Gießener Alyeiger 1872 gmann. itlichkeit. t"- Edition, Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fL 27 fr. die Seinen c'.z !r. all- Gerechtigkeit existire; das Gewissen Europas werde zwischen den Franzosen und ihren Unterdrückern richten u. s. w. u. s. w. Das Gewissen Europas hat schon gerichtet. Es hat über die scandalösen Freisprechungen, und die Befriedigung, mit der dieselben von der öffentlichen Meinung Frankreichs ausgenommen worden sind, grade eben so geurtheilt, wie Fürst Bismarck in seiner Depesche, die durchaus Nichts enthält, was das Urtheil der Welt zu Gunsten Frankreichs und zu Ungunsten Deutschlands stimmen könnte. Als die Nachricht von der Freisprechung Tounelet's mit allen Nebenum- standen, der Rede des Vertheidigers, der Haltung des Präsidenten, drm Beifall des Publikums, bekannt wurde, erhob sich ein Ruf der Entrüstung in der ganzen deutschen Presse, der fast in allen Zeitungen Europa's einen Widerhall fand. Die öffentl che Meinung der civilisirten Welt sprach sich fast einstimmig dahin aus, daß, wenn derartige Freisprechungen nicht nur Vorkommen, sondern auch den Beifall des Landes finden, darin ein Beweis zu finden sei, daß in der That in Nigers be- 0 eine erhebt, wesentlich glauben , daß eine > wie die werblichen $en gegen dem, daß 1 "lcht um "gen ihres "em Preise icn meisten Wen zn >e Jiel das dessen auch 8ri°Smchl 1 schwarz- „ _ Der Erlaß des Fürsten Bismarck vom 7. December hat die französische Presse in einen zwar nicht gerade überraschenden aber jedenfalls völlig ungerechtfertigten Zorn versetzt. Das eine Blatt ist der abgeschmackten Meinung, der Reichskanzler wolle in den Deutschen, in der Besorgniß, sie könnten des enormen Äriegsbudgets müde sein, den Haß gegen Frankreich unterhalten; „Avenir national" steht in der Depesche den Beweis, daß Fürst Bismarck Borwände suche, um die Occupation zu verlängern. Die „Presse" meint, BrennuS hat unser Gebiet noch nicht verlassen und sucht eine günstige Gelegenheit, um uns zu verhindern, uns von unserem Fall zu erholen. „Journal des Debats" behauptet, daß die Anzahl der von Franzosen begangenen Gewalt- thaten geringer sei, als die durch deutsche Soldaten verübten; (eine Lüge, die hundertmal widerlegt, doch immer von neuem wiederholt wird, da die Franzosen jede Widerlegung eben einfach ignoriren). „Siecle" ist entrüstet über die Be- hauptuug, daß in Frankreich weder ein Sinn für Moral noch ein Gefühl für Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiber, Lit. B. Nr. 1. !r, bald 3 len und | egenwart | Grund- lit seinen 1 il soll in | treibt! naterielle l ung des- 1 i Einfluß 1 cagen der ■ städtischen Institute, ' zcm Zeit' > Muße nb unfern! Cours-j je Aus- iitw iten den lrbeits- terials ist Anzeige- und ^imisbiatt für den ^reis ^ie^en ____ Dicnstag dm 2, Jamm Einladung MM Mlmnement ® e f <1 tt n t w* w 4; u w cm-r-.- betreffend: Anmeldung und Prüfung der einjährig Freiwilligen. ^^jeiugen ÄNilltarpfllchtlgen, welche als einjährig Freiwillige dienen wollen und im Großherzoqthum Hessen nach 20 der Militär - Ersntr EWÄH — *• >*■ «M® WU 5? “Ä , , , . ,, . ~ ,rr, 1. Februar 1872 bn der unterzeichneten Commission eiuzureichem falls sie sich der im März k. I. stattfindenden Prüfung zu unterziehen beabsichtigen . . , Der Meldung srnd beiruleaen: a) em Geburtszeugniß (Taufschein), b) eine beglaubigte Einwilligung des Vaters, oder des Vormundes, e) ein Unbescholtenheitszeugniß, 3ff.?hnru z?n,^^,Ten (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren Bürgerschulen) von dem Director beziehungsweise Rector der betr Lehranstatt, für alle übrigen jungen Leute aber von der Polizei-Obrigkeit auszustellen ist. a ; 0 1 ocn beLB.eP^eniien Vorschriften, oder Einreichung des Gesuchs nach dem angegebenen Termine, kann die Zulassung zu der nächsten f^dSS2ng «Sgt nM. ^ufungstermin, sowie das Local, worin dieselbe vorgeuommen wird, wird später öffentlich bekannt gemacht werden, eine Die unterzeichnete Commission macht außerdem auf folgende Bestimmungen ausdrücklich aufmerksam: Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst darf nicht vor dem vollendeten 17. Lebensjahre und muß bei Verlust des Anrechts svätestens bis zum 1. Februar des Kalenderjahres nachgesucht werden, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird. ' W WWeniS „,3 Anmeldung um Zulassung zum einjährigen Militärdienste ist die Aufgabe des Rechts, an der Loosung Thcil zu nehmen, verbunden. k" ber bu^ b(e, ""säumte rechtzeitige Anmeldung verloren gegangene Anspruch durch Entschließung der Ersatzbehörde dritter Jn- nben' wenn der betheiligte Militärpflichtige noch nicht an einer Loosung Theil zu nehmen verpflichtet war, oder vermöge seiner Loos- Nummer disponibel geblieben st. In letzterem Falle darf die Vergünstigung nideß nur dann eintreten, wenn der deßfallsige Antrag vor der zweiten Aushebung, bei welcher der Beteiligte Militärpflichtige zu concurriren hat, formirt wird. B B ä Commissimi zu richten 9$iebcroettei^un8 der durch versäumte rechtzeitige Meldung verloren gegangenen Berechtigung sind an die zuständige Kreis - Ersatz. Darmstadt, den 1. December 1871. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. ______________ ______________Pabst. Strecker. ser der ünschl Je- Näheres _____(3) von 'adehaus. >en worden, öltts. )wurm en oollstäm 'benjo sicher ) Flechten t zu Crop- (4161) 1 fl. 12®'*,'ftS ÄMelfeftrl““’’”' ***’ "* fa' * »“«'«<» <» ®»«M w*. .to.WW> ta I. Quan«, IMS ;«!,«»„ „6 IVroMn.mS"«” te# Oufflu™M,» *W’MK* ”*»”9 «f* auch 1 a. »r° M Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostbotcn abonm'ren ^"^lahnge Abonncmentspreis 1 st. 27 ft. incl. Postaufschlags, sattes bestimmen zu können, ersuchen wir Aste, welche auf den Gießener An^7er X """ ®“?nb sind, die Austage des SL Ä LM M gebiegenen ^Theil T'Z ‘T"' WU merffam, daß das Manuscript der so sehr spannenden Original-Novell S tolr l,r,ferc «eftr darauf auf- rst und w.r also nicht verfehlen werden, mit dieser Novell? das Feuisteton'im Jahr 1872 z^röffnen.^ Waßani'3 unseren Händen _ Die Redaction. wäre die Absicht, ei« Pulvermagazin bet Frankfurt a. M. anjulegen, vorläufig wird von der „Agence Havas den Rußland den Gesuche und Offerten, Engagements rc. ohne Anrechnung der Original -Znsertionsgebühren. Berlin, 30. December. Nach einem Berliner Telegramm der „N. Fr. Pr. Spanien. Man versichert, daß wegen Ernennung eines neuen Ministcrkrisis entstanden sei. — Da» Journal auf einen Ausgleich der im Ministerium bestehen- Frankfurt a. M. Die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse in Frankfurt a. M. vermittelt auf dem erfahrungsgemäß erfolgreichsten Wege der Insertion auf das Zuverlässigste alle Arten Verkäufe und Verpachtungen von Gütern, Grundstücken, Fabriken, Jgualdad" sagt, jede Aussicht . . Meinungsverschiedenheiten scheine unmöglich zu sein. vernehmen zwischen Rußland und Amerika nur gewinnen. Rumänien. Bukarest, 30. December. Kammerfitzung. Der Minister verlas eine Depesche des britischen GeueralconsulS, worin die britische Regierung dringend an* rieth, in der Eisenbahn-Angelegenheit einen Ausgleich herbetzuführen. Bukarest, 30. December. Die Kammer genehmigte in ihrer heutigen Sitzung die vier ersten Artikel der Eisenbahn - Convention. Die Opposition zählte fünf Stimmen mehr als bei der letzten Abstimmung. Deutschland. Darmstadt, 31. December. