Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichen Sn-, 1871 Freitag den 26. Mai Nr. 121 bnen, Gießen, den 24. Mai 1871. ne. gurken, deutschen Truppen nicht im Mindesten gelüste, den Versailler Truppen die Arbeit 25. Mai. Die Armee - Verwaltung toein, kWefmj hl 'upagnie. .:rt; bücn i imb Suftrahtn. fäfcbäffa in meiner Zobnhofs. nq". Pr,tS clecreljährig - fi. 12 k. mit Sringerlohn. Durch die Post oezogen vinteljährig i fl. 27 Er. SSPVfc” Ä*« Wnfo.tn.r Mft. w.° die .N. S.e.üner Zlg." schreib., die Zu.uchbesördernng der seanzosischen -w-ndirt und dann vom Minister des Aeuffcrn den europäischen Mächten mitge. Gesungenen gleichen Schritt. Im Ganzen sind, wie sicher -erlaut-t, mcht mehr theilt Die italienische Regierung hoff, dabet natürlich, daß da- erwäbn.e G.utz al- circa 60 000 Wann bisher entlassen w°rden D.e Armee. Verwal ung . . „ . _ r - .• »1 ..l(. t.,.* wffra' Auf »tft n r ft A h a ftp rnnltprirf . tntP lieb felblt ÜCTltlöt • ülll VCT OU8* sprechenden Gründe dargelegt haben. Fürst Bismarck soll nämlich auf die wahrend seines Ausenihalts in Frank- furt erhaltene Nachricht, daß seitens der Föderalen das Hotel bis ameilk-nischen Grsandtcn Washburne, ter bekanntlich bei Beginn keS Krieges die in Frankreich wohnenden Deutschen unter seinen Schutz nahm, ze-flört worden sei, sofort an daü deutsche Hauptquartier die Weisung haben abgehcn lassen, tun ter Eoo mune voll- ständige Genuglhuung zu verlangen oder Paris zu boa bartircn. Es ist nun wohl möglich, daß eie Deriailler Negierung, um diese neue Demüthigung ton Paris abruwenden, sich verpflichtet hat, tie gesordertc Genugthnung zu gen ähren und anzuzweifelnden Quelle haben will, entg gen, daß alle deutschen Truppenbtn egungin keinen wirklichen Zweck, höchstens den tnur Läuichung hätten, und daß cs dre 7 Das Garantiegesetz, welches die Stellung des Papstes innerhalb des italienischen Staates als eine exterritoriale, ja mehr noch als eine durchaus souveräne operirt äußerst vorsichtig, sie eooperirt, wie sich von selbst versteht, mit der auswärtigen Politik und hütet sich, das gewichtigste Pfandobjeet früher aus der Hand zu geben, als im Hinblick auf den Stand der finanziellen Abwickelung mit Frankreich geboten ist. Wir muffen, bis nichts mehr zu besorgen ist, militärisch in Frankreich die Oberhand behalten, und dies geschieht am Wirksamsten durch ganz allmäiize Frcigebung der Gefangenen. — Es wird zu erwarten sein, welche Aende- ru.gcn der desinitive Abschluß des Friedens in den bis jetzt getroffenen Diöpcsi- tioncn hcrbeisuhrcn wird. Gegenwärtig ist man mit Anfertigung neuer Wappen und Amtssiegel für die Post und Telegraphie beschäftigt, da denselben der neue Reichsadler beigcsügt wird und die bisherigen specisisch norddeutschen Wappen re. nicht mchr ange- Schwrstern vom heiligen Vincenz von Paula wurde ebenfalls ven Nationalgarden umzingelt, es wurde ein Inventar der beweglichen Gegenstände ausgenommen, und tie Schwestern selbst sind hinter Schloß und Riegel gesperrt worden, bis morgen, wo sie ausgetrieben werden sollen. Die Wiener „Presse" erzählt folgende interessante Anecdote: Der Herzog von Coburg takelte kürzlich gesprächsweise beim Reichskanzler Bismarck die gar zu reichliche Vertheilung des Eisernen Kreuzes. Bismarck war jedoch nicht feiner preis V' werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. I, als auch (Ulf vCtt ’JCtllJCIdCr bei allen Post-Expeditionen und den ^and-Postboten entaegen genommen. durch diese Verpflichtung zu dem entscheirendcn Schritt gedrängt murre. Die andere Version, derzusolge es sich um eine Unterstützung drr Versailler Regierung durch deutsche Truppen handelt, findet einen Halt in der Bewegung, in welcher sich unsere Truppen vor Paris seit einigen Tagen befinden. Nach den mftaM uch Tuche und fr- n Aufträge und v. S t a r cr, Provinzial - Director. von den Cabinettcn als genügender Ausdruck der für die Unabhängigkeit des Papstes zu fordernden Garantien cntgeaengenommen werde. Wnr.r man gerecht sein will, so muß man sagen, daß das Gesetz den berechtigten Anforderungen der europäischen Mächte vollkommen Genüge leistet. Kein Zweifel freilich, daß der Papst feiner- seiis die ihm dargebotenen Garantien vermißt; indessen thut das nichts zur Sache, wenn dieselben von der italienischen R.gierung nur strict innegehaltln werden. Deutschland sieht ein, daß^as Königreich Italien sich auch den letzten R.st des Kirchenstaats einoerleiben mußte, nachdem seine Entwickelung nur durch äußere Gewalt längere Zeit aufgehalten war. Man duldet