m. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen Samstag den 20. Mai Nr. 116 1871 s*r»a ^3 Wie der „Möt d'Ordre" meldet, hätte.man in der Coferne des Minime- Jn der Gegend von Aumole wurde eine Anzahl von Mobilen dcr Coted'Or von weisen, daß das Säbelregiment in Algerien nothwcndig ist. und Train-Abtheilung in Bessungen bei Darmstadt. Mit Ausnahme der Stadt wenn auch durch die Verlegung eines Regiments nach -tsifeln. ö - ilen. Redigirt W Preis ^terteljöhchz i fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post sezogen viertcllahrig 1 5- 27 kr. Die „Union fron erhält Darmstadt als Garnison. Das 2. hessische Infanterie - Regiment Nr. 98 wird aus dem ftitheiigen 3. In- fanteric-Regiment und 'bem 2. Bataillon des 2. Jnfantcric-Regiments forpiirt und in Gießen und Fricoberg garnijoniren. Das 3. hessische Infanterie - Rrgiment Nr. 99 wird aus dem 4. Infanterie - Regiment und dem 2. Iägerbataillvn ge* lauten Ausdruck gegeben, daß es mit der Entwickelung des deutschen Reiches nach der frribtitlichcn Richtung hm sehr schlecht besteht sei, nürctn dadurch g,wistr- maßen Recht bekommen. Würde dies r so außerordent'ich bescheidene Antrag, der Brodpreifo vom 20. bis 26. Mai 1871, nach eigener Erklärung der Kacker: 4 Pfund gemischter Brod 21 fr. 2 Pfund gemischtes Brod Iv'/z kr. 4 Pfund Roggenbrod 18 fr. 2 Pfund Roqaenbrod 9 fr. ■■■unnaitfiaerrr ■j'.jMnainlirr' tirjia —Tinf ummi i—m— - - —————— ----- ..- - - . _** ' 3«/ * Zllustr.) - Jr. )oh- THWlls ätztS- (M2W ’b Die ZMm yrtbttfungen und s uitr.) - Zustand L weher fllptntuns ins der Erde. Wo in Trieft. So|p mnnien und Zes i iftralitn ic. ic. \n--unb Maria t. der Maturi ’ deutschen,einte »er Wildniß un)f( Achen Gartn rrinntrungen au-l -'nswaije gksuch- tiaiitrfaljrtib wmmtn von urir ~ Dn DaA BeKeLiingen auf den Siebener Anzeiger ÄÄSa.fSL Ä&"• vernehmen, liegt noch kein bestimmter Beschluß in Lieser Angelegenheit vor, die selbstverständlich im engsten Zusammenhänge mit der Gestaltung der Verhältnisse in Frankreich steht; iS liegt indessen in der Absicht der Regierung, sobald der Pariser Aufstand gedämpft ist, einen großen Thcil der Truppen zurück zu beordern, und zwar das preußische Gard, coips, eine sächsische Division, ein bayerisch es Corps, die württembergifche Division, die schon, ohnehln behufs ihrer Reorganisation, welche in drei Jahren vollendet sein muß, zurückkehren soll, feiner dcS fünfte Armee- corps und eine Division des fabintcn Armeccorps. Alle übrigen Truppcntheile! , bleiben bestimmt in Frankreich, bis die ersten üntcrthulb Milliarden Frai.es ter Butzbach; 2. Reiter-Regiment in Darmstadt; Feldarlillerie, Picnnier-Compagnie Kriegskosten-Entschädigung bezahlt sind, also wen-gsicns bis zum 1. December. und Train-Abtheilung in Bessungen bei Darmstadt. Mit Ausnahme der Stadt Obwohl der durch den Tagesbefehl Mac Mohon's vom 12. Mai sowie Friedberg, in welcher srühtr ein Iägerbataillon garnisoniite, würden mithin die durch eine Arußerung des Generals Ducrot in der Nationalversammlung als nabe seitherigen Garnisonen, wenn auch durch die Verlegung eines Regiments nach bevorstehend angezeigte große Schlag gegen Paris noch nicht erfolgt ist, so tcutct!Mainz zum Thcil vermindert, bcstehur bleiben. - Rehabilitirungsgeide^ werden, doch Alles jetzt schon darauf hin, daß die Lage der Insurgenten eine immer ter- wie we ter zu vernehmen, auch den heisischrn Ossizieren, welche am Feldzug grgcn zweifeltere wird, daß die Tage der Commune gezählt sind. iFrankr.tch bethciligt waren, in derselbin Höhe wie in Preußen zugcstanden werden, Die Versailler Truppen sind jetzt nach einer Correspondcnz der „Iud. Beige" und soll ein desfabsiger Erlaß an cic Truppen bevor sehen. (Post.) im Besitz des Fort Vc-nvres; sie sind in dasselbe im Laufe dis 14. Mai ringe-j Darmstadt, 15. Mai. In der fckon gemeldeten Neuformation der hessischen *“ t-L - f "■* m r ' Division sind in Folge der durch Oberst v. Linckcr in Berlin geführten Verhandlungen einige Ami erungen cingctreten. Nach einem heut ongclangtcn Telegramm werden 3 Infanterie.Regimenter zu 3 Bataillonen und 1 Iägcrbataillcn sormirt. Die beiden Reiter-Regimenter bleiben bcsichen. Von der Artillerie wird die reitende 19. Mai. Im Folge disscn fast täglich neue Gerüchte von gegrn die Commune gerichteten t Der WkggerS-Volk'sche Antrag auf Abschaffung der Zeitungs - Cautionen Verschwörungen auf, welche wiederum neue Gewaltmaßregeln Hervorrufen, die und der ConcessionSentzichung für die Preßgeweibe ist nunmehr mit überwiegender nur den Sturz der insurrectionellen Regierung beschleunigen können. Mehrheit vom Reichstage endgiltig angenommen worden; allein die brennende Frage, Wir sind stets dem Gerücht, daß Herr Thiers trotz der Lasten, welche ibm rir^mnnmm m Mübc von 6- Schlachlsrldkm w öd Mmi mH l'üders. pichlmsich !,,v^uckhhlmdlm von 11 bis 18Äl Lamttisabm W I t .fkaufsm^ I i f>utmad)tr§ -W nsflnsf stehe"! 