65 Sfr, -u® Reffen: 27. Januar. iiM-Mkil- firrn^flr.Mimg cvtzgkilchr ja 6 an. > f f m a n n. SetoeDflg 1 l 11 DL Ö. Ab *ri ro Rwglttbst flün: • nctfl w "lc- LllldienganzS : h 727 besöldert m Lnittgart. $frt;n t« Citem - ’fMnmten Un- ■ ' 4 “«b englisch) » mtt der beide, •}( öai in den Na: • »»d Chemie, ju tung im deutschen Reichstage. Diese Erwägungen, aus welchen de begründete Hoffnung hervorgeht, datz eS gelingen werte, dre VersaffungSentwicklung des neuen Deutschen Reichs von dem Versinken in einen kraftlosen Scheinconstiiutionolismus fern zu halten, werden zugleich auch auf die Wahlen den günstigsten Eil {U{j üben, — in der Zukunft sicher, wir denken aber ein wenig auch schon j-tzt sofort. Die schl-ckie Redensart, dre man seither so ost und fast ncch olter von den politisch Gleichguttigen als von den wegen des Schillerns ibier politischen Traume politisch Verbissenen zu Horen bekam: „WaS hrlit das Wahlen, die Regierung thut ja doch, was sie tfill", diese schlechte Redensart würde j^t, aus die bevorstedenden Reichetagswahlen e.ngewendet, noch viel hinfälliger, fad,nscheiniger und durchsicht'gcr (ein, als jemals bei früheren Wahlen. Der Kaiser hat bei ILbeinainu der Kaiserkrone dem deut- jchrn Volke verbergen, mit Gottes H'lse ein „allzeit Mehrer d.s Deutschen Reichs zu fein, aber nicht an kriegerischen Eroberungen, sondern an den Gütern des Friedens auf dem Gebiete nationaler Wohlfahrt, Freiheit und Gesittung". Die erste Gotteshilfe aber, welche der Kaiser zur Losung dieser Aufgabe bedarf, mutz sich schon bei den Wahlen bewähren. Der bifnlicte Wille ist unwandelbar auf die nationale „Wohlfahrt, Freiheit und Gesittung" gerichtet; wo anders aber soll er über den wahren Inhalt dieser Güter des Friedens, darüber, was |ur die rutsche Nation in Wahrheit „Wohlfahrt, Freiheit und Gesittung" ist, ren zu- reichenden Rath finden, als eben bei den parlamentarisch versammelten freigcwahltcn Vertretern aller Stämme der deutschen Nation? Die deut'che Nation rüstet sich gegenwärtig zu einer Wahlhandlung, wie sic von gleicher Bedeutung und gleichem erhebenden (Suarcchr auf dem Boden unseres Vaterlandes noch nie vorher stattgefunden Hot. Stiebe darum jeder E>nzelne mit aufricht gem deutschen Herzen, sich an (einer Stelle nach Kräften des grvtzen Momentes würdig zu erweisen! Unter den Paketen mit Liebesgaben aller Art, welche nach dem Kriegsschauplatz gesandt wurden, sind viele nicht best.llbar, weil ter Tod den Adressaten hlnweggcrafft hat. Diese unbestellbaren Pakete werden nun, weil bei dem ohnehin rrschwenen Verkehr und ter Inanspruchnahme der Transportmittel ein Zu- lückschicken an den Absender nicht aut durchfühlbar ist, in Gegenwart des Hauptmannes geöffnet. Sobald dem Verderben unterliegende bßiraaren in denselben enthalten sind, werden sie an die Eompagnie verthnIt. In Betriff der KleidungS- stucke ist die Verfügung getroffen, datz diese für ermäßigte Preise an die Mannschaften verkauft, die dafür erhaltenen Beträge aber später an die Angehörigen 'Tn. u.nLtt IU v V Gefundene G e e u st ande : „ „ IM„f.rprP (Krhrfiffpr pinirtP (5llen nofeiueua, ein Kinder-Stola und ein ledernes Kinder-Schuhchen. Ei« WA« werbfn U=uf”eforb" rt fi» binnen 3 Än bei uns ,u meiden. UigenfnUs Meie Gegenstände auf Verlangen an die Finber zurückgegeben oder fpäter ju Gunsten der a"ncnfa’.fe ®"bl(SaHeiifänaer) eine graul.» weiße Hündin (Rattenfänger) und ein weißes