1871 (Die Burkhardsfelden: । 8 U6r' Preis vierteljährig 1 fl. 12 ft. mit Bringerlohn. Durch bi» Dost bezogen vierteljährig * Ü. 27 Fr. e»ne kleine ter Lage wirb agen bei ber n : die btrzlichsttu dah bit Neue §o-Kattchea iu Itintm 21. Alten. inbtnr.ibitn W ohn. Bon wenn •s ^richetnt täglich, mit ÄuS, nähme Montag«. Expedition: Canzletberg 8it B. Nr. 1. ’fcmbet et Janj: Uct'fd>cn >barl :?*•.u» ‘«Sit (fr 9* wird Bürgermeister Arnold. Beigeordneter Alba ch. Schullehrer Bernhard. Gemeinde-Einnehmer Heuser. Daubringen mit HeibertShausen: Bürgermeister Hämmerle. Beigeordneter Schäfer. Schulvicar Wagner. Gemeinde - Einnehmer Weimar. Dorf-Gill: Bürgermeister Knöpper. Schullehrer R o t h. Gemeinde-Einnehmer Weitz. Eberstadt: Bürgermeister Gör lach. Beigeordneter Weil. Schullehrer Hasselbaum. Gemeinde-Einnehmer Gör lach. Ettingshausen: Bürgermeister Sommer. Beigeordneter O p p e r. Schullehrer Graf. Garbenteich: Bürgermeister Schwarz. Beigeordneter Hinterländer. Schullehrer Funk. Gemeinderathsmitgl. C a s p. W a l l b o t t VII. Gießen mit Schiffenberg: Polizeirath Nover. GenieinderathZmitglied Nage l. Buchdruckereibesitzer Keller. Groß - Bufeck: Bürgernjeister Wagner. Beigeordneter A l t h a u s. Gemeinderathsmitglied G e n g n a g e l. Gemeinde - Einnehmer Rau. Oeconom Güngerich I. Albach: Bürgermeister Balser. Beigeordneter Lenz. Gemeinde - Einnehmer H o f m a n n. Allkndorf a. d. Lahn: Bürgermeister Volk. Beigeordneter G ü m b e l. Schullehrer Kunz. Allendorf a. d. Lumda: Bürgermeister Wagner. Schullehrer Sch mehl. „ Bechtold. Gemeinderathsmitglied H. Wilh. Moll. Gemeinde-Einnehmer Bieber. Alt-Bufeck: Bürgermeister W a g e n b a ch. Beigeordneter Hofmann. Schullehrer Roth. Gemeinde - Einnehmer S e u l i n g. Annerod: Bürgermeister Engelhard. s Beigeordneter Hammel. »Schullehrer Kolb. j- Gemeinderathsmttglied Steller. ArnSburg: Polizei-Commissär Fabricius. ■ Oberförster Stumpf. BerSrod mit Winnerod: Bürgermeister Vöcher. Beigeordneter Hainbach. schulvicar Knaus. Beuern: Bürgermeister Otto. Beigeordneter Arnold. Scmcinterat^mitflHeb Phil. Sommerlad II. Gemeinde - Einnehmer R a n f t. »rchenrechner Lindenstruth. Etz t>on_6-7 iciudit- Lisertril ber zur Aufnahme der Bevölkerung des Kreises Gießen im Jahre 1871 q m und deren Mitgliedes bestellten Zahlungö-Commissionen Bei jeder Gemeinde zuerst G.«annten führen den Vorsitz.) A-z-ig«- und AmIsU-U litt dm Ams Hießen 27®‘ Donnerstag den 30. November tgti, »z, W tit« 1 ten oiii« «* K. Sill1' f, . .. al/ Stlltrtzthor tjaeldjtn sür ^-^rtbliit v N.® rineBr- ul an brr Groß-Linden: Bürgermeister Zörb. Beigeordneter Leun. Schullehrer Leithäuser. Schullehrer Otto. Kirchenrechner Goldmann. Grüningen: Bürgermeister Leid ich. Beigeordneter V i n g e l. Gemeinderathsmitgl. H. Ehr. Marsteller Gemeinde - Einnehmer L e i d i ch. Hattenrod: Bürgermeister Mengel. Beigeordneter Petri. Genieinde - Einnehmer Schäfer. Haufen: Bürgermeister Dern. Schullehrer Hotz. Gemeinderathsmitglied P h. Müller. Heuchelheim: Bürgermeister Jung. Beigeordneter Kröck. Schullehrer Boßler. „ Wamse r. „ Heldn: an n. Holzheim mit Bergheim: Bürgernieister Jäger. Beigeordneter Laux. Schulvicar Eckel. Gemeilide - Einnehmer Brock. Johs. Müller V. Klein-Linden: Bürgermeister Weigel. Beigeordneter Theis. Schullehrer Seip. Gemeinde-Einnehmer Lenr. knete cmi geehrten rkoimnen- ocben. - |f Trfah- Ztande, nqen auf tsprecben. Kann, rau ßiti St. 106. ichks 3J?äbd)tn „cba’t tzöutzb b. W 1 it durch Zeug- eint gute mnhiiüt fmb ’rerttn werdm Annoncen: Üt in Frank- (174X1.) x Ä ekanntm a chu n a. Mä* *■? StTÄn ™ J» 5,«... w „ -ZZBS--MN aisi® i=S v. Röder. Lang-Göns: Bürgermeister Weil. Beigeordneter Rompf- Schullehrer Lehr. Schulvicar Winter. Gemeinde - Einnehmer D e r n. Leihgestern: Bürgermeister Heß. Schullehrer Wesp. Gemeinderathsmitglied Casp. Sch mit Gemeinde-Einnehmer W a l d s ch m i d t. Lich mit Colnhausen, Hof Mbach Mühlsachsen und Merlbach - Bürgermeister Jhring- Beigeordneter Zimmer. Schullehrer Walz. Schullehrer Ebeling. Gemeinderathsmitglied Köhler. Volp. ii StiftSrechner Winheim. Lollar: Bürgermeister Geißler. Beigeordneter Sch ad eck. Schullehrer Schäg- Wirth Gerhard Schön. Mainzlar: Bürgermeister Vogel. Beigeordneter Klingel Höfs er. Selig mann Kann- Münster: Bürgermeister Heß- Beigeordneter Gontrum- Schullehrer