Preis vierteljährig 1 fl. 12 Tx. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig" 1 fl. 27 fr. Gießener Alytiger. Erscheint täglich, mtt Ausnahme MontagS. E^reditton: Canzletber- Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kielen. Nr. 171. Donnerstag den 27. Juli 1871. BeftMmKAeLL auf den Gießener Anreiner h’,irb„crr,nnofl?nf^tro^u,nb foro^‘6cie^bitton, eanjietberg$.i, ai3ra 1871. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. S t a tragen monatlich in der B. a) für Feldwebel b) für Sergeanten c) für Unteroffiziere d) für Gemeine . 1. Klasse. Rthlr. 14 12 11 10 7 5 4 3 nach 3. Klasse. Nthlr. 9 7 6 5 erfolgt 2. Klasse. Rthlr. 11 9 8 7 Pension Die Bewilligung der chargenmäßigen des 6. ') Der 59 bestimmt: Als Dienstbeschädigung sind anzusehen: a) Verwundung vor dem Feinde, b) sonstige bei Ausübung des activen Militärdienstes in Krieg oder Frieden erlittene äußere Beschädigung (äußere Dienstbeschädigung), c) erhebliche und dauernde Störung der Gesundheit und Erwerbsfähigkeit, welche durch die besonderen Eigcnthümlichkeiten des activen Militärdienstes veranlaßt sind (innere Dicnstbeschädigung). — Hierher gehören rc. insbesondere d d) die kontagtose Augcnkrankhett. 8- 66. Die Jnvalidenpension erster Klasse wird gewährt: nach einer Dienstzeit von 36 Jahren ohne Nachweis der Invalidität, den Ganzinvaliden, welche 1) nach 25jähriger Dienstzeit, oder 2) durch Dienstbeschädigung gänzlich erwerbsunfähig geworden sind und ohne fremde Wartung und Pflege nicht bestehen können. §• 67. Die Jnvalidenpension zweiter Klasse wird gewährt: nach einer Dienstzeit von 30 Jahren ohne Nachweis der Invalidität, den Ganzinvaliden, welche A. B. 4. 5. 1) nach 20jähriger Dienstzeit, oder 2) durch Dienstbeschädigung gänzlich erwerbsunfähig geworden sind. 8- 68. Die Jnvalidenpension dritter Klasse wird gewährt: A. nach einer Dienstzeit von 24 Jahren ohne Nachweis der Invalidität, B. den Ganzinvaliden, welche * 1) nach 15jähriger Dienstzeit, oder 2) durch Dienstbeschädigung größtentheils erwerbsunfähig geworden sind. §• 69. Die Jnvalidenpension vierter Klasse wird gewährt: A. nach einer Dienstzeit von 18 Jahren ohne Nachweis der Invalidität, B. den Ganzinvaliden, welche 1) nach 12jähriger Dienstzeit, oder 2) durch Dienstbeschädigung theilweise erwerbsunfähig geworden sind. §• 70. Die Jnvalidenpension fünfter Klasse wird gewährt: A. den Ganzinvaliden, welche 1) nach 8jähriger Dienstzeit, oder 2) durch eine der im §. 59. unter a. b. d. bezeichneten Dienstbeschädigungen zu jedem Militairdienst untauglich geworden sind *), ß. den Halbinoaliden, welche 1) nach 12jähriger Dienstzeit, oder 2) durch eine der im §. 59. unter a. b. d. bezeichneten Dienstbeschädigungen zum Feld - bezw. Seedienst untauglich geworden sind. §. 71. Pensionszulagen. Unteroffiziere und Soldaten, welche nachweislich durch den Krieg ganzinvalide geworden sind, erhalten eine Pensionszulage von 2 Tha- lern monatlich neben der Pension. S- 72. Unteroffiziere und Soldaten, welche nachweislich durch Dienstbeschädigung, sei es im Kriege oder im Frieden, verstümmelt, erblindet oder in der nachstehend an- gebenen Weise schwer und unheilbar beschädigt worden sind, erhalten neben der Pension und event. neben der Pensionszulage eine Verstümmelungszulage. Dieselbe beträgt je 6 Thaler monatlich: a) bei dem Verluste einer Hand, eines Fußes, eines Auges bei nicht völliger Gebrauchsfähigkeit des anderen Auges. Die Erblindung des Auges wird dem Verluste desselben gleich geachtet; b) beim Verlust der Sprache; c) bei Störung der aktiven Bewegungsfähigkeit einer Hand oder eines Armes, sowie eines Fußes in dem Grade, daß sie dem Verluste des Gliedes gleich zu achten ist. .. , Die Bewilligung dieser Zulage ist ferner zulässig: d/ Elchen schweren Schäden an sonstigen wichtigen äußeren oder inneren Korpertheilen, welche in ihren Folgen für die Erwerbsfähigkeit einer Ver- stümmelung gleich zu achten sind. ""ter a. bls d aufgeführten Zulagen dürfen den Betrag von 12 Thalern E FE übersteigen, wenn die Invalidität durch Verwundung oder äußere Dlenstbeschadigung (§. 59. a. und b.) herbeigeführt ist. Tpr„ Dw für Erblindung eines oder beider Augen ausgesetzten Zulagen von 6 Thalern, beziehentlich 12 Thalern monatlich, werden jedoch von der vorstehenden Einschränkung nicht betroffen. ??'. Invalide, welche einfach verstümmelt sind, werden als gänzlich erwerbs- welche mehrfach verstümmelt sind, als solche angesehen, die ohne fremde Wartung und Pflege nicht bestehen können. IQ crvcl-t. Den Unteroffizieren vom Feldwebel abwärts wird vom zurückgelegten 18. Dlenstiahre ab für jedes weitere Dienstjahr bei eintretender nachzuweisender Ganz- mvalidttat eine Penfionszulage von ‘ 2 Thaler monatlich gewährt (Dienstzulage). . hiernach erworbene Pensionssatz darf jedoch — unbeschadet der in den SS- 71. uno 72. bezeichneten Zulagen — das gesammte Diensteinkommen der Stelle, welche der Invalide im Etat bekleidet hat, nicht übersteigen. Billigung für Hinterbliebene. Den Wittwen derjenigen Militair- perfonen der Unterklassen der Feldarmee und im 8- 93. erwähnten Personen, welche a) Mi Kriege geblieben oder an den erlittenen Verwundungen während des Krieges oder spater verstorben sind, b) im Laufe des Krieges erkrankt oder beschädigt und in Folge dessen vor Ab- laus eines Jahres nach dem Friedensschlüsse verstorben sind, c) durch Schiffbruch verunglückt oder in Folge einer militairischcn Aktion oder der klimatischen Einflüsse aus Seereisen (§. 59. Litt c.) ober innerhalb Jahres- . , f 'rtft oer Rückkehr in den ersten heimathlichen Hafen verstorben sind , werden besondere Bewilligungen, so lange sie im Wittwenstande bleiben, und im Falle der Wiederverhetrathung noch für ein Jahr, gewährt. ü . ?'e S- ü^r bie Zugehörigkeit zu Feldarmee getroffenen Bestimmungen finden ihrer ganzen Ausdehnung nach auch hier entsprechende Anwendung. 