PrriS vierteljährig 1 st- 12 fv. tttt Bringerlohn. Durch di« Post bezogen vierteljährig 1 si. 27 k. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit AuS» nähme MontagS. Expedition: Lanzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsölatt für den Areis Kielen. Re. 27'1. Freitag den 24. November 1871. fibu TiTinuncn Amtlicher T b e i l. Giesten, am 18. November 1871. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes vom 5. Juni 1869 über die Portofreiheiten im Gebiet des Norddeutschen Bundes, hier die Dienftfreimarken. . Das Grsßhrrrotzliche Krrlsamt Gießen an die Großher^oglichen Bürgermeistereien- die Kirchen- und Schulvorstände des Kreises. In Auftrag Großherzoglichcn Ministeriums des Innern bringen wir zu Js)rer Kenntniß, daß der Zeitpunkt, von welchem ab die neuen ReichS- postfreimarkcn eingeführt und Dienftfreimarken zum Frankireu von Sendüngeu in Staatsdienstangelegenheiten nicht mehr ausgegeben werden, auf den I. Januar 1872 bestimmt worden ist. .... Die bisherigen Norddeutschen Dienstfreimarken können daher vom 1. Januar 1872 ab zum Fraukiren der Postsendungen tti Staatsdrenstangelegen- bettelt nicht mehr benutzt, und müsseit die beim Ablauf des Jahres etwa nod) vorhäitdeiten Bestände an sold)elt Marken bei den Drts-Postailstalten gegen neue Reichspostfreimarken des gleidzen Werthbetrages umgetauscht werden, indem von dem genannten Zeitpunkt an zum Frankireu der Postsendungelt in Staatsdienstangelegenheiten mir die allgemein gültigen Postwerthzeichen verwendet werden hülfen. _ Insoweit von Ihnen seither von Dienstfreimarken Gebrauch gemacht wurde, beauftragen wir Sie, sid) nad) Vorstehendem zu bemessen- v. Rode r. Politischer T h e i l. daran denke, Italien zu verlassen. , In Petersburg soll das Andenken an die erste Theilung Polens im kunfti- gen Jahre durch Errichtung eines kolosiallen Standbildes der Kaiserin Katharina II. gefeiert werden. Die Enthüllungsfeier soll einen vorherrschend militärischen Charakter haben und sollen dabet sammtliche russische Truppentheile durch Depu- tationen vertreten sein. Mit der Anfertigung des Standbildes ist der Bildhauer Nikieschin beauftragt und sind die Kosten auf 400,000 Silberrubel bestimmt. Wie in Japan ein preußischer Feldwebel zum Instrukteur der Truppen gemacht worden ist, so ist in China, dem „North China Herald" zufolge, ein preußischer Unteroffizier geworben worden, um im Arsenal von Schanghai eine Klasse herangewachsener Burschen in der Bedienung der Krupp'schen Geschütze zu unter- richten. „Die Commanvoworte, so sagt bas genannte Blatt, sollen auf Deutsch gegeben werden, erstens aus dem vortrefflichen Grund, weil der Lehrer mit dem Chinesischen unbekannt sein wirb, und zweitens, weil seine Oberen der Ansicht sind, daß nicht allein die Taktik, sondern auch das Schiboleth, dmch welche dieselbe erzielt wird, in'S Auge zu fassen sei. Der neue Plan entstand dadurch, daß ein Geistlicher Namens Karl Kreyer den Beamten des Arsenals einen Deutschen als den Importeur Krupp'schcr Geschütze vorsteüte. ES wurden acht Kanonen ver- schitvr.'.cn Kalibers bestellt, und seither hat Herr Kreyer auch einen zweiten Deut- chen vorgestellt, welcher für den Unterricht in der deutschen Sprache und in der Bedienung der Geschütze angeworben wurde. Das Resultat wird eigenthümlicher Art sein, denn die Chinesen haben jetzt in unmittelbarer Nähe von Schanghai drei verschiedene Abtheilungen eingeborener Truppen, von denen die eine auf Englisch, die zweite auf Französisch und die dritte auf Deutsch einexercirt wird, wahrend wahrscheinlich noch viele Truppen nach dem alten chinesischen Zopf auS- gebildei werden. Sollten diese Truppen einmal in den Krieg ziehen müssen, dann wäre mehr als ein Moltke nöthig, um dieses militärische Babel zu regieren. Am wahrscheinlichsten In einem solchen Falle wäre cs, daß die abendländische Tünche abßele und daß man der alten chinesischen Taktik folgte. 