S t m o n. ________ Nieder-Bessingen: Bürgermeister Roth. Beigeordneter Weiß. Schullehrer Roth. Ober-Bessingen: Bürgermeister Serth. Beigeordneter Serth. Schullehrer Walz. Ober-Hörgern: Bürgermeister Alles. Beigeordneter Müller. Heinrich Eckhard Helmes. Oppenrod: Bürgermeister Petri. Beigeordneter Weller. Schulvicar Wagner. Schullehrer Gompf. Gemeinde - Einnehmer Zecher. Steinbach: Bürgermeister Horn. Beigeordneter Nicolaus. Schullehrer Prätorius. ,, Habermann. Gemeinderathsmitglied Carl Nicolaus. Treis a. d. Lumda: I Bürgermeister Berghöfe r. Schullehrer Kehr. „ Franke. Ortsgerichtsvorsteher Joh. Becker VI. Gemeinde-Einnehmer Opper. Trohe: Bürgermeister Schwarz. Reiskirchen: Bürgermeister Jünger. Beigeordneter Stumpf. Schullehrer Deines. Gemeinde - Einnehmer Peter. Rödgen: Bürgermeister Iuderthal. Beigeordneter Hahn. Schullehrer Schlapp. Ruttershausen: Bürgermeister K l i n k e l. Beigeordneter Schön. Schullehrer Maul. Staufenberg mit Friedelhausen: Bürgermeister Vogel- Beigeordneter Fischer. Beigeordneter Rau. Gemeinderathsmitglied Johs. Hammel I - Watzenborn und Steinberg mit Ober- Steinberg : Bürgermeister Jung. Beigeordneter Maid. Schullehrer Muhl. Schulvicar Gieg. Gemeinderathsmitglied Joh. Hirtz V. Wieseck: Bürgermeister Lang- Beigeordneter Müller. Schullehrer Horn. „ Böcher. Gemeinde - Einnehmer S o m m e r l a d- Ph. Heinr. Mank. ______________ Gießen, am 21. November 1871. Jagd-, Fischerei-, Forst- 29. November. ©orfe Zwolle sich baldigst bei uns melden. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzmlhauptstadt Gießen. Gießen, den 28. November 1871. Nover.__— + Der Landtag der preußischen Monarchie wurde am 27. November, Mtt> * taa« J Ul)r, im Weißen Saale des königliches Schlosse« zu Berlin durch IS” lÄgÄ Häusern de- Landtage-: Indem Ich zum ersten Male nach den großen Er-ign.ff-° der lungsten V-r^ n-na-nbeit den Landtag der Monarchie wieder Selbst begrüße, darf I» «°r Allem verwoben Genugthuung darüber Ausdruck geben, daß an den Ehren und rs g der hohen 9 v » vreuütschen Volke ein so hervorragender Antheck zu- dieser w t Ausbildung Ich sei. v.m Beginn gesallen ijl D.e //rböckst-n Aufgaben Meine- königlichen Berufe- M-'n-r ReS'--ung °- „° s^G-ist Micher Zucht, fester Treue und patrio- “‘ÄJm babcn riw Merte Probe bestanden. E- drangt Mich, Met- nem V?lke° vor seinen Vertretern nochmals Meinen freudigen Dank für seine BW-TK- ss sw gtts tettn günstigen Entwicklung geht die Finanzlage unter der Einwirkung der Kriegs- r 1R71 meaen Ueberaangs zu dem (Strafgesetzbuch für das Betreffend: Das G-sch Pvlizeistrasgesetzgebung und der Preßpol.je.-, 3 B IMS «gliche Krcisa.nl Gießen 2u Folge V f'' g 9 r. ..Äderen Polizei-Offictanten st^ein 'brochirtesExempla^des^Sepa^atabdrucks obigen Gesetzes für den Dienstgebrauch •»SsSS'äsX. UL —- - - - von 36 Kreuzer für das brochilte Exemplar zu beziehen. ß, Röder. _____________________________- ES werden ihnen Gesetzentwürfe zugehen, w°nach de.chi-rdurch v--stgbar ««dende Bestand des Staatsschatzes, sowie einige außerordentl.che Einnahmen zur ^ugung "ISöSSÄSäSSS. SSsSE-i»»:' Staatsverwaltung in weitem Umfang- gerecht i» «»b-n. Aufmerksamkeit zu- Vorruasweise bat Meine Regierung der That,ache ihre -aufaurq 1 wenden müssen, daß die B-s°ldung-n dcr StaatSbeamIen 'n. nn von I h i^ Jahr steigendes Mißverhältniß zu den Bnfoi°-.ung-n 3- «' "> sind, w 6 von hoher beiten öti gen Zusai Zeit erfül Da König, Di und die ei Zahl, verf katholischen im Weitzer ^Ddsangei Mwt Verlesung bei 8bgu Silmanf, Feier nicht löge btfar Rutzland. lichen Blg" R E.sen, der Annah cher bisher lohnserhalt dal Vi'rtra Langten, des Dienßj noviven ftl ,Un9 entbef fluf die u o^ä'rtern MnDtn, bt ^^ehtigen . Wir "eite" 84 M» t "7"'. ul 6tö6le ■J1' dbtt L" *6 »i? Wiederholt werden Ihnen Vorlagen über den Erwerb des Grundeigenthums und über das Hypothckenrecht gewacht werden. Nachdem die Finanzlage es gestattet hat, die Kostensätze für die Geschäfte bei dem Grundbuche zu ermäßigen, ist zu hoffen, daß es jetzt gelingen werde, diese wichtige, seit langer Zeit angestrebte Reform nunmehr zum Abschluffe zu bringen. Die Aufgaben der inneren Verwaltungsreform werde» erneut den Gegenstand Ihrer Berathungen bilden. Es wird Ihnen der Entwurf der Krei-ordnung für die östlichen Provinzen, nachdem derselbe mit