei, selbst auf die Gefahr hin, daß der Episkopat aus eigenen Mitteln Opfer bringen müsse, um dem Nothstonde iw niederen Clerus abzuhelfen; aber in einer kürzlich in Prag veranstalteten Schlußeonferenz war von eigenen Opfern nicht mehr die Rite, sondern wurde nur befchloffcn, von der Regierung zu verlangen, daß eine Besserstellung des niederen Clerus nur unter Mitwirkung des Episkopats stattsinde. Diese Mitwirkung wird sich wohl in der Vertheilung der Summen bethätigen sollen, die der Staat in die Hände der Bischöfe zu legen hätte, welche dann immer noch im Nimbus des Wohlthäters erscheinen könnten. Die österreichische Regierung wird wohl nicht aus diesen schlauen Plan eingehen, der ihre Absichten geradezu ins Gegentheil verkehren würbe; denn daß die Bischöfe mit der halben Million nur die gefügigsten Werkzeuge ihrer stautöfeind- lichen Politik bedenken würden, darf als sicher angenommen werden. Aber in dem Vorgehen der österreichischen Regierung liegt ein Fingerzeig, den andere Regierungen sich nicht entgehen lassen sollten. Wenn die Kirche im Priester den Menschen zu unterdrücken sucht, so hat der Staat dagegen alle Ursache, dem letzteren die Hand zur Wiedererhcbung zu bieten, und er darf ihm nicht bloS mit Kanzelstrafparagraphen gegenübertreten. Die vorhandenen Anknüpfungspunkte sorgfältig benutzen, wird eine weise Politik sein; sie liegen theilS. in der materiellen Lage der Priester, theils in den BildungSverbältnissen derselben; in beiderlei Richtung kann mancherlei geschehen, was das AbhängigkenSverhaltniß zu untermi'nircn geeignet ist, in dem der niedere Clerus schmachtet. Wir müssen uns heute aus Rücksichten des Raumes auf kurze Andeutungen beschränken und wollen daher nur noch Folgendes bemerken: „Trennung von Kirche und Staat ist eine für die praktische Lösung noch lange nicht reise Schulfragc, die den Staat zu keiner Unvorsichtigkeit verleiten darf. Unvorsichtig im höchsten Grade aber würde es sein, der Kirche, die sich dem Staate als kriegführende Macht gegenüber stellt, das Monopol der Priester-Erziehung zu überlassen; es würde das soviel heißen, als dem Feinde gestatten, aus den eigenen Angehörigen des Staates seine Armee zu rekrutiren, denn der niedere Clerus ist die Armee des PapftthumS. Und war nicht neulich auf einer parlamentarischen Tribüne davon die Rede, daß der Jesuitismus sich keinen Augenblick betenken würde, die Armee des Staates zu desorgamsiren? Warum also sollte der Staat rücksichtsvoller gegen die Kirche sein? Deutschland. Darmstadt, 27. März. Der von der Regierung den Ständen zur schleunigsten Beschlußfassung vorgelegte Gesetzentwurf wegen Abänderung der (Stoib dienstpragmattk, über welchen der Abgeordnete Kempff Bericht zu erstatten hat, lautet: Art. 1. Jeder Beamte kann während der ersten fünf Jahre feiner An- stellung ohne Ruhegehalt entlassen werden. Jedoch kann ihm, wenn er während dieser Zeit durch einen unverschuldeten Unglücksfall dienstuntauglich geworden ist, eine Pension bis zu dem Betrag von 50 pCt. feiner Besoldung bewilligt werden. Art. 2. Wird ein Beamter nach zurückgelegtem fünften Dienstjahre in den Ruhe- stand versetzt, so erhält er als Ruhegehalt (Pension) 50 pCt. seiner Besoldung und für jedes weiter zurückgelegte Dienstjahr werden vom sechsten Dienstjahre an 2 pCt., und vom eilften an 1 pCt. zugesetzt. Wer nach zurückgelegten 50 Dienst- jähren in den Ruhestand versetzt wirb, erhält den vollen Betrag feiner Besoldung als Ruhegehalt. Art. 3. Mitglieder eines Justizcollegs können gegen ihren Willen nur wegen eingetretener Dienstunfähigkeit, und zwar nur auf den Grund eines diese Unfähigkeit bestätigenden Plenarbeschlusses unseres OberappellationS- und Caffationsgenchts, in Ruhestand versetzt werden. In Ansehung der Vorstände eine- JustizcollegS behält es jedoch bei den bestehenden Bestimmungen fein Bewenden. Art. 4. Den am Tage der Publikation dieses Gesetzes pensionS- berechtigten Beamten bleibt ihr nach den seitherigen gesetzlichen Bestimmungen an diesem Tage bestehender Anspruch auf PensionSgröße in der Art garantirt, daß die ihnen zu bewilligende Pension nicht unter dem Betrage bleiben darf, welcher ihnen unter Einrechnung der bisher von ihnen bezogenen ordnungsmäßigen Ra° turalienvergütung gebührt haben würde, wenn ihre Penstonirung am Tage der Publikation dieses Gesetzes erfolgt wäre. Haben sie am Tage ihrer wirklich erfolgenden Penstonirung nach Artikel 2 gegenwärtigen Gesetzes Anspruch auf höhere als die ihnen nach Vorstehendem garanlirte Pension, so findet diese günstige Bestimmung auf sie Anwendung. Im Uebrigen soll es bei den seitherigen gesetzlichen Bestimmungen sein Be« sehr viele Anhänger der letzteren waren erschienen, und eö kam zu einem Tumulte, der damit endigte, raß die beiden Parteien ihren Beweisgründen mit Tisch- süßen und Schemelbeimen auf den Rücken der Andersgläubigen Eingang verschafften. Rußland. Petersburg, 28. März. Der Khan von Khiwa hat einen Gesandten mit Geschenken an den Kaiser gesandt, um eine freundschaftliche Verbindung mit Rußland einzuleiten. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 28. März. Die bevorstehenden Feiertage, sowie Mingel an Specu- lationSlust überhaupt, verbunden mit der aus der Ultimo-Liquidation noch vorhandenen Mißstimmung machten, daß auch heute das Geschäft nnr ein sehr beschränktes war. Auf speculativem Gebiet that mach obendrein die abermalige Mindereinnahme der Staatsbahn von ca. 64,000 fl. ihr UebrigeS, um den Verkehr lahm zu legen. Indessen behaupteten sich die Course doch recht gut, was auch von Banken gilt, in denen mehr Umsätze stattfanden, Darmstädter gingen sogar ein paar Gulden höher, auf die Nachricht, daß die Darmstädter Bank im Verein mit der österreichischen Cceditanstalt den Rest dec Theißbahnprioritäten zu billigem EourS fest übernommen habe, jedoch ist eS fraglich, ob ne sich beeilen wird, damit an den Markt zu kommen, so lange die Börse kein anderes Bild bietet, als eben jetzt. Oesterreichisch-deutsche und Wechslerbank beliebt. Letztere ist im Begriff, eine Baubank zu gründen, deren übrigens gegenwärtig noch zwei in der Gründung begriffen sind, die eine davon unter den Auspicien der Vereinsbank. Bahnen wenig animirt, nur Elisabeth und Vorarlberg in Frage, auch bayerische Ost eine Kleinigkeit anziehend. Prioritäten dagegen lebhafter, Lioorneser anhaltend gesucht, 40%—%. Die Baltisch- Port-Priorttäten find kolossal überzeichnet worden, so daß eine starke Reduction eintreten muß, fie wurden heute mit 891/2 gehandelt. 1860er Loose matt, 92'/,. Köln-Mindener gefragt. Sonst wenig Verkehr in Loosen. Amerikaner fest. Frischbäcker ?u Gießen. Am 1. Ofterfciertagc. Christian Noll Wittwe in der Neustadt. Am 2. Osterfeiertage. August Noll auf der Mäusburg und Louis Keil in den Neuenbäuen. wenden behalten. Darmstadt, 27. März. An Stelle des zurückgetretenen Abg. Huy wurde Bürgermeister Heidenreich von Affolterbach (fortschrittlich) einstimmig als Deputier für den Wahlkreis Wald-Michelbach gewählt. Mainz, 27. März. Wie der diesige „Anzeiger" berichtet, hat der Groß- herzogliche Bürgermeister unserer Stabt, Herr Nack6, heute fein Amt niedergelegt. Fulda, 26. März. Den Vorsitz bei der bevorstehenden bischöflichen Eon- ferenz, welche gleich der früheren geheim sein soll, wird der Erzbischof von Köln führen, lieber die Dauer der Conferenz ist noch nichts bekannt, dieselbe dürste jedoch kaum mehr als zwei Tage in Anspruch nehmen. Auch der Bischof von Mainz wird, wie man wissen will, der diesmaligen Bcrathung beiwohnen. Fulda, 28. März. Auf der Tagesoidnung der nächsten Bischofs-Conserenz steht außer Maßregeln wegen des SchulaufstchtsgesetzeS auch die Frage der Ex- communicatron der Anti-Jnfallibilisten. Berlin, 26. März. Der EultuSminister hat in Folge des Schulaufstchts- gefetzes angeordnet, daß sämmtliche geistliche Schul - Inspektoren durch die kompetenten Behörden auf den staatlichen Charakter ihres Amtes besonders hingewiesen werden sollen. Es geschieht dies, wie aus einem Erlaß der königl. Regierung zu Stettin zu entnehmen, dadurch, daß den Schul-Inspektoren eröffnet wird, sie seien zur Fortführung dieses ihres Amtes im Auftrage des Staates bestätigt. Es ist dadurch jeder Einzelne vor die Wahl gestellt, entweder auf die Ausübung der Schulaufstcht in der bisherigen Weise, wenn er sie mit seinem geistlichen Amte unvereinbar hält, verzichten oder seine unbedingte Unterordnung darin unter die