1 1c: *#*Aer, 7.7. c*9 Stinte "CH ®titt : d« m 31- M, H ^ ltungsklch) stE, ä ' tk? ^üunivernns' , m d. I. _____ nistein. bis 8bfuM 11 Ityr Mll, Jäger * Sataidond mm, Hem Lbß dfi-mingboff. Tantile in u Nilliontli IW® j: Silliontn 1N‘® - i. iffin unb billigt «tPfflgung®- jhrtjcr kcnlchtnmg nt» ,.; 53r xmMlung m _ a 'armstodl. 6. Ä PretS vlecteljLhrig 1 fl. 12 ft. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 ff. 27 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Aus nähme MontagS. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Archen. Nr. 201 Donnerstag den 31. August 1871. TT' " " " 'n "" werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B-1, als auch Bestellungen uns den Wrestener Mnzeeger bei allen Post-Expeditionen und dm Land-Poftboten mtgegm genommen. Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen lassen, crbalten denselben für den Monat September zu 20 kr. Amtlicher Theil. B e k a n n t m a ch u n g. (3523) v. ß Binamann zu Sich hat die seither für die Hauptagentur Joseph Strigler's Wittwe in Mainz geführte Unteragentnr zur Beförderung non Auswanderern niedcrgelegt. Ansprüche an denselben ans seiner deßfallsigen Geschäftsführung sind daher binnen sechs Monaten vom ersten Erscheinen dieser B kanntmaänma in der Darmstädter Zeitung an gerichtlich geltend zu machen und hierorts anzuzeigeu, widrigenfalls die gestellte Caution nur für d,e aus Lr Uebernahme eiuer anderweitigen Unteragentur entspringenden Verbindlichkeiten des H. C. Bingmann als haftbar betrachtet wird. Gießen, den 11. August 1871. - Großherzogliches Krelsamt Gießen. v Starck. Politischer Theil. 30. August. x Xniit wrÄent zu haben glaubt. Den Franzosen Wie in der Angelegenheit wegen der „L.gue de la Deltvrance' «ras geschick gebeugt ist, ch n-ute beseelt wäre unmöglich. Nur vaS Eine so hat in einer andern Sache ThierS selbst — und zwar unaufgefoidert und ohne jenen Rachetrteb zu neh , / f/oenb eines von den Mitteln, aus äußere Nöthigung — es für angemessen gesunden, einer als legal bekannten deut- mochte man sie och i eni juru? 9 -, Wahrscheinlichkeit gewährt, ihre scheu Reclamation gerecht zu werden. In seinen Auslassungen über die Ursachen welche sie sich zu v ff sch / S ^xmu nach dem heute vorgeschla- der Revolution vom 18. März, die er der Commission ^r Nationalversammlung Ziele zu verwlr ich g ! erfordern, und Niemand kann in längerer Rede gegeben, nahm er auch Bezug auf die Trochu sche Anschuldigung, genen Plane wird wenigstens acht bis zehn M /qo oern, uno jiic« h «« Commune die Hand im Spiele gehabt. „Was man auch hazp 90,000 Gulden Steuerrückstände nicht zahlen wollte. Wie in der Angelegenheit wegen der „Ligue de la Delivrance" Graf Remnfat, Übung dieser Rechte fern gehalten oder dieses Recht durch feine Vertreter nur mit chweren Bedenken und unter bestimmten Rcchtsverwahrungen ausgeübt. Dadurch onnte leider nicht verhindert werden, daß Gesetze in Wirksamkeit traten, welche die Rechte der Königreiche und Länder tief verletzen, den ausgesprochenen Wünschen und Erwartungen widerstreben, und dem religiösen Gefühle der Völker geradezu Hohn sprechen. So ist es gekommen, daß die sonstige Eintracht unter den viel- stämmigen Völkern Oesterreichs verschwunden, in den Beziehungen zwischen Kirche und Staat ein tiefgehender und verhängmßvoller Zwiespalt eingetreten und nunmehr überreicher Anlaß zu dem allgemeinen Nvthrufe vorhanden ist: „So kann es nicht bleiben, es muffen andere Wege eingeschlagen werden!" Lauter und dringender als je ertönt aus allen vaterländischen Gauen der Ruf nach einer Umgestaltung der Verfassung, welche in unparteiischer Gerechtigkeit Gott und der Kirche gibt, was Gottes und der Kirche ist, dem Kaiser, was des Kaisers, den Ländern, was der Länder ist. Dieser Rus ist bis zu den Stufen des Thrones gedrungen, und nicht vergebens. Nachdem die erst im vorigen Jahre gewählten Abgeordneten in ihrer größeren Mehrheit den Ausgleichsbestrebungen des Ministeriums feindlich entgegentraten, fand sich dos Ministerium gezwungen, solche Abgeordnete abermals nach Haufe zu schicken und neue Wahlen auszuschrelben. Will man die gegenwärtigen Landtagewahlen eine Wahlschlacht nennen, so soll unser Schlachtruf und Losungswort lauten: „Für Gott und unseren Glauben, für Kaiser und Vaterland !" also nicht für den „Staat ohne Gott"; nicht für