Mitheii ten. ’?f‘ und ,u 'n da, Ansehen 1 und zqt 1 sich «ehr Pheer etc. ne jeden kleidungs- rmaun. M »»« ,8'/r Uhr. udit, sich jeder. ; Lage em ge- cal so- Osfer- Exped. gen. nge wird Haus. elcher die' die Lchrr nann. nge wird idehaus. dgchulsen, !nfach er- jchästigung )5rwM- finb auä erbringer ’t Exped- eben btm ellnsburg inber wird »iMlig im )es Vor' n. >g. hinter-' erd. iptitnirt t, OOP ifitn brsi»°" greift vierteljährig 1 fl. 12 ft. «tt Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fL 29 fr. Gießtmr Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzletberp, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Mr. 231. Mittwoch den 2. October A m t l i ch e r Theiß. m . £. . .. c Gießen, am 30. September 1872. Betreffend: Die Schullehrer-Conferenzen. Das Grsßherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Mit Bezugnahme auf die am 24. v. M. stattgehabte dienstliche Besprechung über verschiedene Gegenstände, wobei auch der obige Gegenstand, insbesondere die den Lehrern für den Besuch der Conferenzen zu verwilligenden Diäten zur Sprache gebracht wurde, bemerken wir, daß bis jetzt erst Wenige von Ihnen die betreffende Auflage erledigt haben, weshalb dieselbe hierdurch in Erinnerung gebracht wird, v. Röder. Nr. 30 des Reichs-Gesetzblattes, ausqeqeben am 23. September 1872, enthält: ■ - 88y .Freundschafts-, Handels- und Schifffahrts-Vertrag zwischen Sr. Majestät dem Könige von Preußen im Namen des Norddeutschen Bundes und des Holl- vereins und dem Frerstaate Salvador. Vom 13. Juni 1870. (Nr. 882 ) Ernennung von Viceconsuln des Deutschen Reichs in Monterey, Guaymas, Guanajuato, Coronel und Gernsey. (Nr. 883.) Ertheilung des Exequatur, an den König!. Dänischen Viceconsul zu Rügenwalde und den Königl. Belgischen Viceconsul zu Stettin (Nr. 884.) Ermächtigung der Consuln und bezw. Viceconsuln in Bahia, Cear», Maroim, Pernambuco, Rio Grande do Sul, Santos Mareio und Hioao und Osaka zur Vornahme bürgerlich gültiger Eheschließungen und zur Beurkundung von Geburten, Heiratheu und Sterbfällen von Deutschen. Gießen, den 1. October 1872. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Bekanntmachung, die Ackerbauschule zu Friedberg betreffend/ Der Unterricht in unserer Anstalt beginnt in 2 Abteilungen am 1. November d. I. und wird von 10 Lehrern ertheilt. Als landw. Fachlehrer berw Abtheilungsvorstände sind gewonnen die Herren Dr. Rücker, seither Vorsteher der Ackerbanschule in Reiffenstein nnd Rückert, seither Lehrer in Rodheim. Der Unterricht umfaßt folgende Gegenstände . Deutsch...... Wöchentl Stunden. Untere Abtheilung. Wöchentl Stunden. 4 Herr Rückert. Botanik ...... 2 Herr Lehrer Werner. Schönschreiben .... 2 ii Seminarlehrer Wahl. Physik....... 2 ” „ Dr. Uloth. Geographie..... 2 ii Reallehrer Laug. Chemie....... 4 ,, Dr. Uloth. Geschichte..... 2 H Lehrer Weinel. Bau der Hausthiere. . . 2 „ Dr. Born. Rechnen...... 4 ii Wahl. Ackerbau...... 4 „ Rückert. Geometrie..... 2 ii Weinel Obst- und Gartenbau . . 1 „ Rückert. Zeichnen...... 2 n Lang. Thierzucht...... 2 „ Dr. Rücker. Gesteinslehre .... 1 ii Rückert. Obere Ab t h e i l u n g. Deutsch...... Wöchentl. Stunden. Rückert. Wöchentl. Stunden. 2 Herr Allgem. u. spec. Pflanzenbau 4 Herr Dr. Rücker. Landwirthschaftl. Rechnen 2 n Rückert. Obst- und Gartenbau . . 1 „ Rückert. Feldmessen, Nivelliren und Plan- Betriebslehre..... 4 „ Dr. Rücker. zeichnen .... 3 ii Bauaccessist Schnitzel. Landw. Buchsührung . . 1 „ Dr. Rücker. Geometrie..... 2 ii Weinel. Wiesenbau ..... 1 „ Dr. Rücker. Physik...... 2 ii Dr. Uloth. Landw. Maschinenkunde 1 „ Dr. Rücker. Chemie...... 4 u Dr. Rücker. Thierzucht ..... 2 „ Dr. Rücker. Zoologie...... 2 n Rückert. Volkswirtschaftslehre ( ) Nentamtmann Lindeck. Botanik...... 2 ii Dr. Uloth. Landwirthschaftsrecht \ * 1 ! Kreisassessor Haas. Thierheilknnde .... 2 n Dr. Born. Der Unterricht wird durch Excursionen, Demonstrationen, und mehrere Sammlungen unterstützt. Jeden Abend finden von 7—9 Uhr Wiederholungsund Arbeitsstunden unter Aussicht eines Lehrers statt. Aufnahmefähig sind junge Leute im Alter von 14—20 Jahren, welche die in einer Volksschule erreichbaren Vorkenntnisse besitzen und mit den practischen Verrichtungen der Landwirthschaft nicht ganz unbekannt sind. Neueintretende werden in die untere Ab- theilung ausgenommen. Die Schüler des Wintercursns 1871/72 rücken in die obere Abtheilung vor, ebenso diejenigen Neueintretenden, welche durch ein Zeuaniß oder eine abzulegende Prüfung als hierzu befähigt erscheinen. Das Verhalten der Schüler in und außerhalb der Schule wird strenge überwacht. Zur Vorbereitung zur Cinjährig-Freiwilligen-Prüsung wird Gelegenheit nachgewiesen. Das Schulgeld beträgt im oberen Cur us 20 fl., im unteren 25 fl. Anmeldungen können bei dem unterzeichneten Curatorium erfolgen und werden wegen der räumlichen Einrichtungen möglichst frühzeitig erbeten. Ausführliche, den Lehrplan enthaltende Prospekte sind von den Großherzoglichen Bürgermeistereien, von den Herren Directoren