8- 95. Die Bewilligung beträgt für ?) die Wittwen der Feldwebel und Unterärzte monatlich 9 Thaler, ?.lc ^.lttroen der Sergeanten uiid Unteroffiziere monatlich 7 Thaler, c) die Wittwen der Gemeinen monatlich 5 Thaler. Bei den Wittwen der unteren Militairbeamten ohne bestimmten Militair- rang, sowie der im 8- 93. erwähnten Personen ist für die Höhe der Bewilligung das den verstorbenen Männern zuletzt gewährte Diensteinkommen dergestalt maßgebend, daß 1) die Wittwen der Beamten mit einem Einkommen von 215 Thalern und m darüber jährlich auf die Bewilligung von 9 Thalern monatlich, 2) die Wittwen der Beamten mit einem Einkommen von 140 bis zu 215 _ jährlich bie Bewilligung von 7 Thalern monatlich, 6> die Wittwen der Beamteii mit einem Einkommen bis zu 140 Thalern ar r lahrlich auf die Bewilligung von 5 Thalern monatlich Anspruch haben. Waren jedoch die Beamten vorher Soldaten und bedingte der von ihnen zuletzt bekleidete Militairrang eine höhere Bewilligung, als das ihnen zuletzt gewahrte Diensteinkommen, so wird den Wittwen die höhere Bewilligung gewahrt. , . , 00. Für jedes Kind der im §. 94. bezeichneten Personen wird bis zum vol- lendeten fünfzehnten Lebensjahre eine Erziehungsbeihülfe von 3'/2 Thalern, und wenn das Kmd auch mutterlos ist oder wird, von 5 Thalern monatlich gewährt. Eine Verhülfe von je 3'/r Thalern monatlich erhält der Hinterbliebene Vater oder Großvater und die Hinterbliebene Mutter oder Großmutter, sofern der Verstorbene der etnzlge Ernährer derselben war und so lange die Hülfsbedürftigkeit derselben dauert, m , Die 88- 95. und 96. finden auf die Angehörigen der nach einem Feldzuge Vermißten gleichmäßige Anwendung, wenn nach dem Ermessen der oberstell Militair- Verwaltungsbehörde des Eontingents das Ableben mit hoher Wahrscheinlichkeit anzu- nehmen ist. Klasse. Klasse. Rthlr. Rthlr. 5 4 3 2 den Vorschriften 8- Hl- Die den Unteroffizieren und Soldaten nach Maßgabe des gegenwärtigen Gesetzes zu bewilligenden Pensionen dürfen nicht hinter demjenigen Betrage Zurückbleiben, welcher denselben bei etwaiger Pensionirung vor Erlaß dieses Gesetzes bereits zu- gestanden haben würde. Dasselbe gilt für die Bewilligungen an Wittwen und Waisen. . 8- H2. Den im zweiten Theile dieses Gesetzes enthaltenen Vorschriften wird , rückwirkende Kraft beigelegt für die Theilnehmcr an dem letzten Kriege mit Frankreich. 8,. 65. Pension. Die den versorgungsberechtigten Unteroffizieren und Soldaten zu gewahrenden Jnvaltdenpensionen zerfallen für jede Rangstufe in 5 Klassen, sie be- Politischer T h e i l. T Die Verfügung der preußischen Regierung, wonach die im Ministerium der geistlichen Angelegenheiten bisher für die evangelischen und katholischen Angelegenheiten bestandenen gesonderten beiden Abtheilungen ausgehoben und deren Geschäfte einer Abteilung für die kirchlichen Angelegenheiten zugewiesen werden sollen, ist, wie wir von unterrichteter Seite erfahren, auf dirccte Anregung de» Fürsten Reichskanzlers erlasse«. Fürst Bismarck hat schon vor längerer Zeit auf die Unzuträglichkelten aufmerksam gemacht, die daraus hcrvorgehen müssen, daß Aus Peronne, wo die Deutschen am 22., um harte Probe gestellt worben. 6 Uhr Morgens, abzogen, wird von ähnlichen Kundgebungen berichtet. $ »hc res allgemeinen deutschen 1 rr ) ist als Kameraden betrachten und nicht als Mitglieder Maurervereins aufnehmen kann." auf Re •4) Zr- ?oi 9? bei Ö T' /99- w s Nlk id schädigung für den Unterhalt der Besatzung solcher Kauffahrteischiffe, welche durch feindliche Bedrohung in autzerdeutschcn Häfen zuruckgehalten oder zum Einlaufen in solche Häfen genöthigt wordcn sind, pro Tag wie folgt festgesetzt: In europäischen Häfen einschließlich aller Häfen des Mittelländischen, Schwarzen und Asow'- schen Meeres für Schiffsführer 30 Silbergroschen, für Steuerleute, Aerzte, Ingenieure, Maschinisten, Proviant- und Zahlmeister 25 Silbergroschen, für den Schiffemann 45 Silbergroschen; in außereuropäischen Häsen resp. 40, 30 und 20 Silbergroschen. Die Liquidationen sind ungesäumt und unter späterer Anberaumung eines PcäclusioterminS unter der Adresse: „An die Reichsliquidationscommission für Rhedereischäden, Berlin, Wilhelmstraße 74", franftrt einzureichen. Nach dem „Leipziger Tageblatt" ist im Bereich der preußischen Truppen der Befehl erlassen worden, daß, um den Offizieren und Mannschaften den Genuß des Sonntags nicht zu beschränken, die Paraden am Sonntag, mit Ausnahme der ersten Feiertage, in Zukunft wegfallen sollen und die Parole unabhängig vom Aufziehen der Wache ausgegeben wird. Damit jedoch die Generale und Com- mandeure auch ferner Gelegenheit haben, die Offiziere zu dienstlichen Besprechungen zu versammeln, so sind die Paraden, wie bisher Sonntags, künftig jeden Mittwoch abzuhalten. Die „Schweizerische Greuzpost" schreibt: Persönliche Informationen an zuverlässiger Quelle setzen uns in den Stand, mit voller Ueberzeugung eine früher in diesem Blatt gemachte und seither angezweifelte Angabe zu wiederholen, daß französische Offiziere der Vourbaki'schen Armee ousgesagt haben, sie hätten Wei- sing gehabt, unter Umständen den neutralen Boden der Schweiz nicht zu berücksichtigen. Mehr dürfen wir nicht sagen, ohne inbiscret zu sein. Das „Journal des Debats" läßt sich aus Amiens telegraphiren: 22. Juli, 5 Uhr 25 Min. Amiens ist in festlicher Stimmung. Die Preußen haben heute früh die Stadt geräumt. Fahnen wehen in allen Straßen. Der Oberst des 33. Linienregiments hat an der Spitze seines Generalstads den Platz aus den Händen des preußischen Commandanten übernommen. Um 10^ Uhr rückten zwei Bataillone, die mittelst besonderen Zuges von ArraS gekommen waren, unter Führung des OberstlieutenantS ein. Die Behörden und viele