•Hm. ' 1:Tcrn, Geld- sendckngen in Privatangelegendeitea 2,379,020 Stück mit 16,842,460 Thalern, Pückete in Militärd-enstsachtn 125,916 Stück, Privatpäckereien für die Soldaten dcö gegenwärtigen Landtages negirt. lieber das Anto da-Fe auf ter Hohen Salve schreibt der „Köln. Ztg." ein -j- Die Vorlagen, welche die österreichische Regierung den Landtagen in 1 Deutsch'Oesterreich gemacht, haben nunmehr jedweden Zweifel darüber befeit'ßtji Iq| das Wiene^r Cabinct üm dkutsch-österrrichischen Stamm, seine compacte staat- lijhe Zusammenfassung und seinen eventuellen Anschluß an das deutsche R^ch als dn? Gefahr für die Existenz Oesterreichs betrachtet und darum ibn der Siavisi. ; jung preiszugkben d-schlossen hat. Der nationale Zusammenhang der Deutsch. L)^sterrcicher soll zunächst zerrissen, ein gemeins g astlicher Kampf soll dadurch un- roglich gemacht werden, daß in den einzelnen Kronländern das slaots.r-e Elcw.cni die Mittel erhält, die Deutschen zu vergewaltigen und nach und nach z - einer ganz ohnmächtigen Stellung in O'sterre.ch herabzudrückcn. Dar Nationalität.n- gksetz in Böhmen macht die Deutschen in diesem Kronlande ganz abhän zig von dm Czechen. Der Sprachenzwang ist für ne Deutschen eingeführ», dc-.cn Beamte in czechischer Sprache ihre amtlichen Functionen verrichten muffen; nach demWchl gksetz ist es ganz unmöglich, daß die Deutschen auf dem Landtage irgend welchen Einfluß gewinnen, diese sind vollständig majorisirt und muffen sieh den Drehten der deutschfeindlichen Race unbedingt unterwerfen. Die Deutschen sind darum linier feierlichem Protest aus dem böhmischen Landtage ausgetreten, in welchem fortan die Czechen die Gesetze beschließen werden, innerhalb deren sich die Deutschen ouf deutschem Boden zu bewegen hab n. Böhmen ein von Deutschland loSgeriffenec slavisches Königreich! Dieser Gedanke allein wird Deut chland den Weg zeigen, ttn es in der nächsten Zukunft gegenüber Oesterreich einschlagen muß. Dc-S Bündniß zwischen dem deutschen Reiche und der österreichisch-ungarischen Monarchie wird durch die D utschen in Oesterreich wie in Deutschland bald zerr ss n werden nnr von Neuem wird die Welt erfahren, daß das, was von der Natur und durch. Geschichte, Sprache und geographische Lage zur V.reinigung bestimmt ist, eurer htne Macht der Welt getrennt werden kann. — ES war zwar ein europäische.. Znteresse, daß Deutsch-Oesterreich auS Deutschland auSschied, um das deutsche Reich zu constttuiren; aber es ist durchaus ein falsch verstanden s Interesse, di> Machtstellung des neuen Deutschlands auf der Grundlage der Gleiü,bere.i t-gung der betten mitteleuropäischen Reiche aufbauen zu wollen. ES ist lediglich ein dynastisches Interesse für Oesterreich, daß die Deutschen in Oesterreich den Slaaen yreiSgegeben werden, in Deutschland aber fällt das dpnastische Zt teresse mit dem nationalen zusammen; beide Interessen gebieten unbedingte Vereinigung Deutsch- dtftrrrlichs mit Deutschland. Es ist daher unschwer zu errathen, daß die Welt ^schichte über die Abmachungen in Gastein und Salzburg zur T gcSordnun bbcrgehen und den Deutschen in Oesterreich ihr natürliches Recht aus Wicderver- tinißung mit Deutschland nicht vorenthalten werde. | Wenn auch die Besorgnisse vor einem weiteren Umsichgreifen der Cholera glücklicherweise immer mehr zurückireteri, so ist doch noch die größte Vorsicht gk' boten und deshalb dankbar anzuerkennen, daß jetzt auch eie oberste Postdehörce hn einzelnen Postanstalten die nothwendigen Vorkehrungen bei etwaigem Auftreten ter Epidemie zur Befolgung anempsohlen hat. Dahin gehört vor allem die regelmäßige Räumung und DkSinfection der Aborte, insbeiondere der von Postreisenccn s benutzten, sowie die gründliche DeSinfection der Postwagen, und der sonstigen Gegenstände des CoureinventariumS, welche abwechselnd an verschiedenen Orten in Gebrauch kommen. Die DeSinsection soll nothigenfallö geeigneten Sachverständi- gen übertragen werden. Ferner ist angeoronet wo.den, daß in den Postlokalität.n, vamfntlich bei größeren Aemtcrn mit zahlreichem Personal, bei etwaigem Auf- : treten der Krankheit stet- Choleratropfen in Vorr '.th und zur sofortigen Verwen- tung nach ärztlicher Anl itung bereit zu halten sind, auch sollen die Vorstche der rung abgeben, in welcher die Gründe des Austritts dargelegt werden. Die „Presse" meldet sodann auö Prag: Nach der gestrigen Berathung im deutschen Club erklärte daS deutsche Cluborgan, der „TngeSbote": Nachdem die Gültigkeit der V.rfassung für Böhmen, sowe.t die Verfassungsmäßigkeit des Landtages selbst, durch den Wortlaut des Neferiptes in Frage gestellt erscheint; nachdem unser historisches nationales Recht auf unseren Zusammenhang in Oesterreich bedroht und hiermit die nationale Existenz gefährdet ist, so verbiet.! es uns unsere Ehrfurcht vor dem Monarchen und unsere Treue gegen Reich und Verfassung, sowie unser unveräußerliches Recht, einer in dieses Geleise geratenen Politik unsere Unterstützung zu leihen, und wir erwarten von unseren Abgeordneten, daß sie an solchen Berathungen nicht weiter Theil nehmen werden- DaS Nationalitätengesctz bezeichnet der „Tagesbote" als das Product der Vergewaltigungslust mittelalterlicher Unduldsamkeit und jesuitischer Schlauheit. Alle Feudalen, deren Güter in deutschen Gegenden liegen, könn i. in die deutsche Curie eintreten und die Bestrebungen der Deutschen total illusorisch Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 27 fr. incl. Postaufschlags. Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonr.iren. Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger noch abonniren wollen, dies sofort jetzt bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die RcdacLion. Ä55 Dem Elsaß und nach Lothringen 314 Köpfe committirt, zur Fahne einberufen 3761 Köpfe, so daß im ganzen auf dem Kriegsschauplätze 5901 Postbeamte u. s. w. zur Verwendung gelangt sind. Es ist leicht erklärlich, daß bei einer solchen Drei» mirung des Postpersonals die in bedeutender Progression angewachsene Arbeit in een Heimathspostanstalten nur mit großen Schwierigkeiten und nur durch die aufopferndste Thätigkeit der Beamt-n überwältigt werden konnte. An Transportmitteln i-nd verwendet 1933 Pf.rde, 465 Fahrzeuge. PostpfcrdcdepotS bestanden in Metz, Nancy, Evinal und Cha!onS-sur-Marne, bezw. Chateau-Thierrv. Die Summe der von der Poftverwaitung vom Eintritte der Mobilmachung bis Ende März 1871 für Feldpostzwecke ausgewendeten Ausgaben betragt ca. 1 i/2 Millionen Thaler. Nach dem Schluffe des Friedens mit der französischen Republik ist zur Regelung oes Feldpostdicnstes der auf französischem Boden verbliebenen deutschen Occupations- tcuppm in RsumS die Oberpostdirection für die Occupationsarmee eingerichtet worden. Die Wiener „Presse" schreibt unterm 16. d. M.: Die „AuSgleich-"-Partei hat es glücklich dahin gebracht, die deutschen Minoritäten aus sämmtlichen gemischten L ndtngen zu vertreiben. Heute werden nun auch die deutschen Abgcord- neien den Prugcr Landtag verlassen und so können die Nationalen im Prager, Brünner und Laibacher und die Clenkalen im oberöfterreichischen Landtag nach Belieben schalten und walten. Die Deutschen werden heute in Prag eine E>klä- FW’tä Cuf M«; M nämenTl^ bei Orten mit 'fla-Lm für machen/ Dir deutschen Mgeardntten fine im Landtag nicht er.chi-nrn. Eine D-. kchörige Warrnhallung der Beamten und Unterbeamten durch wollene Deck n rc. putation, bestchrnd aus den Abgeordneten ^chmepkal und BandanS, hatt» dem - - Die Kosten dafür sind monatlich bei der vorgesetzten Ober- Oberstlandmarschatt vor der Sitzung eine Erklärung überreicht, welche die Legalität 1,853,686 Siück. Die Gcsammtzahl der Postetabliffements auf dem Keicgsthfater rt still«** * I rtrrH'1* ologifihks unb ow ilt über 40W= t ;erlegbffl uW wiheniifiS a; im—— 20. September. hoßbehörde zu l quidiren. Mitte,« allerhöchster Eabineteordre ist verfügt worden, baß fortan allen .......- - V'fijieren und Beamten V-r OrrnpationSarmec in Frankreich bei Beurlaubung ,u namhafter ihr persönlich detanntcr . «mveren Zwecken al« jur Wiederherstellung der iSefundheit die Chargenjuluge Salve hängen außer den Bildnissen de« Kaiser« von Oesterr.tch und seiner Eie» mahlln die Bilder des Erzbischofs von München, des Königs von Bayern, des vorigen Königs von Sachsen friedlich neben einander. Die Stelle neben dem sächsischen Könige ist leer; dort befand sich bis zum 28. August das Conterfei des deuischen Kaisers. Am 28. verzeichnet das Fremdenbuch des iy2 Stunden unter dem Gipfel gelegenen Wirthshauses den eigenhändig eingeschriebenen Namen: Erzherzog Karl Ludwig. Ist denn hier das Bild des deutschen Kaisers verbrannt worden? fragte ich am 14. ds., und erhielt die Antwort: Nein, das ist oben passirt. Oben erzählten Kellnerin und Wirthin, getrennt befragt, übereinstimmend wac folgt: der Erzherzog nahm das Bild von der Wand und trug cs unter dem Arm in die Küche. „Ich glaubte halt, er wollt 'S mitnehmen," berichtete die Wirthin; „aber nein, er trug es an den Herd, und da hat er es hinein ge- worfen." Das Blatt, woraus Ihre Zeitung vom 14. d. M. ein Gedicht mit- theilt, findet sich nicht mehr vor. Aber aus der Geschichte verdient das Blatt nicht ausgeriffen zu werden: An Göthe'S Geburtstag ist angesichts des Groß- VencdigerS von dem österreichischen Erzherzoge Karl Ludwig Wilhelm, der deutsche Kaiser, in effigie verbrannt worden. Das „Journal des Debatö" enthält heute einen längeren diplomatischen Artikel über die Gasteiner und Salzburger Zusammenkunft, der, ersichtlich aus osfieiölen Mittheilungen der österreichischen Reichskanzlei fuß-md, zum ersten Male den Franzosen klar zu machen sich bemüht, daß daS zwischen Deutschland und Oesterreich erzielte Einvernehmen in keinem Falle als gegen Rußland gerichtet angesehen werden dürfte. Der Derfaffer des Artikels gesteht nicht nur zu, daß die Beziehungen zwischen Berlin und Petersburg andauernd sehr intim geblieben seien, sondern er räumt auch ein, daß Oesterreich ein besonderes Interesse daran habe, zu Rußland in guten