Äachtelhünbchen mit weißen Flecken. Zugelaufen: Ern gelbrothes Hündchen (Jtatteniai g ), 0 p ^rotzhereoaliche Polizei-Berwalrung der Provrnzralhauptsladl Gießen. Gießen, den 27. Januar 18,1. D Nover. ______________________ duldet, daß andere ihn leSlosen von seinem natürlichen Mutterboden, von seinen Wählern, d. h von dem ureigenen Geiste der deutschen Natron, so wie derselbe der braten Wählerschaft dcS deutschen Volkes dermalen zum Bewußtsein gekommen ist, wenn er von diesem sich n:cht loslösen läßt, dann braucht er wahr- lich nicht zu fürchten, daß er jemals wieder so demüthigende Erfahrungen zu r/achcn haben konnte, wie sie der ReickStag der Paulekirche 1849 in d>r hohen- zollern'schen KonigSstadt zu machen hatte; der Deutsche Kaiser kann nie daran .enken, den Deutschen Reichstag so fallen zu lassen, wie der König von Preußen vor Annahme ter Kaiserkrone das konnte; die Macht und der Glanz des deutschen Kaisers steht und fällt jetzt mit dem Deutsch n Reichstage, der - wenn nicht das einzige, so doch jedenfalls das hauptsächlichste und allein schlechthin unentbehrliche Band ist, das die seit Jahrhunderten politisch getrennten deutschen Stamme mit dem Deutschen Kaiserthume, dem Symbole ihrer endlich errungenen neuen politischen Einheit, verknüpft. Zumal für unsere sürkcutschen Bruderstamme, für 'diese Franken und Bayern, diese Schwaben und Pfälzer ist der Gehorsam gegrn die neue Krone nicht vermittelt durch angestammte Gefühle, sondern wenn nicht ganz allein, so doch hauptsächlich durch — die Achtung vor dem Gesetze und diff.n lebendigcr Quelle, d. h. vor ihrer eigenen versaffungemäßigen Biitre- 'V\ IL & H*- Die „Köln. Ztg." schreibt über die Wahlen zum deutschen Reichstage: Dor dreiund.wonz'g Jahren schlitt die deutsche Nation zum ersten Male zur Wahl । einer einheitlichen Vertretung. Sie schritt dazu roll juger.dlichcr, noch etwas I iünglinghast unbestimmter Begeisterung. Sie hatte ja, die deutsche Nation^als lreientiich eines in Sprache und Sitte und Gesinnung, in den letzten Menschen altern auf den Gebieten ter Kunst und Wissenschaft zu ihrer eigenen und> tci ganzen freien gibildeten Menschcnwelt innigen Freude die höchste und ctelst, Pro- ducllvität bewahrt; sie erinnerte sich ja, wie sie Jahrhunderte lang auch aus reu Gebieten staatlicher Schöpfungen und Thaten eine überaus ruhmrolle, wo nicki die ruhmvollste Stellung unter den europäischen Rationen eingenommen und batic eben diese Stellung nicht verloren, weil sie eine von Hause aus dürftige Mitgc.bi nationalen fiithcbcn Gehaltes zu rasch aufgebraucht hatte, sondern im Gegcntheil, weil sie den großen Reichthum an tieferem religiösem und politischem ^reiheitS. bedürsnisse nicht so rasch hatte reifen und in staatlichen Ordnungen hatte aus prägen tonnen, wie ihre romanischm Brudernationen; cS stand ihr vor Augin wie sie in wüdergeborencr Einigkeit aus den blutigen Schlachtfeldern von Leipzig unt Bellealliance sich mit treuer Hingebung das heiligste Anrecht errungen batt- auf die Einlösung des ihr von Kalisch aus verpfändeten Fürstenwortes für Her- pcllung eines „einigen deutschen Reicks aus dem ureigenen Geiste ter Ration , wie sie dann von der Metternich'schen RcaetionSpolitik um dies gute Recht detro gen worden und wie jetzt von dem eben daher brausenden Gottesgerichte die treulose Reacticnspolitik so weit gedemüthigt und gebrochen war, daß nun der alh Bundestag selber