* Mi) Hebamme. lERC bet ^"vengitz !?Ma 'ixPedition ,a® Hain, ' ’n*® L stocl/ < 50; K8tras8e, 4«. ^rR, 29: riuut üm^i 1; anGM^nStti,3S6, 1J. da Molard, 2 1 M hidu# Pensionat Ulis Jction tabotr; Dr.L ßte. t. Als, Ab-iitz PretS ciecteljährttz * fl. 12 kr. mit Brirrgerlohn. Durch die Poft oezogen vierteljährig i K. 27 ft. Ärschcint täglich, mvt AuS- nähme MontagS. Expedition : Lanz leid erg Lit. B. Nr- 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. Nr. 118. Dienstag den 23. Mai 1871. gBMMBBM—BMWWHMfWB—OMMHiHMlMWWBMMM—M——na»■ 1 in ■■um MBIi 'J—m—ll II III 11 H—11 11■ IM| |i■ BeAMimgen auf den Gießener Anzeiger ÄX?ÖÄ?4a‘Äl.""< Amtlicher T h e i L. Betreffend: Schulversäumnißstraf-Verzeichniffe pro 1. Quartal 1871. n 1 Das Großyrrrogtichr Kreisamt Girßkii an die Schulvorstände zu Anuerod, Burkhardsfelden, Ettingshausen, Garbenteich, Hattenrod, Sich, Nieder-Bessingen, Reiskirchen, Rödgen, Watzenborn und Wieseck. Wir erinnern Sie an bir Einsendung der rubricirten Berzeichniffe binnen 8 Tagen. v. Starck. " LL. >32323aeaflHQB Po ti 1 ischer T H eil. • Zoutz. Frankfurt, 20. Mar. lieber die neue Zusammenkunft zwischen Fürst DtS- Ganzen nur 1,400,000 Thlr. in runder Summe. rr , «. < » , r , .. , . UMUUJU14 , J/IUI. WlVCl Vit lltUt £) 141 UlliHICHlUH Jl £11* Hl 1015» Delauh sich nämlich der marck und Jules Favre schreibt das Fr. I. vom 20. Mai: Heute um 31/. Uhr hhh lind brn .VitnHrh !Ph. npr. c>.., . t .. . m « 1 . _ ' * v Personenzng i. n m. ci Vorm. verzeichneten getmt 'stehl, weg 9. nach einer Berechnung von sachkundiger Seite der Gesammtbedarf an Pensionen und Unterstützungen für die durch den letzten Krieg invalide gewordenen deutschen Krieger, beziehentlich für die Hinterbliebenen ter Gefallenen sich auf etwas mehr als 13 Millionen Thaler beläuft, nach rer von uns gewünschten Erhöhung sich mithin auf ca. W/2 Millionen Thaler stellen würde, so kommen auf 25 Jahre noch lange nicht 400 Millionen Thaler, also noch nicht der, dritte Theil der Summe, welche sich unsere tapferen Krieger an KriegScontribution erstritten haben. Iahresbitrag der den Invaliden des Feldzugs von 1866 und den Hinterbliebenen ter Gefallenen zuerkannten Pensionen für die Unterklassen auf 1,076,204 Thlr., während nach den bisherigen Sätzen die Pensionen für die Invaliden von I8™/71 sich auf 8,261,000 Thlr. beziffern würden, wohingegen die Pensionen nach den neu vorgefchlagenen Sätzen 9,666.000 Thlr. betrogen. Auf ein Vierlkljahrhundert berechnet, würde die Erhöhung mithin 35 Millionen Thaler betragen. Angesichts der ungeheuren und heldenmüthigen Anstrengungen, welche die deutsche Reichsormee in dem letzen Kriege gemacht und die durch die Schwere der Opfer, die der Krieg kostete, hinlänglich zu Tage treten, sowie angesichts der großen Summen, die uns die Kriegsentschädigung einbnngt, kann es sicherlich nur gerecht erscheinen, wenn die Unteroffiziere und Gemeinen durchschnittlich 25 Thlr. jährlich gegen früher mehr erhalten an Pensionen, während sie nach dem vorliegenden Ge- setze höchstens 10 bis 12 Thlr. jährlich mehr beziehen. Eine Erhöhung der Pensionen um kaum iy2 Millionen Thaler jährlich kann doch die finanziellen Jnter- iffen des Reichs nicht schädigen, ja eine solche Erhöhung würde sogar ohne die Einführung der gefürchteten Börsensteuer vorgenommen werden können. Wenn Opfer feiner Gesundhc-t, welches er dem Vaterlande brachte, so weit als möglich zu entschädigen suchen. Die Erhöhung der Pensionen für die Invaliden und die Hinterbliebenen ter im Kriege Gefallenen ist auch in Bezug aus die Unterklassen keineswegs eine so unerhebliche, wie vielfach behauptet worden. Bei einer Vergleichung der neu rorgeschlagcnen und der gegenwärtig in Norddeutschland giliigen Sätze an Pen- fiencn, Penflonszulagen, Wittwen- und Kinder-Unterstützung ergiebt sich, daß der Feldwebel in den fünf Klassen, in wrlche die Sätze eingekeilt sind, gegen früher 7y2 Thlr. monatlich mehr erhält, der Sergeant 5 Thlr., der Unteroffizier und disgleichen der Gemeine 4y3 Thlr.; tbehfo ist die Wittwen- und Kinder-Unter- stutzung in demselben Maße erhöht worden. Außerdem ist dem Soldaten jetzt auch in solchen Fällen die Versvrgungsberechtigung zugefprochen, in denen eine dauernde Störung seiner Gesundheit herbeigeführt worden, während früher als Dienstbeschädigung überhaupt nur Verwundung vor dem Feinde, äußere Diensi- beschädigung und das Erleiden der kontagiösen Augenkrankheit galt. Dennoch möchten wir, trotz der wesentlichen Verbesserungen, welche das Gesetz enthält, wünschen, daß die Sätze um nahezu das Doppelte gegen früher erhöht werden, denn die Erhöhung der Pensionen für die Unterklassen betragt im Gegensätze zu den Gesetzen vom 6. Juli 1865 und vom 9. Februar 1867 doch im fuhr Julcs Favre mit Pouyer-Qucrtur, nachdem sie durch die Ordonnanz des Fürst.n Bismarck (der am Morgen um 8*/, Uhr eingetroffen war) benachrichtigt worden, daß Letzterer zu ihrem Empfang bereit fei, zur Auswechslung des Friedens- Instruments in den „Schwan". Wie es heißt, sollen erneute Eonferenzen statt- finden und die Anwesenheit d^r diplomatlschen Vertreter soll mindestens wieder drei Tage in Anspruch nehmen. J Die Presse bemerkt vom^glcichen Tage 5 Uhr Nachm., entgegen dem letzteren Satze dieser Meldung: Soeben, nach ca. sechSoiertclstündiger Eonferenz mit dem Fürsten Bismarck, fuhr Herr Jules Favre (mit zwei Begleitern) aus dem Gasthof zum „Schwan" wieder nach dem „Russischen Hof", um, wie