nicht den Pfahl in seinem Fleische. Anders urtheilt freilich die elerikale Partei. Diese behauptet in der Presse, wie in ihren Versammlungen, daß die Aushebung tcS Kirchenstaates die Summe aller revolutionären Bestrebungen sei und daß, wer nicht zum Schwerte zieht, die Italiener wieder aus ihrer uralten, ihnen von der Natur gegebenen Partei zu verdrängen, ein Milschultiger der Revolution ist und den Abfall von Gott, die Auflösung aller sittlichen Ordnung der menschlichen Gesellschaft predigt. Daß Deutschland ein paritätischer Staat ist, daß über zwei Drittel seiner Einwohner am Kirchenstaate und an der Institution des Papstes nicht das mindeste Interesse haben, was kümmert das die Herren Reichcnfpergir, Majunke und Ge- nossen? Mit einer Dreistigkeit, deren Naivetät ans Wunderbare grenzt, sprechen sie es aus, daß sie vom Oberhaupte M neuen, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründeten deutschen Reichs die Erfüllung ganz derselben Pflichten verlangen, welche je ein mittelalterlicher Kaiser des heiligen Römischen Reiches deutscher Nation der Kirche gegenüber übernommen. Vortrefflicher Standpunkt! Jndeß, soll denn einmal von Revolution die Rede sein, so fragen wir: sind auf dem Rechtsbodcn des neuen deutschen Reichs, der mit demj.nigen des alten absolut gar nichts gemein hat, ärgere Revolutionsbestrebungen denkbar, als diese der Firma Reichensperger, Majunke und Compagnie? Der entscheidende Schritt gegen Paris, zu dem sich die Verscilllr Regierung endlich aufgerafft hat, scheint mehr das Resultat ter gelegentlich des Austausches der Ratificationsurkunde des FrietenS im Schwan zu Frankfurt a. M. staitge- habten Conserenzen zu sein, als aus der freien Cntschliißung der Herren Th'.erö und Genossen hervorgegaogen. Ob es sich um einen n oralifchen Druck, welchen Fürst Bismarck auf Versailles auSübte, hantelt oder vielmehr um eine Unterstützung der Versailler Regierung durch deutsche Truppen, wollen wir der Entscheidung unserer Leser überlassen, nachdem wir die |ür die eine, wie für die andere Version biS jetzt in im Muy yuiiyimii «uw;hm/,»h । - diese Unterstützung keine direkte, sondern nur eine indirekte zu (ein. In englischen Blättern kreuzen sich die widersprechendsten Nachricht n über die Bewegungen der deutschen Truppen und deren Zwecke. Der sehr bestimmt aufireltnd.n Meleung, die deutschen Armeen würden gegen Paris einschreiten, sitz' ein Berrchterstattcr du .Daily News" die nicht minder bestlmmte Versicherung, tie er aus einer gar n chi! Cu Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Lanzleiber, Lit. B. Nr. 1. abzunchmen. Mit der allmäligcn Zurückziehung der deutschen Soldaten von Frankretch cr:Dßtnfn iunp vn Ziorftnntmlie 2fnnape unm VNL fein-1 Alt- t messen sind. Wie wird der Frankfurter Friedensvertrag von der Versailler Presse auf- genommen? Lr Soir, der jetzt in der Parlamentsstadt mit die erste Geige spielt, bringt einen Artikel: „Friede, Waffenstillstand oder Congreß", worin er damit beginnt: „Wir verlieren Elsaß weniger Pfalzburg, ein Fünftel von Lothringen mit Metz und wir behalten Mühlhausen nicht." So stattlich ist dieser leitende Franzos in der Geographie des schönen Frankreich bewandert. Daß Pfalzburg im Meurthe-Departement liegt und nicht zum Elsaß gehört, weiß der Verfaff.r nicht, aber dafür schreibt er mit der größten Unverschämtheit: „Damit dieser Friede möglich sei, muß er anders befestigt werden, als durch Austausch von Protokollen, muß er auf Soliderem und Dauerhafterem begründet werden, als auf einem Papier- fctzen, den der Wind verweht oder der Erste, B.ste zerreißt; in nächster Zeit müssen die Männer, die an der Gewalt sind, den definitiven Bestand der Völker studiren und bestimmen, und sie müssen ein neues Völkerrecht, die neue Politik aus so hoch proclamirtcn, wie fest erhaltenen Grundfesten aufrichtcn. Der Friede, wie er uns aufcrlegt worden, ist nur ein Waffenstillstand. Es ist daher in nächster Zeit ernstlich ter Zusammentritt eines Eongresses ins Auge zu (affin. Es ist nicht bloß nothwcndig, sondern absolut unvermeidlich, daß eine souveraine Versammlung berufen werde, um Europa das zurück zu geben, was es in feinen Umwälzungen und Abenteuern verloren hat, nämlich Gesitze und folglich auch Sitten, Principien und somit auch Rechte, kurzum, ein allgemeines Reglement der öffent» lieben Ordnung." Le Soir gesteht gern ein , daß Frankreich augenblicklich zur Beschleunigung dieser Lösung noch nichts thun könne, aber Europa werde Frant- reich bereit finden und dieses