Neugierige erwarteten die Truppen auf dem Bahnhofe. Dem Oberstlieutenant wurde ein Banket gegeben; die Musik spielte unter allgemeiner Begeisterung patriotische Lieder. Vier deutsche Soldaten, welche sich verspätet hatten, wurden von Gassenjungen verfolgt und mußten sich auf den Bahnhof flüchten. (!) In der Bevölkerung herrscht allgemeine Freude; ihre Geduld war durch die Anforderungen der Deutschen auf eine Gleichsam als Fortsetzung dieser Versammlung sand um 11 Uhr eine allgemeine socialdemokratische Volksversammlung statt, in welcher unter eigenem Präsidium des Herrn Hasenclever den erschienenen 3000 Andächtigen ebenfalls das Evangelium des Normal - Arbeitstages und die Offenbarung in Bezug auf den Maurerstrike gepredigt wurde. Um die dort mit Stentorstimme proclamirten Ansichten über den Normal-Arbeitstag mit anzuhören, dazu bedurfte es keiner großen Bote" schreibt wörtlich: An Europas Regierungen ist cs jetzt, einen Entschluß zu fassen. Zwei politische Wege stehen ihnen offen. Wählen sie jenen, der dem Papste die Herrschaft wiedergibt, so werden sie in den Katholiken die gehorsamsten Unterthanen finden, welche in allen Fragen rein politischer Natur leicht zufrieden zu stellen find. Wenn sie aber im Gegenteil die Beraubung der Kirche (d. h. den italienischen Staat) anerkennen wollen, dann haben sie einen Krieg auf Leben und Tod gegen die neugeschaffene Ordnung der Dinge zu gewärtigen, einen thätigen entschiedenen Krieg ohne Rast und Ruhe. Die Regierungen mögen es wissen, unsere Geduld war groß, aber sie ist zu Ende. Wir Katholiken haben das Recht, die Freiheit unserer Kirche zu fordern, und die Regierungen haben die Pfl'cht, unsere Forderungen zu erfüllen; wir zahlen ihnen die Blutsteucr, aber wir sind es satt, durch eitle Versprechungen immer wieder betrogen zu werden. Die einzige Versicherung, die wir verlangen, ist die Rückkehr Victor Emanuel's und die vollständige Wiederherstellung des ganzen Kirchenstaates. Diese Garantie erbitten wir nicht schüchtern als Gnade, nein, wir fordern sie gebieterisch als unser Recht. Hört eS, Ihr Mächtigen, Regierungen Europas, wie immer Ihr Euch nennen möget, Bismarck, Gladstone, Beust, Andr?ssy; die Katholiken mahnen Euch, zu Gunsten des heiligen Stuhles einzuschreiten und ihre gerechten Forderungen zu erfüllen; glaubt uns, verkennt unfern Mahnruf nicht. Entweder werdet Ihr die katholische Kirche in alle ihre Rechte wieder einsetzen, oder nicht Eine von all' den heutigen Regierungen bleibt bestehen. Hört man ine solche Sprache, so kann man es den Regierungen allerdings nicht mehr verübeln, wenn ihnen endlich die Geduld reißt. t Die Agitation der socialistischen Partei für Herabsetzung der Arbeitszeit und hinterher folgender oder gleichzeitiger Erhöhung des Arbeitslohnes hat bei Der Ausdehnung, welche sie gegenwärtig in Berlin nimmt, nicht verfehlen können, die größte Aufmerksamkeit in RegierungSkreisen hervorzurufen. Die Regierung, die naturgemäß über den Parteien stehen soll und daher für die Interessen der Arbeitgeber nicht minder olS für diejenigen der Arbeitnehmer in die Schranken zu treten berufen ist, hat sich selbstverständlich immer streng an den gesetzlichen Standpunkt gehalten, der die volle Coalitionsfteiheit gewährt, wie wir das ja auch bet den Unruhen in Königshütte zu beobachten Gelegenheit hatten; sie beschränkt sich ausschließlich darauf, den Einschüchterungen und Drohungen ein Ziel zu setzen, welche die Führer der Sinkenden gegen diejenigen Berufsgcnossen anzuwenden versuchen, die ihren Verlockungen widerstehen und sich dem Erwerbe nicht abwendig machen lassen. Dieses ruhige und energische Vorgehen der Behörden gegen die Agitatoren wird übrigens nicht verfehlen, einen wohlthätigen Rückschlag auf die Massen der Arbeiter auSzuüben, denn wer andauernd Gelegenheit hat, das ungeschminkte Ur- theil der Betroffenen über die unausgesetzten Strikehetzereien zu hören, der wird leicht die Ueberzeugung gewinnen, daß die große Menge der Arbeiter sich sehr wohl der nicht unerheblichen materiellen Nachtheile bewußt ist, die ihnen aus den periodischen Arbeitseinstellungen und aus der daraus resultirenden anhaltenden Verbitterung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber erwachsen, und daß sie einer viel ruhigeren und besonneneren Auffassung der Arbeiterfrage zugänglich sind, sich viel energischer wie jetzt von den heutigen Demonstrationen fern halten würden, wenn sie wüßten, daß sie durch die Staatsgewalt gegen die Drohungen und Vergewaltigungen lärmsüchtiger und ehrgeiziger Agitatoren in Schutz genommen werden. In dieser Beziehung weist das neue deutsche Strafgesetzbuch jedoch eine erhebliche Lücke auf, Denn wenngleich schon einige vierzig Maurergesellen der Staatsanwaltschaft unter der Bezichtigung des Hausfriedensbruches und Der Nöthigung vorge- sührt sind, Dürfte es doch schwerlich zu irgend einem Prozesse kommen, weil nach Der neueren Gesetzgebung zur Bestrafung Des Angeklagten ein Strafantrag des Beschädigten erforderlich ist; dieser ober wird aus Furcht vor späteren Nachtheilen nur in den seltensten Fällen gestellt werden. In Den Regierungskreisen ist die hohe politische Bedeutung der jetzigen Arbeiterbewegung, die namentlich in der Beförderung des sogenannten Klassenbewußtseins, in Der Erweckung des Gefühls zu suchen ist, daß die Arbeiter einen bedeutenden politischen Factor bilden, mit dem Der Staat zu rechnen hat, natürlich nicht unbeachtet geblieben. Würde die Re- gierung der Agitation soweit freien Spielraum gestatten, daß sie dieselbe ganz ignorirt, so möchte ihr die Bewegung bald über’n Kopf wachsen und sie in die Unmöglichkeit versetzen, ohne Anwendung außerordentlicher Mittel die Strömung wieder in ein ruhiges Bett zu geleiten. Aus diesen Gründen ist Die Regierung, wie wir