Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kieszen 1871 Samstag den 23. September Nr. 221 r Boten." 5* iffe. >nd: Mdwn um U amtlich r, am Mffi. PretS titcHtmtig 1 ft 12 Ft- mit Driugnloh». Durch dir Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. 1 W LokalLILttv tihon von Bremen. der Gewalt und der Polizeimillkür abgetan und zum Schweigen gebracht werden All s bas ist ja früher nur zu oft versucht worden. Aus allen VerfU- Srjchevtt täglich, mtt Äu8 nähme MontagS. Expedition: Canzleiberg Litt B. Nr. 1. Brodpreife vom 23. bis 29. September 1871, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Pfund gemischtes Brod 21 lr. 2 Pfund gemischtes Brod 10'/, kr. 4 Pfund Roggenbrot 18 kr. 2 Pfund Roggenbrod 9 kr. iichtf? * Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kennlniß, daß Se. Königliche Hoheit der Großherzog am 23. d. Mts. Friedberg verlassen und nach Darmstadt zurückkehren werden; Bittgesuche, Vorstellungen >c. daher von dieser Zeit an nach Darmstadt zu lichten stnd. Gießen, den 21. September 1871. Großherzogliches Kreisamt Gießen. In Verhinderung des Kreisraths: Kekul 6, Kreisassessor. Einladung jnm Abonnement auf den 1 ,, s>7rovev^i Ibäs- 7" Bekanntmachun g. Die für die Dauer der jedesmaligen Badesaison eröffnete Kaiserliche Telegraphen-Stalion in Bad Nauheim wird für das laufende Zahr am 1. October geschloffen weiden. Frankfurt a. M-, den 18. September 1871. Kaiserliche Telegraphen - Direktion. 22. September. |bei dem fünften Foit St. Privat Vie Mauerarbeiten eben erst begonnen hatten. + Die „Proviniialcorrespondenz" saßt die Präfidialtotschat, de« Herrn Es zeigt- sich sofort, daß diese Befestigungen noch nicht entfern, genügten, die Thier- in eminent friedlichem Sinne auf, ca dieselbe offenbar den Thatsachen und Festung namentlich im Norden und Nordosten wider einen gewaltsamen feindlichen Bedürfnissen der Gegenwart entspricht, indem sie überall auf Trümmer und un- Angriff sicher zu stellen, und mußte die Deckung dort durch die beiden großen fertige Zustande hinweist und an die dadurch beding,in Pflichten mahn,. Die Redouken Les Bordes und S,. Elo» bewirk, werden. Ebenso wurde noch der erste Aufgabe Frankreichs, meint da« Blatt, ist die Rettung au« dem Abgrund Eifenbahndamm bei Montignp zu einer formidablen Contreapproche umgestaltet, politischer und wirthschaftlicher Zerrüttung. Die „Provinzialrorrespondenz' rechnet wozu später "°ch eine Rrvoute be. Grange Mercier und die B-festtgung von deshalb Thiers al« Verdienst an, daß er diese Erkenntniß offen «uispricht und Chatillv» und Schloß Gnmont behuf« Herstellung einer gesicherten Verbi.,düng in seiner Kundgebung auf alle Reizmittel verzichtet, welche kriegslustigen Leidem zwischen et. Eloy und Fort St. Zulien hinzu,raten. Alle diese Werke sollen schäften zur Ermuthigung dienen konnten. Ordnung, Freiheit und Wohlergehen, nun, wie verlautet, erhalten bleiben und in permanente Befestigungen umgewandelt eien die Ziele, die er den Bestrebungen de« Lande« vorzeichnet, und man müsse werden. Außerdem werden aber wahrscheinlich zwischen St. Elo» und Piappev.lle hinzusüqen, daß diese Ziele nur auf dem Wege einer aufrichtigen Friedenspolitik und be. Montignp noch je ein Fort au.gesüort werden, so daß Metz in Zukunft, äu erreichen sind ° statt wie bisher durch fünf, durch neun Forts vertheldlgt sein wurde, von denen ch Die „Deutsche ReichSeorrespondenz» bringt über die Verhandlungen in zwei nur noch vollendet zu werden brauchen, vier jedoch völlig neu hrrgestellt Gastein und Salzburg Mittheilungen, welche, offenbar erfunden, tie Combiwitions werden müssen. Die Verleihung deutscher Benennungen für tiefe gart4 un6 SBc- gäbe der gedachten üorrespondenz in eigenthümlicheö Licht stellen. Darnach sollen festigungen kann bereit- al« fest bestimmt angesehen werden, und ist der Srtheflung sich Oesterreich und Deutschland über etwa« verständigt haben, was sich ganz von der kunfngen deutschen