Gjchtmr AnMger Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kielen Sonntag den 27. August Nr. 193 1871 Uhr. Hierauf Gießen, den 26. Angust 1871. 26. August. Die „Straßburger Zeitung" schreibt: und Ge- ver- i> Preis vierteljährig 1 p. 12 ft. mit Sringerlohn. Durch di« Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. neuen Ordnung der Dinge hat man keinen Grund, das Ausscheiden dieser wider« strebenden Elemente zu beklagen. Ganz anders aber gestalten stch die Verhältnisse, wenn Personell, welche bereits officiell die französische Nationalität gewählt baben, nicht wirklich auswandern, sondern in ihrer Eigenschaft als Franzosen fortfahren, sich in dem deutschen Neichslande aufzuhalten. In diesem Falle hat die Regierung ein entscheidendes Wort mitzureden und sie wird nicht damit zuruckhaltcn, wenn das Verweilen solcher angeblicher Ausgewanderter in der Provinz sich als eine Gefährdung der Staatsintereffen erweisen sollte. Sobald Jemand sich als Franzose erklärt hat, ist er in Elsaß-Lothingen ein Fremder. Run hat aber gerade Frankreich durch sein Verfahren gegen die in seinen Grenzen wohnenden Deutschen die bisher unter den civilisirten Nationen angenommene Praxis hinsichtlich ter Behandlung der Fremden umgestoßen und bis zur äußersten Grenze das Princip zur Anwendung gebracht, daß die Fremden lediglich nur geduldet seien und rücksichtslos nach dem discretionären Ermessen der Landesregierung ausgewiesen werden können. Man hat Tausende von Deutschen, die zum Theil ein Menschenalter in Frankreich gelebt und gewirkt hatten, deren Frauen uud Kinder Franzosen waren, in der schonungeloslsten Weise vertrieben, Tausende von Existenzen mit einem Federzuge vernichtet, und in Parts sogar noch den Hohn hinzugefügt, die Vertriebenen mit einer Strafsteuer zu belegen, weil sie nicht anwesend waren. Daß der Krieg oder die lächerliche Beschuldigung der Spionage die Veranlassung zu dieser Maßregel geboten, kommt für die principielle Bedeutung derselben nicht in B tracht, und diese Bedeutung besteht eben darin, daß Frankreich in der schroffsten Weise die precäre und gewissermaßen rechtslose Lage eines Fremden auf seinem Boden dar- gethan hat. Und wie ist gegenwärtig, trotz des Friedensschlusses und trotz des Paragrapben 12 des Friedensvertrageg, die Lage der in Frankreich befindlichen Deutschen? Die Rückkehr ist ihnen zwar gestattet worden, aber der Aufenthalt wird ihnen durch die Schwäche oder Connivenz der Regierung gegenüber dem Dolksfanati-mus so gut wie unmöglich gemacht. Bisher galt in den civilisirten Staaten der Grundsatz, daß der Fremde stch ebenso des Schutzes der Gesetze zu erfreuen hat wie der Einheimische. Nur in halbbaibarischen Ländern, wie im rnuhamedanischen Orient, hielten es die europäischen Staaten für nothig, für ihre Landesangehörigen besondere Garantien gegen die Schwäche oder Böswilligkeit der einheimischen Regierungen zu erwirken. In Frankreich aber stehcn die deutschm Fremden jctzt außerhalb des Schutzes der Gesetze. Selbstverständlich steht cs in dem Ermessen jedes einzelnen Franzosen, ob er einem Deutschen frtundlich entgegen kommen will, ob er ihm Arbeit geben, ihm Waaren abkaufen oder überhaupt Be- Der Regierungs-Eommissär: K e k n l 6. zu üocn, wenn wichtige allgemeine Interessen ins Spiel kommen. Frankreich ge- fällt sich darin, in einer Art von moralischem Kriegszustand mit Deutschland zu vecö.riben. Es duldet die Gründung eines Vereins, der sich offen die „elsässische Befreiungsliga" nennt und dessen Programm unzweideutig darin besteht, den Folgen der Abtretung von Elsaß-Lothringen entgegenzuwtrken und diese Provinz für die geträumte Wiedervereinigung mit Frankreich zu bearbeiten. Nirgendwo finden natürlich diese Umtriebe günstigeren Boden, als bei solchen Elsässern, welche ihre französischen Gesinnungen und ihren Huß gegen Deutschland durch die Wahl der französischen Nationalität offen bekundet haben. Die Regierung kann daher nicht dulden, daß dieses gefährliche Element um sich greife. Es könnte ja möglicher- weife dahin kommen, daß sich in Elsaß-Lothringen ganze Klassen der Bevölkerung befanden, welche als Franzosen außerhalb der Souveränetät des deutschen Reiches ständen und ftaatsgefährliche französische Agitationen unterbielten. Wer sich also sür die französische Nationalität entscheidet, möge wohl sesthalten, daß er von dem Augenblicke an in Elsaß-Lothringen nur noch geduldet ist, und daß die deutsche Regierung gegenüber einer derartigen Auswanderung mit Beibehaltung des Aufent- Halles sich die volle Freiheit ihres Handelns vorbehält." Es geht doch nichts über eine anständige Interpretation! Um den üblen Eindruck zu verwischen, welchen die Theilnahme der Elsässer an der Säkularfeier der Promotion Gölhe'ö an der Straßburger Universität in Paris hervorbrachte, versichert der „Constitutionnel", Straßburg hatte ein Recht, das Iahresfest des großen Dichters zu feiern, denn Schiller sei am 26. August 1792 von der Nationalversammlung wegen seiner Verdienste um die Freiheit zum französischen Bürger ernannt worden. * Erscheint täglich, mit Au» nähme Montags. Expedition: Canzletberg Lit. B. Nr. 1. G"f Luxburg, bisher Präfkkt des Niederelfaß, bat aus eigenem Antriebe diesen Posten aufgegeben. Ob er das Regierungspräsidium in Würzburg wieder übernehmen wird, steht noch dahin. Graf Luxburg ist bekanntlich auch Mitglied des Reichstages, und zwar der liberalen Neichspartei desselben. Die „Neue Freie Presse" schreibt: Während die ungarischen Bischöfe einer noch dem andern sich den Infallibilisten anschließen, wird, nach den Informationen des „Pesthi N iplo", in Kreisen des ungarischen EleruS eine Vereinigung in großartigerem Maßstabe initiirt, deren Zweck es ist, die anti-päpstliche Bewegung zu fördern. Ein Theil agitirt für eine unabhängige Nationalkirche, während Andere in der Sache nicht so weit gehen wollen. Thatsachr aber ist, daß eine solche Vereinigung besteht, in klerikalen Kreisen immer mehr an Umfang gewinnt schon demnächst ein Lebenszeichen von sich geben wird. — ’ - ■ - ' --- --- VI ll. Als Gäste llnp kingclaten die Minister v. Bechloid und ». B cgeieben in Dnrmstndt, Ober- BeftMmsgerr auf deu Gießener Anzeiger LÄLnugl Abonnenten, welche den Anzeiger bet der Erpedition abholen lasten, erhalten denselben für den Monat September zu 20 kr III..................Illi 'l IIHIWI I I SgM—■WHWIIWBU ............ Einladung zur Wahl des Vorstandes der israelitischen Religions-Gemeinde Gießen. Es wird hiermit bekannt gemacht, daß in Gemäßheit des §. 1 der Wahlordnung vom 4. August d. I. die Wahl dreier Mitglieder der israelitischen Religions-Gemeinde Gießen an Stelle der austretenden Herren S. Katzenstein, S. Flörsheim und A. Schlessinger Freitag den 1. September d. I. in dem Nathhause dahier vorgenommen werden soll. Sämmtliche nach §. 2 jener Wahlordnung stimmberechtigte Mitglieder der israelitischen Religions-Gemeinde dahier werden inr Theilnahme an dieser Wahl mit dem Bemerken eingeladen, daß die Abstimmung Vormittags von 9 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr ftittffnhpn wird und daß die austretenden Vorstandsmitglieder wieder wählbar sind. Darmstadt, 24. August. Die Notiz von einem Zusammentreten des meinderaths Dahier, um aus städtischen Mitteln Den von Der zweiten Kammer weigerten Beitrag für das Polytechnikum zu verwilligen, entbehrt jeden Grundes. Fulda, 22. August. Die feierliche Einweihung ter am 31. v. M. errff- neten Bahn Güßen-Fulda (Obcrhejsische Eisenbahn) findet zu Ehren des Groß- Herzogs von Hessen am „Ladw'gstage," am 25. d. M., statt. Dleselbe wird gefeiert vurch eine Fesisahrt von Gießen nach Fulda und durch Festessn in Fulda <*** ,1 39» v . nicht gescheht, beweist eben, daß die Deutschen in Frankreich als außerhalb des .. - - - . . ..Eine nicht geringe Anzahl von Gesetzes stehend angesehen werden. So werden die deutschen Fremden in Frank- Elsaß-Lothringern hat sich auf Grund des Artikels 2 des Frie'enSvertrages für reich behandelt. Daß die deutsche Regierung, um Repressalien zu ergreifen, Den die Beibehaltung Der französischen Nationalität erklärt. Die deutsche Regierung auf ihrem Gebiete sich aufhaltenden Franzosen eine ähnliche rechts- und schutzlose legt diesen Auswanderung-lustigen kein Hinderniß in den Weg; sie üben ein ihnen! Lage bereiten werde, ist nicht zu erwarten. Andererseits aber kann man ihr unter vertragsmäßig gewährtes Recht aus, das respectirt werden wird, und vom Stand-! den obwaltenden Umständen nicht zumutden, gegen diese Fremden zarte Rücksichten punkte der deutschen Politik und mit Rücksicht auf die innere Consolidirung Der zu üben, wenn wichtige allgemeine Interessen ins Spiel kommen. Frankreich ae- Braubach. August: r(k. gesorgt rnib ladet org Len;. WÄ. bn 27.8iN: bcs Ilttlt, ibicm Lngmaß ^n8 unb (?rf.n "3.^ 15 lbb ss an- 1846 -M 15 fr. ^"flitungen ZNL ■ ist d-z aus fem * Duitbar. sowie r Infalt: 1 8ugust: kscck, cbntider. iß gesorgt. ivcibftst jhffrdi, B --•rJiaÖi'X iS (2j2>, ---- 'S fii* 5 % f:l •gf* jU t**1 . ftp» zlehungcn mit ihm unterhalten will. Aber ein anderes ist es, wenn diese Feind- flligkeit gegen Die Deutschen aus dem Privatleben in Die Oeffentlichktit tritt, wenn sie sich organisirt, um allerorts die Interessen und die Ehre der Deutschen zu schädigen, wenn Journale Die zurücklehrenden Deutschen mit Namen auffuhren, um sie dem Haß und Der Verachtung prciSzugeben, wenn sich Vereine bilDen, welche tie Deutschtn Arbeiter in Verruf erklären und die Arbeitgeber durch einen moralischen Terrorismus zwingen, keine Deutschen mehr zu beschäftigen. Wenn die Pariser in dieser Weise gegen die Angehörigen irgend einer französischen Provinz „> MJ, .... UMI|uyil .v.. Ou^u UUu uir^ ye|iei verführen, so würde die Staatsanwaltschaft sofort etnschrciten und zwar auf Grund Die Zahl ter Fesithellnehmenden wird auf 180-200 angegeben ve- Artikels 10 des Gesetzes vom 25. Mai 1822 oder des neuen Artikels 416 ff- Di: Mi-i^: r. Brchiri: u..r v. .n \uarmnurr voer- des Strafgesetzbuches. Daß dies aber gegenwärtig der antideutschen Agitation>präsident v. Möller in (S.iffcl, ferner werden sich bethe.ligen dic Mitglieder de- Ibr IW- ^chwiltagS und h tu ,.„7awcn dieN bis- ;i mit dem 1. sa- - im ynfertigö eröffnens am baldiges Äme iA W ff. rldvklkcr^ --7-7^undM' Derwaltungsrathes, Präsident von Erlanger, Vlcepräsident Fürst Isenburg-Wächtersbach, Graf Solms-Laubach, Baron v. Bethmann, W. v. Erlanger, Königs- Wärter, Geil, Lang, Prinz zu Sachsen-Weimar. Ob der Großherzog von Hessen das Fest mit seiner Gegenwart beehren wird, ist noch unbestimmt. Der Festzug wird um 1 Uhr Mittags hier eintnffen, die Rückfahrt wird um 6 Uhr Abends erfolgen. Die Bewilligung der Kosten für das Fest ist eine derartige, daß dasselbe in großartigster Weise ausgeführt werben kann. Don Gießen aus begleitet den Zug ein MusikcorpS. $0 Fulda 25. August. Der zur Eröffnung der oberhefsischen Bahn veran- staltete Festzug ist um 12 Uhr hier eingetroffen. Die Theilnehmer wurden von den Spitzen unserer Behörden begrüßt. Das große Festbiner findet in der „Walhalla" statt. Die Straßen sind stellenweise beflaggt. Kassel, 24 August. Der Minister des Innern hat die Negierungen ange- wiesen, außer den im Reglement vom Jahre 1835 enthaltenen sanitätS-polizeckichen Vorschriften noch besonders folgende Maßregeln gegen die Cholera den OrtSbe- Hörden dringend zu empfehlen: strengste Überwachung der Wochenmärkte und Verkaufsstellen in Bezug auf unreifes Obst und schlechte Nahrungsmittel, durch- gehende gründliche Desinfektion und Reinigung der Höfe, tägliche Desinfektion und möglichst oftmalige Entleerung aller Aborte, Dunggruben, sowie Reinigung aller Gruben und Plätze, tägliches Ausspülen der Rinnsteine mit Wasser, (wäre auch in Gießen sehr zu