ZN-- t"ä,’M 6. 3. 'hSj1 i«, ä kf» •*8*8; lln ^mattete- ^bantm >ow, )r. WiH- ’ M mrd. Jiiubenet uni lamtlichen , am Markt. ler Art Tt und zu dm Zeitungen be- Bureau idjIjanMung, (i. M. Suflmgcn tnb ige. nd: I« Peraonenmg UL L II. HL CL Naihtn. end: Gemischter mit Pers.-Bef. L U. HL 0. Abds. 11ü bend: Personenzug °g L 1L HL Cl Vortn.. I 11« rebend • Pers-r-e^ n.iiLn-CL 5acb®* ' 4*__- Personen*”!: 'n L II !»■11 jL Abdi- 8 d Ab'l»' Preis diecreljährig 1 fl. 12 tr. mit Bringerlohn. Durch die Post oezogen vierteljährig 1 8. 27 fit. Erscheint täglich, mu Ausnahme Montags. Expedition: Canzleiber, ßlt B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 122. Samstag den 27. Mai 1871. Bestellungen auf den Gießener Anzeiger au<* Brodpreife vorn 27. Mai bis 3. Juni 1871, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Pfund gemischtes Brod 21 fr. 2 Pfund gemischtes Brod lO1/2 fr. 4 Pfund Roggenbrod 18 fr. 2 Pfund Roggenbrod 9 fr. A m t licher T h e L L. Gefundene G e g e n st a n d e : Ein Pelzkragen, angeblich am 10. December o. I. auf der Eiienbabn, neben der Weiche, zu Lang-Göns gefunden, ein brauner Henfelkorb, ein Maaßstab, einige Taschenmesser, ein kurzer dicker neuer Hohlschlüssel, mehrere große Schlüssel, drei mittelgroße Schlüssel und ein in Messingblech eingefaßtes rundes Spiegelchen in der Größe eines Thalers. Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegebcn oder später zu Gunsten der Armenkasse weroen versteigert werden. Gießen, den 26. Mai 1871. , Großherzogliche Polizei - Verwaltung der Provinzialhauptftadt Gießen- Nover. PoIit i s ch e r T h e t l. 26. Mai. lieber die in englischen Blättern so viel besprochene Unterstützung, welch; die Dersaillcr bei ihren letzten Operationen seitens der deutschen Truppen erfahren hoben, liegen uns jetzt nähere Angaben vor, welche unsere an dieser Stelle ausgesprochene Dermuthung bestätigen, daß diese Unterstützung keine dirccte, mit ter Waffe in der Hand sein könne. Die Hilfe beschränkte sich vielmehr darauf, daß die deutschen Truppen seit dem Abend des 21. Mai Pans im Norden abschlcssen, indem sie Niemand hinein, noch hinaus ließen. Was aber folgt nun, wenn Herr Thiers mit seiner Regierung und ter Nationalversammlung in das durch seine eigenen Bürger verwüstete Paris ihren Einzug gehalten? Wird Herr Thiers seine schon in Versailles kundgegcbcne, Ab- sicht, nach dem Fall der Hauptstadt die ihm ert'heiltcn Vollmachten in die Hände der Nationalversammlung zurückzulegen, wirklich zur Ausführung bringen? Wird sich die Mehrheit der Stimmen auf einen Nachfolger einigen, oder wird Frankreich dos Schauspiel blutiger Parteikämpfe fortfetzen? Das sind Fragen, welche bei dem Charakter ter Franzosen, wie er sich in der letzten Zeit docomentirt hat, schwer zu beantworten sind, deren Entscheidung jedoch die nächste Zukunft in ihrem Schooße birgt. Jedenfalls muß die junge Republik vor den Umtrieben und Jntriguen der Bonapartisten und Orleanisten auf der Hut sein. Wir wissen nicht, wie viel Wahres an dem Gerüchte ist, welches den General Mac Mahon, .den augenblick- lichen Oberbefehlshaber der Versailler Truppen, sein durch den Fall von Paris noch erhöhtes Ansehen bei der Armee und Bevölkerung zu Gunsten der bonapar- tistischen Partei ausbcuten läßt; wie wenig man aber an eine Anerkennung ter jetzt in Frankreich herrschenden Verhältnisse in Chiselhurst denkt, geht zur Genüge aus tcm im „Observer" veröffentlichten imperialistischen Programme hervor, dessen Inhalt wir in ,Folgendem zusammenfassen: „Die Anhänger teS Kaiserreichs Haden nicht aufgehört, ihrer Bereitwilligkeit Austruck zu geben — und sie sind '.vgar jetzt Willens — sich ihrer Rechte, auf welche sie sich haft tcr zu verschiedenen Zeiten zu Gunsten des Kaiserreichs stattgefundencn Plebiscite stützen, zu begeben, und das Kaiserreich wiederum dem Volksvotum zu unterwerfen. Wenn dieser Vorschlag nicht genehmigt wird, werten die Imperialisten thun was sie können, um die souveränen Rechte dlS Volkes zu vinticiren. Sie werden niemals eine Regierung anerkennen, die der Nation durch eine fremde Macht cclroyirt wirt. Sie werden niemals eine Negierung anerkennen, die nicht durch ein Plebieclt gebilligt worden. Sie halten dafür, daß, bis ein solches Plebiscit stattgefunten, dasjenige vom Mai fortdauert zu Rtchr zu bestehen, da ein Plebiscit nur durch das Volk widerrufen werden kann. Um der Sache des Frittens, ter Ordnung und einer guten Regierung Willen halten es die Imperialisten für ihre Pflicht,' dabei zu beharren, daß Frankreich noch mrwer unter der Herrschaft der vom Volke erwählten Regierung steht." Weber den schon erwähnten Angriff der Föderirten auf das Hotel des nord- amerikan.schen Gesandten Herrn Washburne in Paris wird jetzt bekannt, daß Pariser Nationalgardisten am 20. Mai in die Wohnung desselben eindrangen und erklärten, daß die Neutralität desselben und ter diplomatische