Benennungen für d,e schon bestehenden Forts wahrschein- selbst versteht: Die scharfe Ueberwochuna der socialistischen und ultramontanen lich schon demnächst entgegen zu sehen. Agitation! Europa die Staatsmänner Oesterreichs und Deutschland« al« Gens- Die „Allgemeine Zeitung" laßt sich von ihrem Londoner Correfpvndentrn »'armen zu tenunciren, da« ist denn doch in der That zu einfältig. Ob der über die angeblichen Salzburger Verabredungen gegen den „Internationalen Ar- nominelle ^Herausgeber der gedachten Correfpondenz wohl meint, Bismarck habe bei,erbund" schreiben: Karl Marx - und d,e ganze >n,erna„onale Organ, alion die Folgen der Karlsbader Beschlüsse vergessend Oder ob er von der Existenz beruh, aus dieser einen Persönlichkeit — ist nicht der Mann, der auf dem Wege dieser Karlsbader Beschlüsse überhaupt keine Ahnung hat? der Gewalt und der Polizeiwillkür abgetpan und zum schweigen gebracht werden Der „Zeitung für Norddeutschland" schreibt man: Die Festungswerke von kann. All s das ist ja früher nur zu oft versuch« worben. Aus aller, Verssl- Metz dürften deutfcherfeil«, nach den neueren authentischen Nachrichten, zu ihrer gungen und Eommunistenprozessen ging er 9“ deroor, bi« er endlich, wie Vervollständigung noch sehr bedeutende Aufwendungen beanspruchen. Thatsäcklich gewisse Organe ter österreichischen und ter fPrefle behaupten, eine an- waren bei Eintritt in die letzte Belagerung von den fünf jur Deckung des Um erkannte Großmacht geworden, zu deren Bekämpfung sich die mächtigsten Staaiei, kreise« und des befestigten Lagers von Metz b-stimmten Hauptfoits nur drei, und Europa« in feierlicher Alliaiiz vereinigen. Wir glauben nicht« davon. Diese der zwar die Fort« Et Quentin, Plappeville und Duden, wirklich ausgebau, und deurfch-österre-chifchen (von J.aUen, auf dessen Cooperation w.r wenig Gewicht vollendet, während der Haupistutzvunk, dir Ver.heidigung im Osten der Festung, legen, ganz zu g.fchweigen!) Allianz nachgefagte Tac„k wäre zu verfehlt und trüge da« große Fort Et. Julien, kaum in den Gruudzügen fertig gestellt war, und den Stempel der Erfolglostgkiit zu herausfordernd an der Sttrn, al« daß wir sie Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Montags, und beträgt der Abonncmentspreis in der Stadt Gießen vierteljährlich 1 fl. 12 kr. frei in s Haus geliefert. Don seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im IV. Quartal 1871 zuscnden und den Abonnementsbctrag wie früher durch Quittung erheben lassen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 fl. pro Quartal. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnemcntsprcis 1 fl. 27 kr. incl. Postaufschlags. Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostbotcn abonniren. Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger noch abonniren wollen, dies sofort jetzt bei der ihnen runächsi aeleqcnen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern Rcdaction. i,i 4 ii( flr'y 1«, "SÄ greift ‘ * «ft ' ""««meffii tbM9 h., lq »eftenittB, fl.U5®art5 n? wsg n st id: Penonemi । ILHLCL ^orm. 11« Ctiuriemg L IL IIL CL Nicht! 12» gehend: hu: Zug en-Bef. m.a ,bdi _ ___ gebend: Voi» II« Gemiicbt»^ rt# 2* ' 4* beherrschten BundrSraths verhielten. Die Internationalen in Frankreich haben Die Erklärung, welche die deutschen Abgeordneten am 16. September vor grauenhafte Bedeutung, welche ihm der Alarmismus oder die hinterlistige Berechnung zuschreiben. Wenn der Fürst Bismarck sich seine Unterdrückung zur Aufgabe gestellt baden sollte — was wir bezweifeln — so würde er nur dem Herrn Thiers einen Gefallen thun. Frankreich benutzt den Bund als bequemen Prügeljungen, um seine eigene moralische Versunkenheit, seine eigene Fänlniß und Auflösung aus fremde Schultern abzuschütteln. Der internationale Bund war sehr unschuldig an der Gründung der Commune. Allerdings versuchte er, Kapital aus der herrschenden Anarchie zu schlagen. Aber selbst Ajsy wurde in dem Londoner Haupt^ nie die