Ehe, Familie und Schule ohne Glauben und Confesston; nicht für einen Herrscher außer Oesterreichs Grenzen, sondern für den angestammten geliebten Kaiser aus Habsburgs Hause; nicht für ein unbestimmtes Vaterland der Zukunft, sondern für unser altes, herrliches Vater- land, für unser Oesterreich, an Siegen und an Ehren reich! Die „N. Fr. Pr." schreibt: Die Exmission der deutschen Beamten aus den zu slavistrenden Provinzen hat begonnen. Wie das Amtsblatt meldet, ist der Vice- Präsident der böhmischen FinanzlandeSdirection, Freiherr v. Schröckinger, nach Nicderösterreich versetzt worden. Herr v. Schröckinger ist bekanntlich den Czechen deshalb verhaßt, weil er die czechischen Blätter, welche seit Jahren die Zahlung 1 der Jnseratensteuer verweigern — das heißt so ziemlich alle Czechenblärter —, ' unter Sequester stellen ließ. Der Vorgang erinnert stark an die Urfachc der 1 Helcredi'schen VerfossungSsistirung, deren Hauptmotiv war, daß Graf Paul Ester- doß Preußen bei der Commune die Hand im Spiele gehabt. - sagen möge, bemerkt ungefähr Herr Thiers, ich glaube nicht, daß die Hand der Preußen bei diesen Ereignissen irgendwie im Spiele war. Sie haben uns im Gegentheil geholfen, den Ausstund zu bezwingen, indem sie uns vor der bestimmten Zeit gestatteten, eine große Zahl unserer in Deutschland gefangenen Soldaten nach Frankreich zuruckzuführen. Auf diese Weife allein konnte die Armee bis auf 130—150,000 Mann vermehrt werden." Herr Thiers hätte im Uebrigen hinzu- sugen können, daß diese letztere Ziffer selbst — als im direkten Widerspruche mit den Bestimmungen der Versailler Präliminarien vom 26. Februar — erst erreicht werden konnte, nachdem die deutschen Staatsmänner eingewilligt, die betreffenden Paragraphen außer Wirksamkeit zu setzen; er hätte ferner erwähnen können, daß zu zwei verschiedenen Malen, als die Belagerungsarbeiten der Versailler nicht vorrückten, der Regierung die directe Hilfe und Unterstützung der deutschen Truppen * gegen die Insurgenten angebotcn worden war, eine Unterstützung, die nur des schlechten Eindruckes wegen nicht angenommen werden konnte, den im ganzen Lande l mit ostensibler Hilfeleistung der Fremden hatte Die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in Frankreich wird von der Times" in einer eingehenden Betrachtung erörtert, worin das leitende Blatt zu dem Schluffe kommt, daß nach den Erfahrungen der Vergangenheit die strengste ! Anwendung des Grundsatzes nach der preußischen Einrichtung voraussichtlich auf । sehr bedeutende Schwierigkeiten stoßen, aber selbst dann, wenn sie wirklich durch» geführt werden sollte, kaum dieselben Ergebnisse erzielen werde, wie in Deutschland. Wir zweifeln — heißt es in dem Artikel unter Anderem —, ob das System der Stellvertretung in der französischen Armee ganz und gar abgejchasst werden wird oder kann und ob nicht trotz allem, was über die allgemeine Wehr- pflicht geredet worden ist, eine Ausnahme, wie sie in der italienischen Wehrve - faffuna besteht, nämlich durch Wahl zwischen dem Dienste in der Armee Mr Reserve, schließlich vor den Augen der französischen Gesetzgebung Gnade finden wird Die Anstrengung aller Hilfsquellen des Landes, welche unter den Anforde- runacn des preußischen Systems nöthig wird, ist zu stark für eine italienische oder französische Bevölkerung. Der pairioiische Trieb der preußischen Volkes und der eiserne Wille seiner Herrscher haben im Norden Deutschland« zuwege gebracht, wa« man immer noch al« ein Phänomen betrachten darf. Die Preußen fuhren e« aus und leben dabei, allein die Anwendung des gleichen Grundsatzes in Frankreich wird auf viel ernstere Hindernisse stoßen, als das Comite der Nationalver- sammlung vorauszusehen vermag. Sein System ist außerdem noch eine V er sch ar- funa der größten Uebelstänbe de« preußischen System«, weil die Mannschaften ihre Dienstzeit mit vierzährigem Dienst im stehenden Heere beginnen sollen, wahrend in Pikvßen ursprünglich eine zweijährige Dienstzeit im stehenden Heere galt und die Verlängerung auf drei Jahre noch heute als eine Härte empfunden wird. Wir tragen kein Bedenken, zu behaupten, daß nicht nur die Einführung ter allgemeinen Wehrpflicht in Frankreich sich al« ein äußerst schwieriges Unternehmen erweisen wird, sondern daß, selbst wenn die Sache durchgeht, die Ergebnisse, welche man sich von ihr verspricht, nicht alle sich verwirklichen werden.