öffentlich seine Schuld dikannte und jene „als Vertrauensmänner' in feinen Rath berief, die er soeben noch durch seine Mainzer Centrolcomn >ssion als Volkevtriührer (Demagogen) und Hochverräthcr an dem Rechte der Fürsten halte verfolgen lassen — wie sollte sie da nicht voll rosigster Hoffnungen und de- geisterter Zuversicht zur Wahlurne geeilt fein! Allein der schöne Traum der Früh- 1 ngötoge von 1848 war für daSwul ncch ein trügerischer gewesen. Metternich e Nachfolger verdarben das VerfassungSwerk, der erwählte Kaiser sand n-cht den Muth, die Krone aus den Händen der Vertreter des Volkes anzunehmen, und träumte von einem erworbenen „Anrechte", das die Fürsten „freiwillig" — im Einzelnen modificiren, im Ganzen und dem Wesen nach aber anerkennen sollte. Wir triff n Alle noch, welche Antwort auf diese träumerischen Hoffnungen später auS Beegenz erfolgte, und wie diese Antwort zu Olmütz im Namen jenes erwäblr ten Kaisers mit demüthiger Unterweisung hingenommen wurde! Jndeß — Goti sei gedankt! ganz getrogen hat unser Volk seine Hoffnung von 1848 dcnno^ nicht. Seine damaligen Hoffnungen wann doch nur der voraus strahlende Ab' glanz dessen, was tief in seinem Innern als wirksamer nationaler Wille und in so fern auch als schließlich zwingende und unentfliehbare Roihwendigkeit schon vor- Händen war. Jetzt ist cS ans Licht geboren, — und freilich nicht ohne schmerzliche W>hen und nicht ohne Beihülse von Pulver und Eisen. Bregenz und Olmutz sind in Satowa und aus den Schlachtfeldern am Ma ne cassirt worden, und vorii Weißenburger Geieberge und den Spicherer Höhen an der Saar, über Metz und Sedan nach Paris und weiter hat die Nation den Blutpreis von Leipzig und Waterloo noch einmal bezahlt, — wie einst Jakob noch einmal sieben Jahre dienen mußte, bevor er (eine ersehnte und verdiente Rahel wirklich erlangte. Dieses zweite Mal aber wird auch das deutsche Volk sein ersehntes „Reich aus dem ureigenen Geiste der Nation" erlangen, wenn cs nur nicht selber sich untreu wird, — und wir wüßten nicht, weshalb wir das fürchten sollten. Das Parlament, zu welchem wir nächstens wählen sollen, versammelt sich nicht unter der Scheinautorität eines ohnmächtigen Neichsveiweserö; es versammelt sich an dem hvhenzollern'schen Kaiserthrone, — und die Geschicke der rubmvollsteii und macht gsten Dynastie Deutschlands sind gegenwärtig mit der neuen Deutschen Krone und darum auch mit den Geschicken des neuen deutschen Parlaments un ös- lich verknupst. Jetzt ist der Ruhm des einen Theiles auch der Ruhm des^andern, das Gelingen des einen auch das Gelingen des andern und — das edjeittm des einen auch das Scheitern des andern! Das neue Parlament, der Deutsche Ikeichstag — wenn er zusammen ist, wird diesen Umstand zu würdigen wissen. Er wird sofort sühlen, daß er einen ganz anderen Boden unter den Füßen hat, icßener Anzeiger Anzeige- und Amtsötait für den Kreis Kielen 1871 Samstag den 28. Januar rr Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition : Canzleiberg Lit. B- Nr. 1. Brodpreise vom 28. Januar bis /4. Februar 1871, nach eigener Erklärung der Backer: 4 Pfund gemisch.ee Br°d 21 !r. 2 Pfund gemischtes Brub 10'/, h. 4 Pfund R°gg°nbr°d 18 kr. 2 Pfund Roggenbrod 9 kr. . ; Cs io,üte J 3,470,081 Telegin, ßa- Preis rnerteyährig l st. 12 kr. mit BringePlvhn. Durck die Poft bezogen vtntcljährig 1 st. 27 kr. Berste hat sich derselbe an die um einen Passirschein gewendet, von der er ihn natürlich ohne uan, damit den dortigen Telegramm dc Zules Favre ment dauert fi DJtlftr. 