dann vielleicht noch einmal so stark und glücklich sein, um, wie es 1815 that, durch die bloße Tapferkeit seiner Haltung und durch sein Prestige die Verschwörung der Stärke und des Ehrgeizes zu bändigen; als Frankreich das Ende des Krieges mit Preußen gewollt, habe es zu einer National- Versammlung gegriffen; wenn Europa des Krieges mit sich selber satt se?, werde iS zu einer Versammlung der Nationen greifen, und dann werde aus dem Waffenstillstände Friede gemacht werden. So faselt schon heute wieder diese teichif.rtige französische Journalistik, die zum Unheil ihres Vaterlandes so viel bcigetragen hat. Die Pariser 9tationalgarden umzingelten am 18. die Kirchen St. Augustin und La Trinite, unterbrachen die Geistlichen mitten im Gottesdienst, und trieben die Andächtigen hinaus. Aus der Krypta der Kirche Les Petits Peres, in der Nahe der Bank ton Frankreich, werden eine Anzahl Leichen behufs gerichtlicher ! Untersuchung weggifchcfft. Eö sind nämlich Gerüchte im Schwünge, daß dort B vv. .........«... .»g.H ........... ... unlängst B.-K,äbmss- nn.cr falschen Nam.n stu,lgcfnnr-n haben Auf b.ikcn S-llen Berlin cingrgangcnkn Nach-richl-n au» Pari» und L-rsaillc« schein! rcr K^rchlhür ist der Boden nut Gcb-m-n besäet. Da« K oster ter barmherz gen 4- " > l'i -T sw6- . Sm Allerhöchsten Auftrag bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß Eingaben an Seine Königliche Hoheit den Großherzog bis auf Weiteres nach Friedberg zu richten sind. i Besondere Bel Ei ( Der und der Sultan seinen Gegenbesuch r △ Versailles, 23. Mai, Abends. au.j) erst gar nicht darum! geringeren Verlust n 1 ö L r Der Sturm auf den Montmartre hat •t. Die Insurgenten hatten einen viel d '■ 4' Sctann 2189) Die Wgi Wmjtcfpurb I j'i etmö 1 '^.berechti * !■ Klaiie nur I i? D5c 3ur Hin- gWiope. jür. *1 die Hi»- „ S'M*), 61 WjWma.c. ßjiifH.a 6ertraa@miiU9I^fU)r9i ®i6u"8 mor8?n 11 »hr. Tagesordnung: Post. 3^, .. 2?% TaUä, t{m. yaufe- Wahlprüsungen, Petitionen. Lcstail, 2~. Mai. So eben 10% Uhr Vormittags verschied sonst nnh Ä'3 voraufgeganzenem schweren Kampfe S-. Hoheit der Herzog in einem »an beinah- 77 Jahren und im 64. seiner Regierung. Se. Hobel d^r r pr nz tritt laut einer höchsten Botschaft sosoit die Regentschaft des Landes an Die Trauer in der Residenzstadt ist eine tiefe und wahre ' - CoustMtmoM, 22. Mai. De tii-tische Stadt Batum am schwär,en Iinvt"""- fr i + et. * «Mi««1"1. , ! aSL * ml t-r U”!*11 6i« 3"M,n"" »Usch- i i + St. x)< ßsucorde lvtvrr^ Letziere W fl” ! jnite AMv voll , glue Ri-oli, im + Sriifld, önital Aochl A M toomd) dir N n bitt (Stnlralhl’n A Mt uni Wroaiw Uwmiflio journalt. — Die Mi, zu, Conc.'Msiplotz il du Difi b + Ändon, §)rtu(;?n fiir Dir t grjPtztr ßntidiaDi Äuhüllrn Pttutzr Offline Psg, . 2181) Vri her P, W dm 2>. nj ®n^L Die D-rth-ilung de» Eisernen Kreuze», bemerkte er, erfolgt au» zweierlei ?2U"0t": " "aben die damit Geschmückten dasselbe verdient, Dann läßt H ß dagegen nicht» einwenden, oder e» wurde lediglich au» Eourtoisie ae. fleben, »ie Eurer Hoheck und mir, dann Iaht sich auch nicht» dagegen erinnern Sem Herrn Herzog oll diese Erklärung so eingcleuchtet haben, daß er von wei- Irren Bemerkungen abstand. D Friedberg, 24. Mai. De» Großheezog» K. H. begab sich gestern Nachmittag nach G.etzen zur Begrüßung der Kaiserin von Rußland und kchrte Nacht» ■ DJC b'a*ebt s>H mit den Großfürsten Wladimir, Sergiu» nach Em« m?"1 4£rk®r°J vrflln ’Mjrie iu cin;m sünfwöchenllichen Kuegedr/ache ir "ä,RW .Ud?r>Bt^ jtjl|er eon Raßland nebst dem Großfürsten Alexis zwi- t$«m wirb’ Un6 12' 3jni eb:nfj*a3 »u ein:m vierwöcheniltchen Aufenthalte er- h. ®C?,in,m23, Deutscher Reichstag. Präsident Dr. Simson eröffnet ki’^n can» f>H‘hna1r|l-l4n3 '?'n[ 111/1 U)r mii furj'rt g-schällllch-n Mittheilun. derse ben ist d ‘),,uä fofott ,n 6,e Taz-So-dnung ein. Erster Gegenstand A Strl« **3?e F ■ 3a Telegraphische Depeschen. fflnfiantfl^Äl' u3' w-' Rachmittag». Nachdem General Clinchant die zsü Sx rationell wurden efria forfatfehr __ Mi» \ ? oarnraoe. Die üpe- cn angcregr werden mutzten, das iu tbun, vie Insurrect ori »ÄnH'An;, „ l x »Jl noch heute oder doch morgm und solchem Verfahren könne er sich be! er eolich 3 E »U h-hen- Unsere Verluste sind nicht mekch-^b^üe.Edk'^lt die motivirie Tagesordnung, eventuell sein Amendement, welche» bezweck., daß die Einzelregierunzen von der ihnen zufallenden Keiea»enl. ö Mnn mUnalBErbänben tUlEa t,Uf|,rtd>eBbtn Aulbeil zu dem beregten gehe z^weid »»theidigt den Antrag v. Bunsen; der Antrag Greil v. Hennig spricht gegen den Schlußsatz: „oder, wo e» nöthia ist durck ein, malige Gaben zu gewähren." Da» komme auf den Greil'iLen An a, der zwar Allen etwas, aber Keinem zur Genüge geben wolle. Geschenke zu geben' sei überhaupt nicht Sache de» Staat», und deshalb bittrer, den Passas -umstreichen' V-rh,el.