Preis vreMlWrtst 1 jt 12 h. mit Bringerlobn. Durch die Post bezogen viertelfährifl I ft. 27 fr. niiT Amciger Erscheint täglich, mit Ausnahme SonntagS. Expedition: Canzletberg, Lit. V. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kietzen. Nr. 181. Montag de« l. Juli 1872. 4 trt* is^r Einladung MM auf den w Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, und kostet 1 fl. 12 fr., frei ins «Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn tm III. Quartal 1872 zusenden und den Abonnementsbctrag durch Quittung Zu Anfang des nächsten Quartals werden wir eines des leider unlängst verblichenen Dolksfchriftstellers, „Gin für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch erheben lassen. der letzten Werke von Friede. Ger st acker, Plagiar" in unserem Feuilleton bringen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bet der Expedition abholen lassen, erbalten denselben zu 1 fl. pro Quartal. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 27 fr. incl. Postaufschlags. Dieselben formen nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu fönnen, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen fönnen, vollständige Exemplare zu liefern. Die Redaction. t n , föiefinb »m 27. Juni 1872 Betreffend: Die von 0. D. Magirns in Ulm verfaßte Anleitung zur Gründung von Feuerwehren in Landstädten und Dörfern, sowie die Uebungs- und Feuerlöschregeln desselben Verfassers. Das (g>roftI)cr$oiHid)e Kreissmt Gieße» an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Von dem Vorsitzenden des Comitös für die Deutsche Feucrwehrversammlnngen C. D. Magirus zu Ulm sind folgende beiden Schriften: 1) Anleitung zur Gründung von Feuerwehren in Landstädten und Dörfern; 2) Uebungs- und Feucrlöschregeln neuerdings verfaßt worden. Da diese beiden Schriften, deren erstere 24 fr. die letztere 6 fr. kostet, sehr schätzenswerthen Andeutungen und Belehrungen, sowie die neuesten Erfahrungen im Gebiete des Feuerlöschwesens enthalten, so empfehlen wir, in Auftrag Großherzoglichen Ministeriums des Innern, Ihnen die Anschaffung derselben für Ihre Gemeinden. v. Röder. M, . . " ------ — — - — - - L I. J . I . 1 - J _ ■ . . _ | - -- - . LI ■ - I I — II. I l - J ■ -L. I . J1 I .-11- W --- " .. ... . . r t Gießen, den 1. Juli 1872. Betreffend: Die Erhebung der Holzgelder pro 1872 bei dem Großh. Rentamte Gießen. Das Groß herzogliche Rentamt Gießen an jammlliche Großherzogliche Bürgermeistereien des Rentamlsliezirks. Sie werden ersucht, in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen, daß die Ende Juni fälligen Holzgelder bis zum 15. d. MtS. ohne Mahnung bezahlt werden können. L y n ck e r. Bekanntmachung. Viehpreisvertheilnng zu Rauheim 1872. Die diesjährige Viehpreisvertheilung wird zu Nauheim am 3. Juli abgehalten werden; es werden auf derselben 500 fl. zu Preisen und Wegvcr* gütungen zur Verwendung kommen. Es können Preise erhalten: 1) ausgezeichnete Fohlen, mit Ausnahme von Saugfohlen, und zwar a. solche, die vom Bewerber aus eigener Stute gezüchtet worden sind, von 15 bis 25 fl., h. solche, die vom Bewerber gekauft, aufgezogen und mindestens ein Jahr im Besitze desselben sind, von 10 bis 20 fl. Diejenigen Fohlen, von denen durch Bürgermeistereibescheinigung nachgewiesen ist, daß sie bis zum Alter von 2*/2 Jahren noch nicht eingespannt worden sind, sollen unter sonst gleichen Verhältnissen jedesmal den Vorzug erhalten. 