- Ganz sicher^wird da« nicht geschehen, bi« da« französische Volk, wie da« preußische, au« seinen Sch'cksa «- schläaen sich zu dem Geiste der Ordnung und den Gewohnheiten ter DiSeiplin erbeben wird, welche stet« mehr bei den Germanen als bei den keltischen und lateinischen Stämmen zu Hause waren. Wir wissen, wie nutzlos es wäre, einem tapfern und strebsamen Volke Ergebung zu predigen, zumal wenn e« durch Miß- vorhersehen, welche Umstände in der Zwischenzeit dazu beitragen «-erden, die Schärfe des bitteren Hasses, welcher gegenwärtig unauslöschlich scheint, zu wildern. Mittlerweile bringt der bloße Versuch Leiden, Erschöpfung und kaum weniger als Ruin. Ob Frankreich nach zehn Jahren ein Heer haben wird, welche«-durch Zahl, Material und moralische Stärke im Stande fein wird, Metz und Straß- bürg wiederzunehmen und nach Berlin zu marschiren, ist zu bezweifeln. Das.0 ur sieht fest, daß, ehe der Tag der Prüfung kommt, Frankreich einige Fr evenszahre haben wird, welche kaum weniger unglückselig sein werden als der Krieg, dessen Verluste man so angelegentlich wieder einzubringen sorgt. Das „Vaterland^ veröffentlicht einen Wahlaufruf des katholischen Central- wahlcomite's für Niederösterreich, in welchem es h"ßt: Es ist gegenwärtig in unserem Vaterlanve gar Vieles nicht fo, wie es jeder gute O.sterreicher wünschen muß. Die entschieden größere Mehrzahl °"B-w°hner 2«äÄ’wäi« ’s’"««;*“.w «♦«« I zu ganz Denselben Bedingungen wie vor Ausbruch des Parts-Kölner Reisende werden ohne Wagenwcchsel Paris, 29. August. Versailler Briese constatiren die allgemeine Lerwirrurg Herr Thiers hat in der überaus aufgeregten Sitzung, in welcher über die Auflösung der Nationalgarde berathen wurde, seinen mißtrauischen Gegnern aus der Rechten noch einmal gezeigt, daß er trotz seines Alters noch die Kraft besitzt, den parlamentarischen Stürmen Einhalt zu thun. Für Deutschland kann diese Machtentfaltung des greisen Staatsmannes, in welchem wir einstweilen die beste Bürgschaft für die möglichst getreue Ausführung der Friedensbestimmungen erblicken muffen, nur als eine beruhigende Erscheinung aufgefaßt werden. Roch dieser Tage wurde uns von guter Hand mitgetheilt, daß die deutsche Regierung eine weitere Befestigung der Stellung Thiers' bringend wünsche und deshalb die Annahme ves Rivet'schen Antrages oder wenigstens einer in der Tendenz möglichst ähnlichen Maßregel als ein gutes Vorzeichen begrüßen würde. Jede Erschütterung aber, so hieß es weiter, welche der Einfluß des Herrn Thiers erfahre, muffe unser Mißtrauen erregen, indem sie die Zukunft Frankreichs undurchsichtiger und ungewisser mache. Sollte er zurücktreten müssen, so seien nur Parteikämpfe zu befürchten, welche uns vor Nachgiebigkeit, namentlich in allen die Räumung betreffenden Fragen, warnen und uns die größte Zurückhaltung empfehlen würden. So schreibt die „N. Pr.Ztg." in demselben Sinn: „Wenn Deutschland neuen Erschütterungen in Frankreich entgegenzusehen hätte, so würde es naturgemäß in Betreff der Fragen welche die Räumung betreffen, um eine so größere Zurückhaltung beobachten muffen und schwere Bedenken nicht unterdrücken können. Solche Befürchtungen knüpfen sich aber an die Eventualität, daß die Stellung des Herrn Thiers zum Wanken gebracht würbe. Die zweifelhafte Haltung der Majorität der französischen Nationalversammlung gegenüber ber beantragten Consolidirung ber Herrn Thiers übertragenen Vollmachten rückt diese Eventualität in den Vordergrund und trägt dazu bei, unser Vertrauen zu schwächen. Parteien, welche unter den obwaltenden Umstanden an der Stellung des Herrn Thiers rütteln, vermehren die Unsicherheit ber Zukunft Frankreichs." Wie verlautet, ist der General Ducrot zum militärischen Obercommanbanten von Bourges ernannt worden. Nach dieser Stadt kommt bekanntlich der Sitz des Obercommando's ber zweiten französischen Armee, welche gegenwärtig gebildet wird. Ducrot ist also zum Oberbefehlshaber bestimmt. In Litthauen grassirt die Choleraepidemie noch immer mit ungeschwächter Heftigkeit. Aus den veröffentlichten amtlichen Berichten geht hervor, baß von den Erkrankten in der Regel mehr als die Hälfte mit Tode abgeht. In Wilna hat die Seuche in letzter Zeit auch aus den höheren Ständen und wohlhabenden Klassen zahlreiche Opfer gefordert, unter denen sich