IkNls. ' ,e 3 fc ®W kaufen, 1 Uhr. -schliß. ÜÜth awftl ük j teert, I »ft. Hess. Agenten, ile neu Thaler. ncn Thaler. und billigen Dingungen. - icficrung unter Miltthm g vm 'itfitn, bt. U stellqüdes). dieses Vlatt über wichtige mell wie jene i, hat es die 1 anjunehmm man sagte," maoaganzen nährend des ns zu seiner oahrmd bt- lnterhalmg io^I, als in i und wird n auch als [tb wird die Speditionen rtbition» Mblitttr II irt 1U den der w PretS vtecteljährtg 1 fL 12 fr. mit Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. k scheint täglich, mit AuS. nähme MontagS. Expedition: Lanzleibera Ltt. B. Nr. 1. Mittwoch den 28. Juni 1871. Ml Einladung Mm Abonnement auf den Anzeige- und AmtM'alt für den Kreis Kietzen. N>. S4«. '---K 1 ft lÄrS'ÄÄS8"*' * «•—*** m M M*. j-Mch * -B" *ä* Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben rn i tr t i Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle welche auf den (Siiefipurr m« nV 111 pcn ®tanb gesetzt sind, die Auflage des NZ-t!""'"*• •“ »° S « Die Redaction. Starck. v. b k a n n t m a ch u n g. ............ öiepen, den 27. Jun. 1871. Großherzogliches Kreisamt Gießen. etwa 2500 Stück^wird^ M‘ Demobilmachung der Großherzoglich Hessischen (25.) Division disponibel gewordenen Neit- und Zugpferde (im Ganzen am 26. d. zu Darmstadt, am 3. Juli zu Worms, // 4. n n n 5. // // // // // // 6. ff n ff zwischen 8 und 9 Uhr Vormittags beginnen. 27. 28. 29. ff ft ff ff ff ft Mts. ft ft ft ff ff Heppenheim, Mainz, Gießen, Heppenheim, Mainz, Gießen, Heppenheim, Nieder-Wöllstadt, Babenhausen, Wornis, Nieder-Wöllstadt, Babenhausen, Wörrstadt, Butzbach, Wörrstadt 30. „ „ 3. Juli ......... Coinmandcnr der Grofihcrzoglich Hessischen (25.) Division. 6ITW • « «e ®ie6tn' 26. Juni. Willkomm «»H drs 2. Grosch. Infanterie-Regiments. air tapfercn Ärie9cr' die Ihr heute eiuzieht lorbecr- geschmuckt und im Glanze unsterblichen Ruhmes strahlend in die von s-uch lang ersehnte Heimath, in die nach Euch mit Sehnsucht ver- angende Stadt. Diesen Einzug, unvergeßlich in den Annalen Gießens, d n/ fJnr?>er, groß oder klein, arm oder reich, mit freudigem und dankerfülltem Herzen zu Gott, der Euch wieder froh und munter nach angem blut.g-hc.ßem Kampfe und schweren Gefahren und Entbehrungen Söhne ®“rC" rur/tckführt. Freuet Euch Ihr Eltern, Eure mütb aen trctcn auf, nachdem sie den iiber- S lLi? rS?3t. ^rcuet ^uch Ihr Frauen und Kinder, An Fun e. 7 le'Cber9e9cbcrt- 3°' freuet Euch Alle, denen qleichw b in n glühen kann! Und sehet Ihr flbr wikt eincn vbcr änderen AneThrüne zittern, fl ' was sie bedeutet; aber Ihr wißt auch, daß selbst der wid de? nur bic Seenen des allgemeinen Glückes b bet ""9rme,nen DankeSpflicht erhöhen kann, welche an der Größe der Opfer d,c Größe der Gefahren ermessen kann, welche Ihr heim- tehrenden Helden im Verein mit Euren Brüdern aus Nord und Süd von unserem thcuren Vaterlandc abgewendct habt. Ihr Tapferen zöget von Kampf zu Kampf, von Sieg zu Sieg. Weder Ströme, noch Berge, noch Festungen hielten Euch auf, weder des Winters starker Fros noch der Hunger und Mangel jeglicher Nahrung hielten Euch aus, dem Feinde auf den Leib zu rücken. Die NeujahrStage zu Briare legten Zcugniß davon ab. Den Lohn empfangt Ihr Tapfer» in vollem Maße. Nehmt auch von uns unfern heißesten Dank. Ja Dank Euch tapferen Kriegern! Seid willkommen, Ihr unsere Brüder, unsere Söhne! seid will- kommcn an dem heimischen Herde, dessen heiliges Feuer Ihr vor der Zerstörung geschützt habt; seid willkommen Ihr deutsche Krieger welche Ihr in der Vernichtung des Feindes nicht bloS den Ruhm' des deutschen Volkes von