Gießener Anzeiger Donnerstag den 29. Juni 1871 ■E f Die clerieale Partei loten." ihmip r fr. •Iicebi# )c. un®<- tu, allen Teilnehmern der Mir zu- .^uOejsa ure. urgrr-, Preis vierteljährig 1 fl 12 fr. mit Bringer lohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 fr. „Nus Veranlassung des am 16. d. M. stattgehabten Einzuges der siegreichen deutschen Truppen in Meine Haupt» und Residenzstadt Berlin, und der am 18. d. M. abgehaltenen kirchlichen Friedensseier sind Mir aus den verschiedensten Theilen Deutschlands von Gemeinden, Fcstgenoffcnschasten und einzelnen Personen, und welche außerhalb des Vaterlandes weilen, herzliche Glück- t Der „Reich-. Anzeiger" veröffentlicht nachstehendes kaiserliche Dank- chreiben: Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Lanzleiberg Stt. B. Nr. 1. Der Kaiser wird Freitag, den 30. Juni, Vormittags, Berlin per Extrazug verlassen und über Magdeburg, Oschersleben und Braunschweig nach Hannover fahren, wo er im GeorgSgarten Absteigequartier nimmt. Am Sonnabend Vormittag wird die Besichtigung der Truppen stattfinden und der Vorbeimarsch der- selben am ^tandegarten erfolgen. Um 11 Uhr desselben Vormittag- wird der Kaiser die Rerse über Kreiensen, Cassel, Gießen nach EmS fortsetzen, woselbst er um 8 Uhr Abend- eintrifft. _ t Dom 1. Juli c. ab können bei jeder Postanstalt des Elsaß und Lothringens Packete ohne Werthangabe, sowie Packete, mit Werthangabe (Geld- und Wirty- Sendungen) zur Beförderung nach allen anderen Postorten des Elsaß und Lothringens angenommen werden. Auf die Sendungen kommen die in der Verordnung vom 25. April c. enthaltenen Tarife in Anwendung. Allerhöchste EabinetSordre vom 14. Juni c. bestimmt, daß die be- stehende Elnthnlung der deutschen Reichsarmee in Armee-Abtheilungen künftig fort- fallen soll und dafür Armee-Jnfpektionen zu bilden sind, welche sämmtliche Corps des deutschen Retchsheere« umfassen, und zwar: die 1. Armee-Jnspcktion das 1., a* ""d 6. Armeecorps, die 2. Armee * Inspektion das 4., 7. und 9. ArmeecorpS, 3. Armee-Inspektion das 8., 12. (königlich sächsische) , 14. und 15. Armee- cDrl)« , die 4. Armee - Inspektion das 11. und 13. (königlich württembcrgische) ttrmeecorps , auch soll dem General - Inspekteur dieser letztern die periodische In- piztrung des 1. und 2. königlich bayerischen ArmeecorpS übertragen werden, zu welchem Zwecke diese beiden Corps der 4. Armee-Inspektion zugetheilt sind. Die Ernennung der Armee-Inspekteure, welche den Titel „General-Jnspekteure" führen, owie die denselben zu ertheilenden Befugnisse, ist weiterer kaiserlicher Entschließung Vorbehalten. Das 2., 3. und 10. ArmeecorpS sind vorläufig einer Armee-Jnspektion noch nicht zugewiesen. Mm Abonnement auf den 'n hiesigen itrmit M ichasiliches von bnhöfett •f unb bt. ,cn Prei- llihorstiaße, (SotrVpagnie- US. Nachdem d« kämpft hat, tr: conititutionth lcklung auf dm wirken Wm. corrchondmM tags und Lm- Soten. Beson- bkreitsMhftch Dirb der 8. iamfeit schenkm. iftoff zu littmi. ig 42 fr., dich )it VesteüiiiiM iswärts nur hiesiger Stöbt sicht erfolgt, tu itt. Boten mH i auch die art Kaum zu 3 kr wehren, so darf man nicht zu Repressivmaßregeln greifen, sondern muß im Gegen- (heil die freie Bewegung auf allen Gebieten des geistigen, wie wissenschaftlichen Lebens fördern, die Presse von ihren Fesseln befreien, die Schule von der Kirche trennen u. s. w., mit einem Worte: gerade das Gegentheil von dem thun, was der preußische Cultusminister v. Mühler bisher gethan bat. Die Regierung kann nur durch Gewährntig wirklicher Freiheit, nicht durch eine Scheinfreiheir, wie wir sie überall zu beklagen haben, mit Erfolg den Kampf mit den geistigen Gewalten aufnehwen, sie muß die Massen für sich zu gewinnen suchen, nicht aber von sich zuruckstoßen und am Ende in die Arme der Katholiken führen. Letztere werden jetzt ihre ganze Kraft und ihren ganzen Einfluß daran setzen, um da« Gros des katholischen Bolle« an sich zu fesseln, ja, cs wäre nicht un- möglich, daß die dentale Partei den Kampf um ihre Stellung im Staate in das rem politische Gebiet verlegte und die Forderungen der entschieden freisinnigen Parte, aus'« Eifrigste unterstützte. Sagt doch die „Germania" heute schon: „Nur durch die Thaten auf politischem Gebiete können sie (die Katholiken) die Vor- uriheile und Anschuldigungen widerlegen, die man täglich gegen sic erhebt. Dfe befle Deckung ist der Hieb und die schlagendste Widerlegung sind Thatsachen." Die Wühlereien der Clericalen werden also mit erneuter und verstärkter önergie betrieben werden und hoffentlich wird für un« daraus ber Bortheil reful- ttren, daß der freiheitlichen Entwickelung bei uns mehr als bisher Vorschub qe. leistet wird. Nur unter dieser Vorbedingung würde die Regierung die Erwach, i'gung erlangen, die Agitation der Clericalen, soweit sie sich nicht in den Grenzen ber Verfassung halt, rückstchlslo« zu verfolgen. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hießen Nie. 147 Also mehr als zwei und eine halbe Million Soldaten würden sich bei einem künftigen Krtcge, dessen Localistrung nicht zu ermöglichen ist, über Mitteleuropa ergtetzen, das immer die Knegsbühne eines großen Welt- und Völkerkricges ber- geben muhte. -Lafc die Freiheit dabei keine Seide spinnen kann, braucht nicht erst nachg'wieftn zu werden, und leider können wir eine solche Katastrophe auch nicht dadurch von uns abwenden, daß wir zur Abminderung unserer Hcereslasten schreiten, denn das wäre unter den heutigen Umständen nichts anderes als eine ormliche Einladung an die auswärtigen Mächte, uns mit Krieg zu überziehen. Wir icbcn nun einmal in einem militärischen Zeitalter. Wir sind mit Natur- nothwendigkeit darauf angewiesen, moralische Eroberungen zu machen, so miß- creditirt dtcse Bezeichnung in der letzten Zeit auch ist, und schon vor der Zeit Europa eine solche Gestaltung zu geben, daß die auswärtigen Mächte, selbst wenn sie vereint gegen uns stehen sollten, uns nicht schaden können, und eben aus diesem Grunde davon abstehen, kriegerische Actionen gegen uns einzuleiten. Der Weltfrieden kann nur durch ein freies und einiges Deutschland dictirt werden. 1 n ** *** in »,r Sind, E«ß,n -i--„,jährlich Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestelluna erkolat tm III. Quartal 1871 zuscnden und den Abonnementsbetrag wie früher durch Quittung erheben lassen f 9 ' diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 ff. pro Quartal. f „ außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementsvreis 1 fl. 27 kr incl Pollauffcklaa- SfaS seLpOnnCn nttf- bet bcrr oi)et0 fcen Landpostboten abonniren. Damit wir nun in den Stand gesetzt find, die Auflage äs Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger noch abonniren wollen dies sofort iekt bei hrr^ifmpn ^Ofian|laIt °bet ben ^"kpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Erem/larc f Die Redaktion. . _ , t Die Stärke der stehenden Heere m Europa konnte schon vor dem Jahre 1866 eine außerordentliche genannt wer- den, in Zukunft aber wird sie eine wahrhaft furchtbare Macht darstelltn. Wir wollen bei der Aufzahlung der einzelnen Heeresftarken die Kontingente der kleineren unb mittleren (Staaten gar nicht in Betracht ziehen, obwohl auch diese wesentlich vergroßett sind, sondern nur die activen Armeen der großen europäischen Continental- machte, Rußlands, Frankreichs, Oesterreichs, Italiens und des deutschen Reiches in s Auge fassen, um den obigen Ausspruch zu begründen. . 1866 verfügten die genannten fünf Mächte zusammen über kaum andert- ljait> iKtatonen Feldsolbaten, und zwar kamen davon auf Preußen 350,000 Mann, auf Oesterreich 350,000, auf Frankreich 300,000, auf Rußland 300,000, die es außerhalb seiner Grenzen verwenden konnte, und auf Italien 200,000 Mann. ^nnnnr?™ flber .W°" to kem neuesten Organisationsplan über 47 Infanterie-Divisionen mit 188 Re. f"*1''"111 40 Jägerbataillonen; e« wird davon schon in fünf Jahren immer- M mmbe^en« 32 Divisionen zur Operation im Felde verwenden können, jede Division etwa 16,000 Mann stark, also in runter Summe eine halbe Million. toel*7 ,1'1 Seg'nwartig die Durchführung einer Heere«organisation beschlossen, 400 oon m Victor Emanuel'« ermöglichen wird, im Falle eine« Kriege« si-b da« feine" ®nnje" ’u concentriren. - Oesterreich hat, e« läßt ordentliche A ^"kennen, seit dem Jahre 1866, zumal in der letzten Zeit, außer- , in weit kürzerer Frist al« früher eine zahl- i iftflfl4 , allerdinas aüch"?»"r!.".' ^^m« im Felde aufzustellen; seine Landwehren werden ueui,eyiand« von Ge halten kennen ^,«"r ae» / nlemals t,n vergleich mit den deutschen au«, selbst von Deutschen, , material baiu' ’ gegenwärtig auch an allem nöthigen Kriegs- wünsche zu dem mit Gottes Hilfe nun beendigten glorreichen Kriege "telearavbisch kann nicht auf dem Felke der au^Swär^genVolM^sondern auf dem Gebiete der Sei» rnttTeii-ct 'wnt^Über^eme" balb^Milli "Z Ca6 d-utschk SÄ 6,r Ullramonianen ^Umstanden 800,000 Mann außerhalb" der'Gnnze"n De7t°schland« verwendet gegangenen Telegramme und Schreiben hierdurch Meinen aufrichtigsten Dank auszusprechen. Berlin, den 23. Juni 1871. Wilhelm. Im Jahre 1870 stnd für Debitirte Bundes - Wechselstempelmarken und gestempelte Blankets aufgekommen in Preußen 1,098,484 Thlr. 5 Sgr. 1 Pf., im Königreich Sachsen 123,485 Thlr. 9 Sgr-, im übrigen Norddeutschland 257,875 Thlr. 21 Sgr. 3 Pf., zusammen 1,520,448 Thlr. 5 Sgr. 4 Pf. Davon erhalten die einzelnen Bundesstaaten an Hebegebühren 36 Procent mit 577,361 Thlr. 10 Sgr. 4 Pf., es verbleibt mithin für die Bundeskasse eine Einnahme von 973,086 Thlr. 25 Sgr. Es bestätigt sich, daß im Spätsommer Conserenzen höherer Militärs zu- sammentreten werden, um die Erfahrungen aus dem letzten Kriege und die Be- waffuungsfrage zum Gegenstände hingehender Berathungeu zu machen. In Börsenblättern wird es als ein feststehender Beschluß des