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben die nachstehende Allerhöchste Cabinetsorde zu erlassen geruht: An das Kriegs* Ministerium. Die durch die Ereignisse der letzten Jahre hervorgegangene Stellung des Großherzogthums zum Deutschen Reiche, haben mit Beginn des neuen Jahres die Auflösung Meines Kriegsministeriums zur Folge. Mit dem Scheiden des* selben aus einer nun mehr denn 50jährigen Wirksamkeit, will Ich es nicht unterlassen dieser Behörde, welche Meinen erlauchten Vorfahren und Mir oft unter den schwierigsten Verhältnissen mit gewissenhafter Treue und opferwilliger Hingebung gedient und besonders neuerdings in dem unerwartet ausgebrochenen Kriege und in der Ueberführung in die neuen Verhältnisse das Tüchtigste geleistet, hier- Madrid, 30. December. Generalcapitäns für Cuba eine Petersburg, 30. December. Das „Journal de St. Petersbourg" bespricht Besuch des Großfürsten Alexis in Amerika und constatirt, daß der dem Großfürsten so herzliche Empfang im ganzen Rußland hohe Befriedigung erzeugt habe; Rußland werde dies nicht vergessen. Das Blatt fährt dann fort: Die gegenseitigen Beziehungen sind ein Pfand für solide und bauernd gute Beziehungen. Der Weltfrieden und die Fortschritte der Humanität können durch ein gutes Ein- Vari« 31 T.rr.mf,«. 9" S°Ig° bet Wahl Pittrö’« hat der Bischof Du. panloup seinen Austritt aus der Academie erklärt. — Das Gerücht, Graf v. Har- court, der französische Botschafter beim päpstlichen Stuhl, sei abberufen worden, dementirt. Nachricht von einer Anstellung de. frühere, ühef.itonstructeur« der englischen Manne, Hrn. R«d , >" t'eff- ttg-n Staatsdienst kann die „Rordd. Allg. Ztg." auf Grund iu°-r>asi>g°r M'tthe.Iungen bestimmt verfichcrn, daß an maßgebender Stelle von einer solchen Anstellung me mal« auch nur die Rede gewesen ist und daß somit alle an eine derartige Eben tualität geknüpften Verwuthungen völlig gegenstandslos sind. Die beim Kriegsministerium eingcgangenen Berichte weisen nach, daß die aufgegeben. #(r!autet, ij} die Rückäußerunz der ftan- zösischen Regierung auf die Depesche des Fürsten Bismarck vom 7. Dtctmber t>. J. bereits vor einiger Zeit U Form einer mündlichen Mittheilung des französischen eingeheu^ounen. M in rücksicht-bollem Tone vorgebracht worden. , Die Regierung der Republik wird ausdrücklich von der Mitschuld an den Excessen . der öffentlichen Meinung freigesprochen, alles Gewicht dagegen wird auf das Bedauern gelegt, welches die deutsche Regierung darüber empfinde, daß unmittelbar, nachdem sie in den letzten Verhandlungen die unzweideutigsten Beweise von Entgegenkommen gegeben hatte, Erscheinungen zu Tage treten konnten, Angestch S deren der Reichskanzler seine Hoffnungen auf Wiederbelebung des gegenseitigen Vertra ne tbeilt mit, mehrere Deputirte der Rechten und de« rechten CentrumS beabsichtigten einen Antrag zu stellen, wonach sich die Regierung verbindlich matten solle, bt« rur aanrlichen Befreiung de« französischen Territorium- streng tn den Grenzen di- V rttaa« von Bordeaux zu verbleiben. Dann erst solle eine constituirende