btab. ' Uhr, ®tlnJtn Gan Preis vierteljährig 1 st- 12 mtt Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gichtner Anztigcr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition : Lanzleiberg Lit. B. Nr. 1. bürg" 4 ""serrr tauft: 15,f Lacht in. beitragen 11 brt Vereins Ana Abbaus. i 1t rai Slanbf, '' h’irjf. (618) III. cklllchÄ s y ,'ci‘» ’fairmilid) dir dohin noch keine Fahnen geführt ballen. rr, ... lllrtticn 1815 D-m'st'e.« gut unterrichteten Manchester »Guardian" wird von seinem lon- dvner Correspondenten geschrieben: „Die Familie Orlean« ist »«rtraul,eher Mel- duna rusolae unter sich zu einer Verständigung gelangt, sich um den B 0 «um-l- u°schaaren, falls er anstal. de- Grasen von Pan- von der neun. Na- Ilona,Versammlung zum Präsicenlen der Republik gewählt werdensollt. Man mach. mil Bezug aus diese- Pro,er. kein Hehl darau-, daß e- wn er Nicht« - ein Sl-dlum der Uebergange- von der demokratischen zur constllutiondlleu D o narchie ist, aber dl- Franzosen im Allgemeinen sind nicht b- Laune, im eh g n Augenblick Vie Zusälligkeiten de» Regime zu "'^utiren. Die Imperial st | über ihre völlige Niederlage entsetzt und erklären sich dieselbe durch den «mstan daß di- „Peirster-Parlri" im letzten Augenblick >n da« Lager l^ " Sfl'eal überging. Der Umschwung wurde, wie man glaubt, durch die geheim : 3 »entivn der belgischen Regierung herbeigeführt, welche orleanistisch, > Savoyen entzweit ist, nicht allein weil König Amadeu- den Thron bestiegen und somit die Ansprüche de« Herzog« von Monlpensi-r au«g ll wurdin, sondern auch wegen der Irreligiosität, wie si- si- zu nenn n affe irt, der weltlichen Mach, de- Papst.« ein Endegeetz. zu >>°b.n. H"Thitt-, welcher fi-t« behauptete, daß di. weltliche Macht >m Inleress Frankreich« war' wird "nach dem Frieden,schlaffe kein Bedenken tragen, eine Eontrerevolulion in Italien zu ermuntern. Andertts.it« dürste die belgische Dynastie nach all. dem Mtt'wetten/wo ^si/denselben verliehen Morden sind. E- geschah dies bei ^cr "g-st'ldlb , /nd'^r "n" tüe'preüßffchen^Liniin. Infanterie-R^imenter Nr. 12 Sktmi^^zu^gebe»^ wird den ihm während der Dauer seiner Gefangenschaft an- bJ 21, welche, obgleich größtentheil« bereit« 1813 und zum Th nock^ s uh $ n Wilhe,m-hohe, nach Abschluß de- Fritten« al- a d »“äx ä,!r r ”■ $-'s-ÄS’ SSÜ «TÄÄ SÄS : tifltne Feldzeichen v.rliehen wurden. Eine große Zahl dieser Trupp.nih.ile wuid dknn Ae>ch zum dreilen Male in ein und demselben^Jahrhundert inet, ran- ir-ll-che ^auptstatt .inziehen. Bon den anderen deutschen Truppen sind hing gen die älteren bayrischen, württembkrgischrn und badischen Regimenter 1 fln ” Bewältiaung von Pari- bethe.ligt gewesen, während tu .hemal- hannoversch n g>r(ljnltntf|. und tu Braunschweiger, wie tie ehemals nassamschen Negiminter in G.mttn »°s. mit der englischen A.chee, der sie sich damals zug-t -.U .fand.» .815 in Paris -ingezogen sind. Weder vor noch >n Paris sind in ,enen beiden Sikgesjahr.n die sächsischen und hessischen Truppen wie all die kleinen deutschen (Soniingente gewesen, mit einziger Ausnahme de« enburg-strelih. schen Husarenregiments, das jedoch bereit- 181a wieder aufgelöst woi b Dor alles, deutschen Truppen hat in Hinsicht aus Pari« Utodbt * stüralsi-rregiment einen Vorzug voraus, ind-m cs seine', schon mit B-ginn de« 30 jährig.» Äriegc« eriichte.en Stämmen unt.r dem berühmten ba rischen R.itersühr.r Johann v. We.th schon 1635 bi- in den unmittelbaren Umkreis von Pari« vorgidrungen ist, und demnach jetzt zum vierten Male sich ««(>««• -ösischen Hauptstadt gegenüber befindet. Erne andere Auszeichnung b.fonttrn A , würde dem hess.n darmstädtischen Leib-Insanlerie-Regiment bcvorstehen, da« 1621 errichte., im nächsten Monat sein 250,ädrige« B,stehen snern wud, und bierm vielleicht in Pari« Gilegenheit finden dürste. Den alteren preußischen Truxpentheilen ist 1815 bei der Fahnenweihe auf dem Mar-selde da« tiftrnt firtu: in die Fahnen- und Standartenspitzc verliehen worden, und verlor> et, daß die gleiche Auszeichnung auch für den letzten Krieg allen denl-nigen deutschen Truppenthttlen zugewendet werden soll, welche sich durch Du ßiobirung feindlichen Fahne, oder sonst eine kühne Waffenlhat ausgezeichnet haben,, w bei dem Einzug- in Pari- dann wahrscheinlich wieder aus dcms.lben Platze Bekannt m a ch u n g. ♦ (^rticbfuna eines tyofclittoiftd jU vfaubcim, SM t.