Gießener Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen Nr. 223 Donnerstag den 28. September 1871 "NN-JHtU rMfdjall Die Redaction. - Reserven: £ PrM tUrteil ä^rig 1 fl. 12 fr. mit Bringerloh«. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 ft. M'ortzung-- mb (*mwn-Pchnlt- rwb Ubtralm Bt- h, wnbtn Don btr L vhm PrämMii- Erscheint täglich, mtt »ui «ahme MontagS. Expedition: Lanzletberg Lit. B. Nr. 1. ddn, üom Hch trj), >. kl, 'm Haqr Wckrr rom Haust Wyv . u.. . K , .. ,, 27. September. Zliie oerlchtet wird, ist bezüglich der neuen Uniformirung der hessischen Truppen nach preußischem Vorbilde nunmehr definitive Entschließung erfolgt und sind die betreffenden Muster den einzelnen Regimentern und Eorps zur Darnach- achtung zugefertigt morden. Schnitt und E)radabzeichen sind ganz preußisch, nur verbleiben die Gradabzeichen, was Infanterie und Cavallerie betrifft, wie seither in Silber, Artillerie und Train dagegen erhalten dieselben in Goto und dem entsprechend gelbe Uniformsknöpfe. Das erste Infanterieregiment (Nr. 115), das zum Garderegiment mit Grenadiersrang erhoben wird, behält seine Litzen und be- kommt als weitere Auszeichnung Haarbüsche auf die Helme. Seine Achselklappen werden mit der Namenschiffre des Großherzogs versehen, während die drei übrigen Regimenter die Nr. 116, 117 und 118 auf denselben zu tragen haben. Bei der Reiterei verliert die Mannschaft die seitherigen EpaulettS und wird dafür ebenfalls mit Achselklappen bedacht, auf welchen die Nr. 22 und 23 (Dragoner- regimenter) anzubringen sind. Auch hier kommen, wie bei allen Truppen, mit Ausnahme des Garderegiments, die Litzen in Wegfall und werden statt den bis jetzt üblichen polnischen Aermelaufschlägen brandenburgische eingeführt. Die Kragen der Infanterie» und Reiterregimenter erhalten durchgängig ponceaurothe Farbe, die Achselklappen dagegen nehmen die Farbe der seitherigen Kragen an (1. Regiment roth, 2. weiß, 3. blau, 4. gelb.) Auch die GardeunteroffizierScon.pagnic mußte sich der preußischen Uniform etwas anbequemen, behält indeß die Zierde ihrer wollenen, roth und weißen EpaulettS rc. Seit dem 1. September d. I., dem Tage, an welchem die südstaatlichen Mitglieder des Gerichtshofes in ihr Amt eingeführt wurden, nennt sich das frühere Bundes-Oberhandelsgericht in seinen Urtheilen k. Reichs Oberhandelsgericht. Bei der deutschen Reichsregierung sind sehr ungünstige Berichte über die Haltung der Franzosen gegen die in Frankreich lebenden Deutschen eingegangen, welche leicht ernste Maßnahmen zur Folge haben möchten. Der Standpunkt, den die Regierung denselben gegenüber einntmmt, möchte sich etwa dahin bezeichnen lassen: Man will hier aufrichtig gutes Einvernehmen mit Frankreich und dessen gegenwärtiger Negierung, aber man wahrt selbstverständlich die Würde der Deut- schen und duldet keine Unbill. Die Art und Meise, wie die Deutschen, welche den eigenthümlichen Geschmack haben, dabei aber auch vollkommen berechtigt sind, in Frankreich zu leben, dort behandelt oder vielmehr mißhandelt werden, mußte über kurz oder lang zu einer Auseinandersetzung mit der französischen Regierung führen, die freilich nicht allen Ercessen vorbeugen, wohl aber ihre Behörden und nament- lich die Gerichte anweisen konnte, den vollen Ernst des Gesetzes der Deutschenhetzc gegenüber zu entfalten. Ja Lyon, wo übrigens der Präfect guten Willen gezeigt naben soll, ist e< neuerdings zu wiederholtem Skandal gekommen, der solche Dimensionen angenommen hat, daß sich der deutsche Gesandte in Paris zu ernsten Reklamationen veranlaßt fand. Es bestand in Lyon, wie an vielen Orten Frank- Nt an, das und nun in fa ick daS gch Langen zu Einladung )um Abonnement -söt auf den fe •'«‘M Atz, b a e t. Cllte an nit: "9,"0N, * H"NI A«, if t,m genauntet »'llenbranb. rtttb«, eine „Ligue antipruf|lennt" und als deren Organ in der Presse das Journal „l'Antrxrusstenne". Letzteres pflegte, wie auch andere französische Zeitungen, Namen und Wohnungen von Deutschen mitzutheilen, die dem Pöbel dadurch gewissermaßen recommandirt wurden. Aber das Blatt ging weiter: es erklärte ungescheut daß em Deutscher „doit elre traqud et chasse“, und ferner, daß man in Frankreich die Deutschen mißhandeln durse, ohne irgend etwas zu befahren. Solche