Staatsgewalt anerkennen zu müssen. Berlin, 26. März. Die Mitrailleusen sind in England und in Oesterreich von den maßgebenden Persönlichkeiten zur Einführung als Feldgeschütz bestimmt worden, wogegen im Deutschen Reiche kompetente Stimmen die Mitrailleuse, als „nicht dem Geiste unserer Taktik entsprechend", entschieden, wenigstens als ständiges Feldgeschütz, verwerfen. Köln, 25. März. Gestern Nachmittag hat die Eonsiituirung der hiesigen altkatholischen Gemeinde durch definitive Annahme Der Statuten und Wahl eines Kirchenvorstandes ihren Abschluß gesunden. Die Wahl fand in der Pantaleonskirche unter reger Betheiligung statt. Danzig. Ein hiesiger Geistlicher hatte in seiner Eigenschaft als Schul- Inspektor gegen die Bestimmungen des Magistrats eine Mädchenclasse schließen lassen, weil eine evangelische Lehrerfrau darin Strickunterricht ertheilte. Ma- gistratuS ließ sich das natürlich nicht gefallen, befahl den Unterricht sofort wieder zu eröffnen und verlangte von der Regierung, den Schul-Jnspector in Gnaden zu verabschieden. Die Regierung hat dem Anträge allerdings nur zum Theil willfahrt, nämlich dem Geistlichen einen Verweis ertheilt und ihm eine Ordnungsstrafe von 3 Thalern auferlegt. Baden, 26. März. Die Königin von England wird fich demnächst nach Coblenz begeben, wo sie mit der Kaiserin zusammentreffen wird. (Schw. M.) München, 25. März. Das ultramontane „Bayerische Vaterland" schreibt in edler Frechheit unterm 8. d., baß nach Zeitungsberichten bas Befinden des Königs von Preußen sehr „besorgnißerregend" sei, und fügt bei: „Es wäre doch jammerschade, wenn der König den Untergang des sogenannten Deutschen Reiches 1874 nicht mehr erleben würde." Frankreich. Paris, 25. März, lieber das Schicksal Bazaine's verlautet Widersprechendes. Hr Thiers möchte einen Scanval-Prockß vermeiden und sich, da ein Tadel nicht zu umgehen ist, mit einem Kammerbeschluß zufrieden geben, der den Marschall feiner Aemter und Würden entsetzte. Dagegen wünscht die republikanische Partei, und vor Allen Gambetta, daß Bazaine vor ein Kriegsgericht gestellt werde, das ihn selbst zum Tode verurtheilrn könnte. England. London, 25. März. Wie die Herren Social - Demokraten in Berlin es lieben, andersgläubige Arbeiter - Versammlungen mit Lärm und gar mit Knütteln zu sprengen, so fängt auch hier zu Lande die Internationale an, eine ähnliche Taktik zu verfolgen. In Cork war dieser Tage eine Arbeiter-Versammlung einberufen worden, um gegen die Wühlereien der Internationale zu protestiren; aber Kirchliche Mu zeige Der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am ersten Osterfeiertage, den 31. März: Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Mitprediger Freiensehner- Am zweiten Osterfeiertage, den 1. April: Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Mitprediger Drescher. (Collecte für die Stadtarmen.) Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 31. März bis 6. April 1872 besorgt Pfarrer Dr. Seel. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 24. März. Dem Bürger und Kaufmann, Ludwig Limpert, ein Sohn, Rudolf Karl Emil, geboren den 8. Februar. Den 26. März. Dem Bürger in Friedberg und Güterexpeditions-Gehülfen an der Cöln- Gießener Bahn dahier, Ludwig Wilhelm Karl Ritzel, eine Tochter, Eoa Karoline, geboren den 18. Februar. Beerdigte. Den 23. März. Emilie Wilhelmine Katharine Gmelin, des Bürgers und Kaufmanns zu Ludwigsburg in Württemberg, August Gmelin, eheliche Tochter, alt 14 I. 3 M- 10 T-, gestorben den 21. März Den 24. März. Ein noch nicht getaufter Sohn des Bürgers und Kaufmanns, Karl Fuhr, alt 23 T-, gestorben den 23. März. ~ Den 25. März. Katharine Johannette Susanna Volp, geborene Kratz, des verstorbenen Bürgers und Schuhmachermcisters, Johann Heinrich Volp, Wittwe, alt 86 I. 7 M. 6 T-, gestorben den 23. März. v Den 28. März. Georg Daniel Christian Martin Löber, Bürger und Spengler- meister, alt 62 I. 2 M- 3 T-, gestorben den 26. März- Denselben. Eoa Karoline Ritzel, des Bürgers in Friedberg und (Suter? erpeditions-Gehülfen an der Cöln-Gießener Bahn dahier, Ludwig Wilhelm Karl Ritzel, eheliche Tochter, alt 1 M. 9 T., gestorben den 27: März. Bßrsennachrichten. 28. März 1872. Aetien. 50/0 östr. F. St. E. B. 4131/2 Lombard. Bahn 220 Vz Ludwlgsh.-Bexbaoli 2071/4 Maxbaln 1501/4 Bayer. Ostbahn 1503/4 Rhein-Nahebahn-Aot. — Hess. Lndwigsb.-Aet. — Oberhessen w 867/s Wechsel. Amsterdam k. S. 98% Augsburg k. 8. 99% Berlin k. S. 104% Bremen k. 8. 96% Brüssel k. 8. 93% Hamburg L 8. 87% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118% Lyon k. 8. 93% Paris k. 8. 93% Wien k. 8. 106 ditto m. 8. — ditto I. 8. 105% Dlsconto 31/2 0/0 Preuss. 4%% Oblig. 103% Frankf. 3%% Obi. 89 Nase. 4%% Obi. 100% Kurhess. 4% n 943/8 Gr. Hess. 50/0 Obi. 1033/4 » n 4% n 97«/2 „ 3i/ao/o fi 94i/2 Bayer. 5% T 100 ‘/a „ 41/2% 1jährige 991/3 „ 40/0 1jährige 953/4 Würtemb. 41/3 o/g Obi. 997/a Baden 4i/2% Obi. 0. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 64% „ Papierrente 59 Spanier, neuest. 3% 30 % Amerik. Bonde 1881r 100% _ „ 1882r 96 , n 1885r 971/4 „ „ 1887r 98% _ Aetien. Frankf. Bank 145 Frankf. Vereins-Kasse 147% Darmst. Bankact. 488 Wien Bankactlen 891 Oest. Creditaot. 368 Galizien 275 Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 60 3°/0 öst. s. Lombard 51% 3O/o Livorneser 40% 50/o Toscaner 61% 50/0 Eüsabeth.-Prior. — do. H. Emlss. 831/4 Geldtorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Pistolen . • 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 53—55 Ducaten . . 5 32—34 20 Frankenst. 9 21%—22o°>'Tehülfen an itl*f ®oa »raers und R- Ar,-iua borene Kratz, Olp, [frunb Spengler- fra und Güter- hMKarlR-tzel rr*/. ttÄ 18.963ie k. 8. 93H 7 8. 873/4 t S. 105 L 8. k 8.933/4 v 8. 935/8 t 8. IO« 18. «5V. 3^/°-—^ JA ■*’h» I 's 40-Ai, Allgemeiner Anzeiger 3,2 N.-Meter 9 bis 12 Uhr, von ff V V127 80 R-.Meter 4:/67 <7157 am 472 Wiese vordenHerrnwiesen. 26/i 67 zu Wortmann. Feilgedoteneö 44 Holzversteigerunq ;■ Kattrein. Lang- Göns rf 4 35 8 125 33 5 12 3470 1950 9800 1) 2) 3) Flur Nr. %3 20 25,2 33,2 109,3 11 20 27,4 1930 390 1410 81 149 70 11 111 Buchen-Scheidholz, Eichen- , Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Stockholz, Eichen- „ Nadel- Nadel- Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Stockholz, Eichen- „ Nadel- in Flur Nr. 2VS7 Bekanntmachunq. Spar- und Leihkaffe zu 4) Gießen, 1560) Montag den 8. April 1872, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause die der Frau l)r. Melchior in Butzbach aus dem Nachlaß des Herrn Ludwig Flett L zugefallenen Grundstücke öffentlich meistbietend versteigert werden. Viele von den Grundstücken sind mit Winterfrucht bestellt. Bei annehmbaren Geboten wird der Zu- 1562) Donnerstag den 4. April d. I., Morgens halb 9 Uhr. 4381 5591 475 364 583 248 Acker am Erdkauter Weg, !Wiese am Gänsacker, Wiese im Wallpförter Feld, Wiese rechts der Chaussee, auf die herrschaftl. Wiesen, 1533) Binden Shlipse, leinene und Papierkragen und Manschetten, Hosenträger, Glace- u MilitÄr-Handschuhe, Cravatten empfiehlt Kattrein. Waizenmehl, Nr. 1, Nr. 2, V147 148 20/195 20/243 244 25/47 28/55 i'sFischbach, Ssellersweg. Lang - Göns (Eingetragene Genossenschaft) A. Henrich, Director. gegen die Hohl; Wiesecker Gemarkung: OKlftr. 350 Wiese in der Speck, Daubenanger, 279 Acker in der Schwarzlach, 154) 341 Wiese auf dem Sand, in der Schwarzlach, 73 Acker, und Wiese auf dem Sand', ?50 \ Kirfer auf den Wartweg, 286 Acker am Rain, hinter der Warte, 668 Acker über dem Schäferbrunnen, 803 Acker an der Steinkaute, zur Versteigerung kommen. Garbenteich, am 28. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich Schwarz. Herrn M. Königöwarter, Jos. Jaques, Eichenlohrinden-Versteigerung in der Oberförsterei Schiffenberg. 1592) Das diesjährige Ergebniß der Eichenlohrindenernte in dem Domanialwald- District Franzenwald, veranschlagt zu 240 Centnern, soll Dienstag den 9. n. Mts., Vormittags 11 Uhr, in dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten versteigert werden. Steigliebhaber, welche die zur Fällung vorgesehene Abtheilung einzusehen wünschen, wollen sich an Großherzoglichen Forstwart Menges zu Groß-Linden wenden. Gießen, den 30. März 1872. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. Der Anfang wird im Districte Pfaffenstrauch, nächst der Holzmühle, mit der Versteigerung des Stammholzes gemacht- Lollar, den 28. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Geißler. Main - Weser - Bahn. 1581) Es sollen die sümmtlichen Bauarbeiten einschließlich Lieferung aller Materialien zur Herstellung eines Eishauses auf der Station Marburg im Wege öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Ausführung eines Eishauses auf der Station Marburg" bis zum Submissions-Termine am 15. April I. I, Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a. M- einzureichen, woselbst auch die Zeichnungen und Bedingungen eingesehen und die Submissions-Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M., den 25. März 1872. Königliche Betriebs-Jnspection. Heyl. Holzversteiqenmsi. 1563) Freitag den 5. April l. I., von Vormittags 8 Uhr an, sollen in den Waldungen der Gemeinde Staufenberg, Districten Mark, Eicheheeg, Zipfen und Heckenstrauch, versteigert werden: 5 Eichen-Stümme mit 2,41 Cubikmeter, Die Zusammenkunft ist in dem Districk Mark, unweit der Fortbach. Staufenberg, am 28. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. Vogel. Wellen Buchen-Reisholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Besondere Bekanntmachungen. Merhkssische Eiscnbahn-Geselljchsst. Vierte ordentliche Generalversammlung. 1491) Die nach §. 22 der Statuten stimmberechtigten Actionäre der Oberhessischen Eisenbahn-Gesellschaft werden hiermit zu der am Samstag den 2 7. April 1872, Vormittags 11 Uhr, zu Gießen abzuhaltenden Vierten ordentlichen Generalversammlung eingeladen. Diejenigen Actionäre, welche dieser Versammlung beiwohnen oder sich in derselben durch Bevollmächtigte vertreten lassen wollen, werden ersucht, sich am 11., 12. oder 13. April d. I., Vormittags die Ausdehnung des Unternehmens durch neue Bahnen, namentlich durch Herstellung von Eisenbahnen von Gelnhausen nach Partenstein und von Alsfeld nach Hersfeld, die Neuwahl des Rechnungs-Prüfungs-Ausschusses, den 25. März 1872. Der Derwaltungsrath. Wellen Buchen-Reisholz, „ Eichen- „ nicht am 3. Ostertage (den 2. April L I ) stattfinden, sondern wird an einem der nächstfolgenden und besonders bekannt gemacht werdenden Sonntage abgehalt werden- Lang-Göns, am 26. März 1872. Der Vorstand der Spar- und Leihkasse meter Durchmesser und 5 bis 12 Me- Herren Franz Pkppler & C 0- 9 empfehlen wir in bester Qualität: meter Durchmesser und 5 bis 8 Meter Feinstes Blüthenmchl, Lange, und — - Versteigeruuqs - Anzeige. 1565) Donnerstag den 4. April sollen auf der Heuchelheimer Mühle nachfolgende Gegenstände versteigert werden, als: Leere Fäßer, Haus- und Oekonomie- geräthschaften, Brennholz, eine Quantität Werkholz, Kartoffeln, Heu und Stroh; ferner Freitag den 3. April: sämmtliche Wirthschafts - Geräthschaften, Gartenmöbel, ein Swetin?, ein ovaler Tisch, zwei Pfeilerschränkchen mit Marmorplatten, ein Consol mit Spiegel, zwei große Spiegel, ein Sopha mit acht Stühlen rc. spätestens am 24. April, zugestellt. Gegenstände der Verhandlung sind: der Jahresbericht des Verwallungsraths vom Jahre 1871, der Bericht des Rechnungs-Prüfungs-Ausschusses, Holzverstergerung. 1564) Freitag den 5. April d. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen im Garbenteicher Gemeinvewalde, Districten Flettenberg, Heeg, Beckertswald, Langenwald und Herrnwald, nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung kommen: 2 R -Meter Eichen-Prügelholz, 52,7 „ Nadel- 26 „ „ Stockholz. 100 Wellen Eicben-Reisholz, , y , Stuttgarter Bank, unter Vorzeigung der in ihrem Besitze befindlichen Actien mit einem nach der Nummernfolge geordneten, doppelt ausgefertigten und unter- schriebenen Rummernverzeichnrsse versehen (wozu die Formularien an den genannten Stellen ausgegeben werden), anzumelden und beziehungsweise die Vollmachten für ihre etwaigen Vertreter in beglaubigter Form gleichzeitig zu übergeben. Für Actionäre, welche ihre Actien gegen von uns auf ihre Namen ausgestellte Depositenscheine in unser Depositorium hinterlegt haben, bedarf es keiner besonderen Anmeldung zum Zweck der Selbsttheilnahme an der Versammlung. Die Eintrittskarten zu der Generalversammlung, welche zugleich zur freien Fahrt auf den Oberhesflschen Eisenbahnen für den genannten Tag berechtigen, werden den angemeldeten Actionären oder deren Bevollmächtigten drei Tage vor der Versammlung, mithin 4025 „ Nabel- „ i i 4 Eichen-Stämme von 17 bis 25 Centi- CDity A(>T ’rtPAfni 1111A I meter Durchmesser und 5 bis 6 Meter y l| ♦ 'VJV llvl/llllly ♦ - C-Ntt- 1536) Aus der Kunstmühle der Versteigerungen. Main - Weser - Bahn. 1548) Es sollen die sümmtlichen Bauarbeiten zur Dislokation eines provisorischen Güterschuppens und einer Retirade auf der Station Fronhausen im Wege öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt .mit der Aufschrift: „Submission auf Bauarbeiten zur Dislokation eines provisorischen Güterschuppens und einer Retirade auf Station Fronhausen," bis zum Submissions-Termine am 15. April d. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a. M- einzureichen, woselbst auch die Zeichnungen , Kostenanschläge und Bedingungen eingesehen und die Submissions-Formulare in Empfang genommen werden können- Frankfurt, den 22. März 1872. Königliche Betriebs-Jnspection- Heyl. Wegs, 180 Acker zwischen dem Glei- berger u. kleinen Grasweg, 318! daselbst, 120 Acker am Gänswinkel, j Acker am untersten Weiher, 476 Acker vor dem Weiher, 422 Wiese am Heegstrauch, vor der Schwalbachischen Wiese, auf das Bruch, 611 Acker auf der Weißerde, Gießen, den 28. März 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Berlin bei Herrn Stuttgart bei der Württembergischen Vereinsbank, 29/63 31/t30 131 88'20 4t 41® <%29 130 121/3 <0/260/2 <0/818'2 W73/5 74,5 <^208 1577) Donnerstag den 4. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Gasthause zum Pfau dahier eine Parthie Haferstroh und Haferspreu, bester wcorgenv yuiu y uyr, Qualität, sowie Heu, Kleeheu, Grummet)kommen in den Waldungen der Gemeinde und noch verschiedene Oeconomie - Geräth- Lollar, Districten Pfaffenstrauch, Struthschlag sofort ertheilt. *' ~ ülKlftr. 980 Acker links des Krofdorfer Edictal ladunq. 1561) Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über das Vermögen des Ludwig Euler von Daub- lingen den förmlichen Concurs erkannt hat, werden diejenigen Gläubiger des Ludwig Euler, welche ihre Forderungen in dem ringeleiteten präparatorifchen Concursver- fahren noch nicht angemeldet oder auf ihre Befriedigung aus der Concursmasse ausdrücklich verzichtet haben, aufgefordert ihre Ansprüche im Termin Dienstag den 30. April d. I., Vormittags 9 Uhr, anzumelden und zu begründen, auch etwaige Vorzugsrechte geltend zu machen, widrigenfalls stillschweigender Ausschluß von der Concursmasse erfolgen wird. Es wird dabei bemerkt, daß das gesammte Vermögen des Cridars bereits veräußert ist und daß in dem Termine namentlich auch über die Genehmigung, der veräußerten Immobilien, insbesondere der Hofraithe, verhandelt und Beschluß gefaßt werden soll- Außerdem ist in dem Termine zur Wahl eines Gläubigerausschusses zu schreiten und Über die Beibehaltung des provisorischen Massecurators Großherzoglichen Bürgermeisters und Ortsgerichtsoorstehers Hämmerle inDaubrin- gen zu verhandeln, eventuell eine ander- roeite Wahl vorzunehmen. Die nicht persönlich erscheinenden oder durch nicht gehörige Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger werden als den Beschlüssen der erscheinenden Gläubiger beitretend angesehen. Gießen, den 17. März 1872. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, Bramm, Landrichter. Landger.-Assessor. zu Gießen auf der Betriebskanzlei, Frankfurt a. M. bei den Herren Gebrüder Bethmann, „ v. Erlanger sc Söhne, „ Nadel- „ Eichen-Stämme mit 16,5 Cubikmeter Nadel- „ „ 39,95 Eichen-Stangen „ 2,34 Buchen- „ „ 0,19 Nadel- „ „ 4,51 2800 Bohnenstangen. Der Anfang ist um die bestimmte Stunde im District Flettenberg bei der Kreidegrube, " * . - ... frist'Ist?» wo hauptsächlich die Bohnenstangen zuerst UNd geben vlr solches ZU oeNfelven ~ “ Preisen, wie in der Mühle, ab. I. A. Busch Söhne. 