-n die Regierungen sich in der That dem Anträge gegenüber ‘ablebntnc' ,o duifien sie unter keinen Umständen auf einzelne Dotationen lechnen ' rtüÄS’iSÜ*' ’• **» * «*** ... Dr- Windthorst (Meppen): Von einem Mißtrauens- oder Vertrauensvotum könne keine Rede fein; er denke sich die Mit,Heilung an die ein,elnen Rea,«ünaen als den passendsten Modus, demgemäß habe er feinen Antrag einzebracht.3 Behlf« an eine Commssflön."1'3^^ «nstimmigen Votums empfehle er dir Ueberweichng v. Helldorf befürwortet den Antrag v. Blanckrnburg, dann wird ein Schluü. Srei°l8fHn"gt”Tm^rtrtn p"ivnlichen Bemerkungen und nachdem , . fc,ne” zurückgezogen, wird die Überweisung an eine Commission ab. gelehnt und der Antrag v Bunsen mit großer Majorität angenommen ' ... h äLfclI dritte Lesung d-s Gesetzes über das Posttarw-sen im Gebiete des deut.chen Reiches. Bundesvevolkuiächttgter Geb Ratd v jiofmnnn r» ,4,» Öereitwidigreit de» Bundesraths au» zu^Äu^bung de»^ LstellgL ür Z-itung-n vom 1. Januar 1872 an und bittet um Wiederherstellung °rr^^Reaie- Ro? Lus^r'un?^ m9tflcii na4 kurzen Ausführungen der Abgeord Roß, Lasker und Freiherrn zur Rabenau und des Generalpostdirectors Stevban sspyiw “= «** **•» °-- ««v ®.i.« X" •*** - ***• m!rh ^r11^ ^U"3 M 9'?,*tril88 üu® Bundeshaushaltsetat pro 1871 bchunn b? ä®eitl'n Lrsung, die Summe von 8016 Thaler für Auf. ^wä’.ää'bk: r„s,,n Dringliche Antrag des Abgeord. v. Bunsen: an den Reichskanzler das Er- suchen zu stellen^ daß bei Ausarbeitung der Vorlage eines Gesetze», die Verwen- m,^btr krunzogichen Kriegsentschädigung betreffend, auf Bildung einer Fonts W^Ct' u« daraus denjenigen Reservisten und Landwehrmännern, ^>.^‘b .'^rr H-imkehr au» dem Kriege gegen Frankreich einer Aufhilfe zum 'int bur^ttlii,fn Berufs dringend bedürfen, diese Aufhilfe durch Darlehen oder, wo cs nothig ist, durch einmalige Gaben zu gewähren. — vir Antragsteller tritt von vornherein der Ansicht entgegen, als fei fein Antrag ein M tztrauens-otam gegen die Regierung; im Gegentheil, er würde sich freuen, wenn XUrunn A verau»st-llen sollte, daß der Antrag überflüisig war, baß die helfen fei3 HU *ä“e darüber, wie dem Bedürfnisse abzu- 2®-':, Die Nation erwartete von teil einberufenen Wehrmännern, daß sie selbe aetban ab^^ ‘ >tb(r bEr Zvrückgebliebenen hätte da». worb n-s kleine« N1 - T Vtrhn^, daß sie nebenher noch ihr mühsam erworbenes kleine» Vermögen opfern, und darum müsse ein Fond geschaffen wer- den, der den Wehrmännern die Wiederaufnahme ihre» FriesenSberufeS ermöglicht Ta ’S-!}?! °uf die Rückkehr nuferer Truppen; sorgen wir dafür daß 7er 3 tm,*nud "7/ f.ur Bleie der Anfang eines unverschuldeten Elends wirt, da» $r‘ ® ep^n Ub£r E°hrere einschlägige Petitionen berichtet, ergreis. v. Bonin hält letzteres für durchaus uun'öthig; alle Parteien standen dem Anträge nicht feindlich gegenüber, alle seien sie in'der Ansicht einig, r» E g,®“ dieser Beziehung geschehen. Er habe zur Regierung da» volle Vertrauen sie werde den hier angeregten Gedanken durchführen, und deshalb bitte er dem ” “tin£nT>net|iU"rflln^fn'r 'n W«4'm f£in Mchtrauensvotum liegt. ' Minister Delbrück: Der letzte Redner spricht der Regierung sein Vertrauen aus, indem er ihr eine Aufgabe zumeist, die mir wenigstens zu erfüllen unmöasich Sebü^ff n'LniHf' ■tt, C TU- tie15?[,e btr F^dS »estimmen will, wie sieben B rln.ss.n genügt, irgend eine Zahl zu motioiren, sind die verbündeten Reale, runzen nutzer Stande. Wenn die Ein,elregierungen die Theile des Fond» ver. walten sollen, sc> ist fraglich, ob die Geschäfte auf Rechnung de» Reichs aeiübrt werden sollen. In allen Fallen kann ich mir kein Borstell«ng von d e Co tro maeben Der Gedanke, die ÄreiSverwaltung dazu zu verwenden iü richtm zeigt aber gerade, daß den EiNzelstaaten die Angelegenheit zu überlassen ist 8'®c, meit bie KriegScontrchution nicht gemcinsam verwandt wird, soll sie nach einem fllnirn1 t?8th1111 o" ""itärifchkn Leistungen vertheilt werden, bie Einz7 Antrag 7b. m 6‘n C£r Sj3f' Cai 'Vlge zu thun. Ich bitte, lehnen Sie den kanzler das Ersuchen^ zu ft!n Bu"sen'schen Anträge» zu beschließen, an den Reichs. B-rw.n°ung der^framosiichen'» M ter Ausarbeitung eines Gesetzentwurf» über - den Kriegswistungin /7m"ss nter8-uf Zuweisung bestimmter, nach aenommen merr/.,m C toummen an die verbundtten Staaten Bedacht : des Krieges gegen Frank'rei'ch zu" U"° Land« hrmännern, welche wegen derjenigen R servisten und Landwebrma^^"i?""' 5amlli,n U Ä*-*-MÄÄISXÄ M? Deesteig . '«flrofcp «°i —Silbf 5151) L?