Preis vierteljährig 1 fl- 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition : Canz leiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. Nr. 22. Donnerstag den 26. Januar 1871. 25. Januar- Die Auferstehung teS Deutschen Kaiserreichs giebt der „Times" Veron- lassung, die heutigen Verhältnisse in Deutschland mit besonderer Rücksicht auf ihre Entwicklung im Lause der Zeit näher ins Auge zu fassen. Das Blatt kommt zu dem Schlüsse, „daß der Kaiser des neuen Deutschen Reiches nicht wie früher eine Art Primas unter den Fürsten fein wird, obschon die letzteren heute, wo sie das neue Reichsoberhaupt proclamiren, es wohl noch in diesem Lichte betrachten möchten, sondern daß er sich vielmehr als einen unmittelbaren Souverän in seiner Macht- flellung, die stetig an Ausdehnung und Kra^t zunimmt, erweisen und darauf hin- zielen wird, in Kueg und Frieden die oberste Gewalt zu werden." Auch die „Morning Post" widmet der Lage des neuen Kaiserreiches eine Betrachtung, die man in ter Mahnung nn die Deutschen, man möge nicht zu früh jubeln, zusam- wenfassen kann. Während die österreichisch-ungarische Presse mit ihrem Urtheil bezüglich der Proclamirung des deutschen Kaiserreichs sehr zurückhaltend ist und sich aus die Wiedergabe ter Auslassungen beschränkt, mit welchen die übrige deutsche Presse diese große historische Tbotsache fei.rt, begrüßen die Organe der öffentlichen Meinung mit einer gewissen Extase den Beginn ter neuen teutschen kaiserlichen Acro als den Anfang eines neuen politischen Lebtns Deutschlands und einer bemerkens- wcrthen Periode in der Weltge ch:chte. So sagt die „Times" nach einem kurzen Rückblick auf die Umstände, von welchen ter Ursprung des neuen Kaiserreichs begleitet war: „Zwei Ursachen machen die neue Macht kräftig und furchtbar, und beite sind die Produkte des gegenwärtigen Jahrhunderts. Eine Ursache ist der Enthusiasmus für deutsche Nationalität, der durch die grausame Herrschaft des ersten Napoleon geschaffen tourte und seitdem immer an Kraft gewann) bis er jeden Feind im Innern wie im Auslande besiegte; die andere ist cie Säuberung des deutschen Systems von fremten Elementen, nicht mehr als einen Theil von Polen übriglossend, der sich ober auch im Piezeß ter Afsimilirung befindet. Der Contrast zwischen tcm neuen und alten Zustande ist unverkennbar. Innerhalb Menschengetcnken war die deutsche Nationalität völlig tott, und bis 1866 war das Land mit fremden und feindlichen Substanzen verkettet. Im Jahre 1871 beginnt Deutschland eine unabhängige, patriotische, fast rein nationale Laufbahn. Es ist im B-griffe, das mächtigste Instrument ter Einigkeit zu erkalten, eine große Volksversammlung, eine Institution, tie in neuerer Zeit einen stärker centrolisiren- den Einfluß zu haben scheint, als irgend welcher Despot gebieten kann. Das Parlament, in welchem Deutschland repräsentirt sein wird, ist noch nicht constituirt, ober wenn politische Weissagung irgend welchen Werth hat, werden sich in diesem Parlament die Triebe und Jmpul e, welche die Nation in eine einzige zusammen- geschmiedet haben, abspiegeln. Die Hohenzcllern müßten von ihrem traditionellen Eharacter sehr obweichcn, wenn sie vernachlässigen, von diesem mächtigen AUiirtcn den besten Gebrauch zu machen. Es wird sich, so glauben wir, in der Buntes- legislatur und Atministrat on eine unveimeitlichc Tendenz zeigen, die unobhängige Autorität, welche die kleineren Staaten für sich reservier haben, oder tie Preußen ihnen zu behalten gestattete, niederzubrechen. Wir erwarten nicht, daß die Bundes- repräsentanten für tas kaiserliche Haus enthusiasmirt sein werten; aber ihr Bc- streben wird sicherlich darauf gerichtet fein, Deutschland einig und gleichartig zu machen, und dies wird die Eoncentrirung von immer mehr und mehr Autorität in den kaiserlichin Häuten bedingen; tie resp. Armeen, über welche die Souveräne sich ansehnliche Macht, zum mindesten in FrietenSzeiten, reservirt haben, werden allmälig in Fusion gebracht werten, es wird gesunden werden, daß