i:Wi»> 'Fbem ih 2'-*- April i»A ,"b°r,n«Nl !‘y^ SM fet.;y^rhn$)* wozu die J ■uÄfn werben. -JJ1 Vorsta^- T 'ilW mirbHöI* -T‘:cr günsiigen SedK flfiudi von il(r' Äupferfdinre Mizell von fc ullr vor einq’i ^inben, fi»: ie Lüge nachp: ) hiermit als t!» ?erlänmt>er. !d. Zchüttler Dreis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Zost bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Oicßmer Anzcigtr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expeditton: Canzleiberg Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiefen. Nr. 8» Dicnstag den 25. April ’ istIl Besteümng-n auf den Gieße«,« Anzeiger ^^S,W;L.!rSL5 Abomieiltell. ivelck'e den Anzeiger bei der Erpedition abvoien lassen, erhalten denselben für 1 fl. vr. Hnnrinl Amtlicher The t l Betreffend: Verzeichnisse über entstandene Beitreibungskosten vom 1. Quartal 1871 Gietztn, am 15. April 1871. A, , Gratzhrr-osliche Kreisinl Girtzen an die Grohherzogllchcn Lurgermel,tere.en des Kreises, mit Ausnahme derjenigen zu Dorf-Gill, Cberstadt, Groß-Busec Groß-Luiden, Grunmgen, Heuchelheim, Klein-Linden, Lang-Göns, Lollar, Ober-Hörgern, Oppenrod, Reiskirchen, RntterShausen, Staufenberg, Steinbach und Wieseck. Wir erinnern Sie an die Einsendung der rubrieirten Verzeichnisse binnen acht Tagen. ________ v. Starck. P o » i t , s ch e r T h e i l. D M. Noch der Socialismus nicht eine einzige hervorragende Persönlichkeit hervorgcbracht hat. aber er Bewegung, die Pflichten gegen kt 2lröiiter ; bei rltubinachim ^nn uns denn doch vernünftigerweise kein unbefangener Beobachter zumuthen ■ ^udirect haben wir der Versailler Regierung jeden möglichen Vorschub geleistet. ' Wir haben ihr die Ansammlung von Truppen weit über das Maß der Vertrags- stipulaeionen hinaus gestattet; wir haben in großmüthiger Berücksichtigung ihrer 1 Verlegenheit uns alles Drängens in Bezug auf die von ihr übernommenen pecu- niären Beipflichtungen cnthalten. Diese Loyalität batte in der Thal einen besseren ank verdient, als die abgeschmackte, unbegründet , und, sprechen wir es offen aus, perside Andeutung des Herrn Favre über ein von deutscher Seite gestelltes Anerbieten einer bewaffneten Einmischung. Abe. selbst diese höchst unlöblichen Aeußerungen haben wir uns gefallen lassen, in Rücksicht darauf, daß Unwahrheit und Entstellung von Thatsachen nun einmal zu den berechtigten Eigenthümlichkeiten der französischen Staatskunst gehören, und daß auch Herr Jules Favre, so ehrlich er auch als Mensch ist, als Staatsmann doch, um sich über den Wogen zu halten, der blaguc gebührend Rechnung tragen muß. Vielleicht wäre es Herrn Thiers und Herrn Favre ganz erwünscht, wenn wir ihnen unsere freundschaftliche Einmischung mit Gewalt aufzwängen, so baß sie die Hände in Unschuld waschen, und vielleicht noch gar gegen eine Vergewaltigung von deutscher Seite Protest einlegen könnten. Daß wir uns dieser eigenthümlichen Art von Dankbarkeit aussetzen, wird man uns aber in England doch wohl nicht zumuthen. gerecht zu werden. Hoffen wir, daß Herr Thiers durch die freie wir ihm gestattet haben, in den Stand gesetzt werden wird, seinen Frankreich und gegen Deutschland nachzukommen. Deutschland und der Bürgerkrieg in Frankreich. In der englifäjtn Presse find wiederholt Stimmen laut geworden, welche sich an die Großmuth Deutschlands wenden und eine thätige Einmischung der deutschen Heeresmacht zu Gunsten der rech,mäßigen Versailler Regierung forde-n Wer derartige Wünsche hegt, geht dabei von der Ansicht aus, raß Thiers und tie Nationalversammlung viel zu schwach seien, um mit den ihnen zu Gebote stehenden Mitteln mit den Pariser Rebellen fertig zu werden. Und in der Thai hat die Regierung bis jetzt mit Paris wenig Glück gehabt; und da sie rie Ge- ringsügigkei, ihrer bisherigen Erfolge durch ihre Ungeschicklichkeit und moiaiische Schwäche selbstverschuldet hat, so schein, die Besorgniß nicht ganz ungerechtfertigt, daß auch im weiteren Verlauf der Kampfe denselben Ursachen dieselben Wirkungen entspringen werden. Allerdings scheinen in den letzten Tagen die Versailler Truppen einige Fortschritte gemacht zu haben; aber eine entscheidend- Bedeutung ist auch der Besetzung v«n Arniere« nicht mit Sicherheit beizumessen, da sich noch gar nicht absehen läßt, ob es den RegierungSIruppen gelingen wird, sich in dem Besitze i« behaupten, und, wenn sie sich behaupten, ob sie im Stande sein werden, Den errungenen Vortheck