iafttn N: tn pek’airtfli M-t; luslflnbtimtcbml • -,n lirr "inifrii.m" vwtlt hn stlchsttN xpedilm bnkte empfiehlt fd Derankm, rt*t paaren, fMiud weißen «ngoi auf qaninte auf das Ekichk-ä t auSgk'ühlt. na Beiz, nn jimmcntim I* ?cm Lchutzkvbo ngtn M 3ffltn\iv 1 iid) bin mit bnn It k LoM . München, W- Wunburg, Sluli- Brussel unt Bem.. lllOftÖ5 ad franco Wunjchn!, bän-finnrn aller- inbabfrn,ltr;ho, , ^m^rttiirrn.'c. ja unalbW er- ln^0uet nMertbcilen in "'lbm Svratk niit r Pfannmüll,-. #US8 '”5$to $orfar; : 'Mft'ois ’Su'i 1,1 sofortig p® *®it ein, eiter, bereue "de umgeb-. M SilberN” freunblii’1 M1 n SedlngilO^ jmen. ... ,ann am M 9,11 Preis riecteljährtg 1 ff. 12 h. mit Dringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljöchrig 1 ff. 27 6c. Gießener Aiyelger. Erscheint täglich, mit Äul nähme Montags. Expedition: Eanzletber- Ltt. B. Rr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Ne. 226. Freitag den 29. September ~ 1871L tkar Einladung jum Abonnement ^7 auf den Gießener Anzeiger. Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Montags, und beträgt der Abonnementspreis in der Stadt Gießen vierteliäbrliL 1 fl. 12 ft. frei in s Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im IV. Quartal 1871 zusenden und den Abonnementsbetrag wie früher durch Quittung erheben lassen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 fl. pro Quartal. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 27 fr. incl. Postaufschlags. Dieselben fönnen nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu fönnen, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger noch abonniren wollen, dies sofort jetzt bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen fönnen, vollständige Exemplare zu liefern. Die Redaction. Amtlicher T h e i l. Bekanntmachung. Mittelst Erlasses Seiner Kaiserlich Königlichen Hoheit des Kronprinzen vom 7. d. Mts., sind wir von der Allerhöchsten Bestätigung des Verwaltungs-Ausschusses der Kaiser-Wilhelms-Stiftung für Deutsche Invaliden, unter dem Vorsitze des Herrn Generals der Infanterie v. Holleben, unterrichtet worden. Es hört deßhalb mit dem heutigen Tage unsere einstweilige Verwaltung der uns zugekommenen Stiftungsmittel auf. Alle bisher an uns gerichteten Anträge in Angelegenheiten der Invaliden des letzten Krieges und der Wittwen und Waisen Gefallener sind fortan an den Verwaltungs-Ausschuß (hier Linden-Straße 4.) zu richten. Berlin, den 8. September 1871. Das Central - Comite der Deutschen Vereine zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger. R. v. Sydow. 28. September. f Zu den Aufgaben, welche dem nächsten Reichstag obliegen, zählt vor Allem eine nachdrückliche Aufforderung an die Bundesregierung und den Bundesrath, in Bezug auf die bereits beschlossene Verwendung der französischen KriegScontribution insoweit eine Aenderung eintreten zu lassen, als zur Dotation für die Reservisten und Landwehrmänner nicht nur vier Millionen, sondern wohl der zehnfache Betrag dieser Summe verabreicht werben muß. Es hat sich nachträglich herausgestellt, daß die zu diesem Zweck bereits bewilligte Summe von vier Millionen Thalern nicht im Entferntesten ausreicht, um auch nur die dringendste Roth zu linvern, in welche viele Tausende deutscher Staatsangehörigen gerathen sind, welche in dem deutsch-französischen Kriege ihre Erwerbsquelle zeitweilig verloren; um die daraus resultirenden effektiven Verluste zu lindern. Außerdem ist es aber allgemein als eine schreiende Ungerechtigkeit anerkannt, daß diejenigen, welche beim Eintritt in das Heer zu der Zeit, als der Krieg ausgebrochen, überhaupt mittellos waren, gar keinen Anspruch auf irgend welche Beihilfe oder Unterstützung haben sollen. Es ist wahr, in früheren Zeiten wäre ein Anspruch auf Unterstützung in solchem Falle von vornherein als eine Abnormität abgewiesen worden; indessen mit der Zeit ändern sich die Ansichten, und es kommt vor allen Dingen darauf an, wie die Massen gegenwärtig über solche Verhältnisse denken, denn die Anschauungen der großen Mehrheit des Volkes sind heutzutage ein Factor geworden, mit dem die Staatsmänner zu rechnen gezwungen sind. Run aber ist es ganz unbestreitbar, daß von der Memel bis an den Bodensee in allen Volksschichten darüber eine große Unzufriedenheit sich zu erkennen gegeben hat, daß den beiläufig 400,000 Wehrmänneru, die mit Begeisterung in den Krieg zogen und mit äußerster Bravour käwpften, ganz dieselbe Summe ausgesetzt ist, welche 16 Generalen und Staatsmännern, die doch auch nichts weiter als