23. November. Das Reichskanzleramt hat dem Reichstage Probeexemplare der neu.n Reichs- postmarken eingefender, welche mit dem 1. Januar nächsten Jahres in W rksamkeit treten sollen. Bei diesen neuen Postwerthzeichen ist die bisherige Farbe beibehalten vorden, so daß die Bierpfennigmarken grün, die Groschenmarken roth, die Zwei- groschenmarken blau sind u. s. w. Die Druckfarbe ist im Grunde hell, von einem dunkleren Rande umgeben. In der Mitte tritt medaillonarlig, mittels eines TrockenstempelS hergestellt, in weißer Farbe der Reichsadler hervor, der von Schraf- firungen und punktirten Linien umgeben ist. Unter dem Adler findet sich in gerader Schrift in dunkler Farbe der Werth der Marke angegeben, z. D. „Ein Groschen" ic lieber dem Trockenstempel in bogenartiger Form finden sich gleichfalls in dunkler Karbe gedruckt die Worte: „Deutsche Reichspost." -j- In dem vierten Derzeichntffe der beim Reichstag eingegangenen Petitionen begegnet man zunächst einer Reihe von Gesuchen aus allen Gauen Deutschlands um Aushebung des Jesuitenordens, und einer nicht minder langen Reihe von Litten um weitere Bewilligungen zur Unterstützung der Reservisten und Landwehr- lkute, zu welchem Zwecke in einer Petition 40 Millionen Thaler gefordert werden. Auch mehrere Gesuche um Erstattung anderweiter Kriegsschäden sind eingelaufen. Die Berliner Studenten petitioniren um Aufhebung der akademischen Gerichtsbarkeit und Sicherstellung des Vereinigungsrechts der Studirenden gegen die Heber- ' griffe der akademischen Behörden; einige Pastoren um vollen Sonntagsschutz für tie arbeitenden Klassen; verschiedene Handwerker um anderweite gesetzliche Regelung der gewerblichen Verhältnisse des Hilfspersonals der Gewerbtreibenden, Wieder- tinführung der Arbeitsbücher und strenge Aufrechterhaltung de- §. HO der Ge- irerbeordnung. Director Becker der schwedisch-gymnastischen Heilanstalt in Berlin beansprucht die gesetzliche Aufhebung des Impfzwangs und die Bewilligung einer Nationalbelohnung für die Aufstellung eines untrüglichen Heilverfahrens für die Behandlung der Menschenblattern und Verhütung der Pockennarben; Bewohner der Insel Zingst die schleunige Befestigung des Strandes zum Schutze gegen die Sturwfluthen; ein Verlagsbuchhändler den Erlaß eines Reichsgesctzes über das Kalenderwesen. Ein Hamburger Bürger macht Vorschläge zur Abhilfe der Woh- MngSnoth in den Großstädten, und der Obermeister der Dresdener Schusterinnung bittet, künftig die Bestellungen von Fußbekleidungen für die Truppen direct an Fachmänner oder wenigstens an die JnnungSvorstände zu übertragen. Endlich irfucht eine Dame aus Eisleben den Reichstag um Beistand in ihrer Prozeßsache wider ihren Ehemann, und ein ehemaliger Postexpeditionsgehilse um Nachweis einer dauernden Beschäftigung. — WaS der Reichstag alles soll! Das „Journal des DebatS" berichtet, daß sich Thiers neulich bezüglich des Falles, daß der Papst ein Asyl in Frankreich verlangen sollte, gesprächsweise folgendermaßen ausgelassen habe: Suchen wir, sagte ThierS, die Entschließung des Papstes in keiner Weise zu beeinflussen, rathen wir ihm weder zu noch ab, herzu- kommen; aber wenn er ein Asyl verlangt, wird er mit tiefer Achtung empfangen werden. Er wird Sicherheit und Ergebenheit finden und vollständig frei sein. ■ Zch wollte ihm Anfangs Avignon anbieten, aber wegen der Abneigung der Ein- wohner dieser Stadt gegen das Projekt zog ich es vor, ihm das Schloß von Pau zur Verfügung zu stellen. Uebrtgens glaubt ThierS nicht, daß der Papst ernstlich 1- Berlin, 20. November. Die städtischen Behörden von Berlin beabsichtigen, dem Bildner des Schillerdenkmals, Professor Reinhold Begas, außer dem contlactlich siipulirtin Honorar von 33,000 Thlr. noch einen Ehrenpreis von 5000 Thlr. zu zahlen, da das Denkmal selbst die allgemeinste Anerkennung gesunden und es anderseits zweifelhaft ist, ob der kontraktlich bedungene Preis ein genügendes Aequivalent für die Gediegenheit des Materials und die Schwierigkeit der Bearbeitung bietet. Das hiesige Stadtgericht macht bekannt, daß die neue Aktiengesellschaft der Rumänischen Eisenbahn bereits heute in das Handelsregister eingetragen wor» den ist. v , t Berlin, 20. November. Eine Allerhöchste Cabinetsordre vom 18. d. bestimmt , daß sich die Armee an der am 26. November stattfindenden kirchlichen Feier zum Gedächtniß der Gestorbenen in allen Garnisonen in möglichster Ausdehnung zu betheiligen hat. Sämmtliche Osfiziere legen an diesem Tage am linken Oberaim einen Trauerflor an. Alle Fahnen und Standarten der Linie und der Landwehr — mit einem Trauerflor behängt — werden von den Truppen überall mit in die Kirche gebracht und während des Gottesdienstes am Altar oder vor der Kanzel ausgestellt. In denjenigen Garnisonsorten, in welchen eine kirchliche Gedächtnißfeier für die Verstorbenen am 26. d. M. nichi begangen wird, soll ein entsprechender militärischer Gottesdienst für die Garnison abgehalten werden. t Berlin, 21. November. Deutscher Reichstag. 