Preis vierteljährig 1 fi- 12 fr- mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 27 fr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags. Expedition: Canzleiberz Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Mp. 28. Donnerstag den 1. Februar 1872. i flltHohov werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch bei allen Post- SBcftcllUnQtn ÜUs VCll V&HCpCHCt Vlll^ClQCl Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedilion abholen lassen, erhalten denselben für die Monate Februar und März zu 40 fr. v Aufforderung Der Rekrut des i. Nassauischen Infanterie-Regiments Nr. 87, Otto Schneider, geboren den 2. Ium 185 z« Gteßen, evangeüsch, Sattler, bat sich der militärischen Controll- entzogen, so daß ihm die Gestellungsordre pro 15. November 1871 nicht hat ausgehandrzt werden können. W 1 } Derselbe wird hiermit aufgefordert sich sofort, längstens bis 30. April 1872 bei dem unterzeichneten Commando zu melden, widrigenfalls der Desertionsproceß gegen ihn erhoben wird. Cöln, den 30. Januar 1872. Landwehr-Bezirks-Commando Coln 9cr. 40. Potrti scher T h e i l. Deutschland. Ä.-Ä »Ä .ER»«'»i«- “ - «»■ Gießen, 31. Januar. Kultusminister v. Lutz kam an der im gestrigen 1 Bericht abgebrochenen Stelle seiner Rede in der bayerischen Abgeordnetenkammer üblr die Stillung der Regierung zu der Beschwerde des Bischofs von Augsburg zunächst darauf zu sprechen: daß man von gewisser Seite seinen und der Staats- regierung Handlungen so gern falsche Motive zu Grunde lege, und führt als Beispiel von solchen Verdrehungen „Pözl" an, indem er eine Steve aus diesem Buche liest, die andern Sinn gibt, wenn man sie aller» betrachtet, nur den rechten aber im Zusammenhalt mit andern Stellen. Dann fährt er in der Widerlegung des Vorwurfes fort, als halte sich dre StaatSregicrung nur an Auslassungen der Presse, ohne etwas Gründliches zu lesen. Er verliest die päpstliche Bulle, durch weiche die „Civilta Caitolica" gegründet und den Jesuiten zu redigiren über- geben wurde mit der Aufforderung, in schriftstellerischen Arbeiten zur Ausbreitung katholischer Grundsätze und Vcrtheidigung der Kirchenrechte nach außen eifrigst mitzuwirktn. Redner fährt dann wörtlich fort: Ich frage nun, meine Herren, ob man einer Regierung entgegenhalten kann, wenn sie sich auf solche Blätter birust, sie Hobe sich auf Pn'vatmeinungen gestützt? (Unruhe rechts.) Redner Verlust hierauf eine Entgegnung Bellarmin's auf die Behauptung: der Papst habe die direkte, ausübende höchste Gewalt auf Erden, dar Recht, in allen Streitfragen zu entscheiden, weltliche Händel zu schlichten und ungerechte Fürsten abzusetzen. Bel- larmtn aber verwirft zwar die Meinung der direkten Gewalt deS Papstes, untir- sucht aber, ob derselbe nicht eine indirekte habe, und bejaht diese Frage. Der Papst habe nicht das Recht, weltliche Fürsten, auch nicht aus gerechter Ursache abzusetzen, aber er könne als oberster Richter die Regierungen wechseln. An einer weiteren Stelle sage Bellarmin: daß die Kirche über dem Staate stehe. Man hat nun gesagt, fährt v. Lutz fort, die Ansichten seien ja ganz gut, soweit man es m-t einem paritätischen Staat zu thun habe. Als ob Bellarmin, der 154^ bis 1621 lebte, schon einen paritätischen Staat (wie Boyern) im Kopfe hätte hoben können. Herr Abgeord. Dr. Jörg ober hat mit diesen seinen AuesühruN' gen nur das bewiesen, daß man nicht von direkter Gewalt sprechen kann, aber für den Staat ist es einerlei, ob die Kirche directe oder indirekte Gewalt beansprucht, ob die Gewalt des Papstes über den Staat eine direkte odcr indircctt ist. (Sehr wahr, links.) Aber ich kann ja ein Beispiel der Vollständigkeit halber ansühren, wo ein Wittelsbacher, der Kaiser Ludwig der Bayer, vom Papst, Benedict XIV. und Johann XXII. abgesetzt und dessen Land mit dem Jnterd,ct belegt wurde. Mon hat gesagt: dos, was ich behauptet, sei nicht im Schema de ecclesia zu finden, und kaum hatte ich die betreffende Stelle verlesen, e gegnite mir einer: von dem stehe nichts darin mit Ausnahme emcs einzigen Satzes. Darauf