ihre Schuldigkeit thaten, und wenn die Tapferkeit einmal belohnt werden soll, so fragt man sich verwundert, warum denn gerade die Armen von dieser Belohnung ausgeschlossen werden sollen. Allein es handelt sich bet den letzteren gar nicht eimal um Anerkennung ihrer Bravour, sondern einfach um Befriedigung ihrer nothwendigsten Bedürfnisse, um einen Act der Gerechtigkeit und Humanität, durch dessen Vollziehung keinerlei Staats- und Privatinteressen verletzt werden. An die Volksvertretung tritt deshalb die dringende Forderung heran, ihren früheren Beschluß in dieser Angelegenheit dahin zu reformiren, daß eine weit größere Summe als Beihilfe für die beschädigten und mittellosen Krieger ausgesetzt wird, nicht nur wegen de» wirklichen Rothstandes derselben, sondern auch, weil damit einem allgemeinen Verlangen des Volkes ge- nügt wird. Geschähe dies gleichwo-hl nicht, so würde dem Ansehen des Reichstages mehr, als bisher schon geschehen, Abbruch gethan werden, und in der großen Mehrheit der Bevölkerung die Ueberzeugung immer fester einwurzeln, daß von dem deutschen Reichstag nichts für die Verbesserung der ärmeren Gesellschaftsklassen zu erwarten ist, was bei der heutigen Auffassung unserer socialen Verhältnisse auf» Tiefste zu beklagen wäre. Osficiös wird behauptet, das Reichskanzleramt habe dem BundeSrathe einen Gesetzentwurf, betreffend die Kündigung der öprocentigen Anleihe de» norddeutschen Bundes vom 21. Juli 1870 vorgelegt, als Eonsequenz des Beschlusses, die französische KriegScontribution in erster Linie zur Deckung der entstandenen Kriegskosten zu verwenden. Rach dem Entwürfe soll der Reichskanzler ermächtigt werden, die Schuldverschreibungen der öprocentigen Anleihe zur Einlösung gegen Baarzahlung des Kapitalbetrage- mit einer Frist von drei Monaten kündigen zu lassen und die Mittel zur Einlösung au- den auf die Staaten des vormaligen norddeutschen Bundes entfallenden Antheilen an der französischen KriegScontribution zu entnehmen. Mit der Kündigung und Einlösung würde die preußische Hauptverwaltung der Staatsschulden beauftragt werden. Eine dieser Tage in Wien abgehaltene Eouserenz von Eisenbahnverwaltungen hat die Bestimmung getroffen, daß besondere Schnellzüge von Köln bi- Basel via Darmstadt und vice versa ohne Wagenvechsel und unabhängig von den Frank- furter Schnellzügen einzusühren sind, sowie auch die direkten Schnell, und Curier» -üge zwischen Wien und Paris wieder etngeführt werden. Ein Vorschlag betreff» Einführung von Bettcoupees wurde dahin erledigt, daß vorläufig probeweise Bett- coupee- in der Route Wien-Paris resp. Wien-Straßburg einzustellen sind, jedoch nur für die erste Klasse mit einem 25procentigen Zuschlag. Ganz im Stillen und ohne alles Aufsehen hat sich wiederum ein großer Schritt zur Consolidirung des deutschen Kaiserreichs vollzogen: Die sächsische Regierung hat die Aufnahme der Fürbitte für Kaiser und Reich in das allgemeine Kirchengebet anbefohlen, an welcher Lücke die konservativen Frommen des Reiches bisher so großen Anstoß nahmen. Freilich, es gibt Spötter, welche meinen, auch ohne diesen Befehl hätte das deutsche Reich ganz gut gedeihen können. Man hat noch immer keine Gewißheit über den Stand der Pariser Verhandlungen betreffs der Convention mit Deutschland. Die Berliner Osficiösen sind plötzlich mäuschenstille geworden und von Paris aus verbreitet man mit leiser Schadenfreude die Nachricht, daß alle Hoffnung vorhanden sei, die Convention durch rasche Zahlung der vierten halbe» Milliarde ganz zu umgehen. Wenn dem wirklich so ist, dann hätte man allen Grund, die französische Regierung dazu zu beglückwünschen. Sie befreit sich aus einer schwierigen Situation, die ihr aus der einen Seite die Nationalversammlung, aus der andere» der Fürst Bismarck bereitet, auf die natürlichste Weise von der Welt; die Räumung kommt auch uns zu Gute und wenn Frankreich den nöthigen Credtt findet, um die Geldoperation von Neuem aufnehmen zu können — was kaum zu bezweifeln ist — so wäre Herrn Thier»' Ausweg fast genial zu nennen. Nun erklärten allerdings Organe der preußischen Regierung, wie die „Straßburger Zeitung", sehr unverblümt, man habe eine Darmstadt, 27. September. Seine Königliche Hoheit der Großheizog haben heute Vormittag 11 Uhr den seither am hiesigen Hofe beglaubigten Großherzoglieh «.edifchcu aukerorbentlichcn Gesandten und bevollmächtigten Minister, Geh. Jut» von Pfeuff^r, behufs Uebergabe seines AbberufungSschreidenS in besonderer Audienz «?n Artikel der an Rohheit seine- Gleichen