weiter zu verfolgen. Die beständig hin- und. herschwankenden Kämpfe um Neuilly zeigen, wie unendlich schwer es den Versaillern fällt, in ihrem Fortschreiten festen Fuß zu fassen. >0 1L^° (Tro^ Aber sollte es auch gelingen, alle Punkte auf der Linie Asnieres-Puteaux unter dem Schutz der Kanonen des Mont Dalerikn so fest zu besetzen, daß di- Aujstäydischen die Hoffnung auf Wiebereroberung dieser Position aufgeben um ihre Streitkräfte an dieser Stelle in das von der Ringmauer umschlossene Gebiet zurückziehen müssen, so steht noch der Straßenkampf bevor. Zwar hofft man in Versailles noch immer, daß eine Erhebung der Pariser Bevölkerung gegen die Commune die Regierung der Nothnendigkcit, ihre Regimenter gegen die haupi städtischen Barrikaden zu entsenden, überheben werde. Aber mag auch der besser, und vernünftigere Theil der Pariser Bevölkerung auf die Commune im höchsten Grade erbittert sein, so hegt er andererseits auch gegen die Nationalversammlung das lebhafteste Mißtrauen, welches durch das von d eser beschlossene Gemeindegesetz durchaus nicht gemindert worden ist. In solcher Lage ist der Mensch nur allz» geneigt, zur Passivität seine Zuflucht zu nehmen und sich durch Nichtsthun über alle Schwierigkeiten, Verlegenheiten und Gewisstnsbedenken hinwcgzuhelfen. Und deshalb scheint denn die Hoffnung auf ein wirksames, thätiges Eingreifen der Pariser Ordnungspartei zu Gunsten ter rechtmäßigen Staatsgewalt auf ziemlich unsicherem und schwankendem Grunde erbaut. 5t flö :> die IlltS immer ist der Kampf nicht entschieden, der zwischen der Regierung von Versailles und der Pariser Commune geführt wird. An der endlichen Niederlage der Revolution ist freilich nicht zu zweifeln. Alle Andeutungen über die wankende Treue der Regierungstruppen haben sich als unbegründet erwiesen. Nicht nur die Gensd'armen, die Prätorianer der Versailler Republik, sondern auch die Marinesoldaten, die Soldaten der Linie, haben überall ihre Schuldigkeit gethan. Die Friedensbedingungen sind dahin modificirt worden, daß die Executivgewalt jetzt über eine Macht von 100,000 Mann disponirt, eine Truppeuzahl, die viel» leicht genügt, um die Zufuhr von Lebensmitteln abzuschneiden und damit einer günstigen Bewegung im Inner» von Paris in die Hände zu arbeiten, wenn sie auch noch nicht ausreicht, um tie verschanzten und verbarrtkadirtcn Straßen von Paris im Sturm zu nehmen. Kein politischer Zwischenfall scheint den allerdings längere Zeit in Anspruch nehmenden Actionsplan der Regierung durchkreuzen zu wollen. Der Gedanke einer unmittelbaren Begründung des Königthums und gor Unsere bewaffnete Einmischung hat erst dann einrutreten, wenn unsere Interessen sie erfordern. Sollte d?r Fall eintreten, so würde sie ohne Zweifel rasch und mit der Entfaltung der äußersten Energie erfolgen. Daß aber diese Nöthigung uns auferlegt werden wird, ist zum Glück sehr unwahrscheinlich. So kläglich und unentschieden auch der bisherige Verlauf der Kämpfe von Paris ist, so ist doch die Vermuthung gerechtfertigt, daß die Regierung schließlich des Aufstandes Herr werden wird. Sie weiß ja selbst cm besten, daß ihre und Frankreichs Existenz von ihrem Siege bedingt ist, und sie darf daher kein Opfer scheuen, l'M zum Ziele zu gelungen. Aber sie hat die Opfer zu bringen, nicht wir. An uns wird die Frage, ob wir noch einmal zum Schwerte zu greiftn haben, erst ?onn treten, wenn wir die Uebcrzeugung gewonnen haben werden, daß die Regie- ning durch die Anarchie völlig gehindert wird, den uns gegenüber eingegangenen Verpflichtungen gerecht zu werden. Hoffen wir, daß Herr Thiers durch die freie .JO,000. * Vt - 10 i"J: M jjg neue LchulM hi-e für bie Senn r* ter Eltern wie bw Dieckmann^ > id) mit, M MM *>u Nasicln ty ,4 WM crGcfick r.rr'kvr .rabrifaru it r JXaidKntniSmM Sn aii bitten bi bafär zur weitere rmm zbeilbaber nt .3 pon 8 bis 10,00u 'N pH. EoncurikH C nerm mit Nams ,ntn " B. die Er.'