kam ein anderer, der-hatte schon etwas mehr Courage: er habe den ganzen Tag verwendet, Vas Schema durchzugehen, und von dem, was rch behauptet habe, stehe nichts darin. (Heiterkeit, links.) Nun gebe ich jedem von Ihnen anheim, ob man annehmen kann, daß der Professor v. Döllinger so we t gerathen und sich vergcffen haben kann, daß er Dinge behauptet, wovon wirtlich in dem Schema gar nichts steht. Wenn also das, was ich behauptete, doch darin steht, so meine ich, da das Schema doch nichts als ein Gesetzentwurf ist, daß man aber aus die Absicht einer Regierung aus einem Gesetzentwurf, den sie vorletzt, schließen kann. (Sehr gut! links.) In dem Schema stehen aber lauter solche Dinge, wie ich sie gesagt habe. Einer der Sätze lautet: „Der Papst habe die Herrschaft, Gerichtsbarkeit, Strafgewalt nicht blos in der Kirche, sondern auch über die einzelnen außerhalb derselben liegenden Länder." Redner citirt trntere Stellen daraus, des Inhalts, daß der römische Papst volle Gewalt und unfeht- bare Gewalt über alle Gläubigen besitze. Das sei doch deutlich genug! Gleichwohl citire er (Redner) noch mehrere Stellen aus fast allen folgcndcn Captteln des Schema de ecclesia, welche auf das klarste die staatsgcfährlichsten Lehren ausdrückten. „ diesem höchst summarisch zusammengebrachten Bericht der Negierung zu sagen: sie habe die C'.'ate falsch citirt?" Redner citirt weiterhin alle bemerkenswerthen Stellen der CanoneS, welche vcrschiedcne Beweise von Uebergriffen der Kirche in- Staatsgebiet enthalten. Hiermit geht der Redner auf die Rechtsfrage über. „In ter Verfassungsbcstimmung, auf welche wir uns berufen, ist der Regierung, insoweit als sie dcrselb.n das oberste Schutz- und Aussichtsrecht cinräumt, un- -weifeli ast auch eine Einmischung in innere kirchliche Angelegenheiten zugeftanden, und als Folge eines solchen Schutz- und Aufsichtsrechtes auch in inneren Kirchen- angelegenheiten ist, so deutlich als man nur wünschen kann, der Ausspruch gethon: daß daS Placetum regium zu halten sei. Die Stoatsregierung hat also einfach die Verfasiung vollzogen. Denn da die Verfassung sich so auSdrückt, so hat sie einfach die Ccnscqurnzcn gut gezogen, die sich aus solcher Stellung des Gesetzes ergeben. Die Verfassung erklärt, daß sie alle Consequenzen, auch wenn sie man- äerlei Art sind, lieber will, als den Vollzug der willkürlichen Beschränkungen. So können die Einwohner von Mering kein Recht darauf haben, daß etwas vollzogen werde, dess.n Vollzug die Verfassung verbietet. Was von Beeinträchtigung ter Gewissensfreiheit gesagt wird, gehört auch dazu. Wir beeinträchtigen die Ge- w'ssensfrkiheit nicht; es tann jeder in Bayern glauben, was er will, soweit es uns angeht. Noch hat die Regierung Niemanden gehindert, einem Glauben oder eener Consession beizutreten; sie zwingt aber auch Niemanden dazu. (Sehr gut! links.) Es hat ein Abgeordneter gesagt: „Wie können solche Bestimmungen auf Glaubenssätze Anwendung finden, auf Glaubenssätze, an denen nichts zu vollziehen ist? Das ist ja nur eine einfache Wahrheit, die geglaubt werden muß." Ja, meine Herren, was ist denn das, was sich in Mering feit Monaten zuträgt? Waö ist es, was die Bischöfe von München^Freysing und Augsburg von der Regierung verlangen? Nichts anderes als zwangsweiser Vollzug solcher Kirchcnjätze. (Unruhe rechts.) Diese Herren kommen mir vor, als wenn sie vor lauter Bäumen den Wald nicht sähen. (Bravo! links.) Ich kann nicht genug betonen, daß die Klagen über Verfossungsverl.tzung von unserer Seite nur wegen dieses Nichtvoll- zichtnS Ihrer Wünsche herrühren, werk wir uns weigern, zwangsweise das Dogma zur Anerkennung zu bringen. Alles ardcre sind Entsteüungkn und Ducstüchte. (Bravo! links und Widerspruch rechts.) Nach der Verfassung soll Niemand in seinem Glauben beeinträchngt werden. Man spricht von dem Concordate. In Bezug auf dieses muß ich erklären, daß cs nicht Geltung hat, weil mü Rom ein Vertrag abgeschlossen wurde, sondern nur, weil, und insoweit es als StaatSgesetz ciicua publictrt worden ist. Das erste Concordat