sucht, schließt in der Prager „Politik" mit folgenden. WuthauSbruche gegen Beust: „Graf Beust ist gegen alle Angriffe, er besitzt weder den Ehrgeiz, «U M« Seiner Mapstat unbescholien d.r Oeffenllichkeit gegenüber zu stehen, noch auch den pout.sch-n Ehr- geiz, von der öffentlichen Meinung getragen zu sein. Einem solchen Manne gegen, über haben wir keine Wünsche, in der Frage Beust haben wir nur die inständigst Bitte: Seine Majestät geruhe, die Böller Oesterreichs endlich einmal von einem Menschen zu befreien, der ihnen allen gleich antipathisch ist, der jede Regierung gefährdet und da» Ansehen der Krone herabsetzt." Baden-Baden, 26. September. Die Kaiserin Augusta hat heute den Be. such des Königs von Dänemark empfangen. Der Grotzherzog und die Groß' Herzogin von Baden treffen am 28. von der Mainau hier ein. Gleichzeitig wird da« deutsche Kronprinzenpaar von WilhelmShöhe erwartet. « -(, , < Lausanne, 25. September. Eytel eröffnete in einer begeisterten Pra^ial rede den Eongreß der Friebensliga. Ucber den Gang der L:g,^b-richteten Gogz und Frau Gogg. Der Congresi wurde von Sonnemann aus Frankfurt Namen» ver deutschen Demokraten begrüßt. Die Mittel zur Ausdehnung des Be.etn« wurden besprach.n und dar Wi-der-rsch-inen de« Berein-blattes beschlossen. «n»e[enb waren Lemmonier und Bellanger au« Paris, Sonnemann au- Frankfur, Gag, aus Baden, Simon aus Trier, Mauromaech, au« Italien. Mazzint, LouiSi L an und Edgar Quinet billigen brieflich das Congreßprogramm, entschuldigenihre Abwesenheit. Gambetta sandte gleichfalls ein Schreiben, hebt hervor, Sran're » müsse zuerst wieder zu nationaler Kraft und Einfluß kommen, ehe ei sich an k°-m° " ~ ■*—?. (S. M.) Eongreß der Friedens- und Freiheit-M' uunll ......fg.nommen und versichert habe, daß er, wa« in feinen Kräften stehe, gern thun Sowohl dieiwerde, um den Wünschen der Katholiken gerecht zu werden. Darmstadt, 25. September. Heute Morgen haben die Wahlen zum hiesigen - . Die Betheiligung an denselben ist eine bi Delegirteneongreß der Altkatholiken hat in seiner dritten Sitzung — ntept . ohne lebhaften Kampf in seiner Mitte — einen Beschluß gefaßt tn Betreff eigener 1 rftchücher Gemeinoeverbände mit eigenen aitkatholischen Seelsorgern. Die Gegner < de« Anträge« erblickten tn solcher Gemeindebildung den Anfang eines -Schisma «, zu dessen Vermeidung man lieber den gegenwärtigen Nothstand n°» 'ang-r er ra- °en solle. Die Anhänger erklärten da« für unmöglich - und sie fanden schließ Uck die fast einmülhige Zustimmung der Versammlung gegen nur cttoa 20 no» Wider »rechende. Es ist am Ende nur natürlich, daß die Altkatholiken die Seel- sorget und die kirchlichen Gnadenmiltel nicht auf unbestimmte Zeit entoehren wollen l9unc eben so ist, wenn überhaupt noch, ein versöhnlicheres Einlenken de« Episkopal« woh! eher von der Furcht vor der Ausbreitung eine« ^""besonnenen Schisma'« als von dem Mitleid mit der geduldigen Ertragung.des "N°'hst^s erwarten Allein die in der betreffenden von Pros. ». Schulte formulitten Resolution an den Staat gerichtete Forderung wird schwerlich so einfach erfüllt werden können. „Wir haben ein Recht darauf", heißt es in der angenommenen Resolution, „unsere Priester vom Staate, wo und so lange kirchliche Akte Vorau«- fttzungen bürgerlicher Rechte find, al« zur Vornahme solcher berechtigt anerkannt zu sehen." Hier werden unsere« Erachten« zwet Falle zu unterscheiden fria. Stil- Leber bandelt e« sich um altkatholische Gemeinden, die al« katholische Gemeinden eine" bereit« anerkannten Bestand haben, und also ihre Kirchenbücher al« C.v. - ftandsregister schon besitzen, wie z. B. in Mehring. Da wird der Forderung woh nicht« entgegenstehen, dieselbe wird vielmehr al« selbstverständlich erscheinen. Oder ,8 gundelt sich um neue Gemeinden, die sich ans den alten Pfarr- verbänden ausscheibenden „exeommunieirten" Minoritäten — vielleicht gar tn der Diaspora — zusammensetzen. Da wird der Staat schwerlich so leicht eigene, neue altkmhoiische" Kirchenbücher al« Eivilregister anerkennen. In der Zer plitterung । ßet lo'alen Civilreglster nach kirchlichen Sekten noch weiter fortzuschreiten, lauft dinet gegen da« Interesse der bürgerlichen Gesellschaft. Unsere Zett verlangt hürgerftch^e Eivilstandsbehörden — und die Altkatholiken werden für sich praktisch atatn die jesuitische Geschäst«°rcnung am energischsten protestirten und, um ihren Protest wirksamer zu begründen, Einsicht in die Geschäftsordnung dc« Tridentiner Coneil«, welche sich tn den vatikanischen Archiven