durch eine Centralverwaltung materielle Verbesserungen wirksamer gemacht werden können, eine gemeinsame Gesetzgebung, eine gemeinsame Gerichtsbarkeit wird verlangt werden, und nut jeder Aenterung wird die Autorität in Berlin wachsen, während die Souveräne von München und Stuttgart, obwohl geachtete Staatswürten- träger, nach und nach immer machtloser werten dürsten. Viele Leute, sogar die bestcg Patrioten Deutschlands selber, werten ein sentimentales Bedauern über diesen Wechsel empfinten, und nach der schwintenden Unabhängigkeit der alten Häuser und ihrer angenehmen kleinen Residenzen seufzen. Aber ties wird nur das gemeinsame Loos sein. Bei uns hatten Edinburgh und Dublin vor einem Jahrhundert auch mehr tas Ansehen einer Metropole als jetzt. Wir gelangen daher zu der Sck lußiolgernng, daß taS neue Kaiserreich Deutschland nicht eine primatiale Würte, wie es gewesen, und die Fürsten, die es proclamiren, wahrscheinlich noch als solches betrachten, sein wird, sondern eine direkte souveräne Macht, stets wachsend an Auedehning und Autorität, und dahin strebend, im »rieten wie im Kriege die oberste Gewalt zu werten. Die Maschinerie, welche von ter. Vergangenheit conservirt oder von Neuem entworsen werden soll, wird wahrscheinlich bloS einen Urbergang bilden, sie wird sich für die Bedürfnisse der neuen Generation zu beschwerlich erweisen und allmälig durch das einfache System "«er einzigen nationalen Autorität ersetzt werten, die sowohl Monarchien wie ^ publiken okceptiren muß, falls sie ein kräftiges Leben wünscht. Man lasse also den Kaiser-König seinen Fürsten und teren Unterthanen so viel Alterthümclei, als Ne wollen, willfahren; die Ähnlichkeit zwischen ter Macht, die er erfaßt, und 17fni?Cn' d"kn sich der älteste der Fürsten erinnern mag, ist nur gering. Die poetische Bedeutung der neuen Würde wäre am besten au-gedrückt, wenn 'r sich in Berlin unter seinen Soldaten und seinem Volke die Krone aufs Haupt sitzen wurde. Dieses Kaiserreich ist die Frucht der Politik, welche daS HauS silier Borfahien seit Generationen verfolgte; es repräsentirt den Triumph der limente, welche tot alte Regime entschlossen unterdrückte, und in sich selbst ist tS nicht die Wiederherstellung des Vergangenen, sondern eine für eine beispiellose "usbahn bestimmte neue Macht." Dlt luxcmburger Frage, welcher man bei ihrem Auftreten eine so aufregende Bedeutung zuschreiben wollte, scheint jetzt ruhig im Sande verlausen zu wollen Ein Beweis dafür ist die Antwort, wilche die luxemburgische Regierung auf die letzte Depesche dcS Grafen Bismarck erlassen hat. Dieielbe nimmt bereitwillig davon Act, daß d.m Wunsche Luxemburgs gemäß ein deutscher Bevollmächtigter bei der großherzoglichcn Regierung beglaubigt werden solle, zur Vermeidung fünfter Irrungen und um sich wegen der Maßregeln zur Sicherung der Neutralität zu veiitändigen. Luxemburg verspricht eine Untersuchung und kventuell Abhilfe wegen einiger neuerer, von dem Grasen Bismarck in seiner litzten Depesche vom 6. Januar fignalisiitcr Vorgänge. Dies bezieht sich auf ein Eomite, das in Grevenmachern, auf der alten Straße von Trier nach Luxemburg, flüchtige sran- zosilche Soldaten unterstütze.-, und weiter befördern soll. Wie aus der luxembur- gischen Depesche vom 12. Januar hervergeht, ist deswegen von der großberzog- lichen Regierung eine Enquete ongeordnet, so wie für einen zweiten von dem Bundeskanzler erwähnten Vorgang, daß ein E.senbobnbeamter französischen F.'