verlautet, Endlich wird aus Pesth sogar telegraphirt: Es gilt allgemein für ausge- wacht, Lonyay werde Ministerpräsident werden und Andrassy sich in das Privatleben zurückziehen. Lonyay ist angelangt. Der Vicekönig von Aegypten hat sich bereit erklärt, seine Armee bis späte» stens 15. Juni auf die veltragsmäßige Stärke zu reduciren und in Constantinopel den Nachweis zu liefern, daß es geschehen. Eine Forderung, türkische Truppen, gleichviel in welcher Form, in Aegypten zuzulassen, ist niemals an rhn gestellt worden. fi Der „Times" wird aus Madrid geschrieben, daß trotz der unwürdigsten . Anstrengungen auf Seiten der Carlisten und Republikaner, in Gemeinschaft dem Ministerium Verlegenheiten zu bereiten und den öffentlichen Geschäftsgang zu hin- Aern, ein stetiges Wiederaufleben des Vertrauens im Fortschreiten begriffen ist und hr König wie die Königin täglich populärer werden. „Selbst Diejenigen, weiche schon um 6 Uhr nach Versailles zuruckzukchren. Im Zusammenhang mit der Zusammenkunft schreiben Fr. Z. und Fr. I.: Dem Vernehmen nach sind die Truppenzüge aus Frankreich nach Deutschland, welche am 25. Mai beginnen und am 16. Juni endigen sollten, heute wieder ab- bestellt worden. Cvblcnz, 17. Mai. Die Gobi. Ztg. schreibt: „Ihre Majestät die Kaiserin- Königin traf gestern verspätet hier ein in Folge einer Bahnstörung zwischen Münden und Kassel, wo ein Güterzug entgleist war. Ihre Majestät empfingen zum Diner die Spitzen der Behörden und den Bisckof von Trier. Nachmittags hatte der Fürst von Wied Audienz. Die Kaiserin-Königin besuchte die Rhein-Anlagen, woselbst Allerhöchst Sie einzelne Personen sprach. Heute erfolgt die Weiterreise Über Karlsruhe nach Baden." 1' Berlin, 19. Mai. Sobald der Friede ratificirt ist, wa« morgen geschehen sein wtrd, soll hier Kriegsrath gehalten werden, um über die Rückkehr der Truppen endgiltige Entscheidungen zu treffen. Man hofft, daß der feierliche Einzug in Berlin spätestens am 10. Juni erfolgen kann, keinensalls aber wird derselbe schon in den ersten Tagen des nächsten Monats stattfinven oder bis zur zweiten Hälfte desselben hinausgeschoben werden. Heber die Vorlage bezüglich der Verwendung der Kriegskostenentschädigung vernimmt man, daß, außer den militärischen Bedürfnissen, für Staatsbedürfnisse wett aber verirrt sich die Phantasie des „Ellenör", der nicht nur von einer Minister- krife, sondern von eitnr gewalt gen politischen Krise zu erzählen weiß. Es sei ganz sicher , betheuert „Ellenör" , daß sowohl in Wien als in P^sth unter den Ehrern der einflußreichsten und ansehnlichsten Parteien die Ucberzeugung immer stslere Wurzln fttfi, daß die Personalunion unvermeidlich und ihre Herstellung sehr nahe sei. Der „Ell.nör" hält die „Herstellung der Personalunion" für so nahe gerückt, d^ß er die Parteimitglieder allen Ernstes auffortert, ihre Heimreise nicht ungeduldig zu be-chleun'gen, da eine „große und Heils mc Krisis" zu gewärtigen sei, die cs nothwen^ig mache, daß jecer Abgeordnete aus seinem Platze au^harte. Personenzug lunten Vorm. IP1 Gemischter ö zog mit Pers.-Be ci. I. n. ni. ® Nachts 2*8 i Das Mililär-Penlionsgesetz, jtwn stärkste Gegner waren, fangen an, zu erkennen, daß tie Dynastie Wurieln welches gegenwärtig d-m Reichstage vorliegt, hat zwar mancherlei Anfechtung er-'gefußt hat." 1 f°hnn, newenllich sind tie Pensionssätze für die unteren Klassen mehrfach als ,»! In Pesth große Ministerkrise! Der Rücktritt des Justizministers Horvath niedrig hingestillt worden; im Ganzen und Großen ist da« Gesetz aber doch all^wird von den meisten Blättern als vollendete Thatsache beirachtett Einige Blätter stitig als ein wunschenSwerther Fortschritt ausgenommen und man darf die seste^wiffen ferner davon zu erzählen, daß auch die Minister Gorove und Pauler ihre Zuversicht hegen, dcß dasselbe mit großer Majorität gutgeheißen wird und binnen^Demission g>geben. Insbesondere der Rücktritt de- Communications. Ministers Kurzem praelische Geltung erlangt Das Gesetz wird wenigstens annäheind dielwird in sonst ut anterrichteien Kreisen al« flststehende Thatsache betrachtet. Alliu große Aufgabe lösen, das harte Loos des Invaliden zu mildern und ihn für das^-^ R-4* -- — -■ —• -Ä ige. id: Courienug I. 11 in. a. Nachte 12l- bend: °r Zug '7i tnuiM Nachm- im Ganzen nur geringe Summen ausgesetzt sind. In erster Linie steht die Wiedererstattung der durch den Krieg hervorgerufenen Kosten, im Ganzen 500 Millionen Thaler; sodann die Entschädigung der Gemeinden und Corporationen für die dem Staate geleisteten Dienste, ferner die Entschädigung der Elsässer und Lothringer bezüglich der durch Vie Belagerung der Festungen verursachten Verluste, der Schiffs- eigenthümer, der aus Frankreich vertriebenen Deutschen, im Ganzen ungefähr 100 Millionen Thaler. Dazu kommen etwa 200 Millionen Thaler für die Mi- litärpensionen in Rechnung, so daß also rund 800 Mtllionerr Thaler auf die durch den Krieg verursachten Kosten und Verluste in Abrechnung zu bringen sind. Erwägt man ferner noch, daß für die Erwerbung der französischen Ostbahn in Elsaß- Lothringen ca. 90 Millionen Thaler aufzuwenven find, so bleiben noch etwa 400 Millionen Thaler disponibel, an welcher Summe in erster Reihe die Kosten für Entfestigung der Städte, Erweiterung der Festungs-Enceinten, die Dotationen für Gcnerale u. s. w. participiren dürften. Nach offieiellen Zusammenstellungen belaufen sich die Verluste ver deutschen Armee im Kriege gegen Frankreich