2) Zur Zucht taugliche, im Besitz von Privaten befindliche 1—2jährige Bullen und zwar: a. wenn dieselben vom Bewerber aus eigener Kuh gezüchtet sind, von 15 bis 25 fl., b. wenn dieselben vom Bewerber gekauft, aufgezogen und mindestens ein halbes Jahr im Besitze deffelben sind, von 10 bis 20 fl. 3) Die besten im Besitze von Gemeinden und Bnllenhaltern befindlichen, nicht über 3 Jahre alten Zuchtbullen, von 10 bis!5 fl., welche den Bullen» Haltern zu gut kommen sollen. 4) Rinder von 2—3 Jahren, die entweder sichtbar trächtig sind, oder erst kürzlich gekalbt haben und zwar: a. solche, die vom Bewerber aus eigener Kuh gezüchtet sind, von 15 bis 25 fl.,'und b. solche, die vom Bewerber angekauft, aufgezogen und mindestens ein halbes Jahr im Besitz deffelben sind, von 10 bis 20 fl. Das schönste Rind erhält außerdem ein Halsband mit Glocke. 5) Ausgezeichnet schöne Schafböcke bis zu 10 fl. — Bezüglich dieser muß das Schurgewicht von letzter Schur angegeben werden; auch wird bei der Pämiirung Rücksicht darauf genommen, ob die Böcke Neinvieh oder Schmeervieh sind und bei sonst gleichen Verhältniffen dem Reinvieh der Vorzug gegeben werden. 6) Zuchtschweine rein englischer oder englischer Bastard-Racen jeden Geschlechtes und mindestens 1/i Jahr alt, die aus dem Bewerber eigenthümlich gehöriger Zuchtsau gezogen sind, von 5 bis 10 fl. Es kann nur wirklich preiswürdiges Vieh prämiirt werden. Eigenthümer von solchem, denen wegen zu starker Coucurrenz eiue Prämie nickt zuerkannt werden konnte, erhalten auf Verlangen, wenn sie 2 Stunden und weiter hergckommen sind, eine Wegentschädiguug von 24 fr. für einen Bullen und von 12 fr. für ein Fohlen, ein Rind, einen Bock, oder ein Loos von mehreren Böcken, und ein Schwein, oder ein Loos von mehreren Schweinen für jede Stunde Wegentfernung. früheren Preisvertheilung bereits einen Preis erhalten Deutschland. dreitung von Volksbildung tritt brkannllich am jetzigen Stimmung ocr - „ . - . ._ . auf starke Opposition stoßen würden, obwohl der Vertrag ein solcher ist, durch welchen nur Deutschland Zugeständnisse macht und b ' Garantie für dasselbe sein, daß da« Geld jur gehörigen Zett vorhanden serni wird. Sollte dieselbe verzögert werden, so dürften politische Veränderungen dazwischen treten, dazu angethan, eine solch' beispiellose Operation, wie die ■ dringung von 120,000,000 Psd. Sterl. in baarem Gelbe, unmöglich zu machen. Obwohl deren Bedingungen natürlich weder bekannt, ja nicht einmal geregelt find, ist fie an Der Börse bereit« in enormen Beträgen ju IV4 bi« V/2 pEt- Prämie gehandelt worden. Au« guter Quelle wird mitgctheilt, daß bi« letzt zum Mindesten die Hälfte de« Totalbetrage« auf Spekulation gekauft und verkauft worden ist. Auf allen Seiten bilden sich Spudirate, um der Regierung gegen eine kleine Commission die Subskription zu garaniiren, und in dieser Richtung herrscht eine beispiellose Bewegung, die klar zeigt, daß die Finanzier« an die Willigkeit de« französischen Publikum«, zu subsrribiren, glauben. Berlin, 28. Juni. Wie man der „Breil. Zig." mittheilt/ wird ern durch feinen Charakter unv Tapferkeit gleich «usgezeichnetkr und allseitig beliebter M in ta 'l.»ten Sagen wenig »««•»»•• 3M «»>• JW M« 3«6t 6-r M« Slrbeit wieder ausnehmenden Bergleute, wenn auch nur allmahl ch. 3i 9 ’S ÄS Rebler sind ca. 70 ,6t. »« 7,x- M,«. 