Gießener Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiefen Freitag den 27. Januar Nr. 23 1S71 Lause der nächsten Woche ttm Ende dieses Widerstandes entgegen. Preis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 fr. ormeen, wenn sie überhaupt sich noch bewerkstelligen läßt, jedenfalls längere Zeit in Anspruch nehmen würde, so bricht in Frankreich, wenn auch langsam, die Einsicht sich Bahn, daß der Fall der Hauptstadt unvermeidlich ist. Aus die KnegSsanatiker haben die erschütternden Ereignisse der letzten Wochen freilich einen anderen Eindruck gemacht. War Gambetta bisher mit Trochu's der Sachlage entsprechendem temporisirendem System ganz zufrieden, so sieht er jetzt, wo er in der Rolle als Earnot der neuen Republik so kläglich Fia-co gemacht tat, die Dinge ganz anders an. Sollte bisher Paris durch bloßes Ausharren den Provinzen Zeit verschaffen, ihm zu Hilfe zu eilen, soll eS jetzt plötzlich activ in die Operationen außerhalb des EernirungSgürtel» ringreifen; das heißt also: da die Provinzen Paris nicht zu Hilfe kommen können, so soll Paris den Provinzen zu Hilfe kommen, um diese in den Stand zu setzen, ihrerseits Paris zu Hilfe zu eilen. Auf diesen Unsinn läuft der neueste Lärm der Gambettisten hinaus, bei dem es offenbar darauf abgesehen ist, die Verantwortung für die bereits eingerittenen und voraussichtlich noch bevorstehenden Unglückssälle und Niederlagen von Gambetta auf die Pariser Strategen abzuwälzen. Die Tollheit dieses Drängens ergiebt sich einfach aus der Thatfache, daß es Trochu zu einer Zeit, wo mehrere Entsatzarmeen sich bis auf eine vcrhältniß- mäßig geringe Entfernung der Hauptstadt genähert hatten, nicht gelungen ist, die Ob Trochu es noch auf einen DerzweiflungScoup ankommen lass.n oder durch eine Eapituiation der Agonie der Hauptstatt ein Ende machen »iio, das dürste sich wohl schon in der nächsten Zukunft entscheiden. und ihre Positionen in wahre Festungen verwandelt. Und sitzt verlangt man, daß Trochu sich durchschlägt, ohne Rücksicht darauf, daß jedes EorpS, dem es wider alles Erwarten gelingen sollte, unter ungeheuren Verlusten die deutschen Stellun- gen zu durchbrechen, alsbald zwischen zwei Feuer genommen und völlig vern chtet werden würde. möglichst zähen Widerstand entgegenzusitzen, um dadurch der französsichcn HccrcS- siitung die zur Sammlung und Ausbildung neuer Truppenkörper nothwendigc Zeit zu verschaffen. Zeitgewinn war, zumal bei der lange andauernden Neutra- lisirung der halb.n deutschen Streitmacht durch die Cernirung von Me Gefangenschaft obsühren laffen, da Anordnungen für die Unterbringung von 300,000 Mann getroffen sind. Was die Frage der Beipsiegung von Paris . . anlangt, so wuß man aus dem bekannten Encular des Bundeskanzl«rS, daß hoben vernichtende Niederlagen erlitten, und Bourbaki, dm die Ausführung des diese sich um so schwieriger gestaltet, je länger diese Riesmstatt ihren sinnlosen geheimnißvollen, von dem Gegner jedoch bald durchschauten großen Planes zufiel, Witerstadt sortsitzt, und jimehr die voihandknin Vorräthe zusammenschmelzen, wird nach dem Scheitern seines kühnen Unternehmens alle Klugheit und Schnellig-! So viel hier verlautet, sieht man im Hauptquartier jedoch mit Sicherheit im keit aufzubieten haben, um einer sehr ernsten Katastrophe zu entgehen, Soweit ist ------- —------ Paris sich selbst überlassen, und da die Reorganisation der geschlagenen Entsatz- Angriffs, olle Anstrengungen der französischen Heeresleitung mußten also darauf gerichtet sein, die Hauptstadt vor der sie bedrohenden Gefahr zu beschützen. Mac Mahon versuchte dieser aus den Verhältnissen sich ergebenden Aufgabe indireet durch Ableitung des deutschen Angriffs gerecht zu werden. Als nach Vernichtung der Mac Madon'fchen Armee der Vormarsch der Deutschen nicht mehr auszuhalten war, halten die Französin nur die Wahl zwischen einem raschen Fricdensschluß auf die von dem Sieger gestellten Bedingungen hin oder der direkten Vertheibi- gung ihrer Hauptstadt. Sie wählten das Letztere und von diesem Augenblick cn wurde der dirccte Kampf um Paris der Mittelpunkt oller kriegerischen Operationen von der einen wie von der anderen Seite. Die allgemkincn Umrisse des sranzösischen Kriegsplans ergaben sich demgemäß mit Noihwrndigkeit aus den Verhältnissen. Paris hatte dem Angreifer einen I von den Deutschen angegriffen, doch von den Ganbaldianern vertheiDigt; die schlacht dehnte sich von Balsuzon bis Fontaine-lez-Dijon und Tulano aus. Die