26. Sitzung. Präsident Dr. Simson eröffnet die Sitzung um 11 Vt ^r. Am Tische des Bundesrat Hs: Minister v. Roon, Delbrück, v. Prctzschner, v. Lutz, Viceadmiral Jachmann, Capitan« lieutenant Hensel, Geh. Admiralitätsrath Jacobs u. A. Das Haus tritt sofort in die Tagesordnung ein. 1) Fortsetzung der zweiten Lesung des ReichghauShaltSetat pro 1872. Gruppe IV. Marineetat. Bei der Generaldiscussion über den Antrag Wehrenpsennig betheiligen sich die Abg. Schmidt, v. Behr, v. Forckenbeck, v. Kufferow, der Marine-Ministcr v. Roon. Bei der Specialdebatte werden die Tii. 1—7 der Ausgaben ohne Diskussion genehmigt. Zu Tit. 8 (Militärpersonal) beantragt Schmidt (Stettin), die 7000 Thlr. Gehalt für den General-Jnspecicur der Marine (Prinz Adalbert) als künftig „Wegfällen^ zu bezeichnen; van Freeden: den Reichskanzler aufzufordern, zu twM Karlsruhe, 22. November. Der Großherzog ertheilte heute den von ihren anlassen, daß auch den eigentlichen Marinetruppen sogenannte RetabltffementSgelder^ Posten abberufenen Vertretern Bayerns (Hr. v. Niederer), Großherzogthums Hessen tf (Hr. v. Breitenbach), Württembergs (Hr. v. Baur-Breitenfeld) und Italiens (Tugini) Wenn vie Nothwendigkeit der Untersuchung die Verhaftung eines der Newhork, 21. Nov. (Kabeltelegramm.) Dem Großfürsten Alexis wurdet getrennten (Surfen durchmachen über die Erfüllung Der Be- der gesetzlichen Grenzen aus- ves Etats genehmigt und bei Bewohner zur Folge haben würde, so muß derselbe jeden Versuch zum Widerstand oder zur Flucht vermeiden, da die deutschen Anordnungen in diesen Fällen den durch nichts ge- des Präsidenten und uns für vor den Der und stört nach ernstliche Diver- erwartet daher den Vereinigten Staaten feien so fest und dauerhaft, daß sie werden können. Der Großfürst wird morgen zum Besuche Washington reifen. tokollsührer. Von Seiten der französischen Republik sind die Herren ve Clercq Klugheit, und de Goulard als bevollmächtigte Minister zur Stimmführung bevollmächtigt;! Maßregeln zu ergreifen, die, wie wir hoffen, nur provisorisch sein werden. Der i Maire von Epernay empfiehlt den Bewohnern die größte Ruhe und die größte sich die Betriebe voll schlagender Wetter stellen. Heute hat unsere Direktion gar nicht anfahren lassen. Wir verdienen also nichts, und das ist sehr hart den Arbeiter in dieser theuren Zeit. Lieber Fürst Bismarck! Wir haben Ihnen einem Jihre geholf n, und nun helfen Sie auch einmal, daß wir wieder an Verdienst kommen. Für die wegen Wagenmangel feiernden 714 Bergleute Zeche „Vereinigte Germania" Fritz Sonntag." Leipzig, 18. November. Ein am hiesigen Bezirksgerichte angestellter Referendar jüdischer Consession hatte gegen die hier zu Lande noch bestehende Beschränkung, daß jüdische Richter den Bekennern des christlichen Glaubens Den Eid nicht abnehmen dürfen, beim f. sächsischen Justizministerium Verwahrung eingelegt, unter Berufung auf das Reichsgcfetz vom 3. Juli 1869 , welches alle noch bestehenden, aus der Verschiedenheit des religiösen Bekenntnisses hergeleiteten Beschränkungen aufbebt. Diese Beschränkung ist um so drückender, als es Richtern christlicher Consession nicht verwehrt ist, jüdische Parteien zu vereiden. Trotzdem hat das Justizministerium dahin enischieden, daß es bei dieser Beschränkung auch fernerhin zu verbleiben habe. (D. A. Z.) Brüssel, 22. Nov. Man schreibt Der „Jndependance" aus Versailles, daß Thiers ernstlich daran denke, eine Reihe Maßregeln zur Befestigung der Republik zu ergreifen und einem Volksplebiscit zu unterwerfen. Wien, 22. Nov. In Betreff der gestern stattgehabten Besprechung einer Anzahl hervorragender Mitglieder Der Derfaffungspartei mit Dem Fürsten Adolph Auersperg melden die Morgenblätter übereinstimmend, daß das Programm des Letzteren die Zusage