Beziehungen zu stehen. „Es ist nothwendig für Oesterreich, heißt es wörtlich, die ewigen panslavistischen Umtriebe aufhören zu sehen, welche, wiewohl oft genug officiell von der russischen Negierung verläugnet, dennoch außerhalb dieses Gouvernements von den Freiwilligen des PanslavismuS geleitet wurden." Der Verfasser glaubt sogar constatiren zu können, daß Rußland auf die Annäherung Deutschlands an Oesterreich mit günstigem Auge blocke, weil es in dersetben eine Bürgschaft des Friedens ersehe. Diese Andeutungen sind durchaus in Uebereinstimmung mit den Angaben, welche über die Natur der Gasteiner Zusammenkunft schon Ende August an dieser Stelle gemacht wurden und welche in der Thatsache der diplomatischen Besprechungen der beiden Reichskanzler das Bestreben fanden, eine Versöhnung (wenn man sich dieses Ausdruckes bedienen darf) zwischen Petersburg und Wien über Berlin herzustellen, in Folge deren zu Gunsten des föderalistischen Umschwunges in Oesterreich die Umtriebe des PanslavismuS in Böhmen und Croatien, gleichzeitig aber auch die Umtriebe der Polen in Galizien gegen Rußland ihr Ende finden sollten. Diese autorisirte Auffassung darf nun- medr als derjenige Punkt betrachtet werden, auf welchem der Grundstein der politischen Vereinbarungen ruht, die in Gastein und Salzburg behandelt wurden. Aus Turiner Zeitungen erfahren wir, baß Herr Nigra, italienischer Ge- sandter bei der französischen Republik, nächstens über Turin nach Rom reisen und sich mit dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten besprechen wird. Auch der König wird für die nächste Woche in Turin erwart.t. Herr Nigra soll sich groß? Mühe geben, eine Annäherung Italiens an Deutschland zu verhindern und des- halb bei Herrn ThierS eifrig dahin wirken, daß die französische Regierung doch Alles meiden möge, was bei der freundschaftlichen Haltung Deutschlands gegen Italien dieses letztere Land von Frankreich entfernen könne. Herr ThierS sei ganz auf diese Anschauungsweise eingegangen, werbe aber durch den mächtigen Einfluß des französischen ElcruS gehindert, eine solche Politik mit dem nöthigen Nachdruck durchzuführen. Gießen, 20. September. Wie wir vernehmen, ist gestern die an dem Bahn- Hof Wetzlar gelegene P^oSphoritfabrik durch Explosion in die Lust geflogen. Man spricht von 4 Tobten, welche gräßlich verstümmelt worben seien und 4 Verwun- deten. Unachtsamkeit des Heizers soll Schuld an Diesem Unglück sein. Darmstadt, 16. September. Die gestern Abend stattgehabte Generalversammlung des Protestantenocreins war äußerst zahlreich besucht. In Betreff der Kirchenvorstandswahl wurde die vom verstärkten Vorstand vorgelegte Eandivaten- liste einstimmig gebilligt, und es wurde be chloffen , die Liste der Candibaten zu einer geeigneten Zeit in die Hände der Wähler zu bringen. Ein aus 18 Per- sonen bestehendes Wahlcomite wird die Wahlangelegenheit betreiben. Bezüglich des Protestintentags wurde eingehender Bericht erstattet und beschlossen, daß am Nachmittag des zweiten Verhanblungetags, wenn die Zeit es erlaube, eine fpeciell für hessische Angelegenheiten bestimmte Versammlung in noch zu bestimmendem Local abg halten werden soll. In dieser Versammlung soll darüber verhandelt werden: 1) Wie die Regierung zu einem Einschreiten gegen das in Hessen Der» faffungSwitrig verkündete UnfehlbarkeitSbogma und gegen den Jesuitenorden zu bewegen. 2) Was in Betreff einer Aendcrung des protestantischen Verfassungsentwurfs und gesetzlicher Beseitigung der PrasentationSrechte zu thun sei. Die Frage, ob unirte Eltern genöthigt werden können, ihre Kinder in den Religionsunterricht lutherischer und unionsfeindlichcr Lehrer zu schicken, wurde angeregt und für eine eingehende Erörterung und Thätigkeit des Protestantenvereins in Aussicht genommen. Darmstadt, 17. September. Die Großh. Eommission zur Prüfung der Ansprüche aus Frankreich ausgewiesener Hessen hat unterm Heutigen daS nachstehende Circular an die Großh. KreiSämter gerichtet: Nachdem die Festst llung und Ueberwersung der auf das Großherzogthum entfallenden, durch Reichsgesetz zu Bcihülfen an AuSgewiesene bestimmten Summe vor Kurzem erfolgt ist, wird ti: Auszahlung der auf die einzelnen Anmclbungen bewilligten Betrage mit thunlichster Beschleunigung zu Ende geführt werden. Die in jüngster Zeit gemachte Wahrnehmung, daß eine n.cht unbeträchtliche Anzahl von Liquidanten, in der Meinung, daß die Auszahlung der Bcihülfen nur hier "folge, sich bei uns m t dem Verlangen alsbaldiger BeirteDigung einfindet, veranlaßt uns, Sie ergebenst zu ersuchen, durch geeignete Bekanntmachung in den Kreisblättern die Interessenten von der Reise hierher abzumahnen und darauf auf- \ merkjam zu machen, daß die Ueberweisung der bewilligten Summen in der Regel durch die betreffende Großherzoglrche Districts-Einnehmerei staltfindet, sowie daß die Bittsteller, bezüglich deren Anmeldungen noch Anstände obwalten und diejenigen, deren Ansprüche geprüft und der Großberzoglichen Haupistaatek.sse bereits zur Auszahlung