Der Weihnachts-Feiertage wegen wird die nächste Nummer dieses Blattes Donnerstag den 28. December, Nachmittags, ausgegeben. Die Expedition. Preis vierteljährig 1 ff. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Dost bezogen vierteljährig t ff. 27 fr. Gießener Aiyeiger. Erichetnt rägltch, mit Aus» nähme Montags Expedition: Lanzleibcrg Stt. «. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 300. Sonntag den 24. December 1871. tti«.- Einladung )um Abonnement auf den Gießener Anzeiger. Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich 1 fl. 12 fr., frei ins Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche.Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im I. Quartal 1872 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 fl. pro Quartal. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 27 fr. incl. Postaufschlags. Dieselben formen nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu fönnen, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen fönnen, vollständige Exemplare zu liefern. Die seither unseren Abonnenten als Gratis-Betlage übergebenen Gießener Frrmilienblätter werden wir auch für die Folge dreimal wöchentlich dem Gießener Anzeiger beilegen und dafür Sorge tragen, daß durch deren Inhalt an gediegenen Original-Novellen unseren geehrten Lesern eine fesselnde Lectüre zu Theil wird. Zugleich machen wir unsere Leser darauf aufmerksam, daß das Manuskript der so sehr spannenden Original-Novelle: „Der eiserne Abb^" jetzt vollständig in unseren Händen ist und wir also nicht verfehlen werden, diese Novelle in einem üe* anderen Abdrucke im Laufe des I. Quartals 1872 unseren Lesern mitzutheilen. > Die Redaction. 23. December. Dem „Deutschen Reichsanz." wird noch folgende Episode vom St. Georgs- feste in Petersburg mitgetheilt. Der Kaiser, nachdem er die Säle, in denen die Georgeuritter aufgestellt, durchschritten und die Ritter sodann zur Kirche geführt hatte, bezeugte dort den preußischen Feldmarschällen, dem Prinzen Friedrich Karl und dem Grafen Moltke und mit ihnen zugleich dem russischen Feldmarschall BariatinSki, die höchste militärische Ehre. Den Helm aus de» Haupte und die blanke Waffe in der Hand gab er selbst den Befehl zum Präsentiren des Gewehre und stolz und gerade auf den Prinzen Friedrich Karl und den Grafen Moltke Vorschreitend, salutirte er die beiden Feldherren, die hervorragendsten Vertreter der deutschen Armee. Es war ein schöner, feierlicher Moment im Leben der beidcn Feldmarschälle und die Zeugen desselben bewahren davon ein dauerndes Andenken. Nachdem die französische Regierung die allgemeine Wiedereinführung der im Jahre 1866 abgrschofften Paßvisagebühren ungeordnet hat, ist auch vom Bun- desrathe die Wiedereinführung einer Disagebühr von 10 Francs für die Pässe französischer Staatsangehörigen beschlossen, ohne damit jedoch eine obligatorische Verpflichtung sür französische Uuterthanen, zum Eintritt in die Staaten des deutschen Reichs ein diesseitiges Paßvisa einzuholen, aufzustelle». Die Privatdepeschev, welche während des deutsch-fronzöstschen Krieges ron mobilen Militärs abgesandt wurden, gingen damals frei. Jetzt hat, wie die „Corresp. Stern" meldet, das Telegraphenamt sie sammtlich hervorgeholt und zieht nachträglich von dcn Absendern oder den Empfängern die Bezahlung ein, welche bei der bestehenden Taxe oft sehr hoch ist, besonders wenn die Depeschen aus Frankreich kommen. Unter dem Titel: „Der Friedensvertrag und das Geschworenengericht" schreibt der „Soir": Man erinnert sich der unüberlegten Entscheidungen einer zu patriotischen Jury, welche letzthin Individuen sreisprach, die des Mordes deutscher Sol- daten angeklagt waren. Das Resultat hat nicht auf sich warten lassen. Der Friedensvertrag ist heute unterzeichnet, aber die preußische Diplomatie hat unge- achtet aller Anstrengungen unserer Regierung einen Artikel daraus