hat bei uns keine Wirkung, weil sich eni, aus rcmselben ergibt, daß es nicht weitere Geltung hat, als es als StaatSgesetz publictrt wurde, es wurde aber nicht als Staatsgesetz publicirt. Was dagegen als Gründe vorgebracht worden ist, das, meine Herren, kann ich am füglichsten als das bezeichnen, was mir der Herr Abgeord. Jörg gesagt hat, es sind Ver- legcnheitSgründe. Aber eine juristische Deduktion wird sich solcher Nichtswürdigkeit nicht bedienen. Ja, meine Herren, schlitßtich heißt es, wenn die Gründe ous- gebeutet (int: auf dos Gesetz kommt es gar nicht an, sondern auf die Ueber- zeugung. (Allgemeine Heiterkeit.) Meine Herren! Viele haben auch behauptet: es könne kein Placct geben und habe nie eines gegeben. Staatsrechtlich genommen, kann das nicht richtig fein. Glauben Sie wirklich, daß König Max 1. eine Verfassung gegeben hat, DerfaffungSurkunde, RcligionSedict und Concordat, und daß er sich mit den Bestimmungen über das Placet wirklich nur einen inhaltslosen Spaß habe machen wollen? Andere sprechen sich dafür aus, daß es wohl ein Placet gebe, aber nicht für innere K rchcnangelegenheiten. Ich werde spater darauf zurüäkommcn. So viel werden Sic mir zvgcben, daß die Behauptung: „das Placet sei vertragswidrig, cs könne nicht exequirt werden," mit diesen Grun- len nicht auskommen kann, daß es in der Vcrsaffungsurkunde steht, und daß Niemand das R>cht habe, diesen Satzungen eine ernst- Bedeutung nicht beizumeffen. zeigt, daß die verfassungsmäßigen Bestimmungen diesen Sinn nach Absicht des Gesetzgebers haben." Redner gab nun eine Entwicklungsgeschichte des Placet, zeigte an wörtlich angeführten Beispielen den Gebrauch des Placet unter Georg dem Reichen, Max Emanuel, unter Max Joseph I. bei Abschluß des Concordats durch die darüber geführten Verhandlungen, indem das Concorbat nur unter der Bedingung des Placet genehmigt und abgeschlossen wurde, an mehreren Beispielen unter König Ludwig I., so namentlich bei Gelegenheit der Verkündigung eines Jubiläumsablasses zur Feier der Thronbesteigung des Papstes, welche Verkündi gung ohne Placet erfolgte und sich eine energische Rüge zugezogen. Sowohl aus der Praxis als aus dem Wortlaute der Verfassung geht hervor, daß sich das Placet auch auf innere Angelegenheiten der Kirche beziehe. Dies beweise auch ein Brief, den der päpstliche Nuntius von Regensburg nach München im Jahre 1822 gerichtet habe an den Grafen Rechberg, worin derselbe das Placet als Be- schränkung der kirchlichen Freiheit beklagt, und sagt: daß es den kirchlichen Einrichtungen entgegengesetzt sei, indem ja ohne königliche Erlaubniß nichts (fir$- licheS) publicirt werden dürfe. Dieses Schreiben habe die Staatsregierung dahin beantwortet, daß das Placet schon unter den Kurfürsten gegolten habe und keineswegs die kirchliche Freiheit beeinträchtige. Redner erzählt: daß ihm der Cardinal Consalvi selbst gesagt habe, Rom erkenne das Placet nie an, es lasse sich dasselbe nur gefallen. (Unruhe rechts.) Die bayerische Regierung habe sich, um sich zu vergewissern, welchen Inhalt das Placet in anderen Ländern habe, auch nach Frankreich und Oesterreich gewendet. Hier seien die Mittheilungen von Frankreich, welche sich dahin zusammenfassen lassen: daß in Frankreich kein Breve, keine Bulle, kein von Rom ausgehendes Rescript ohne Genehmigung des Gouvernements veröffentlicht werden dürfe, und von Oesterreich finden wir einen Bericht vom Jahre 1820, welcher im wesentlichen dasselbe sagt. Redner citirte einige Schriften, in denen Vie Geltung des Placet- theils vorausgesctzt, theils ausdrücklich ver- thetdigt wird. Ferner berichtigt er den Abgeord. Dr. K. Barth, der erzählt hatte: der päpstliche Stuhl habe in Beantwortung einer von Bayern nach Rom erlassenen Instruction die Behauptung aufgestellt, daß die bayerische Regierung erklärt habe, das Religionsedict beziehe sich nicht auf innere Angelegenheiten der Kirche. Redner bemerkt dazu, daß damals der römische Stuhl einer Mystisication unterlegen sei. Redner erzählt nun die nähere Geschichte dieser Mystifikation. Cardinal