wünschen), Ernennung von Commissionen, welche täglich diese Desinfektionen und Reinigungen entweder streng überwachen oder selbst aus- führen; Bereithaltung geeigneter Persönlichkeiten zur Pflege etwaiger an der Cholera Erkrankter und Einrichtung von Lokalen zur Aufnahme der Letzteren; Zusawmentreten der Sanitäts - Commissionen, Beförderung der Einrichtung von Suppenanstalten für die Armen. t Berlin, 23. August. Der Magistrat der Haupt- und Residenzstadt Berlin entwickelt bekanntlich in der Fürsorge für das Wohl der steuerbedrückten Einwohner eine Eigenart, welche bereits zum Kinderspott geworden ist und es zweifelhaft er- scheinen läßt, ob man sich über die naiven Ungeschicklichkeiten der bezopften Väter der Stadt mehr wundern, oder die hauptstädtische Misere, in welche die Welt- weisheit der Herren vom Rathhause die unglücklichen Bewohner der ersten Stadt im deutschen Reiche getrieben, beklagen soll. Der grenzenlose Bureaukratismus und der Buchstabenglaube, der sich überall im städtischen Collegium breit macht und jede freiere zeitgemäße Strömung hemmt, kann natürlich nie zu einem ersprießlichen Resultat führen und wo es sich um eine schnelle Wahrnehmung des öffentlichen Wohles handelt, sieht man denn auch die Herren mit der güldenen Kette schneckenhaft hinterherhinken, um in vollster Consequenz immer erst dann den Brunnen zuzudecken, wenn das Kind, d. h. die Bürgerschaft, darin ertrunken ist. Deshalb wundert man sich hier auch gar nicht, wenn heute der Magistrat cs mit höchster Indignation zurückweist, daß man ihm die menschenfreundliche Absicht imputirte, der zum 1. Oktober finster drohenden Wohnungsnoth schon j^tzt näher getreten zu sein, deshalb erträgt man es als etwas ganz Natürliches, wenn trotz der herannahenden Cholera die Präventivmaßregeln sich noch in embryonischem Zustande befinden und die antediluvianischcn Rinnstein-Ausgüsse durch ihre Mias- men die Atmosphäre so stark vergiften, daß eine entschiedene Gefahr in diesen Zu- ständen liegt. In größtem Maße bewegt aber ist die Einwohnerschaft von Berlin durch die entsetzlichen Details, welche eine hiesige Zeitung über die Verwaltung des städtischen PockenhauseS ans Tageslicht brachte. Prof. Dr. Virchow hat sich als Stadtverordneter dieser skandalösen Affaire angenommen, und ihm ist es wohl mit in erster Reihe zu danken, daß der Magistrat durch die Einleitung einer um- fangreichen Untersuchung dem allgemeinen Schrei der Entrüstung gerecht zu werden sich bemüht. Und hierbei werden - leider — die Anklagen gegen die Verwal- tung des PockenhauseS nicht nur in allen Stücken bestätigt, sondern die Aussagen der Vernommenen geben noch so viel neues Material, baß man kaum für möglich halten sollte, wie dergleichen Zustände in der deutschen Kaiserstadt Berlin im Jahre 1871 möglich sind. Nach übereinstimmenden Aussagen hielt sich der einzige consultirenbe Arzt täglich höchstens eine halbe Stünde in dem mit durch- schnittlich 400 Kranken belegten Lazareth aus; die ReconvaleScenten bekamen den Arzt für gewöhnlich nach ihrer Entfernung aus dem Saale der Schwerkranken nicht mehr zu sehen. Die empörende Behandlung der Schwerkranken mit Zwangs- jacke und Leibgurten wird von allen Vernommenen bestätigt. „Wurde in unserem Saale Jemand des Nachts eingefchnallt — so sagt einer der Zeugen aus — was allerdings fast jede Nacht geschah, damit der Wärter im anstoßenden Zimmer seine Ruhe hatte, dann war eS mit dem Schlafen vorbei; kein Mensch kannte vor dem Gewimmer des Unglücklichen ein Auge zumachen. — Die Einrichtung des Locals wird in drastischer Weise geschildert. In dem Pcckenhause, das mehr als jedes andere Lazareth der frischen, gesunden Luft und der Reinlichkeit bedarf, gehört Wasser gewissermaßen zu den Luxusartikeln, weil die Kosten für Einführung der Wasserleitung gescheut wurden. Aus demselben Grunde erklärt sich das Fehlen von KlosetS in den Sälen der Schwerkranken und auf den Fluren. Der Abort befindet sich aus dem Hofe und wem die Promenade bis dahin unmöglich ist, der ist auf das Nachtgeschirr unter feinem Bette angewiesen, das nun höchst selten und auch dann nur unter bezüglichen Redensarten der Wärter geleert wird. Während der Nacht sind die Kranken in sämmtlichen Sälen auf einen mitten im Zimmer stehenden Eimer angewiesen. In einer Nacht stellte sich ein vermehrtes Bedürfniß heraus, uns der Ueberfluß des Eimers verbreitete sich in einer pestilenzischen Rlnne durch das Zimmer. Der Wärter wußte sich aber zu helfen, er erschien Morgens mit einem leeren Eimer, nahm den Kaffeetopf von dem nächsten Krankenbette, schöpfte mit diesem unter pöbelhaftem Schimpfen über die „Schweinerei" den Unrath über, schwengte den Topf nothdürftig mit Wasser aus und Nachmittags erhielt derselbe Kranke in demselben Topf feinen Kaffee. — Fast unglaublich klingt es, und dennoch ist es, wie alles Vorstehende actenmäßig con- statrrt, daß im ganzen Pockenlazareth nur eine einzige Diät verabfolgt wird, daß die im heftigsten Delirium Liegenden zu M ttag ebenso gut ihre Kohlrüben bekamen , wie die ReconvaleScenten, man sollte eS kaum glauben, daß in einer Krankenanstalt unter der Aegide des HauSoaterS ein Kalefactor umhergeht, um die Wünsche der Kranken nach kräftigerer Nahrung, nämlich auf eigene Kosten, zu befriedigen. Das erklärt sich nur aus der nach jeder Richtung hin unzureichenden Verpflegung, obwohl jeder Kranke pro Tag 15 Sgr. Kur- und Verpflegungskosten zu zahlen hat, vie nach der Entlassung mit unnachsichtiger Strenge eingezogen werden. Eines Tages wurde mit der Einsammlung dieses privaten Verpflegungszuschusses ein Sträfling der Stadtvoigtei beauftragt, der mit dem Gelde entwich und den Kranken das Nachsehen ließ. Alles das ist nur möglich dadurch, daß die Hofpitaalen durch die ReconvaleScenten von jeder Verbindung mit der Außenwelt abgeschnitten sind; mit ihren Verwandten und Freunden können fie nur brieflich