der Unterstützung Der Partei gefunDen habe. Als eventuelle CabinetSmitglieder werden Lasser, Stremayr, Glaser, Unger, Chlumetzky, BanhanS und Brest! genannt. Paris, 18. November. Die preußische Commandantur in Epernay hat dort folgende KunDmachung anschlagen lassen: Nachdem gestern Abend ein Soldat der Garnison in der Straße erdolcht worden, ohne daß es bisher möglich gewesen wäre, den Thäter zu entdecken, werden auf Befehl Sr. Excellenz Des commandirenden Generals Der Division, folgende Maßregeln getroffen: 1) Die Einwohner haben bis Donnerstag Den 16., Mittags 12 Uhr, alle ihre Waffen, fei es Schuß- oder Stichwaffen, abzuliefern. Sobald diese Frist verstrichen, werden Haussuchungen abgehalten und wird ein Jeder, bei Dem man Waffen findet, vor ein Kriegsgericht gestellt werden. 2) Um 8 Uhr Abends werden alle Casös und Restaurants geschloffen, mit Ausnahme des Saales im 1. Stock des Caf6 Sparnacien und der Baracken am Boulevard de la Motte, in welchem sich die deutsche Cantine befindet. 3) Es ist den Einwohnern verboten, nach 8 Uhr Abends auszugehen. Die Wachen und Patrouillen haben Be» fehl, jedes Individuum, welches dann ohne Erlaubniß Der Commandantur in Den Straßen circulirt, zu verhaften. Paris, 19. Nov. Der deutsche Soldat, welcher in Epernay ermordet wurde, ist am letzten Freitag mit allen militärischen Ehren begraben worden. Die Stimmung unter den deutschen Soldaten ist keine sehr gute, und da man Dort seit gestern weiß, daß der Gärtner, welcher Den Unteroffizier Kraft ermordete, von dem Asstsenhose von Meulan freigesprochen worden ist, so befürchtet man, daß es leicht zu Excesscn kommen könnte. Die Entwaffnung von Epernay ist jetzt auf das ganze Departement ausgedehnt worden. Die Waffen müssen bis zum 22. d. abgeliefert fein. Der Maire hat folgende Proclamation erlassen: BedauernSwerthe Ereignisse haben die deutschen Behörden bestimmt, strenge nicht die Marineschule in Kiel so umzugestalten sei, cursuS in zwei durch mehre Fahrt- resp. Dienstjahre und tn zwei Aufnahme- resp. Schlußprüfungen sich Dingungen der Aufnahme und Entlassung innerhalb Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln Mindener und Overhessische Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. gelehnt, womit auch der Antrag v. Kusserow erledigt ist. Die beantragten Gehaltsverbesserungen für die Beamten des Reiches werden ebenfalls genehmigt. 2) Dritte Lesung des Gesetzes über die Ausprägung von RcichSgoldmünzen. Dieselbe wird jedoch gleich nach Eröffnung wieder vertagt. Schluß 4% Uhr. Nächste Sitzung morgen 11 Uhr. t Berlin, 21. November. In nächster Zeit wird voraussichtlich endlich Die wichtige Frage zur Entscheidung gelangen, ob mit dem Austritt aus Der Kirche oder mit Dem Uebergang zu einer anderen Religionspartei auch Die Pflichten gegen die Parochie wegfallen. Wie gemeldet wird, beabsichtigen die Altkaiholiken beim Landtage wegen Heranziehung zu Den Kirchensteuern neukatholischer Gemeinden Beschwerde zu führen. Die Circulardepesche des Grasen Andraffy, welche bereits hier übergeben worden und die Versicherung enthält, daß an der bisherigen Friedenspolitik der österreichisch-ungarischen Monarchie nichts geändert werden soll, betont das gemeinschaftliche Interesse, das Deutschland und Oesterreich an der Aufrechterhaltung Der guten Beziehungen sowohl unter einander als mit Den übrigen europäischen Mächten haben. Die Depesche, welche nicht entfernt irgend« eine Andeutung über eine beabsichtigte Einwirkung auf die polnische oder orientalische Frage flieht, spricht Die feste Zuversicht aus, daß es Oesterreich gelingen werDe, auf Der Grundlage des durch Die December - Verfassung legalisirten Dualismus Die Eintracht Der österreichischen Völker zu befestigen und Den dadurch gehobenen Einfluß der Gesummt- Monarchie für Den Frieden dieses Welttheils in Die Wagschale zu werfen. Die Depesche ist hier mit großer Befriedigung ausgenommen worDen. Berlin, 22. November. Die „Kreuzzeitung" schreibt: Wie verlautet, hat der Cultusminister, Herr v. Mühler, Dem Staatsministerium nunmehr einen alle Theile Des UnterrichtSwesens umfaffenDen Gesetzentwurf vorgelegt. lieber Die Ein- bringung Desselben in den Landtag ist noch fein Beschluß gefaßt