Schlacht beginnt heute von Neuem. die österreichische Armee, trotz ihrer Eigenschaften, unter allen europäischen Armeen Versailles als Jnteudantur'Derweser und Angehöriger des freiwilliqen Dolmetscher- am wenigsten zu fürchten ist. „Die Oesterreicher besitzen die Routine der Nieder- Corps beschäftigt ist, warv die Ehre zu Thckl, da- erste deutsche Reichspanier auf läge", sagte mir eines Tages Prinz Friedrich Karl, der eine sehr geringe Meinung Dem Schlosse der französischen Ludwige aufzuhissen. Am Abend war beim Könige von ihnen hat. Meinerseits habe ich die österreichische und preußische Armee hin- ein Diner von 120 Gedecken. Kriegsnachrichten. Irl Versailles fand, wie schon gemeldet, am Tage des Ordensfestes, 18. Januar, zur Erinnerung an die am gleichen Tage 1701 in Königsberg folgte Krönung des ersten Königs von Preußen eine Feierlichkeit Statt, um ^sondere K bei de ,&6) & jn , . «hei 11,1 bei wa» n ®>". ben 23 « ’5=ss^ S länglich studirt und miteinander verglichen, um mit aller Bestimmtheit sagen zu Die Straßburger Zeitung schreibt au- Mühlhausen, 18. Jan.: „Bourbaki können: Hüten wir uns in Frankreich, zu glauben, daß, wenn der Krieg aus- ist noch nicht hier angelangt, wohl aber ein Theil seiner Armee, bestehend in 504 bräche, wir mit österreichischen Truppen zu thun haben würden. Die preußische Mann, welche mit der Eisenbahn von Dammerkirch unter preußischer Escorte Armee würde un« mit einer Kraft, mit einer Kühnheit und Kriegswiffenschaft ent- heute Abend 4 Uhr hier eintrafen. Da- Hülfscomitv war von ihrer bevorstehengegentreten, die wir in Italien nicht gesunden baden. ... Würden wohl die den Ankunft schon Mittag- in Kenntniß gesetzt worden und daher sofort mit preußischen Truppen ihre regelrechte Manövrirfähigkeit vor dem Elan unserer Sol- warmen Kleidern bei der Hand. Jn oer That war auch schnelle Hülfe nöthig. baten beibehalten? Ich weiß es nicht. Unglücklicherweise haben wir in Frank- Ich sah u. A. einen mobilistrten Nationalgaroisten, der gar keine Strümpfe und reich eine Schule von Offizieren) welche den Vortheil präciser Manöver in Abrede nur noch Fragmente von Schuhen an den Füßen hatte. Unter den Gefangenen stellen und sogar das Ungestüm in dem ungeordneten Angriffe als Princip fest- machte sich ein französischer Gendarm mit dem großen historischen Hute auf dem halten. Wollte Gott, daß unsere Generale über das ernstlich nachdächten, wa§ Kopfe besonder- bemerklich. Da wegen Verspätung des Straßburger Zages die Napoleon I. über da- Manövriren geschrieben hat, unv daß sie mehr Rücksicht auf Weiterbeförderung der Gefangenen nach Deutschland bis zum späten Abende oer- ihn nähmen, dessen Soldaten gewiß ebensoviel Elan als unsere heutigen Truppen zögrrt wurde, konnten einige derselben, welche aus Mühlhausen gebürtig waren, besaßen. Der ungeordnete Angriff ist un- gegen die Oesterreicher geglückt; die ihre Eltern und Verwandten empfangen unv denselben ihre Erlebnisse erzählen. Sache könnte aber ander- ausfallen, wenn wir mit festen Truppen, wie es die Eine Anzahl von ihnen hatte die Hoffnung auf schließlichen Sieg noch nicht auf- englischen oder preußischen sind, zu thun hätten und — die Reue käme dann zu gegeben unv meinte, e- könne noch Alles gut gehen, andere konnten der Lage spät." Endlich schließt Oberst Stoffel seinen Bericht mit folgendem Ausrufe: keine so rosige Seite abgewinnen und äußerten, daß ihrer Ansicht nach ziemlich „Welch ein Controst mit der Lage der Armee in Frankreich, die nur eine Anhäu- Alle- vorüber sei. Die Preußen, welche das Städtchen Mömpelgarv (Mont- fung von Stiefkindern des Glücke- ist und in der mehr und mehr die Disciplin beliard) einen Tag hindurch in den Händen der Franzosen gelassen hatten', nah- und der militärische Geist abhanden kommen! Berlin, 22. Juli 1868." men den darauf folgenden Tag wieder Besitz von demselben. Die schweizer De- ES ist bekannt, daß die Agenten der Pariser Regierung der Nationalver- peschen, denen zufolge die Deutschen Dattcnried und Croix geräumt haben sollten, theivigung in der Londoner Conferenz zur Regelung der Pontus - Angelegenheit erweisen sich als gänzlich falsch. Für heute Abend ist noch ein Zug von Dammer» eine passende Gelegenheit finden zu können meinten, die französische Kriegsfragc kirch mit 800 gefangenen Garibaldianern anzckündizt. Die zur Escorte bestimm- zum Gegenstände einer europäischen Verhandlung zu machen. ES kam nur daraus ten Preußen glauben steif unv fest, daß der Alte selbst