Gießener Anzeiger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen Stt-, I®71. Mittwoch den 24. Mai Nr. 11® hnen, Gießen, am 20. Mai 1871. ie. Mrkeo, r

a koch, sicher, w.e sie s-Ibsi di^me ^ul- nieder Befancenheit, nm nicht zu sagen Unsähigkeil, daß der Wiener Hof, wenn er cm geworfen hat. Für den Zweck, daß die ersten 500 Millionen ume e n.n halben solches Uaternehmm wirklich zulLht, die Dynastie und das Land den grohten Ge- oder auch ganzen Monat früher .» den deutschen ^0 fU-h°n °vcn , werden schien auesitzen laufe. Wurde selbst Graf Hobenwart jeszt noch zuruckireten, so wir gewiß einen tropfen deutschen Blutes v« p' tz n w°llen. Der Enst auch wäre doch immer bei den Deutsch Oesierrcichern ein Mifetrauen erweckt, dos unter nut eine« einzigen unserer tapferer, BaterlandSoerthedige» HI nPüßnie. Preis viiteljLhrig i fL 12 Er. mit Brürgerloh«. Durch die Post sezogm vierteljährig 1 «. 27 fr. f Oesterreich, das seit zwanzig Jahren mehr als ein Dutzend Minister- Wechsel erlebte und sich in allen möglichen politischen Problemen versuchte, scheint aus dem Provisorium nicht herauskomwen zu sollen. Das Reich befindet sich jetzt abermals in einer VerfaffungSkrisis, die es allerdings ebenso wie alle früheren überwinden wird, die aber geeignet ist, dem Glauben an den Zerfall Oesterreichs, der sogar in Oesterreich selber ganz öffentlich discutirt wird, wesentlichen Vorschub zu leisten, denn dasjenige Mittel, welches der gegenwärtige Ministerpräsident Gras Hohenwart gewählt hat, um ein österreichisches Staatsbewußtsein zu erschaffen, ist das denkbar schlechteste, das zu dem gerade entgegengesetzten Ziele sichren muß. Die Verfolgung und Unterdrückung des deutschen Elements in Deutsch-Oesterreich, das beispieleweise in Böhmen dem Fanatismus der Ezechen völlig preiSgcgeben werden soll, muß uaturnothwcndig dazu führen, daß dir Deutsch - Oesterreicher, welche die deutsche Ostmark gegründet und bis auf dm heutigen Tag allen Stürmen zum Trotz erhalten chaben, sich für die Geschicke, ihres Mutterlandes, des großen, frischen und mächtig cmsblichenden deutschen Reiches, mehr intenssircn werden als für die fernere Entwickelung des in sietem Sinken begriffenen morschen, alternden KaiserstaateS. Den gebildetsten, gesittetsten, reichsten, tapfersten und tüchtigsten Voikestamm, der sich die größten Verdienste um das österreichische Herrsche'.Haus iktrq, (Berlin, q. Zürich. TDtann M ^Leitungen finifTnen Fall llgreich erwie- t Miuwnctn igefafjt unb lugrn'M'gen Mia: nitrate nur in den Aei- itionen, ba eilt lfn btfonbeit Tas für solide n 6 )t u so a- & he zu )e» eist uv zu- am ren (er* vii : t# Iber t ' i itkt oh« crdch iom> eskw v Das General-Postamt macht bekannt: „In der Nacht vom 12. zum 13. Mai ist in dem Dienstlocale einer Feldpostanstalt zu St. Denis eine Postladung, bestehend aus mehreren Packeten und Briefsäcken, welche Correlpondcnzen und Geldsendungen von den Postsammelstellen zu Berlin, Kassel, Köln, Frankfurta.M., Erscheint täglich, mtt Dr«. nähme MontagS. Expedition: Canzletbers Lit. B. Nr. 1. Leipzig und Saarbrücken für die in St. Denis und Umgegend cantonnirenden deutschen Truppen, insbesondere für die erste Garde-Jnfanterie-Divtsion, für die achte Jnsanterie-Drvision, für das Gardc-Husaren-Regiment und für die erste Fuß- abtheilung des Garde-Feld-Artillerie-Regiments, enthalten haben, auf bisher nicht ermittelte Weise — wahrscheinlich in Folge von Selbstentzündung — in Brand gerathen. Es ist dabei ein Thcil der Sendungen, so wie der Geldbeträge be- schädigt worden oder verbrannt. Das Publikum wird hiervon mit dem Bemerken in Krnntniß gesetzt, daß die Ober-Pestdirection in Berlin beauftragt worden ist, Reklamationen wegen der beschädigten Sendungen cntgegenzunehmcn und erforder» lichcn Falls für dcn Verlust den gesetzlichen Schadenersatz zu gewähren." v Gon dcn in Dresden befindlich gewesenen Tutkos haben circa 60 vor ihrem Abgänge an die Militärbehörde das charakteristische Gesuch gestellt: — in die königlich sächsische Armee übertreten zu dürfen. Die hartnäckig wiederholten Gerüchte, daß die deutschen Truppen in den nächsten Tagen das Schicksal von Paris mit dem Schwerte entscheiden würden, mußten schon an cer einen Frage zerschellen, welchen entsprechenden Vorthcil Deutsch, land cu- einem solchen kriegerischen Auftreten ziehen könne. Es ist uns doch vernähe gleichgültig, ob die Commuge in dieser oder der nächsten Woche umgkschmtssen ließe sich nicht verantworten. Wir wiffcn aber auch, daß der Kronprinz von Sachsen das Leben seiner Soldaten zu hoch