der landw. Bezirksvereine, sowie von uns erhältlich und sind wir zu jeder weiteren Auskunft, gleichwie zur Vermittlung von Wohnungen, gerne erbötig. Friedberg, im September 1872. Das Curatorium der Ackerbauschule des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhessen zu Friedberg. Trapp, Li n deck, Haas, Negierungsrath. Nentamtmann. Kreisassessor. Politischer Theiß. Die Aenderung des Wahlgesetzes ist eine Angelegenheit, die so sehr auf eine rasche, praktische Lösung drängt, daß' hier mehr als irgendwo eine nüchterne, mit der Wirklichkeit rechnende Auf»; foffung der Dinge am Platze erscheint. Es kann sich bet dem Entwürfe ee6 neuen Wahlgesetzes nicht darum handeln, das denkbar beste System, ohne Rücksicht aus die gegebenen Verhältnisse, ausfindig zu machen, sondern e* gilt, diejenigen V tholischen Staaten der civilisirten Erbe gegen den Orden früher oder später er- griffen haben ober sicher noch ergreifen werden, nachdem die Infallibilität in die Welt geschleudert ist. Für hier scheint diese „Sprengung" im Ganzen wenig zu bedeuten, denn noch heute waren zwei hiesige und einige fremve Jesuiten (darunter der P. Prinz Radziwill aus Maria-Laach) in der Kirche thätig. Eben so wenig scheint der Zeitpunkt, an welchem die hiesige Rieverlassung „in die Luft gesprengt" werben soll, etwas festzustellen. Täuscht vielmehr richt Vieles, so wirb dem ganzen Vollzüge des Gesetzes eine Aenberung in der Besetzung der Kreis- rathsstelle vorhergehen. Die Regierung verkennt offenbar die Schwierigkeiten nicht, welche dieserhalb der Durchführung des Reichsgesctzes hier entgegenstehen, blick auf die Zeitoerhältniffe, welche die staatliche Gewährleistung der Gewissens- freiheit durch gesetzliche Verwirklichung der gegens.itigen Unabhängigkeit von Staat und Kirche gebieterisch erheischen, die Bitte ausgesprochen wird: 1) daß die Füh. . rung von CivilstandSregistern durch weltliche Beamte und die obligatorische Civil- ' ehe im ganzen Gebiete der preußischen Staates auch im Gesetz angeorbnet werbe' 2) daß das Recht der Eltern, die religiöse Erziehung und Bildung ihrer Kinder selbstständig zu bestimmen, vollkommen g:sich'rt und demgemäß der gegen rärtig bestehende staatliche Zwang, durch welchen die Schüler der öffentlichen Unterrichts- anstalten dem Religionsunterrichte und dem gemeinsamen SchulgotteSbienste beizu- wohnen genöthigt sind, aufgehoben werbe; 3) es möge die bürgerliche Gesetz, gebung über das Kirchenvermögen einer Revision unterzogen und dergestalt geordnet werden, daß in Sonderheit, das zu allgemeinen kirchlichen und religiösen Zwecken der kirchlichen Ortsgemeinde bestimmte Vermögen als Eigenthum dieser Gemeinde ausdrücklich anerkannt, dessen Verwaltung einem aus der Wahl der- selben Gemeinde hcrvorgegangenen Kirchenvorstande übertragen und eine executorische Kirchensteuer nur mit Bewilligung dieses Vorstandes aufgelegt werde, jedoch mit dem Vorbehalte, daß alle dem Bekenntniß, wie es bis zum 18. Juli 1870 in der katholischen Kirche bestand, angehörenben Katholiken als Mitglieder dieser Kirche anzuerkennm und demgemäß als zu dem Mitgebrauch des kirchlichen Eigen- thums ber.'chtigt zu behandeln seien; 4) daß im Falle die Erfüllung der unter 1. ausgesprochenen Bitte wider Erwart-n auf unübersteigliche Hindernisse stoßen sollte, im Gebiete des nichtrheinischen Rechts die geistlichen Vorsteher aller krrch- lichen Genossenschaften, auch der etwa sich bildenden und vom Staate als katholisch iw Sinne der Verfassung anzuerkenn-nden sogenannten altkatholischen G-meindea mit dem Rechte, öffentlichen Glauben besitzende CivilstandSregtster zu führen, fre- feindlicher Trophäen mehr Klarheit einzustellen. Als eins der interessantesten neueidings veröffentlichten deutschen Speciolwerke muß jedenfalls das von dem Major im großen Generalstabe, A. v. Schelle, herauszegebene Buch: „Die Operationen der ersten deutschen Armee unter General v. Steinmetz" erachtet werden. Die Veranlassung des Rücktritts dieses Generals von dem geführten Oberkommando, welcher Vorgang seiner Zeit so großes Aufsehen erregte, erhellt lnbeß auch aus dieser Specialdarstellung noch nicht, sondern ergiebt sich dadurch nur, daß die Schlachten bei Spicheren und Colomby, die erstere ohne, die letztere sogar wlter den b.stowten Befehl dieses deutschen Heerführers eingelritet und geschlagen worden sind. Noch ergiebt sich, daß bas bei Gravelotte von dem General spcciell geführte 7. Armeekorps von ollen dort in dieser Schlacht actio ausgetretenen deutschen Heertheilcn den geringsten Verlust erlitten hat und muß darnach jedenfalls die frühere, fast allgemeine Annahme, baß der genannte General die setncr Bef.hlführunz unterstellten EorvS zu rücksichtslos ausgesetzt haben sollte, als thatsächltch jeder Begründung entbehrend erachtet werden. Der Rhein- und Ruhr-Ztg. wird geschrieben: „W e wir hören, ist eS in Holge kincr von der englischen Regierung auSgegangenen Anregung gelungen, zwischen den Regierungen America's, England und des