Finanzministers bezeichnet, die Gesammtheit der Norddeutschen Bundes-Schatzanweisungen im Betrage von 102,000,000 Thaler, die aus Veranlassung des Krieges emittirt find, zur Rückzahlung zu kündigen, sobald die französische Kriegscontribution in ihrer für die nächste» Monate stipulirten Höhe eingegangen ist. Gießen, 27. Juni. Einen festlicher erregten Tag, wie den 26. Juni, als der Einzugstag unseres zweiten Regiments, hat Gießen lange nicht gesehen. Schon in aller Frühe strömten Schaaren von Landleuten in die Stadt, die sämmtlichen Bahnen waren außerordentlich frequentirt und namentlich die beiden oberhessischen Bahnen waren in die Nothweudigkeit versetzt, wegen Mangels an Personenwagen viele Passagiere in Güterwagen zu desörderu. Das Wetter schien sich zwar anfangs ausklären zu wollen, doch bald überzog der Himmel sich wieder und ließ von Zeit zu Zeit Regenschauer niederfallen. Doch dies that der heitersn und festlichen Stimmung keinen Abbruch. Gegen 9 Uhr zogen die vereinigten Körperschaften, wie Feuerwehren, Gesangvereine rc. nebst einer ungeheuren Menge anderer Personen dem anrückenden Regiment Nach Klein-Linden entgegen. Endlich um 3/10 Uhr erschien die Spitze des Zuges, der das Regiment eingeholt hatte auf der Höhe t>er Klein-Lindener Chaussee. In demselben Augenblicke fangen alle Glocken der Stadt an zu läuten, die Geschütze donnern, und von dem Jubel der Menge begrüßt, mit einem Regen von Blumensträußen und Kränzen überschüttet, setzen die mit Eichenlaub geschmückten Truppen, deren Offiziere sämmtlich mit Lor^ bcerkränzen geziert waren, ihren Marsch bis zu der von der Stadt erbauten Ehrenpforte fort. Diese, ein Monstrum von Gebäude, ist ein Prachtwerk von Geschmack und Dekoration. Riesige Dimensionen, gepaart mit eleganter Ausstat- tung, wäre sic würdig zur photographischen Aufnahme, um sich auch in spateren Tagen am Anblick derselben zu erfreuen. An der Ehrenpforte wurden die Truppen von Herrn Bürgermeister Vogt im Namen der Stadt mit einer kurzen Ansprache begrüßt, und diese Ansprache von Herrn Oberst Kraus erwidert/ An der Ehrenpforte seitwärts sahen wir leider auch die Kehrseite des frohen freudigen Festes: die armen Verwundeten und Verstümmelten nebst ihren Pflegern, placirt. Doch um keinen Mißton zu erregen in dieser freudigen Stimmung wollen wir nicht länger bei ihnen verweilen und die nun einziehenden Helden in tue Stadt b Mten. Dieselbe entwickelte eine Pracht, wie wir sie seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben. Jede Straße, jedes Gäßchen, so klein es auch war, hatte seinen Triumphbogen, vom Seltersthor bis zum Wallthor, in größeren und kleineren Dimensionen, aufgebaut. Sinnige Sprüche, Transparente, lebende Bilder, wie die lieblichen Kinderköpfe am Triumphbogen des Asterwegs, schmückten dieselben. Ein- zelne als die schönsten herauSzugreifen, unterlassen wir, um andere nicht hintenan zu setzen: entsprangen sie doch alle der Liebe zu den Kriegern und alle aus dem einen Motiv, ihren einziehenden Helden zu zeigen, wie das Heimathland ihre Thaten zu würdigen weiß. Die erste liebliche Erscheinung bot sich am Thore des Lazareths, wo drei liebliche Kindergestalten die Sieger mit Blumen und Kränzen begrüßten. Sodann ward dem Zuge auf dem Lindenplatz ein brillanter Empfang. Dieser Platz, unstreitig der am schönsten geschmückte, bot einen feenhaften Anblick dar. Ungefähr ein Dutzend kleine Mädchen begrüßten hier die Einziehenven und hielt eine von ihnen eine kleine Anrede nebst Ucberreichung eines Lorbeerkranzes an den Regimentskommandeur, welcher sichtlich gerührt aufls bewegteste dankte. Unter Hurrah» und Hochrufen zöge» sie nun weiter auf den Brandplatz. Der Einzug war hiermit beendet und die Soldaten erhielten ihre Quartierbillets. Das Drängen und Treiben dauerte nun den ganzen Tag in der massenhaft überfüllten Stadt bis zum Abend, wo die Stadt sich recht eigentlich in ihr schönstes Kleid warf. Die Illumination übertraf, obgleich das Wetter durchaus nicht gunstrg für dieselbe war, da der heftig wehende Wind die Jlluminarionslämpchen auslöschte, dennoch alle vorhergegangenen an Pracht. DaS Erwachs» Barbaroffa'e am Retber'schen Hause machte einen überraschenden Effect, wie denn die Masse der Transparente überhaupt einen wundervollen Anblick gewährte. Der Lindenplatz war wie bei Tage so auch am Abende der Glanzpunkt der Stadt; man träumte sich in die Märchen von „Tausend und eine Nacht" versetzt. DaS stille harmonische Licht der Ballons und Lampen zwischen den Guirlanden, inmitten die siegende Germania, sowie den blendenden Anblick des Hirsch'schen Hauses, konnte in Wahrheit nicht- Besseres bieten, und müssen wir überhaupt der Veranstalterin der Dekoration de- Lindenplatzes unseren herzlichsten Dank spenden. Außerdem verdient noch heroorgehoben zu werden: der Marktplatz, die neue Anlage und das Schmall'sche Haus in der Neustadt. Was die Circulation am Abens betraf, so war