hält, als daß er sie |o einem -Kampfe in den Straßen von Paris Preis gebm möchte. Er hat zwar feit einigen Tagen sein Hauptquartier in größere Nähe von Paris gerückt, nachMargency; doch tcle- grophirt ein Berichterstatter der Daily News, welcher sich jetzt an demselben Orte befindet: .Ich habe aus einer Quelle, die gar nicht anzuzweifeln ist, die Versicherung erhalten „ daß olle die deutschen Truppenbewegungen vor Paris kernen wirklichen ^wcck, höchstens dcn einer Täuschung haben, und daß es die Deutschen nicht im mindesten gelüstet, bcn Versailler Truppen die Arbeit abzunehmen und für sie den Aufstand zu unterdrücken." Die Partei, welche 1793 vollständig nachäffen will, hat also in Paris die Oberhand behalten. Dieselbe votirt zugleich, daß, in Erwägung der gehässigen Handlungen, welche die Versailler bei VanvrcS begangen haben, das Dccrct vom 7. April sofort in Ausführung gebracht werde. Dasselbe bestimmt bekanntlich, daß die Geißeln, die sich in dcn Händen der Commune befinden, alt Repressalien erschossen werden sollen. Ungeachtet dieses Votums glaubt man jedoch, daß cs nicht zu Executioncn kommen, sondern bei den Drohungen bleiben werde. (a. 40 IV.) U5, Hotel ic. uien, pachten mH, besetzen hat n iudjt, eint beliebige [hingen einzu- jl, irenbe sich li-Expedition Wäre oocy immer oer ven cm lun^nMum nmui, *..... ollen Umständen die Deutsch-Oesterreietnr dazu bewegen müßte, wirksame Garantien gegen die Wiederholung solcher Versuche zu erlangen, wodurch der Gegensatz zwischen den einzelnen Nationalitäten nur verschärst werden kann. Bleibt aber Graf Hohenwart im Agrte — und alle Anzeichen sprechen dafür, daß der Kaiser Joseph, dessen Vertrauen der Ministerpräsident im reichlichsten Maße besitzt, das Verlangen des ReichSrathS noch Entlassung des Premiers nicht berücksichtigt — so ist mit Sicherheit daraus zu rechnen, daß die deutsch-nationale Partei in Oesterreich sich nach allen Seiten hin wesentlich verstärken und der Anschluß Deutsch- Oesterreichs an Deutschland in der österreichischen Presse auf die Tagesordnung gefetzt werden wird. Unter allen Umständcn wird Deutschland aus der gegen- ähles ufuß ha' u 1. (&: v< n r>v soir» l leicht dich en f ch N kcMf )i* z »«h n ülji ju jl in 3' V'i AI f I ■ ” 2 ' ” werden noeh sortwähreni) sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als au» BefteÜNKgen auf ven rvteßSUer» bei allen Post-Expeoitionen und de« Land-Postboten entgegen- genommen. Oil Achtet, btt öcrbtn uner- jjcflectanteU/ (bcn, punkt' l.tzberechnung Betreffend: Die Verminderung der Singvögel und die Maßregeln gegen das Wegfangen der Jnsecten vertilgenden Vögel. * ♦ i CV sse. ick er Zkitun- L M. an die Großheyo^tchen ^ürgcrmriflcrettn des Kreises. Es werden zahlreiche Klagen darüber laut, daß die Zahl der Singvögel von Jahr zu Jahr abnimmt. Dio höchste Staatsbehörde hält cs daher für dringend geboten, dem Unwesen des Eiufangens, resp. Zerstörung von junger Brut oder Eiern solcher Bogel und der Jnsecten vertilgenden Bogel nut allem nur möglichen Nachdruck zu steuern und hat uns zu diesem Behufe angewiesen, dre bestehenden Bestimmungen mit S renge handhaben zu lasten. W-ir lassen daher nachstehend die betreffenden Vorschriften, §• 368 pos. 11 des deutschen Strafgesetzbuchs, Art. 2 o und 214 des Poliznstrafgesctzes, k, 2 der Verordnung vom 7. April 1837 abdrucken und beauftragen Sie, dieselben in Ihrer Gemeinde wiederholt bekannt machen zu lasten und d,e Polizcr- diener und Feldschützen zur uuuachsichtlichcn Anzeige etwaiger Coutraveutiouen anzuweisen, auch dieselben darin, daß sic der erthcilten Anweisung mit Eifer und pünktlich nachkommen, gehörig zu überwachen. v. Starck. Deutsches Strafgesetz. S 368. Mit Geldstrafe bis zu zwanzig Thalcrn oder mit Haft bis zu vierzehn Tagen wird bestraft: H) wer unbefugt Eier oder Junge von jagdbarem Federwild oder von Singvögeln ausmmmt. Polizeistrafgesetz. ' Art. 213. Wer Vöael derjenigen Arten, deren Einfangen, Tödten und Verkatif durch Verordnung der Staatsregierung untersagt worden ist, em- fängt, tödtet oder verkauft, ebenso Derjenige, welcher Zicster, Eier oder Nestbrut solcher Vögclarten außerhalb der Hofraithen aushebt eter zerstört, wird nut ^^Ar^ 214. Das unbefugte Fangen und Tödten solcher Vögelarten, welche einen Gegenstand des Jagdrechts ausmachen, sowie auch das Aushcben oder Zerstören von Nestern, Eiern oder Nestbrut derselben, wird nach den dcßfallo bestehenden Vorschriften bestraft. Die bestellende Jagdberechtigung auf einzelne Vögclarten soll durch Artil', 213 nicht beschränkt werden. , , . Art 