befindet, verlangten. DieJe- füllen wußten dies mit Ersvlg zu verhindern, und bewirkten sogar die plötzliche AmtSentsetzung des päpstlichen Archivars, Dr. Augustin Thetner, den sie tm Verdacht hatten, er werde die Geschäftsordnung den opponirenden Bischöfen zugang- lich machen. Run ist sie doch bekannt geworden. Es ist nämlich im^erlage von Karl Geroldi Sohn in Wien ein Buch unter dem Titel: «Die EleschaftSordnung des Coneil« von Trient; au« einer lateinischen Handschrift de« vatikanischen Archiv«, rum ersten Male genau und vollständig in deutscher Sprache an « Licht gestellt, nebst einer Parallele zwischen der Geschäftsordnung der Trientiner Kirchenversamm- luna und jener des Vatiean-Coneil-," herausgekommen, welche« die deutsche Ueber- ekuna de! vatikanischen Handschrift ist. Die Gewaltthai des letzteren Gonc.U anr> nicht schlagender, al« durch Vie Vergleichung mit der Geschast-vehandlung de« Trftentiner Coneil« illnstrirt werden. Die Geschaft-oednung de« letzteren ist keine der Versammlung vom Papste auferlegte Zwangsordnung. Das Trienter Concil hat selbst seine Geschäftsordnung festgef.ellt, und das pub wirte Dorument ist daher auch nicht« Anderes al« die Beschreibung der ihaisachlich gehandhabten Dresden, 26. September. Freiherr v. Falkenstein ist von der Leitung de« Cultusministertum« entbunden und gleichfalls au« dem Staatsdienste uberhaup unter Anerkennung der geleisteten Dienste entlassen. Dem Professor Gerbi: t(l oom 1. Oktober ab das CultuSministerium unter Ernennung zum Otaatsmtnister ube. tragen^ September. Der Lieutenant Freiherr v. Waldenfel« vom 7 Znf-Reg., welcher jüngsthin vom MilitärbezirkSgericht In Landau wegen des Verbrechens der Desertion and der Feigheit zum Tode «erurti>eilt wurde , hat gegen diese« Urtheil die Nichtigkeitsbeschwerde erhoben. Dieselbe wird in der S,tz„ng de« Geneeals-Auditoriats am 3. Oktober zur Verhandlung gelangen und hierbei zugleich die Osfikialprüfung de« Tode-urthetl- stattfinden. München, 26. September. Der König hat dem bisher,gn, Gesandten Badens, Robert v. Mohl, anläßlich der Abberufung desselben, da« Großkreuz dei bayerischen Krone verliehen. _ Müncken 27. September. Soeben wurde der Landtag durch den Prinzen Luitpold im Auftrage de« König« im Sitzungssaale der Abgeordnetenkammer eröffnet. Eme Thronrede wurde nicht verlesen. Der Minister de« Innern eerla» Darmstadt, 24. September. Die „Mainzeitung" will „durch Zufall" er- - - .... fahren Haben , daß am 21. Januar d. I. dem G-oßherzog eine Deputation von »"li-^en Bestrebungen be heiligen to» . Katholiken die Fuldaer Denkschrift wegen Wiederherstellung der weltlichen Herr-! Lausauuc, 26. S-ptemder. Der befürchten: damit fiele aber auch der Hauptgrund weg. eine y s v _ njL...£ — ^a» «« Wt«»« ^Triften gebe atm thun Omcifcl ob nicht die Cunvenuon doch noch zu Stande kommt. - , . < Nation lzeftung" die in dieser Angelegenheit, wie e« scheint, von Pari« au« - - -..... « - - diplomatisch bedient ist, Folgende« vom 23. d. M. me den, wa« wohl d n neueflen Stand der Sache repräsentirt: Der Minister de« Auswärtigen, Remusat, I ist gestern Morgen aus Turin zurückgekehrt und war schon am Nachmittag aus • der preußilchen Botschaft, wo er eine lange Unterredung mit dem Grafen Armm batte Man versicherte heute Morgen in Versailles, Herr v. Remusat habe Herrn Thier« niS J ungünstige Nachrichten zurückgebrach. Es he ßt ferner, da Graf Arn'm eine Rückantwort auf den von ihm nach Berlin beförderten Vorschlag d Herrn P°up7-Quer.ier hinsichtlich der Fassung dc« Artikels der Conven. on erhalten habe und daß dieselbe nicht absolut ablehnend laute, der Vorschlag ff erst einer näheren Prüfung unterzogen werden. Die Unterhandlungen dauern als sott. Wie sich denken läßt, sind die zunächst bei der Sache interesfirten e sassi chen Fabrikanten in großer Aufregung und lassen e« an drängenden Schritten n Berlin und Versailles nicht fehlen. Wie mir einer dieser Herren, mit dem i» heute Moraen bei der Rückkehr von Versailles zusammentraf, vorrechnete, wurde die Ein udr ftan östscher Fabrikate im Elsaß nur 'einen sehr unbedeutenden Umfang erret- ken selbst wenn man die weitgehendste Au«sührung des Artikel« 3 Eahme, und nicht den letzten Vorschlag des französischen Finanzministers, weither bekanntl ch die Sin ubrveraünstigung auf ein geringes Quantum reCuciren will. In Versa.lles bie6 e« heute Morgen, Gras Arnim werde im Laufe de« Tages heruberkommen Jui im Pläsecturgebäude mit Herrn Thiers und den Ministern eine Conferenz ju empfa^-^g @eptembfr. Die Agitation der