überwresen sind, in keinem Falle sofortige Bfriedigung bei ihrem persönlichen Erscheinen zu gewärtigen haben, mithin die Kosten der Reise vergeblich aufwenden. Bei der Anzahl der nach definitiver Feststellung 5922 Köpfe umfassenden Anmeldungen, kann, ungeachtet bereits eine beträchtliche Anzahl geprüft und ausbezahlt worden ist, die Erledigung der uns obliegenden Aufgabe noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Es dürfte sich daher empfehlen, wenn diejenigen Liquidanten, deren Lage eine alsbaldige Berücksichtigung dringend nothwendig erscheinen läßt, ihre des- fallsigen Gesuche von den betreffenden Großherzogl'chen Bürgermeistereien attestiren und durch Sie an uns gelangen lassen, da auf sonstige, nicht besonders begründete Erinnerungsvorstellungen keine Rücksicht genommen werden kann. Schließlich machen wir darauf aufmerksam, baß die Erledigung der erhobenen Ansprüche insbesondere dadurch verzögert wirb, daß von den bedeutendere Summen in Anspruch nehmenden Liquibanten nur ein geringer Theil sich veranlaßt gesehen hat, seine Anmeldungen, der unterm 28. Juni l. I. ergangenen Auf- forderung Großherzoglichen Ministeriums des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern entsprechend, durch Erklärung über Wieberausfincen des zurückgelassenen Mobiliars zu berichtigen, oder bezüglich der angeblich durch Zerstörung, Nach- forderung von Miethe rc. entstandenen Verluste irgend welche Bescheinigung beizubringen. Darmstadt, den 17. September 1871. Großherzogliche Commission zur Prüfung der Ansprüche aus Frankreich ausgewiesener Hessen. Dr. Goldmann. Schaum. Berlin, 17. September. Die neue Uniformirung der kaiserlichen Postbeamten, welcher die Postbeamten in Bayern und Württemberg vorläufig fern bleiben, ist nach den vorgelegten Modellen von Sr. Majestät dem Kaiser gutgeheißen worden. Sie besteht in dunkelblauen Ueberröcken nach dem Schnitte der Marine- Offiziere mit überfallendem Sammetkragen, auf welchem die Gradabzeichen angebracht sind. Die alte Postfarbe (orange) wird nur in dem Rockoorstoß bei« behalten. t Berlin, 18. September. In den Tagen vom 29. bis 24. Februar 1872 wird h.erselvst nach den Beschlüssen des Ausschusses der vierte Congreß deutscher Lanvwirthe tagen und sich hauptsächlich mit der Wegebau- und Steuerfrage, Bank- und Münzwesen, sachgemäßen Ausbildung der landwirthschaftlichen Jugend, namentlich zur Erlangung des Rechts zum einjährigen Militärdienst und mit der Frage der Differential - Tarife der Eisenbahnen beschästiaen. Die Sammlungen für die Lanvwirthe in Elsaß-Lothringen Haden etwa 27,000 Thlr. ergeben, laut Bericht; etwa 23,000 Thlr. davon haben bereits ihre Verwendung gefunden. Berlin, 19. September. Fürst Bismarck ist heute Mittag, von München kommend, hier cingetroffen. Kurz nach seiner Ankunft wurde der Fürst von den anwesenden Ministern begrüßt. Gumbinnen, 18. September. Seit 5 Uhr Nachmittags vollständig winterliches Schneetrnbcn. Hafer und andere Feldfrüchte noch ungefchnttlen, Wintersaat größtcntheils noch unbestellt. München, 18. September. Die deutschen Bevollmächtigten haben, wie hierher gemeldet wird, gegen die in der gestrigen Sitzung der französischen Nationalversammlung angenommenen Aenderungen zu dem Vertragsentwürfe, betr. die el- sässisch-lothringische Zollangklegcnhcit, Bedenken erhoben, welche das Zustande- kommen des Vertrages in Frage stellen. Stuttgart, 16. September. Zur Kaiser-Wilhelm-Stiftung für deutsche In, validen ist aus Württemberg bis zum 10. d. M. die schöne Summe von 231,142 fl. 54 fr. eingegangen. — Die BesoldungSerlöhungsfrage ist auch bei uns in Fluß gebracht. In ausführlicher Begründung stellt der Schwäb. Merkur die Nothlage der meisten Beamten dar und fordert Aufbesserung. Bezeichnend ist, baß eine Kategorie niederer württembergischer StaatSoiener ihre schlimme Situation in den „Blättern für das Armenwesen" geschildert hat. Paris, 16. September. Die Räumung der Umgegend von Paris geht ihren regelmäßigen Gang. Die Uebergabe der Forts soll jetzt am 20. September erfolgen. Eine besondere Convention ist abgeschlossen worden, um die Förmlichkeiten zu regeln. Im Augenblick der Uebergabe wirb jedes Fort von 25 deutscher Soldaten besetzt und an 25 französische Soldaten übergeben, während in einer genau bezeichneten Entfernung 100 Mann Deutsche und 100 Mann Franzose» als Reserve ausgestellt werden. Vier deutsche Mck.tärs, welche gestern in Cioil« kleidung nach Paris gekommen waren, wurden in einem Kaffeehaus des Boulevards Sebastopol von ungefähr 40 Franzosen, da man sie erkannte, mit Flaschen und Gläsern beworfen, mißhandelt und dann zum Prosoßen geführt. Es waren zwei Lieutenants und zwei Sergeanten. Paris, 19. September. Die Uebergabe der Forts an die französischen Truppen wird — nach dem „Journal osficiel" — morgen Vormittag statifinden und die Räumung der benachbarten vier Departements am 25. d. Mts. beendigt sein. Versailles, 17. September. National - Versammlung. In der auf gestern Abend 9 Uhr anberaumten