2 der Verordnung vom 7. April lb37. Es ist ferner verbeten das Emfangcn und Tödten, sowie der Verkauf nachstehender Vogelarten' der Würger- oder Neuntödter-Arten, der Kucknke, Spechte, Spechtmeisen, Wendelhälse, Baumläufer, Wiedehopfe, Nachttgallcn, Grasmücken, ülwgcn- fänger, Bachstelzen, Nothkehlchcn, Rothschwänzchen, sowie überhaupt aller Sänger-, Meisen- und Schwalben-Arten. n von w 6.8"* D> Conferenzen des Fürsten B.'Smarck mit Jules Ln weicher Vie Auswechselung des Friedensvxrtragcs Ä Si'....... • *'s v» tenen W» rin! ®i6«”8 “® Wert'- PoM-Uvi 3#t« l«t til •c» Achilles 3 Sll mit ve« A Wil bti Point vu jou die Thore waren D von den MV + L'echilll daß er um 3’/2 l gerückt tj mit ßü nahmen und tü l von 5Uhr ^aN flagge. Jianwri Nach näheren R Armee des Generc eingttückt flnv. — gekommen flnv, u rouge anzuzeigen fort, zu feuern. - zwei Regimenter Siabuct der Gurt — 3« Pari- (ol andere gibnr ve A 8er[ai8 M Toncorde^Pla ^wnto abgef< -indem. (Wiederholt, rv A Sttfai' Md vom Volte dringen- der Bei tintn sanken den geheimen ®.j Eterstrj 5)|t Bergebilm bei d- Mit Aussc^-st stÄ ■Ä“' Aen, »x yormit ? •« 8 ®«antai ®ie|e„7*i ®«itn ”■ werden! Diesen Vorschlag macht Felix Pyat im Vengeur! In den Pariser Blättern fordert der Pariser Bürger Joseph iur Bilduna eintt Freiw.lligenschaar von 1000 bi» 1200 Mann auf, welche Tprannenmörd» peigen und sich der edeln Aufgabe widmen sollen, „mit allen möglichen Mitteln und gleich viel in welchem Lanke, bis zum letzten Sprößling jene königlichen und kaiserlichen Geschlechter auszurotten, die über Frankreich so viel Unheil gebracht 9on nn'n cr^^r-8" blutdürstig ist ein Pariser Herr, welcher einen Preis von bringOOO 5r' fUt beniemflcn «u^setzt, der Heern Thiers lebendig nach Paris Besondere $ Maul' t Im ivin Wchneten Gerichi^ vollzogen Rübsa W eit 1. ^Nmarcni "bw®6 Meßen, den 22. ^^ßherzoglich Nun die Vendome-Saule gefallen ist, bleibt der Rache des Volkes nur nn* c>nßl’h!h,rtM»M rs eine Aufgabe. Die Asche der großen Mörders Napoleon ist im Jnvaliden-Doml r'aeaen b.Vfr V»^rW,< Fürsten Bismarck den Borwurf beigesetzt. Sie muß heransgenommen und in das Grab Tr upmann's einge^ w ffen S°?7 d!ese Jnstttuttonen ,v-rstchß.. -- —-..... - - Werden Diesen tRnrfAfnn m......- t K «ngqcparn WifjeN, Frankfurt, 22. Mai. Die i>onserenzen des Fürsten Bismarck mit Jules Favre und Pouper-Qnertier waren in den beiden Tagen, da diese Vertreter zweier großer Nationen miteinander verkehrten, sehr haustge und langwährende. Die erste Conferenz (am Samstag), in weicher die Auswechselung des Friedensv-rtraae- erfolgte, dauerte,zwei Stunden, worauf Fürst Bismarck spazieren fuhr, während in Aussen um 6 Uhr tie Palmengärten in Augenschein nahmen. Abends um 10 Uhr fand eine zweite Besprechung der beiden sranzöstschm Diplomaten mit dem Fürsten statt, dte über Mitternacht dauerte. Sonntag Morgen besuchten die Franzosen die Messe in der Licbfrauenkirche. Um 12 Uhr hatte Jules Favre eine Conferenz mit dem Fürsten Bismarck, gegen 3 Uhr kam Pouyer.Qnertier, blieb kurze Zelt im „Hotel Schwan" und fuhr um 4-/, Uhr in Begleitung seines Se. cretars nach Frankreich zurück. Favre blieb hier zurück und fuhr beute Morgen nach etner Zusammen unft mit dem Fürsten, ssie Sonntag Über Mitternacht dauerte, um 7 Uhr nach Versalücs; Fürst Bismarck dagegen um 8 Ubr nach Berlin. Berlm, 20 Mai. Die Kaiserin von Rußland traf heute Avcnd hier ein. »ch ^fllfer “nVtn $r'”icn am Bahnhof- empfangen. Wahrschein- lech reist sie Dienstag nach Ems. < In Ioetot find am 8. Mai zwei Franzosen, der Bäcker Boivin und der Korbmacher Grandin, durch ein Kriegsgericht vvrurtheilt und erschossen worden, weil sie zwei preußische Soldaten überfallen und mit Stockschläzen verwundet hatten. Der Befehlshaber der zweiten Division, Generallieutcnant v PriNelwitz Warnung^ Slättern m Rouen zur öffentlichen Kenntniß, gleichzeitig als . zr ,, . -------' Akmacht, . r _ . iC0iCtUn3 B-llmachten .^^^^^dthorst (Meppen): Di? Vereinigung von Elsaß.Lothringen mit d-m deutschen Reiche ist -ine vollendete Thatsach- und es möchte kaum eine Deba » möglich sein übet §. 1, wenn er nur dies ausspräche, wenn er nicht in Serbin- tung st-he mit ten übrigen Paragraphen. Der Begriff „Reichslaiw" ist in der Commission n'cht hinlänglich definirt worden. Ich fürchte, er gibt auch in 2n sifrun°*’6‘‘Off 8enU? Mißverständnissen. Ich seh- in der^Vorlag^ nur^ie ^. yfne,knc?T' ^s°nderen Staates, allerdings eines Staates, wie wir ihn fi 'h n'*t -^"EN. Di- einzige gesunde Lösung der vorliegenden ^rage finde ich dann, daß man entweder einen wirklichen Staat schafft oder man dre Provinz einem bestehenden Staate einverleibt; die jetzige Lösuna verdunkelt Trr.,?'