Autorität des Londoner Vororts anerkannt. Warum sollte Fürst Bismarck sich abmühen, um einer leeren Vorspiegelung des Herrn Thiers Inhalt und Leben zu geben? quartier mit Mißtrauen betrachtet und rrat erst spät in den Verein; während sich Pyat und Blanqui geradezu feindlich gegen die Ansprüche des von Marx t Berlin, 20. September. In gewissen hiesigen Kreisen spricht man m.t ziemlicher Bestimmtheit von einem bevorstehenden Wechsel in der Person des Berliner Polizei-Prastdenten und bringt damit sowohl die Anwesenheit des Fürsten Bismarck hiersUbst, wie die Betheiligung des Hrn. v. Wurmb an verschiedenen Äktren-Gesellschaften in Verbindung. Ob das Gerücht irgend welche Begründung Hal, läßt sich zur Zeit noch nicht ermessen. Fürst Bismarck reist Ende dieser Woche auf kurze Zeit nach Lauenburg, wird Anfangs October in Baden-Baden eine Zusammenkunft mit dem Fürsten Gottscha- koff Haven, und alsdann zu bleibendem Aufenthalt nach Berlin zurückkehren. Das schon früher erwähnte Project einer allgemeinen deutschen Ausstellung im Gebiete der Baukunst für das Jahr 1872 hier in Berlin, dürfte jetzt, wo sowohl der Handelsminister, wie der Polizei-Präsident für den Plan gewonnen sind, seiner Verwirklichung sehr nahe stehen. Das GründungScomite, aus höheren Bau- beamten, Industriellen und Flnanzma'nnern bestehend, wird zunächst ein Kapital - - von 1/4 Million Thalcrn aufbringen, wozu die Zeichnungen bereits gesichert sind, rhrem Austritte aus dem böhmischen Landtage abgegeben, wurde von Banhans Berlin, 21. September. Der „Kreuzzeitung" zufolge erfolgt die Einbe- und Schmcykal überreicht. Dieselbe knüpft an das letzte Rescript an, betont die rufung des Reichstages keinenfalls vor dem 15. October, da die Einberufung des siete Opferwilligkeit der Deutschen zum Ausgleiche mit den Gegnern, jedoch dürfe BundesratheS, dem die Vorbereitung der Vorlagcn obliegt, vorangehen muß. der erreichte Friede nur dem Reiche und seinen Theilen gleichmäßig zu Gute kom- Leipzig, 14. September. Von Seiten des gefchästssührenden Ausschusses men. Die Austrittserklärung constatirt ferner, daß das neueste Rescript das Land des d.'utich-lsraelitischen Gemeindetages ist die Gründung eines GemeindebundkBöhmen au« dem Verfassungsrahmen herausstellt, indem die Verfassung nur für in Angriff genommen worden, welcher die Ausgabe haben soll, die Interessen des die übrigen Länder bindend erscheint und damit dem Lande Böhmen die Ver- Judenthums bet den Regierungen und bei den Factoren der Gesetzgebung in den fassungsrechte aberkannt werden. Die Erklärung weist weiterhin auf die Gefahr- deutschen Ländern zu vertreten. düng des ungarischen Ausgleichs durch das Ne cript und lrgt dar, wie jetzt München, 20. September. Abgeordnetenkammer. Dis Mittag waren 89 tagende Landtag jede staatsrechtliche und gesetzliche Basis verlor. Die Brsorgniß Abgeordnete angemeldet. Alterspräsident ist Appellrath Dingter (Fortschrittspartei), fei wohl berechtigt, daß die Regierung die VerfaffungSschranken zu Gunsten einer Morgen wird wahrscheinlich die AuSloosung der EinwetsungScommission erfolgen. Politik durchbrechen werde, deren staatsrechtliche Grundlagen, historisch unbegründet, Wahlprüfungen liegen nur zwei vor, nämlich die Schmidts und Hocheder's. niemals anerkannt werden können und welche die Zusammengehörigkeit der Deut- München, 21. September. Die Commission zur Feststellung des dem Ka- schen Oesterreichs zerreiße. Deshalb können sich die der Verfassung treu gebliebenen tholikencongreffe vorzulegrndcn Programms , das auf kirchliche Reform im alt- Abgeordneten am Landtage nicht bethciligen und sie legen hiermit zugleich Ver- katholischen Geiste hrnzielt, besteht aus den Professoren ReinkenS, Huber und Wahrung ein gegen alle illegalen Beschlüsse desselben. An Deutlichkeit laß» diese Schulte. Erklärung nichts zu wünschen übrig. Nach Verlesung der Erklärung der deutschen München, 21. September. Der Erzbischof hat dem Lehrer