Neuem verherrlicht, sondern ihm seinen fast verloren gegangenen Anspruch, eine Nation zu sein, wicdcrqegcbcn und durch Eure Thatcn seine Verwirklichung gesichert habt; darum nochmals: Willkommen! Diese Reduktion hat sich bei der politischen Gesao-mttage be Gießen, 26. Juni. mii mentarische Thätigkeit derjenigen Elemente, welche die vom ‘ begrüßte Herstellung der deutschen Reicher principiell «nfechten Jedenfalls würde da» deutsche Reich auf einem sehr schwachen Fundamente stehen, wenn er fich vorzugsweise aus die Sympathien der katholischen Eentrnmrparter Ludwig III. von Gotte« Gnaden Großherzog von Hesen und bei Rhein,c. Nach jetzt erfolgter Wiederkehr der Friedens gereicht es Uns zu hoher Genug, thuung, der freiwilligen Opfer zu gedenken, welche die Bevölkerung de« Groß, herroathums ohne Unterschied de« Stande« und Geschlecht«, «ährend de« Kriege«, erfüllt von patriotischer Begeisterung und reinster Menschenliebe, für »ie Pflege der verwundeten und kranken Soldaten, in so rühmlicher Weise gebracht hat. Schon bei dem Beginn de« jetzt beendete» Kriege« hatten der unter de» überall fördernden Protektorate Ihrer Großherzoglich Königlichen Hoheiten de« Prinzen und der Prinzessin Carl von Hessen stehende Hilftverein für die Kranken- yflege und Unterstützung der Soldaten im Felde und in enger Verbindung mit diesem der von Ihrer Königlichen Hoheit der Prinzessin Ludwig »on Hessen selbst. thätig präsidirte Alice-Frauenverei» ihre zweckmäßig organistrte Wirksamkeit, unter Beihilfe »on Zweigvereinen, welche sich in vielen Orten bildeten, im ganze» Laude in'« Leben treten lasse». Beruf«pflegerinne», geistlichen wie weltlichen Stande«, und freiwillige Pflegerinnen boten al«bald ihre Dienste an und widmeten sich der ! Pflege der verwundeten und kranken Krieger mit bewundernrwerther «»«dauer und . Aufopferung. Sanitätteorp«, in verschiedenen Städten de« Lande« gebildet, zogen nach dem Kriegsschauplatz- au« und leisteten dort, mit Bestehung großer Beschwer- den und Gefahren, die ersprießlichsten Dienste. Andere, Männer und Frauen, machten sich die Labung und Stärkung sowohl der zum Kampfe au«ziehenden al« der davon verwundet oder krank zurückkehrenden Soldaten, die Ueberbringung von Liebesgaben an die in Feindesland stehenden Truppen, die Anfertigung der nöthi- gen Gegenstände für die Lazarethe, die Sorge für dir Familien der im Felde stehenden Soldaten persönlich zur Aufgabe, während freiwillige Gaben für alle dies« edlen Zwecke in reichstem Maße «on allen Seiten, selbst au« dem ferne» Au«lande, gespendet wurden. Diese großartige Hilfe hat nicht allein vielen brave» Kriegern da« Leben erhalte» und die Gesundheit wieder gegeben, sondern auch den Baterlandtvertheidigern die tröstliche Ueberzeugung gewahrt, daß auch die in der Heimath Zurückgebliebenen keine Opfer scheuten, um für ihr Wohl »itzuwirke» und für ihre Angehörigen zu sorgen, und hat die« Bewußtsein sicher mit dazu beigetragen, den freudigen Muth der tapferen «rmee zu erhalten und zu beleben und ihr die Kraft zur Ausdauer in »em nun siegreich beendigten Kriege zu verleihen. In voller Anerkennung dieses edlen und patriotischen Wirken- fühlen Wir Un« gedrungen, Allen, welche sich hierbei in der einen oder anderen Weise be- theiligt haben, Unser» Dank hierfür öffentlich auszudrücken. Darmstadt, den 22. Juni 1871. Ludwig. w Darmstadt, 25. Juni. Die heutige „Darmstädter Zeitung" theilt die mit Preutzen abgeschlossene Militärconveution mit. Die Convention wurde am 13. Juni d. I. unterzeichnet. Mit Au-nahme der Formation, bezüglich welcher man in Berlin den