deutschen Reichs ein Elnversiänbnlß anzubahnen, um dem schmachvollen, leider noch immer im Flor b sindlichen Kuli-Handel mit Energie und hoffentlich dann auch mit Erfolg ent- gegen zu treti9Cn i"* iw^tn tt" hiesigen V-rwaUungSbenmlen, dem Psinnzer unD SqnatteiS, mochte ich Ihnen an'« Herz legen: Sie -ollen und Mtnisier-Piasioenlen und dem Director des Minestertums des Innern Bespeechun- muffen auch bestredt sein, diese Menschen, weiche Sie von ihren Inseln geholt gen Statt gehabt. Die Kundgebungen der Darwst. Zig. laffen durchblicken, aus haben, damit sie Ihren Zwecken deenen, zu cioiiisiren und in der R-tiaioi .u welcher Sette die Regierung die Hauptschwierigkeiten und den Widerstand gegen belebten." Diese Rede 'hat im Uebriaen allaemeines Crftaunm „nn i? " n* tyrt Reformwerke und ihre reich-treue Haltung sucht. Die ganze se.therige Ha,, hervorgerufen Abgchh n^d von daß1 W “ ?^eÄ«“Ä u nieder R^s auw^ " ^"des .n hrer überwiegenden Mehrheit, das Ergeb- haben? um ihre Seiaven - denn viel b-ff« sind die Polyn. en nichi dlran - ten « ■ 6 ttö von ben Ultramonianen mit allen Kraf. bei Ankunft des Gouverneurs in der äußeren Erscheinung als eeniger Maben Reaieruna^f=nt’ Z'ugntß, daß da« Land mit der zufrieden und glücklich vorzuführen, hantelt es sich bei ter Selaveufrage in Regierung in dieser Richtung einig ist und mit oller Entschiedenheit den Frieden Queensland zunächst nicht darum, wie die Insulaner teil behandelt werden a*tVnna Borgen1 “U! ®r“n? fc.et Grundlage allgemeiner Die Anklage ist vielmehr die, daß die armen Menschen gegen ihren Wunsch und Landes will An am h u " ®nt»iiflung dieser ,um Heile de- W-llen auf alle mögliche unerlaubte Weise der denkbar schlechtesten Ar, von den Gefeürn de"-' Reiche« ^nd d!« 9 ?«?’?**"**“ 3d-ig-n weggestohlen und von den rohesten Capiiänen ve schache t werden. Daß « ft?;Ve ieSa »nd Gehorsam zu verschaffen, wird dabei viel Blut fließt, ist allbekannt; denn die Wäscher bl.-achten die, welch? st? Oq J. . e*b. ... , Anfängen wollen, eben wie wildes Vieh. Und was ferner die auke B dantlana Temporalfensvene'i^da-^Ereiani^dk^Taaes" J"’“8“ fn ,Dui'En6,m biln^ f# f»“*' dagegen die einstimmige Aussage der Missionare^ acaanakn fo^rrpthrn hir rvt.. ,? t ® J Reglerung langsam vor- welche dahin geht, baß unter ben wenigen zurückkehrenven Insulanern immer bik Str it vorre tia e chä ’T"' fit Ccn trt,d’c in Qu.en-l-nd waren, di- verkommensten sind, und Alle« wo« sie dör't LL'Ä ?h7 ä:wä sr dem hef, * ’ "°ch'e °uf d,e Langmuth cinfloßreicoer Kreise und hat, schein lehrt, daß sie sich ohnmächtig erweisen wüss.n 8 ZMZWWW-EM-ZM-MM Fallenlasss'^ des Rkai'runasvroaram^« daß von etntm daß die preußische Finanzverwaltung mit ihren bisherigen Gründen für die Fort- fi* nnrh" ?n ^egiurungSprogrammS dem renitenten CleruS gegenüber, worüber erdaltung dieser ungerechten und lästigen Steuer am Ende ist und für sie nun. fann a“' ""°"EN G-bieten, wo man unter vermeintlich konservativen de- Reich,vrebgrsrtzeS diese Frage berührt hätten. ’ ir’elL Wanmtj ® M e JÖCr»“/(t30' ®^orCnttenl>aue wird sich, wie man der „Boss. Berlin, 29. September Da- Gesetz über den Mißbran» h„ n,«■ unerledigt Amtsgewalt, welches, wie bereits gemeldet, tim Landtage noch in der gegen- wartigen Session vorzulegen beabsichtigt wird, besindet sich gegenwärtig bereits in d" Borbereitung. Mit der Anfertigung des Entwurfs ,st, wie die „D. R C " hort, der neu ernannte Ministerialdirektor tm C'.ltusminifterium Sybow beauftrsat der damit g.wlffermaßkn die erstere größere Arbeit in seiner neuen Stellung übernimmt. Daß Herr Ministerialdirektor Sydow auf gesetzgeberischem Gebiet kein Neuling ist, ist bekannt, uno seine langjährige Thätigkeit auf diesem Gebiete innerhalb deö Ressorts der Justiz, bei der er die von ihm ausgearbeitcten Gesetz- entwürfe auch vor dem Lanvtage vertreten mußte, hat ihn als einen der aus- gezeichnetsten scharfsinnigsten Juristen gekennzeichnet. Daß es ihm unter der Unterstützung des als gleich ausgezeichneten Juristen bekannten Unterrichtsministers Dr. Falk gelingen wird, dies schwierige Thema in entiprechender Weise konform den Pkincipien des Rechts zu bewältigen, dürfte ohne allen Zweifel fein. Bekanntlich fehlte bisher über den zweiten laut vfficieller Depesche bei Worth eroberten Adler jeber Nachweis. Neuerdings wird nun der .Voss 3ta " «us Kassel berichtet, daß dort dem Musketier Wilke! vom 1. Bat. des 95 In. fanterieregiments vom Kriegsministerium die 1870 für vie Eroberung der ersten ftmdlichkn Fahne ausgesetzte Prämie im Betrage von 1700 Thlr., und eine silberne Ankeruhr überwiesen woroer. seien. Darnach würde also dem 6. thürin- gischen Infanterieregiment Nr. 95, das aus den Contingenten von Coburg, Gotba und Meiningen besteht, diese erste ruhmvolle Trophäe, und zwar wahrscheinlich der Udler des 45. französischen Linien-Regiments, zu Theil geworden sein. Der zweite in derselben Schlacht erbeutete Adler ist bekanntlich von dem bayerischen Regiment Kronprinz Nr. 2 erobert worden. Ueberhaupt aber beginnt sich mit ber jetzt rasch fortschreitenden Vc.