Charakter des Gesandten ferner nicht mehr respectirt werden sollte. Da ter Vertreter der Vcr- einigten Staaten gegenwärtig zugleich die Interessen Deutschlands in Paris ver- tritt, so richtete in Folge dessen General v. Fabrice am 21. früh eine Sommation an cie Commune, in welcher die Auslieferung der betreffenden Nationalgardisten binnen 24 Stunden gefordert wurde. Pascal Grousset, der Deputate der Com- mune für die auswärtigen Angelegenheiten, antwortete, ^er habe, als er von oem Gewaltfchritt am 20. Mittags gehört, ohne Verzug einen Beamten mit dem De- fehl abgefchickt, man solle die Rechte ter Gesandtschaft heilig halten und die Verletzer derselben vor ein Kriegsgericht bringen. Jndcß häiten sich die schuldigen Nationalgarden glflüchtet, ohne daß man vorher deren Persönlichkeit Hobe fest- stellen können. Es sei ihm daher nicht möglich gewesen, eine von ihm entschieden' und ausdrücklich gemißbilligte That zu bestrafen, und er habe sich darauf beschranken müssen, dem amerikanischen Gesandten sein Bedauern und seine tiefe Entrüstung über die ihm widerfahrene Behandlung in einem Schreiben auszusprechen. Die französischen clerikalen Blätter predigen jeden M.orgen die Rtstauration ; ter Monarchie von Gottes Gnaden und der Dynastie, welche, wie „Le Monde" , sich salbungsvoll ausdrückt, „eine Geschichte von 900 Jahren hinter sich hat und mehr Garantieen der Stabilität bietet, als eine improvisirte Macht, welche mit den Wurzeln in Cer Dngangcnhnt steht und darin c:ne Festigkeit findet, welche die Gegenwart aÜtin nicht buten kann." Diese 900 Jahre haben aber die Juli- r?volutien so wenig verhindert; gegen den Einwand, dcß die Bourbons nur mit veralteten Institutionen nach dem Muster Ludwig'S XIV. oder des heiligen Ludwig anrückten, anlwortct „Le Monde" mit tcm schlagenden Argumente: „Deckt sich eine alte Eiche etwa, weil sie altehrwürdig ist, iw Frühjahre mit dürren Blättern?" Der „Monde" verspricht den Franzosen, die Bourbons würden sich mit dem Glück cer Franzosen beschäftigen und den Bedürsnissin der Franzosen genügen, und zwar „fo viel wie möglich". Was will man mehr? Am Sonntag wurde Rochefort mit seinem Secretär Murot als (befangener in Versailles cingebracht, in einem zwcispännigen Omnibus fitzend und von vier Polizeiagenten umgeben. Den Wagen begleiteten zwei Schwadronen Gensd'armen und Chasseurs d'Asriquk. Um sich unkenntlich zu machen, hatte Rochefort den Schnunbart abgeschnittcn; doch konnte man ihn unmöglich verkennen. Die Straßen waren voll aufgeregter Menschen, die ihrem Zorne gegen den Gefangenen laut "ust machten. Einer wagte freilich, „Es lebe Rochefort!" zu rufen; dafür wurde er aber von den Umstehenden mit Prügeln regalirt und mußte von der Polizei verhaftet werden, um nur vor der Wuth der Menge geschützt zu fein. Die Straßen CcS Reservoirs, de la Pompe und die Avcnue St. Cloud hindurch wurde Rochefort mit dem unaufhörlichen Geschrei begrüßt: „Nieder mit dem Mordgesellen! Heraus mit dem Räuber! Schlagt ihn todt!" Das Volk wollte ihn aus dem Omnibus herauLreißen, um Lynchjustiz an ihm zu üben; die G.ned'armen hatten genug zu thun, um ihn sicher ins Gefängniß zu bringen. Da hat der Agitator gefchen, daß cs auch andere Orte als Paris und andere Zeiten als die Aera der Mlßvcrgnügtheit während der Napoleonischen Herrschaft gibt, wo er auf den Straßen der gefeierte DolkSmann war. Darmstadt, 24. fflai. Vom Sonntag den 28. l. M. ab, an welchem Tage tcr erste Militärzug fiüh 7 Uhr dahier eintrifft, wird die fünfte deutsche Armee (Schlesien), 73,000 Mar.n und 7000 Pferde stark, über Darmstadt auf einigen GO Zügen, in ihre Heimath zvrückl'efördert. Es verkehren wahrend 11 Tagen tägl.ch 6 befitzte und 6 leere Mrlrtär-Züge auf der Bahn. Am Pfingstsonntage wird Vormittags etwa stündlich ein Militärzug zu erwarten sein. In derselben Zeit wird die Garde ton Bingerbrück, theils über Köln, thcils über Gießen, in 120 Zügen nach Berlin birigin werden. (M. Z.) Darmstadt, 23. Mai. Die heute erschienene Nr. 17 des Regierungsblattes enthält: l. Bekanntmachung Großb. Ministeriums des Innern: die Erbauung einer Verbindungebahn zwischen der Riedbahn und der Bahnlinie Mainz-Darmstadt einerseits und der Bahnlinie Darmstadt-Aschaffenburg andererseits betreffend. II Bekanntmachung Großh. Kreisamts Offenbach, die für das Jahr 1871 zur Bestreitung der Communalbedürfnisse in dem Voranschlag der Stadt Offenbach vorgesehenen Umlagen betreffend. Hl Ueberficht der für das Jahr 1871 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Reltgion-gemeinden des Kreises Schottern IV. Deügl. des Kreises Bingen. V. Desgl. des Kreises Heppenheim. VI. Desgl. des Kreises Dieburg. Besondere Beki t u. 3 LÄ. > Sin, ■ tehM MM ®tO' Öitb «WM SSL Jiaufttei statt, . ' ö “ * v ,v 1 ./ i v k VI 11 l II yU( l (, U ||l netten Goncao errn: ■uitflen unb Wii iillidien MM in Freitag Den 2 Dormitta« >or unterzeichnetem d tmaffle Vorzugsrecht' ietbtn und werben gläubiger, wdd/e d M icgitimirten 2 )'U\uUn smb, den Be dn erilhimben GlL fiaes ju Ztanbe fomr iMnb erachtet. Gietzm, dm 17. 