diesseits geäußerten Wünschen Concessionen machte, stimmt der In» halt des Actenstücke- mit früheren von uns gemachte» Mittheilunge» überein. Die vier hessischen Infanterie-Regimenter, welche mit den Nummern 115, 116, 117 unt> H8 in den Verband der Neichsarmee eingereiht eintreten, werden beibehalten. Das 1., 3. und 4. hessische Regiment erhalten drei, da- 2. zwei Bataillone in preußischer EtatSstärke. Es ergiebt dieses eine Friedensstärke von 5874 Mann Infanterie. Die zwei Cavallerie-Regimenter zu 5 Escadron- werden 1404 Mani^ fein. Bon den vier Landwehr-Regimentern wird eines sechs, zwei fünf, zwei vier und eines drei Compagnien haben. Die Nummern der Landwehr-Regtmenter sind übereinstimmend mir-denen der Linien - Regimenter. Die Felbartillerie besteht u " n' cc ---. Die Garde - Unter- Bismarck ankleben. „ / ,, r A , .. Was wir aber am meisten bedauern, ist, daß das Schrelben unseres letten; den allmächtigen Staatsmannes vielleicht ganz den entgegengesetzten Erfolg haben wird, den fich derselbe davon versprochen haben mag. Die katholische Porter wird mit erhöhtem Nachdruck über Unterdrückung klagen, sie wird alle Hebel ansetzen, um Unzufriedenheit und Mißtrauen gegen die Politik des Reichskanzlers unter der katholischen Bevölkerung zu erregen, und im Reichstag wird sie in Zukunft jeden- falls an Autorität und Einfluß dadurch nicht verlieren, daß ihre Haltung dte Billigung des Fürsten Bismarck nicht fand. Einwohnerschaft: Hochgeehrtester Herr Bürgermeister! Ich ersuche Sie, dem verebrlichen Gemeinderath, sowie sämmtlichen Bewohnern Darmstadt- für die freundliche Aufnahme, welche den Truppen der Groß- herzoglichen Division bei deren Rückkehr aus dem Feldzug zu Thetl wurde, im Namen der Letzteren meinen Dank zu sagen. Ich war aus das Freudigste bewegt über die herzliche Theilnahme, die alle Bewohner der Residenzstadt für die Truppen an den Tag legten, ich war auf das Angenehmste überrascht von dem festlichen Gewände der Straßen und Häuser — der 21. Juni 1871 wird mir und meinen Untergebenen stets ein Tag der schönsten ,2. di UT Kc ba welche ihr parlamentarisches Vorgehen in Rom gesunken Hat, an Frankenberg gerichteten Schreiben sagt: Erinnerung bleiben. Darmstadt, den 23. Juni 1871. Ludwig, Prinz von Hessen. 'l Darmstadt, 24. Juni. Da« Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 21 ent- hält folgende Cabineitordre, betreffend die freiwillige Hilflthatigkeit im Groß- Festbericht lassen wir morgen foigen. Darmstadt, 24. Juni. Die Großh. Burgermelsterei bringt folgende Dank- saguug Sr. Großh. Hoheit de« Prinzen Ludwig zur Kenntniß der Darmstadter Als ein Bewei« dafür, wie wenig einerseits die Franzosen während de« Kriege« die Genfer Convention geachtet, wie muthig anvererseitt unsere Aerzte in Erfüllung ihrer Pflicht sich dem Feuer be« Feinde« »»«gesetzt haben, kann die officiclle Statistik, über die Verluste an preußischen Aerzte» dienen, nach welcher vieselden di- Zahl von 101 erreichen. E« sind von diesen 6 gefallen, 3 «n ihren Wunden erlegen, 63 wurden durch Schußwaffen verwundet, 25 starben an Krank- beiten (darunter 4 an der Rubr, 8 am Typhus und 1 am Typhus und a» der Ruhr), 2 sind in Folge von Unglücksfällen gestorben. Nichtsdestoweniger sind wir im höchsten Grade erstaunt darüber, daß Fürst i Bismarck die politische Haltung einer parlamentarischen Fraction de« Relchtages i zum Gegenstand internationaler Verhandlungen gemacht und auf diesem Wege aus ■ die Fraktion einen Druck auszuübm »ersucht hat, der un« da« Gefühl gibt, al« I sollten wir von Neuem erleben, was un« die Geschichte schon so oft