Altkatholiken hat nicht vermocht , in den hiesigen RegierungSkreisen eine größere Aufmerksamkeit für sich zu rrwecken. Ein Gegengewicht gegen die klerikalen Bestrebungen ist in Welben kaum zu suchen, denn der JndifferentiSmu« unter den Massen gegen religiöse An- aeleaenheiten ist zu groß, al« daß die Aiikatholiken sich zu einem Faitor erheben konnten^ mit dem die Staatsgewalten zu rechnen hatten; dies wurde nur bann der Fall sein, wenn sie sich mit dem Protestantenverein verbinden wollten, der ;a ebenfalls einer kirchlichen Orthodoxie, wenn auch einer gematzigten, huldigt. Ja dem eigentlichen Volke werden die Altkatholiken eben so wenig Sympathien finden, denn dieses hat das Hauptgewicht immer darauf zu legen, daß der unbedingten Religionsfreiheit von Seiten des Staats entgegengesetzt, und da^z namentlich der Klrcbenrwana überall beseitigt wird. 4- Pertti! 26. September. Eines der hiesigen Börsenblätter will wissen, der BundeSralh habe sich bereite definitiv für den Uebergang von Goldwährungen resp. zur Doppelwährung schlüssig gemacht, und wird als Beweis dafür ernersett- Dit Einstellung des Verkaufs englischer Wechsel aus dem Portefeuille der preußischen i Regierung, anderseits die Steigerung der Course der Napolconöd orS ange uhrt. So wünschenSwerth die Bestätigung dieser Nachricht tm commerciellen Interesse auch wäre, so darf man sich doch nicht verhehlen, daß gerade m den preußischen RegierungSkreisen bisher die heftigste Opposition gegen die Einführung der Gold- Währung wurzelte, und daß noch jüngst bei Gelegenheiten »er Berathuugen M volkswirthschastlichen CongresseS über dieses Thema die preußischen RegirrungS- Drgilne den Uebergang zur Goldwährung al« mindestens verfrüht bezeichneten. Immer wird die Nachricht also mit großer Vorsicht aufzunehmen sein. Ueber den Termin der Eröffnung der neuen Reichstags - Zession treibt in oen Zeitungen ein Gerücht da« andere, und doch ist, wie wir bestimmt versichern können, noch gar kein bestimmter Entschluß hierüber gefaßt, und zwar au« dt«> einfachen Grunde, weil sich zur Stunde noch gar nicht absehen laßt, an welchem Tage das provisorische ReichStagödau« seiner Benutzung wird übergeben werden können. Soll der Bau in drei Wochen fix und fertig gestellt werden, so wird es noch fast übermenschlicher Anstrengungen bedürfen; heute war man damit be- schäftigt, den Sitzungssaal von den Gerüsten zu säubern, übermorgen gedenkt man mit 6er Aufstellung der Sitze zu beginnen. Aus dieser Thatsache erhellt u. a. auch die Glaubwürdigkeit der Nachrichten der „D. R -C-", weicht schon in »-"»eigen Woche genau anzugeben wußte, welchen Sitz der und lener Abgeordnet lt3‘ ^Berlin, 26. September. Die „Prov.-Corrtsp.' sagt in einem »Zum 28. September" überschriebenen Artikel betreff« der Stimmung der elsaß-lothringischen Bevölkerung: Wir dürfen nicht verlangen oder erwarten, daß in kurzer 8riü eine chtliche, offenkundige Wandlung der politischen Gesinnung e ntrete. Die Verwaltung de« Lande« würde leicht auf Irrwege oder zu grundloser Entmuthigung gelangen, wenn sie sich bei ihren Maßnahmen etwa durch d e Hoffnung bestimmen ließe, schon jetzt eine günstige politische Stimmung hervortreten zu seh n. Eine estt, ihre« Ziele« klar bewußte, dabei milde und wohlwollende Verwaltung darf aber sicher sein, daß die Früchte ihre« Wirken« auch in der Volksstimmung reifen "L Et« u”l( * i.eli< een 51«®' i« i»i»‘ nl*'1 1Mi Puris,26 tti feiiirr gtßl'gr Mthnlt hübt, ckgült'ge (W ^ödjefomaitn Müi 9lotinaui gmiin Haiti w tu Mivißer« Mett toM gün-e ohnr Btt Lci-Llg, 24 | zijitl» im „Leipzigs ^.chstgelirbter Soh> in Folge tag ij üngllllt hatte, । Cf Befehl feines D Schaft nach Be IiWdfchaft feiner > nWlicheo Ärate" 3a dem nntti Itimt Eefecht, find Mcher v. Wsifit ! fntziiilz überlassen 'Nihat man eine 4097) ! einiy 12 § v 12 t sonst! eine öffentlich vesj Alden. Salzhau r $i | tw btt An Nttn bk. "ddvll ftufi ' 8‘tn nU1| 7ni{D»trtin fWg.) hsbr, roWfrWli(fr r' ^th. R^ltz ttTtr Butifnj nicht ttr. 1,1 für sich iB in trrfdbtn ttl'S'öst il«, Wx rrhkbk» te nur bann 1 ttr ja eben» 3n tta aHitn ßnbn, kr uobktinM namrnillch ttr itr will »Hi, Bolttoäbmga dafür kinrrlkt!