Häffelin, bayerischer Gesandter am römischen Stuhl, habe aus persönlichen Gründen, ohne Wissen des Staatsministeriums und des Königs, diese Zusicherung gemacht, sei aber hiesür streng geahndet und die Berichtigung sofort an Cardinal Consalvi gegeben worden. Dann fahrt er fort: Meine Herren! Wenn man sagt, der Staat müsse der Kirche das brachium saeculare leihen, so ist das nur insofern richtig, als die Kirche keine Verfaffungsverletzung begeht. Weil aber die Kirche jetzt ihr Gebiet überschreitet, kann man ihr nicht das brachium saeculare leihen. Wie würde sich wohl Kaiser Ludwig IV., dessen Denkmal Sie in der Frauenkirche sehen, dazu verhalten? Wenn Sie uns verurtheilen, müssen Sie auch ihn und alle deutschen Kaiser verurtheilen. (Sehr gut, links.) Kann man sagen: der Staat solle nicht seinen Arm der Kirche entziehen, die tausend Jahre älter als der Staat, deren Grenzen weit über die des Staates hinausgehen? Ja wohl, die Kirche wird nicht begrenzt durch diesen Berg, dieses Thal, allein was soll das sein, wenn das Placet nicht in allen Fällen gilt, in welchen die bayerische Regierung darauf muntren könnte? Ein Redner hat gesagt: Wenn nur das Placet nicht wäre, die Regierung steht gewiß nicht auf das Placet, sie streicht die betreffenden Paragraphen der Verfassung aus! (Heiterkeit.) Das heißt mit andern Worten: die Regierung soll das Placet entweder gar nicht beanspruchen, oder nur gleichsam als Formel, um es stets zu gewähren, wie zur Eti- quette. Ich verstehe das dahin, daß der Staat, der Grenzen und weniger Geburtstage als die Kirche hat, in aller Demuth gehorchen, feine Ohnmacht und Bedeutungslosigkeit gegenüber der viel älteren Kirche fühlen soll. (Sehr gut, links.) Man hat auch gesagt, daß der bayerische Thron um einige Stufen gesunken sei! Meine Herren, das ist das Bestreben, die Empfindungen derer, die am blau-weißen Bande mit Liebe hängen, zu benützen, sie wollen fechten mit Gründen, dir dabei nichts zu thun haben! (Sehr gut, Bravo! links.) Man sagt ferner, überall hat man gewartet, ob denn wirklich das Dogma staatsgefährlich sei, nur bei uns nicht. Meine Herren, Vas heißt, wir sollten die Thüre zumachen, wenn die Kuy aus dem Stall ist, oder noch besser, wir sollten die Thüre aufmachen, damit die Kuh hinaus kaun. (Lebhafte Heiterkeit und Bravo! links.) Meine Herren, lassen Sie den württembergischen Clerus das brachium saeculare verlangen, und es wird sich auch diese Regierung rühren müssen, wenn erst einmal ein Döllinger dort auferstanden, und ein Bischof Hefele ntcht wäre! Wir mischen uns nicht ein, wir hinoern oder treiben Niemanden, wenn Jemand nicht auS eigener Überzeugung Katholik wird, durch uns, meine Herren, wird er cs gewiß nicht. (Allgemeine anhaltende Heiterkeit.) Meine Herren, mag die Abstimmung ausfallen wie sie will, die Beweisgründe für uns sind so gute, daß mit der Abstimmung Ver Streit noch nicht beendet ist; denn Wissenschaft steht auch auf unserer Seite, und defftn bin ich sicher, vaß die, welche etwas verstchm, das Recht auf unserer Seite juchen! Darmstadt, 27. Jan. Heute stand der „Starkenburger Bote" abermals wegen Beletdtgung eines Privatmannes vor dem Bezirksstrafgericht. In Lorsch wurde zu Ehren der heimgckehrten Soldaten ein Friedensfest gefeiert und hielt der Ortspfarrer dabei eine Rede. Während diese Rede im Gang war, entfernte sich ein dortiger Fabrikant mit seinem Sohne aus dem Saal, wie sich ergab, wegen des Gedränges und Platzmangels. Der „Starkenburger Bote" jedoch fand wahrscheinlich in dem Verlassen des Saales während der Rede eines Geistlichen ein Vergehen gegen den Re,pect, welchen man demselben schuldig sei und fi l nun mit höhnenden und kränkenden Worten über den Mann her, der mit seinen Mit- bürgern tu Begleitung seiner Familie das Friedensfest hatte begehen wollen. Die Staatsanwaltschaft erkannte die Gehässigkeit des Artikels an und überließ die Strafausmeffung dem Gerichte, welches feinen Ausspruch auf acht Tage vertagte. (Main-Ztg.) Darmstadt, 29. Jan. Heute ist mit dem Ausräumen des