sich unter der Zahl be- an, ob es gelingen würde, dem Programm der Conferenz eine so dehnbare Fas- finde. Der Kampf muß jedenfalls großartige Verhältnisse gehabt haben; nach fung zu geben, daß die französischen Interessen des Augenblicks auf einem Um- Aussage der Soldaten hielt auch der Tod eine reiche Aernte ab. Der heutige wege zur Erörterung gebracht werden könnten. Hätte der eine oder der andere Zug von Straßburg brachte wieder acht Geschütze schweren CaliberS, die diese Unterzeichner de- letzten Pariser Friedens den Vorschlag festgehalten, die Londoner Nacht noch nach Belfort geliefert werden sollen. Mit dem Gefangenenzuge kam Conferenz zu^ einem Congreß für die Entscheidung der zwischen zwei Nationen auch ein Sarg, der nach Der Meinung Vieler nothwendig die Leiche des General- bestehenden Streitigkeiten zu erheben, so würde diese Conferenz von Deutschland o. Werder enthalten mußte. Der Schwerpunkt des Krieges scheint gegenwärtig und jenen Cabineten, die feine Einmischung beabsichtigten, nicht beschickt worden in die Gegend von Belfort gebracht zu werden. Aus dem ganzen Süden Frank- fein. Es war daher auch bisher wohl nur in England die Ansicht verbreitet, reich- werden alle disponiblen Truppen dahin verlegt; deutsche, sehr beveutende daß die Conferenz der geeignete Ort sei, die französische Frage auf die Tages- Verstärkungen treffen nicht nur au-Deutschland, sondern selbst aus Frankreich ein. ordnung zu setzen. Herr Jule- Favre ist von der Vermuthung zur Thatsache Ole Garnison von Belfort ist ebenfalls nicht unkhätig und macht fast täglich Aus- fortgeschritten, er hat in seiner Depesche vom 12. Jin. ohne Weitere- in Folge fälle, die aber immer ohne Resultat für sie ablaufen. Die Besch.eßung hört fast der ihm durch Lord Granville zu Theil gewordenen Einladung da-Recht in An- keinen Augenblick auf und ist besonders die Nacht über in verschiedenen Tbeilen spruch genommen, die Principirn zu veitheidigen, „welche Frankreichs Unabhängig von Mühlhausen sehr hörbar, da die Entfernung Belforts von hier nur 35 Kilo- keck und seine Würde sicher stellen", oder aus der Phrase in Die begriffliche Form metcr (ungefähr neun deutsche Stunden) beträgt. Die Schweizer haben sich ebenübersetzt, der Minister der Nationalvertheidigung beabsichtigt, eine Einmischung falls wieder auf Die Beine gemacht und halten nun die Gränzen bei Pruntrut fremder Mächte in Die Streitfrage zwischen den beiden kriegführenden Nationen und Basel stark besetzt, obgleich ihnen da- frühere allzu voreilige Truppen-Auf- herbeizusühren. Aber Herr Favre erblickt in Der Einladung Frankreichs zur Con- gebot fast übermäßige Ausgaben und lebhafte Beschwerven von Seiten Der auf- serenz niat nur eine Erweiterung des vereinbarten Programms derselben, sondern gebotenen, in ihren Geschäften benachtheiligten Milizen zuzog." auch bereits die Anerkennung Der Regierung Frankreichs als einer auf legalem Die Jndcpendance sagt: Die Pariser Ballonbriefe reichen bis zum 21. v. Boden stehenden, die Anerkennung des Regierungswechsels, Die Abweisung jedes und bestätigen, daß der Ausfall am 19. auf Montreiout und Garches eine ver- Prätendenten, die Zustimmung Der nichtdeutschen Conferenzmächte zu dem Pro- fehlte Operation gewesen ist und viel Blut gekostet habe. Paris war um so em- gramm der Pariser Regierung. Diese Prätentionen treten in cem Schreiben des pfindlicher über diesen neuen Mißerfolg, als es darauf gerechnet hatte, Daß man Herrn I. Favre an den Bundeskanzler vom 13. Jan. in verstärkter Weise auf biö Versailles durchdringen werde. Trauer und Erbitterung herrscht vornehmlich Das englische Cabinet vermittelte danach bereits zu Gunsten Frankreichs. Auf deßhalb, weil Trochu der fieberhaften Begier Der Bevölkerung, des Feindes ledig sein Ansuchen stehe Dem genannten Minister ein Gcleitschein zum Passtren der zu werben und mit allen Streitkräften gegen denselben auS;urücken, entgegenge- preußischen Linien zur Verfügung. Der Bundeskanzler sah sich deshalb genöthigt, treten war. Man war ganz sinnlos und ging so weit, Die zuwartcnve Taktik Herrn Favre in seiner Antwort vom 16. Jan. wegen des Geleitscheines an die des Vertheidigungs-Chefs zu verdächtigen und anzuklagen. So stand es am 20. Militärbehörden zu verweisen, weil eine Beschaffung desselben durch Vermittlung Abend-, als die vorgeschobenen Linien der Franzosen noch ihre Stellung inne Des auswärtigen Amte- nach dem Erlaß des Rundschreibens des Herrn Favre hatten. Am