erfahren, fest entschlossen, ohne die Vorschriften des Vereins- und Versammlungsrechts irgendwie zu verletzen, doch alle solche Versammlungen von vornherein zu untersagen, Deren Zweck außerhalb des Gebietes der Belehrung — und dieses ist ja dehnbar genug — und Der VerstänDigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern gesucht werden muß. t Die angeordnete thierärztliche Untersuchung aller vom Kriegsschauplatz hier eingeführten Pferde wird durch Den vielfachen Verkauf derselben aus Der Rückreise seitens Der heimkehrenven Fuhrleute zum Nachtheile sämmtlicher Pserdebesitzer umgangen. Es unterliegt keinem Zweifel, Daß viele dieser Thiere Den Keim zu ansteckenden Krankheiten hierher bringen und demnächst verbreiten. Um dem Ueoel zu steuern, sollen die GenSd'armen angewicsen werden, jeden Verkauf auf der Landstraße zu inhibiren, wenn Der Verkäufer nicht ein Attest über die stattgehabte Untersuchung des verkauften Pferdes vorweisen kann. t Das Gesetzblatt für Elsaß^Lothringen publicirt das Gesetz, betreffend die Einführung des Deutschen Reichsgesetzes über die Wechselstempelsteuer vom 10. Juni 1869 in Elsaß-Lothringen. In Kraft bleiben jedoch für Daß neue Reichsland die Bestimmungen der jetzt geltenden Gesetzgebung insoweit, als sie sich auf Die Stempel- Pflicht solcher Papiere beziehen, welche nicht nach Dem vorerwähnten Gesetze zu beurtheilen sind. Der Reichskanzler wird Die zur Ausführung Des Gesetzes erfor- Derlichen Anordnungen erlassen. 7'^’Mg bl hV*e unbek Darmstadt, 24. Juli, lieber Die Art und Weise der Verwendung Der auf Den hessischen Autheil entfallenden französischen KriegScontribution werden in maß- gebenden Kreisen verschiedene Projecie debattirt. Fest steht bereits, daß in dem nächsten Budgetentwurf eine Erhöhung Der allerdings nach den jetzigen Verhältnissen knapp bemessenen Gehalte Der Subalternbeamten vorgesehen ist. Die in Reoe stehende unerwartete, allerdings mit theuerem Blut erkaufte Staatscinnahme kommt unseren Finanzen in sofern zu gut, weil Der Staat in Folge Der übernommenen ZinSgarc.ntieen für Die oberhessischen Eisenbahnen und Die neueren Linien Der Ludwigsbahn jährlich mindestens eine Summe von iy2 Mill. Gulden aufzubringen hat, welche bei einem jährlichen Staatsbudget von etwa 10 Millionen Gulden gewichtig in die Waagschale fällt. — Am 29. d. kommt vor hiesigem Bezirksstrafgericht ein voraussichtlich nicht uninteressanter Preßprozeß gegen die „Mainzeitung" wegen Beleidigung des Domcapitulars Dr. Moufang zur Verhandlung. (F. 3.) Fulda, 24. Juli. Auch hier haben wir heute Nacht wieder eine Säbel- affaire erlebt. Ein Soldat vom 80. Regiment brachte einem Civilisten bei einem Wortwechsel einen solchen Säbelstich bei, daß man dessen Tod jeden Augenblick erwartet. Der Thäter ist bis jetzt noch nicht verhaftet. t Berlin, 24. Juli. Der neue Präsident der Socialdemokraten, Herr Hasenclever, hat die zweifelhafte Genugthuung, das Treiben der „deutschen Arbeiterpartei" wieder in Den Vordergrund des öffentlichen Interesses zu ziehen und in dieser Beziehung ist mithin Die Amtsthätigkeit des neuen Arbeitertribunen recht glücklich inaugurirt. An agitatorischer Kraft scheint Hr. v. Schweitzer ebenfalls einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben, Der Den Strike der Maurergesellen eifrigst benutzt, um in Die Köpfe Der glaubensseligen Proletarier wieder und immer wieder die Lehren des Socialisten einzutrichtern, Der das einzige Heil aus dem „Sumpfe Der Kapitalstprannei" in Dem utopischen Socialistenstaat erblickt, wo Der Macht und freien Thätigkeit des Arbeiters die schönsten Hoffnungen blühen. Bis zur Etablirurig dieser so heiß ersehnten Commune, verherrlichen diese socialistischen ZukunftSmänner die schnöde Gegenwart durch den Schlachtruf: „Strikes aller Orten!" und durch laute Proclamirung der socialistischen Tendenzen, Die schließlich Den Staat Der reinen Vernunft und der Arbeiterherrschaft herbeiführen sollen. So waren Seitens Der socialdemokratischen Partei zu Sonntag hierselbst nicht weniger als drei große Versammlungen veranstaltet, die fast sämmtlich ausschließlich mit den schwebenden Strikes sich beschäftigten. Bald nach 9 Uhr Morgens wurde eine General - Versammlung der Maurergesellen eröffnet, „über 7000 Personen stark", sie lm Laufe der Debatte resolvirt wurde, in Wahrheit aber kaum mehr als halb so viel Köpfe zählend. Nach längerer Debatte, welche fast ausschließlich aus Ermahnungen zum Aufrechthalten Der einmal aufgestellten Forderungen bestand, gelangte folgende Resolution zur Annahme: „Die heutige General- Versammlung der Maurer Berlins und Umgegend, über 7000 Personen zählend, erklären unter heutigem Datum, den Kampf für den Normal-Arbeitstag mit aller Entschiedenheit ^urchzusetzen, trotz aller von Seiten der Arbeitsgeber angewandten Pallintivmittcl, selbst wenn ein Thaler für Die letzte Stunde bezahlt würde. Sie erklärt ferner, daß sie diejenigen, welche länger als von 6 bis 6 arbeiten, nicht Personen, welche notorisch mehr für Die Interessen Der römischen Kirche als für; Nach einer Bekanntmachung Der Reichsllquivattonsconimission für Rhederei. diejenigen des preußischen Staates besorgt sind, einen entscheidenden Einfluß haben schäden ist die in Art. 2 des Rkichsgefttzes vom 14. Juni D. I. gedachte Ent auf Angelegenheiten, deren eminente Wichtigkeit für Die Stellung Der Kirche zum Staate von Niemand in Zweifel gezogen werden kann. — Die beiden Räthe, welche bisher mit Der Bearbeitung Der katholischen Angelegenheiten im Cultus- ministerium betraut waren, sind übrigens nicht einer andern Abteilung zugewiefen, sondern zur Disposition gestellt worden, und möchten auch wohl schwerlich Aussicht haben, je wieder in Aktivität zu treten. — Allein was nützen d rlei Mittel- chcn gegenüber dem mächtigen Krebsschaden, an dem daö gesummte preußische Kirch.n- und Schulwesen krankt, so lange der burschikose Por. und Freidenker a. D., der Gatte der Frau v. Mühler, das Portefeuille der geistlichen Angelegenheiten trägt? Der zu Bensheim im Großherzogthum Hessen erscheinende „Starkenburger sfcijtijt H’J :ljeO9,g0 7 Sütoit »i » N1*1' - jtflintj'» t ■urrenDen Srbe* Uz W bttttll , War. 3® ' Witut Wmg ‘ te yM w npitjt M" 1 . Murital abjck! ; ii praktischen M : M in amen ■j! Welt, obgleich M mit Worten -mhauen mffi . ■ ui vie Wning wt verpönte m ^nehmen, wie r^tmitteln sein i .uMntreten un !