Schuttes aus den Ruinen des abgebrannten Hoftheat rö begonnen worden; auch die nicht mehr brauchbaren Mauern im Innern, insbesondere die beiden hohen Giebelmauern, welche einst den Bühnenraum einschloffen, werden abgebrochen; an ihrer Sp tze hoch in oer Luft sind Arbeiter mit Herabschlagen der Steine beschäftigt. Mainz, 29. Jan. Die heute hier zusammengetretcne, von etwa 900 Wein- Groß- und Kleinhändlern und Wirthcn aus allen Theilen des Großherzogthums besuchte Landesversammlung zur Berathung der Schritte behufs Abschaffung der Weinsteuer nahm nach lebhafter Debatte folgende Anträge einstimmig an: ..Die Versammlung erklärt die Aufhebung der dermalen im Großherzogthum noch be- stehenden Steuer auf Trauben-Obstwein für eine immer unerträglicher gewordene Last und beschließt gleichzeitig und baldthunlichst an bas Großherzogliche Finanz- ministenum und die zweite Ständekammer die Bitte zu richten: 1) Diese indirekten Steuern aufzuheben und als solche vom Einnahme-Budget abzusetzen. 2) Zur Erhaltung des Einnahmepostens während der nächsten Finanzperiove eine direkte Steuer in der Art einzuführen, baß jeder seither von der Weinsteuer Betroffene entweder auf Grund ver amtlichen Register oder mittelst Selbsteinschätzung mit jenem Betrag zur Abgabe herangezogen werde, welcher der DurchschntttSsumme seiner in den letzten drei Jahren entrichteten Steuerbeträge gleichkommt. 3) Inhalt und Motive des der Kammer vorliegenden Antrages ves Abg. George gleichen Betreffs anzunehmen und auszuführen und während des unter 2) bezeichneten Zeitraumes den gänzlichen Wegfall der Weinbesteuerung durch Einführung einer ra- kionellcn Einkommcnsteu'-r anzubahnen." Den Vorsitz führte Hr. Louis Lauteren. Noch einem anderen ebenfalls einstimmig angenommenen Antrag constituirle sich die Versammlung als Verein mit Offenhaltung des Beitritts aller Interessenten und dem zu Dem erst.n Antrag bezeichneten Zwecke und ernennt ein Comtte zur schleunigsten Ausführung ihrer Beschlüsse. Frankfurt, 30. Jan. Nach uns gewordenen Mittheilungen wurde ein des Mordes an dem Viehhändler Hamburger verdächtiges Individuum in Bockenheim sammt dessen Geliebte gefänglich eingezogen. In dem Bette der Letzteren soll man eine größere Geldsumme, über deren Erwerb sie sich nun auSzuweisen haben wird, gefunden haben; auch soll ihr Zuhälter an dem kritischen Morgen in der Nähe des Vtehhofs gesehen worden sein und gestern im Laufe des Tages verschiedene Schulden bezahlt haben. Die Untersuchung wirb Licht bringen. Frankfurt, 31. Jan. Der wegen des Raubmordes an dem Viehhändler Hamburger verhaftete Bursche soll nicht leugnen, daß er an dem kritischen Tage auf der Allerheiligengasse gewesen, will auch einen grünen Kittelrock getragen, aber nicht den Raub verübt haben. In dem Bett seiner Geliebten wurden einige Hundert Gulden gefunden, welche diese als ihr Eigenthum reclamirt, während der Verdächtige nachweislich am Montag viel Geld besessen und Schulden damit bezahlt haben soll. Marburg, 28. Jan. Einer im hiesigen Kreisblatt enthaltenen amtlichen Bekanntmachung gemäß ist durch Erlaß des Hanbelsmtnisters vom 4. b. dem (So- mit6 für die Bremen-Marburger Eisenbahn die Genehmigung zur Aufnahme der generellen Vorarbeiten für eine Eisenbahn von Bremen über Bielefeld, Paderborn, Corbach, Frankenberg nach Marburg bezüglich des preußischen Gebietes ertycilt worden, und wird der mit der Aufnahme beauftragte Baumeister Kretschmer mit Gehülfen zur Terrain - Untersuchung in nächster Zeit im hiesigen und im Kreise Frankcnberg eintreffen. Berlin, 30. Jan. lieber die Angelegenheit Der bayerischen Gesandten im Auslande ist man noch nicht ganz im Klaren. Von München aus war gemeldet und Notizen in der hiesigen Presse stimmten damit überein, daß die bayerische Gesandtschaft in Brüssel aufgehoben sei. Jetzt meldet, der „K. Ztg." zufolge, der belgische „Moniteur", Herr Rudhart, Geschäftsträger Bayerns in Paris, habe am 25. Januar dem belgischen Minister des Auswärtigen die Schreiben übergeben, durch welche er als bayerischer Geschäftsträger