ü l'iflnn vüliicht UniO H'ini Eonvemtm;n xten mb B. B. an M Vielleicht steht man in England die Lage der Regierung zu schwarz an; daß sie indessen peinlich und schwierig genug ist, wird man zugeben müssen, auch denn man durchaus nicht zur Schwarzseherei geneigt ist. Aber mag die Lage ver Versailler auch noch so bedrängt fein, welche moralische Pflicht nöthtgt uns d.nn, ihnen in ihrer Noth mit unseren Waffen zu Hilfe zu kommend Die Herren Thiers und Favre haben ja Alles aufgeboten, um die heilige Stadt vor der Belehrung durch die deutschen Barbaren zu schützen, was ihnen zwar nicht roll- bändig, aber doch so weit gelungen ist, daß sie sich wenigstens eines „großen Erfolges" in dieser Beziehung vor Frankreich rühmen konnten. Damals secundirten die englischen Blätter den Herren Thiers und Favre, weil sie zu kurzsichtig waren, die Folgen voraus zu sehen, welche die Schonung der Hauptstadt haben würde. Jetzt treten die Folgen hervor. Paris zeigt sich |o wenig erkenntlich für die ihm durch H^rrn Thiers ausgewirkte Schonung, daß es ihn und Favre und Picard vnd die Nationalversammlung für vogelirei erklärt und daß die Nationalgarde Folge der verkehrten Politik des Herrn Thiers in ihren Händen .—v... ^rt ^tvulut „„„ ........ orgrunoung ocs jtomgrDume und aar ffia . (Inb, unbeDcnfli« gtgtn tu „barbarischen Horben" ihre« wohlwollcnben der Napoleonischen Dynastie hat jeden Boden verloren. Bemerkenswert!! ist dasi onner« und Fürsprecher« richtet. der Sociali«mu« nicht eine einzige hervorragende Persönlichkeit hervorgcbracht hat „„ ,“nlcr Umstanden unsere Truppen den Gefahren eine« Straßenkampfe« Der sociaiistische Gedanke beherrscht in breiter Ausdehnung die Massen, aber er -zusetzen, blos um den Truppen des Herrn ThicrS diese Gefahren zu ersparen, hat keine Geister gesunden. Die Internationale mag cs sich selbst zuschrnben, wenn man ihr die Macht der Conspiration und Vernichtung des Bestehenden zu- erkennt, aber die politische SchöpfungSkrast bestreitet, wenn man in der ganzen Frage nicht ein großes politisches Princip sieht, sondern eine auf niederen Beweg- gründen basirente Erhebung. , Das neueste Bundesgesetzblatt veröffentlicht das vom 16. April datlrte Ein- führungsgesetz zur Verfassung des Deutschen Reiches. Letztere tritt oarnach mit dem 4. Mat d. I. in Kraft. Den bei den Feldposten beschäftigten Postbeamten, welche sich mit der Aussicht schmeichelten, nach Entbindung von ihrem gefährlichen und beschwerlichen Dienste einen Urlaub bewilligt zu erhalten, wird es zwar nicht sehr angenehm, aber wünschenSwerth sein zu erfahren, daß das Gesuch eines Feldpostbeamten, ihm nach der Demobilmachung einen mehrwöchentlichen Erholungsurlaub zu bewilligen, dem Generalpostamte Gelegenheit gegeben hat, die Feldpostanstalten und Feldpostrelais allgemein darauf aufmerksam zu machen, wie das Interesse des Dienstes es aufs Dringendste erfordert, daß alle auf dem Kriegsschauplätze im Feldpostoienste beschäftigt gewesenen Beamten sofort nach der Entbindung von ihrer dortigen Beschäftigung bezw. nach der Demobilmachung an ihren FriedenSstationSort zu- rückkehren. Amtlich werden die Betheiligten darauf aufmerksam gemacht, daß nur die Staatsbehörden und diejenigen einzelnen Beamten, welche eine Staatsbehörde vertreten, berechtigt sind, sich zur Frankirung ihrer Dienstsendungen der Dienstfrei- marken zu bedienen, Communalbehörden dagegen dieselben nicht anwenden dürfen. In Folge allerhöchster Anordnung ist eine Commission gebildet, welche die Vorschläge zur Verleihung des gestifteten Verdienstkreuzes für Frauen und Jung- frauen einzuleiten und zu begutachten hat. Diese Commission besteht aus dem Militärcommissar für die freiwillige Krankenpflege, aus den Mitgliedern des Central- comite's der deutschen Pflegevereine und aus dem Ordenssecretär. Von Seiten der Commission ist an Ihre Majestät die Kaiserin-Königin Bericht zu erstatten. Die Vorschläge wegen Verleihung des Verdienstkreuzes haben sich aus den ganzen Umfang des deutschen Reiches zu erstrecken Nach den bestehenden Bestimmungen ist es den Truppentheilen zur Pflicht gemacht, vor dem Verkaufe auSrangirter Militärdienstpferve deren Untersuchung in Bezug aus ansteckende Krankheiten stets mit größter Sorgfalt zu bewerkstelligen und jedes nur irgend verdächtige Thier lieber zu tocten, als durch Verkauf desselben den Krankheitsstoff durch Uebertragung weiter zu verbreiten. Bei der Be- sorgniß, daß unter den aus Frankreich zurückkehrenden Pferden, selbst bei aller Sorgfalt der Commandeure und der Roßärzte, dennoch verdächtige Krankheiten eingeschlcppt werden können, sind den Truppentheilen und Admintstrationsbehörven, sowie Trains, die obigen Bestimmungen mit der Maßgabe in Erinnerung gebracht, die Pferde nicht nur vor dem Rückmärsche, sondern auch nach ihrem Eintreffen und vor dem Verkaufe der strengsten thierärztlichen Untersuchung zu unterwerfen und hinsichts