gestrichen, welcher die Amnestie für die von den deutschen Gerichten in den occupirten Lau- destheile» verurtheilten Individuen betraf. Man hat es ungeachtet dessen nicht ausgegeben, diese so gewünschte Eoncession zu erhalten; aber die erhobenen Schwierigkeiten find schwer zu beseitigen. Die „Elsässische Korrespondenz" schreibt über das Verbot der „Germania" im Elsaß unter Anderem: Die Correspondenzen jener Zeitung aus dem Reichs- lande sind voll von Unwahrheiten, Entstellungen und systematischen Lügen, sind antideutsch und geradezu gemacht, um den konfessionellen Haber zu erregen und zu schüren. Einige Beispiele, gezogen aus Blättern der letzten Monate, werden unseren Worten als genügende Rechtfertigung dienen. Beständig wird in dem Blatte die Klage wiederholt, daß die Regierung den Katholiken durchaus kein politisches Organ wehr gestatten wolle, man habe sie mundtodt gemacht. (G.234) In allen möglichen Versionen kehrt diese Lüge wieder. Wir sagen Lüge, denn der Mann, der die Correspondenzen in Nr. 234 und 275 der G. schrieb, ist höchst wahrscheinlich ein eifriger Colporteur des von den Jesuiten in Straßburg heraus- gegebenen „Dolkssreund", der in 15,000 Exemplaren verbreitet ist und in dessen AbonnewentSeinladung wir lesen: „Wer das Blatt bei dem Herrn Pfarrer feiner Gemeinde holt, abonnirt sich bei demsclben Herrn Pfarrer" — und: „Jeder unserer Abonnenten bringe noch einen neuen Abonnenten mit, so wird es dann dem Dolkssreund möglich sein, seine Stimme weit und breit, in Stabt und Land hören zu lassen, in weiteren Kreisen die Wahrheit zu vcrtheidigen und den schlechten Zeitungen, mit denen unser Land überschüttet ist, auf eine empfindsamere Art den Kittel auszuklopfen." Dieser „Dolkssreund", obwohl dem Vernehmen nach schon fünfmal verwarnt, öffnet jeden Sonntag den Mund und vertritt die ultramontanen Interessen bis in die niedersten Hütten des Landes. Die Verleumdung französischer Organe, daß die deutsche Regierung das Briefgrheimniß verletze, wird mit Verdrehung der Worte einer amtlichen Zeitung wiederholt. Im Leitartikel Nr. 242 lesen wir: „Man sagt öffentlich in einer amtlichen Zeitung, daß die Geheimnisse ihrer (der katholischen Geistlichen) Briefe sür die Regierung keine Geheimnisse sind; man hört sie darüber nicht im mindesten klagen." Mau stellt sich, als ob man Worte, die offenbar in uneigentlichem Sinne geweint sind, im eigentlichen Sinne nehme, um supponiren zu können, die Regierung prahle noch mit ihrer Verletzung des Briefgeheimnisses. Zahlreiche Correspondenzen berichten, daß ein wichtiges Recht der GtMeinden, dos die Schullehrer zu ernennen, t. h. Schulbrüder zu wählen, von der deutschen Regierung mit Füßen getreten werde. Dieses Recht ixistirt nicht, denn die Gesetze bestimmen, daß die Präsectcn dir Schullehrer ernennen, nachdem die Geweinderäthe gehört worden sind. Auf jede Weise werden die Maßregeln betreffs der Schule angegriffen. Man bezeichnet die ganze Organisation als das Werk der Freimaurer, d. h. nach der Anschauung unseres Volkes: der Leute, welche mit dem Teufel in geheimnißvoller, unmittelbarer Verbindung stehen, u. f. w. Man eröffnet „dem braven katholischen Elsässer" die Aussicht, „in der deutsch-preußischen Armee das nicht eben glimpfliche (5cm- mando dcs protestantischen Feldwebels hinnehmcn zu müssen, in der freudigen Hoffnung, es nicht einmal zum Corporalsrangr zu bringen." (G. 235.) Man beschuldigt die braunschweigischen Soldaten und deutschen Beamten in Zabern, den fungirenden Geistlichen regelmäßig zu verhöhnen und ihm den Tabackequalm m'S Gesicht zu blasen, um damit die Anklage zu übertönen, daß der Abbe Heiligen- strin vor deutschen Beamten regelmäßig auSspuckt. (G. 255.) Die „Germania" nimmt am 19. November noch eine in unglaublich gehässiger Weise entstellte Rede eines deutschen Justizbeamten nach der „Esperance" ron Nancv (!) auf, nachdem diese Rede lauge vorher