an Tooten und Verwundeten auf 4990 Offiziere und 112,038 Unteroffiziere und Soldaten. Hierbei sind aber diejenigen Verluste nicht mit eingerechnet, welche durch Krankheiten herbeigeführt wurden, die sich nach angestcllrer Wahrscheinlichkeitsberechnung auf etwa 40,000 Mann belaufen. Demnach würde sich der Gcsammtoerlust aaf ca. 160,000 Mann beziffern. t Berlin, 19. Mai. Deutscher Reichstag. Die heutige 38. Plenarsitzung eröffnet Präsident Dr. Simson um 1174 Uhr mit der Mittheilung, daß von der Kronanwaltschaft zu Celle die Erlauvniß zur gerichtlichen Verfolgung der „Han- nover'schen Landeszeitung" wegen Beleidigung des Reichstages nachgesucht werde. Das Haus beschließt, die Sache der Geschäftsordnungscommission zur Vorbcrathung zu überweisen. Auf der Tagesordnung steht zunächst die Prüfung dec Wahl Sonnemann's in Frankfurt a. M. Bei der am 17. März v. I. stattgehabten engeren W chl zwischen Freiherrn v. Rothschild und Sonnemann erhielt Letzterer von den giltig abgegebenen 7437 Stimmen 3758, allo 39 über die absolute Majorität uno wurde in Folge dessen als Abgeorvnner proclamirt. Hinterher haben aber ca. 800 in Frankfurt domicilirende Bayern gegen die Giltigkeit der Wahl pro- testirt, weil sie trotz ihrer Reklamation nicht in die Wahlliste ausgenommen und somit von der Wahl ausgeschlossen worden sind. Die Wählerlisten lagen nämlich vom 19. bis 26. Januar aus, der Vertrag mit Bayern, obwohl er schon vom 1. Januar ab in Wirksamkeit ist, wurde erst am 31. Januar veröffentlicht, uns obwohl die Wählerlisten erst am 9. Februar abgeschlossen wurden und die Bayern noch vorher ihre Aufnahme in die Listen verlangten, wurden sie doch unter dem Vorgeben abgewiesen, cd fei dazu schon zu spät. Aus diesen Gründen beantragt der Referent der dritten Abtheilung, Albrecht, die Ungiltigkeit der Wahl Sonne- mann's. — Der (Korreferent Reichensperger (Crcfeld) beantragt dagegen, die Wahl für giltig zu erklären, da über den Termin, wo der Bünvnißvertrag mit Bayern gesetzliche Kraft erhält, noch Zweifel obwalten. Diesen Ausführungen tritt Freiherr Schenk v. Stauffenberg (München) bei, wogegen Römer (Württemberg) für Ungiltigkeitserklärung spricht und Vas Verfahren ver Frankfurter Behörven tadelt, was von Vem Regierungscommiffär Geh. Rath v. Puttkam r als ungerechtfertigt zurückgewiesen wird. — Bei Ver Abstimmung wird die Wahl Sonnemann'S mit großer Majorität für giltig erklärt. Es folgt Vie erste und zweite Berathung des Advitionalartikels zu den Post- verträgen mit Nordamerika vom 21. October 1867 und 7./23. April 1870. Der Additionalartikel setzt fest, daß, wenn eine regelmäßige Dampferlinie zwischen einem Hasen Deutschlands und einem Hafen Oer Vereinigten Staaten zum Transport der deutsch-amerikanischen Posten gegen eine solche Vergütung benutzt werden kann, daß die gesammten Beförderungskosten zwischen den Grenzen der beiven Gebiete für jeden einfachen Brief i/2 gr. nicht übersteigen, der einfache BriefporiosaA bei der zwischen den beiden Verwaltungen mittels der betreffenden Linie virect aut- gewechsellen Briefe frankirt 2y2 Sgr. oder 6 Cents, unfrankirt 5 Sgr. oder 12 Cents betragen soll. Bei der vom Oberpostoirector Stephan eingeleiteten Dis- cussion bittet Schmidt (Stettin) um baldige Maßnahmen gegen das unverhält- nißmäßig hohe Porto nach anderen amerikanischen Staaten, namentlich nach den britischen Besitzungen hin, während Mosle (Bremen) die Ueberweisung des Post- dienstes zwischen Deutschland und Amerika mittels ContracteS an eine der norddeutschen Gesellschaften in Hamburg oder Bremen beantragt. Nach einigen weiteren Bemerkungen des Abgeord. Löwe (Bochum) und des Oberpostvirectors Stephan wird der Artikel fast einstimmig genehmigt. Es folgt der Bericht ver Budgetcommisfion über den Nachtrag zum Postetat. Nach dem Anträge der Commission werden sämmtliche Ausgabepositionen ohne Weiteres genehmigt, vagegcn folgende zwei Resolutionen zur Debatte gestellt: 1) den Reichskanzler aufzufordern, die erforderlichen Schritte za thun, um ohne Verletzung bereits erworbener Rechte non dem Eintritt des neuen PenflouSreglementö an die Revuction und endlich Aufhebung der Offizierspostmeisterstellen eintreten zu lassen; 2) den Reichskanzler*aufzufordern, bei Aufstellung des Etats für 1872 in Erwägung zu nehmen, ob nicht die Gehälter der Postsecretäre in Städten von 30—40,000 Einwohnern den Gehältern der Secretäre in größeren Städten gleich- zustellen sind. — v. Behr (Greifswald) erklärt sich gegen Vie Resolution ad 1 und zwar, weil das von Friedrich dem Großen eingeführte Institut der Offizlers- postmristerstrllen sich während der 100 Jahre seines Bestehens stet» bewährt habe und für das Avancement der Postbeamten nicht schädlich fei. — Techow und Grum- brecht für die Resolution. Die Offiziere könnten bei einigem Ehrgefühl derlei Stellen gar nicht annehmen, weil ihnen im krassesten Gegensatz zu den andern Postbeamten nur ein Scheinexamen auferlegt wird. — Roß (Hamburg) gegen Vie Resolution, ebenso BunveScommiffar Major v. Kirchbach, der aus ver Thatsache, daß zwei Drittel der Beamtenstellen von gevienten Militärs besetzt find, die Brauch- k. . derselben veducirt, ferner Graf Moltke. — Bei Ver Abstimmung wird inbeß dte Resolution mit großer Majorität angenommen, ebenso Vie zweite Resolution, nachdem Rcichensperger (Crefcld) den Wunsch ausgesprochen/ auch die Postsecretäre ^^bnigen rheinischen Städten, welche durch ihre Industrie den Städten von 40,000 Einwohnern gleichstehen, in gleicher Weise zu berücksichtigen. C6 folgt Vie dritte Lesung ves Gesetzes über die Jnhaberpapiere mit Prämien, $u »eldjem aoermaU eine ganze Reihe von Amendements vorliegt. Richter (Rudol- stadt) beantragt tn §. 