-?. Ans dieser ; M daß die 2 : Mer durch chr sliejt, uni üurch abgeholski pen. Fmm Mim HMes a Zprechsaal : Men." Der M tM t Waren nach d simr und mit o pM et malunr M- ter Stadt I j Cigarr OMilat über ’N vurde. Hi I p dagegen besi h sovie in ' Briten bis a • sich Dem St W gfijn e« Di, ,u * » h!sß!ch *ll|t fnr [oho, ;!(•"« Süftnit i. W--' ,1 °d" W !* c. eS- Bremen, 25. Juli. Die hiesige in der Neustadt gelegene große Kaserne brannte heute früh zum größten Theil nieder. Straßburg, 22. Juli. Die neue deutsche Universität in Straßburg ist ihrer Gründung um einen bedeutenden Schritt näher gerückt: das wichtigste der wissenschaftlichen acavemischen Institute, die Bibliothek, ist wenigstens dem Namen nach bereits constituirt. Der um Beschaffung einer Bibliothek für Straßburg hochverdiente Dr. Barack, bisher Hofbibliothekar in Donaueschingen, hat nämlich d d. 12. Juli an die Kreise, welche sich für die Sache interessiren, ein Circularschreiben Geldsorten. Pr. Cassen-Soh. 1 45-4571 Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 39—41 n doppelte 9 40—42 Holl.fi. lOSt. 9 55—57 Dacaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 20—21 Engi. Sover. 11 51—53 Rass. Imper. 9 39—41 Dollar in Gold 2 24^—25'/- Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bet W. Klee, am Markt. gerichtet, aus welchem wir folgende Stelle entnehmen: „Das kaiserliche Generalgouvernement im Elsaß und in Deutschlothrinzen hat die Zeit für gekommen erklärt, um den Schwerpunkt der ferneren Arbeit für den gedeihlichen Fortgang des Unternehmens — Neugrünvunz der Bibliothek — nach Straßburg zu verlegen. Dem Rufe des kaiserlichen Generalgouvernements, mich baldthunlichst dorthin zu begeben und die Leitung der jetzt dort erforderlichen bibliothekarischen Arbeiten zu übernehmen, folg'nd, ersuche ich rc., vom Empfange dieser Mittheilung an alle Zusendungen „An die Kaiserliche Universitätsbibliothek in Straßburg (Schloß)" gefälligst adressiren zu wollen." Freilich ist die Stellung des Dr. Barack vor der Hand eine kommissarische, indeß unterliegt es keinem Zweifel, daß dieselbe seiner Zeit eine definitive wird. Somit wird denn die neue Bibliothek in Straßburg vor dem Unheil von vornherein bewahrt bleiben, an welchem noch so viele deutsche Universitätsbibliotheken laboriren und theilweise hinsiechen, daß nämlich an der Spitze des Institutes ein Gelehrter steht, der ohne Einsicht in den Geschäftsgang nur nebenher Bibliotheksdirector, in erster Linie aber akademischer Docent ist. (Köln. Ztg.) Versailles, 25. Juli. Man spricht vom Herzog v. Broglie als Nachfolger Favre's. — Prinz Napoleon ist aus Havre ausgewiesen worden. Die Regierung erlaubt weder dem Kaiser noch der Kaiserin oder einem der beiden Prinzen den Aufenthalt in Frankreich. Paris, 21. Juli. Morgen, Samstag, beginnt der Abzug der Deutschen aus Rouen, vorerst nach Beauvais. Natürlich herrscht großer Jabel in der Stadt. Bon verschiedenen Seiten bemüht man sich, die Ligue anti-prussienne wieder ins Leben zu rufen. Dieses findet jedoch nur wenig Anklang. Die „Liberte" hält dafür, „daß rin Unternehmen dieser Art wie alle preußmfeindlich?n Kundgebungen sich streng in den Gränzen der Ermahnung durch das Beispiel halten muffe. Patriotische Manifestationen lassen sich nicht anbefehlen, und diejenige, von welcher hier die Rede ist, wird nur von Bestand und Dauer sein, wenn sie freiwillig ins W-'rk gesetzt wird." Der „National" findet, daß einige Städte, wie Havre, ihre Preußenfeindlichkeit übertreiben. Havre jedenfalls werde am meisten verlieren, wenn er seine Beziehungen zu Deutschland abbricht, da dieses dann seine für Amerika bestimmten Maaren über einen anderen Hafen gehen lassen werde. B n- cennes und Umgegend sind fortwährend in höchster Erregung, da man immer neue Explosionen fürchtet. Viele Bewohner der Umgegend, selbst von Nogent und Montrtuil, haben Vie Flucht ergriff n. Die letzten Explosionen fanden heute Morgen statt. Sie richteten große Verheerungen in dem Theile von Vincennes an, der an das Fort gränzt. In St. Mand6 wurde gestern ein Haus von den Bomben gänzlich zerstört. erhalte«. München, 25. Juli. Staatsrath Daxenberger ist mit der provisorischen Leitung des Ministeriums des Aeußern und des Ministeriums des königlichen Hauses beauftragt worden. München, 25. Juli. Der Redakteur des „Volksboien" wurde wegen Amts- ehrmbeleidigung des Polizeidirectors und des Justizministers vom oberbayertschen Schwurgericht zu einmonatlicher G^sängnißstrafe verurtheilt. i nm 11 n nmmn i nm n N'llsoersammlung, denn die Gesichtspunkte, unter welchen diese volkSwirthschastliche rr a4e beleuchtet wurde, trugen so wenig Neues zur Schau, daß sie eben nur durch br, pie wiederholte Auffo oerung ihre Existenz rechtfertigten, die Maurer in ihren Be- ürebangen moralisch und materiell zu unterstüzen. In die niedliche Form einer Resolution gefaßt, läßt sich das Resultat dieser Untersuchungen über den Normal- Arbeitslag dahin zusammenfassen: „Die Versammlung erklärt, daß die Forderung einer zehnstündigen Arbeitszeit, wie sie die Maurer aufgestellt, eine höchst mäßige ist und daß es deshalb heilige Pflicht aller Arbeiter Deutschlands, die zum Klassen* hewußtseiu gelangt