in großen deutschen Zeitungen, (u. A. auch in der „Straßburger Zeitung") erschienen war. Durch alle Artikel der „Germania" aus Elsaß-Lothringen läuft wie ein rother Faden der grimme Haß gegen das deutsche Reich und die deutsche Verwaltung. Der unter dem Namen Pipe-en-bois bekannte Cavalier, der während der Eommune die Direktion der öffentlichen Bauten unter sich hatte und deshalb zur Deportation verurtheilt wurde, ist zur Verbannung begnadigt worden. Er begab sich nach Brüssel. Heinrich Maret, einer der Redakteure des Rochefort'fchen „Mot d'Ordre", der fünf Jahre Gefängniß erhielt, ist zu vier Monaten begnadigt worden. Bekanntlich ist derselbe brustkrank. Rochefort, der sich im Fort Boyard befindet, mußte nach dem Hospital gebracht werden, da er kranker geworden ist. In Oesterreich sind mit Rücksicht aus den am 18. ds. Mts. erfolgten Zusammentritt der Landtage von Mähren, Oberösterreich, Krain, Vorarlberg und aus Stainz, Deutschlandsberg, St. Florian, langte (Summe zahlte. wehr als hundert Unterschriften bedeckt. Bürger, und ersuchten, das Schriftstück mitunterzeichnell den Mißbrauch der Kanzel durch einer Stunde war die Petition wit Frauen und Bauern eilten herbei unserem Entsetzen Alle heute sind. Stainz, 14. December 1871." (Folgen über hundert Unterschriften.) Haag, 22. December. Der „Staatscourant" veröffentlicht einen königlichen Erlaß, welcher die Annahme des Entlassungsgesuches des Kriegsministers Engel- oaart ausspricht und den Marineminister mit der interimistischen Führung deS Kriegsministeriums beauftragt. London, 19. December. Die Internationale, die während der Krankheit des Prinzen von Wales nichts von sich hören ließ, beabsichtigt, eine Reihe von Flugschriften in vielen Tausenden von Exemplaren drucken und unter den Massen vertheilen zu lassen, „zur Erleuchtung deS Volkes". Sie sollen unter dem Titel: Voices of the People (Volksstimmen) erscheinen, und ein Opus des ehemaligen Pariser Commune-Mitgliedes Clement, betitelt: „The free Reds and the true Blues“, soll den Reigen eröffnen. Er beginnt mit einem blutrothen Angriff auf die Besitzenden, „die sich mästen auf Kosten des Volkes" und die „schlimmer sind als die Schweine, in so fern als diese ihre Mästung doch in Form wahrhaften Speckes wieder abgeben, während jene fett und glücklich sterben inmitten des Volke-, das gleich elenden Hunden verendet". Diesem unglücklichen Volke zu Nutzen, sei diese Schrift verfaßt, und sie solle ihm vorgelesen werden in seinen Feierstunden von ehrlichen Männern, nicht von Heuchlern und Piaffen. Und diese Scyrlft soll ihnen sagen, „daß Alle, die da leiden und unglücklich sind, sich erheben sollen, Denn sie bilden die bei Weitem größte Mehrzahl, und wenn sie zusammenstehen und Alles, was ihnen im Wege steht, umtanzen wollten, dann würde Alles wie ein Ei vor ihnen zusammenbrechen". Mit dem bloßen Umtanzcn ist es wohl nicht buchstäblich gemeint, aber der Verfasser hat wahrscheinlich bas Strafgesetz imAuge, daß er keinen passenderen Aufdruck gebraucht. Demgemäß und tote es sich für einen französischen Autor paßt, ist die ganze Schrift in hochtrabendstem Phrasen- styl gehalten. Das soll fortan die Dolksbibel sein zur Bildung der Massen, denen oor Allem die Lehre gepredigt werden müsse, „daß die Rothen die Lämmer, die Blauen dagegen die Wölfe seien auf dieser Erde GotteS". London, 21. December. Der Dampfer „Delaware" ist auf der Fahrt von Liverpool nach Kalkutta gestern in der Nähe der Sc.llyinseln gescheitert. Ueb.r das Schicksal von Passagieren und Bemannung liegen keinerlei bestimmte Nachrichten vor und fürchtet man, baß Alles an Bord zu Grunde gegangen sei. London, 22. December. Der Thronfolger ist außer Gefahr erklärt. London, 22. December. Graf Beust hat seine Ereditive überreicht. — Oer MiNlsterrath beschloß, bas Parlament auf den 6. Februar einzuberufen. Bei dem Schiffbruch des „Delaware" sind 