Gießener Anzeiger 1 fl. 27 fr. Donnerstag den 23. Februar Kv. 746. Erscheint täglich, mit Aufnahme MontagL. Expedition: Canzleibevß ßit B- Nr. 1. ’n W.U? u“Sm, Obenan h i T * Preis vierteljährig 1 fl. 12 kr. ult Bringerlobn. Durcb die Post bezogen vierteljährig "**y «ml Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen. "---- " 1871. 11(0(1 „r--- " e w * - -.. werden noch tortwährend sowohl bei der Expedition, Eanzleiberg 43.1, olf auch 'Bestellungen auf den Gießener Anzeiger b« -u-n Post-ExpEoner^m^e^nd-Po^^ - ''A. d .c am 16. V / rtl ruderm ^tnn von mir pr • . alle innen i ’iimr miigdbeik um >-'tiun waren Gießen, am 15. Februar 1871. jßitreficnö: Den Termin für den Abschluß und die Einsendung der G-m-iud-r^nungen für 1870. Das GrsyherrogUche Krelsaml Gieyen L an die Grosrhenoglichen Bürgermeistcreicn und die Gkmrinde-Emnkhmrr des Kremes. taminer.Justificatur zweiter Abthe.lunq auf den 31. Suh I. 3 beftiinmt. Nichte,nhaltuna dieser Fristen und beziehungsweise ÄÄi.*: x ä* ä .*ä ** ... w haben roüibe. ___________p- g [ ---------------------------" t: ongrübTtm Pm NS orfauft morden, W. de Nolte, Tffdior. Ulf. itisfin iLdir ich ir . -ich rmd meine tieirs ::.". »-.ch'md- -...-Ich-"«-" »«'««'* -°ch •**» un6 '*■ * *-* \ ''TEIN dVOGLi 24. l. M is. auferlegten Berichtserstattung demnächst entgegen. ( ' ^^„Hrri-Expeditit ---------- und eben so auch verbraucht worden sind. der Verwaltung des allgemeinen evangelischen Kirchenfonds vom Mube ’ Darmstadt, 18. Fkbr. Die zweite Kammer der Stände nimmt nächst» Mittwoch den 22. 68. ihre Berathungen wieder auf. Die aus diesen Tag and«, räumte Sitzung beginnt Vormittags 10 Uhr. Aus der Tagtsorvnung steht tu Vorlage Ärokherzogltchen Ministeriums des Innern, den Gesetzentwurf, die Z»> sammenlegung der Grundstücke, Theilbarkeit der Parcellen und Feldwege-Anl-gi- etlli,alL Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern. Ueb-rsU» rden sein. J schkv L. gestern erschienene Regierungsblatt Rro. 6i U“MU,‘i Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern. Uebcrsitl der im Jahr 1870 durch die Großherzogliche GenSd'armerie geschehenen Arrests ,jenen und Denunciationen. (Die Zahl der ersteren betragt 4226, der Ui 11.' Bekanntmachung Grostherzoglichcn Oberconsistoriums, die Ergebnis der Verwaltung des allgemeinen evangelischen Kirchenfonds vom Jahre iv j a ” 1|iq 111. »!. unt '«53-/. * «'W'Lgtan»1 J(f ijilannti -G NtrsahrkN 101 , v giad) I«®®11" funfl«« di-1“® Lomoitn vttven. 6 Die Einzahl -tlchts der Absentt p " 1) den m vellden ändert 2) den- Ml sowie 3) - « buä'ßs ter Svnßige Ml mthallen. Die Ausgabe- vah die Poßanweist Slbsender au-geseMj Die Aufgabe- Betiag in die Thal wen 1 Pfund ©teil mach Ach ergebenden *)in auch im Stand «derselbe in Englijä «ine in Deutscher 9 Die tdunlichs a) bei S 7-/J b) bei S b-s 5C 53 Mr c) bei Si bis 70 bezv. V. Bekannti Umlage zur Bestrri 'dar \^l\ b Utbttfi tnng von Cenunu! Bttlül, 17. licht §abinetSordii '^ikgSjustanttS nc iwnb den Wuhlvos tpkkjönliche Seiheili. ^riegSjufiank- erklär Suspenfion der Le ^G-brauch w Verhafteten und Jtr vordehnlllich rii werden sollen. 'm . £ Bttllll, ] !** über oin .M?t,# «»Ah w -G- Dem Corr. v. u. f. Deutsch!." wird aus Berlin geschrieben: Man er- warte, hier, daß sich Frankreich nach Abschluß M Friedens mit der Erfüllung alles dellen beeilen werbe, was den Rückzug der Truppen beschleunigen kann. Deshalb sind bereits alle Vorkehrungen zum Rückzug der Truppen getroffen. 3ur Besetzung der Champagne, die so lange dauern wird, bis alle Fnedensbe. bingungen erfüllt sind, ist bas 5. Armeekorps bestimmt , weiches sich ber^s jetzt dort befindet. Zur regelmäßigen Besetzung der Provinzen Elsaß und Deujsch- lothringen werden 18 Regimenter Infanterie mit der dazu nothlgen CaoaUent Darmstadt, 18. Febr. Nachdem in den letzten Togen von dem hessisch« Antheil an der Kriegsbeute zwei Kanonen, zwei Mörser, viele Gewehre und sonstig' Armaturstücke hier angelangt sind, erregte ein gestern mit 8 Pferden nach dco ^cuabaus verbrachter gezogener 24.Pfünder besonderes Interesse. Das Rohr h-n nne Länge von circa 15 Fuß. Am Kopfe befindet sich, wie üblich, der Warn' ves Geschützes: L'observateur; unten, nächst dem Zündloche, der Ort und da« Jahr der Anfertigung: Douay, 1713. Zwischen den Delphinen und dem Kop befindet sich das Wappen der Herzoge von Maine, bann folgt die Aufschrift: loiii Auguste, Duc de Maine. „Pluribus nec impar“ lautet eine weitere Devise; dar unter sieht man ein weiteres Wappen mit unkenntlichem Schild, das aber, W äußeren Emblemen nach zu urtheilen, dasjenige der Bourbonen vorstellte. Tö»| Geschütz soll in Soissons erbeutet worden Darmstadt, 19. Febr. Das i Jeder Franzose glaubt, es sei ein unumstößliches Gesetz der Geschichte, daß Europa stets einer präponderirenden Macht bedürfe, von welcher allein die