PreiS vierteljährig 1 st- 12 fr. mit Brtngerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährig . 1 si. 27 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit A 3= nähme MontagL. Expedition: Sanzleiberg Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Nr. 7«. Amtsblatt für den Areis Hießen. Donnerstag den 23. März 1871. werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Canzleiberg B. 1, als auch 5öC|tdSlWt$|Cit (tllv PCtt Ml®bei allen Post-Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen. Eröffnung des ersten deutschen Reichstages. Berlin, 21. März. Se. Majestät der Kaiser hat heute den ersten DkUt- schen Reichstag mit folgender Thronrede eröffnet: Grehrte Herren! Wenn Ich nach dem glorreichen aber schweren Kampfe, den Deutschland für seine Unabhängigkeit siegreich geführt hat, zum ersten Male den Deutschen Reichstag um mich versammelt sehe, so drängt es Mich vor Allem, Meinem de- wüthigen Danke gegen Gott Ausdruck zu geben für die weltgeschichtlichen Er- folge, mit denen seine Gnade die treue Eintracht der Deutschen Bundesgenossen, den Helderimuth und die Mannszucht unserer Heere und die opferfreudige Hingebung res Deutschen Volkes gesegnet hat. Wir haben erreicht, was feit der Zeit unserer Väter für Deutschland er- strebt wurde: die Einheit und deren organische Gestaltung, die Sicherung unserer Gränzen, die Unabhängigkeit unserer nationalen Rechtsentwicklung. Das Bewußtsein seiner Einheit war in dem Deutschen Volke, wenn auch verhüllt, doch stets lebendig; cd hat seine Hülle gesprengt — in der Begeisterung, mit welcher die gesammte Nation sich zur Vertheidigung des bedrohten Vater- landes erhob und in vnvertiigbarer Schrift auf den Schlachtfeldern Frankreichs ihren Willen verzeichnete, ein einiges Volk zu sein und zu bleiben. Der Geist, welcher in dem Deutschen Volke lebt und seine Bildung und Gesittung durchdringt, nicht minder die Verfassung des Reiches und seine Hceres- Einrichtung, bewahren Deutschland ruwitten seiner Erfolge von jeder Versuchung zum Mißbrauche seiner durch seine Einigung gewonnenen Kraft. Die Achtung, welche Deutschland für seine eigene Selbstständigkeit in Anspruch nimmt, zoll: es bereitwillig der Unabhängigkeit aller anderen Staaten und Volker, der schwachen Wie der starken. Das neue Deutschland wie es aus der Feuerprobe des gegenwärtigen Krieges hervorgegangen ist, wird ein zuverlässiger Bürge des europäischen Friedens sein, weil es stark und selbstbewußt genug ist, um sich die Ordnung seiner eigenen Angelegenheiten als sein ausschließliches, aber auch ausreichendes und zufriedenstellendes Erbtheil zu bewahren. Es bat Mir zur besonderen Genugthuung gereicht, in diesem Geiste des Friedens inmitten des schweren Krieges, den Wir führten, die Stimme Deutschlands bei den Verhandlungen geltend zu machen, welche auf der durch die vermittelnden Bestrebungen Meines auswärtigen Amtes herbeigefübrtkn Conferenz in London ihren befriedigenden Abschluß gefunden haben. Der ehrenvolle Beruf des ersten Deutschen Reichstages wird es zunächst sein, die Wunden nach Möglichkeit zu heilen, welche der Krieg geschlagen bat, und den Denk des Vaterlandes denen zu bethätigen, welche den Sieg mit ihrem Blute und Leben bezahlt haben. Gleichzeitig werden Sie, geehrte Herren, die Arbeiten beginnen, durch welche die Organ? des Deutschen Reiches zur Erfüllung der Aufgabe zusammen- wirken, welche die Verfassung ihnen stellt: „zum Schutz des in Deutschland gültigen Rechtes und zur Pflege der Wohlfahrt des Deutschen Volkes." Die Vorarbeiten für die regelmäßige Gesetzgebung haben leider durch den Krieg Verzögerungen und Unterbrechungen erlitten; eie Vorlagen, welche Ihnen zugehen werden, leiten sich daher unmittelbar aus der neuen Gestaltung Deutschlands ab. Die in den einzelnen Verträgen vom November vorigen Jahres zerstreuten Verfassungs-Bestimmungen sollen in einer neuen Redaktion der Reichs- Verfassung ihre geordnete Zusammenstellung und ihren gleichmäßigen Ausdruck finden. Die Betheiligung der einzelnen Bundesstaaten an den laufenden Ausgaben des Reiches bedarf der gesetzlichen Regelung. Für die von de-- Königlich Baien- schen Regierung beabsichtigte Einführung norddeutscher Gefitze in Baiern wird Ihre Mitwirkung in Anspruch genommen werden. Die Verfügung über die von Frankreich zu leistende Kriegsentschädigung wird nach Maßgabe dec Bedürfnisse des Reiches und der berechtigten Ansprüche seiner M tgli^der mit Ihrer Zustimmung getroffen, und die Rechenschaft über di: zur Kriegsführung verwenderen Mittel Ihnen so schleunig gelegt werden, als cs die Umstände gestatten. Die Lage der für Deutschland rückerworbenen Gebiete wird eine Reihe von Maßregeln erheischen, für welche durch die Reichsgesetzgebung die Grundlagen zu schaffen sind. Ein Gesetz über die Pensionen der Osficiere und Soldaten, und über die Unterstützung ihrer Hinterbliebenen soll für das gesammte Deutsche Heer die Ansprüche gleichmäßig regeln, welche der gleichen Hingebung für das Vaterland an den Dank der Nation zustehen. Geehrte Herren! Möge die Wiederherstellung des Deutschen Reiches für die Deutsche Nation auch nach innen das Wahrzeichen neuer Größe sein! Möge dem Deutschen Reichskriege, den wir so ruhmreich geführt, ein nicht minder glorreicher Reichsfrieden folgen, und möge die Aufgabe des Deutschen Volkes fortan darin beschlossen sein, sich in dem Wettkampfe um die G:ter des Friedens als Sieger zu erweisen! Das walte Gott! M. Bayerische Parteien. In Bayern hat sich während der letzten Monate eine tiefgehende Umgef.al- tung der Parteivcrhältnisse vollzogen, und namentlich ist die compacte Mass- der ! Ultramontanen, die bisher dem Fortschritt gegenüberstand, überlegen durch ihre >Zahl und gefährlich durch ihren Terrorismus, jetzt in zwei Theile zerrissen, die sich gegenseitig fanatisch