(1 dkk Ptzr?- §6*Äj %'l'V SrÄs W uornnfjf| Un?. ■ 3fi ®ii8ei, oü,'b Se°L> 13. jn?', «» v. Blanckenburg hofft, daß nach dieser Erklärung vom Regierungttische der Batmnolles h,',b, h, toa» fie '»an8 Mh b"b^^"bN Regierungen angeregt werden mußten, da» zu thun, aller n'4t ti,Un ur,E s-^ü. Verfahren könne er sich firnen^ Drr"« 6Ir,Etr, °f,,f.rrn>iUi3F" L8n,m m 6cn ^^'"ungen besonder» erwünscht gewesen wäre, da» n welcher M ,u-8'i-abra 3anj, unt> g->r, vermieden, nämlich Vorschläge zu machen, in welcher Weise der Gedanke auszufuhren sei. Gerade die Eiörterung dieser 7" ernjunfett gewesen — denn hierin liege die größte Schwierig- ®,nlra3 ®|U unen vond, einen Reichsfond, aber dem stehen große Schwierigkeiten entgegen. Wenn die Sache al« Reichsangelegenheit behandelt , C?' r ° ®efr6 cic Bestimmung enthalten, daß der Fond sich auf so und so viele Millionen beziffert, und daß dieser Fond von den einzelnen si nI7ü3'"-b" ^7-Gi n?äre "un von großem Jnierisse gewesen/ eine käM ffiIdrate"bl>UiRfren't1n,C,4’tr(. $?i,6|1jb b" der Vertheilung angewandt werden ’n0“;, ® r?be b,e Res-rmsten vertheilen sich nicht in dem Verhaltniß der Präsenz. 3 n L b,Z7t:n^U5,tn; M nutl nid>‘ darum handeln, einem ™,i2m m» Summe zu überweisen, sondern darum, zu ermitteln, in 7^' "" 3etCr b‘JU!f“fl ftL Da» Bedarssverhältniß ist im Verhältniß zu der Zahl em ganz verschiedene». Die Behandlung der ganzen Sache al» Neichsangelegenheit sei nicht zu empfehlen; damit sei aber nicht^auSg schlossen I KW« S Ä M SS&£iv***" ' " hffe«, D.rantlvortuchleit für Vie Verwendung haben. Wie die Kreis, unv Com- m7ng LlstM'we7d7m fCit"' fÖnne ter* «ichsg-s-blich- B-stim- ' a"tr«8 7 SSt 6lt 6”Wtasl. ’n'?'””'“« ‘^aitrungen * u,b»»tinini ™. toltl tilg "H -s müji 1 ,bllli tr, dl, •«Jt. Wi Strtrauen ™' MaögfH wie (ie otn ’WM« R-zie. 8on0i #{r, gksühit a Gontroh iE nch/ig, ei * ist. Tc- St nid) einem M, dir ehllkü 6it den ld rin Zchluß« und mchbro Jommiifion ob. AlllkN. I« im Gebieie iann svricht dir tfttüjdM fit inj tvr Rrgik« Dir Sbgeott fort Sttpfait r Achtz . dri drutj'chr« (tat pro 1871 jaltr für Auf- Dmmtn und in bsrlßmpKm ifljro^änMtr, rhr ta- N< tnung: Post- uioncn. i-d (anji und izoz in einem )(. Hohrit Kn iS Lindrs an. am \tiWi zltlttrn. iltn ;< ö'.indianl Vie oa ÜliA» fn' im, die^v- fl um 1 ( Dir C'P?# "toi v°lgnl Je stab »W len rintn v'tl flffl lialrn li.gt«Op!"° rrthttdigi- - △ Versailles, 24. Mai. Abends. Fortdauer des Kampfes am Nord- bahnhos. Das enot^UÄ, die Tuilericn ganz verbrannt. Louvregallcrien sollen theiliveise gerettet sein. Palais Luxemburg theilweise gesprengt, Palais Nopal in Feuer. In Eile Feuersbrunst. Grotze Explosion vernehmbar, deren Odicct noch unbekannt ist. * + Denis, 23. Mai, 2 Uhr 15 Min. Die Trikolore weht auf dem Montmartre. △ St. Denis, 23. Mai. Die deutschen Dorposten sind angewiesen, fluch, tende Insurgenten zurückzuweisen. Die vorglschobenen EorpS werden velstärkt, da- mit btr UmschliesiungSring auf der Nordseite n-cht durchbrochen werden kann. Ern Insurgentenführer, welcher descrtiren wollte, wurde zurückgewiesen. Das deutsche Hauptquartier, jetzt in Margcncy, soll baldmöglichst wieder nach Com- piegne verlegt werden. + St. Denis, 24. Mai. Die Barrikaden auf dem Place Vendome und Concorde widerstehen verzweifelt und werden von den Versaillern tapfer angegriffen. Letztere haben angeblich große Verluste. Man Hoffi, daß die Jnsurrecnon bis beute Beend vollständig bewältig, sein werde. Große Feuersbrünste sind in der Rti- Rtsoll, im Q iarlier Mad laine, in der Rue B-isss d'Anglas ausgebrochen. -l- Briisscl, 23. M-i, Abends. Es geht das Gerücht, daß Felix P,at und Pascal Prompt in Brüssel angekomnen seien. △ Brüssel, 24. Mai. Der „Eloile" bringt ein Telegramm aus Wien, wonach die MiNlste-krisiS cminent sei, der Kaiser wolle die B.ldung veS CabmetS den Centralist-n Schmerling und Lasser übertragen. △ Brüssel, 24. Mai. Den übereinstimmenden Berichten Englischer, Lyoner und Amsteroamer B^nquiers zu Folge, machte die von N)thsch.ld aufgelegte neüeste Lombardenemission total FiaSco. — Seit S?nntaz Nacht fehlen hier alle Pariser Journale. — Die heute vorliegenden Versailler Blätter von gestern, dem 23. Mat, gestehen zu, daß in Paris ein ernster blutig'r Kampf am Montmartre und dem Concorvlenplatz stattsindc. Dieselben drücken die Befürchtung aus, daß vor Ende der Woche dies blatige Drama seinen Abschluß nicht finden werde. 