ücht- lingen Kleider und Uniformen vertheilt habe. Die Beglaubigung eines deutschen Agenten wird künftig solche Beschwerden sofort ousklären lassen. Die Depesche Luxemburgs ist dcn Unterzeichnern des Londoner Vertrages mitgrtheilt worden, nie das auch Seitens des Bundeskanzlers mit Bezug auf die diesseitige Depesche vom 6. Januar geschehen war. Don der Angabe einer Eorrcspondenz, Graf Bismarck habe vorgeschlagen, die schwebenden Fragen in einer gemischten Eommis- pcn untersuchen und ausgleichen zu lassen, ist in unterrichteten Kreisen nichts bekannt. In der preußischen Depesche vom 6. Januar beißt es, wie man hört, ausdrücklich, die Beglaubigung des deutschen Bsvollmächtigten werde, um künfti) gen Irrungen vorzubei-gen, stattfinden. Die .Situation" zieht die Lage Frankreichs in Erwägung und sucht dieselbe den Franzosen dadurch näher zu bringen, daß sie'die Sachlage umdreht und den Fall setzt, die Franzosen ständen siegreich vor Berlin und hätten es seit vierzehn Tagen bombardirt: „Würden wir sofort das Bombardement aurgeben, weil in 23 rhn einst Friedrich ter Große gewohnt, weil der gelehrte Humboldt hier spa- ziren gegangen ist, weil die Bevölkerung leidet und trotz alledem enischloffen ist bis zum letzten Augenblicke auszuholien? . . . Noch wehr, to nn te-r st tt eines turch ln'ne Regierung rechtmäßig vertreten n Volkes eine aus der Emevke hervor- gegangene und durch irgend welchen Jacoby vertretene Gewalt vor uns hätten, so würden wir die Sache noch energischer angreifen, und zwar aus zwei Gründen: zuerst, weil man keine Schonung denen schuldet, die selber nichts geschont haben ' uno dann, weil die französische Presse und tie französischen Bevölkerungen nicht gestatten kennten, daß man Schonung gegen einen Feind übe, der sich darauf steift, ferne Vernunft annehmen zu wollen." Die „Situation" antwortet sodann aus tre Ausrede, man könne mit Deutschland nicht unterhandeln, weil es sich in ten Kopf gesetzt hohe, einen Theil französischen Gebietes einzuverleiben: „Wenn ter Kaiser etwa die Jtee gehabt hatte, ohne die Rheinprovinzen heimzukehren und Berlin nicht zu bombardiren, weil daselbst die Dramen Götbe'S und Schiller'- einst aufgeführt wurden, so läge es auf der Hand, daß feine Marschälle ihn in aller Ehrfurcht in einen Waggon gesetzt, nach St. Cloud gebracht und die erschreckte Kaiserin veranlaßt batten, einen Irrenarzt zu berufen. Und wenn nun Deutschland etwa von einem jungen Heidelberger Studenten als Diktator regi.rt wäre, wie würden dann bei ter leisesten Schonung der französischen Marschälle diesrlben Pariser Journalisten donnern und fluchen, welche jetzt über Vernichtung klagen; fie würden schreiben, daß man im Kriege das Blut des Gegners nicht schonen könne, so lange dieser handle, als wenn das Blut des Anderen nichts werth fei. Man solle bei dem Feinde nicht beklagen, was man in feiner Stille ebenso wie er gemacht haben würde; man solle nicht doppeltes Gewicht bei Bcurtheilurg ter Menschen und Verhältnisse anwenden." Graf Dam bat im Namen des Generlraths der Manche ebenfalls gegen die Auflösung ter Generalräthe protestirt. , Der Ex Minister Pinord, welcher bekanntlich in Nutun auf Beseh! Gari- baldi's verhaftet tombe, ist nach eilstägiger geheimer Hast freigelassen, aber zugleich aus Frankreich auSgewiesen worden. Derselbe begab sich nach Genf. Die Waffenausfuhr von den Vereinigten Staaten nach Frankreich dauert in ungeschwächtem Maße fort. Der Dampfer „Lafayette", welcher am 5. Januar von New-Nork auslicf, hatte 100,000 Stuck Flinten und eine starke Latung Munition für Havre und Cherbourg an Bord. Die Woffcn waren meist Remington- und Springfieldgewehre. KriegSnachrichten. Gießen, 24. Jan. Heber die blutigen und siegreichen Kämpfe gegen die Loire-Aimee vom 6. bis 12. dieses Monats ist uns nachstehender Feldpostbrief eines jungen Gießeners on feine Angehörigen zur Benutzung überlassen worden. Der Schreiber desselben fleht bei dem Brandenburger Füsilierregiment Nr. 35, welches von Gemral Chanzy in dessen amtlichem Berichte nach Bordeaux ganz besonders erwähnt worden ist: Chang6, den 13. Januar. Am 2. d. M. wurden wir wieder durch die Annäherung des Feindes aus unseren Frietenstraumen ausgewiekt und marschirten am 3. von Cb'vache (bei Orleans) gegen Vent^me vor. Am 6. früh sammelte sich vor dieser Stadt unsere Brigade, und gingen wir nun gegen die Höhen von Dendttme vor, die von den Franzosen besetzt waren. Nach heftigem Kampfe warfen wir den Feind zurück: und obgleich er sich auf seinem Rückzüge immer wieder ststsetzte, wurde er dennoch aus allen