^Wffne @tji -°» einem O J *Öbbad) >"d - W|S br>njenben tfn J«r Empfang, *orA”8- Heß, d°ipi, %olt ^ug. Streng. 111. >MW m ^cbmsvkrsichemia i mts unter die mit A- , . . W gelaufenen• . £ M eine £crfi(fmnttaii! dagegen 8552 für cur Hicrdurcb ist bit tze- tine Total-Dcrfite- . 1,454,210. 20 K. Ä -s-1 ,.863,488. 45 üd von Fes. 10,459,4'5 cntbeit) Fes. 3,470,64> ninSlidi angelegten fr« ml Eeminnantheii Nr- rjoflt&um Hessm t, in @i&n: Ber- Ja», ilB* nji wenigs idlift* fort *• L V ~.^LÄ ^?(M „ nnibiflOI ”” w [1J.jj{ als ^bent ’ abjufl^01' Preis viecreljährig 1 fl. 12 fr. mit Brtngerlohn. Durch bie Post bezogen vierteljährig 1 st. 27 fr. Gießener Anzeiger. Erlchklnt täglieh, mit Db. nähme Montags. Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt fük den Kreis Kielen. Nr. 2ia. grcitng 6cn 20.Oktober 1871. B-K-Mmge« auf Kx« Siegeltet Aazeiger »»"SSaaX^"* Adomienten, welche den Anzeiger bei der Expedition nbholen lassen, erhalten denselben für das IV. Quartal 1871 zu 1 fl. i Die altkatholische Bewegung in Bayern. In der Sitzung des bayerischen Abgeordnetenhauses vom 7. Oktober d. I. war das Ministerium von dem Abgeordneten Herz und 45 Genoffen interpellirt worden über die Haltung, welche es den Gegnern der Uafehlbarkeitslehre gegen- über einzunehmen gewillt sei; hieran schloß sich sodann die weitere Frage, ob die Staatsregierung überhaupt gewillt sei, die Trennung von Staat und Kirche zu verwirklichen, indem sie zu neuen Gesetzen die Hand bietet, welche unter Wahrung der unveräußerlichen Rechte des Staates die das religiöse Leben der Bürger bedrückenden Bestimmungen des Concordats, der Verordnung vom 8. April 1852 und andere beseitigen, und die in der Verfassung gewährleistete Forderung der Glaubens- und Gewiffensfreiheit endlich vollständig erfüllen. In der Sitzung vom 14. Oktober ist nun von Seiten des Ministers v. Lutz im Namen des Gesammtministlriums die mit großer Spannung erwartete Antwort auf die Interpellation erfolgt, in einer Mise, welche die Interpellanten ohne Zweifel zufriedenstellen wird. Der Minister wahrt in seiner einleitenden Rede dem Staate das Recht, das Staatskirchenrecht zu verändern, sobald die Kirche selbst die Grundlagen verrückt, auf denen das bisherige Verhältniß zwischen Staat und Kirche beruhte. Durch das Dogma der Unfehlbarkeit sei der Lehrbegriff der katholischen Kirche geändert, und die Beschlüsse des vatikanischen ConcilS seien staatsgefährlich. Das königliche Placetum, über welches die Bischöfe sich hinweg- setzten, bestehe in jeder Beziehung zu Kraft und zu Recht. Nach dem kurzen telegraphischen Auszug zu schließen, geht die einleitende Rede gründlich und erschöpfend auf die bekannten Streitfragen ein, so daß man Ursache hat, den ausführlicheren Mittheilungen mit Interesse entgegenzusehen. In Beantwortung ter gestellten Fragen erklärt der Minister, daß die Staats- regierung gewillt sei, allen katholischen Staatsangehörigen, welche die Lehre von ter Unfehlbarkeit nicht anerkennen, den in den Gesetzen begründeten Schutz gegen den Mißbrauch geistlicher Gewalt zu gewähren; das religiöse Erziehungsrecht der Eltern gegenüber den Lehren von der Unfehlbarkeit zu wahren; altkatholische Geweinten als katholische anzuerkennen; die Hand zu bieten zur Erlassung von Ge- setzen^ durch welche die volle Unabhängigkeit sowohl des Staates als auch der Kirche begrüntet wirt. Der durch den Telegraphen bereits mitgetheilte Wortlaut dieser Erklärung ist bestimmt und unzweideutig, Punkt für Punkt die Fragen der Interpellation im bejahenden Sinne beantwortend. Der Minister v. Lutz ist also dem in seinem bekannten Reskript entwickelten Standpunkt vollkommen treu geblieben, und das Ministerium erklärt sich bereit, alle praktischen Conscquenzen desselben zu ziehen. Von der größten Tragweite ist für den Augenblick die Zusicherung, daß die Regierung die sich bildenden altkatho- lischen Gemeinden als katholische anerkennen und ihnen wie ihren Geistlichen die Rechte einräumen werde, welche sie gehabt haben würden, wenn die Bildung der Gemeinden vor dem 18. Juli 1870 vor sich gegangen wäre. Die in Aussicht gestellte grundsätzliche Lösung der Beziehungen zwischen Kirche und Staat auf dem Wege der Gesetzgebung mag principiell von noch größerer Bedeutung sein, als jene Zusicherung; aber sie läßt sich nicht improvisiren; sie muß, wenn die Rechte des Staates in vollem Umfange gewahrt werden sollen, mit der äußersten Vorsicht und Umsicht eingeleitet weiden; sie kann also wohl glücklich und weise durchgesührt, künftigen Eonflicten vorbeugen; aber den gegenwärtig entbrannten Streit muß der Staat zunächst auf dem Boden des bestehenden Staats- und Kirchenrechts durch- zufechten suchen; die Gegenwart fordert ein rasches und entschiedenes Handeln; und der Gegenwart muß vor Allem und