Rücksicht auf die früheren Erörterungen in mehreren Theilen Abänderungen und Ergänzungen erhalten hat, wieder vorgelegt werden. Meine Regierung gibt fich der Hoffnung hin, daß es dem ge» meinsamen ernsten Willen gelingen werde, über das richtige Organisationsgesetz, welches zugleich die Grundlagen weiterer Reformen enthält, zur Verständigung zu gelangen. Inzwischen ist die kommunale Selbstverwaltung der Provinzen in einer erfreulich fortschreitenden Entwicklung begriffen; die zur Führung einer einheitlichen Verwaltung der provinziellen Angelegenheiten geeigneten Organe sind auf Grund der bestehenden Gesetze bereits in der Mehrzahl der Provinzen geschaffen. Gegenüber den Bewegungen, welche auf dem Gebiete der Kirche ftsttgefun- den haben, hält Meine Regierung daran fest, der Staatsgewalt ihre volle Selbst, ständigkeit in Bezug auf die Handhabung des Rechts und der bürgerlichen Ord- nung zu wahren, und zugleich neben der berechtigten Selbstständigkeit der Kirche und ReligionSzesellschaften die Glaubens- und Gewissensfreiheit der Einzelnen zu schützen Behuf- verfassungsmäßiger Durchführung dieser Grundsätze werden Ihnen besondere Vorlagen zugchen, welche die Eheschließung, die Regelung der CivilstandS- Verhältnisse und die rechtlichen Wirkungen des Austritt- aus der Kirche zum Gegenstände haben. Einen Gesetzentwurf, betreffend die Ausbringung der Synodalkosten, empfehle Ich Ihrer Aufmerksamkeit um so mehr, als der Staat der evangelischen Kirche noch immer die Ausführung des Art. 15 der VerfaffungSurkunde, verbunden mit den dazu nöthigen Einrichtungen, schuldet und dieses Gesetz nur eine nothwendige Vorbedingung dazu ist. Auf dem Gebiete de- öffentlichen Unterrichts wird die Verwendung sehr beträchtlicher Mittel in Anspruch genommen, um viele bisher zurückgcstellte Bedürfnisse nunmehr zu befriedigen. Die von der VerfaffungSurkunde geforderte Vorlage eines allgemeinen Unter- richtsgesetze- wird auch in dieser Session erneuert werden, nachdem die bei den früheren Berathungen stattgehabten Erwägungen und die Erfahrungen der letzten Jahre bei der Revision des Entwurfs eingehende Berücksichtigung gefunden haben. Ein Specialgesetz über die Beaufsichtigung der Schulen bezweckt die beschleunigte Abhilfe eines als vorzugsweise dringend anerkannten Bedürfnisses. Meine Herren! Die Aufgaben, welche Ihrer harren, sind umfassend und von hoher Bedeutung für die Entwicklung unserer inneren Zustände. Ihre Ar- beiten werden segensreich sein, wenn sie von dem Geiste des Vertrauens und Willi- gen Zusammenwirkens geleitet werden, welcher Mein Volk in der jüngsten großen Zeit erfüllt hat." Das Ceremoniell bei der Eröffnungsfeier war das althergebrachte Der König, der Kronprinz, die übrigen Prinzen des königlichen Hauses, die Minister und die evangelischen Mitglieder des Landtages, letztere jedoch nur in sehr geringer Zahl, versammelten sich um 12 Uhr zum Gottesdienste in der Schloßcapelle, die katholischen Mitglieder in der St. Hedwigskirche, gemeinsam sodann um 1 Uhr im Weißen Saal. Die Versammlung war diesmal eine verhältnißmäßig kleine. Empfangen wurde der König von einem Hoch der Mitglieder, ausgebracht vom Präsidenten des Herrenhauses, Grafen Eberhard zu Stolberg-Wernigerode, nach Verlesung der Thronrede aus dem Saal begleitet von einem durch den Präsidenten des Abgeordnetenhauses, v. Forckenbeck, ausgebrachten dreimaligen Hoch. Graf Bismarck, durch anhaltendes Unwohlsein an das Zimmer gefesselt, wohnte der Feier nicht bei; an seiner Statt amtirte Kriegsminister v. Roon. — In der Hofloge befanden sich die Prinzessin Friedrich Karl und die Großfürstin Helene von Rußland. Der „Deutsche Reichsanzeiger" bringt folgende Beruhigungsnote: In öffentlichen Blättern ist Klage darüber geführt, daß der Andrang vo» Militär-Anwärtern zum E'senbahndienste eine Veränderung der in den Bahnverwaltungen hinsichtlich der Annahme von Unterbeamten bestehenden Praxis herbeiführen werde, nach welcher bisher die zur Verrichtung des niederen Dienstes mit herangezogenen, im Tage- lohnoerhältniffe beschäftigten Arbeiter, sofern sich dieselben durch tüchtige Leistungen das Vertrauen ihrer Vorgesetzten erwarben, in Unterbeamtenposten zur Anstellung gelangten. Es wird deshalb die Befürchtung ausgesprochen, daß zum Nachtheil des Dienstes der Eifer der Arbeiter, denen die Aussicht auf Anstellung jetzt be- nommen sei, geschwächt und ihre DiSciplin gelockert werben würde. Diese Befürchtung entbehrt der Begründung, da Mtttheilungen aus zuverlässiger Quelle zufolge auf die unteren Eiseubahndienststellen nur eine so geringe Zahl von Militäranwärtern reflectirt, daß die Bahnvcrwaltungen sich nach wie vor in der Lage befinden, bei Besetzung gedachter Stellen zum größten Thetle erprobte Arbeiter berücksichtigen zu können. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß vom 1. December ab bis auf Weiteres bei allen mit der Post zu befördernden Packeten die Bezeichnung (Signatur) die wesentlichen Angaben der Avreffe enthalten muß, so daß nöthigen- falls das Packet auch ohne Begleitbrief bestellt werden kann. Nach längerer Pause hören wir wieder einmal etwas von dem Stand der Milliarden.Abzahlung und zwar diesmal höchst Authentisches, nämlich aus dem Munde des Herrn Thiers selbst. Es geht gleichzeitig aus diesen Aeußerungen hervor, wie erschreckend hoch die jährliche Ziasensumme der französischen Schuld sich stellen wird. Eine Deputation des Gemeinoeraths und der Handelskammer von Dtepve legte Herrn Thiers vor einigen Tagen den Wunsch nahe, die Bauten in dem Hafen dieser Stadt fortgesetzt zu sehen. Der Präsident der Republik antwortete, die ihm vorgelegten Entwürfe seien beifallswürdig und er hege persönlich da- größte Interesse für den Hasen von Dieppe, dessen Wichtigkeit er zu schätzen wiffe, aber der Augenblick sei leider der Ausführung dieser Projekte nicht günstig. „Frankreich, sagte er, muß zunächst darauf bedacht sein, die Verbindlichkeiten, die es übernommen hat, zu erfüllen und sein Gebiet von der deutschen Okkupation zu befreien. Für die nächstens fällige Rate fehlen trotz der neuen Steuern, die ohne Schwierigkeit beigetrleben werden, im Augenblick noch 250 Millionen. Man muß auch die Einführung einer Amortisation in'S Auge fassen. Die französische Staats- schuld wird künftig nicht weniger als eine Milliarde jährlicher Zinsen zu zahlen haben. Unter diesen Umständen müssen auch die nützlichsten Bauunternehmungen einstweilen vertagt bleiben." t Der internationale Telegraphen-Congreß wird am 1. December in Rom zusammentreten; zu seinen Sitzungen, die ungefähr 40 Tage dauern werden, sind die mit den denkwürdigsten Monumenten decorirten Salons im Palaste „dei Con- servatori" auf dem Kapitolium eingeräumt worden. Um die Eröffnung des Con- grcffes zu feiern, wird großer Empfang im Museum stattfinden, wozu auch Frauen etngeladen werden; das Forum und Colosseum sollen außerordentlich beleuchtet, wahrscheinlich auch eine Gala-Soir6e veranstaltet werden. Der Stadtmagistrat von Neapel beabsichtigt, unter Bestreitung der Logementökosten die Mitglieder des Congreffes zu einem Besuche einzuladen und bei dieser Gelegenheit große Feierlichkeiten zu veranstalten, u. A. eine Aufführung im Theater San Carlo, Besuch der Monumente, Ausflüge nach Pompeji und auf den Vesuv. Alle europäischen Nationen werden durch ihre Delegirten, die größeren Eisenbahngesellschaften durch eigene Vertreter an diesem Congresse theilnehmen, dessen Präsident der italienische Minister des Aeußern sein wird. Darmstadt, 24. November. Die gestern ausgegebene Nr. 37 des Großh. Re- gierungsblaites enthält: 1) Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend. 2) Bekanntmachung, die AußercourSsetzung Großherzoglich Sächsischer Kassenanweisungen betreffend. 3) Abwesenheitserklärung. Durch Urtheil Großh. Bezirksgerichts Mainz vom 11. November 1871 wurde behufs demnächstiger Abwesenheitserklärung des vordem in Mombach wohnhaft gewesenen Ackermannes Johann Georg Ott das Zeugenbeweisoerfahren angeordnet. 4) Ordensverleihungen. 5) Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. 6) Namensveränderungen. 7) Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großberzog haben aller- gnädigst geruht: am 19. October dem reformirten Pfarrer zu Neu-Isenburg, im Dekanate Offenbach, Philipp Weyell, die evang. Pfarrstelle zu Hamm, im Dekanate Osthofen, dem PfarramtS-Candidaten Heinrich PrätoriuS aus Ober-Breidenbach, im Kreise Alsfeld, die evang. Pfarrstelle zu Rieder-Gemünden, im Dekanate Kirtorf, zu übertragen; am 20. October den Musikmeister beim 4. Infanterie-Regiment Heinrich Gehbauer zum Hausbeschließer und Portier tm Iustizgebäude zu Mainz, am 24. October den Finanzaspiranten Wilhelm Leopold aus Darmstadt und den Sergeanten im 1. Jägerbataillon, Friedrich Bolbach aus Nauheim zu Zollaufsehern zu ernennen; an demselben Tage den Oberförster der Oberförsterei Hainbach, Christian Pückel, in gleicher Diensteigenschaft in die Oberförsterei Altenstadt zu versetzen; am 2. November den Sergeanten im 3. Jnf.