« IdntwirtWaflll*« - w - —»* »«*“•• t,'"< ■**.w,n oa «-' «Mgss*: K gssfwt s»'“"«- 25. Februar. Geschehenen nicht für ein Jahr ihres Leben« sichtt sein, wenn d.r Bonaparti-. «schr» in Paris statthaben sollte, so «u« in 8'ank'eich ^-d» bttg^st-M Jur Beichte gebt, fcr ,ä e ää sä bHß!7"wird "diese selbst 'am '28. d. M. erfolgen, u.ber s.in-n v.mnächst zu nehmenten Aufenthalt soll er noch keinen Enlfchluß Sksatzt »«ben- Ma« sagt, er hänge von acwiffen Umständen ob, ob er si» für seine Besitzung in der Schweiz, Arcnenberg, oder für irgend einen Ort >n England entschnden werde. Daß diese „gewissen Umstände" mit dem Berlaufe der in den nächsten Tagn, zum AuStrag kommenden politlschrn Verhandlungen im Zusommendang stehen, unterliegt wohl keinem Zweifel. n Der König Amadeo selbst befindtt sich in der trüb el,gen Lage, von all e W.lt in Spanien so vollständig ignorirt zu werden, al« ob er gar nicht vor- Händen wäre. Der Fiederanfoll, welcher die Königin gezwungen hat, ihre Rei - nach Spanien zu unterbrechen, ist wohrscheinl>» tur» tu Nochncht über t,e verlassene Stellung ihre« Gemahl« h-rvorgerus-n oder wenigsten« ' worden. Der osficieve „Moniteur" zu Bordeaux meldet vom 21. M°drtd daß Marschall S-rano, der jetzige Ministerpräsident, einer d'r Kon'stSwach r, bisher noch unbekannt.n Gründen verhasiet worden 's' Sollten melle,», di- Gerüch.e, die bei dem Attentat auf Prim in Madrid cntulirtn, letzt, Kammerpräsidenten Zorilla -in Attentat versucht ist, wud-r so stark sein, daß die R-gi.rung sich bewogen fand, den d!tirschav-Httzog zu " und ihm Gelegenheit zur Zerstreuung jener Gerüchte zu geben. t finden sich die Dinge in Spanien in einer gefährlichen Krifl«, welche „nifendc Veränderung ahnen laßt. . Die italienische Abgeordnetenkammir Hot folgende Artikel über d" p pst Garantien genehmigt: Ar,. 1. Die Person de« l)tiliecn 'f1 ^Xeiiun^ unverletzlich Art. 2. Verletzungen gegen di- Person de« Papst'- gen, dieselb-n zu begeben, werden wie die Verletzungen ^e- Pamle« nig« bestraft. Auch die persönlichen Beschimpfungen gegen die P-rf' ' ”k,u«„n □>«;« » "M ä‘»’S DÜ ren. Die genannten Verbrechen werden vor dem Asstsenhof \ liberalen Erörterungen der religiösen Fragen sind vollkommen jm italienische Regierung bestätigt dem heiligen Vater komgl ch c^i>.,v,räne , und läßt denselben den Vorrang behalten, den ihm tu athvl'sch n Souverän genehmigen. Der Papst ha. da« Rech., die g.wöbnl-ch- Garde, d. >d°. ardie Sci.c gestellt ist, bcizubrbalten. Art. 4. Dem heilig'» Stuhl ist ''N« Dotation con 1,225,000 Frcs. jährlicher Rente bewillig«. Mil dieser Summe du so v-1 wie diejenige beträgt, welche im römischen Budget unter dem Titel „Heilige apo- siollsche Paläste, heilige« Eollegium, l»erfommlunScn_ unb I« M Staate«" steht, beabsichtigt man, für die geistlichen ff ,u sorgen, die Ausgaben der Instandhaltung und der Aufsicht der «yostol^> »en Paläste, Museum und Liblio.beken, den Sold und tu Pensionen d-r päpstlichen Gatt- zu tc-ken. Dies- Dotation wird al« immerwährende Ren e im Namen tc« Pavste«^tn dar Große Buch der öffentlichen Staatsschuld eingeschrieben werden, fall- der heilige Stuhl vaeant bleibt, wird die Summe auch in dieser 3w's»'n- Svanun ei. für di- B.dür,niffe der römtsch.n Kirche au-dezahl. werden. Der -t g° iklcklosscn Stuhl ist dabei von allen Steuerzahlungen befrei«; die Dotation wird nicht ver- 0C(d)Wtn mlnd„t werden können, auch wenn die italienische Regierung später die «u ficht ' und die Instandhaltung der Museen und Bibliotheken übernehmen wurde. Art. 4. Dcr heilige Vater kann, außer der Dotation, die ihm im vorigen Artikel zuer- ttuilt wirt, auch bin Vatikan, bin Lateran unb bk G-bäube, Gärten unb E ütrr wttche bresen zwei Palästen angehören, sowie ba« «astell Ganbolfo b-h-lt-n. Dir genannten Paläste rc. sind von jeglicher Steuer frei und können wegen öffentlichen Nutzens nicht veräußert werden. Die Bibliotheken, Museum und sämmtliche Kunstgegenstände des Vatikans werden als nationales Eigenthum betrachtet. Art. 6. Wenn der heilige Stuhl vacant sein w-rd, werden weder gerichtliche noch politische Behörden die persönliche Freiheit der Cardinale vermindern können. Die Regierung wird Maßregeln treffen, damit die Versammlungen des Conclaves und des ökumenischen ConcilS nicht gestört werden. Art. 7. Die Behörden wer- den nicht in die Paläste, in welchen der Papst wohnt oder in denen das Conclave oder bas ökumenische Concil versammelt ist, eindringen können und dürfen ihr Amt nur dann auSüben, wenn sie vom Papst, vom Conclave oder vom Concil dazu berechtigt wurden. Art. 8. Die Beschlagnahme und die Untersuchungen der Papiere, Documente, Bücher und Register dec päpstlichen Bureaus und Versammlungen, die rein geistlicher Beschaffenheit' sind, ist durchaus verboten. Art. 9. Der Papst hat die volle Freiheit, die sämmtlichen Functionen seines geistlichen Amtes zu erfüllen und an den Thüren der Basiliken und Kirchen Roms die Acten des genannten Amtes zu affichiren. Art. 10. Die Geistlichen, denen die Ausübung der Acte des geistlichen Ministeriums des Papstes obliegen, sind wegen dieser von Seite der Behörden keinen Untersuchungen und Nachforschungen unter- worfen und brauchen keine Rechenschaft darüber abzulegen. Jede fremde Person, die in Rom in ein geistliches Amt eingesetzt ist, genießt die persönlichen Garantien der italienischen Büger. Art. 11. Die Delegirten und Nunnen des heil. Vaters, sowie die Gesandten der auswärtigen Mächte, die bei dem heil. Stuhl accrebitirt sind, genießen im Lande das Vorrecht und die Immunität de^ diplomatischen Agenten dem internationalen Rechte gemäß. Art. 12. In der >L>tadt Rom werden die Seminarien, Akademien, Kollegien und katholischen Schulen, den^n die Erziehung der Geistlichen obliegt, fernerhin noch immer von dem heiligen Stuhle abhängen, ohne jegliche Einmischung Seitens der italienischen Regierung. Art. 