26 Nadel- „ „ 6,15 2 Buchen- „ „ 2,23 5657 Fichten-Stangen „ 48,81 — . Buchen-Scheidholz, Feinstes Schivciüeschmal;, pr. Pfd. 24 fr-, empfiehlt \ 1551) Wegen eingetretener Hindernisse ischaften, öffentlich gegen baare Zahlung ibach und Kopf, nachverzeichnete Holzsorti-- lann die diesjährige Generalversammlung versteigert werden- mente zur Versteigerung . I f’nfe Ebel. 1558) Ich verfehle nickt, für die bevorstehenden Feiertage meinen Weinverkauf über die Straße in empfehlende Erinnerung zu bringen. Weiße Weine verkaufe von 14 kr., rothe von 24 kr. an per 1/2 Litre. Wilh. Mosler. | Kein Fabrikat der Neuzeit hat in so kurzem Zeitraum einen so großen Erfolg aufzuweifen, wie das Brustbonbons Arabische Gummi Kugeln, bereitet von W. Stuppel in Alpirsbach. sind zu haben bei Th. Roloff, am Wallthor. (In meiner Collecle sind bei der letzten Vcrloosung xwei Hauptpreise gewonnen worden.) (1520) 4 Mannheim. Von diesen Maschinen halten Lager und liefern zu Fabrikpreisen: die Herren Mck 84 Kröll in Gießen. Preisverzcichniß. Heinrich Lanz, Masclliufld'ablik. noo) Specialität für H Futtei schneid -Maschinen. r. Linck's Malz-Extract mit schwachem Hopfenzusatz, „ „ „ stark g-hopft, „ „ „ ,, mit Eisen, „ „ „ „ mit Chinin, „ „ Kindernährmittel (Ersatz der Muttermilch). Stuttgart. M. Koch $ Ci?., Nachfolger von C. B. Liuck & Cie. NB. Wir machen noch besonders darauf aufmerksam, daß außer Herrn Dr. Liuck selbst — keine Firma sich im Besitze der uns kontractlich zugegangenen Necepte befindet. In Gießen zu haben bei: Herrn Dr. Mettenheimer, Apotheker, (St. 1513) „ Dr. C- Laubinger, Universitätsapotheke. „Ausverkauf" wegen Aufgabe des Geschäfts. Aus Gesundheits-Rücksichten habe ich mich entschlossen, mein Geschäft aufzugeben und soll dies vermittelst Ausverkanfs geschehen. Demzufolge habe die Preise meiner sämmtlichen Vorräthe bedeutend herabgesetzt und gewähre anßcrdem einen Rabatt von Seclfas Mrettsern etm <*uchreinermeister Zimmermann, Neuenbäuen. R C i » ■’ r e bb . Manilla-Ausschuß, das Stück IV2 kr., per Mille 241 fl., empfehlen _____I. Ä. Busch Söhne. Saaiiienliaiidliing von (809) Carl Deines, Marktplatz, bei Herrn Gastwirth Schnell. 1566) Eine Specerei-Laden-Einrichtung ist billig zu verkaufen. Näheres Seltersberg Lit. E. Nr. 5. 643) Thür - und Grab schilder, sowie Klingelgriffe und Taffen werden mit beliebiger Schrift angefertigt bei ___________Wilh. Balser. 885) Eine fast noch neue sehr gute Nähmaschine ist zu verkaufen. Zu er- fragen bei der Exped. d. 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(W Flur Nr. lDKlftr. 1/153 334 Acker am Leufertsrobtt Weg, mit Korn besamt, 5/39tU-392' 478 Acker auf d. Flutbgraben, 39/238 361 Acker, die mittelste 0? wann, am Wiesecker We- sind unter sehr vortheilbaften Bedingunstt zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt j Ehr. Jughard U., (1510) an der Brandgasse. (Hierzu eine Beilage.) mit Post btz Betr $ 1. April hallen. ' Md König Wilhelm r nach fiüib nicht statt. Ml üMiuija Als Gant hi (fttnbtj Wiet dirnst in tf Äöjn ans bs toonn Btt M« an Insten, di ßr#nlini Schtvurgkli ßdttn zn t nffes wird Hi. Nd?t bm Borgehi M Oie im N teilt« . Bcrlil ^'nistkrsTk ^^luticnen Omnäc A' i« ® S'brwch t, ftw 7 r* J *•» !» 6«: *"W|, lt als v. 2 Theil S:,L iN Raupten dieses m**'4 o-t'SttlnMl- Tb°r $. iso. | mi6,n 6lnbn | V-öafccfcireii U. |. K r- Md Graz klmgelgriß "den mit beliebig flt bei Balser. " n0£6 neue jch guS verkaufen. er ■ b. 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Bcstcllmigm auf tot Gießeuer Sluzttgct LSLSLL »■ ■■ •» -« - «* Jg?2!^LJ!!f!fr^WI|)« M d-r «rprtaion °»d°l,n Infffn, «Imli«, denftwm für d« 2, B.«m j„ I Amtlicher Theil. B etreffend : Das Behüten der Wiesen. Gießen, am 30. März 1872 Darr GroßherzogUche Kreisamt Gießen an die Groscherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises ? v «wÄ »ÄÄÄS L MZW^-sfüt**. -» Dl- G-,d«r»,-j- j,l gl-lchf-w w,Me(t8 * iu"S»m _______ _______v. R öder. Politischer Theil. graphenlinie einschickte. Berlin, 29. März. In der am 27. d. unter dem Borsitz des StaatS- ministerL Delbrück stattgehabten Plenarsitzung des Bundesrathes wurde über mehrere Resolutionen des Congresscs deutscher Landwirthe, betreffend Steuerreformen rc., und demnächst über einige Eingaben Beschluß gefaßt. Sodann wurden drei Entwürfe zu Gesetzen für Elsaß-Lothringen berathen und angenommen, nämlich der Gesetzentwurf über die amtliche Geschäftssprache, der Gesetzentwurf über den Waffen- gebrauch des Militärs im Friedensdienste, und der Gesetzentwurf, betreffend die für die Universität Straßburg im Jahre 1872 zu verwendenden Mittel. Boppard, 29. März. (Zur altkatholischen Bewegung.) Der Vorfall am 22. März in der hiesigen Carmelitenkirche hat weitere Folgen. Die Professoren Knoodt und ReinkenS haben am 26. d. M. bet der Staatsanwalt- schäft zu Ceblenz die Verfolgung des Religionslehrers Beinroth wegen öffentlicher Ehrenkränkung beantragt. Am 27. traf bereits der StaatSprocurator Werner zu Boppard ein, um die Untersuchung zu beginnen. Er vernahm den Professor Knoodt, den Rector und die Lehrer des Progymnastums. Professor ReinkenS konnte noch nicht vernommen werden, weil er an demselben Tage in Crrfeld vor mehr als 1200 Zuhörern einen Vortrag über die Unfehlbarkeit der Kirche — nicht der Concilien — hielt, bei welcher Gelegenheit demselben, offenbar aus Anlaß des Doifalles zu Boppard, beim Eintritt in den Saal ein allgemeiner Bei- fall zu Theil wurde. Auch konnte der Saal die herbeiströmenden Zuhörer nicht fassen. Bischof Eberhard von Trier, zu dessen Diöcese Boppard gehört, hat zum Schutze des gefährdeten Vaticanismus eine demnächst hier abzuhaltende Jesuiten- Mission angeorbnet, und dem Pfarrer Berger die Aufnahme der guten Väter in sein Haus befohlen. Heute fand im Gasthof zum Spiegel eine Versammlung von etwa 25 eer angesehensten und intelligentesten Bürger Boppards (die Stadt tählt etwa 4000 Katholiken) statt, zu welcher auch die Professoren Knoodt und Retnkens eingeladen waren. Das Präsidium übernahm auf allgemeinen Wunsch der auch in kirchlichen Dingen sehr unterrichtete Bürgermeister der Stadt, Herr Schwurgerichtsproceß: „Gewiß ist es eine traurige Eitelkeit, für einen Herostrat gelten zu wollen. Das sittliche Urtheil über die Angeklagten des Leipziger Pro- cesses wird stets sehr ungünstig ausfallen. Dem von den Geschworenen gefundenen Urtheil über die rechtliche Beschaffenheit der Angelegenheit ordnen wir unsere Ansicht bereitwillig unter. Allein wir bedauern, daß die Staatsanwaltschaft durch ihr Vorgehen den Angeklagten eine persönliche Bedeutung beigelegt hat/aus wel- cher die im Absterben begriffene socialistische Bewegung nur neue Nahrung schöp- fen wird." Mainz, 31. März. Herr Bürgermeister Rockö, gleichzeitig Director der ^deutschen ^mn obiliengcstvfchast, hat bekanntl-ch das erstere Amt niedirgelect. Als Cand.dat der frei gewordenen Stelle wird der erste Beigeordnete Buch- drr ckerriblsitzer E. Wallau genannt. Wiesbaden, 31. März. Heute hat dahier der erste altkathelifche Gottes- dienst in ter evangelischen Kirche stattgesundere. Die Messe wurde von Pfarrer Kuhn aus Kaiserslautern celebrirt, die Predigt von Professor ReinkenS gehalten Es waren ungefähr 4000 Menschen anwesend. 8 V Berlin, 29. März. Unter den telegraphischen Glückwünschen Oesterreich. Wien , 27. März. In dem ungarischen Unterhause dauert die umrauick- liche Situation fort und wird, da die Regierung weder zur Vertagung noch zur Auflösung des Reichstages sich entschließen kann, erst mit dem Schluffe der Ses- sion, am 19. April, ihr Ende finden. Beide Parteien kämpfen, wie sie vorgeben, um ihre Ehre und suchen durch kleinliche taktische Mittel über den Gegner Vor^ iheile zu erringen. So gab in der gestrigen Sitzung Koloman Tisza seinem verworfenen Anträge auf Abhaltung von Parallel-Sitzungen eine neue Form, indem er vorschlug, nach den Osterferien auch am Sonntag und an dem zur Verhand- lung der Petitionen bestimmten Samstag Sitzungen zur Berathung der Reformgesetze zu halten. Der gestern Abends versammelte Deak-Club sprach sich natür- lich gegen diese von Tisza beantragte Aenderung der Tagesordnung aus, erklärte sich aber bereit, auch Sonntags-Sitzungen zu halten, worauf nun selbstverständlich wieder die Linke nicht eingehen wird. Wie der „N. Fr. Pr." aus bester Quelle telegraphisch gemeldet wird, tritt der ungarische Communications-Minister, Ludwig Tisza, zuruck und wird durch Ernst Hollan ersetzt — denselben, nach dessen Rücktritte aus dem EommunicationS'Ministerium Herr v Gorovö versicherte, nun werde die Aera der reinen Hände beginnen. Anlaß des Rücktrittes sollen die Mißgriffe Ludwig TlSza's — seine Otzte That war der SprachenzwangS - Ukas für Eisenbahnen — und das Verhältniß zu seinem Bruder Koloman, dem Führer der Oppo- bei der Verkeilung von Concessionen und VerwaltungS- rathsstellen nie zu kurz gekommen ist. . mMöirz. Die Statthalterei