bekämpfen. Zu den sogenannten „Patrioten" sind heute nur noch die Vollblut-Ultra- montanen zu zählen, die durch jene 47 Abgeordnete repräsentirt werden, welche am 19. Juli v. I. gegen d»e AVianzvertra'ge stimmten; sie recrutiren sich au- Bauern, Geistlichen und einzelnen Bureaukraten, und als ihre Havptführer sind Görg und Grail zu betrachten. Ihnen gegenüber stehen die gebildeten und einsichtsvolleren Ultramontanen, welche zwar keine aufrichtige Freude über die neue Ordnung der Dinge empfinden, die jedoch klug genug sind, um zu begreifen, daß jeder Widerstand die Opfer, dir sie dem Ganzen zu bringen haben, noch erhöhen muß. Ihr Führer ist Dr. Huttler, der Herausgeber der „Augsburger Poflzeitung." Die angesehenste und mächtigste der politischen Parteien in Bayern ist die lortschrittliche, oder richtiger nationalliberale Partei; sie ist die eigentliche Stütze des jüngst gefchebencn Umschwungs, sie trägt und repräsentirt die Politik, in welche Bayern durch die neuesten Ereignisse hineingetrieben wurde. Sie zählt nach dem Wahlergebnisse 29 Mitglieder im Reichstage, während die Ultramontanen beider Schattirungen nur 19 Sitze errungen hoben. Auf die einzelnen Provinzen Bayerns vertheilt, kommen auf Oberbayern 3 Nationalliberale, 5 Ultramontane, Niederbayern 1 „ 4 „ Oberpfalz — „ 5 „ Rhtinpfalz 6 „ * — „ Mittelfranken 6 „ — „ Oberfranken 4 „ 2 „ Untrrfranken 4 „ 2 „ Schwaben 5 „ 1 „ Dieses Wahlergebn'ß laßt erkennen, welch ungeheuren Fortschritt der nationale Gedanke in Bayern seit einem Jahre gemacht hat. Aus den Landtagswahlen vom November 1869 ging eine ultramontane Majorität von 6 Stimmen hervor, von denen jede 31,500 Seelen repräsentirt, während jetzt aus der NeichStagSwahl eine liberale Majorität von 10 Stimmen hervorgegangen ist, deren jede 100,000 Seelen zu vertreten hat. Der Bürgerkrieg lodert in Paris in lichten Flammen. So viel bis jetzt aus den Nachrichten ersichtlich ist, war der Hergang folgender: Es war zunächst auf eine Überrumpelung der Stellungen auf dem Montmartre abgesehen. Die Mehrzahl der Kanonen wurden von einer Truppcnabtbeilung ohne Conflict genommen und entfernt; die GenSd'armene verhaftete an 400 Personen. Hieraus schlugen oie Montmarteristen Generalmarsch, umzingelten den General Faron mit 300 Mann auf der Höhe des Montmartre, wobei mehrere Ofsiziere gefangen genom- men und General Paturel verwundet wurde. Am Morgen des 18. zogen die Bctaillone der Nationalgorde von Belleville vor das Gefängniß und befreiten sämmtlicle Gefangene; die Nationalgarden rbaren anmarschirt, die Gewehrkolben nach oben tragend. Vinoy hatte d-e Truppen um den Montmartre auffiellen und in jeder der hinausführenden Straßen Mitrailleusen auff hren lassen; doch die Truppen ließen auf Verlangen des Volkes die Fortschaffung der Mitrailleusen zu, welcher sich das Volk bemächtigte, da auf dem Montmartre die Linientruppen mit der Nationalgarde fraternisirten. Auf dem Place Pigalle wurde ein Chasseur- Lieutenant, der mit dem Säbel drohte, vom Volkshauftn todtgeschlogen; es erfolgten von beiden Selten Flintenschüsse, wobei mehrere Verwundungen vorkamen. Am Morgen des 18. März wurde eine Proklamation von Thiers angeschlagen. Der Chef der Executive erwartet von den guten Bürgern, daß sie sich von den schlechten sondern und der öffentlichen Macht Hilfe statt Widerstand leisten. Die Anrede des Chefs der Executive hatte den erwünschten Erfolg nicht gehabt. Indessen hatte General Faron sich auH seiner Klemme zu befreien vermocht, nachdem er sich mit dem Bayonnet Luft gemocht. Barrikaden waren in Montmartre, Belleville und im Faubourg St. Antoine errichtet. Eine neue Proclamation der Negierung an die Nationalgarde von Paris betheuerte, daß die Regierung keinen Staatsstreich beabsichtige, sondern nur dem Empörungsausschusse ein Ende machen wolle; eine Proclamation Picard'S forderte die Nationalgarde auf, die Waffen zur Rettung vor der Anarchie zu ergreifen. Doch die Nationa'garden versammelten sich auf ten Boulevards, um zu — discutiren; die Läden wurden geschloffen, d.r Barrikadenbau dauerte fort und um 7 Uhr Abends verbreitete sich die Kunde, die Generale Lecomte und Clement Thomas seien Nachmittags um 4 Uhr nach summarischer Verurtheilung erschoff-n worden und General Vinoy bade sich mit allen Linientruppen und der GenSd'armene auf d«S linke Seineufer zurückgezogen, der Nationalgarde die Herstellung der Ordnung überlassend. Was nun? Es hieß Astern in den Blättern, Thiers, welcher die Verantwortlichkeit für das zu vergießende Blut nicht allein auf sich nehmen wolle, beabsichtige, sofort die Na- tionalvcrsammlung in ihrer ersten Sitzung zu Versailles zu einem entscheidenden Beschlüsse zu veranlassen; ist dies richtig, so erklärt sich der Rückzug von Vinov: JJÜn will Zeit gewinnen. Ob es nicht zu spät lst, nachdem Blut g flössen und die summarischen Erecutionen von Seiten der Montmarteristen den Anfang genommen haben? Am 17. war man noch voll Zuversicht: die Blätter riethen zur Telegraphische Depeschen. Sarmßabt, 21- Marz. Seine Großherzogliche Hoheit Prinz Ludwig werden heute Nachmittag 4 Uhr 45 Minute» hier eintrcffen und von den »er- sch'ebenen Sectionen des Hälf«verein« am Bahnhof empfangen werden. Frankfurt. Bei der am 17. b. stattgefundenen engeren Wahl zwischen den Canoidaten zum Reichstage v. Rothschild und Sonnemann erhielt der letztere 3718 Stimmen, der erstere 3613 und ist sonach Sonnemann zum Rcichstaasad- geordnetcn für hiesige Stadt erwählt. H Kastel. General Castelnau wurde von Napoleon nach Saarbrücken ent- sendet, um in seinem Namen Kaiser Wilhelm für Vie aufmerksame Behandlung zu danken, welche man ihm während der Gefangenschafr hat angedeihen lassen Unter den gefangenen französischen Soldaten soll die Agitation zu Gunsten de, Kaisers in letzter Zeit nicht unbedeutende