auch die Gemahlin des General- gouvrrneurs Potapow befindet. Die größten Verheerungen richtet jedoch die Epi- demie unter dem massenhaften jüdischen Proletariat der kleinen Städte und unter der dem Trunk ergebenen und in Elend unv Schmutz versunkenen ländlichen Be- völkerung an. der Belagerung die Deutschen den Truppen des Marschalls Mac Mahon den entschiedensten Vorschub dadurch geleistet haben, daß sie den letzteren die Occupirung und strategische Benutzung der sogenannten neutralen Zone bereitwillig gestatteten; aber auch so wie sie crthcilt wurde, ist die von Thiers gegebene Auskunft hin- reichend, um die Verleumdungen des Generals Trochu glänzend Lügen zu strafen. Der „Moniteur des Communes" veröffentlicht folgendes Rundschreiben des französischen Ministers des Innern an die Präfecten: Dotationen für Ne Generale schon genug lebende Siegessäulen aufgepflanzt seien, dle sich in den Namen bereicherter vornehmer Geschlechter verewigen. Mit weite- ren Hunderttausenden von Thalern könnte man sich noch schönere Siegessäulen in den Herzen dankbarer Familien errichten, bie der Krieg in bittere Roth gestürzt hat. Was schon für diese Hülfsbedürftigen geschehen ist, hat gewiß alle Anerkennung geiunden; doch bleibt der Unterstützung noch immer ein weites Feld. München, 27. August. Unermüdlich wühlen bei uns die Ultramontanen, um dre Bevölkerung auf die Zeit vorzubereiten, wo ihre guten Freunde, die Franzosen, im Stande wären, das verhaßte deutsche Reich in Trümmer zu schlagen oder, wie sich das „Vaterland" ausdrückt, „ber falschen Nationalitätenpolitik" ein ' zu machen, welches Deutschlands Kraft, für den Ultramontanismus allerdings höchst unbequem, tn Eins zusammenzufaffen sucht. In ihrer Presse zwar geben sie immer noch mit einer gewissen Vorsicht zu Werke, so daß die Hinneigung zu Frankreich und der geheime patriotische Wunsch auf Deutschlands Zerfall weniger off n ausgesprochen, als vielmehr aus der Tendenz unv Auswahl der Altikel und zwischen den Zeilen derselben herauszulesen ist. Desto ungenirter fallen bie münd- iichen Commentare aus, welche sie im engem Kreis dazu geben. In oder bei Vilsbibu^ (Niederbayern) z. B. begegnete neulich einem beurlaubten, mit dem eifernen Kreuz decorirten Soldaten der Pfarrer feines Heimathsortes, und fuhr ihn, als er der Dccoration ansichtig wurde, mit den Worten an, wie er den „Dreck" da auf der Brust tragen möge? Und als der Soldat erwiderte, das Kreuz habe er sich im ehrlichen Kampf gegen den Feind verdient, schrie er ihn an: „Was Feind? Eure Freunde sind es, gegen die Ihr habt kämpfen müssen! Und das sage ich Dir, wenn Du mit dem „Dingsda" in die Kirche kommst, so laß ich Dich hinausführen!" Der Soldat kehrte, da er nur kurzen Urlaub hatte, bald danach nach seiner Garnison Ingolstadt zurück, wo er den Vorfall erzählte, unv wo ihm sein Hauptmann in sehr drastischer Weise bemerklich gemacht haben soll, was für eine Antwort auf derlei Reden gehöre. Ein anderes Beispiel hat kürzlich ber Benksiziat von Pasing (zwei Stunden von hier) gegeben, welcher den Bauern tm Wirthshaus vordemonstrirte, wie die Franzosen zu bedauern wären, daß es ihnen in dem Krieg so schlecht gegangen sei, und wie sie'S wohl besser verdient hätten, denn „die haben doch mehr Religion". Die Religion, ja die muß überall herhalten, wo die Schwarzen für ihren Geldbeutel fürchten; so auch jetzt bei der Agitation gegen das Schulstatut, durch welches der Magistrat der Stadt München die hiesige Volksschule zu reformiren gedenkt. Wenn man sie hört, möchte man meinen, ber Magistrat gehe so weit, den Religionsunterricht aus ber Volksschule zu verbannen, während er voch nur Vorkehrung treffen will, daß er in den vorgeschriebenen Stunden pünktlich ertheilt wirb (was bisher oft nicyt der Fall war) und daß darüber hinaus oie Geistlichkeit nichts in die Schule hineinrebet. Wie ihre Blätter die Polemik führen, davon mag folgende Stelle im „Vaterland" einen Begriff geben: „Durch bas Fachlehrersystem (welches nach Bedarf theilweife neben dem Claßlehrersystem Platz greifen soll) wird die religiös- sittliche Erziehung der Kinder, wie überhaupt die Erziehung unmöglich gemacht, die nur auf katholischer Grundlage durch das bisherige Durchführungssystem (wo- nach Der Lehrer die nämlichen Schüler durch alle Classen hindurch behielt) denkbar ist. Nur auf