Finarr. zeige fl„d den von der leicht erregbaren Menge nur zu bereitwillig befolgt worden Es kam zu Straßendemonstrationcn, bei welchen viele Hunderte über einielne Deutsche Herflelen und in die Wohnungen Deutscher eindrangen, um dort Feniier emzuwersen, Waaren und Mobilien zu zerstören. Graf Arnim hat, sobald er glaubwürdige Mittheilungen über diese Vorgänge erhalten, in sehr gemessener Weile die französische Negierung darauf aufmerksam gemacht. Der Vertreter Deutlck. land- verlangt die Unterdrückung des frevelhasten Journals „Antiprusflenne" und e.ne Weisung an d.e Justizbehörden, den Schutz der Gesetze den Deutschen ebenso wie Allen, die in Frankreich leben, mit strenger Unparteilichkeit zu gewähren Nachdem w.r mir Frankreich Frieden geschlossen, dürfen sich die Franzosen nicht ungestraft erkühnen, die in Frankreich lebenden Deutschen so zu stellen, als lebten 6lt_£ ln Land. Hoffentlich werben die vom Gesandten gethanen Schritte nicht fruchtlos bleiben und andernfalls Mittel gefunden werden, der an Wahnsinn -'nehmen'! Ctr Sranjcfen gegen die Deutschen die gefährlichen Folgen zu « an ^“ngentc Umstände veranlassen e«, baß gegen die frühere Di«. Position die Munzsrage vielleicht schon in ber nächsten Reichslagssession zum Aus» trage gebracht wirb. Es ist nämlich an französischen Münzen Uebeifluß vorhan» den und e« liegt gleichzeitig in den Verhältnissen, daß diese die deutsche Münie nicht ersetzen können, woran schließlich Mangel eintritt, weil man mit neuer Prä- flung angesichts Der bevorstehenden Veränderung zögert. Die Berichte der Bankfilialen bringen übereinstimmend aus Abhilfe dieser Üebelstände. Daß und in wel- chem Umfange dies auf Grund der Beschlüsse des volkswirthschastlichen Eonaresse« ^ Lübeck geschehen wird, ist zuerst an dieser Stelle gemeldet und durch svätere Mittheilungen bestätigt worben. w p Der «Köln. Ztg." wirb au« Pari« geschrieben: Die Aufführung mancher Osfijiere der Pariser Garnison gibt seit einiger Zeit zu wahren öffentlichen Aeraer. Nissen Anlaß. Nachoem diese Herren nicht mehr, wie ehemals, die^Erlaubnib haben, in (Sivil auszugehen, wenn sie keinen Dienst haben, genircn sie sich nickit Uber die Boulevards zu promeniren ober ihren Absynth zu trinken in Gesellschaft galanter Damen, die vielfach zur untersten Rangstuse ber Coeolten gehören D e Pariser sinb k.ine Catone, aber die Sache war do» so arg geworden daß sie den allgemeine» Unwillen erregte Es bedurfte eine« Rundschreiben« de« Krieg«,n>ni- ster um einem solchen Austreten von Kriegern ein Ende zu machen, die sich vom Gotie Cupido für da« entschädigen ließen, wa« ihnen von Mars entzogen worben schastllche Qualistcatton zum einjährig freiwilligen Militärdienst berechtigt sind. Vom 14. September 1871. (Rr. 699.) Bekanntmachung, betreffend diejenigen Gymnasien, welche hinsichtlich ihrer vom Unterrichte in der arieämcken -r ’ tnrV|- 7oo ? R C' bCt MMär-Ersatzinstructio.. vom 26. März 1868 bezeichneten Sellien?«&«n. ZTeÄ B“1“11* rlr 70n m von Generalkonsultt, bezw. Konsuln Uiid Vicekonsuln des Deutschen Reichs zu Bukarest, Galatz, Jassy und Giuraewo (Nr- 701.) Deßgl. zu Corfn, Calamata, Patros, Piräus, Syra und Cephalonia. 1 J 1,9 U,W Gleßen, 26. September 1871. tfc—ivtrwxc-xaztrpvil. In Verhinderung des Kreisraths: K e k u l s , Kreisassessor. rs)?r9?6qs3l8 9A6t binchö-Gesetzblattes des Deutschen Reiches, ausgegeben zu Berlin am 19. September 1871, enthält: . n,'mTfi8' r Dckanntmachung des sechsten Verzeichnisses derjenigen höheren Lehranstalten, welche zur Ausstellung gültiger Zeuanisie über die willen ' Qualistcatton zum eunahrm freiwilliaen Militärdienll bereckuiat ii„< Nnn, id 19 9 9 äeU9m,,e ubcr Ote 'vistcn- 1 ff ?(,u3na^mc Montags, und beträgt der Abonnementspreis in der Stadt Gießen vierteljährlich IV ?.e" ^b°nncnten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im IV. Quartal 1871 zusenden und den Abonnementsbetrag wie früher durch Quittung erheben lassen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Erpedilion abholen lassen, erhalten denselben zu 1 fl. pro Quartal, trv f rf. außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 27 kr incl Poffausscblaas nOn"Cn n”* 6ct tcr. °ber den Landpostboten abonniren. Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage M S ^^'mmen zu können, ersuchen wtr Alle, welche auf den Gießener Anzeiger noch abonniren wollen, dies sofort jetzt bei de/ibncn S"lXnC e9enen ^°ßanf}a ‘ °bCr CCn Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare [ in Gießen, e. pUilibkM uni sämtlichen t, am ’M f^tröiS ■ Oeiöenbfn hie ,;d m nur ; rv'ck«, t ÄS . ö<Ü 131 IW xpiditioo 1 . (fünf. ! <>5 । ffaolo. , Schlitz und Büdingen mit seinem Besuche Hoffen wir, daß diese uner- benachbarten Orten concentrirt worden und trafen so gemeinschaftlich, unter dem ) Der General - Commandant der 11. Diviffon an den Herrn Präfecten des L Ves b b N. Trosse!. neralcommandant der 4. Division VI I; 0 9 Froffard fortsetzen. Vorrede zu seinem letzten Buche geb. druck gemacht. Das Uebel hat im Stillen um sich gegriffen Rundschreiben des Kriegsministers und keine Vorrede des > dort commandirenden General v. Trosse! zugegangen ist: Besancon, 19. September. sind und daß wir nicht vergebens der (O. A.) in s SW* WM 4 «n , »Oll 2 ir ü Doubs. Schon seit einiger Zeit werden Attentate gegen die Soldaten meiner Division gemacht; Flintenschüsse werden auf sie abgefeuert, ohne daß eine Herausforderung vorausgegangen wäre. Die Folgen solcher Verbrechen, die für den Urheber, wenn man ihn ergreift, tödtlich sind, werden auch für die Gemeinde, der er ange- hort, eintreffen. Die Ereignisse von Poligny müssen als Lehre und Beispiel dienen. Um die Erneuerung dieser bedauernSwerthen Vorfälle zu verhüten und den Exal- tirten die Möglichkeit zu benehmen, eines dieser feigen Attentate zu begehen, wel- ches ihre ganze Nation in Gefahr bringen kann, habe ich beschlossen, in dem Bereiche der von Ihrem Departement abhangenden deutschen Orcupation die Bestimmungen deS Artikels 9 des den Belagerungszustand betreffenden französischen Gesetzes vom 9. August 1819 in Anwendung zu dringen. In Folge dessen befehle ich, was folgt: 1) In dem Bereich der deutschen Occupation können die sich im activen Dienst befindenden GenSd'armcn, Polizeiagenten, Wald- und Feldhüter allein ihre Waffen behalten; 2) von heute bis zum 22. d. M. müssen alle den Privatleuten angehörigen Feuerwaffen auf der Unterpräfectur eines jeden Arrondissements niedergelegt und bis zum Ende der Occupation unter der Verantwortlichkeit der französischen Behörden aufbewahrt werden; 3) wenn cs für nochwendig erkannt wird, werben Haussuchungen vorgenommen und die, bei welchen man Waffen findet, mit aller Strenge des Gesetzes bestraft werden. Die Privathäuser, in welchen man Waffen findet, erhalten Einquartirung. — Um die vorstehenden Maßregeln weniger hart für die Bevölkerung zu machen, hoffe ich, Herr Präfect, daß Sie von Ihrem Einfluß und nöthigenfalls von ihrer Amtsgewalt Gebrauch wachen werden, um deren vollständige und ehrliche Ausführung seitens der Ge- meindebehörden zu erlangen. Auf diese Weise werben wir, so hoffe ich, jede Ein- Mischung der bewaffneten Macht vermeiden können. Ich bitte Sle, Vorstehendes war. Einer «ro6en Wirkung hatte da« betreffende Rundschreiben fich mdeffei nicht iu rühmen, da dieser Tage noch zwei Offiziere in großer Tenne in Quadrille von Mabille einen bacchantischen Eancan auffuhrten. J’«'"" t'fl Dorbereitungen für Die vielbesprochene Revanche sind, so kann Deutschland tu ' O* v; a ‘ Qukrtniü hfl* hlt wAI Hl HMD Wiesbaden, 25. September. Unter dem beispiellosen Jude! einer unabsehbaren Volksmenge sand heute Mittag 1 Uhr der Einzug der hiesigen Artillerie. ,Stand btt 1 ’J ihn« yanre, d< '"und Befürchi tuttn, war Den Verwaliungs-Ausschuß derselben die dringende Aufforderung, unverweilt seine Thätigkeit zu beginnen und Schritte zu thun, um die Teilnahme der durch den Krieg geeinten Nation für die Opfer desselben in Anspruch zu nehmen. Neues Palais, 1. Sept. 1870. gez. Friedrich Wilhelm, Kronprinz. Beim Antritt seiner Thätigkeit richtet nun der VerwaltungS - Ausschuß an alle diejenigen Vereine, welche der Invalidensache ihre Theilnahme widmen wollen oder schon gewidmet haben, die herzliche Bitte, „unverweilt sich auf Grund unsr- rer Statuten zu constituiren und bei uns die Aufnahme in die Gesammthnt unserer Stiftung, in so weit es nicht bereits geschehen ist, zu beantragen. Alle deutschen Patrioten aber fordern wir auf, mit