4- Loudon, 23. Mai. Im Oberhause theilt Lord Granville mit, daß Preußen für Die bei Rouen versenkten Schiffe eine auf 7073 Pfund Sterling ab-! gefegte Entichaoigung zahle. Lo.v Granville lobt daö freundliche und vff.nheriige' Verhalten Preußens. 1 y 40 | -△ ^""don, 24. Mal. ©tr „Dolly News« meldet: General Binoy bat da« äinegsmin.stermm, General Elinebont bas Opern,edäube genommen. — Der melb‘f9i<,d,,fo,t' d>r Polen und die Garibaldianer werben kelegs- gerichtlich abqeurtheilt. 0 J" Bucharcst, 22. Mai. Der Jahrestag der Thronbesteigung de« Fürsten r“,1' Volksfest gefeint, an welchem die Bevölkerung sich ttkgramm? ® 8lU|1 °Ub °Um Thellen de« Lanbe« Ergebenheit«. Börsen nachrichten. 21. Mai 1871. Actleu. Oest. Creditact. 266 5% östr. F. St. E. B. 401i/4 Lon?bard. Bahn 165 Lud wigsh.-Bexbach 1707/a Maxbahn 117 Bayer. Ostbahn 130 liess. Lud’vigsb.-Act. 1483/4 Rhein-Nahebahn-Act. 32*/8 Oberhessen „ 72 7g Prioritäten. 3O/o oster. Stsb.-Prior. 563/4 3% öst. s. Lombard 721/2 3% Livorneser 32>/g 5% Toscaner 511/8 5% Elisabcth.-Priur. 77 do. II. Emiss. 83 Arilehensloose. Kurh. 4t) Thlr. Loose 66 V4 Nassau 25 fl. 39 4% bayr. Präm.-Anl. 1077/8 Ansbacher 7 fl. 12 4% badische Loose 107 Badische fl. 35 Loose 64 Oestr. fl. 250 v. 1854 727/a 1858r Prioritätsloose 159 >, 2 l860r Loose 8P/4 1864r n 121'/z Braunschweiger 18 Stadt Florenz 831 2 Wechsel. Amsterdam k. S. 100,gefertigt werden können.' Gg. Nöber, am Kreuz. 8 4 ü l l < ' v 11 Cll l HU) Ulli [l - btctenb gegen baare Zahlung versteigert. bänder. Feilgebotenes Billige Scheeren und vka- ftrmrffer, Taschenmesser empfiehlt bestens 2192) Donnerstag den 1. Juni d. I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen rin Lang-Gönser Schutzbezirk Haide. 12 Nadel-Stämme = 105 Cubikfuß, !°5 „ Stangen = 2033 „ Die Zusaminenkunft ist am Vicinalweg öffentlich versteigert werden: 223 Stecken Eichen- und Nadel-Scheid- Unb Prügelholz. 86V4 Stecken Eichen- u. Nadel-Stockholz, 125 Wellen Eichen-, Nadel- und Aspen- Reisholz. rcintflcr, Reifkamme für Kinder, und Nagelbürsten, 2203) Die erwartete Sendung Blumen ist soeben einge- troffen und empfehle feine Hntbonqnetä, Roscn-Kiiospen, Älehren rc. zu den billigsten Preisen. Gleichzeitig bringe in Erinnerung, daß Silberkränze zu «rohhersoglichr BNra-rmeisterei Gießen. Bogt. 2190) Die (Arasnutzung von einem Th eil der Wieseck-Böschung auf der St^vhansmark ist zu verpachten Neue Anlage E. 40. „ Stockhosz, „ Reisholz. 2191) Rosinen ohne Stiele, (Korinthen, neue, fein geftostenen Melis, Zimmet, gemahlen, Mandeln, süße, empfiehlt billigst _________Ernst Hermes, Mäusburg. u. Aspen-Stockholz, u. Radel-Reisholz, 2183) Nächsten Samstag, den 27. d. MtS., Vormittags 10 Uhr, wird an dem Neubau des Hofgerichts- Aooocaten Engelbach II. in der Garten- stratze eine Parthie Nüstholz, insbesondere Kragen- und Manschetten knöpfe, feinste Toilettenseife», Haaröle und Parfüms, Staub- und ^risirkämme, Taschenkämme und Kannn- Eiseilbahtl - Gesellschaft. 220!) Einige Tausend Gulden sind im Einzelne'i zu verleihen, sowie ein npcie m,d einthuriger Kleiderfcknank, Tische^ Stuhle rc. zu verkaufen hu Heine m a n n Hermann. ttri r L (X m . IUUU Ulli ' ’ 1 - - • • - für die Klasse, rocla)e benutzt wird, zu lösen. Die Retourbillete haben am 28. , 29. und 30. Mai a. c. Gültigkeit. Gießen, im Mai 1871. arbeit bet der Stadt Gieße». ^äf) Die sämmtüchen Stratzcn sollen mit, Angchrlsten ihrer betreff.mben Namen Dr ehen werden und soll die hierzu erfor- vcrllche Weißbinderarbeit, veranschlagt zu st- oo kr-, auf dem Summissionswrge uuuuunuc. ve^eben werden. .Stangen und zwetzöllige Bohlen, sowie Dte Offerteneröffnung, der die Summit- verschiedenes Steinbauerwerkleug und eine Ä beiwohnen können, wird am 27. P irthie Klammern, öffentlich meist- filt h *-T SY> __-j < > 11 < nerPilh hnni-j a «Li.... . ........ 10650 Wellen „ 11 Stecken Eichen-Prügelholz, 29 Vr „ „ i 2300 Wellen „ u. ycaüci^teisooi: 76 Eichen-Stämme = 665 Cubikfuß,' 8 Ravel- „ -- 55 Stlickmaschlnen. „7.T8) . ®le. "wartete feine Strickmn. sch'ne für baumwollcue Garne ist jetzt , jnnd) eingetrosfen und werden alle in diese- 'yofcntrafter und Strumpf- cinschlagende Arbeiten angefertigt. " " " 2’1 lnerzu nötüigen Garnen halten ^vir stets cm gut affortirteS Lager und weiden sowohl wollene wie auch baumwollene Strumpfe angestrickt. I- A. Busch Söhne. Karl Fuhr (2195) Kilchenplah. Veesteigeruugsn. Lieferung von Kornstroh. 