Fortschritte gemacht haben. Gervi elberg. Am 18. d. verstarb nach 10 tägiger Krankheit Professor G. schäftigen haben wird, tritt immer von Neuem auf und man nennt bereits fo'-- gende sechs Männer für diese Auszeichnung: Manteuffel, Blumenthal, Gobea, Werder, Hartmann und v. v. Tann. Auf welcher positiven Grundlage dieses Kartengebaude aufgerichiet ist, ist vorläufig nicht adzusehen. Der „R. A. Z." wird aus Zürich die interessante Thatsache gemeldet, daß der den dortigen Unruhen mehrere junge Engländer die erste Geige spielten und sich in Folge dessen schleunigst entfernt haben. L, hMgkgai 9^e'cht haben. Wlit Freuden habe ich erkannt, wie gerade durch diese Zusammenfassung aller deutschen Kräfte, getragen von der allgemeinen Opferwilligkeit und von der hingebenden und unermüdlichen Thätigkeit der Männer, welche der schwierigen Leitung dieses Werkes ihre Kraft und Zeit widmeten, Leistungen möglich geworden sind, die jede Erwartung überstiegen und wesentlich dazu beiae- tragen haben, der Armee, unter den schweren Mühsalen des Krieges, Freudigkeit und Kraft zu erhalten. Die dankbare Erinnerung daran wird in der Armee und der Natron unauslöschlich fortleben. Meinen Dank und Meine Anerkennung kann ich nicht besser bezeugen, als indem Ich Eure Majestät Selbst bitte, sie dem Central-Comite der Vereine in. Meinem Namen auszudrücken." Die Regierung von Schweben und Norwegen hat den Wunsch ausgesprochen mir dem Deutschen Reich einen Vertrag wegen wechselseitigen Schutzes der Waarenbezeichnungen und Etiketten abzuschließen, und der Bundeskanzler bat na-b^>uch?"0^ M Bundesraths zur Einleitung der dicßfälligen Verhandlungen Dresden, 20. März. Das „Dresdener Journal" schreibt: Der König von Sachsen wird am 26. d. M. zum Besuch an den kaiserlichen Hof nach Berlin re.sen. Der commandirenve General des sächsischen Armeecorps, Prinz zurückreise'/ ^cr emgetroffen und wird nächsten Mittwoch nach Frankreich Wien, 20. März. Der erste Generaladjutant des Kaisers, General Graf Bellegarde, reist heute Ab.nv nach Berlin ab. Derselbe ist Ueberbrinaer eines feste"des^KaiserS *d°inM Kaisers Franz Joseph zu dem Geburts- Berlin, 18. März. Se. Majestät der Kaiser und König hat an I Mai »:4Ä, «..L deinen tapferen und siegreichen Truppen, welche noch auf m Abschied nehme, d.äugi rö Mich, Ew. Ma.ettät llütruna freudig Mein Herz die liebreiche Fürsorge und Unter- Eurer ^Majestät an/ ^imce untcr vem Vorgänge und dem Schutze des nmpn Tpfh,. & * ^b'^th, aus dem ganzen deutschen Vatrrlanoe während des ganzen Feldzuges zu Tyeil geworden ist das Central-Comit^ der deutschen n K erkrankter nnF • Eine zur Pflege ,m Felde verwundeter und erkrankter Kriegs auf dem Gebiete der Humanität vollzogen, als die politische bH’^ ^^rlandes sich noch im Kreise der Wünsche bewegte. Dasselbe hat sich b l Beginn der Feinolel.gkeiten zu einem fest oiganisirten Körper a estal» iet, in welchem die Landes-Vereine fammtlh^r p r gTßl Ml WT” £ei «ith nur iai w' MMt. blisi M auf di #ir auf, W ßme M vi, W *tti vii ich c ^'drelhen und - Bruce jinf abgest Eine Slcrcfl 2i,z ttrWM h y^ngen un;i uüDiilfni von dri Die Ztadt EMlmleln, iv LiüMk ves G i« Stad fwi|'d>em P vchcht. ber „Cli G:nw erklär »1: f« in der i Das Pari Itii yi rim Vei Paris, 19 März, Mittags. Da« „Journal officiel" schreibt: Indem die Negierung einen Zusammenstoß vermeiden wollte, üble sie G.vuld und Zögern (Temporisation) gegen die Aufständischen, welche sie zur Bernunft und Pflicht in, ntctjufuoren hoffte. Das amtliche Blatt berichtet hierauf die gestern stattgehabte.. Ereignisse unt> sagt alsdann: Die von der Position auf dem Montmartre ent- lernten Kanonen sollten in Vie Arsenale gebracht werden, al« die Nationalgarden die Menge aufreizend und mit sich fortreißenv, sich auf die Soldaten warfen uno ihnen Cie Soffen entrissen. Mehrere Bataillone wurden cernirt, andere gezwungen sich zuruckzuzirhen. Sie Erneute war nunmehr Herrin ves Terrains. $er Tag Wofi unter Cer Herrschaft der Unordnung ohne daß die am Morgen einberufene Nalionalgarde in genügender Anzahl erschienen war. um des Abends die Jniur- rectton, welche das Quartier des Generalstabs der Nationalgarde und das Justit.' Ministerium vecupirt hatte, unterdrücken zu können. Man frägt sich staunend was das Ziel der Ucbelwoilenden sein kann, die das Gerücht verbreiten daß die Re Staatsstreich vorbereite. Dies ist e.ne gehässige Berleumdun Vie Regierung, welche aus einer durch vas allgemeine Stimmrecht gewählten Bersammlang hervorgegangen ist, hat mehrmals erklärt, daß sie Vie Rcvublik gründen wolltt Diejenigen, welche sie Umstürzen wollen,' sind die Männ?r v Unordnung, Meuchelmörder, welche nicht davor zurückschrecken, Schrecken und Tod / m Stad zu säen, die sich nur durch Ruhe, Arbeit und Achtung vor den Gesetzen zu retten vermag. Ihre Berbrechen, wir hoffen es, erregen den aerech. ten Unwillen der Pariser Bevölkerung, welche aufstehen wird, um sie zu züchtig«! wie sie es Verdienern Das „Journal ofsteiel" the.lt weiter mit, daß d e Gene.' rale Leeomte und Thomas ohne Unheil füsilirt und ihre Leichen »erstÜmmUt wurden. Zwei Adiulanlen L-comte's hätte beinahe dasselbe Schicksal ereilt Das „Journal offictel" schließt: Die Bevölkeriing von Paris ist bis jetzt gegen ' die Fordern der Unordnungen nachsichtig gewesen, mag sie endlich begreifen daß MitsLig^mächin'will.'''^'^ 8<3rnÜL'",rmn mu6' mcfcrn * llch nicht zum besondere i Edic ÜW9) Nachdem 0 Wvist 01 11- Lmdwehri fionn am 4. -Ereis Gießen •>) W-Resnv Martin Pi Landwehr:)iel Octobev M? ® WWW uch Horn, Regiments, g ^Steinbach «Simenfi . g W«f,.» fri ft@e< J ybwebr.