48 Menschen umgekommen. : u dürfen. Die Petition lautet: „Wir Männer und Frauen —...», o • — -------, Gams, Schwanberg, St. Stephan, Lannach, Ligist, Voitsberg, Köflach u. f. w. verdammen anläßlich deS Leichenbegängnisses des durch religiösen Fanatismus meuchlings ermordeten, in jeder Beziehung edlen und trefflichen Herrn Franz Michael Hangi, Bezirksobmannes und Bürgermeisters, mit tiefster Entrüstung diese Darmstadt, 21. December. Das Großherzogliche Ministerium des Innern hat bei der zweiten Kammer der Stände eine Vorlage wegen Uebernahme eines Theils der Kosten der Polizeiverwaltung in Mainz gemacht. Wir entnehmen derselben Folgendes: Der Gemeinderath der Proviszial-Hauptstadt Mainz hat darum , nachgesucht, es möge ein Theil zu den bisher von der Stadt Mainz ausschließ , lich getragenen Kosten der dortigen Polizeiverwaltung aus Staatsmitteln zuge- schossen werden. Diese Bitte wirb hauptsächlich damit motivirt, daß die amtliche ’ Thäligkeit der Mainzer Polizeiverwaltung nach verschiedenen Richtungen hin, be- sonders hinsichtlich eines TheileS der Handhabung der gerichtlichen Polizei, der Beaufsichtigung der Fremden, und des durch Eisenbahnen und Dampfschiffe so ; ausgedehnten Verkehrswesens in Mainz nicht als eine Thätigkeit rein localer Natur, sondern vielmehr als theilweise zu den Attributionen der Oberaufsicht des Staates, der eigentlichen Staatspolizei, betrachtet werden müsse , und daß außerdem die verschiedenen dortigen Gerichte und Behörden die Thätigkeiten der Polizeiangestellten vielfach für Dienstleistungen in Anspruch nähmen, welche auf Gegenstände rein städtischer Verwaltung gar keinen Bezug hätten, wobei namentlich auch die Verhältnisse der Stadt als Festung in Betracht kämen. Die Bürgermeisterei und das Kreisamt Mainz befürworten bteses Gesuch aus den angegebenen Gründen. Das unterzeichnete Ministerium erachtet es ebenfalls der Billigkeit entsprechend, wenn, wie in Darmstadt und Gießen, die Gehalte der Polizei-Commiffäre in Mainz im Betrage von 4255 fl. auf die Staatskasse übernommen würden und stellt das Ansinnen an die Stände, ihre Zustimmung dazu ertheilen zu wollen, daß zu den Kosten der Polizeiverwaltung in Mainz der Betrag von 4255 fl. au- Staatsmitteln entnommen werde. München, 17. December. Die Regierung der Oberpfalz hat, laut Meldung ’ des „Nürno. Corr.", unter Hinweisung auf die den Districts-Schulinspectoren etn- geräumte Zuständigkeit, während der kälteren Jahreszeit die Dispensation der Schüler von dem Besuche der Schulmessen eintreten zu lassen, angeordnet, daß an sämtlichen Volksschulen des Regierungsbezirks der Besuch der werktägigen Schulmessen Seitens der schulpflichtigen Kinder für die Dauer der kalten Jahres- zeit sofort durch die Schulbehörden sistirt werde. München, 22. December. Der König ernannte den Universttätsprofessor Dr. Pötzl und Den Großhändler Wilhelm v. Neusser in Regensburg zu lebens- länglichen ReichSräthen der bayerischen Krone. Straßburg, 19. December. Zu der Nachricht der „Straßb. Ztg.", daß die Gründung einer neuen Universität in Straßburg zugleich mit der Erwetterung der Stadt die kaiserliche Genehmigung erhalten habe, berichtet man dem „Niederrh. Kur." ferner, daß diese Erweiterung ohne Zögern in Angriff genommen und der neue Stadttheil nur mit einer einfachen Enceinte umgeben werden solle. Zur Ernennung von UniversitätSprofefforen mit einem Gehalt bis zu 2500 Thlr. soll der künftige Curator, Herr v. Roggenbach, bereits ermächtigt sein. Metz, 15. December. Die barmherzigen Schwestern von Salzkotten (Westphalen) haben in der Rue St.