sind, ist, mindestens für diese Forderung mit aller Energ'e mit ö(n sinkenden Maurern ciuzutreten. Außerdem sagen die Versammelten den M rurern tbatkräftige Hilfe zu." — Dann wurde in eine Diskussion über die Berliner Wohnungsnoth eingetreten, die in der Versammlung einen sehr sterilen Boden sand. Geredet wurde zwar viel, ja es wurde sehr scharf gesprochen und den Berliner HauSwirthen, denen die kleine Lektion wohl zu gönnen ist, müssen die Ohren geklungen haben bei den Donnerworten, die so mancher oratorische Hercules von rem Souffleurkasten des Louisenstävtischen Theaters aus an die trotz Sonnen* sch'in und Frühlingsluft tapfer im Tabaksduft und im Schweiße ihres Angesichts ausharrenden Arbeiterschaaren richtete. Das Anathema sit! welches immer wieder a^zen die Berliner HauSwirthe, diese kleinen Tyrannen, welche durch die sociali* siische Loupe betrachtet zu reißenden Ungeheuern wurden, geschleudert wurde, war furchtbar. Im Uebrigen kam man zu der bekannten Thatsache überein, daß die Berliner Wohnungsnoth zum nächsten Qmrtalsumzuge riesige Dimensionen an- vehmen werde und der Leiter de? neuerstandenen „Socialdemokraten" entdeckte, daß diese Misere eine Folge von oer Bodenrente sei. Wie aber dieser traurigen Culam'tät abzuhelfen sei, davon war leider nie Vie Frage und Der gänzliche Mangel an praktischen Mitteln zeigte recht Deutlich,, daß Berlin seine Rettung aus dieser Noth in anverrn Faktoren wirv suchen müssen, als in Der socialdemokratischen Wricheit, obgleich diese feierlichst offenbarte, „vaß man die Berliner Hausbesitzer »richt mit Worten schlagen könne, sonvern wie Simson mit einem Eselskinnbacken Lareinhauen müsse." Die Hoffnung Der Socialdemokraten gipfelt auch in Bezug auf die Wohnungsnoth und dem zukünftigen Communistenstaat. Für Vie Gegenwart verpönte man, von „dieser reactionären Regierung" irgend ein Almosen anzunehmen, wie es etwa die Herstellung provisorischer Arbriterwohnuugen aus Staatsmitteln fein könnte, während man anderseits ven Vorschlag, daß Vie Arbeiter zusammentreten und sich selbst Wchnunzen bauen sollten, als unausführbar zurück- wi'es. Aus viesem Dilemma errettete folgende Resolution: „Die Versammlung erklärt, vaß Vie Wohnungsnoth und die hohen Miethen Folge der Ausbeutung der Arbeiter durch Vie Bodenrente sind, welche in die Taschen weniger Grunv* besttzer fließt, und Vaß Vieser Ungerechtigkeit nur in Der soclalistischen Gesellschaft dadurch abgeholfen werden kann, daß Grunv und Boden Gemeingut des Volkes Verven. Ferner erklärt die Versammlung, vaß, um der allzuschroffen Ausbeutung einzelner Hausbesitzer einen Damm entgegenzusetzen, es n'öthig erscheint, solche in dem Sprechsaal des Arbeiter - Blattes „Neuer Socialdemokrat" an den Pranger zu stellen." Der kreisende Berg hatte auch hier eine Maus geboren. Während endlich um 3 Uhr die im dunklen Saale zusammengepferchten Schaaren nach dreifachen Hochs auf den Präsidenten und Die Proletarier aller Länder und mit dem stolzen Bewußtsein im Herzen „Erilis sicut deus, scientes lonum et malum“, Die socialistische Lection aufhoben, tagte in einem anderen Thüle der Stadt die dritte Volksversammlung, einberufen von vem Strike-Comitc der hiesigen Cigarrenmacher, in welcher mit anerkennungswerther Mäßigung und Objektivität über den Stand des Strikes der Cigarrenarb'iter in Deutschland refmrt wurde. Hier in Berlin haben die Fabrikanten Die Lohnaufbesserung Don> 1 bis fi/2 Thlr. pro Woche fast anstandslos bewilligt; im hartnäckigen Wver- sianve dagegen befinden sich zur Zeit noch Die Fabrikanten in Hanau und Waldheim, sowie in Magdeburg und Halberstadt, in allen 4 Orten stehen denn auch die Fabriken bis auf den letzten Arbeiter verödet. Selbst die beschäftigten Frauen haben sich Dem Strike angeschlossen; Die Unterstützungen, welche allein von Berlin aus dorthin gingen, betragen über 12,000 Toir. Als Die heftigsten Widersacher her Bewegung wurden Vie Fabrikanten Lindau und Winterfeld in Magdeburg bezeichnet. Die zum Schluß acclamirte Resolution erklärt Den Strike Der Cigarren- arbeiter im Hessischen und Sächsischen für gerechtfertigt und Die Interessen aller Arbeiter für folioarisch. — So endete die letzte Der Volksversammlungen, welche Die saure Guikenzeit und die sonntägliche Ruhe Berlins gewissermaßen belebten. Ob diese Geistesnahrung Den Arbeitern große Congestionen bereiten wird? Ich glaube kaum. Denn im Großen und Ganzen haben diese socialdemokratiichen Versammlungen immer dieselbe Physiognomie, Die den alten Gölhe'schen Satz bewahrheiten: Man muß sich nur nicht gar zu ängstlich quälen, Denn Da, wo Die Begriffe fehlen, Da stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein. München, 21. Juli. Graf Bray hat heute Die nachgesuchte Entlassung al- Ministerpräsident, Minister des Aeußern und Minister des königlichen Hauses Actlen. Oest. Creditaot. 2705/g 5% öatr. F. St. E. B. 4003/4 Lombard. Bahn 172l/i Ludwigsh.-Bexbach 1821/2 Maxbahn 127 Bayer. Ostbahn I2OV2 Hess. Ludwigsb.-Aot. 156 Rhein-Nahebahn-Act. 38>/z Oberhessen „ 753/i Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 575/8 3°/0 öst. s. Lombard 73 Vz 3% Livorneser 325/8 50/0 Tosoaner 521/2 5% Elisabeth.-Prior. 78 do. II. Emiss. 77___________ Äiilehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 66 Nassau 25 fl. 39 4% bayr. Präm.-Anl. 10971 Ansbacher 7 fl. 113/< 40/0 badische Loose 108 Badische fl. 35 Loose 66 V2 Oestr. fl. 250 v. 1854 77 y2 1858r Prioritätsloose 168 1860r Loose 863/8 1864r „ 128 Braunschweiger 18J/8 Stadt Florenz 823/ö Borsennachrlchten- 25. Juli 1871. Preuss. 472% Oblig. 9874 Frankf. 37a% Obi. 82% Nass. 472% Obi. 963/a Kurhess. 4% „ 89 Gr. Hess. 5% Obi. 102 „ n 4% n 95 „ » 37-0/0 , - Bayer. 5% „ 100’/8 „ 472 0/0 1jährige 983/4 „ 40/o 1jährige 93 Würtemb. 