Dr. Streber, Abgeordneten erklärte der Statthalter, daß er nicht ermangeln werte, diese Er- welcher vom Magistrat und CultuSministerium seiner Stellung als Religionslehrer klärung zur Kcnntniß der Regierung zu bringen; ohne jedoch den Entschließungen zm WilhemS-Gymnasium wegen der Unfehlbarkeitslehre enthoben wurde, eine Pfarrei derselben vorgreifen zu wollen, verweise er vorläufig auf die Antwort des Statt- verliehen. Halters in der sechsten Sitzung der Session von 1870. (In der damaligen München, 21. September. Der Alterspräsident der Abgeordnetenkammer Sitzung erklärte nämlich der Statthalter Fürst MenSdorff Namens dcr Negierung, hat auf morgen Nachmittag eine geheime Setzung zur Wahl des Präsidium« an- daß die Zweifel über die Legalität des Landtages unberechtigt fiien und daß der- beraumt. Von Seiten der Ultramontanen wird als erster Präsident Frhr. v. Ow, selbe als vollkommen legal zu betrachten sei.) Die Regierungsvorlagen wurden als zweiter Graf Seinsheim, als erster Secretär Jörg vorgeschlagen werden, einer aus 30 Mitgliedern bestehenden Commission übergeben. Auf Wunsch Rieger's Die Liberalen werden sich erst heute Abend einigen. Soeben ist Staatsraths- wurde der Landtag so lange vertagt, bis die Commission ihre Arbeiten beendet sitzung. haben wird. ~ _ Staatsmännern wie dem Fürsten Bismarck und dem Grafen Beust zutrauen dürften, gegenüber bewiesenen Rechtlichkeit aussprechen. Aber, wie er gethan, nicht nur die Macht nur aus der kleinen Bande von Fanatikern, welche von Karl Marx ge- ehrlichen Soldaten der Plünderung und des Diebstahls zeihen und außerdem be- bildet, organisirt und als Vertreter feiner kommunistischen Träume über die gan;e haupten, um die That herabzusetzen, man hätte die gefundenen Werthe überhaupt Welt entsandt worden sind, Märtyrer, und ihr werdet sehen, daß diese Liebknecht, nicht gefunden, sondern mit dem bekannten strategischen Scharfsinn gesucht und Bebel, Eccarius — und wie sie alle heißm mögen — welche an sich höchst uir- wäre überdies nicht im Stande gewesen, die 25,000 Fr., um die es sich handle bedeutend sind, eine Bedeutung erlangen, der gegenüber Ausnahmegesetze, Allianz- anderwut zu verwerthen, da er Vie nöthigen Maßregeln getroffen und die Cassirer Paragraphen und Polizeiverfügungcn zu schwach sind. Nöthigt nur durch gemalt- wachten, so verdient Vies wenigstens eine thatsä'chliche Wiverlegung in vem Theil thä'iige Verfolgung Vie gesummte liberale Meinung Europas, wie cs Vie heilige der Herrn Alloury persönlich betrifft. Er behauptet nämlich, es seien nur 25,000 $r' Allianz früher gcthan, sich auf die Seite der Verfolgten zu stellen, und ihr werdet und zwar lediglich Werthe im Packct vorhanden gewesen, die, auf den^Jnhader erfahren, daß der internationale Arbeiterbund wirklich die Macht erhält, die ihr lautend, sich alsbald unverkäuflich erwiesen haben würden. Nun hat aber Herr ihm jetzt fälschlich beilegt. Verlohnt es sich der Mühe, durch das Verbot von Meuth in Kaiserslautern, ver jetzt sicherlich sein Zeugniß öffentlich ablegen wird einigen Zeitungen, durch die Verhinderung einiger Versammlungen, vurch die Der- die Werthe durchgesehen und eine Summe von über 100,000 gr. Darin, theils in urtheilung einiger Agitatoren die schmutzige Erbschaft der an ihrer eigenen Un- Jnhaberpapreren, theils in Werthen au porteur, theils endlich in Wechseln, con. fahigkeit zu Grunde gegangenen alten bösen Reaction anzutreten? Aas einer statirt. Von diesen Summen bestanden mindestens 30,000 Fr. in österreichischen unterdrückten Zeitung werden zwei neue entstehen. Und wenn die, wie wir an Eisenbahnobligotionen au porteur, die jederzeit und überall verkäuflich waren, und der Hand dcr Erfahrung nicht anders annehmcn können, grundlose Panik zu einer so sind die Versuche, die Ehrent)at der wackeren Bayecn zu verkleinern, durchaus allgemeinen Reaction gegen die Preßfreiheit führen sollte, so erinnern wir nur entkräftet. Weßhalb Herr Alloury