hat die patriotisch-ökonomische Ge- aufgelöst; das Vereinslocal wurde versiegelt und der in der Caffe der GeseUichaft begndliche Barbestand in amtliche Verwahrung genommen. Frankreich. Paris, 27. März. Die Corresp. Havas meldet aus Algier folgenden Be- rcht: „Der entscheidende Augenblick für die Colonisation ist gekommen. Die Auswanderer aus Elsaß und Lothringen nehmen ihren Weg nach Algier. Die schon Angekommenen zeigen an, daß andere noch in Marseille warten, und das Comite von Nancy schreibt, daß zahlreiche Familien, durch die gute Aufnahme, welche den zuerst Angekommenen zu Theil wurde, angelockt, ihnen folgen werden. Wenn aber unglücklicher Weise die Auswanderer nicht gleich einen Platz auf den verliehenen Ländereien finden würden, so wäre die Zukunft der Colonie verloren. Deutschland. unb Siche-kin V-rn-hmen na» hiffen Seine Kaiseeliche nnd Konigliae Hoheit der Kronprinz de« Dentschrn Reich« mit dem Prinzen lmcr.6el:l Vormittag« 11 Uhr hier ein und reisen de« Abrnd« 10 Uhr Nicht statt M ^n,ch S. K. H. findet ein osfiei^er Empfang SprSe. Es wurden nur einstimmige Beschlüsse gesagt, und zwar wurde 1) be- Zögern eine Petition an den EuituSminister um Gewährung de« Mttgebrauchs der Seminarkirche zur Abhaltung altkatholischen Gottesdienstes zu richten, und 2) eine au« fünf Mitgliedern bestehende Commission zu ernennen mit /°-ber-ttungen für die Bildung der kirchlichen Gemeinde und für möglichst schnelle Eioffnung des Gottesdienstes zu treffen, und die Constitui- rung eines katholischen Vereins mit regelmäßig wiederkehrenden Versammlungen z' bewirken. Die versammelten Bürger, welche die Zusicherung des Beitritts vieler anlern bereits haben, repräsentirten meist Familien; denn durch die ebenso oIC 1 Frömmigkeit der Frauen Boppards sind die Männer in der glücklichen läge m voller Eintracht und im gesicherten Frieden mit ihren Familien zu handeln. Endlich wurde eine Petition an den Reichstag um Ausweisung der Jesuiten aus dem Deutschen Reich einmüthig unterzeichnet. t. , Karlsruhe, 1. April. Der Großherzog und die Großherzogin begeben sich 6 m . - - ........o-rriwH. welche dem ykute Nachmittag zum Besuche der Königin von England nach Baden-Baden. Kaiser an seinem Geburtstage zugingen, bifindet sich auch einer des Schahs von tf0 Rutschen Reiches trifft mit seinem ältesten Sohne, dem Priu- Persien, der ein Telegramm von Teheran aus auf der europäisch - indischen Tele- Jen zu gleichem Zwecke am Dienstag Abend hier ein. Stuttgart, 1. April. Der Minister des Innern, Scheuerlen, ist nach einer Berlitt, 29. März. Die Spen. Ztg. urtheilt über den langen Leipziger ^^nkheit von einigen Tagen an der Halsentzündung heute gestorben. (SrihMiTAmrHdnrfirpfc- >..... - - DUvlUgen, 1. April. Der Botaniker Hugo v. Mohl ist gestorben. Landwirthsch aftlicheS. Zur Beachtung für Hausfrauen. Fast überall ist es gebräuchlich, baß die Hausfrauen auf dem Lande den in der Wirthschaft nöthigen Runkelrübensamcn selber ziehen. Daß zu diesem Zwecke vorjährige Rüben als Samenrüben auSgepflanzt werden, ist bekannt; auch steht es fest daß namentlich wenn man die Rüben durch Kernstecken erzielen will, darauf zu sehen M, daß man stch eines vollkommen ausgewachsenen und kräftigen Samens bedienen muß. -Vht JiucL ficht hierauf erricht man die Samenrüben nicht, wie es noch so häufig geschieht, auf derselben Stelle Landes indem die Samenrüben, wiewohl sie keine neuen Wurzeln mehr bilden, euch dem Boden viel Stoffe entnehmen, die ihm nicht sofort in paffender Form zuruckgegeben werden können. Im Anschluss« an diesen Umstand kam gelegentlich einer Eonversatwn der in WormS studirenden Oekonomen wiederholt auf die RunkeUubensamenzucht d.e Rede, und eS wurde dabei auf Grund genauer Beobachtungen mitgetheilt. daß der Runkelrub-nsamen °ußerordent ch an Vollkommenheit gewinne, wenn man die samentragenden Stenge geizt, d. h. chre mitunter sehr stark werdenden Seitentriebe, die keinen Samen tragen, unmittelbar nach der Bluthe abschneide, Da nun dieses Verfahren im Allgemeinen nicht beobachtet wird, so mochten wir nicht unterlassen, unseren ländlichen Hausfrauen freundlichst zu empfehlen, im nächsten Frühjahre dieses Verfahren versuchsweise yen ^en Werth einer guten Obstbaumpflege würdigend, haben viele Staaten die Anordnung getroffen, daß die einzelnen Gemeinden Gelände zur Anlegung von sogenannten Gemeindebaumschulen zu stellen haben, d.e von den betreffenden Gememdelehre.n unterhalten und al- Lehrmittel benutzt werden sollen. Auch w.rd fast von allen Semmar.en für Lehrerbildung dem Unterrichte über Obstbaumzucht theilö mehr, thellS weniger Sorgfalt gewidmet. der Hervor- ükm wäre die Schuld zuzum-ss-n? D-r Verwaltung Die Gemeinde Moß selben angenommen. Italien hatte." Spanien Börsenbericht er Weeheel 3'/r % Diseonto Geldjsorten. kr. fl. Amerik. Bonds 1882r 96 1885r 971/2 1887r 977/s 1858r 186Or 1864r Stadt 9 571/2—581/3 9 40 -42 9 40-42 9 53-55 5 32—34 9 21 -22 Pr. Friedrdor Pistolen . • „ doppelte Holl. fl. lOSt. Ducaten . 20 Frankenst. Borsenoachrichten. 2 April 1872. Prioritätalcose — Loose 927/g n 1631/2 Floren» — Engi. Sover. 11 47—49 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 251/,—26»/, Preuss. 41/3 % Oblig. — Frankf. 31/?0/0 Obi. 883/< Nass. 41/3% Obi. 997/g Kurhess. 4% „ 943/e Gr. Hess. 50/0 Obi. 1033/4 » „ 40/0 „ 971/2 » „ 31/3% „ 92i/2 Bayer. 5% n IOOI/2 „ 41/30/0 1jährige 100 „ 40/0 1jährige 951/2 Würtemb. 4-Va °/o Obi. 99% Baden 41/3% Obl.o. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 64% Aetien. Frankf. Bank — Frankf. Vereins-Kasse 147 Darmst. Bankaot. — Wien Bankactien — Oest. Creditaot. — Galizien 271*/2 Madrid 31. März. Der nach Madrid fahrende Zug der andalusischen Eisenbahn wurde letzte Nacht von Ueb-lth-t-rn mittelst Aufr-iß-n- zw-i-r Sch>°- nen angehalien. Dieselben raubten die aus dem Zug besindlechen, der Eisenbahn- gesellschast und Privatleuten angehörenden Geldsummen. England. vandon 26. Mär». In Edinburg sangen die weiblichen Studenten der Medicin an, sich aus'« Neue bemerklich zu machen. Sie waren bisher ,u den Vorlesungen nicht aber zu den „summos in academia honores“ zugelaffen wor- den, un?um nun jetzt auch »um Doctor-Examen »ug-laff-n »u werben, haben fl- ben -eabcmischen Senat und den Kanzler der Universität vor Gericht »"klagt, weil sie ihnen das verweigerten, was sie als Studenten als ihr Recht bean- spruchten. 2Q Durch schlagende Wetter wurden gestern in einer Kohlengrube bei Aiher.on in Laneashire 28 Männer und Knaben ge.odtet und 11 verletzt. __________________________________ _ fflnm 25. März. Die Perseoeranza gibt über den Empfang de« Grafen Arnim beim Papste folgende Mittheilung: „Aus guter Quelle wird uns beridmt, bafe die Unterredung des Grafen Arnim mit dem Papste mcht lang, aber sehr bockster Na ur war Pius IX. empfing den preußischen Diplomaten mr vieler Frmndlichk-tt, erkundigt- sich nach Kaiser Wilhelm und ve-m.-d> all- pol.ttlchen Themata* Er wachte nur eine Anspi-lung aus die g-gcnwartige Lage des /atho lischcn Deutschland« und zeigte ein naive« Erstaunen über die Maßregeln, z welchen Fürst Bismarck und Cultus-Minister Falk in der letzten Z-it gr-ls-n> zu müsi.n aealaubt haben. Di- Fanatiker, welche Alles -uigebot-n hatten. damit der Ponliftx dem Grafen Arnim keine Audienz geben oder wenigstens ,hwi keine Höflichkeit -rw-is-n möchte, haben also ihre Müh. verloren V.-ll-ich. hofften sie aus -ine stürmische Scene, wie sie im Anfänge de« Jahre« 1866 zwischen dem Papste und dem russischen Baron v. Meyenborff stattsanb und den Bruch der diplomatischen Beziehungen zwischen dem heil. Stuhle und Rußland zur Folg ”id,t ft£n' 31 März. Di- Commission für den Postvertrag zwischen Frankreich ^und^Deutschlanb hat di- P.üsung d°s En.wurse« beendig, und den- „ Papierrente 59i/8 Spanier, neaeßt. 3% 3O3/ß Amerik. Bonds 1881r l()03/4 Tläffe vermindert ift jfi fectenfreffen>e Vögel. Zwar ist eS in manchen Gegenden von alterSher gebräuchlich an Wohnungen und Bäumen für die Höhlenbrüter NMastchen anzubringen Hat^eS auch lange gedauert, bis die Vortheile diese- Verfahrens die, rechte Wurd^ng fanden so hat eS stch doch, wie alles Gute, endlich Bahn gebrochen. 