2 das Verbot der Weiterbegebung von Prämienloosen, rn > 6 die Strafandrohung für die öffentliche Ankündigung, Ausbietung ober Empichlung VerZclben, als eine harte Beschränkung der Preßfreiheit, zu streichen, wahrend v. Hennig gegen die Richterischen Anträge ist. Bei der Specialdiscussion gelangt 1 ohne Debatte, die §§. 3—5, welche Abgeord. Bamberger zu streichen nttet, mit einer redaktionellen Aenderung, durch welche die Präclusiofrist für die Abstempelung auf den 15. Juli d. I. noratirt wird, zur Annahme, ebenso §. 6. — §• 2 erhält nach Ablehnung des Richterischen Antrages folgende von Dr. Profch vorgeschlagene Fassung: „Inhaberpapiere mit Prämien, welche nach der Verkündigung des gegenwärtigen Gesetzes, Der Bestimmungen tn §. 1 zuwider, im Jnlande ausgegeben sein mochten, ingleichen Jnhaberpapiere mit Prämien, welche nach dem 30. April 1871 im AuSlanoe au-gegeben find, dürfen weder weiter begaben, noch an den Börsen, noch an anderen zum Verkehr mit Werthpapieren bestimmten Orten zum Gegenstände eines Geschäfts oder einer Geschäftsoermittlung gemacht werden. Reichskanzler Fürst Bismarck: Ich habe dem hohen Hause mitzutheilen, daß nach einer heute eingetroffenen amtlichen Mrttheilung der französischen Regierung die Nationalversammlung in Versailles den Frieden ratificirt uno auch zu dem Gebietsaustausch ihre Genehmigung ertheilt hat (Bravo!) und zwar mit einer Majorität von 443 gegen 98 Stimmen. Diese Opposition von 98 Stimmen richtete sich aber auch nur gegen den Gebietsaustausch, nicht gegen den rutificirten Frieden, so daß also letzterer nach allen Seiten hin zu befriedigen scheint. Auf allerhöchsten Befehl werde ich mich noch heute nach Frankfurt begeben, um den Austausch der Friedensdocumente zu vollziehen und die etwa noch notwendigen Besprechungen mit den französischen Abgesandten zu halten. (Lebhaftes, allseitiges Bravo!) Schluß 33/4 Uhr. Nächste Sitzung morgen 11 Uhr. Tagesordnung: Zweite Lesung des'Gesetz s über Die Vereinigung von Elsaß-Lothringen mit dem deutschen Reiche. Buenos-Ayres, 14. April. Das gelbe Fieber wüthet fort; täglich sterben mehrere Hunderte, obwohl der größte Theil der Bevölkerung, die Stadt verlassend, aufs Land geflüchtet ist. Ein Leeret Der Regierung orvnet die Einstellung Der Geschäfte bis zum 1. Mai an. Telegraphische Depeschen. 's! △ Frankfurt, 21. Mai. Dem Vernehmen nach werden der ersten Conferenz, in welcher die FrieoenSratificationen ausgetauscht wurden, noch mehrere Sitzungen folgen un) ist Der eigentliche Schluß erst am Montage zu erwarten. Fürst Bis- marck soll erst am Dienjhge abreifen wollen. Die zweite Zusammenkunft des deutschen Reichskanzlers mit Den Herren I. Favre und Poayer-Quertier findet heute Nachmittag nach 1 Uhr statt. △ Berlin, 20. Mai. i)ie Aktien Der Berliner Wechsierbank wurden heute eingeführt uno mit 106 bezahlt. Es fand enormes Geschäft statt. Die Subskription auf 1,000,000 wird Den 22. o. M. aufgelegt. + Paris, 20. Mai. Ein Decret Der Commune ordnet für Raub und Diebstahl Die Todesstrafe an. Alle Versammlungen werden untersagt. Das Marine- corps wird aufgelöst. In Der gestrigen Sitzung Der Commune erklärte Mrot in Bezug auf den Gefängnißvienst, es würden viele Unschuldige gefangen gehalten. Mutier beantragte die Abschaffung des Gottesdienstes. Gestern wurden zwei angebliche Spione erschossen. Vier Personen, angeklagt, die Explosion Der Patronenfabrik mit verursacht zu haben, wurden zum Tode verurtheilt. Das Centralcomite steht in vollem Einverständniß mit Dem Sicherheitsausschuß und besitzt wieder unumschränkte Macht. Die Föderirten versuchen jenseits Vanvres Das verlorene Terrain wieder zu gewinnen. Auf Den Trocadero fallen zahlreiche Granaten und verursachen viele Verwundungen. + Paris, 20. Mai, 11 Uhr Abends. Heftiger Kampf heute Nachmittag im Westen und Südwesten; mörderisch für die Insurgenten, welche viele Verwundete hatten. Die Commune erklärt sich zufrieden, mit Den heutigen Erfolgen. Die Montmartrebatterie Demontirte Die Batterien zu Genevilliers. Die Einwohner von Malakow uno Der anliegenden Dörfer Vaugirarv und Montrouge fliehen. 70 Nonnen nebst 200 anderen Weibern sind in St. Lazare gefangen. Berichte von Dombrowsky und Wrodlewsky bestätigen die Erfolge Der gestrigen Operationen und behaupten, die Versailler Approchen seien zerstört. Die Versailler verhinderten gestern uno heute Die Ankunft von Lebensmitteln in Paris,. + Paris, 20. Mai. Die Föderirten armirten Barrikaden in Der Rue Peyronnet mit 4 Mitrailleusen. Das Barrikadencomite hat angeordnet, daß die Bewohner aller an Straßenecken liegenden Häuser dieselben verlassen. Die Häuser sollen^von Nationalgarden besetzt und die Mauern derselben creneltrt werden. Der Sicherheitsausschuß zeigt an, daß er mit Einwilligung der Commune seit gestern die Leitung Der Kriegsführung übernommen habe. Die Föderirten beabsichtigen im Bois De Boulogne zur Offensive überzugehen, um Die Angriffsarbeiten zu verhindern. + Paris, 21. -Ulai, 8 Uhr Morgens. Die Versailler errichteten Drei schwere Breschbatterien, welche auf Auteuil feuern, und haben Alles im Bois de Boulogne zum großen Angriffe bereit. Die heftige Kanonade Dauerte Die ganze Nacht. Die Föderirten behaupten, alle Angriffe zurückgeschlagen zu haben. Pyat verlangt im „öengeur" Die Abschaffung Der Beichte und die Besteuerung Der Junggesellen. 