-Reg., Georg Scheid aus Holzhausen zum Steueraufseher zu ernennen; an demselben Tage dem evang. Pfarrer zu Ober-Mossau, im Dekanate Erbach, Friedrich Fischer, die evang. Pfarrstelle zu Spachbrücken, im Dekanate Reinheim, zu übertragen; am 4. November den von dem Hrn. Grafen zu Solms-Laubach auf die evang. Pfarrstelle zu Freienseen, im Dekanate Laubach, präsentirten 2. evang. Pfarrer zu Laubach, im Dek. Laubach, Carl Christian Wilhelm Heinrich Draudt für diese Stelle zu bestätigen; an demselben Tage dem evang. Pfarrer zu Selters, im Dekanate Gedern, August Rückert, die evang. Pfarrstelle zu Langstadt, im Dekanate Groß-Umstadt, an demselben Tage dem PfarramtS-Candidaten Balthasar Schaub aus Büdesheim, im Kreise Vilbel, die 1. evang. Schulstelle zu Bad Nauheim, im Kreise Friedberg, an demselben Tage dem Schullehrer an der evang. Schule zu Haarhausen, im Kreise Alsfeld, Johann Friedrich Ludwig Brusius, die 1. evang. Schulstelle zu Erzhausen, im Kreise Darmstadt, zu übertragen. 8) Charaktcrertheilung-n. 9) Dienstentlassungen. 10) Versetzungen in den Ruhestand. 11) Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die evang. Pfarrstelle zu Dor- heim, im Dekanate Friedberg, mit einem zu 1656 fl. 25 kr. veranschlagten, in Folge günstiger Verpachtung zur Zeit aber beträchtlich höheren Einkommen, auf welchem bis auf Weiteres eine Abgabe von 100 fl. ruht; die evang. Diakonatsstelle zu Groß-Bieberau, im Dekanate Reinheim, mit einem Gehalte von 935 fl. 28 kr.; die zweite evang. Schulstelle zu Dielbrunn, im Kreise Neustadt, mit einem Gehalt von 300 fl.; dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg steht das Präsentationsrecht zu derselben zu; die VII. (katholische) Schulstelle zu Offenbach, im Kreise Offenbach, mit einem jährlichen Gehalt von 600 fl.; dem Herrn Fürsten zu Jsenburg-Birstein steht das Präsentationsrecht zu derselben zu; die dritte (katholische) Schulstelle zu Offen- buch, tm Kreise Offenbach, mit einem jährlichen Gehalt von 600 fl.; das Präsen- tationörecht zu derselben steht dem Herrn Fürsten zu Jsenburg-Birstein zu; die neunzehnte (evangelische) Schulstelle zu Offenbach, mit einem jährlichen Ge- halt von 600 fl.; dem Herrn Fürsten zu Jsenburg-Birstein steht das PräseutationS- recht zu derselben zu; die mit einem Philologen oder Theologen zu besetzende erste evangelische Schulstelle (ForibildungSclasse) zu Lich, im Kreise Gießen, mit einem jährlichen G.halt von 740 fl.; die katholische Schulstelle zu Wickstadt, im Kreise Friedberg, mit einem Gehalt von 300 fl.; dem Herrn Grafen zu Solms-Rödel- hcim steht das Präsentation-recht zu dieser Stelle zu; die erste evangelische Schul- stelle zu Büde-Heim, im Kreise Vilbel, mit einem Gehalt von 399 fl. 36 kr.; die fünfte evangelische Schulstelle zu Rüsselsheim, im Kreise Groß-Gerau, mit einem Gehalt von 300 fl.; die erste evangelische Mäochenschulstelle zu Schlitz, im Kreise Lauterbach, mit einem Gehalt von 302 fl. 413/4 kr. Die Präsentation hierzu steht dem Herrn Grafen von Schlitz, genannt von Görtz, zu. 12) Sterbcfälle. Darmstadt, 28. November. Im Ganzen haben etwa 20 Offiziere und zwar meist Stabsoffiziere wegen Einführung der neuen Milttärconvention ihre Pensiont- rung nachgesucht. Wiesbaden, 28. November. Die Polizeiverwaltung kommt trotz der Bemühungen der Bürgerschaft nicht in die Hände der Gemeinde. — Lanrrath v. Strauß, der zu Zeiten de- Herrn v. Diest hier war, ist zum Polizeidtrcctor ernannt worden. Berlin, 25. November. Simson erklärte, daß er die Wiederwahl zum Präsidenten des Reichstag- annehme. Derselbe ist aber so leidend, daß cr in dieser Session schwerlich mehr den Vorsitz wird führen können. meldet: Eine Barke mit 75 Mecca-Wallfahrern ist im Hafen untergegangen. m. 2ü Bestell fi Tu w Atn -mpfi-h" *««• 0b-.st-n G°r.°ff --'führt. 