der irgendwie verdächtigen nach Obigem zu verfahren. Im „Journal osstciel" der Commune vom 11. dS. findet man einen pathe- tischen Aufruf einer „Gruppe von Bürgerinnen von Parts" an ihre Schwestern, welche nach dem großen Cafe de la Nation in der Rue du Tempes zu einer Be- rathung eingeladen werden, deren Zweck die Organisirung einer bewaffneten Action der Frauen für die Vertheivigung von Paris wäre, in dem Falle, daß die Neaction mit ihren Gensd'armen sich der Hauptstadt zu bemächtigen suchen sollte. In diesem Actenstück heißt es: Paris ist belagert, Paris wird beschossen. Bürgerinnen, wo sind unsere Kinder und unsere Brüder und unsere Gatten? Hört ihr das Grollen des Geschützes und die Sturmglocke, welche den heiligen Appell läutet? Zu den Waffen! Das Vaterland ist in Gefahr! . . . Bürgerinnen von Paris, ihr Enkelinnen der Frauen der großen Revolution, welche im Namen des Volkes und der Gerechtig» leit nach Versailles zogen und Ludwig XVI. abführten, wollen wir, die Mütter, Frauen und Schwestern des französischen Volkes länger ertragen, daß Elend und Unwissenheit unsere Kinder zu Feinden unter einander machen, daß der Vater gegen den Sohn, der Bruder gegen den Bruder unter unseren Augen für eine Laune unserer Bedrücker kämpfen, die da Paris vernichten wollen, nachdem sie es dem Feind ausgeliefert haben? Bürgerinnen, die entscheidende Stunde ist gekom- men. Der alten Welt muß ein Ende gemacht werden! Wir wollen frei sein! Uno nicht nur Frankreich erhebt sich, alle gebildeten Völker haben ihre Blicke auf Paris gerichtet und warten nur auf unseren Sieg, um sich auch ihrerseits zu be- sreien. Das nämliche Deutschland selber, dessen sürstliche Armeen unser Vaterland verwüsteten, da sie seinen demokratischen und socialistischen Tendenzen den Tod geschworen hatten, ist von dem Hauch der Revolution ergriffen und bewegt. Daher ist es auch seit sechs Monaten in Belagerungszustand und seine dem Arbeiterstand angehörigen Vertreter schmachten im Kerker. Rußland selbst sieht seine Vertheioiger der Freiheit nur hinsterben, um ein neues Geschlecht zu begrüßen, welches wiederum bereit ist, für die Republik und die sociale Umwandlung zu kämpfen und zu sterben. Irland und Polen, die nur verscheiden, um mit neuer Energie aufzustehen. — Spanien und Italien, die ihre verlorene Kraft wieder finden, um an dem internationalen Kampfe der Völker theilzunehmen. — Oesterreich, dessen Negierung gleichzeitig die Empörungen des Landes selbst und der slavischen Gewalten nieder- halten muß. — Diese beständigen Zusammenstöße zwischen den regierenden Classcn und dem Volke, bedeuten sie nicht, daß der durch 100jährigeS Blutvergießen befruchtete Baum der Freiheit endlich seine Früchte trägt? Bürgerinnen, der Hand- schuh ist hingeworsen, wir müssen siegen oder sterben! Vor die Thore also, auf die Barrikaden, in die FaubourgS! Sehen wir, ob die Nichtswürdigen es wagen werden, wehrlose Frauen zu maffakriren u. s. w. Nach einem Erlaß der russischen Regierung vom 26. Februar dürfen Mon- tirungsstücke von im französisch-deutschen Kriege gefallenen Soldaten und Sammet (Plüsch) oder Tuch aus Waggons, die zum Verwundeten- und Krankentransport gedient haben, in Rußland nicht eingeführt werden. Die amerikanischen Waffensendungen nach Frankreich, welche am 3. September v. I. ihren Anfang nahmen und bis 28. März d. I. dauerten, umfaßten neunzehn complete Dampferladungen, repräsentirten den zollamtlichen Aufstellungen zufolge einen Gesammtwerth von 14,617,886 Doll, und bestanden aus: 609,531 Musketen, 95,350 Büchsen, 41,751) Carabinern, 35,860 Pistolen, 21,760 Ne- volvern, 116,982,954 Patronen, 10,800 Säbeln, 10,925 Bayonnetten, 420,000 Zündschnüren rc., 91 Feldbatterien, 109 Kisten Artilleriestücken, 13,382 Kisten Munition, 4775 Kisten Sattelzeug und 80,040 Tornistern. Berlin, 21. April. Bei der gestrigen, prtnctpiell so überaus wichtigen Abstimmung des Reichstages über die Diätensrage gingen die Conservativen, die Fortschrittspartei, die deutsche Reichspartei und die Polen streng geschlossen vor; aus den Reihen der Conservativen und der deutschen Reichspartei, den ehemals Freiconservativen, fiel nicht ein einziges Ja, aus eenen der Fortschrittspartei und der Polen nicht ein Nein. Die übrigen Fraktionen dissentirten in erheblicher Weife, am wenigsten noch das Centruin (Katholiken), denn von den 57 Mitgliedern desselben stimmten nur 8, und zwar