Nachtsitzung kam der Bericht der Commission zum Lor- Lage. Derselbe empfahl Die Annahme des vorgeschlagenen Zollvertrages unter der Bedingung e Niger Aenderungen, deren wichtigste solgcnde sind: die elsässischen Produkte, die Frankreich transinrcn, zahlen beim Eintritt über die Grenze den vollen Zoll; die Herabsetzung des Tarifs für elsässische Produkte wird nach den neulich beschloss.nen Tarifs berechnet; die zuschlägüchen Einfuhrzölle, welche in Jahre 1872 erhoben werten können, werden ohne Abzug hinzugechgt. Raoul Duval verlangte, daß die Berathung vertagt werbe. Buffet will Vit Frage einer noch grünt licheren Prüfung unterzogen wissen. Nachdem noch andere Redner gesprochen, ergriff ThierS daS Wort und sagte! Die Unterhandlungen wahren bereits mehrere Monate. Der Augenblick, sie zu schließen, ist gekommen. Aus Achtung vor Der Versammlung haben wir Ihneü die Grundzüge des abzuschtleßendin Vertrages vorgelegt, um die noch nicht beendeten Unttrhandlungen fortfu^rin zu können. Die vertragsmäßig pünktliche Zahlung Der viertln H ttmilliarde würde eine Geldkrisis herdeiführen können. Dir Anfrechthaltung des Viertel- und dann des Halb-TarrfS während des Jahres 1872 wüide eine hinreichende Schutzmauer gegen Die elsässischen Produkte sein, Deren Concurrenz wir b s jetzt ohne irgend einen Zoll ausgebalten haben, selbst wenv Die Industrie während Der Drei letzten Monate von 1871 einigermaßen darunter leiden sollte. Es würde eine Sünde gegen das Vaterland fein , wenn wir noch Zögern wollten, Das Gebiet ton Der fremd.» Besatzung zu bifreien. (Beif ll) 'Die in Elsaß und Lothringen eingerichteten Syndikate werden steenge Wacht üben, .Desgleichen die französischen Zollämter. Die von Der Commission beantragten Aenderungen wurden schließlich vov ITHierS genehmigt, dessen Rebe überhaupt gtoß.n Beifall ärntete. Spanier, neuest Act Frankf. Bank 1 Frankf Vereins' Dannst. Bankaol Wien Bankactla Galizien 2491 /? Der ®ffl tf! W11"^ Burseooaf 19. Sepie®1 W Kurhess. 4°/o ’ ’ ” 3 W/o Bayer. 5°/ö , Ml« 40/0 IM" Würtemb. y/20/ Baden 4V?°/o °b Gesten. Silben Papierrei Amerik. Bonds Berste Weits M) Donnersta, Vorm sollen im Ralhha die M Herstellu [fiimbc erforderlick .chstnehmendinA Maurerarbeit, i Zimmerarbeit, T-blosserarbeit, Winberarbei: Erdarbnt, Irei§ a.d.Lda. HM. BÜMv L. Hahn 3960) Donnerst, Mad werden in Gros kchen Hause sä» Alehuckersabrik lEeschästsutensil» Gietzen, den 1 M Weits 3963) Donnersta r-r, . . Nach» Mn in der Sy die nachver-e ^'gstrehmmd i b®, als: Maurerarbeit, ; Mn erarbeit Kj'wbeit, Nbinbtrarbeit &*arbeit, “öenborf a. d. Freitag her I ohb hfi k orin’ | haart °?i', ilr, * W »in., M« und de. ^x?4Rmi Iwigwg btijii. ■ 6o®®iffion M ■'■«-Itmau a'f_tdid)(n Postbi. fern bkibtn WWt tooi. ?,l,e der Marinr. Eradabjkilhri, an. 3 ^ocksorßotz bei. 24. ffibraar 1872 .^°gutz beutsiher 'lturlsragt, Lank- d'u ZllM, Dl- •nä und mit Der Vertrag wurde mit 533 gegen 31 Stimmen angenommen und die Sitzung gegen 1 Uhr Nachts geschloffen. Deggendorf, 18. September. Die gestern hier stattgehabte Versammlung des katholischen Bauernvereins wurde gegen Abend polizeillch geschloffen; dem Vernehmen nach, weil Nlchtvereinsmitglicder, namentlich Frauen, anwesend waren. Borsennacbrichten. 19. September 1871. Preuss. 4%% Oblig. 99% Frankf. 3>/2 % Obi. 83% Nass. 4% % Obi. 975/a Kurhess. 4% n 91 Gr. Hess. 5% Obi. 103 % » n 40/0 n 96 n w 31/2o/o n 91% Bayer. 5% „ 100%. „ 41/2% Ijahrige 99'/, „ 4% Ijahrige 931/2 Würtemb. 4%o/o Obi. 98% Baden 41/2% Obi. 0. E. L. 983/, Oesterr. Silberrente 57% w Papierrente 483/, n 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881 r 99 V2 w 1882r 95V4 n 1885r 95% „ „ 1887r 95% Spanier, neuest. 3% 33% Actleii. Frankf. Bank 1393/, Frankf. Vereins-Kasse HO3/, Dannst. Bankact. 392 Wien Bankactien 751 Galizien 249% Aetien. Oest. Creditact. 2823/, 50/g östr. F. St. E. B. 3703/, Lombard. Bahn 1831/, Ludwigsh.-Bexbach 189 Maxbahn 133% Bayer. Ostbahn 135 Hess. Ludwige b.-Act. 1563/, Rhein-Nahebahn-Aot. 43'/2 Oberhessen „ 79*/2 Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 58'/8 3°/q öst. s. Lombard 75% 30/0 Livorneser 343/, 50/g Toscaner 533/, 50/g Elisabeth.-Prior. 79% do. H. Eniss. 79 Inlehensloose. Kurh. 40 Thlr. Loose 67 Nassau 25 ft. 40 4% bayr. Präm.-ÄnL 114% Ansbacher 7 fl. 11% 4% badische Loose 112*/, Badische fl. 35 Loose 69% Oestr. fl. 250 v. 1854 763/, 1858r Prioritätslooae 178 1860r Loose 85 ’,’8 1864r „ 134i/2 Braunschweiger 18% Stadt Florenz 82% Wechsel. Amsterdam k. S. 98% Augsburg k. S. 99% Berlin k. S. 105 Bremen k. S. 94% Brüssel k. S. 91% Hamburg k. S. 86% Leipzig k. S. 105 London k. 8. 115% Lyon k. S. 91 Paris k. S. 91 Wien k. 8. 98% ditto m. S. — ditto 1. 8. - Disconto 4% Geldsorten. fl. kr. Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 38—40 „ doppelte 9 38—40 Holl. fl. lOSt. 9 52-54 Ducaten . . 5 33—35 20 Frankenst. 9 16 —17 Engi. Sover. 11 40—42 Buss. Imper. 