11 _ 7 . ~ ’ ________ mÄhrpMb tvr brminer entneben- SOVg Oberhessen Betteffend December, 14. aufge- ) 6) 16 4 6 * (Hierzu eine Beilage.) vertretenden Verzeichnisse noch nicht ge-i wahrt sind, diese Rechte eintragen zu ■ir Dienstag Mittwoch Donnerstag Samstag Mittwoch Donnerstag Werfteigerungen. Arbeitsversteigeiung zu Lollar. 6. 7. 9. ' 12. Mf rentenschci! Gieße Vom lverthlos gewvl Aus! EtaotSschlilden 26. April 1864 stattfinden konn Demgi 4919) Jtal. Maronen (Castanien) empfehlen 5049) Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Lech- Buchcn- Scheidholz in Stecken und kleingemacht, Braunkohlen vom Hessenbrücker Hammer (5064) empfiehlt Aug. Bartholomay. mtt W* N 6ei°8(n! t fl. 27 Actkß. 5% östr. F. St. E. B. 3951/4 Lombard. Bahn 2023/4 Ludwi geh.-Bexbach 193 Maxbahn 1413/< Bayer. Ostbahn 1441/2 Rhein-Nahebahn-Act. 39V2 Hess. Ludwigsb.-Act. 183 In F. Messende Bürg ! fluf Kosten der DieS I ^on 36 Kreuzer und Englands Einfluß ist im Zunehmen. Strajevo 23. November. Die Türken ermordeten am Hellen Tage drei christliche Kaufleute. Man befürchtet den Ausbruch von Unruhen. Washington, 24. November. Großfürst Alexis hat sich nach Newyork zurück- beaeben Derietde war vom russischen Gesandten Katakasy begleitet, welcher nach Rußland geht. Die Gesanvtschfftsgeschäfte werden inzwischen vom Militärattachö Holzversteigermrg. 5097) Samstag den 2. December, Vormittags 10 Uhr, soll das auf der Schürzischen Bleiche aus- gearbeitcte Erlen- und Pappelholz, bestehend in circa 26 Haufen Reisern, sowie 3 Stämme, meistbietend versteigert werden. Giehen, den 29. November 1871. Körber. berwob^em 23. November. Seit der Reise des Fürsten Milan von Serbien nach Llvaoia sind die Sympathieen der Pforte für Rußland sehr erkaltet 16. 19. 20. 21. 23. 27. 28. genthumsvorbehalte, Revocations-, Re- solutions- oder Nichtigkeitsrechte, Se- parations- oder andere Sicherheitsrcchte, welche auf den zur Zusammenlegung bestimmten Grundstücken haften, m Anspruch nehmen, dieselben urkundlich nachzuweisen und aufzeicknen zu lassen, und an diejenigen, welche dergleichen in den öffentlichen Büchern eingetragenen Rechte für erloschen halten, dieselben löschen zu lassen, an diejenigen, welche bei der Zusammenlegung zu beobachtende Real- oder persönliche Servituten, Nutznießungs-, Brautgabs-, Leibzuchts- und Auszugsrechte auf solchen Grundstücken anzu- sprechen haben, dieselben anzumelden und durch Urkunden oder Anerkennung des Besitzers des belasteten Grundstücks nachzuweisen. Zur Anmeldung der genannten Rechte und zur Erbringung der erforderlichen Nachweise wird eine vom 15. November 1871 an zu lausen beginnende unerstreckliche Frist von drei Monaten unter dem Nechtsnach- theile vorbestimmt, daß auf Rechte dotgebauter Art, welche weder in den öffentlichen Grund- und Hypothekenbüchern, be- ziehungsweise den zu den Flurbüchern gehörigen Mutationsverzeichnissen, noch in den in Gemäßheit der Anmeldungen in der vorbestimmten Frist aufzustellenden Verzeichnissen gewahrt find, bei der stattfin- denden Zusammenlegung keine Rücksicht wird genommen werden. Die vorbestimmte Frist läuft mit dem 15. Februar 1872 ab. Gießen, den 2. November 1871. Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher. 5068) Donnerstag den 30. d. Mts., Morgens um 9 Uhr, soll auf dem Nathhause zu Lollar die Un- lerholtungsarbeit am Wege Hinterm Hangelstein durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: 1) Steinbrechen, veranschlagt zu 8 |I. 2) Steinanfahren, 3) Steinfetzen, „ ,, 4) Steinschlagen und Decken, Der- anschlagt zu . . ■ - • • • 80 „ Gießen, den 27. November 1871. Körner, Bezirksbauaufseher. lassen, 5) an diejenigen, welche nicht in den öffentlichen Hypoth'kenbüchern oder Grundbüchern eingetragene Pfandrechte, Ei- 7) Mittwoch ;ben 13. 8) Donnerstag 4 ‘ 9) Samstag 10) 11) 12) 13) 14) 15) Feilgevotenetz. 