Civtli- sation getragen werden könne; und diese Macht kann natürlich nur granfrei4 sein, unüberwindlich von jeder einzelnen andern Nation. Die Franzosen sind naiv genug, ehrlich zu gestehen, daß in ihrem Charakter einzelne Leidenschaften und Begierden schlummern , welche sie von Zeit zu Zeit -n.reiben, die e Macht gründlich zu mißbrauchen: Gratlez un frantais et vous trouverez, un brigand. Dann weise ganz Europa Frankreich in Schranken, unv wenn es dabei momen- tan unterliege, so sei dies natürlich höchst ehrenvoll, und Europa sei so ubet- icuat, baß es ohne ein präponberirendes Frankreich nicht bestehen könne, baß e« Frankreich niemals verkleinere. Sein Boden ist untheilbar, denn seine Mission ist heilig. An diese« Dogma glaubt jeder Franzose. Und wie grausam wird er durch diesen Krieg enttäuscht. Eine einzelne Nation überwindet ben, der nur von ganz Europa besiegt werben kann, Der Art, wie e« noch niemals in der Ge- schichte vorgekommen ist; eine einzelne Nation führt den Freiheitskampf für ganz Europa au«, und bringt die Wahrheit gegenüber vcr Illusion zu Ehren. Europa braucht keine präponderirende Nation, sondern gleiche Nationen, die sich frei entwickeln in ihrem zugewicsenen Krei«, und den Kreis der anderen Nationen respectiren, wie sich selbst. Das allein ist Völkerfreiheit. Mit diesem Princip bringt Deuischland auch den Franzosen die Freiheit, welche sie allem trösten wird über den Verlust der illusorischen Herrschaft über andere. Der erste Frie- denSparaqraph beißt: E« giebt keine prädominirenbe Nation in Europa. Darum tritt Frankreich ben Raub ab, wodurch es bominirend geworben ist, und da« geeinigte Deutschlanb sorgt durch eine eiserne Mauer, daß Frankreich keinem Ruck- Tsi/Abtretung der Linie von Belfort bi« Metz ist keine Forderung des Ebraeire«, sie ruht nicht auf dem Uebermuth de« Sieger« ; sie ist die Forderung eines Princip« : des Princip« der europäischen Völkerfreiheit. Es mag fein, daß er klüger gewesen wäre, mit dieser Forderung erst hcrvorzutreten, wenn Frank, reich itt Boden lag; Gambetta hätte nach anderen Mitteln suchen muffen, hauen wir ihm nicht diese« bequemste Mittel, die Leidenschaft zu stacheln, selbst bärge- reicht Aber gekommen wäre diese Forderung sicherlich, weil sie das Siegel auf ein neue« Prmcip der Völkerfreiheit ist. Vielleicht hätten die Staatsmänner d,e iu frühe Stellung dieser Forderung gar nicht zurückhalten können, denn der nationale Instinkt stellte sie in der ersten Stunde, als unser Heer in Frankreich Mch,ttzd teerten Der Frieden, wie er allein möglich ist, wird also dem französischen Volke nicht „ehrenvoll" genug und nur als ein mit Gewalt für kurze Zeit ausgebrunge- ner Zustand erscheinen, und e« ist eine grausame Ironie des Schicksal«, daß grabe Herr Thiers, indem er den jetzigen Frieden unterhandelt, die nämlichen Illusionen zerstören muß, die er sein Leben lang den Franzosen als heiligen Inhalt ihrer Mission in der Geschichte und als Nationalehre gepredigt hat. Denn grade die zwei gefährlichsten dieser Illusionen hat Thiers noch 1867 dogmatisch neu formulirt, und ist, wenn und soweit dem Einzelnen eine persönliche Schuld an dem jetzigen Kriege zugesprochen werden kann, der Schuldigste der selbst überwunden haben und ein neues Staatsleben gründen können, statt auf Illusionen — auf Freiheit und Gleichheit. und Artillerie verwendet werden. „ Die „Nordd. Allg. Ztg" schreibt: „Es ist bei den gegenwärtigen Der. hältniffen Deutschlands zu Frankreich vollkommen natürlich, daß man mit Spannung auf die bevorstehende Constituirung einer neuen Regierung blickt, unter Den verschiedenen (Kombinationen, welche in dieser Beziehung erörtert werden, befindet sich eine, wir möchten sagen, unehrlich-monarchische, die Prasidentschast eines Mitgliedes der Familie Orleans, vermöge wacher man augenscheinlich das 1848 gestürzte Juli Königthum durch eine Hinterthür wieder einfuhrcn mochte. Denn darüber kann nicht wohl gezweifelt werden, daß die Präsidentschaft Orleans die unmittelbare Vorbereitung des Staatsstreiches zu Gunsten der Monarchie Orleans ist, daß also durch diese Kombination der von der Constituante angenommenen Staatssorm sofort der Stempel des Uebergangsstadiums aufgedruckt wird. Näher aber als diese Erwägungen liegt uns die Stellung, welche die Prinzen des Hauses Orleans zu dem gegenwärtigen Kriege eingenommen haben. In dieser Beziehung glauben wir in das Gedächtniß zurückrufen zu sollen, daß sich die Orleans brieflich für den Krieg ä outrance engagirt, daß sie, da ihnen von der Bourgeoisie die erhoffte Unterstützung nicht zu Th eil geworden, den Massen geschmeichelt und den Meuchelmord deutscher Soldaten durch Nichtmilikk als eine bewundernSwerthe Hcldenthat empfohlen haben. Daraus ergiebt sich, daß die Präsidentschaft eines Orkanischen Prinzen an zwei gleich schlimmen brechen