in Brüssel beglaubigt wird. Danach wird also Herr Rudhard, wie es scheint, zugleich Geschäftsträger in Paris und Brüssel sein, wenn auch in Paris wohnen. Früher hatte es geheißen, die Geschäfte Der bayerischen Gesandtschaft in Brüssel sollten vorläufig auf die bayerische Legation in Paris übertragen werden. Man hätte sich also in München in dieser Beziehung anders besonnen, was etwas auffällig wäre. Belgien hatte inzwischen fernen Gesandten in München, Baron Greindl, nach Brüssel berufen, wo ihm eine Stellung im Ministerium zugedacht fein soll. Ob die belgische Regierung jetzt ihrerseits dem Vorgänge Bayerns folgend, einen Geschäftsträger in München beglaubigen wird, steht dahin. Köln, 29. Jan. Zu der Thatsache, daß vom KriegSministcrium die Militärkirche von St. Pantaleon den Altkatholiken zum Simultangebrauch zugestanven ioorDen, bemerkt die „Germania", daß diese Kirche in Folge dessen vom Armee- IBischof Staniczanowski bereits für den Fall mit dem Interdikt belegt worden, daß die Altkatholiken darin Gottesdienst halten würden. Da dies am 2. Februar (Lichtmeß-Tag) wirklich stattfinden wird, so werde unmittelbar vorher noch einmal der Divisionspfarrer Lünnemann vor seiner Militärgemeinde cekbriren und Dann die Krrche meiden. „Es würde ein grober Jrrthum fein (fügt die „Ger- mania" drohend bei), wenn das preußische Kriegsministerlum die Macht eines nach seinen heiligsten Gesetzen handelnden katholischen Bischofs unterschätzen wü de! Der Herr Armee-Bischof hat die Katholiken von ganz Deutschland aus seiner Seite!" Frankreich. Paris, 30. Jan. Berichten aus Den occupirten Departements zufolge werden die deutschen Truppen in Baracken logirt. —- Der todtgesagte Commune- General Dombrowski soll sich in der Schweiz befinden. (?) — Die osficielle Verlustliste des letzten Krieges gibt die Zahl der Todten und Verwundeten zusammen auf 92,000 an. Paris, 31. Jan. Der Asstsenhos des Departements Seine et Oise hat in gestriger S tzung Rabourdin Vater und Sohn, als der Lieferung von Vieh und Getreide an die deutschen Armeen schuldig, zu 5 Jahren Gefängniß verurtheilt. — Lebeau, der Director des „Journal officiel" unter der Commune, ist zur Deportation an einen befestigten Platz verurtheilt worden. — Aus Madrid wird gemeldet, daß die Ruhe in Barcelona wieder hergestellt worden ist. Versailles, 30. Jan. Die Annahme des Gesetz-Entwurfs, betreffend die Kündigung der Handelsverträge, wird in parlamentarischen Kreisen als wahrscheinlich betrachtet. — Thiers hat sich gestern nach Paris begeben, um zum ersten Male sein zerstörtes Haus zu besichtigen. — Es verlautet, daß die Regierung wahrscheinlich keinen Militär-Reorgantsationsentwurf vorlegen, sondern den Entwurf der Commission mit einigen Aenderungen annehmen wird. Türkei. Konstantinopel, 24. Jan. Wieder einmal wird die Behauptung verbreitet, dcr Viceköntg von Aegypten wolle sich mit dem Sultan aussöhnen und feine persönliche Aufwartung bei der Pforte machen. Die Veranlassung zu dieser neuen Spiegelfechterei durfte in der Angelegenheit des Suez-Canals zu vermuthen sein. Ismail Pascha möchte dieses kostspielige Geschenk der Civilisation gerne los werden, um ansehnlichen Preis natürlich; die immer gelddurstige Pforte aber möchte ihm den Profit nicht allein lassen und legt daher unter dem Vorwand politischer Oberhessen 871/z 4% 973/4 31/2% r. 92 Bayer. 5<>/0 1003/8 m. 8. Amerik. Bonds 1864r 151 1881r 102 1882r 963/8 1885r 97i/4 k. k. k. k. Braunschweiger 21 Stadt Florenz 85 8. 8. 8. 8. Borseilnachrichten. 31. Januar 1872. Gründe Protest gegen das Geschäft ein, so lange, bis der Vicekönig sich entschließt, mit ihr zu theilen. k. 8. 993/4 k. 8. 105 I. 8. — 4O/o eeii*ei. Amsterdam k. 8. 993/a Aetten. Frankf. Bank 14O'/2 Frankf. Vereins-Kasse 134 Darmst. Bankaot. 486 Wien Bankactien 895 j Galizien 276i/4 । Oest. Creditaot. 359Vz Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Diseonto A et len. 5% östr. F. St. E. B. 424i/z Lombard. Bahn 229 Va Ludwigsh.-Baxbaoh 1997/8 Maxbahn 1531/a Bayer. Ostbahn 154i/2 Rhein-Nahebahn-Aot. — Hess. Ludwigsb.