gezeigt, daß, nämlich große Männer nach mühsam errungenen groß.» Erfolgen ihre Macht miß- brauchen. Fürst Bismarck mochte dem deutschen Kaiser rathen, dem «eit.»ater wegen de« muthmaßlichen Zusammenhänge« der römischen Curie mit den Bestrebun- aea der deutschen CentruarSfraction die moralische Unterstützung zu entziehen, die derselbe bi«her von Berlin au« erhoben, denn darüber wirb doch wohl Niemand im Zweifel sein, daß Cardinal Antonelli nur au« Furcht vor Preußen die Haltung der Ce»trum«fraction mißbilligte. Die römische Curie einzuschuchtern, wäre, wenn e« beabsichtigt gewesen, vollkommen erlaubt; aber eine Fraktion de« deutswen Reichstag« wegen ihrer, jcdenfall« in den Grenzen der Verfassung sich bewegenden, Haltung von oben herab öffentlich zurechtzuweisen, da« steht im unversöhnlichsten Widerspruche mit allen, auch den bescheidensten Auffassungen von den gegenseitigen Beziehungen der gesetzzebenken Gewalten in einem constltntionellen Staate. UediN- gen- darf doch auch nicht verleugnet werden, daß die katholische Fraction, welche auch immer ihre Motive gewesen sein mögen, durch ihre Abstimmungen i« Der letzte» Session in Bezug auf die inneren Fragen der freiheitsichen Entwtcklung manchen Dienst geleistet hat; sie leidet wenigsten« bezüglich der Freiheit der Presse nicht an den kleinlichen Borurtheilen, welche Sr. Durchlaucht dem großen Fürsten Zur Kenntniß und Warnung für alle Mannschaften de« Beurlaubtenstande« läßt der Kaiser und König einen unter« 25. April d. I. ergangenen allerhöchsten Erlaß jetzt zur öffentlichen Kenntniß bringen, in welchem e« heißt: „Ich habe au« einem «orgel-gten kriegsrechtlichen Erkenntnisse ersehen, daß am 23. Juli v. I. von Reservisten au« dem Bezirke de« 2. Bataillon« (Schlimm) 2. Posen'schen Landwehrregiment-, welche zur Completirung de« 2. Posen'schen Infanterieregiment« Rr. 19 bestimmt waren, auf dem Marsche von Schlimm nach Czengin und im letzteren Orte selbst grobe Exceffe und Verbreche» gegen die Ditciplin verübt wor- den sind. E« ist dabei zur ausdrücklichen Verweigerung de« Gehorsam«, thät- kicher Widersetzung, Bedrohung von Vorgesetzten und sogar zur Plünderung, unter Gewaltthätigkeiten an Einwohnern de« eigenen Lande«, gekommen und von meß- reren Reser»isten geradezu Anreiz zum militärischen Aufruhr gegeben worben. In Folge der hieraus stattgehabten kriegsrechtlichen Untersuchung sind durch Erkenntniß vom 20. Januar d. I. nachstehende Mannschaften verurtheilt worden, und zwar:,, - ■■ , ..-,oe ™ (hier folgen zehn Hamen, von Venen »irr „all Anstifter de« Aufruhr« zur Tode«-lau« einer reitende» und fünf Fußbatterien mit ovo Wnn. i Fli-a «nb bi. b« SH.id>b»«9.» |M., «W3* j"i,e Unt-istützung von dies« Partei erhalten würde, die letztere ihm bei allen > die .» a « War., Geleaenheiten zu leihe« vorgab. Es ist vollkommen richtig, was Fürst Bismarck 25. April 18 $ in fernem, in Folge de« Proteste« 6er Centrumssraction gegen die Mißbilligung, Wabre» . welche ihr parlamentarische« Vorgehen in Rom gefunden hat, an d»> t von ™ TageHe'r"dH Wochen werden nur'noch 120,000 Frankenberg S-^teten Schreiben I"' - »Der Varlamcntarflch . f ß d ^F ti^ ^d^ Reduktion hat sich bei der politischen Gesawmtlage be- de« Centrums siel thatsachl.ch in derselbe» Achtung in« G.w.ch , p 1 ® 1 Grunde bewerkstelligen lassen, «eil Frankreich über die Bestim- mentarische Thäi.gke.t derren-ge» Elemente, welche d.vom Papste mit vympaihte ,onv.r Friedens binau« Deutschland ernstlich zu befried.gen strebte. AprilfTInna des deutschen RncheS vnnelpieu «nfechten unv neg ren. mungen vrv u , während des + Das oben erwähnte Schreiben des Fürflen Bismarck an den Reichstags- < abaeordaeten Grafen v.' Frankenberg (freiconservativ) lautet wörtlich: ' „Berlin, den 19. Juni 1871. Ew. Hochgeboren beehre ich mich, aus die von Ihnen unterm 12. d. M. an mich gerichtete gefällige Zuschnst zu erwidern, daß die von Ihnen angeführte Thatsache einer Unterredung des Grafen Tauff- kirchen mit dem Cardinal-StaatSsecretär und einer von Letzterem dabei auSgespro- chene» Mißbilligung des Vergehens der sogenannte» Fraction de- CentrumS begründet ist. Diese Mißbilligung ist mir nicht unerwartet gewesen, da die Kundgebungen, welche Sr. Majestät dem Kaiser nach Herstellung de- deutschen Reiche- von Sr. Heiligkeit dem Papste -ugegaagen waren, jederzeit de» unzweideutigsten Ausdruck der Genugthuung und de- Vertrauen- enthalten hatten. Ich hatte des- halb gehofft, daß die Fraktion, welche sich im Reichstage unter dem Namen be« Gentrum« bildete, in gleichem Sinne zunächst die Befestigung der neuen Institutionen und die Pflege de« inneren Frieden«, auf dem sie beruht, sich zur Aufgabe stellen «erde. Diese Voraussetzung traf nicht zu; der parlamentarische Einfluß der Fraction be« Centrum« fiel, welche« auch die Ansichten der Führer der letzteren sein mögen, thatsächlich in derselben Richtung in’« Gewicht, wie die parlamentarische Thätigkeit der Elemente, welche die von Sr. Heiligkeit dem Papste mit Sympathie begrüßte Herstellung de« deutschen Reiches principiell «nfechten und »egiren. Ich habe von dieser Wahrnehmung die Gesandtschaft de« deutschen Reiche« in Rom unterrichtet, damit sie Gelegenheit habe, fich zu überzeugen, ob die Haltung dieser Partei, welche sich selbst al« den speciellen Verteidiger de« römischen Stuhl« bezeichnet, den Intentionen Sr. Heiligkeit be« Papste« entspreche. Der Cardinal- Staatssekretär hat dem Grafen Tauffkirchen darüber keinen Zweifel gelassen, daß ' die Haltung der Partei an der höchsten geistlichen Stelle der katholischen Kirche nicht gebilligt werde. Den Wortlaut der Aeußerungen Sr. Eminenz bin ich nicht ; berechtigt, ohne specielle Eklaubniß des Herrn Cardinals, wiederzugeben; ich darf s aber hinzufügen, daß Aeußerungen von Vertretern anderer Machte in Rom mir * die Bestätigung geben, daß der Cardinal Antonelli von seiner gegen den Grasen ' Tauffkirchen an«gesprochenen Mißbilligung der Haltung der Centrumspartei auch ~ den persönlichen Gesinnungen Sr. Heiligkeit Ausdruck gegeben habe. gez. v. Bismarck." Gießen , 26. Juni. Der Einzug unsere« 2. Infanterie. Regiment« sand heute unter großem Andrang von hiesigem und fremden Publikum unter Ausschluß »on jeglicher Störung statt. Abend« große Illumination. Emen ausführlichen folgen. . . i°''d^^re ch7'b7a^!d!e'i^al^WaEng"zur Kenntniß der Betheiligte» bringen will. Berlin, den ' — "pi-u 1871. Wilhelm." .„uup.maunu, Während Mitte Mai noch 500,000 Mann deutscher Truppen auf kindlichem den Grasen von Gebiete standen, sind jetzt nur noch 140,000 Mann jenseits der französischen Grenze Df#iP«n' .in® nf >r ■ DamMi mittag« 10 Uvli [jaoii Dt< 3nnfT im WWW litr Ananjen, tü W,sStrinhtilv Inner Katlbruckr 1 niiöii der ßinanj Wübung >!>rer - Berlin, 25 | w btr WM iilien 6taatiti|< Berlin, 2. I (omblnitt itwtjr I . Mißt. Berlin, 2 l lukijr hier be ul Detail« lieht Stettin, 21 ii und lirjen ftd ll au die 9. § ! L'ipjig betrefft sogleich na : A Branffnr ■«•lag den 27.; ttm $antyau(t A EM, 5 di und den G A Paris, x -^onlag, laut 1 ? M der Sla 1 E'Mächtigt, va, ':;D8 gclange un f (et. ' AM, 26 W all tu . a Wri«, ri 12 Hosraitl den 24 ^««ben 1 SrÄ I"*hi st und besteht such ferner aus Eudes Ranvier Ludwigsh.