Na- tionalversammlung gewählt werden. — Bon Mühlhausener Damen wurden al* Beitrag zur Zahlung der Krieg-cntschädigung 23,945 Franc- an Thier« ge- °"°8'und worin bestehen denn nun die in dem Erlasse de- Reich-kanzler« ange> , kündiaien Merkregeln? Zunächst theilt derselbe mit, daß tn den von den Deutschen bfteÄn französischen Gebietsteilen durch Verkündigung de- Belagerung-zustande« die Militärgerichtsbarkeit für Verbrechen gegen die Truppen gesichert fei. Ferner ist fall- die Franzosen die Auslieferung flüchtiger Verbrecher verweigern sollten, die' Wegführung von Geißeln angedroht, und e« ist äußersten Falle« die @rgrei- ?ung wette?et Maßregeln in Aussicht gestellt. Endlich Mrd auch die Frage wegen ber9Dauer der Occupation von dem Reichskanzler tn den Krei« ferner BUrach- taugen gezogen. Die Verhandlungen mit Pouher - Quertier feien in dem Vertrauen geführt worden, daß auch dre Beseitigung de« letzten Reste« der deutschen Oeeupation in einer kürzeren al« der im Frieden vorgesehenen Frist durch geg n (eiliges Uebereinkommen werde herbeigesührt werden können. Die- Vertrauen sei durch da« Licht, welche« die Vorgänge in Melun und Paris auf die Stimmung und die Absichten auch der gebildeten Franzosen gegen Deutschland werfen, »er. scheucht worden: woraus sich denn ganz von selbst die F°lgerung ergiebt, daß bei der Fortdauer der gegenwärtigen Stimmung Deutschland in Setreff der Occupation auf eine Milderung der Frankfurter Frieden-bedtngungen nicht werde «raniofen die politische Moral und da« Recht«gesühl durch die Leidenschaft i unterdrückt fei Daß von deutscher Seite irgend etwa« geschehen müsse, am Leben unser r durch die Bu-iprüche zweier Assifenhöfefür voge ftei erk a ten Eoldaten vor feigen Mordanfällen sicher zu stellen, daru er 6«»f»t in D utf» hnb nur eine Stimme. Die Reich-regierung wa« hinter d n Forderung öffentlichen Meinung zurückgeblieben, wenn sie nicht die ft fls^ auf die Eonsequenzen hingewiesen hatte, die da« «0«” »otbwendiaer Weise Moral Hohn sprechende Verfahren der französischen man für Frankreich nach sich ziehen muffe. JHbcr auch ® ?7wekgen7h,nnehme7werie?°Da^« welche« einige französi.che Bimiter üb* da« Verditt der Geschworenen aussprachen, ging ja ^»e«weg« au« fitiilichrni Unwillen hervor, sondern aus der Besorgniß daß Deutschland sich। selbst Recht sich nur zu dem Ausdruck des Bedauerns, daß das wapren Advocaten oder irgend auf einem Rechnungs-Büreau. Nähere Auskunft beliebe man gefälligst bei der Exped. d. Bltts. entgegen zu nehmen. 6) Eine Taschenuhr ist gefunden worden. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts._____ 12) Mein Privatunterricht in der franz, und engl. Sprache hat wieder begonnen. Lehrer S. Mayer. 5564) Ein Zapfjunge gesucht von ______Th. Sonn, im Promenadehaus. 13) Die Knabenlehranstalt beginnt den Unterricht wieder Donnerstag den 4. Januar 1872. Anmeldungen nimmt jederzeit entgegen ____________________Dieckmann. 5502) Die erste Sccrctärstelle bei einem Königl. Preuß. Rechtsanwalt ist unter günstigen Bedingungen zu besetzen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.____________ Statt der Neujahrs-Gratulationen Haben die Kleinkinderschule mit ihren Gaben weiter Schweizerische Renlenanstalt in Zürich. Lebensversicherung. Garantieen: 1) Das gesammte voll eingezahlte Grundkapital der Schweizerischen Creditanstalt in Zürich..... 15,000,000 FrcS. 2) Das von Jahr zu Jahr wachsende Vermögen der Schweizerischen Rentenanstalt, Ende 1870 ..... 