-Aot. 195 Prioritäten. 3O/o öster. Stsb.-Prior. 601/4 3% öst. s. Lombard 851/4 3O/o Livorneser 393/4 50/g Toscaner 61% 5% Elisabeth.-Prior. 84 do. H. Emiss. 811/2 Anlehenslootee. Kurh. 40 Thlr. Loose 69 */2 Nassau 25 fl. 483/4 4°/q bayr. Pram.-Anl. 117 Ansbacher 7 fl. 123/4 40/0 badische Loose 115 Badische fl. 35 Loose 72 3O/o Oldenburg, ä 40ThIr. 39*/2 Oestr. fl. 250 v. 1854 85 1858r Prioritätsloose 193 1860r Loose 927/8 95V8 931/a 87Vg 1047/g 1181/s 92i/2 92i/2 1031/g 1860er Loose etwas matter, dagegen österreichische 1854er gesucht. Dieselben find im Gegensatz zu ersteren noch im Cours zurück und dürften daher in nächster Zeit mehr steigen. Oldenburger,! Köln-Mindener, Raab-Grazer [89V2], Ungarn und wie fie alle heißen, in regem Verkehr. k. 8. k. 8. L 8. k. 8. Preuss. 4i/2 o/g Oblig. 1031/4 Frankf. 3i/2o/g Obi. 883/8 Nass. 4i/2 % Obi. 993/8 Kurhess. 40/0 „ 93 V2 Gr. Hess, 5% Obi. 102i/2 Literarisches. Der sicherste Wegweiser auf der sorgen- und dornenvollen Bahn dnrch den buntscheckigenFlordesdeutschenPapiergeldesist: Hohmann'S Wegweiser ans dem Gebiete des Geldwesens, Notizblatt für Papiergeld, Münzen 2c. Verlag von A- Hohmann in Plauen. Bestellungen darauf nehmen alle Buchhandlungen und Postanstalten und der Verleger an. Preis pro Jahrgang von 5 Ngr. Bei Zusendung durch die Post etwas mehr- ------- ■ » 41/2°/o 1jährige 100i/8 „ 40/o 1jährige 9 51/4 Würtemb. 4.1/2% Obi. 995/8 Baden 4i/2o/o Obi. c. E. L. 993/4 Oesterr. Silberrente 635/s „ Papierrente 551/8 Börsenberichte. Frankfurt a. M., 31. Januar. So schwierig der letzte Ultimo, so leicht ging der heutige von statten. Geld war fiüsfig und die Reports billig. WaS Wunder daher, daß das Hausseschlff wieder mit vollen Segeln fuhr und die Papiere aller Gattungen stiegen, daß cs einem Liebhaber das Her; im Leibe lachen machte. Greditactien z. B. gingen heute auf 360 , Staatsbahn gewann gegen gestern Abend 2l/2 fl-, 42U/2, und Lombarden wurden bis 2293/4 getrieben, Dank ihren mächtigen Protectoren, welche fie in der Gunst der Speculation zu erhalten wissen. Na- tionalbankactien, welche letztere Tage sehr vernachlässtgt waren, fanden auck) wieder Beachtung und wurden höher bezahlt, 895. Silbercente, bei etwas lebhafterem Geschäft als seither, gleichfalls eine Kleinigkeit höher. Das Hauptgeschäft außer den reinen Speculationseffecten fand aber in österr. Bahnen statt, von denen Buschterader die erste Geige spielten, da für selbe große Kaufaufträge aus Südveutschland vorlagen, namentlich aus Württemierg, wodurch bei dem beschränkten Material die Preise rasch in die Höhe gingen und 134 Tassen re. rc. 481) Thee, Chocolade, Cacoigne und Rettig-^ bonbons, Stearin- und Ehaifenlichter empfiehlt PH. Schlatter. Die Nr. 4 bringt folgende Beiträge: Am Altar. Erzählung von E. Werner, Verfasser des „Heiden der Feder." (Fortsetzung.) — Wild-, Wald- und Waidmannsbilder. Nr. 33. Vorfrühling im Walde. Mit Abbildung: Ueberrasch(e Reiher.! Von Guido Hammer. — Mein Leben. Gedicht von Flor. Sigismund. — Schöpfungs-! Glaube und' Wissenschaft. II. Darwinismus. Von Bock. — In der Gletscherspalte., Von Dr. V- Siegfried. — Mephisto vor und hinter den Coulissen. Original-^ Zeichnung von Ed- Grützner. — Der pensionirte Schullehrer in Willims. Von Fr. Hfm- — Blätter und Blüthen: Die Traclätchen-Journale und ihr neues Jerusalem. — Bitte für einen Unglücklichen. Von Konst. Haeßlin, königl. griech. Richter. — Ein Nachtrag. — Für Ludwig Feuerbach. 442) Ein Mädchen, welches der Küche selbstständig vorstehen kann, wird gegen einen Lohn von 46 bis 50 Thlrn. auf sogleich in eine Restauration gesucht. Näheres bei der Exped. b. Bltts. Flechtenkranke und Brustleidende heilt l>r. Iochheim in Darmstadt, Lud wiasplak-(24781 i“ ft' fö" S 'l? 