-' i November feiert Dern, mments, ’KW droßh. n. 0 Ä mit de Wtq .............kSS K Energie; es hieß, die Armee von Paris reorganistre sich schnell, am 18. solle die Mehrzahl der Regimenter bewaffnet werden. Warum, statt bis dahin zu warten, dcr Ueberfall in der Nacht vom 17. auf den 18. vorgenommen wurde, ist nicht begreiflich; von Aurelles ist in den Depeschen gar nicht die Rede; auck dies muß auffallen. Siebenzehn Abgeordnete von Paris hatten am 17. eine Zusammenkunft, worin sie einen neuen Aufruf an die Vorstädte beschlossen; Schoelcher erließ eine ähnliche Erklärung; aber die Deputirten haben auf dem Montmartre keine Geltung, und die Linientruppen, die erst am 18. Waffen erhalten hatten, ver- mehren durch ihre Fraternisirungen natürlich bei der Nationalgarde von Paris die Unschlüsstgkeit, gegen die Montmarteristen loszuschlagen, da man in diesen Vorgängen den Rückichluß auf den monarchischen Geist auch der bewaffneten Truppen machen muß. Die Depeschen lassen eg fortwährend im Unklaren, ob es blos unbewaffnete Soldaten sind, die fraternisiren, oder ob auch in den Reihen der Bewaffneten bereits Anarchie herrsche. (K.Z.) Die „Avantgarde" berichtet über die Ereignisse vom 18. März: „Gegen 3 Uhr Morgens marschirten Linientruppen, Jäger zu Fuß, ehemalige Polizeidiener und die sogenannte republikanische Garde nach Montmartre. Um 4 Uhr war die Butte und die Mühle cernirt. Die Polizeidiener, von den Genso'armen begleitet, begaben sich zu den Posten der Rue des Rosiers, wo sich 160 Nativnalgarven befanden. Einige Flintenschüsse wurden gewechselt, aber die Truppen nahmen den Posten. Die Nationalgarde wurde entwaffnet und gefangen genommen. Die Linientruppen nahmen hierauf die Kanonen, und der General Lecomte, welcher die Truppen befehligte, konnte glauben, daß Alles beendet sei. Aber um 5 Uhr wurde der Generalmarsch in Montmartre und in den übrigen Stadttheilen von Paris geschlagen. Die Bataillone marschirten nach den Buttes, deren Zugänge von dec Armee besetzt waren. Auf dem Place Pigalle befand sich ein Jägcrbataillon, dessen Commandant die Nationalgarde aufford^rte, auseinander zu gehen. Diese weigerte sich, und der Eapitan versetzte dem Nationalgardisten, mit welchem er parlamentirte, einen Hieb. Fast im nämlichen Augenblick streckte ihn ein Schuß zu Boden uno Jager streckren die Kolben in die Höhe. Fast überall und ungeachtet der Anstrengungen der Generale weigerten sich die Soldaten, zu schießen. Um 7V2 Uhr waren die Nationalgarden ihrerseits vor dem Wachtposten der Rue des Rosiers ange ommen. Die Polizeidiener wollten Widerstand leisten. Ein Nalionalgaroist »hielt einen Schuß in die Hüfte und ein anderer eine Kugel in den Leib. Die Nationalgarde war aber bald Herr des Wachtpostens. Alle, welche ihn besetzt hielten, wurden zu Gefangenen gemacht. Die Buttes wurden hierauf cernirt. Dec General Lecomre und sein ganzer Generalstab wurden zu Gefangenen aemacht. Dreseloen übergaben ihre Degen, und man führte sie nach dem Chateau Rouge, einem Tanzlocale. Um 9y2 Uhr war Alles so ziemlich beendet. Nationalgarden und L-oldaten fraternisirten." Eine zweite Ausgabe der „Avantgarde" meldet: „Erschießung der Generale Clement Thomas und Lecomte. Gegen 3 Uhr Nach- mihag« imroe der General Thomas, der in Civilkleiduug war, in der Nähe der Buttes Montmartre erkannt. Sofort verhaftet, wurde er nach dem Chateau Rouge gebracht. Eine Stunde spater wurde er nach einem summarischen Urtheil mit dem General Lecomte in einem an die Buttes stoßenden Garten erschossen. In der Nahe der Gemeindeschule des dritten Arrondissements hat man drei Leichen, die eines Generalstabs-Capitäns, eines Jägers und eines Artilleristen gefunden." ., jPer Allg. Zig." wirb üoer die Pensionsanspluche der Invaliden uno ihrer H'nterbliebenen geschrieben: Von 15,000 Todten haben ziemlich viele Witt- wen und Waisen hinterlassen, die zu versorgen sind. Die Writ ve des Lanbwehc- manneS erhalt 50Thlr. jährlicher Pension, für jedes Kind 30Thlr. bis zum 15 Lebensiahre. OffizierSwittwen erhalten 200 bis 400 Thlr., jedes Kind 40 und 50 Thlr. Erwerbsunfähige Mannschaften erhalten ihre Penston. Dem invaliden Lieutenant stehen 240 Thlr. zu; verlor er ein Glied, erhält er 420 Thlr., verlor er zwei GUeber, 620 Thlr., und das steigt in den höchsten Graden bis zu 2400, 2600 und 2800 Thlr. Da diese Männer übrigens gesund, meist in den besten Jaörcn steyen, so wird die Pension eine geraume Zeit an sie bezahlt werden muffen. cur ° TcFV 3/0» bringen mSM ÄJÄTÄI n ceutfchen Bu.er.anöe während Ä”t 52S ®ie deutsche Einheit war durch Carum nachgesuchl Satten. Das Cemile soll sich den "art^angezttattn angeschlossen Haden, so daß man hoffen darf, Alles wieder in den Stand d«Or " Deputidcn annimm“ Na'ionalverfammlung den Antrag der P^iser »'V(al 6t .Dlk>eflU sufilar SlUlke »I, di- A- f««[( Lg’11 Di- Nachricht, daß sich der Reichstag auch mit der Dotationsfrage zu de- Cassation ^^Frakttur^Michslaas^^ Abgeordnetenkreisen ist die ofhaen haben tntrh ~..c ---- . .. - " tm'ti !t- ^eicystagswahl wahrscheinlich, weil n cht NJchtränsifb ' Wählerliste für die Bayern aufgelegt worden ist und diese b i dem gerinnen «timmenunterschttde den Ausschlag zu Gunsten Rolhschild's hätten geben können , ^Berlin, 21. Marz. Der Kaiser eröffnete im Weißen Saale um lübr den Reichstag. Die Umgebung des Schlosses ist mit dichten volksmaffen gefüllt Der Kaiser ward bet der Anfahrt enthusiastisch begrüßt. Im Weißen Saatt war neben dem Throne eine Tribüne für die Kaiserin, die Kronprinzessin und die Prin- zessinnen hergertchtet Die Gesammltribünen über dem Eingänge waren dem ci le' matisch n Corps reservttt, welches vollzählig anwesend war. Die Zuhörervlätie waren überfüllt, im Saale etwa 400 Personen: ReichstaaSmitalied/r Staatsbeamte, General-lät und Geistlichkeit. ^-'chStagSmttglieder, höchste Bald nach 1 Uhr trat in den Saal der Kaileriua ein Tii. (äacj. purtteife, »ann Graf Moltke mit dem Reichsfchw-rt, w Peuker mit dem Reichs" m mi fÜCm ®ccphr' ber Oberstkämmerer Graf Rl'dern