leiden würde; sie würde einerseits die unmittelbare Gefahr des Wieder- Umsturzes der kaum ausgerichteten Staatsform in sick^ tragen, und andererfeiis Frankreich freilich wird dieser §■ 1 des Friedens so lange nicht ehrenvoll scheinen, bis es durch seinen Untergang den wahren Begriff von Völkerfreiheit i wieoer gewonnen haben wird. Bis dahin gehorcht Frankreich Dfr Gewalt. i Die zweite Illusion, eng zusammenhängend mit dec ersten, ist noch schwerer auszutreiben. Jeder Franzose hält es für ein Naturgesetz, daß die umliegenden ! Volker, Deutschland besonders, getheilt und uneins fein und bleiben mußten, i gleichsam Weltbürger zweiter Classe, welche nur dazu dienen, Stamm und Sprache i iu wechseln, wenn es zur Abrundung des heiligen Bodens wünschenswertv scheint, in Nizza, am Rhein, in Belgien und Luxemburg. Jeder französische Troupier, der seinen N-imen nicht schreiben kann, nennt uns Barbaren, und theilt die Deutschen in Straßenkehrer und Träumer. Nun Hai er mit einem Male ein einiges deutsches Reich neben sich, eben so groß, eben so bevölkert, eben so gerüstet das verlangt, daß inskünftig mit ihm nur von gleich zu gleich gesprochen, unterhandelt und gehandelt werden dürfe. Er hat eine Million deutscher Gäste, die ihm in Allem Überlegen sind, besser im Krieg, besser im Frieden; solider und vractischer in jedem Thun. Und doch verlangen diese Gäste kein Herrenrecht; sie verlangen nur Gleichheit. Der wahre Begriff dec Gleichheit mangelt aber dem Franzosen eben so, wie der wahre Begriff der Freiheit. Er wird sich schwer gewöhnen, statt der Erste zu sein, nur der Gleiche zu werden, bis er sich aber gewöhnt, muß er der Gewalt gehorchen. Der zweite Paragraph des Friedens heißt: Gleicher Verkehr, gleicher Ein- fluß im Völkerrecht, Seerecht, Handelsrecht und volle Entschädigung; aber diese Milliarden nicht als Kaufpreis, tote die Franzosen meinen, für den Frieden, so-vern nur als gerechte Entschädigung für das, was ihr Uebermuth geschädigt hat Es ist die Frechheit eines verlotterten Gemüths, wenn uns die Franzosen rurufen: ,Geld, Geld, Geld, so viel Ihr wollt!" wenn sie glauben, daß ein für Geld gekaufter Frieden, den sie uns proponiren, ehrenvoller sei, als die Unterwerfung unter die deutschen Forderungen, welche Völkerfreiheit und Völker- aleichheit zum Quell und Ziel haben. In den Forderungen der Deutschen liegt im Gegentheil mehr Respect vor der Ehre der französischen Nation, als Frank- reich je in einem Frieoensschluß einem anderen Volke erwiesen hat, und mehr Respect als die Victor Hugo's und Gambetta'S vor ihrer eigenen Nation haben Die Forderungen der Deutschen sind richtig und gehen aus große Ziele der Völkerfreiheit und der Dauer des Friedens; das ist wichtiger, als daß sie die Illusionen schonen, welche dem französischen Volke als „Ehre" erscheinen und Grund seiner gefährlichen Stellung in Europa und der grauenhaften Verderbniß seines öffentlichen Lebens geworden sind. Die Deutschen suchen keine Herrschaft in Frankreich und beweisen der fran- zösischen Nation alle Ehre, und am meisten dadurch, daß sie mit der französischen Republik unterhandeln und sich in Nichts einmischen, waS die freie Selbstbestimmung Frankreichs nach dem Frieden betrifft. Man tadelt Gambetta. Aber die Deutschen sollten nicht und die Franzosen dürfen nicht vergessen, daß sein Widerstand allein diese freie Selbstbestimmung Frankreichs gerettet hat, und daß es schon ein großer politischer Styl ist __ wie er ohne den Respect vor der französischen Nation nie möglich wäre — wenn Gras Bismark diesen einzigen Gewinn, welcher für furchtbare Opfer Frankreich geblieben ist, besser erkennt, als die Franzosen selbst und zu gleich und gleich mit der Republik unterhandelt, weil sie momentan der Ausdruck der freien Selbstbestimmung Frankreichs ist. Wenn Frankreich die Forderungen Deutschlands erfüllt, so ist der Frieden ehrenvoll; und an dem Tage, wo die Franzosen dies einsehen, werden sie sich betreffend. würde sie eine Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich, wie solche docd । aus dem Friedensschlüsse allmälig hervorgehen sollte, fast unmöglich machen , da die Orkans sich als geschworene Feinde Deutschlands öffentlich gekannt haben.' Nach dem Ausweis des Etats ist Gesammtdeutschland mit 457 Feld- und 254 Landwehrbataillonen, wie 93 Feld- und 16 Landwehr-Cavallerie-Regimentern । in den deutsch-französischen Krieg eingetreten. An Ersatztruppen sind dahinter gleich mit Verkündigung der Mobilmachung für sämmtliche deutsche Staate« 145 Bataillone formirt worden, wozu für die Ersatzzwecke der Cavall.rie die 98 hierzu zurückgelassenen fünften EscadronS der deutschen Felo-Cavallene-Regi. meuter noch hinzugetreten sind. Neuformationen Haden im Verlaus des Krieges stattgefunden in Preußen und Norddeutschland 2 Jägerbataillone, noch