3U A Itnl 220 Ack. «2 y 376 8l«r Jh. */» S*/«h % % + SorW SÄ-t gi«"S b'M btiHtnM >u beirachlkN- △ Tournl Mitten, >"rrin rrrhastet vuM Dir DC △ Srößtl ftktibt unterm 2 mit übrigen- bt Mieden, tunte ttr Äönij überlas-" A Sriiüd Wie man vernia taufen, welche |d)eit Renten, sehen. - Die - velche von franj + Sonöon Kavre die Hebei tzimnzS'Delegat abichlägt, werte Napoleon'- Len Negierung könne halten, oder wit lassen wolle. + $mti Telegramm a gende Bedingt Forts. Die gefangen nad beschützen ^ai Die Deutschen sind. Frankre Bedingungen ten. - Ein ( W t'”48i tfn»31 ' \^_3u *46*„ St» inS«„, W' Sm. *8trunfl. NE 9Un9en, q Si filJ. sag'- man stell,. alle HülfSquellen des Landes an ,,5 «7.? ^a6nkn, sugung. . . . ißir hatten drei Monate Zeit, also mehr als nötbia war um eine solide, tüchtige Armee zu bilden, an Elementen fehlte cs nicht, sie btauchleu zusammengezogcn und diSciplinirt zu werden. Man ioq es vor enorme Öhfoiu r tun ’ " uv“,,/v "' ^anoe , ^Srm,eor7diU'’ebehn'T1Ci£ man WCCCr bewaffnen, noch kleiden f 57-.'..^ wurden noch 2,unserer Leute verwundet ^breitete Unordnung und Desorganisation, ohne an Mllltar-Noutine etwas zu verbessern, durch grundlose Absetzungen 2H) Donnerstag b ion,n , Nachni dahiesi Müller W M ®8ent6u . .-Ä’ft “’d""'" »W ,w-• re L Ä "Ä 'S.S-, »,£ VN" ’• . 3« mi"S®'x?“n"hn8,n' fiC trÜf |Elb|i in ben Stimmen der Männer hervor '"denn ^publikamsche Uebcrz.ugung keinem Zweifel unterliegt." Die France weist auf ^upot-Montpa-roux, „jungst noch Collegen und Bundesgenossen Gambe,tos ,m gesetzgebenden Körper", hin und fragt: „Genügen diese SchM ouf Schlag erfolgenden Beurtheilungen der von der Reaieruna ein R'ch'ung noch nicht? Wtr können ein Zeugniß von dem unerbittlichsten Historiker des Kaiserreiches, von Lanfrey, anführen, der die jetzige Reaieruna hfP tmh 7nfrr’ "Es ist Le^tt^ellA^in^n^m ^?rkU"t'frte' ba$ c,n ®ülf ln tcn kritischen Verhältnissen, in denen wir uns letzt befinden, nicht Berufung an die Controle und Theilung der Gewalt in der S ? J??trn‘r‘",ftr t,nlf8L" ■ • • Nicht ohne grausame Ironie kann man an »nn « rPr?ani at°r 7* d'cges, erinnern, den ein Mitglied der Delegation von Parts sich etwas voreilig durch den Enthusiasmus etlicher Souspräfecte i ha, de. egen lassen. Was bedarf es denn mehr? Sollen wir warten bis Alle« oe?- lorcn ist, ehe w.r etnsehen, daß es eine Täuschung war, die Leiiung des Krieaes eurem Avvocaten anzuvertrauen? die Erlabruna ~ - -Hnege® ?.ä. säsr SÄÄÄJftSS’*?5 W5* war*19 *- ' ... S**2Ä,«Sä»**«***•*•* w «wStigwÄ.W®sK ur*"*»"«'"» “ -""••• *-»- SÄ SUL 5 4» KL? SWMWWMWMM «SWWWENSZ Kriegsnachrichten. Befehl des Gencral-Gouve-ncurs von «o,h,inae?voM^ 8c|iern üuf « MZLMS-A.- M-M MMZMMW MMZDW-M- im Beisein unseres Herrn Obersten f r Herren °’ f“7 b'E, B-erdigung Ersatz.Lataillon überwiesen worden sind ottr E L ,78 'V"fP" Ctm MSAWxWDKDSWRNW MIMIWU" WIMMMHW « 8MSWNWMU MWWSWWW Detachement mit eine" reichen Ä " '8 ^"8^"8 bewerkstelligt. Das ganze -- Ma»'kann sagen"" da« Regimen, ^at"s.ine" Schuldt^kech'gecha/'" ’Ä” 1 “«?' ä ... «ss&’Ä r r ftx» ----- WSÄTÄ’i**»A£*“5.fL*«Ä!