mit der Krone Graf Wrangel, geleitet von den Generalen v. Kameke und v. Podbielskv das Relchspanier tragend. Die Insignien escortirten zwei Offiziere der Garde du Corns Es folgte der Kaiser in großer Generaluniform, der Kronprinz, die Gr^herroac von Baden, Weimar, Mecklenburg, Oldenburg, die Herzoge von Meining n" Alt n bürg und die übrigen anwe enden regierenden Fürsten, dann die um.fi - ' EPS ein dreifaches Lebehoch. Der Kaiser verneigt sich dankend Tli, „ Prmzen stellen sich rechts, der Bundesrath links vom ThroV Der Ka^ « becedte« Hauptes die Thronrede. Nachdem die Throniede verlern maf„rr, °"''^"^behoch. Graf Bismarck Proc.an.irte hierauf dw SefsiL .et, in welchem die Landes-Vereine sämmtlicherdetLn" Maaten SSÄ fld. S f»"r Rückzugsbewegung innegehalten und ziehen ...w «.... ... wäsäää tttÄmwXÄ** ÄÄ 1' 3i|#u, fej ^tigr. । fr $r®te le' ne dem nid> luifle. J6fc|« r’i'" bat S'r Honig 1 H°! na* ’Jrin; '*ranfrti^ ttr«! ®raf "lAkr eines 1 Geburt-, 3wtm dir 8ögkru W'cht zu, °anrr ent« '"^garbku, Mefffl uno Skitvllllgcu, Der Taz unberufene die Znsur- daS Justiz, send, ®a< >t die Re- rleumtung. gewählten " Republik Äanner ter 3 uns Tod i g vor den 'tn gtmj' fidtiga, )if Gene- rjtummelt al ereilt., l«|t gegen' tijtn, taj nicht zu» fen ist die -chträglich geringen i können, im i W en gefüllt Saale B« । die Pnü' ten diplt- ihörerplätze >er, höchste Htschaege« em Reiche» ter Jboat, iel-kv, da« e tu 6orP#' ri-'jherzog: jen, «lten» den Prinjtn ten * unken °nl liier verlas ir, erfolgte t6e[|ion«' elde. Da« - begonnen. «t, WH ics Weis iiralron«" Äj6reg terCrt' terf* Wechsel. 695/8 Oberhessen 3B G. Disconto Lahr. Thaler - Nr. 211 604. 20 Thaler — 10 Thaler — Nr. 99,228. 60 50 40 35 30 25 I Braunschweiger 163/a |Stadt Madrid Thaler — Thaler — Thaler — Thaler — Thaler — 2. Prämie 3. Prämie 4. Prämie 5. Prämie 6. Prämie 7. Prämie 8. Prämie 9. Prämie Börsennachrichten. 21. März 1871. £. 250 v. 1854 70 Prioritätsloose 155 Loose 77ö/g „ "7l/r „ 5% M. Amerik. Bonds Nr. 79,669. Nr. 322,507. Nr. 74,294. Nr. 249,292. Nr. 122,516. Nr. 112,332. Actien. Oest. Creditact. 251 50/0 östi. F. St. E. B. 3791, 2 Lombard. Bahn 170V< Ludwigsh.-Bexbach 1691/4 Maxbahn 113 Bayer. Ostbahn 127 Hess. Ludwigsb.-Act. 142 Alsenzbahn-Actien 851/4 Actien. Frankf. Bank 1335/8 Frankf. Vereins-Ka.se 104 Darmst. Bankact. 329 Wien Bankactien 690 Galizien 2393/4 ___________ In Folge dessen wären letztere mit einer Art von Richteramt für die öffentliche Ordnung bekleidet worden. Ihre erste Handlung würde die sein, in Ueberetn- stimmung mit der Versailler Regierung den Admiral Saiffet zum Ober-BesehlS- haber der Rationalgarve zu ernennen. Die BarricaVen stehen noch immer. Die aus den strategischen Plätzen errichteten sind festgebaut mit Schießscharten für die Kanonen. Die Nationalgarden haben im siebenten Secteur Pulver u: v 5000 Chaffepots aus der ( ugene-Caferne weggenommen. Ganz Paris ist jetzt in ihrem Besitz. △ Paris, 20. März, 4 Uhr Nachm. Man hört Kanonendonner, es wird Sturm geläutet. Die Tuilerteu sollen brennen. — 6 Uhr Abends. Der Barrikaden-Bau dauert fort. Die Bank brachte ihre Baarvorräthe und Papiere in Sicherheit. j_ Loudon, 21. März. Napoleon ist angekommen. Die Kaiserin und der kaiserliche Prinz empfingen ihn in Dover. Oestr. 1858r 1860r 1864r steuerf. — 1881r 993/4 1882r 961/2 1885r 96>/h • Die Prämien des Lahrer Hinkenden Boten für 1871 vertheilen sich, wie folgt: 1. Prämie 100 Thaler — Nr. 93,529. Geldaorten. Pr. Cassen-Soh. 1 447/g-451/fil Sachs. „ — Div. Gassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 45—47 „ doppelte 9 48—50 HoU. fl. lOSt. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—37 20 Frankenst. 9 27—28 Engi. Sover. 11 54—58 Rass. Imper. 9 45—48 Dollar in Gold 2 27—28 Alle Abendblätter erklären, daß sic keine andere Regierung anerkennen, als i »1. der Nationalversammlung, ’ General Cremer soll als Bewerber um die Ob-rbefehlshaberstelle der Pariser Atwnalgarde aufgeireten sein. „ Die Aussiändischcn haben die Lassen des Stadthauses und mehrerer Mairieen ecn SvvreS ist von Kavallerie und Kanonen bewacht, weil man l „ruuibet, die Nalionalgarde könne auf Versailles marschiren wollen. 1 Oe fremden Gesandten befinden sich in Versailles. Der Postverkehr 'st M unterbrochen. Mehrere Versammlungen von Offizieren der Nationalgarde ' JJen gegen dir Verfügungen deö Cenlralcomite'S, das sie nicht anerkennen, Protest l "”9ilT Paris 20. März, Mittags. Das Central-Comitö bat eine Erklärung möffentllcht. Dieses Manifest de« Comitü'S versichert, das Comitö sei aus der hmn Willensäußerung durch Abstimmung von 215 Bataillonen der Natlona»- arde hervorgegangen Es weist die Anklage zurück, als sei das Comiw An- Liter von Unordnungen, und wirst der Regierung vor, daß sie Paris verlaumdet „6 die Provinz gegen Paris aufgchctzi habe; sie habe der Rattonalgarde einen Oder-General auforängen, sie entwaffnen wollen und durch nachtkchen Anfall Pms seiner Krone als Hauptstadt berauben wollen. Das Manch t sagt ferner, bas Comits habe Mäßigung gepredigt und gesagt: Greifet niemals an und wehrt tud) nur im äußersten Falle. Oie Wahlen für den Communalrath von Paris sind auf den 22. Marz „bercumt. Das Comitö erklärt, fest entschlossen zu sein, dem vorläufigen Fnr°-ns- «Wusse Achiung zu verschaffen. SS rich-e, an die Departements e.ne Adresse, bttvft sich auf die Einheit der Provinz mit der Hauptstadt und fordert die Pro MI aus, sich Mi, dem Comitü durch Delegirte in Verbindung zu setzen. Eine Mittheilung an die Tagespresse sagt, das Comitö erklärt, die Freiheit M Presse respectiren zu wollen, und hofft, Die Journale werden -'»sehen, daß kii erste Pflicht Die schulDige Achtung Der Republik ist. ES wirD allen politischen hnbrechen unD Vergehen Amnestie gewährt. Die stehenden Kriegsgerichte der Eine Aoresft an die Einwohner von Paris sagt, der 18. März werde der Zm der Volksjustiz genannt werden; nur zwei Menschen, welche sich durch schlechte Handlungen unpopulär gemacht hätten, seien in einem Augenblicke de« VottS- mivillens von derselben geiroffen worden. Die Stadt ist ruhig beim Anblick Der allgemein geöffneten LaDen in Den Stadtvierteln, wo keine BarricaDen sind. Die Nationalgarden sind in Die Bnrcaux de« Gauloi« und Des Figaro eingeDrungen unD haben Die Siegel b Der StaDtsergeant, Der auf einen NationalgarDisten gefeuert hat, ist nach sin-marischem Proceß erschossen worDen. Viele ehemalige StaDtsergeanten wurden !lt “^Der Cri du Peuple" sagt: Pari« muß sich als freie Stadt, als freie iomtnüne erklären, die sich selbst regiert und Die Theorie Der Dircclen Regierung, Preus/- 41/2° y Oblig. 