nur 25,000 und nicht 100,000 Fr. als sein daran, daß die literarischen Leiter des Arbeiterbundes, Marx und Engels, ihre Vermögen zugestehen will, ist feine Sache, vann aber hätte er mindestens 75 000 Fr. subversivsten Ideen schon unter der Censur gepredigt haben und heute noch Geist als nicht ihm gehörig, den ehrlichen Findern zurückstellen müssen. und Spannkraft genug besitzen, um einer neuen Censur zu spotten. Allerdings müssen unv können die Ideen und Plane des internationalen Arbeiterbundes bekämpft und geläutert werden. Nur ist dies auf dem Wege, den man den Staats- Darmstadt, 21. September. Die Abgeordnetenkammer genehmigte in ihrer männern von Salzburg anräth, unmöglich. Warum tritt Vie besitzende Classe, die heutigen Sitzung mit 22 gegen 17 Stimmen einen Antrag von Wernhcr und eine sehr gute Sache zu vertheivigen hat, nicht mit Kühnheit hervor, anstatt sich Genossen, daß die Regierung ersucht werden möge, noch im Laufe des Jahres hinter Polizei und Soldaten zu verstecken, die sie nur gegen Exceffe, nicht aber 1871 ein neues Wahlgesetz- vorzulegen; ein weiterer Antrag der genannten Ab- gegen Diu feindlichen Grundsätze und Ideen zu schützen vermögen? Freilich mit geordneten, daß die Kammer sich nach dem Geiste der Verfassung für nicht be- solchen stumpfen Wissen, wie sie in Der osficiellen Presse paradirt werden, läßt sich rechtigt erkläre, eia Finanzgesctz pro 1872 bis 1874 zu vereinbaren, wurde mit ein solcher die Grundlagen der Gesellschaft erschütternder Kampf nicht führen. 23 gegen 6 Stimmen angenommen. Die Kammer erklärte sich zugleich bereit Aber „Alarmismus" ist, wie Herr Gladstone sagt, die gefährlichste Krankheit um eine Vereinbarung zu ermöglichen, unter Beobachtung des Art. 10 der Ser- unserer Zeit, denn er macht dumm, und die Leiter des internationalen Bundes fassung ein einjähriges Finanzgefetz zu berathen. Eilf Mitglieder stimmten da- sind eher alles Andere als dumm. Der internationale Arbeiterbund hat nicht die gegen. _. „ Straßburg, 19. September. Vor seiner Abreise hat Graf v. Bismarck« D'k „Liberte" meldet, daß das Begnadigungsgesuch, welches die Veriheidiger Bohlen für nöthig erachtet, der katholischen und protestantischen Geistlichkeit von für Nessel und Ferre eingelegt Huben, zurückgewiesrn worden ist. Die Nachricht Elsaß und Lothringen eine Verwarnung zu ertheilen in Bezug auf deren politische ijt allem Anscheine nach mindestens verfrüht. — Gambetta ist feit einigen Tagen Haltung. Anlaß zu dieser Maßregel gaben einige in Wörth, Weißenburg und durch ein schmerzliches rheumatische« Uebel an das Bett gefesselt. anderswo in den Kirchen oder auf den Friedhöfen gehaltene Reden. Besagte Ver« Die Nummer dcS „Journal des Debats" vom 17. d«. Mts. enthält einen warnung ist den einzelnen Geistlichen durch die betreffenden Behörden beider Kirchen eigenthümlichen Dankartikel des Herrn Alloury, RedacteurS dieses Blattes, an die mitgetheilt worden. Avr-ffc der Meriden Arm-r. Herr Alloury ist Hau«besitzer in Sceaux, unt> ‘ Wien, 20. S-ytewb-r. Die „Wiener Abendpost- demeniiri die hier eit- Solvaien hotten in seiner Behausung eine Summe Werthyoyiere gefun- culirenden Gerüchte über eine Minist,r!rist» und betont neuerdings mit aller Ent- den 6ie st- ihrem Major Cur,ins ausgeltefert, welcher seinerseits nach dem Kriege schi-denhcit, daß das kaiserliche Rescript an den böhmischen Landtag die Berf-ssung dcejelben durch seinen Schwager, den Kaufmann Meuth aus Kaiserslautern, dem vollkommen intact lasse. — Die ,Pnffe" meldet: Kaiser Wilhelm hat dem Grafen B-stg-r w!eoer zustellen lieft. So weit ist Alles gut und in gehöriger Ordnung. Beust dar Band des schwarzen Adlerordens verliehen; General ». Schweinitz hat g ™ ”• August kam Herr Meuth in Pare« an und zwei Tage darauf wird Herrn dem Reichskanzler gestern die Decoralion überreicht. ^»-rischen Legation in Paris fein Werthpacket überg-ben und Paris, 20. September. Der „Agence HaoaS" zusolge hat der