folgenden Tage zogen alle Streitkräfte in die Stadt b nein, statt vom 12. Jan. eine Anerkennung aller Prätentionen dieses Schriftstückes in sich oen Angr-ff zu erneuern, was die böse Stimmung nur noch verschärfte. Da- schließen würde. Herr Graf Chaudordy wird daher gut thun, einen anderen Herrn Bombardement dauert fort und nimmt neue Ausdehnung an. für die Londoner Conferenz abzuordnen, und Herr Favre Die Pflichten nicht Der- Bordeaux, 22. Jan. Die Regierung macht bekannt: Dijon wurde gestern kennen, welche seine Anwesenheit in Paris nothwendig machen. am —--------- Berlin, 21. Januar. Der jetzige Krieg war so plötzlich gekommen, daß k c .. n u «. . w ;f. «... . uVn.,, . . Verständigungen für gewisse Fälle mit ten Südstaaten nicht gehörig stattfinden Uebernahme Cer deutschen Kaiserkrone König Wilhelm den im fonnt£n Dahin gehört auch eie Verpflegung der Verwunveien. Die Ärieg°°er. Haup quari.er versammelten den,ichen Fürsten und militärischen Wuroentragern roa(tung M norddeutschen Bundes erklär.- sich bereit, alle Verwundete, d.e nach osge.rll anjujeigen. D.e schnell improvtsirte Fe.er, zu der alle Regimenter der Oem H^te NorddeutschiandS kamen, ohne Rücksicht auf ihre Nationalität, ebne rouprinzl.chen Armee (nur d.e Wurttemberge^Awaren unoer.reten geblieben) durch j^ndweiche Entschädigungsansprüche zu verpflegen. Lap.rn und Wnrremberg td e Fahnen und Standarten, ° w.e durch besondere Deputar.onen erschienen f 1(n dasselbe zu, und nur Baden .heilte feinen Verbündeten mit, daß es nicht war n, sand .m großen Sp.egeisaale Ludw.g'S XIV., .m Schlosse zu Versailles tin ltit6e.s Ver prechen geben könne, da es in Folge ferner Lage an ter franzö- ml T9 "Irl 1 fl"9eT 9,(06 0,6 Divis,onspred.gers Rogge sischen Gränze für die Verwundetenpflege zuerst in Anspruch genommen werden C 9 Ti 1° anwesen cn Fürsten. . würde. Es möchte daher eine ausgleiwenve Abrechnung in Aussicht zu nehmen Mio Du'ch'auchtigste Fursten und Bundesgenossen! In Gemeinschaft Mit Crr fein. Die übrigen Verbündeten erkannten das Verhalten Badens für gerechtfer. m 7 Fürst.» und freien Stad,e haben Sie Sich der von u t an un0 änderten dagegen nichts an ihrer ursprünglichen Offerte. Daß Ba- mir , ? Auffvrderung angesch,offen Ccn vorzugsweise mit Cor V-rwund-tenpflege belastet sein wcrCe, hat sich im und Mt ""Deutschen Reiches d,e deu.iche Ka.serwurde furM.ch t,aufe bestätigt. ~ ‘ ” 1 " UND Meine Nachfolger an Der Kcone Preußen zu übernehmen: 2^ ür'Uo oa— n env <«. cn J ' .. 7/ ' iujuiil' zu viu ^Uöguoe« jur jein cuiurciyivtitn luiuiiimin zu lantn. um aver li?Mein n9 D r ' b a Bundesgenossen bereits schrift. für Zrrkuns, diese Verhältnisse zu regeln, soll der Entwurf zu einem Kriegs. auVi Enischürß lti]1un08acfc6 auägcarbeiiet werden. - Der Handelsminister ha. eine Verfügung aef/kt ir d Uf r . 8e z," raPn’a R' Entschluß habe Ich die Eisenbahn-Commissariale erlassen, worin sie angewiesen werden, einen cie mi. d» S,*8' ?! Be-stande, gelingen werde, Nachweis der gegenwärtig auf den Eisenbahnen in Gebrauch stehenden Heizoor- D»e mit Der kaiserlichen Wurde verbundenen Pflichten zum Segen Deutschlands amnfprtiafn zu erfüllen. Dem deutschen Volke gebe Ich Meinen Entschluß durch eine heute 8 an»uferllSin- von Mir erlassene Proklamation kund, zu Deren Verlesung Ich Meinen Kanzler ------------------ ®rof Bismarck brachte sodann Die (schon mitgetheilte) Proklamation an Telegraphische Depeschen. Die deutsche Nation zur Verlesung. Ein vorzüglich geschulter Soldatrnchor trug 4- Berlin, 25. Jan. Die Provinzial - Correspondenz schreibt: „Unsere in Begleitung einer Militär-Capelle eine Composttion D ö 21. Pfalmes vor, Den Operationen in Rordfrankreich werden demnächst im Zusammenhänge mit Den Der Preoiger zum Texte seiner Rede genommen. Der König umarmte nach be- Bewegungen des rechten Flügels unserer 2. Armee (unter Dem Großherzog von cnDeier Feier thränenden Auges Den Kronprinzen und Der Großherzog von Baden Mecklenburg) noch größere AuSDehnung und Bedeutung gewinnen." Die Cor- brachte Darauf das Hoch auf „Se. königlich kaiserliche Majestät König Wilhelm, respond''nz bestätigt die bereits gemeldeten Daten über Die Wahlen und Den Zu- Den Deutschen Kaiser", aus, in Das alle Anwesenden drei Mal begeistert einstrmm- faminentritt des Reichstages. Die Londoner Conferenz ist gestern bis zum 31. D. ten. Auf dem Schlosse wehte die hshenzollerische Fcchne, welche, als Der Kaiser vertagt worden. Den Palast verließ, von Der Dreifarbigen