worden. — Die Ernennung des General - Lieutenants v. Stosch zum Marineminister scheint Der „Kreuzzeitung" zufolge jetzt beschlossen. Frankfurt, 21. Nov. Das Ende Der hier tagenDen internationalen "Commission naht heran. Die wichtigsten Arbeiten sind bereit- alle Definitiv erledigt, und an Der definitiven Redaktion des internationalen Vertrags und des Schlußprotokolls wird seit längerer Zeit schon mit Eifer gearbeitet. Möglicherweise kann eine Verlängerung Der Sitzungen noch Dadurch eintreten, daß bei Feststellung der definitiven Grenzlinie zwischen Frankreich und Deutschland in einzelnen Gemarkungen und Strichen Modificationen vorgenommen werden. In Diesem Falle müßte denn auch Die internationale Commission wegen Vertheilung etwaigen Staatsguts und des Gemeinde- und Stiftungsvermögens wieder in Thätigkeit treten. Ob dieser Fall eintreten wird oder nicht, ist mit Bestimmtheit nicht vorauszusagen. Gegenwärtig besteht die internationale Commission aus folgenden Mitgliedern: Von Seiten des deutschen Reichs fungiren als Vorsitzender und Bevollmächtigte: Graf v. Uexküll, königl. württembergifcher Geh. Legationsrath; v. Weber, königl. bayerischer Staatsrath; v. Buddenbrock, königl. preußischer Legationsrath, Pro- Constanlinopel, 21. November. Wie verlautet, wären genzen zwischen Den Mitgliedern des CabinetS entstanden. Man eine Ministerkrisis. Soldaten gestatten, Gebrauch von ihren Waffen zu machen. In Versailles hat Der Vorfall von Epernay äußerst unangenehm berührt. Da man befürchtet, Daß er zu neuen Confiicten Anlaß geben wirD. Thiers hat Den BehörDen sofort Befehl gegeben, Den Deutschen Behörden energisch die Hand zu bitten, um Den Mörder ausfindig zu machen. Madrid, 21. November. Die Regierung hat ein Rundschreiben an ihre Vertreter im AuSlande gesandt, worin sie erklärt, Daß Die Steuer auf Die Renten- titel, falls sie durch Die Cortes nicht genehmigt wurde, nicht zur Anwendung kommen solle. heute wegen Der zu seinen Ehren stattgefundenen großen Revue vielfache Ovatione" zu Theil. General Dix hielt eine Ansprache an Den Großfürsten, welcher in seiner Antwort hervorhob, Die freundschaftlichsten Beziehungen zwischen Rußland Abschiedsaudienz. Dortmund, 17. November. Zn den Gruben, welche wegen Wagenmangels die Förderung haben einstellen müssen, gehört u. A. auch Die Zeche „Vereinigte Germania" bei Marten. Die Bergleute der letzteren haben sich deshalb telegraphisch mit Der nachstehenden naiven Bitte an Den Fürsten v. Bismarck gewandt: „An Den Reichskanzler Fürsten Bismarck, Berlin. Seit dem 1. November stockt der Güterverkehr gänzlich. In Folge dessen können wir unsere Kohlen nicht mehr aus Der Grube bekommen, wir verdienen nichts mehr und unser Leben ist gefährdet, Da durch die vielen in der Grube lagernden Kohlen der W'tterzug gehemmt ist weisen. — Darauf werden sämmtliche Positionen der Abstimmung über die beiden Prinzipalanträge der Antrag Wehrenpfennig- Freeden abgelehnt, der Antrag der Commissarien ad a) angenommen, ad b) ab- Herr DutreU, Gesandtschastssecretär, ist mit Der Protokollführung beauftragt. , Herr v. GoularD, per von ThierS zum GesanDten am Hofe Victor Ema.xkel'S . ernannt ist, befindet sich nämlich gegenwärtig noch hier und wird, wenn Der Schluß Der Conferenzen noch zeitig vor Eröffnung Der italienischen Kammern । erfolgt, Den internationalen Vertrag mitunterzeichnen. i Karlsruhe, 21. November. Heute Vormittag 111/2 Uhr wurDe Der badische j Landtag durch Den Großherzog eröffnet. Die Thronrede gedenkt ter großen Ereignisse Des letzten Jahres und fährt Dann fort: „War es mir auch als eine ’ unumgängliche Pflicht erschienen, auf wesentliche Kronrechte zu Gunsten des Vater- 1 Undes zu verzichten und Dadurch für meinen Theil Dazu beizutragen, Daß DeS < deutschen Reiches Ansehen und Kraft gehoben werde, wir selbst aber dabei diejenige Stärkung, welche aus einheitlicher Führung des Heeres und der Politik , erwachsen muß, erhalten, so wird es fortan in erhöhtem Maße mein Bestreben sein, Die . selbststanDige Entwicklung Der geliebten Heimath in ihrem freien und unabhängig j zu erhaltenden Staatsleben mit allen Kräften zu fördern." Die Thronrede kündigt , sodann verschiedene Gesetzesvorlagen an, u. A. über Die