österreichischem g,eoi°c°u darüber ausgenommen. Damals versprach der beglückte Fondsbestger Geschäjistiager dem Prüfldentcn der Republik eine Depesche feiner Regierung über- ßutb',"r‘ Clnt anerkennende Erwähnung d-S jedenfalls lobens- geben, welche darlegt, daß in der Annäherung Oesterreichs an Deutschland kein« Muk? t/r ^herrschen Solvaten. Daß Herr Allouiy erst am 17. Sept. Bedrohung Frankreichs oder VeS FricvenS überhaupt liege. Diese Annäherung Aber b.ffJn 2"0ssentiichung gefunden, 'st natürlich seine Sache, daß er lasse dem Kaiser von Oesterreich die Freiheit, die Beziehungen der Freundschaft ort'kfi« fin'n flUin UQ| *n pblsiv.st^r Weise an statt eines Dank-,nnd des Vertrauens gegen die französische Republik fortzusetzen. — Heute stand r.-. (, iinihhinn i?en?a®’ unD Nache-Essay zu liefern, spricht freilich Rochefort vor dem Kriegsgericht. Derselbe lehnte die Solidarität mit den Mäa- 1 «n.‘' 0 T. übfr "Icht f“r ^ine anständigen Gesin- nein der Commune ab, sagte, daß er dieselben nicht einmal kenne, und vertheidigte »mb hi s"; e Alloury ganz des Dank.s sich überhoben glauben, sich lebhaft gegen die in der Anklage gegen ihn erhobenen Beschuldigungen. Die a ® r r n ,tlnem oder mußte seine einfache Anerkennung ver ihm incriminirten Journal-Artikel rührten nicht von ihm her; er habe stets der (Som- V dieser Naß i' iWnjj uiiD Do ihr propoitientll jiiie SNW Mtzen, so daß I zrunv für einen I Gemeiner anptre Turin, 19 ; W der Vcartin , Äungtn ergo i W Viinißrr 9 Eaßagiioll dhO Ott Lchveij. |dntn Dank für ^önig au«. Nai gab vtn iöesühlei Ode, ßtcad)te intern ch» Ü« uw mit tintm Toas DWineuka,ll »eiche Oer Sta Nelvhork dir MijyerVsll Meldung jvsolgj 0-schr »om n ![r drei Haupts; wie, NDchgebenh, ""üoleur mit u y ^anotvi I^Mohißc blondere $ hicto Jilltr ?Ql)ib ltz °on biet SttV18 > *l«ngf5t ?3»i E 2C i $ obp. l»n, "'NdJ Sw'V ■ , f'fi in tum an g-sth«! u n * S-rbünt! ^Meoniroleur- °che Oitfn- Klengen w sttlogl' Pans/^' fein rechten S' w?etsltx ort ®iijn Bit», . »'M'iu, G,*ii, ce» JÄ"*ä fe t61»-' 7° ?'■ all (.ü :Jt« 75,000 gj in ihn '6 ötrnhr M[ hi 3ahn 1 Scannten Li>. *5 för nicht bt. ann' vurte oii * i"9'«d) btreit, Irl. 10 dn St,, ihr stiLLten ti» 1 'pncht man BiI kersov des Zer. *t der zierSki ■ " wschieveiei k!
———- «-*- - * - " Gemeinde anzutreten." (N. Fr. Pr.) Die Ernährung der Schweine selbst geschieht daselbst auf eine ziemlich kost- Turm, 19. September. Zur Feier der Eröffnung des MontceniS-Tunnels spielige Weise; sie erhalten nämlich nur Schroot, mit Gersten-, Roggen- unv hatte der Gemeinderath von Turin ein Bankett veranstaltet, zu dem etwa tausend Weizenkaff gemischt. Die Sauen erhalten pro Stück und Tag i/2 Metze Gersten» Einladungen ergangen waren. Unter den Eingeladenen befanden sich die franzö- schroot zum Kaff, in der Trächtigkeits- und Säugezeit 1 Metze; die Ferkel pro flschen Minister Rrmusat und Lefranc, die italienischen Minister Viöconti-Venosta, Stück und Tag % Metze Gerstenkörner, welche nach und nach in Form von Sella, Eastagnola und Devincenzi, sowie die Vertreter Oesterreichs, Deutschlands Schroot gegeben werden, mit Zusatz von Koff dann natürlich. AngeseiMet wird und Der Schweiz. Der Maire von Turin sprach zunächst den fremden Gästen selbstverständlich alles Futter mit Küchenspülicht, Buttermilch rc. Die Mastschweine seinen Dank für ihr Erscheinen aus und brachte alsdann den ersten Toast auf Den erhalten ebenfalls ihr Futter auf der gemeinschaftlichen Futterdiele. Sie bekommen König aus. Nach demselben ergriff der Minister Nemusat das Wort. Derselbe in der ersten Zeit pro Stück und Tag 1 Metze Gerstenschroot, was allmälig bis gab Den Gefühlen Der Freundschaft Ausdruck, welche Frankreich für Italien em- auf 3—4 Metzen verstärkt wird. Später werden diese durch 2 Metzen Erbsen» Pfinde, gedachte der gemeinsamen Abstammung, welche beide Nationen vereinige oder Bohnenschroot und 1 Mctze Gerstenschroot, auch gang Bohnenschroot ersetzt, und