5,905,976 „ (Diese sämmtlichen Gelder sind, mit Ausschluß jeder Spekulation, auf hypothekarische Sicherheit angelegt.) 3) Die jährlichen Einnahmen der Schweizerischen Renten- anstalt, 1870 ......... 1,867,568 , 70 % des Reingewinnes wird den Versicherten als Altersrente zurückoergütct. Dieselbe betrug für 1870: 40% der Prämie, , „ „ 1871: 450/0 „ „ wird betragen für 1872; ca. 44% „ „ Der Gewinnfond beträgt derzeit 727,834 Franken. Die Schweizerische Rentenanstalt anerkennt in Deutschland für alle Forderungen Ihrer Versicherten den Gerichtsstand am Domicile derjenigen Vertreter, welche die be- treffende Police vermittelt haben. Statuten, Rechenschaftsberichte für das Jahr 1870 und ausführliche Prospecte werden von den unterzeichneten Vertretungen der Schweizerischen Rentenanstalt gratis verabfolgt, welche auch zur Ertheilung jeder näheren Auskunft, sowie zur Vermittelung von Renten- und Lebensversicherungs-Verträgen jeder Art gern bereit sind. Die Subdirection für Deutschland in Frankfurt a. M. H. Hahn 8t Sohn. Die Hauptagenten : Echternach Kf Haustein in Gießen. 3001) Für die Vaterländische Mer - Versicherungs - Actien- Gesetlschsft zu Elberfeld ermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr i< billigen und festen Prämien. F. Hoffmann. Firma: Carl Hoffmann. Die Zeitschrift der landwirthschaftlichen Vereine im Großherzogthum Hessen in Darmstadt nimmt vom 1. Januar 1872 an Inserate auf und berechnet die 3spaltige Petitzcile oder deren Raum mit 7 fr. Bet öfteren Wiederholungen Rabatt. Bei der starken Auflage von 4000 Exemplaren finden Anzeigen durch dieselbe in allen Theilen des Großherzogthums die wirksamste Verbreitung. (5531) (4661) Die Hessische Bank in Cassel empfiehlt sich zur Ausführung aller Börsen-Commissionen, zum An- und Verkauf von Staatspapieren und Actien, zur Dis- contirung von Wechseln, zur Errichtung von Conto-Correnten, sowie zur Verzinsung von Depositen-Capitalien. 16) Ein in allen häuslichen Arbeiten erfahrenes Mädchen sucht auf sofort Stelle. Es wird mehr auf gute Behandlung als hohen Lohn gesehen. Gef. Offerten unter 6. H. an die Exped. d. Bltts. Flechtenkranke und Brustleidende heilt Dr. Iochheim in Darmstadt, ßub wigsplatz. ______________(2478) Löber'sche Stiftung. 1 11) 1000 fl. auszuleihen gegen hypothekarische Sicherheit. F. Koch, Wallthor. HAASENSTEIN et VOGLER Zeitungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. Hamburg, Neuerwall, 50; Berlin, Leipzigerstrasse, 46 ; Basel, Steinenberg, 29 ; Wien, Stadt, Neuer Markt, 11; Leipzig, Markt, 17, Königshaus ; Stuttgart, Kronprinzsträsse, 1 B ; Zürich, Elsassergasse, 1 ; St. Gallen, Obere Grabenstrasse, 13; Genf, Place du Molard, 2. Berliner Tageblatt Rkdacteur: vi-. Emil Kneschke. Erscheint vom 1. Januar 1872 ab. Verlag von Dr. Langmann. Die Expedition des „Berliner Tageblatt". Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. _ Der Abonnements-Preis betTrt-hnr hCt ' „Berliner Gesellschafter" durch die Post 1 Thlr. 15 Sgr. pro Quartal. Inserate, ^E-Zeile 2 Sgr (Arbeitsmarkt H/4 Sgr.), werden in der Expedition Äonigftr. 50, und m allen Annoncen-Büreaux entgegengenommen. ! Unser Programm. j »SÄ SÄlSÄffÄ tefla w SÄ - Frankreich war, so wlll und wird Berlin Deutschland und die Großstadt Weltstadt werden. 