° 3* ^Ite E3 »brr jet>e D-Scussion'-rhar.n? daß wir in «L --reu. an der Bundesverfassung festhalt-n und keinen Versuch zur Geltendmachuna der partuularistischen Tendenzen gestatten. Daß di- monarchisch- Tenden? de« n-nen ReichzlandeS nicht schärfer h-rvor-ritt in dem Gesetze, liegt nicht an der Commission sondern an der Regierungsvorlage, denn in Fragen von so eminenter E'Utung kann nur durch die feste Anschauung der Regierung etwas Ersprieß. lich-S geschaffen werden. Ich zweifle daran, daß wir schon heute an dem Je-t- punkt zur Ausstellung principieller Grundsätze für die Verwaltung des Elsaß an- gelangt sind und deshalb stimmten meine politischen Freunde und ich für ein Pro. cilortum, das uns Gelegenheit geben soll, einen festen und bestimmten P'an iu formuhrtn. Da die Biwohner von Elsaß-Lothring-n über ibrc LoStrennnng von Frankreich nicht gefragt worden, ist es billig, sie über ihre staatlich- Zukunft iu mC™mri.nner|ltn wiv-rstr-bt -S, über die Zukunft v7n ändert" halb Millionen M-nfchen so ohne Weiteres abzuurtheilen (sehr gut') Redner geht nun sehr ausführlich auf die künftige Geweindeverfassung der neuen P-ov-n, e n, für Die er di- vollste Autonomie in Anspruch nimmt; vor allen Dingen müsse eine C-ntralstelle mit großen Machtbefugnissen in dem R-ichslatid- selbst" installitt w.rden, die das Mitsprechen der Bewohner in ihren eigenen Angelegenheiten sichert denn ohne dieses Erforderniß bleiben alle patrioiischen Nedeusarten eben nur p£CIK4?dmr c$e!tEt tofinf0ß em .it für au,B,17,11,„nliitnif^ro •*** ««6 6,n •» - Das General.Dostamt zeigt an: Verhältnisse machen es nothwendig, Privat- Packereien für die 17. Infanterie. Division für jetzt von der Postbeförderung aus- zuschließen; außerdem muß die Zuführung von Päckereien an das 7. Armeekorps fur'S Rackste ausgeschlossen werden. p t dkrttn, 20. Mai. Deutscher Reichstag. Die heutige 39. Plenarsitzung lunuen um,111/4 Uhr mit kurzen geschäftliche Mitlhej. X 7 ?. f*n6 sch°n lange vor der Sitzung Überfüllt, das Haus. Anfangs sehr spärlich besetzt, füllt sich nach und nach. Aus der Tagesordnung steht die zweite Berathung des Gesetzes über die Bereinigung von Elsaß und Lothringen mit Deutschland. Die Commission zur bemfclb,n "Ursache Aenderungen e/nverlecht, ätt Äh? r1*^' .ba6.fc,c "kutsche Verfassung schon am 1. Januar f873, ört. ^ derselben sofort für die neue Provinz in Kraft tritt und daß über oie aüi/6?id1CW<»hrOilfOnUa"' ei"8efÜ5rhR G-sktze und Anordnungen dem Reichstage aUiahrlich Mittheilung gemacht werden soll. Nachdem Referent Dr. Lame» die Verhandlungen der Cosemtfsion kurz resumirt und Dr. Stephany über mehrere fin? IOnEtI WeI*e durch das vorliegende Gesetz für erledigt zu erachten sind, ergreift das Wort zu §. 1 ter Vorlage. j Treitschke: Die Elsässer sind mit hochtrabenden, pomphaften Phrasen bis ,um Ekel gesättigt, der bescheidene Ton des §. 1, der nichts von unseren glor^ rkichen Stegen faßt, wird auf sie einen sehr wohlthuenden Eindruck machen. 'Vor wen.gen Monaten patte ich noch gewünscht, daß Elsaß-Lothringen direkt in Preußen e.n°erle.b wurde, denn Pr.ußen allein hat das Talent zu ge?manisiren " Ich dar iS binfäfl ° <6en gerade deshalb kann ich mich nicht mit den Absichten des Fü?st"n Bismarck S' eitive,standen erklären, trotzdem ich den leitenden Gedanken dieses großen Staais- und Seel- vertheidigte, als sein Name no/der verhaßt st- m D-utschland war Nun das Elsaß ein Reichsland werden soll, maß das neu Staatswesen aus echt deutschen Grundlagen aufgebaut werden, wozu ich vor allen Dingen die deutsch- Monarchie rechne, die einen wesentlich andern Cparaeter wie die französischen Monarchien hat; ferner rechne ich dazu die allgemeine W hivfl cht anL ° Srf!M ?r K-^°en Schulzwang, die ALbildun? d» Üh-r-n Lehr.' rnL , « ?1? "'5 Selbstverwaltung. Doch versprechen wir von vornherein nicht zu viel, aber hinterher: ein Wort, ein Mann! Zum Schluß erklärt fLi Diktatur " aafC,tiäe'a Is^a^a* B-ifull für die möglichste Abkürzung der m'L 'ÄÄ t L mit Freuden iu Territorium, u«v v^utv ktiuimr iry oem finden muß r em?n kcht deutschen Kern in der neuen Provinr^ Diktatur ausschließen oder auf Z" ^Utfi,er ^«s° regieren, die des Vorredner«, daß die Lande il7°?ck?