dieselbe eine äußerst schwierige. Es machte sich chier namentlich die Mäusburg wieder geltend, wo es zuweilen absolut unmöglich war, durchzukommen. Fuhr dann noch eine oder die andere Droschke dazwischen, dann gab es Stöße, Püffe und dergleichen, welche für die Detheiligten gerade nicht angenehm waren. Dieses Drängen und Treiben dauerte bi- gegen eilf Uhr, wo sich die Stadt allmählig zur Ruhe begao. Die Ordnung überhaupt während des Einzuges als auch den ganzen Tag über und am Abende war musterhaft und haben wir über keine Unzulässigkeiten zu klagen. Wir danken hiermit der ganzen Einwohnerschaft für ihr Verhalten, welches als ein der Stadt Gießen würdiges bezeichnet werden muß und wie es auch allerseits anerkannt wurde. Somit schloß eine Gießens würdige Feier, und mögen unsere heimgekehrten Sieger diese Feier mit den Gefühlen hinnehmen, mit denen wir sie ihnen dargebracht, aus freudige»«, dankerfülltem Herzen. S. Darmstadt, 24. Juni, Gleichzeitig mit dem Erlasse der CabinetSordre vom 22. Juni ist ve« Ministerium des Innern folgende Allerh. Entschließung zugegangen: Ich verleihe Mein Mlitär-SanitätS-Kreuz (folge» sämmtliche Decorirte, woraus wir jedoch nur die aus hiesiger Stadt folgen lassen): dem Provinzialdirector Julius Rinck Freiherrn von Starck, „ Hofgerichtsrath August Friedrich David Dölcker t» Gießen, „ Rentner Georg Noll in Gießen, „ katholischen Pfarrer Johannes Rady in Gießen, „ RegierungSrath Georg Haberkorn in Gießen, n Gpmnastaüehrer in Pension Dr. Diehl tu Gießen, „ Freiherrn von Stein in Gießen, „ Fabrikant Ferdinand Gail in Gießen, „ Turnlehrer an der Realschule in Gießen, Christian Rübsamen, „ Hofgerichtsadvocaten Ottmar Weidig in Gieße», der Frau des Professors Wilbrand, Albertine, in Gießen, „ Frau des Dekan Gustav Christian Carl Landmann in Gießen, Frau des Oberstaatsanwalts Dietz in Gießen, Dem Professor Dr. Eugen Seitz in Gießen, „ Lieutenant Julius Casimir Frank, Adjutant bei der Etappencommandantur zu Gießen, „ Feldwebel Peter Hofmann, „ praktischen Arzt Dr. Hermann Baur, „ Königlich Preußischen Major und Etsppeninspeclor Eugen v. Randow, „ Kreisarzt und Medicinalrath Eduard Stammler. Darmstadt, den 22. Juni 1871. Ludwig. Darmstadt, 27. Juni. Durch Allerhöchste Entschließung vom 23. d. Mts. ist der seitherige erste Beigeordnete Carl Racke zu Mainz zum Bürgermeister, der Buchdruckereibesitzer Friedrich Carl Wallau II. zum ersten Beigeordneten und der Weinbändler Hermann Reinach II. zum zweiten Beigeordneten der Provinzial- Hauptstadt Mainz ernannt worden. Berlin, 24. Juni. Die durch die Blätter laufende Mittheilung, daß die hessische Regierung die von den hessischen Vertretern mit der preußischen Regierung zu Stande gebrachte Militärconvention nicht ratificiren wolle, ist durchaus unbegründet. Die Ratifikation ist bereits erfolgt. Dem Bundesrathe ist jetzt die Mittheilung zugegangen, daß die Bundesregierung beabsichtige, noch im Laufe dieses Jahres die elsässische Bevölkerung zur Ableistung ihrer Militärpflichten heranzuziehen. Nachdem die bayerische Regierung sich damit einverstanden erklärt hat, daß für die Folge, unter Aufhebung des nach dem Uebereinkommen vorn Jahre 1844 angeordneten Verfahrens, Strafantheile i» Zollprozeffen, die sogen. Denuncianten- antheile, an Beamte des andern Staates gegenseitig nicht mehr gezahlt werden, stnd die diesseitigen Behörden angewiesen worden, derartige Zahlungen nicht mehr zu leisten. Damit ist nun auch der letzte Rest der gehässigen Denunciantengelder in Preußen in Wegfall gekommen. Berlin, 24. Juni. Das Gründungsfieber grafsirt augenblicklich in Berlin mindestens ebenso sehr, wie die Pocken, es vergeht nicht ein Tag, an welchem nicht wenigstens ein GründungScomite mit einem fix und fertig'» Plane hervortritt, nach welchem man sein Geld ganz nach Belieben zu 5—25 Procent anlegen oder auch verlieren kann. Jetzt ist nun auch das weltberühmte Kroll'sche Etablissement unter die Aktiengesellschaften gegangen, verspricht aber vorsorglicherweise nur eine „erhebliche" Dividende. Jeder der 5000 Aktionäre hat das Recht freien Eintritts; macht jede Aktie nur einmal in der Woche von diesem Rechte Gebrauch, dann ist's mit der Dividende Essig. Leipzig, 25. Juni. Gestern fand hier eine Todtenseier der Studentenschaft zu Ehren der im Dienste des Vaterlandes im Verlaufe der Kriegszeit verstorbenen 62 Studirenden statt. Davon haben 48 den Tod aus dem Schlachtfelde gefunden, 2 stnd verunglückt und 12 sind von Krankheiten hingerafft worden. 