-Marcel eine deutsche Mädchenschule errichtet, in welcher neben den übrigen Elementarfächern die deutsche und französische Sprache g.lehrt wird. Colmar, 12. December. Vor zwei Monaten wurde hier der neue Gerichtshof constuum und hiclt derselbe eine Eröffnungssitzung. Diese Sitzung blieb bis jetzt die einzige, denn seit derselben fand ketne zweite öffentliche Sitzung mehr statt. Der Grund hiervon ist aber nicht etwa der Mangel an geeignetem Stoff, denn Arbeit ist genug vorhanden, sondern das passive Verhalten der französischen Anwälte, die sich beharrlich weigern, vor der deutschen Gerichtsbehörde öffentlich zu das Ministerium verfaßt, in welcher eine Novelle zum Strafgefetzbuche in jenem Sinne erbeten wurde, wie sie vor wenigen Wochen vom deutschen Reichstage gegen den Clerus beschlossen worden ist. Innerhalb lluspizien für Oesterreich ab. Wir wissen nun, wem der günstige Umschlag in der Krankheit des Thronfolgers von England zu verdanken ist. Auf Veranlassung des in London weilen» den Nawal Nazim von Bengalen halte dessen in Murschidabad residirender Sohn die muselmännische Bevölkerung von Indien zu einem allgemeinen Gebete für den Prinzen von Wales aufgefordert. Nach einem eben cintreffenden Telegramme herrscht nun in Bengalen große Freude über die Besserung des Patienten, da die mohamedanische Bevölkerung dieselbe als die unmittelbare Folge ihres Gebetes auffaßt. Sei dem wie es wolle, jedenfalls macht die Genesung, wenn auch langsame, so doch erkennbare Fortschritte, und jeder Tag vermindert die Möglichkeit eines Rückfalles. Es werden schon Zukunftspläne für den Prinzen geschmiedet; zuerst tsll er, sobald eine Reise nur irgendwie statthaft ist, nach Torquay uber- st-^tN und sich alSdann mit seiner Familie zur Erholung nach Madeira begeben. Die Königin hat Sandringham mit ihrer Tochter Louise verlassen und ist in Schloß Windsor angenommen, wo sic zum ersten Male seit dem Tode ihres Gemahls die Weihnachten zubringt. Bisher pflegte sie das Fest in Osborne auf der Insel Wight zu feiern. In Sandringham befinden sich jetzt nur noch Die Prinzessin von Wales und Prinzessin Alice, die Gemahlin des Prinzen Ludwig von Hessen, welch letztere durch ihre unermüdliche und kundige Pflege Vieles zu der Bekämpfung des Fiebers beigetragen hat. , Der „Times of Jndia" zufolge wi'tthet die HungerSnoth in Persien noch immer fort und wird ihre wirkliche Ausdehnung niemals bekannt werden. Eigen- thümlich ist es, daß man nichts von einem organisitten Vorgehen der Regierung zur Milderung der Noth hört. Die hungernden Leute sind sich selbst überlassen. Diejenigen, welche im Stande sind, außer Landes zu gehen, thun dies; bie An. deren müssen sterben, wenn nicht von irgend einer unerwarteten Seite Hilfe kommt. Wie aus Aedz und Bunder Abbas geschrieben wird, vollendet dort die Cholera, was die HungerSnoth begonnen. 500 ausgehungerte Zoroastrier trafen in Bunder Abbas ein; da sic aber fast sämmtlich 'trank waren, verweigerten die persischen Behörden ihnen den Einlaß und legten sie in Quarantäne, während Die Eigen- thümer Der Karawane, mit Der sie gekommen waren, ihre Kinder als Sicherheit für unterwegs gemachte Ausgaben Mhiclten, dis ein wohlthätiger Perser die »er* ruchlose That. Wir erkennen nach unserer vollsten Ueberzeugung in diesem scheußlichen Der- brechen nur eine natürliche Folge des ewigen Hetzens der Geistlichkeit gegen Bildung und Freiheit. Wir erkennen in unserer Geistlichkeit, wie sie dermalen mit wenigen Ausnahmen ist, die größten und gefährlichsten Feinde der Gesittung, des freiheitlichen Fortschrittes Der Menschheit. Sie, im Bunde mit der Dummheit und Schlechtigkeit, hat Der Bildung des neunzehnten Jahrhunderts Den Vernichtungskrieg geschworen. Es gilt, unsere heiligsten Güter gegen sie zu vertheidigen — gegen sie, die unsere Führer — gegen sie, Die unsere Leuchte sein sollen. Der Beichtstuhl, die Christenlehre, die Kanzel, mit einem Worte, kein Mittel ist ihnen zu schlecht, nm Die Menschen gegen einander zu Hetzen, statt sie in Liebe zu einigen. Aus Dienern der Religion, der Liebe sind sie Knechte einer Religion ves Hasses und des Blutes geworden. Wir sind schutzlos gegenüber Den feindlichen Angriffen Der Geistlichkeit