3n einzelnen Gegenden beispielshalber sei Trier genannt, bestehen .sogar seit einigen Jahren der Anfertigung von Nistkästchen beschäftigen. Wenn gle.chwoh^ in z°^r^chen Gegenden, selbst v;. nnrf Hbflbau treiben die Nistlästchen kaum dem Namen nach bekannt sind, so üt- »eift vaS mir, wie sehr lanqsam,'trotz eer massenhaft erscheinenven landw^thschaftllchen Zeitung^ ' ß\ute seinen Weg in die Masse der Landbau treibenden Bevölkerung gndet. Da UN Punkten oft m.h° vermögen, al« di-Sackzesiungen so glauben tnir her guten Sache einen Dienst zu leisten, wenn wir hier einen Bericht mitt heilen, den die Verwüstung durch Raupenfraß ausgesetzt gewesen. Im Sommer 1865 brachten wir eine _ ,. sy}tftfnfl(hen an und haben seitdem die Freude gehabt, die Raupen aus unserem Garten * in anbeten Lagen nns-r-c Gemarkung ber Schaden lurck Raüv.nf aß meisten« «.den,lick groß war. Von Interesse durfte noch d.e Erwähnung fern. n7?n,einer Beobachtung nach di« Höhlenbrüter di- Holzkästchen den Kästchen au« gebrannter Erde vorsiehd ^^H^ztästchen diejenigen an« Apf-ibanmhoiz sind, d>. von den ph°-vh°rsaur- Kalk Ml.wohi f*on oftmat« darauf S«^t7ÄL SZ S Ä5 »ÄÄrtÄÄ? K SÄ* iPltnifin-nväckter ^abte in Dornau in diesem Winter 4 Schweine von gleichem gleich .urMast legt, und zw°- m der Ar. daß a . 4 Eck«^ r am F- r "a°" j n st stattg. ab7n Schlachtung ergab .« sich nun, daß idie, ,o gflut er -n beiden Schweine in Summa 71 Pfund mehr wogcn, als die beiden anderen, welche feiner i fl- bhnrfauren italf erhalten hatten. Ein Jrrthum wäre e-, daraus folgern zu wollen, daß de Ätt. :ä‘K s Sä«: ljchen Nutzen haben, mag demnächst durch Beispiele bewiesen werden. atflUf$artT 28. März. Dl- National - Versammlung hat b-schlvss-n , vom ,0 mä» bi« »um 22 April in Vacanz zu g-h-n. Morgen wrr° si° P-r- Die Commission für vie . bi» nach der Vacanz der Versammlung vertagen. . .. mnris 2 Avril. Graf Remnsat antwort-!- gurrrn ----- SS nä,f die Note des d-utsch-n G-schästSträg-r« , Grasen W-Skehlcn , IN n cht« vnr^eseben nichts vorbereitet hat. Die Q^mein bekannt gegeben zu werden. D.e Gemeinde a lmkeit nichts vorauSgeseyen, 9 Lothringen 100,000 Hektaren zur b 9. . * 6,rfl6 i,h,r an ihren südwestlichen Bergabhangen sehr -.. unseren L-nd-,euttn an “ S s- m lioos- g-.h-Ut? Sind 2 Aetien. 50/0 östr. F. St. E. B. 415 Lombard. Bahn 219 Lud wigsb.-Bexbach — Maxbahn 15O‘/4 Bayer. Ostbahn 1511/3 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigßb.-Aot. — Oberhessen r 867/s Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 60 30/0 öst. 8. Lombard 513/i 30/0 Livorneser 41 5% Toscaner 6 31/2 50/0 Elisabeth.-Prior. 82V2 do. II. Emiss. 83i/i_________ Änleheneloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 727/e Nassau 25 fl. 451/2 Braunschweiger 21 30/0 Oldenburg, ä 4OThlr. 40 40/0 bayr. Präm.-Ani. — Anßbaoher 7 fl. — 40/0 badische L oose — Badische fl. 35 Loose 70'/« Oestr. fl. 250 v. 1854 84Vi Frankfurt a. M., 2. April. Der heutige Börsenverkehr hatte durch die vorhergegangenen Feiertage zwar nicht an Lebhaftigkeit, so doch an Festigkeit gewonnen, und wenn iauch emzc ne Effecten, wie namentlich Lombarden, reagirten, so war doch im großen Ganzen auimirteS und wurden bei festen, theilweise auch höheren Coursen d.e sossen gekauft DaS SpeculationSgebiet selbst wies anfänglich große Vorliebe für Staatsbahn a f, Lr bald wieder nachließ, so daß sich der Cour- auf 413-/. stellte; Cre rtact.en w-mgi b-l-bt 366^'4 und Notionalbank ebenso, 886. D.e von Par.s gemeldete Antipathie gegen „ . drücken deren Cour- auch hier bi- 217i/4. Lebhafter waren Banken, in Lokalinstitute wieder viele Liebhaber fanden, namentlich Oesterreichisch-deutsche^und.®e$*lcvb . ( Die von ersterer morgen zur Einführung kommenden Act.en der Bayerischen WechSlerban^', e vielversprechenden, in jeder Hinsicht solid erscheinenden Instituts wurden ^ute schon lebhaft g - handelt und mit 112 bezahlt, so baß dieselben morgen vorau-iichtlich noch etwas hoher bezah t werden. Die Frankfurter WechSlerbank bringt übermorgen in Gemeinschaft einer Reihe der he vorraaendsten Persönlichkeiten die Actien einer von ihr gegründeten Frankfurter Baubant an den Markt. Dieses Institut hat als das erste dieser Art in Frankfurt zedenfallS e»n reiches Feld der Tbätiakeit und ist die Meinung dafür eine um so günstigere, als die Gründer nicht, w.e d.e sonst zu geschehen pflegt, im voraus erworbene Objekte mitbringen, d.e sie der Banh.zu theuren Preisen' mifl^naen wollten. WaS den Verkehr in Bahnpapieren betrifft, o waren altere Gattungen offenbar vernachlässigt, wogegen stch jüngere ziemlicher Beliebtheit erfreuten. Prioritäten -I Vrdrocentige hessische LudwigSbahn, sowie 5procent.ge Lombarden gefragt. Loo e still nd weichend. Staatspapiere fast keine am Ma.kt. Oesterreichische Silberrente nur wenig begehrt. Amerikanische Staatenbonds behaupteten ihre Preise ohne b sonderen Umsatz. bach a H^ besaß ^^ n jeh 7äu ihren südwestlichen Bergabhängen sehr au-gedehn^e Oedungen m-?si-nS au« lof«m Stting-Iöll- b.stch.nd und .in. furSe 3eit ».« Iah--« al« Schn>°in-tr.M . (T\,m h.rmdlinen Lehrer Müller war eS vorbehalten, tn die unw.rthl.chen Verhältnisse Ordnuna ^u'brhia^ und für die Gemeinde eine Quelle wahrer Wohlhabenheit za begründen. Er legte eine neue Baumschule an, die bald eine große Auswahl veredelter Kern- und Steinobst- : srh •*, ex SW« ä-ä . S..,>..> •«•""" w äKKÄ’ä” Ä “!"Ä“ SSTüSIimE««""»»""« S I»»».» =*■ <■ "**- " ....... " ’ m"C“ I 'N ,u mnchm Runk.lrüb-n-uUur Durch di- zur Z-it d.« F°ttpsian;.ns d-r Nunk.lrüb.n- Mina. öfter« .intret.nb. Iracke». Witt.rung wird da« Furtwachf.n d.rf.ib.n nach d.m - fetz.inge o. a-stellt Um in dieser Beziehung sicher zu gehen, wird das Korner- Äckm'"im !-itia.n Fruhja^hre^sofort auf da« b-ir.ff.nd. fi.ld sehr .mpfoht.n und mit »oli.m R-ckt-. ME «. r?h1.?zu -?n nnk'antfr.ier, nicht ,u nasser und schon im ^erbfie gut »orbereUeter Acker .b.nso ein aenüqend.r Dünq.rvorrath, wenn nut Stallmist «-düngt werden soll, und «n ™ L öftere« Behacken al« beim Pstanzen läßt sich auch nicht vermelden Dieter MchrLand wlld aber'unfer^ntsprechenden V.rhäl/mffen bei der Ernte reichlich belohnt, wie folgende^Versuche^dartbun^bode^ wurbfn Erzielt beim Körnerlegen 208 Centner durch Depflanzen hingen.n 243 Zentner pro Morgen. Auf lehmigem Sandboden wurden erzielt beim Kornerlegen 263 ^an ^7erVZ7e?Der^rasche UmMng" d »Witterung brachte in der letzten Woch- eine ®la®e «teil« stch bestätigender, th.il« wideitpr.chender Bericht., daß e« s-br schwer ist. «ine ftare benneun^'bkneu’ brr ®pecutation. Sl’Sitf'ÄÄA W°'ch".inMgenen Berichten 1J’®S G-aenden in denen so.-st sehr verspätet die Feldbestellung beginnt, die Ackerarbeiten dieses 2)iai sehr^ früh 'in Angriff genommen werden konnten, waS allenthalben um so "wunschter war^ ' vom «origen Herbst, her noch gor Manche« nachzuholen ist. ^Di. 'N Anfang Mag ra ch em l tretenden warmen Tage lockten Keime und Knospen hervor. Nicht ohne Sorge für die fruy 1 ,nariin7n besinnen und die jungen KuoSpen und Blättchen unverdorben sind. Em wirklicher Nacktheil läßt sich daher nicht beobachten, allein der Vorthe.l steht fest, daß in den Gegenden, iÜ denen dik Fe« in großen Massen sich zeigten, diese Landplage durch die eingetreten- A-msterdam k. S. 98% Augsburg k. S. 993/4 Berlin k. 8. 1047/8 Bremen k. 8. 963/g Brüssel k. s. 931/2 Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. II8V4 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 935/8 Wien k. 8. 106'/g ditto tn. 8. 105Va ditto 1. 8. 10578 Ww". 4fii2) Die Se> 159 ÄH« d-s ® s-r. 6nlÄ®tX? w £ ?u machen ^ßÄtttations ''Ai-ch dmA 1367) Nachden ! der Provinz- j-idSstld-« bin f» }ll bilden Haven i ^^""DienstaS Vorni ’ dahier anzumäde masrechten ZU mllschweigeiider r rtfolgen wirb- J Aich die Güte r, derselben rf Metz und W schriileu werden- vollmchM w werden deshalb ' der Mebrheit bc beitretend angese Hießen, den 1 Großherzogl Böttich Landrichl Lerst 1560) Montag 1 Nach sollen auf hiesig Dr. Melchior lah des Herrn L nen Grundstücke steigert werden. Men sind mit i Bei annehmbar schlag sofort ( 8lm Nr. OMft 3/93 M 180 318 318 12' 422 210 476 422 7UJ 148 »/iss «IM 2U »iss #/« 3*/.3O lil 38/„ /W 41 4ta »Im 130 ,n ül/3 »tao,2 •/UM <‘/73/5 C % 611 438 ( 553| 475) 364 583' 218 279 154 341 73 314 750 286 668 80c ew 'N Aur 91t 21/S7 Wief QÄIf; 35 28/ <3^ ®t»Wetlofl 1577M^ fvllrn im n?Qct haften& 650 4 6 H Holzversteigerung. R m mit Holzversteigerung. 80 R.-Meter Nadel- 9800 Die Zusammenkunft ist in dem District torf. unweit der Fortbach. Vogel. Für Glaser Versteigerungs - Anzeige am Daubenanger, Leere Fätzer, Haus- UN» Oekonomie- Gießen .261/) 1428) Die Wiese der früheren Postkassicr 17 95 ffenti; 1428) 2)le !wie e oci nuycicu vviuuijiit SrttÄefrunb b'bis K M-ttr H ° s s ni ° n n'schcn Bcsitzun» ift per 1872 »u 8än6c, mit 0,67 (Subifmeter, !verpachten. Z-nßer L Schmidt. 