34 der edlen Söhne des Vaterlandes waren Sachsen und 28 Nichtsachsen. Telegraphische Depeschen. △ Paris, 27. Juni. Das republikanische Centralcomite der Turbigostraße hat seine Candidatenliste aufgestellt. Gambetta steht an der Spitze derselben; er hat die Candidatur angenommen. △ Paris, 27. Juni. Rouland verbleibt Gouverneur der französischen Bank. /> Paris, 27. Juni. Wie man. versichert, hat die Kaiserin den Wunsch kundgegebcn, nach Frankreich zurückzukehren. Ihre intimen Freunde hätten fie bisher verhindert, diese Reise auszuführen. (»,Bien publ.") /X Paris, 27. Juni. Aus guter Quelle geht uns die Nachricht zu, datz die Anleihe wahrscheinlich am ersten Tage schon gezeichnet wird. Wenn sich diese Hoffnung verwirklicht, so wird Frankreich einen Beweis seiner Lebensfähigkeit und Kraft gegeben haben, welche für die nächste Zukunft seine vollständige Rehabiliti- rung voraussetzen. /X Paris, 27. Juni, 9 Uhr Morgens. Der Andrang der Heinen Zeichner, die neue Anleihe betreffend, ist enorm. Alle öffentlichen Plätze find seit Mitternacht occupirt. — Noch Dem „Soir" hat eine Deputation von Banquier- eine Audienz bei Pouyer-Quertier verlangt, um eine Modifikation des Gesetzes über die Verfavz<'iten zu erwirken, andernfalls Der Ruin des Pariser Kleinhandels unvermeidlich sei. Paris, 27. Juni. Die Regierung hat die Präfekten angewiesen, daS Reisen von Individuen nach Paris zu verhindern, welche über eine gesicherte Beschäftigung keinen Nachweis geben könnten. — Der Polizeicosrmissär Mace iß speciell Damit beauftragt, über die Urheber der Plünderung des Thiers'schen Hauses und den Verbleib der geraubten Gegenstände Erhebungen zu machen. — Aus dem aufgefundenen Briefe eines Bibliothekars des eilften Arrondissements unter der Commune, Victor Pojier, scheint hervorzugehen, daß die Bücher der Bibliothek Des Chefs der Executive an die verschiedenen öffentlichen Sammlungen der Stadt vertheilt worden sind. — Unter de» gestern stattgehabten Verhaftungen waren drei von Bedeutung. Sie betrafen Den PräsiDenten des Kriegsgerichts Der Commune, Gols, Der sich durch besondere Grausamkeit ausgezeichnet hotte, und ein andereS Mitglied desselben, Namens Dutil; letzterer hatte sich bisher geschickt allen Nachforschungen zu entziehen gewußt. Dann wurde der Hauptmann Francinet verhaftet. Derselbe hatte eine große Berühmtheit durch seine Exaltation erlangt und selbst seinen 16jährigen Sohn gezwungen, in seine Compagnie einzutreten. Der arme Junge wurde verwundet und gefangen uno liegt jetzt im Hospital zu Ver- Fracht ^ormula' z.li-d-' » S"'- feit di-!« 64 । * «n» *a,,n' fern !»»»'"• Kersi« 2748) Di- dtt- Weißen des G i' Zamltag Vorm 'M** I Gießen, den 28 !. tAroßherzoglich i --7— Hchrcheigm Ota 1'2742) künftigen nif dem Schlag Macher Wald i -ersteigert werde i 151 starke Eich 6065 Cubi 71 starke hni 909 Cubiks M starke Lar Mksuß. Alsdann wird Gras) U(. ^onnitta M datzdrHah Narienstisj Lich 8 Wiesen, j und Ni werden. Anfang N.W. N, den 21 Dienste Mo jierselbst anfani versteigert'. 9 Stecken aud) Hai Ul Stecken l Pchelhe ges Eich, 8% Stecken 5300 Wellen E 21225 § M Bohne W Wellen A Ach, am 27. J Für Feil Qülp,'ltn a .1765*61 Uv Forint, 'llmdantur werden können. fattbOD), Allgemeine t An zeige r VerfteigeruAgen von ^llversteiaeruua in der Fürstlichen ^v)06) 311 ® ' jV >> • 1,... . Horzver^grru 8 toic nrw., g, datz die ■ Regierung lchaU unbe« ch in Mit reichem nicht hervortritt, anlegen oder ShMIftmmt ift nur eint n Eintritt-; auch, dM Giessen (Seltersweg) empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. 2722) Am Stttc, öbcr«, rin Ncbcnhausk uon Vit. ff. Nr. 1, ist cm möblirtcs s eund. Nches Zimmer mit Alkoven z» vernutthen. Eiergemüfe- und Eiersuppennudeln. 2382) Ein Logis ist zu vermiethen in Lit. B. Nr. 90, Neuenbäuen. Thee, Vanille, < Ehocolade, Arrac, t Rum, Cognac, ; Punscheffcnze, Malaga,' Madeira, Sherry, Julienne, (getrocknete Franzosensuppenkräuter). üntenschtst tnfloibtntn Itt 34 da edlen 2726) Steinkohlen und Braunkohlen in Ladungen und einzelnen Gentnern empfiehlt Emil Pi stör. gegenüber, 1765 Wiese, die alte Leunenkaut, kann aus der Hand abgegeben werden und ertheilt Auskunft Fr. Sein ml er- das Stück von 10 fr. an, zu Garten- Spalieren sich eignend, c£p^c^Wcr. 2735) Ich habe noch von mehreren Ntorgen Wiesen das Heugras aus der Hand zu vergeben. Job. Hch- 4)usch- Nger in aK italienischen i Teigwaaren, als: Maccaroni, DermicelliS ; und Suppenteige. - f Kernerbfeu, geli4 frisch ^^ba“tenftraud), an der Schoor- FeilgeboteneS. 2741) Das Heugras von den nachbe- nannten Wiesen der Frau Block dahter. u d»i g. !3. d. $111. retifltr, dir tn und drr Vrovinzial- 240$,) In meinem Hause ift noch eine (L-tage mit 2 Manfarden-Stnben zn vermiethen und sofort zn beziehen. a b r i e l. i Tuffsteine für Fachwerk und Kamine Alsdann wird Dienstag den 4 JuU, und Farbwaaren-Handlung von Emil Fischbach Neue Matjes-Häringe empfehlen I- A. Busch Söhne. (2371) Milchverkauf. 2220) In dem früher Loo s'fchen Höfchen, Neustadt Lit. D. Nr. 21$), ist zu jeder Tageszeit frcjche Milch, Rahm und Dickmilch zu haben.___________ 6197) Die Q Rosinen, Corinthen, X Mandeln, Citronen, X Citronat, Orangeat, c gestoßenen Zimmet und X gestoßene Raffinade. L^^sstärke. 