Einführung Des deutschen Strafgesetzbuches, Die Ausgleichung Der Kriegslasten UND Schäden unD Die Gehalts- , aufbesserung Der Beamten und Angestellten. Der Staatshaushalt befinde sich trotz einem Kriege ohne Gleichen noch immer in guter Ordnung. Wegen der ver- , zögerten Aufstellung des Reichshaushaltsetats sei ein sicherer Voranschlag der Ein- ( nahmen und Ausgaben im Augenblick noch unthunlich. Die Vorlage Des Budgets von 1872 unD 1873 solle baldmöglichst nachfolgen. Trotz nothwcndig gewordener Erhöhung des Staatsaufwandes seien keine Ansprüche an Die Steuerkraft Des Landes erforderlich. Die Thronrede schließt mit folgenden Worten: „Die politische Einigung Deutschlands hat, tote Die günstige finanzielle ßjge des Landes zeigt, Demselben keine neuen Opfer auferlegt. Vielmehr hoffen wir von Der Kraft des Reiches, welches Den glorreichen Frieden errungen hat und ihn schützen wird, einen neuen Aufschwung alles materiellen und geistigen Lebens, wie in Dem ganzen! weiteren deutschen Vaterland, so in Der theuren badischen Heimath. Das waltet gewährt werden, nachdem das Seebataillon und die Seeartillerie dieselben bereits erhalten haben. Beide Anträge werden indeß nach kurzer Discufsion abgelebt. — Zu Tit. 9 und 10 wird folgender Antrag der Commissarien des Hauses angenommen: Das Marineministerium aufzufordern, mehr als bisher geschehen für Ausnahme entlegener, aber von Deutschen Schiffen stark besuchter Küsten, nament- lich Der Westküste von Centralamerika, durch dahin zu entsendende Schiffe sorgen zu lassen, ohne darüber aber eine sehr nothwenoige Revision Der Straßenkarten aus Dem Auge zu verlieren. — Zu Tit. 15 und 16 wird Der Antrag angenommen: das Marineministerium zu ersuchen, in ernstliche Erwägung zu ziehen, ob Daß Die Zöglinge Den Schul Wechsel Oberhessen 80V8 v> 139 1864r Braunschweiger 19 Stadt Florenz 84 Bßrsennachrlchten. 22. November 1871. Aetien. Frankf. Bank 1381/4 Frankf. Vereins-Kasse 120 Darmst. Bankact. 459 Wien Bankactien 826 Vr Galizien 260% Oest. Creditact. 309% Actlen. 50/0 östr. F. St. E. B. 3963/4 Lombard. Bahn 2023/4 Ludwigsh.-Bexbaoh 194 Maxbahn 142% Bayer. Ostbahn 1453/g Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 1841/4 Geldsorten. 0. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 40—42 Holl.fi. lOSt. 9 53-55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 18%—19% Engi. Sover. 11 47—49 Buss. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 24%—35% „ 40/0 1jährige 95 Würtemb. 4%% Obi. 99% Baden 4%°/o Obi. c. E. L. 99% Oesterr. Silberrente 57% „ Papierrente 49% Amerik. Bonds 1881r 101% , „ 1882r 97% , „ 1885r 973/4 „ „ 1887r 98'/« Spanier, neuest. 3% 32% l)on Frankfurt a. M. bircct mit jeder Post befördere ich, die meiner Annoncen - Expedition zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne Anrechnung von Provision oder Porto, zu den Original - Zeitungspreisen an die, für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten Zeitungen des In - und Auslandes. Meine Provision beziehe ich als officieller Agent von den betreffenden Zeitungen. 16eidol|>li Mosse, Annoncen-Expedition 45 Zeit, Frankfurt a. M. Zeil 45. Berlin, ÄZien, Nürnberg, München, Hamburg. Alleinige Inseraten-Pacht: Fliegende Blätter", „Kladderadatsch", „Figaro." Preuss. 4%0/g Oblig. 100% Frankf. 3%% Obi. 87% Nass. 4% % Obi. 98% Kurhess. 4% „ 92 Gr. Hess. 5% Obi. 103% 4% . 961/4 . .. 31/3% * 92 Bayer. 5% „ 100% * 41/3% Ij&hrige 993/4 Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 58 Vr 3°/0 öst. s. Lombard 79% 30/0 Livomeser 37 50/o Toscaner 56% 5% Elisabcth.-Prior. 82 do. H. Emiss. 79 Vr Anlehenelooee. Kurh. 40 Thlr. Loose 69% Nassau 25 fl. 48 V4 40/0 bayr. Präm.-Anl. 112% Ansbacher 7 fl. 12 40/g badische Loose 111 Badische fl. 35 Loose 70% 30/g Oldenburg, ä 40Thlr. 36% Oestr. fl. 250 v. 1854 77 1858r Prioritatsloose 186 1860r Loose 86 Vr Amsterdam k. 8. 99 Augsburg k. 8. 99% Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 96% Brüssel k. 8. 92% Hamburg k. S. 87% Leipzig k. 8. 105 London k. 3. 118% Lyon k. S. 91% Paris k. 8. 91% Wien k. 8. IOOV4 ditto m. 8. — ditto Disconto 1. 4% 8. — Besondere Bekanntmachung. 