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Rula/iv gt[c wir haikkn t itr Geglnpa Charybdim 1 iortfahrtli, tijäM \V w dir Ge Mfityfminß Ni iss & kill Johrhur Wege zu lös Name „Mg dritte Parte rine politisch derung zu dusuchen Hy nehmen wir ihre Hände Douvurs, v rein die Zeit der bt nierksam au Dttträge, d "'cht gehirid Tllträgi bei den $cr Stgenuber, t ll^he; man, derselbe! ftln gleiche- Ätschen ei" K t66 9tf() I. Liste von Beiträgen für bas Deutjche llationalbcnlimal auf dein Niederwald. Von den Herren von Röder 7 fl., W- Duff 7 fl-, Dr. Hempel 7 fl-, Adolph Noll 10 fl Ferd. Gail 10 fl., L- Bücking 10 fl-, R'cker 7 fl-, G- Noll 3 fl., Dr. Zöppritz 3 fl 30 fr., A- Streng 5 fl., Milbrand 5 fl., Oncken 10 fl., W- Diehl 2 fl-, Dr. A. Mettenheimer 4 fl., August Hetz 7 fl., A- von Siordeck zur Rabenau 10 fl-, R- Hirschhorn 10 flFelsing 5 fl-, Liebrich 1 fl. 45 fr., F. Bücking 10 fl-, W- Keller 1 fl. 45 fr., Gust. Windecker 3 fl., W- Liebrich 2 fl., Henn. 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Fischer 1 fl, E- Pistor 1 fl.(•*&>) TtaTp hft Jedermann Rath ß ertheilt, welche Zeitungen g für jeden einzelnen Fall | sich als erfolgreich erwie- g irgend etwas in eine beliebige Wil Anzahl von Zeitungen emzu- rücken beabsichtigt, wende sich an die Annoncen-Expedition Für llldfllicii-ödilr! 406) Alle Farben Maslin, Tarlalan und Allas, hockrother Sammt, Gold- und Sllberborden werden, um damit zu räumen, äußerst billig abgegeben. S. Flörsheim. -------------------------- 1 iv—-—-- ——- 49) In meinem neu erbauten Hause, 8 (1366) . la™/ J Wilhelmsstratze, sind der Parterre-Stock, § Waf e:n Gut, etn Haus, Hotel rc. f zweiter Stock und eine Mansarde zu ver- 8 XVV l kaufen oder verkaufen, pachten mietben Dr. Weichel. 0 ober verpachten will, Z miett)gnJ__21—----- ß lYUr einen Posten zu besetzen hat Z 448) Der mittlere Stock meines Hauses g WU ober einen solchen sucht, _ g auf dem Hamm ist zu vermiethen und ben, 1. April zu beziehen. Balth. Euler. 348) Ein Gymnasiast oder Realschüler kann in einer Beantten-Familie von künftigen Ostern an Kost und Logis und zu-' gleich auch, wenn es gewünscht wird, Nach-1 Hilfe in allen Lehrgegenständen erhalten.. Näheres bei der Exped. d. Bltts. || 461) Eine Köchin gesucht nach Auswärts, j Lohn 50 Thlr. nebst 10 Sgr. Knochengeld, pr. Woche. Aeltliche Personen erhalten den Vorzug Näheres Lit. C. r- 2, Seltersweg. § Cokes für Zimmerheizung sind fortwährend in der GaSfabrik zu haben.__ 466) Im Verlag von Fr. Ackermann in Weinheim ist soeben erschienen und in der 'Ferber’schen Buchhandlung in Giessen vor- rätbig: Uiuwandhings-Tabclle der Grossh. Hessischen alten Maasse und Gewichte in die neuen metrischen Maasse und umgekehrt. Preis 12 Kreuzer. Der Werth dieser übersichtlichen, leicht fasslichen Tabelle wird noch dadurch erhöht, dass sie nicht nur die Umwandlung der alten in BermiethmMN. 471) Ein geräumiges Parterre-Zimmer, mit oder ohne Möbel, ist auf sofort zu^ vermiethen Wo? sagt die Exped. d. Bl. 483) Zwei kleine möbürte Zimmer mit Kost zu vermiethen in Lit. A- Nr. 258. ! Frau Heck- sen haben: roerbim alle Annoncen Z sorgfältig abgefatzt und F für einen augenfälligen 472) Einem verehrlichen Publikum hierdurch die Nachricht, daß der größere Theil der diesigen Detail-Handlungen übereingekommen ist, mit dem 1 Februar d. I. das neue Gewicht einzusuhren. Es kommen dadurch Lothe, Achtel- und Viertel-Pfunde außer Gebrauch und wird nur nach Grammen, Zehntel- und Fünftel-Pfund verkauft. _________________ Druck bergerichtet; kosten die Inserate nur dasielbe, wie in denZet- tungs-Expeditionen, da dieses Institut als Central-StcÜc aller existirenden Zeitungen besondere Vortherle von denselben genietzt. Das 449) Einen ordentlichen Jungen sucht K Nenomm« der Firma bürgt für solide Frau Heck, Schlotzgasse. 1 Bedienung. e e 441) Ein braves Mädchen, welches selbst- | . 1 ständig kochen kann und alle Hausarbeit | wird auf das strkngste l eodachtet, die versteht, wird auf Ostern zu mietben ge- | erlaufenden Qffertbnese E^n uner- sucht. Näheres bei der (5xp.d d. Bltts. P. öffnet an die betreffenden Neflectanten, \:__—--------------- 9 ohne deren Namen prelszugcben, punkt- 446) Ein braves Dienstmädchen wird | lichst und ohne Provisionsberechnung gesucht und kann sogleich eintreten. Neue | übermittelt. Anlage C. 25. ;