2742) Künftigen Montag, den 3. Juli, Morgens 9 Uhr, dem Schlagweg, am Weidenseeeck und Albacher Wald anfangend, sollen nochmals ""151'stkrk^Eichen - Bauholz - Stämme von 71 starke TmmemBauholz-Stämme von 909 Cubikfuß, m iin9 3118 starke Tannen-Stangen von 4102 Cubikfuß. peincne Kraaen, Manschetten, Chemisetten, Knaben-Kragcn von 28 Centirn. kosen empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen-V- Xubiamcn. 2747) Die auf den 30. d. Mts- anberaumte Versteigerung de« Gemeinde- und Psarrwiesen werd bis auf Weiteres ausgesetzt. Wieseck, den 28. Juni 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck- Lang. auch Hainbuchen-Kammholz, 141 Stecken Eichen-, Tanncn- und Asp n- Prügelholz, wobei auch 10 Futz ran 8b>/-Sttckrn Gehen u.Tannen-Stockholz, 5300 Wellen Eichen-Reisholz, 21225 „ Tannen-Forstreiser, meistens zu Bohnenstangen tauglich, und 450 Wellen Weichholz. Lich. Eigenbrodt. 2724) Abzugshalber ist bei dem Unterzeichneten eine vollständige Färberei, bestehend in einer neuen, gut construnteu Mange, 2 großen Kippen, 1 Warmkippe, 3 Kesseln, einigen Hundert guten Formen und allen dazu gehörigen kleinen Utensilien aus der Hand zu verkaufen- Gleichzeitig iverden die Kunden, deren farbwaaren bei der Filiale Lich oder da- ........ , hier liegen, gebeten, solche spätestens bis 323 Wiese am Seltersberg, J&nbe Juli d. I. cinzulösen, widrigenfalls 797 „ an der Chaussee, dem Pfau mchj eingelöstcn Maaren öffentlich uutist- , .....fi .l . ...... X.»i inUtliPli bittend versteigert werden mUßtem K loster Ar neburg bei Lich, den 24. Ium 18/1. Georg Bruder. Grasversteigerung. 2729) Freitag den 30. Juni d. I., ’ Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das diesjährige Heugras von den dem Marienstisi Lich zustehenden circa 100 Mor. „cn Wiesen, in den Gemarkungen Lich, Ober- und Nieder - Bessingen, versteigert ^D^Anfang ist b-i Lich an der Straße nach Butzbach. Lich, den 2t. Ium 1871. S Mei» Tuch und Bukskin Lager, ” b-lliqen und festen Preisen, empfehle bestens. Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil prstor. -ttstlben; kr (ran|0offi4tn drn Ratten ße Wj tritt i«/ j Ben« ß» * 18( llchbilib- rin» 3*"' , sni gnnquiiff .**' „m M-,N M ««'<•" »'>“« *• 1,1 ,l* .rfkibetc Mitglied des Eentralcomite's, Beriet, sestzunehmen. ®cr c * mr;|fUT 27 Juni. Die Thcilnahme an der heute hier eröffneten Sub oripstvt ErLstsche Anleihe ^st sehr beträchtlich, s° datz der Schluß der «US* 27°Jan.^Di- Da'i»N-wS" meldet aut Paris von gestern- Thiert^ha? b-u°- Nachmittag die Vorbereitungen zur Parade besichtigt, welche am Donnerstag stattsinden wird. ___ — Extrasein. Birnengelee.^ Italienische Maronen. > Champignons, Trüffeln, Sardine® < a I’hiiile, Caviav/ ) Mixed-^ickleS. < Condensirte Milch oon’ der Anglo-Swiss Condensed; Milk - Comp. in Cham ' (Schweiz). Bade-, Fenster- und Pferdeschwämme. Brünellen, Tafelmandeln, Tafelrosinen. 316) Der Unterzeichnete ofserirt beschla- aene Flößhölzer in allen Dimensionen, so- wtt auch Hochkaut, den Cubikfuß frei Bahn- Hof hier zu 20 fr. Zimmerarbeiten übernehme pr. laufenden Fuß zu IVr kr. S- Katzenstcin (Holzhandlung.) Krachtbrief- für die Mm-Wkstr. gtoWner unb Ob-ch-Mch- E'stnbah». fE'"tUch° r°l>amtlich- Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Man 2734) In Lit. A. Nr. 208, Brand, sind Dickwurzel- und andere Pflanzen billig abzugeben.________________ 2682) Beste Qualität Brauermalz zu billigstem Preise empfiehlt Fr. Textob, a d. Hardt. Vermischtes. ,, t.ffjfA.a Navieraeld. 4« sind in neuerer Seit Falsches gro 8 berzo g ch h ss 1865 und zwar in Scheinen ii 10 fl., ßalsisicate de» gwbd. heff. ®ta.al6,,^'f,rhhotoflr(1Vbi(d,em Wege hergestellt und auf welche die °er- £n Verkehr «argekammen w ich. °^^a « w, den sind Die bis jetzt präsentirten Scheine stadeneu T-'beniöne nachttagllch ausgettagen ^d ß 179607 j, 1g fi., welcher fad eine photagraphische ^achblldu g zeigt. Am leichtesten wird die Un- «.i der Rückseite den Namen »^^"Utrolbeamten^'L-Pw^ Scheine, an der vioiettgranen ichtheit dieser Scheine, an« ohne Bergt ch g t^ ^fgetragenen Druckfarben, namen,- L'abe7 die °biaue Farbe uuf der Werthdezeichnnnz .10" ohne alle Schwierigkeit abgewaschen „ . Kirschwasscr und feinste' Specerei -, Matenai- holländische Liqucurc. -S-'L e- "'n ent« Ct! int 4jjt' di r sie--"' i,e i«,o«' 2748) Die diesjährige Grasnutzung Schueißen des Gießen-r S^adttvaldes soll Samstag den 1 o. , Vormittags 9 Uhr, im Rathhaursaale verst-igert werden. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. > empfi(,p V o gt.I (1141) Fuschodtn-Anstrich. A-usibodcnlack, sofort trocknend, Leiuvlsiccatif zum Eindlen, Oelfarben, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, -- - sowie alle sonstigen Jngredtenzren zum An- Morgens 9 Uhr, streichen und Wtchsen der Fußboden, em- Hierselbst ansaugend, folgendes Brennh pfichlt ^'"Settersweg" ' gSs» Gegen Trunksucht Für 3 Tlilr. versende ich ein Mittel den ———-— fremiblicbe Wob- 'cinkcrn das Trinken mit oder ohne Wissen, 4D7KJ IMUC srtttlttttticvr zu entwöhnen. O. I. @rotte nung (auf Wunsch nut Stallung), Bestellung nimust kie'EipediÄ dieses wird demnächst anderweit abgegeben. 