öffeutlichung der deutschen Specialwerke über oenL.,« mtm l£^tcn ^lte8 ouch über die bisher fast ganz im Dunkel belassene Eroberung^traut werden. sistdel ner u W Wiir ni$ W1 Wl1 deniitx für 2ß stlilVt (in all Mctzkir Sih"" neuen Sc. ß SM" der Nach ’ Deichst JtöW maßen dir ih bentn sagen: der Ge ( Caufam phan, Anlipal Mklwil für die Mcmil treu bei 1 gefandie genen r lichen l unv ve seit Vec ment se zu versc -aden, männtx , um bst * mM i fllerun^ treten schiveber gegen v pfändet gibt bat " so i krhalten Tesetzgel A Ur in Rog 3n der kubier. Umgebt Antone, seinen $ t Fant öb®«ffn| Ifbten ® Qf 455 Hock Eiche, ta ^ügen ®fe( ®to6| °°n Cent ,! .Die 8'lihttn le> ttjtot \ dadurch ,le ^tere >niti un6 von dr« ociij JDb Otuj ln Mite, ist ti in Ölungen, «ich- ein im Kor ^iolg ent. Endungen ^spracht Oueme, iu Ehirn ir. Der oberhalb itten und ich auf - Man sti» gchtz' ^irgenv- vchlutz ju atz unsere ie Herren >llen und In geholt Hgioa zu UnmiOrn ufgeboten >ütan — x Matzm tnjiogt in t werten, nasch und f von ken en. Doj welche str Handlung lltfoMltf imtr Die, j ße dort ii l mit kev sollen Zn» >r Augen» ingchuer ehen, al- d)ti mit inuimmt# )it Fort« -r nun* hreutzijchi zumal va Ealvürst ter „Los. uneikciflt r im N AelvistenS' von Staat die fW' sche Sivil' ift kvertej rtr Ämter gen i äelig nterrichik' iSe W’ i Gesetz» falt 0t* 'eligtöira n Vieser >hl ver- :utolischl voch lvit 1870 i» er tieser rnW"' Der u"ltl f, * l« "L Aus Baden, 29. Sept. Wenn Irgend etwas der altkatholischen Bewegung förderlich sein mutz, so ist eS der fanatische Uebereifer ihrer ultramontanen Gegner und ein Vergleich zwischen diesen und den Führern der Altkatholtken. Wie sehr wir selbst in Manchem eine Halbheit erblicken müssen, dem Ernste, tei Würde, der Begabung der altkatholischen Führer werben wir die Anerkennung nicht versagen können. Und nun halte man der Sprache bedeutender Männer, denen kein Einsichtiger die schuldige Achtung verweigert, das tolle Gebälfer, die bis zur Pöbelhaftigkeit herabsinkenven injuriösen Ausfälle der Ultramontanen gegenüber! — Das kühle Herbstwetter hat, wie es scheint, die hohe Temperatur für Wallfahrten noch nicht herabbrücken können. Für ben 6. October (also zu- sammenfallenv mit der grotzen „nationalen Wallfahrt" nach Lourdes) ist wieder ein allgemeiner Bittgang für den Papst nach der Wallfahrtskirche Engelwies (bei Mctzkirch) anberaumt. Ob diese Processionen nichtSnutzenven Falles auch bei Schnee und Eis fortgesetzt werden sollen ?! (Franks. Journ.) Straßburg, 29. September. Die Regierung des Reichslandes hat einen neuen Beweis ihrer humanen Fürsorge und Liberalität in diesen Tagen abgelegt. Se. Exc^llcnz der Herr Ober-Präsident von Elsatz-Lothringen hat die bedeutenve Summe von 350,000 Fr. als Unterstützung der während des Bombardements der Stadt schwer verletzten, unbemittelten Einwohner aus LandeösondS angewiesen. Nach den angcstrllten Erhebungen ist die Zahl der Personen, weiche in Folge dcr Beschießung beschädigt wurden und hierdurch einen bhtbenben Nachtheil an ihrem Körper erlitten, ziemlich groß. Schon viel' Bedürftige, denen verschiedene Glied- maßen fehlen oder die erblindet sind, Haden sich zur Unterstützung gemeldet, unt] die ihnen verabreichten Geschenke werden gerade in den unteren Volkeclaffen, bei denen noch eine unverkennbare Erbitterung — hauptsächlich, und wir möchten fast sagen: ausschließlich, in Folge des Bombardements — besteht, zur Versöhnung der Gemüther viel beitragen. (Karlsr. Zig.) Schweiz. Gens, 28. Sept. Die Bischöfe Peter Joseph von Sitten, Stephan von Lausanne und Genf, Karl Johann von St. Gallen, Eugenius von Basel, Ste- phan, Bischof von Bethlehem, Abt von St. Moritz, und Kaspar, Bischof von Antipatris, Hülfsbischof von Chur, richteten unterm 24. d. ein Schreiben an Mermillod, Bischof von Hebron in Genf. In demselben erklären sie seine Sache für die ihrige, da er die Rechte der Kirche vertheioige. Die Bischöfe ermahnen Mermillod, standhaft zu bleiben. Alle Katholiken seien mit ihm, weil er, getreu den Worten der h.iligen Schrift, Gott mehr gehorche als ven Menschen. Frankreich. Paris, 30. Sept. In dem vom deutschen Botschafter in Paris nach Berlin gesandten oific cllen Berichte über die mit ThierS in vergangener Woche gepflo- genen mehrstündigen Conferenjen, confiatirt derselbe den wohlwollenden, fast herzlichen Empfang seitens des Präsidenten und die hohe Befriedigung über die von Th erS ihm geschilderte Finanzlage des Landes, die Frankreichs Zahlungsfähigkeit und den Willen zu zahlen über jeden Zweifel erhebe. In die Staatskassen seien seit dem 28. Juli iy4 Milliarden eingezahlt worden und das Finanzgouverne- ment sei.bemüht, den vorläufigen Ueberschußsummen wieder nutzbringenden Abzug zu verschaffen. Seinerseits soll Arnim den Präsidenten auftragsgemäß versichert haben, daß nicht nur Deutschland allein, sondern auch die Staats- und Finanzmänner Gesammteuropas jede Rücksicht bis zur