katholischer Grundlage — bei protestantischen Schulen wäre also oie Erziehung unmöglich! Daß der Religionslehrer selbst bisher schon Fachlehrer war, übersetzen sie ganz; aber freilich — das ist was Anderes, für sie giebl's :a»mer Ausnahmen. Heute wollen sie Versammlungen ihrer Gesinnungsgenossen in verschiedenen Stadtbezirken abhalten, um Demonstrationen gegen das Schul- iatut zu Wege zu bringen. Die dazu einladenden Plakate sind jedoch wegen tzrer maßlosen Sprache von der Polizei beanstandet worden. Die Be-Heiligten haben gegen diesen Beschluß Recurs ergriffen. (F. 3.) München, 29. August. Der Bescheid des Cultusministeriums auf ven bischöflichen Antrag um Aufhebung des Placet ist gestern an den Erzbischof von München abgegangen. Gutem Vernehmen nach wird die Aufhebung des Placet abgelchnt und im Uebrigen in dem umfangreichen Actenstücke die Stellung der Staatsregierung gegenüber der kirchlichen Frage ausführlich entwickelt, insbesondere constatirt, daß in dem bisherigen Vorgehen der Bischöfe verfassungswidrige Hand- ungen enthalten sind, und ausgesprochen, daß die Regierung die auf dem Boden der Staatsverfaffung stehenden Katholiken schützen werbe. Dresden, 29. August. Der König und die Königin von Sachsen sind über Possenhofen nach Stolzenfels abgereist. Der König hat für die Dauer seiner Abwesenheit bezüglich ber Negierungsgeschäfte den Kronprinzen zu seinem Stellvertreter eingesetzt. Prag, 26. August. Die „Bohemia" enthält folgende Mitttzeilung: „Mit Dem Besuche des österreichischen Kaisers beim deutschen Kaiser am Rhein wirb cs Ernst. Die in herzlicher Weise ergangene Einladung wurde in herzlicher und förmlicher Weise bereits angenommen." Paris, 26. August. Die Versammlung, welche bie „Ligue Alsacienne et Lorraine be la Delivrance" vorgestern in bem Saal der FolieS Bergöres abhalten wollte, ist von der Polizei verhindert worden. Ein Theil der Blätter ist äußerst ungehalten darüber, schimpft, baß man eine solche Maßregel ergriffen, und fragt, wo die Gränze sei, bis zu welcher die französische Regierung in ihren Gefällig- keiten (?) Preußen gegenüber zu gehen gedenke. Paris, 28. August. Die Commission zur Prüfung des Antrages Rivet ist beute Morgen um 8y2 Uhr zusammengetreten, um einige Schwierigkeiten in Der Redaction, welche noch zu erledigen sind, auszugleichen. Man hofft, baß eine vollständige Uebereinst-mmung erzielt werden wird und Rivet noch heute seinen Bericht in Der Commission niederlegen kann. Man glaubt allgemein, Die National- Versammlung werbe trotz Der Opposition Der Rechten Dem modificirten Anträge Rivet'S zustimmen. Man versichert, die Rechte würde heute versuchen, die Be- rathung des Antrags Ravinel vor der Berathung des Antrags Rivet auf die Tagesordnung zu setzen. Wie man ferner versichert, wird heute ein Mitglied beantragen, die Wahl Der Generalräthe auf Den dritten Sonntag nach Den Ferien Der Versammlung anzusetzen. Es ist unrichtig, baß biese Wahl Definitiv auf Den 17. September festgesetzt ist. — Der Assisenhof zu Riom hat Die wegen Eindringens in die Sous-Präfectur zu Thiers Angeklagten freigesprochen. — Frhr. v. Arnim Versailles, 23. August 1871. Herr Präfekt! Ich erfahre, Daß man sich in mehreren Städten anschickt, den Jahrestag des 4. September, fei es durch Revuen über die Nationalgarde oder Durch öffentliche Lustbarkeiten, zu feiern. Ohne Zweifel hat die Revolution, die sich an jenem Tage vollzog, Die Republik in Frankreich eingesührt und kann fortan das Land über sich selbst in aller Freiheit sich die Einrichtungen geben, welche es für die geeignetsten hält, sein Gedeihen und feine Größe zu sichern. Ader man Darf Die Unglücksschläge nicht vergissen, welche Dieses bedeutsame Ereig- niß herbeigeführt haben, und sich nicht verhehlen, baß jedes Fest zu Ehren feines Gedächtnisses zugleich auch an unsere traurigsten Niederlagen erinnern würbe. Wenden Sie sich also an Den Patriotismus aller guten Bürger und stellen Sie ihnen vor, daß Frankreich kaum von Dem doppelten Kriege nach Außen und nach Innen befreit, daß ein Tyeil seines Gebiets noch von Truppen besetzt ist, die nicht die (einigen sind, und daß Kundgebungen Der gedachten Art für jetzt jedes AnstandS- gefuhl verletzen würben. Ohne Zweifel wird Ihre Stimme überall gehört werden; sollte man aber an einigen Orten gegen Ihre Rathschläge Darauf beharren, das