4- Versailles, 19. Mai. Ein Tagesbefehl des Marschalls Mac Mahon verkündet die V.-raichtung der Vendome-Säule und sagt, die Fremden haben sie geschont, aber Die Commune hat sie gestürzt. Menschen, die sich Franzosen nennen, Haden es gewagt, unter Den Augen Der Deutschen, Die uns beobachten, das Zeug- niß der Siege eurer Väter über Das coalisirte Europa zu zerstören. Soldaten, wenn die Thaten, an welche die Säule erinnerte, nicht mehr in Erz eingegrabeif stnv, so werden sie Doch in eueren Herzen lebendig bleiben. Durch sie begeistert, werden wir Frankreich neue Beweise unserer Tapferkeit und patriotischen Hingebung zu geben wissen. + Versailles, 19. Mai. Zwei Bataillone stürmten gestern Abend La Grange Ory und Das Maison Plichon mit Dem Bayonnette und nahmen Darauf das Fort Montrouge. Die Föderirten verloren etwa 400 Mann an Tovten und Verwundeten, Die Versailler nahmen eine Fahne, verließen aber Dann Die eroberten Positionen wieder, weil diese Dem Feuer zu sehr ausgesetzt waren. 4- Versailles, 20. Mai. Man sagt, Daß Rochefort in der Nähe von Meaur verhaftet worden fei. + Versailles, 20. Mai. Die Versammlung erklärt für dringlich, daß Die Behörden sich m«t Den deutschen Heerführern über Die Städte verständigen, wo Die Deutschen Gannsonen halten sollen, und Die Municipalitäten Dieser Städte veran- lassen, die nöthigen Vorkehrungen für das Unterkommen der Truppen zu treffen. + .Hi«» 6«* 1 «5, 0 tsx 1,141 fS ««w® ®clL‘ tu einen W ■<*«* △ London Paris: D.frS«lfl is Prn's die Coan - Um Paris i)t VkMrr TrMN △ London Mnimze von 1 gtgtn Hautes Hi ist N Mrg.ac A London berechnet den Ler Millionen ffrs. 1 beitern pro Tag : Millionen ssls. in golge der to + London, geiirigen Taz'r ttlc scheu TrGen auf Quelle gtmäü unb« Versteif Besondere B Sefaun 2131) Die Ausl ErgäiMgs-Gcschw ßericht der Provinz Quartal 1871 soll Mag den .....Vormitta, mvifiÄlicher Sitzung MG in dem Hos, werd em Meßen, am 19. P Der Präsident Groß der Provir Dr. 11 dm Toman kauchswaldunge, Treis a. 2®) ® I »k ?°i«erst,. । Vs i 8&3j5lnne M «1 : ' Archen Mi. 9 den « 2 ®r'in6tr n- Den ■ r . Mnfci, /?■ 1 d-« 614 Mummten ”3 SMacht »Wta, H tn>u?e LTiutt» s S-,inti ys Bhmmttt ^iiütinta n scheint. Hut Jiben' um tEn rtnunfl: 3®fitt! 0,1 tem Deut« | j kDch stcrbrn j J*4Ct verlassend, I «"sßellllng b(r'; 'lstea Tonferrnj, W Titzaagn » n. Kür- L-1. immenfünft der verlier ßndet ! Butten heut! Dir Subsirip. Äiub uno Lieb* Da- Manie- erklärlr Mioi ii fangen gehailtL purtar zvei an* i ter fitrontn- t EeatralroM i-tzt lvikdrr UH- tu verloren! t Vrauatea unt )?uic Nachvitlaz welche viele Der« eutizen Ersolgen. Die Ein-vohaer -ntrouge flichir jagen. Berichte igea Operationti! idtr verhinverteit en in der Xi- eorknet, tag [tn. Di'NI" •rtntiirt »»««- r CormM V» göttrertev brad« gnSriff<«btiM jd im Boi*01 autrte w M iu ?'j StfttBtrung « i'J« ®a| rtrtf» , Jrjnicf'0 n“’n ' | ,O«* 3'«l 's', sie begeißert. .-ÄÄ »W*** 0 M SÄ** IriFr* ’ + Versailles, 20. WM, Abends. Es bestätigt sich, daß Rochefort zu Meaux mit einem gewiffrn Mouret verhaftet worden ist und unverzüglich nach Versailles gebracht werden wird. — Ein Rundschreiben von Thiers au die Präfecten sagt: Diejenigen, welche sich beunruhige», sind in großem Irrthum, denn unsere Truppen arbeiten an den Approchen und wir schießen Bresche. Wir sind niemals unserem Ziele näher gewesen. Dre Mitglieder der Commune suchen zu entfliehen. △ Versailles, 20. Mai. Die Preußen haben Ermont und Argenteuil bi- setzt. Im letzten Orte befinden sich 2000 Mann mit 2 Batterien. Als Grund dieser Operation w.ro- das Fallen einiger Projectile bei Argenteuil angegeben, welche vom Montmartre abgeschossen wurden. A Versailles, 21. Mai. Rochefort wurde heute Nachmittag cingebracht und vom Volke mir Dem Rufe: „Tov dem Mörder!" empfangen. Zufolge Vordringens der Versailler Avantgarde durch das Neuillythor versuchten die Föderir- ten einen Flankenangriff. Von Seiten der Versailler sind Vorbereitungen g,troffen, den geheimen Gang zwischen Montrouge und dem Vaurigardtyor zu zerstören. A London, 20. Mai. Der „Daily Telegraph" meldet vom 18. o. auö Paris: D r Versailler „Moniteur" erwähnt eines Gerüchts, daß eine starke Partei in Paris die Commune zu stürzen und Rochefort zum Diktator zu machen wünscht. - Um Paris verum hat heute eine Conccntrirung von etwa 200,000 Mann deutscher Trappen stattgefunden und man muthmaßt, daß die deutschen Militärbehörden im B-griffe stehen, der Commune ein Ultimatum zu schicken. A London, 20. Mai. Die „Times" berichtet aus Versailles, daß Fort Montrouge von den Regiecung-truppen umschlossen sei. Die Truppen marschiren gegen HauteS Druy:res vor. Das Hauptquartier des Kronprinzen von Sachsen ist nach Margency verlegt. A London, 20. Mai. Ein Pariser Correspond ent des „Daily Telegraph" berechnet den Verlust, den Paris täglich durch die Insurrektion erleide, auf 34 Millionen Frs. Er führt unter Anderem an: LöhnungSverlust von 300,000 Arbeitern pro Tag 1,500,000 Frs., Verlust in der Production Pariser Artikel 2*/2 Millionen FrS. Allgemeiner Verlust in Geschäften 10 Millionen FrS., Verlust in Folge der Abwesenheit von 150,000 Landbewohnern 9 Mill. Frs. u. s. w. 4- London, 20. Mai. Der „Daily News" wird aus Margency vom gestrigen Tage reiegraphirt: Gerüchte von einem bevorstehenden Angriffe der deut- schen Truppen aus Paris sind hier allgemein verbreitet, aber unbezweifelbarer Quelle gemäß unbegrünoct. 