Et Sünden. der t dem adurch »ram- n'schen nd für llthg. iger Ge- lhre 1869 e sich auf igem Ab- onen mit 30 Thlrn. i Betrag, en reichen mb erhob -selben im zur Ban! It Deutsch- rtheil unterzeichnete »öhler. W- ww imann. ♦ Lte Facher. itf». Reise- i mit Bezug Neckarfahtt WelitalieN/ Australien, 2 Miscellen- as ur !l»»wder 3 o.) It Preis vierteljährig 1 st- 12 fr. mit Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 ft. 27 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, a | Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Nr. sol Samstag den 3. Februar W72. /ittf werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Post- ioqicuungcn Hilf oen ^Nlepener 31-33 9 18-19 1 46-48 9 4U-42 12 24-25 514) Ein fast ganz neues Pianino ist abzugshalber billig zu verkaufen. Näheres bei Frau Pfarrer Schmidt (Schlosser Burckhardt.) 471) Ein geräumiges Parterre-Zimmer, mit oder ohne Möbel, ist auf sofort zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. M Philipp Januar, "vinz Hessen- t 8 t, J i Nähe der Holzmühle, zur Versteigerung: 17,3 R -Meter Nadel-Scheidholz, 30 „ „ Prügelholz, Feilgeboteues. Ein neuer Pelzrock zu verkaufen Meyer Rothenberger, Neuenweg B- 193. 522) Alle Breiten Atlas- und Taffetbänder, glatte und fayonnirle Tülle, Spitzen, Blonden und Blumen, werden zu sehr billigen Preisen abgegeben bei S. Flörsheim. 300 Wellen „ Reisholz, 149 Nadel-Stämme mit 36,95 Cubikmeter von 15 bis 30 Zentimeter Durchmesser und 5 bis 17 Meter Länge, 32 Nadel-Stangen. Lollar, den 1. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Geißler. Jagdverpachtung. 469) Mittwoch den 7. Februar l. I., Vormittags 10 Uhr, soll die am 6. Februar d. I. leihfällig werdende Jagd der hiesigen Gemarkung ander- weit auf dem Bürgermeisterei-Büreau verpachtet werden. Alt-Buseck, am 29. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Alt-Buseck. Wagenbach. 481) Theo, Chocolade, Cacoigne und Rettig- bonbons, Stearin- und Chaisenlichter empfiehlt PH. Schlatter. liseL 8. 993/, 8. 99% S. 105 8. 95S/8 8. 93i'a 8. 87i/8 8. !O4'/z 8. 1183/z 8. 925/8 8. 923/, 8. 1033/8 . 8.- l.8. - 5 2 i/z 9 6 6 3 Holzverkauf. 506) Freitag den 9. Februar d. I., von Morgens 10 Uhr an, sollen im Sichertshäuser Jntressentcnwald: 8 Eichen-Stämme von 5 bis 6 Meter Länge und 15 bis 67 Zentimeter Durchmesser, 4 Buchen-Stämrne von 2 bis 4 Meter Länge und 66 bis 104 Zentimeter Durchmesser (für Müller und Metzger sehr brauchbar), 25 Eichen-Leiterbäume, ™ , 88 Tannen-Stämme von 5 bis 12 Meter Länge u. 16 bis 38 Zentimeter Durchmesser, 8 Tannen-Sparrn, 25 Fichten-Leiterbäume, 31/» Klafter Buchen-Prügelholz, Jagdverpachtung. 395) Dienstag den 6. Februar d. I., des Mittags 12 Uhr, soll auf dahiesiger Bürgermeisterer die nnt dem 5. Februar d. I. leihfäüig werdende Feld- und Waldjagd in der Gemarkung Albach auf weitere 6 Jahre verpachtet werden- Albach, am 25. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Albach- Balser. sebruar 1. Monchwalv. I bis 52 Centr ; bis 14 Meta kmrter Inhalt, 7 bis 36 keiüt 7 bitz 17 Meta ifmettr Inhalt! ) 48 Cubitlnetel, 0.43 . C mit o.fl »\ Februar Für Masken-BMe! 406) Alle Farben Maslin, Tarlatan und Atlas, hochrother Sammt, Gold, und Silberborden werden, um damit zu räumen, äußerst billiq abgegeben. S. $16rd6etm» 34 2 3 24 8 21 18 5 27 100 250 2050 47 59 1 267 Eichen- „ „ Schalholz, „ Scheidholz, 49) In meinem neu erbauten Hause, Wilhelmsstraße, sind der Parterre-Stock, zweiter Stock und eine Mansarde zu ver- 478) M r l ch, täglich frisch, bei H. E. Jughardt, Marktplatz. Kohlztpfen. Sichertshausen, den 2. Februar Der Forstschütze: Dini Hessen- ,n < ^b, des zu °b, eheliche lln Bürgers " Infanterie- '^d Maria Ober-Erlen- r Bahn, \ ■W-Nxt ourgers und aden, eheliche f Glace-Handschuhe ä 36 kr., Herrenbinden von 6 kr. an per Stück, sowie Tarlatan, Winll, Dtaslin, Blonden, Tülle, unterm Einkaufspreis. Julius Landauer. 466) Im Verlag von Fr. Ackermann in Weinheim ist soeben erschienen und in der Ferber’schen Buchhandlung in Giessen vor- räthig: Umwandlungs-Tabelle der Grossh. Hessischen alten Maasse und Gewichte in die neuen metrischen Maasse uml umgekehrt. Preis 12 Kreuzer. Der Werth dieser übersichtlichen, leicht fasslichen Tabelle wird noch dadurch erhöht, dass sie nicht nur die Umwandlung der alten in die neuen Maasse und Gewichte angibt, sondern auch unegekelirt das Verhältniss der neuen zu den alten Maassen &c. nachweist. "matter bei geboren den ‘ -Oer dahier, nuar. „ Tannen-Prügelholz, Schock „ Zopfreisholz Klafter Eichen-Erdstöcke un Ort und Stelle meistbietend 505) Donnerstag den 6. Februar, des Morgens 9 Uhr anfangend, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde nachstehende Holzsortimente, als: - • N -Meter Buchen-Schetdholz, wenn noch nicht in zu sehr vorgeschrittenem Stadium, ist noch heilbar. — Man lese die gediegene Schrift von I. H. Franke: Die Krankheiten der Brustorgane und des Hal- es. Preis 7V2 Sar. Verlag der Fr. Wortmann'schenBuchhandlung in Schwelm. (300) Morgens 9 Uhr, kommen im Districte Pfaffenstrauch, in der „ Eichen- „ „ Nadel- „ „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Buchen-Stockholz, „ Eichen- „ Nadel- Wellen Buchen-Reisholz, Eichen- „ 0,35 3,90 1620 Nadel- „ „ 42,4 „ meistbietend versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wtrd Zahlungsfrist bis 1. Juli 1872 gestattet. Rödgen, am 2. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Jnderthal. Wer an Husten, I Brustschmerzen, Heiserkeit, Asthma, Blutspeien, Reiz 'im Kehlkopf rc. leidet, findet durch den May er'scheu weißen Brust-Syrnp sichere und schnelle Hülfe- (539) a Aecht zu haben bei Fr. Bieler am Kreuz | (539) im Gießen. $ ( SMS fof itunfl- oxox d- 31' 1 Ubfi hie pii! „ Nadel- „ Eichen-Stämme mit 11,77 14,09 4270 Z Cokes für Zimmerheizung sind fortwährend in der Gasfabrik zu haben. 519) Militär- und Glace-Handschuhe, sowie neue Sendungen Ball-Handschuhe, das Paar von 36 kr. an, empfiehlt W- Ferber, Lindenplatz. 473) Eine Eisensäule, 13'/r Fuß lang, sowie 3 Werkstattfenster, sind billig zu verkaufen W. Hilgardt's Wittwe- 430) Valencia-Apfelsinen iu süßer Frucht, frische Messina - Citronen, Prinzeßmandeln und Malaga-Tafelrosinen in neuen Sendungen empfehlen I. A. Busch Söhne. 330) Die mittlere des Hauses im Mühl'fchen Garten ist abzugshalber zu vermiethen und gleich bellet)5 bar. — Auf Verlangen rann auch Scheuer und Stallung ür zwei Pferde abgegeben werden. Näheres zu erfragen bei Fr. Schwa ab. 518) Eine Wohnung am Seltersberg zu 320 fl. zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d- Bltts.