erwähnte Vorhaben auszuführcn, so fordere ich Sie auf, hiergegen Die Mittel in Bewegung zu setzen, welche Ihnen das Gesetz zur Verfügung stellt. Empfangen Sie u. f. w. E. Lam brecht. In Lyon wird die Deutschenhetze in einem so bestialischen Maßstab getrieben, daß es wahrlich Zeit wäre, wenn das deutsche Reich einmal seine Stimme erhöbe, um Deutsch zu sprechen. Ein Dort erscheinendes Blatt: „Der Preußem'eind", erklärt in seinem Programm „bie Jagd auf die stinkenden Hunde von Barbaren" für bas ausschließliche Ziel seiner Bestrebungen und denuncirt jeden in Lyon weilenden Deutschen dem Hasse des Pöbels. „Zertretet ihnen die bluttriefenden Gc- sichter, schlagt sie weich, Die eisernen Spitzbuben" u. s. w. Das sind so Die stehenden Phrasen dieses Prachtblattes. Darmstadt. Se. K. H. der Großherzog hat die dermalen als Stations- Controleure zu Emmerich und refp. Harburg verwendeten Zollinspektoren F. Ch. Engisch und C. Ruckelshausen in den inländischen Dienst zurückberufen und Erste- ren zum Ober-Zoll-Jnspector des Hauptzollamts Gießen und der damit verbundenen Orts - Einnehmerer 1. Classe ernannt und Letzterem die Stelle eines Ober- Zoll-Jnspectors bei dem Hauptzollamt Mainz, mit der Verpflichtung, bis auf äßeittre« zugleich als Ober-Zoll-Jnspector bei Den Haupt-Zollämtern Bingen und rworms zu fungfren, übertragen. r ^,A^"^adt, 27- August. Aus zuverlässiger Quelle wird uns die Mittheilung aß Die hiesige Bank für Handel und Industrie beabsichtigt, mit ihren Mitteln bekannten Beschluß Der zweiten Kammer schwerbeDrohte Poly- »on^V'ebmS®e®innu"8 weiterer Lehrkräfte, sowie Beschaffung in di- Sous.Präfeciur zu Thiers Angekia » der Jahre-do.-tion von etwa- über 13,000 wird heute Abend tn Versailles ein'r.ffen ' ' " ’ aomnien werden würde ist uns Verpflichtung über- Paris, 28. August. Die Direktion der Nordbahn macht so eben bekannt, Berlin. Die Köln 3ta" flrdhi Ra.beres bekannt geworden, (d) (I. F.) daß vom 1. September ab die direkten Verladungen mit Deutschland und Dem 'S™ Wreibt: Wie UNS mitgethcilt wird, betau t sich gesummten Nordeuropa iu a< ' " ~ ' L4 r8 Ur?“ Si°S-«säule auf dem Äonigspiatze auf eine »albt riX" »irt« S Ut ta’ i ^ge. für 1872 eine Summe von 200,000 befördert 8 ' ' Thalern gefordert werden soll. Wir waren der Meinung, daß mit den grotzen ~ ‘ M U,. ' , tff 2, tetlff« k'"'" Sotfc5"1?- « «'»? X8»“'1' ° >4 ta""- >U- Ztksall'^ i# ?j?JS fel" t« m°d. , . 3" otet bei »ü tn M fa6, .6lt H bin trBictrtt, ^z ttrit tr ibn ibl M« muffen! f«R Urlaub hatte, •*2 Vorfall erjähltt, '"lch gemalt Huben "keret Beispiel ha» Serben, vel-her den iB dauern vären, sie ßt'i »ohl btfftr ' Acuglos, ja tie lel »ürcjien; so I der ÄMeat tn l- Sinn man sie i Äthjioaiunt(rri4t ■frbrung treff« »iü, irr lrrus bi-hee oft -Liß ii die Schule lag solzem Sielle :iti Weichei nach vier tee reltgtc^ uEerjii4 gemocht, ,-mgeipßem (wo* ech Muli) Mar Schalen rare ni[o rr schon Mfrtt i, iur fit gietl's ®(ÜniuB^ iit ptttz wegen . Du Beihkiligln (8.3J :r,imcii auf M । dci Lrjdischof von sfhkbug tes Plaeet ;lt tie eifOang ter :rM lMfondrrt fugtNlkrige Hanv« auf vev Bott» । tci e* N-r-mA jtl t« I"«»61(1 f.utbtdn8! «®! „ $)m eirt 1 irtjlübtr «’f5* ;rtA* '*Ä" ä* '«* *»/,,«» 6,1 N «ui W» )■' *5wi< _ jtK ’ k. 8. 993/4 95^8 Oberhessen 795/8 1007/8 1864r 138 8. 8. k. k. 105 96 92Vr 87 105 1171/8 f Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Discento Borseiiuachriciilen. 29. Argust 1871. Braunschweiger 18i/2 Stadt Florenz 83>/2 Aetlen. Oest. Creditact. 281 50/q östr. F. St. E. B. 369 Lombard. Bahn 1737/8 Ludwigsh.-Bex.baoh 189 Maxbakn 133 Bayer. Ostbahn 1323/4 Hess. Ludwigsb.-Act. 156i/2 Rheiu-Nahebahn-Act. 40*/2 Wechsel« !Amsterdam k. 8. 99% Action. Frankf. Bank 139 */2 Frankf. Vereins-Kasse 1103/4 Darmst. Bankact. 3851/2 Wien Bankaotien 734 Galizien 245 J/2 » n 4O/o n " n 3V2O/o n Bayer. 5«/g Gcldsorten. 11. kr. Pr. Friedrdor 9 58i/2—59 Vz Pistolen . . 9 38—40 „ doppelte 9 40—42 Holl.fi. 10 St. 9 55—57 Ducaten . . 5 36—38 20 Frankenst. 9 18—19 Engi. Sover. 11 48—50 Russ. Imper. 