'JJ GrohherzoMes Ml, Stadtrichter. J f o, , Telegraphische Depeschen. Vtrstlllltö, 24. Mai. National-Versammlung. Thier« A «crfniKcd, 25. Mai, Mittag». Offidefl. Pari« ist bi« aas eine» klrimn Theck btjttunfltn. Die Tullerien, da« Finanzministerium, da« Ministerium be« Auswärtigen stnv Aschenhausen. Die liviiviecaionnade ist a,rette, Der Boden Ä. «" der Insurgenten? Dte Brüste der VIl. Uebe,sicht der für da« Jahr 1871 genehmigten Umlagen jur Be- ftretiuna von Communalbetürfnissen in den Gemeinden des Kreis-S Vilbel. VIIL DiSgl. tu den Gemeinden des Kreises Schotten. IX. Desgl. in den Gemeinden des Kreises Büdingen. XU. Namen«veränderungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 28. April dem Gustav Adolph Volk von Mainz zu gestatten, daß derselbe statt des bisherigen den Familiennamen Laubenheimer und am 3. Mat dem Isaac Grau von Finthen, dermalen zu Aachen zu gestatten, daß derselbe statt des bisherigen die Vornamen Joseph Maria führe. XIII. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 18? Februar die seitherigen Ti'tular - Hofmusiker Christian Engel, Joseph Becker, Friedrich Bergmann, Peter Hamm, Gottfried Stephany, Philipp Kreuz, Earl Dequis und den AuShülsSmusiker Valentin Debur zu Hofmusikern, am 12. April den Geheimen - Oberstudienrath Adolph Ludwig Freiherrn von Stein unter Enthebung desselben von den Funktionen eines Re- gierungScommissarS bet der Bank für Süddeutschland, zum NegterungScommissär bet d.r Bank für Handel und Industrie, und den Minister in Pension, wirklichen Geheimenrath Dr. Reinhard Earl Friedrich Freiherrn von Dalwigk zum Regie- rungscommissär bei der Bank für Sübdeutschland, am 19. April den Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Wöllstein Georg Engmann zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Never-Olm zu ernennen; an demselben Tage dem evange- ltschen Schullehrer zu Groß Karben, tm Kreise Vilbel, Christian Werner, die Lehrerstelle an der 6. Clasie der Masterschule zu Friedberg, im Kreise Friedberg, zu übertragen; am 25. April den Finanz-Aspiranten Philipp Losekam aus Alsbach zum Hauptzollamts - Assistenten 2. Closse bet dem Hauptzollamt Worms und der damit verbundenen Ortseinnehmerei der inneren indtrecten Auflagen, den Zollauf- seher August Müller zu Gießen zum Hauptzollamts-Assistenten 2. Elaste bei dem Hauptzollamt Mainz und den Finanz-Aspiranten Friedrich Kröll aus Rainrod zum Hauptzollamts - Assist nten 2. Elaste bei dem Hauptzollamt Gießen und der damit verbundenen OrtSeinnehmkrei der inneren indirecten Auflagen zu ernennen; an demselben Tage dem Pfarramts - Candldatm Dr. Georg Krumm aus Wenings, im Kreise Büdingen, die evangelische Pfarrstelle zu Groß-Winternheim, im Dekanate Ober-Jngelheim, zu übertragen; am 1. Mai den Districtscinnchmer der Distrlctö- etnnehmeret Fürth, Johannes Georg Greiffenstein, in die DistrictSeinnehmerei Bensheim, den Districtseinnehmer der DistrictSeinnehmerei Grünbcrg I, Jacob Wilhelm Schacker, in die DistrictSeinnehmerei Butzbach I, den DtstrictSeinnehmer der DistrictSeinnehmerei Herbstein, Friedrich Ernst Rieß, in die Districtseinnehmcr.i Grünberg l, den Districtscinnehmer der DistrictSeinnehmerei Schotten II, Friedrich Lehr, in die DistrictSeinnehmerei Schotten I und den DistrictSeinnehmer der Districts- einnehmerei Ulrichstein, Johannes Seitz, in die DistrictSeinnehmerei Schotten II zu versetzen; an demselben Tage den Steueraufseher Johannes Philipp Reitze! zu wesens — von der sogen. Primarschule bi« zu den höchsten wissenschaftlichen Anstalten — unter möglichster Schonung bestehender Verhältnisse in die Hand at«- nommen; daß zu diesem Zwecke für Elsaß Lothringen ein Provinztalschulcollegtum gebildet; daß firner namentlich die Aufrichtung einer deutschen Universität in Straßburg ins Werk gesetzt; daß endlich zugleich die Wiederherstellung der Straß- burger Bibliothek ausgeführt werde. — Nach Begründung des Antrages durch Dr. Thomas erklärt sich Minister Delbrück im Allgemeinen mit demselben elnver- standen, die Einzelheiten könnten jedoch heute noch nicht erörtert werden. __ Dr. Wehrenpfennig beantragt, statt des obigen Antrages zu beschließen: „den Reichs- kanzlrr ou^uforDern, die Aufrichtung einer deutschen Universität baldmöglichst ins Werk zu setzen." — Prof. Ewald möchte den preußischen Schulgeist dort nicht ein- geführt sehen, Romer (Württemberg) die Eröffnung der Universität am 100jähri- gen Gedenktage der Promotion Göthe's. — Dr. Moufang warnt vor Ueberstür- zung, die deutsche Regierung solle aus den Fehlern der französischen lernen, sie solle nicht ebenso alles nach Berliner Schnitt Herrichten wollen, wie jene-td nach Pariser Schnitt zu thun trachtete. Daß letzteres nicht glückte, daß noch