Rath und That in ernster Arbeit und durch Spenden zu dem Werke zu helfen, welches gemeinsam zu fördern wlr Alle durch den im Geiste unseres erhabenen Schirmherrn von Dessen hochsinnigem Vertreter erlassenen Ruf durch deutsche Ehre und deutsche Gesinnung gemahnt sind . Berlin, 25. September. Der „National-Ztg." zufolge wurde die Note ves Grafen Arnim, betreffend die Mißhandlungen Deutscher m Lyon, von Hrn. y. Remusat sofort nach seiner Rückkehr beantwortet. Der französische Minister erkennt vollständig die Gerechtigkeit der erhobenen Beschwerden an und verspricht im Namen der Regierung, es werde Alles geschehen, um dem Scandal in Lyon ein Ende zu machen und den Deutschen Schutz zu verschaffen. — Die „Kreuzztg. bezeichnet die Andeutungen mehrerer Blätter über erneute Erwägungen betreff- der KrönunqSfeierlichkeit als völlig grundlos. Stuttgart, 22. Sept-wber. Der Allz. Ztg. wirb geschrieben: ,,Au« ruver- läkflger Quelle erfahren wir, daß Da« dem Figaro entnommene angebliche schreiben de« früheren kaiserlich französischen Gesandten in Stuttgart, Grafen ». St. Ball er, an den Herzog v. Gramont von Anfang bis zu Ende falsch, und daß dasjenige, was dem Grasen v. St. Dallier dort in den Mund gelegt ist, oder etwas Aehn- liches, von ihm nie gesagt ocer geschrieben wurde." Braunsbera, 20. September. Professor Dittrich, welcher dem 91. E. A. zufolge noch um Ostern in dem Rhein. Merk, s-barfe Artikel gegen seine zum In- in Den Gemeinden Ihre« Departement« zu veröffentlichen, die sich in dem Bercicheifallibilismu« bekehrten Kollegen ^«ließ, während er gleichzeitig w t dem i o der deutschen Occupation befinden. Genehmigen Sie >c. Der interimistische Gelber seine eigene Unterwerfung verhandelte h am ■’ ; J ■ - - i 8 N. Trossel. Quintaner de« hiesigen Gymnasiums Absolution verweigert, weil derselbe Die mii Item bischöflichen Verbote belastete Anstalt besuche. ----------------- I Bcrv, 21. September. Zu meinem Schreiben über die Altkatholiken-Ver- I m le ®’1' I: i'i-i < J Ms-dlb-7„! «,i°, -'s $cru,25> lauf w« 811,11 M> 15 S" 11 gonftantino literrebung mit ° Itjetal ißn’^ ü« NWV »M- l-p'l tk Untttthanni r -Dl sollen erbot Pi c*t Mlvt lichtet unb jung iirft werden. 'D -• • „ss.n stritbbera. Rach mehrmonatlichem Aufenthalte in unseren Mauern ist S. Kenne in ein« ft. H. der Großherzog am Samstag Ab-nd nach Darmstadt iurulgekehrü An Wenn da« dk zwei verschiedenen Tagen der verflossenen Woche hatte derselbe von hier au« die ..... M beiden Bahnstrecken Gießen-Lauterbach und Gießen - Büdingen mittelst Ext^zugeS eitungen für die vieioejprv^ur ” c f unb bie Städte Lauterbach, Schlitz und Büdingen mit seinem Besuche Temnernmen? Geist und Körper Empfindung und Dentkrast, Uctheil und Will« frealichen Zustände nicht von langer Lauer sind u 8» ÄÄTÄÄ SÄ Ätg SSii ÄÄ S diese Vereinigung von 750 Leuten, welche durch D.e Stimmen v n 10 ® iltyn en bt c „ fi { " e" 80 Regiments, vom Geläute aller Glocken begrüßt, Wählern bezeichnet worden sind, hat Den Sewei« geliefert, wie sehr da« National- Voran J Stadt errichteten Triumphbogen ein. Hier hatten sich gefühl, welche« immer al- die erste Pflicht eine« Volke- angesehen worden Gesang, und Turnvereine mit ihren Frankreich abgenommen hat. Eene neue Probe dieser sittlichen Zerrüttung ist ed zum o,fi _. ,v ® b stbrcn - ^unasrauen aufg-stcllt. Nach der Begrüßung«- kaß die schwarzen Kammern für die au« dem Ausland kommenden Briefe un Fc. neri die Schu^^^und^EH^. Jun^^ “cn Zeitungen wieder eingerichtet worden sind Am meisten «kl?aÄtiglsindd,e au^ rede D Mi,heimischen Kellern in goldenem Pokale mit der Devise: „Den England, au« der Schweiz und au« Belgien kommenden Eorrespondenjen Die berühm h {eutigjletR W^in!" zum Bewillkommnungstrunk ge- toYS» WA? &4SSÄWÄ i» .... ...(.IUI ... »!.... .« Jo o. .« z, »„«(.,.,. Ä MÄ-2W. f-Ä «“* sä: sam & Ä?Ä ÄS •**ää8Sf sks S&4 «s;.,*.!...®.«-. n.3.......i.i.