13. Um dem Papst einen freien Verkehr mit der katholischen Welt zu sichern, wird ihm das Recht ertheilt, ein Post- und Telegraphenbureau zu errichten, das von Beamten seiner Wahl geleitet werden kann. Das päpstliche Postbureau kann den ausländischen Postverwaltungen seine Briefe in verschlossenem Packet zusammen ober diese dem italienischen Postbureau schicken. In beiden Fällen werden Briefe und Telegramme, die die päpstliche Marke tragen, im italienischen Trrrltorium zollfrei sein. Die vom heil. Vater ausgesandten Kuriere sind im ganzen Königreich den Kurieren der auswärtigen Mächte gleichgestellt. Das päpstliche Postbureau wird auf Kosten des Staates mit dem italienischen Telegraphenbureau verbunden werden. Die Telegramme, die mit einer rechtsgültigen päpstlichen Auszeichnung versehen sind, werden das Vorrecht der Staatstelegramme haben und zollfrei sein. Auch die Telegramme des heil. Vaters, sowie die, welche mit dem päpstlichen Stempel versehen sein werden, erhalten jenen Vorthcil. Die an den heil. Vater adressirten Depeschen brauchen nicht bezahlt zu werden. KriegSnachrichten. Dole, 19. Febr. General v. Manteuffel hat untern 14. v. M. folgenden Armeebefehl erlassen: Soldaten der Südarmee! Ich habe die Freude, euch wohlverdiente Ruhe gewähren zu können. Se. Majestät unser Kaiser und König haben auch für die Südarmee Waffenstillstand abfchließen lassen; aber selbst bei diesem Abschlüsse springen die Folgen eures siegreichen Schlagens bei Belfort, eures unaufhaltsamen Marsches über den hohen Jura, durch den ihr in blutigen Kämpfen die letzte feindliche Armee über die schweizer Grenze warfet, in die Augen. Ihr räumt keine der eingenommenen Positionen, alle drei Departements bis Lons le Saunier hinunter bleiben von euch besetzt und die starke Festung Belfort hat ihre Schlüssel überliefern müssen. Soldaten der Südarmee! An euch ist es jetzt, nach euren großen Waffenthaten der Welt auch zu zeigen, daß die wahre Bildung in den germanischen Volksstämmen wohnt: Sitte, Milde, Schonung, Rücksichtnahme dem überwundenen Feinde gegenüber thun dies. v. Manteuffel. Der „Köln. Zrg." schreibt man aus Versailles: Der General Ducrot, welcher zu fürchten scheint, daß ein Einmarsch der deutschen Truppen in Paris ihn zum unfreiwilligen Gefangenen derselben machen müsse, hat sich jetzt freiwillig gestellt. Der Berichterstatter des „Daily Telegraph" in Paris telegraphirt vom 20.: Die Frage bezüglich der Abtretung von Metz ist nunmehr entschieden toor> den. Der von Deutschland zu annectirende Strich Lothringens wird Pont-u- Mousson umfassen. Sollte die Verlängerung des Waffenstillstandes bis zum 2. März, welche die französische Regierung anstrebt, gewährt werden, dann wird Graf Moltke auf dem Einzüge der Deutschen bestehen und wahrscheinlich wird er seinen Willen durchsetzen. Der französische Präfect der Seealpen hat folgende Verordnung erlasse n: 1) Die freiwilligen Ganbalvianer, die vom Kriegsschauplätze zurückkommen, sind gehalten, im Bahnhofe von Antibes ihre Flinten und anderen Waffen aozugeben. 2) Der Aufenthalt in Nizza ist ihnen untersagt. Sie müssen sich darauf beschränken, durch das Departement zu reisen uno sofort die Grenze zu passiren." Der Verlust einer Fahne, tn dem bartnäckigen Gefecht vor Dijon am 23. Jan., der das 2. Bataillon 8. pommerschen Infanterieregiments Nr. 61 betroffen, wurde den factischen Verhältnissen entsprechend, durch die officielle Depesche zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Ein solches Ereigniß — das erste in den beiden gewaltigen Kriegen der Neuzeit, welche Preußen geführt — konnte nicht verfehlen, allgemeines Aufsehen zu erregen. Um so mehr beeilen wir uns, schreibt das Militärwochenblatt, aus Grund der osficiellen Relation, die näheren Umstände darzulegen und nachzuweisen, in wie ehrenvoller Weise das Bataillon seine Fahne verloren hat. Das 2. Bataillon genannten Regiments, unter der interimistischen Führung des Hauptmanns Kumme, erhielt gegen 4 Uhr Nachmittags Befehl zur Unterstützung des rechten Flügels, des ersten Treffens 4. pommerschen Infanterieregiments Nr. 21, vorzurücken. Das Bataillon ging in Compagniecolonnen aufgelöst, auf der Westseite der Chaussee und später der Eisenbahn vor. Der Feind wurde unaufhaltsam in eiliger Flucht zurückgeworfen und gelang es den 3 Compagnien, der 5., 6. und 7. Compagnie, welche sich nach dem äußerstrn rechten Flügel hinzogen, über die allgemeine Feuerlinie hinaus, bis in die Vorstadt von Dijon einzudringen. Hier jedoch angekommen, erhielten sie von der Eisenbahn her, so wie aus den Häusern der Vorstadt ein so kräftiges Feuer, daß sie sich zum augenblicklichen Schutz gegen dasselbe in einen dem Feinde so eben mit Sturm abgenommenen Steinbruch warfen. Hauptsächlich kam bas Feuer aus einem sehr großen dreistöckigen Fabrikgebäude, welches etwa 150 Schritt entfernt, in der rechten Flanke dieser Stellung lag. Die 5. Compagnie erhielt gegen 6 Uhr von dem Premierlieutenant Luchs, als stellvertretendem Bataillonscommandeur, da auch schon der Hauptmann Kumme, Führer des Bataillons, durch einen Schuß in den Hals verwundet war, den