19. Mai. In den ungarischen Regierungskreisen herrscht voll* ständige Drroute. Der Minister Graf Festetiks und der Banus von Croatien Bedecovics haben ihre Demission eingerelcht. n △ Srnnffurt a. M., 22. Mai. Die „Frankfurter Presse" meldet, daß gestern die Nachricht einlief, daß Seitens der Nationalgarden von Paris daS Hotel d^s amerikanischen Gesandten Washburne einer Plünderung ausgesetzt ge- *efCü; $7 Reichskanzler Bismarck habe darauf sofort den Befehl nach dem Hauptquartier Margcncy gelangen lassen, von der Commune Genugthuuna zu verlangen, widrigenfalls Paris bombardirt würde. 8 Borsennaclirichteu. 20. Mai 1871. Preuss 41/2 % Oblig. 943/4 Frankf. 3i/eo/o Obi. 821/4 Naas. 41/2 °o Obi. 941/4 Kurheaa. 4% „ 85 ’/2 Gr. Hess. 5% Obi. 101 7/8 „ n 4% „ 91 Vr n n 31/2% „ - Bayer. 5% „ lOOVg „ 1‘/2°/o 1jährige 97 „ 4% 1jährige 90 Würtemb. 4V2 °/o Obi. 943/4 Baden 41/2% Obi. c. E. L. 941/4 Oeaterr. Silberrente 5hl/g „ Papierrente 473/4 „ 5% M. ateuerf. — Amerik. Bunds 1881 r 9 9% , 1882r 963/4 „ „ 1885r 96V4 n r. 1887r 963/4 Spanier, neueat. 3% 321/4 Aetlen. Frankf. Bank 135 Frankf. Vereins-Kasse 1103/4 Darmat. Bankact. 345’/2 Wien Bankactien 7311 /2 Galizien 2443/4 Aetlen, Oest. Creditaut. 265 5°/0 östr. F. St. E. B. 4001/4 Lombard. Bahn 165V4 Ludwigah.-Bexbach 17O*/2 Maxbahn 1163/4 Bayer. Ostbahn 129% Hess. Ludwigab. Act. 147 Rhein-Nahebahn-Act. 32‘/8 Oberheaaeu „ 721 /2 Prioritäten. 3% öster. Stsb.-Prior. 5 6 Vs 3% öst. s. Lombard 7 21/2 3% Livorneser 32% 5% Toscaner 51 5% Elisabcth.-Prior^ 771/2 do. II. Emiss. 83 Anlehensioose. Kurh. 40 Thlr. Loose 653/4 tssau 25 fl. 391/4 /q bayr. Präm.-Anl. 1077/b isbaoher 7 £1. 12 /o badische Loose 107 idische fl. 35 Loose 62 Oestr. fl. 250 v. 1854 72?/b 1858r Prioritätsloose 156*/2 1860r Loose 79 Vh 1864r „ 119 Braunschweiger 171/4 IStadt Florenz 83i/2 Wechsel. Amsterdam k. S. 100 Augsburg k. 8. 997/8 Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 967/8 Brüssel k. 8. 94 Hamburg k. 8. 88 Leipzig k. 8. 1041/, London k. 8. 1195/8 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 95Vs Wien k. 8. 95V# •ditto m. 8. — ditto 1. 8. — Disconto 3l/zv/o G. Geldsorten. Pr. Cassen-Soh. 1 447/a-451/e Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 43—46 „ doppelte 9 48—50 Holl. fl. lOSt. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—37 20 Frankenst. 9 25—26 Engi. Sover. 11 54—58 Buss. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28 Allgemeiner Anzeiger. Feilgebotenes. i Mr diir Schreibende empfehle mein Lager, von allein achter patentirter Alizarin-Copir-Tinte, Anilin-Tinte, Tinten- Cxtrnet, Dresdener veilchenblauschwarze Echreib- und Copir-Tiute, schwarze Documenten-Tinte, feinste Salon-Tinte, rothe und blaue Carmin-Tinte, unauslöschliche Zeichnen-Tinte zum Zeichnen auf Leinen re. Varl I^recli» um Tapeten und Bordüren 1666) von */ 2—5*, zu Letterbäumen rc. geeignet. Hüte r. 286 5800 Länge 15-40' 20—70' Cubikinhalt 4580 Cubikfuß, Durchm. 7—17« 14—20" 9—14* Cubikinhalt 2430 Cubikfuß, 12140 Länge 15-40' 10-25' 20—60' Hammersloch: Durchm. 9—18* 6—21" 2040) Mittwoch den 24. Mai d. I., Vormittags 10 Uhr anfangend, werden dahier 5 Ctr. Hammelwolle, in Ausgeboten von je 1 Ctr., zur Lieferung öffentlich versteigert. Marienschloß, den 14. Mai 1871. Grobherzogliche Landeszuchthaus-Direction. Scriba. Holzart Stämme Eichen „ Kiefern Stangen Fichten II. Freitag den 26. d. Mts. in den Districten Aspenstrauch, Neuerwald Buchwald, Himberg und Alteunner: 433/4 Klftr. Buchen- u. 8V4 Klftr. Eichen- Scheidholz, 553/< Klftr. Buchen-, 23/4 Klftr. Eichen- und 1 Klftr. Kiefern-Prügelholz, 16V, Schock Buchen- u. 3 Schock Eichen- und Kiefern-Reisholz, sowie 7 Stück Bachen-Stämme und Stangen von 3 und 7 kurhess. Zoll Durchm. und 18, 30 u. 36 kurhess. Fuß Längen Zusammenkunft Morgens präcis 8 Uhr auf dem Allendorf - Treiser Grenzweg bei Climbach, woselbst mit Versteigerung des zu Herdgerten, Fachgerten rc. geeigneten Buchen-Stammreisholzes begonnen wird. Treis a. d. Lda., den 20. Mai 1871. Grobherzogliche Oberförsterei Treis a. d. Lda. A m e n d t. (Hemüse-Pflanzen, schön und stark, im Freien gewachsen, alS: Blumenkohl-, Erfurter Weiß- und blut- rothe Nothkraut-, Rosenkohl-, Wirsing-, beste Sorte Ober-Glaskohlraben-, grüne und niedrige Winterkohl-, blntrothe Rothe- rüben-, Römischkohl-, Kopfsalat-, Fleisch- zwiebel-, Sellen)-, ungefähr 20,000 gelbe und weiße einwurzelige Unterkohlraben- und 60 bis 70,000 Oberndorfer Dickwurzel- 2068) Die den Karl Seyfried's Erben zu Butzbach gehörige Wiese, 1446 Klftr. haltend, die krummen Morgen, früher Seipp'sche Wiese, soll nächsten Dienstag, den 23. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, freiwillig öffentlich, in Abtheilungen zu 200 Klftrn., auf dahiesigem Rathhause versteigert werden. Wieseck, den 15. Mai 1871. Großherzogliches Ortsgericht Wieseck. Lang. Anzahl 63 276 1939 fUebriidet* deren reichhaltige Auswahl, schöne und billige Dessins, jeder Concurreuz die Spitze bieten kann, verkaufe zu Fabrikpreisen. Carl Free 11. Holzart Anzahl Stämme Eichen 230 „ Buchen 7 Besondere Bekanntmachung. Bekanntmachun q. 2134) Die Ausloosung der Haupt- und Ergänzungs-Geschworenen für das Schwurgericht der Provinz Oberhessen vom dritten Quartal 1871 soll Freitag den 26. Mai 1871, Vormittags 11 Uhr, in öffentlicher Sitzung Großherzoglichen Hofgerichts in dem Hofgerichtsgebäude vorgenommen werden-. Gießen, am 19. Mai 1871. Der Präsident Großherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberhessen: Dr. Buff. vt. Ebel. !! Znr grfällHtfn Beachtung!! 