Ballinger, Blcll, Borowski, Freytag, Grosmann (Stabt Köln), Frhr. v. LandSbcrg, Frhr. v. Lov und v. Savigny, gegen, alle anderen für Diäten. Bei der sog. liberalen Reichspartei war der Dissens am stärksten, sie ging so ziemlich halb und halb; von 28 Mitgliedern erklärten sich 10 gegen den Diätenabzug. Das Gros der 114 Nationalliberalen stimmten mit Ja, nur 33 Wirten abweichend. Von den 36 „Wilden" endlich stimmten 11 gegen Diäten. — Gruppirt mon die Votantm nach ihren Wahlkreisen in Landsmannichaften, so ergibt sich nachstehendes Resultat: Provinz Preußen 18 Nein, 4 Ja; Brandenburg 16 Nein, 8 Ja; Posen 3 Nein, 7 Ja; Schlesien 22 Nein, 7 Ja; Sachsen 10 Nein, 6 Ja; Schleswig-Holstein 1 Nein, 5 Ja; Hannover 9 Nein, 6 Ja; Westfalen 3 Nein, 9 Ja; Hessen-Nassau 4 Nein, 6 Ja; Königreich Baiern 5 Nein, 25 Ja; Sachsen 4 Nein, 17 Ja; Württemberg 7 Nein, 7 Ja; Großherzogthum Baden 5 Nein, 7 Ja; Hessen 2 Nein, 6 Ja; Mecklenburg 7 Ja; Weimar, Oldenburg, Meiningen, Altenburg, Coburg, Rudolstadt, Sondershausen , Waldeck, Reuß j. L., Lippe, Lübeck und Hamburg 19 Ja; Braunschweig, Reuß ä. L., Schaumburg-Lippe, Lauenburg und Bremen 7 Nein; Anhalt 1 Ja, 1 Nein. — Bedürfen diese Ziffern auch noch der Vervollständigung, so erhellt daraus doch schon jetzt, daß die Einiührung der Diäten für Preußen allein nicht möglich, für den ehemaligen norddeutschen Bund noch höchst zweifelhaft war, daß vielmehr erst Sübdeutschland mit seinen 45 Ja und nur 19 Nein den Ausschlag gab. Also auch für den freiheitlichen Ausbau Deutschlands erweist sich die Zusammenschmelzung der nördlichen und südlichen Stämme segensreich, und bleibt nur zu wünschen, baß Der Reichstag auf dem so frisch eingeschlagenen Pfade rüstig sortschreite. Berlin. In der K. Münze ist man jetzt mit der Prägung der broncenen Kriegsdenkmünzen beschäftigt, die an alle Combattanten vertheilt werden sollen. Dieselben werden ganz in der Weise der Denkmünzen von 1813—1814 gefertigt werden, auf Der einen Seite nur Das eiserne Kreuz, auf Der anderen die Jahreszahl enthaltend. Getragen werden sie am schwarz-weiß rothen Bande. Cincinnati. Am 26. März ist in Cincinnati ein langjähriges Mitglied der deutsch-amerikanischen Presse, August Becker, gestorben. Er war 1814 zu Hochwiese im Großherzogthum Hessen geboren, besuchte die Universität Gießen, lag theologischen Studien ob und war eifriger Burschenschafter. Im Jahre 1835 gerieth er wegen feiner politischen Thätigkeit mit den Behörden in Con- flict. Nach 4jähriger Untersuchungshaft in Darmstadt wurde er wegen Betheiligung an geheimen Verbindungen und aufrührerischen Bestrebungen zu einer achtjährigen Zuchthausstrafe verurthe'lt, bald darauf aber begnadigt. Er begab sich nach der Schweiz, wo er von 1839 bis 1848 lebte. Kurz vor Der Februar- Revolution febrte er nach Gießen zurück, reDigirte Dort ein freisinniges Blatt „Der Jüngste Tag" und wurde zum Abgeordneten für Den hessischen Landtag gewählt. Doch bald wanderte er nach Den Ver? Staaten aus, wo er fast beständig als Journalist thätig war (Baltimore Wecker, Cincinnati Repualicaner, N. I. Demokrat, Cincinnati Volksblatt und Courier). Während Des Rebellions- Kriegs Diente er als Caplan im Steuben-Regiment. Telegraphische Depeschen. △ Berlin, 22. April. Die badische Regierung soll beabsichtigen, ihre Gesandtschaften im AuSlande noch im Laufe dieses Jahres einzuziehen. △ Paris, 21. April, Abends. Das Bombardement ist heftiger denn je und bei Neuilly fand auch heute wieder ein starkes Gefecht statt. Die Föderirteit suchten vergeblich die Brücke bei Asnieres wieder zu nehmen. In Der Nähe des Triumphbogens ist eine Batterie errichtet, welche das Feuer Des Mont Valerien erwiedert. Dir Commune ließ Das Silberzeug ans dem Jnvalidendome wegnehmen. Die Preußen bereiten Die Räumung von Charenton vor. △ Paris, 21. April. Cluserct veröffentlicht einen Befehl gegen unnöthigk MunitionSoerschwendung. Für Die Zukunft sollen Die Forts nur die bestimmte Zahl von Geschossen zur Vertheidigung erhalten. + Paris, 22. Aprrl. Das pariser osncielle Journal veröffentlicht einen Brief von Felix Payt, worin Dieser Die Absicht Der Commune taDelt, Die letzten Wahlen für rechtsgültig zu erklären; er werde, wenn Die Commune auf Diesem Entschlüsse beharre, aus derselben austreten. Aus demselben Grunde nahm No« gearD seinen Austritt. Das Mot D'Ordre und Der Rappel taDeln ebenfalls Di< Willkür Der Commune. + Paris, 