3» dem Codtu«, Itai« °°° - «« bn- Ö2Ä Dortmunder Revier« wirb gearbeitet. der Regierunzsconseil noch nicht schlüssig gemacht. D Mit welcher Sicherheit man in unterrichteten Kreisen aus ein Zufiaubekom. ^^nvkiqmlninerlu« «»,«»«»»» v.- - men dir taifch-frnnMchet, 8ee6an6lungeu Sofft, geht schon oataus hervor, daß n Babnoermnttnnnen angewiesen, eie demnächst auf den "an in gröhmn Organen er, öffentlichen Meinung ltd glich den Modii. der An, '-»»I-»»'« '"77 ^Öri,n.irnn>-"-6 n sich einst-st-noeu Ofß-i-re thuntichst ,n leihe behandelt, die Tilgung der K,ieg«fchule -in>n«e-en g,,tn»nge» ist. W e Er enbahnm 7,, Oiste re muss » ihre Soule unv den Rers-jw-ck geh-in> halten, können nnl-re über diese «ngeleg.nheil gebrach.e» Nachrichten durch den «0»b - nnttdftuhe». Di- ^tere mu^n h » C|m • $.,u, haben dicht °» „Timie" dervollstandigen: Fcankreich Hal be,,t..riMiltonen vl».S,er'.^ „Efs°n,„-S. Ium. qI ml|)„ M Zahl dee die in baarem Gelbe und Wechseln, die dem lausenden Schatzamts-Conto entnommen wurden, disponibel, um die erste Rate zu bezahlen, und Herr Thier« beabsichtigt, von einem Syndikat von Banquier« weitere 20 Millionen zu borgen, um die erste Milliarde zu vervollständigen und auf diese Weise die Emission der Anleihe , nnaetreten bi« lum Enve de« Jahre« hinau«zuschieben. Er sürchtet, sagt man, baß tn der ist bi« letzt ein Sinke ga. n ip d Kammer der Vertrag und seine sinanziellen Arrangements Westphalia sowle auf an eren Zech n d ■ Oesterreich ist gestern Vertrag ein solcher ist, durch München, 29. Zum. Der «ronpnaz ^ao i ^^^^fe, zu seinen welchen nur Deutschland Zugefiändmfie maa-t uno dafür nicht« al« Entgelt erhalt, Nachmittag hier angekommen un h ( ? t(fl/ um vie Stadt zu be- demnach al« eine wohlwollende Handlung gegen seine Regierung erachtet werben Groß'ltern begeben. H' Nachmittag« wieder nach Possenhofen zurück- mag. Andererseits dürfte Deutschland, wenn e« verhindert werden kann da« Ar- sichtigen, wirb aber .m Laufe de- Nachmittag rangement nicht gern den zuküafiigen Chancen der ungeregelten Politik Frank-kehren. e(nt Verordnung de« Oberpräsibenten v. reich« überlassen. Die unverzügliche Emission der Anleihe, deren Erfolg im ’ nflbl namentlich aufgesührter Gemeinden in Elsaß •W. W«. a«6.« .... 3-.W..U tuta. ÄM-T2iVS1‘?J oX ®° ?lt«6.om 31. Mär, d. I »«..ff.« di. a-Ol ch- *W««I» * .•»« Aus- läufia" auf den 1 Januar 1878 verlegt, d. h. um 5V3 Zahre huiausgefchoveu Ra» genannten ®efe|.«F«a6.»»6en so» nämli» ata ^n.aiu.tuneen in (.an- iW« Stack!-, welch- «\""»4Sri872P7S hlu E“.'.f !:"«n, £ Ä?,®on”n?m ..“reiteten Urb.rsrhe, beglaubigte Hb«r|ig““| 5j’“ Partei beigesügt werden und da« Gleiche aus d,e Berichte, ENasse, Dersugung n, Enlfcheidunrren uut $,=10.01. «..B-Hb,den »»» «■»•'•" Ä und Stift«vkrwaltung Anwendung sinbcn. Bi« zu ^Korst. und Bau- dir in jenen Gemeinden fungirenden Unterbeamten der Polizei-, Forst unv Verwaltung sowie diejenigen der direkten und indirekten SteuerverwcU ung^ von der Verpflichtung, ihre schrisilichen Erlasse und Protokolle in putsch p 4 abzufassen, dispensirt. Unter den Gemeinde«, welchen diese Nachsicht zu Gute Die Musterung des Viehes beginnt Vormittags Mr- barüber beizubringen, daß das zur Preisbewerbung vorgeführte Thier den in der Alle Bewerber haben Bescheinigungen (a f P p J Prämiirung nicht berücksichtigt werden können. Die Preisbewerbung ist für L K-.it be.