deutsches Wesen tm Elsaß vorhanden, verdanke man hauptsächlich dem viel geschmähten tiier u«. *4'S Bekannt, ÄS** Sctoiub i versteig, 2l91)',gtlll,8 »Oll JJ» Da« Hau« tritt sodann In di-Beralhung be« Antrag Harkort: dm Ncich«. lanjkr aufjuforCcrn, baldigst blt Nrviston dr« mit dmt «lönlgnlch Portagal ad, v. ^unt 1814 abges»,offenen Handrl«. und Schifffahrtsvertrage«, namrntlich ber m / 1 “nD ^2, herbeizusühren. — Nach Befürwortung des Antrages durch den Antragsteller erklärt Bundescommiffar Geh. Rath Michaelis: die preußische Re- gierung sei stets bemüht gewesen, einen Handelsvertrag mit Portugal abzuschließcn aber weder Preußen noch einem anderen Staate sei es gelungen, einen solchen vertrag zu prrfectuiren, was theilweise in den finanziellen Verhältnissen Portugals, hlnntUit^fr nbrr hauptsächlich in der in Frankreich hervorgetretenen schütz, zollnerischen Bewegung seinen Grund habe. Den SchissfahrtSoertrag anlangend, so feien neuerdings seitens der portugiesischen Regierung einige Erleichterungen gewahrt worben; für die Anstellung eines Consularbeamten liege zwar noch kein unT'DoHuaa ,» lrfh"6h!>Or' '* fd‘" lrr ÄÄ; S'Äto. JÄJJIä Ä.J.« iS».’Ä'ä" ***** ' ... D WI'IUIUCB, rf». »tat. Utational.Bersammlung. Thier« sagt: Ich komme nicht, Sw zu trösten, denn ich bin selbst untröstlich über da« Unglück, welche« ' Ü“* band trifft. Lassen Sic mich vor Allem lagen, daß die Jnsureection ganz ^»«unden ist; die Tr'colore weht über dem größten Theile von P„ri-:^dle letzten Thaten de« Bandalismu» find nur noch Handlungen der Veriweiflunn Wir waren gestern Abend bi. zur Oper und bi« Montmartre vorgedrungen und 1 Vtndomeplatz, die Tullerien, das Louvre. Aus dem linken Ufer ‘ ?<“1' ^lsseh die meisten Punkte besetzt. Die Generale wollten währ.nd der Nacht m einer Stadt wie Pari« nicht operiren, auch hinderten strategisch. Gründe 1 8lammen "hoben sich au« dem Finanz-Ministerium, au« dem Palais de« Stau,«.' rathe» und dem Nechnungshofc. Es war nicht« mehr zu machen; die Ver- fchanzungen des Feinde« starrten von Kanonen unb der ®ranb, durch Petroleum »«breitet, war nf^t zu löschen. Am Morgen thaten die Generale da« Mögliche aber al« fie endlich den Vendomeplatz genommen hatten, waren die Tullerien nur nod; ein Schutthaufen. (Allgemeiner Ruf be« Entsetzens.) Thiers fährt fort: ÜZtr haben einen Durchbruch gemacht, um ba« Louvre zu retten unb haben Ur- f " 1U. ' datz es gesichert ist; unglücklicher Weife steht auch das Hotel .. 8011 ro,rt,cn morgen Abend Herren von Paris fein, da«ist die U-berzeugung unserer Generale; wir haben den Steg, aber wie über die Hande dieser Verbrecher, welch-Petroleum verwandten und Bomben mit Petroleum gegen die Soldaten schlenderten, von denen mehrere » ebrann wurden Wir müssen ersten« Kaltblütigkeit bewahren und zweitens Einig, kett. Dieser Sieg verdient die Bewunderung Europa'«, unb Europa gi-bt un« 3tu0n fi bavon. Selen Sie ruhig, sonst schwächen Sie gleicher Weise die Armee und die Regierung. Nach den gewonnenen Resultaten sollte man nicht so bereit sein, Mißtrauen darein zu setzen, was wir thun werden. (Lebhafter Beifall ) Man must die Schuldigen unnachfichtlich bestrafen. (Beifall.) Thier« schiäat vor der Kammer da« Degnadlgung«rccht zu übertragen. Thier« sagt, die Ordnüngssreunde unter der Rat onalgarde hatten Gencralmarsch schlagen lassen, aber die Regicruna faI^,B Auffassungen zu vermeiden. E« sei nicht richtig, dast Ferry zum Seinc-Prafeeten ernannt worben. Thier« lobt fttrrB md fr «u« Kiner 4>inBrbuna bie Funet.oncn de« Präfekten der Seine, we cht Viele abgelehnt haben, übernommen hat bl« zur Herstellung der Ordnuna Di K'gi'tung werde morgen die Entwaffnung der Bevölkeruna von Par « voetmt^.» und dem Gesetze gemäß die Maire« von Pari« -rnennem Nach et „ soÄ n Niederlage toiro die Jnfurreclion st» niemal« wieder erheben könmn. r, VcrstttllcS, 25. Mai, 8 Uhr Morgen«. Die Aufregung hier ist unbe- ?,‘6U l'rUnfl """ hu' alle Höhepunkte besetzt, um dSS schreckliche Schauspiel, da« Pari« bietet, zu beobachten. Da« Gemegel in Tart« dauerte die ganze Nacht hindurch. Von den Batterien zu Butte« und Ehaumont warfen die Insurgenten mit Petroleum gefüllte Bomben in die Unglück- 11 lhe (31übI 111tD flllf bii> /innwrifpMbi’n ....k " .....Ai Ä Jtbtrliei»!.,11 Doni Christ dkg eitfa'ff!!