22. April, Abends. Französische GenDarmen versehen Den Dien>! an Der Eisenbahn-Station von St. Denis. Man versicherte heute, Daß DU Preußen St. Denis geräumt und Die französischen Truppen Dasselbe besetzt hätten, Es heißt, die Regierung habe 500 Millionen an Die Preußen bezahlt, welch« heute Die NorDforts räumen würDen. Die Verite sagt, Die Franzosen würDen morgen Die Forts von Charentes unD Double-Couronne besetzen. Die Commune ließ im Bureau Der Gas-Compagnie Haussuchung halte« ui.D nahm 200,000 Frcs. weg. △ Paris, 22. April. Das „Soir" meldet: Die Forts Charenton unk Double Couronne werden heute von Den Deutschen geräumt und sofort von den Truppen Der versailler Regierung besetzt werden. Die Räumung und Besetzung der übrigen Forts erfolgt von Sonntag Den 23. April ab. — Die Regierung von Versailles wirD sich gegen Paris defensiv verhalten und sich auf strenge Ein- schließung Der Stadt beschränken. — Die erste halbe Milliarde wurde am Freitag Deh Deutschen zugeftellt. A Versailles. 21. April. Die Truppen von Versailles haben das recht« Seineufer besetzt. Die Einschließung Der Insurgenten zwischen linkes Ufer unü Die Südforts ist wahrscheinlich. Pouyer Quertier hat von Fabrice Die Erlaubnis erhalten, so viele Truppen anzusammeln, als nöthig, um Die Jnsurrection zu unter- Drücken. Die Zahlung Der ersten halben Milliarde Kriegsentschädigung soll prompt geschehen. Die Insurgenten sollen angeblich Die Forts Vanvrcs und Jffy geräumt haben. Ducrot ist in Versailles mit 8000 Mann unD Clinchant in Poiffy mit 32,000 Mann. Thiers versprach in Der Fünfzehnercommission zwei entscheidende Angriffspläne auf Paris vorzulegen. + St* * M W W M 1»" |tul + M«ii „I 8ni«'«”6 |in ««• T dslj ein Nari . a Rouen tyrtibt: ß*1 Mminist" C' an j)r*n eck fltWäciR t0 ufer« zu Mim HG hullrn wi + Mu Krankheit gesto« Neso Betreffend: Die pr N dem I visorische Kirchenv berechtigten Met stimmberechtigten Wir mach« I in der hiesigen Mittags von 1- ' Zur Beach 1) Stimmbm Jahre altei vom Stimn ausgeschlosse 2) Gemeindegli ist, sind zur Gießen, den 21 dchMch , 1671) Sie ®r6 ■ j- dahier oerf Hauers AarlMc *bfr Kechlswohithln An worden. Es r Mer hiermit aufaei &Jnfprfi4e bt We anMbei EL ' XMtberüdfkf den 22. i esS fr «4 , Ei'tri* bet «-«te r ß< r I" ju r- St ^"'vaaren toer Heeder der , Nechl 2?nei1' «4^ It,l|,1tln um »biblid) , ««Äs na* ” hu Sn, 7 j ; 4 4 ’n«. 17 . '•7 3«i Ni lnw Utntar. m , Ni unt '?"'"b“r9 unt O'hn an- noch lf ^iniüjrung tu 'vlkdeulschtll ‘Bunt "ul feinen 45 Zg 'dklllichtll Au-bai liltn und südliche ^'llhStag auf tti unj dtk broncenn Hilf »errrn foOro. 3-1814 gefertigt ittrtn die Zahns. 'Bante. i^bligkS Äitgliit - 6r war 1814 p Unittrjifät ifitr. 3m Zch Lrhöltea in 6ci- iti tr etgtn 8t* Drehungen ju tir inatigi. Er by: j rvr ter jtbnL- i frtifaaigti 0k Mflja wo tr säst bt* niü Stpualiunn, at tr» RtbelliotlS' a^iflen, *. i hätrger Mn |i n. Die göDtrirhfl J3 ter 9lty M te Mf MlilN -ocomt wtgnthlvra- . * c'“ tt# b'"“r' U .«»sä cha bqw1’ : icti«.« Hß^sv-a>S j ;0rti «•"*! J . («fort Völl I -r,ei in«»1 al 11' ,, ubfli t«* ; « l.emittier, Ortsgerichtsmann. 58 Eichen-Stämme von 9 bis 16 ... Durchmesser und 20 bis 50 Fuß Länge, ^"4) St Ul VCtiV 1)^011, Trau iidas schau vide! wem! Oeffentiiche Aufforderung. G e s ch w. H e e r z. 9ttuenweg. Oberförsterei Hohensolms. fr. 4 6 6 6 2: 3: 4: 5: 1515) Mehrere Tausend Erbfcttrciscr ind zu verkaufen bei Th. Nautenstrauch, an der Schoor. Ijüione*e entfernt in 11 Dagcn alle Unreinigkeiten und Aalten der Haut, besei- 1 tigt Scroplicln, A l echten u. gelbe Flecken. Garantirt! 1653) Montag den 1. Mai [. I., Morgens 9 Uhr, soll ih dem District „Windelbach", an der Abth. Hessenseite anfangeno, folgendes Gehölz versteigert werden: der Rechtswohlthat des Inventars angetreten worden. Es werden daher die Gläu- 19 Nadel - Stämme von 10 bis 19 Zoll Durchmesser und 25 bis 65 Fuß Länge, öffentlich versteigert werden. Grünberg, den 22. April 1871. Grohherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. Arnold. 1591) Fertige Hemden für Confirmau den (Knaben), sowie sonstige Leibwäsche I. Schellenberq, Univ.-Instrumentenmacher in Gießen. ,Tlur Nr. "/.s, Bensheim, im April 1871. Lehrmittelanstalt: J. Ehrhard & Comp, Heilgebotenes. !<»!