« dn pttutzifchti 'orS angtiujrt. liclleu Jnttrtjt ttn ii| ttr Volt« !rrütbllngkn t« tu Aitgttrunzt' ,t bljlHntttn. [tti Dtlcher gestern durch Eytel eröffnet wurde, hielt heute eine zweite Sitzung ab, in welcher die sociale Frage zur Besprechung gelangte. Leo hielt eine Apologie auf Vie Commune, was lebhafte Auftritte veranlaßte. Sekrttan, Redakteur der „Estafette", welcher Leo unterstützte, wurce gewaltsam aus dem Sitzungssaale entfernt. Mehrere Redner, welche Leo zu rechtfertigen suchten, mutzten die Revnerbühne verlassen. Unter den Anwesenden waren auch Lefran^aiS und Malou. Leitmeritz (Sö^reen) , 20. September. Der altkatholische Neligionslehrer an der Warcnsvorfer Höheren Bürgerschule, Prof. Nittel, ist vom Bischof excom- municirt und sein Ausschluß aus der katholischen Kirche feierlich verkündet worden. Nittel erklärte dagegen: aus der neukathoiisch gewordenen Kirche habe er sich selbst vusgrschloffen, seine Weihen und Jurisdictionen aber habe er von einem rechtgläubigen altkatholischen Bischöfe empfangen und ein abgefallener Bischof könne ihm solche nicht entziehen. Er enthalte sich zwar zunächst deren Ausübung, aber nicht länger, als bis eine altkatholische Gemeinde seine Dienstleistungen verlange. Paris, 26. September. Die „Agence Havas" erfährt, daß Graf Arntm bei seiner gestrigen Zusammenkunft mit dem Präsidenten der Republik demselben mitgetheilt habe, daß er die Verhandlungen wieder aufuebmen werde, sobald der endgültige Entwurf der Zollconvention, welchen er nach Berlin geschickt habe, zurückgekommcn sein werbe. — Der „Agence HavaS" wird ferner gemeldet, daß feiner Ui Notenaustausch betreffs der Deutschen in Lyon stattgefundcn habe. Graf Arnim hätte nur mündlich vertrauliche Bemerkungen gemacht, auf welche Seitens ve- Ministers des Acußern, Remusat, eine zufriedenstellende Antwort erfolgt wäre. Sichere Erkundigungen hätten übrigens ergeben, daß die betreffenden Lyoner Vorgänge ohne Bedeutung gewlsen scün. Vermischtes. Leipzig, 24. September. Allgemeines Aufsehen erregt die von dem Vater eines sächsischen Reiter- tm „leipziger $ajeblatt" veröffentlichte Todesanzeige. Sie lautet: „Am 19. d. starb mein mnigstgeliebter Sohn Ludwig Hermann Krauße, Soldat der 5. Escadron 3. Reiterregiments, in Pegau in Folge täglich fortgesetzter zu strenger Bebandiung seiner Vorgesetzten. Nachdem derselbe daS Unglück hatte, an einem Ererciertage 21 Mal vom Pferde zu stürzen, wurde der Unglückliche auf Befehl seines Oberlieutenants ohne alle Hülfe auf dem Platze ltegru gelassen, den die übrige Mannschaft nach Beendigung der Erercitien verlassen hatte. Derselbe erfreute sich der Liebe und Freundschaft seiner Kameraden und Freunde nach kaum lOtägigem Eintreffen zur Garnison in vorzüglichem Grade" u. s. w. Ja dem unterfränkischen Dorfe Uettingcn, bekannt durch das im Jahre 1866 dort vorge- sallene Gefecht, sind den zuruckgekehrten Kriegern (20 an der Zahl), unter denen auch der Ritter- glitlbcsitzer v. Wolfdkeel sich befindet, zehn Morgen gerotteten WaldbodenS zur lebenslänglichen Vevutzung überlassen und das garze Stück Feld „der SiegeSacker" genannt worden. In der Mitte hat man eine Friedenseiche gepflanzt und feierlich eingeweiht. ----- Börsennachrichten. 27. Seplembcr 1871. Aetlen. Oest. Creditact. 2841/4 50/g östr. F. St. E. B. 3713/4 Lombard. Bahn 187»/2 Ludwigsh.-Bexbaoh 1883/4 Maxbahn 134 */8 Bayer. Ostbahn 135 Hess. Ludwigsb.-Aet. 1571/2 Rhein-Nahebahn-Aot. 431/2 Oberhessen „ 78 Prlorli&teu. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 571/2 3°/q öst. s. Lombard 751/g 30/0 Livorneser 341/4 50/g Toscaner 535/9 50/g Elisabeth.-Prior. 791/4 do. H. Emiss. 78 ‘/4__ Anlelieusloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 667/s Nassau 25 fl. 401/2 40/g bayr. Präm.-Anl. 114 Ansbacher 7 fl. 115/8 40/g badische Loose 111 Badische fl. 35 Loose 69 Oestr. fl. 250 v. 1854 77 1858r Prioritätsloose 182 1860r Loose 847ö 1864r „ 1341/e Braunschweiger 185/8 Stadt Florenz 821/4 Wechsel. Amsterdam k. 8. 981/g Augsburg k. S. 993/< Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 95 Brüssel k. 8. 92 V* Hamburg L 8. 86>/2 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 1167/e Lyon k. 8. 91’/8 Paris k. S. 917/8 Wien k. 8. 971/4 ditto m. S. — ditto 1. 8. — Dis conto 4 0/Q Geldaorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 38—40 „ doppelte 9 38—40 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 151/2—161/2 Engi. Sover. 11 41—43 Kuss. Imper. 9 36—38 Dollar in Gold 2 24—25 Preuss. 4Va% Oblig. 99 Vz Frankf. 31/3% Obi. 83 ‘/2 Nass. 41/2% Obi. 973/4 Kurheus. 4% n 90 Gr. Hess. 50/0 Obi. 1031/4 n n 40/o „ 96 w n 3WVo n 9ü/4 Bayer. 50/0 n 100i/a n 4‘/2o/o 1jährige 991/2 n 4% 1jährige 93 pi, an rrgtdei irrttn rtm, |o lirt nun tn»it V* i gttenh »an e er-eüt u. a. in trr porigen bycrW Glück - Auf! 4080) 10 bis 12 tüchtige Bergarbeiter werden gegen hohen Lohn zum sofortigen Eintritt gesucht. Weilburg a. d. Lahn, den 25. Sept. 1871. I. Sänger, Bergverwaller und Grubenbesitzer. Vermischte Anzeige«. 