feinen Positionen vertrieben und erst des Abends um 9 Uhr war das Lille, 21. Jan. Gambetta ist um 2 Uhr hier eingetrossen und hat auf Gefecht beendet. Der Präfectur eine Rede gehalten. Er predigte den Widerstand bis zum Aeußcr- Am 7. und 8. standen wir nur in Reserve, aber am 9., 10. und 11. waren sten und erhebt sich mit Energie gegen die Anhänger des Friedens um jeden wir wieder fest im Feuer, besonders am 10. und 11. waren die Gefechte sehr Preis, indem er der öffentlichen Meinung in Frankreich die Taktik derjenigen blutig und unsere Verluste sehr groß; einige unserer Regimenter sind bis aus 2 Preis gibt, welche mit theilweisen Mißerfolgen speculiren, um daraus nachzuwet- Bataillone zusammengeschrumpft, und wir haben fast gar keine Offiziere mehr; sen, daß die Fortsetzung des Krieges unmöglich sei. Zugleich hat er gegen jeden aber die Verluste der Franzosen sind noch viel größer. Gedanken protestirt, als strebe er nach der Dictatur, und hat betheuert, er thue Gestern blieben wir den ganzen Tag über in der Stellung, wie wir sie am seine Pflicht im Namen der französischen Einheit und Republik. Er erklärte, Abend zuvor nach dem Gefecht inne hatten, um im Falle eines feindlichen An- daß der selbst mit Unglück fortgesetzte Krieg das Verderben des Feindes herbei- griffe- dieselbe zu behaupten, bis andere Corps heran waren, denn wir waren führen würde. gerade um einen Tag vor. Bordeaux, 21. Jan. Garibaldi richtete an Oberst Frapolli ein Schrei- Heute Nacht haben die Franzosen die Stadt verlassen, deren Höhen uns den aus Dijon vom 18. Januar, in welchem es heißt: „Kümmern wir uns so viele Opfer gekostet, und sind aus dem Rückzüge. nicht mehr um die Vergangenheit, denken wir an die Zukunft! Organtsiren Wie es jetzt noch gehen wird, wiss.n wir nicht; vielleicht ein paar Tage Sie, was Sie an italienischen Mannschaften zusammenraffen können. Ich werde Ruhe, die wir so nothwendig bedürfen, und dann wieder vorwärts, wenn uns Ihnen dankbar sein. Schicken Sie uns dieselben, wir marschiren zusammen, nicht der Friede überraschen sollte. (?) wenn Ihnen recht. — Veröffentlichen Sie diese Zeilen durch Druck, falls Sie Heute morgen erhielt ich 2 Briefe, das eine Kistchen (noch von Metz her) es für nützlich finden. erhielt ich am Abend vor unserem Abmarsche von Chivache; es war Alles noch Brüssel, 21. Jan. „Jndependance belge" theilt aus Paris vom 17. Jan. gut erhalten, und gab mir in einer Pause des Gefechtes am 6. ein gutes Früh- Folgendes mit: Die Journale fordern entschieden, daß Trochu energisch zur stuck ab, wozu ich mir auch eine der Cigarren von O... und G... gut- Action schreite, besonders sprach sich Picard hierfür aus. Ein Triumvirat, beste- schmecken ließ. hend aus Vinoy, Rigault de Genoully und Clement Thomas war bereits desig- Man ersieht aus diesem Schreiben, daß dem Brandenburger Corps auch nirt, um die weitere Leitung der Dertheidigung zu übernehmen; Trochu erklärte diesmal, wie am 16. August bei Vionv^lle und Mars-la-Tour, wo es durch seinen jedoch, er sei bereit, seine Demission zu nehmen und als Divisionsgeneral in die Vorsprung Der Bazaine'fchcn Hauptarmee 5 Stunden lang allein gegenüderstand, Armee zu treten, falls seine Collegen ihrerseits bereit seien, die Verantwortlich- eine blutige Aufgabe zu Thcil geworden, die e4 stets mit trefflicher Bravour, aber feit für die Ausführung des zwischen ihm und den Chefs der in den Provinzen mir bedeutenden Verlusten gelöst hat. stehenden Armeen verabredeten Planes zu übernehmen. Da diese Verantwort- Berlin, 22. Jan. Auf Ansuchen Jules Favre's am 13. um einen Ge- lichkeit Niemand übernehmen wollte, so kam keine Aenderung zu Stande. — Es leitschein zur Reise nach London antwortete Bismarck unterm 16., daß er heißt, es werde eine Monstreversammlung in Paris beabsichtigt, um eine Peti- ein derartiges Document nicht übersenden könne, er könne nicht auf amtliche Der- non zu beschlicßrn, welche den MassrnauSfall fordert. „Le Francais" schreibt: Handlungen eingehen, welchen die Voraussetzung