8 Dr. Wldklirandfis weißer Kräuter-Brust-Syrup wird allen an hartnäckigem Husten, Heiserkeit und Kehlkopfreiz Leidenden wegen seiner vorzüglichen Wirkung auf's Wärmste empfoh- len. — Nur ächt in Flacons ä 1 RthU., 15 Sgr. und 7‘/2 Sgr. zu beziehen durch Carl Frech. verzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: , 23 Raummeter Nadel-Scheidholz, 445 „ „ Piügelholz, 163 „ , Stockholz, 4360 ,, „ Reisholz, 342 Nadel-Stämme mit 65,30 Cubikmeter, 342 „ Stangen „ 30,82 „ Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße an der 5. Schmiße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis I. April 1872 gestattet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 28. November 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. London, 27. November. Ein Bulletin von 9 Uhr Morgens meldet, daß der Prinz von Wales eine schlaflose Nacht verbracht hat. Das Fieber wird hes. tiaer, die Körperkräfte zeigen jedoch keine Abnahme. Nom, 25. November. Die Zeitung „Fanfulla" hat die wichtige Nachricht, daß die Bullen, welche die Regeln für das Eonclave enthalten, abgeändert werden r «... hp« D.ivfteS in beschleuniaen. da man die Ein- tune M Suf-mmenbUiben« dem Präfldrnlcn kein weiterer UnfaU be aeantn — Darauf tritt da« Hau« in die Tagesordnung ein. 8 8 'i g Dritte Lesung de« Gesetzes über die Beschränkung des Grundeigcnthums in der Umgebung von Festungen. — Nach unwesentltcher Debatte wird Vas Ge- setz mit saft allen Stimmen gegen die der Polen unverändert und vefiniiw ange- nommen. Ebenso nimmt da« Hau- -inen Antrag de« Grasen an, die Bcrathung de« Militäretat« bis zur Beschlußfassung über den erst gestern ein- gegangenen Gesrtz-utwurs, bete, di- Fned-nSpräsentsta-k- auSjusrtz-n. 8 9 2) Petetionen. Zwei Petitionen, betr. dte Organtfatton der osseutlichen Ge- sundhcitspfl ge, werden dem Reichskanzler zur B-'ückstchttgung u -rwteftn Andere Petitionen werden durch U-bergang zur T°g"°>°nungerledigtD P. «Gon ebenfalls durch Tage'dordnung zu erledigen, während der darüber entstehen- den Debatte wird die Sitzung vertagt. Schluß 2 Uhr. _.. A Berlin 28. Nov. Das Abgeordnetenhaus schritt in seiner heutigen Sitzung iur Bildung VeS Präsidiums. Zum Präsidenten wurde von Forckenbeck nut 219 von 252, zum ersten Vicepräsidentcn v. Köller mit 216 von 237 Stimmen gewählt. Die Wahl des zweiten Vicepräsidentcn kam wegen inzwischen eingetretener Bescklußunsähiakeit nicht zu Stande. Nächste S'tzung morgen. Wien 28. November. Die heutige „Wiener Zeitung' veröffentlicht die Ernennung des Feldmarschall-Lieutenants v. Koller zum Statthalter von Bohmem Brüssel 26. November. Das f. Decret, welches das Entlassungsgesuch des Hrn Peter DeDccker von seinem Limburger GouverneurSposten genehmigt, ist vom Könia unterzeichnet, vom Minister des Innern gegengezcichnet und wird morgen, spätestens Dienstag, im „Moniteur" erscheinen. Dor acht Tagen halte diese Maß- nael jeder Manifestation vorgebeugt; heute genügt sie nicht, mehr. Das Ministerium muß und soll fallen, das ist der allgemeine Ruf In diesem Ausblick riehen wieder gegen 8-9000 Leute, und zwar darunter die meisten m t gesuchter Eleganz gekleidet, nach dem k. Palast, um dort zu manifestiren. Du Vacen aller Ministerhotels ftne g-sckl°ff-n. Nirgend« bemerkt man e n Licht Die Stadt st .oller Truppen. Alle Kasernen sind gespickt voll und außerdem lagern sie in den Borstädten und der Umgegend. Alle Soldaten der Garnison haben 40 Patronen erhalten Den Schülern der Militärschule sogar find Patronen auSgetheilt vor. ven P 8. Halb 10 Uhr Abend«. Man schätzt die Gruppe der nach dem kgl. Palast gezogenen Demonstranten, wovon eine große Anzahl mit Knütteln bewaffnet ft"0’ London, 25. November. Einem gestern Abend ausgegebenen ärztlichen Bulletin infolge hat ter Prinz von Wale« einen ruhigen Tag »"bracht und sind d,e Spmptome fortwährend günstig. — Ein Telegramm des „Daily Telegraph aus Holzversieistermig im Gießener Stadtwalde. 15092) Montag den 4. December 1871, von Vormittags 9 Uhr an, ; soll in dem Gießener Stadtwalde, Distnc- > ten Waldshute und Katharinenhütte, nach- Besondere Bekanntmachungen. | Oeffentliche Aufforderung. 4766) Es wird hiermit zur allgemeinen! Kenntniß gebracht, daß in der Gemarkung j Alboch eine Regulirung der Feldeintheilung, mit Anlegung von Flur- und Gcwannwegen und Zusammenlegung der Grundstücke vorgenommen werden soll und beziehungsweise daß die Zusammenlegungs-Arbeiten schon fiattgefunden haben und das gesammte Acker- und Wiesenland der Gemarkung umfassen, und auf Grund des Art. 14 des Gesetzes vom 18. August 1871, betr. die Zusammenlegung der Grundstücke, Theil- barkeit der Parzellen und Feldwege-Anlagen, ergeht hiermit Aufforderung 1) an diejenigen Grundbesitzer der Gemarkung , welche noch nicht im Grnnd- resp. Flurbuche oder Mutationsverzeich- niß eingetragen sind, ihren Eintrag zu erwirken, 2) an die ohne Erwerbtitel