* Schuß gelhan hatten, griffen zum Geweh^'und Wa7n bk« ganzen Feldzugs kemen franken 4 von 1« und Schwaben 1 von 19 7 8«« °" 24 ' Ober. ' -— SÄ*-e= L^L4L-Sin-ZM- »vorgestkrn ^denl^^nüa/^'l Genugthuung, dem Detachement, welches sich „meinevolle Anerke^nnun"g "für' die^abei"^bewi^esene^Bra» "dem Detachement meinen Dank sage." 0 89 90 fcn' to0*ur l4 Ouzou^fu/Loir^ä^ Ä ± 7 “nfCr?m ^i8tn Catonnementsquar.lw .... WLLtzÄW. ***« “ ä' v“:* ™i"; St. unentwaffneten Nationalgarven beschützen Paris. Deutschland erhält den Elsaß und Lothringen. Die Deutschen besetzen die Champagne, bis die Kriegskosten erstattet sind. Frankreich bestimmt seine eigene Regierunzsform. Diese den dortigen Berathungen Theil nehmen. Versteigerungen DWftr. der OJtlftr. auf 242 der 942 dem 839 Km» falnilidt örr Unweit s Rach einem weiteren 365 1052 903 652 1104 468 809 617 580 472 368 160 249 810 624 914 1212 674 p en berg" nachstehendes Gehölz versteigert werden: 7950 146 304 1565 6 205 740 t «/15 60', 55 142) Täglich frische Kreppeln bei F- Appel Wittwe, Reustadt, am OSwald'schen Garten. Bedingungen werden von französischer Seite für allzu hart gehalten. — Ein anderweitiges Telegramm aus Versailles vom 25. Jan. besagt: Jules Favre erbat einen Geleitschein für Picard und Dorian, damit dieselben sich nach Versailles begeben könnten und an Bemerkt wird, daß sich sämintlicheS Gelände im besten Zustande befindet Giessen, den 24. Januar 1871. Holzversteigerung in der Fürstlichen Obersörsterei Hohensolms. 274) Künftigen Montag, den 30. d. Mts-, soll im District »Hollerberg" und »Lap Die Pfarrgeschäfte für diese Woche (vom 29. Januar bis 4. Februar) besorgt Pfarrer Sandmann. Von den 48 Abgeordneten, welche gegen die Verträge stimmten, hatten 36 am 19. Juli v. I auch gegen den Krieg gestimmt. Gegen den Krieg und für die Vertrage haben 7 Abgeordnete gestimmt, nämlich: Afchcuauer, Bichler, Eder, Hofmann, Radspieler, SeneStrey und Stahl. „ hinter dem Steinbrunnen, dem Stumpsenweg, Acker daselbst, „ vor dem Weiher, an Chaussee, Acker zwischen dem Aulweg und Leihgesterner Weg, Acker am Altenfeld, auf das Bruch, „ am Ohleberg, vor dem Rö- dcrweg, Acker daselbst, Wiese am Sandkauter Weg und Grü- ninger Pfad, Wiese am Altenfeld, vor dem alten Weiher, Acker auf dem Sand, Wiese daselbst, Acker auf der Warthe, aus den Warthweg, Wiese ohnmett des Schäferbrunnens, Acker in der Fichtenau, an der Stetn- kaute, gegen die Hohl. Gießen, den 26. Januar 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. I u g h a r d t. 278) Feldpostbriefe, mit Zigarren und Tabak fertig verpackt, sind stets vor- rätbig bei Georg Dörr, Cigarrenhandlung, am Kirchenplatz. Flur Nr. S/306 Telegramm der „Daily News" aus Versailles vom 25. Jan. hat sich Jules Favre inzwischen nach Paris zurückbezeben. Das Bombardement dauert fort. Frisch bäcker zu Gießen. Sonntag den 29. Januar. Carl Plank in der Wolkengasse, Daniel Rühl am Nathhaus und Christian Jughardt in der Wallthorstraße. hat in so kurzem Zeitraum einen so großen Erfolg auszuweisen, wie das Brnstbonbonv Arabische Gummi Kugeln, bereitet von W. Stnppel in Alpirsbach. Trotz der in großer Anzahl aufgetauchten Nachahmungen behaupten diese Fabrikate ihren guten Ruf und erobern sich von Tag zu Tag mehr und mehr die Gunst des Publikums. Preis: Vt Schachtel 14 fr., */a Schachtel 7 kr Dieses BrustbonbonS ist zu haben in Gießen bei Julius Wallach. 314 Acker am Wismarer Weg, links, Vz2., Vz3. Classe, 250 Acker, auf den Fluthgraben, 3. Classe, '/r Stecken Buchen: u. Eichen-Prügclh., „ Buchen-, Eichen- u. Tannen Stockholz, Wellen dergl. Reisholz, Eichen-Stämme von 6 bis 23 Zoll Durchm. und 15 bis 35 Fuß Länge, mit 2668 Cubikfuß, Tannen-Stämme mit 164 Cubikfuß, Stück Eichen- und Fichten - Wagnerstangen. 