2070) In günstiger Lage der Stadt ist ein Laden mit Eabinet zu vermiethen und baldigst zu beziehen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. vermischte Anzeigen. 2738) Meine geehrten Kunden ersuche " hiermit, die mir zur Reparatur übergebenen Schirme erjt bis Samstag ab holen ■ -Ü lastcn, iudcm dcs stattgefundenm Festes : wcaen der Andrang von Reparatur-Arbeiten ' zu stark war. W. Frank. I 2507) Alle Sorten Bauholz, sowie 5 Stückstcctcn, empfiehlt H g <>74O) Ein Portemonnaie mit Geld gefunden. Abzuholen bei Louis Stohr, Schloßgasse._________________________________ | 2736) Ein Mcchanikergehülfe findet dauernde Beschäftigung bei Ebr. Jung. 2694) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Putzmacherin etablirt . habe und bitte nm geneigten Zuspruch. M. Movtz, wohnhaft bei Herrn Bäcker Ronstadt, in der Neustadt- 2737) Vz Morgen Älcc am SBiefecTer Weg zu verkaufen. A- Balser- Vermiethungen. 2750) Ein Logis im 2. Stock zu vermiethen und am 15. August zu beziehen- Bierbrauer Weller, Wolkengasie. 2745) Am Zinßer'schen Garten vermiet h et eine Wohnung W- G a g u o i n. 2720) In meinem Hause auf dem Asterweg sind zwei Familienwohnnngen zu vermiethen. Auch steht ein gebrauchtes Kinderwägelchen bei mir zu verkaufen. E- P a u} ch- Börsennachrichten. 27. Juni 1871. Preuss. 41/2% Oblig. 96 Frankf. ^/z^/q Obi. 827/a Nass. 41/g% Obi. 95 Kurhess. 4% „ 86V4 Gr. Hess. 5% Obi. 102^2 , n 40/0 „ 92 „ T 31/2°/ü r> Bayer. 5% « 100 V2 - 41/2% 1jährige 96‘/2 40/g Ijahrige 903/s Wiirtemb. 4Vz% Obi. 96V< Baden 472% Obi. c. E. L. 96 Oesterr. Silberrente 553/4 n Papierrente 48 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 188 Ir 983/4 , 1882r 96 V8 „ n 1885r 9578 „ n 1887r 953/4 Spanier, neuest. 30/0 31 Actlen. Frankf. Bank 1373/< Frankf. Vereins-Kasse 107 Darmst. Bankact. 357 Wien Bankaktien 741 Galicien 239 V2 Actien. Oeat. Creditact. 280 V2 1 50/0 östr. F. St. E. B. 403V4 Lombard. Bahn I68V4 Ludwigsh.-Bexbavh 1815/g Maxbahn 124 Bayer. Ostbahn 13l3/4 Hess. Ludwigsb.-Act. 154i/g Rhein-Nahebahn-Act. 331/z Oberhessen T 74 __ PriorltZiteM. 30/g öster. Stsb.-Prior. 565/s 30/0 öst. s. Lombard 731/2 30/0 Livorneser 323/8 50/0 Toscaner 513/< 50/g Elisabcth.-Prior. 78 do. H. Emiss. 76__'______ Auleheusioose. Kurh. 40 Thlr. Loose 65V2 Nassau 25 fl. 38V4 40/g bayr. Präm.-Anl. 108 Ansbacher 7 fl. 12 40/g badische Loose 108 Badische fl. 35 Loose 631/2 Oestr. fl. 250 v. 1854 74V5 1858r Prioritätslooso 1661/j 1860r Loose 811/2 1864r n 120 Braunschweiger 181/4 Stadt Florenz 823/4 Wechsel. Imsterdam k. S- 99% Augsburg k. S. 997/s Berlin k. S. 105 V8 Bremen k. S. 967/g Brüssel k. S. 937/s Hamburg k. S. 873/4 Leipzig k. S. IO41/2 London k. S. H85/s Lyon k. S. — Paris k. S. 94 Wien k. S. 943/4 ditto m.,S. — ditto 1. S. — Disconto 31^0/0 G-________ Geldsorten. Pr. Cassen-Soh. 1 447/q-453/q Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 43-46 „ doppelte 9 44—46 Holl. fl. lOSt. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—36 20 Frankenst. 9 24—25 Engi. Sover. 11 55—56 z Russ. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28 The Gresham MttM I Butzbach, im Juni 1871. Waizen. Korn. Wicken. Fruchtmär'te. Juni. fr. fl. kr. fr. fl. kr- fl.j: M-1 M- fl. fr. M- M. fr. M. M. M. M. M. M. 18 M- 11 18 6 20] 10 7 13 6 1 1 Fruchtmärkten. Erbsen Auf demIMM Auf dcm ILK^Mj^d __Marft preis Markt lpreis I Mar] Auf LemWit^ Markt lpreis fl. Normalgewicht ver Malter: 11 161 4 48 o CM 86 1 1 Für Bitfeld ki Wtes besti jmächst gtfti Dn ! 1 ff. 12 fr Den I im III. Orr 24. 24. 23. Kartoffeln. I&4I WSemlWt.; Wfön« prers jD?arft lpreis ® L 2V46) Für eine auswärtige Wirthschaft Zapsiunge gesucht. Näheres bei n PY (.VrnoX x z Gießen Alsfeld Gri'lnberg Lauterbach Mainz ZI Die soeben erschienene Nr. 39 enthält: O S e- 5 3 M. 12 Zeil 4S. 5r”™“r9’ Nürnberg Berlin, Wuii, Prag, Hamburg, Zürich. Z Conccssioiiirlc Pribat-Ciitdiiidtmgs-Anftoll in Main; M. 2 65 9 2 rx S- 327. [ »eiche von der einer anftecfenbti wM bis zu 1 ih ®in $ol jmbcn, so tÄt b. des a< 3, Artikel gZNlch anste^ Balten verletz 8 X* bestrast unter S**Ä m,f "»« E-Idb K “"hw ober mC Pns ß Im Sälchen der 9icflniirntwu Bramm. Heute, Mittwoch den 28. Juni: Musik- u. Gesilng-Sliiree des Komikers und Mimikers SiininediiAger, genannt der Schwob, mit Familie. Anfang 7 Uhr Morgen, Donnerstag Abend im „Frankfurter Hof." „ ,, Die ' ' ‘ ' Ur. ^keffau icire Augenheilanstalt in Frankfurt a. M f,6 „ (Krogerstraße 8 und Sachsenhausen Dreiköniqsstraßef aufs Bequemste eingerichtet, nimmt jeder Zeit Augenkranke auf ^Unbemittelte _ »» ermäßigtem Preise und unentgeltlich. ' ° ” lte 3nt 9,amen d-r V-rwundeten -c. des Baracken - Lazareths Unterofftcter Ftchtel. W Ätz d-rchd- uns ium48)' britfC des großen Jahres 1871 naht heran und oeranlaßt Abonnement j To bi 1 Handhabung bei I M Großherzof I vlattrrnkrankhei I griffen auszusv I Blich von Ihr I unter 11 u N "!