Reichsfahne, schwarz-weiß,-roth ersetzt + Saarbrücken, 25. Jan. Aus Versailles wird vom 21. D. gemeldet, »urDe. Einem Kölner, Herrn Bernharo Urholl, Der auf Der CommanDantur von Daß Gras Bismarck statt de- Titels „BundrSkanzler" nunmehr Den Titel „Reichs- von ( ü ’Lii#" D schilt unv tin anv teren GrmüDung r IlMh« * 3” schon am Donnkt gen, flU dir M St. Quentin nicht, na-trni ei erfennen, vaj er i srnve feiner Tm\ ein, bag Da« l^in feint Trubin (o gab er daher Be a\i et ter Geim Slttine der sseue ein. Ein andere« zosen. Es war ü in' Carnbrai anye! cafse und andere Gtläusch, vklcheS Schlafe, die fli Nachricht hown. esfchiitternden An! bis an die Hüfte M bttoe^tn fv lnarfchnte Lumpen. Lurch tounürten bdaDei Otklichen, von i Daren, schienen i rvutden das Mat ^gt hatte retten Dekmale eines giften Nim “11 Trümmer übri x + WV tlulke hauplaua f°Ö, wie 5 I« informir WW Der SBefj! h„. + London, Vertagt. ' ~ •»»“vbvp vHiMtiy.. Es ist Daher als billig erkannt worDen, ihm Zu- jd) Dabe Fhnen, Den Ausgaben für fein Lazarethwesen zukommen zu lassen. Um aber Die Forderung der Franzosen ist Literarisches. Die größte und am reichsten illustrirte Krie^Szeltschrift — Hallberger's „Vom Krieg-- Oberbessen 661,4 Disconto Spanier, neuest. 3% 301 „ tff W ch er 55 3 -um Verkauf. 6 205 N ' , m 1 * llßsttt 1) .♦>nd'fclnmfcbtncn, Dickwurzmülilen, ^?clkucbcn- brccber der verschiedensten neuesten Constrnction, stets vorrüthig bei (9corfl Stenzel (Maschinenfabrik.) Besondere Bekanntmachung. 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Auf dem Platz t Arm>s Wurden das Material und die Kanonen aufgefahren, welche man aus der Niederlage hatte retten können. Das Ganze machte einen düstern Eindruck und trug die Merkmale eines erbitterten Kampfes und übermenschlicher Anstrengungen. Bon ter tapferen Nordarmee, welche so viele Hoffnungen erweckt hatte, blieben nichts als Trümmer übrig. -1- Brüssel, 24. Jan. Der Adjutant Trochu'S, Heriffon, der in das deutsche Hauptquartier mit dem Ansuchen um 48stündigen Waffenstillstand gesandt war, soll, wie verlautet, auch den Auftrag gehabt haben, sich über die Stimmung zu insormiren, welcher etwaige Vorschläge wegen Räumung der Hauptstadt Seitens der Besatzungtruppen im feindlichen Hauptquartier begegnen würden. -V London, 25. Jan. Die Eonferenz hat sich gestern bis zum 31. Januar vertagt. ^slilLl. oW Niintlvbng ui a mtt ai ttr W* l0siun -lltt» - 4» 1U Dtb®tn Hausvorkauf. 254) Ein dreistöckiges Wohnhaus mit Garten, in schönster Vaflc der Stadt, ist unter günstigen Bedingungen billig zu verkaufen. Näheres bei der Erp- d- Blatts. * vfcisea, tat ;r, jhnfiaW ' £,( Ätügeotr* 1 fie< tit iu4 , Jl „ Buchen-, Eichen- u. Tannen- Stockholz, Wellen dergl. NeiSholz, Eichen Stämme von 6 bis 23 Zoll Durchm. und 15 bis 35 Fuß Länge, mit 2668 Eubikfuß, Tannen-Stämme mit 164 Eubikfuß, Stück Eichen- und Fichten - Wagnerstaugen. zosen. Es war L ,t ----v - - - . . ick Cambrai angekommen und tm Hotel de France Einlaß begehrten. LieKriegS- «affe und andere dem Dienste Der Armee zugehörigen Effecten folgten ihnen. Das Geiäusch, welches Pferde und Wagen verursachten, weckte die^Einwohner aus dem Schlafe, die sich bald auf Den Straßen sammelten und mit Schrecken Die traurige Nachricht hön«- i $«" t ... ?«• Börsennachrkhten. 25. Januar 1871. Preuss. 4’,2üq Oblig. 90Va Frankf. 31 2U/q Obi. 807/a Nass. 41/2° o Obi. 911/a Kurhess. 4% „ 821/2 Gr. Hess. 5"/g Obi. 101 » n 40/0 n 934/4 n „ 3‘/>°/0 n - Bayer. 5% n — n 41/2% 1jährige 923/8 n 40/o 1jährige 86 Wiirtemb. 41/2u 0 Obi. 91i/g Baden 4«/a0/0Obl. v. E. L. 91 Oesterr. Silberrente 553/16 n Papierrente 47Vi n 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 188 ir 971 ? Derselbe soll in nächster 5. Corps ausfielen, auf über 100,000 Mann an. w ________ Der Verlust der ersten Armee betrug in der Schlacht bei 4- Augsburg, 25. Jan. Die „Allg. Ztg." enthält folgendes Telegramm: gt Quentin am 19. Januar an Todten und Verwundeten 94 Offiziere Sern, 24. Ian. Gla» und Rochc« (bn Blamont) «urdk d-u.e von den Podbielsky. Preust-n g-stürm, und genommen, die Franzosen auf Villard zuruckgeworfen. ullu Clroa ouuu -vlunlu--- F y 4- Au» Bersailles vom 23. Jan. wird gemeldet: „Eine Batterie wurde 800 Schritte von Fori Iss, errichte«. Vier Batterien wurden gegenüber Mont Valerien auf den Höben von Bougival, Vaucresson und der Bergerie gebaut." - Versailles, 21. Jan. General ». Tresckow meldet au» Bourognc, daß besitzt Bismarck Eugeniens, mit Napoleons Genehmigung die Franzosen IN Montbeliard deutsche Leichen mit abgeschllittenen Nasen und gegebene Zustimmung zu den preußischen Friedensbedingungen. Die Ohren zuruckgelassen und vertragswidrig au» Hanvfeuer raffen mit Vprenggeschoffen jimcg < mißbilligt eine eventuelle Restauration der B o n a p a r t i st e n. -» T$S*Ä>- ’i-l». mWSÄ'U »Irt {.