Befehl, die Fabrik zu nehmen. Die Compagnie, an deren Spitze sich der Fahnenträger, Sergeant Pionke gestellt, brach sofort aus der Stellung vor. Kaum aber 25 Schritt gegen die Fabrik vorgegangen, wurde der Fahnen- träger tobt, sowie die ihn begleitende ganze Sektion zu Boden gestreckt. Der Secondelieutenant Schultze erhob sofort die Fahne und eilte der Compagnie etwa 20 Schritt voran, fiel aber auch nach wenigen Augenblicken durch 2 Schüsse in den Kopf getroffen. Nun sprang der Secondelieutenant und Adjutant des Bataillons, v. Puttkammer I., schon an der Backe verwundet, vom Pferde, erhob die Fahne, wurde aber gleichfalls durch einen Schuß in den Kopf getödtet. Dasselbe Schicksal hatten 2 Musketiere, welche die Fahne nach ihm erhoben. Als nun auch der Compagnieführer, Premierlleutenant Weise, verwundet fiel, wich die bis auf einen Rest zusammengeschmolzene Compagnie in den Steindruch zurück, ohne bei Der Finsterniß und dem starken Pulverbampf zu bemerken, daß die Fahne zu- rückgeblicben. Sobald dies entdeckt wurde, brach sofort eine zweite Abtheilung wieder vor, um die Fahne zu suchen, aber diese kehrte nicht zurück'; ebenso erging es einer Patrouille, von der nur 1 Mann entkam, welchem der Feind auf dem Fuße folgte. Die Grube, in der sich der Rest der Compagnie befand, wurde vom Gegner vollständig umzingelt und mußte sich die Compagnie, als der Befehl zum allge- meinen Abbruch des Gefechtes und Sammeln an der Chaussee eintraf, um denselben aussühren zu können, durchschlagen, und auf dem Wege nach der Chaussee noch ein Gefecht mit einem starken feindlichen Truvp bestehen. Der Verlust der Fahne wurde daher erst festgestellt, als sich das Bataillon, welches das letzte war, um 8 Uhr Abends an cem befohlenen Platz, an der 2. Ferme nördlich von Dijon, bei der Brigade sammelte. Die beste Illustration schließlich für diesen immerhin für vis Bataillon beklagenswerthen Verlust der Fahne liefert aber die der Brigade Kettler am anderen Tage durch den General Ricciotti Garibaldi auf parlamentarischem Wege zugegangene Mittheilung, daß die Fahne unter einem Leichendügel, mit Blut getränkt, zerschossen und zerbrochen ausgefunden worden sei. Es kann daher wohl nur eine Stimme darüber sein, daß dieses Ehrenzeichen des Bataillons, welches den Truppen in dem schweren Momente beim Sturme durch brave Officiere und Soldaten vorangetragen wurde, auf die ehrenvollste Weise verloren gegangen ist. Kiel, 22. Febr. Das von S. M. Schiff „Augusta" vor der Gironde genommene französische Schiff „Pierre et Adolphe" ist auf der Fahrt nach einem Nordseehafen an der norwegischen Küste gestrandet. Mannschaft bis auf einen Franzosen gerettet. (TN.) Telegraphische Depeschen. + Bremen, 24. Febr. Die hier untergebrachten französischen Geißeln wurden heute auf telegraphischen Befehl sämmtlich in Freiheit gesetzt. A Versailles, 22. Febr. Der „Moniteur" veröffentlicht einen Artikel de» Spenerschen Zeitung, wonach die Kriegsentschädigung von 2 Milliarden Thaler gerechtfertigt ist. Frankreich erhole sich bald wieder, wenn es sich in seinen kriegerischen Rüstungen einschränke. + Paris, 23. Febr. In Folge großer Mißbräuche belegte der Pariser Maire alle Steinkohlensendungen mit Beschlag und beaufsichtigt deren Verkauf selbst zu Jndustriezwecken Paris ist ruhig, die Preise fallen. Heute kostete in den Centralhallen Ochsenfleisch 1 bis 2, Hammelfleisch 1, Speck l^, 93utter iy2 bis 2 Fr. per halbes Kilo. Ein Ei 2 Sous, eine Taube 1, ein Huhn 4, ein Kaninchen 4, ein Decaliter Kartoffeln ii/2 Fr. Fische wohlfeil. △ Bordeaux, 23. Febr. Die Börse ist matt. Rente 53.20. Trochu und Ducrot .sind hier eingetroffen. Chanzy und Ducrot wurden gestern Abend von dem Parlament zu Mitgliedern der Commission ernannt, welche zur Berichterstattung über die militärische Lage Frankreichs zusammengetreten ist. A Bordeaux, 23 Febr. Die „Liberty" sagt: Der Papst hat telegraphirt , daß er d»e Regierung anerkenne. Der Deputirte Turquet (gemäßigter Republikaner) präsivirt die Sitzung, welche nächstens in Betreff der Interpellation Über die Prüfung der Wahlen der Prinzen von Orleans stattfinven wird. — Die „Gironde" demenkirte, daß Cremieux Beresowsky begnadigt habe. A Bordeaux, 23. Febr. Die „Gironde" meldet: Segris ist in Bordeaux angekommen. -- Louvet ist aus Spanien in Bayonne angekommen. — Die fremden Gesandten werden bald nach Paris gehen. Der Bischof von Angers hat einen langen Brief an König Wilhelm geschrieben, dessen Hauptstelle lautet: Es ist Ihnen das höchste militärische Glück zu Theil geworden, Sie haben Frankreich besiegt. Besiegen Sie jetzt sich selbst, indem Sie einer Vergrößerung Ihres Landes entsagen. A Bordeaux, 24 Febr. Der „Moniteur" bestätigt, daß der Papst die Regierung anerkannt habe. Thiers hat Dufaure zum Präsidenten des Minister- raths ernannt. Simon erklärt im „Moniteur" : Die Regierung hat Nachrichten erhalten, daß die Unterhandlungen in Versailles lebhaft fortgesetzt würden, aber über den Character der Unterhandlungen sind noch keine Ausschlüsse gegeben worden. A Loudon, 23. Febr. Die „Daily News" bringen ein Specialtelegramm aus Paris, wonach Thiers und seine Collegen heute nach Bordeaux abreiscn, um Morgen mit dem Parlament in Berathung zu treten. Dieselben beabsichtigen am Sonnabend wieder zurückzukehren. A Loudon, 24. Febr. Alle Punkte des Friedensvertrages sind erledigt, mit Ausnahme der Geldfrage. Deutschland verlangt 2 Milliarden Thaler. Frankreich hat eine Milliarde geboten. Ein Compromiß ist sicher zu erwarten. 