bezeichnete den großen Verkehrsweg, welcher nunmehr zwischen Den beiden In den letzten Wochen der Mast, wo die Freßlust nachgelassen hat, erhalten sie Landern eröffnet sei, als den Weg zum Frieden uno zur Wohlfahrt. Der Mi- wieder reine« Gerstenschroot, welches seiner Süßigkeit wegen wieder zu stärkerem Paris, 20. September. Heute Vormittag erfolgte die Ukbcrgabe der auf dem rechten Seineufer gelegenen Forts durch die Dtutschen an Die französischen mune Opposition gemacht; die Zerstörung des Thiers'schen Hauses habe er nicht angeregt; bei seiner Gefangennahme in Meaux habe er die ihm angebotene Freiheit abgelehnt. Nach langer Beweisaufnahme forderte der NegierungScommissä'r zur strengen Anwendung Des Gesetzes auf. Hierauf wurDe Die Sitzung auf morgen vertagt. F r i s ch i> ä ck e r ) u G i r ß c n. Sonntag den 24. September. Emil Noll in der Löwengasse, Wilhelm Hartmann in der Neustadt und Jacob Vogt in der Wallthorstraße. Entgegengesetzt der Einrichtung, Die einzelnen kleinen Ställe an beiden Seilen eines langen Ganges anzulegen, bot man sie Daselbst um einen mehr dem Quadrat sich nähernden Raum gruppirt. Dieser Raum ist mit großen Steinplatten gepflastert, dessen Gefälle von allen 4 Seiten sanft abschüssig nach Der Mitte zu Versailles, 18. September. Heute stand Die Wittwe Leroy, Die Maitnss- geht, so daß hier die tiefste Stelle sich befindet. Dieser Raum Dient als Futter- des Mitgliedes der Commune, Urbain, vor dem 3. Kriegsgericht. Sie WurDe Dci platz, auf welchem alle in einer Abheilung befindlichen Schweine zusammen ge- Aufreizung zur PlünDerung unD zum Massacre, sowie Des Attentates, welches Den füttert werden. Die Mengung des Futters wird erst unmittelbar vor dem Füttern Zweck hatte, die Form der Negierung zu ändern, für schuldig erkannt und zu, auf Diesem Raum vorgenommen, und Die Schweine Durch Oeffnen sämmtlicher einfachen Deportation verurtheilt. Die Wittwe Leroy (sie ist etwas über 20 Jahre Thüren auf Den Futtcrplatz gelassen. Es bietet diese Einrichtung den Vortl eil alt und sehr hübsch) erschien schon als Zeuge im Proc.ß gegen die Mitglieder Der Dar, daß das Futter in völlig gleicher Mischung allen Thieren gereicht wird, unD Commune und des Central - Comite's. Sie nahm ihr Urtheil ruhig auf. Sir Die ganze Arbeit, was namentlich bei größeren Sch weinezuchten wichtig ist, viel befürchtete nämlich, zum Gefängniß verurtheilt zu werben, unD ist zufrieden, Daß weniger Zeit beansprucht. Währ nd Dr letzten Zeit der Trächtigkeit und Der sic nur Die einfache Deportation erhalten hat. Säugezeit befindet sich jede Sau in einem der kleinen Ställe (daselbst „Kothe" Solothurn, 18. September. Der Congreß freisinniger Katholiken hat heute genannt). Nach dem Absetzen Der Ferkel kommen alle Sauen wieder zusammen folgende Resolution einstimmig angenommen: in einen Der größeren Ställe. Die einzelnen Ställe sind übrigens sämmtlich von „Die Eantonsregierungen sind anzugehen: 1) Das Dogma von Der Urt- Holz, starken Bohlen, und die Wände nur 5' hoch und oben offen, so daß immer fehlbarkeit des römischen Papstes, welches unter Dem 18. Juli 1870 in der vati- eine Beobachtung ohne Störung stattfinDen kann. Jede Kötye hat neben Der cauischen Versammlung zu Rom promulgirt wurDe, sowie den von Pius IX. am Thür noch eine kleine, mit einem Schieber versehene Oeffnung, um Den Ferkeln 8. Dectmber 1864 erlassenen Sylla'ous als mit dem Schweizer VerfoffungSrecht den beliebigen Aus- und Eingang zu gewähren. Aus der größ rcn Futterdiele unvereinbar zu erklären, insbesondere Deren Lehre im Jugend - Unterrichte sowohl finden sie nicht nur den nöthigen Raum zur Bewegung, sondern gewöhnen sich in der Schule als in dem konfessionellen Religions-Unterrichte mit allen dem Staat- auch Durch die daselbst ihnen vorgewotfene Gerste sehr leicht das Fressen an. zu Gebote stehenden Mitteln (als Ausübung Der Oberaufsicht, Dienstentlassung, Ebendaselbst befindet sich auch immer ein kleiner Trog mit saurer (dicker) Milch Besoldungsentziehung rc.) zu verhindern. 