“- ",l* W lintT $,Ät,,NlU"8 tmW $t,i6 haben, können auf einen weiteren Preis nicht^mehr Anspruch machen-^ Werten in 3 Abtheilnngen aufgestellt werden; diese sind: Sammtliches vorgefuhrte Nu h ° L Smizer, Englische und größere Niederungsschläge, II. Vogelsberger Vieh und , fid) um Prämien und es bleibt den Experten überlassen, die vorräthigen Mittel auf die Di. «ine. -ng.hongen Thi-r- -0 1 ’'f b p.eiswürdigeii Thi-ie ,n Vertheilen; eit, erster Preis aber soll in jede Ailheilmi, dnjelnen ®teWw in bi. die Glock. . . lich nach den Erklärungen von Professor Jena«, von Pfarrern der Umgegen von Leipziger Professoren und 256 Leipziger Studenten Berlin. Wenn der gute Fortgang der . .. tid* einer Bestätigung bedarf, so wirb man sie sicher tn den Worten finden müssen welch H°r Thier« dem „Constitutione." zu Folge gelegentlich e.ne-lman m »un,tischen «rn.en noch >ur — 16. ge. Di n an mehrere Deputirte richtete. Der Präsident der Republ.k sagte wöpt- fahren liegt dik Ansicht zu g”tte. Dieser Auffassung lich: „Ich hoffe am nächsten Montag der Versammlung und dem Lande die bruar 1832 auch ur die katholische ^27 gUa^ten Ort- tie Mittheilung machen zu können, daß die Verhandlungen bezüglich der Bv- sicht jedoch, abgcs h. iirfiirh bebst- vast sie svie Militärkirchenordnung) freiung unsere« Territorium« glücklich beendigt sind, und ich sofort^bie nö.hi^n nung> entgeg^i, ». che^ Vollmachten für die Regierung in Anspruch nehmen werde, »m den verpflich- für die im> Fall■«« W ”n,0"2t gj Lrlaß dieser Militärkirchen- jungen, welche wir eingegangen sind, nachzukommen. Ich werde .ll«-Detail«^der P**» Jct» Gesetzgebung, noch aus dem der Vermal- Verhandlungen zur Kenntniß der Versammlung bringen." Diese bestimncken Ver. ordn g st f“f fln zugestcherten Au-nahmsstellung der katholischen sicherungen be« Herrn Thier« bedürfen keine« weiteren Commentars. Be^gltch tunz e 4 atäntert hätte ' Diesen rechtlichen Verhältn ssen gegenüber der finanziellen Arrangement« meloet eine Privatbepesche au« Pari«, baß Baron Geistlichen etwa« g V Herrn NamSzanowSki für fast unvenkbar." Alphonse v. Rothschild gleich nach seiner Rückkehr au« SonDon ernt ^atten29 cxuni Der^ portugiesische Minister ve« Innern hat durch mit dem Präsidenten hatte. Letzterer erklärte am 26. Jun, dre, Ver retern eines BerlM, 29. Zuntl. De »Gliche Eivilgouverneure zur strengen Aufrecht- pariser Syndikat«, die Regierung sei mit Offerten der Cap>talSwelt dermaßen Rundschr,b auf30tDeL gegenüber de?Agitationen der Jesuiten unv dem versehen, daß sie eine Garautieprämie für den Erfolg der Anleihe höchsten« für Haltung b. tz fg ö Runvschreiben als staatSgefahrlich 11/' Milliarden gewähren würde, namentlich fei e« die ausländische Cap. al-wel^ Treiben der ‘ ' «i an ® ^en ®. Bancroft, hat die an welche der Regierung die vortheilhaftesten Bedingungen stelle; b,S habe sich bezeichnet. - Der ^hiesige ame^cansich^G de« Stein-Denkmal« beizuwohnen, an- - -...... D<1 Bund... Serlin 29. Juni. Da« Hanvelsminlsterlum hat auf Antrag de« ^anv^e« VUvll y V Hl V * J4- V 4» v v | * ** * • * j 7 O fallentnfoferneinÄ ta’b«f.ItaMr»eWrt » «- «*-» “ »“ *"« mit"to M bcr *,ei" ‘“Sie “SS »erben VOM Ausschuß b,8 ProvitPow-reittS ernannt nab ,wnt br.i für P.