•»*>", M sti. »m 21. 3a. zuweisen hatte, — relative Erfolge allerdings, es ist wahr - hat einen erschreck- nuar keine Ballonpost Pans entstiegen ist. lieben Schlag erlitten, von dem sie sich schwerlich wieder erholen wird. Der Ge- Eine Correspondenz der „Times" aus Versailles meldet, daß neral Faiohcrbe sollte, nachdem er in St. Quentin die Truppen hatte Revue pas- Jules Favre mit Eapitulationsvorschlagen daselbst eingetroffen ist. siren lassen, seinen Dorwärtsmarsch fortsetzen. Allein die Preußen Jetten ein Derselbe verlangt den Abrua der Garnison mit allen Kriegsehren. ÄÄtÄ'Ä™ auf 100 000 Mann zu bringen. ES wurden alle Transportmittel, über welche mandtrt an -Lrochu s iDtcue. geqenVärtig Preußen in Frankreich verfügt, aufgeboten und die Ankunft der Der- unzulässig. Die Bcdingungsfeststellun; erfordert Zeit, siarkungen schon am Mittwoch Abend signalisirt. Der General Faidherbe nahm--------------— ^gleich Stellung ein und ließ die Truppen, von denen ein Theil drei Tage mar- ichirt und ein anderer sich zwei Tage geschlagen hatte, Bewegungen machen, welche o— d7ren Ermüdung nur noch vermehrte. Die Preußen, stets vollkommen unterrichtet, schauplatz- - hat eine so glänzende Aufnahme Kunden daß während des Tlsckeinens ccren uniiuvuiig hui vuj v y D - s->ff,nnn, drücke nötbiq wurden, — gewiß bet der unerhörten Zahl von Geschickten deS KneqS das beste kanntin ohne Zweifel den Zußand der Armee, denn sie ergrtffen die Off Wt für di« Grd^aenheit dr« Jnh°lt«, di- Pracht der Au-stattuna tief« Zeitschrift; — aber febon am Donnerstag Morgen, bei Tagesbeginn. Es hatte kaum « ut)r gttcyla- roar fjne , die bringen mußte, was jeden Taq an Bildern und Berichten ein- aen als die Kanonen ihre schreckliche Stimme ertönen ließen. Der Angriff fand und die bei einem nickt sonderlich handlichen Format qar Vielen auch zu theuer war. Da- * Ddentin auf mehreren Puncten lualeicb statt. Der General Faidherbe rum ist es ein glücklicher Gedanke deS Ve.legerS, von diesem prächtigen und trefflichen Blatte eine um Dl. U n l 9 * enf leacnaefeht endlich billige Volks-Au« gäbe in handlichem Format zu v ranstalten und in dieser an den gedrezenea mußte, nachdem er Dem FklNd einen energischen Wld rstan g g 8 tz , tec „Geschichte des Krieg«" von Wilhelm Müller, welche populär geschrieben ist, wie keine erkennen, daß er mit bedeutend überlegenen Kra,ten zu thun, und er nutzlos 4.au- anöne fcen reich,n Inhalt der Zeitschrift an interessanten Erzählungen und Berichten ihrer zahl- lende seiner Truppen opfern würde, wenn er Den Widerstand sortsetzte. Er fab reichen Epecialcorrespondenten und fachmännischen Aufsätzen au« der Feder eines berühmten Militär- -in bafc das ElNtiae, was ihm übrig blieb, fei, sich fechtend zuruckzuziehen und schriftstellers, illuftrirt durch die besten B.lder ihrer Lpecralartisten, zahlreiche Karten und Pläne ; ' ’ 8 '. , Wmrihen iiifliufetien Ejeaen Mittaa aller Schlachtfelder und Festungen, anzurechen. Die uns vorliegenden Hefte geben mehr, als der seine Truppen so wenig als möglich wettiren Angriffen auszuletzen. o>cden wiuad »«spricht: - die .Volks-Ausgabe vom Kriegsschauplatz" ist ein echte- Volksbuch, gab er daher Befehl zum Rückzug, welcher iNdlß mit weniger r^rdnung oeganu, rojr unserer Leser empfehlen, vor Allem ober in die Hände der Hunderttausenbe unserer als es der General gehofft hatte. Die Nacht kam, und Die Preußen zogen beim VDm Kriege bnmkehrenden Brüder als schönste GrinnerungSgabe gelegt zu sehen wünschen möchten. Scheine der Feuersbrunst. Das Resultat ihres Bombardements, in St. Quentin Nur der riesige Erfolg der Zeitschrift ..Vom Kriegsschauplatz" macht den Preis der Volks-Aus- ein Gin anderer Theil d.r Armee verfolgte unbarmherzig die abziehenden Fran- g°be(2V,E«r^r 9 kr. für t-, Heft) erklärlich - «r mach, sie ab« auch zum Do,-«buch im 2'/r Uhr Morgens, -iS der General Falbherbe unb fein Stab -"Ust-n S.na des Worte.. Wechsel. Amsterdam k. S. 100 Vs Augsburg k. S. 99Vg Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 88 Vg Cöln k. 8. 1047/8 Hamburg k. 8. 88 V< Leipzig k. 8. 1047 -g London k. 8. 