943/4 Frankf. 31/2 % Obi. 82 Nass. 41/2° 0 Obi. 941/4 Kurhess. 4% „ 86 Gr. Hess. 5% Obi. 1017/8 „ „ 40/0 n 93 n n 31/20/0 n ~ Bayer. 5% * — „ 41/2% 1jährige 96 „ 40/g 1jährige 893/4 Würtemb. 41/2 % Obi. 931/4 Baden V/2°/o Obi. c. E. L. 94 Oesterr. Silberrente 55 V4 „ Papierrente 471/4 Prioritäten. 30/o öster.Stsb.-Prior. 553/g 30/g öst. s. Lombard 73i/2 3% Livorneser 32‘/8 50/g Toscaner 503,4 5% Elisabeth.-Prior. 781/2 do. II. Emiss. 75__ AnlelienslooBe. Kurh. 40 Thlr. Loose 643/4 Nassau 25 fl. 37i/2 40/0 bayr. Präm.-Anl. 107 7/6 Ansbaoher 7 fl. 12i/8 40/g badische Loose 1077/g Badische fl. 35 Loose 60 „ „ 1887r 96Vb Spanier, neuest. 3°/o 601/4 vic sie in Ver Schweiz besteht, verwirklicht. Das Paris-Journal meldet, die Mitglieder des Central-CvmiW- hatten ßch zu einer Verständigung mit den Maires der 20 Bezirke von Paris cntfchloffentt Amsterdam k. S. ioov8 Augsburg k. S. 997/8 Berlin k. 8. 105 Bremen k. S. 97 Cöln k. S. 1047/8 Hamburg L 8. 881/g Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 1195/8 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 945/s Wien k. 8. 95 ditto m. 8. — ditto 1. 8. — 1) 2) 284 Acker u. Wiese am Hamm- 3) Arbeitsverqebung. 4) ö) Scheid!). S t e 1 Birken - Stamm von / 73 278 Wegen U0l]G,vi|iyinuinü'--VM v «•**** — Zahlungsfrist bis 1. August d. I. gestattet. !pel auf dem Watzenborner Weg, Acker daselbst, Wiese daselbst, Wiese oaselbst, 136 92 58 58 Wiese daselbst, 105 | Acker daselbst, zur der Stockh. n 129,5 ' Gietzen e ck 1 1 747 Reish. Wellen 100 50 14700 Durch - Flur Nr. 17/g» 3531 295 8 (i 97 Holzart: 1 Eichen — Aspen — Nadelh. 26 19 Stecken 9Vi „ 2490 Wellen 163 431 Besondere Bekanntmachungen. Edictalladung. Kreis Gießen; L Ersatz-Reservist I. Classe Friedrich Martin Pimper, des Großh. II. Landwehr-Regiments, geboren am 15. October 1847 zu Gießen; Ersatz-Reservist I. Classe Georg Heinrich Horn, des Großh. II.Landwehr- Regiments, geboren am 23. Mai 1846 zu Steinbach, Kreis Gießen; Ersatz-Reservist I. Classe Ferdinand Schiesser, des Großh. II.Landwehr- Regiments , geboren am 8. April 1848 zu Wieseck, Kreis Gießen; Reservist Georg Größer, des Großh. II. Landwehr-Regiments, geboren am 7. November 1845 zu Groß - Linden, gert werden. Gießen, den 21. März 1871. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Bekanntmach u n q. 792) Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis; gebracht, daß die nachbenannte 1 195 8 Zoll 17/76 "/77U 78 „ Dornreiser, Eichen-Stämme mit Nadel- „ u Eichen-Stangen „ Holzverstkigenmg in der Oberfm- sterei Schiffenberg, , den 21. März 1871. Müller, Ortsgerichtsmann. 17 In 17/75 F.eifer, Eichen Prügelholz, „ Stockholz, „ DurchforttungS- Neifer, Nadel-Reisholz, OKlftr. 112 Acker auf dem Hamm, zehntfrei, auf die Lahn, 34 Acker daselbst, 98 Hosraithe, Mühle, die Neumühle, 139 Acker bei der Neumühle, Flur Nr. Wes 17/86 17/122 123 124 b3 17/121/5 1 125/5 f 126/5 1049) Nachdem wider die Nachgenannten: Reservist Otto Nenner, des Großh. II. Landwehr-Regiments (Gießen), geboren am 4. März 1847 zu Gießen, OKlftr. 102 Acker am Hamm, zehntfrei, Kreis Gießen; Ersatz - Reservist l. Classe Ludwig D ern, des Großh. II. Landwehr-Regiments, geboren am 3. December 1847 zu Groß-Linden, Kreis Gießen; 7) Reservist Ludwig Wißner, des Großh- ll. Landwehr-Regiments. geboren am 18. December 1844 zu Londorf, Kreis Gießen; -er Desertionsproceß eröffnet worden rst, »erden dieselben hiermit aufgefordert, zu ihrem betreffenden Truppentheile zuruckzu- kehren, spätestens aber in dem auf Freitag den 30. Juni 1871, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberanmten lermin sich zu gestellen, widrigenfalls die wider sie r'ngeleitete Untersuchung geschlossen, dieselben in contumaciam für Deserteure erklärt und ein jeder der Genannten in eure Geldbuße von 50—1000 Thalern verurtheelt werden wird. Darmstadt, den 11. März 1871. Groglnrzogliches stellvertretendes Divisionsgericht. J.A.; Schenck, Divisionsaudrteur. zehntfrei, / Wiese zwischen der Mühlbach und der Lahn, Wiese daselbst, Wiese daselbst, 1063) Samstag den 25. l Mts, Vormittags 9 Uhr, oll aus dem hiesigen Rathhause die Wiederherstellung des Wieseckstegs an Stephansmark erforderliche Zimmer- und Schlosserarbeit, erstere zu 60 fl. 15V4 kr., letztere zu 6 fl. 50 fr. veranschlagt, verfiel- Holzversteigerung im Fürstlichen Thiergarten bei Hungen. 972) Samftng den 25. d. M., Morgens 10 Uhr, kommen in obigem Districte 273 Stück Eichen- und Nadelholz - Stämme - 5642 Cubikfuß, darunter ca. 26 Stück schone, starke Stämme beider Holzarten, ferner 430 Stück Eicken-, Buchen- und Nadelholz- Stangen = 903 Cubikfuß, darunter Langwieden , Pferchpfähle re. zum öffentlichen Verkauf. , 1O„. Hungen, am 16 Marzt 1871. Fürstliches Rentamt. D e m m e. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. 1061) Montag den 27. März 1871, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distric- ten Annaberg, Faulerboden, Wanne und Heingesboden, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 4425 Wellen Buchen - Durchforstungö- Versteigerungen. 