____________________________ 133) Ein unmöblirtes, großes freundliches Zimmer, ebener Erde, mit gesondertem Eingang, ist Eanzleiberg- B. 68 zu ver- miethen._____________________________________ 500) Ein kleines Familienlogis im Vorderhause an eine stille Familie zu vermiethen und Mktte April zu beziehen. H. Kühn Wittwe. 502) Ein möblirtes Zimmer, mit oder ohne Eabinet, ist zu "vermiethen in Lit. A- Nr. 137.____________________________________ 488) In Lit. E- Nr. 78 ist eine Wohnung, bestehend aus zwei Zimmern und zwei Ea- bineten, zu vermiethen und den 1. März zu beziehen. Ebendaselbst im zweiten Stock ein möblirtes Zimmer mit Eabinet zu vermiethen. 3094) In meinem Hause ist noch eine Etage mit 2 Mansarden - Stuben zu vermiethen und sofort zu beziehen. __G abriel. 295) Ein Laden mit Logis ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 390) Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und den 1. April zu beziehen bei Schreiner Volp. 509) Freitag den 23. Februar 1872, Nachmittags 1 Uhr, soll bei Georg Wolf Wittwe zu Wismar ein zweistöckiges Wohnhaus, 27 Fuß lang und 19 Fuß breit, von Eichenholz erbaut, an den Meistbietenden auf den Abbruch versteigert werden. Wismar, den 30. Januar 1872. Schultheis Wolf. Versteigerung von Gebäuden auf den Abbruch. 361) Die der hiesigen Gemeinde gehörigen Gebäude, als: neuerbautes Wohnhaus, 34 Fuß breit, 35 Fuß lang, Stall, 12V2 Fuß breit, 33y2 Fuß lang, Scheuer, 34 Fuß breit, 52 Fuß lang, sollen Dienstag den 13. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr, auf den Abbruch auf dahiesiger Bürgermeisterei versteigert werden. Wieseck, den 24. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. 445) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen im Darmstädter Haus. 436) Feinstes Trauben- Gelee ist wieder eingetroffen. 3. A. Bnsch Söhne. Vcrmiethungen. 154) In der neu erbauten Director- Wohnung der Balserstiftung ist der untere sehr elegant eingerichtete Stock zu vermiethen. Er besteht aus 2 Salons, 4 Zimmern, Küche, Bodenkammern, Magdtube, Kellern rc. Auch kann auf Verlangen ein Stück Garten beigegeben werden. Der Administrator: D o r n s e i f f. 534) Eine möblirte Stube mit Eabinet zu vermiethen bei Julius Wallach. 525) Der zweite Stock, sowie der seither von mir bewohnte untere Stock, sind zu vermiethen. Auch wird bei jedem ein Stück Land abgegeben. Georg Herbert. 437) Ein sehr freundliches Zimmer zu vermiethen in Lit. B. Nr. 139. 456) Löwengasse Lit. Z- Nr. 108 ist eine große Parterre-Stube nebst Küche zu vermiethen und bis zum 1. April zu beziehen. 515) Ein geräumiges Familienlogis zu vermiethen und den 1. März zu beziehen 538) Klciderschränke, Bettladen, Com- moden, Nachttischchen u. dergl., gut und dauerhaft gearbeitet, sind zu verkaufen bei Karl Zimmermann, Neuen-Bäuen B- 84. 537) Eine große Auswahl in reinem Bielefelder-, CreaS-, Hausmacherund Sächsischen Leinen, Hand-, Tisch- und Taschentücher, Servietten, Brustein- fätze und Hemden empfiehlt Wilh. Schmall. 476) Frische Egmonter Schellfische und Cabliauen treffen heute ein. I. A. Busch Söhne. 535) Ein vollständiges Schaufenster ist wegen Geschäftsveränderung bis zum 15. März zu verkaufen bei I. Schellenberg, Seltersweg. Vermischte Anzeigen. 536) Ein armer Knecht hat am 1. Februar auf dem Wege von der Wettergasse durch die Neustadt nach der Katz en st ein'schen Besitzung zwei Pferdeteppiche verloren. Der redliche Finder wird gebeten, solche gegen eine Belohnung an die Exped. d. Bltts. abzugeben.