le. Io? «i. PreiS 'oiermjthrtg 1 fL 12 fr. mit Brinqerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig > fl. 27 kr Gießmer Anzeiger. Erscheint täglich, mit Aus «ahme Montag-. Expedition: Lanzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Kichen. elQbtNe durch j’^Öotk w über: mu§ gegenüber H"delb^ J,f5 -iur^raubt* Strems gegen, vrolestantisch. von Rostock. ' "üd aus öffent- ltr vtroanblunnen Himmel He- ^k»Uhr30M. - ?riBfltemartint cdmer bis jum 23. Herrn Hofgerichts- rcbinis des Hem gegenüber^ * Uhr an geöftni! : ber ProlestanW i denen ßsßar, m ingen taaafätn t Kana Mm .i in dem tai iftren Localen M , qülhg. Mltcitn, melche t freie Rülkfahrt le.bt weüen M' tin Prvrestamen- c c Porstellungkn •3dbe ter Straft* irbomite. hkkS, ioiichon. x-rial. f: i PjMd32 JV f 40 42 40 42 Ne. 22«. Freitag den 22. September 1871. ®=S" Einladung MN Abonnement auf den Gietzener Anzeiger. Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Montags, und beträgt der Abonnementspreis in der Stadt Gießen vierteljährlich 1 fl. 12 fr. frei in s Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im IV. Quartal 1871 zusenden und den Abonnementsbetrag wie früher durch Quittung erheben lassen. Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 fl. pro Quartal. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 27 fr. incl. Postaufschlags. Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu fönnen, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger noch abonniren wollen, dies sofort jetzt bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen fönnen, vollständige Exemplare zu liefern. Die Redaction. Amtlicher Theil. B e k a n n t m a ch u n q, die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Sommer-Semester 1871. Die in diesem Sommer entstandenen gesetzlichen Forderungen an StHirende müssen bis zum 29. d. Mts. mittelst spicifleirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis zum 11. November d. I. geltend gemacht h-vrden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren. Gießen, den 1. September 1871. Großherzoglicheo Universitäts - Gericht. H a b e r k o r n. (3722) Politischer Theil 21. September. j- Die katholische Partei, die soeben ihr großes Stelldichein zu Mainz mit einer großen Tafelei beschloß, bei der es an den herkömmlichen Trinksprüchen und Aaheiterungen nicht fehlte, entwickelt eine außerordentliche Thätigkeit in ganz Deutschland, und man darf sich leider nicht verhehlen, daß sie bei der zum großen Theil herrschenden Unzufriedenheit in den unteren Ständen nicht an Terrain verloren hat. Der Grund dieser nicht wegzuleugnenden Erscheinung ist natürlich nicht in der Anerkennung der von Rom ausgehenden und vom katholischen Cleruo energisch befürworteten geistlichen Lehren zu suchen, sondern in der Thatsache einer gsschloffcnen Opposition gegen die Regierungen und die nationale Partei. Der Militarismus und die thatsächliche Unterstützung desselben durch jene Partei bilden den Ausgangspunkt der Angriffe der klerikalen gegen die liberale Partei, womit sie die Massen zu ködern suchen. Daß die Ultrawontanen mit dieser Agitation Zwecke verfolgen, welche auf einem ganz anderen Gebiete als dem rein politischen zu suchen sind, ist selbstverständlich keinem unbefangenen Politiker verborgen, indessen handelt es sich für die extremen Parteien, die Radikalen, Socialisten und Parti- eularisten, nicht darum, di: Herrschaftsgelüste der Clerikale» zu bekämpfen, sondern sich der CentrumSfraction zur Bekämpfung des Scheinconstitutionalismus uno des flachen Liberalismus anzuschließen. Wer sich irgend auf das Wesen des Zeitgeistes versteht, kann sich durchaus nicht wundern, daß für die vermittelnden Parteien heutzutage die Chancen außerordentlich ungünstig liegen; die Gegensätze, Vie zwischen dem Militarismus und dem politischen Radikalismus einerseits und zwischen der Kapitalsmacht und den arbeitenden Klassen andererseits herrschen, haben sich seit Beendigung des letzten Krieges so geschärft, daß eine Versöhnung, eine Der- mittlung kaum denkbar ist. Diejenigen Politiker, welche sich gleichwohl versuchen, unterziehen sich einer sehr undankbaren Arbeit, denn die Massen, die für den ruhigen steten Fortschritt kein Verständniß haben, für Schlagwörter dagegen weit empfänglicher sind, betheiligen sich jetzt an den Kämpfen unseres öffentlichen Lebens in einer Weise, wie dies nie geschehen ist, seitdem wir tu die Arena veS Consti- tutionalmus eingetreten sind. Wer heute politische Erfolge erringen will, muß unbedingt mit den Müssen, mit den numerisch überwiegenden unteren Ständen rechnen. Will die liberale Partei nichi ganz und gar an Einfluß verlieren, so muß sie künftig eine andere Taktik befolgen, sie wird, da die politischen Fragen zum großen Theil durch die socialen abgelöst sind, ihre Aufmerksamkeit in weit höherem Maße als bisher den socialen Bestrebungen zuwenven müssen, oder sie wüßte denn ganz und gar in das Lager der Gouvernementalen übertreten. Letztere» wäre für sie der Todesstoß, das Beharren auf dem rein politischen Gebiete wäre aber auch nichts weiter wie der Scheintod. t Mit dem nun zur Wahrheit gewordenen Projekt der St. Gotthardt- Eisenbahn, welches sich nach Bewältigung aller Schwierigkeiten bekanntlich dem Beginne seiner Ausführung naht, wird Deutschland in eminenter Weise