zu Grunde liegt, daß die Re- Duportal, der Präfect von Toulouse, solle abgefetzt und durch Lefrance ersetzt gierung der nationalen V-rtheidigung völkerrechtlich in der Lage sei, Namens werden, welcher für eine schleunige Einberufung der gesetzgebenden Versammlung Frankreichs zu verhandeln, ehe sie nicht mindestens von Der französischen Nation gesinnt ist. Pinard wurde in Freiheit gesetzt und erhielt den Befehl, Lyon anerkannt sei. Der Befehlshaber der Vorposten würde Jules Favre jedenfalls zu verlassen. die Ermächtigung zum Passiren gegeben haben, ohne daß hiedurch dieses Brüssel, 22. Jan. Aus Lille, 21. Jan., wird gemeldet: Der größte Präjudiz wäre geschaffen worden. Dieser Weg sei jetzt abgeschnitten, insbeson- Theil der Armee FaidherbcS geht hieher zurück. Das 23. CorpS, dessen größe- dere mit Rücksicht auf die Erklärung Favre's vom 12., die Einladung zur Con- rer Theil aus mobllisirter Nationalgarde besteht, ist in traurigem Zustande, das ferenz fei Die Anerkennung Der französischen Regierung, und verbiete Bismarck, 22. Corps dagegen in guter Ordnung. General Dubessol, Der im Unterleib Dem Wunsche Favre's wegen des Geleitscheines zu entsprechen; er überlasse Favre, verwundet ist, wurde hieher gebracht. Die Aufregung in Der Stadt ist groß, zu erwägen: ov sich ein anDerer Weg finden läßt, um die angeführten Bedenken Der Bahnhof ist überfüllt von weinenden Frauen und Kindern. Der Anblick zu beseitigen, und jedes aus der Anwesenheit Favre's in London fließende Prä- ist zum Erbarmen. Das Hauptquartier Faidherbe'S ist in Douai. judiz zu vermciDen. Schließlich fragt Bismarck, ob cs ratsam sei, daß Favre — jetzt nach London gehe, wo in Paris Interessen auf dem Spiele stehen, Die für Frankreich unD Deutschland wichtiger seien, als die Pontus-Frage, und wo die Darmstadt, 21. Jan. Die Leibschwadron des 2. Reiterregiments hatte in Diplomatischen Agenten und Angehörigen Der fremden Staaten, auf den Schutz dem Gefechte bei Briare am 14. d. M. folgende Verluste: der Regierungen vertrauend, in Paris zurückgeblieben seien. Es sei daher kaum Major und Schwaoronschef Frhr. Conrad van Der Hoop, todt, in Folge eines anzunehmen, daß Favre in einer so kritischen Lage, an Deren Herbeiführung er Schusses durch den Kopf; so wesentlichen Antheil hätte, sich die Möglichkeit rauben wolle, zu einer Lösung Gefr. Valentin Höhl aus Griesheim, todt, Verwundung unbekannt; mitzuwirken, wofür die Verantworiung auch ihn treffe. Gefr. Wilhelm Schneider aus Lindheim, schw. verw., Schuß Durch den Leib, liegt Ein Ballon ist am Mittwoch in Ruremonde (belgisch-französische Gränze) im Lazareth zu Orleans; niedergesallen. Die Nachrichten, welche die Lust,chiffer mitbringcn — sie ve li ßen Chevlgr. Philipp Weigel aus Klein-Linden, l. verw., Streifsch. am r. Bein, be- PariS um 3 Uhr Morgens — besagen: „Das Bombardement gegen die Forts findet sich bei der Schwadr.; unD gegen mehrere Stadttheile dauert ununterbrochen fort. E« richtet vielen Tromp. Heinrich Grünewald aus Fürfeld, vermißt; Schaden an; dir Brände sind selten und schnell gelöscht. Es gießt noch Getreide Tromp. Johann Sahm aus Jügesheim, vermißt; in Paris, aber in den letzten Tagen war das Mahlen desselben schwierig, weil Chevlg. Heinrich Steucrnagel aus Nieder-Bessingen, vermißt; das Bombardement mehrere Mühlen zerstört hatte. An vielen Orten mußte man Chevlg. Ioh. Caspar Häuser aus Lich, vermißt; feine Zuflucht zu Handmühlen nehmen. Die Zahl Der Pferde zum Schlachten Chevlg. Peter Paaser aus Mainz, vermißt. ist bedeutend. Die Personen, welche täglich durch das Bombardement getödtet Karlsruhe, 23. Jan. Die „Karlsruher Ztg." bringt folgendes Schreiben werden, schätzt man auf 15." lieber die Wirkungen des Bombardements von des Königs von Preußen an den Großherzog von Baden: Paris vom 11. und 12. Jan. ersährt man noch folgende Einzelheiten: „In der Durchlauchtigster Fürst! N^cht vom 11. auf den 12. fielen mehrere Bomben in die Rue des EcoleS und Freundlich lieber Vetter, Bruder und Schwiegersohn! richteten