°'"z 7 20. — 8 4- 7 59 - I 7 10| - (1366) (a. 40.IV) Wer,®utzeinH«uZ,$otei«. kaufen oder verkaufen, pachten ... "der verpachten will, Wel' 'l11™ .P°sten zu besetzen hat ober einen solchen sucht, Wer Wend etwas in eine beliebige D0>.nr' Rettungen einzu- rueten beabsichtigt, wende sich an^dee Annoncen - Expedition liuliolt' Mosse, ofpciea£n agenten sämmtlicher Seitun- gen des In- und Auslandes, ä t iankfm ) t». HU. jptscretion gÄ-ÄJ ÄttMt l,ne Pwuistonsberechnung für leben einzelnen Fall ft# als erfolgreich erwie- fen haben: ! tiamhft werden alle Annoncen ” sorgfältig abgefaßt und L einen augenfälligen r n A Druck hergenchtet; Mselvst ffie”ble Inserate nur dasselbe, wie in den ^ei- ^unüs-Expeditionen, da ™ dreses Institut als Lcntral-Stcllc §Ä‘b" si- >«‘Ä, Ä aJT Junge Leute von 14 bis 1.8 Jahren nnden Arbeit in der Lampenfabrik von ____________Müller "^^rvcfond beträgt Fcs. 33,690,359. 3 Cs. stch-rte^zur5 Verth7lu„? 5c§' ^O00'000 an die mit Gewinnantheil fc Prospecte und alle weiteren Aufschlüsse werden erthcilt von der General-Agentur für das Großherzogthum Hessen^ . C. Bernn m Darmstadt, H n* wwte von dem Agenten der Gesellschaft in Gießen- —____ ___ S. Flörsheim. wir bÄsoZtaltt ÄÄ5? Baracken-Lazareth aufgehoben und sämmtlichen Kameraden verfehle ick h^a °r^rt" Auftrage von meinen S,M tsss^1545“***^ , Der „Wetterarrer Bote" nLle ELigung"^ü?7ie^1ett d^n IkKen W N bie rungen ist, wird er für ihre Festigung nach Innen uud “t hat, er- Ausbau des deutschen Staats, nicht minder XüS^iow, Uf?fn-Cinfti,utfonei:[cn Gebiet der inneren Politik und der Volksmi>fbsrs!!!kt ^heitllche Entwicklung auf dem Leitartikel, eine sorgfältige Uebersicht^der'Taae^ksck *u wirken suchen. Berichte über dieEhandlmmen dc?Bi^^"W°udcnzen 1- Aus Metz. Mit Jllüstratiö Notizen über Handel, Industrie ;c, bilben btn t fion hrs 'm m0? unb yani>= bers: ballspielende Mädchen d-re Aufmerksamkeit widmet er den Mähen und Boten. Beson- 2. Ein Idyll r ' 1 dabei eine eingreifende Wirksamkeit geübt. SDm turnerifdi,n " f^en be«its niehrfach Stieler. Mit ' ölg Organ der Turnvereine des Bezirks dessen nock mfp nÄ^ I^I^Essen wird der W. B. tn's Heu i Das „Sonntagsblatt" wird sich bemühen anaemd enen fc^enfen- ®bt ^ind Beitrage und uns willkommen. «ngemeuenen Unterhaltungsstoff zu liefern. "" " ' M. ="“■» «“ 42 fr., durch lÄÄXS'fSffläÄl *'? »" «■ seitheriger Weife übersenden. ®Ü*Cn' mc,1n cmc Abbestellung nicht'effolgs in und bewilligen bei mehrmaligem Einriicken en spdchenden Rabatt^^"2inum zu 3 kr. Roßbach bei Friedberg e^gestell? be^Su- seraten-Bureaux nehmen Aufträge für uns an. nücn Jiaüatt- — Sammtlrck? sickerunä nntpn 9iPrs;o»r^ 1 Ö A 3U' 6 6 1 — 3 I 6 8| - Darmstadt, im Juni 1871. Hochachtungsvollft Die Expedition der Main- Zeitung. 15® Bergarbeiter Ä .^s^ü.^'^b^.^terzstchn-ten Grubenver- zt* . -"st die 4H älll-Ztlluilll Städten und S^rtfdjo ’ftaVf ^erhVpH durfte keine Zeitung in allen wird ein Zapfjunge richten aus allen ^eilm e6Cn J°n r^“*en »L®«" °«LL!L Ä ,44 hger und gediegener zu macken rmh?» tLVt« o na* aüen Seiten hm reichhal- fallend starkem Wachsthum unseres Blatt s ^efunbm Unle-e§Atre?ellä in einem °uf- Lage versetzt gewesen, den Raum^unse»«miA f,nb dadurch auch in de ohne den Preis d!s^^Abonmments zu^ «höhm durch häufige Beilagen zu vergrößern, Postanstatt^ ein^sö^lches"gcg?n Erlegun^von^?^fl^ 42^?r ^ent"' bemerf6n wir, daß jede m der Main-Zeitung eines ganz^^bechnd"ren^Ertolaes n Daß Inserat- hmzugefugt zu werden. * vejonoeren Erfolges versichert sind, braucht kaum Der Münzthurm, vaterländisckei- iS r i • ^unaj. Roman von Georg Hiltl. (Fortsetzung). Mit I Mselbst rT^n Rath J^.u trativn von H-. Weiß: Andreas Schlüter I k' w^she Zeitungen st-'wr W„kstatt. - Jaggeles Jä«e Mit! ------- ' bem Bilbe von A. Lüben: Die vervaüte nrr B^elt der Börse. III. Hausse I unb Baisse. — Aus unsern neuen Drovinin, 1. Aus Mit Illustration von H. Lü- "nde Mädchen in Metz. — Mii- 2nLbc?? Bon Karl Mit Illustration von Tb Viris • ! UN Elsaß - Ani Familicnttfche: ,,r ' ,in der Luft. — Die Göthe-Jn- I schnst auf dem Straßburger Münster. Zu Bestellungen empfehlen sich die Ferber'sche Univ.-Buchhhandlung, 8 E- Heinemann, I. Ricker. « — Sämmtliche In- sicherunß guten Berdicnstes 8 Cet &xv" Friedberg, im Juni 1871. Sie Gx»-d,«°» de« ,,®etta«u« B°,e„ - fig.1"1“ -------' - ' ' S t r f ft- (2732) u»d MeiUpreig. tn „et,b,rcntrliicJ,e «erfte. I Sec(j. i A-afcv Markt" u?e'& demiMii. Auf SenFäRi!,- JJ(am_ preis Markt lpreis Markt preis 58 45 11 11 10 — 108(!0|19| — £»8.1,.. 200, K°„ ISO, »,«. „d «« ~ - ...»»,.«d., ,Br ' "'^5^ Prämie» Anleheu. Anlcbens^t-^^^mpelung der dem Prämlen-Anleihe-Geseü unterworfenen , | Linsen. - Auf bem Mit-- Markt preis 1 Ä 1 • » a ö » fl. Ifr. M- M. — —. — -— ■— •— — — —1 — — — — — ■— — ___1 |ai|fc | 1 m. i verk. fl. fr. M. M. - 24 11 13 50 114 14 29 27 2 13 24 255 12| 52