auf der Kanzel in Der Kirche, gegenüber den ge- Heimen unD verderblichen Wühlereien derselben in dem Beichtstühle. Wir Unterzeichneten ersuchen daher ein Comite von drei Herren, eine Petition an das Ministerium zu verfassen, in welcher folgende zwei Punkte entschieden betont werden sollen: Wir erachten es aus Gründen der öffentlichen Sicher- ......hcit und des Staatswohles als Dringen» geboten, daß die verkommene Geistlich- ; Die An- feit nicht ungestraft Die hehre Religion als Deckmantel für ihre Geschäfts- unD ' ' ' Privatintereffen benutzen Dürfe. Es möge von Der Regierung eine Novelle zu unserem Strafgesetze in demselben Sinne verfaßt werden, wie eine solche kürzlich betreffs Der Strafbarkeit Des Kanzelmißbrauches und politischer Agitation des Clerus vom Deutschen Reichstage angenommen worden ist. Wir erachten ferner in einer zweckmäßigen, von dem verderblichen Einflüsse der Geistlichkeit losgelösten Schule ein weiteres Mittel, von Dem zarten Gemüthe des Kindes das Gift der religiösen Unduldsamkeit und Des Fanatismus fernzuhalten unD auf solche Art wenigstens die zukünftige Generation sittlich zu heben unD solche bejammernswerthe Verirrungen Des menschlichen Geistes zu verhindern, Deren betrübte Zeugen wir zu erscheinen unD.zu plaidiren. I Stainz, 48. December. Wie bereits mitgetheilt, tourDe am Tage Der Bk-j Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 17. December. Ein unehelicher Sohn von auswärts, Wilhelm August Balthaser Ludwig Karl, geboren den 9. October. Beerdigte. Den 20. December. Emil Heinrich Noll, des Bürgers und Schlosser-, Philipp Noll, ehelicher Sohn, alt 5 M. 6 T., gestorben den 16. December. I Bukowina die Landeshauptleute für diese fünf Länder ernannt unD die dabei! erdigung unseres unglücklichen Bürgermeisters Hangi hier sofort eine Petition an getretem^Deränderungen^durchgehendS im Sinne der Verfaffungspartei voll- - — — - — - *«« gen worden. Die bis jetzt vorliegenden Resultate Der LanDtagswahlen sind richsavS der Verfaffungspartei sehr günstig; ebenso ist in Der andern Reichshälfte, l Ungarn, eine fortschreitende Consolidirung ersichtlich, indem Die Deakpartei ie eigentlich konservative Partei —, auf Deren Zerfall man rechnete, sich inner- ich bedeutend gekräftigt hat. Das alte Jahr schließt mithin unter sehr günstigen Spanier, neue- le prankf. Bank Frankf. Verein Darmst. Öanka Wien Bankacti Galizien 2553/. Oest. Creditacl Börsen0 22. De66 5^ *Be* A ' ’ 3 W B,yerÄ 1 , «> Ä Würtemb.1 li Baden 4Mo( Qeaterr. Sdbei Papier Amirik. Boni 5461] Schuldvel diene hin vom 1. 2 der Anwl Pfang ge, Gießc G Sclebi^ 5402) Die i der Stadt Gieß meislerstelle soll 1200 fl. beseht Bewerber um tnelbun^n mit 15. Januar 181 Gießen, den Großherzogl Bcka . WW) Som e,ne direkte Besi Klugen und lebe, mhme,ari, fär Jpbkn und Kok v ’S $flK Bahn u Krerieittz, und fini Welligen St Dluchachen - $ haben. „ ?on diesem ÄctQrifmit s»"" 6 1»* 2 3 S’nnitf , D!e k'7°- Empfand Zah iei^. i neh -HÄ Börsennachrichten. 22. December 1871. Preuss. 41/2% Oblig. 1015/g Frankf. 31/s°/o Obl- 87 V2 Nass. 4i/3 0/0 Obl. 99 Kurhess. 4% „ 92 Va Gr. Hess. 50/0 Obl. 103 */4 » „ 40/0 „ 96-/8 • » 3V,o/o „ 92 Bayer. 5<>/0 n 100% „ 4-/3 0/0 1jährige 99?/g n 40/o 1jährige 947/8 Würtemb. 41/2% Obl. 99 -/2 Baden 41/2% Obl. o. E. L. 993/8 Oesterr. Silberrente 603/8 „ Papierrente 52 Amerik. Bonds 1881r 102 „ „ 1882r 96Va w » Er -8-/4 „ „ 1887r 993/g Spanier, neuest. 3% 32-/s Actien. Frankf. Bank 138 Frankf. Vereins-Kasse 121 Darmst. feankaot. 460-/2 Wien Bankaktien 808 Galizien 2553/4 Oest. Creditact. 324 Aetlen. 50/0 östr. F. St. E. B. 3911/a Lombard. Bahn 2023/4 Ludwig8h.-Bei.baoh 198 Max bahn 143 Bayer. Ostbahn 145 Rhein-Nahebahn-Aot. 39V2 Hess. Ludwigsb.-Aot. 186-/2 Oberhessen „ 79 -/2 Prioritäten. 3O/o öster. Stsb.-Prior. 581/g 3°/0 öst. s. Lombard 79 % 3% Livorneser 37 i/B 5O/o Tosoaner 59-/4 5% Elisabeth.-Prior. 