starke Verheerungen an. Eine derselben zertrümmerte eine Gaslaterne, Nachdem Eure Königliche Hoheit in Gemeinschaft mit der Gesammtheit der machte dann drei Sätze die Straße entlang und ihre zerplatzten Splitter bedeckten deutschen Fürsten und freien Städte die Aufforderung zur Herstellung Der deutschen Die ganze Fayade eines Hauses; einige drangen durch den eisernen Verschlag eines Kaiserwürde mir haben zugehen lassen, danke ich Eurer Königlichen Hoheit für BuchhandlerladenS und richteten im Innern Verheerungen an. Eine andere Bombe diesen Beweis Ihres Vertrauens und halte es für eine mir gegen Das gemeinsame zerplatzte auf einer Baustelle unter großen Steinblöcken, ohne jedoch einen der- Vaterland obliegende Pflicht, dem an mich ergangenen Ruf Folge zu leisten. Ich selben zu zertrümmern. Am 11. drang eine Kugel in eine kleine Wohnung der nehme Die deutsche Kaiserwürde an, nickt im Sinne der Machtansprüche, für Deren Rue St. MeDard zur ebenen ErDe unD erschlug zwei Arbeiter, Die sich Dort be- Verwirklichung in Den ruhmvollsten Zeiten unserer Geschichte Die Macht Deutsch- fanDen. Auf Das Dach eines anderen Hauses dieser Straße fielen mehrere Bom- lands zum Schaden feiner inneren Entwickelung eingesetzt wurde, sondern mit Dem den und richteten großen Schaden an. Eine zerplatzte in einem Appartement, wo festen Vorsätze — soweit Gott Gnade giedt — als deutscher Fürst Der treue sich zwei Damen im Bett befanden, ohne diese jedoch zu beschädigen. In Der Schirmherr aller Rechte zu sein und das Schwert Deutschlands zum Schutze des- nämltchen Straße schlug eine Kugel in einen Keller, wo sich zehn Personen be- selben zu führen. Deutschland, stark durch die Einheit seiner Fürsten und Völker, sanden, ohne Daß eine einzige verletzt wurde. Die Rue de l'Ecole Polytechniqu'', hat seine Stellung im Rathe Der Nationen roieDcr gewonnen unD Das Deutsche Die des Faubourg St. Jacques, des Place De Reims unD der Sepl-VoieS wurden Volk hat weder das Bedürfniß noch die Neigung über seine Grenzen hinaus etwas stark mitgenommen; desgleichen em Haus in Der Rae Monsieur le Prince. Die anderes als den auf gegenseitiger Achtung der Selbstständigkeit und gemeinsamer Bombe, Die Dort einschlug, zerplatzte in einem Zimmer des Dritten Stockes; ein Förderung Der Wohlfahrt begründeten Verkehr der Völker zu erstreben. Sicher Kind, das sich dort befand, wurde leicht verletzt, dagegen die Katze, die einen und befriedigt in sich selbst und in seiner eigenen Kraft wird das deutsche Reich Schritt von demselben lag, in zwei Stücke zerrissen. Die Ecole de Msdecine — wie ich vertraue — nach siegreicher Beendigung des Kriegs, in welchen ein erhielt ebenfalls eine Bombe. In Der Rue Mabillon ereignete sich ein sehr merk- unberechtigter Angriff uns verwickelt hat, und nach Sicherstellung seiner Grenzen würdiger Fall. Eine Bombe schlug durchs Dach, fiel in ein Appartement Des gegen Frankreich, ein Reich des Friedens und des Segens sein, in welchem das vierten Stockes, wo eine junge Frau im Bette lag und las, und zerplatzte. Die deutsche Volk finden und genießen wird, was es seit Jahrhunderten gesucht und Wände, welche Die Drei Zimmer des Appartements bildeten, verschwanden in einem erstrebt. Nu, so daß dasselbe jetzt nur noch ein Zimmer bildete. Alle Möbel wurden zer- Mit der Versicherung der ausgezeichnetsten Hochachtung und Freundschaft trümmert, Die Decke und Die Wände von Den Splittern zerrissen unD Das Bett verbleibe ich Eurer Königlichen Hoheit freundwilliger Vetter, Bruder und Schwieger- von Der einen Seite des Zimmers nach Der andern geschleudert. Man eilte her- outen bei und glaubte, die Dame sei todt oder doch schwer verletzt. Dieselbe war ab?r Versailles, 14. Januar 1871. gez. Wilhelm. ganz unversehrt, obgleich ein 10 Pfund schwerer Bombensplitter in ihr Kopfkissen Berlin, 22. Jan. Zuverlässig verlautet, nicht nur Graf Bernstorff, son- eingeschlagen war. In die Rue Monge fielen viele Bomben; eine derselben ver- dem mehrere andere Bevollmächtigte wurden