communiciren und was letztere ihnen an Lebensmitteln re. zustellen wollen, muß durch die Hand des Hausvaters gehen, der sich selbstverständlich nur gegen Entgeld zu diesem Liebesdienst bereit finden läßt. — Befragt, warum fie gegen eine so abnorme Verwaltung nicht sofort Widerspruch erhoben, erklärte die größere Anzahl der Vernommenen, daß sie dadurch ihr LooS nur noch verschlechtert haben würden; Thatsache fei ja, daß die Folge eines solchen Protestes die mehr- tägige Refüsirung der Gaben seitens der Verwandten durch den Hausvater gewesen sei. — Bemerkenswerth ist, daß viele der Vernommenen die Schuld der Wärter mit der Aussage zu mildern suchen, nicht diese, sondern die Verwaltung im Allgemeinen trage die Verantwortung für die schlechte Behandlung der Pocken- hauS-Hospitanten, denn es sei eben nicht möglich, daß 40 Wärter, auf Tag und Nacht vertheilt, den gerechten Wünschen der durchschnittlich 400 Köpfe starken Belegschaft nachkommen können. — Der Magistrat wird demnach aus der Untersuchung nicht besonderen Vortheil ziehen und die Provinzen werden mit Fingern auf die „Stadt der Intelligenz" zeigen, in deren Mauern sich ein osficieller Act moderner Barbarei abspielen darf, die an die verwildertsten Gegenden Kaschubiens oder der Walachei erinnert. t Berlin, 24. August. Um den Reigen der Arbeitseinstellungen zu erweitern , wollen auch die Schornsteinfeger und die Waschweiber striken. Letztere beabsichtigen dadurch, die ihnen neben der Beköstigung gewahrte durchschnittliche Löhnung von 15—20 Sgr. aus 20—25 Sgr. täglich zu erhöhen, die Schorn- steinfeger dagegen verlangen die Aufhebung der vor wenigen Jahren auf auSdrück- liches Begehren gewährte Gewerbefreiheit und die Wiedereinführung der Zwangs- kehrbezirke. — Wie sich doch die Zeiten ändern. Der „D. R.-A." publizirt die Ernennung des bisherigen Geschäftsträgers und Generalkonsuls für die Republik Mexiko, Legationörath Dr. v. Schloezer, zum außerordenllichen Gesandten und bevollmächtigten Minister des deutschen Reiches bei den Vereinigten Staaten von Amerika. Der frühere Gesandte, Frhr. v. Gerolt, ist bekanntlich zur Disposition gestellt. Berlin, 24. August. Cholerafälle sind bereits vier in Berlin constatirt worden, von denen zwei einen tödtlichen Ausgang hatten. — Auch in Elbing iß ; jetzt die Cholera ausgebrochen. Nach dem lrtzten Königsberger Cholerabericht sind am 22. August beim Polizeipräsidium angemeldet: erkrankt 90 und gestorben 44 Personen. — Am 18. August, dem Jahrestag der Schlacht von Gravelotte, hat der Kaiser in Gastein ein großes Militär-Avancement vollzogen. Wir entnehmen demselben u. A. die Beförderung des Prinzen Ludwig von Hessen und des Commandanten von Frankfurt a. M., Generalmajor v. Rauch, zu Generallieutenants. Potsdam, 24. August. Das deutsche Kronprinzenpaar ist heute morgen ?i/2 Hör hier eingetroffen. Speyer, 23. August. Der hiesige „Anz." meldet, daß Herr v. Pfeufer gestern Abend sich auf seinen neuen Posten nach München begeben hat. Der Stadtrath hat denselben gestern noch zum Ehrenbürger ernannt. Zur Verherrlichung seines Weggangs war die Hauptstraße prächtig illuminirt. Straßburg, 23. August. Aus Mühlhausen erfährt die „Straßb. Ztg.", daß der neue Municipalrath installirt ist und Herr Rentner Schön die provisorische Führung der städtischen Verwaltung übernommen hat. Paris, 25. August. Nach seiner Rede in der gestrigen Sitzung der Nationalversammlung begab sich Thiers in ein an den Sitzungssaal grenzendes Zimmer, , um seine Demission schriftlich zu geben; er wurde jedoch hieran von mehreren De- putirten gehindert. Heute herrscht noch eine ziemlich bedeutende Erregtheit in den parlamentarischen Kreisen. Die Mehrzahl der Deputirten aller Parteien find von versöhnlichen Entschlüssen beseelt und entschlossen, die Erneuerung ähnlicher Zwischenfälle zu vermeiden. In Bezug auf die Prorogationsfrage ist fast eine vollständige Uebereinstimmung erzielt. — Wie die „Agence Havas" meldet, wird Herr v. Arnim morgen in Versailles erwartet, um die Verhandlungen über die Zahlung der Kriegskosten und die Räumung der vier an Paris gränzenden Departements dort wieder aufzunchmen. Man hofft, daß die Räumung Ende dieses Monats erfolgt. Das Gerücht von Unruhen in Lyon wird dementirt. Paris, 25. August. Die meisten Journale bedauern übereinstimmend die gestrigen Vorfälle in der Nationalversammlung. Ein Versailler Artikel diS „Journal des Debats" beklagt, daß Thiers nicht sofort zu Anfang der Sitzung erklärt habe, die Regierung acceptire das Amendement Ducrot'S, da alsdann eir< Verständigung mit der Majorität leicht gewesen wäre. Aufruf. Die großen Erinnerungstage kehren einer nach dem andern wieder. Wr durchleben von neuem die gewaltige Zeit, von neuem werden die Herzen tief bewegt; der Siegesjubel drängt sich in die Tagesarbeit hinein, und die (Srinneruti) an die lieben Todten eilt hinaus, mit frischen Kränzen die Gräber der Helden jii schmücken. Wie könnte es auch anders sein! Furchtbar war der Kampf—blutig aber herrlich der Steg — ruhmvoll Cer Friede. „Für solche Barmherzigkeit deL Herrn zu danken und das neu geschenkte Gut des Friedens in aufrichtigem urv demüthigem Geiste zu Seines Namens Ehre zu pflegen, ist unsere gemeinsave Aufgabe." So lautete unseres Kaisers Wort. Jeder, der unser Vaterland lieb!, ist verpflichtet zur Mitarbeit an ihrer Losung. Dazu gehört gewißlich die arS freiem Antriebe unserer Nation hervorgehende Einführung eines alljährlich wieder- kehrenden „wahren Volksfestes zum Andenken an vie Großthaten des letzten Kriegs und die Wiederausrichtung des deutschen Reiches", wie es unserem theuern Kaisir „eine ungemeine Bcfriedigung gewähren" würde. Schon das Alterthum kann« die Bedeutung solcher Feste und pflegte fie; wir Alle sind davon überzeugt. Ab« keine Zersplitterung! An demselben Tage ein großes nationales Volksfest zrr Nährung des Feuers der