-Bexbach 182 Bremen 3 Wo G. 50/0 M. bteuerf. — rorg-sch.sgen, Kelir Versteigerungen 2028) Rcingchaltcne Ernst Pitthan. die alle iu| dal user - chöafttv 8. 8. 8. 8. Uriu rc. Eeniig' ' Groß- 5rie§es, k. 8. k. 8. Je. 8. k. 8. L 8. k. 8. k. 8. k. 8. Börsennachrichten 26. Juni 1871. im Bc- >e, im chem «nje ,000 f be. ttbit. t )t< |tt in i die velcher ihren Rrtif, u der Galizien 239% h Freitag den 30. Juni und Montag den 3. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, * dem Keßler'schen Hause auf dem ttrsberg gut gehaltene Möbeln, bestehend ^Pha'S, Lommoden, Tischen, Stühlen, ^ars, Schränken, Spiegeln, Gold und N, Glas, Porzellan, Bettwerk, Weiß- . 'iner Standuhr, Haus- und Küchen- aller Art, meistbietend versteigert DtTu k6m, den 23. Juni 1871. In Auftrag: 6 em ml er, Ortsgerichtsma nn. »otten, Hosenträger, Sommeruuter' bofen und Unterjacken, leinene und Papierkraaen, sowie das Neueste in Herrenshl.pse,, und Binden, empfiehlt billigst__yt Kdttrein. (I.173?Ä^n 8*t-.2>- Nr. 161 vor den. Wall- thor ist im dritten Stock ein möblirteS Zimmer zu vermiethen. Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Disconto I Grasversteiqerung. 2729) F/eitag den 30. Juni d. I., Vörmittags 8 Uhr anfangend, Feilgeboteues. 2726) Steinkohlen und Braunkohlen a ^rü.^un9cn und einzelnen Gentnern em- psichlt Emil Pistor. Heugras - Versteigerung. 2717) Künftigen Freitag, den 30. Funi Mittags 12 Uhr, ' ?on den Anneröder Gemeindewiesen das diesjährige Heugras öffentlich versteigert werden. ' D>- Zusammenkunft ist in der Hohlbach. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet. Annerod, am 24. Juni 1871. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Annerod Engelhardt. Maxbahn 124 Bayer. Ostbahn 131% Hess. Ludwigsb.-Aot. 154% Rheiu-Nahebahn-Act. 33% Oberhessen 74 99% 105 96% 93% 87% 104% 118% 94% 95% Der Anfang ist bei Lich an der Straße nach Butzbach. Lich, den 24. Juni 1871. Winheim. n. 21 tut* n Vlvtz* k. k. m. 1. Htr di» int dt« 5i«t!w< :uni oit fen Ai, unter jii Sott, glatt«, i M iter il, i»»1’ griuit, rottn tl< lj»l 106 ttt Mitin 81**1 । für tta du l al4 »« Mt iic" gitjuaitf« , eit W ItkK« Hriil« lu WHu? , rötist ve iül n, ■ * rte -- * r- AÄ! «ti» ’Si* » " 3%% „ — Bayer. 50/0 „ 100% » 4%o/o 1jährige 97% T> 40/0 1jährige 90% Würtemb. 4%% Obi. 96% Baden 4%% Obi. c. K L. 96 Oesterr. tiilberrente 56% n Papierrente 48 Milchverkanf. 2220) In dem früher Loos leben Höfchen, Steil- labt £it. D. Str. 219, ist Ji jeber Tageszeit frisebe Milch, Rabm und Diek- milch zn baden. 'm 12 Hofraithe auf dem Aster- weg, gibt 46% fr. Rente, * palä meistbietend versteigert werden. Men, den 24. Juni 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Sem ml er, Ortsgerichtsmann. Musikwerk und Spieldosen Ämelsstimmem DtandLn' Z^on-Ä--°Kis-?°empfiehtt ' ^»netten, -1—!___Georg Schäfer, Uhrenhandlung. » s b a>Un’k W "unmehr festgestellt, daß die neue französische m'LaL"st?ht'r^^us' ®- ^le-chröber aufgelegt wird. Die Publikation Stettin, 26. Juni. Der Kaiser und der Kronprinz trafen um il Uhr hier tm unb ließen sich die am Sonntag zurückgekehrten Truppen vorstellen. Der Kaiser hielt au dle 9. Compagnie des 2. Regiments, welche von dem Eisenbahnunglück *m”lÄ Ä ««»«. «i, Prioritäten. 3% oster. Stsb.-Prior. 56% 3°/o Öst. s. Lombard 73% 3% Livorneser 32% 5° o Toscaner 51% 5% Elisabeth.-Prior. 78% do. U. Emiss. 76 AnlelieiislooseT- Kurh. 40 Thlr. Loose 65% Nassau 25 IL 38% 4% bayr. Präm.-Anl. 108 Ansbacher 7 fl. 12 4% badische Loose 108 Badische fl. 35 Loose 63% Oestr. fl. 250 v. 1854 76 1858r Prioritätsloose 167 1860r Loose 81% 1864r „ 120% Braunschweiger 18% Stadt Florenz 82% . 