2067) Wegen baulicher Veränderung verkaufe von heute an, Platz zu gewinnen, zu bedeutend zneückgesetzten Preisen: Corsetten von zts kr. an, Crinolinerr, das Neueste in Manschetten, Kragen und Krausen von 4 kr. an, große Auswahl gestlckle Taschentücher, eine Parthie weiße und farbige gewebte und gestrickte Kinder- und Damenstrümpse, baumwollene, seidene und leinene^ Somnrerhandfchuhe in schwarz und farbig, worunter eine Parthie sür 6 kr.; ferner empfehle schöne Auswahl gestickte Einsätze und Spitzen, seidene Franzen, seidenes und schönes baumwollenes Sammetband in allen Breiten, sowie alle Sorten Knopfe, Besatzlitzen, Seide rc. Z. H. Fuhr, Sonnenstraße Nr. 104. , Nadelholz 146 _ __ Stangen „ 74 3—5", zu Sparren rc. geeignet. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem Kreuz der alten Homberger Straße .Fußpfads von Bernsfeld nach Schadenbach am Dlstrict Pferdsbacher Holz. Donnerstag den 1. k. M- in den Districien Tränkkopf, Bllchwaldskopf und _ , Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der alten Gießener Straße am District Lrankkopf in der Nähe von Weitershain. Grünberg, den 20. Mai 1871. Versteigerungen. Holzversteigerung in den Domanial- und Mitge. brauchswaldungen dec Obecförsterei Tceis a. d. Lda. 2135) Es werden versteigert: I. Donnerstag den 25. d. MtS. in den Districten Nieder- und Oberseilbach : 20 Klftr. Elchen- und 1 Klftr. Aspen- Scheidholz, 1 Klftr. Eichen- und 1 Klftr. Kiefern- Prügelholz, 123 V4Klftr. Eichen-Stockholz, 4 Schock Buchen-, 9P/< Schock Eichen- und V< Schock Kiefern-Reisholz, sowie 68 Laste Allerleiholz (Dorn und Hauspäne) sowie 8 Eichen-^tämme von 8, 9, 12 und 14 kurhess. Zoll Durchmesser und 18 bis 30 kurhess. Fuß Länge, Zusammenkunft Morgens vxäcis 8 Uhr am Pflanzgarten, im District Niederseilbach. Holzverstei^erpng in den Domaninlwaldnnzen der Obcrforsterei .Nieder - Ohmen. 2150) Es werden versteigert: Mittwoch den 31. d. M. in den Districten Pferdsbacher Holz, Pfingstweide, Lichter- wald und Heegkopf: 11111 mPil lverbcn durch mein seit 28 Jahren weltberühmtes Zahnmund- n wasser in einer Minute für immer sicher vertrieben, welches von den größten Aerzten und höchsten Standespersonen anerkannt ist. Unzählige Atteste liegen zur Ansicht vor. (F. Hückstädt, Berlin, Luckauer Straße 3?r. 9. Zu haben ä Flasche 5 Sgr. in der Niederlage bei (1916)^ Carl Hoffmann, in Gießen. 2143) Zwei Jagdhunde sehr guter Abkunft, der eine »/4, der andere 1 Jahr olt, sind zu verkaufen. Bei wem? sagt die Expeo. d. Bltts._______________________ 1962) Zur Ailspflanzung der Blumen- beete empfehle ich meine Geranium, Heliotrop , Fuchsien, Verbenen, Dahlien, Monatroscn in schönen Exeinplarcn, zll Teppichbeeten Blattpflanzen, als: Co» lens Achurauthes, Guaphalium Pure- Pflanzen verkauft C- Pipp. (2146) "»rum, ebenso zur Cinzelpflanzung in Ra- ———-——------—- , ■; ---— KJ. Sommerblumcn in allen Sorten zu 2120) Ein Haufen Mist ist billig ab- billigen Preisen. Grobherzogliche Oberförsterei Nicder-Ohmen. zugeben bei Schreiner Euler, * Carl Deines, Hüter. kleine Löwengasse. - Kunst- und Handclsgärtner,' in Gießen. Die Handlung der I. A. Kn sch Föhne empfiehlt in frischen Sendungen: Extra feines Traubengelve, Trüffeln ä la Perigord, Champignons, Mixed-Pickles, Oliven, Brünellen und türkische Pflaumen. Caviar, Sardines ä l’liuile, Sardine« in Blickle«, Capern, ächten Düsseldorfer und englischen Sens. Block -Ckocolade mit Vanille, pr. Pfd. 28 fr., StoLwerck'sche Arust-Aonbons und Khocoladen in verschiedenen Sorten, C a e o i ff n e. Liebig s ^leifch-Exkract von Fray-Bentos in Südamerika, Condenfirte Milch von der Anglo-Swiss Compagnie in Cham (Schweiz), pr. Büchse 42 fr. Schwarzen und grünen Thee in Souchong, Eongou, Pecco mit Blüthen, Haysan und Imperials, 9 a nill e. Alten Mala ff a. Madeira, Fortwein, Toküyir, Rhein- und Hardtweine, Düsseldorfer Urrac-, Mm-, Burgunder, damsse-Bunfchessenz und seine holländische und französische Liquenre. Feinsten Emmenthsler-, Schweifte-, Limburger-, Kräuter- und Rahmkäse, mit und ohne Stanniolverpackung. Feinstes Blüthen- und Weizenmehl aus der Kunstmühle der Herren Franz Peppler & Compagnie. Italienische und deutsche Waccaronis, Eiergemüsenudeln und Suppenteigr, geschälte Erbsen, Linsen u d Bohnen, feinste Patent-Reis- und Weizenstärke, und ertra fein gesiebte Kaffinade. Tafel- und Stearinkerze» in verschiedenen Sorten, von 20 fr. an pr. Pfd., feine Levante- und Zamoica- Badeschwämme. Holländische Vollhäringe, Genuefsr Sardelle», Salz- und Essiggurken, englische Speckbückinge zum Roheffeu, Gothaer Cervelatwurst. 2125) Leinene und Papier-Kragen,, Manschetten und Chemisetten, Som) mer-, Glace-, Wildleder- und Militär- Handschuhe, Hosenträger, Sommer-! Unterjacken und Unterhosen, Criuoli | nen und Corsetten, Brochen und Ohr-! ringe, Vesatzartikel, als: Franzen/ Sammetband u.s. w-, empfiehlt in grüße/ Auswahl L. Katt re in. 2119) Steinkohlen in ganzen, gelhcille - Ladungen und im Einzelnen, Ziegelkohlen in ganzen Ladungen empfiehlt I. G. D. Bapst. Z Früh Pflanzen, im Freien gewachsen, sind zu haben bei Th- N autenstranch, ____________________an der L>choor. 1591) Fertige Hemden für Canfirman- den (Knaben), sowie sonstige Leibwäsche für Mädchen, empfehlen Gesetzw. Heerz.