-miirun, «0» Fohlet, Sch-fbscken mtb Schweinen, brei für die von Bullen und drei für die von Rindern. . unb Schweine 150 ff., für Bullen 150 fl. und für Rinder 200 fl. verwendet werden; Aus- nnhmen Aewott suL bsn Ärt» nach dem Laße der Beschickung be. em,einen Abtheilnngen gestattet, unb Ueberfchüsfe aus einer Kategorie fönnen tu bie andere übertragen werden. ©pnntn.fi firinat ladet er rualeich die Vereinsmitglieder, sowie alle Freunde der Landwirthschast M ÄÄ w* ” Lfelben erhöht to’erben, trenn, mtabhättgig »an bet Preis«.. Militär einen viermonatigen Aufenthalt in Glogau nehmen. E« .st die« der frühere Commandeur der 4. Divisiion bei der Okkupationsarmee, Herr General- Qf , . 28 Juli Der deutsche Verein für Ver- lieutenant Graf v. Göben. Ein Privatzwist mit einem Vorgesetzten soll bie Ver- 51U3 dem hessisch . . . 8 Juli in Darmstadt zusammen, anlaffunq de« unfreiwilligen Aufenthalt« in Glozau sein. Ditnuuy vvh «d ”" ' m । . Der Ri»rlin 28 ^uni Die vom Reichstage gefaßte Resolution wegen <5or- flik des B-st-d-nv-n ein ßch---s W-iterschr-tt-n, nam-niltch tn ö-zug f ß. f s. biober der oeutfAen ©efanotfdtaft beim italienischen Hits at* stldun,-.-rhäiiniffe, möglich wird. Unie. 0.» Vor,ehern de« V-r°.°Lichen Sun, -rnnnn. w°,d-n. sich einige Männer, welch- g-g-n da. 6,600. unb rittaelrftet SB« ta*rt, tu» »nuS e«™ ®qa> . 8 Be.iehungrn >wi,»finden dauernde Beschäftigung. Schul- straßc 13, Sachsenhausen (Frank- ,furt a. M.)___________________(3125) I 3128) Schuhmacher finden dauernde Beschäftigung bei Emil Junker. Die Dampf-Färberei | von »/. C\ ISöMer,, in Frankfurt a. 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Die Schenne der armen Andreas Jung Wittwe war bis jetzt noch auf eine unaufgeklärte Weise in Brand gcrathen; das Feuer fand in dem eingeerndteten, sehr gut gcrathenen Wintersamen reichliche Nahrung und legte die Scheune trotz der schnell heibcigeeiltcn thätigen Hülfe unserer Nachbargemeinden in kurzer Zeit nieder. An ein Löschen war nicht zu denken. Es kostete die größte Anstrengung das nahestehende Wohnhaus und die angrenzenden Nachbargebäude zu retten. Da nun die abgebrannte Scheune, in welcher sich auch Stallungen befanden, nur zu 550 fl. in der Brandkasse versichert ist wofür sie bei den gegenwärtigen hohen Holzpreisen und Arbeitslöhnen nicht wieder aufg,baut werden kann und außerdem dieser armen Wittwe nicht nur die sämmtliche Winrersamen-Erndte, mit der sie verschiedene Schuldposten tilgen wollte, sondern auch ihr Strohvorrath, die ganze diesjährige Heu-Erndtc und fast alles ersteigerte (noch nicht bezahlte) Brennholz mit verbrannt ist, — nicht zu gedenken all' der Kleinigkeiten, welche in Ställen und Scheunen gewöhnlich ihre Plätze haben. — die aber, um sie wieder neu anzuschaffeu, viel Geld kosten; so thnt äußere Hülfe und Unterstützung hier um so mehr Notb, als diese arme Wittwe schon von so manchen herben Lebcnsschicksalen betroffen wurde. Die Unterzeichneten wenden sich deßhalb an den bekannten Wohlthätigkeits- sinn unseres Volkes in Stadt und Land mit der dringenden Bitte „eine, und wenn auch geringe Gabe, für die bart betroffene Wittwe zu opfern." — Wittwen und Waisen in ihrer Trübsal besuchen, ist ja der rechte Gottesdienst. Die Gaben selbst bitten wir an die Großh. Bürgermeisterei in Staufenberg zu senden. — Später soll Rechnung darüber abgelegt werden. Staufenberg, den 28. Juni 1872. Der Bürgermeister: Der Beigeordneter: Der Lehrer: Bogel. Fischer. Gompf. Nedaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckeret (Fr. Ehr. Pietsch) tn Gichen.