4- London, 24. Febr. Der „Daily Telegraph" meldet: Eine Contribution von 300,000 Fr. ist Versailles auferlegt. Der Friede ist sicher und ganz abgemacht bis auf die Geldfrage. Deutschland verlangt 2 Milliarden Thaler, Frankreich hat 1 geboten. Deutschland wird 750 Millionen nachlassen für die Requisitionen und Strafzahlungen. Der Antheil an der Staatsschuld von Elsaß und Deutschlotbringen wird auf 1 i/l Millionen angenommen. + Brüssel, 24. Febr. Die „Jnvependance beige" sagt in ihrem heutigen Bulletin, gestern habe man zu Versailles und zu Paris in gut unterrichteten Kreisen behauptet, es seien als Friedensbedingungen festgestellt und zugestanden worden: Elsaß mit Einschluß von Belfort wird an Deutschland abgetreten; Deutsch- lothringen mit Einschluß von Thionville und Saargemünd, aber ohne Metz, das französisch bleibt und geschleift werden soll; an Kriegsentschädigung werben drei Milliarden gezahlt, und zwar ein Theil baar vor dem 1. April; die Forts von Paris bleiben besetzt, bis diese Baarzadlung erfolgt ist, und bis die ganze Entschädigungssumme gezahlt ist, dauert überhaupt die Besetzung des Landes. ft A. r-b N* ’tü fl“1"5" tW'% 0«",n. wPk I 'Ä A W11'2 fcnfc cie ^!*n,an PW ... (SW< der evafl1 sAMtag ty11 , MUS au a. Den 19-Felm MW, Sohn, Denfrlben 1 WkfeM" dahier, C geboren den 8- Februar Denselben, r tzßießMAHn dahier,. Denselben. X Kristiane Katharine, j Leson 622) In dasH. .prichts Laubaeb wurde „Spar- ui yandelsgesell schafl" auf G den 6. Decen Sih der Genassi !»A Mnne'Mntz'. de loeninfl, MechuMtz rund dcö ®tid)äii5bet ^Einzahlung der Milx l barfeit aller seiner j), I Kaufschillingeii und । Dauer der Ge Die zeitigen 5 Kai Gei ... Acti ' lammtncf) hier wohnhi Dieselben führe, "Aast selbstständig. Die Einladunge WB und werden dies ., Die Dagetzordn W "Ue Maae, * dem zehnten U 8#i. ^e Bekannim ' ^itung, die^Kreisbli ^ubadj, den 1 ’S rpar ■Äs kniens i (eit8 lerwVtijÖott|i |»SÄ den 22. Februar. Oeffentliche Aufforderung. \aü. I 566) In schöner bestkochender Waare empfehle: Erbsen (ganze u. gespal- pr. Pfd. 7 fr. Feilgebotenes 567) Zw.tsch.n und ««schäl.- A-pf-l. 'S) huIficn billigst bei r'sluh __.... s)ihrtii« /9Ui’ftfülen ) «B. O. Grone« Abaus (Westfalen ) r» N« $3.20. ti gckr» Ebk'.'. «lche pr 8fr rrrtn ijl Äctic Holzabfuhr aus dem Gießener Stadtwalde. 619) Die Absuhr des Holzes aus dem District Wanne ist wegen des aufgciveich- ten Zustandes der Schnettzen bis auf Weitere- verboten. Gießen, den 24. Februar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt- 627) Toiletten-Seife in großer Auswahl, Haaröle und Parfüms in eleganter Verpackung empfiehlt Karl Fuhr, am Kirchenplatz. 629) Ein Haufen Mift.ist zu verkaufen jm Darmstadter Haus. 611) Eine Stubenthüre mit Bekleidung und Beschlag zu verkaufen. Georg Unverzagt. I schuificn billigst \ H. L Iugbardt, Marktplatz. re.' ter fronte |t- u ^hrt »-ch kim i in bil auf lila Grotzherzogliches Stadtgericht Gietzen. Muhl, Stadtrichter. 561) Stearinlichter, 4r, 5t und 6r, zu 20 fr. das Pfund, sind wieder eingetroffen. 3. A. Busch Söhne. t Mtjtl tc i>r'4f tarn Md (rott koSm ii V y Dwn V; t \ i w jqt Für drei Thaler verfende ich ein ^Wittel, den Trinkenden das Trinken zu entwöhnen. . Auch heile ich sicher und schnell, selbst in den schwersten Fällen, Fallsucht, Bleichsucht, Wassersucht, Kopfschmerzen, Taubheit, Aussatz Wechten), Krämpfe, Bettnässen, ferner auch Ks" Geschlechts tene) . • • „ gewöhnliche . . Linsen iea Är.tzklll tr ßfilbcht ein« Irtih q ::i 2 SiÜiarK trn, V « rs siü 532) Eisernescucrfe,teKaffen,chraukc, neuester Construction, in eleganter Mobcl- sorm, für deren Güte garantirt wird, werden u äußerst billigen Preisen angesertigt ,,nn 6 Albert Schnabel Schlossermeister in Lich. F r i st a b l a n f. 534) ^ur Fürstlichen Rentei Lich können die Rückstände nur noch bis zum 1- März ohne Gerichtskosten bezahlt werden, ffahltagk: Dienstags, Mittwochs, Donnerstags. Lich, den 17. Februar 1871. 1“ Kreutzer- Versteigerungen. 623) Nächsten Mittwoch, den 1. Marz, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhause die den Erben des Herrn Poststallmeisters Kempfs dahier zustebenden Ländereien nochmals öffentlich meistbietend, unter den bet der Versteigerung bekannt gemacht weidenden Bedingungen, versteigert werden. Falls annehmbare Gebote mcht ei folgen, follen die Grundstücke an einem noch näher zu bezeichnenden Tage öffentlich verpachtet werden. Gietzen, den 25. Februar 18/1. In Auftrag: Sem ml er, OrtügerichtSmann. Bekauntmachu ug. 621) Im Firmen« Register des unter zeichneten Gerichts sind folgende Einträge vollzogen worden: * 1) Am 21. d. Mts.: Carl Emmelius zu Gietzen betreibt seit 1. Januar 1871 daselbst eine Eigarrenfabrik mit Handel en gros unter der Firma : »Earl Emmelius" 2) Am 24. b. Mts.: Moses Löser und Salomoii Loser zu Gietzen betreiben daselbst seit 1 Januar l. I. eine Liqueursabrik mit Branntwein: handel für gemeinschaftliche 9iechnung unter der Firma: „Gebr. Löser." Gietzen, den 24. Februar 1871. Grotzherzogliches Stadtgericht Gietzen. 