2,34 0,19 6 8 23,5 23 18,5 84 0,50 3,60 16,80 4 35 8 125 33 5 12 3470 1950 20 25,2 33,2 109,3 11 20 27,4 1930 390 1410 81 149 70 11 111 98 112 2 Reisholz Wellen. 8200 1700 1200 a um 326 92 den, 2 Nadel- Eichen-Stangen Buchen- „ Nadel- Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Nadel- „ Eichen-Stockholz, Nadel- Buchen-Reisholz, Eichen- „ Nadel- 52,7 , 26 100 Wellen so ei )arg fr 19 0 JO ,dU> v- itirg gegen die Hohl; Wiesecker Gemarkung: lüKlftr. 350 Wiese in der Speck, Nadel- „ „ Stockholz. Eichen-Reisholz, Bauarbeit durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: Schreinerarbeit, veranschl. zu 30 fl. 48 kr. Klein-Linden, den 1. April 1872. Grotzherzogliche Bürgermeffterei Klein-Linden. Lollar, den 28. März 1872. Grobherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Geißler. 44 Nadel-Stämme von 13 bis 30 Centi- meter Durchmesser und 5 bis 12 Meter Länge, mit 10,45 Cubikineter, 9 Nadel-Stangen von 12 bis 14 Centi- meter Durchmesser und 5 bis 8 Meter Länge, und 2800 Bohnenstangen. Der Anfang ist um die bestimmte Stunde im District Flettenberg bei der Kreidegrube, wo hauptsächlich die Bohnenstangen zuerst zur Versteigerung kommen. Garbenteich, am 28. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich Schwarz. Arbeilsversteigerung zu Kletn- Linden. f—~\ 980 Acker links des Krofdorfer Wegs, 180 Acker zwischen dem Glei- berger u. kleinen Grasweg, Acker daselbst, 12OAckec am Gänswinkel, Z2 (Acker am untersten Weiher, 476 Acker vor dem Weiher, 422 Wiese am Heegstrauch, vor der Schwalbachischen Wiese, auf das Bruch, 611 Acker auf der Weißerde, V 6 93s/s t 8 106'/. r 105’/a °L8, 1O5’/i Holzversteigerung in den Dornanialwaldungen der Öberförsterei Nieder - Ohmen. Buchen Eichen Nadelholz . gl ur Nr. 3/93 7/127 V147 148 -0/,95 23/243 244 to/47 M/55 Mark, unweit der Fortbach. Staufenberg, am 28. Marz 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 1629) Montag den 8. April 1872, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Faulerboden, Abth Stoppelfeld, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert wer- als: I. Brennholz: R.-Meter Buchen-Scheidholz, Hof-Albach. Lich, am 30. März 1872. Der Fürstliche Oberförster: Wimmena uer. Feilgebotenes. 1626) Bei Friedrich Lampus sind weiße Früh- und Spätkartoffeln zu verkaufen; auch ist daselbst täglich frische Milch zu haben. ________ 29/fi3 3V130 131 36/20 41 41a *°/129 13Ö 121,3 *°/260,2 ^0/318,2 41/73,6 74,5 d1/208 42/67 42/157 in Flur Nr. 31/57 ?*/167 I. A.: Körner, Bezirksbauaufseher. GrlemStämme^ion 21 bis 36 Gentimeter Durchmesser und i bis 9 Meter Länge “ 2,5 Cubikineter, und Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 1612) Die Gemeinde Garbenteich besitzt leit undenklicher Zeit in dortiger Gemar- u««7 Gewann am Luh eine Fläche von 159 Klafter Wüstung, deren Eintrag m das Grundbuch auf ihren Namen , sie beantragt hat. Wer Ansprüche an dieses Gelände machen zu können glaubt, hat solche um so gewisser binnen 4 Wochen dahier geltend zu machen, als sonst der Eintrag in das Mutations-Verzeichmß zu Gunsten der Gemeinde auf Grund Ersitzung voll- loaen werden wird. ^Gießen, den 29. März 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Stadtrichter. 4025 „ Nadel- „ 4 Eichen-Stämme von 17 bis 25 Centi- 3,26 Cubikmeter, 0,66 9,57 0,85 „ I. Mtttwoch^dm^Io^und^Do^ den 11 d. MtS. im District Mühlberg bei Nieder-Ohrnen: Eichen-Stämme von 18 bis 58 Zentimeter Durchmesser und 3 bis 12 Meter Länge = 349 Cubikmeter, . 3 r (die Stämme sind fast alle zu Bauholz und Bahnschwellen geeignet; es befindet sich auch ein Stock für einen Schmied dabei), Kiefern-Stämme von 22 bis 26 Zentimeter Durchmesser und 4 bis 9 Meter Lange 1577) Donnerstag den 4- April, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Gasthause zum ^^“Aa^kr6ef^ Varthie Haferstroh und Haferspreu. bester. Qualität, sowie Heu, Kleeheu, Grummet, und noch verschiedene Oeconomie - Geraty-, schäften, öffentlich gegen baare Zahlung < versteigert werden. W 8. 99j4 t 8. iOl'/s t 963/g k S- 93 V, £8.8* £ 8. 105 t 8. Ü8V< Holzversteigerunq. 1564) Freitag den 5. April d. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen im Garbenteicher Gemeindewalde, Districten Flettenberg, Heeg, Beckertswald, Langenwald und Herrnwald, nachoerzeich- netes Holz zur Versteigerung kommen: 2 R.-Meter Eichen-Prügelholz, ausgesetzt werden. Wetzlar, den 1. April 1872. Ant. Fohrer. ferner; 24 Eichen-Stämme 2 Birken- „ 215 Eichen Stangen 5 Birken- „ 30 Nmm-nkunst^dm°T°g Morgens 9 Mr im District- Mühlberg, Könlgs- :-Äg'dsm Dsttricte Burgwald bei Merlau: 4 Eichen Stämme^von 23 bis 46 Zentimeter Durchmesser und 6 bis 10 Meter 268 Lärchen- Kiefern- und Fichten-Stämme von 16 bis 57 Zentimeter Durchmesser und 6 bis 25 Meter Länge - 224 Zubitmeter, 1 Birken-Stamm von 36 Zentimeter Durchmesser und 6 Meter Lange = 0,60 Zu- bifmeter, und 111 Nadelholz-Stangen, zu Sparren geeignet. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr tm genannten Distrst am Pflanzgarten am Merlauer Feld. ©rünberfl, am 2. April Ob-rsörst-r-i Nieder - Ohmen. Hüter-__ Arbeitsversteigerung zu Groß- Linden. 1610) Freitag den 5. April 1872, Mittags um 12 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause nachstehende Bauarbeiten durch bssentllche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 1 fl- 30 fr- Schreinerarbeit, „ „ ** » 50 „ Weißbinderarbeit, « 53,, 50 „ Groß-Linden, den 1. April 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Groß-Linden. I. 2L: Körner, Bezirksbauaufseher. Edictall aduüg. 1367) Nachdem Großverzogliches Hofge- Mt der Provinz Oberhessen über den Nachlaß des Ludwig Arnold I. von Burkhardsfelden den förmlichen Zoncurs erkannt bot, werden alle Diejenigen, welche Forde- Yuraen oder sonstige Ansprüche an denselben ?u bilden haben, aufgefordert, solche tm Dienstag den 14. Mai d. I-, Vormittags 9 Uhr, befcier anzumelden und mit etwaigen Vorzugsrechten zu begründen, widrigenfalls ^schweigender Ausschluß von der Masse frfoiaen wird. In diesem Termm soll zu- W die Güte versucht und in Entstehung Selben zur Wahl eines Gläubiger-Aus- K es und definitiven Masse-Zurators ge- chritten werden. Die durch gehörig :©e'- Nsi llmäcktigte nicht vertretenen Gläubiger werden deßhalb insoweit als den Schlüssen bet Mehrheit der erscheinenden Gläubiger beßtretend angesehen werden. Gießen, den 12. Marz 1872. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, A- Bramm, Landrichter- Landger.-Assessor. 1563) Freitag den 5. April l. I., von Vormittags 8 Uhr an, sollen in den Waldungen der Gemeinde Staufenberg, Districten Mark, Eicheheeg, Zipfen und Heckenstrauch, versteigert werden: 5 Eichen-Stämme mit 2,41 Zubikmeter, 26 Nadel- „ „ 6,15 2 Buchen- h n 2,23 „ 5657 Fichten-Stangen „ 48,81 „ ~~ ~ Buchen-Scheidholz, Versteigerungen. 1560) Montag den 8. April 1872, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause die der Frau Dr. Melchior in Butzbach aus dem Nachlaß des Herrn Ludwig Flett: I. zugefalle- nen Grundstücke öffentlich meistbietend ver- a-iaert werden. Viele von den Grund- tiicken sind mit Winterfrucht bestellt. Bei annehmbaren Geboten wird der Zuschlag sofort ertheilt- II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 85 Eichen-Stämme mit 24,77 Zub-Meter, 162 Nadel- „ „ 104,04 50 Eichen-Stangen „ 2,99 „ 3 Nadel- „ - 0 34 „ Die Zusammenkunft ist am Lumpenmannsbrunnen. . Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. August 1872 gestattet. Die Grobherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen $ Gießen, den 30. März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Buchen-Stockholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Wellen Bnchen-Reisholz, „ Eichen- „ „ Nadel- 1618) Montag den 8. April soll in der Fürstlichen Oberförsterei Lich, Distric- ten Schwarzwald und Höhler, nachverzeich- netes Holz versteigert werden: Prügelholz Stockholz e t e r. „ Nadel- „ „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen- „ Nadel- „ Buchen-Stockholz, „ Eichen- „ , Nadel- Wellen Buchen-Neisholz, „ Eichen- „ «Mn. 5b,t WS _ 0 ^tunbtn ”8' !»«, ’ W?'“"9'b*’ »° t"b »«Mln «'»!« @,6,nb '?">!'