<;) Birodorfer Älepfcl- tvein, in bekannter Güte, em- pffdleii I A. Busch Söhne. Besondere 7Bekanntmachungen. Bekannt in a d) u n q. Betreffend: Die provisorische Organisation der Kirchenvorstände evangelischer Confession. Nach dem Edict und der Verordnung vom 8. December 1870 sollen provisorische Kirchenvorstande gebildet und die Mitglieder derselben von den stimmberechtigten Gliedern der evangelischen Gemeinde gewählt und die Liste dieser stimmberechtigten Gemeindeglieder 8 Tage lang offen gelegt werden. Wir machen deshalb hiermit bekannt, daß diese Listen der Stimmberechtigten in der hiesigen evangelischen Gemeinde von heute an 8 Tage lang und zwar Mittags von 1—5 Uhr in der ersten Pfarrwohnung zur Einsicht aufaeleat sind. Zur Beachtung fügen wir bei: biger hiermit aufgefordert, binnen 4 Wochen ihre Ansprüche bei dem unterzeichneten Gerichte anzuinelden, widrigenfalls solche bei der gerichtlichen Negulirung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 22. April 1871. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. M u h l, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor. G. Köpp. Preis für Heft 1: 4 —-7 «niivrnvaßcn, Eiserne Bettstellen, ä 6 bis 16 fl., Gartenmöbel, Flaschenschränke, Oel- farbmühlcn ket Emil Pi stör. Cui | Zahnschmerz 1673) Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts sind folgende Einträge vollzogen worden. Am 21. d. Mts.: 1) Albert Lüttringhaus, Bürger zu Nord- Hausen, jetzt zu Gießen wohnhaft, Inhaber einer Handlung mit leinenen und baumwollenen Waaren, sowie mit fertiger Leibwäsche , unter der Firma: „Albert Lüttringh aus", welche seit Mitte October 1870 besteht. Am 22. d. Mts.: 2) David Stamm, ledig von Gladenbach, und Nathan Stamm, Bürger zu Ulrichstein, Leide jetzt zu Gießen wohnhaft, betreiben feit 1. März d. I. zu Gießen, unter der Firma: „(Seb r. Stamm", eine Handlung mit Ellenwaaren und fertigen Herren- Ileidern. Jeder der beiden Geschäfts-Jn- ihaber hat das Recht, die Firma zu ver- Ireten und zu zeichnen. Gießen, den 22. April 1871. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl. Billige Dielen habe in Folge der bei Laufach stattgehabten Entgleisung eines Gnter- zugs, wo von der köiiigl. bayer. Bahn sämmlliche gnre Dielen sowie 18 Fuß lange gute Latten, vortheilhast kaufte, abziigebeu. Das Lager befindet sich au, Bahnhöfe Nauheim und kann für mich die Ziegelei an Station Nauheim jederzeit sehr billig verkaufen. Ä. lfloses l'" 0__________________________ Ein Logis im zweiten Stock, auf Wunsch auch ganz, und cin Maifiarden- 1672) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen in Lit. A. Nr. 179 vor dem Wallthor. fertiger Herren-Garderobe, sowie Wermiethungen. 1662) Gut möblirte Zimmer, mit oder ohne Cabinet, vermiethet E- Eich en berg. 1676) Ein Logis im mittleren Stock, bestehend aus 5 bis 6 Zimmern, 2 Kammern, Küche, Keller rc., ist zu vermiethen und am 1. Juli zu beziehen bei Chr. Wallenfels, am Markt. r t r it*\ 1601) Ein möblirtes Zimmer zu vermie- ( 1 04b ) t$en bei I. Pitzer, Hintergasse. 1509) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Gärtner Schaum, Seltcrsthor. assortirtes ^ager in Tuch, Buckskins 1674) Ein möblirtes Zimmer mit Eabinet zu vermiethen bei Louis PetriU-, ______________________Neuenweg._____ 1569) Eine Mansarden-Wohnung, bestehend aus 3 Zimmern nebst Zugehör, ist zu vermiethen in Lit. D. Nr. 27. 1647) Mehrere möblirte Zimmer zu vermiethen in Lit. D. Nr. 57, Neustadt. 1520) Ein freundliches Logis, bestehend aus 2 Zimmern, Cabinet, Küche und sonstigem Zubehör, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Näheres bei der Expcd. d. Bltts._____________________________________ 1644) In meinem Hause in der Löwen- gasse ist der mittlere Stock zu vermiethen und pr. 1. Mai zu beziehen bei ______________M. Engel, am Kreuz. 1475) BeiE- Ott mann in derSchloß- gasfe ist ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.__ 1549) In Lit. D. Nr 219 in der Neustadt ist ein möblirtes Zimmer mii Cabinet, oder ein solches ohne Cabinet, zu vermiethen. 1585) Eine kleine möblirte Stube ist zu vermiethen Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227. 1511) Ein freundliches, sehr geräumiges möblirtes Mansarden-Zimmer mit Alkoven ist zu vermiethen SelterSbcrg Lit. E. Nr. 4. 1503) Ein möblirtes Zimmer, mit Aussicht auf die Straße, vermiethet ____________________ Lehrer M ay e r. 1556) Ein möblirtes Zimmer zu oermiethen bei Jean Leyerzapf, Lahnthor. Vermischte Anzeigen. I Mein Lursus in der französischen und englischen Sprache hat wieder begonnen. Lehrer Mayer. 