Jie- serve-, resp. Landwehr-Cavallerie-Regimenter und 52 Reservebatterien, in Baiern 16, in Württemberg und Baden je 10 Landwehrbataillone, wie endlich ln Nord- Deutschland 115 Garnisonbataillone (in 3 Compagnien zu 750 Mann). Ob in Süd-Deutschland diese letzte Formation ebenfalls verfügt worden ist, erbebt noch nicht, doch hat dieselbe mindestens in Hessen stattgefunden, und waren dort Ausgang Januar die 4 Garnisonbataillone in der Errichtung begriffen. I« Total würde demnacb das Gesammtaufgebot von ganz Deutschland die wohl noch nie von einem Staate erreichte Ziffer von 1009 Bataillone und 584 Es- cavrociS betragen. Nach einer Mittheilung der gewöhnlich sehr gut unterria)teteii, „Allgemein. Mil. Zeitg." soll daS Uebergreifen des deutschen Truppenaufgebot-! auch auf den Landsturm nur durch die Bedingungen der Kapitulation von Pari- verhindert worden fein, und würde bei Uebersührung der gefangenen Garnisoil dieser Stadt nach Deutschland sofort eine Einberufung von 2000 Mann Lanv- sturm zur Theilnahme an der Bewachung der G.fangenen stattgefund.n haben. , Tatsächlich befinden sich inveß die neuen Garnison-Bataillone ja ebenfalls bt*l , reits zum Theil aus nur noch landsturmpflichtigen Mannschaften gebildet E- umsaßt jenes vorangeführte Gesammtaufgebot jedoch noch nicht Die ausgebildete» ' Ersatzmannschaften, von welchen zum Theil eine zwei- und dreifache Nachsendung : an die im Felde stehenden Truppentheile stattgefunden Hot. Der Ziffer nach dm : Das deutsche Gesammtaufgebot wohl nicht unter 1.100,000 bi« M00,000 Mann veranschlagt werden. Auch daS französische Gesammtaufgebot steht indtz nicht hinter diesen riesigen Zchlen zurück, sondern übersteigt dieselben noch, wovn nur der Unterschied, daß Die französischen Streitkräfte erst allmählig einberusin ta, - * m ititiH 'f ,Jl mt 5„ '• l61Wx Sam * WföärUgtg । C4I ®an mit &| JlfTlH bhdt. ut jJM ncrttrt tzittr ht kräfidksG 1-5 ti *tfr kisfihrn T s«( rrvt'-r itdt der GatfiOmü \ a fttK-EaullmrH'i B Crrlaef trS M riütulcMi voch 1k 1 Igfl BOt/ ®* rilldta tendantncii tn ■1(, ut »kllch ub rl je 750 Nalli Ö» •rijt ectttn iß •*fj t DH? wJrfB .. *.fiM * c; tiuiUv ut: 581 i . tfkt alt vlllnch» v4fi IrflptiW! , j,..r3:1t;ca ror ... L «NM V-°» -Zazkftlch 161i! |4 ebcafall 1 '*' Elftes -eöildN. 1 v’\ *! tu aatztlM .: Nn^e «i*» ' In 3'Ü« “1 ’ 0)0 b i 1.200.- !?’ «afiM Wl 1,1 ||f- B letzt»' i* Rt* 0 D i ® i t 0» v .gut oati Ito rag ar uni M; „rf, «" cn < ,il4* **Lrt I Il„- „, L(1d<* w» t|, ... t(« d'ff , unt f»"! । w sierreo "7, *»?• - #efcfla ,^r< tfj6, t" r bi Äffin11 IH. Bekanntmachung Großherzoglicher KiviiDiener-Wittwencasse-Kommtssion, die Ergebnisse der Verwaltung der Civildiener-Wittwencasse von den Jahren 1868 und 1869. Zu Ende 1867 betrug das Capitaloermögen im Nominalwerth 1,380 517 fl. 53V4 fr., Ende 1869 1,485,386 fl. ll1^ fr., und zwar wurden während 1868 40,601 fl. 40 y3 fr., 1869 64,266 fl. 373/4 fr. mehr auS- geliehen. Der Stand der Mitglieder ist 1909, der der Pensionäre 841. IV. Bekanntmachung Großherzoglicher Commission für Postangelegenheiten, den Postanweisungsvcrfchr mit Großbritannien und Irland betreffend. In Folge eines zwischen der Norddeutschen Postverwaltung und der Britischen Postverwal- tung getroffenen UebereinfommenS ist seit dem 1. d. M. das Posianwcisungs- Verfahren im Verkehr mit England cingeführt worden, und kommen hierbei nachstehende Bestimmungen zur Anwendung: Nach sämmtlichen Orten Großbritanniens und Irlands können Postanweisungen bis zum Betrage von 70 Thalern oder 122'/2 Gulden Südd. Währ, angenommen werden. Die Einzahlung erfolgt aus ein gewöhnliches PostanweisungS-Formular, in welches der Absender folgende Angaben einzutragen Hal: 1) den in England auszuzahlenden Betrag in Englischer Währung, zu welchem Behuf der Vordruck: Thlr. Gr. Pf. h. unzweideutig abgeändert werden muß; 2) den Zunamen und mindestens den Anfangsbuchstaben eines Vornamens des Adressaten (bezw. die Bezeichnung' der Firma des Adressaten), sowie die genaue Bezeichnung desselben; 3) — auf dem Coupon — den Zunamen und mindestens den Anfangsbuchstaben eines Vornamens des Absenders (bezw. die Bezeichnung der Firma des Absenders), sowie die genaue Adresse desselben. Sonstige Mittheilungen darf die Postanweisung bezw. der Coupon nicht enthalten. Die Aufgabe-Postanstalt hat sich in jedem einzelnen Falle zu überzeugen, daß die Postanweisung genau nach Maßgabe der vorstehenden Bestimmungen vom Absender ausgeferligt ist, und auf die Beseitigung etwaiger Mangel hinzuwirken. Die Aufgabe-Postanstalt rechnet den in Englischer Währung angegebenen Betrag in die Thaler- bezw. Guldenwährung — für jetzt nach dem Verhältniß von 1 Pfund Sterling gleich 6 Thaler 24 Groschen — um und nimmt den da» nach sich ergebenden Betrag vom Einzahler entgegen. Diese Postanstalt ist mithin auch im Stande, dem Einlieserer genaue Auskunft zu geben, welchen Betrag derselbe in Englischer Währung in die Postanweisung einzurücken hat, falls er eine in Deutscher Währung ausgedrückte Zahlung nach England zu leisten hat. Die tdunlichst in Marken zu frankirende Gebühr beträgt: a) bei Summen bis 25 Thaler oder 433/4 Gulden Südd. Währung 71/2 Groschen bezw. 27 Kreuzer; b) bet Summen über 25 Thaler oder 433/4 Gulden Südd. Währung b-s 50 Thaler oder 87y2 Gulden Südd. Währ. 15 Groschen bezw. 53 Kreuzer; c) bei Summen über 50 Thaler oder 87y2 Gulden Südd. Währung bis 70 Tbaler oder 122'/2 Gulden Südd. Währ. 22y2 Groschen bezw. 1 Gulden 19 Kteuzer. V. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Alzey, die Erhebung einer Umlage zur Bestreitung der Bedürfnisse der katholischen Kirche in Flonheim für das Jahr 1871 betreffend. VI. Uebersicht der für das Jahr 1871 genehmigten Umlagen zur Destrei- tung von Communalbedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Groß-Gerau. Berlin, 17. Febr. General Vogel von Falkenstein veröffentlicht eine kaiserliche CadinetSordre, welche verfügt, daß, da die Verhältnisse die Aufhehung des Kriegszustandes noch nicht gestatten und es der Wille des Kaisers ist, daß während den Wahlvorbereitungen die Aeußerung von politischen Meinungen und die persönliche Betheiligung der Wähler unbehindert sei — in den Bezirken, wo der Kriegszustand erklärt ist, bis zur Beendigung der Wahlen von der Befugniß zur Suspension der Bestimmungen bezüglich des Vereins- und Versammlungsrechtes kein Gebrauch gemacht werden soll und die auf Anordnung des Generalgouverneurs Verhafteten und Jnternirten, insoweit nicht gerichtliche Haft gegen sie beschlossen ist, vorbehaltlich eines etwaigen strafgerichtlichen Verfahrens, in Freiheit gesetzt werden sollen. Telegraphische Depeschen. △ Berlin, 19. Febr. In parlamentarischen Kreisen verstimmte es, daß die Nachricht über die Kapitulation Belforts zuerst über London eintraf. Nach Eröffnung des Reichstages wird daher an den Grafen Bismarck eine Interpellation über die offenbare Bevorzugung der englischen gegen die deutsche Presse beab- ßchtigt. 4- Kassel, 20. Febr. Dem Vernehmen nach begab sich der Stallmeister Napoleon'-, Raimbauv, in Privatgeschäften Napoleon'- nach Brüssel, nachdem er vorher bei den deutschen Behörden die Erlaudniß hierzu nachgesucht und erhalten. △ München, 21. Febr., Nachts. Die Minister Prankh und Bray, sowie die Minister von Württemberg und Baden, Wächter, Mittnacht und Jolly sind vom Grafen Bismarck nach Versailles eingeladen worden, um dem definitiven Friedensabschluß anzuwohnen. Die bayerischen Minister passirten heute Stuttgart, woselbst sie mit den anderen Ministern zusammentreffen. 4- Versailles, 18. Febr. (über Saarbrücken). Die Friedens-Commission soll am 20. Februar aus Bordeaux hier eintreffen. Der hiesige „Moniteur officiel" warnt zum zweiten Male die Pariser Presse, von ihren zügellosen Angriffen gegen Deutschland und Preußen abzustehen. △ Paris, 18. Febr. Die hiesigen Journale berichten, daß eine Gruppe Deputirter, darunter Quinet, Louis Blanc, Victor Hugo rc. übereingekommen sind, die Nationalversammlung in Bordeaux unter Protest verlassen zu wollen, sofern dieselbe Beschlüsse gegen die Ehre und Zukunft Frankreichs und gegen die Republik faßt. A Paris, 19. Febr. Die „Liberte" sagt, daß man von keinem dauernden Frieden sprechen könne, wenn Preußen eine Landabtretung fordere. — Die Börse ist besser. Rente 51.60, Staatsbahn 770, Lombarden 370. A Paris, 20. Febr. Die Demission Ferry's, des Maire von Paris, wird demnächst stattfinden. 4- Bordeaux, 20. Febr. In der Nationalversammlung stellte Germain den Antrag, einen Kredit ven 100 Millionen zu eröffnen, um angesichts des Ausfalles für das Dienstjahr 1870—1871 die Kriegskosten zu decken. Er verlangt für die Zukunft, daß die Versammlung die Kontrole des Budgets vollständig in die Hand nehme und daß keine Ausgabe ohne die Abstimmung derselben gemacht werde. Die Versammlung genehmigt den Vorschlag von Daru, Pouyer Quertier u. A. auf eine unverzügliche Untersuchung über die militärischen Hilfsmittel. Die Bureaux werden heute zusammenkommen, um die Untersuchungs-Kommission zu ernennen. A Bordeaux, 20. Febr. Erzbischof Dupanloup ist hier eingetroffen. — Die „Liberte" versichert, aus sicherer Quelle erfahren zu haben, daß Graf Bismarck die Achtung Deutschlands vor der neuen Regierung durch Verlängerung des Waffenstillstands bis zum 5. März zum Ausdruck bringen wird. A Dieppe, 18. Febr. Der Bahnbetrieb r.ach Paris ist bis zum Montag suSpendirt, aus Ursache der großen Stocks von Gütern, welche zwischen Buchy und Paris angeha'uft sind. Englische Kaufleute dahier sind deshalb in großer Besorgniß, da mehrere Tausend Tonnen Güter nur verspätet versandt werden können. — Die Zölle müssen hier sogleich nach Der Ausschiffung