«' ♦***. SÄ»«» gibt deren wirklich -, in welcher Schule werden sie hier erzogen? Wie tunnen "en aufrufde dato Rheim«, den 6. sie dereinst rechtschaffene Familienvater, tüchtige Burger werten? ffii:d)e .ora e , fl 8 f ecn öderer Seite Die Mahnung ergangen, daß Die können sie ihre Kinder lehren? Welche« Beispiel ihren Frauen, ihren Töchtern «epte ' sbd|j . ,ur Begründung einer Stiftung sich vereinigen geben? Welche verruchte Generation werden sie bilden, wenn sie einmal 92’ ' " g.jmkebre^nden Invaliden und den Hinterbliebenen der Gefallenen bürgerliche Gesellschaft zurückgekehrt sind? Ihre verdoroene Einbildungskraft wird möge, um den heimkehrend n>j Entbebrunaen zu mildern. Wie sehr für die Freuden de« häu«lichen^He , ü P Df I stü.fn.rt, der^Dauir" teS^Krttges ^v?/ Allen unfern unter den Opfer AuSfck) J (..(■.» Hi» SfDtfitflT» iiTRnffenübenden ^ol^attn ^und^deren Angehörigen in ber Heimath gewidmet war, es WKL ZZMMWMTM-MMDM Wach. 8,1 j die aogrtnjk^- ;rj,n M FMrS ko Köln. Anßal V jß aud altn Üai H ja flebdi, find M. Mr Betn tzfllj zur Borficht. I Unter den Bc W Gegenstand ütetecutirt, ihr ju ia Loospapier brauchen, g M Lenedig. I ft ein inarftgängi rt ihren Treffern M ober will, den •iMintane, ur iM-^nedig-Loi libn anfblühendei x:ation unb des sli 4'5 paiilifchen 6r ■:mnirrnbm hch dem Orient; AM-Ceni^-Bfl ehbt, roüche m dichtch de; obi ächnffen werden 5600 Serien vo chung geschieht 00,000, 80,000, - otation 5 Millio d inbirecten Ei ^nnft entgegen !>chstags zum f '«ts fast alles 'e nächst^ ■ November, Hc i» 6. r« «an« til tat ton. Uti »itfctt !'« Naus. :llDt, recht r< «btt gilt ^kse untr» Erbrüt drr ©.«.) n» unabftj, ItiiCttlt» -aSe auf er« - unter bem !tn begrüfet, T Ratten fich 11 oit ihren Ltgrützungs. wt aus den * „Dm °g-lnink ge- -tzrp turchzog annenbäumen, f tu Stadt, bilttten. Alt I. ölafft de« vthalbkn aus« 'n Wilhelm-« hmte da« Ke- -albt drojecliri lllizS«Lo-Dj Haodschreiba vnseret volle-, Lalerland ihr }tn<, den 6. igm, tah die f.j vrreichei ttt Mkata eni. Vie se-, rm Di»r da gemikmel rar, c# aÜcD Mt« nm etiltnttn e« gtiDalhRtn eit wjm Mtti «ich l machet 8t* blubi. Bn die ?o< unfcrtT 3n* .-llmev Aeieger chere« volle-, utn lug« ÜDÖ __ ttj bii 34 B nun tit fa icrate 6l M , M 34 « nnrerarilt (tim Bt dn ruech» hmeo. Tl Jticnpnut j. 8*611 e rridmeo * । ft- r® f* w Wechsel. 785/e Oberhessen Landwirthsch a f 1 l i ch e S. Sün/t'titen, »« f.lkn fo llicht begttigid), «U in bet G'S'Nwatt ; find doch t« gonfnment^ Aetlen. Frankf. Bank 1391/2 Frankf. Vereins-Kasse HO1/! Darmst. Bankact. 395 Wien Bankactien 747 Galizien 251 Aetlen. Oest. Creditaot. 283 >/, 5% östr. F. St. E. B. 3683/3 Lombard. Bahn 185 Ludwigsh.-Bexbaoh 188 Maxbahn 1311/« Bayer. Ostbahn 135 Hess. Ludwigsb.-Act. 157V1 Rhein-Nahebahn-Act. 43 */2 Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bet W. Klee, am Markt. ob der reichen Futterergebniffe deS heutigen Jahrgangs und der daraus gefolgerten Billigkeit von Milch, Butter, Käse und Fleisch getäuscht worden wie nie. Allenthalben haben die Fleischpreise eine enorme Höhe erreicht, auf der sie auch, trotz deS mjtconcurrirenden FleischertracteS uNd deS südamerikanischen PöckelfieischeS verharren werden, bis die in den letzten Jahren so sehr verminderten Viehbestände vollzählig oder gar entsprechend verstärkt sind. Ebenso haben auch die Brod- preise eine fiaik aufgängige Bewegung gemacht; denn sind auch die Körnererträgnisse vielfach sehr reichlich gewesen, so bieten sich doch dem Grporte sehr verlockende Aussichten, mindestens aber erscheint die Zufuhr von Auswärts ganz lahm gelegt. — In Folge dieser Verhältnisse kann eS kaum zweifelhaft sein. daß der Ausfall der Kartoffelernte gegenwärtig die Gemüther besonders stark beschäftigt. Die Befürchtungen, die man in verschiedenen Gegenden Norddeutschlands durch daS Erscheinen der Kartoffelkrankheit empfunden hat, habe» sich bis jetzt glücklicherweise als übertrieben herauSgestellt. Die Krankheit ist allerdings vielfach zum Ausbruche gekommen; allein die trocken-warme Witterung, deren wir uns feit Wochen zu erfreuen haben, hat ihre Ausbreitung gehemmt uno da jetzt bereits die Periode nahezu vorüber ist, in welcher der Kartoffelpilz üppig gedeihen kann, so darf man hoffen, mit dem Schrecken davon zu kommen. Auch aus Vorderösterreich und Böhmen, von woher das Erscheinen der Kartoffelepidemie gemeldet worden war lauten jetzt die Berichte günstiger. Dagegen wird am Rhein häufig geklagt, daß die Kartoffeln stark zum Faulen geneigt seien; allein bei genauer Erwägung stellt eS sich heraus, daß dies mehr in den NiederungSböden, sowie auf starkthonigen