äußersten Grenze beobachten werden, um die bisher beispiellose Finanzoperation Frankreichs zu erleichtern und jeder möglichen Krise vorzubeugen. Italien. Rom. Die seit Monaten zwischen der italienischen und französischen Regierung herrschende Spannung nimmt einen immer akuteren Charakter an; es treten immer neue Streitpunkte auf, welche die auf anderen Gebieten bereits schwebenden Confl cte noch wkiter zu verschärfen droht. So hat jetzt Frankreich gegen Vie Einziehung der römischen Kirchengüter, soweit dieselben für Anlehen verpfändet worden, als deren Garant es eingerrelen, Protest erhoben. Italien aber gibt das Recht eines solchen Protestes nicht zu. „Wir würden es lebhaft bedauern — so lautet eine Stelle der letzten Depesche — wenn ein Anspruch aufrecht erhalten werden sollte, dessen Berechtigung wir kraft der Unabhängigkeit der inneren Gesetzgebung niemals anerkennen können und werden." Wenn die „bedeutungsvollen" Nachrichten, welche ein Wiener Correspondent des „Nbg. K." aus dem Vatikan erhält, sich bewahrheiten sollten, so stände man in Rom am Vorabend einer Katastrophe. Der betreffende Correspondent schreibt: In der jüngsten Zeit ist der Papst ganz unnahbar geworden. Er ertheilt keine Audienzen, auch keine diplomatischen. Nur wenige Personen seiner vertrautesten Umgebung verkehren mit ihm. Für die Cardinäle, auch für den Staatssekretär Antonelli, ist er nicht mehr sichtbar. Er selbst äußerte, er müsse sich nunmehr auf seinen Tod vorbereiten. Unter diesen Umständen scheint Antonelli die projectirte Reise, die ihn auch nach Wien und Berlin geführt hätte, aufgegeben zu haben. Er kann eS nicht darauf ankommen lassen, beim Eintritt der Katastrophe von Rom abwesend zu fein. ______________________________________________ Vermischtes. Ein herzergreifender Vorgang wird von den Londoner Blattern veröffentlicht. Am letzten Donnerstag stürzte sich namUch eine junge, elegant gekleidete Dame von der Waterloobrücke ans in die Themse und wurde, ungeachtet ziemlich rasch Hülfe bei der Hand war, tobt auS dem Wasser gezogen. Als der Coroner zur Besichtigung der Leiche schritt, fand man in der Rocktasche der Ertrunkenen folgenden mit sauberen Schriftzügen geschriebenen Brief: London. 3. September 1872. High St. Sbadwell. Das Verbrechen, das ich im Begriffe bin zu begehen und für da« ich in der Ewigkeit zu leiden haben werde, findet seine Milderung in der Tiefe meines Glends. Ich b n allein und fremd in London, besitze nicht einen Penny und keinen Freund, der mir seine hülfreiche Hand reichen könnte. Ermattet von der völligen Nutzlosigkeit meiner An-- strcngungen, eine Beschäftigung zu finden, an Allem Mangel leidend, sind meine Füße eben so müde als mein Herz Ich ziehe es vor, zu sterben, als abermals eine traurige Nacht und einen noch traurigeren Morgen zu erleben. 3d) bin erst feit neun Wochen in England und reiste von Amerika mit einer Dame de Wyk als Gouvernante nach Schottland ab. Am Morgen nach meiner Ankunft wurde ich aus Laune entlassen; man weigerte sich, mir die Mittel zur Rückreise in meine Heimath zu geben, und ich besaß nur den Betrag meines SalairS mit 3 Pfund Sterl. 10 Schillingen. Als ich die Reise nach London bezahlt, blieben mir nur noch 5 Schillinge. Was thun ? Ich verkaufte meine Uhr, aber der elende Erlös dafür schwand rasch für Wohnung, Kost und Ausgaben für unnütze Fahrten zum Zwecke der Erlangung einer Beschäftigung hin. Jetzt habe ich nichts mehr; jeder Tag vergrößert mein Elend. Keinen Freund, keine Hoffnung und keinen Pfennig im Besitz! O Gott des Himmels, verzeihe einer Sünderin, die keine Hoffnung mehr hat, wie ich gegen die Versuchung gekämpft, aber das Schicksal ist wider mich! Ich kann die Bahn des Lasters nicht betreten, denn meine arme tobte Mutter sieht aus bem JensritS auf mich herab. Ohne Vater, ohne Mutter, ohne Freund — und kein christliches Herz, das mich versteht! Ich habe meinen vollen Verstand, und das Fieber, das mich verzehrt, lange vorauS- gesehen. Ich bitte Gott, vor dem ich bald erscheinen werde, mir zu verzeihen. Adieu, du schöne und doch so grausame Welt! Alice Blanche Oswald aus Pennsylvania, 20 Jahre alt. Musikalisches Duell, lieber ein furchtbares, bis jetzt noch nicht dagewesenes Duell berichten amerikanische Blätter Folgendes: Zwei Musikanten, von denen der eine den andern schwer beleidigt batte, haben sich auf PianinoS geschlagen. Der Kampf hat 48 Stunden gedauert. Ohne Essen und Trinken, ohne auch nur eine Minute zu pausiren, haben die beiden Widersacher während dieser ganzen Zeit auf ihren Instrumenten herumgebrosch.n. Tanzstücke waren dabei ausgeschlossen. Einer hat 580 Mal hintereinander daS Miserere auS bem Troubadour gespielt. AlS er eS zum 581sten Male herunterorgeln wollte, fiel er bei den ersten Tacten wie vom Blitz niedergeschmettert, tobt zu Boden. Der zweite der Duellanten hat nach dem nächsten Spital gebracht werden müssen und befindet sich in Lebensgefahr. Sämmtliche vier Zeugen legen Symptome einer beginnenden GeisteSzcrrüttung an den Tag. Die Instrumente sind vollständig, was man „zerdroschen" nennt. (Wahrscheinlich hat auch der Berichterstatter das Duell mit angehört.) Handelsbericht. Karlsruhe, 30. September. Bei der heutigen Gewinnziehunq der badischen 35-fl.