«« k K« fol8fn Wahlprüsungen, die zu keinen Anständen Veranlassung geben h ®*l.u6 Uhr. Nächste Sitzung morgen 11 Uhr. Tagesordnung: Bericht «roHirau J«m Distriet-einnehm-r üt ®imer.f DrtX Äfi "«-Lflaat' »Hannoverschen Ä" b» v^mnehmcrei Alz^, Ludwig Theodor Leonhard?zum Dlstriet«- von Eisab-Lo'.h'ringen mit dem 'deutschen Reiche, Rester Lügen Dritte Lesung des Aoditionakartikcks zu dem Postvertrage mit Amerika, zu welchem Moale (Bremen) sollende Resolution beantragt: den Reichskanzler zu ermächtigen, dar Briefporto für den einfachen srankirten Brief von Dcutschlaao nach den Viremigtkn Staaten von Nordamerika und in entgegengesetzter Richtung überall da auf 2y2 Sgr. (tt Cents) zu normtren, wo die Abmachungen zwischen nisfe in allen Sorten, Prima (Kölner und Nadier clrcn zu baden in der Handel4- Leim, Land-Leim, sowie alle übrigen gaitneiei von Georg Becker, Material- und F'arbwaaren zu möglichste_______________Por ocni Neuenweger ^bor. Feilgebotenes Z Stockholz, Neisholz, tlp wird bir Pfennig finge« gert 17 40 23 2150 48 2152) sollen Stück Nadel - Bauholz - Stämme 505 Enbikfuß, Stück Nadel-Stangen; II im District Mausberg: Obcrhesstsche Eisenbahn - O)escll- Holzversteiqernnq. Dienstag den 30. d. Mts., von Morgens 8 Uhr an, im hiesigen Gemcindemalde verstei- !°»g gtbtn. nung: Bm'iht . Hetzer über st ter htllligeii Versteigerungen. Lieferung von Kornstroh. 2191) Samstag den 27 d. Mts., Vormittags 11 Uhr, wird die Liefern ig von circa 1200 Gebund Korn st roh durch Souin'ssion auf dem Büreau der unterzeichneten Verwaltung vergeben. Gießen, den 21. Mai 1871. Stecken Eichcn-Scheidholz (Küferholz), Stück Eichen-Bauholz-Stämme von 668 Cubikfuß (auch zu Glaser- und Schreinerholz geeignet.) anderen Gaste eine bedeutende Kopfwunde zugefügt wurde. Möchte doch durch energisches Einschreiten Seitens der competentcn Behörden diesem Unfug endlich einmal gesteuert werden. 1991) Eme vollständige, fast noch neue ! Ladeneinrichtung steht billig zu verkaufen l August MontanuS- Advocaten Engelbach II. in der Gartenstraße eine Parthie Nüstholz, insbesondere Stangen und zweizöllige Bohlen, sowie verschiedenes Steinhauerwerkzeug und eine große Parlhie Klammern, öffentlich meist- biete»id gegen baare Zahlung versteigert. Arbeitsvorsteisterung. 2209) Donnerstag den 1. Joni b. I., Vormittags 9 Uhr, soll auf hiesigem Bürgermeisterei - Büreau die Herstellung von 270 Klaftern Weg im Walddistricte Kopf, veranschlagt zu 144 fl., an den Wenigst ehmenden vergeben werden. Lollar, den 25. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Geiß ter. 2203) Die erwartete Sendung Blumen ist soeben finge- troffen und empfehle feine HutbouqnetS, Rosen-Knospen, Aehre» re. zu d u Migsten Preisen. Gleichzeitig bringe in Erinnerung, daß Silberkränze zu jeder Zeit aiigeferligt werden können. Gg. Röbcr, am Kreuz. Kragen nud MansrHetten- knopfe, Feinste Toilettenseifen, Haaröle und Parfüms, Staub- und Frisirkämme, Taschenkämme und Kamm- reiniger, Reifkämme für Kinder, bn und Nagelbürsten, Hosenträger und Strumpfbänder, Billige Scheere» und Ra- st'ruiesser, Taschenmesser empfiehlt bestens Karl Fuhr, Letzteres Holz kommt gegen Mittag zur Versteigerung. Die Zusammenkunft und der Anfang ist am Steinbusch, am Wege nach Erumbach. Ruttershausen, den 22. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinkel △ Briisicl, 25. Mal, Nacht». Die Detail« über dle Borgänge in Pari», Ich, von R-Mnrrn hier milgeiheilt werden, übertreffen an Wraucnbaftigk.it alle Lommunicationen, welche Thier» in ker Ass-mdl-e machte. Ein ergreefenoe» Schau- ging in vces-lben tot sich: Thier» und der grohte Theil der Deputirten brachen gleich Kindern in Theänen au», al« die Kunde ron den Nacheaeten der gnfurgenten eintraf. Die Folgen der gänzlichen Niederbrcnnung de» Finanz- Ministeriums werden unabsehbar sein. Die Generale begingen den unverzeihlichen ichler, in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch eine Rast der Truppen anzu- ordnen, wodurch sie den Insurgenten Zeit gaben, ihr Vernich,ungswerk ungestört au-führen zu können. ‘ △ London, 25. Mai. Die „Times" melket: Das Louvre ist thkilweffe und das Museum ganz gerettet. Bei St. Germain ist der Kampf beindet, Fort Montrouge ist gefallen. Nur bei Bclleville, Buttes und Chaumont dauert der Kampf fort. △ London, 26. Mai. Der Telegraph meldet: Dcrgeret, welcher Vie Tuilerien eigenhändig ansteckie, ist gefangen. In Belleville wird der blutigste Kumpf hart- rtäckig fortgesetzt. Mehrere Attacken blieben erfolglos. O. Corbet und Rigaulr wurden erschossen. s Karl Fuhr am Kirchenplatz empfiehlt fein Sager in feinen und ordinären Porzellan- und Glaswaaren in ganz neuer, geschmackvoller Auswahl zu festen und billigen greifen; Messer und Gabeln, Salatbestecke in Horn, Burbaum und geschnitztem Holz, Tischdecken in Holz zum lRollen, polirt und mt in Oel gemalten Bouquets, Landschaften rc.. B r k a il n t m a cini ii q. 2103) Der in gutem baulichen Zustande befindliche, im Jahr 1772 neu von Holz errichtete herrschaftliche Fruchtspeicher in der Gemeinde Gladenbach, 60 Fuß lang und 31 Fuß breit, dreistöckig, soll nebst zugehörigem Grund und Boden, im Flächengehalte von 69,4 lüKlftr. — Flur I Nr. 143 und 144 — in Folge vorliegender Verfügung in öffentlichem Ausgebot zur Veräußerung gebracht werden- Zu diesem Zwecke habe ich Termin in das Büreau dcs Domänen-Nentamts auf Dienstag den 6. Juni l. I., Vormittags 11 Uhr, anberaumt, was mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß nach 12 Uhr