____________________________ § Barbiergehülfe, ein gewandter und solider für eine gute Kundschaft gesucht. Frankfurt a. M. ________________L. Haubeil, Ehirurg. 533) Ein Ciyarrenmacher auf dem Lande, welcher mit 6 bis 8 Roller Accord- arbeit übernehmen könnte, wird gesucht. Anmeldungen sind bei der Exped. d. Bltts. zu machen. 348) Ein Gymnasiast oder Realschüler kann in einer Beamten-Familie von künftigen Ostern an Kost und Logis und zugleich auch, wenn es gewünscht wird, Nachhilfe in allen Lehrgegenständen erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 441) Ein braves Mädchen, welches selbstständig kochen kann und alle Hausarbeit versteht, wird auf Ostern zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. fcnf’fdffr /elfcnkcllcr. 513) Sonntag den 4. Februar 1872: Hlreich-Auinlett von der freiwilligen Feuerwehr - Musik. I. Weber. NB. Hierbei bemerke ich, daß in meinem Locale kein Entröe mehr erhoben wird. 511) Ein Hausbursche wird gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 457) Ein junger Kaufmann sucht für- einige Stunden des Tages Beschäftigung in Buchführung oder Eorrespondenz. Näheres , bei der Exped- d. Bltts. j 486) Ein bejahrtes Mädchen, welches . im Kochen, sowie in allen häuslichen Arbeiten , erfahren ist, sucht Stelle in einer stillen Haus- i Haltung. Zu erfragen bet PH. Müller, Dienstmann. " * * *• ) Perrücken, Lockentouren rc. zum Verleihen bei Georg Petri, Neuenweg. 428) Handdresch- und Häckfelmafchi- nen rc., Krippen und Tröge von Lung- tein bei Emil Pi stör. Hausverkauf. 479) Ein Haus in bester Lage (auf dem Seltersweg), zu einem Laden sich eignend, ist preiswürdig zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts- 137) Meinen, in der Nähe des Zinßer'- schen, jetzt Wenzel's Garten, am Schiffen- berger Wege, ohnweit der Oberhessischen Eisenbahn gelegenen, mit einem Häuschen versehenen Garten, beabsichtige ich auf mehrere Jahre zu verpachten. Pachtliebhaber wollen sich an I. A. Busch Söhne oder direct an mich wenden. Verwalter Pfeil Wittwe. 381) 180 Klafter Acker auf dem Sand sind im Ganzen oder auch getrennt zu verkaufen durch ________Fr. (Sem ml er- 464) Zwei Grabstücke, sehr gutes Land, das eine y4 Morgen, das andere Vr Viertel haltend, beide im Altenfeld gelegen, sind billig und unter den günstigsten Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei Heinrich Noll, Neustadt. Freiwillige städtische Feuerwehr. 524) Montag den 5. l. Mts., Abends 8 Uhr, im Saale zum Stern, Mäusburg: Haupt- und Wahlversammlung. Tagesordnung: 1) Wahl der Führer und Vorstände; 2) Stiftungsfest. _______________ Der Vorstand. Laute Anfrage an die Herren Bäckermeister in Gießen. 494) Warum kann die Commisbäckerei in der K a tz e u st e i naschen Besitzung ein ausgezeichnetes Schwarzbrod von 4 Pfund für 18 kr. liefern? Antwort gef. erbeten. ______________________________ s Großer Gemälde Salon von Joseph Bi mb kl ans Main;. 