-Loose fiel der höchste Treffer von 35 000 fl. auf Nr. 197712, der Treffer von 10 000 fl. auf Nr. 85042, bet Treffer von 5000 fl. auf Nr. 25126, bie 5 Treffer von je 2000 fl. fielen auf Nr. 186853, 243786, 292982, 3*2823, 64010, die 12 Treffer von je 1000 fl. auf Nr. 47414 64023, 100462, 120989, 144020, 147769, 2103*56, 280037, 294047, 337606, 393172, 397793. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 30. September. Nachbem schon seit etlichen Tagen die Ultimoregu- lirung die Aufmerksamkeit bet Börse beschäftigt hatte, ging dieselbe heute relativ leicht von statten. Geld war zwar noch gesucht, ließ fich jedoch zu circa 7 Procent willig finden. Sp.culationS- effecten, die heute sehr lebhaft umqesetzt wurden, ließen anfänglich etwas nach, befestigten fich aber später. Hinfichtlich des Verkehrs in Banken scheint eS fast, als ob der heutige Tag als der Anfang der lanqprophezeiten Hausse zu gelten hätte, wenigstens herrschte auf der ganzen Linie entschieden Kauflust, die zunächst den schweren Actien zu gute kam, indem namentlich Provinzial- diSconto und Darmstädter sehr gesucht waren und höher bezahlt wurden. Auch österreichische Nationalbank ging in die Höhe. Ferner waren Brüsseler und Deutsche Effectenbauk sehr gesucht, Deutsche Vereinsbank und die übrigen fest. In ReichScontinental-Actien entwickelte sich heute ein sehr umfangreicher Verkehr und gingen selbe circa 3 Procent höher. Von Bahnactien ist nicht viel zu melden. Elisabeth, Buschterader, Alsöld, Donau-Drau waren zwar gefragt, ein nennenS- werther Umsatz fand jedoch nicht statt. DaS Gleiche gilt von Prioritäten. Von deutschen Bahnactien fanden Berbacher einige B achtung. Oesterreichische Renten und Loose ohne Geschäft. Pfandbriefe beliebt. 5procentige rheinische Eredit gesucht Frankfurt a. M., 1- October. In Folge schlechter Wiener und schwächerer Berliner CourSmeldungen verstaute gestern Abend schon die Stimmung im allgemeinen und für Specula- t ionseffccten insbesondere, und der heutige Tag brachte nicht nur keine Besserung, sondern die drei HauptspeculationSwerthe setzten sogar unter gestriger Abendnotiz ein, wobei sich nur Lombarden, für welche feste Käufer da waren, fester hielten, während Staatsbahn circa 2 und Erebitactien circa 2’/2 st- schlechter als gestern Mittag verkehrten. Banken hielten sich im Großen unb Ganzen fest, das Geschäft selbst war j.boch bebeutenb weniger umfangreich als gestern unb die Preise zeigen feine nennenswerthe Veränderung. ProvinzialdiSconlo, Darmstädter unb Vereinsbank etwa- schwächer. Bankverein zahlreich am Markt. Oesterreichisch-beutsche fest. Effectenbank eine Kleinigkeit besser. ReichScontinental ziemlich fest. In Bahnen so wenig Geschäft wie gewöhnlich. Amerikaner unverändert. Süd Missouri beliebt. Loose und Prioritäten geschästSIoS. Von StaatS- papieren wurden Bayerische und Nassauer zahlreich umgesetzt. Oesterreichische Renten bei einiger Frage. Napoleons offerirt. Börsenaachmhten. 1 Oelber 1872. i ___________________________________________________________________________________________ I Preuss. 4*/»% Oblig. 1023/< Frankf. 3V3°/o ObL 86' 2 Nass. 4V,o/o ObL 99% Kurh-'ss. 4% „ 94 Gr. Hess. 5% Obi. — „ n 4% n WS/. „ n SW/o ' 95 Bayer. 5°/o „ 100'/8 » 4Va°/o 1jährige 100 « 40/0 1jährige — Würtemb. -W/o ObL 99?/4 Raden 4Va% ObLo. E. L. 99' 8 Oeatarr. Silberrente 647/g „ Papierrente 59% Spanier, neuest. 30/0 29'/z Amerik. Bonds 1881 r 987/e „ „ 1882r 953/4 „ „ 1885r 97i/4 „ „ 1887r 96Vs Aetlen. Frankf. Bank 1443/« Frankf. Vere-ns-Ka^ee 158 Darmfit. ßankact. 511 Wien Rankaotien 936 Oeat. Oreditaot. 354 Galisien 252 AesÄem. 50/0 öatr. F* St. E. B. 348'/r Lombard. Bahn 223 ‘/2 Ludwigsh.-Bexb&ob 202 Max bahn 145 Bayer. Ostbabu 1343/fl Rhein-Nahebahn-A.ct. 5O'/2 Hess. Ludw-Igsb.-Act. 178*/2 Oberhessen Ä 803/8 Weetawel. Amsterdam k. 8. 98'/8 Augabarg k. S. 100 Berlin k. 8. 104?/8 Bremen k. 8. 175'/8 Brüssel k. 8. 927/8 Hamburg k. 8. 87'/4 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118V4 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 92% Wien k. 8. 1067/8 dittc m. 8. 106Vj ditto !. 8. 106 Vs Dlsconto 5 % Geldeorteae. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40 —42 Holl. fl. 108t. 9 53-55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankens!. 9 21—22 Engi. Borer. 11 47— 49 Buss. Imper. 9 42—44 Dollar In Gold 3 25 26 BBrloeeitä,i45Rs« 30/0 oster. Stab.-Prior. 573/4 3% öst. 0. Lombard 51*/2 30/0 Livorneaer 38% 50/o Tosoaner 615/g 5% Elisabeth.-Prlor 85 do. II. Emise. 84 AnlehenNlooMf). Darmstädter fl.50Loose 203 » »25 # 54 Kurh. 40 Thlr. Loose — Naeean 25 fl. — Brannachwelgar 217/8 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 38'/. 40/0 bayr. Präm.