der Maaren be- zahlt werden. Da die Douane noch in preußischen Händen ist, so entsteht aus diesem Umstand ein bedeutender Verlust für die französische Regierung. A Lille, 20. Febr. Man versichert, daß St. Quentin eine neue Kontribution von 2 Millionen Francs aufgelegt wurde. — Die Bildung des neuen Kabinets hat einen guten Eindruck gemacht. — Das „Echo du Nord" billigt ohne Reserve Die Zusammensetzung desselben. Verschiedene Meinungen würden hie- durch befriedigt, ohne daß dem republikanischen Character der Regierung ein Schaden erwachsen wäre. A Brüssel, 21. Febr. Das „Echo du Parlament" sagt: Die Bedeutung des französischen CabinetS scheint eine ganz friedliche zu se'n. Die Wahl Thiers' läßt zugleich die Frage der Regierungsform gänzlich intact. Alle in'S Ministerium berufene Deputirte sind gemäßigte Republikaner, welchen indeß nichts im Wege steht, um sich ter konstitutionellen Monarchie anzufchließen. Nach Dem „Francais" wären die Deputirten Li keiner Weife geneigt, sich die Aufgabe, eine Konstitution zu schaffen, aufzubürden. Sie werden Den Frieden abschließen oder die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten vorbereiten; hierauf werden sie ein Wahlgesetz geben und ihre Mission für erfüllt haltend, wieder vor ihren Wählern erscheinen. Es ist nicht bekannt, ob die neuen Minister auch über Den grieDen zu verhandeln haben. Nach Den letzten Nachrichten darf man schließen, daß Thiers wegen des Friedens allein verhandeln wird. Allein eine Kommission von fünfzehn Deputirten, Die nach Paris gehen, (obalD in Versailles Die Berathungen beginnen, wirD ihm bei» gegeben. A London, 20. Febr. Die „Times": Nach Dem Moniteur De VerfaillcS kann Die Verlängerung Des Waffenstillstandes Der Lage der deutschen Armeen nicht günstig fein. Die Deutschen sind entschlossen, Den Krieg fortzusetzen, wenn keine Entschädigungen für Die Vergangenheit und feine Garantien für die Zukunft gegeben werden. Sie müssen vor Allem auf Den Garantien bestehen, welche sie sich durch Die Occupation von Paris verschaffen können; sie werden in Folge dessen die Zufuhr von Lebensmitteln von Versailles nach Paris wahrscheinlicherweise nicht mehr gestatten. — Man meldet dem „Daily Telegraph" aus Paris, daß Die Polizei in einigen Quartieren Nachforschungen nach Waffen unD Granaten a la Orsini hält. Man habe schon viele aufgefunden. — Die Behörden fürchten, daß beim Einzug der Deutschen in Paris eine Demonstration stattfinden werde. Für St. Denis ist ein deutscher Präfect ernannt worden. Die Stadt hat eine Kontribution von 800,000 Frcs. bezahlt. 4- London, 21. Febr. Eine TimeS-Depesche aus Paris vom 20. D. sagt, die WaffenstillstandS-Verlängerung bis zum 1. März sei gewiß. 4- London, 21. Febr. Die Post nach Paris geht jetzt über Kalais. Am Samstag wird Paris wieder Gasbeleuchtung bekommen. Es ist nicht wahrscheinlich, daß Bright in sein Amt noch in dieser Session zurückkehren wird, obwohl seine Gesundheit sichtbar in Der Besserung ist. A Florenz, 18. Febr. Die Regierung setzte 50,000 Lire für Die Heimkehr unbemittelter Garibaldianer aus. — GaribalDi's Gesundheitszustand erregt Besorgnis Allgemeiner Anzeiger. Besondere Bekanntmachungen. Die Vergebung der Zinsen auö der Lony'schen und den v. Krug', schen Stiftungen. 517) Bewerber um die in der Kürze zur Pertheilung kommenden Zinsen aus den vorbemerkten Stiftungen haben sich in den nächsten 14 Tagen bei uns anzumelden Meßen, den 15. Februar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __Vogt.___________ Frtftablaus. 534) Zur Fürstlichen Nentei Lich können die Rückttände nur noch bis zum 1. März ohne Gerichtskosten bezahlt werden. Zahltage: Dienstags, Mittwochs, Donnerstags. Lich, den 17. Februar 1871. Kreutzer. Gießener Nachtwache. 576) Zur Ergänzung der Nachtwache werden zwei brauchbare Personen gesucht. — Das Nähere ist auf uuserer Geschäftsstube zu erfahren. Gießen, den 21. Januar 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Versteigerungen. 412) Donnerstag den 23. März d. I., Nachmittags 2 Uhr. soll auf dahiefigem Nathhause die dem Friedrich Earl Julius Orth und Ehefrau Friedericke, geb. Helm, zustehende Alnr Nr. QJtlftr. V107? 6 Hofraithe bei der Kirche öffentlich mciftbieteiit) versteigert werden. Gießen, den 7. Februar 1871. Großherzoglicheö Ortsgericht Gießen. 0 einm I er, Ortsgerichtümann. 577) Freitag den 24. b. MtS-, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des K- Kinzen bach die dem ledig verstorbenen L- "Weigel zugehörigen Kleidungsstücke, als: 2 neue Röcke, 4 Paar Hosen, 3 Westen, 2 Paar neue Stiefel, sowie Hemden und sonstige gut gehaltene Kleidungsstücke, gegen gleich haare Zahlung öffentlich versteigert werden. Klein-Linden, bett 21. Februar 1871. Der Vormund: L- Schau in. - Ver kauf. kMK) Montag den 27. Febr l. I. bringen die Unterzcicbneten in Wein« >1 Lebensverstlherungsbilnk f. D in Goiha. 