Liebe zum Vaterlanve, des Geistes der Einheit und d« Kraft. Nord und Süd reichte sich die Bruderhand zum Riesenkampfe, ganz Deutschland stand da, schlug drein wie ein Mann. All-Deutschland sei nun anh eins in seiner Freude, in seinem Dank! Die Stimmung neigt immer mehr zur Mahl des 2. Septembers hl". Entscheiden wird uns Alle für diesen Tag. Alljährlich brause an diesem Tage Sieges- und Dankesjubel durch alle Gauen unseres Vaterlandes, auf daß jtotc Deutsche sich sagen kann: Heute feiern mit mir alle Millionen im deutschen Later- lande, Alle reichen mir die Bruderhand, und Alle geloben: „Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, In keiner Noth uns trennen und Gefahr!" llt» i« v> Ä («Ml« ° »litt» so groß- bürgere SartR Wlbc Bisaiai tionsge Wilh. berg- berg, bauinfv Dr. d in Sie Dieyev in Bo 1. D. W. 2 8M germi Flkihi Regie, Koble, Haupt Erlang Direkt, Münß< staldire und D E. unl Ärüger Geh. 3 bürgen Äeuw! im Are CoH, Prov.-t Dötipr Rlhin (Lade, in Me v. Cai ?rvi. Spätr Stich butt, M Title Obe, Dr. Frese ~3a Alz und ( Ker Laug, ^uhmachei «s. liegt Der Bet New d°98) Im ‘p fe »3*- L'ä-rm Ä mA me «paar iß heule mcijr. ■fcfiqt * *.•**'«85 l1,ClM8 Ur $ J( ®«tn, Ogf ha jn> »! *“1 Hi Ä’’i( |1a"" Jlt tir U« "-7°" ■« * ofStiiOtr z„ ^‘«tilMungtg |le, s Mtit tuiihMM J di! G,.. Jabren au| ouih?»; «W««8 d-I 3:;y. I ^nz^EWsWM } '"'6 .Ir ’■ t tu timit- I fiiim @Nlt, 8i|i. I ei io Lrrlill ccnjtatn: $ - - Loch in W,z1 iijitayr Eh-llrahmr' i rfroih 90 nnt geßcrbc I r-Ia-t von törMlttn, | 3i KOjty-n. Wie pj. j .Vrij von ftfm m: r r. Siucch, zu iSaee-^- &*jsi . if 17'1,14 < -sA I <.A-M »’S-j :KF M« t, uf Herr v. 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Bachem, Oberbürgermeister in Köln. Dr. Ball, Consistorialrath in Coblenz. Wilhelm Bartels in Gütersloh. Bayer, Regierungs- und Schulrath in Wiesbaden. Willibald Bcyschlag, Dr. und Prof, der Theologie in Halle. Graf von Bismarck-Bohlen, Civilgouverncur in Straßburg, von Blomberg, Appella- tionsgerichtörath in Münster. Bluhme, Geh. Jastizrath und Prof, in Bonn. Wily. Busch jun. in M.-Gladbach. Buschmann, Corsistorialrath in Arnsberg. von Cölln, Pastor in Breslau. Cd. Colsman, Kaufmann in Langenberg. W. Colsman Fr. Sohn, Kaufmann in Langenberg. Cuno, Oder- bauinsvector in Düffeldorf. H. Cuno, königl. Kreisbaumeister in Neuenahr. Dr. H. von Dechen, Wirkt. Geh. Rath in Bonn. G. Deetjen, Kaufmann in Siegen. Hermann Delius, Commerzienrath in Biclifelv. Freiherr von Diepenbroick-Grüter, Constistorialrath in Münster. Freiherr von Diergardt in Bonn. Dr. A. Döring, Director des Gymnasiums und der Realschule I O. in Dortmund. Freiherr von Dörnberg, königl. Landrath in Siegen. W. Dörr, Rentner in Elberfeld. Jnspector Dr. Fabri in Barmen. F. A. Feldhoff, Kaufmann in Langenberg. Dr. Karl Frommann, II. Director des german. Museums in Nürnberg. Dr. Füllner, Schuldircctor in Gotha. Freiherr v. d. Goltz, Landrath in Mettmann. Dr. I. W. Grashof, Geh. Regierungs- und Schulraty in Köln. Oberpofldirector Hardtmann in Koblenz. Henrich, Regierungs- und Schulrath in Koblenz. G. Hermann, Hauptmann a. D. in Langenberg. Dr. Herzog, Professor der Theologie in Erlangen. L. Hildebrandt, Seminarvircctor in Mörs. Dr. R. Hoche, Direktor des Gymnasiums zu Elberfeld. Hohenthal, Militäroberpsarrer in Münster. Huyffen, evang. Pfarrer in Kreuznach. Dr. O. Jager, Gymnasialdirector in Köln. Oberregierungsrath Illing in Koblenz. Keller, Major und Dom.-Rath a. D. in Essen. Klasing, Stadtverordneter in Bielefeld. E. und W. Klemm in Eckernförde. E. Krieger, Kaufmann in Koblenz. Krüger, Pfr. in Langenberg. Ant. Lambertz Ehr. Sohn in M.-Gladbach. Geh. Regierungsrath Dr. Landsermann in Koblenz. Dr. Lischke, Oberbürgermeister von Elberfeld. Ludwig, Dirigent der Pfarrschulen in Koblenz. Meumann, Pfr. in Langenberg. Karl Metz (Vater), Fabrikant in Freiburg im Breisgau. Dr. Mühlhäusser, Pfarrer in Wilferdingen (Baden). Natarp, Consistorialrath und Pfarrer in Düsseldorf. Rieden, Präses der rhein. Prov.-Synode in Koblenz. von Pommer-Esche, Wirk!. Geh. Rath und Odcrpräsioent der Rheinprovinz in Koblenz. Director Dr. Ranke in Berlin. R'chter, Postrath a. D. in Münster. Geh. Rath Dr. Roller in Jllenau (Baden). Consistorialrath Roßhof in Aachen. Rothe, Regierungspräsident in Merseburg. Schell, Bürgermeister in Gütersloh. Dr. Julius Schnorr v. Carolsfeld in Dresden. I. W. Sieveking, Senatssecretär in Hamburg. Prof. K. Simrock in Bonn. Dr. Smend, Consistorialrath in Münster. Später, Kaufmann in Koblenz. Lebr. Stein, Kaufmann in Langenberg. Stiehl, Regierungs- und Schulrath in Koblenz. Strosser, Strafanstalt-- director in Herford. Professor v. Sybel in Bonn. Thilo, Strafanstaltsgeistlicher in Münster. Theodor Tiemann, Beigeordneter in Bielefeld. Ph Tielemann, Kaufmann in Koblenz. Dr. Weiß, Professor in Kiel. Dr. Weiß, Oberconsistorialrath in Königsberg i. Pr. Werner, Pfr. in Langenbeig Dr. Wiesmann, Generalsuperintenbent in Münster. Otto Wirth und Otto Frese in Hamburg. Woepke, Conflstorial-, Regierungs- und Schulrath in Magdeburg. ..... Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadl Gießen, a. Evangelische Gemeinde. K o p u l i r t e. Den 20. August. August Lang, heimathberechtigt zu Haardt in der bäurischen Pfalz und Schuhmacher dahier, des verstorbenen Bürgers und Winzers zu Haardt, Peter Lang, ehelicher Sohn; und Susanne Hanitsch, des verstorbenen Burgers und Schuhmachers zu Alsfeld, Andreas Hanitsch, eheliche Tochter. Getaufte Den 19. August. Dem Bürger zu Trohe und Schneider dahier, Karl Rübenkönig, ein Sohn, Ernst Philipp, geboren den 16. Mai. Den 20. August. Dem verstorbenen Bürger und Küfer, Georg Martin Karl Andreas Weidig, ein Sohn, Georg Ludwig, geboren den 20. August. Denselben. Dem Bürger und Schriftsetzer, Adolf Belz, eine Tochter, Elisabeth Christiane, geboren den 15. Juli. Denselben. Dem Bürger zu Beuern und Schlosser auf der Cöln-Gießener Bahn dahier, Johann Georg Heller, eine Tochter, Johanne Louise, geboren den 1. August. Beerdigte. Den 11. August. Karoline Magarethe Franziska Philippine Heß, geborene Kempff, Wittwe des verstorbenen Großh. Hofgerichtsadvocaten, Friedrich Heß, alt 65 I. 3 M. 23 T-, gestorben den 10. August. Den 19. Augu st. Elisabeth Marie Louise Jahres, des Bürgers zu Daubringen und Handarbeiters dahier, Ludwig Jahres, eheliche Tochter, alt 1 I. 2 M. 22 T., gestorben den 18. August. Den 21. August. Georg Ludwig Weidig, des verstorbenen Bürgers und Küfers, Georg Martin Karl Andreas Weidig, ehelicher Sohn, alt 7 St., gestorben den 20. August. Den 22. August. Max Göbler, des Bürgers zu Wetzlar und Taglöhners dahier, Christian Göbler, ehelicher Sohn, alt 3 M- 11 T., gestorben den 21. August. Den 23. August. Johann Philipp Ludwig Dechert, Bürger und Schneidermeister dahier, alt 49 I. 7 M- 6 T-, gestorben den 21. August. Denselben. Julie Johanna Brühl, des Bürgers und Sattlermeisters, August Brühl, eheliche Tochter, alt 1 M, gestorben den 22 August. Den 24. August. August Karl Seibert, des Bürgers zu Hungen und Werkmeisters auf der Main-Weserbahn dahier, Heinrich Seibert, ehelicher Sohn, alt 10 I. 9 M- 17 T-, gestorben den 24. August. Den 25. August. Johanna Louise Margarethe Karoline Marie Wilhelmine Eckstein, des Großh. Hofgerichtsadvocaten, Dr. Franz Eckstein, eheliche ledige Tochter, alt 25 I. 7 M, gestorben den 23. August. b. Katholische Gemeinde. Nichts angemeldet. Bärccunachrichten. 25. Argust 1871. Aetlen. Oeat. Creditaot. 278 l g 50/0 öatr. F. St. E. B. 371% Lombard. Bahn 173% Ladwigah.-Bex.baeh 189% Maxbahn 135 Bayer. Ostbahn 133 Eleas. Ludwigsb.-Act. 156 Rhein-Nahebahn-Act. 40 Oberhessen „ 791 0 Wesiisei. Amsterdam k. S. 99% Augsburg k. S. 99% Berlin k. 8. 105 Bremen k. S. 96 Brüssel k. S. 92% Hamburg k. S. 87 Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 117% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 92% Wien k. 8. 96% ditto m. 8. — ditto 1. 8. — Dis conto 3%% G. Preuss. 4%% Oblig. 99 Frankf. 3%% Obi. 83% Nasa. 4%o q Obi. 98% Kurhesa. 4% „ 92% Gr. Hess. 5% Obi. 103 » n 40/0 n 95% , „ 3%% n - Bayer. 5% „ 100% « 4%0/0 1jährige 99% n 40/o 1jährige 93% Würtemb. A1/z% Obi. 99 Baden 4%% Obi. 0. E. L. 99 Oosterr. Silberrente 57% n Papierrente 49 n 5°/o M. ateuerf. — Amerik. Bonds 1881r 101 % n „ M2r 96% „ „ 1885r 96% n n 1887r 97 Spanier, neueat. 3% 31% Prioritäten. 3% öster. Stsb.-Prior. 58>/4 3°/0 öst. s. Lombard 74% 3°/0 Livorneser 35 5% Toacaner 54 5% Elisabcth.-Prior. 78% do. II. Emisa. 83% Geldaorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58%—59% Pistolen . . 9 38—40 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. 108t. 9 55—57 Ducaten . . 5 36—38 20 Frankenst. 9 18%—19% Engi. Sover. 11 48—50 Kuss. Lmper. 9 38—40 Dollar in Gold 2 25—26 Anleheiisloose. Karh. 40 Thlr. Loose 67 Nassau 25 ft 41 4% bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbacher 7 fl. 11% 40/0 badische Loose 111 % Badische fl. 35 Loose 70% Oestr. fl. 250 v. 1854 77 1858r Prioritätsloose 176 1860r Loose 86 1864r n 137 Braunschweiger 18% Stadt Florenz 83% Aetlen. Frankf. Bank 139>/r Frankf. Vereins-Kasse 110 Darmat. Bankaot. 386% Wien Barkactien 741 Galizien 242% befördert prompt in sämmtlichc deutsche und ausländische Zeitungen, Lokalblätter und Fach-Zeitschriften mit 5—23% Kosten-Ersparniß die Annoncen-Expedition von C. Schlotte in Bremen. Altgemet n erA « ; eiger« Versteigerungen Versteigerung von Utensilien. 70 fl. 25 fr- veranschlagt zu 52 23 58 3 24 Arbeitsversteigerullg. 3594) Dienstag den 29. d. Mts., In Auftrag: Georg R o l l den vergeben werden : Maurerarbeit im I. Schulhause, Schreinerarbeit daselbst, veranschlagt zu...... Glaserarbeit daselbst, veranschlagt zu....... 3572) Montag den 28. August, Morgens 9 Uhr, sollen zwei an der Gallischen Wollenspin- nerei gelegene Aecker mit Hafer versteigert werden. Heuchelheim, den 24. August 1871. Conrad Waldschmidi. Weißdinderarbeit daselbst, veranschlagt zu......61 Beuern, den 25. August 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern I. A. : L. Hahn, Bezirksbauaufseher. BerfteiqerUNF von urenfiuen. : Vormittags 9 Uhr, 3598) Im Anschluß an die Seitens Groß-'sollen im Rathbause zu Beuern folgende herzoglicher Garnison-Verwaltung auf den Arbeiten öffentlich an die Wenigstnehmen- 30. August d. I. und folgende Tage ange- mprhpM * kündigte Versteigerung von Utensilien werden diejenigen Gegenstände, welche Eigen- thum des Hülfsvereius sind, gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert. Die zu verkausenden Gegenstände sind zum größeren Theile mit denjenigen gleichartig, welche Großherzogliche Garnison- Verwaltung behufs der Vcrwerthung ange- kbndigt, außerdem aber kommen eine Anzahl eiserner Gartenstühle und Gartent'schc neuester Form, mehrere chirurgische Instrumente und eine Anzahl gut erhaltener Luftkissen zum Verkauf. Das detailltrtc Verzeichnis aller zur Versteigerung gelangenden Utensilien liegt in der Geschäftsstube des Unterzeichneten zur Einsicht auf. Gießen, am 26. August 1871. Der Vorstand des Hülfsvereius. Verlaufs-Anzeige. 