^"" "-fc"”- Klage ich nicht .heilen; ich erkenne die Vo -a'? m "r Preußen udergegangen, kann solche Verbindung würde di« 8 P^uK°u« g»n und voll an, aber eine das Uebergewich? Pr°uüens in ai be< deutschen Reiches verrücken und Sne W t n - ULT'?' auf.t,nc «-jährliche Höhe schrauben. h ,| w «N'«' für j«1 S" ganrrirrgK' g. irrntt« v°- geben «”6 ?8,J Stbt^f I \8|,r ni*t l «fJ I ’• /f ültbr m ® ? Sltb,«btrt 1 । fca6 ! ' \'W4 t . M Mut tn b-r aötr, : u"5,f5nbtrte n ^3D|na^tn ln3'n mit dem /« Debatte *n Serbin. 1C" ist in der auch in jy, lr^3e nur dir vir wir ihn i; r vorliegenden aft oter daß ttB6 verdunkelt . ®u in aller ic'kendmachuoz Potenz ui D*4t an der 1 so nninenttr väS Efipfirj, ; an dem Zeit. W Elsaß an- »für ein $ro- ölen Plan |8 itrfnngng tca he jufonft ji t ton ankert' i/'j. Kekner tuen Provinz L agen müjt tlbj iniMirt nheüen chm, ;tn eben nui ic evangelisite schneller wird ebräochen ter \t (Gelachter) wri fü/nmern en kie Elsaß- aß-Lat-rcher n nur kann Schluß folgt) n Rumänien, Conserenzen achten dahin I •gürung mit 1 j jg entgegen- I ßen Halt int icitn haben, I Jnrum ver ill.r Energie ion in $u' die Psolie ul')enthMtt ür den Fall eiten, etvteS j soll tarav- oll errungene ottzek wurde Lalken flB/ >3< Heschnsl j(b(r|en^ -M ll?i K u^rMr 1 ke- London, 19. Mai. Der Prinz von Wales hat dem Kaiser Napoleon in Lhiselhurst einen Besuch abgestattet. Telegraphische Depeschen. A Frankfurt a. M., 22. Mai. Wie man UNS mittheilt, hatte Fürst Bismarck gestern eine Depesche aus dem deutschen Hauptquartier erhalten, worin be- richtet wurde, daß das Hotel des amerikanischen Gesandten in Paris, Herrn Washdurne, von den Nationalgarden geplündert worden sei. Der deutsche Reichs- kanrler hat darauf der Commune sofort die Ankündigung zu Theil werden lassen, daß bei einer Wiederholung ähnlicher Fälle das Bombardement deutscherseits beginne^ 22. Mai. Nachdem in der am Samstag stattgefun- denen Sitzung Vie Friedensratisicationen auögetauscht worden waren, sand gestern cinr Sitzung um 1 Uhr und eine am Abend statt, welche bis nach Mitternacht ^^^^Pouyer-Quertter, ver mit dem Fürsten Bismarck finanzielle Angelegenheiten berieth, ist schon gestern um 4 Uhr abgereist. Zwischen Favre und Bismarck kamen Details in Betreff der neuen Grenze und die Bestimmungen über die Cantonnirung der deutschen Truppen in den zu occupirenden Land-Stheilen zur Vcrbanolung. 3 △ CM, 22. Mai. Jules Favre verweilte heute auf seiner Reise nach Versailles 3 Stunden in Coln und besuchte den Dom. Seine Abreise erfolgte mit dem Lütticher Posttrain um 31/2 Uhr. △ Versailles, 21. Mai, Abends. Die Truppen der Negierung sind heute bei Point du jour und bei Montrouge in Paris eingerückt. Die Enceinte und die Thore waren von den Fooerirten> verlassen. — Malakow und PetitvanvreS sind von den Föderieren geräumt. + Versailles, 21. Mai. Eine Depesche des Commandantcn TreveS meldet, daß er um 3V2 Uhr Nachmittags durch die Porte de St. Cloud in Paris ein- gerückt ist mit Füsilieren und Marinesolvaten, welche die Position an dem Thore nahmen und die telegraphischen Verbindungen abschnitten. — Eine andere Depesche von 5 Uhr Nachmittags sagt, auf dem Tho e von Auteuil wehe eine Parlamentär- flagge. Man vermuthe, daß die Insurgenten diese Stellung übergeben wollen. Nach näheren M ttheüungen sind es Truppen vom 37. Linienregiment von der Armee des Generals Vinoy gewesen, welche zuerst durch das Thor von St. Cloud eingerückt sind. — Eine Drpesche des Generals Cissey meldet, daß Parlamentäre gekommen sind, um die Räumung der Position Malakow und des Forts Montrouge anzuzeigen; die Batterien ver Wälle fuhren jedoch am Nachmittage noch fort, zu feuern. — Die letzten Nachrichten von 7 Uhr Abends sagen, daß etwa zwei Regimenter durch das Thor von Auteuil in Paris eingerückt und über den Viaduct der Gürtelbahn vorgeschritten sind. Sie fanden nur geringen Widerstand. — In Paris soll großer Schrecken herrschen, man sagt, daß Pyat, Grouffet und andere Führer verschwunden seien. △ Versailles, 23. Mai. Die Truppen besetzten die Tmlerten, den Vendome- und Concorde-Platz. Der Nordbahnhof ist im Einverstänvniß mit dem deutschen Commanvo abgeschlossen, um die Flucht der Mitglieder der Commune zu verhindern. (Wiederholt, weil nicht in allen Exemplaren des gestrigen Blattes abgedruckt.) A Versailles, 21. Mai. Rochefort wurde heute Nachmittag etngebracht und vom Volte mit dem Rufe: „Tod dem Mörder!" empfangen. Zufolge Vor» dringens der Versailler Avantgarde durch das Neuillythor versuchten die Födertr- len einen Flankenangriff. Von Seiten der Versailler sind Vorbereitungen getroffen, den geheimen Gang zwischen Montrouge und dem Vaurigardtbor zu zerstören. A London, 20. Mai. Dem „Daily Telegraph" wird aus Versailles gemeldet: Es ist ein Parlamentär