2) Daß, wenn sich katholische Kirchen- zum Saufen. Nach 6 Wochen werden Die Ferkel abg,setzt und vertäut, zum gemeinden oder einzelne derselben (Mehrheiten oder Minderheiten) von der Kirche Preise von 3—4 Thlr. pro Stück. Die m Rede stabende Race ist die Iorkshire, Der päpstlichen Unfehlbarkeit trennen wollen, ihr MiteigenthumSrecht an dem ge- mit dem gewöhnlichen Landschwein gekreuzt, welche für den Wirthschastsgebrauch fammten Kirchen- und Psründvermögen anerkannt werbe, beziehungLweise dieselben sich als Die beste bewährt hat. Die reine Race liefert besonders ausgezeichnete bas Recht Der Mitbenützung Der Immobilien (Kirchen, Pfarrhäuser, Begiäöniß- Speckschweine, beide Racen mästen sich sehr gut. Ein Paar junge englische Sauen, stätten rc.) erhalten und von dem übrigen Vermögen ihnen so viel, als zur Ein- zur Zucht bestimmt, welche nach zweimaligem Werfen den Erwartungen nicht ent» richtung und Dotation eines eigenen EultuS erforderlich ist, oder zum mindesten sprachen, wurden gemästet, und erreichten im Alter von zwei Jahren nach circa ihr proportieneller Antheil nach der Srelenzahl herauegegeben werde. 3) Dat viermonatlicher Mastzeit ein Gewicht von auSgeschlachret 415 und 420 Pfund, freie Wahlrecht Der Gemeinde bei Besetzung der Pfründen anzuerkennen und zu Die Schweine der gekreuzten Race erlangen im Alter von 3/4 bis P/4 Jahr schützen, so Daß die Verweigerung der bischöflichen Admission keinen Hinderungs- nach Dreimonatlicher Mast ein Schlachtgewicht von 250 bis 350 Pfund durch- grund für einen gewählten Geistlichen bilden Dürfe, sein Amt mit Zustimmung Der fchnittlich. Der Mi- wieder reine« Gerstenschroot, welches seiner Süßigkeit wegen wieder zu stärkerim , «x - ~ Zn allen Köthen befindet sich übrigens auch ein . _ „ Visconti-Vcnosta antwortete kleiner Trog, um nach Umständen in demselben das Futter zu verabfolgen. mit einem Toast auf die französische Republik und ihre Minister. Im Nomen der Kartoffeln oder Rüben den Schweinen zu füttern, ist im Allgemeinen nicht üblich, nur in einzelnen Wirthschasien ernährt man zum Theil, und namentl:ch Sauen und Faselschweine, mit denselben, was namentlich bei guten Getreidcpreisen, einer größeren Billigkeit wegen, entschieden Dem reinen Schrootsuttcr vorzuzilhcn ist. gereizt gesehen zu haben, Venn, wie ein Kabeltelegramm meldet, hat er seinen bisherigen Verbündeten Eonnolly des Amte« ents.tzt und den Posten eines Obcr- CaffencontroleurS Dem General Mac Elellan angeboten. Wie Die Sachen sich in Folge Dieser Maßregel flalten werden, bleibt abzuwarten. Ä i r cd k i d> c Anzeige Der evangelische« Gemeinde z u Gießen. Gottesdienst. L s n d w i r t I) s ch L s l i i ch e s. Praktische Schwcincställe. Die Landwirthschast ist mehr wie jedr« andere Gewerbe in Den verschiedenen Gegenden Modifikationen unterworfen, welche ihre berechtigten Eigenthümlichkciten Am 24. (September: Morgens: Pfarrer Landmann. (Feier des heil. Abendmahls.) Nachmittags: Pfarrer Briegleb von Heuchelheim. Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 24. bis 30. September besorgt Pfarrer Landmann. * wann Allgemeiner Anzeiger Textor von Vormittags 9 Ubr an, eiiflu Wittwe dahier: b LZersteigvruu je» Montag den 25. l- Mts., 2 Keltern, 1 jtnirfditroa mit Stein, 2 Kleiderschränke, 2 Weifizeugichränke, 2 Jtüdjenfi.jrnnfc, 1 Eommode mit Glas- oussatz, mebiere vollständige Betten, Stuhle und sonstiges HauS- und Küchen- zeichneten Behörde zur Empfangnahme jenes ^Vermögens zu melden, widrigenfalls obi- igem Gesuche stattgegebeir wild. Marburg, am 4 September 1871. Königliches Amtsgericht, Adth. 1. gez. Kehr. Beglaubigt oor länger als 20 Jahren nach Amerika!___ ausgewandert, ohne seitdem etwas von sich ' kund weiden zu taffen. Da nun zwei von feinen präsumtiven Jntestaterden gebeten haben, ihnen zwei Dritttheile dessen zurück- 4001) aelaffenen bisher curatoiijd) verwaltetenvu»