9 33 — 35 Dollar in Gold 2 23—24 Von Fran Kurt a. M. bircct mit jeder Post befördere ich, die meiner Annoncen-Expedition zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne Anrechnung von Provision oder Porto, zu den Original-Zeitungspreisen an die, für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten Zeitungen des In - und Auslandes. Meine Provision beziehe ich als officieller Agent von den betreffenden Zeitungen. Annoncen-Expedition 45 M, Frankfurt a. W. Zeil 45. Berlin, BZlcn, Nürnberg, München, Hamburg. Alleinige Inseraten - Pacht : „Fliegende Blätter", „Kladderadatsch", „Figaro." Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. Arbeitsversteisierunq. 50 3615) Stearinlichter, pr. Pciquet 24 ft., b. a. I eigener Fabrikation, für deren Reinheit 13 fl 3929) rellflütig iciol«- ailita, Vinichs! 20 19 1 bKtll, eit fw jC'i^ta tail- ikft, bttr. tu t\> pc IW ja^Dh- Chocolade^ Cacoigna, für trvtschc 3h« von 23ljU2 fl. bti Mö in 8lij ita tu nt ifl, tflß tmt eituaüca io tm Königs-Reisstärke, , , ' Kn^elblau, Mainzerblau rc., Waschpulver, pr. Pcnfnet 3 kr., Theo in allen Sorten, bis 28 kr., 24 kr., 20 , Putzpulver, pr. Paqnet 3 kr., Leim, weiß und flüssig, pr. Glas 12 kr., Fliegenpapier, pr. Bogen V/2 kr., Aliegenleim, pr. Topf 3, 6, 9 und 12 Putzsteine für Messer, Gabeln, Blech, Stück 12, (> und 4 kr., kr-, Silber rc., pr. 3980) Eine große mit Eisen beschlagene Kiste, welche sich besonders zu einer Marktkiste eignet, sowie ein fast neuer Kotter, ist zu verkaufen bei H. Werner, Neustadt 147. , 26 pr. Pfund 3964) Donnerstag den 21. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, lieben Ziegelei zu Lieh. Kreutzer, Reutmeister ! auszuleihen. Näheres bei I Ehr. Vix, Neuenweger Thor. Feilgebotenetz. 3949) (Sarbolfäuve, Eisenvitriol und Chlorkalk zur Desinfect-on empfiehlt C. Fr. Sein ml er. R. Oppenhei m e r So kn. Arbeitsversteigerunsi. 3963) Donnerstag den 21. d. Mts., Nachmittags 4 Ubr, 3823) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, in der Mansarde, ist zu vermiethen und 3986) Freitag den 22. September, Vormittags 9 Ubr, wird bei dem Hause des C- Becker auf dem Netchensand altes Bauholz haufenweise gegen gleich baare Zahlung versteigert. *it ^aoiilungtn ilr. ergeben, laut 30j gkflMlll. ccn Nüiichiii t» jürjl »ov Ni kann sofort bezogen werden bei ________________Z- A. Busch Söhne. uy(Siaj ji* 3729) An eine stille Familie ist eine'sind gegen doppelte Sicherheit (Grundstücke) Wohnung zu vermiethen bei L. Baer, Wallthorstraße. 3960) Donnerstag den 21. September, Nachmittags 2 Uhr, werden in Groß Linden im vormals Gossi'- schen Hause sämmtliche zum Betrieb einer Bleizuckerfabrik gehörigen Apparate und Geschästsutensilien öffentlich versteigert. Gießen, den 18. September 1871. M. Pilger. 4 „ 30 5 „ 53 Elnmuchksslge. 3293) I/estragoi», ä la ravigottCj feinste Wein- essige empfehlen I. A. Busch Söhne. von Ernst Hermes empfiehlt; Jnsectenpulver, pr. Paquet 3, 6, 9 und 12 kr., empfehlen I. A. Busch S ö h n e. sollen in der Synagoge zu Allendarf Lda. die nachverzeichneten Arbeiten öffentlich wenigstr.ehmend in Accord gegeben werden, als: Maurerarbeit, veranschl. zu 13 fl. 12 kr. Chaisenlichter, , Wanzentinetnr, entölten Cacao,i garanlirt wird, Cacaomaffe, ] Flafchenlack in Roth, Gelb, Grün, Blau rc. r »cd flB 20. reptkivdll uo tit icralit' 1 ren 25 mW ii turn 0 Nall° - «Hin«* t«8* mit, im W* „ fr«|* -I.III-« , 25.1. Ii kn««! es»i!r"«« i"’*'' i,t : 1" *** ... tit O'i’i'” L Versteigerungen. !Z Jjtgt 1 , ......^vorräthig in der Herrschaft- Spenglerarbeit, „ „ 17 „ 9 „ Allendorf a. d. Lda., den 17. Sept. 1871. I. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. Zimmerarbeit, Schretnerarbeit, Weißbinderarbeit, •Ä| r*',| Zimmerarbeit, Scklosserarbeit, Weißbinderarbeit, Erdarbeit, „ w 14 „ — .. Treis a. d. Lda., den 17 September 1871. Großh. Bürgermeisterei Treis a. d. Lda. I. A.: L. Hahn, Bezirksbauaufseher. 3951) Ein freundliches möblirtes Zimmer mit Eabinet ist zu vermiethen in Lit. A. Nr. 99.______________________________________ 3765) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Kanzleiberg Lit. B. Nr. 67. | Mein Tuch und Wukskin Lager, zu billigen und festen Preisen, empfehle bestens. Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-a-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pi stör. Die Material- und Farbwaaren Handlung sollen im Nathhause zu Treis a. d. Lda. die zur Herstellung der Stege über die a ,< . Lumda erforderlichen Arbeiten öffentlich we-i 3970) Feinstes Gothaer >Lchwet- nigstnehmend in Accord gegeben werden, als: neschmalr, pr. Pfund 30 kr. Maurerarbeit, veranschl. zu 110 fl. — kr. - - - - - - ---- 141 „ — „ Vermischte Anzeigen. 3984) Ein möblirtes Zimmer wird für zwei junge Leute, woinöglich in der 9tähe des Bahnhofs, gesucht. Näheres bei der Expcd. d. Bltts.__ ;$‘)S3) Ei« Lehrling mit nöthigen Vvrkenutnisten znni sofortigen Eintritt gesucht von 3822) Zwei fast noch neue Uniformen mit einem Mantel und Säbel, von einem Einjährigen, sind billig abzugeben. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts. 3957) Das Haus der I. Rothenberger Wittwe in der Kaplansgasse ist freiwillig zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen sich bei mir melden. Heinemann Hermann. 3973) Drei fast noch neue Tafclw ragen, für Haushaltungen sich eignend, werden billig abgegeben von Emil Fischbach, Seltersweg. 3976) Ein zweitbüriger und ein kleiner Kleiderschrank, eine Bettlade und ein Nachttisch find Wegzugs halber zu verkaufen. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 3785) In schönster Lage Gießens, in der Nähe der Stadt, ist ein neuerbautes zweistöckiges Wohnhaus, mit angrenzendem Platze zur Anlage eines Gartens, aus freier Hand billig zu verkaufen. Das Haus würde sich vorzüglich zu einer Restauration eignen. Schriftliche Anfragen (verschlossen) bittet Iman bei der Exped. d. Bltts. abzugeben. Vermiethuugen. 3933) In meinem neuerbauten Hause auf dem Kreuz ist noch ein Familienlogis, bestehend a»ls vier Zimmern, zwei Cabi- neten, Küche, Speisekammer, abgeschlossenem Vorplatz u. s. w-, pr. 1. October zu vermiethen.___________August Weidig. 3989) Seltersberg Lit. E. Nr. 3 ist der mittlere Stock zu vermiethen.______________ 3874) Ein großes und ein kleines Familienlogis, sowie ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, zu vermiethen bei Heinrich Sauer, ___________________Ne neu weg Nr. 134. 3985) Ein möblirtes Zimmer mit Eabinet ist zu vermiethen im E a f 6 Hofmann. WilBaelm OrBllS am Kreuz empfiehlt sein reichhaltiges Lager in allen Arten Petroleum-Lampen, neuester Construction; von den einfachsten bis zn den elegantesten Salon- Lampen unter Garantie zn billigen Preisen. Reparaturen und Umänderungen werden billigst besorgt. 3386) Feuerfeste Geld-, Bucher- und Documenten-Schränke, gegen Feuer und Diebstahl glänzend bewährt, auf der Casseler Ausstellung mit Auszeichnung bedacht, hält stets in assortirtem Lager ans der Fabrik von Nudolp l) Wolff in Lang-Göns. Möbelhandlung Wilhelm Neiber — Gießen, am Seltcrsweg. W. 22' Spansau CO H. Werner. Die 3398) 32 fr. der I. A. Busch Sühne !*' ’«nn f], «0 ,11t... . . I“ empfiehlt bestens: frucht- und M^hlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fnichlmärkten. Kartoffeln. Erbsen. Linsen. Wicken. fl. fr- fl. fr. fr. fl. fr. fl. p o M7 M- M. M. M. M. M. M. 9|51 3 8 20 Normalgewich^ per Malter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. GO QD Auf dem Marft Auf dem Marft ä ä ä ä ä ä ä 8 1 4 3 36 38 40 42 40 42 n •I ii n n n u ii Mjt.- preis Mit.- preis Auf dem Markt Pfund H II fl fl If ff Die in Aiizehe gebrach flttoieitnen Vorz Gießen Auf dem Marft Mit.- preis Kaffee. ir ■ | . 1 1 ’"Un in I *9e tu 5 1 arbeit und Ausgänge gesucht von Ph. Uhl. I 3958) Man sucht für eine Restauration !zu sofortigem Eintritt ein Büffetmädchen — „ L • , _ £ , a,, gesetzten Alters. Zu erfragen bei der Exped Donnerstag den 21. September, Abends -0 P^ts. Feinste Sorten vor. Reis- und Weizen-Stärke. Dienstag den 3. Oktober. Nachmittags 2VrUhr: S'tzung des engeren Ausschusses: 5 Uhr: Sitzung des weiteren Ausschusses; im Gasthof „3 nr Traube." Abends 6 Uhr: Abendgottesdienst in der Stadtkapelle. Piedigt: Pfarrer Dr. Karl Manchot aus Bremen. 8 Uhr: Gesellige Zusammenkunft und Begrüßung der Gäste durch das Fest-Eomit4 und die Mitglieder des Darmstädter Protestanten-Vereins im großen Saale des „Schützenhofs." Mittwoch den 4. October. Morgens 7 Uhr r Geläute vom Thurme der Stadlkirche. gi/2 Uhr: Eröffnung der Verhandlungen in der Stadtfirche durch Gottesdienst. Predigt: Oberhofprcdigcr B>h*. Schwarz von Gotha. IO12 Uhr: Öffentliche Verhandlung in der Stadtfirche über: „Die Stellung des deutschen Protestantismus gegenüber dem Vorgehen Roms." Referent: Gebeimerath Dr. Bluntschli von Heidelberg. Nachmittags 3 Uhr: Fest b an fett im Saale des Gasthauses „zur Traube." Donnerstag den 3. October. Morgens 9'/z Uhr: Oeffentliche Verhandlung über: „Die Stellung des deutschen Protestanten-Vereins gegenüber den clericalen Bestrebungen in der protestantischen Kirche." Referent: Professor Dr. Baumgarten von Rosto ck. (Falls das Bedürfniß ein treten sollte, wird auf öffentliche Verkündigung des Ergebnisses der Verhandlungen und der gefaßten Beschlüsfe unter freiem Himmel Bedacht genommen werden.) Freitag den 6. Oktober. Gemeinschaftlicher Ausflug in die Bergstraße mit dem um 9 Uhr 30 Min. abgehenden Bahnzug. ^hocolade in Vanille, Gesund Heils- und Gewürz- Die rühmlichst bekannten Rettig- und Malz-Bonbons in Schachteln und Paqueten, gegen Husten und Heiserkeit. 3982) Einem verehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich am 9. October d. I. im Saale des Gasthofs zum Einhorn einen Tanz-Cur- -sus eröffnen werde. Anmeldungen können schon jetzt in meiner Wohnung bei Herrn Georg Herbert vor dem Neustädter Thor gemacht werden. Freundlichst ladet ein Carl Pietsch I. Redactiou, Druck und Verlag der Brühl'schen Uaiv.-Druckerei (Fr. Ehr. Vietsck) in Gießen. 