1)11 Privattilegraphie ist vollständig wiederhergestellt. "" Rothschild zeigt an, dafe e« mit der Auszahlung der Rente der luvhische» Bodencreditanstalt betraut ist. — Baron Seit Erlanger wird in der |iMnj»el( al« der zukünftige deutsche Generalkonsul bezeichnet. L„ 3u?l\ ,bt Montepin hat der Gesellschaft der drama- None Matjes-.Härinae empfehlen I. A. Busch Söhne. (2371) Preuss. 4 %<% Oblig. 96 Frankf. 3%0/0 Obi. 82 Nass. 4%% Obl. 95% Kurhess. 40/0 „ 86% Gr. Hess. 5% Obl. 102% ^ari™fttfl Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen, in den Gemarkungen Lich, Ober- und Rieder-Bessingen, versteigert werden. Geldsorten. Pr. Cassen-Soh. 1 44%-45% Sachs. „ _ 'b Liv. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 43—46 „ doppelte 9 44—46 Holl. fl. lOSt. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—36 20 Frankenst. 9 24—25 Engi. Sover. 11 55—56 Rass. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28 Vermietbungeu. 2667) Gut möblirte Zimmer vermiethet E. Eichende r g. am Großherzoglichen Hofe dahier eingetroffen. Darmstadt, 26. J«ni. Zu der am Mittwoch den 28. Juni 1871 Nkir a Nnriä ' oß c> " .— mittags 10 Uhr, stattfindenden 93. Sitzung der zweiten Kammer inJh 26' 3uni- - . . Tagesordnung abgegeben: Berathung über 1) die Borlaae (S5rn£hP ° e tnfmeure' glaubt man, da L"" "%'n njen, d>e BeMll,gung der Mehrbaukosten für die Erweiterung der^ Uch» Klem-Stemheim und Hanau zu erbauenden Eisenbahnbrücke über den Ma n .u einer Fah,drucke für Fuhrwerke bekffenb; 3) die Vorlage Großherzogl. Ministe" rium« der Finanzen, die Zulassung ausländischer Handwerker zur gew-rbsteuerfreien Ausübung ihrer Handwerke ,m Großherzoglhum betreffend. ' Jöerlin, 23. Juni. Wie es heitzt, find den bayerischen Neichstagsabgeordneten »on der bayerischen Eta.t-reg.erung, behuf. Rückfahrt -on Berlin, auf de« ba» " rischen Staatseisenbahuen giltige Fahrkarten zugestellt. 9 Berlin, 23. Juni. Dem au« allen Regimentern des deutschen Reichsheeres wmbimrt gepesrnkN Bataillon hat ter Kaiser einen vierzehntägigen, sogenannten flUb Crt^‘ * UnD °en $?aHnf*aften kostenfreie Fahrt in ihre Heimath 2727) Das diesjährige Heugras von den l°ll Freitag den I3U. d. Mts. versteigert werden. Der Anfang ru.DkMlemgen bei Wieseck ist des Morgens ■ U6r >n dem Dorfeld'schen Garten, und zu demjenigen bei der Badenburg des Nachmittags 5 Uhr auf der Badenburg. Wieseck, den 24. Juni 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. bkuqras-Bersteiqeruna. Freitag den 30. Juni, i. . Vormittags 10 Uhr. ^ diesjährige Heugras der Wiesecker wisten bei Wirth Dorfeld öffentlich «grtt werden. den 26. Juni 1871. ----J)r- Jochem, Pfarrer. Donnerstag den 29. d. Mts., 1 RachmlltagS 1 Uhr Bürgermeisterei Pflaster^ l veranschlagt zu 60 fl., »ersteigert fat den 24. Juni 1871. ^R-rzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. Lelegrsphische Depeschen. A Frankfurt a. M., 26. Juni. Die neue französische Anleihe wird am Vietistag den 27. Jun zur Subskription bei dem Bankhause Rothschild dahier und stl dem Bankhause Blerchroder in Berlin aufßelegt. A Ems, 26. 3uni. Die Kaiserin von Rußland ist mit der Grokfürstin Ktlk und den Grobfurste, Sergiu« und Paul nach Bad PeterSthal abgereist. PllUS, 24. 3uni, 11 Uhr Nacht«. Die Pariser Municipalcasse nimmt P^nf,ah' «Kt Kundmachung, alle Zahlungen der verfallenen Coupons « Loose der vtadtanle,he wieder auf. - Die „Semaine financiere" ist zur An- M. ha ?18 ' Cat °6r sn «... t».Wbrt.„,n'7,rb,# " ;.Ä„ " 1 ÄÄÜ*1“ ”* w« °.