befähigt, d:n französischen Verkehrslinien nach Ostasten auf alle Dauer dir wirksamste Con- cvrrenz und den Transitverkehr Englands, speeiell die Beförderung der britisch- ostindischen UeberlandSpost für immer sich eigen zu machen. Die Kriegsereignisse sind hier Deutschland noch besonders zu statten gekommen; durch die Wiedererwerbung von Elsaß-Lothringen dürfte es befähigt worden sein, einen Weg für die englisch-ostindische UeberlandSpost herzustellen, wie man keinen kürzeren für lange Zett auffinden wird. Zwischen Ostende und Brindisi, welche nunmehr von einer internationalen Commission als Ein- und Ausschiffungshäfen für die Ueber- landpost definitiv bestimmt sind, dürfte sich der kürzeste Weg über Brüssel, Namur, Luxemburg, Straßburg und Basel nach dem St. Gotthardt Herstellen lassen. Zwar bietet sich bereits bis an den Fuß des St. Gotthardt, bis Luzern am Vierwaldstädter See, auf dieser Strecke ein ununterbrochener Schienenweg bar, doch würde, wie man an unterrichteter Stelle annimmt, derselbe zwischen Luxemburg und Straßburg noch corrigirt und abgekürzt werden föi.nen, so namentlich durch den Bau einer direkten Bahn zwischen Metz und Straßburg, welche schon in der nächsten Zeit lediglich au» strategischen Gründen zur Ausführung kommen dürfte. Dieser neue, alsdann fast schnurgerade gelegte Weg von Ostende nach dem St. Gotthardt würde die beiden jetzt für Beförderung der UeberlandSpost sich darbietenden Wege über den Mont Cenis und über den Brenner weit hinter sich zurücklaffen. Eine Generalvcrfügung des GeneralpostdirectorS instruirt die Postanstalten wiederholt, bei der Annahme von Packtten mit verschärfter Aufmerksamkeit darauf zu sehen, daß, wenn zur Signatur sogenannte Fahnen rc. zur Anwendung kommen, dieselben auch haltbar befestigt sind und daß im Allgemeinen die Sendungen deutlich und dauerhaft — möglichst per Adresse — signirt sind. Unregelmäßigkeiten in Viesen Beziehungen, welche erfahrungsmäßig auf die Ordnung im Päckereibetriebe sehr störend wirken, müssen gegenwärtig um so mehr vermieden werden, als der beginnende lebhaftere Postverkehr eine besondere Sicherstellung nach allen Seiten hin dringend erfordert. Bekanntlich sind von den Aufsichtsbehörden genaue Ermittelungen darüber angestellt, wie hoch sich die Zahl der von den Eiscnbahnverwaltungen bereits bestellten und demnächst zur Ablieferung kommenden Güterwagen belaufen wirv. Nach der für die preußischen Bahnen angefertigten amtlichen Zusammenstellung beläuft sich dieselbe auf nahezu 10,000 Güterwagen, welche bis zum 1. Aug. v. I. bereits in Bestellung gegeben und zum nicht geringen Theile bereits abgeliefert sind, während die durchschnittliche Mchrbeschaffung während der letzten zehn Jahre sich zwischen 4000 unv 5000 Güterwagen jährlich beläuft. Für Vie Staat-bahnen sinv noch weitere umfangreiche Beschaffungen cingeleitet. Wenn auch ver herrschende Wagenmangel auf den Eisenbahnen durch diese Maßregeln in beruhigender Weise beseitigt wird, so ist es doch nicht möglich, dem augenblicklichen Bedürfniß so schnell abzuhelfen, als es den Wünschen des Publikums entspricht. Das Projekt in Betreff vcr Anlage VeS Nhei.i-Main-Kanals zwischen Frank- surt a. M. und Mainz hat eine Aenverung seit der Gründung eines deutschen Reiches dahin erfahren, daß der Kanal nicht mehr auf der rechten Seite vcs Mains, sondern auf der linken, also aus hessischem Gebiete, gebaut werden soll. Die Handelskammer zu Frankfurt a. M. hat diese Absicht dem Handelsministerium Keilg 3973) frdfö Hüt HMhMn Mtz ab^fttbtn 6m U Besondere 3991) Im Fn .chneten Gericht mW worben am 16. E Adolph und A Mm. haben Lpruck" aufgegel gelben seither Kurzwaaren-Ges mu angenomme Michel" nach wt M Passiven jen mmÄrzister gel die neue Firma den GeschWher die neue Firma j' Giehm, ben 16 Großherzogin „mein orn., vu.i Sctlüt, 20. ©ept. Die „ProvinzialcorrcfpvnDcuz" schreibt: Die Unter- Es wird darin zunächst die Handlungen über die Zollvcrbällniffc Elsaß-Lothringen» sind, nachdem sie schon 3293) L ravipJi Mge impf 4000) «vii bet «nf-Stfiau4 * Üleintje «trennt oht »eignet fi( , Der Pt $ $=We' Otftoi, 61 z „Die ” tonnen if Aden. 1 e, Neüut ^bienet In iU biUic l(lll e(« W fr« Un »k ß« , ä in'^3 f""P S-l°>h«ri liftn w«11".1"1' M»°« ÄtD" f. 6iiit «4( W „n Solofi"'” dtji iul»i«,bil „jtitoamtn- Wien, it si» $ronli"t» «»>' rinflimmunfl «J* Hei» |« W*11 mitoftbeilt welche« aeaen die Borarbeiten, die man vornehmen lassen will, keine da« Verlangen de« erwähnten Verein« , berechtigt zu sein , den Fabrikanten die ffinm,neunten erhoben bot Arbeitskräfte zuzutheilen, konnten dieselben nicht eingehen. Da, wte e« heißt, die Die Angst und Verwirrung, welche der schließlich mit 533 gegen 31 Stirn- Mittel zum Sink- nicht m-hr lange ausreichen, durfte derselbe wohl die längste men erfolate Annahme de« Gesetze« über die Grundbestimmungen für den Vertrag Zeit gedauert haben. „ wegen der elsaß-lothringischen Jndustricerzeugniffe vorhergingen, sind einmal wieder Wilhelmshöhc, 19. September. Gestern Abend kam der Kronprinz nebst ei/recht anschaulicher Beweis von der Bildung der meisten Mitglieder der sran- Gemahlin, Kindern und Gesolgc mittelst Ertrazuge« der hannoverschen Eisen- räslsäien Nationalversammlung. Die Deputirten argumentirten, wie der „Monde" bahn an. ..... M „ ‘/„am unumwunden auilprtcht, so: „Es handelte sich um Abänderung de« ur- Berlin, 18. September. In dem hiesigen städtischen Pocken-Lazareth hatten sprünglich mit den Preußen abgeschlossenen Vertrage« und um die Bewilligung sich Wärter gegen Kranke solche Ausschreitungen und alle« Menschengifuhl »er- einer ^Einräumung, um die sie mil Eifer baten und wofür sie einige Vortheile letzende Rohheiten zu Schulden kommen lassen, daß der Magistrat die deshalb ge- anboten- sie ldie Prcußml waren die Bittenden und die« genügte, um un« auf- pflogenen Ermittelungen der Staatsanwaltschaft überwiesen hat. nnffen >u lehren denn sie fvie Preußen) können nicht« wünschen, al« etwa«, das Berlin, 18. September. Rach den Bestimmungen der früheren Gesetze war un» »um Schaden gereicht und wenn sie un« einen Vorschlag machen, so geschieh, -S in Bezug auf die Zulassung von Ausländern zur Eingehung einer Ehe >u es weil derselbe ihnen vortheilhafter ist als un«." Oie Abgeordneten, die in der Preußen nvthwendig, daß ein solcher Au«lander durch eine beglaubigte Erklärung gj. fdbil »ein einen,« Urtheil hatten, waren daher in lausend Aengsten, bi« seiner Ortsbehorde nachwie« , daß er zur Eingehung einer Ehe tn seinem Vater- Thür« ihnen in glatten Worten Vie Erhörung der preußischen Bitte mundrecht lande befähigt sei oder d.e Erlaubuiß dazu erhalten habe Nachdem da« Bunde«, mackte und nun folgten sie wie die Heerde ihrem Leithammel zur Abstimmung, gesetz vom 4. Mai 1888, welche« °,e polizeilichen Beschränkungen der Eheschließung Um Thiers nun seines Sieges nicht zu froh werden zu lassen, stellt der „Monde" aufhebt, auch in Württemberg, Baden und Hessen eingefuhrt worden ,st, kommen m°rck a>7 in der äunsicnKtrmmc sitzend dar,'nm daraus den Schluß zu dort die srüheren gesetzlichen Vorschriften selbstverständlich in Wegfall. Dagegen rieben- Um die Revidirung des Vertrages zu erkaufen, hätte man ganz andere bleibt es, wie neuerdings amtlich bemerklich gemacht worden iS, Bapern gegenüber Bortheileerlangen müssen, und Herr v. Bismarck hätte sie gegeben. D.e Räu- noch bei den alten Bestimmungen, da da« in Rede stehende Gesetz dort nicht zur mnna unseres Gebiete« kostet ihm weniger al« er durchblicken läßt, denn der Aus- Einführung gelangt ist. Es muß also von den Angehörigen Bapern- , sall« sie enthalt in Frankreich ist -inen Truppen verderblich, die Mannszucht erschlafft in eine Ehe in Preußen schließen wollen, nach w,e vor de, oben erwähnte Nachwe,- Frankreich und die Truppen saugen schlimme Ideen ein; indem Preußen sie zurück gefordert werden, weil nne ohne diesen Nachwe.« geschloffene Ehe ,u Bayern elbst ruft sucht es sich das, wa« es im Stillen wünscht, theuer bezahlen zu lassen, als ungültig angesehen werden wurde. Nur die Angehörigen der bapenschen Wir hofften, die Nationalversammlung werde sich fester zeigen; in diesem Punkte Rheinpfalz brauchen einen solchen Nachweis nicht zu fuhren, weil ,n der Rhein- hatte sie den rechten Punkt im Auge, aber die Regierung griff zu einem kleinen Pfalz Vie volle Verehelichungssreiheil besteht. Kniff/ sie legte da« Gesetz in letzter Stunde vor, wo die Abgeordneten bereit« f Berlin, 19. September. Fürst Bi«marck wird bereit« heute Abend hier den Fuß zum Abzüge erhoben hatten." Auch die „France" bestätigt, daß, obschon erwartet; er gedenkt sich, dem Vernehmen nach, ungefähr acht Tage hirr aufzu. da« Gesetz schließlich fast einstimmig angenommen wurde, „es dennoch wahr bleibe, halten und sich sodann noch aus einige Wochen nach Varzin zu begehen. In daß d « erste G fühl, welche« de? Antrag der Regierung erweckte, das einer fast unterrichteten Kreisen will man wissen, daß der Fürst 'n Bezug auf die sociale« insiinctiven Opposition war." Au- einem Berichte de« „Journal des DebatS" Verhältnisse der deutschen Hauptstadt, über " von hier au» sor,laufend über die Vorspiele zu der Nachtsitzung erfahren wir, daß am Morgen noch eine sehr eingehend berichtet wurde, in mehrfacher Weise sich für eine Initiative zu febt «roße Anzahl Abgeordneter zu lebhaftem Widerspruch entschlossen war, weil tiefgreifenden Veränderungen au«gesprochen hat. Welcher Art dieselben sind, durste man die Ansicht hegte: „Die wahre Bürgschaft eint« solchen Vertrage« müßte die sich vielleicht schon in den nächsten Tagen zeigen. . aänzliche Räumung von ganz Frankreich sein und nicht die Räumung einer gewissen Wa« den Hauseinsturz tn Der Ornnienstraße anlangt, fo ^rste sich die ein- Amahl von Departement«, die auf keinen Fall mehr lange besetzt bleiben würden, geleitete Untersuchung nicht alllin gegen den bereit« verhafteten Maurermeister va pie vierte halbe Milliarde zur Zahlung bereit sei." Nur mit Mühe setzte die Werner wenden, sondern auch noch zu einer DiSciplinaruntersuchung gegen den Regierung c« bei der Commission durch, „daß sie sich nicht au«schließlich mit den Vorstand de« betreffenden Polizeireviers Veranlassung geben, wodurch ein für alle- allgemeinen Gefühlen beschäftige, sondern mit Dm Interessen Frankreichs." mal Die Leichtfertigkeit bei Um- und Ausbauten abgcstellt werden wurde. Da« 0 Die Verhaftungen in Paris Dauern fort. Unter Denen, welche Der Polizei Verfahren bet dergleichen Bauten war bisher fast durchgängig folgendes: Der in die Hände fielen, befindet sich Sprille Papen. Derselbe war höherer Polizei- Bauherr trug seine Wünsche dem Bauunternehmer vor, dieser serttgte darnach eine beamtet Cer Commune und ist angiklagt, sich an der Ermordung de« Erzbischof« Situations-Zeichnung an und reichte sie beim Polizei-Prasidtuni behufs Erlangung von Pari« und der übrigen Geißeln beteiligt zu haben. — General Ladmirault, der BauerlaubnißfcheineS ein; im selben Augenblick begannen aber auch fast regel- Gouverneur von Pari«, tritt seit einigen tagen wieder sehr streng gegen die Kaffee- mäßig die Arbeiten. Waren diese nun derart, daß ^/"StraßekimBauzaun und Bierhäuser auf, die nicht Schlag Mitternacht schließen. errichtet oder größere Mengen von Baumaterial oder Schutt auf der Straße ab- Unter Den allgemeinen Betrachtungen, zu welchen die englischen Blätter durch geladen werden mußten, so wußte die Revier-Polizei von dem Bau gewöhnlich die Eröffnung De« Mont Cenis-Tunnel« angeregt «erDen, ist von piactischem Be- nicht eher etwa«, al« bi« der Bau-Eklauhnibichein ur ^Unternehmer durch lang die Berechnung dc« Einflüsse«, den Da« Ereigniß auf Den englischen Handel ihre Hande ging. Bemerkte trotzdem die Polizei-Patrouille den Bau, so beschrankte übe? wird Hierbe? ist zu bemerken, Daß EnglanD sich unter allen Ländern den sie sich darauf, dem Polier die Fortführung der Arbeiten zu untersagen, welche« größten Gewinn von Dieftm großen Werke verbricht. Die „Times" sieht voran«, Gebot denn auch so lange befolgt wurde, wie der Beamte auf Der Baustelle sich paß jetzt Der englische Verkehr^ mit Indien fast ausschließlich den Weg über Brindisi befand; verließ er dieselbe, so traten Hammer und Kelle wieder in Thattgkett. nach Aleranvriab nehmen wird. Vielleicht hätte der Tunnel ohne die Aussicht auf Ganz so verhielt es sich bei dem Ungluckibau in der Oramenstraße, um Diesem diese Verkehrslinie nie hinreichende Vortheile versprochen, um seine Anlage herbei- Unfug aber ein für allemal ein Ende zu machen, ist dem Vernehmen nach gegen zuführen- und insoweit hat auch England seinen Autheil an dem Unternehmen. Den betreffenden Polizeirevier - VorstanD die DiSciplinaruntersuchung wegen grober Aber der uns zufließende Nutzen ist über Verhältniß groß und ein neuer Beweis Pflichtvernachlässigung eingelettet. dafür, daß jeder Fortschritt ter Sivilisativn au* auf England vortheilhaft zurück- Seitens der Militärverwaltung ist eine Inspektion der festen Platz- in den wirkt. JcDe Verbesserung Der Verkehrsmittel, wo sie auch Durchgefetzt werke, ist neuen Reich«landen angeordnet und zu tiefem Zwecke «n- Deputation von be- ein neues Werkzeug in Der HanD Des LanDeS, welches Die weitest ausgcbreittten sonders hervorragenden Ingenieuren zur Berichterstattung nach Elsaß - LothnngkU Verbindungen bat und von dem ausgedehntesten Verkehr mit der ganzen Welt ab- abgeschickt worden. hängt. Ob es eine Eisenbahn über die Felsengebirge oder unter den Alpen, ob f Bcrlm, 19. September. Der Hauptmann v. Plotz, der '» der letzten es ein Kanal oder ein Tunnel ist, der englische Handel wird erleichtert, die Herr- Session des Reichstage« so recht a propos bet ter Debatte über Da« Mttttar schast England- über seine entfernten Besitzungen befestigt. Pension«gesetz, Die Theorie von dem g'°k-rnKapital an Ehrgefühl. Offizier ö ’ aufstrllte und Voder vom Kriegsminister v. Noon lebhaft sekundrrt wurde, nau? ------------------ vem'Militär.Wochb-nblatt alö Major pcnsionirt worden. — Er scheint darnach, Darmstadt, 18. September. Der Bericht des ersten Ausschusses der 2. als hätte besagte Theorie vom hohern Ehrgefühl in höhern militärischen Kreisen Kammer über den Antrag des Abg. Keil von Fürth, die Erhöhung der Besol- nicht das richtige Dirständnitz gefunden. düngen und Gehalte der Volk«schullehrer au« Staatsmitteln betr., erstattet von erlitt, 20. Sept. Die „ProvinzlalcorrefponDenr lchreibt- Die Unter hem" Abgeordneten Goldmann, liegt nunmehr vor. Es wird darin zunächst die hantlungen über die Zollverhaltniffe Elsaß-Lothrmgen« sind, nachdem si scho Antwort Großh. Ministerium« De« Innern, welche« Der Ausschuß um Aeußerunz einem befrieDigenDen Ergebniß nahe schienen, aus ernste Hindermffe g stoß n, »- über Diesen Antrag ersucht hatte, rnitgetheilt. Dieselbe lautet: „Die Regierung Die Nationalversammlung Dem vorgelegtcn Vertragsentwurf nur "tt 21 da ade hat eine weitere Erhöhung Der Gehalte Der Volksschullchrer bereits in Aussicht rungen zustimrnte, Die zu Gunsten Frankreichs noch weitere Zugeständnisse bean Genommen und ist dermalen mit der Frage beschäftigt, in welchem Umfang und spruchen. , , fn welcher Weise solche zu bewirken sein möchte. Dabei glaubt aber die Regie- Berlin, 20. Sept. Dem Vernehmen nach wirdeine-deutscheE' enbahw rung, an dem seither befolgten, auch in der Verordnung vom 22. November 1864 gesellschaft mit 5 Millionen Thalern von der mitteldcuMen Creditbank, der inter» ausgedrückten Grundsätze feflhalten zu müssen, daß zunächst die Gemeinden ver- nationalen Bank, dem schlesischen Bankverein, der deutschen Umonbank, G. Mulle pflichtet sind, die Mittel zur Aufbesserung der Schullehrergehalte aufzubringen, u. Comp. und Henoch u. Goldschmidt gegründet. und daß nur dann, wenn und insoweit die Gemeinden hierzu außer Stand sind, München, 17. September. Gestern kam ein Engländer, welcher in Aug. eine Beihülfe aus Staatsmitteln einzutreten hat. Die hierzu nöthigen Mittel bürg den Eourierzug versäumt hatte, mit einem Extrazug, der ihn 193 fl. kostete, werden in dem nächsten Staatsbudget vorgesehen werden." Der Ausschutz ist nun hier an, um heute noch rechtzeitig nach Oberammergau, wo morgen PassionSvor« darin mit der Reaieruna einverstanden, datz nicht der Staat, wie der Antragsteller stellung ist, zu kommen. ,£ will, sondern die Gemeinde in erster Linie für die Gehalte der Volksschullchrer München, 20. Sept. Zu dem Katholikencongretz sind bereits Abgeordne einzutreten hat, da die Sorge für die Volksschule nach gesetzlicher Vorschrift und von der russischen und spanischen Regierung, aus England, Frankreich, vonde nach der Natur der Sache Obliegenheit der Gemeinde ist, er glaubt sonach, indem Kirche zu Utrecht und aus allen Theilen Deutschlands etngetroffen. Als Nedu er sich hinsichtlich Behandlung der vorliegenden Frage grundsätzlich mit Großh. wird auch Pater Hyacinthe austreten. Regierung im Einverständniß besindet, den Antrag zu stellen: die Kammer wolle Weunar, 16. September. Wie unverantwort ich hier und va mit de unter Bezugnahme auf die Acutzerung der Regierung den Antrag des Abg. Keil LicbeSgab.n verfahren wordcn, die den deutschen Soldaten nach Frankreich geschick von Fürtd für erledigt erklären. wurden, dafür zeugen folgende Beispiele: Eine hiesige Firma machte vor etnigtt Offenbach, 19. September. In Betreff des Strikes der Portefeuillearbeiter Tagen bekannt, sie habe eine große Parthie Hemden und Strumpfe, und zwa vernebmen mir, daß in einigen Fabriken eine Anzahl Arbeiter, welche sich dem nach granfnicb gesandter und zurückgekommener Liebesgaben, erhalten und werd Verlangen der Fabrikanten, aus dem Portefeuille-Arbeiter-Verein auszutreten, dieselben, die Strümpfe um 3 Silbergroschcn — 10 Kreuzer per Paar verkauf - fügten, die Arbeit wieder begonnen und die Fabrikanten dagegen das Zugeständ- Ebenso wurden Pelze einem Kürschner, Hemden und Strumpfe verschiedenen Lveltz- niß gemacht haben, guten Arbeitern bei 60stündiger Arbeit wöchentlich einen Lohn waarenhandlungen zum Verkaufe angeboten, sowie auch einzeln verkauft. X) von 12 fl. zu zahlen. Dieses schon bei Beginn des Strikes gemachte Zugeständ- .Volksstaat", der diese Nachricht bringt, macht zugleich auf cm Inserat ausmerr« nitz dürste auch den spater die Arbeit wieder Ausnehmenden zuTheil werden. Suf’ (am, welches sich in der Sedan - Festnummer des „Leipziger Tageblattes^ ( m blt dkShald ge, »ar I nur Ehr iö ^Harung 11‘intm Lat«. tm d°«Lurrdt«. ’tr ^kschlirtzuna ’,n ’Pi kommtll ,9faD- Dagkgra ^rn fltfltniibet I kort nicht zur M« fit ’^ntt Nachvtit vaytru sllbß ter baytrifihta ü in ter Sjtin» bentk Bbtnb hin !«ge hin auf,» ™ btgtbtn. Z, I aus tu foriahi t an fcrtlauftrt nnt 3nitiatiw zi elben fint, türfit irftc sich tit ein* tn Maurtrnitißkr n^nng gegen tu orch em für alle- n würfe. In fefgent«: In nzu tarniib tim bthnst Grlaojimg it auch W ngtl- aje hiißiiiion ] tn klrch | 5ju gtVöhniiih | Italien Md) i, so beschrankte rfayu, mW* tu 'LrvMe situ in Ihalitzkeit. ich; un tief« itbBUn nach 8<8» iung wegen groi« M W >° J“ ^nUticn loo bc- ßliaj.fcoW« kn m der W® ebn Mi irl s< i*"«1 Di( W «5 Bir ml86 , 3M*1** ' ygnpaB«. ' 103 Ä. »F tfP- blatt de« Magistrat« und Bezirksgerichtes) befindet. Dasselbe lautet wörtlich: Soeben gelangte ich in Besitz der zweiten großen Sendung großer ptkfeiner wollener Hemden, sowie 10,000 Paar guter feiner gestrickter und gewirkter wollener Socken und verkaufe dieselben zu einem enorm spottbilligen Preise en gros & en Mail. Sämmtliche Hemden und Socken sind ganz neu und liegen noch, genau wie sie aus der Fabrik gekommen, im Vi und % dutzendweise verpackt. Es waren größtentheils seiner Zeit Liebesgaben und habe ich dieselben in voriger Woche von einem internationalen Depot käuflich an mich gebracht. Louis Guttmann, Leipzig, Ritterstroße 37, 2 Tr. NB. Es ist keine Commißwaare, sondern von der aller- feinsten Qualität uno 50 pEt. untern Kostevpreis." Solothurn, 18. September. In der heutigen Versammlung der Altkatholiken waren circa 400 Dclcgirte aus allen Theilen der Schweiz anwesend. Land- amman Keller von Aarau referirte über die Trennung der Kirche vom Staat; derselbe sprach sich dahin aus, daß dieselbe im absoluten Sinne unmöglich sei, der Staat müsse sich nur die landesherrliche Oberhoheit wahren. Nationalrath Kaiser von Solothurn beantragte die Annahme des von der Commission des National- raths auSgearbeiteten BundeSrevisionS-Programms; der Antrag wurde einstimmig angenommen. Wien, 18. September. Wie die heutigen Morgenblätter melden, ist in der hier stattgehabten Conferenz verfassungstreuer Abgeordneter, bei welcher die meisten Kronländer vertreten waren, hinsichtlich eines gemeinsamen Vorgehens eine lieber- einstimmung erzielt worden, jedoch wurde festgesetzt, die Beschlüsse vorläufig noch geheim zu halten. Börsennachrichten. 20. September 1871. Aetien. Oeat. Creditaot. 283 5% öatr. F. St. E. B. 368% Lombard. Bahn 183% Ludwigah.-Bexbach 187% Maxbahn 134 Bayer. Oatbahn 135 Hess. Ludwigsb.-Act. 156% Rhein-Nahebahn-Act. 42 Oberheesen „ 79% Prioritäten. 3% öater. Stsb.-Prior. 58 3% öst. s. Lombard 76% 3% Livorneser 34% 5% Toscaner 53% 5% Elisabeth.-Prior. 79 do. II. Emiss. 78 Wechsel. Amsterdam k. 8. 98% Augsburg k. S. 99% Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 94% Brüssel k. 8. 91% Hamburg L 8. 86% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 115% Lyon k. 8. 91% Paris k. 8. 91% Wien k. 8. 98 ditto m. 8. — ditto 1. 8. — Disconto 4 % Preusa. 41/® °/o Oblig- 99% Frankf. 3%0/0 Obi. 83 V, Nass. 4Vi% Obi. 97% Kurheas. 4% „ 91 Gr. Haas. 5% Obi. 103% » n 4% „ 96 , „ 3Vt% n 91% Bayer. 5% „ 100% W 4%% 1jährige 99% „ 4% 1jährige 93% Würtemb. 4%% Obi. 98% Baden 4%% Obi. o. E. L. 98% Oeaterr. Silberrente 57% „ Papierrente 48% „ 6% M. ateuerf. — Amerik. Bonds 1881r 99% _ „ 1882r 95% _ „ 1885r 95% n „ 1887t 95% Spanier, neueat. 3% 33 Geldwerten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 38—40 „ doppelte 9 38—40 Holl. fl. 108t. 9 52—54 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 16—17 Engi. Sover. 11 40—42 Rusa. Imper. 9 33—35 Dollar in Gold 2 23-24 Anlehenelooee. Kurh. 40 Thlr. Loose 67 Nassau 25 fl. 41 4% bayr. Präm.-Anl. 114 Ansbacher 7 fl. 11% 4% badische Loose 112 Badische fl. 35 Loose 69% Oestr. fl. 250 v. 1854 76% 1858r Prioritätsloose 178 1860r Loose 85% 1864r n 135 Braunschweiger 18% Stadt Florenz 82% Aetien. Frankf. Bank 139% Frankf. Vereins-Kasae 110% Darmst. Bankaot. 394 Wien Bankactlen 754 Galizien 250% Allgemeiner Anzeiger I. A. Busch Söhne. len 3983) Ein Lehrling mit nöthig en Vorkenntniffen zum sofortigen Gintritt gesucht vou R. Oppenheimer Sohn. V evmiethungeu. 3295) In Lit. E- Nr. 78, Universitäts- stratze, ist der dritte Stock, bestehend in 2 Zimmern, 2 Cabineten rc-, zu verrnie- then und den 1. November, auf Verlangen 'auch früher, beziehbar.__ I 3997) Möblirtes Zimmer in der Nähe des Bahnhofs zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 3957) Das Haus der I. Rothenberger Wittwe in der Kaplansgasse ist frei: willig zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen sich bei mir melden. Heinemann Hermann. Vermischte Anzeigen. 39(2) Auf Michaeli wird ein Kinder- mädchn gesucht. Näheres zu erfragen bei Herrn?! dolfHom bergerin der Neustadt 397D Ein Laufmädchen gesucht. Näheres bei bei Exped d- Bltts- Besondere Bekanntmachung. 3991) Im Firmen - Register des unterzeichneten Gerichts find folgende Einträge vollzogen worden: am 16. September d. I.: Adolph und August Michel, Bürger zu Gießen, haben die Firma: „Gottfried Spruck" aufgegeben, fetzen aber das unter derselben seither betriebene Specerei- und Kurzwaaren-Geschäft unter der von ihnen neu angenommenen Firma: „Gebrüder Michel" nach wie vor fort. Alle Aktiven und Passiven jener Firma, welche im Fir- men-Register gelöscht worden, gehen auf die neue Firma mit über. Jeder der bet- den Geschaftstheilhaber behält das Recht, die neue Firma zu vertreten und zu zeichnen. Gießen, den 16. September 1871. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Muhl. Milchverkauf. 3992) Im früher Loos'- fd>cit Höfchen, Lit. D. Nr. 218, ist täglich, Vormittags halb 9 Uhr und Abends 7 Uhr, srische 3995) Flanellhemden, Unterjacken, Unterhosen, Sochen und Damenstrümpfe in reichster Auswahl empfiehlt Carl Weuz e l. 3998) Zwei Bücher sind gefunden worden und können solche gegen Entrichtung der Jnseratgebühren in Lit. E. Nr. 87 tn Empfang genommen werden. | Mkm Tuch und Bukskin Lager, tu billigen und festen Preisen, empfehle bestens. Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pt stör. 3929) «)OO sl. sind gegen doppelte Sicherheit (Grundstücke) auszuleihen. Näheres bei Ehr. Vtx, Neuenweger Thor. und eignet sich zu allen Zwecken. Der Preis ist gegenwärtig frei Waggon von 200 Ctrn. oder 180 Bergscheffeln loco Cöln-Gießener Bahnhof hier, ercl. städtischen Octroi, 61 Nthlr. oder 106 fl. 45 fr. Die Kohle wird auch frei an's Haus geliefert, pr. Ctr. zu 38 fr., es können jedoch in diesem Falle nicht unter 25 Ctr. abgegeben Bestellungen nimmt, außer dem Unterzeichneten, auch der Herr Clubdiener Krämer dahier entgegen. Gießen, 21. September 1871. Heinrich Werstgerber, Seltersberg C. 11. Steinkohle. 4000) Der Unterzeichnete bezieht größere Quantitäten Stein- kohle von der in weitesten Kreisen rühmlichst bekannten Zeche , Gluck auf-Tiefbau" bei Barop. Die Kohle dieser Zeche zeichnet sich durch große Reinheit und höchsten Nutzeffekt vor allen andern aus Sie verbrennt ohne Hinterlassung von irgend welchem festen Rückstände | Spansan Donnerstag den 2l. September, Abends 7 Uhr, im „Darmstadter HauS." Flcchtenkranke und Brustleidende heilt l>r. Iochhctm in Darmstadt, Lud- wigsplatz- (2478) 3987) Ein Mädchen, das kochen kann und die häuslichen Arbeiten versteht, wird gegen guten Lohn in Dienst gesucht- Von wem? sagt die Exped. d. Bltts- 3999) Au guter Lage ein Laden mit Wohnung auf sogleich zu nüethen gesucht. Offerten besorgt die Exped. d- Bl. unter Nr. 2, L- 3961) In Lit. D- Nr. 39 wird ein braves Mädchen gesucht, das kochen kann und alle häuslichen Arbeiten versteht- 3958) Man sucht für eine Restauration zu sofortigem Eintritt ein Büffetmädchen gesetzten Alters. Zu erfragen bei der Exped- d. Bltts. zu haben.________________ 3970) Feinstes Gothaer Schweineschmalz, pr. Pfund 30 kr., empfehlen I. A. Busch Söhne. 3905) Das von S- Neutlingcr im Ferber'schen Hause auf dem Lindenplatz either bewohnte Logis ist zu vermiethne und sofort zu beziehen- Näheres bei Ju- l i u s N o t h-_____________________ 3994) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miet^en. Wallthor Lit. A. Nr. 152._______ 3129) An eine stille Familie ist eine Wohiung zu vermiethen bei L. Baer, Wallthorstraße. 39N) Seltersberg Lit. E- Nr. 3 ist der mittlere Stock zu vermiethen- 3823) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, n bei Mansarde, ist zu vermiethen und ' .'ann sofort bezogen werden bei _____________I- A- Busch Söhne. 3985) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- let ist zu vermiethen im Cafö Hofmann- 3993) In meinem neu erbauten Hause ' in »er Wallthorstraße ist die Mansarden- , Wojnung, bestehend in 2 Stuben mit Ca- . bine.en, Kammer, Küche rc., zu vermiethen. * L- Kauf. 3828) Zwei ante Claviere in Auftrag billig zu verkaufen; einzusehen bei I. Rothenberger, __________________Lindenplatz. 3822) Zwei fast noch neue Uniformen mit einem Mantel und Säbel, von einem Einjährigen, sind billig abzugeben. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts.__ 1616) BorSdorfcr Acpfcl- wcin in bekannter Güte ewpfeh- KeilgeboteneS. 3973) Drei fast noch neue Tafelwaagen, für Haushaltungen sich eignend, werden billig 6cttfr8n,efl EinmdcheilM 3293) a/estragoi», ä la ravigotte, feinste Weinessige empfehlen I. A. Busch Söhne. öxxxxxxxxxxxxxxxx Mager in ächt italienischen 2 Teigwaaren, als: ^Maccaroni, DermicelliS 2 und Suppenteige. X Eicrgemüse- Q und Eierfuppcnnudeln. < Julienne, v (getrocknete Aranzosen- suppenkräuter). i Blockchocolade. 0 Würfelzucker. X Nofinen, (5orinthen, X Mandeln, Citronen, X Citronat, Orangeat, v gestoßenen Zimmet und x gestoßene Raffinade 8 NeiSstärke. &XXXXXXXXXXXXXXXX 6197) Die Specerei -, Material- und Färbwaaren - Handlung von Emil Fischbach in Giessen (Seltersweg) empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. XXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXQ Thee, Vanille, X Chocolade, Arrac, § Rum, Cognac, v Punfcheffenze, Malaga,X Madeira, Sherry, 8 Kirschwafier und feinstes holländische Ltqueure. X Extrasein. Birnengelee.8 Italienische Maronen. 8 Champignons, ö Trüffeln, Sardine« 0 a l’hnlle, Caviar, X Mixed-PickleS. 8 Condenfirte Milch vonX der Anglo-Swisa condensedX Milk-Comp. in Cham 8 (Schweiz). X Bade-, Fenster - und 8 Pferdeschwämme. Q Brünellen. 8 Tafelmandeln, Q Tafclrofinen. XXXXXXXXXXXXXXXX» 3990) In der Nacht vom 26. bis 27. August wurde von unferm Lager in der Spinnerei ein Ballen Wolle gestohlen, über unfern Kleeacker geschleift, im daranstotzenden Garten getheilt, die Wolle in kleinere Säcke, Kartoffelfäcke, verpackt weitergebracht. Es ist constatirt, daß am 27. August, des Morgens früh, zum ersten Zug nach Wetzlar zwei Männer Wolle in mehreren Säcken auf den Bahnhof brachten, daß dieselben auf dem Bahnhof das Abfahren des Zuges abwarten wollten, daß sic plötzlich weggegangen sind, ohne mitzufahren und daß ihnen von einem Bediensteten der Bahn nachgerufen wurde, als dieser ihr Fortgehen bemerkte, was denn mit der Wolle geschehen solle, die sie in den Wagen gelegt hätten. Trotz dieser Thatsachen konnte der oder die Diebe noch nicht ermittelt werden- Wer daher an jenem Sonntag Morgen den 27. August Männern begegnet ist, die Wolle in Säcken auf den Bahnhof getragen haben und diese nennen, oder uns Näheres über die Personen sagen kann, die den Bahnhof plötzlich verließen, ohne dem Bahnbediensteten auf dessen Anrufen Gehör zu schenken, wer unS überhaupt solche Mitthetlungen machen kanm die zur Entdeckung der Schuldigen führen, erhält eine Belohnung von 30 fl. d)C 28ollenspinnerei. WohmmgS - Berandmmg. 3886) Unterzeichnete macht hiermit einem geehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß sie ihre seitherige Woh-i nung in der Mühlgasse verlassen^ und von heute an in dem neuerbauten Haufe (im dritten Stock) des Herrn Fabrikan-! ten A. Weidig auf dem Kreuz wohnt. Gießen, den 15. September 1871. Wittwe Johan nette Bierau, Hebamme. 3996) Vor Beginn des 4. Quartals sehen wir uns veranlaßt, zum Abonnement auf die M a i n - Z k i t n n g die Bewohner Hessens ganz ergebenst einzuladen. — Es dürfte keine Zeitung in allen Städten und Ortschaften Hessens so stark verbreitet und keine mit so reichlichen Nachrichten aus allen Theilen unseres Landes vertreten sein, als die täglich erscheinende Main-Zeitung. , Die Frische und Kraft der Leitartikel unseres Blattes ist bekannt, ebenso bte ächt deutsch-nationale und fortschrittliche Gesinnung der Main-Zeitung. Für unsere fortdauernden Bemühungen durch Zuziehung neuer tüchtiger Kräfte und durch Anknüpfung neuer Verbindungen den Inhalt des Blattes nach allen Seiten hin reichhaltiger und gediegener zu machen, haben wir den Lohn unseres Strebens in einem auffallend starken Wachsthum unseres Blattes gefunden. Wir sind dadurch auch in die Lage versetzt gewesen, den Raum unseres Blattes durch häufige Beilagen zu vergrößern, ohne den Preis des Abonnements zu erhöhen. Indem wir zum zahlreichen Abonnement auffordern, bemerken wir, daß jede Postanstalt ein solches gegen Erlegung von 1 fl. 42 fr. entgegennimmt. Daß Inserate in der Main-Zeitung eines ganz besonderen Erfolges versichert sind, braucht kaum hinzugefügt zu werden. Hochachtungsvollst Darmstadt, im September 1871. Die Expedition der Main-Zeitung. „Der Wetteraner Bote" erscheint auch im nächsten Quartal in seitheriger Weise und Gestalt- Nachdem die nationale Einigung, für die er seit den 15 Jahren seines Bestehens gekämpft hat, errungen ist, wird er für ihre Festigung nach Innen und Außen und für den consti- tutionellen Ausbau des deutschen Staats, nicht minder aber für freiheitliche Entwicklung auf dem Gebiet der inneren Politik und der Volkswirthschaft nach Kräften zu wirken suchen. Leitartikel, eine sorgfältige Uebersicht der Tagesgeschtchte, zahlreiche Original: correspondenzen aus dem Großherzogthum, Berichte über die Verhandlungen des Reichstags und Landtags, Notizen über Handel, Industrie rc., bilden den Inhalt des Wett. Boten. Besondere Aufmerksamkeit widmet er den Wahlen und hat anerkanntermaßen bereits mehrfach dabei eine eingreifende Wirksamkeit geübt. Den turnerischen Interessen wird der W- B- als Organ der -Turnvereine des Bezirks Hessen nach wie vor seine Aufmerksamkeit schenken. Das „Sonntagsblatt" wird sich bemühen, angemessenen Unterhaltungsstoff zu liefern. Beiträge sind uns willkommen. Der Preis beträgt vierteljährlich in Butzbach und dessen Umgebung 42 fr., durch die Post bezogen mit Bringerlohn 54 fr. Damit die Zusendung feine Unterbrechung erleidet, bitten wir die Bestellungen auf den Postexpeditionen ober bei den Landpostboten, bei welchen auswärts nur ab onnirt werd en f ann, alsbald zu machen; den Abonnenten in hiesiger Stadt und Umgegend werden wir den Wett. Boten, wenn eine Abbestellung nicht erfolgt, in seitheriger Weise übersenden. Inserate finden weite Verbreitung, da sich der Leserfreis des Wett. Boten nicht allein über die drei Provinzen des Großherzogthums Hessen, sondern auch die angrenzenden Bezirke erstreckt- Wir berechnen die Petitzeile oder deren Raum zu 3 fr. und bewilligen bei mehrmaligem Einrücken entsprechenden Rabatt. — Sämmtliche Jnseratenbüreaux nehmen Aufträge für uns an. Butzbach, im September 1871. Die Expedition des „Wetterauer Boten." 3 - 25% Rosten Erl j> ar nitz hei Annoncen. Bekanntmachungen aller Art ) befördert prompt in sämmtliche deutsche und ausländische Zeitungen, Lofalblätter und Fach-Zeitschriften mit 3—23% Kosten-Ersparniß die Annoncen-Expedition von G. Schlotte in Bremen. Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sämmtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ-Druckerei (Fr. Ehr- Pietsch) in Gießen. In Giessen aukoini Von Cassel ankommend : Courierzug Personenzug Personenzug i. ii. ci. i. n. in. ci. i. ii. in. ci. Mrgns. Vorm. Nachm. 817 H2i 420 Gemischter Zug Gemischter Zug Schnellzug mit Pers.-Bef. mit Pers.-Bef. I. II. III. CI. I. II. III. CI. I. 11. III. CI. Abds. Abds. Nachts 731 1120 228 neu de und abgelien ide Elsenbalmzü^e. Nach Cassel abgehend : Gemischter Zug mit Pers.-Bef. Schnellzug Personenzug i. ii. ui. ci. i. n. in. ci. i. ii. in. ci. Mrgns. Mrgns. Vorm. 45 838 1158 Personenzug Schnellzug Courierzug I. II. III. CL I. II. III. CI. I. II. III. CI. Nachm. Abds. Nachts 445 _73i_ 12W Nur von Marburg kommend : Gemischter Zug mit Pers.-Bef. Personenzug I. II. III. CI. I. II. III. CI. Mrgns. Abds. 513 659 Main-Weser- Eisenbahn. Nur bis Marburg gehend : Gemischter Zug Personenzug mit Pers.-Bef. I. II. III. CI. I. II. III. CI. Mrgns. Abds. 758 H12 Von Frankfurt ankommend : Gemischter Zug Personenzug Schnellzug Personenzug mit Pers.-Bef. I. II. III. CI. I. II. III. CI. 1. II. III. CI. I. II. III. CI. Mrgns. Mrgns. Vorm. Nachm. 743 825 1144 345 Gemischter Zug Personenzug Schnellzug mit Pers.-Bef. Courierzug I. 11. III. CI. I. II. III. CI. I. 11. III. CI. T. II. III. CI. Nachm. Abds. Abds. Nachts 430 723 1053 1215 Von Deutz (Köln) ankommend: P.*rsonenzug Personenzug Eilzag Personenzug 1.11. in. IV. CI. I. II. III. IV. CI. I. II. III. IV. CI. I. II. III. IV. CI. Vorm. Nachm. Abds. Abds. H23 350 7 1 035 Deutz-fKöl: ujGiessener Nach Frankfurt abgehend: Gemischter Zug Gemischter Zug mit Pers.-Bef. mit Pers.-Bef. Courierzug Personenzug I. 11. III. CI. I. n. III. CI. I. II. CI. 1. II. III. CI. Mrgns. Mrgns. Mrgns. Vorm. 5’9 7 825 H31 Gemischter Zug Personenzug Schnellzug Personenzug mit Pers.-Bef. I. II. III. CI. I. II. III. CI. I. II. III. CI. I. II. III. CL Nachm. Abds. Abds. Nachts 430 739 8 248 Nach Deutz (Köln) abgehend: Personenzug Eilzug Personenzug Personenzug I. II. III. IV. CI. I. II. III. IV. CI. I. II. III. IV. CI. I. II. III. IV. CL Mrgns. Mrgns. Mittags Nachm. 615 840 12 440 Nur von Dillenburg kommend: Localzug I. II. III. IV. CI. Mrgns. 7-50 Eisenbahn. Nur bis Dillenburg gehend : Localzug I. II. III. IV. CL Abds. 740 Von Fulda ankommend : Güterzug Personenzug mit Pers.-Bef. Gemischter Zug Personenzug I. II- III. CI. I. II. III. CI. I. II. III. CI. I. II. III. CI. Mrgns. Nachm. Abds. Abds. 4 7 1025 Oberhessische Nach Fulda abgehend: Güterzug Personenzug Gemischter Zug mit Pers.-Bef. Personenzug I. II. III. CL I. II. III. CL I. II. III. CL I. II. III. CL Mrgns. Mrgns. Nachm. Abds. 450 9 1230 750 A'on Gelnhausen ankommend : Güterzug Gemischter Zug mit Per. .-Bef. Personenzug Gemischter Zug I. II. III. CI. I. II. 111. CI. I. II. III. CI. I. II. III. CI. Mrgns. Nachm. Abds. Abds. 8" 320 650 H Eisenbahnen. Nach Gelnhausen abgehend: Güterzug Gemischter Zug mit Pers.-Bef. Personenzug Gemischter Zug I. II. III. CL I. II. III. CL I. II. III. CI. I. II. III. CL Mrgns. Vorm. Nachm. Abds. 455 1155 430 7 45 Dch 1 fl. 12 kr- Dm im IV. Om N1 Mr I Neselbm kö Statt« lest» zmächst gtltg zu tiefem. Wir unb »ach D. Gieß! Di! Ähr m 1 Fra „ t Di- , «l wtxt in tmin