526) Allen Freunden und Bekannten hiermit die traurige Anzeige, daß unser guter Gatte, Sohn und Bruder Hermann Herbert gestern morgen 3 Uhr sanft entschlafen ist. Gießen, den 3. Februar 1872. Die trauernden Hinterbliebenen. NB. Die Beerdigung findet Sonntag, Vormittags 11 Uhr, statt- 527) Sonntag den 4. b. Mts., Nachmittags 4 Uhr: Oesfcutliche Arbeiter - Versammlung im Nebenzimmer des Promenadehauses. Tagesordnung: Gründung einer allgemeinen Arbeiter-Kranken- und Sterbckafse. Wir ersuchen alle sich dafür Jnteressirendeil pünktlich zu erscheinen und für das Zustandekommen des Unternehmens kräftigst zu wirken. Im Auftrag: K. Orbig. 528) Löiiy’s IBierkeHcr. Sonntag den 4. Februar 1872 : C o ncert von einer gutbesetzten H a r in o n i e in u s i k, ausgeführt von einem Theil der hiesigen Militair-Capelle Nr. 116. Entree 6 fr. Anfang des ersten Concerts Nachm. 4 Uhr, des zweiten Abends 8 Uhr. Hierzu ladet ergebenst ein: B. Werminghoff. „Frankfurter Hof.Ä 526) Sonntag den 4. Februar 1 872: Einem geehrten Publikum von Gießen und Umgegend hiermit die ergebene Anzeige, daß ich meinen Gemälde - Salon vom 3: bis 11. Februar hier eröffnet und Folgendes zur Schau gestellt habe. P r o g r a m m : Die Schlacht bei Wörth, man sieht die bayerischen Jäger flehen Turkos im Gefecht, sowie Se. königl. Hoh. den Kronprinzen von Preußen mit seinem Generalstab. 6. August 1870. Die Erstürmung des Gaisberges durch Bayern und Preußen. Der furchtbare Straßenkampf in Weißenburg. Das Bombardement non Straßburg. Die Belagerung von Metz. Die Schlacht bei Sedan mit der Gefangennahme des Kaisers Napoleon, man sieht, wie Napoleon Sr. Maj. dem König von Preußen seinen Degen überreicht und sich ihm ergiebt. 2. September 1870. Auto-«la-Fe aus der Zeit der spanischen Inquisition. Abgehalten zu Toledo 1486. Innere Ansicht einer Folterkammer aus der spanischen Jnquisitionszeit. Das jüngste Gericht. Eine Goldwäscherei am Flusse Sakraments in Kalifornien. Einschiffung des Kaisers Max nach Mexiko in Miramare am 14. April 1864. Cincinnati am Flusse Ohio in Amerika. Generalübersicht sämmtlicher Hauptstädte, als: Paris, London, Petersburg, Berlin, Rom, Constantinopel, Wien 2c. rc. Der Nordpol mit dem Nordlicht; man sieht die Grönländer auf dem Wallfischfang, auf der Eisbären-, Wallroß- und Seehundjagd. Der Schauplatz ist in der Schulstraße. — Eintrittspreis für Erwachsene 6 kr., Kinder 3 kr. Joseph Bimbel. Restauration JL a h n s t e i n. 530) Sonntag den 4 Februar: Streich-Sextett» Anfang 4 Uhr Nachmittags und 8 Uhr Abends. — Entree 6 kr. 529) William laiez wird statt Montag den 5. Februar, Mittwoch den 7. Februar Julius Cäsar lesen. Karten zu dieser Vorlesung ä 36 kr. sind in der Exped. des Gießener Anzeigers zu haben. der hiesigen Regiments-Musik. Anfang halb 8 Uhr. Entree ä Person 6 kr. Bekannt m a ch n n g. Nach §. 15 der Telegrapheuordnung für die Correspondenz auf den Linien des Telegraphen-Vereins rc. von 1868 hat der Aufgeber einer Depesche das Recht, dieselbe zu recommandiren. In diesem Falle wird die Depesche von allen Stationen, welche bei der telegraphischen Beförderung, beziehungsweise Aufnahme mitwirken, vollständig kol- lationirr und die Bestimmungsstation sendet dem Aufgeber telegraphisch, unmittelbar nach der Bestellung an den Adressaten ober nach der Abgabe an die Weiterbeförderungsanftalt, eine Rückmeldung mit genauer Angabe der Zeit, zu welcher die Depesche dem Adressaten, beziehungsweise der Weiterbeförderungsanstalt zugestellt worden ist. Die Einführung der recommandirten Depeschen hatte den Zweck, dem correspon- direnden Publikum ein Mittel