277) Donnerstag den 2. Februar d. I, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhausc die ... Conrad Müller Wittwe gehörigen Grundstücke als Eigenthum versteigert werden: Acker im Schlangenzahl, Vz3-, V24. Classe, 376 Acker am Erdkauter Weg, Vz3v Vz4. Classe, 277 Acker in der Lichtenau, am Badenburger Fußpfad. Nuhrkohleu. 233) Ich habe gute Mischkohlen täglich in Wagenladungen ä 200 Etr. abzugeben. Bestellungen erbitte ich an mich oder den Herrn (C. H. tiertor, gr. Galluögasse, zu richten. Frankfurt a. M. <£. Wolfg. Tertor. Telegraphische Depeschen. 4- Bordeaux 25. Jan. Die Regierung verbreitet folgende Nachrichten: In Folge der Weigerung des Grafen Bismarck, einen Geleitschein an Jules Favre, als Virtreter Frankreichs auf der Londoner Eonferenz, zu ertheilen, hat die Regierung beschlossen, alle Beschlüsse der Conserenz, welche an den gegenwärtig bestehenden Vertragen irgend welche Aenderung herbelführen, als nicht vorhanden zu betrachten. △ Tournay, 25. Jan. Der „Courner de l'Escaut" meldet: „Franktireurs tödtcten, in dem Augenblicke, als sie von einer belgischen Grenzbewachungspatrouille verhaftet wurden, zwei Carabiniers bei Meuancy (belgisches Territorium). — Die Nachricht von der Ankunft Favre's in Dover ist noch unbestätigt. △ Brüssel, 26. Im. Der Berliner Correspondent des „Echo du Parlement" schreibt unlerm 23. d.: „Ich habe Ihnen unter Reserve eine Nachricht, welche mir übrigens bestätigt wird. Man sagt, der König habe an die Königin geschrieben, daß die Capitulation von Paris nahe sei. Sobald Paris gefallen, werde der König nach Berlin zurückkchren und den Oberbefehl dem Kronprinzen überlassen." △ Brüssel, 26. Jan. Man schreibt dem „Echo du Parlement" aus Berlin : Wie man vernimmt, befinden sich preußische Agenten in London, um Waffen zu kaufen, welche für Frankreich bestimmt sind. Sie zahlen besser als die französischen Agenten. General AurelleS de Paladine wurde vor Kurzem in London gesehen. — Die Rhede von Cherbourg ist mit deutschen Kriegsschiffen angesüllt, welche von französ. Kreuzern genommen wurden. + London, 25. Jan. Die Times sagt, Graf Bismarck verlange von Jules Favre die Uebergabe von Gesammt-Frankreichs und die Ueberredung der Re- gierungS-Delegation in Bordeaux zur Annahme dieser Uebergabe. Wenn Favre obschlägt, werde Bismarck ihm mittheilen, Eugenie habe gestern mit Zustimmung Napoleon'S Deutschlands Gesammt-Bedingungen angenommcn. Die französische Regierung könne also wählen, ob sie nachgeben und dadurch die Republik erhalten, oder widerstehen und dadurch eine Wiederherstellung des Kaiserthums zulasten wolle. + London, 26. Jan. „Daily Telegraph" bringt folgendes Telegramm ans Versailles vom 24. Jan. : Graf Bismarck hat folgende Bedingungen gestellt: Die preußischen Truppen besetzen die Forts. Die französischen Linientruppen und Mobilgarden gehen Offizielle militärische Nachricht. Versailles., 26. Jan. Die Armee Bourbaki's zieht sich auf Besannen am linken Doubs-Ufer zurück, verfolgt von einzelnen EorpS der Süd-Armee. Der Verlust des Feindes wird bei seiner mißglückten Offensive gegen General von Werder auf mindestens 10,000 Mann geschätzt. Das Elend unter den zurückgebliebenen französischen Verwundeten und Kranken, welche ohne Hülfe nnd Verpflegung zurückgelassen wurden, ist überaus