5000) Herborn. Der diesjährige Weihnachtsmarkt wird am Freitag den 22. De- cember und der Neujahrsmarkt am Freitag den 29, December l. I. dahier abgehalten. Herborn, den 22 November 1871. Der Bürgermeister: Todt. Versteigerungen. 14988) Freitag den 24. November, 'Nachmittags 2 Uhr, ' werden in den Scheuern des Ehr. Jughard III. am Wallthor dahier 3 Fuder ungedroschene Hafer und Wicken, 1 Fuder 3 Gebund ungedroschenes Waizenstroh, 43 Gebund ungedroschenes Gerstenstroh, 30 Gentner Grummet, sowie eine Partie Dickwurzeln und Weißkraut, öffentlich versteigert. Gießen, den 22. November 1871. M. Pilger. Bekanntmachung. 4957) Die directe Lieferung von Brod und Fourage für die Truppen der Groß- herzoglich Hessischen (25) Division soll für die Garnisonorte: Offenbach, Gießen, Worms, Butzbach, Babenhausen und Friedberg für das Jahr 1872 im Wege des öffentlichen Submissions- und eoent. Licitations-Ver- fahrens verdungen werden. Hu diesem Behufe wird ein Termin auf den 29. November d. I., Vormittags 10 Uhr, auf dem Büreau der unterzeichneten Intendantur in Cassel, Königsstraße 29, festgesetzt. Geeignete Unternehmer, welche sich über Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit auszuweisen vermögen, insbesondere am Lieferungsorte wohnhafte Bäckermeister und Oeconomen, werden aufgefordert, ihre schriftlichen Offerten und zwar für jeden Garnisonort besonders, versiegelt, mit der Aufschrift: Submission auf Brod- und Fourage- Lieferung pro 1872, bis zur Terminsstunde an die unterzeichnete Intendantur einzusen- ben, oder im Falle der persönlichen Anwesenheit vor Eröffnung des Termins zu überreichen Anwesenheit ist wegen des evcnt. eintretenden Licitationsoerfah- rens wünschenswerth. Bei angemessenen Forderungen wird der Zuschlag im Termine ertheilt^ie Offerten sind in Thalern und Silbergroschen auf einen festen Preis für ein Brod von 3 Kilogramm (6 jetzige Zollpfund) und resp. für einen Cmtner Hafer, Heu und Stroh zu richten Nachgebote bleiben unberücksichtigt. Die Lieferungsbedingungen sind in unserem Büreau, bei den Proviant -Aemtern zu Mainz und Darmstadt und ben Bürgermeister - Aemtern der oben bezeichneten Garnisonorte zur Einsicht ausgelegt. Cassel, den 15. November 1871. Königliche Intendantur des 11. Armee-Corps. Keilgebotenes 4774) Buchen- und Kiefern - Brennholz, in Stecken und klcingemacht, empfiehlt S. Katzenstein, Holzhandlung. 3004) Mein Lager selbstge- zogcner reingehaltener Weine aus den Jahren 1868, 1809 und 1870 bringe in empfehlende Erinnerung. Ernst Pitthan. 4*03) Bückinge zum Backen sind angekommen bei I. A. Busch Söhne, i-------------------------—------------ 4974) Trockene Zimmerfpäne sind zu haben bei H- Ruckstuhl, am Wallthor. 5002) Frische Schellfische bei I. A. Busch Sohu e. 5003) Feinste gestoßene und gesiebte Raffinade empfehlen I. A. Busch Söhn e. 4930) Bohnen, Erbsen und Linsen in vorzüglich kvchbarer Waare bei I. M- Schulhof- Milchverkauf. 12341 Im früher Loo S'- schen o fch e n, Lit. D. 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Nr. 8. 4983) Eine Familienwohnung, mit oder ohne Schlosserwerkstätte, ist zu vermiethen bei Carl Lehrmund. 4775) Ein Zimmer mit Bett ist zu vermiethen bei S- Katz en st ein, Holzhandlung. 4935) Mein an der Hardt gelegener Felsenkeller ist anderweit zu vermiethen. L. Busch Wittwe. Vermischte Anzeigen. 4995) Der Eisenstein - Fuhr- lohn von Grube „Eleonore^ nach den Bahnhöfen in Gießen beträgt vom 15. November ab bei neun Fahrten im halben Monat !±i/2 kr., bei weniger als neun Fahrten !k kr. pr. Ctr. Die seither bezahlten Prämien fallen weg. Grube Eleonore, den 15. November 1871. Trapp. ^)ame DOll van Dewall — im neuesten Jahrgang der (Verlag von Eduard Hallberger in Stuttgart) erscheinend — erregt überall das größte Aufsehen In Rußland wurde deßhalb das Journal von der Censurbehörde mit Beschlag belegt. (4998) Danksagung. 5001) Allen Denjenigen, welche meinen verstorbenen Bruder bei seiner langen Krankheit besucht und ihn auch zu seiner letzten Ruhestätte begleitet haben, sage hiermit herzlichsten Dank. F. Stork, Gefangenwärter. 