«»- A,,- * »°! S«u«. ' nnl vollem RMr. e 9ut vorbereitettt erten so», unb ein vamiidem Dieier belohnt, mir 1565) Donnerstag den 4. April isollen auf Der Heuchelheimer Muhle nach- Arbeitsversteigcrunq zu Lung-Göns. 1609) Freitag den 5. April 1872, Morgens um 8 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rath Hause nach- 'tehende Bauarbeiten durch öffentliche Ver- teigerung in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschlagt zu 40 fl. — kr. Dachdeckerarbeit, „ „ 109 „ 15 „ Spenglerarbeit, " Lang-Göns, den 1- April 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Lang-Gons. I- A.: Körner, Bezirksbauaufseher. »Wiese am Gänsacker, 4<5 Wüse irnWallpförterFeld, 00; Wiese rechts der Ehaussee, i auf die herrfchaftl. Wiesen, 279! Acker in der Schwarzlach, 154) . 341 Wiese auf dem Sand, tn der Schwarzlach, 73 Acker und Wiese auf dem Sand, 314 (Ucker auf den Wartweg, 286 Acker am Rain, hinter der Warte, 668 Acker über dem Schafer- brunnen, 803 Acker an der Steinkaute, Holzversteiqerunq. 1562) Donnerstag den 4. April d. I-, Morgens halb 9 Uhr, kommen in den Waldungen der Gemeinde Lollar, Districten Pfaffenstrauch, Struth- bach und Kopf, nachverzeichnete Holzsorti- mente zur Versteigerung: 3,2 R.-Meter Buchen-Scheidholz, Eichen- w 1*4-58*/, g |0 531 Nadel- „ „ 8,38 „ Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Steinbacher Straße am Mühlberg, unweit 1611) Freitag den 5. April 1872, 7 Nachmittags um 5 Uhr, 1531) Gut verzinntes und fest gelöthetes soll auf hiesiger Bürgermeisterei nachstehende jraruiesblei, pr. lfd. Meter 14 kr., vor- Bauarbeit durch öffentliche Versteigerung m rätbig bei H- Keck, Glasermeffler. Nadel- „ ', 4,51 „ Der Anfang wird im Districte Pfaffen- strauch, nächst der Holzmühle, mit der Ver- Eichen-Stämme mit 16,5 Cubikmeter 39,95 „ M SBepflanjen beim Äöcnnitgen in der letzten Woche lehr ,'chwii ist, eint daher Sbstonb, an« °en der Lpeculation. ' voh selbst in den ^arbeiten diese- Mal : rwnnschter war, als ai9 Mär; rasch ein-* Sorge für die früh- / r vom 18. Mörz ab i beim klksi'/idwerden Uakerbrechuna fort ünb. S.n wirklicher '«B in den Vezenden, mch die eingck^«i m manchen Gegenden Her Nistkästchen anzn- , die rechle Würdigung > einjtlntn Gegenden, i, die sich speciell mit chen Gegenden, selbst bekannt sind, so be- lichaftlichen Zeitungen, röllerung sindet. Da ^eitungm, so glauben 51 mitlheilen, den die »ten Studirenden eom )bst- und Gemüsegarten - einer außerordentlichen d}ttn vir ।int größere i aut anjeum Garten narfunj der Echaden die Erwähnung sein, 8 hen aus gebrannter ,lj sind, bie von den \ schonckmais darauf itaiiÄRi iv bit Rt i ruta W .noch »W; Nur wiederbolten w i kann et gelingen, m dtn wir mit, baH« .i,i4nn Wurfe, Satti 4£tn>«*.! ,Ä zwei delfelb-n tigbi gemischt bekamen, »si daß die l-g^ ((n welche keinen b - wollen, r ’ t ph-Sph-rsaure l-- \,rfB Körperte r"rrf auch Milchkühe, 488 l Acker am Erdkauter Weg, steigerüng des Stammholzes gemacht. 559 s QnHnr. den 28. März 1872. Dreitag den 3 April,♦ sämmtliche Wirthschafts - Gerathschaften Gartettniöbel, ein Secretar, em ovaler Tisch, zwei Pfeilerschrankchen mit Marmorplatten, ein Consol mit Spiegel, zwei große Spiegel, em Sopha mit acht Stühlen rc. 1607) Mehrere Körbe schöner Bux sind zu verkaufen Näheres Wallthor Lit. A. Nr. 163.____________________________________ 1634) Gute Frühkartoffeln verkauft Krailing, Neuenweg. 1£161) Eine große Sendung Kinderwagen ist eingetroffen bei PH Schlatter. Hausverkauf. 1539) Meine in der Weidgasse gelegene Hofraithe ist unter günstigen Bedingungen aus freier Hand zu verkaufen. Dr. Hanstein's Wittwe. 472 Wiese vordeiiHerrnmiesen. J @eflenftänbeversteigert werden, als: .cvcn, den 28. Marz 1872. ö. e Fäßer, Haus- und Oekonornle- Grotzherzogliches Ortsgencht Gießen. geräthschaften, Brennholz, eine Ouantrtat Wortmann. i Berkholz, Kartoffeln, Heu und Stroh, Holzversteigerung. 1630) Dienstag den 9. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen in dcu Waldungen der Stadt Grün- berg, District Raubschloß: 106 Nadel-Stämme von 14 bis 26 Centi- meter Durchmesser und 6 bis 15 Meter Länge, 540 Nadel-Stangen von 10 bis 14 Centi- meter Durchmesser und 6 bis 8 Meter Länge, öffentlich versteigert werden. Grünberg, den 2. April 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Pracht. 1619) Montag den 8. d. Mts. und die folgenden Tage, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des verstorbenen Herrn Jac. Hormel am Schillerplatz dahier ein vollständig gut gehaltenes Schlosserhandwerkszeug, als: , Schraubstöcke, (worunter einer über 200 Pfund schwer), Ambose, Schmiedzeuge, (eins zu Kelterschrauben), Bohrmaschinen, Schmiedhörner, Hämmer, Feilen u. s. w. einer öffentlich freiwilligen Versteigerung Lit. A. Nr. 64, dem Lindenplatz gegenüber. Loefluntl’s der Loeflund’s Loeflund’s f! I. Mannberger. ziehen. Friedrich, Director. ein Accordant für Backsteinfabrikation. E- Eickenberg. 1632) Waterproofs für Damkn-Regenmäntel, von 36 fr. an pr. Elle, empfiehlt S. Hirsch Sohn. 1627) Zwei Schreiner gesucht von ________________F_Weinh ardt. 1617) Die Eltern unserer Schüler benachrichtigen wir hierdurch, daß laut Schreibens des Reichskanzler-Amtes an Großh. Ministerium des Großh. Hauses und des Aeußern vom 3. März l. I. der Eintritt junger Leute zum Dienste auf Beförderung in der Armee vom 1. April d. I. ab von der Beibringung eines Zeugnisses der Reife für die Prima eines Gymnasiums oder einer Realschule erster Ordnung abhängig gemacht worden ist. Gießen, am 2. April 1872. Grotzherzogliche Direktion des Gyrnnasrursrs zu Gießen. Dr. Geist. । 1623) Ich warne hiermit Jedermann, irgend Jemanden auf meinen Namen Etwas zu borgen, mit Ausnahme meinem Sohne Ferdinand, indem ich für Nichts hafte. _____________Barbier S chmidt Wittwe. Vermischte Anzeigen. Wohnungs-Veränderung. 1601) Meine Wohnung befind t sieb von jetzt an bei Herrn Schreinermeister Werner, Kaplansgasse, vis-ä-vis von Herrn Glaser Keck. Wilhelm Heidt, Schuhmacher. Ausverkauf wegen Aufgabe des Geschäfts. 1625) Demzufolge babe ich die Preise sämmt- licher Waarenvorrnthe bedeutend herabgesetzt und gewähre außerdem bei dem Verkauf von zwei Gulden an einen Rabatt von Sechs Kreusern am Gahlen. Der Verkauf findet nur gegen Baarzahlung statt und mache besonders auf alle Neuheiten in Strohhüten für Damen, Herren und Kinder, sowie Blumen, Federn, Sammt- und Taffet-Band, Kragen, Nennet, Schleier, Shlipse, Cravatten k. rc. für diese Saison, die bereits eingetroffen, aufmerksam. Mein bis jetzt innegehabter Laden nebst daranstoßender Stube ist vom 1. Juli an zu vermiethen, und kann auf Verlangen auch ein Familienlogis dazu abgegeben werden. Einladung zum Abouneluent auf das Rheinischen Sänger-Gesellschaft und des Komikers, Herrn Bahri, bestehend aus 7 Personen, 5 Damen und 2 Herren. Theater in Gießen. 1631) Mittwoch den 3. April. Gastjpiel der Fräulein Schubert: 1545) Ein reinliches Mädchen wird zu sofortigem Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. | 1485) Gesucht früher Mainzer Wochenblatt. Preis vierteljährlich loco Mainz nur 54 fr., durch die Post bezogen 1 fl S fr (excl. etwaiger Stempelsteuer oder Bestellgeldes.) Außer den regelmäßigen telegraphischen Eorrespondenzen, Berliner, Wiener Frankfurter und New-Yorker Bvrsencoursen, welche dieses Blatt gleichzeitig mit allen größeren Zeitungen bringt, hat es eingehendere Artikel über wichtige Ereignisse Be- "oif..besonderen Vorkommnissen auch ebenso schnell wie jene producirt und selbst die grotzten Unkosten entiprechenden Falls nicht gescheut. ,, Feuilleton bringt neben ausgewählten Erzählungen auch größere Beschreibungen von interessanten Tagesereignissen. , Das „Mainzer Tagblatt" erfreut sich in der Stadt Mainz sowohl, als in der Provinz der größten Verbreitung und ist Organ für die Bekanntmachungen der städtischen und anderen Behörden. . . gerate finden durch das Mainzer Tagblatt", da dieselben auch als Plakat in der (Ltadt angeschlagen werden, die lohnendste Verbreitung, und wird die Petitzeile ^i^7üÄlt"'*,,Veraenered,net W fOlibE" Annoncen-^ebitwnen^hL -Wain;, IIU Mm, 1872. Di- Expedition. 1518) Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kennlniss, dass wir unsere Geschäfts - Thätigkeit begonnen haben. — Dieselbe umfasst das Maaren-, Producten-, Commissions- Ä Beleiiiungs-Geseliäfl, sowie das Bank-, Effecten-, Wechsel- & Conto-Corrent-Geschäft in allen seinen Theilen. Unsere Dienste hierin halten wir bestens empfohlen. Frankfurt a. M., im März 1872. Deutsche llanilelsgesellscliafl. furfluiiii'ü medirinische 41ldU-(£rtr