neue Licitanten nicht mehr zm gelossen werden. Die Velkaufsbedingungen können täglich auf dem Rentamts-Büreau eingesehen und auch, gegen Erstattung der Copialien, in Abschrift bezogen werden. Für auswärtige Interessenten wird bemerkt, daß das Gebäude sich auch zur Erwerbung auf den Abbruch eignet und die Baufläche nebst dem Hofraum als Garten- anlage Verwerthung finden kann. Gladenbach, den 18. Mai 1871. Der Königliche Domänen-Rentmeister: W a lch en. 4 3 Frischl) äckrr ? u G i e sr e n. Arn 1. Pfingstfeiertage. Christian Larnvus auf dem Seltersweg. Am 2. Pfingstfeiertage. Chrlstian Jughardt und Ernst Wallenfels in der Wallthorstraße. Sonntag Trinitatis die 10 ersten Bänke vor dem Altar den Eltern und Angehö- / Braucrmalz, l E Pitt Han. I I Besondere Bekanntmachungen. Oeffentliche Aufforderung. 1120) Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberhessen über den Nachlaß des verstorbenen Bierbrauers Georg Weidig II. von Gießen den formellen Concurs erkannt hat, sind Forderungen und Ansprüche aller Art an den fraglichen Nachlaß im Termin Freitag den 2. Juni l. I., Vormittags 9 Uhr, vor unterzeichnetem Gericht anzuzeigen und etwaige Vorzugsrechte zu begründen, unter, dem Rechtsnachtheil des stillschweigend ein- tretmden Ausschlusses von der Masse. Im Termin soll über die Liquidität und Priorität der Forderungen, Bestellung eines Massecurators und Gläubigerausschusses' verhandelt, auch nochmals die Güte versucht werden und werden die nicht erscheinenden Gläubiger, welche durch einen ordnungsmäßig legitimirten Bevollmächtigten nicht vertreten sind, den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger, auch bezüglich eines zu Stande kommenden Arrangements, beitretend erachtet. Gießen, den 17. März 1871. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl, Scriba, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 1. Pfingstfeiertage, den 28. Mai. Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Mitprediger-Vikar Freiensehner. (Collecle für den Prooinzialschulfonds.) Am 2. Pfingstfeiertage, den 29 Mai. Morgens: Konfirmation der Knaben Pfarrer Landmann. Nachmittags: Mttprediger Lips. (Collecte für die Stadtarmen.) Die Psarrgcschäfte für die Woche vom 28- Mai bis 3. Juni besorgt Pfarrer Dr. Seel. werden I im District Wehrholz, Stecken Nadel-Scheidbolr, „ „ Prüaelholz, uÄsC" O lfarben, aufs Feinste gerieben, roth, gelb , braun, weiß, grün, blau rc, von 16 bis 36 fr. fmi lud, tttldftd uructicn gao| n Pnst; N't Dktzrtißüng. gedrungen uni kv l.nftn Ufer r-llk ter Ra-t tgische Gliiote. - tk< Staats» itn; die Der» rch Pltrellutn tal iuUm nur l fairt fort: it Haden Ur* >ch tat Hott! en von $ari< Htg, aber tote M gntratitttn hntn tnehrere weiten- ömig» tW gietl un» <;ie tie Srmee licht fo bereit kiiaöj Ma« lagt vor, tw pnung-srevttu tie RegiervoS eiten. i(l rj lobt W seine, * irtitüufl- 6 perfid“ einer s-W 6,rr ist * -te besetz', 7 euttf» ■i,t u?iui hi. ouf £ rerSotl Großherzogliche Garnison-Verwaltung. _______________________Ka l bslei s st'._____________________ 2183) Nächsten Samstag, den 27. d. Mls. Vormittags 10 Uhr, — •••• vird an dem Neubau des HofgerichtS-.beste Qualität, bei Gießen, 25. Mai. Nachdem am verflossenen Sonntag von einem Soldaten des' hiesigen Regiments einem Wirthe fast sämmtltche Fenster der Wirthsstube eingeschlagen! und anderer Unfug verübt worden, fand gestern Abend wiederum eine bedeutendere am ---------„ -...... Rauferei statt wobei einem hiesigen Bürger der Daumen durchgehauen und einemlrigen der Eonfirmanden frrilasten zu wollen. j. - Dr Rsich,, (g, t(g. h na* n«4> beutle« ^fchivähtrn !ff! b,t Sirtitnfli “mfr (Sanfte Jf|teren “ 7" waren, "khrtkn gaOt t£toortn, Die '°°g Dtüti'ch. sind grotz ge, ^fr volnrhv. 1 vorlilglnde n vir sie im ''chtungln tt. billigen Preisen,'empfiehlt ” ' | 1444) Rüde rasche Patent-Kochherde, (1935) Ernst Hermes, sowie verschiedene andere Sorten von Her» 2201) Einige Tausend Guldeu sind imibcl1 in ^"cr Auswahl. enws-hsen Einzelnen zu verleihen, sowie ein zwei- — 7 I,KT und einthürtger Kleiderschrank, Tische, Stühle rc. zu verkaufen bei ' _ Heinemann Herman n. I bei schaff Bekanntmachung. 2188) Die Pfingstfeiertage, am 28., 29. und 30. Mai a werden auf allen unseren Stationen Retourbillete in II. und HI Wagenklasse zu ermäßigten Fahrpreisen aus- gegeben und berechtigt an diesen Tagen ein Billet I. Klasse zur Hin- und Rückfahrt in der II. Wagenklasse und ein Billet der II. Klasse zur Hin- und Rückfahrt in III. Wagenklasse. Für Kinder unter 10 Jahren ist für die Hin- und Rückreise ein Billet für die Klasse, welche benutzt wird, zu lösen. Die Retourbillete haben am 28., 29. und 30. Mai a. c. Gültigkeit. Gießen, im Mai 1871. Der DeewaltungSratI). 2215) Die Holrverfteigerung in der Oberförsterei Scyiffenberg vom 22. und 23. l. Mts. ist genehmigt. Abgabe der Abfuhrscheine durch Großh. Rentamt Gießen vom 3. n. Mts. an. Uebcrlieferung des Holzes, sowie erster Abfuhrtag, Montag den 5 n. Mts. Gießen, den 25. Mai 1871. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. 1808) Feste Sal;-, E'ssig- und kleine Tafel-Pfeffergurken empfehlen I. A. Busch Söhne. 2224) Glace- und Sommer-Handschuhe von 12 Fr. an, sowie Damen u. .Binder- Strümpfe von 15 Fr- an, empfiehlt _______________________C Schulze. 2212) PorteinonnaieS und Ci- aarrenetuis, Notizbücher und Brieftaschen empfiehlt in schönster Auswahl____________Karl F n h r. 2213) Kopfsalat, Nadicöchen, sowie frisch gestochenen Spargel, bei ©ärmer Schaum. das Pfund; ferner alle Sorten trockene Farben, Terpentinöl, Leinölfirnis zum^21 Einölen, fämmtlicbe Ingredienzien zum! --- lackirte Blechwaaren. _____________________________ i fl. 11 ü !i I d in r n, Mäusburg Lit D. Nr. 9, empfiehlt sein Lager in Herrn-Wäsche, als: Hnnden in Leinen und Shilling, Kragen und Manschetten, Chemisett n, wollenen Hemden, Jacken und Unterhosen, Sommer-Unterhosen und .Jacken, Glace-, Wildleder- und Sommer-Handschuhen; das Neueste in Shlipsen und Cravattefi, Hosenträgern, Socken^ Kragen- und Manschetten-Knöpfen, sowie Papier-Kragen, -Manschetten und -Chemisetten zu 18 kr. pr Dutzend, in reicher Auswahl. 2226) Loose zu der am 4. Juli 1871 zu Laubach stattfindenden Verloosimg von Vieh, landwirthschaftlichen Maschinen und Geräthschaften re. re. gelegentlich der landwirthschasilichen Preisoertheilung daselbst sind zu haben pr. Stück zu 12 Fr. bei \ Rathsdiener Moll. Mr. 125 Jur gefälligen Beachtung. Abomen B- Katzenstein, Neuenweg Nr. 139. hiermit ergebens! an Wechsel zum TagMourse, direct gezogen auf alle größeren Platze Am. »rtro fc nkas- — Comml slvu, Spedition, Jncasio. Ausralilunaen. SlnSlfinft. cm. ............. J 5« bis 25 Maaß MilchlLitd-nnöthi^nD^kE" fältel) abft^cben werde», «iffen für das Comptoir in Chv. Wallenfels jun. (1091) die Lehre. ! Eröffming! 2233) 2081) Ein Lehrling wird in ein hiesiges Geschäft gejucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bllts. Redactton, Druck und Verlag der Brühl'schm Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch),1« Gtetz»n. 1738) In Lrt. A. Nr. 161 vor dem Wall- thor rst rm dritten Stock ein möblirtes Zrmmer zu vermiethen. 2^28) Feldbrandbacksteine können vom 1. Juni ab käuflich abgegeben werden. _________Ehr. Haubach. Anfang halb 4 Uhr. Entree 9 fr. Abends Ball. f Dii t ^rtnncrunsfn z to ktS Mir Sitändung öm such Pans Mr LtistantigtN tn ^rr(d)alt * ggrotsrii irrrltn gsnze ftrnne tfn veilkibt» «tollte. Mt SrrffliUn Re tvllchg Ente hu neuer Zlimsniß tvältigt iß, tnisU! ftrwfmdii in Ai tung wur nur 6t M«n. Jttzl iß in Dchllur-liivg irr (ulißgfwal rchWivlung ousj ivkllhk iflim die ’ 2223) Ein Kellner und ein Kcllncr- ^svrltng zum baldigen Eintritt gesucht. Wo? jagt die Exped. d. Bltts. Flechtenkranke und Brustleidende heilt I>r. Iochhcim in Darmstadt, Lud- -vigsplatz. (787) *“ t,r Mifa mit!Aau i. . 2229) Unser Geschäfts-Lokal befindet fich tinit dem ehemaligen Postcaffier Hoffman«" schen Hause auf dem Wall, Selterswea Lit 6 bem Prinzen Carl gegenüber. Glesien, den 26. Mai 1871. ____________ Gebe. Ebel (Weinhandlung.) 21'45) Ich fuche einen jungen Mann von auswärts uach New-York, Baltimore, New Orleans Havannah, Snit Francisco, Brasilien, Australien, Westindien re. mit dm 6p rühmten Dampfschiffen des Norddcukschen Lloyd über Bremen, der 5ran>bnr,^ rikas. — Commission, Spedition, Jncasso, Auszahlungen, Auskünfte, Erl. schäften, Vollmachten tc. besorgt prompt und billigst 2831) Die Wicdereröffnunli meiner Wirthschaft zeige ich ISiirg-Ituiue Shiufeubeix 2232) Am 2. Pfingstfeiertage: ! Frisch angekommcn! 2114) Neue Sardellen, „ Capern, Prima Limburger Käse, billigst bei Ernst Hermes, __Mäusburg. Für Auswanderer Preise bMlgsf^^nklung Erkannt rccll?°°" 2lmerifa WiUhschast auf der fjaröt. 2230) Die so beliebt gewordenen Thüringer (Knnitzcr) Eierkuchen können nur an Wochentagen verabreicht werden. Samstag den 27. Mai Fisch (polnisch). Restaeiratiau ILahaastcin Am 3. Pfingsttage, Morgens: Allgemeines Frühstück, unter musikalischer Begleitung. Entree 6 fr. Anfang halb 10 Uhr. > «f» MG in i Vt )i! UnjituU N*jl, 6i 1 ®'Wt in ihn, I Hu, 6m ■ Itttcj auf iS,ms IJ Üe Stege fata« $shre auf der Biidelllulrgz wozu ergebenst cinUibct I. Duill Wittwe. I Zur freien religiösen Erbnunng. Montag den 29, d. Mts. (am 2. Pfingstfeiertage), Vormittags 10 Uhr: Vortraa von Herrn W. Floß aus Frankfurt a. M. in dem gewöhnlichen Locale zu Gleiberg, wozu freundlichst emladet: Der Vorstand 2158) Ein freundliches Logis mit aWs hpCn°iA zu vermielben und den 15. August beziehbar. L- Kämmerer. Billigste und reellste Beförderung der Auswanderer Adolf Zinßcr, im ®allen. Schäfer, Uhrenhandiung engros. 