341) Die Gefchäflscrgcbniffe dieser Anstalt im J?bre 1870 waren d^ - künftiger 9lrt- Es .sind derselben weederum M neue M,tgU-d-r mt - n durchaus Gg- Schmehl, am Brand. einer Versiche- pfiehlt Als eines der voyügUchltcn — 11 Gießen allein ächt vorrätdig bei j! (121) <5arl Frcch. Asterweg, an der Schoor. Albert Klifchnigg. 572) Einem verehrlichen Publikum die unebene Anzeige, daß ich mich als tcrin "hiermit ^bestens empfehle. Me ne O S T-e an zu bei fast allen Krankheiten der Respi- | rationS-Organe, veralteten Lungcn- catarrhen, Husten, Heiserkert rc. günstiger Art- . rungssumme von 585) Ein 4jähriges Pferd (Wallach) fehlerfrei , geritten und gefahren, steht zum - ' ' ' H. Becker, Neue Anlage- Die Nr- 21, die neueste Kriegs- nummer, enthält: für Geschwächte debrandt'sche wcißc Kräuter-Bnllt- Vermiethungen. 584) Ein freundliches Logis eine stille Familie auf 1. «pul vermieten bei Carl Deines, 581) Ein Hausen Mist zu verkaufen. ^^kaufe^bei Zu erfragen im Cafe Ebel. > 526) Einig- (größere und kleinere) freund, licke Familienwohnungen vor dem Neuen- rveger Thore sind an ruhige Mr et her zu vergeben. Näheres bet der Expeo. d. Bltt.. Preis pro Nummer 2V2 Sgr. Zu Bestellungen empfehlen sich Wo nung befindet sich tu dem Hause des Herrn Adolf Betzb-rger m der Lowern gaffe ßit. C. Nr- 155- B ” Marie Henrich- wesentlich erleichtert. Versicherungen werden vermMelt m w Büdingen „ Ortseinnehmer Lours Hohler- Lich „ Lehrer H. K. Walz- Marburg „ Oscar Ehrhardt- Aii nonce. 562) Ein junger Mann, welcher die Handlung zu erlernen wünscht und mit den hierzu nöthigen Vorkenntnissen versehen ist, kann unter günstigen Bedingungen bei nur alsbald in die Lehre treten. Allendorf a. d. Lda-, den 20. Febr. 1871- H. W- Moll- 5i vorzüglicher Qualität, empfiehtt (578) Georg Vogt, -Deltersweg. heim, Nachmittags 2 Uhr, wieder' 20 Stück sehr kräftige und gute Zugpferde, meist Brabanter Schlags, im öffentlichen Aufftreiche zum Erkaufe, wozu Liebhaber mit dem Be merken ctngcladen find, zwischen Darmstadt und Ncrnhcim täglich Vor- und Nachmittags Fahrpoftverbindung vorhanden ^|cn^flj)n(,0U;@cfcüftb(lft von Schüttle S» Comp -chMzug des mäßigen Abgangs die Zahl der Versicherten auf 36,400 Pers-, die Versicherungssumme aus A100000 Th r-, der Bankfonds auf - - • 17,000000 Thlr. Syrup I allen Leidenden bestens empfohlen werden. 1 Preis ä Flasche 1 Thlr-, halbe flasche 15 Sgr-, viertel Flasche 7'2 Sgr- Wir halten I ei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser Cenimi-Burrau für Inskrale 536) Mein Laden nebst Logis ist zu ver- TMtpthm S. Gebhard, Sonnenstraße B- 59- nung sranco. , , sche Buch -, Papier und Landkarten-Handlung Frankfurt a M., Domplatz Nr. 8. i mm ^übergebenen Annoncen werden sofort direct an die betr. Zei- 1 tunas-Expeditioven befördert und nur zu den Originalpreisen der Zertungs-Ex- ß vedit'ionen berechnet- 5lostenvoransch!äge gratis und umgehend. „ 8 Größere, umfangreiche Aufträge nach Vereinbarung zu möglichst gum g ftigeu Bedingungen, Belege gratis und Ueberscndung derselben nebst Rech- 61) 'Häckselmaschinen, Dickwurzmühlen, Oelkuchen- brecher der verschiedensten neuesten Construciion, stets vorrathig bei br Georg Nenzel «Maschinenfabrik.) Feilgebotenes. 561) Stearinlichter, 4r, 5t und 6r, zu 20 fr. das Pfund, - "'"^^Gteßen, am 22. Februar 1871. ___________________ ________ MO-, & Am Tage von Sauet Huber^- Pulver und Gold. D n S teilungen eines Ossizi-rs nacherzählt von Lev.n.Schnckmg. (Sch»fi) ~ böse Saus Historische Erinnerungen von Georg Hütt. Mit Abbildung, »wro» MMM-SZZMW Vas* ”.» mofl" e*' Nach ^Skizzen ^de" Freiwilligen t nackfuß" im Husaren" Regiment Nr. 1b. - DK ^Prinzessin" EditU - Für die Verwundeten und Frauen und Kinder unserer un- bemittelten Wehrleute.__ Erklärung und Entgegnung. 583) Fch finde mich veranlaßt, das hochgeehrte Theaterpublikum in Gießen über einen Zwischen^' auszuklären, der sich in der Sonntags-Vorstellung ("rar von St. ®"maSe/an® knem^SIbenbe mir zugetheilten Rolle des „Pietri" infolge, soll dieser d n Reg sseur'Schröder einen Schlag mit der Klinge worauf ich sofort rusamm^ ö M- nuhfp sich der Rcaisscu^, mich vor dem versammelten Publikum ZN 88 SÄ® denn selbst in dem Falle, als der erwähnte Zwischenfall durch ^ne Ungeschicklichkeit von i S nmnnnrt worden wäre, was (le facto nicht der Fall gewesen, stand das Recht, sich darüber laut zu äußern in dem Momente, b“ psvochtens nur dem Publikum zu, nickt aber den nut nur sich auf der ^.ccne oe schästiaten Regisseur Schröder, der die dem Gießener Theaterpublikum fd)ulbtqe 2Xdb- nno ?o wett veraas; des Standes unwürdig, dem er angehört, in der gemeinsten Welse dne^emortrX fl "öen ntein. Leistung in Scene zu sehen, welche die b«bfi»t'ate Mrkung ein Verhöhueu und Auspfeifeu meiner Person, zum Leidwesen