47a% Obi. 97 Baden 472% Obi. c. E. L. 97% Oesterr. Silberrente 5672 „ Papierrente 48 [/2 „ 5% M. steuert. — Amerik. Bonds 1881r 99% » n 1882r 96% n « 1885r 96% n n 1887r 9674 Spanier, neuest. 3% 31% Actlen. Frankf. Bank 137 Frankf. Vereins-Kasse 10772 Darmst. Bankact. 36672 Wien Bankactien 730 Galizien 237% Wechsel. Amsterdam k. S. 99% Augsburg k. s. 993/4 Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 9674 Brüssel k. 8. 9374 Hamburg k. S. 8772 Leipzig k. S. 105 London k. s. 1173/4 Lyon k. s. — Paris k. S. 937g Wien k. 8. 957z ditto m. S. — ditto 1. 8. — Disconto 37?/o 0. Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 3016) Die Wittwe des Weißbinders Heinrich Demuth in Gießen hat mit der Mehrheit seiner gerichtsbekannten Gläubiger behufs Abwendung förmlichen Concurses ein Arrangement abgeschlossen, und werden nunmehr die unbefannten Gläubiger derselben unter Verstattung der Acteneinsicht hiermit aufgefordert, binnen 3 Wochen ihre Forderungen auzumeldeu, und bei Meldung Ausschlusses etwaige Einwendungen dahier vorzubringen. Gießen, den 13. Juli 1871. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. M n l) (, Stammler, Stadtrichter. Stadtgcr.-Assessor. 3133) Bei der Stadt Gießen sollen drei Spritzenmeister angenommen werden. Bewerber um diese Stellen haben sich binnen 8 Tagen auf unserem Büreau anzumelden. Gießen, den 25. Juli 1871. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Vogt. 3122) Samstag den 29. Juli L I-, Nachmittags 2 Uhr, soll die Erndte von den Grundstücken, welche Herr Stallmeister von Gremp gepachtet hatte, auf dem Halme an die Meistbietenden versteigert werden- Die Erndte besteht in Korn, Gerste und Hafer und ivird mit der Versteigerung am langen Steeg der! Anfang gemacht- Gießen, den 25. Juli 1871. GroßherzogUchc > Ortsgcricht Gießen- Wort mann- 3138) Montag den 31. Juli d- I-, Vormittags 10 Ubr, soll in dem früheren Pfandhau.locale dahier ein Occonomiewagen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 26. Juli 1871- Grotzhcrzogliches Ortsgericht Gießen. S e m m l e r, Ortsgcrichtsmann- 3146) Freitag den 28. Juli, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause deS Herrn Earl Euler in der Neustadt die zum Nachlaß der Ph. Berger's Wittwe gehörigen Mobilien, bestehend in Möbel, Weißzeug, Bettwerk u. dergl., öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 25. Juli 1871. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen- In g Hardt. 3137) Montag den 31. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause der Peter Pistor's Erben auf dem Tiefenweg Mobilien, bestehend in Commodcn, Tischen, Stühlen, Bettladen, einem Kletdcrschrank, einem Küchen- Zirrß er scher Garten 3141) Gießen, den 25. Juli 1871. 3029) Samstag den 29. Juli: > ir. 172 betreffen Di-Z Tagesordnung : 1) Rechnungsablage.! 2) Erganzunyswahl des Vorstandes. 3) Bc- k fprechung über einen A u s f l u g mit Musik. 1 3140) Gegen hohe Provisor, wird franco erbeten. o jj o CO Lesielli- KMülkch Dikjei tom 26. Ma'rz 152, 153, i56 nnh^nnf® Mädchen, welches im Flicken ^bren, wünscht noch einige Tage besetzt zu haben. Neustadt Nr. 34, im Hinterhause. officiellen Agenten sämmtlicher Leitungen des In- und Auslandes, Frankfurt a. M. Gg» Chr. Spruck, Marktplatz. 10’11 Xw* , 6 kiiflatn viev 3147) Eine Kaute Mist ist zu verkaufen im „Deutschen Hof." welche str Aöl bet hckeMn BeiN Prüfling nicht Diejei !vecie5e ßiiilab. Der $ Die in Die Be d zum 1. Hbl Mit be: Ausnah Uliz wieber i wer bispon! . In letz chiligte Milit Gesuche * zu richte Darmst Für 3 Thlr. versende ich ein Mittel, den Trinkern das Trinken mit oder ohne Wissen zu entwöhnen. O. I. Grone in Ahaus, Westfalen. Bestellung nimmt die Expedition dieses Blattes entgegen. (2630) (1366) (a. 40,1V.) 3M(H* üin ®ut' ein Haus, Hotel rc. Wil kaufen oder verkaufen, pachten oder verpachten will, IM Pf emen Posten zu besetzen hat Wit oder einen solchen sucht, lM(*r ^gend etwas in eine beliebige v Anzahl von Zeitungen einzurücken beabsichtigt, wende sich an die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse, 5034) Die Ur. Steffern'sche Augenheilanstalt in Frankfurt a. M. _ m (Krögerstraße 8 und Sachsenhausen Dreiköniqsstraßel, auf s Bequemste eingerichtet, nimmt jeder Zeit Augenkranke auf. Unbemittelte zu ermäßigtem Preise und unentgeltlich. 5Reb(Kt,On' ^uck und Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Oermkt)6eu®eifWn<ä wöblirtes Zimmer ju —Scharmann, am Kreuz, 2919) Die Mansarde des Peppler'schcn gegenseitige Lebens-Versicherungs-Gesellschaft ... t „ n in Halle a. d. S., übernimmt alle Arten von Lebens-Versicherungen, Wittwenpensionen u. f. w. Nähere Auskunft ertheilt die Agentur Gießen: ___L» Labroisse, Hofger.-Advocat. Ä; h iS1* SK' Will*' $l! 3143) Von heute an Preiskegeln in der Restauration Bramm. 3128) Ein tüchtiger Pferdeknecht, welcher gute Zeugnisse besitzt, kann sofort Eintreten __Chr. Haubach. s diar ^nenorer, untrügliches Mittel, ergrautem Haare die ursprüngliche Farbe wieder zu geben; beschmutzt weder Haut »och Wäsche, Erfolg wird garantirt. — Preis pr, Flacon 25 Sgr, 9 ______Georg Petri, Neuenweg. 8 Mein Tuch- und Bukskin Laaer, zu billigen und f e st e n P r e i s e n, empfehle bestens Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pi stör. 3114) In Vit D. Nr. 3 auf dem Kreuz Nt ein moblirtes Zimmer zu vermiethen und rann sogleich bezogen werden.__ r,?103) Der mittlere Stock meines Hauses ist anderweit zu vermiethen. A. Walle nfels. ,e N>x b-rMädchen wird nachFür eine ältere d e^n/s ch e L^ebens-Ver- be?der^Eroed^ ^fragen sicherungs-Gesellschaft ein tüchtiger solider der Exped. d. Bltts. |ber Haupt - Agent auzustellen gesucht. - ...... — : ------------ Adressen werden unter A. J. 571 an die wird auf das strengste beobachtet, die einlaufenden Offertbriefe werden uneröffnet an die betreffenden Reflectanten, ohne deren Namen preiszugeben, pünkt- I lrchst und ohne Provisionsberechnung übermittelt. schrank, Bettwerk, Bütten, Waschmange,!