3961) In Lit. D. Nr. 39 wird ein braves Mädchen gesucht, das kochen kann und alle 3987) Ein Mädchen, das kochen kann häuslichen Arbeiten versteht. und die häuslichen Arbeiten versteht, wird---— —— -----— gegen guten Lohn in Dienst gesucht. Von 3981) Schreinergefcllen nnden dauernde wem ? sagt die Exped. d Bltts. Beschäftigung bei H- Werner. Die Gartenlaube. Die Rr. 37 bringt folgende Beiträge: Das Haideprinzeßchen. Erzählung von E- Marlitt. (Fortsetzung.) — Der schönste der Wüstenkönige. Von L. Mit Abbildung: Der Löwe im zoologischen Garten in Berlin. Nach der Natur gezeichnet von H. Leutemann. — Waldsachen-Fabrikation. Von H. S. — In der Kronenschmiede der Hohenzollern. Von v. E. Mit drei Abbildungen: Schloß Kadolzburg von Nordosten: — Kadolzburg von der Südseite; — Schloßt) os der Ka bolz bürg. — Blätter und Blütheu: Ein sonderbarer Postillon. Von F. H. — Em Wandblatt des deutschen Triumphs. — Süßer Dank. — Der Jeluitismus und die Freimaurerei. — Zur deutschen „Karl-Wilhelm-Stiitung." — Von der Saar. — Ueber Michael Pohl. — Für die Verwundeten uud die Frauen und Kinder unserer unbemittelten Wehrleute. ii ii n n feinen gelben n ii 1) Anmeldungen für feste Wohnungen in Gasthöfen oder für Privatquartiere und für Theilnahme am Festbankett wollen die auswärtigen Tbeilnehmer bis zum 23. September I. I. an den Vorsitzenden des Wohnungscomitö's, Herrn Hofgerichts- Advokaten Heumaun, zu Darmstadt richten. 2) Das Bureau des Fest - Eomit«'s wird sich im Gartenhaus des Herrn Fabrikanten F. A. Wencl, Rhernstraße Nr. 53 (unmittelbar dem Bahnhof gegenüber), befinden. Dasselbe wird am 3., 4. und 5. Oct ob er von Morgens 8 Uhr an geöffnet sein. Hier werden die Karten zu reservirten Plätzen für-die Delegieren der Protestanten- Vereine, sowie die Wohnungs- und Bankettkarten ausgegeben werden. 3) Außer den Delegirten der Vereine und den speciell eingeladenen Gästen, für welche Sitze reservirt werben, steht der Eintritt zu den Verhandlungen einem Jeden fre' welcher sich durch Vorzeigen einer Eintrittskarte legitimirt. Die Karten nebst den ^uszugebenden Drucksachen (Lieder, Programme, Thesen re.) werden in dem Bureau des Fest-Comitö's und in den später noch bekannt zu gebenden weiteren Localen zum Preis von 30 fr. zu baden sein und sind für beide Verhandlungstage gültig. 4) Die Hessische Ludwigsbahn-Gesellschast hat den Vereins-Mitgliedern, welche sich durch Karlen Icgitimiren, gegen einfaches Billet für die Hinfahrt freie Rückfahrt gewährt. Von anderen Bahnen steht Entschließung noch zurück und bleibt weitere Mit- theilung varbehalten. 5) Im Großherzoglichen Hof-Theater finden mit Rücksicht auf den Protestanten- Tcig ausnahmsweise: Mittwoch den 4. und Donnerstag den 5. October Vorstellungen statt. In einer derselben kommt: „Martin Luther, oder die Weihe der Krafts von Zacharias Werner zur Aufführung. Darmstadt, den 10. September 187L DaS Cerrtral-Fest-ComrtQ. I f ürfelxuclier, Raffinade und Ueli ft Dersk 1 fl. 12 h. Den im IV. Quo Dl'eji Für । Dieselben kö Blattes bestin zunächst geleg« wohlschmeckenden Java, Ceylon, -tDüt tiwt grchn 5 Achiterungen Dcutsthland, u tyttl Htrflchtn loten hat. D vicht in btr A: besürL S'schlchnen 0| I Militarismvs ui gln Ausgan^^ 11 ei' ! 3Wi »erfolgen .1'1* ta’"' I IwMl « |ii f ?'*/ nidjt I I Birina 7 Ubt, Nil „^cirmssäd^er HnuH. 3977) Fjn Laufmädcheu gesucht. Näheres 3956) Ein williger Junge für Hans- bei der Exped. d. Bltts- J'"«* r.S, S- ta!* jffw seit hi Clire liiiringer im Dswaid'schen Garten. 3945) Einem hochgeehrten Publikum die ergebene Anzeige, daß ich nur auf kurze Dauer mein wissenschaftliches, ethnologisches, pathologisches und anatomisches Museum ausgestellt habe. Das Museum enthält Über 400Kunst- und Naturpräparate, worunter sich besonders hervorhebl die zerlegbare anatomische Venus von Medici, welche gänzlich zerlegt und wissenschaftlich erläutert wird. Nur erwachsene Herren haben Zutritt. — Entr6e 12 fr. Zu zahlreichem Besuche ladet freundlichst ein Düringer» aus der Fabrik der Herren Jot). Ph. -Wagner in Mainz und Franz Stollwerck 8? Söhne in Cöln. Block-Chocolade und Cacao. Mit. preis fljfr. Einladung zum Abounemeut auf die Hessischen Holkobldtter (Landeszeitung) in Darmftadt. Preis: vierteljährlich 1 fl.., mit Postausschlag 1 fl. 27 kr. Auflage 400v. Darmstadt, im September 187t. Die Expedition der Hessischen Volksblätter (Landeszeitung.) £ - Muster deutscher Protestanten - Tag )u Darmstadt vom 3 bis 6. Oktober I. I. Die feinsten Thce's, wie B’eeco mit Blüthen, Soiachon. tongou, Imperial. | Gerste. Spelz. Hafer. Auf dem Markt Mit- preis Auf dem Markt Mit-- preis Aiff dem Markt Mit- preis 5" *5" -5 CD p fl. fr. \ auf; gef- fl- fr. <5 CD 1 fl. fr. M- M- _ ___ M. M. M- M- __ ___________- 10 10 7 — — .— — _ 55 55 3 30 72 7 1 — — — — — 187 4 — 8 7 6 59 — — _ — 40 30 3 30 -1 — 8 5 12 Fruchtmärkte. Sept- Waizen. Stom?" । Atli dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit-- preis auf-1 ßcf.. vcrf. fl.fr. 1 auf: ; gef. fl. kr. Gießen _ M- — M- — T M. M- _ __ Alsseld 16. 21 21 11’30 52 47 10 10 Grünberg 16. — 212 15 12 — 216 10 5 Lauterbach 16. 8 7 13,211 21 15 1148 Mainz 15. — 255 15,49 - 43 9 46