3533) Die Eigenthümer der Dachschiefer- Grube „Gottesgabe" bei Ehringshausen (an der Cöln-Gießener Eisenbahn gelegen), beabsichtigen dieselbe mit den dazu gehörigen, in großartigem Maßstabe angelegten Wohn- und Zechenhäusern unter den günstigsten Bedingungen zu verkaufen, und werden solche am 16. Oct ob er d. I. an Ort und Stelle einer öffentlichen Versteigerung aussetzen lassen. Die neu errichteten Gebäulichkeiten umfassen : 1) großes massiv erbautes und sehr zweck müßig eingerichtetes zweistöckiges Wohnhaus mit einem Flächeninhalt von ca. 2688 2) anstoßendes massiv erbautes Arbeitshaus mit einem Flächeninhalt von ca. 3444 3) Steiger-Wohnung in einem dctachirten Haus, dazu gehörige und angrenzende Halde und Wiesen-Flüche von ca. 300 ORuthen, ferner 4) mehrere Morgen gutes Wiesen- und Ackerland, die in Parzellen ausgeboteu werden, 5) die Dachschiefer-Grube mit sämmtlichcn Concessiorien. Dieselbe ist aufgeschlossen und kann sofort in Betrieb genommen werden. Die sümmt- lichen Stollen sind mit Schicnengeleisen versehen. — Das Gezäh, fünf eiserne Ford erwägen, eine Parthie Schienen, Schwellen, zwei gute Pumpen zur Wasserhaltung können gleichzeitig erworben werden. Die Gebäude und Gruben sind täglich einzusehen und belieben sich Reflcctanten dieserhalb an den Steiger daselbst zu wenden. Die großen Räumlichkeiten mit der nahen Eisenbahnstation (ca. 20 Minuten) durch eine gute Straße verbunden, eignen sich ihrer vortheilhaften Lage wegen zum Betrieb und Einrichtung für andere indu striclle llnternehmungen. Nähere Auskunft und Verkaufsbedingun- gen ertheilen bereitivilligst Gebrüder Notlier, ______in Bingen a. Rh. Rrbeitöversteisierilnq zn Nodheim. 3577) Dienstag den 29. August, Morgens um 7 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaufe nachstehende I Redactton, Druck und Verlag der Brüh loschen Unio.-Druckerei (Fr. Ch r. Pietsch) in Gießen. Sgr. L i L.ifiatn w (2486) Uhrenhandlung. 432 12 Seltersmeg. (3491) 486 1837 Bender. (3595) Esl j i bei isrMift beit bei Fr. Semmler. A echte o 1O co 10 10 1898 851 1166 97 226 77 40 5 69 eine Wandtasche, ein Kleiderhalter, eine Reisetasche. Gg. Meininger, Sonnenstraße 57. CO und Thlr. 156 Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu Steinbrechen, Fahren und Aufsetzen derselben, veranschl. zu Lieferung von eisernen Tragbalken, veranschlagt zu . Planirarbeit, veranschl. zu Lesteilr fcmenkr Feilgebotenes. Neue Gri'mekern Grünkernmchl (zur schnellen Berei- zur Erbauung einer Brücke über den Bieberbach vorkommenden Arbeiten und Lieferungen, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich in Vermischte 'Anzeigen. 3597) Ein braves, zuverlässiges Dienstmädchen, das in Hausarbeit erfahren und gute Zeugnisse besitzt, wird aus Michaeli zu miethen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. ein gestickter Sessel, ein gestickter Sessel, ein Kissen mit Stickerei, ein Kissen mit Stickerei, ein Kissen mit Stickerei, ein Kissen mit Stickerei, ein Eckbrett mit Schnitzwerk, ein Schellenzug, ein großer Haussegen mit Goldrahmen, ein großer Haussegen mit Goldrahmen, ein kleiner Haussegen mit Goldrahmen, 3564) Eine Heine Wohnung in dem Brauhofgarten ist an eine stille Familie zu oer- miethen und den 1. October beziehbar. Emil Pi stör. Vermiethungen. 3487) In Folge des Wegzuges der der- maligen Bewohnerin meiner Mansarden- Wohnung wird dieselbe mit Anfang October wieder frei und beziehbar. Auskunft er- thcilt Herr Gcora Roll. Emilie Müller am Seltersweg, Lit. E- Nr. 16 b.____________ werden abgegeben. Gießen, im August 1871. Franz Peppler & Comp. Zimmern nebst allem Zugebör, ist zu oer- Cabinet, Küche zc., kann bis zum 15. October “**$1 *iÄ """ 1 — u'’-:— bezogen werden bei Aechten Weinessig zum Einmachen empfiehlt Emil Fischbach, miethen und bis zum 1. October zu beziehen. A. K. Worms. 3602) Eine neu eingerichtete Familienwohnung, bestehend aus 3 bis 4 Stuben, Für Auswanderer. 593) Die Haupt-Agentur von C W. Dietz am Markt «njKfcässSK in Gießen expedirt wöchentlich mehrmals mit den vorzüglichsten -WMM8W Post-, Dampf- und Seqel-Schtffcn nach allen Häfen von Amerika und Australien, Preise billigst, Behandlung anerkannt reell. 3386) Feuerfeste Geld-, Bücher- und Documenten-Schränke, gegen Feuer und Diebstahl glanzend bewahrt, auf der Casseler Ausstellung mit Auszeichnung bedacht, hält stets in assortirtem Lager aus der Fabrik von Rudolph Wolff in Laug-Göns. Möbelhandlung Wilhelm Reiber — Gießen, am Seltersweg. Gewinnliste der Stickereien von Agnes ■ v. Kleinsorgen in Darmstadt. Auf folgende Nummern fielen nachstehende Gewinne: Musikwerke, Spieldosen und Salon-Drehorgein in allen Größen mit „Wacht am Rhein," „Kaisermarsch," „Gefangennahme in Sedan," „Sieges-Einzug in Metz und Paris" rc., empfiehlt Georg Schäfer, Milchverkauf. 319a) Durch Veränderung des Fahrtenplans ist nunmehr täglich, Vormittags halb 9 Uhr u. Abends 7 Uhr, im früher Loos'- in dem Rath San Wahl mit de ®iib nnd daß Gieß, EpäSeptiäsclae Krampfe (Fallsucht) heilt brieflich der Specialarzt für Epilepsie Dl*. O. Killiscli in Berlin, jetzt Neuenburgerstrasse 8. — Schon Hunderte vollständig geheilt. (2970) Nr. 865 „ 551 „ 295 „ 178 „ 1437 „ 485 „ 1382 „ 1043 „ 616 Taubheit, Flechten, Bettnässen und Geschlechtskrankheiten (namentlich an den Folgen der Selbstbefleckung) leiden, durch O. I. Grone in Ahaus, Westfalen. Die Expedition dieses Blattes ist erbötig, Bestellungen entgegen zu nehmen. (2577) 3592) Heute Samstag den 26. August, Abends 8 Uhr: Musikalische Abendunterhaltung mit brillanter (Baikiibrlcudjtuiig und Feuerwerk bei einem guten Glas Moritz- und Hcß'schem Bier in der Gartenwirthschaft „Keim flleiitscIneBi liaiser?4 Kirchweihfest tut Schützengarten z» Wetzlar. 3593) Sonntag den 27. d. Mts. findet daselbst von Nachmittags halb 5 Uhr ab Concert und später Ball statt, wozu ganz ergebens! einladet H. Kuhn. Zimmerarbeit, Chaussirarbeit, Kies decken, Freiwillige städtische Feuerwehr. 3601) Nachdem der Vorort des mittelrheinischen Verbandes den Jahrestag der verbündeten Feuerwehren auf den 10. September nach Offenbach aus- | geschrieben hat, ersuche ich die Mitglieder unseres Corps, welche dorthin mitgehen wollen, dies zeitig bei mir anzumelden. O. Weidig. Westphälischer Hof. 3583) Sonntag den 27. d. Mts. Concert von 4 bis 7 Uhr. Hieraus Tanzmusik bis 12 Uhr. Eintritt für Concert 6 Fr., für Tanzmusik 18 kr. Feuerwerk im Freien und im Saale. Für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. K. Braubach. | Lungenschwindsucht, Brust- und Halskrankheiten werden naturgemäß ohne innerliche Medicamente durch ein seit Jahren bewährtes einfaches Verfahren, auch brieflich, geheilt. Adresse: Br. Rottmann in Aschaffenburg. Prospecte gratis. (Gegenseitig franco.) Das $n , im Kongresse iiuhjfn Gcsch M «flirt ' D aller tjats 'N- welche 5 ta Grundlog «Grliches. ! fotto «n tii „du wi im Htai 3Ra(f. 111 «njtHhnei NH üben ohne jeb< . Ader nich War erklär * Tllwdla fct«, soll j£ ölt «nbereu "Kapitals ka “91, mch ei] ™ "‘«nm «n Wen« d(U W|t« utitu । tem Ach, . ®ie jn F?'1’ «toi 86g, te PWung.6 [•, wie Heere Pl( die ft..