groß. Die übrigen Eorps der vom General von Manteuffel eoinmandirten Süd-Armee hat die rückwärtigen Verbindungen der Bourbaki'schen Armee durch Besetzung von St. Vit, Quengey und des Eisenbahnkuotens von Mouchard unterbrochen. Vor Paris nichts Neues. von Podbielsky. dn Nolrlblüike ** ""»ki -r Ltlkisschra. * 7 Lae Dorf * •<’! h t|f, Dücht tit 1 kl« 6Nr '-Nschailich m Lanz«- ' vcwullkttkll " ' k.s,. t;t ai| |Dti F- ■ • dt sä iia ebtf w- tir feiQtli^e utT't, tri Surfpg aa- iß gkAirn cuf . z : thrybiaant ®or» '! ii! eütm gtsHrhtll, (b ßüd jt|t L r'r z.llz kn ytillkr : 1 b Djtll v'.kklt [ « ÖJgtn - ’71'. mE .... ^.rhktvb dr, । tr vklwißt, *? St «jn "Nk, »kllll man ■ ‘ l,8it tr|t|,te gri(6| Ä in tn •" 3*ii g.ice, “ «"itrtm Sifiti, 9 11 w» I» titnfaOi gefangen nach Deutschland. Die Irina ft, fjrfitl tu . ,-ijra ntjalnn. k.S< iniitt an ihnn I ji-.ijftitn, rtff. tim «c tw stiati- titi i i ' 8’’* vt ntea.l» »'S«*' :i «W r,,',r , Jitfii: 2 S । 3-f re i|ini *-■ 51,1 ?. . I 16 iVA CfF' " 7fflKI 11t tif : ’ ’ne M -d-° i 5-rWf1» ’f® ? ' folgt» c^' ■ •• ^itn «.r '.‘tr, 9,., 10r »an t(r ' 1 ta Srrl i®' ”1' 8/z Gr. Hess. 5% Obi. 101 n „ 4"o n 93V« n n 3«/z0/0 n - Bayer. 5% „ — n 4 7a °/ u 1 jährige 92 „ 40,0 1jährige 86 Würtemb. 4' •> % Obi. 91* 4 Baden 4»/2«/0 Öbl. c. E. L. 91 Oesterr. Silberrente 5 *3/e n Papierrente 47Vz „ ö°/o M. steuert". — Amerik. Bonds 1881r 97V* , . Ih82r 95Vs n , 1885r 95 n w 1887r 95 Spanier, neuest. 3% 3OV4 Aetlen. Oest. Creditact. 2443/< 5'7g östr. F. St. E. B. 364'/« Lombard. Bahn 177'/, Lud wigsh.-Bexbach 1597« Maxbahn 108 l/z Bayer. Ostbahn 124Vs Hess. Ludwigsb.-Act. 133 Alsenz bahn-Actien 85 Oberhessen „ 663/tg Prioritäten. 3u/o öster.Stab.-Prior. 47 30/0 öst. s. Lombard* 73 Vs 3Vo Livorncser 31 Vtz 5°/o Toscaner 50 5u,q Elisabeth.-Prior. 76" , do. 11. Emiss. 81 l, Anlelieiinlooae. Kurh. 40 Thlr. Loose 64> z Nassau 25 fl. 40* > 4°/o bayr. Präm.-Anl. 1067/b Ansbacher 7 fl. 113/< 4% badische Loose 106% Badische fl. 35 Loose 60 Oestr. fl. 250 v. 1854 70-- 4 185Kr Prioritätsloose 154 1860r Loose 78 > 4 1864r n 115 Braunschweiger 167 b Stadt Ma Mixed Mickles. Condenfirte Milch von> der Anglo- Swiss Condensed/ Milk-Comp. in Cham < (Schweiz). Bade-, Fenster- und Pfcrdeschwämme. \ Brünellen, > Tafelmandeln, \ Tafelrosinen. ,«><> S. „Äft'-SSÄK £“Ä Schlotzgafte tft der fttther von Herrn von ' aff” S t. George bewohnte zweite Stock an^ —----------------------------------- derweit zu vermiethen. I 201) Eine Mansarden-Stube nebst Küche Dornieiff und sonstigem Zubehör ist zu vermiethen 290) Ein ordentliches Mädchen, das gut kochen kann, und sich jeder häuslichen Arbeit unterzieht, wird auf Ostern zu miethen gesucht. Seltersweg Lir. C. Nr. 185 im zweiten Stock- Flcchicnkranke und Ärustleidcude heilt Dr. Iochhcim in Darmstadt, Lud- wigsplatz. (6317) 4344) Unterzeichnete empfiehlt sich im Au.sbefsc^n und Verändern von allen Arten Pelzwaaren, sowie auch ! 261) Vier Mansarden-Zimmer nebst Küche und sonstigem Zugehör, zu einem 260) Eine kleine Familienwobnung ist Fawilienlogis sich eignend sind zu ver- in der Katzen st ei n'schen Besitzung zu ver- mtethen und sogleich zu beztehen bet - -■ • - - LourS Moser, Wtrty, 248) Eine Wittwe von gesetztem Alter, s . . v aus anständiger Familie, sucht Stelle als. C-arniturcn werden auf das Gcschmack- Erzieherm bei Kindern oder als Haushäl ' u tcrin in einem kleinen Haushalt. Franco- 8 Illnminations - Lämpchen billigst bet Georg Petri, Neuenweg. 