4101) Der Unterzeichnete wohnt in den Neuen- Väncn Lit. B. Nr. 81. Sprechstunde: Nachmittags von 1 bis 3 Uhr. Br. nied. Schäfer, Stabsarzt. nebst Cabinet ist zu vermiethen bei Louis Busch Wittwe. c V k- von der Angle-Swlsi Cendensed Milk Comp. in Cham Condcnstrtc Milch ’ Emtl Fischbach, Seltersweg. Bad Sal;hausc». 4097) Abzugshalber läßt die Unterzeichnete Donnerstag den 5. October, Vormittags, einige Pferde, worunter eine 5jahrige Stute, 12 Stück Rindvieh, worunter ein %jähriger Fasselstier und verschiedene Rinder Berner Abkunft, 12 Stück Schweine zum Einlegen, sonstiges Oeconomiegerathe, eine Parthie Mist rc. öffentlich versteigern und kann das Betreffende jeden Tag eingesehen werden. Salzhausen, im September 1871. H. W. Seum's Wittwe. « z 6 © £ L £ i AnMastenkrampf, Vcrdauungs- schwächc rc. rc. Leidenden wird das fast 50 Jahre segensreich wirkende Dr. med. voeeks'sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Epp. d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch Apoth. Doccks, Harpstedt frei Bremen (früher Barnstorf). (896) Feilgebote ned. 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Neuenweg Lit. B. Nr. 194. Vermiethungen. 4025) Ein Familienlogis von 3 Zimmern, Küche und Zubehör ist zu vermie- then und sogleich beziehbar. Eck der Braugasse Lit. A. Nr. 191. 4108) Ein möblirtes Zimmer vermiethet Wern Hard Brück, Flügelsgasse. 3295) In Lit. E. Nr. 78, Univeisitäts- straße, ist der dritte Stock, bestehend in 2 Zimmern, 2 Cabineten rc., zu vermiethen und den 1. November, auf Verlangen auch früher, beziehbar. 4054) Eine neue eingerichtete Stallung mit Scheuer ist alsbald zu vermiethen bei Bäcker Kuhn, auf dem Kreuz. 4102) Möblirte und intmöblirtc Zimmer bei W. Gaquoin (am Zinßer'schen Garten.) 3905) Das von S- Neutlinger im Ferber'schen Hause auf dem Lindenplatz seither bewohnte Logis ist zu vermiethen und sofort zu beziehen- Näheres bei Julius Roth. 4099) 2000 Stück Cigarrenkiftchcn I sind billig abzugeben bei Carl Wenzel. 3828) Zwei gute Claviere in Auftrag ® billig zu verkaufen; einzusehen bei I- Rothenberger, Lindenplatz. 4075) Gute Salatkartoffeln werden g.ckauft in Lit. D- Nr. 222. Mhclmine Fuhr. 4104) Von heute an befindet sich mein Geschäft KirctiHi[ilalz. lelien dem Einhorn. 4070) Den Herren Landwirthen, sowie Verkäufern und Fabrikanten landwirthfchaftlicher Geräthe, zeige ich hierdurch an, daß zwei eiserne Meißelpflüge neuester Construclion, aus der Fabrik von H. F. Eckert in Berlin, sowie verschiedene amerikanische stählerne Instrumente (Heugabeln, Schaufeln, Beile u. bergt.), aus der Fabrik von Gebrüder Brünninghans zu Werdohl in Westphalen, im Laboratorium des landwirthschaft- lichen Instituts (Altes Schloß am Brand) zur Ansicht ausge- stellt sind.___________________________________Prof. Dr. A. Thaer. 3996) Vor Beginn des 4. Quartals sehen wir uns veranlaßt, zum Abonnement Weiffenbach sehe Mädchenschule. 4096) Das Wintersemester Beginnt Montag den 2. October, 8 Uhr Morgens. — Anmeldungen für alle^Klassen werden von Samstag, dem 30. d. Mts. an, jederzeit entgegen genommen. Die Vorsteherin. Wohnnngs - Vcrändcrung. 4033) Einem geehrten Publikum zeige ich hiermit ergebeust an, daß ich meine seitherige Wohnung in den Neuenbäuen Verlusten habe und nun in dem Markus En geloschen Hause in der Löwengasse wohne. Indem ich das geehrte Publikum daher bitte, die werthen Aufträge auch hierher gelangen zu lasten, verspreche ich pünktlichste Besorgung derselben. PH. Müller, Vorsteher des vereinigten Dienstmänner-Instituts. Tanz - U »terrich 1. 3982) Einem verehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich am 9. October d. I. im Saale des Gasthofs zum Einhorn einen Tanz-Cur- sus eröffnen werde. Anmeldungen können schon jetzt in meiner Wohnung bei Herrn Georg Herbert vor dem Neustädter Thor gemacht werden. Freundlichst ladet ein Carl Pietsch I. UVUl) _ n Dr. Steffarr'sche Augenheilanstalt in Frankfurt a. M. (Krögerstraße 8 und Sachsenhausen Dreikönigsstraße), auf's Bequemste eingerichtet, nimmt jeder Zeit Augenkranke auf. Unbemittelte zu ermäßigtem Preise und unentgeltlich. 