2191) Samstag den 27. b. Mts., Vormittags 11 Uhr, wird die Lieferung von circa 1200 Gebund Korn)troh durch Soumission auf dem Bureau der unterzeichneten Verw iltung vergeben. Gießen, den 21. Mai 1871. Grobherzogliche Garnison-Verwaltung. __Kalbfleisck._________* Die Perizebullg von Weißbiudec- __Der VerwaltungSrath. Vakante P l o ck'schr Pfründe. . 21£!) „ yci der Plo ck'schcn Stiftung ist eine Pfründe frei geworden. Bewerbungen um solche können bis zum 1. Juni d. I. bet uns angebracht, bezw. eingcretcht werden. Gietzen, den 22. MU 1871. Grobherzogliche Bürgermeisterei Glesien. Vogt. | ! Bcttwachs! in bekannter Güte ist stets vorräthig bei Ernst Hermes, Mäusburg. Z Knssce-Service empfiehlt in ganz neuer, geschmackvoller Auswahl Karl Fuhr, Kirchcnplatz. 2199) Sehr feines Waizcnmchl in zwei Sorten, sowie auch Brod in zwei Sorten, verkauf^ billigst F- Appel Wittwe, Neustadt (Oswald's Garten.) 2208) Ich habe aus dem Nachlasse meines Bruders, des Hutmack,ers Julius Werner, noch eine Parthie Filz-, Stoff- und Strohhüte, welche ich Herrn I. Nöthen berger am Lindenplatz zu sehr billi- pen Preisen zum Verkaufe übergeben habe. Filzhüte zu 1 fl. 18. fr., Zcughüte zu 3U—36 fr- und Strohhüte zu 21—28 fr. ______________________H. Werner. An Magenkrampf, Verdauungs- schmäche 2C. re. Leidenden wird das fast 50 Jahre segensreich wirkende Dr, med. DoscLs'scheHeilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Exp- d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch Apoth. Doccks, Harpstedt bei Bremen (früher Barnstorf). (896) Vermiethungen. 2179) In der Katzeustein'schen Be- fitzung sind in dem neuerbouten Hause zwei Fanntteulogis zu vetmiethcn und sogleich zu beziehen. Reflikianten wollen sich in meine Wohnung bemühen. B. Katz en stein, Neuenweg Nr. 139. 2202) Das von Herrn S- Neis seither bewohnte Logis ist zu vermiethen und im August beziehbar. Hch. Schmidt. 2187) Ein Familienlogis ist zu vermie- fhcn bei Daniel Rühl, am Rathhaus. 1905) Ein Laden, Stube nebst Zugehör zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei ______________, . A. K. Worms. 2101) Eine Wohnung bei der Stadt, bestehend aus drei Zimmern, Küche, Mitgebrauch der Waschtu'che re. ist zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2070) In günstiger Lage der Stadt ist ein Laden mit Cabinet zu vermiethen und baldigst zu beziehen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts._____________________________ 2176) Eine Wohnung von 5 Zimmern und Zugehör zu vermiethen bei A. Wallenfels, ___________________ hinter der Kirche. 2168) Zwei Stuben mit Cabinet, Küche, Keller und Holzstall ist an eine stille Familie zu vermiethen und pr. 20. August zu beziehen bei Landgcrichtsdiener Fischer. Vermischte Anzeigen. Für Fuhrleute! 2175) Es sollen 30 Klftr. Steine, 20 Klstr. Sand und 200,000 Stück Backsteine angefahren werden. Näheres bei Ehr. Haubach, Maurermeister. Danksagung. Nachdem auf höheren Befehl die auf hiesigem Bahnhöfe, Anfangs August v. I. errichtete Erfrischungs-Station mit dem heutigen Tage ihre Thätigkeit eingestellt hat, ist mir von dem Königlichen Kriegs-Ministerum der angenehme Auftrag geworden, den verehrten Herren und Damen, welche sich bei diesem Liebeswcrk mit seltener Hingebung und Ausdauer betheiligt haben, für ihr segensreiches Wirken, sowie den Bewohnern hiesiger Stadt, welche durch die reichen Geldspenden, namentlich in den ersten fünf Monaten, große Opfer gebracht und dadurch die Erhaltung der Erfrischungs- Station Ermöglicht haben, im Namen der erquickten Krieger den herzlichsten Dank auszusprechen. Der schönste Lohn für ihre allseitig aufopfernde ächt-patriotische That ist das Bewußtsein, gegen 60,000 Kranke, Verwundete und durch die Strapazen ermattete Krieger, durch gemeinsames Wirken gestärkt zu haben. Gießen, den 25. Mai 1871. Etappen - Comandantur. v. Randow, Major. I Zur freien religiösen Erbauung. Montag den 29. d. Mts. (am 2. Psingstseiertage), Vormittags 10 Uhr: Vortrag von Herrn W. Floß aus Frankfurt a. M. in dem gewöhnlichen Locale zu Gleiberg, wozu freundlichst einladet: Der Vorstand. 2198) Gesucht wird auf jetzt, oder auch einige Wochen später, in einen kleinen Haushalt ein braves Mädchen von gesetztem Alter, welches alle häuslichen Arbeiten versteht. Näheres Seltersberg Lit. E. Nr. 80. 2207) Ein Junge kann in die Lehre treten bei C. Neuling, Schornsteinseger Missionsfeft. 2172) Zur Feier eines solchen in der luth. Gemeinde Burkhardsfelden am dritten Pfingstscitrtage, Vormittags 10 Uhr, ladet im Namen des Kirchenvorstandes ein Strack, evang.