-Anl. — 4% badische Leone — Badische fl. 35 Loose 69*/« Oestr. ft. 250 v. 1854 86'/2 |1858r Prioritätsldose — |1860r Loose 94'/, |1864r w 160 ASLgem einer A n z e i g e r. Besondere Bekanntmachung. 4557) Das in den Districten Hochwarte und Wanne des Gießener Stadtwaldcs versteigerte Holz mnß in den nächsten acht Tagen abgefahren werden. Gi-ßen, de» 1. October 1872. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Bogt. Versteigerungen. 4502) Freitag den 4. October d. I., Nachmittags von 2 Uhr an, sollen bei der Stadt Gießen eine Parthie leihfällige und die der Stadt zugefallenen Bürgertrieboiertel, sowie ein Acker auf der Hohleiche, die Wiese am Wismarer Weg und ein Acker in der Schwarzlach, öffentlich verpachtet werden. Zusammenkunft am Nassauer Hof. Gießen, den 26. September 1872. Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. Vogt- Verpachtung von Lahn- fifckereien. 4572) Die fiscalischen Fischerei-Nutzungen in der Lahn i 1) vom Atzbach - Dorlarer Grenzgraben bis an das Garbenheimer Wehr, 2) im Mühlteiche der Altmühle vom großen Wehr bis zum Ausflusse des Mühlteiches in die Lahn, 3) vom alten Bachgraben bet Dutenhofen bis zur Großherzoglich Hessischen Grenze, welche am 31. December er. pachtlos werden, sollen aus sechs Jahre, vom 1. Januar 1873 bis 31. December 1878, Donnerstag den 10. October er., Vormittags 10 Uhr, bei Wirth Kahlert zu Krofdorf öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden. Krofdorf, den 1. October 1872. Der Königliche Oberförster: v. Meibom. I» 'm M (0 ' m u cc r :: V- (4534) Vogt. (4578) B- Werminqhoff. eingefan hiermit (4559) (4493) empfiehlt I. G. D. Bapst. Einige Mitglieder. Di n ft«; U tv"' ei r e1' ! I < 4 empfiehlt V. ftrtttrein, Sonnenstraße. Wicken Kartoffeln fr. fr. Q M. M. M- M. 9 1 2 40 Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund.' ptdfi Br N Mit. preis empfiehlt (4576) Feilgeboteneö. Nene Brünellen, getrocknete Kirschen, r iic Auf dem Markt Mitw! M Bürger Auf dem Markt Mir - preis 4530) Mehrere Kanarienvögel sind aus einer Hecke entflogen, den, Wiederbringer eine sehr gute Belohnung bei der Exped. d. Bltts. 4524) Flanellhemden, Unterhosen, Unterjacken, für Herren und Damen, leinene n. Papierkragen, Manschetten, Chemisetten, Hosenträger, Binden, Militär-Handschuhe, Cravatten u. s. w., Emil Fis chbach, Seltersweg. ' -eil BI U. Herde und Desen in den verschiedensten Sorten, namentlich die sich so sehr bewährenden, in jeder Beziehung ausgezeichneten Regulir - Füll - Oefeu zwWn RnM Marillfi Mit tr halst». iti Sla oud) Aß, Stellung tyortm WW t StUtn i Laustnr £ von Hr unter dl Tknfer. Viöctft Touren nur im | Marillky konnte er ^ranttvo- Wtx bi ton Lauf d'r tiefe erklärte, i rrlviderte Verde tro Da, 6nt) unun 4580) Eine Frau sucht Monatstellen. Zu erfragen bei Friederike Neinschmiedt, Sonnenstraße B. 59. 'HehacHon, Druck und Verlag bcr Brü,-tuchen tlniv.-Druckerei (Fr. Ehr. Vietsch) in G-et 4504) Eine neue Sendung Filzschuhes sowie mein Schuh-Lager, empfehle zu billigen Prei'en. PH. Löber Wittwe, Neuenweg. I Jmmarinirte Häringe empfiehlt_________Ehr. Wallenfels. 4538) Ein Spinnrad und HaSpel ist billig zu verkaufen. Asterweg Vit A 108. w; er A e L di ß' Ul « (5 Die auf den 4. October d. I. ausgeschriebene Versteigerung der 18 Centner Formularien bei der Stadt findet nicht an diesem Tage, sondern Dienstag den 8. October d. I., Vormittags 10 Uhr, im Rathhanssaale statt. Gießen, 28. September 1872. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Normalgewich' ver Malter: Waizen 200, .Korn 18ü, Gerste 160, Opel, und d-° Nw t« Wnt U «: M u b» ciiWöbeidjatHflte Audr. Jung Wittwe zu Stäutenber« sind an luilbeh Settraßtn oon auswärts qngegcngen und der Wittwe einqehändigt; Von Herrn »n Dickore in trete 1 fl. M fr.; von F. R in Gießen 1 ff - von Recbner fiprrn 'Bieber in Allendorf 1 fl. 45 kr.; Posisecrelär Herrn Heinzerling I fl.; Herrn L. in Gießen 2 fl.; Herrn Pfr. Welker 1 fl. 45 fr.; Herrn Kaufmann Kaes in Gießen 2 fl.; Herrn Asicssor Bramin ,n G. 1 fl.; Herrn L-mdgerd Fischer in ®. 1 ff. • Kerrn Qber- fotft« Amendt I» Trais 1 fl. 10 fr.; Herrn Baron von Rabenau in Frttdttb 2 fl 80 fr.; °°» Frau Hen.el Wittwe in G. 5 fl.; Heern G. in Gießen 1 fl.; von der spar- und leilefafle ZU Allendorf 10 fl.; Ungenannt durch Wirth Finf dahier 3 ft von Herrn Prov-Derer,or v. Roder 2 fl.; in der Gemeinde Alt-Buseck aes. 3 fl I9rr • von Gem.-Emnehmer seuling daselbst 1 fl. Zusammen 42 fl. 14 fr flen Stamen der Andr. Jung Wtttwe sagen allen Gebern herzlichen Danf die Unterzeichneten .„.. Vogel, Fischer, Gomps, ______________________ ] , Bürgerniktster. Beigeordneter. Lehrer.______________________ Frurbt- und Mehlpreise u> verfloffeuif jßodie von nachbenaunlen Orten und Fruchtmärkten. 4568) Ein junger Mann, der über vier Jahre auf einem Büreau gearbeitet und gute Zeugnisse besitzt, sucht sofort Stelle. Wer? sagt die Exped. d. Bltts. Lehrlings - Gesuch. 