9 38—40 Dollar in Gold 2 25—26 unter den Parteien, welche alle mit dem Berichte Vitet's unzufrieden seien. Man versichert, die republikanische Linke sei entschlossen, die Anträge des Berichtes zu verwerfen. Eine gestern Abend stattgehabte, von ungefähr 250 Mitgliedern be* suchte Versammlung der verschiedenen Fractionen der Majorität berieth über einen Antrag, durch welchen Thiers die Präsidentschaft der Republik unter den in der Verfassung von 1848 festgesetzten Bedingungen verliehen würde. Es heißt, daß ThierS selbst sehr unzufrieden mit dem Berichte Vitet's sei. Lebhafte Unterhand- lungen werden heute stattfinden. Man hofft eine Verständigung zu erzielen. — Der Minister de Larcy soll seine Entlassung eingereicht haben. — Die Ankunft des Frhrn. v. Arnim wird erst heute Abend erfolgen. Versailles, 29. August. Die Spannung zwischen ThierS und der National- Versammlung ist auf ihrem Höhepunkt. Thiers weigert sich, die Form des von dem Berichterstatter Vitet vorgelegten Cvmmissionsbrrichtes über den Antrag Rivet anzunehmen. Die radikale Linke ist gleichfalls dagegen. Sämmtliche Minister bereiten ihre DemissionSgesuche vor. Versailles, 29. August. Die verschiedenen parlamentarischen Fractionen hatten gestern Abend nach der Sitzung Zusammenkünfte. Es herrscht eine lebhafte Erregung. Die Rechte ist wenig erbaut vom Amendement Dufaure, man glaubt jedoch, daß sie es dennoch votiren werde. Die Lmke ist sehr unzufrieden über den Passus, in welchem sich die Versammlung constituirenbe Macht beilegt. Die äußerste Linke ist entschlossen, sofort nach der Abstimmung über den Antrag Rivet die Auflösung der Nationalversammlung zu beantragen. Rom, 24. August. Am 23. August hat der Vesuv angefangen, mit größerer Heftigkeit Lava auszuwerfen, und zwar aus der Orffnung, welche sich an der Seite des Kegels gebildet hat. Am 3. August wurde das Observatorium vom j Blitze getroffen. I Preuss. 4t/2% Oblig. 991/4 Frankf. 31/2% Obi. 823/4 Nass. 41/3% Obi. 98 Kurhess. 4% „ 913/4 Gr. Hess. 50/0 Obi. 1031/4 k. 8. — k. 8. 92 k. 8. 961/2 m. 8. — 1. 8. - 31/2% o. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. n 41/2 °/o 1jährige 991/4 » 4% 1jährige 933/A Würtemb. 41/2% Obi. 983/4 Baden 4^2% Obi. 0. E. L. 99 Oesterr. Silberrente 577/8 „ Papierrente 49*/2 „ 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881r 101 3639) Ein Mädchen sucht auf sogleich eine Stelle als Kinder- oder Hausmädchen. Offerten nimmt die Exped. d. Bl- entgegen. We- Erb- 3640) Ein tüchtiges, zuverlässiges Dienstmädchen, in Haus- und Küchenarbeit gründlich erfahren, wird auf Michaeli zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. officiellen Agenten sämmtlicher Zeitungen des In- und Auslandes, Fraiikfiii't a. ]!I. Die ., Schliß «en Zinßer scher Garte». Donnerstag den 31. August: Abonnements-Concert, Die Gesellschaft übernimmt zu festen und billigen Prämien Lebensversicherunge und vertheilt in dreijährigen Perioden 80 Procent ihres Gewinnes unter die mit G< The Gresham. Englische Lkbensverslcherungs - Gesellschaft in London Billigste und reellste Beförderung der Auswanderer AnMagenkrampf, Verdauungs- schwäche rc. rc. Leidenden wird das fast 50 Jahre segensreich wirkende Dr. med. voeelcs'sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Exp. d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch Apoth. Doecks, Harpstedt bei Bremen (früher Barnstorf). (896) nach Stew-York, Baltimore, New-Orleans Havannah, S»n Francisco, Brasilien, Australien, Westindien re. mit den b- rühmten Dampfschiffen des Norddcntschcn Lloyd über Bremen, der Hambvrz Amerikanischen Packet-Actien-Gesellschaft über Hamburg, sowie über die Has' Antwerpen, Liverpool, Rotterdam, Grimsby ev. Havre. 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September: Kirchweihfest in Annerod, wozu ergebenst einladet Wirth Philipp Schäfer V. winnantheil Versicherten. Resultate des am 3v. Juni 1870 abgelaufenen 22ten Geschäftsjahres: Es wurden in genanntem Jahre 3971 neue Anträge für eine Versicherungssumme von Fcs. 46,218,200. eingereicht, wovon 419 abgewiesen, dagegen 3552 für eint Versicherungssumme von Fcs. 41,415,425 angenommen wurden. Hierdurch ist die Gc- sammtzahl der Versicherungs-Verträge auf 23,945, für eine Total - Veruche- rungs - Summe von Fcs. 236,579,375 gestiegen. M ... Prämteneinnahme r Fcs. 9,095,937, einschließlich Fcs. 1,454,210. 20 Cs. für neue Prämien, wodurch sich mit dem Zinscrträgniß von Fcs. 1,363,488. 45 Cs. für angelegte Capitalien eine Gesammt - Brutto - Einnahme von Fcs. 10,459,425. Für^Todesfälle wurden einschließlich Bonus (Gewinnantheil) Fcs. 3,470,084. 