zuerst ihr Recht zu Theil werden. Nicht ohne Grund hat man den aus Bildung altkatholischer Gemeinden gerichteten Beschluß der Münchener Versammlung als die eigentliche That dieser Versammlung anzusehen. Um wirksam zu werden, bedurfte dieser Beschluß aber der ausdrücklichen Erklärung der Staatsregicrung, daß sie diese Gemeinden als katholische anerkennen und in ihren Rechten schützen werde. Diese Anerkennung ist jetzt »folgt, und damit ist der altkatholischen Bewegung freier Raum und Lust geschaffen, und es ist jetzt ihre Sache, ihre Lebenskraft in schöpferischer Thätigkeit zu bewähren. Dem Staate können die Führer der Altkatholiken keine Schuld bet' wessen, wenn die Bewegung sich im Sande verläuft. Mögen sie frischen MutheS die Anregung benutzen, die die Verhandlungen der Münchener Versammlung ohne Zweifel in weiten Kreisen gegeben haben, um ihre Gegner auf dem Boden zu bekämpfen, den diese bis jetzt als ihre Domäne betrachten; dann wird ihnen der Erfolg nicht fehlen. Es ist aber auch eine ernste Pflicht der Altkatholiken, mit größtem Eifer das Ministerium in dem schweren Kampfe zu unterstützen, den dieses auf sich genommen hat, um nicht nur die Rechte des Staates, sondern auch die Gewiffensfreiheit der Staatsangehörigen zu schützen. Die parlamentarische Lage des Ministeriums ist schwierig. Die Abgeordnetenkammer für seine Anschauung zu gewinnen, darauf kann das Ministerium unter keinen Umständen rechnen. Mögen in der illtramontanen Majorität Spaltungen bestehen, in der Opposition gegen ein Ministerium, welches die Gegner der Unfehlbarkeit wider die Unterdrückung durch die Dlschöfe zu schützen unternimmt, sind alle Fraktionen derselben einig. Für sie handelt es sich um einen Entscheidungskampf auf Tod und Leben, zu denen die wüthinben Angriffe der ultramontanen Schmutzblätter das Vorspiel und die Ein- lettung vtldeu. r undenkbar, daß selbst nur ein neutrales Vcrhältniß zwischen diesem Ministerium und dieser Kammer sich sollte Herstellen lassen, und eine Kam- merauflosung ist daher eine unvermeidliche Consequenz der Stellung der Parteien iU„r^b Mui Bersteige^ -»-Ä WZ 31 M.tt 1 § • l HO) öbeL^mme 1 eleWtitet ^«tointrai S’le, fa“ >» Feinsten Rahmkäse wird auf bem ytatb&aufe die zur Erbauung in Stanniol empfeblen I. A- Busch Söhne. 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Diese Zeitung enthält Vcrloosungcn sämmtlicher Staats-, Eifenbahn- und Communalpapiere, bringt Verzeichnisse noch nicht cingelöster gcroge- ner Nummern, sowie sclchc früher gezogener Serien refp. Nummern, ■ und ersetzt durch ihre Zuverlässigkeit jedes Control-Büreau von Staatspapieren. Preis pr. Ouartal nur 15 Sgr. oder 54 kr. rhein. Frühere cowplete Jahrgänge ä 2 Thlr., soweit der Vorrath reicht. Abonnements durch alle Postanstalten und Buchhandlungen. Auch mit Portoaufschlag direct und franco zu beziehen vom Verleger W. Levysohn in Grünberg in Schl. 4455) Hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich als Putzmacherin einem verehrlichen Publikum bestens empfohlen halte und alle in dieses Fach einschlagende Arbeiten in und außer dem Hause auf das Geschmackvollste anfertige. Reelle und pünktliche Bedienung versprechend, bitte ich um geneigten Zuspruch. 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Solch namenlosem Elend gegenüber können die Mittel zur Linderung nicht reichlich genug von allen Seiten herbeigeschafft werden und Deutschland würde in dieser Pflichterfüllung sicherlich vorangeheu, auch wenn es der großen Opfer nicht zu gedenken halte welche erst in letzten Kriege den Nothleidenden grade aus Amerika gebracht worden sind. Chicago, dessen Einwohner zum großen Tbeil Deutsche sind hat ganz besondere Ansprüche auf unser Mitgefühl und unsere Dankbarkeit. ' ' Darum wenden sich die Unterzeichneten, dem Beispiel anderer Städte folgend, auch an ihre Mitbürger mit der dringenden Bitte, durch Gaben zur Milderung jener Roth das Ihre beitragen zu wollen. Die Herren K! o ß und Schmitt sind beauftragt, die Beiträge einzusammeln, auch erklären sich die Unterzeichneten zur Empfang« nähme bereit. Gießen, den 17. October 1871. 10 Tb- Baist. Louis Bücking. W. Clemm. Dornfciff. Carl Gail. Ferd. Gail. Aug. Heß. Se.nr. Kombcrger. Lou.S Hornberger. Georg Kempff. Ehr. Leo. Mr. Lübbert. Adolph Noll. Georg Noll. Franz Peppler. Em.l Pistor. A. Ricker. G. H. Schirmer, v. Starck. Auq. Streng Bogt, Bürgermeister. ö R-daction, Druck und Verlag der Brühl'scheu Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. gilt den Bewerber wollen Alsfeld, Man würde verkennen, wenn den Widerstand ei Concils und durch des UnfehlbarkeitSd Arle abhalten lajf tom Concil die Je Wien und für die Wra sollte, zuerkei lloncilsvätern eine im Nt tu Wn den i» M ausgebrr Conkils, und M in teu Batica N deshalb nin! 15'« O