81 do. H. Emiss. 791/4 Anlehenoiooee. Kurh. 40 ThJr. Loose 68 Nassau 25 fl. 44 4O/o bayr. Präm.-Anl. 1123/4 Ansbacher 7 fl. 12-/g 40/o badische Loose 110 Badische fl. 35 Loose 68-/2 3O/o Oldenburg, ä 40Thlr. 36-/2 Oestr. fl. 250 v. 1854 79 */2 1858r Prioritätslooae 189 1860r Loose 88 1864r „ 140 Braunschweiger 191/4 Stadt Florenz 83 Wechsel. Amsterdam k. 8. 983/4 Augsburg k. 8. 993/4 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 96 Brüssel k. 8. 92'/r Hamburg k. 8. 87 Leipzig k. 8. 1043/g London k. 8. 1173/4 Lyon k. 8. 91V2 Paris k. 8. 911/2 Wien k. 8. 995/8 ditto m. 8. — ditto i. 8. - Disconto 4% Geldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57-/2—58i/2 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl. fl. lOSt. 9 53—55 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 17—18 Engi. Sover. 11 45—47 Russ. Imper. 9 41—43 Dollar in Gold 2 24-/2—25-/r Frankfurt a. M., 22. December. Börsenbericht. Es hatte heute den Anschein, als wenn die Verstimmung und matte Tendenz, der die Pariser Börse in der letzten Zeit unterworfen ist, ihre Schatten zu uns herüber werfen wollte, denn nur in Folge der gestrigen schlechten Pariser Notirungen eröffnete die Börse heute bei uns matt und sogar für Lombarden und Staatsbahn, die bekanntlich in engster Verbindung mit Paris sind, flau. Erst nach dem Eintreffen der Berliner Notirungen, die uns zeigten, daß die deutsche Neichöhauptüadt sich auch auf dem Bürsen- qebiet von der französischen Weltstadt zu emancipiren beginnt, befestigte sich die Tendenz und trat ungemein lebhafte Kauflust für österreichische Creditactien und Silberrenten ein. Eredit von 1323 V8—3251/4. Silberrente 603/4—61>/2. Auch für Papierrente war die Nachfrage eine rege. ,93ifS zum Schluß des Geschäftes hatte der Verkehr für diese Papiere einen animirten Character. ^Oesterreichische Bahnen waren später auch etwas beliebter, doch waren die Umsätze darin heute ziemlich unbedeutend. I Da eine wettere Kündigung der II. Serie 1882er in Aussicht steht, so sind von morgen 'ab 1882er Amerikaner II. Serie nach hiesiger Börsenusance nicht mehr lieferbar und findet für die II. Serie eine Ertranotirung im Coursblatt statt. Wir halten bei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser ! Central-Bureau für Inserate bestens empfohlen. Die uns übergebenen Annoncen werden sofort direct an die betr. Zeitungs-Expeditionen befördert und nur zu den Originalpreisen der Zeitungs-Ex- peditionen berechnet. Kostenvoranschläge gratis und umgehend. Größere, umfangreiche Aufträge nach Vereinbarung zu möglichst günstigen Bedingungen, Belege gratis und Uebersendung derselben nebst Rech- ■ nung franco. fd)e Buch Papier - und Landkarten-Handlung. B Frankfurt a M., Domplatz Nr. 8. 0 g Allgemeiner Anzeiger Besondere Bekanntmachungen. Bekannt m a ch u n g. 50.61) Den Besitzern der Oprocentigen städtischen Schuldverschreibungen auf Inhaber von, Jahr 1806 diene hiermit zur Nachricht, daß die neuen Coupons vom 1. Juli 1871 bis 1. Juli 1896 gegen Abgabe der Anweisungen bei der Stadtkaffe Gießen in Empfang genommen werden können. Gießen, den 18. December 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Erledigte Baumeisterstelle. 5402) Die im Monat März k. I. bei der Stadt Gießen erledigt werdende Baumeisterstelle soll bei einem Gehalte bis zu 1200 fl. besetzt werden. Bewerber um dieselbe wollen ihre Anmeldungen mit Zeugnissen versehen bis zum 15. Januar 1872 bei uns abgeben. Gießen, den 15. December 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Ä Oberhessische Eisenbahn-Gesellschaft. Bekanntmachung. 