11815/1 Lyon k. S. - Paris k. S. — Wien k. S. 953 8 ditto m. 8. — ditto 1. 8. - Vermietbungen. 22) Zwei freundliche ineinandergehende Zimmer, mit oder ohne Möbel, in der Nahe der Eisenbahn, sind zu vermielhen. Näheres bei der Expedition. 271) Zwei bis drei gut möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei S- Katz en stein, im Nuss Hof (Neubau.) 269) Ein möblirtes Zimmer mit Cabt- net ist auf 1. April d. I. zu vermiethen. Zu erfragen Weidgasse Lit. B. Nr. 98. 178) In einem neuerbauten Hause außerhalb der Stadt ist der mittlere Stock und ein Mansarden-Logis zu vermiethen und alsbald beziehbar. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 272) Ein möblirtes Zimmer zu vermie- then bei L. Becker Witlwe, Asterweg. 170) Zwei möblirte Zimmer mit Eabi- netcn sind zu vermiethen in Lit. C- Nr. 90, Wolkengasse. 265) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Nathan Rosenthal, Neuenbäuen. 266) Ein kleines möblirtes Zimmer zu vermiethen bei A. Schultheis jun., Seltersweg Lit. C Nr. 10. 261) Bier Mansarden - Zimmer nebst Küche und sonstigem Zugehör, zu einem Fan ilienlogis sich eignend, sind zu vcr- miethen und sogleich zu beziehen bei Louis Möser, Wirth, Neuenweg. 260) Eine kleine Familienwohnung ist in der Ka tz en st c in'schcn Besitzung zu vermielhen und kann bis zum 1. Februar bezogen werden B. Katz en st ein. Vermischte Anzeigen. Z Herren und Dumen, die sich zu verheirathen wünschen und denen es an der nöthigen Bekanntschaft fehlt, werden passende Partien nachgewiesen. Reflec- tanten wollen ihre Offerten sub Chiffre „Vertrauen“ an das Annoncen-Büreau von Rudolf Glosse in Frankfurt a. M. franco gelangen lassen. Strengste Dis- cretion. (cpt. 5711.) „(Sem ü tbticbfeit/ 276) Samstag dcn 28. b. MtK., Abends xiäcis 9 Uhr: Generalversammlung. 267) Rohe Pclzwaarcn, als: Felle von Mardern, Füchsen, Iltissen, Ottern, sowie Hasen- und Kaninchen-Felle, kaust zu hohem Preise A. Schultheis jun., Scltersweg Lit. C- Nr. 10. Warnung. 264) Ich warne hiermit Jedermann, meiner mir entlaufenen Ehefrau Marie, ge- bornen Wagner, Tochter des Wil h Wagner 111. von Groß-Buseck, auf meinen "Namen zu borgen, da ich derartige Schulden weder anerkenne, noch bezahle. Beuern, am 25. Januar 1871. ___________Johannes Kumpf 111. Flechtenkranke und Brustleideude heilt I>r. Iochhcim in Darmstadt, Lud- wigsplatz. (6317) 273) Einen ersten Gehülfen sucht Dr. Reah, Hofger.-Advocat. 204) Ein Familienlogis von 5 Zimmern, womöglich mit Vorplatz und sonst allem Zubehör, wird, bis Ende März beziehbar, zu mieihen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Annoncen-Bureau i Tli« Dietrich Conip» | in Cassel. 1) Wir besorgen Annoncen in alle hiesigen und auswärtigen Zeitungen, B Journale, Coursbücher etc. 2) In jedem Falle berechnen wir nur die Original-Tarif-Preise und G notiren weder Porto noch sonstige durch Vervielfältigung des Manu- | Scripts und Correspondenz entstehende Spesen. 3) Ueber jede Insertion liefern wir auf Wunsch die betreffenden Belege. 4) Bei grösseren Aufträgen und oftmals wiederholten Insertionen schreiben wir B einen angemessenen Rabatt gut. 5) Für Annahme von Offerten auf durch uns erlassene Annoncen berechnen I' wir keinerlei Gebühren. 6) Vorherige Kostenanschläge werden bereitwilligst ertheilt. 7) Unser neuester correctester Insertionstarif steht gratis und franco zu Diensten. I Th. Ilivlrich H Coing»., Annonmi-Durrsu für sämmtlichc in- und ausländische ^ritunpen. I § The Gresham. Englische Lcbensverstcherungs - Gesellschaft in London. Die Gesellschaft übernimmt zu festen und billigen Prämien Lebensversicherungen und vertheilt in dreijährigen Perioden 80 Procent ihres Gewinnes unter die mit Ge- winnantheil Versicheiten. Resultate des am 30» Juni 1S7O abgelaufenen 22tcn Geschäftsjahres: Es wurden in genanntem Jahre 3971 neue Anträge für eine Versicherungssumme von Fcs. 46,218,200. eingereicht, wovon 419 abgewiesen, dagegen 3552 für eine Versicherungssumme Fcs. 41,415,425 angenommen winden. Hierdurch ist die Ge- sammtzahl -er Versicherung-- Verträge auf 23,945, für eine Total - Verficht- rungS - Summe von Fcs. 236,579,375 gestiegen. Prämiencinnahme: Fcs. 9,095,937, einschließlich Fcs. 1,454,210. 20 Cs. für ;neue Prämien, wodurch sich mit dem Zinscrträgniß von Fcs. 1,363,488. 45 Cs. Ifür angelegte Capitalien eine Gesammt-Brutto-Einnahme von Fcs. 10,459,425. ,45 Cs. ergibt. | Für Todesfälle wurden einschließlich Bonus (Gewinnantheil) Fcs. 3,470,084. 