angekommen. Von Paris wurde ein Ausfall versucht am Boulognerthor und wurde mit bedeutendem Verlust zurückgeschlagen. Der polnische Graf Lamoisly, welcher bezüglich der Pulverexplosion durch die bei ihm gefundenen PKpiere stark compromittirt ist, wurde gefangen genommen. Literarisches. * Die Ferb er'sche Buchhandlung stellte eben einen Kupferstich von Lessing's berühmtem historischem Gemälde: „Huß vor dem Scheiterhaufen am 6. Juli 1415" aus Dieses Gemälde machte bis vor Kurzem auf seiner Rundreise in den größeren Städten, wo es zur Ansicht ausgestellt war, durch seine ausgezeichnete Ausführung ungeheures Aufsehen. Die größten amerikanischen, englischen und deutschen Zeitungen brachten hierüber die ausgezeichnetsten Kritiken und verlohnt es sich gewiß der Mühe, gedachten Kupferstich, der auch ein Meisterwerk der Kunst ist, in Augenschein zu nehmen- * Im Verlage der Depots gemeinnütziger Schriften in Darmstadt erschien soeben eine pikante historische Erzählung aus dem Kriege vom Jahr 1870. Von l)r. Rh einfels. Der talentvolle Verfasser, welcher sich durch viele Schriften und unter anderen auch durch sein Buch die schöne Büßerin einen dankbaren Leserkreis erworben hat, wird uns an der Hand der Geschichte über die Schlachtfelder führen. Die Thaten bei Weißenburg, Wörth, Metz, Sedan, Paris u. f- w. werden wir mit ihm erleben, er rciar uns unsere Brüder, wie sie, grauenhaft verstümmelt, ihre letzten Seufzer nach den Lieben in der Heimath auShauchen, wie ihre letzten Blutstropfen von dem durstigen Boden Frankreichs als letztes Opfer für's Vaterland und seine Freiheit aufgesogen werden. ' r zeigt uns aber auch, wie deutsche Männer kämpfen wie deutsche Hiebe sitzen. Und wiederum heraus aus dem betäubenden Kanonendonner,-dem athemraubendcn Pulverdampf, dem Geraffel dahinfausender Batterien und dem Gewinsel sterbender Krieger folgen wir ihm in das innerste Kämmerlein von zwei treuen guten Menschcnhcrzcn. Wir werden wieder Mensch, indem wir Menschen sehen, welche sich des höchsten Glückes erfreuen, das uns beschicden, des Glücks der Liebe. . . r, p Der Preis der Lieferung beträgt 3 Sgr. = 12 fr. rhcm. und erscheint mindestens alle 14 Tage eine Lieferung. Außerdem erhält der Abonnent auf Verlangen das Prämienblatt: Errettung der Husarenbraut von den Frauctireurs gegen Nachzahlung von 27 fr. Borsennachrichteu- 22. Mai 1871. Prexiss 4l/2°,9 Oblig. 943/4 Frankf. 3‘/2°/o Obi. 82!/» Nasa. 41/2° o Obi. 94’/4 Kurheas. 4°/0 „ 65 V2 Gr. Hess. 5% Obi. 1017/8 „ . 4°/g n 9ii/2 » n 3V2% n - Bayer. 5° 0 - 1007/g w 41/2 ö/o Ijahrige 97 „ 40/0 1 jährige 90 Würtemb. 4*/2 % Obi. 043/4 Raden 4'/3o/o Obi. g. E. L. 943/8 Oesterr. Silberrente 56i/z n Papierrente 48 „ 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881r 995/e w n 1882r 965/h , 1885r 963/g „ n 1887r 965/s Spanier, neuest. 3% 821/4 Actieii. Oest. Creditact. 265V1 5% östr. F. St. E. B. 400 Loixbard. Bahn 163 Ludwigsh.-Bexbach 170 Maxbahn 1163/4 Bayer. Ostbahn 1293/4 Hess. Ludwigsb.-Act. 1473/4 Rhein-Nahebahn-Act. 32!/s Oberhessen T 72~’/8 Prioritäten« 3°/0 oster. Stsb.-Prior. 567/a 3% öst. e. Lombard-721/2 3°/0 Livorneser 325/g 5O/o Toscaner 51 5% Elisabeth.-Prior. 77!/2 do. II Emiss. 83___________ ~ AnfeSteiislooae. Kurh. 40 Thlr. Loose 65 /; Nassau 25 fl. 39 V« 4% bayr. Präm.-Anl. 107 I z2 Ansbacher 7 fl. 12 40/0 badische Loose 1071/2 Badische fl. 35 Loose 62 Oestr. fl. 250 v. 1854 72’/8 1858r PrioritätslooRe 159>/2 1860r Loose 795/a 1864r „ 120 Braunschweiger 173/4 Stadt Florenz 83Vz WecStseL Amsterdam k. S. 100 Augsburg k. 8. 997/ß Berlin k. 8. 105 Bremen k. S. 967/g Brüssel k. 8. 94 Hamburg L 8. 877/g Leipzig k. 8. 104’/2 London k. 8. 119s/g Lyon k. 8. — Paris k. S. 95i/8 Wien k. 8. 95Vs ditto m. 8. — ditto 1. 8. — Discento 31 2% 61. Geldsortem. Pr. Cassen-Scb. 1 448 Sachs. n — Div. Gassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 8 Pistolen . . 9 43—46 tr doppelte 9 48—50 Holl. fl. 108t. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—37 20 Frankenst. 9 251/2—26 V2 Engi. Sover. 11 54—58 Kuss. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28 Actieii. Frankf. Bank 135 Frankf. Vereins-Kasse 111 Darmst. Bankact. 346 Wien Barkactien 748 Galizien 244'/z LIHMM IM iIJJRJI H W Allgemeiner Anzeiger. 2161) In meinem neuerbauten Hause ist der zweite Stock nebst Zubehör 311 ver- miethen und den 1. August zu beziehen. Bierbrauer Weller, Wolkengasse. Besondere Bekanntmachung. Bekanntmachung. 