9 lonfngen vergleich Paris ^rsblCJCm Berlins zur Weltstadt soll ihm unser Blatt ein vertrauter Begleiter, ein Rathgeber und Mitstrebender sein der bald * anfeuernd, bald warnend und zurückhaltend, bald beistimmend, bald opponirend, den Pfad ebnen, ihn abkürzen hilft. ' ' 3 gerichtet, nicht ein Lokalblatt mehr zu den übrigen zu schaffen, sondern im eigentlichen und echten im vollen nnb ' Sinne des Wortes das Berliner Lokalblatt. Inhalt-und Form sollen den entsprechen, hinter welchen die Anforderungen einer noch nahen Vergangenheit weit Zurückbleiben. $ e x ^tr st^uus hierbei bewußt, daß neben der Beherrschung und Bewältigung des Stoffes dessen Durchdringung mit einem leitenden Grnnb- ,Un'cTe Tendenz ist: zu zeigen, wo überall, entsprechend dem Schiller'schen Wort: „Es ^wächst der Mensch mit seinen ' W”«" bcn B°ruf und die Verpflichtung in sich trägt, zu wachsen, und nicht blos ränmlich! Das MaterL soll n weltstädtischem Onine redlgirt werden, es muß das Bewußtsein uns beseelen: Für die eivilisirte Welt schreibt, wer für Berlin schreibt! Mittel be^ngungslos^verfügen^zu Können"" -hrlicher und fester Wille vermag Viel, ist er besonders in der Lage, übe/materielle „ ®fctra8” von der Berechtigung unserer Idee, werden wir dem hohen Ziele rastlos und unermüdlich nachstreben und sind der Erreickmna des- stehen 7nse!em Untermhmen 'ziw S^tte. Un8 unb Unterstützung in reichem Maße kommen wird' Person«, voll Einfluß Berlin, int Deeember 1871. Sie Sk e d a c t i o ,,, , „Berliner Tageblatt" wird neben einer täglichen Uebersicht der politischen Ereignisse alle localen Beaebenbeiten und s... ■ Besprechung und einer vorurtheilelosen, kurzen und bündigen Beurtheilnng unterziehen: die Sitzungen und Beschlüsse unserer staatlieben irnÄX"«?6* S '" bie Versammlungen unserer gemeinnützigen nnb geselligen Vereine, die Leistungen unserer wissenschaftlichen und Kunst-dstnt? Handel und Wandel, das Leben auf Markt und Straße. - Das „Berliner Tageblatt" soll den Vielbescbäf Uten J b7l1 ut^'es" °"en Gebieten orientiren, ebenso aber auch Stand halten den Anforderungen und Wünschen besten, der ^mehr Äit wb'Ä’ ■ 6 ^’unÄmVt? ®““8Lr.au raJe»bn^@jite O°n für ihre besonderen, häuslichen Anliegen und wirthschaftlichen Sorgen. b ^»ße Unter dem Titel: „Verltner Gesellschafter" wird eilte wöchentliche Beilage insbesondere der Belletristik aewidmet fP{„ \ L-s-rn eine angenehme Unterhatzig für die Sountagsmuße bieten. B 1 -öeuetti|tit gewidmet fein und unfern ,, . ®er großeit Bedeutung des Geldmarktes werden wir in vollem Maße Rechnung tragen, indem wir auskükrliä,« k zettel, Markt-Notizen, sowie eine Börsen-Wochen-Rundschau bringen. B "wem wir ausführliche tägliche Cours- wird durch übersichtliche Gruppirung der Annoncen und elegante ttivoaravbis»« stn.a I Oldere Sorgfalt verwendet werden. Eme dem Inhalte nach geordnete Zusammenstellung des , Wobnunas-"^ 3 1 I „Verkehrs-Anzeigers", des „Arbeitsmarktes" u. s. w. soll ebensowohl denBedürfnissenderLestr entivr^u als ^""7 »"'d 1 Ltarkt nur 1?/ Sgr.^bmchne?^ Jnseriions-Preise haben wir auf das Billigste festgesetzt, indem wir für'die Zeile 2 Sgr.'(Ärbe.'ts-I e „Berliner Tageblatt" erscheint täglich des Morgens, auch am Montag. Bei der Neickbalti^tt cm 4. - 9 - 1 «Hj IOS««, 0-° 1» S„».° L f. '!> | Das „Berliner Tageblatt" 11 dle bllllgste aller Zeitunaen Berlin, im Deeember 1871. ° K L... .. . .. I Das „Berliner Tageblatt^ erscheint täglich des Morgens und ist durch die Expedition Königstr. 50., sowie durch alle Zeitungs-Spediteure und durch alle Post-Anstalten des Reiches zu beziehen. Redaction: Neue Friedrich st r. 24. —...... MIM.! r |J ................. ...........1111 NW