170 Cs. ausbezahlt und nach Bestreitung aller Ausgaben die verzinslich angelegten Capitalien um Fcs. 4,324,045. 50 Cs. vermehrt. Der Gesammt-Ncservcfond beträgt Fcs. 33,690,359. 3 Cs. Für die letzten 3 Jahre kommen Fcs. 1,000,000 an die mit Gewinnantheil Versicherten zur Vertheilung. Prospccte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheilt von der General-Agentur für das Großherzogthum Hessen: C. Bernn in Darmstadt, sowie von dem Agenten der Gesellschaft in Gießen: ____________________________S- Flörsheim._______________ , 220) Für eine größere Privatlehranstalt werden für Ostern 1671 zwei Lehrer gesucht. Der eine muß den gesauunten Un- terricht in den neueren Sprachen (französisch und englisch) übernehmen und der Conversation wenigstens in einer der beiden Sprachen vollkommen mächtig sein. Der andere hat in den Na- turwiffenfchaften, hauptsächlich in Physik und Chemie, zu unterrichten. Offerten mit Angabe der bisherigen Stellungen, des Studiengangs und der äußeren Lebensverhältuiffe unter Chiffre F. K. 727 befördert die Süddeutsche Annoncenexpedition in Stuttgart. 325) Für die UaUrländischc Friirr - Vrrsichmmqs - Aclicn- GchtUchiist ;u «Elbcrfrlft vermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu billigen und festen Prämien. F. Hoffmann. Firma: Carl Hoffmann. rwiiiBi iumpiwy—BBwyvwuavagggjgaTBggHaKcgirM'm—■ —iwtMinBi I Wir halttn lei Vorkommen sowohl für gröstcre wie kleinere Aufträge unser ([nitnü-tiiiiTdii Mr Insrrstr bestens empfohlen. Die uns übergebenen Annoncen werden sofort dircct an die betr. Zei- tungs Expeditionen beföidert und nur zu den Originalpreisen der Zeitungs-Expeditionen berechnet. Lroslenvoranschläge gratis und umgehend. Größere, umfangreiche Aufträge nach Vereinbarung zu möglichst günstigen Bedingungen, Belege gratis und Ueberscndung derselben nebst Rechnung franco. ^ereg^vsche Buch-, Papier - und Landkarten-Handlung. Frankfurt a M., Domplah Nr. 8. In Giessen ankommende und abgehende Eiseiahahnziige Redaction, Druck und Verlag der BrübPschen Untv.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Von Cassel ankommend : Güterzug Personenzug mit Pers.-Bef. Personenzug Schnellzug I. u. 111. CI. 11. III. CI. I. II 111. CI. I. 11. III. CI. Vorm. Nachm. Nachm. Abds. 1121 12’4 4 ig 731 Main - Weser - Eisenbahn. Nach Cassel abgehend : Güterzug mit Pers.-Bef. Personenzug Personenzug Schnellzug I. 11. IIL CL I. II. III. CL I. II. III. CL I. II. 111. CL Vorm. Vorm. Nachm. Abds. 88 932 445 728 Nur von Marburg kommend : Gemischter Zug mit Pers.-Bef. I. 11. 111. CL Vorm. bis Nur bis M a r b u rg gehend : Güterzug mit Pers.-Bef. I. II. 111. CI. Abds. / 1113 Von Frankfurt ankommend: Güterzug mit Pers.-Bef. Personenzug I. II. III. CI. I. 11. 111. CI. Vorm. Vorm. 723 9'7 Güterzug Güterzug Personenzug Schnellzug mit Pers.-Bef. mit Pers.-Bef. I. II. 111. CI. I. 11. 111. CL I. II. III. CI. I. 11. 111. CI. Nachm. Abds. Abds. Abds. 430 720 yio io,3 Nach F rank fur t abgehend : Gemischter Zug Güterzug Güterzug mit Pers.-Bef. mit Pers.-Bef. Personenzug mit Pers.-Bef. 1. II. 111. CL I. II. 111. CL I. II. III. CL II. IIL CL Vorm. Vorm. Vorm. Nachm. 521 7 1131 17 Personenzug Schnellzug I. 11. III. CL I. II. IIL CL Nachm. Abds. 426 739 Von Deutz (Köln) ankommend: Personenzug Personenzug Personenzug 1.11. UI. IV. CL I II. III. IV. CL I. II. III. IV. CL Vorm. Nachm. Abds. 1 123 350 1015 Köln - (Giessener Eisenbahn. Nach Deutz (Köln) abgehend: Personenzug Personenzug Personenzug I. II. IIL IV. CL 1.11. IIL IV. CL I.II. IILIV. CL Vorm. Mittags Nachm. 615 12 440 Von balzschlirf ankommend: Gemischte Züge mit Personen-Beförderung I. II. IIL CL Vonn. Vorm. Abds. 615 1 lis 720 Oberhessische Eisenbahnen. Nach Salzschlirf abgehend : Gemischte Züge mit Personen-Beförderung I. II. III. CL Vorm. Nachm. Abds. 832 138 745 Aon Gelnhausen ankommend : Vorm. Nachm. Abds. IO’7 40 75 Nach Gelnhausen abgehend: Vorm. Vorm. Nachm. 710 1140 415 Nur von Nidda (Bad {Salzhausen) kommend : Vorm. 6-50 Nur bis Nidda (Bad Salzhausen) gehend: Abds. 8 4 W gin Tucbkävp Dir ßugelflttTe Ließen, bm ff» u ■ ö h. Die „Höln. Tot trlmt.wiill eimr kisihffü^tn junglinghasi vnh trchckch rinkS ii ollnn oiij lln gonzkn freien gebt lucliviial bfteobit Gcbi'clkn (lootlute die ruhmvollst e eben rufe Silllur nationalen ftitltde weil |ie ttn gich bktürin-ssr rattt \ ^ä^tn i'cnntn, v toit slt in Mn lind Billkall'M, auf dir S,nlo,uk slkllung time „t lvie |ir tonn rvi gkn mortkn und lose RküciicnSsso! 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