1050) Dienstag den 25. April, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die zum Schuldenwesen des L. Weimar gehörige Mühle mit 4 Mahlgängen und dem dazugehörigen Gelände gegen Baarzahlung meistbietend versteigert werden, als; 1053) Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Rudolph Krause, Bürger zu Alsfeld und Carl Engel, gebürtig zu Homberg an der Ohm, Beide jetzt in Groß-Linden wohnhaft, betreiben seit dem 24. v M- zu Groß-Linden eine Liqueur- und Essigfabrik, sowie eine Wein- und Branntweinhandlung, unter der Firma: „Engel & Krause". Jeder von Beiden hat das Recht, die Firma zu vertreten und zu zeichnen. Gieren, den 21. März 1871. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. M u h I. Urkunde, Schuldschein der Sparkasse m Hungen vom 15. Mai 1869 Nr. 3638 über. 450 fl. dem Kirchenoorstand zu Dorsgtll gehörig, verloren gegangen ist. Der Inhaber derselben wird aufgefordert, bis zum 10. Mai d.J., Vormittags 8 Uhr, btt unterzeichneter Gerichtsstelle anzuzeigen, ob er aus deren Besitz Rechte herzuleiten vermöge, als sonst nach fruchtlosem Ablaufe dieser Frist gedachter Schuldschein für k'.aft- los erklärt und ein, lediglich an der Ge- richtsthüre angehängt werdendes, Amortt- fations-Decret erlassen werden würde. Hungen, den 2. März 1871. Großherzogliches Landgericht Hungen. Dr. Jrle, Pilger, Landrichter. Landgerichts-Assessor. messer und 20 Fuß Länge, 1950 Fichten-Stangen von 1 bis 2 Zoll ' Durchmesser u. 15 bis 30 Fuß Länge Die Zusamnienknnst ist an beiden Tagen Vormittags präcis 9 Uhr, und zwar Mittwochs an der Sandkaute im District Te,r- - • "" ‘ ---------- anÄÄf so„',e 1052) Mittwoch den 29. und Donner- staa den 30 l. Mts. sollen in den Doina- nialwald Districten Tempel, Zellnrod, Klostermiese, Rabenpfuhl imd Schindanger versteigert werden: ~ ' Prügelh. 65 Cubikfuß, 82 290 „ 566 Nadel- „ ,/ 1058 „ Die Zusammenkunft ist auf der Giun- bergcr Chaussee, an der 6. Schnettze. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 22. März 1871. Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gietzen. Vogt. 1062) Die Ausputzreiser von den Schoor- bäumen vom Neuenweger nach dem Wall- thor und wttter, 48 Haufen, sollen Freitag den 24. d. Mts., von Nachmittags 2 Uhr an, versteigert werden. Zusammenkunft am Neuenweger Thor. Äießen, den 22. März 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Stecken 2 Wellen Nadel- u. Erlen-Reisholz, verkaufen bei Stämme mit 666 Cubir- Buchen-Stämme 48 M B ö eher. zu liefern. - -"LLL-LssUAWK-« » Tv r Ä m r <1 ötyucorci 14 tr., 1/2 Sch Dieses Brustbonbons rst zu haben in Gießen bei Julius Wallach. nleiil Tuch-, und ^aiiufacfut: August M 0 ritanus 1021) Mehrere Hutmacher. Wittwe Zutt. | Erlen- Fickten- 149 123 2518 00 CO ,,'t ff«, '* "l i«t n * 1 Tikselbkn k Aaites beß> Donnerstags an dem Forstgarten auf der Chaussee nach Schiffenberg. Die Fichten-Stangen kommen sämmtlich Mittags zur Versteiaerung. Gießen, den 21. Februar 1871. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. I ! •TT» erdenwald. , Bersrod, 5en 21. März 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Bersrod. ™ Wagner und Bäcker r 127 Schkppenstiele, 114 Schießerstangen, pr. Stuck 4 fr., Madäpfel, pr. Meste 36 fr« bei ) L. Hartmann, Schanz. . 1037) Seltersberg Lit E. Nr. 3 wird eme Lauffrau oder ein Laufmädchen < ,1017) Im Cafe Kuhlmann sind moblirte Zimmer zu oermiethen. 1011) Eine kleine Familienwohnung, so- wie em gut möblirtes Zimmer mit Cabi- uet, zu verrniethen bei 2tugu st Noll, im Stern. Buchen-Scheidholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Prügelholz, Eichen- „ 1035) Ein guter Arbeiter findet dauernde ^"“5 ' i Karl Gutbub, Schuhmachermeister. W'*ox'' 114 lmb 7>er[a« b« Brühl-s'-i-n Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gienen? Dei II. Ow Dik pr 677) Wegen Geschaftsveräliderung sehe ich mich veranlaßt, waarcn Lager gänzlich zu Fabrifpreisen ansznverkaufen. Muster werden während dem Ausverkauf nicht auöqeaeben. Gießen, den I März 1871. Die Sie hat in t EliNützthuung nt lickt; intew bund) Vie an di-Ißr Dölaus LintrageS ztv Es konnte tii Des Nnfang t toiw, Voß die tilfotihn werd bii Wn lich stiuvn ur Ti eüeildtme vr kl in Liv.nlu bizuglich ter tonn im $o ee will, ofl[i biltrcjss Ur ( dicrselben auch tarf men liH, [o Mii 1010) In meinem Hause auf dem Sel- tersberg ist der dritte Stock zu verrniethen. ______________Valt hasar Kann. 37 3 1 47 1 3 98 V; 6 2239 250 575 7 32 12 7 26 5279 16 Der ! 982) 50,000 Stück Backsteine sind noch zu haben bei H. Berlin, Basel, Wien, Leipzig, Stuttgart, Zürich, St. Gallen, Genf, i Kein Fabrikat brr llrmeit f0 Erfolg aufzuweisen, wie das Brustb°nb°nS in Frankfurt am Main, grosse Gallusstrasse 1, im 1. Stock. Hamburg. 997) 1 elocipeiles für Erwachsene und Kinder empfiehlt ___________________I- G. D. Bapst. Vermischte Anzeigen. 1065). . Ich fordere hiermit Jedermann auf, btcientßen Badekarten, welche von mir außer dem Hause ausgegebcn, an hie Herren Eü eohl er abzugeben. Der dop- pelle Werth ist zugestchert. Frau Heck Holzyerfteigerung. 1067) Montag den 27. d. Mts., des Vormittags 9 Uhr anfangend, werden im Börsröder Gemeindewalde versteigert: _______»HAASEN,STEIN & YOGLEK Schneidergesellen finden Zeitungs-Annoncen-Expedition, iUna b.i • » 1064) 50 Str. flute Kohlen sind entroe- der zusammen oder in zwei Theile, zu 25 Ctr., zum Preise von 39 fr. pr. Ctr. ab- zugeben in Lit. B. Nr. 93. De i fl. 12! Das Marmol - Geschäft von F® JT. in Mainr empfiehlt sich in Anfertigung von Marmor-Arbeiten aller Art namentlich auch von Odemmees, Grabdenkmälern etc. ' Eichen-Stangen Nadel- „ Erlen- Erlen- „ Buchen-Stockholz, Eicken- u.Erlen-Stockholz, Buchen-Reisholz, Eichen-Reisholz, , N vie OE men Wt MhjKit, mi 6E=n granhei ™ Dkmüthjgu Wd unt) {i0l , Kußlanh Wtafa «Wri Wit. $1,5 t,r '"h ’"«l "’H hi4 7 Ml K 5-8 Todes-Mir zeige. , . i0,4-1 rverwandten und Freunden hiermit die schmerzliche Anzeige, daß unsere ließe Mutier, Großmutter und Schwester, Frau Nanny Dusch, geb. Simon, sanft v«schseden ch? W iu ^rem 63- Jahr- Frankfurt a. M., den 15. März 1871.'M Die trauernden Hinterbliebenen. 