1660) Für einen zweispännigen Wagen Steinkohleuschlacken, auf meinem Baugrundstück abgeladen, zahle ich 30 kr. Arnold yjtüH er. 1658) Unter günstigen Bedingungen wird ein Lehrling gesucht. F. Gerbode, Photograph. 1332) Junge Leute von 14 bis 18 Jahren finden Arbeit in'der Lampenfabrik von Müller & Kauffmann. 1674) Wäsche zum Waschen, Bügeln und Flicken wird angenommen. Näheres bei Heinrich Gchß, Holzmesser. 1655) Verflossenen Mittwoch ist mir ein kleiner Metzgerhund, braun getiegert, in Gießen entlaufen. Wer mir über dessen jetzigen Anfeilthaltsort Mittheilung machen kann, erhält eine Belohnung. Aron Walldorf, in Groß-Buseck. llkitobd(hW Mädchenschule. 1504) Das Schuljahr beginnt Donnerstag den 27. d. Mts., um 8 Uhr. Anmeldungen werden jederzeit entgegengenommen. Gießen, den 17. April 1871. Die Vorsteherin. 1512) Schutt kann auf meinem Bau- g^undstück abgeladen werden und vergüte ich einen einspännigen Wagen mit 12 fr., einen zweispännigen mit 18 fr. Arnold Müller. 1637) Gymnasiasten und Realschülern wird Unterricht ertheilt. Von wem? zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 1657) Ein junges gebildetes I Mädchen, 20 Jahre alt,! (Oeconomenlochter), wünscht 8 FamilieN'Lerhältmsse halber von jetzt bis August d. I. eine Stelle auf einem Gute, um sich dort unentgeltlich zu verwerthen; auch kann dieselbe auf Verlangen selbstständig wirth- schaften. Gest. Offerten unter Chiffre 8 E. W. Nr. 3135 beliebe man an s das Anuoncen-Bureau von I Th. Dietrich & Comp. in Cassel H zu senden. ME 1559) Ein Kaufmann (Buchhalter) in Frankfurt wünscht zwei Handluugs-Lchr- lingc oder Schüler in Pension zu nehmen, indem er denselben nebst gründlicher Pflege und Aufsicht Unterricht im kaufmännischen Rechnen und in der Buchhaltung bietet. Offerten rnter II. D. 90 besorgt die Annoncen-Expedition von Haa senstcin L» Vogler in Frankfurt a. M. 1645) Ein Mädchen, welches im Nähen geübt und die Fertigung von Schuhschaften auf der Nähmaschine erlernen will, wird gesucht von Karl Schlemm, wohnhaft bei Schlossermstr. W. Nagel. 1648) Einen Lehrling sucht Adolph Hoß, Schreiner. GcMfis - 1670) Hiermit erlaube mir einem geehrten Publikum anzuzeigen, daß ich mich dahier als Kleidermacher ctablirt habe. Gute und reelle Bedienung werde zu meiner Aufgabe stellen und bitte um geneigten Zuspruch. Achtungsvoll H. Mulch, wohnhaft bei Metzger Jughard, Ecke der Brandgaste. Süddeutsche "3C Annoncen-Expedition (vorm. Sachse & Comp.) Rothebühlstr. 20 in Stuttgart empfiehlt sich zur Besorgung von Inseraten in alle Zeitungen des In- und Ausland.es. — Porto, Spesen und Provisionen werden nicht an- gerechnet. Die Berechnung der Inserate erfolgt genau so, wie bei den Zeitungs- Expeditionen selbst. Von diesen Netto-Preisen gewähren wir bei größeren Aufträgen einen entsprechenden Rabatt. Bei Beginn der Saison S können Lehranstalten, Bade Etablissements, Hotels, Handlungen aller Art I rc. 20. die üblichen Halbjahrsanzeigen nicht wohl zweckmäßiger, billiger und mit 8 weniger Mühe besorgen als durch die erprobte Vermittelung der 1 bstouren- ti von G. L. Daube & Comp. | in | Frankfurt a. IS.« München, Nürnberg? Augsburg | Wnrzbair^ Stuttgart, Hamburg flSrüssel^ Bern» Ausführliche Zeitungs-Verzeichnisse stehen gralis und franco zu Diensten. HAASENSTEINdcVOGLEK Zeitungs-Annoncen-Expedition, in Frankfurt am Main, grosse Gallusstrasse 1, in 1. Stock. Hamburg, i\euerwall, 50 ; Berlin, Leipzigerstrasse, 46 ; Basel, Steinenberg, 29; Wien, Stadt, Neuer Markt, 11 i Leipzig, Markt, 17, Königshaus; Stuttgart, Kronprinzstrasse, 1 ö; Zürich, Elsassergasse, 1 ; St. Gailen, Obere Grabenstrasse, 13 J Genf, Place du Molard, 2. Annoncen aller Art werden täglich befördert und zu den Originalpreisen der Zeitungen berechnet durch das Anuoncen-Bureau der Jargkr'schkn Buchhandlung, Frankfurt a. M. Bei größeren Aufträgen entsprechenden Rabatt. Mebaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pi eis L) in (Stehen. WÄ« Aon' Die Ü (Sieben, i AbschlN t 3« Nl. Ic ttttiIVnV. Aus - wmentlitb teu Datz vchahten zuni daß1 daß in einzelnen,: obigen Betreff wild in ihren wird, weil du BritideSregieru entfernt das BiSMll solch N'fl/ so atet Wd mehrerklva für erledigt. datz iebtla|«n "1* Pil ftJ W , 11111 Mrrktvürl iahten * ttr nativ ^üntembe[l das Haus glai W sein toerc Wlr vi ^kch bedingt, J» rverd.'n vH ""'H N ..... $(t ®uni }W(«; du t, ?,,ln bu du A , Sann j "IW( ?' ,n !