4992) Ein anständiges Mädchen, am liebsten vom Lande, wird auf Weihnachten zu mietben gesucht. Näheres bei der Exped- dieses Blattes. Zur gefälligen Beachtung! £997) Mein ausführlicher Weihnachts- Catalog im Preise ermäßigter Claffiker, Miniatur-Ausgaben, Wörterbücher, Pracht- und Kupferwerke, Jugend- schriften und Bilderbücher in reicher Auswahl, ist soeben erschienen, und steht auf werthes Verlangen franco gratis zu Diensten. Wilhelm Erras, Buchhandlung, Buchgafse 3, tu Frankfurt a. M. Cafe SL e i I». - 4980) Für den Centner Eisenstein von Grube .Elisabeth" bei Fellingshausen nach Bahnhof Gießen zu fahren wird 4*/2 fr- bezahlt. Der Fuhrlohn kann nach jeder Fahrt bei dem Unterzeichne- ten in Empfang genommen werden. Bieber, den 21. Novbr. 1871. Feller, Steiger. 4990) Nr. 88 hat die Stiefel gewonnen. Rühl, Polizeidiener. AuMageukrampf, Verdauungsschwäche rc. re. Leidenden wird das seit beinahe 50 Jahren segensreich wirkende Dr. med. DoeoLs'sche Heilmittel empfohlen. Schrift darüber gratis in der Exped. d. Bl. Das Mittel ist nur direkt zu beziehen durch Apoth. Doccks, Harpstedt bei Bremen (früher Barnstorf). (4225) 4999) Freitag den 24. November: 4. Abonilkmenrs-Concert (ä la Straisss), ausgeführt vom ganzen Musik-Corps des Großh. Hess. II. Znf.-Reg., unter persönlicher Leitung seines Dirigenten, Herrn D. Reifert. Entree für Nicht-Abonnenten 12 kr. Anfang 7 Uhr Abends. Warme Bäder von Euler & Köhler. 4772) Wir bringen hiermit unsere Bäder zur gefälligen Benutzung in Erinnerung mit dem Bemerken, daß sämmtliche Zimmer geheizt sind. Gleichzeitig ersuchen wir unsere geehrten Abonnenten, die noch rückständigen Badekarten gefälligst verbrauchen zu wollen, indem dieselben nur noch für dieses Jahr Gültigkeit haben und vom 1. Januar 1872 an neue Karten ausgegeben werden. Gießen, im November 1871. Alle Brüche heilbar! 18) Bei der Expedition d. Blattes kann jederzeit die Schrift eines berühmten Brucharztes mir Belehrung und vielen hundert Zeugnissen gratis in Empfang genommen werden, welche sichere Anleitung giebt, daß Unterleibsbrüche mit Gewißheit geheilt werden könney. 3001) Für die Vaterländische Feuer - Versicherungs - Artien- Gesetlschast zu Elberfeld ermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr zu billigen und festen Prämien. F. Hofsmann. Firma: Carl Hoffmann. 5006) Ein junges Schwein ist am Wallthor aufgefangen worden. Der Eigenthümer kann dasselbe gegen Erstattung der Inserat- gebühren in Empfang nehmen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts- ß Schutt kann auf meinem Bauplatz am Seltersberg gegen Vergütung abgeladen werden. __________________Julius Hoch. 499Z0 Unterzeichnete empfiehlt fich dem geehrten Publikum bei vorkommen- den Fällen im Kochen. — Durch langjährige Erfahrung ist fie im Stande, allen Anforderungen auf das Beste zu entsprechen. Elise Kann, Näheres bei Frau Ott, Löwengafie Lit. C. Nr. 106. 4903) Diejenigen Inhaber von Actien der jüngeren Kegelbahn-Gesellschaft, welche dieselben noch nicht angemeldet haben, werden ersucht, dies bis ultimo d. Mts. bei Unterzeichnetem zu bewerkstelligen, da die betreffenden Stücke sonst bei der den nächstigen Auslassung unberücksichtigt bleiben. In Auftrag des Vorstandes: Koch, am Nahrungsberg. 4928) Der Unterzeichnete ertheilt wieder Gesang-Unterricht. W. Mangold, Mäusburg B- 49. 4993) Man bittet den H e t n r. Schlapp in Mainzlar in Bezug auf seine Annonce vom 11. November d. I., Nr. 4796, mit der Ueberschrift: „Zur Beachtung" vorerst anzugeben, seit wann er als Rendant ernannt worden ist; denselben werden wir alsdann überall empfehlen. Mainzlar, am 20 November 1871. Der Ortsvorstand. in sämmll. existirende Zeitungen werden zu Original- r . Preisen prompt besorgt. Bei InSClcHC grösseren Aufträgen Rabatt. Annoncen - Bureau von (4956) Eugen Fort in Leipzig. I Stehende Geschästgan?eigen,E die sich den GeschäftSfirmcn aller | Branchen, Patentinhabern, Aerzten, | Lehrern, Agenten, Importeuren rc. 8 als äußerst nützlich, ja unentbehrlich er-1 wiesen haben, in den gelesensten Jour-8 nalen des In- und Auslandes unter den | günstigsten Bedingungen zur Insertion | zu bringen, erbietet sich die mit dem ß I Vertrauen der Geschäftswelt im reichsten | j Maaße beehrte IAniioncen-Expedition von G. L. Daube & (Komp, i in Frankfurt a. M , München, Nürn- | berg, Augsburg, Würzburg, Stult- w gart, Hamburg, Brüssel und Bern. 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