2153) Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts ist heute folgender Eintrag vollzogen worden. Heinrich Rübsameu zu Gießen betreibt daselbst seit 1. Januar 1868 eine Handlung mit Kurzwaaren. sowie mit fertigen Leinen- und Wollen - Waaren, unter der Firma: .Heinrich Rübsamen." j Gießen, den 22. Mai 1871. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl. Die Vergebung von Weißbinder- arbeit bei der Stadt Gießen. 2154) Die sämmtlichen Straßen sollen mit Aufschriften ihrer betreffenden Namen versehen werden und soll die hierzu erforderliche Weißbinderarbcit, veranschlagt zu 121 fl. 35 fr., auf dem Summissionswege vergeben werden. Die Offerteneröffnung, der die Sumrmt- tenten beiwohnen fönnen, wird am 27. Mai d. I., Vormittags 9 Uhr, vorgenommen, und müssen bis zu dieser Stunde Uebernahmslustige ihre Angebote verschlossen und mit der Aufschrift: „Bezeichnung der Straßen" versehen, bei uns eingereicht haben. Voranschlag und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Gießen, den 13. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Holzversteigenmq. 2152) Dienstag den 30. d. Mts., von Morgens 8 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeindewalde versteigert werden I. im District Wehrholz, 17 Stecken Nadel-Scheidbolz, 40 „ „ Prügelholz, 23 „ „ Stockholz, 2150 Wellen „ Reisholz, 48 Stück Nadel-Bauholz-Stämme von 505 Cubiffuß, 71 Stück Nadel-Stangen; II. im District Mausberg: 4 Stecken Eichen-Scheidholz (Küferholz), 3 Stück Eichen-Bauholz-Stämme von! 668 Cubikfuß (auch zu Glaser- unb; Schreincrholz geeignet.) Letzteres Holz kommt gegen Mittag zur Versteigerung. ,ri Die Zusammenkunft und der Anfang ist am Steinbusch, am Wege nach Crumbach. Ruttershausen, den 22. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterel Ruttershausen. Klinfel. 2155) Donnerstag den 25. Mai, Nachmittags 1 Uhr, . wird an der Peppler'schen Mühle bei Gießen eine große Parthie Eichen-Klötze in Abschnitten, welche sich für alle Holzgeschäfte eignen, öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert. Das Holz ist meistens Prima-Qualität. FeilgevoteneS. 2159) Eine Zimmer - Donckc ist billig zu verkaufen. Bei wem ? sagt die Exped. dieses Blattes. Bierbrauer Weller, Wolkenaasse. 1802) In meinem Ncbenhausc ist der untere Stock, von Hrn. Windecker bewohnt, CO co 01 bei B ernnrethu«geK. 2158) Ein freundliches Logis mit Zubehör im 3. Stock, zu permictben und den 15. August beziehbar. L- Kämmerer. 2162) Feinsten saftigen Schweizer-Käse empfiehlt Carl Lorrtt. 2119) Steinkohlen in ganzen, getheilten Ladungen und im Einzelnen, Ziegelkohlcn in ganzen Ladungen empfiehlt I- G> D. Bapst. Für Unterleibslnuch- Müende. 2174) Die Bruchsalbe von G. Sturzenegger in HeriSau, Schweiz, hat in Folge ihrer vorzüglichen Wirksamfeit bei UnterleibSbrüchcn, Muttervorfällen und Hämorrhoiden vielseitigsten Dank geerntet. .Zahlreiche Atteste bestätigen eine vollständige Heilung selbst bei veralteten Fällen- Auf fran- firte Anfrage wird Gebrauchsanweisung gratis versandt. — Zu beziehen in Töpfen zu Rthlr- 1 20 Sgr. fl. 3. — sowohl durch den Erfinder selbst als durch 3. V. Lindt, Nachfolger, Apotheker, Lchnurgasse 58 in Frankfurt a. M. 2161) Feinstes Blüthen- nrehl empfiehlt ________gort L0un. Gemüse-Pflanze», schön und stark, im Freien gewachsen, als: Blumenkohl-, Erfurter Weiß- und blut- rothe Rothkraut-, Rosenkohl-, Wirsing-,! beste Sorte Qber-Glaskohlraben-, grüne! und niedrige Winterkohl-, blutrolhe Rothe- rüben-, 9iömischkohl-, Kopfsalat-, Fleischzwiebel-, Sellery-, ungefähr 20,000 gelbe, und weiße einwurzelige Unterkohlraben- und! 60 bis 70,000 Oberndorfer Dickwurzel- > Pflanzen verkauft E- Pipp. (21 i6) 1990) Stückstccken empfiehlt ________S- Katzenstei n (Holzbandlnng.) s Bunmwnehs, kaltflüssig, sowie in Stangen, ist wieder vorräthig bei Ernst Hermes, Materialist. vollftätt- bestehend aus 5 Zimmern, Küche und allen £ tnißj I Bequemlichkeiten, zu vermiethcn und im difte Besten sino wegen August beziehbar. schneller 2lbreise sel,r biiltfl *>■ B-ck-r, 9foic 9tnianc. zn verkunfeu. Das Näficre Nenenweft Lit. B. Nr. 187, Parterre. n 8 lo1 n- Y rtd he zu )eu erst cet- zu« am (er- DÜ : Ü Iber :t lt i\ oh» adel lom e|tj ■7 lNgd ufuN ha u l E n en i’ ch tt z ne n o zu Huh in : r b j m. 12< August Schlessing er flaa _CiesBen_anko>umeiMle MZM alpgelieBuIe Elsenlmhiizü^-f» Von Cassel ankommend: ' ""' ' Nach Cassel abgehend : Main - Weser - Eisenbahn. mit Pers.-Bef. I. II. CI. Von Deutz (Köln) ankommend : Köln - Giessener Eisenbahn. Oberhessisehe Eisenbahnen. SRebactton, Druck und Verlag der BrüHI'fchen Unio.-Truckerei Wr. Cbr. Pietsch) In Gießen. Vorm. 833 Vorm. 825 Nachm. 