70 Cs. ausbezahlt und nach Bestreitung aller Ausgaben die verzinslich angelegten Ca- pitalien um Fcs. 4,324,045. 50 Cs. vermehrt. Der Gesammt-Rcservefoud beträgt Fcs. 33,690,359. 3 Cs. Für die letzten 3 Jahre kommen Fcs. 1,000,000 an die nut Gewinnantheil Versicherten zur Vertheiluna. Prospecte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheut von der General-Agentur für das Großherzo gthum Hessen: C. B c r u n in Darmstadt, sowie von dem Agenten der Gesellschaft in Gießen: S. Flörsheim. neue Erzählung: „Das Haideprinzehchen". „sRumänier Von R. N- Mit Illustration^ Rumänische Schmuggler « feinem Oelgemälde auf Holz übertragen von A- van der Venne. — Eine fefte dnoulliiP Burg an der Nordsee. Von G- Kl. Mit Abbildung: Die Zolloererns-Nied - läge in Hamburg. — Soldaten und Sänger. Ein SM ou§ ben zugsfeierlichkeiten. Von Eugen Gugel. — Erinnerungen aus dem heiligen Knege. N - Aus den Aufzeichnungen einer Pflegerin- II. — Blatter und Bluthen "Sie roch $ ! Petroleum." Von H. v. C- Mit Abbildung : Straßen-Executron^nachdeC-si ■ < ...___m ._ia nnn M. — Der ^eerwurm dieses Institut als Ccnti al-Stelle aller existirenden Zeitungen besondere Vortheile von denselben genießt. Das Renommü der Firma bürgt für solide Bedienung. Discretion wird auf das strengste beobachtet, die einlaufenden Offertbriese werden uneröffnet an die betreffenden Reflectanten, ohne deren Namen preiszugeben, pünktlichst und ohne Provisionsberechnung übermittelt. ®'8t Zeil ÄS. Straßburg, München, Nürnberg, Berlin, Wien, Prag, Hamburg, Zürich. wird Jedermann Rath ertheilt, welche Zeitungen für jeden einzelnen Fall sich als erfolgreich erwiesen haben: 71 werden alle Annoncen sorgfältig abgefaßt und für einen augenfälligen Druck hergerichtet; Vermischte Anzeigen. .3651) Ein Kellner und ein Kellnerlehrling zum alsbaldigen Eintritt in einen Gasthof gesucht. Wo? saflt die Erped. d. Bltts. 3622) Ein braves Dienstmädchen wird gegen guten Lohn gesucht. Joh. Fischer (Lederhandlung.) IM er irgend etwas in eine beliebige IUI 1 Anzahl von Zeitungen einzurücken beabsichtigt, wende sich an die Annoncen-Expedition von Rudolf Mässe, SK IW 3641) Zum Unterrichtertheilen in der französischen und englischen Sprache erbietet sich Mathilde Pfannmüller. 3627) Ein braves Mädchen wird auf Michaeli gegen guten Lohn in Dienst gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 3650) Für zwei junge Leute von auswärts wird ft oft und Logis in einer feinen Familie gesucht. Offerten unter X. Z. beliebe man bei der Exped. d. Bl. abzugeben. 3620) Ein Mädchen vom Lande wird, zum alsbaldigen Eintritt gesucht in Lit. A.: Nr. 172. | 3532) Bergleute jeder Arbeiterklasse finden fortwährend Beschäftigung auf den Ober-Roßbacher Gruben der unterzeichneten Grubenverwaltung und können jederzeit unter den üblichen reglementmäßigen Bedingungen für den Ein- und Austritt in den ftuappschaftsverband mit voller Berechtigung eintreten. Friedberg i. d. Wetterau, im Aug. 1871. Die Verwaltung der Friedberger Bergbau- Gesellschaft. Stifft. Vermiettzungen. 3603) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Neustadt Lit. D. Nr. 97 im Vorderhause, Parterre.______ 3484) An eine stille Familie ist eine Wohnung zu vermiethen. Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227.___________________ 3644) Ein kleines möblirtes Zimmer ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei B. Pflichter, in der Marktstraße. 3618) Der mittlere Stock meines Hauses ist zu vermiethen und den 1. November beziehbar. G- PH- Fillmann. 3021) Das seither von Frau Pfarrer Kreckmann im Darmstädter Haus bewohnte Logis ist im Ganzen oder auch getrennt zu vermiethen und vom 1. October an zu beziehen._________________ 3202) Ein kleines Logis zu vermiethen. Neuenweg 134.________________________ 3643) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet in der Nähe der Eisenbahn gesucht. Näh eres bei der Exped. d. Bltts.__________ 3609) Das mittlere Logis meines Hauses, zum Preise von 160 ft, ist zu vermiethen. Emil Junker, Asterweg 103. 3642) Meine von Herrn Emil Schimpf seither bewohnte Hofraithe in der Sandgasse ist vom 21. November an anderweit zu vermiethen. Georg Philipp Gail. 3525) Zwei möblirte Zimmer für das nächste Semester zu vermiethen. Neuenweg Lit. B. Nr. 194. (1366) (a- 40/IV.) Mlor ein Gut, ein Haus, Hotel rc. vUVl kaufen oder verkaufen, pachten