- Neuenweg. 2106) Grüne leinene Joppen und Sommerröcke von Drell empfiehlt C- Wenzel. 2136) Einige vollständige Betten sind wegen schneller Abreise sehr billig zu verkanfen. Das Nähere Neuenweg Lit. B. Nr. 187, Parterre._____ g Küsknchen, täglich frisch, bei Augn st Noll, im Stern. 2113) Der zweite Stock in meinem Hause ist zu ver- micthen und am 3. Juli beziehbar ; ebenso ist ein gnt mvblirtes Zimmer, sogleich beziehbar, abzugeben. Herd. Windecker. 2b,l) Eine Wobnung bei der Stadt, bestehend aus drei Zimmern, Küche, Mitge- brrnid) der Waschküche re. ist zu vermicthen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2127) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermicthen und im August beziehbar. I. Sehäcker, Weißbindermeister 1642/ Ein Logis im zweiten Stock, auf Wunsch auch ganz, und ein Manfardm- Logis zu vermiethen bei I. Seibert. 1905) Ein Laden, Stube nebst Zugehör zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei ___________________A. K. Worms. 1204) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet ist in einer Gartenwohnung zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. 2111) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei K. Gerlipp, Kirchenplatz. 2070) In günstiger Lage der Stadt ist ein Laden mit Cabinet zu vermiethen und baldigst zu beziehen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts.____________________ . 1759) In Llt. A. Nr. 199 ist der mittlere Stock zu vermiethen und pr. 1. Juli zu beziehen. | Gesangbücher in großer Auswahl bei Wilh. Klee, Marktstraße. 2148) Tas von Frau Bender bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und den 1. August beziehbar Georg Lüdeking. 2144) Ein großes Zimmer vermüthet I. Anzer, Leistenmachcr, _________in der Neustadt-Lit. D. Nr. 97. 1585) Eine kleine möblirte Stube» ist zu vermiethen Wallthorstraße Lit. A. Nr. 227. 215P 2n der Universitätsstraße Lit. E- M. ,8 find zwei freundliche Zimmer mit Möbel zu vermrethen und Mitte "tuni beziehbar._____________________ 1762) Am Seltersberg im Nebenbei < von Lit. E- Nr. 4 ist eine möblirte freundliche Stube mit Alkoven zu vermiethen. 2131) Ein Logis zu vermiethen und einige Wagen Mist zu verkaufen bei Max Heckkel. Vermischte Anzeigen 2138) In eine kleine Haushaltung wird auf Johanni d. I. ein zuverlässiges Mädchen, welches kochen kann und in der Haushaltung erfahren ist, gegen hohen Lohn zu miet!)en gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________________ 2092) Ein tüchtiger Maschinenführer (Heizer) wird gesucht von ________________Euler & Köhler. | Missionsfest zu Rodheim bei Gwßm am 3. Pfingsttag, wozu einladet _______________der Kirchcnvorstand. 2110) Einige Herren können Mittags- listh erhalten bei K. Euler, Neustadt. 2139) Ein tüchtiger Küfcrgcfelle findet dauernde Beschäftigung bei ____________________Karl Euler. 21Z15) Ich suche eine» jungen Mann von auswärts mit den nöthigen Vorkennt- nifsen für das Comptoir in die Lehre. Georg Schäfer, Uhrenhandlung en gros. 2142) Haus und Garten wird gesucht= zu wiethen oder auch zu kaufen, zweistöckig,! mit vielleicht noch einem Kniestock, zum> Alleinbewohnen für eine Familie. Es mutz' nicht weniger als 7 bis 8 Pieren enthalten und, wo möglich Stallung für zwei Pferde dabei sein. Herr Buchhändler I. Ricker^ ist so freundlich, Anerbietungen entgegen zu nehmen. | 2141) Ein Kutscher wird gesucht von _____________Carl Gail. 2098) Freitag den 26. Mai: Israelitischer Ball bei Gastwirth Gengnagel in Grofi- Buseck, wozu freundlichst einladet ________________das Ball-Comit«. 2081) Ein Lehrling wird in ein hiesiges Geschäft gesucht. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 2H7) Ein angehender Commis sucht Stelle. Gefällige Offerten unter Nr. 2147 an die Erped. d. Bltts.____ kann gegen Vergütung ab- geladen werden bei (2097)______________Th. Lotz Wittwe. - 2140) Ein Lehrling wird gesucht von ! Wilh. Hilgardt, Mechaniker. : (1366) (a. 40/IV.) Itlrr cin ®ut' ein Haus, Hotel rc. *VV l kaufen oder verkaufen, pachten oder verpachten will, einen Posten zu besetzen hat vVlv oder einen solchen sucht, lijrtv irgend etwas in eine beliebige Slnaatyl von Zeitungen einzu- rücken beabsichtigt, wende sich an die Annoncen-Expedition von SludoITMosse, I officiellen Agenten sämmtlicher Zeitungen des In- und Auslandes, Fraaalkihrt a. ili. Zeil ^3. Strahburg, München, Nürnberg, Berlin, Mien, Prag, Hamburg, Zürich. SiLtfolhft wird Jedermann Rath Wpi ertheilt, welche Zeitungen für jeden einzelnen Fall I sich als erfolgreich erwiesen haben: TLifalhft werden alle Annoncen sorgfältig abgefaßt und für einen augenfälligen Druck hergerichtet; 31a M 116t kosten die Inserate nur dasselbe, wie in den Zeitungs-Expeditionen , da dieses Institut als Central-Stelle aller existirenden Zeitungen besondere I Vortheile von denselben genießt. Das Renomme der Firma bürgt für solide Bedienung. Biiseretion wird auf das strengste beobachtet, die einlaufendcn Offertbriefe werden uneröffnet an die betreffenden Reflectanten, ohne deren Namen preiszugeben, pünktlichst und ohne Provisionsberechnung übermittelt. 3 — 25% bei Annonce». Bekanntmachungen aller Art befördert prompt in sämmtlichc deutsche und ausländische Leitungen, Lokalblätter und Fach-Zeitschriften mit 5—25<70 Kosten-Ersparniß die Annoncen-Expedition von C. Schlotte in Bremen. >tebociion, Druck nr.o Verlag l ' "ichen Univ.-Druckerei (^r. Ehr. Pietsch) in Gießen.