Ackerländereien der Fall ist, während im Ganzen genommen eine in Quantität, wie in Qualität recht gute Kartoffelernte in sicherer Aussicht sieht. Auch die verschiedenen Gemüse kommen reichlich ein; dagegen fehlt eS allerwärts an Obst, besonders an Aepfel und Birnen; auch die Zwetschgen, die wenigstens einen mittleren Ertrag versprachen . haben außergewöhnlich hohe Preise. — Dec Weinstock ist immer noch zweifelhaft, wiewohl allerdings die Aussichten feit den letzten 4 Wochen sich doch günstiger gestaltet haben. Es hält trotz der so sehr günstigen Witterung der letzten Wochen den Trauben schwer, die entfprechende Qcke und Durchsichtigkeit z» erlangen, was wohl in dem Umstande begründet fein mag, daß Ende Juli ein förmlicher Stillstand in der Entwickelung eingetreten war. Gin mieten der Futterrüben. Allenthalben ist eS gebräuchlich, einen Theil der geernteten Rüben über Winter in Erdlöchern, sogenannten Mieten, aufzubewahren. Nach der allgemein üblichen Methode werden diese Mieten in Form viereckender Gruben an trockenen Stellen angelegt und wenn sie mit Rüben angefüllt sind, der Art mit Erde bedeckt, daß ein Erfrieren nicht zu befürchten ist. Aber öfters kommt eS vor, namentlich wenn im Vorwinter viel Feuchtigkeit fällt, daß sich Wasser in die Gruben hineinzieht, wodurch denn ein Faulwerden der Rüben unmvmtiblid) ist. Daher möchten wir den Landwirthen rathen, von dem altüblichen EinmietungS- verfahren Abstand zu nehmen und das als viel besser erkannte Verfahren der Rübenzuckerfabriken sich anzueignen. Dieses Verfahren besteht darin, daß die aufzubewahrenden Rüben auf ebenem Boden zu einem kammförmigen Haufen gesetzt werden, der bann mit Erde rundum dicht bedeckt wird, und zwar mit G-de, die man um die Sohle deS Haufens aussticht. Hierdurch entsteht um den Haufen herum ein Abzugsgraben. Alle fallende Feuchtigkeit versenkt sich in denselben und kann wenn der gewählte Platz etwas abschüssig ist, rasch abgeleitet werden, so daß also die Rüben stets trocken liegen und auch meistens mit mehr trockener Erde gedeckt find. Geldsorten. st. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 38—40 „ doppelte 9 38—40 Holl. fl. lOSt. 9 52—54 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 14n (Serien oon 25 Obligationen mit gutem Erfolg zur Subscription ausge egt. Die /uauna ae chiebt binnen 50 Jahren mittelst 119 Ziehungen, bei welchen Prämien von uyhw$80()()i> 50 <'00 Frcs. rc gezogen werden, (im Ganzen betragt bte Prämien- ISS, 5 ^%neÄb al§ ©i^erbeit dient der Immobilien besitz, sowie die directen indieecten Elnnabmen Vcncdlg'S, das 150,000 Einwohner zahlt und eurer großen fiukunft^ en gegen gebt Dft Venetiancr-Loose sind in Folge Gesetzes des deutschen Reichs aas zum Handel an allen deutschen Börsenplätzen zugelassen und dursten, da u1 fnft nllea aj?aterial vergriffen, einem namhaften Aufschwünge entgegen gehen. Dst nächsten Rh?ngen f'nben °statt am 30, September, Haupttreffer 50,000 Frcs,, am 30. November, Haupttreffer 100,000 Frcs.__ BöKennachricbteD. 26. September 1871. Preuss. 4Va% Oblig. 991/2 Frankf. 3V8% 0bl. 83 */a Nass. 4t/z o, o Obi. 98 Kurhess. 4% n 90 Gr. Hess. 5% Obi. 1031/* , » 4% n 96 « n 3V2O/o , 911/4 Bayer. 5% n 1003/8 , 4i/2°/o 1jährige 99 V8 „ 40/g 1jährige 93 V2 Würtemb. % Obi. 983/g BadMi 41/2% Obi. 0. E. L. 983/< Oeaterr. Silberrente 571/4 „ Papierrente 48 */» w ftO/o M. steuert. — Amerik. Bonds 1881r 987/g , „ 1882r 943/4 n 1885r 951/4 B „ 1887r 951/2 Spanier, neuest. 3% 323 g 4095) Dienstag den 3. October, Nachmittags 2 Uhr, werden im Ziußer'schen Garten: 2 Sopha, Commodeu, Stuhle, eine große Quantität Flaschen, 1 Dickwurzmuhle, 1 Waschmaschine und sonstige Hausge- rätbschaften öffentlich versteigert. Gießen, den 28. September 1871. Wmwtrsteigknmg. 4089) Donnerstag den 12. October, Nachmittags 3 Uhr, werden in Auftrag des Herrn W- F. Ja ger und der Frau K. Birkenstock Wtw-, Amsterdam k. S. 983/g Augsburg k. s. 993/4 Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 95 Brüssel k. S. 92V8 Hamburg k. S. 865/6 Leipzig k. S. 105 London k. S. 1167« Lyon k. S. 917/8 Paris k. S. 917g Wien k. 8. 97i/g ditto m. S. — ditto 1. 