zu bieten, die Wahrscheinlichkeit einer correcten Ueber- mittelung seiner Depeschen an den Adressaten, so weit dies bei der Natur der telegraphischen Betriebsmittel überhaupt zu erreichen ist, zu vermehren. Erfahrungsmäßig werden recommandirte Depeschen jedoch nur in sehr geringer Zahl aufgegeben, muth- maßlich weil die Taxe für die Recommandation gleich derjenigen für die eigentliche Depesche ist. Um nun dem correspondirenden Publikum ein ferneres Hülfsmittel zu bieten, sich eine correcte Uebermittelung seiner Depesche, — so weit es thunlich und nötbig ist, — au sichern, soll vom 1. Juli c. an versuchsweise im internen Verkehr das Recht der Recommandirung, wie solches durch §. 15 der Telegraphenordnung gewährt ist und auch noch fernerhin in Geltung bleiben wird, dahin erweitert werden, daß der Aufgeber einer Depesche, welche nach einem Orte innerhalb des Norddeutschen TelegraphengebieteZ gerichtet ist, die Vortheile der Recommandation auf einzelne Theile seiner Depesche beschränken kann, ohne verpflichtet zu sein, gleich das Doppelte der Gejammttaxe zu hezahlen. Zu diesem Zweck bat der Aufgeber diejenigen Worte, Zahlen, einzeln stehenden Buchstaben oder Buchstaben-Gruppen (cfr. §.14, 6 der Telegraphenordnung), deren correcte Uebermittelung er vorzugsweise für nothweudig hält, damit die Depesche ihren Zweck erfüllen könne, zu unterstreichen. Jedes unterstrichene Wort rc. wird bei der Ermittelung der Wortzahl, abweichend von den allgemeinen Bestimmungen des §- 14, 7 der Telegraphenordnung, doppelt gezählt, dafür jedoch von allen bei der Beförderung resp. Ausnahme der Depesche betheiligten Stationen collationirt werden. Gelaugt trotzdem ein solches unterstrichenes Wort rc. entstellt in die Hände des Adressaten, so daß die Depesche nachweislich ihren Zweck nicht hat erfüllen können, so werden dem Aufgeber auf desfallsige rechtzeitige Reclamation die für die Depesche gezahlten Gebühren zurückgezahlt werden. Im Falle der Verstümmelung nicht unterstrichener Worte rc. bei unrecom- mandirten Depeschen werden fortan die Gebühren nicht zurückerstattet. Berlin, den 13. Juni 1869. Der Bundeskanzler. Im Auftrage: D e l b r ü ck. Bekannt in a ch ii n g. 472) Einem vcrehrlichen Publikum hierdurch die Nachricht, daß der größere Theil der hiesigen Detail-Handlungen übereingekommen ist, mit dem 1. Februar d. I. das neue Gewicht einzuführen. Es kommen dadurch Lothe, Achtel- und Viertel-Pfunde außer Gebrauch und wird nur nach Grammen, Zehntel- und Fünftel-Pfund verkauft. Epileptische flträanpfe (Fallsucht) heilt der Specialarzt für Epilepsie Dr. O. Killiscli in Berlin, jetzt Louisenstrasse 45. — Bereits über Hunderte vollständig geheilt. (213) 495) Ein reinliches Dienstmädchen gesucht in der Restauration W. Hofmann., Eintritt sogleich. Lehrlings - Gesuch. 516) Ein braver Junge kann unter gün-! stigen Bedingungen bei mir in die Lehre treten. Julius Bach, Graveur, i 510) Nr. 15 hat das Eckbrettchen, Nr. 49* die gehäkelte Decke gewonnen. Vogel, Polizeidiener. ! Annoncen aller Art a werden täglich befördert und zu den L Originalpreisen der Zeitungen be- S rechnet durch das Annonccn-Bureaii der S Iaegrr'schen Buchhandlung, Frankfurt a. M. Bei größeren Aufträgen ent- | sprechenden Rabatt. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Piet.sch) in Gießen.