- Ra Bart-Zwiebel, starantirtes ^artcrrcugungs - Mittel. Es ist dies keines der vielen öffentlich ausgebotenen Schwindelmittel, die nur auf Täuschung hinauslaufen, sondern die Wirkung, die dieses Mittel auf den Wuchs der Barthaare ausübt, beruht hauptsächlich in dem Extracte der vom Professor E. Thcdo entdeckten Pflanze Onionar. Dieses Präparat darf in Folge seiner ausgezeichneten Wirkung gewiß mit vollster Ueberzeugung Jedermann auf das Angelegentlichste empfohlen werben, indem es den Bartwuchs mit unglaublicher Schnelligkeit befördert und selbst bei jungen Leuten einen vollen und kräftigen Bart erzeugt, was schon durch zahlreiche Zeugnisse bewiesen wurde. Preis pr. Packet sammt Gebrauchs-Anweisung 1 Thlr. Depüt in Gießen Chr. Oppermann, Friseur. 3573) Den verehrten Damen diene hiermit zur Nachricht, daß ich mit dem 1. September wieder einen Cursus im Anfertigen von Damenkleidern dahier eröffnen werde. Theilnehmerinnen werden um baldige Meldung gebeten. Auch nehme ich Privatstunden an. C. Schneider. 3530) Ein Dienstmädchen vom Lande wird zum alsbaldigen Eintritt gesucht von 1 L. Lony, Marktstraße. 3604) Ein tüchtiger Spcnglcrgeselle findet gegen guten Lohn dauernde 3yefc^äf: tigung bei Spengler Gustav Rühl. 3569) Ein tüchtiges, zuverlässiges Dienstmädchen wird auf Michaeli für eine kleine Familie gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3596) Ein braves Dienstmädchen wird auf sogleich gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. schon Höschen, Lit. D. ! Unentbehrlich für jede Haushaltung Nr. 218, frische Milch und I Cement-Kitt h Dicl'milcK zu haben. zum Kitten von Holz, Glas, Por-Zl 3529) Das Gras von einer Wiese zum zcllan, Elfenbein, GypS rc., ä Flac. 8 Grünfüttern steht zu verkaufen. Bei wem? 5 Sgr., bei Earl Frech. ß!fagt die Exped. d. Bltts. 3234) Ein fast noch neuer Sessel mit Rohrsitz ist zu verkaufen. Näheres bet der Exped. d. Bltts.___________________________ Hülfe! Rettung! Heilung! für Alle, welche an tung kräftiger Suppen) empfiehlt billigst und versendet von 5 Pfund Friedrich Bender, Landesproducten-Handl-, Frankfurt a.M. 1443) Gebrauchte Eisenbahnschienen, eiserne Tragbalken, Säulen und sonstige Baugegenstände aus Eisen und Guß empfehlen Flick & Kröll. Reue englische Bückinge zum Rohessen sind eingetroffen. (3574) I. A. Busch Söhne. iiuiiwiBiiiiiiMi iiiiiiiiiiii11■ iniii" | 3516) Die den Ludwig Appells Erben 3560) Ein Mchlcylindcr und zwei gehörige Hofraithe in der Flügelsgasse, so- Gricsputzmaschincn, im besten Zustande, wie Garten am Wiesecker Weg, ist aus freier Hand zu verkaufen und wollen sich Kaufliebhaber wenden an Miffwnsfest in Lich. 3513) Der evang. luth. Missionsverein für Oberbeffen wirb, D. v., Mittwoch den 30. August in Lich sein Hauptfest feiern. Prediger: 1) Herr Probst Dr. Thiele, Hof- und Domprediger in Braunschweig; 2) Herr Missions-Director Härting in Leipzig und 3) Herr Pfarrer Huf er aus Rothbach im Elsaß. Anfang Morgens 10 Uhr. 3499) Die Unterzeichnete bringt ihre Wascherei in empfehlende Erinnerung mit dem Bemerken, daß sie durch Anschaffung einer neuen Coiffrir-Maschine die feineren Stellarbeiten rasch und billigst besorgen kann. Frau Bärrn, vor dem Neustädter Thor D. 109. 3557) Mehrere Schuhmacher finden Ar- 3600) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen. „ , Georg Herbert. 3094) In meinem Hause ist noch eine Etage mit 2 Mansarden - Stuben zu vermiethen und sofort zu beziehen. , __G abrtel. 3095) In meinem Nebenhaufe ist der mittlere Stock nebst allem Zubehör zu vermiethen und sogleich zu beziehen H. Becker. 3603) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Neustadt Lit. D. Nr. 97 im Vor- derbause, Parterre.________________________ 3202) Ein kleines Logis zu vermiethen. Neuenweg 134.________________________ 3484) An eine stille Familie ist eine Wohnung zu vermiethen. Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227._____________________________ 3565) Die mittlere Wohnung meines Hauses ist pr. Anfang November zu vermiethen, auf Verlangen aber auch einige Wochen früher beziehbar. Heinr. Kaess. 3531) In dem neu erbauten Haufe der Katzenstein'schen Besitzung sind zwei neu eingerichtete Familienwohnungen zu vermiethen und sofort zu beziehen. Reflectanten wollen sich in meine Wohnung bemühen. B. Katzen st ein, Neustadt Nr. 205. 3021) Das seither von Frau Pfarrer Kreckmann im Darmstädter Haus bewohnte Logis ist im Ganzen oder auch getrennt zu vermiethen und vom 1. October an zu beziehen. Schmiedearbeit, Rodheim, den 24. August 1871. Der Bürgermeister: 3599) Ein möblirtes Zimmer, sowie zwei kleine Stübchen, sind zu vermiethen. Neu- stadt Lit. D. Nr. 57.________________________ 3509) Ein freundliches Familienlogis für eine stille Familie ist sofort zu beziehen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3568) In meinem Hause ist ein Familienlogis zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. I. Bernhardt, Wallthor. 533) (Sin neues Haus ist ganz ober auch getrennt sogleich zu ver> miethen bei Dr. Königer. 3539) Wegen Wegzugs ist eine Familien- wohnung an eine stille Familie zu vermiethen in Lit. B- Nr. 203. _____________M. Kr ailing Wittwe. 3396) Das von Herrn Stadlbanmeister Gros bewohnte Logis, bestehend aus 4 Weißbindermeister Ehr. Petri, __________________Neichensand.____________ 3526) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Aug. Haubach.