8. - Dis conto 4% 4091) Regenschirme, Handschuhe, Baschliks, Gummischuhe, Cachenez, Sajetjacken, Kinder- »nd Damen-Filzhnte, Shlipse, Kragen und Manchetten ic. empfehle ich in großer Auswahl. Julius Landauer. ZZerMiethungen. 3933) In meinem neuerbauten Hause auf dem Kreuz ist noch ein Familienlogis, bestehend aus vier Zimmern, zwei Cabi- neten, Küche, Speisekammer, abgeschlossenem Vorplatz u. s. w., pr. 1. October zu vermiethen. August Weidig. Glück-Auf! 4080) 10 bis 12 tüchtige Bergarbeiter werden gegen hohen Lohn zum sofortigen Eintritt gesucht. Weilburg a. d. Lahn, den 25. Sept. 1871. I. Sänger, Bergverwalter und Grubenbesitzer. l/i, Vr i/i, % — „ 1857r; Oxhoft, i/2 und 1/4 Ohm 1868r Harmonie Nr. 9 in L X frei von 5 fl. — fr. zu allen möglichen // 27 billigst bei Nedaction, Druck und Verlag der Brühl'scben Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 1859r, 1858r, 30 24 11 11 11 11 Goldbrillen Silberbrillen Stahlbrillen Pincenez Loupen Brauer-, ! au, 11 11 n 11 Vermischte Anzeigen. 4055) Ein ordentliches Mädchen wird für Hausarbeit gesucht bei Siegmund Heichelheim, H. Stock. Seltersweg C- 185. Stehende Geschäftsanzrigcn, die sich den Geschäftsfirmen aller Branchen, Patentinhabern, Aerztcn, Lehrern, Agenten, Importeuren rc. als äußerst nützlich, ja unentbehrlich erwiesen haben, in den gelesenstcn Journalen des In- und Auslandes unter den günstigsten Bedingungen zur Insertion zu bringen, erbietet sich die mit dem Vertrauen der Geschäftswelt im reichsten Maaße beehrte Annoncen-Expedition von G. L. Daube & Comp. in Frankfurt a. M., München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Stutt- 3970) Feinstes Gothaer Schweineschmalz, pr. Pfund 30 fr., empfehlen I. A. Busch Söhne. den Meistbietenden versteiaert. I. Ruttmann i Regenmantel Carl Wenzel - 2/z Vl,< Vr von der Anglo - Swiss Condensed Milk Comp. in CÜ* ), pr- Büchse 33 fr., empfiehlt Emil Fischbach, Seltersweg. 4088) Eine Parthie Pferdcmist ist abzugeben bei Franz Peppler & Comp. beeidigter Ausrufer. Proben werden Dienstag den 10. und Mittwoch den 11. October, Vormittags von 10 bis 12 Uhr, und Nachmittags von 3 bis 5 Uhr, in dem Keller, Langfirafre 25, und bei der Versteigerung verabreicht. — „ 1867r, — „ 1866r, 1/4, Vr Stück 1865r, — Stück 1862r, 4028) Unterzeichnete empfiehlt sich« im Ansbessern und Verändern von 1 allen Arten Pelzwaarcn, sowie auch im Waschen von weißen Pelzgcgen- ständen. — Bestellungen auf^anz neue Garnituren werden auf das Geschmackvollste und Billigste ausgesührt. Katharina Velz, wohnhaft bd Herrn Zimmermann Schmidt, vis-a-vis dem Schützenhof. nach Dr. Jeffrey, sowie andere, empfiehlt ' I. Schellenberg, Universitäts-Instrumentenmacher, (4062) Gießen. Seltersweg. gart, Hamburg, Brüssel und Bern. | Complete Zeitungs - Cataloge gratis und franco Bade-, Zimmer-, Fenster- und ärztliche Thermometer. L0341 Wollene Hemden, Unterjacken, Unterhosen Leibbinden, Socken empfiehlt in relcher V | II Ml V II» Stereoscopcukasten nebst Bildern. Rollbandmaafie von 1—10 Meter messend. Winkel- und Wasserwaagen, sowie Bier-, Brand- wcin- und alle Flusfigkeitswaageu, empfiehlt in großer Auswahl KeilgeboteneS. i Ziegel, vorräthig in der herrschaftlichen Ziegelei zu Lieh. Kreutzer, Rentmeister. der im Winter-Locale. Chr. Lony, Bierbrauerei "1 II Lesegläser, । Lorgnetten, f Feldstecher, $i- Fernrohre, 4Stcl'en Operngucker,' geb. Stein, von Letzterer wegen Geschäfts-! Re Silit* CltOtPCti aufgabe, nachverzeichnete, bestens gehaltene , rx.-e7e e....... Rhein- u. Pfälzer-Weine, als . circa 3/t, Vr, 2/4 Stück 1869r, , 5/i, V- - „ 1868r, Vi - „ 3/i - „ 5/i, V-, „ 2 Flaschenbier: Frankfurter, » 8 fr-, Gießener, ä 6 „ Lichcr, * 6 „ in's Haus geliefert, von Georg Dörr, Kirchenplatz. Z Mein Tuch- und BukSkin-Lager, M billigen und festen Preisen, empfehle bestens. uon ber , Ludwig Lang, >8 Condcigutc Mlch (Schweiz), Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pistor. 4065) Ein mit den nöthigen Vorkenntnissen versehener junger Mann kann in einem hiesigen Fabrikgeschäft als Lehrling eintreten. Selbstgeschriebene Offerten sind bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. Z1078) Zum sofortigcn Jin tritt suchen wir einen tüchtigen Arbeiter, der anch mit einem Pferde umgehen kann. Nattmann & Weidig. 3641) Zum Unterrichtertheilen in der französischen und englischen Sprache erbietet sich Mathilde Pfannmüller. 