diese- »gebildeten Herrn* ^tE^verfehtt hat. ^^ßens diese Aufklärung über sSSitesesjä E-sstÄi-Än« Die Erklärung sei e^e°Entgegnung^auf eine im gestrigen Anzeiger von anonpmer Keile (her Einsender ist nicht schwer zu errathen) gestellte Anträge beigesugt, deren - ^m ck dabin geht aus Brodneid meinem Eollegen Herrn Dietze einen materielle - iinufiiX und den Werth eines der bedeutendsten Uterarltchen Produete der I^enwart Ä schädigen Lewer wird auch hier die beabsichtigte Wirkung ausbleiben, ® 6m Si e6 e*- fein Benefiz war der sprechendste Beleg dafür - sich be,m hiesigen Publikum allseitiger Einsender" von dem „Künstler Klifchnigg-und seiner MMNWMMW rNHMZWMi---KW von bie'-m 'N so reichem Matze zu ^oc bewillige unehrenhafte Angriffe und mir' ein'gercchteS^Urth"il7n'd/cscr unliebsamen Affairc nicht voren.halten zn sind wieder eingetroffen. 3. A. Busch Söhne. Glace Handschuhe, Ad I. UnrntgrldUchk Kur der Trunksucht. 557) Ausgeführt nach rationeller Methode und eigener Erfindung älterer Aerzte, zum Wohle der Mitmenschen- Die Kur wird ohne Wissen des Kranken vollzogen- Gefällige Anfragen beliebe man vertrauensvoll einzusenden unter der Adresse: W- Falkenberg, Frankfurt a. d. O-, Richt-Str. Nr. 53. 563j Ein braver Zapsjunge, welcher sogleich eintreten kann, wird gesucht. Von wem? sagt die Erped. d- Bltts- 421) Im Cafe Ebel ist ein Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche und Zubehör, Pr. 1. Mai beziehbar, zu vermrethen. Vermischte Älnzeigen. " „ i i bietet emsig sicher, dauernd und reell das Buch : I Rath und Hülle I i),.. |{ftau’s Selbstbcwahrung mit 27 pathol. anat. Abbild. Von dem Buche wurden 72^ Auflagen verbreitet und verdanken ihm allein in 4 Jahren über 15,000 Personen ibre Gesundheit. ihnen'übkrgkbe- gierungen . und Wohlsa-'r'sbeborden sprachen ,M) ,n » g nen Denkschrift höchst r ennenb aueoon den tüchtigsten haft reelle und billlge Hülfe durch ft Ö Poenicke'S Schulbuchhand- | 582) Sollte es nicht vortheilhaster sein, - nm krächzende Jesuiten und neidische WeS- pen in den Bildern mitwirken zu lassen i I. . Dieser Genuß überträfe selbst denjenigen, , meld)en uns der so bescheidene Künstler Schröder als „St. Germain" in der Sonntags-Vorstellung bereitete! 580) Ich suche einen Gehülfen zum alsbaldigen Eintritt. Dr. M u h l. 297) Ein zuverlässiger Pferdeknecht kann gute Stellung erhalten und sogleich ein- trettn. Näheres bei der Exped. d. Bl. 345) Eine tüchtige Köchin wird für eine Restauration in Marburg zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres bei der Exped. dieses Blattes. 556) Im unteren Niegelpsad wird ein Garten zu pachten gesucht- Von wem? sagt die Exped- d. Bltts. S Mcin Tuch und BukSkin Lager, ku billigen und festen Preisen, empfehle bestens. Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pistor. nummti, chuiuu . = ~ ,, Aus dem Leben Makfulschis. Mit Jllu- 8 ftvation von E- Hunten. — Die letzten Fal- fenburaer. Erzählung von F. Badenstedt, si - Vor und um Paris. IX. Der Ausfall am 30. November. Von Georg Hiltl. — 1 Tie Heimführung einer Leiche. Von Dr. Karl Stieler. — Die Helden der Arbeit- (Fortsetzung). Roman von Max v. Schlä- Ein Liebesgabenzug. Zu dem Bilde von Nikutowsky. - Am Fansilientische: Aus der Bildermappe unseres Schlachten-s malers. Mit zwei Skizzen von W- Friedrich Die Ehrentage des Werder'schen Armeecorps- Zu dem Bilde von F. Kaiser- . färbet "übe^a”Mieb«”»*."««’ | ErWA ab-rmas^'gM-Dividende in Aussicht stellt. । diesem und den nächsten vier Jahren werden über Drei Millionen Thaler Frachtbriefe wr die Matn-WeU-, ^öin-Mindener uni Oberhessische Eisenbahn sowie sarmmtliche zottamtlicheu die^F«7ber'sch^^iv.-Buchhhandlung, «oxmVlare, sind sikben bei W. Klee, am Mark. E- Heinemann, I. Ricker. | _ | 579) Sehr guten Limburger Käse, Prima-Qualität, das Pfund zu 18 fr-, em- . /TI - X A (a t Mi V ATI A 6 3 Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. . iM2fr 1 w Beste»««' w Mr. ____ I« »cn gtnii «• ®,lro4I iß«»»- fü |N1 btkilttt tabin. 1 Ud>« tti rata fein™ nuittätlij« mtm i» tnjlil®'11 WH,« j^tonlniö -««, ®ob,l( l timutjijt W ; I tuntigen sich iV(r‘(l1 ! Pari- mzikhcn lafrn . nur im Sinnt tt« < 1 rröhklnv ts ten tn$ flvillkS zu !hun ifi,' nug Waßrn an 8t ungvniiigtS 3ufüH1,n stn In SntuptOalic 1 vom 20. Januar la Vtrscdiktklikn Inhalt- ! Lorl> GranviÜi M 1 sagen, wem |it mitg w (ti kamst kik Mit ton nicht verhehlt w Gnl^titunfl Preuhei soltzt hüllt ioiti E hin ßinr ^uun I lifchen Minißnivw^ toarUn sein. Ader tir(e geliride gesas mehrt merken. — Trauben sauer, er liinstiges Plebiscit. Mltt leicht erleben, fr/ Vie beseitigten v' h> mit allen nlau fr^tig vielkeutig zr Gelegenheit geboten Etimmrecht mit (lr Iwchen Verde, vird D" Essing dleuerdings rvirk t ”JI1 lei titltm l»er t(( W tu 116 Dl« EchNinn m bann», & '**« 6W taljjtn,1% !**• IS >»UM 'W Sih ^iitn gt(. "Hl