°.r HCl oht ndei, T n 6 « 1° ■ n* W r.x ihe zu jea eist cd* zu- am .icn [et« . ch tt .kerulls Qi* ü nat in al|i zu ßt Huhc« in Zu ähley rmu? ufu» ya' u ! >nM in W jon* leicht, biej« Frachtfuhrwesen 1642) Ein Logis im zweiten Stock, auf Wunsch auch ganz und ein Mansarden-Logts zu vermiethen-S- seibert. ÄÄS fÄ. ».««.grttitatni, KwslMm ««» di« M Gesellschaft. ,273N Nachricht, daß wir vom 1. Juli d. I. ab ein gemeinschaftliches ___s 1 ■—-----'- Fuhrwesen betreiben und namentlich die Beförderung von \ fTA»* £>YY AS fh PYX O / , k 99 Redactron, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.- Druckerei (Fr- Chr- Pietsch) in Gießen. Dieselben Blattes k zunächst gel zu liefern. T Ist. 12 r im III. £ Frachtgütern von und nach den hiesigen Bahnhöfen unter Garantie übernehmen. Gleichzeitig empfehlen wir unser Chatsenfuhrwerk und be. merken, daß schon jetzt Frachtfahrten aller Art zu mäßigen Preisen pünktlich und schnell besorgt werden Aufträge bittet man bei Chr- JugHardt Hl-, WUithorstraße, Vermischte AZrzeigen. 2731) Mehrere Tüncher und Handlan- aer finden dauernde Beschäftigung bet 0 1 H. Völker, Weißbinder und Lackirer. 2701) Möblirte Zimmer sind zu vermiethen Neustadt Lit. D. Nr- 57. ® Uli bad), '^^"'^peditivn des „Wetterauer Boten." ich mich dahier als Putzmacherin ctablwt habe und bitte um geneigten Zuspruch. M. Mootz, r wohnhaft bei Herrn Bäcker Ranstadt, in der Neustadt. Restauration Lalmstem. 3730) Dienstag den 27. Juni: Illumination und bengalische Beleuchtung. 130 Bergarbeiter werden von der unterzeichneten Grubenver- waltung noch auf ihren Werken zu Ober- Roßbach bei Friedberg emgestellt bet Zusicherung guten Verdienstes. Friedberg, im Ium 1871. ' kann nicht av inmrn Frag ! wthrrn, ] thtt! die frei । Lebens förfcti trennen u. f. I der preußische nur durch ®t fit überall zu »usnehven, |i Mückßoßrn ur Letztere u«i bü Gros W'ch, datz «'n W\fy Partei aus'-1 durch die TI Ulchrilr und Dtdung Die U Mergle beirü "srn, daß de leistet wird, s 2721) Ein gut empfohlenes Mädchen sucht Stelle als Haus- oder Kindermädchen. Näheres bei Wittwe Pfaff, in der Kaplansgasse. des Bäckers Christian Jughardt und I. Blitz zu Gießen. \ 2401) Einem verehrlichen Publikum, insbesondere den hiesigen Einladung zum Abonnetnent auf die HkssstchrnVolksblättcrhKmbkSfeilung) Darmstadt. Preis: vierteljährlich fl. 1. mit Postaufschlag st. 1- 27 fr. * Auflage 4000. Darmstadt, im Juni 1871. x Die Erpedition der Hessischen Volksblatter (Landeszettung.) Feinsten Emmenthalcr-, Schweizer-, Limdurger-, Kräuter- und Rahmkäse, mit und ohne Stanniolverpackung. Feinstes Blüthen- und Weizenmehl aus der Kunstmühle der Herren Franz Peppler L Compagnie. Aalienische und deutsche ^laccaronis, Eicrgemüsenudeln und Suppenteige, geschälte Crbsen, Linsen und Bohnen, feinste Patent-Reis- und Weizenstärke, und erira fein gesiebte Kaffinade. Tafel- und Stearinkerzen in verschiedenen Sorten, von 20 fr. an pr. Pfd., feine Levante- und Zamoica-Badeschwämme. Holländische Vollhäringe, Genueser Sardellen, Salz- und Effiggurkctt, englische Speckbückinge zmn Rohesten, Gothaer Cervelatwurst. t0|1 M in 3«h bei iit ”nb mittleren linb K n2 2733) Heute Dienstag den 27. und Mittwoch den 28. Juni, Abends halb 8 Uhr: Concert der Familie Müller und des Komikers Herrn Bery, bestehend in fünf Damen und drei Herren, im Darmstädter Haus. NB. Donnerstag Abend in der Restauration von Wilhelm Hofmann. 2699) Ein junger Mensch von 15 bis 16 Jahren kann gegen jährlichen Geh alt von 50 bis 70 fl. nebst Kost und Logts Beschäftigung erhalten bei Schmiedmetster Unverzagt. lii2“hb 4 "ch boJS "ich- e;N