eingetragenen Besitzer, zur Herstellung der Vermu- thung für die Gewißheit ihres Eigen- thums ihre Erwerbtitel nach Vorschrift des Art. 28 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 den auf ihren Namen lautenden Einträgen beischreiben zu lassen, 3) an diejenigen, welche vermöge einer erhobenen Klage oder vertragsmäßigen Eigenthumsvorbehalts, auflösenden Bedingungen , Endtermins oder einer Zweckbestimmung Anspruch auf dem- nächftigen Rückfall eines der Zusammenlegung zu unterwerfenden Grundstücks bilden, ohne diesen Anspruch im Grundbuche genügend gesichert zu haben, die Klaganstellung beziehungsweise ihren Anspruch auf Rückfall ge- + Berlin, 27. November. Deutfeter Reichslag. 32. Sitzung. Präsident «lg.cr Dr eimfen eröffnet die Sitzung um 10'/, Uhr mit der Verlesung ein» Schrei- Alle e bene des Vicepräsidenten Dr.». Weber, in welchem derselbe anzeigt, daß er wegen Eröffnung der württemberglschen Kammer, deren Präsident er ist, fein Amt al« 8 SSent«eiSi nieherleflen müsse. Dr. Simson knüpft daran die Bille, bei der großen Unsicherheit seine» eigenen Gesundheitszustände« noch die Wahl eine« Viceprastdenlen »v'iunehmen zieht j-d°ch. den An rag wieder zur Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 581/4 3°/0 öst. s. Lombard 80 30/0 Livorneser 371/4 50/g Toscaner 563/4 5% Elisabcth.-Prior. 815/a do. II. Emiss. 79i/2_________ Aiileheneloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 70 Nassau 25 fL 44 40/0 bayr. Präm.-AnJ. 113 Ansbacher 7 fl. 12i/g 4% badische Loose 110 Badische fl- 35 Loose 70 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 363/ Oestr. fl. 250 v. 1854 77‘/ 1858r Prioritätsloose 187 1860r Loose 873/8 1864r „ 142 Braunschweiger 191/g Stadt Florenz 84 fordert, die Zahlungen an diesen Tagen m Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitnmren Zugleich wird bemerkt, daß bte auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Jn- teressenten der Stadt Gießen, dagegen die auf Dienstag, Mittwoch und Samstag fallenden Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. , t r ,, Die Herren Bürgermeister werden ersumt, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Der Rechner der Spar- und Leih kaffe: Kehr. nüaend nachzuweiscn, von den bet der vmrgen uuu 4) an die Ober-Eigenthümer und Fidei-kasse angelegten KapitalienanrEnde^ dieses commißberechtigten, deren Rechie in Jahres fällig werden, sind nachstehende dem Grundbuche oder dem dessen Stelle, Termine festgesetzt, und zivar. - ..... J 1) Samstag den 2. December, 2) Dienstag „ 5. „ 3) Mittwoch 4) Donnerstag 5) Samstag 6) Dienstag Wahl eine« Viceprastdenlen vorzunehmen , zieht I-°oa> oen mnrrag , v B ejt ' ( gtn(nnung M Papste« zu beschleunigen, da man die Ein- nachdem Reich-nsperger (Cres-ld) der J 8 rotil'ntt Unfall be- Mischung der Mächte, welche da« Ausschließungsrecht haben, besorgt. Alle bei der *..... 3“‘ ^"''-""-'"blerben« dem Präsidenten w ilalienischen Regierung accreditirten Gesandten werden der Eröffnung des Parlament» A°t 23. , , #ntfftt ail 7 Fran?ais! ' “t: fti sS: sfe. Höchst' "'chl. Ä.1" kn. ftfe, b"1 p« 16) Samstag „ 30. „ Die Interessenten werden daher Borsennachrichten. 28. November 1871. Preuss. 41/2% Oblig. 1003/8 Frankf. 31/2% Obi. 87 Nass. 41/2 % Obi. 981/2 Kurhess. 4% „ Gr. Hess. 5% Obi. 1031/4 „ „ 4% „ 96 n „ 31/.0/0 » 92 Bayer. 5% t 100l/2 „ 41/2% 1 jährige 997/e 40/0 1jährige 943/4 'Würtemb. 41/2% Obi. 995/8 Baden 41/2% Obi. c. E. L. 991/4 Oesterr. Silberrente 58 „ Papierrente 493/4 Amerik. Bonds 1881r WO3/» n 1882r 971/2 M B 1885r 971/2 ” „ 1887r 977/g Spanier, neuest. 3% 33 Actlen. Frankf. Bank 138 Frankf. Vereins-Kasse 120 Darmst. Bankaot. 464 Wien Bankactien 815 Galizien 2601/2 Oest. Creditact. 3163/4________ Weehsei. Amsterdam k. 8. 991/s Augsburg k. S. 993/4 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 961/s i Brüssel k. 8. 927/g Hamburg k. 8. 873/g Leipzig k. 8. 105 London k. 8. H8V4 Lyon k. 8. 915/8 Paris k. 8. 915/g Wien k. 8. IOO1/4 ditto m. 8. — ditto 1. 8. — Disconto 4 0/a tieldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 _ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 10 St. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 18*/$—19*/a 4 Engi. Sover. 11 47—49 2 Russ. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 241/»—251/2