2225) Am 3. Pfingstfeiertage: wählend - eine gute Ambalema-Cigarre (Handarbeit) pr. Mille 16 st., pr. Stück 1 fr., empfehlen Linsburger Iahrrgstsi. »». Ä-BtiSÄtStiSSÄ i, &$ÄSÄ S-L?" bürg iem Jahresfest feiern, wozu hierdurch freundlichst ^geladen wii^> * ®' gebutien - , »*<1^ Wi» unb ®tW- Ü-sprochen »on Herrn Pfarrer Zinßcr aus Münster bei^ich^^^^" _2179) & der Katzenstein'schen Be- 'wung sind m dem neuerbauten Hause zwei Familienlogis zu vermietbcn und sogleich zu beziehen. Refllktanten wollen sich in niOHIÖ r.____ " Y ' ' k S Seltersberg im Nebenhaus 4 ift eine möblirte freunb; Stube mit Alkoven zu vermiethen. 2ll1) Ein Familienlogis ist zu veimie- then und sogleich zu beziehen bei ______________ erlipp, Kirchenplatz. ?VI. Ttaher iffl V,,[- «'Stete i Milchverkanf in dem früher Loos schon Höfchen Ncnstadt Lit. D. Nr. 21Ü. Es können daselbst noch „Concordia.“ 2221) Heute Samslag: Abstimmung. ____ Der Vorst and. 1966) Einen tüchtigen Schlosser, mit Maschinenarbeit vertraut, sucht die Gailische Wollenspinnerei. 2217) Unserem lieben Karl L. ... s zu seinem gestrigen Geburtstage ein dreifach donnerndes Hoch, daß die ganze Lö- wengasfe wackelt! 1538) Ein braver Junge wird sogleich oder zu Pfingsten unter günstigen Bedingungen in die Lehre gesucht von Georg Völckner, Kupferschmied. 2207) Ein Junge kann in die Lehre treten bei C. Neuling, Schornsteinseger. 2161) In meinem neuerbauten Hause ist der zweite Stock nebst Zubehör zu vermiethen und den 1. August zu beziehen. Bierbrauer Weller, Wolkengasse. 2197) Ein Reisender für eine Liaueur- fabrik wird gesucht. Franco-Offerten befördert die Exped. d. Bltts. Vermischte Anzeigen. 2214) Ein braver Junge, welcher das Gchreinergcschast zu erlernen wünscht, kann bei mir in die Lehre treten. ______Gorcrab Best, Schreinermeister. 2142) Haus und Garten wird gesucht zu wietben oder auch zu kaufen, zweistöckig,- mit vielle-.cht noch einem Kniestock, zum Allembewohnen für eine Familie. Es muß nicht weniger als 7 bis 8 Pieren enthalten unb, wo möglich Stallung für zwei Pferde dabei fein. Herr Buchhändler I. Ricker 0t so freundlich, Anerbietungen entgegen zu nehmen. x 0 0 V Früh Pflanzen, im Fielen gewachsen, sind zu haben bei Th. Rauten st rauch, ___________an der Schoor. 2218) Ruhrcr Steinkohlen für Schmied- und Ofenbrand verkauft in großen unb klei- nen Paribien Sc! inieb Unverzagt. rv. cK- r, - --„v-------*........* *-i- van auch kohl ,, ... •kvv’.q, über Bremen, der Hamblirg-' deißeUtkn Msr Amerikantschen Packet-Actien-Gesellschaft über Hamburg, sowie über die Häsm , .....” Antwerpen, Liverpool, Rotterdam, Grimsby ev. Havre. 7 91ral[|pi ^«nhiU, h* M«, ,b I t'r 9 C Hä Ä j;»'2 '«■fc- #l,|.»tr.n k° :l» 1149) „ Marinirte Holländische Vollhäringe, pr. Stück 6 kr., empfehlen I. A. Busch Söhne. 2199) Sehr feines Waizenmehl in zwei Sorten, sowie auch Brod in zwei Sorten, verkauft billigst F. Appel Wittwe, Neustadt (Oswald's Garten.) 1 ! Bettwachs! in bekannter Güte ist stets vorräthig bei ________Ernst Herrn es, Mäusburg. 1591) Fertige Hemden für Confirmanden (Knaben), sowie sonstige Leibwäsche für Mädchen, empfehlen Geschw. Heerz, Neuenweg. 2210) Ein kleines Fami- ilenlogis in meinem Vorder- hause ist an eine stille Familie pr. 1. Juli a. c. zu vermie- then. f Carl Lony. 2216) Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen bei Wittwe Baum, _______________________kleine Löwengasse. 21(6) Eine Wohnung von 5 Zimmern und Zugehor zu vermiethen bei A. Wallenfels, hinter der Kirche. Vermiethungen. 2151) In der Universitätsstraße Lit. E- Nr. 78 sind zwei freundliche Zimmer mit Möbel zu vermiethen unb Mitte Juni beziehbar._____________________ 2227) In Lit. B- Nr. 90, Neuenbäuen, ist ein Familienlogis zu vermiethen. 2202) Das von Herrn S- Reis seither bewohnte Logis ist zu vermiethen unb im August beziehbar._______H ch. S w m i b t. 2116) Ein Familienlogis ist zu vcrmie- thm bei Heinrich Möser, ______Neustädler Thor. 1204) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet ist in einer Gartenwohnung zu ver- miethen und sogleich zu beziehen. Näheres beider Exped. dieses Blattes. xir" 5 23 b to?'hl ?° ‘h«! WKt h ech Eü (806) 3, A. BII scb Söhne. 1443) Gebrauchte Eisenbahnschienen, eiserne Tragbalken, Säulen unb sonstige Baugegenstänbe aus Eisen unb Guß empfehlen_____________Flick & Kröll. 2219) Trockene Braunkohlen in großen wie auch in kleinen Quantitäten verkauft Schrnieb Unverzagt. . 20J°) In günstiger Lage ber Stabt ist kinrsJa£cn ITllt .Cn bi riet zu vermiethen unb balbigft zu beziehen. Das Nähere bei ber Expeb. b. Bltts. 2222) Eine Scheuer mit Stallung, auch ZU Lagerräumen sich eignenb, ist sofort zu vermiethen bei Frau Marie Nyll, Schoor am Wallthor. ; 6063) Tcxtor'sches Flaschenbier vorzüglicher Qualität, frei in's Haus geliefert, pr. Flasche 7 kr., von L. Textor, __im Darmstädter Haus 2190) Die Grasnutzung von einem Th eil ber Wieseck-Böschung auf ber Stephansmark i|t zu verpachten Neue,Anlage C. 40. Von heute an ist meine Wirth- schüft im Bicesnule täglich geöffnet. Chr. Lony, Bierbrnnerei.