angewiesen, auf Der Londoner Con- wundete schwer einen Fuhrmann und sein Pferd. In derselben Straße schlugen serenz Die Verhandlungen von Fragen außerhalb des vorgezeichneten Programmes Des Nachts zwei Kugeln in das Haus eines Kaufmanns ein. Die eine fuhr in keineswegs zuzulassen. Das Bett Des Sohnes vom Hause; glücklicher Weise war derselbe aber abwesend, Aus Versailles wird vom 18. Januar über die Feier Der Annahme des Da er (er nar erst 17 Jahre alt) gegen Den Willen seines Vaters in ein Marsch- Kaisertitels Seitens Des Königs gemeldet: Morgens rückten Die Fahnen unD Regiment eingetreten war. Der Vater war natürlich nun entzückt, Daß sein Sohn Standarten aus den Cantonnements Der Dritten Armee und Der beiden bayerischen nicht auf ihn gehört halte. In Der Rue De Transit siel eine Bombe in einen Armeecorps hier ein. V212 Uhr war Versammlung in Der Spiegel. Gallerie Holzspeicher, derselve gerieth in Brand und DaS Feuer theilte sich einer Wachs- („des Glaces“) auf Der Gartenseite. In der Mitte stand ein^ Altar, umgeben tuchfabrik mit; beide brannten vollständig ab. In Den Garten Des Luxembourg von Der Militärgeistlichkeit Der Dritten Armee. Am Ende Des Saales befand sich waren viele Bomben gefallen; das Palais du Luxembourg selbst war aber noch eine Estrade, auf welcher Fahnen und Standarten standen. Die Mannschaften, verschont geblieben." 'welche Die Fahnen escortirt hatten, unD Deputationen Der Regimenter standen > i« *•3,1 ytröMi Ul" W»1 Kch-M Iain t« I®*"*! ui! MM 61111 bit * hi« w S'L △ BW, Tmi i ml-r an der Loire schenk Ehanzy von kern - " seinen P △ Mel, das heißt in 14 sfianliBs mit Er △ Sriiffef, llbrndS: „Trochu schäft keS Conseils vor, kaj mit Der L nfufiitn jedoch, kies falls, für drn jurüd rluze macht Den Ao A Senf, 23 vom 18. ks.: Die! legene Kräfte des i Franken 1200 D hatten. + Lille, 22. mittag 1 Ulr begor △ Ä, 24. avird Dom 21. n. j Nachrichten von Der vls vollkommen jerft vollständig organislrt Zerlassen es, ihre? "ürkjugslinir miever & Stitndtni HW Wilfilbt strurfaiten «... 4 Sorbtour AU «JM W SjI, «rrr »' * 8», *N*„, , S? *»»° i b,i der Wlbtn ’ ma9 sich b, den 23 i**-*«E I a, o[ MW + Bordeaux, 23. Ja u Kelz« ttiitl vrm, fct* Disconto 3Vgo Ttrcc bhoeolade 6197) und «farbwnarcn - Handlung von Blockchocoladc (Fonbcnfirtc Milcii von Versteigerungen. Main - Weser - Bahn «uiiUc, , Arrac Giessen (Solterswog) ,Li TM' Hfl tl8 i ttr lrtie elialleiiBie^ (getrocknete Franzosen 997/8 105 88 y8 1047 Börsennachricbten 24. Januar 1871. k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. 1047/g H8«/« Augsburg Berlin Bremen Cöln Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Eiergemüfc- und Eicrfuppennudcln »Lager in ächt italienischen 1 Teigwaaren, als: Maccaroni, VermlcelliS und Suppcnteige. 'Jloflneit, Korinthen, handeln, (Zitronen, (Zitronat, Orangeat, gestoßenen Simmet und gestoßene Raffinade. ailiiftl D rr' " thve r krk/ärte (| herbei. Freitag den 27. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, ""Ort und Stelle einer mehrjährigen Ver Pachtung öffentlich ausgesetzt werden. Letzlar, den 18. Januar 1871. Köhler, Stiftsverwalter. ** neb u Uh hu bat Aetlen. Oest. Creditact. 239«/4 5% östr. F. St. E. B. 361 a rimiie. Caviar, > Mixed PickleS. < Ä '4 t,at Mi Ai hÜ!1* l7-3an ; , «»lisch jui ;* 111 Mi leßj. ' --t- nllittt >“ j==»gtneral in lii ' ;R 11 tfe $roiiiitn ■Ci tifie 8(tMnt6r|. >' - 6i *7** ■ (int $iii. A Vt’ttnl" f4mbt: ' M teilte lieyitei üttheilutij tn Ml, 8)»n Ludwig VOHO, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Einil Pisto link«, die Mllitärmusik recht« neben dem Altar, da« Osfiiiercoep« an den Lana-, selten de« Altar«. In den Borsälen und auf den Trevven befanden n* »uLu« /• ---.----<, — v>- Etab«wache, Repräsentanten aller Regimenter der Armee.^Der König der^Kron^-I"?" °^'^.^°-'s>"tion Prinz und die übrigen Prinzen und anwesenden Fürsten nahmen gegenüber dem Altäre Platz. Rach Absingung e.ne« Choral« folgte die Liturgie, die Festrede hielt der D.