5507) Vom 1. Januar 1872 an tritt eine directe Beförderung von Gütern, Fahrzeugen und lebenden Thieren, sowie ein Ausnahmetarif für die Beförderung von Steinkohlen und Kotes, zwischen diesseitigen Stationen einerseits und Stationen der Main- Weser-Bahn, der Cöln-Mindener Bahn, der Nassauischen Bahn, der Bergisch-Märkischen Bahn und der Westfälischen Bahn andererseits, unter dem Namen Hessisch- Rheinisch Westfälischer Eisenbahnverband, in Kraft und sind Tarifexemplare auf allen diesseitigen Stationen, sowie bei unserer Drucksachen-Verwaltung hier, käuflich zu haben. Von diesem Tage an kommt der Aus- pahmetarif mit Stationen der Main-Weser- Bahn, vom 15. September 1870, sowie der directe Tarif für die Beförderung von Steinkohlen rc. vom 1. November 1870 in Wegfall. Gießen, im December 1871. Der VerwaltungSrath. 5049) Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bet der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 1) Mittwoch „ 27. „ 2) Donnerstag „ 28. „ 3) Samstag „ 30. „ Die Interessenten werden daher aufae fordert, die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die auf Dienstag, Mittwoch und Samstag fallenden Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihr^n Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 26. November 1871 Der^Nechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Feilgebotenes. 5518) Kinder- und Puppenwagen, Schlittschuhe, neueste Sorten, Wachsstöcke, Lichthalter bei_____________________Emil Pi stör- | Haarspiritus zur Vertreibung der Kopsschuppen und Beförderung des Haarwuchses. Dieses einfache und unschädliche Mittel schreibt sich von Herrn Geh. Hofrath Mr. Dilius zu Erlangen her. Das Glas mit Gebrauchsanweisung kostet 1 fl. 12 fr. Allein zu haben bei Hermann Oppermann, ________________________Coiffeur.____________ 5513) Frische Schellfische, sowie Sardinen u. Sardellen, sind angekommen bei Bäcker Vogt, Wallthor. 5469) In bcm Verkaufslocal des Herrn Hefi, Lindenplatz: blühende Maiblumen, Tulpen, Gummibäume und einige Goldfische, Kranze und Bouquets von getrockneten Blumen dem verehrten Publikum zur gcf. Auswahl. Carl Deines, ___________Kunst- und Handelsgärtner. 5480) Steinkohlen, Braunkohlen und kleingemachtes Brennholz empfiehlt S. Katzenstein (Holzhandlung.) Aechte Nürnberger Lebkuchen aus der Fabrik des Herrn Jacob Gocß in Nürnberg,.zu Fabrikpreisen bet G e b r. Adami, (5521) ______________im Ritter. I °">!chleii Muken, t nid;, "Rlchis drernt findig £*w#« gh Rt di, f 5,"k' an । h7»6Hbe । ,e Bieter hatten. 5473) Außer meinen weissen und rothen Weinen von 14 und 24 fr. an per Schoppen bringe für die bevorstehenden Festtage noch Punsch- und Cardinal-Essenz, Rum und Arrac sfeinste Qualität) zum Verkaufe über die Straße m empfehlende Erinnerung. W. Mosler. in reichster Auswahl, enthaltend: j Bilderbücher, 5 Mein für die Winter.Saison, bestens sortrrt, bringe ich m em pfehlende Erinnerung. Preise fest und billig. Ludwig Lang, Marktsträße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Cmil p " Bezugnehmend auf obige Anzeige, empfehle ich ein stetes Lager dieser rühmlichst bekannten und schon seit Jahren hier und in der Umgegend verbreiteten, praktischsten, dauerhaftesten und billigsten Nähmaschinen aller Systeme wie: Howe, S Wheeler & Wilson, Grover & Baker, Singer etc., für Familien, Schneider, Kleider-, Lederlund Fabrik-Arbeiten. Ebenso die besten geräuschlos arbeitenden Doppelsteppstich- und Kettenstich-Handnähmaschinen. Besonders billige Preise. — Vortheilhafte Zahlungsbedingungen. Mehrjährige Garantie und freie Instandhaltung. — Gründlichster Unterricht gratis. .m,W in ÄtÄÄX und Ohrringe. ___ _ _— empfiehlt in reichhaltiger, schöner Auswahl: in Glas und Crystall: rrtwi. sümmtlicke Schul- und Büreau-Bedürsnisse, erlaube ich mir in empfehlende Erinnerung zu dringen , , f ”» «„ W# °°» ««ms,-- -t«: »“*•£»«. ®*"-biro8e' S-u-rl-ug- >c. .... welch. («mtlid, f« 5497) Frische Apfelsinen, zu 2, 3 und 6 kr. pr. Stück, empfehle» I. A. Busch Söhne. Ans ei ff e. 5257) Die erwarteten Pariser Penduls, sowie Wecker, sind ein- aetroffen: ferner empfehle mein Lager in Taschenuhren und Goldwaa- ren bestens. Chr. Scharmann, Uhrmacher, am Kreuz.