1 M uhl, Stadtrichter. Besondere Bekanntmachungen. 622) In das Handels- resp. Genossenschafts-Register des Großherzoglichcn Land- 8^tMti8l&1S8UfleFU >«w.»«... Handelsgesellschaft unter dieser Firma mit dem Zusatz " elngetrag en eG en o s e n schäft" auf Grund der in einer General - Versammlung der Gesellschaft unter dm 6. December 1870 angenommenen Statuten conftituirt. Sitz der Genossenschaft: Laudach im Bezirk des unterzeichneten Gerichts.,, 3 ®e Unrernehmens- den Mitgliedern durch ihren gemeinschaftlichen Credit die zur For- Laulschillingen und anderen Actio-Ausständen. Dauer der Gesellschaft unbestimmt. Die zeitigen Vorstands-Mitglieder sind Kaufmann Julius Pfeiffer als Vorsitzender, Gemeinde-Einnehmer H. Gehringer als Casstrer, Actuariats-Aspirant I Keil als Eontroleur, siimmttiäibhierohnh@^5 pes Statuts als Procuriften alle Geschäfte der Ge- 4l/t,. 6 ,, Bohnen...... 11 y * Bei Abnahme von größeren Posten billiger H. E. Iugbardt, Pt a rktp l atz. 'm, [tIt S ' 5*hgik i J’1*1* lt« $: - U ..di. ui .. i"'“«. °b>. *c" 8*. w Nii!« tn 8n» auf y ? «W jirill aflaj, :t um t{a, y kN Strluft tö ' das legte un?. hi« ürkiich 5e; . <4 für dich, '-Ut liefert aber t1( 1 $ uüttl ® nibalr. c bUt «ter etaei wgiUnren »orte kit t« Ehr», x «1 Rernroit btii --rte, aus tit tjm Beerdigte. Den 18. Februar. Maria Margaretha Georgia Henrica Sack, ehelich ledige Tochter beb verstorbenen fflubdieners, Johann Christoph Sack, alt 66 I. 8 M. 29 D, gestorbm dm 17. Fichrua^ , Maschinenwärter bei der Nasfaui- । sch-n S^sbah^zn Wetzlar, M «3^.3 a[t TÄ T, gestorben b. Katholische G e m e i n v e. K o p u l i r t e. ns „ Ak ctphrnar Dr Karl Joseph Wolff, Chemiker zu Basel, ehelicher ^ohn 3*K; JWS ««I n des Johann Balthasar Kemp , war zu Gietzen geboren, es konnten indessen bis jetzt keine Erben desselben ermittelt werden. Da das Depositum, welches mit Enstchlutz bei der^G?°ßh"r,oglichen^St-atSschÄdcm 564) Unter,eich^ter empfiehlt s-mcn V°r- ^ilaungskasse rückzahlbar geworden, so sor- rath in fertigen (5rab|tcmcn, Denkma- beü man alle Diejenigen, welche Ansprüche lern, Grabeinfanungcu um einzelne Gra an dasselbe machen zu fönnen glauben, hier- ber und Familiengrufien m Marmor, Gra mit auf diese um so gewisser binnen acht nit, Sandsteinen und allen sonstigen Stem- Wochcu dabier geltend zu machen, als gatlungen; auch werden selbige nach Muster ^st der hinterlegte Betrag dem Fiscus und Zeichnung schnell und puvktlich ange- überwicen werden wird. o fertigt. Adam Kalb lei sch, Semmetz, Gießen, d n 19. Februar 1871. Neuenweger Thor B. 150. Oeffentliche Aufforderunq. 339) Ludwig Holzapfel, dessen Aufenthaltsort seit vielen Jahren unbekannt ist, wird hiermit aufgefordert, fick binnen 3 Monaten unter dem Rechtsnachtheil des Ausschlusses über die Antretung der Erbschaft seiner Eltern, des am 26- Januar 1361 dahier verstorbenen pensionirten Grotz- herzogllchen Kreisbaumetstertz Johannes Holzapfel und der am 6. December 1870 dajter verstorbenen Wtttwe destelben, Johannette Christiane Charlotte, ^eborne Dietz, bei unterzeichnetem Gericht iu erklären. (Äetzen, den 26. Januar 1871. Grotzherzogliches Stadtgericht Gietzen. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Asscssor- rr fjpi hll ttkgri1 , r,r„rt (iteii'l* ...ti M 3»«rprUanoi U ®l,c' ' utijt Hi- i: et)»« '<1J 8l? in WlF* X’Uh«* 9,jfW rÄ öS Privatdepeschen des Gießener Anzeigers. . «nnjjnn 24. gebr. Der „Standard" bringt folgende« Telegramm au« „ . ’ 23 Fcbr Der FnedenStractat umfaßt Die verlangten Hauptbe- S"ffn,n ost geringeren werten morgen arrangirt. Die KnegsenischaD.gung ? 320 Millionen Pfund Sterling. Elsaß und Deutsch-Lothnngen, em- Metz wirb abgetreten, worüber großer Streit zwischen B.Smorck und 8« In dl- Grenzlinie ist Ranzig eingeschloffen. Morgen Verhandlung über ? Kriegsmaterial, welche« den Deutschen verbleiben foO Der Einzug in Pa- unterbleibt; trotz de« Kaiser« Dringen siegle BiSmarck (?)■ a krffliUcJ, 23. Febr., Abd«. Bismarck erklärt, daß für den Fall der «icktannabme der FriedcnSbedingungcn die Feinbseligkeiten sofort am 2b. Febr. * “ tninnen würden. Eine abermalige Verlängerung de« Waffen- ....... <(i Sämmtliche Batterien sind auf Paris gerichtet. . ’ ’ A London, 25. F-br. Ein Telegramm an die Time« au« Pans vom 24. Wnnt Dafi Die Einwande der Franzosen sich mehr geg.n Du Form al« Den In- !?d'e« Fri ens-Vertrag« richten. Derselbe ist noch nicht unter,eichtet. Die S LiürdiM Dafi d-e National-Versammlung Die «edingungen Desselben mcht Pisetzung des Ehamp-Ely Beerdigte. ©cn 17. Februar. Friedrich August Wilhelm Busse aus ,Domitzsch in Preußen, “lt 22^n6Äbbreuar: ^inri» Nicolaus Hanitsch, Bürger und Schuhmacher- meister^dahier^alt 63^20 ^^rben^en^F^ ruar^ (Siebener Bahn, Bernhard Mehrfeldt aus Ockershausen, ehelicher Sohn, alt J M., ge- ftorben ben 18o Sebruar-ar $eI(.ne @op[)ic Philippine Conradine Nicolai, des ver- storben^i Bürgers, Gärtners und Gesellschastsbieners, Johannes Nicolai, ehelich ledig Tocht-r^al!! 52 3 5 M^28 ^^orbea^l e Bäckermeisters, Heinrich **Ä»W.S* »“>■“ * w Schneidermeisters WilhL Kreiling, eheliche Tochter, alt 3 I. 2 M. 12 D, ßeftarben den 21. Februar. ______ ■< • ’-l 603) Fichtcustangcn in allen Größen sind zu haben bei Wagnermcister Geitzler, Hinterhaus von Metzqer Carl Metzger, "______________Renstadt__ 527) BnndtSfahnen, dreifarbig, nach neuester Verfügung, mit oder ohne Germania , waschacht. Auch Transparente, sowie Sachen zur Illumination, empfiehlt Bonner Fahnenfabrik in Bonn a. Rh. der evangelischen Gemeinde zu Gießen. (Sonntag den 5. März soll das heil. Abendmahl gefeiert iperden.)^ Ausmg aus den Kirchenbüchern der Kladt Gieren. a. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 19. Februar. Dem Bürger zu Wicker^und Weinhändler dahier, Ernst geboren den 8. ^bruar. Alt-Buseck und Maschinenputzer auf ber Gölm ©iefeeng | Christiane Katharine, geboren den 3. Januar. ____ Die Einladungen zu den General-Versammlungen des Vereins erlaßt dessen Ju MG und werden dieselben durch die Vereinsdiener vollzogen. “ Die Tagesordnung in den General-Versammlungen wird von demAu^fchuß f afieftt- alle Anträge, welche vor Erlaß der Einladung schriftlich von dem Vorstand oder dem zehnten Ibeil der Vereinsmitglieder gestellt werden, sind bnrm . Alle' Bekanntmachungen im Interesse des Vereins werden durch die ^aimstadt ; o.jhina die Kreisblätter zu Schotten, Gießen und Nidda erlaßen. " Die Statuten und das Verzeichniß der Gesellschafter sowie der Mitglieder d Lereinsausschusses können bei dem unterzeichneten Gericht euigeiehen werden. Laubach, den 15. Februar 1871. Grobherzogliches Landgericht Laubach. In Verh. des Landrichters: __Fresenius, Landgerichts-Assessor. Dir Spar- unii Lcihtzaffr ui Lich betreffend. 438) ^u der alljährlich abzuhaltenden Hauptversammlung werderi hiermtt alle Mitglieder und die Nechie der Mitglieder besitzenden Gläubiger der hiesigen Spar- Unb 'lll)tn^L Mittwoch den 1. März l. I., Morgen- 10 in den Nathhanssaal hiesiger Stadt mit dem Bemerken einaelaben, baß Anträge von Seiten der Mitglieber oder Gläubiger in dieser Hauptversammlung nur baug öe; rücksichtigung finben können, wenn solche längstens bis zum 20. L M- bei bem l zeichneten schriftlich eingereicht worben sinb. Lich, s^nQlmen^ öc8 KuffichtS Ausschusses ber Spar- unb Leihkasse zu Lich . Volz.________ Illmmnations - Lämpchen sind vorräthig bei Wilhelm Schwall. (632) 61) Häckselmaschinen, Dickwurzmühlen, Oelkuchen- brecher der verschiedensten neueste» Constructivn, stets vorrätdig bei Georg Nenzel (Maschinenfabrik.) 8 Mein Tuch- und BukSkin Lager, zu billigen und festen Preisen, empfehle bestens. Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pi stör. 538) Zu Verkaufen: Heu, Grummet, Dickwurzeln und Kartoffeln, sowie ein Haufen Mist, bei Jacob Ron st ad t. 528) Feldpostbriefe, mit Cigarren und Tabak fertig verpackt, sind stets vorräthig bei Georg Dörr, Cigarrenhandlung, Kirchenplatz. Vermischte 'Anzeigen. 625) Ein Junge, der das Schreinergeschäft zu erlernen wünscht, kann jetzt oder zu Pfingsten in die Lehre treten. ____________________Carl Seipp. 485) Tüchtige Lehrer und Lehrerinnen rc. werde)! vermittelt durch den Jnstitutsoor- stehcr F. W. Martini in Hamburg, Sternstraße.33. 624) Meinen am Lcihgesterner Weg gelegenen Garten bin ich Willens zu verkaufen oder zu vermiethen. Wittwe S t ü ck r a t h. 628) Den Trieb von 4 Theilen Schäferei habe ich zu verleihen. H. Becker, Neue Anlage. Vermischungen. 571) In Lit. E. Nr. 86 vor dem Selters- thor ist eine Familienwohnung von 5 bis 7 Zimmern zu vermiethen. 533) Ein neues Haus ist ganz oder auch getrennt sogleich zu ver- mieiheu bei Dr. Königer. 608) Zwei neu möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei I Ehr. PH. Euler, Lömengvsse. 605) Zwei Zimmer, mit oder ohne Möbel, sofort zu vermiethen bei ___________Bäcker Vogt, Wallthor. 604) Ein Garten am Nahrungsberg und ein Acker an der Sandkaute sind alsbald zu verleihen. Phil. Flett Wittwe. 630) Gute und reine Bierflaschen werden angekauft im ____________Darmstädter Haus. 'Anzeige für Damen 589) Unterzeichnete ladet zur Theilnahme an einem neuen 4wöchentlichcn Cursus zur vollständigen Erlernung des Kleider machens ergebenst ein. Frau R. Rothanbergcr, ______________________Lindenplatz.__________ 613) Hierdurch mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich meine Wohnung in der Mühlgasse verlassen habe und nunmehr im Nebcnhause des Herrn Daniel Planck am Tiefenweg wohne. Zugleich bemerke ich, daß eine neue Sendung gutes Frankfurter Kochgeschirr angekommen ist. PH. Pfeiffer, ___________________Erden-Geschirrhändler. 556) Im unteren Riegelpfad wird ein Garten zu pachten gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts.___________________ 297) Ein zuverlässiger Pferdeknecht kann gute Stellung erhalten und sogleich ein-- treten. Näheres bei der Exped. d. Bl. 626) Nr. 321 hat die goldene Uhr gewonnen. Erdman n, Polizeidiener. Z General - Versammlung des Krankenunterstiitzlings-, Sierbekasse- und Wittweiuiiiterstiitzungs- Vereins Montag den 6. März, Abends 7 Uhr, im Locale des Herrn Friedrich Führer. Tagesordnung: 1) Abhör der Rechnung für die Zeit vom 1. Juli 1869 bis Ende 1870, 2) Ergänzungswahl des Vorstandes. Sodann diene zur Nachricht, daß die Rechnung von heute ab 8 Tage lang bei dem Vorstandsmitglied Herrn Georg Lony auf dem Neuenweg zur Einsicht der Be- thelllgtcn offen liegt. Gießen, den 19. Februar 1871. Der Präsident: ____ Dcmuth. Für die Herren Schnhmachermeister. Alle Sorten Herren-, Damen- und Kinderfchäften weiden nach Maß schnell und gut angefertigt; auch iviib Arbeit für die Nähmaschine angenommen bei Carl Schlemm, (633) wohnhaft bei Schlossermstr, Hrn. Wilh. Nagel. Jtidjuialüc X' Sohu, Maschinenfabrik in Chemnitz, Spccialität für Bierbrauerei Einrichtmrgen, vertreten duich Klenze 8t Wchrfritz, Civil. Zngemeure in Cassel, Weserthor Nr 9, durch welche Pläne, Kostenanschläge rc. bereitwilligst vorgelegt werden. (631) 617) Der hiesige Gabelsberger Stenographen - Verein beabsichtigt Samstag den 23. l. Mts., Abends 7 Uhr, eine Abendunterhaltung im Saale des Gasthofes zum Prinzen Carl abzuhalten und dabei „Tannhäuser", ober: „Die Seilerei auf bet Wattdmg" zur Aufführung zu bringen. Der Ertrag ist zum Besten der Hülssbedürftigeu unserer tapferen Krieger im Felde bestimmt. Denjenigen Herren und Damen, welche sich für die Sache in. teressiren und ihr Scherflein zn dem angedeuteten Zwecke beitragen wollen, ist der Eintritt gegen eine von Mitgliedern des Vereins a 30 fr. zu losende Karte gestattet. Im Saale dcs Cafe Leib. 599) Montag b e n 2 7 Februar 1871: CLnmnliger Vortrag von Robert Dietze (geirefereö) Mitglied des Stadt-Theaters zu Stettin. Hohmzollml imb die Boilapartes. Ein deutsch-patriotischer Traum in 7 Bildern, gedichtet von Hugo Mauer, Director der Berliner Theater-Akademie. Erstes Bild: Der Vampyr, der Europas Leben saugt. Zweites Bild: Die Geister und Flüche der bonapartischen Opfer. Drittes Bild: Napoleonas Grabmal im Dome der Invaliden. Panse von 10 Minuten. Viertes Bild: Das Matisoleum zu Charlottenburg. Fünftes Bild: Borussia's Helden - Manen. Sechstes V i l d: Das ganze Deutschland soll es sein. Siebentes Bild: Der Hohenzollern Testaments-Vollstrecker. Die Dichtung ist in der Zeit nomHaitis Anfang August geschrieben und schon am 3. August, also vor Beginn der Kämpfe, wörtlich in ihrer iehigcn Faffunz öffentlich vorgetragen worden. b ° r. . Anfang des Vortrages präcis 7‘/2 Uhr. Kasseöffnung 6'/r Uhr. Billets sind vorher zu haben bei den Herren G ebr. W en zel u. im C a f6 Leib ä 24 kr. Abends Cassenpreis: Parterre: 30 Kr. Gallerte 9 Kr. Programms an der Casse gratis. Ein Drittel der Einnahme ist für den hiesigen Zweig Verein für kranke und verwundete Krieger bestimmt. Zu zahlreichem Besuch ladet ein kunstsinniges Publikum ganz ergebenst ein mit Hochachtung ____________________Robert D t c tz e. s Conccsfiomttc Privat-EiitbindMgs-Anftlllt in Mainz. Dieses seit Jahren bestehendes Institut bietet alle Garantie sorgfältiger Behandlung. Ge- hennmß, billige Bedingungen. Julie Rauch, Direktorin, neuer Stadttheil 14. Walpodenstr. ................. ---■ Wir halten bei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser Leniral-Bnrean für Inserate bestens empfohlen. Die uns übergebenen Annoncen werden fofort dtrcct an die betr. Zeitungs-Expeditionen befördert und nur zu den Originalpreisen der Zeitungs-Expeditionen berechnet. Koftenvoranfchläge gratis und umgehend. Größere, umfangreiche Aufträge nach Vereinbarung zu möglichst günstigen Bedingungen, Belege gratis und Uebersendung derselben nebst Rechnung franco. 1 Flieger sähe Buch -, Papier - und Landkartcn-Handluna Frankfurt a. M., Domplatz Nr. 8. B Frachtbriefe für die Matn-Weftr-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie fammtliche zollamtlichen Formulare, M zu haben bei W. Klee, am Markt. Vorschlag zu einer würdigen Friedensfeier. Da der FriedenSschluß jeden Augenblick erwartet werden kann, so erlauben wir uns folgendes Programm vorzuschlagen: 1) Glockengeläute mit allen Glocken. 81,0 2) Große Illumination und allgemeiner Fackelzug. Damit die Illumination eine gleichzeitige werde, wäre eS erwünscht, wenn der Anfang derselben mit Glockengeläute angezeigt würde. -!) Damit bei dieser allgemeinen Freude auch diejenigen sich freuen können, denen der Krieg die Ernährer weg- gerafft hat, so schlägt man eine patriotische Gabe an das Comite für Unterstützung der Angehörigen der Soldaten von einem Kreuzer für jedes angezündete Lämpchen vor. Das Geld muß freiwillig an Hrrrn Vnchhaudler Nicker als Rechner des Comite's eingesandt werden. ) Orosies Freudenfeuer auf dem Trieb, der schönen Aussicht und dem Hardtberge. Für die auswärtigen Ort- ___________fd^tteu wird ebenfalls daö Anzünden von Freudenfenern empfohlen. Rcdacrwn, Druck und Verlag der Brühl'fchen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. ____ Iß. , a 12 fr* 'Ob.,'" h. M im , jii ^tutschra' ®ir K Mtfn. 5 IWÜ tat®U5^e d jjr. SO» Mil B-M MW lei SRübnun® «” 11 jrruijt iiHr W , eng