°ist°n«pred:ger Rogge. Der König begab sich nach der Estrade hinter Der Kon.g hielt eine Ansprache, worauf die Verlesung der bezüglichen Urkunde durch den Grafen Bismarck stattfand. Die Kundgebung der! Proelamatwn über die Annahme de« Kaisertitels folgte. Die Anwesenden stimmt ttn rin in den Ruf: „Hoch Kaiser Wilhelm!" Ein Defilä schloß die Feier. Gra, Bismarck ist zum General-Lieutenant ernannt worden. (Tel.') Amsterdam, 17. Jan. Der AdmiralitätS-Gerichtshof beschloß, daß das stanzosische unterseeische Kabel, welche« neulich auf Preußen« Reelamation ml, Beschlag belegt wurde, bedingungslos verkauft werde. I Konstantinopel, 14. Ja». In der armenisch-katholifchen Kirche in Galatto kam e« zwischen Haffuniten und Anti-Hassuniten zu einem blutigen Kampfe: meh. rere Personen blieben todt und einige wurden verwundet. 9 ■ Geldsorten. Pr. Cassen-Sch. 1 447/a-451; Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 46—48 t. doppelte 9 48—50 Holl. fl. 10 St. 9 54—56 Ducaten . . 5 37—39 20 Frankenst. 9 31—32 Engi. Sover. 11 55—59 Buss. Imper. 9 47—49 Dollar in Gold 2 27—28 ■UM.: Ltr grcgtt btfra grögt» ’ r« JaiJBÜf, Oal der m llttnleib dn eint ii gTo|. L« Lstölicl Df UL Telegraphische Depeschen. »nn .A ®,rFeI/ 23Q 3oan' ?ie »Gazette de Mons" sagt: Die Besetzung von Tour«, welche am 19. stattgefunden hat, könnte da« Vorspiel einer dem Laufe fctr üoire folgenden Bewegung de« Prinzen Friedrich Carl sein, durch welche! Ehanzp von dem «uden abgeschnitten, und verhindert würde, nach dieser Seite einen Ruckzuq zu nehmen, oder Verstärkung an sich zu ziehen. A Brüssel, 23. Jan. Der „GauloiS" schreibt: Am 4. Februar d. 1 tae heißt in 14 Tagen ist die Frist für die Kündigung de« Handelsvertrao« Frankreichs mit Englands zu Ende. Was wird die Regierung ,hun? "Druffel, 24. Jan. Die „Jndependance" meldet au« Pari« vom 21 h rrOI?U ha' »cmisfionirt. Seine College» baten ihn, die Präsident- Sr LT und die Wurde eine« Gouverneurs beizubehalten, und schlagen vor, daß mit der Verthcitigung der Stadt ein General betraut werden soll All, tefustren jedoch, diese Verantwortlichkeit zu übernehmen. Dorian weigert sich eben- ftlls, für den zuruckgetrctenen Leflo das Kriegsportefeuille zu übernehmen Delcs rluze macht den Vorschlag, mittelst Affichen 200 Volksrep'räsentan.en zu wählen. ®e"L 23~ 3dn- Das „Journal de Geneve" meldet aus Dompfor, vom 18. M.. Die Truppe» des Generals Lipow«ki haben trei- oCcr eierfad) über, rurnckgeschlagen. D.e Preußen zählten 12,000, die halten 1200 Ce6tfn ®la)fn "st, als sie ihre Munition verschossen + ^}?e'fc22’ ^an" Die Beschießung von Cambrai hat seit heute Nach- mittag 1 ul)r begonnen. w k △ Mc, 24. Jan. Der „Propagateur du Nord« schreibt: Au« Boulogne ; 09,mdDlao‘ 6d,ntC f‘4’ BK-Suzon^bis Fontaine 8 uno -salon aus. Der Kampf wurde heute fortgesetzt. iltta auf 21 „^"bral «urelles de Paladine« antwortete Gam- tta au, feine An,rage wegen Uebernahme eine« Commanbo'S: Ich werde nur I,m "^^»en Regierung ein Commando annehmen, deren erste Handlung .T - ***** -* *** - *-! Fellgebotenes. 235) Süsic Orange« (Meffina-Frucht), Feinstes Traubengel^e, Stollwerck'fche BrustrBonbonö. Block-(5hocolade mit Vanille, . . .^"big's Fleisch ^rtrakt tn frischen Sendungen empfingen ______ 3- A- Busch Söhne. Preuss. 4 l/z 0 0 Oblig. 90 Frankf. 3i/gO/o Obi. 8O3/4 Nass. 41/2o o Obi. 91 Kurhess. 4% n 82y2 Gr. Hess. 5 Pferdcschwamme. >. Brnnellen, Tafel maudeln, Tafel rofinen. ? < XX XXXXXXX XXXXX 'd Prioritäten. 3% öster. Stab.-Prior. 47 3% öst. s. Lombard 73 Vs 3° Q Livorneser 311 Vxb 5°,-q Toscaner 50 5% Elisabeth.-Prior. 76^/z do. II. Emiss. 81 l/4 Anleheiieloone. Kurh. 40 Thlr. Loose 64/4 40 o bayr. Präm.-Anl. 1063/4 Ansbacher 7 fl. 12 4° 0 badische Loose 1067/ti Badische fl. 35 Loose 60 Oestr. fl. 250 v. 1854 70>/2 1858r Prioritätsloose 154 1860r Loose 777/8 1864r n 1143 4 Braunschweiger 16'/8 Stadt Madrid 21 « " 3‘/8o/o , — Bayer. 50/0 „ — n 41/$ % 1jährige 92 4% 1jährige 851/3 Wiirtemb. 4 V»°;o Obi. 91 Baden 4> 3o/0Obl c. E. 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