3001) Für die Vaterländische Feuer - Verstcherunas - Aclien- Geselllchast zu Elberfeld vermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu billigen und festen Prämien. F Hoffmann. Firma: Carl Hofsmann. auf die Main - Zei 1 ullg die Bewohner Hessens ganz ergebenst einzuladen. — Es dürfte keine Zeitung in allen Städten und Ortschaften Hessens so stark verbreitet und keine mit so reichlichen Nachrichten aus allen Theilen unseres Landes vertreten sein, als die täglich erscheinende Main-Zeitung. Die Frische und Kraft der Leitartikel unseres Blattes ist bekannt, ebenso die ächt deutsch-nationale und fortschrittliche Gesinnung der Main-Zeitung. Für unsere fortdauernden Bemühungen durch Zuziehung neuer tüchtiger Kräfte und durch Anknüpfung neuer Verbindungen den Inhalt des Blattes nach allen Seiten hin reichhaltiger und gediegener zu machen, haben wir den Lohn unseres Strebens in einem auffallend starken Wachsthum unseres Blattes gefunden. Wir sind dadurch auch in die Lage versetzt gewesen, den Raum unseres Blattes durch häufige Beilagen zu vergrößern, ohne den Preis des Abonnements zu erhöhen. Indem wir zum zahlreichen Abonnement auffordern, bemerken wir, daß jede Postanstalt ein solches gegen Erlegung von 1 fl. 42 fr. cntgegennimmt. Daß Inserate in der Main-Zeitung eines ganz besonderen Erfolges versichert sind, braucht kaum hinzugefügt zu werden. Hochachtungsvollst Darmstadt, im September 1871. Die Expedition der Main-Zeitung. Die Gartenlaube. Die Nr. 38 bringt folgende Beiträge: Das Haideprinzeßchen. Erzählung von E- Marlitt. (Fortsetzung.) — Der Genialsten Einer. Von La Mara. — Deutsche Gräber in der Fremde. Von Fritz Rödiger. Mit zwei Abbildungen: Ruhestätte eines Regenten; — Ruhestätte eines von der Linken. — Ein deutsches Herz. Gedicht von Emil Rittershaus. — Der Friedhof in der Natur. Mit Abbildung. Nach der Natur gezeichnet von Adolf Obermüllner. — Blätter und Blüthen: Unter den Waldriesen Australiens. Von Theodor Müller. — Für Reisende und Jäger. Von Friedrich Gerstäcker. — Nach neunzehn Jahren! — Der erste Gang zum Enkel. Mit Illustration: Der erste Besuch der Großeltern. Nach seinem Oelgemälde auf Holz übertragen von A. Tidemann. — Kleiner Briefkasten. 4109) Ein Commis wird für ein hiesiges Ladengeschäft gesucht. Gute Zeugnisse erforderlich. Näheres bei der Exped. d. Bl. 4042) Ein Mädchen vom Lande wird in Dienst gesucht. Kanzleiberg B. 67. Flechtenkranke und Brustleidende heilt Dr. Iochheim in Darmstadt, Lud- wigsplatz. (2478) 078) Zum sofortigen Eintritt suchen wir eine« tüchtigen Arbeiter, der auch mit einem Pferde umgehen kann. Nattmann 8H Weidig. Choeolade in Vanille, Gesundheils- und Geumrz- Chocolade aus der Fabrik der Herren Joh. PH. Wagner in Mainz und Franz Stollwerck 8? in Cöln. Bloü-Chocoladc und Cacao. Die rühmlichst bekannten Rettig- und Malz-Bonbons in Schachteln und Paqueten, gegen Husten und Heiserkeit. Feinste Sorten von Reis- und Weizen-Stärke. 3398) Die Handlung der I. A. Busch Söhne empfiehlt bestens: Die feinsten Thee's, wie Pecco mit Blüthen, Souchon, Congou, Imperial. SaTTee: wohlschmeckenden Java, ä Pfund 32 fr. „ Ceylon, ü „ 36 „ „ „ ä „ 38 ,, . „ ä „ 40 „ II n ä „ 42 ,, feinen gelben Kaffee, ä „ 40 ,, nun ® ii 42 „ BI iirfelsuck er, Raffinade and Melis. ‘:----------- Frucht- und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten UNd Fruchtmärkten. Waizen. Korn. Gerste. Spelz. Hafer. Erbsen. Linsen. Wicken. Kartoffeln. §4 Auf dem Mit.- Auf dem Mit.- Auf dem Mit.- Auf dem Mit-- Auf dem Mt.- Auf dem Mit.- Auf dem Mit.- Auf dem Mit.- Auf dem Mit.- A8 a*» 1 o r Fruchtmärkte. Sept. Markt preis Markt preis Markt preis Markt preis Markt preis Marft preis Marft preis Markt preis Markt preis ST °uf-! gef. । verk. fl. fr. es ° oertj fl. fr. es « 1 ~ । verk. fl. fr. lauf- gef- verk. fl. fr. auf: gef. verk. fl. fr. lauf: 1 gef- i verk. fl. fr. | auf- gefi ■poa _ fl. fr. auf; gef- p fl. fr. P ^57 cs es pert fl. fr. fl. fr. ii. fc ) M. M. M. M- M. M. M. M. M. M- M. M. M. M. M. M. M- M. Gießen Alsfeld 23. 33 33 15 78 78 11 45 10 10 7 —। — — __ _ 54 54 3 40 _ _ ___ _ _ _ _ ____ _ _ _ _ _ _ — _ — _ Grünberg 23. 215 15 20 184 1040 — 114 7 5 •— — — — 417 3 58 — 9 10 16 — — — _ _ _ — — — 5 4 48 — — Lauterbach 23. 4 3 14 43 40 34 12 45 5 5 7 11 — •— — — 14 9 3 44 1 1 11 —— 11 11 4 4 — Mainz 22. 323 15 27 _ 12 10 5 -1 — 3 5 27 — 1 3 50 — Normalgewicht per Malter: Walzen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietscb) in Gießen. mit m. V Bestes Am ß Di für Volksschi Dk bestimmt, rot Di, 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) 11) 12) 13) 14) Der brni 4 Nachnr Mikrofkopes Nast Leistungen beo Diej an dem Unlr Halles abtt a M An Intet «i teifbtr die ft ^gls züglest betttivilli lfln kann. Kommune Ä! äj;* b,n , ” Mir bi, * Mr nad ’(ttl dm retp, Mwtab,