892) Schutt, auf unserem Bauplaüe Alicenstraße, abgeladen, bezahlen wir mit 12 fr. für den einspännigen und mit 18 fr. für den zweispänmgen Wagen. __Müller Kaufs man n. fuß, vorzüglicher Qualität, Eichen-Stämme ÖOV 1) Hf! 1 . OlOCKi Neuerwall, 50 ; Leipzigerstrasse, 46 ; Steinenberg, 29; - Stadt, Neuer Markt, 11; Merkt, 17, Königshaus; Kronprinzstrasse, 1 B; Elsassergasse, 1 ; Obere Grabenstrasse, 19; Place du Molard, 2. Strohhüte tferben zum Waschen und Umändern angenommen. L. Gail, Mäusbnrg. > l 's kur. 'S*. <“2; Kd »Ni* fvlkktz,? iu k lro« 'S J’J’m 4*ii. * »11 ■8in i„T« S bereitet von W. Stappel in Alpirsbach. fluten ftmÄÄÄ. b-h-uptm diese M Flcchtcntrante und Brustleidcnde ßetlt I»r. Iochhclm in Darmstadt stud- jwljisplatz.(787) Vermietkunge«. 1055) Ein freundliches möblirtes Zimmer zu verrniethen Kreuz Lit. B. Nr. 1)4. 1014) Zwei Familienlogis, an der Heß'- schen Brauer ei gelegen, sind zu verrniethen und sogleich zu beziehen. Näheres bei Konrad Atzbach daselbst. mit 686 Cubikfuß, ,, 126 „ „ . 1 Paar Ohrringe fl. 4. Bei 2—4 Stück zusammen 10 % Rabatt. ™ unnöthige Korrespondenz zu vermeiden, bemerke ausdrücklich, daß bi, £nb' ba8 bcT aStod’e“ "und, die der Ohrringe rnnd oder glockei, ■ 5' rbf,e„8aJ’un8 wie gewöhnlich und die Farben nach Wunsch so gut wj, möglich (hell oder dunkel) gewählt werden. 8 rtlt , Wtederverkäufer, — aber ganz besonders Damen, die hiefür eigenen G-, f^.uuch Haben, dürfen diese Gelegenhtii benutzen, anstatt solche im Detail«, wohnltch^zu fabelhaften hohen Preisen einzukaufen. 9'' 1015) 80 Gentner Dickwurzcln sind zu rkauft-n hPt Konrad Atzbach, Qn der H e ß'schen Brauerei. dauernde Beschäftigung bei Llldwig Georg, Löwengasse. Ein Schriftsetzer- LehrlinäHrd gesucht. Brühl'sche Univ.-Druckerei. Frische Sämereien empfiehlt Th. Loos, Neuenweg. 1056) Alle Sorten veredelte Obstbäuirn chen, 250 hochstämmige Zwetschenbäumcken, pr. Stuck 10—12 fr., bei L- Hartmann, Schanz. 1032) In Lit. C. Nr. 8 ist ein möblir- tes Zimmer zu verrniethen. 983) Ein großes und ein kleineres Logis außerhalb der Stadt zu oer niethen. Nähe- res bei____________Jacob Ronstadt. 973) Ein möblirtes Zimmer ist zu ver- miethen Lindenplatz Lil. A. Nr. 244. 1022) In Lich ist in sckönster Lage der Stadt ein freundliches Logis von 5 Zimmern, Kücke, Holzplatz, Keller u. s. w. zu verrniethen und Ende Mai zu beziehen. Näheres hei der Exped. d. Bltts._________ £21) Im Cafö Ebel ist ein Logis, bestehend ans 3 Zimmern, Küche und >Zube- hor, pr. 1. Moj beziehbar, zu verrniethen. ? «opba, wo möglich von Kirschbomnholz, wird zu kaufen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 1060) Gin schwarzem Hinscherhündchen ifl mir auf der Straße von («rüuberg nach Gießen zugelaufen. Dasselbe kann.gegen Entrichtung der Jnseratgebühren bei mir m Empfang genommen werden. Pfeffer, __auf der Anneröder Mühle, § Strohhüte I werden gewaschen, gefärbt und neu faponnitt bet Louis Sckild Durch Erbschaft aus Neapel gelangte zu einer bedeutenden Nam/ Schmucksachen ans echten Corallen (garantirt) wie (Collies), HalskeL nL,®9iCn' fcflem& l,n’ st'-r Kinder deren zwei daraus zu mache' lvwte Armbänder, Brochen und Ohrringe, die ich jufantnten oder »' Ifljwttfcb?’*“ Bcbe“tCnb l"Uer bcn unt-n angegebenen Spottpreisen $ ?etianyn uersende auch umgehend gegen vorherige Einsendung od„ Postvsrschuß eutzelue Schmucksachen, wie folgt: ° 1 ColÜes fl. 16. -- 1 Armband fl. 7. 1 Broche fl. 5. Anfang ist im Disttict Unterroth- ^?57) ___________________ 629) Ein Haufen Mist ist zu verkaufen un Darmstädter Haus. Damm, 3/4 Stunden von der Station Fronhausen entfernt: 67 Eichen-Baustämme von 8 bis 41 Fuß Lange und 14 bis 30 Zoll mittleren Durchmeffer, 3592 Cubikfuß enthaltend, meistbietend verkauft werden. Die Herren Bürgermeister werden hiermit ergebenft ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden veröffentlichen zu lassen. Fronhausen, den 21. März 1871. ________Heinrich Ebert, Gastwirth. Feilgebotenes. 943) Steinkohlen und Braunkohlen empfehlen Flick L Kröll. J®) Bei Fron 0r. .st an stein ist ein Ehen Stmmer w" Cabinet zu ver- 96Öj Zu vermiet!,^ Sil. 8USl mSbIitte6 Zimmer Kreuz 1027) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net zu vermiethen Neuenweg Lit. B. Nr^194 g Mein Tuch - und Bukskin-Laaer ZU btllrgcn und festen Preisen, empfehle bestens.^ ' Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pistox! 1016) 60 Zwctschen-Stämmchen sind zu verkaufen bei Konrad Atzbach, _____2_________an der Heß'schen Braueret. Mles Heu und Grummet, gelbe Weiden-Stämmchen, pr. Stück 3 bis 4 kr-, bei______L- Hartmann, Schanz. 1059) Ein steinerner Bichtroa, sowie weiße Früh-Kartoffcln, werden verkauft tn Lit. A. Nr. 125, Asterweg. 1044) Ein Stall nebst Heuboden H gute vermtethen bei Wittwe R u Hl"06 1911119 bet I. G. Lang, Schloß Mirabell, Salzburg. «i) Häckselmaschinen, Dickwurzmühlen, Oelkuchen vrecher der verschtedenstei! neuesten Construction, stets vorrätbig bei Georg Wenzel fMaschinenfabrik.) Holrverftciql'rllNsi in den Gräflich Solmö-Laubach'schen Waldungen. 1051) Montag den 27. März l. I., Vormittags 9 Uhr, bet Holznummer 1 beginnend, werden in dem Diftricte Süßerkopf, Revier Thiergarten : 510 Stecken Buchen-Scheidholz, 107 » „ Prügelholz, 150 „ „ Stockholz, r ” N^isholz öffentlich verstetgert werden. Laubach, am 18. März 1871. ______________Gräfliche Forstverwaltung. Bekanntmachung. 1054) Freitag den 31. März d. I., von Vormittags 10 Uhr an, sollen im sog. Brächter Privatwalde bei