3994) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wallthor Lit. A. Nr. 152. 4087) Acht Zimmer mit großem abgeschlossenem Vorplatz im HL Stock, sowie Mägdekammer rc. sind zu vermiethen und pr. 15. Februar 1872 zu beziehen. Eine Mansarden-Wohnung ist sogleich zu beziehen. H. Adami, Alicenstraße. 4056) Ein Familienlogis ist im ehemals Möhl'schen Garten an der Schoor zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 3874) Ein großes und ein kleines Familienlogis, sowie ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, zu vermiethen bei Heinrich Sauer, __________________Neuenweg Nr. 134. 4004) Das von Herrn A. Weidig bewohnte Logis in unserem Hause in der Alicenstraße ist anderweit zu vermiethen und sogleich beziehbar; der 3. Stock beziehbar den 1. Dccember. Deibel & Becker. 4068) Ein möblirtes Mansarden-Zimmer nebst Cabinet ist zu vermiethen bei Louis Busch Wittwe. 3989) Seltersberg Lit. E. Nr. 3 ist der mittlere Stock zu vermiethen. 4052) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei _________________Lederhändler Fischer. 4069) Mein an der Hardt gelegener Felsenkeller ist anderweit zu vermiethen L. Busch Wittwe. ^,t6ak^&b^innim/4S ,3ur Haarlemer Mumenswieheln, e* große Bockenheimer Straße als: Hyazinthen, einfache rote gefüllte, Frankfurt a. M., öffentlich an Tulpen, Tazetten, Crocus in den schon den Meistbietenden versteiaert. sten Sorten empfiehlt „ die Handelsgartneret von Seltersweg. Gießen. Gläser in Brillen und Pincenez werden zu jeder Tageszeit emge- 8 V schliffen. ________________________________________________(4047) B Ausgkjchl, um schnell in räumen! 40921 Eine größere Parthie 16/4 Cachemirtücher in bester Qualität, hell- und dnnkelschottisch carcirt, ä 5 fl. 30 fr. und 6 fl pr Stiick, s/j und 10/4 br. weiße ramagirte, gedopte C>arVr- nenftoffe zu 12 fr. pr. Elle und höher, weiße P-quv- und Damast-Bettdecken von 2 fl. 30 fr. au, 6/4 br. Prima Hausmacher-Leine», ä 17 und 18 fr. pr. Elle, ß/4 br. Rein-Leinen und 3/4 Leinen, -'> 15 und 16 fr. pr. Elle, weiße lemene Tafchentüchcr, a 2 fl. 24 fr. pr. Dutzend und höher, schwere baumwollene carrirte Bettzeuge, ä 12 und 14 fr. pr. Elle, sowie sämmtliche altere Damenkloiderftoffe, Mantel rc Moritz Heichelherm, Seltersweg C. 185. 4054) Eine neue eingerichtete Stallung mit Scheuer ist alsbald zu vermiethen bei Bäcker Kuhn, auf dem Kreuz. 4077) Die mittlere Wohnung meines Hauses ist zu vermiethen. Heinr. 54 aess. (4086) Carl Deines, Asterroeg. | Regenmäntel, mit und ohne Capuzen, empfiehlt üi großer Auswahl I. Schellenberg, Gießen. Seltersweg. Milchverkauf. 3992) Im früher Loos - sehen Höfchen, Lit. D. Rr. 218, ist täglich, Bor- ,nittags halb 9 Uhr und Abends 7 Uhr, frische Milch und D i ck m i i ch zu haben._______________ 4084) Eine Parthie Weinfässer, ein Regenfaß, sowie ein Haufen Faßdauben, bin ich Willens aus freier Hand zu verkaufen. E. Pau sch Wittwe. Schützkngkscllsihllst Gießen. 4094) Montag den 2. October findet ein Silberschiefen auf dem Schießstande statt, wozu die Mitglieder freundlichst eingtto den werden. Nichtmitglieder können unter denselben Bedingungen mit die Mitglieder an diesem Gabenschießen Theil nehmen. Schnßkarten sind bei Herrn Chr. Sch ar mann am Kreuz in Empfang zu nehmen.______________________________________ 4060) Hiermit mache ich einem verehelichen Piiblikum die ergebene Anzeige, daß ich die Steinkohleu-Handlung von Her« St. Hillen brand übernommen habe und keinerlei Verände rung in derselben eingetreten ist, mit dem Bemerk,n, daß ick bemüht sein werde, durch gute Maaren meine Kunden auf de- Reellste und Pünktlichste zu bedienen. Bestellungen können bei Herrn Wenzel am Kreuz gemas werden. Meine Wohnung befindet sich an der Klein-Lindener ChaiW neben dem Chauss ehause. August Boling. 4073) Meine Wirtschaft ist von heute an wie 1 st- 6 Der 1 sl. 12 fr Der im IV- Or Die Für Dieselben k Blattes besti zunächst gelkl zu liefern. Mitt. tungs-Aus! v. Holleben Alle bisher an Vewaltungs-8 Berlii , t3u «ne oachdrütk 2W auf di'l iusoveit eise oii ‘‘S einnn und Laudvehri Htfer SumAe i«j dl! jU tf, «Hl im Sntfn Witt lid: j( iil»h SÄ.! ’"lt schreirllde J*» I« d- li '"'»H y Mr, hi '?«« «Otnl 1 ®trn litrnf" 8'8' 'M'« 8 von m