4512) In einem Colonialwaarengeschäft en gros & en detail zu Frankfurt a. M. wird per Januar 1873 eine Lehrstelle frei. Kost und Wohnung im Hause des Principals. Schriftliche Offerten sub G. T. 193 befördert die Annoncen - Expedition von G. L. Daube &* Comp. in Frank- furt a. M.____________________(5535) 4476) Ein junger Mann, welcher die Uhrmacherei erlernen will, kann in die Lehre treten bei Ehr. Scharmann. 4553) 2 tüchtige Messerschmiedgehülfen, welche zugleich das Jnstrumentenfach erlernen können, finden lohnendeBeschäftiguna bei G- Weiler, Hof-Instrumentenmacher, Darmstadt. 4571) Ein Mädchen aus guter Familie sucht entweder als Stütze der Hausfrau oder als Hausbälterin in eine bürgerliche Haushaltung Stellung. Näheres zu erfragen bei der Expedition d. Bltts. 4579) Ein Kindermädchen vom Lande wird zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bet der Exped. d. Bltts. Vermischte Anzeigen. Obstans clllmg zu Gießen. 4573) Man verfehlt nicht, Interessenten darauf besonders aufmerksam zu machen, datz die am 5., 6 und 7. October stattfindende Obstausstellung in reichster Menge vertreten sein wird, in Tafel- und Wirthschaftsobst: a. das Sortiment des Frankfurter Gartenbauvereins, 2 !>■ das des Freiherrn von Rothschild zu Frankfurt a. M., c. das von Herrn Garten-Jnspector Fischer zu Homburg, sowie von vielen Privaten. _____Mehrere Vereins Mitglieder. „Liederkremz." 4558) Morgen, Mittwoch den 2. October, Abends 8 Uhr: U r b u n g g 11 u n b e. Schutz gegen die Cholera! Universal - Manen - Lianenr 4344) von Franz von Metternich in Mainz, erfahrungsgemäß bestätigt durch eine Menge glaubwürdiger Zeugnisse von anerkannt renommirten Aerzten, wie von höchst achtbaren anderen Personen. Das einfachste, sicherste und angenehmste Mittel gegen Magenleiden aller Art. Zu haben in ganzen, halben und Viertel' Flaschen bei Ed. Lind, Hof-Conditor, in Gießen: P h. D. Kümmich in Friedberg Z Parfümerien, aller Art, sind nunmehr wieder angekommen und billigst zu haben in dem Rasir- und Haarschncidc-Eabinct von _______Christian Frech, am Markt. 4494) Eiserne Bettstellen von den ein- fachsten bis zu den elegantesten, und eiserne Flaschcrrschranke empfiehlt __I. G« D. Bapst. 4345) '< in HauS mit Nebengebäuden und Garten in Wieseck, welches sich sehr gut zu einer Fabrik eignet, ist unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. -r S fr cs «; => j’1' M. M. Für Kunstfreunde. 4533) Die große Sammlung von Kunstwerken, bestehend aus interessanten und werthvollen Original-Oelgemälden rc., welche sich in der Kunsthalle im Palmengarten in Frankfurt a. M zu einer Ausstellung vereint befindet, wird mittelst Verloosung am IS. October 1872 zur Verkeilung gebracht. Das ausführliche Programm nebst Verzeichniß der Kunstwerke wird an Jedermann auf gefl. Verlangen gratis und franco überschickt. Der Erlös aus diesen Kunstwerken ist zum Besten des Baufonds zur Errichtung eines Künstlerhauses bestimmt. Wohl selten dürfte sich eine schönere Gelegenheit bieten, um in den Besitz von Kunstwerken zu gelangen. Die Künstler-Gesellschaft in Frankfurt a. M. Bestellungen auf Loose ä 1 Thaler sind zu richten an unser Vorstandsmitglied Herrn Otto Cornill in Frankfurt a. M. Die Ztebungslisten und Gewinne werden den Theilnehmern pünktlich überschickt. Troücne Braimkohlcit vom Hesfcnbriilkcr Hammer, in Wagenladungen von 25 und 50 Cir., sowie im Kleinen, an's Haus geliefert, empfiehlt billigst Dan. Wirth's Nachfolger: (4574) Th. Geilfus. 4034) Kiefern-Brcnnholz, pr. Stecken 4 fl., ab Lagerplatz, empfiehlt S. Katzenstetn, _______________ Holzhandlung. j ,i,lb76) Thürschoner in Crystall und Por- jellan bei______________Wilh. Balser. 4562) Ein Hausen guter Mist ist zu verkaufen bei Valentin Herdt, Glaser. Bermiethunqen. 4424) Der 3. Stock in meinem Hause, E- 97, Alicenstraße, ist pr. 1. November zu vermiethen.________________H. Adami. 4347) Seltersberg E- 34 sind ein möbliltes Zimmer und Cabinet abzugeben._________ 4055) Der dritte Stock meines Hauses, aus 8 Piäcen, Küche, verschließbarem Corri dor u. s. w. bestehend, ist zu vermiethen. __I- G- D- Bapst. 4113) Eine freundliche sWohnung von 3 Zimmern, Küche, Vorplatz und großem Boden ist an eine stille Familie zu vermiethen. Marktstraße D- 217- •pj)Q pos) jaipJjnjuqoa pq uajnöjiaa nV sii uojoiuj^aj jaupjj up qun aatzoav uiZ Ncstavration zur Reichstzost. ^usstezeichnttes Erport Lagrrbier empfiehlt bestens 2 1 Hafer. | Erbsen. Linsen. Auf dem Mit- Aus'dem Mit-- Auf demlMit.- Markt preis | Markt vreis Markt lpre!§ Ä fl. fr. ä ff.Jtv. auf- jef. ; öerf.| M. M. M- M. __।__ —।—. - — - - - 1 ___ ______ _____ 77 । 71 4'20 5 5 9 — __ _ _ _ — 257 4128 - 8 8 47 — ; i io - - -I 4M - - »37 - - 12'48 - 1 - i-l- — 1--1—1 -1 - -l-l Frachtmärkte. Sept Waizen. Auf deinlMit^- Korn. Auf dem | Gerste. Auf dem l Markt Mit.- preis Markt preis Markt preis | aus- 1 gef. 2 fl. fr. ' gcf. •j.wa -lnv fl. fr. Gießen — M. M. M. M. M. M. Alsfeld 28. 51 48 14 87 78 8 28 15 15 7 _ 'S ii n b e r g 28. — 200 14 37, _ 115 8 37 _ 6 i 33 Lruterbach 28 —— — 13 52 _ 9 23 - — 7 — .J.- linz 27. — 12!) 15 iol — 18 9 38 - - ! — —