61) Häckselmaschinen, Dickwnrjmühlen, Oelkuchen- brecher der verschiedcusten neuesten Construction, stets vorräthig bei Georg Nenzel tMascdinenfnbrik.) 281) Ein möbliries Zim' er für einen | 285) Zwei Familienlogis mit allen Beau ch zwei Herten ist zu veimietheu. Auch quemlichkeiten sind zu vermiethen in Lit. D. nehme ich fortwährend Soldaten in's Nr. 201.______________________________ Cunrtitr'_________________SUtt 11 । 5U1()J (j.in yogig »an 4 Zimmern, Kucke 188) Ein möblirles Zimmer mit Cabi- und 2 Cabineten ist zu vetmiethen und so- net ist zu vermiethen bei gleich zu beziehen bei Alexander Meyer. CHr. Reiber, am Kreuz. Von Cassel ankommend : Güterzug Personenzng mit Pers.-Bef. Personenzug Schnellzug I. H. 111. CI. 11. HI. CI. I. 11 III. CI. I. 11. 111. CI. Vorm. Nachm. Nachm. Abds. 1121 12H 416 7" Main - Weser - Eisenbahn. Nach Cassel abgehend : Güterzug mit Pers.-Bef. Personenzug Personenzug Schnellzug I, II. 111. Cl. 1. II. III. Cl. 1. 11. 111. Cl. I. II. 111. Cl. Vorm. , Vorm. Nachm. Abds. 88 932 415 728 Nur von Marburg kommend : Gemischter Zug mit Pers.-Bef. I. 11. III. CI. Vorm. 5" Nur bis Marburg gehend : Güterzug mit Pers.-Bef. I. II. III. Cl. Abds. 1113___ Von Frank fu r t ankommend : Güterzug mit Pers.-Bef. Personenzug I. II. 111. CI. I. 11. 111. CI. Vorm. Vorm. 723 9'' Güterzug Güterzug Personenzug Schnellzug mit Pers.-Bef. mit Pers.-Bef. I. II. 111. CI. I. II. 111. CI. I. II. III. CI. I. 11. HL CI. Nachm. Abds. Abds. Abds. 430 720 910 10*3 Nach Frankfurt abgehend : Gemischter Zug Güterzug Güterzug mit Pers.-Bef. mit Pers.-Bef. Personenzug mit Pers.-Bef. I. 11. HL CL I. II. III. Cl. I. 11. 111. Cl. II. 111. CL Vorm. Vorm. Vorm. Nachm. 521 7 1131 17 Personenzug Schnellzug I. II. III. Cl. I. II. III. Cl. Nachm. Abds. 426 7ä9 Von Deutz (Köln) ankommend : Personen zug Personenzug Personenzug I. ILin. IV.CI. I II. HI. IV. Cl. 1.11.111. IV. CI. Vorm. Nachm. Abds. 1 123 3VJ 1035 Köln -Giessener Eisenliakn» Nach Deutz (Köln) abgehend : Personenzug Personenzug Personenzug I. II. III. IV.Cl. I.II. III. IV. Cl. LU. III.IV. Cl. Vorm. Mittags Nachm. 6'5 12 4« Von »Salzschlirf ankommend : Gemischte Züge mit Personen-Beförderung 1. 11. III. Cl. Vorm. Vorm. Abds. 6" 11 is 720 Oherlicssisclie Eisenbahnen. Nach Salzschlirf abgehend : Gemischte Züge mit Personen-Beförderung I. II. LEI. Cl. Vorm. Nachm. Abds. 832 138 745 Von (,i ein Lausen ankommend : Vorm. Nachm, Abds. 1057 4'0 7'5 Nach Gelnhausen abgehend : Vorm. Vorm. Nachm. 710 Hio 415 Nur bis Nidda (Bad {Salzhausen) gehend : Abds. 8 Nur von Nidda (Bud »Salzhausen) kommend : Vorm, 630 Bei dem Ho »«« ^tion her an :8* r '1 Hofen hi, urietfi Kl*“».! Nicht allein M unser Aneg ö dud) boturch, tüß vkihandlungen tie Spptö an tie Waj griff unter iiidiligt: lanN zu vtihinter ringelt hatten; 1 laß tie endliche C ßiiiffe. Auch im , unserlt Mel aber Schlachten nicht gi fiie^ gevönlelt, t \ täuschungen fühlte. Reußen ter ^rieg | tiimüthig zufanillie i ktS glotzen gewki mit bü(tDi Zufami L Kanonen zu tonne schreiten unserer $ W t« Uniiq SiMUajt» ß, i SoltMtilreiuigtn Wjta'i Sri Witn tn&nr, Cffir an tij «I ®«ij(n forte, - iai tß । miHijin hföiu StMMi : *■ > tnj M«, i°ch m(t m fit “irtr i'lftah'N .SS i&.‘hs pucl J le, ■K**'**i5" *. •Sn Redaction, Druck und Verlag der BrÜhl'schcn Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) tn Gießen.