410 Personenzug I. II. III. CI. Nachm. 430 Personenzug I. II. III. CI. Vorm. < 743 Schnellzug I. II. III. CI. Abda. Vorm. 7 II. III. CI. Nachm. 1214 Mitt. 12 . Vorm. 825 Courierzug I. II. CI. Vorm. 817 mit Pers.-Bef. I. II. III. CI. Vorm. 515 Personenzug I. II. III. CI. Nachm. 659 mit Pers.-Bef. II. III. CI. Vorm. 532 Güterzug mit Pers.-Bef. I. II. III. CI. Nachm. 345 mit Pers.-Bef. I. II. III. CI. Abds. 830 I. II. III. CI. wVorm. 52i Güterzug mit Pers.-Bef. II. III. CL Nachm. 17 Güterzug mit Pers.-Bef. II. III. CI. Vorm. . 620 Gemischter Zug mit Pers.-Bef. I. II. III. CI. Abds. 1113 1332) Junge Leute von 14 bis 18 JaH- ren finden Arbeit in der Lampensabrik^von M ü l l e r K K a p ff in a n n. I. II. III. CI. Vorm. 1121 Bernhard Bchfuß in Gießen, tenrl Gaul« in Darmstadt. Personenzug I. II. III. CI. Nachm. 426 Personenzug I. II. III. CI. Nachm. 445 Güterzag Personenzug mit Pers.-Bef. North British and Mercantile Versichkrungg-Grsellschast in Edinburg u. London (gegründet 18 09) mit Doinicil Darmstadt. Nur von Wetzlar kommend: Personenzug I. II. III. IV. CI. Vorm. 750 a s163) M"" Comptoir, in den «blichen Geschäfts stunden geöffnet, befindet sich von heute an in meiner Damps-Knochen-Siederei in derNähh des Bahnhofs. Personenzug I. II. III. 01. Vorm. 758 Schnellzug I. II. III. CI. Abds. 739 Personenzug I II. III. CI. Nachm. 416 Schnellzug I. II. III. CI. Abds. 723 Schnellzug I. II III. CI. Abds. 743 Personenzug I. II. III. CI. Vorm. 1131 Personenzug I. II. III.IV. CI. Vorm. 1123 Vorm. 114G Gemischter Zug mit Pers.-Bef. I. II. III. ( 1. Abds. 10r’3 Personenzug I II. III. IV. CI. t An w ratiscirt vir 8i -ttlajsrn hatten M. A. hatteo |i tntei, vnö te n tvenigßt/iS tinti zößslhe Regierm siinsjrhnhunvert auSzuzahten. Die von 6 über Gß'Lothr $ltnum (orooll! | mhmn, wndrn Wittlßand wehr fll|o Won in dn mit denjenigen $ |d)loftntn Orgar dtti DiMtlUNN Sännnliiä werden zur Erir Zeit vorgegüngk! den dänischen fir „Aus eroberten W. mit der Kni ihm sei die §Hre ' 1870,1871. Der aus $ N ßoucher, ft Deutschen, d abmarschirt find. w tzianbe in ( । die Versailler fie ^rn Gommuni(ler I die deutschen fri ' aus bestätigt. ! "ühern ßch^ic i ^nter in Lagny ®W Wlltn, i WMalt dick ! Z|I* k-gi Bitlt i ■ *• Du W, w » 3n: ft'* «6fr f, SS N»on b,tß99 für btl] ' °#h r.,,n . Dtt Ma, *t,nt® 6"f mit Pers.-Bef. Courierzug I II. III. CI. I. II. CI N ur bis AV c t z 1 a r gehend : Personenzug I. II. III. IV. CI. Abds. 740 I® Danksagung. 2160) Allen Denen, welche an 1) der Begräbnißfeier unseres geliebten, M unvergeßlichen Sohnes und Bru-M M ders, Mourad Ohr, theilgenommen M Ui ^ben statten wir hiermit unseren S M herzlichsten Dank ab. Ä $7 Die trauernden Hinter- W W bliebencn. W 2168) Zwei Stuben mit Cabinet, Küche, Keller und Holzstall ist an eine stille Familie zu vermicthen und pr. 20. August zu beziehen bei Landgerichtsdiener Fi sch er. j Vermischte Anzeigen. 2178) Auf Johanni wird ein zuverlässiges Mädchen, welches kochen kann und in Hausarbeit erfahren ist, gegen guten Lohn zu miethen gejucht. Daniel Wirth. 662) In meinem Nebenhause ist der Stock, bestehend aus 5 Zimmern, Küche, Magd- und Bodenkammer und allen Bequemlichkeiten, von Herrn Gymnasial- SS’.P’J’ Schmidt bewohnt, nebst einem! Stück Garten zu vermiethen und den 1. Juni zu beziehen. ____________H- Becker, Neue Anlage. . Kn mittleren Stock des Schlatter ichen Nebenhauses am Neuenweg wird em gewandtes Mädchen mit guten Heug- nissen gesucht. u Nur bis Marburg gehend: Güterzug Grund-Kapital __ Reserve-Fond Ende 1868 Vorausbezahlung bedeutender Rabatt — mehrjähriger Versicherung unter ^srunft, fon.ie zur «ertnittelung TO ^05c>) Arbeiterinnen werden gesucht und können Mädchen, welche demnächst die Schule verlassen und alsdann Arbeit suchen, sich schon jetzt melden. Gießen, den 13. Mai 1871. Corsettenfabrik von Koch K» Patz, 2140) Ein Lehrling wird gesucht von Wilb. Hilgardt, Mechaniker, 26 hat das Bügeleisen und der. 1/6 den Zuckerkasten gewonnen. ___Vogel, Polizcidiener. ^"tzrling wird in ein hiesiges Geschäft gesucht. Zu erfrugeu bei der 6-jpeb. d. BlttS. 2166) Frankfurter Lebens - Verstchcriiiigs - Gesellschaft. Grund-Kapital: fl. 3,000,000. — fr Reserven: „ 2,283,067. 29 „ zeichmt'end^rh-bmw-rd'en. ®erMtrien fßr 1870 f6nilm »»« i«St °b bei dem UnJ mit rmk^k^bre^ AusfteueEersü»„„„_^ bllllgfteu Prämien und unter den liberalsten Bedingungen abgeschlossen. CU 3U ^crt 2. G. Appel in Gießen. ) m Trais bei Frau Epstein Wittwe. Personenzug Personenzug I. II. III. IV. CI. 1. II. III. IV. CI. Nachm. Abds. 350 1035 2113) Der zweite