-luth. Pfarrer. 2177) Für einen wohlerzogenen jungen Mann, wtlcher die nötigen Vorkenntnisse besitzt, ist in einem Fabrikgeschäfte hier eine Lehrlingsstellc offen. Anträge unter A. B. 100 befördert die Cxpcd. d. Bltts. 2197) Ein Reisender für eine Liqueur- fabrik wird gesucht. Franco-Offerten befördert die Exped. d. Bitte,. 1332) Junge Leute von 14 bis 18 Jahren finden Arbeit in der Lampenfabrik von M ü l l e r & Kausfmann. 2141) Ein Kutscher wird gesucht von ____________________Carl Gail. 2081) Ein Lehrling wird in ein hiesiges Geschäft gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. I ! Eröffnung! Von heute nn ist meine Wirth- schaft im Bicrsnale täglich geöffnet. Chr. Lony, Bierbrnnerci. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Coin-Miudener und Oberhessische Eisenbahn, sowie fämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. 2147) Ein angehender Commis sucht Stelle. Gefällige Offerten unter Nr. 2147 an die Erped. d. Bltts. Annoncen aller Art werden täglich befördert und zu den Originalprcifcn der Zeitungen berechnet durch das Annonceu-Bureau der I arger'sch kn Buchhandlung, 1 Frankfurt a. M. i DM" Bei größeren Aufträgen ent- ] sprechenden Rabatt. 2189) Auf Johanni wird ein zuverlässiges Mädchen, welches kochen kann und in Hausarbeit erfahren ist, gegen guten Lohn zu miethen gesucht. Rosenberg I. ^nn gegen Vergütung ab- geladen werden bei (2097) Th. Lotz Wittwe. In S*iesscEB smkomsMemle und £ih§’clsende ElisenI>alBnzü^e. Redaktion, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. Von Cassel ankommend : Güterzug Courierzug Personenzug mit Pers.-Bef. Personenzug 1. 11. CI. I. U. III. CI. II. III. CI. I. 11 III. CI. Vorm. Vorm. Nachm. Nachm. 817 1121 12U 4 ig Schnellzug I. II. III. CI. Abds. 731 1 Main - Weser - Eisenbahn. Nach Cassel abgehend: Güterzug 1 mit Pers.-Bef. Schnellzug Personenzug Personenzug 11. III. CI. I. 11. III. CL i. II. III. CL I. II. 111. CL Vorm. Vorm. Mitt. Nachm. 620 853 12 44-5 Schnellzug I. II III. CL Abds. 7« Nur von Marburg kommend : Gemischter Zug mit Pers.-Bef. Personenzug I. II. III. CI. I. II. III. CI. Vorm. Nachm. 515 6'9 Nur bis Marburg gehend : Güterzug Gemischter Zug Personenzug mit Pers.-Bef. mit Pers.-Bef. I. 11. III. CL I. II. III. CL I. II. III. CL Vorm. Abds. Abds. 758 8.0 1113 Von Frankfurt ankommend : Güterzug mit Pers.-lief. Personenzug Schnellzug Personenzug II. III. Ci. I. 11. III. CL I. II. III. CI. 1. II. III. CI. Vorm. Vorm. Vorm. Vorm. 5'2 743 825 Hiß Güterzug Gemischter Zug mit Pers.-Bef. Personenzug Schnellzug mit Pers.-Bef. I. II. III. CI. 1. II. Hl. CL I. II. III. CI. I. II. III. CL Nachm. Nachm. Abds. Abds. 345 430 723 10-3 Nach Frankfurt abgehend: Gemischter Zug Gemischter Zug mit Pers.-Bef. mit Pers.-Bef. Courierzug Personenzug I. II. III. CL L II. III. CL I. II. CL I. II. III. CL Vorm. Vorm. Vorm. Vorm. _ 521 7 8-’5 1131 Güterzug mit Pers.-Bef. Personenzug Schnellzug Personenzug II. III. CI. I. II. III. CL I. IL III. CL I. II. 111. CL Nachm. Nachm. Abds. Abds. 17 426 739 8 Von Deutz (Köln) ankommend: Personenzug Personenzug Personenzug I. II. Hl.IV. CI. I. II. III. IV. 01. I.II. III. IV. CI. Vorm. Nachm. Abds. H23 350 1 035 Nur von W e t z 1 a r kommend : Personenzug I. II. III. IV. CL if. Vorm. 750 Köln - Giessener Eisenbahn. Nach Deutz (Köln) abgehend : Personenzug Personen zug Personenzug i.n.m.iv.ci. i.u. in.iv. ei. lii.hi.iv.cl Vorm. Mittags Nachm. 615 12 440 Nur bis Wetzlar gehend: Personenzug 1. II. III. IV. CL Abds. 740 Von Salzschlirf ankommend: Gemischte Züge mit Personen-Befürderung I. II. III. CI. Vorm. Vorm. Abds. 615 1] 15 720 \ on Gelnhausen ankommend : Vorm. Nachm. Abds. 1057 410 715 Oberhessische Eisenbahnen. 1 Nach »Salzschlirf abgehend : Gewischte Züge mit Personen-Befürderung I. II. LH. CL Vorm. Nachm. Abds. ____ 832 138 745 Nach Gelnhausen abgehend: Vorm. Vorm. Nachm. 710 1140 415 Nur von Nidda (Bad Salzhausen) kommend: Vorm. 650 Nur bis Nidda (Bad ISalzha>isen) gehend: Abds. 8 ,ii w* Rr.l2 BcM Ein raschknimsstr, ■ Giötzt eims Th Die «Ligen später zu Gunsü Gichm,1 Uckr dii die Dtlsaillcr I (dbui, liegln kchrechcne Ve Masse in der ■ die deutschen 2 intern fit fc Was abl gehasten M nach dem t« fRütionchr sich die Mrhih das EchauW Eharalter der iu faniiwriti Schote StttnfM Bonüpanijicn u, an tim * ObtrbcM M rr^hns A iWen Panei in jfanfrü «Mtt» im j toir in W Miü! I« Gun mnbr°Q< Ner $0*9 nicht leuvergn fe/1’ «hiritn m'8’1 tata’hjMi tun,, an tu b7I1|( i tinrnnSw, to,