^ Haus- und Küchengeräthen aller Art, meist-Z bietend versteigert werden. vo Dounerstag den 2 7. Juli: Abonnements-Concert, ausgeführt vom ganzen Mustk-Corps des Großh. Hess. II. Jnf-Rea unter persönlicher Leitung seines Dirigenten, Herrn D. Reifert Anfang 51/2 Uhr. — Entröe für Nichtabonnenten ä Person 12 fr. * Zeil 413. | Straßburg, München, Nürnberg Berlin, Wien, Prag, Hamburg, Zürich. ! 33afi>lhft roirb Jedermann Rath j ertheilt, welche Zeitungen für jeden einzelnen Fall sich als erfolgreich erwiesen haben: fkllflllft J°erbF E Annoncen sorgfältig abgefaßt und für einen augenfälligen Druck hergerichtet; kosten die Inserate nur dasselbe, wie in den Zeitungs-Expeditionen, da dieses Institut als Central-Stelle aller existirenden Zeitungen besondere Vortheile von denselben genießt. Das Renomm^ der Firma bürgt für solide Bedienung. Biscretion Für Lehrer, men daran gelegen, eine eben so passende, s bei entsprechender Thätigkeit einträgliche ebenbeschästigung zu übernehmen, wollen re gef. Adressen unter B. B. 107 an die xped. d. Bltts. richten. 3139) Für solide thätige Herren mit lter Bekanntschaft in den besseren Krei- i, wird ein unter Umständen hoher Bereust, der in der coulanteftcn Weise ererben werden kann, nachgewiesen. Gef. fferten sub A. K. 572 an die Annoncenspedition der Herren G. L. Daube & omp. in Frankfurt a. M 131) Ein Mädchen, im Kleidermacheri und Flicken erfahren, wünscht in und außer dem Hause Beschäftigung. Näheres Brand Nr. 67. Ai beiterlulbungg-Verein, j 3135) Donnerstag den 27. Juli, Abends 8 Uhr: ® eneralversammlung im Vereins - Local. Vatent-Maig-Mehl von Brown Polson in Paisley, (Schottland), Hoflieferanten Ihrer Majestät der Königin von England. Ausgezeichnetes Nahrungsmittel, wegen seiner leichten Verdauung von den ersten ärztlichen Autoritäten empfohlen, besonders für Säuglinge, Kranke und Reconvale- scenten, nebenbei sehr geeignet für jede Art> Delikatessen, als: Pudding, Omelette, Blanc Mange rc. Alleiniger Vertreter in Gießen: Die Mitglieder werden auf §. 25 der Statuten aufmerksam gemacht und mit Rücksicht auf die Dringlichkeit der Tagesordnung um recht zahlreiches und präcises Er-! scheinen ersucht________Der Vorst and. I 3136) Ein graues Halstuch mit braunen* Streifen ist am Sonntag Morgen gefunden worden. Abzuholen in Vit C. Nr. 208 gegen i Erstattung der Jnseratgebühren. ' Vermiethungen. j Vermischte Unreinen 3021) Das seither von Frau Pfarrer Kreckmann im Darmstädter Haus bewohnte Logis ist im Ganzen oder auch getrennt zu vermiethen und vom 1. October an zu beziehen. Feilgebotenes. 3119) Durch Ableben meines Mannes bin ich Willens, sämmtliches noch in ganz gutem Zustande befindliche Maschinen- und Schmiedewerkzeng, worunter 2 Drehbänke, 1 Bohrmaschine, 4 Schraubstöcke und 1 Hobelbank sich befinden, sofort zu verkaufen. Auch ist die Werkstätte zu vermiethen. _____________Auguste Hilgardt 3117) Neue Frankfurter Kartoffeln sind fortwährend zu haben Asterweg Nr. 103. Z Erbsen zur Stoppelsaat sind angekommen bei ____________________A. Katz, Neustadt. 3142) Bei Friedrich Lampus auf dem Seltersweg ist täglich frische Milch zu haben. Aeue Matjes-Härinae empfehlen I. A. Busch Söhne. (2371) 3120) Eine Pfuhlpumpe ist zu verkaufen bei F. Zülch Mittwe. 3001) „ , Für die Vaterländische Feuer - Versicherungs - Actien- A ekelt sch ast pi Elberfeld SeUerä’ * ---------------------- Firma: Earl Hoffmann. ™ ' ’t........«ii uiiitii; viipeoirion öer nerren ($L i« «it. C.' Nr. 31, Neu? Anlöge"^ flucht in Daube « Comp. in Frankfurt a. w'. Israelitischer Ball im Burg-Saale zu Staufenberg. Musik von den Marburger Jägern. Hierzu ladet ergebenst ein_______________Das Comits. „Iduna“, Die Nr. ^g bringt folgende Beitrage: Ich weiß. Aus dem poetischen Nachlasses Freiherrn Karl von Fricks. - M- stumme Signora. Eine Erinnerung aus der Mappe eines ehemaligen Leipziger Slubenlen. Von Karl Wartenburg. - Wieder dem Lin den bäum. Gedicht von Hermann Oelschläger. Mit Illustration ^ur d>e Gartenlaube compomrt von B. Woltze in Weimar. - Aus der Geschichte A ilten Pfarrhauses. Von Pfarrer Ferdinand Lucius. (Schluß.) - Erinnerungen aus >em heiligen Kriege. Nr. 8. Aus den Aufzeichnungen einer Pflegerin. I. Von 6 ~ Aus den Tagen des Berliner Jubels. Mit Abbildung! Auf d em Pariser Mau nr®e£:1 16' - Nach der Natur ausgenommen von un erm Feld- nakr F. W. Heine. - Blatter und Bluthen: Von der entsetzlichen Ueberschwemmuna n Tachaunn Egerer Kreis. - E,n Post-ngel. - Damen-Gasthäuser.-Ein alt,? 1 Tater sucht feinen Sohn. — Klemer Briefkasten. In Auftrag: Sernrnler, Ortsgerichtsmann. Für Müller! 3080) Dienstag den 1. August, Nachmittags 1 Uhr, läßt Unterzeichneter wegen gänzlicher Umänderung der Holzmuhle bei Lollar alles laufende und stehende zum Mühlenbetriebe gehörende Geschirr öffentlich Versteigerin________Heinrich Christ. Bekanntmachung. 3134) Donnerstag den 27. Juli, Nachmittags 3 Uhr, sollen über 200 Stück gebrauchte Säcke im Ganzen oder in kleinen Parthien im Güterschuppen der Main-Weser-Bahn dahier öffentlich meistbietend verkauft werden. Gießen, den 25. Juli 1871. Die Güter-Expedition. Ernst. XLager in ächt italienischen v Teigwaaren, als: xMaccaroni, Vermicellis X und Suppenteige. o Eiergemüse- v und Eiersuppennudeln. x Julienne, X (getrocknete Franzofen- X suppenkräuter). X Blockchocolade. v Würfelzucker. X Rosinen, Corinthen, X Mandeln, Citronen, v Citronat, Orangeat, X gestoßenen Zimmet und X gestoßene Raffinade. _ 8 Reisstärke. axxxxxxxxxxxxxxxx: 6197) Die Specerei-, Material- und Farbwaaren - Handlung von Eiuil Fischbach in Giessen (Seltersweg) empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens.