w «le »n, gn, 5 ben *en-fonbem le »nd Reprä- Weut Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Sv'agerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 ft. Gichemr Anzeiger. vrschttnt täglich, mit nähme MontagS. Expedition: Eanzleiberg Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kielen. b,|lNtn, dch m ßädtijchm rum wohl? Regiments ™- die nicht nur von der Zitaten anderer ^as ist für lnM geheißen immer nur für tten? Waren m, nicht ebenso er. Bergt. Rain. Bor- umah, Tan t. mit ten bk- ter Harnburg- über tie Häfen 'n PHe Ame- iefünfte, Erb- [e jun i. Hast I msotrsichtningtn «er bit mit @e< ivinnantheil W- fenen . LnsicheMSs- ,n 3552 für iwr ,» ist bie A4A 20 65- tüt « 45 » nM.3,4< 4 amtUSi"51' Nr. 167. Samstag den 22. Inti 1871. BestKlLurkgen auf den Gießener Mnzeiger ^L'°Lf!-E^^m°°n-n u2' au<6 Brodpreife vom 22. bis 28. Juli 1871, nach eigener Erklärung der Bäcker: 4 Pfund gemischtes Brod 21 fr. 2 Pfund gemischtes Brod 10y2 fr. 4 Pfund Roggenbrod 18 fr. 2 Pfund Roggenbrod 9 fr. 21. Juli. f lieber die Vertheilung der Beihilfen an Angehörige der Reserve und Landwehr, zu welchem Behufe die Bundesregierungen durch das RejchSgesetz vom 22. Juni d. die Summe von vier Millionen Thaler aus der französischen Kriegs- entschävigung zur Verfügung gestellt ist, theilt die „Provinzialcorrespondenz" Folgendes mit: Nach den Beschlüssen des BundeSrathS ist auf die preußische Monarchie ein Antheil von nahezu drilthalb Millionen gefallen, wovon drei Viertheile sofort auf die einzelnen Provinzen vertheilt, da« letzte Vieltheil aber zur späteren Ausgleichung und Deckung der in den einzelnen Landestheilen etwa hervortretenven Mehrbedürfnisse vorläufig zurückbehalten werden soll. Bei der Vertheilung unter die Provinzen ist das Verhältniß zu Grunde gelegt worden, in welchem aus denselben Offiziere, Aerzte und Mannschaften des Beurlaubtenstandes während des letzten Krieges zur Fahne einberufen worden sind. Den großen Städten von 50,000 Einwohnern und darüber ist ein verhältnißmäßiger Antheil zu unmittelbarer 23ertoenbung überwiesen worden. Nach der im Kriegsministerium aufgestellten Nachweisung wurden aus der Reserve, der Landwehr und der Ersatzreserve l.Classe eingezogen in den Provinzen Preußen 941 Offiziere, 112 Aerzte, 89,641 Unterosfiz. u. Mannsch. Pommern 440 „ 62 43,862 u Brandenburg 897 „ 241 II 95,318 II Sachsen 740 „ 115 // 72,422 H Posen 365 52 u 51,434 u Schlesien 989 „ 163 w 106,833 II Westfalen 418 118 w 56,229 II Rheinprovinz 1012 266 II 117,020 II Schleswig-Holstein 138 „ 4 21,375 n Hannover 163 9 II 21,751 Hessen-Nassau 166 25 22,352 „ zusammen also 6269 Olfiziere, 1167 Aerzte, 698,227 Unterosfiz. u. Mannsch. Der auf Grund dieser Nachweisung festgestellte DertheilungSplan ergibt für die einzelnen LandeStheile und für die einzelnen großen Städte folgende Antheile: Provinz Preußen 224,900 Thaler, Stadt Königsberg 8300 Thaler, Danzig 6! 00 Thaler, provinzialständischer Verband Pommern 107,300 Thaler, Stettin 6000 Thaler, provinzialständischer Verband Brandenburg 211,300 Thaler, Berlin 65,600 Thaler, provinzialständischer Verband Sachsen 169,300 Thaler, Magdeburg-Suden- bürg 7400 Thaler, Provinz Posen 133,000 Thaler, Stadt Posen 4800 Thaler, Schlesien 272,500 Thaler, Breslau 13,700 Thaler, Westfalen 150,600 Thaler, Rheinprovinz 269,900 Thaler, Crcfeld 4800 Thaler, Köln 11,200 Thaler, Aachen 6100 Thaler, Elberfeld 5800 Thaler, Barmen 5800 Thaler, Düsseldorf 5700 Thaler, hohenzollern'sche Land 6500 Thaler, Schleswig-Holstein 53,300 Thaler, Altona 3900 Thaler, Provinz Hannover 55,000 Thaler, Stadt Hannover 2200 in solche genöthigt worden sind. Diese Kategorie erhält außerdem auch nur die für Heucr und den Unterhalt der Besatzung während des gezwungenen Aufenthalts im Hafen erwachsenen Auslagen ersetzt. Als oberstes Tribunal zur Prüfung und Entscheidung der Ersatzansprüche fungirt die Liquidationscommission. Mit der Auszahlung der AntheilSquoten an der Dotation von vier Millionen Thaler an Reservisten und Landwehrleute ist am Montag in Berlin der Anfang gemacht worden. Einzelne kleine Handwerker erhielten 30 bis 50 Thaler Unterstützung. Die Ultramontanen sind bekanntlich entschlossen, den Kampf mit der Staats- gkwalt in vollem Umfange durchzukämpsen. In Uebcreinstimmung mit diesem Beschluß hat denn auch der Bischof von Ermeland die Ausführungen des Ministerial- reseripts vom 29. v. M. in der Braunsbergcr Schulfrage sofort mit einem ausführlichen Protest beim CultuSminister beantwortet. Die Berliner „Germania, Zeitung für das deutsche Volk", erklärt heute wiederholt, daß alle diejenigen in einem vollständigen Irrthum sich befinden, welche das Blatt als ein „Organ der Centrumsfraction" bezeichnen. Sie usurpirt in edler Bescheidenheit nur den Platz eines „Organs des Caplans Majunke". Es ist dies natürlich nur ein müßiges Wortgekling 1. Der Kaiser hat auf Antrag des Kronprinzen dem General v. d. Tann die Feldmarfchallswürde in der preußischen Armee verliehen. Dem König Ludwig II. von Bayern ist der Schwarze Adler-Orden mit Eichenlaub zugetheilt worden und wird demselben mit einem eigenhändigen Schreiben des Kaisers von Ems aus überreicht werden. In den Zeitungen ist noch immer die Rede von einem gemeinschastlichen Vorgehen der Reichsregierungen gegen den bayerischen Episkopat. Wir wider- •vrad'en dem schon früher und können heute die uns von informirter Seite gemachte Versicherung hinzufügen, daß wenigstens einstweilen von einem solchen gemeinschaftlichen Vorgehen ganz abgesehen ist. t Nachdem das Gesetz, betreffend die Gerichtsorganisation in Elsaß-Lothringen, wie es vom Bundcsrath beschlossen ist, nunmehr die kaiserliche Sanction erhalten bat, steht dessen Publication bevor und werden bereits einzelne Details über den Inhalt bekannt. Wenn auch in Betreff des AppellationSgerichkS und der Landgerichte, sowie der FriedenSgerichte die definitive Bestimmung noch aussteht, so nimmt man doch als feststehend an, daß das Appellationsgericht feinen Sitz in Colmar und zum Präsidenten den Senatspräsidenten des rheinischen Appellhofes, LeuthauS, haben wird. Die Justizferien sind in dem erwähnten Gesetze in die Monate August und September verlegt und schließt man daraus, daß die Sitzungen der Gerichtsbehörden mit dem 1. Oktober eröffnet werden. Zur Organisation an Ort und Stelle ist vom preußischen Justizminister der Vortragende Rath in rheinischen Personalangelegenheiten, Schneegans, vor einiger Zeit nach dem Elsaß abgegangen. Thaler, comwunalftändischer Verband Wiesbaden 20,900 Thaler, Stadt und Kreis Frankfurt 3700 Thaler, communalständischer Verband Cassel 33,900 Thaler, in Summa 1,870,300 Thaler. In welcher Weise die Vertheilung der bewilligten Summe in den einzelnen Provinzen zu bewirken, die Prüfung der Unterstützungsansprüche und die Bewilligung der Beihilfen zu regeln ist, darüber ist den Pro- vinzialständen, in den großen Städten den Communalbehörden, die freie Beschlußfassung überlassen worden, welche zu diesem Zwecke besondere Commissionen nieder- gesetzt haben. Die Wirksamkeit derselben ist überall im Gange. Die, betreffend die Entschädigung der deutschen Rhcderei, niedergesetzte Liqui- dationscommission beschloß in ihrer ersten, unter Vorsitz des Geh. OberregierungS- raths Eck abgehaltenen Sitzung, zunächst eine öffentliche Aufforderung zur Anmeldung und Nachweisung der Entschädigungsansprüche zu erlassen, vorläufig ohne Festsetzung einer Präklusivfrist. Es wird hierbei ein scharfer Unterschied gemacht zwischen den von Frankreich weggenommenen Schiffen und Ladungen und den sog. Stillliegern. Für erstere ist der volle Werth zu ersetzen, den die Schiffe zur Zeit der Ausbringung, oder die Ladungen zur Zeit des Abgangs des Schiffes incluf. der Seeversicherungsprämie gehabt Haden. Sind die Schiffe zurückgegeben, so erhalten die Eigenthümer resp. Rheder, Ladungseigenthümer und Schiffsbesatzungen die durch die Aufbringung der Schiffe erlittenen Verluste am Werth der Ladung, Hafengelder, Notariatskosten, Verlust an Schiffsproviant, die Heuer der Besatzungen für die Zeit der Gefangenhaltung, die Verluste an der Habe derselben rc. vergütet. Der Werth dieser Habe wird für einen Schiffsführer auf 400 Thaler, für einen Steuermann auf 200 Thaler, für einen Untersteuermann, Bootsmann, Zimmer mann oder anderen Seemann gleichen Ranges 150 Thaler, für jeden sonstigen Schiffsmann auf 100 Thaler angenommen. Für Verluste jeder Art, welche durch Versicherung gegen Kriegsgefahr gedeckt sind, wird außer dem Ersatz der gezahlten Versicherungsprämie eine Entschädigung nicht gewährt. — Die sogen. Stilllieger können auf einen Ersetz überhaupt nur bann Anspruch erheben, wenn sie durch feindliche Bedrohung in außerdeutschen Häfen zurückgehalten oder zum Einlaufen Es gewinnt ben Anschein, als ob in Frankreich doch eine gewisse Besonnen- beit zur Geltung käme. Der Jahrestag der Kriegserklärung gibt Manchem zu denken. Das „Journal bes Debets" schreibt: Gestern war der erste Jahrestag der tollen Kriegserklärung, welche das Kaiserreich zu Boden warf und Frankreich einem Feinde, der kein Erbarmen und keine Großmuth kennt, ausliefern sollte. Eine große Zahl auswärtiger Blätter hat aus Anlaß dieses düsteren Datums !vom 15. Juli einen Rückblick auf das verstossene Jahr geworfen. Ein solcher Rückblick darf uns sicherlich fein Gefühl des Hochmuths eingeben. Selten ist eine Niederlage so vollkommen gewesen, wie die, welche wie erlitten Huben. Diese demüthigende Wahrheit dürfen wir uns nicht unter großen Redensarten und eitlen und abgeschmackten Prahlereien verhüllen. Nein, wir müssen sie im Gegentheil in aller ihrer Härte ins Auge fassen und uns von ihr durchdringen, damit diese vernichtenden Schläge uns wenigstens heilsam wären; wir müssen die Fehler abstellen, die und zu Grunde gerichtet haben, und ein Jeder von uns muß einen tiefen Abscheu gegen die Familie gewinnen, welche uns dreimal in einem halben Jahrhundert die Schande der Invasion zugezogen hat. Wir dürfen uns aber auch nicht verhehlen, daß der wahnwitzige Ehrgeiz des ersten und die anspruchsvolle Unfähigkeit des letzten Bonaparte nicht die einzigen Ursachen des Kriegsunglücks sind, welche dem Fremdling die Straße nach Paris geöffnet haben, sondern daß auch unsere persönlichen, nationalen Schwächen, die Fehler, die uns eigen sind, wenn auch kein Kaiser uns regiert, einen großen Antheil an unserem Unglück gehabt haben. Es ist jetzt Zeit, diese besonnenen Betrachtungen anzustellen, zunächst um und zu heilen, dann aber um einst durch eine kluge Politik wieder zu gc- '»innen, was wir in diesem unvernünftigen Kriege verloren haben. Der „Constitutionnel" fährt fort, zu schüren, zu Hetzen und zu lügen. So schreibt er: Vor dem Kriege benundrte die deutsche Presse uns Europa als ein herabgekommcnes, erniedrigtes und aller Strafen des Himmels und der Erde würdiges Volk; sie berief Deutschland, bas tugendhafte Deutschland, zum heiligen Kriegszuge; sie trieb den König Wilhelm, das Schwert des richtenden Gotte« 3m Verlag M Rr. 1. jiN1 Nr. 2. Inhalt Entschluß Nr. 24 über den mit in Zimmermann. Sonntag i ,i btr Neustadt un Ml OMu Heraus umzugürten. Niemals führten Lüge, Haß und Verleumdung so das große Wort. Während des Krieges spielte dieselbe Geschichte, nur noch schlimmer. Berauscht durch die unverhofften Erfolge Moltke's, wußten die deutschen Blätter nichts Eifrigeres zu thun, als die Wildheit des Siegers anzustacheln unv dem Besiegten Hohn zuzufügen... Haben die deutschen Blätter seit dem Frieden Vie Sprache geändert? Im Gegentheil, jeder Tag bringt in jenen Spalten neue Diatriben gegen uns. — Man weiß wahrlich nicht, ob der „Constitutionnel" solche Artikel im Monde oder auf dieser Erde schreiben läßt; denn wer die Haltung der deutschen Presse nur einigermaßen kennt, wird wissen, daß vor dem Kriege der Franzose, zumal der Pariser, bei uns weitaus überschätzt und die französischen Zustände viel glänzender beurtheilt, die französische Presse viel glimpflicher behandelt wurde, als sie es in der That verdiente. Während des Krieges aber hat die deutsche Presse nie aufgehört, der Schonung, der Menschlichkeit und der Achtung des Menschen auch im Feinde laut das Wort zu reden. Die Haltung der deutschen Presse nach dem Kriege war nicht minder schonungsvoll, ja, viel zu nachsichtig, denn die fortwährenden frechen Hetzereien gewisser und leider nur zu vieler französischer Blätter hätten längst eine schärfere Antwort verdient, wenn es nicht eben gute deutsche Art wäre, einem geschlagenen Feinde etwas mehr Geduld und Nachsicht zu schenken, als er im Grunde verdiente. Ader Alles hat sein Maß, und wenn Constitutionnel und Genossen mit Lug und Trug so unverschämt fortfahren, so wird die Zeit kommen, wo die deutsche Presse die Unbill mit Unwillen in die Schranken weisen wird. Es ist bedauerlich, daß die kaum vernarbten Wunden so frech und so thöricht zugleich wieder aufgerissen werden sollen; denn, die Sache bei Lichte besehen, was wollen diese Hetzer? Ist Frankreich im Stande, morgen oder morgen übers Jahr wieder loszubrechen? Wenn nicht, wozu denn den Stärkeren fort- während reizen? Aber freilich, die französischen Blätter haben den Scandal zur Hebung des Straßenverkaufes ihrer Nummern immer mehr geliebt als das Heil des Landes; das liebe Publikum will Emotion, also muß Deutschenfresserei getrie« den werden. „Vrrite" und „Siecle" dringen darauf, baß Thiers sich über seine römische Politik ausspreche; mit der bloßen Erklärung, der bekannte Brief sei unecht, sei wenig erreicht, man müsse wissen, ob Thiers wirklich als Chef der Executive zu den Ultramontanen übergegangen sei oder nicht: entweder habe er einen Brief Darmstadt, deu 19. Juni 1871. Großherzogliches Ministerium des Innern, v. Bechtold. 2. Bekanntmachung, die Demobilisirung betreffend. 3. Bekanntmachung, Bestätigung einer Stiftung zu Gunsten bedürftiger Unteroffiziere und Mannschaften des 4. Infanterie-Regiments betreffend. Der bereits mitgetheilte Inhalt der Bekanntmachung betrifft die von Seiner Großherzoglichen Hoheit dem Prinzen Carl und Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzessin Carl gemachte Stiftung. 4. Oeffcntliche Anerkennung einer edlen That. Dieselbe lautet: Am 13.; Mai I. I. fiel der dreizehnjährige Daniel Walter, Sohn des Adam Walter I. zu Lorsch, während er in der Nähe der sogenannten Wattenheimer Brücke bei Lorsch mit dem Auswaschen von Futter beschäftigt war, in die damals sehr angeschwollene Weschnitz und gerieth in Gefahr zu ertrinken, als auf den Hülferus der cm Ufer anwesenden Personen der in der Nähe befindliche Ludwig Rothermel von Groß-Hausen, im Kreise Heppenheim, herbeieilte, in das Wasser sprang, den Knaben erfaßte und glücklich lebend an bas Ufer brachte. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Ludwig Rothermel von Groß-Hausen für diese menschenfreundliche, von ihm mit Muth und eigener Lebensgefahr ausgeführte That, neben einer Geldprämie, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für Rettung von Menschenleben" Allergnädigst zu verleihen geruht. In Gemäßheit Allerhöchster Entschließung wird dieses hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Darmstadt, den 14. Juni 1871. Großherzogliches Ministerium des Innern. v. Bechtold. Rautenbusch. 5. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That, also lautend: In der Nacht vom 12. aus den 13. April 1870 brach in einem in der Rheinstroße in Mainz gelegenen Wohnhaus Feuer aus, welches mit solcher Raschheit um sich griff, daß die in einem Zimmer Les 3. Stocks befindliche Dienstmagd Magdalena Kübler aus Weisenau nicht mehr im Stande war, sich zu flüchten, und in die äußerste Lebensgefahr gerieth. Darmstadt, 18. Juli. Das Großherzogliche Regierungsblatt enthält: 1. Bekanntmachung, betreffend Ausführung des Reichsgesktzes Unterstützungswohnsitz. 6. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. 7. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben aller- 1 guädigst geruht: am 29. Juni dem Schullehrer an der zweiten evangelischen Schule i zu Nauheim, im Kreise Groß-Gerau, Leonhard Pohl, die dritte evangelische Schul- : stelle zu Lampertheim, im Kreise Heppenheim, zu übertragen. ' Am 16. Juni wurde dem Georg Schmitt aus Nierstein das Patent als I Geometer der dritten Klaffe für den Kreis Oppenheim, — am 23. Ivni wurde ' dem Geometer zweiter Klaffe Adam Blodt aus Essenbeim das Patent als Geometer , der ersten Klasse für den Kreis Mainz, — dem Peter Erb aus Atzenhain das l Patent als Geometer der zweiten Klaffe für den Kreis Grünberg — und dem 1 Ludwig Jochim aus Einartshausen das Patent als Geometer der zweiten Klaffe • für den Kreis Schotten — enheilt. i 8. Militärdienstnachrichten. > Frankfurt, 19. Juli. Das heutige Hauptblatt der „Frankfurter Zeitung" - wurde auf Grund tes §. 95 des Strafgesetzbuches (Beeidigung des Kaisers) mit r Beschlag belegt. Unter Weglassung des beanstandeten Artikels wurde eine neue - Ausgabe veranstaltet. ' Saarbrücken, 19. Juli. Ein furchtbares Einsenbahnunglück, welches einen 1 nach Frankreich unterwegs befindlichen Zug von Ersatzmannschaften des 74. preußi- : schen Infanterie-Regimenls gestern Vormittag betraf, fand bei Forbach statt. Eine 1 lebige sogenannte Rangirlocomotive fuhr mit voller Kraft quer in den auf dem 1 richtigen Geleise haltenden Zug ein, drei Wagen desselben in Trümmer reißend. - Neun der Soldaten blieben augenblicklich tobt und die Zahl der mehr oder minder 1 schwer Verwundeten soll sich auf vierzig belaufen. Die Aufregung, ja Wuth der ' unverletzt Gebliebenen war unbeschreiblich und drohte dem Stationsvorsteher lebens- ' gefährlich zu werden, als sich zu dessen Glück rasch die Einsicht verbreitete, daß ! der Führer der Locomotive, welche das Unglück angerichtet, allein die Schuld trage. Dies scheint nach den vorläufigen Untersuchungen wirklich der Fall zu sein, hoffentlich durch dessen Unachtsamkeit und nicht aus teuflischer Bosheit, die ihm der Volksmund bereits zuschreibt, weil er, ein in deutschen Dienst getretener frühe- 1 rer Bediensteter der französischen Ostbahn, als der Zusammenstoß unvermeidlich ■ war, sammt dem Heizer von der Maschine herunterspringend die Flucht ergriff, l Die weitere Untersuchung wird ja die Wahrheit zu Tage bringen, und wollen 1 wir bis dahin noch das weniger Schlimme von dem Manne denken. > t Berlin, 19. Juli. Nach den §§. 55 und 56 des neuen Strafgesetz- buchs können Kinder unter 12 Jahren strafrechtlich überhaupt nicht mehr verfolgt werden; während bei Personen bis zum 18. Lebensjahre die Festsetzung einer Strafe von der zur Erkenntniß der Strafbarkeit der Handlung erforderlichen Ein- - sicht abhängig gemacht worden ist. Aus diesen Vorschriften ist mehrfach die Ansicht abgeleitet worden, daß in Zukunft Holzbiedstähle, welche durch Kinder verübt 1 worden, völlig straffrei bleiben müßten. Dieser Schluß jedoch beruht aus einem Irrthum. Die einzige wesentliche Aenderung der früheren Gesetze besteht darin, daß der §. 11 des Holzdiebstahlsgesetzes vom 2. Juni 1852 auf das 16. Lebens- jahr festgesetzte Termin für die volle Zurechnungsfähigkeit auf das 18. Lebensjahr firirt worden ist. Die Vorschriften der §§. 10 und 11 des Holzdiebstahlsgesetzes, wonach die Hausväter für die deck unter Gewalt ober Aufsicht oder in ihren Diensten stehenben Hausgenossen auszuerlegenben Strafen zu hasten haben, werden durch das neue Strafgesetzbuch nicht berührt. Dieses Gesetz hat für die Behandlung der Holzdiebstahle nur die Folge, daß Kinder unter 12 Jahren nicht mehr, vielmehr diejenigen Personen direkt als Defraudanten in den Forststraflisten auf- zuführen sind, welche nach §. 11 a. a. O. für die Geldbuße, Werthersatz und Kosten für haftbar erklärt werden sollen. Bisher war eine solche Erklärung von der gleichzeitigen Freisprechung der Kinder wegen mangelnden Unterscheidungs- Vermögens abhängig; diese Freisprechung wird künftig bei Kindern unter 12 Jahren ganz fortsallen, und nur bei älteren Kindern bis 16 resp. 18 Jahren muß durch Erkenntniß entschieden werden, ob sie selbst oder unmittelbar der Hausvater zu verurtheilen sind. Die Arbeitseinstellung der Maurergesellen hat, wie sich jetzt herausstellt, einen viel bedeutenderen Umfang gewonnen, als sich ursprünglich annehmen ließ', denn von den ca. 9000 hier beschäftigten Gesellen befinden sich kaum 1000 auf der Baustätte, und unter diesen ist wohl der Hälfte die reducirte Arbeitszeit von Seiten der Meister zugestanden worden. Daraus darf jedoch nicht gefolgert werden, daß unter den Meistern eine gewisse Uneinigkeit bereits etngeriffen fei, welche cen Gesellen die Durchsetzung ihrer Forderungen sichert; im Gegentheil, die Meister sind diesmal fest entschlossen, nicht nachzugeben, weil sie sich der Ueberzeugung nicht verschließen können, baß die Anerkennung des „Normalarbeitstages" eine abermalige Erhöhung des Arbeitslohnes im Schooße birgt. Die Meister haben nur insoweit dem Drängen der Gesellen nachgegeben, als es sich um die Fertigstellung der noth- wendigsten Arbeiten handelt, und sobald diese beendet, sollen die Gesellen Feier- abend erhalten; ja man trägt sich sogar mit dem — allerdings ganz unausführbaren — Gedanken, keinen der jetzt freiwillig Feiernden wieder zu beschäftigen, zu welchem Zwecke eine möglichst große Anzahl von Gesellen aus England und Schweden importirt werden soll. Soviel scheint jedoch festzustehen, daß die Wiederaufnahme der Arbeit nicht mehr allein in dem Willen der Gesellen steht. Die fiskalischen Bauten sollen nöthigenfalls durch geeignete Soldaten gefördert werden. — Die dauernde Arbeitsruhe der Maurer wird voraussichtlich auch andere Bau- Handwerker, namentlich die Zimmelleute, in Mitleidenschaft ziehen; schon am näch- sie» Sonnabend dürsten viele Zimmermeister ihre Gesellen ablohnen, weil es an Verwendung des hergerichtetcn Arbeitsmaterials mangelt. — Die Putschereien der Socialbemokraten gegen die Maurer, welche sich nicht d.cm Sinke angeschlossen Haden und die zumeist dem Hirsch'schen Ortsverein angehören, führte gestern bereits zu mehren Excessen, die jedoch fast fämmtlich beigelegt tourten , ehe es zu ernstlichen Reibereien kam; nur bei dem neuen Parlamentsbau, wo die Strikenden ihre arbeitenden Collegen absolut vertreiben wollten, weil die Meister für ihre Gesellen an anderen Bauten nicht ebenfalls die Reduction der Arbeitszeit be- willigten, nahm der Unfug eine solche Ausdehnung, daß berittene Schutzleute einschreiten mußten. „Wir haben heidenmäßig viel Gelb!" An diesen Ausspruch BiSmarck's wird man unwillkürlich erinnert, wenn man erfährt, daß die hiesige königliche Münze derart mit Arbeiten für die Bundesregierungen überhäuft ist, daß fämmtliche Privat- aufträge zur AuSmünzung von Silberbarren zurückgewiesen werden müssen. Die Summe dieser abgelehnten Privataufträge soll sich auf 13 Millionen Thaler belaufen. Berlin, 20. Juli. Der „N.'ichsanzeiger" theilt mit, daß bis zum 15. ds. Abends von der französischen Kriegsentschädigung 409,600,000 Francs zur Ausgeschrieben, dann möge er ihn veröffentlichen, oder erhebe keinen Brief geschrieben, dann möge er es gleichfalls sagen und hinzufügen, ob er bereits einen Entschluß über die römische Politik gefaßt habe oder nicht. Auf ihren Hülseruf versuchten die im zweiten Stock des brcnnendenlHauseS Rettung von Mobilien beschäftigten Mitglieder der Mainzer Feuerwehr: 1) Sattlermeister Dietrich Otto aus Mainz, 2) Bierbrauer Friedrich Molter aus Mainz, 3) Schornsteinfegergeselle Peter Fröb aus Wächtersbach, 4) Schlossermeister Ioh. Baptist v. Zabern aus Mainz und 5) Tünchermeister Philipp Schmidt aus Mainz das gefährdete Zimmer des dritten Stocks vorzudringen und gelang es denselben auch nach mehrfachen Anstrengungen, an der Außenwand des Hauses mittelst Steigleitern bis zur Höhe des fraglichen Zimmers emporzusteigen, einen Rettung-- ?fn^cr desselben zu befestigen und durch denselben die Magdalena Kubler^glücklich auf die Straße hinabzulassen. Leine Königliche Hoheit der Großherzog haben den genannten Mitgliedern der Feuerwehr zu Mainz für diese menschenfreundliche, mit Muth und eigener Lebens- gesayr ausgesuhrte That das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für Ret- tung von Menschenleben" Allergnädigst zu verleihen geruht. ~ . V Gemäßheit Allerhöchster Entschließung wird dieses hiermit zur öffentlichen jienntnty gebracht. « l«e,g r f % Wr Ijip. Nl( ®“ Wng 3^ Verstei :töO) Dienstag bei Nachmi M aus dahiefigem "nbü Wilhelm G ! 8i« Ni. oÄlftt. 135 M ftä nachmals verfiel^ Gebote bet Zmcht, Men, den 19 Sema Md? 'E) Künftigen 2 von Mm Whm Anneröder Ickten KW"! A' ®ttd™ üial 13 MüM, Wtnb, 681 „ w hch JU 55 Messer, L ÄStS« ?Wrn°nrriltfl| irrg kZevialige tz end Ql nutzen i S ^ster 0 KL""- im *5 e,"ebl‘ eMer 9Äen atr mit1 . i ' . i Am 23. Juli: (Künftigen Sonntag den 30. Juli, Feier des heiligen Abendmahls.) 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Präm.-Anl. 109 Vs Ansbacher 7 fl. ll5/s 4% badische Loose 108 Badische fl. 35 Loose 66 Oestr. fl. 250 v. 1854 74 1858r Prioritätsloose 166 Vs 1860r Loose 833/4 1864r „ 124 Vs Braunschweiger I8V4 Stadt Florenz 83 Preuss. 4Vs 0/9 Oblig. 98 Frankf. 31/2% Obi. 82'/2 Nass. 4Vs 0/0 Obi. 96’/8 Kurhess. 4% „ 88 V4 Gr. Hess. 5% Obi. 102 , n 4O/o „ 951/4 , n 31/2% n - Bayer. 5% „ 10°7/8 „ 4 Vs 0/0 1jährige 98Vg n 40/0 1jährige 92 Vs Würtemb. 41/2% Obi. 97 Baden 41/2% Obi. c. E. L. 963/4 Oesterr. Silberrente 561/2 „ Papierrente 48 „ 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881 r 99 V4 „ , 1882r 96/g „ 1885r 96'/s , „ 1887r 96V2 Spanier, neuest. 3% 313/4 1,1 TO’n ©(Ouf. !' «n ■ ol'Nl tourte da- ~ unt haftend, Kiefern- und Fichten-Stangen bis zu 55 Fuß Länge und 5 Zoll Durchmesser, 2604 Cubikfuß enthaltend. Die Zusammenkunft ist an der Grünber- Ger Straße am Einschnitt nach Annerod. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. März 1872 gestattet. Annerod, am 17. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt. Holzversteigerlmg. 3009) Künftigen Montag, den 24. Juli, von Morgens 9 Uhr an, soll im Anneröder Gemeindewalde, in den Districten Köpfeln und Wolfskaut re-, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: ~~ Stecken Nadel-Prügelholz, Versteigerungen. 3050) Dienstag den 25. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Nathhause der den Erben des Wilhelm Gravelius gehörige Flur Nr. lUKlftr. 2/101 135 Acker, zehntsret, dre Laggärten, in den hintersten Säiietzgärten, nochmals versteigert und bei annehmbarem Gebote der Zuschlag sofort ertherlt werden. Gießen, den 19. Juli 1871. In Auftrag: Sem ml er, Ortsgerichtsmann. | Patent-Mmsi-Melst von Ärown Polsorr in Paisley, (Schottland), Hoflieferanten Ihrer Majestät der Königin von England. Ausgezeichnetes Nahrungsmittel, wegen seiner leichten Verdauung von den ersten ärztlichen Autoritäten empfohlen, besonders für Säuglinge, Kranke und Neconvalc- scenten, nebenbei sehr geeignet für jede Art Delikatessen, als: Pudding, Omelette, Blanc Mange rc. Alleiniger Vertreter in Gießen: Gg. (5hr. Spr«ck, Marktplatz. |t hrrallSßellt, (jflüfjnifn lirß, jub 1000 auf Srdkillpi! voo griofAnt wer- ifitn |ti, * heil, litM11 , (|0( afctra* fD nut ichvut iflung W* Gtskllt« iB. Uea* iWi* n ßehl- 151 ^rttd Wtr^ A antttt vav 14" ie,* (D Wf I 11 :>« i“ * SS» 6 w fltn TW <5 W* 3007) Am 24. Juli d- I., Vormittags 11 Uhr, soll das ehemalige Grau'sche Gut zu Gissel- berg, bestehend aus 1023/4 Acker Land und Wiesen bester Qualität, mit Gemeindenutzen, und eine im besten Zustande befindliche Hofraitbe nebst Garten daran, an der Frankfurter Straße gelegen und 1 Stunde von Marburg entfernt, mit noch vollständig vorhandenen Oeconomie-Geräthschaften und der diesjährigen Erndte, worunter 9 „ ,, Klee bestellt sind, unter sehr günstigen Bedingungen auf dem Hose selbst im Ganzen, oder die diesjährige Erndte auf dem Stande, 9>r 1 Inhalt: Aufgabe und Standpunkt. - Luther und die kirchliche Verfassungs-^ 9tr ö 9 frage, oder: Sind wir seit 350 Jahren fortgeschritten? — Die Erklärung des Königs von Preußen Friedrich Wilhelm HI. vom 27. September 1817. — Ein freisinniger Kurfürst von Sachen. — Lichtfunken. _ ,, 2. Inhalt: Die bürgerliche Eheschließung. (Civilehe.) — Die päpstliche Un- J r v fehlbarkeit. — Das Schicksal der Kirchen- und Klosterguter zur Zeit der Reformation. — Lichtfuiiken. Elches einen W 71. preuß;, ldl tat 6lnl 1 Cfn auf tem immer reißend. >t oder minder iJ ?But|) der llstther lebens, ttbreiiete, dnj in die Schuld in fein, heil, die ihm tlretener frühe, unvermeidlich Flucht ergriff. 1 und rnoütn L en Elrafges-tz. mehr verfolgt eflßtzung timt rttilidftn Ein- hlsach die An- Hinter luiibt ruht auf einem e biityt darin, 14 16. Lebens- IS. Lebensjahr ebstahlsgesetzes, oder in ihr» haben, werten r Cie Lrhnnd- en nicht mch, Ißraflißtn auf« Serthlchtz und tzrltärung von lnteriidkitungS- inier 12 Z-tzren pen mug Cur$ r (UBOater ju Preis vierteljährlich 10 Neugroschen. Alle 14 Tage erscheint eine Nummer von 1 bis IV2 Bogen. Feilgebotenes. Fußboden-Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Veiuolficcatif zum Einölen, Oelfarbcn, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden, empfiehlt Emil Fischbach, (3079) Seltersweg. Holländischer Käse, Prima-Waake, im Pfund 22 fr., bei (3075) H- E. Jughardt. I SleeitscBBes B&acaBiout, empfohlen von mehreren namhaften Aerzten alö feines, leicht verdauliches Nahrungsmittel für Kinder, Kranke und an geschwächter Verdauung Leidende, und bereitet unter ärztlicher Coutrole bei Angelo Sabbadini, in München. In Gießen zu haben bei I. M. Schulhof, Marktplatz. „ „ Stockholz, Wellen „ ReishoN, Nadel-Stämme, 170 Eubikfuß ent- Musilwerlc und Spieldosen von 2 bis 24 Stücke spielend, mit und ohne Glocken und Trommel, Castagnetten, Himmelsstimmen, Mandolinen zu en-gros-Preisen, empfiehlt (2587) Georg Schäfer, Uhrenhandlung. Englische glasirte Thonröhren sür Canal- «n- Wasserleitnngen stets einige Tausend Fuß vorräthig 3", 4", 6", 9", 12", 15", 18", 24" Durchmesser, Verbindungs-Bogen und Syphonröhren- (2692) Frankfurt a- M, BlbSTSMlt? «r Große Eschenh.-Gasse 41. O ♦ O • Am Hof Nr- 14. HoUändische NoNhäringr, pr. Stück 6 kr., empfehlen I. A. Busch Söhne. 3072) Krause und breite Endivien-, sowie Kopfsalat-Pflanzen, empfiehlt C. Pipp. 6063) Textor'sches Flaschenbier vorzüglicher Qualität, frei in's Haus geliefert, pr. Flasche 7 kr., von L. Tertor, im Darmstädter Haus. 1444) Nöder'sche Patent-Kochherde, sowie verschiedene andere Sorten von Herden in schöner Auswahl, empfehlen Flick & Kröll. Neue Matjes-Häringe empfehlen I. A. Busch Söhn e.'(2371) 3039) In dem Universitäts-Marstalle sind einige Wagen Pferdemist zu verkaufen. rahlung gelangten, wobei die Wechsel im Nominalbetrag gerechnet sind. Außer- Idem lagen 12 Millionen in deutscher Silbermünze zur Annahme bereit. Die Uebernahme derselben konnte noch nicht erfolgen, weil nachgezählt werden mußte. ' Bis zum 19. ds. Abends g-langten weitere 52y2 Millionen zur Abnahme. Paris, 19. Juli. Cs ist hier das Gerücht verbreitet, Pouyer - Quertier habe seine Demission eingereicht. — Die Emigration aus Lothringen nimmt große Dimensionen an. Aus Metz allein sollen 20,000 Menschen auswandern. (?) Paris, 20. Juli. Der „Derite" zufolge haben die Explosionen in der Patronenfadrik von Vincennes noch nicht ihr Ende erreicht. Die Bevölkerung wurde gestern Abend davon in Kenntniß gesetzt, daß neue Explosionen zu befürch- ten seien. — Da- „Journal ofsiciell" zeigt an, daß die Räumung von Luxeuil (Dep. Haute Saone, Arr. Lure) durch die deutschen Truppen demnächst erfolgen werde. Florenz, 20. Juli. Dem Parlament in Rom soll ein Gesetz, betreffend die Erhebung Italiens zum Kaiserreich, vorgelegt werden. Literarisches. Im Verlag von Eduard Focke in Chemnitz erscheint: Amsterdam k. S. 993/ä Augsburg k. s. 997/8 Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 967/e Brüssel k. s. 931/4 Hamburg k. 8. 87 Vz Leipzig k. S. 105 London k. S. 118 Lyon k. S. — Paris k. S. 933/g Wien k. S. 953/8 ditto m. 8. — ditto 1. 8. - Diskonto 3V2% G. 8 zu «t.l< 1 18 21 Bett i 9 2) 12 || Epileptische Krämpfe (Fallsucht) II | i1®1’! knefllc,h dcr sPecialarzt für Epilepsie- Dr. O. Killisch in Berlin 0 g Jelzt Reuenburgcrstrasse 8. — Schon Hunderte vollständig geheilt. (2970) 92 12 3077) 1) In der 2) Lolche Auqust Weidig o-n • m vuM1 uuy iouruanoes. < ,, . ----------------- ?5??Ebrtefe rur die Main-Weser-, Mn-Mindener und gung der Mitglieder gebeten. Oberhessische Eisenbahn, lowie fammtlid^e zollamtlichen „2998) Sin bram ^On>n^Qt’C> < ^kN M W. Klee, «111 Markt. Lo Lehre gesucht von Möbelschreiner Schopbacb. I- Duill Wittwe. Redaction, Druck und Verlag dcr Brühl'schcn Univ.-Druckcrci (F r- CHr. Pietsch) in Gießen. 12 12 21 24 24 21 3 3 3 3 3 3 6 6 4 18 9 9 12 18 18 jut Ministerium i 3021) Das seither von Frau Pfarrer Kreckmann im Darmstädter Haus bewohnte Logis ist im Ganzen oder auch getrennt zu vermieden und vom 1. October an zu beziehen. VermiethÄkrgesr. 2609) In meinem Hause sind 9 Zim- mer mit 1 Cabinet, Kellern, Holzremisen und Gerathekammern, getheilt oder im Ganzen, zu vermiethen und im August zu beziehen. Stallung für 2 Pferde kann dazu gegeben werden.Dr. Weber I Stück gelbe amerik. oder weiße gumm. Couverts, Postgröße. Notizbuch mit reicher Vergoldung. Bogen schweres engl. Briefpapier. Ox 7r .....“"»• Rechnungsablage, des Vorstandes. stag Abend. Preis- Courant. 3073) Sonntag den 23. Juli findet gut besetzte und welche tii Großhcrzogl. I dast'elle venve. Darlehens bee darin cnihalü! dem Gemeinde auf der Badenbura statt, wozu ergebenst einladet „ 24. Bogen allerschwerstcs engl. couleurtes Briefpapier, sortirt in 4 Farben, grün, rosa, chamois und lila. „ 24 Bogen allerbestes engl. Briefpapier in kaufmännischem Quartformat. „ 1 Stange Dinte- und Bleigummi in Holz gefaßt. „ 100 Stück gelbe amerikan. oder weiße guinmirte Couverts in Postgröße. „ 24 Bogen schweres liniirtes oder! carrirtes engl. Briefpapier in! kaufm. Quartformat. „ 144 Stück gute Stahlfedern. ! I) den Beschluß der Generalversammlung vom I. Juni l. I wegen Entlassung des Rechners von seinem Amte, sowie 2) den Beschluß der Generalversammlung vom 27 Mai 1869 über Miethe eines besonderen Kasselocals und die daraus gestützten Beschlüsse des Vorstandes für ungültig erklären und die frag!. Angelegenheit an den Vorstand zur anderweiten statutenmäßigen Erledigung zurückverweisen/ eventuell Antrag des Vorstandes vom 5. Juli l. I.: Entlassung des Rechners von seinem Amte Gießen, den 18. Juli 1871. Der Vorstand. 25 25 1 24 gegeben von der Sanger-Gesellschaft Ferdinand Greif. Auftreten des berühmten Herrn Albert Ohans als Soubrette. Anfang 8 Uhr. Heute, Freitag Abend, im Darmstädter Hans. 12 Stück gute Federhalter. 2 Stangen fein roth Siegellack. Stange extra fein roth ditto. Stück feine weiße gummirte Couverts. Gin Schueidmüller findet sogleich Beschäftigung in der Holzschneiderei von Generalversammlung Samstag den 22. Juli, Abends 8 Uhr, im Leib'schcn Locale. Tagesordnung^ 1) Antrag der in der Generalversammlung vom 5. Juli l gewählten Commission: »'Die Generalversammlung wolle: „ 1 Zoll Pfund brauner Postlack in ausgezeichneter Qualität. „ 12 Stück beste Zeichnenbleistifte, von Nr. 1 bis 3. „ 144 Stück beste Stahlfedern, für Schulen passend, von Schulmännern empfohlen. „ 100 Stück weiße oder blaue Brief- Couverts in vorzüglicherQua- lität, Postformat. „ 12 Stück beste farbige polirte Pastellstifle in höchst elegantem Carton. „ 20 Stangen fein roth Siegellack in Carton (1 Zoll-Pfund.) , 144 Stück beste Correspondenz- federn, für die Herren Kaufleute passend. , 12 Stück engl. Blau- oder Roth- stifte. w t Mifje a, 6) St"sc«ii J Sem 12 Stück Federhalter, bess. Sorte. 1 Palentbleistift zum Schrauben. 1 Dutzend Zimmermannsstifte. 1 Dutzend Griffel in Holz gefaßt. nach eti Vollkvnr w N P »ahme Frankfurter Hof. Samstag den 22. Juli: Coiiccrt-Soiree solchen an mij Mtzüheil! tce 3)5 erfolgt ist, di an den Nächst 4) g und Qliitkiing ferneren Zinsen b)W Schuldner zeii Äesnch stirechei! 6) M Allein Gulden, Gießer MerhoWchr Gcscllschsst für Natur- und Hkilkundr. Generalversammlung Samstag den 22. Juli, Vormittags 10 Uhr, im Schützengarten zu Wetzlar. w.. or biiu Hfl : Vorßandöwahl, Vorlräge, gemeinsames Mittagessen, gemeinsamen Ausflug in die Umgegend. Alle Mitglieder der Gesellschaft, sowie alle Frennde der Natur- Wissenschaften, werden hierdurch zur Theilnahme freundlichst eingeladen Gemeinschaftliche Abfahrt von Gießen < Bahnhof) Morgens 8 Uhr 40 Min. (3058) Vermischte Anzeigen. Erklär»» g. 3074) An der im gestrigen Anzeiger nnter Nr. 3066 vorfo mm eitlen Anfrage haben wir uns weder durch Unterschrift noch sonst betheiligt. ______________Weeg. F. E u I e r. 3040) Meinen Laden mLt Logis auf dem Kreuz beabsichtige pr. September zu vermiethen. Hierauf Sie: fleetirende wollen sich aef.^ y....., direct mit mir benebmcr/ Gencrawerfammlttng. 11A *’fomciu ! Tagesordnung: 1) Rechnungsabl. habe mein großes Lager von Schreib-Materialien . den bekannten außerordentlich billigen Preisen im Hause des Herrn I. Rothenberger am Lindenplatz zum Ausverkäufe ausgestellt. Schlutz des Verkaufs am Dien- 2919) Die Mansarde des Peppler'sckcn Borderhauies auf dem Seltersberg, seither 1r?ya^c^n Daudt bewohnt, ist vom lo. Qctober an anderweit zu vermiethen. 2802) Giue sreuttdliche Wohnung saus Wunsch mit -Stauung) ist andertveit zu vermiethen bei E. P i t t h a n. Für 2 fr. 25 Stück gut gummirte Briefcouverts. Für 15 fr. 12 Stück farbige Pastellstifte in elegantem Carton. Gkwerfielian . 30*L9) 2m Interesse des Vereins ersnche die Mitglieder in dcr am nächsten Samstag Abend stattfindcnden Generalversammlung wiederholt rablrciä zur Vernehmung des Berichtes und Abstimmung über den Antrag der Erwähl- ten Cornrnisston stch etnfinden zu wollen. 2l. Balser LWWWS-WSM- $rdl „it Sck8«l»h' Post bkMk" 1 st. 2 U. f. w. u. f. w. u. f. w. u. f. w. u. f. w. u. f. w. Mi-i^I^-^rsrößtes Lager von den verschiedensten Sorten Briefpapiere und ^nz^beftnder?^billig. @v°Ben unb Qualitäten. Preise pro Ries, resp. pro Mille Schablone» ^Lnchnen der Wasche ä 2 fr., ein ganzes Alphabet 21 fr. Complctte Schablo- bntbaltend das ganze Alphabet, Zahlen, Languette, Pinsel, Napf und r^arbe, 3b kr. H-iguren - Schablonenkaften für Kinder 27 fr- Chemische Dinte rum unauslo|chltchen Zeichnen der Wäsche, 2 Flacon in Carton 18 fr Ein Petschaft mit polirftm Griff und 2 graoirten Buchstaben 12 fr. Portemonnaies, Notizbücher u. Brieftaschen, sowie Photographie-Albnms in prachtvoller Auswahl, von den billigsten bis zu den größten, ä 200 Bildern iu überraschend billigen Preisen. ‘ 3 Wiederverkaufer ^besonders auf diese seltene günstige Gelegen- hkit zum Einkäufe aufmerksam gemacht und werden den- se ben bei Abnahme größerer Partien ganz besonders billige Preise gestellt. ___________ <-• Kröger ans Borlin. f D 30Ö5) Eine Köchin und ein Dienstmädchen nad) anarturp ßefudjt. Näheres bei der , Exped. b. Bltts. Ä »in7r □ “ Ur 8Ä& -----------:__I waltung noch auf ihren Werken zu Ober- — ..... ^076) Ein junger Mann, welcher seither!Ubach bei Friedberg eingestellt bei Zu- als Scnbent beichafttgt gewesen ist, wünscht s^erung guten Verdienstes, vom 1. August er. an ebensolche Verwen- Friedberg, im Juni 1871. obenauf irgend °einem ©ed^^(e2lb^OäC^e^ ^Erwaltung der Friedberger Bergbau- bei der Exped. d. Bltts. näheres ---------- Stlfft. (2732) Arbeiterbillnmas-Verein. Hierauf R--!MV M»nt-g d-n24.JMi, Abends 8 Uhr, - Zum Attikel^Wifthschnfäich^'Fre!,^ürer!hmm8° I 1111 Vereins-Local Ludmilla Asstng. — Berliner Einzugsfeierlichkeite 1 Schablonen-Kasten zum Wäschezeichnen (für Damen), enthaltend das ganze Alphabet, Zahlen, Farbe u. Pinsel. •r 4 „ 1 Buch Rechnungen. „Ist. 30 kr. 100 Stück Geld-Couverts, mit Leinen gefüttert. „ 1 fl. 30 fr. 1 Ries von 480 Bogen feines Briefpapier. „ 1 fl. 30 fr. 1000 Stück gelbe amerik. gumm. Couverts.