1 nehmen bei ■ licufiflbt Nr- _ _ _ . - Wir sind stets dem Gerücht, daß Hlrr Thiers trotz der Lasten, welche ibm ob dieser Antrag sofort oder doch in der nächsten Zeit praktische Giltigkeit er- die Ordnung der inneren Verbältnisse Frankreichs auferlegt, sich zum Schützer des langen wird, bleibt noch in der Schwebe, und es ist bei ter Wichtigkeit der in heiligen Stuhles aufwerfen wolle, mit einiger Verwunderung begegnet. Wie recht Rede stehenden Angelegenheit erklärlich, daß die Spannung auf die Entschließungen wir hierin hatten, geht aus der Enttäuschung herror. welche beim Papst sowohl des Bundesraths nicht nur bei den Behelligten, sondern in politischen und par- wie beim Cardinal Antonelli in Betreff der von Versailles durch den Grafen lamentarischen Kreisen überhaupt eine ganz außerordentliche ist. Aus gut unter- o'Harcoutt überbrachten Botschaft herrscht. Der Botschafter zeigt sich nach den richteter Quelle erfahren wir, daß im Bundcsrathe große Verschiedenheit der An-^römischen Berichtin der „Pall Mall Gazette" sehr gemäßigt in "seinen Ansichten sichten über die Behandlung dieser Bahn cbwaltrt. Die Vertreter einiger Klein-!und ist Italien persönlich freundlich gesinnt. Die Zusicherungen, welche er von staaten, außerdem arch die Bayerns und Badens, haben nicht das geringste Be-Dhiers überbringt, beschränken sich auf das Verspiechen, Verhandlungen wegen denken gegen die sofortige Fnigebung cer Presse; die preußische Regierung möchte Kiner Conferenz der katholischen Machte anzubahnen in der Absicht, eine dem Papste dagegen die Sache womöglich h nauszichcn, sie behauptet, es dränge damit gar'güustige Erledigung der römischen Frage zu Stande zu bringen. Thiers gesteht .nicht so, es sei nicht das Mindeste zu befürchten in Bezug auf einen Ccnflict, übrigens selbst, daß er wenig Hoffnung auf günstigen Erfolg habe, indem die der sich ovs der Nichldurchführung des Antrags entwickeln könnte, es sei außer- Stimme Frankreichs nicht langer allmächt'g sei. dem weit practischer, die Angelegenheit im Zusammenbange mit der ganzen Preß- Wie der „Möt d'Ordre" meldet, hatte.man in der Caserne des Minimes gesetzgebung zu behandeln v. f. w. Die „Nordd. Allg. Ztg." kündigt dies heute 47 Gen-d'armen entdeckt, die sich als Nat^onalgard.sten verkleidet und ein Ein- schon in einem offici'ösen Entrcsilet an. Wahrscheinlich lerder ist es, daß die Bundes- ^erständn-ß mit Versailles ur.terhclt-n hätten; in eirnni der großen Modcmogazine regierung vor dem Reichstag die Erklärung abgcben wird, sie nehme das in dem, oa Par s hätte man eine bedeutende Quant.tat von rreiforbigen Armbändern Anträge niedergelegte Princ^p an und werde dasselbe bet dem der nächsten Session und enteren verdächtigen Abzeichen vcrgesur.dcn und des Abends wären im 8. vorzuleg.nden Gesetzeniwurfe über die Presse zur Geltung bringen; möglich ist Arrondissement drei angebliche RädelSsührer der Contrerevolution ergriffen worden.' allerdings avd), daß überhaupt keine Erklärung erfolgt. — Das Eine wie das Allgemein bestehe der Verdacht einer großen Verschwörung und die Posten seien Andere würden wir im Interesse der Regierung, des ReichetageS, sowie der direkt rfrteppelt worden. detherli^ten Kreise lebhaft bedauern, denn diejenigen, welche immer der Ansicht ' Die „Union ftanyaift" (das Organ des Herrn von Girordin) entnimmr ■’SStSlI Ia«fenen M.210. 20 n. °°° ä*«,§ S 5cä- W 1 J,njl,dl angele^ llt ^kwmnantheil t in ^SthumHess, tin (Sielen: ven wie ein Alp aus der deutschen Nation, zumal aus Nerdder tschland, lastenden wietcr zu erobern. Die kaby ischen Dörfer werden geplündert, in Brand gesteckt Prcßdruck wenigstens einigrrmcßln zu mildern geeignet ist, nicht schon j-tzt vcn iund sind der Schauplatz schrccklicht'r Blutbäder. Mehrere Herne Städte im Innern der Regierung ausgesührt, so hätte der Reich-tag >n der gegenwärtigen Session..xistiren nur noch dem Namen nach; die Einwohner mußten sich in die Forts für die Freiheit absolut nichts erreicht. Es ist deshalb dringend nothwendig, daß flüchten, die wir se-t unserer Occupotion errichtet haben. Dra-el-Mizam ist ein* der Reichstag möglichst bald die Regierung darüber interpell'.rt, ob sie sich schon igcschlvsscn und seine Vertheid-gcr haben nur noch auf zehn Tage zu leben. Der dahin schlüssig gkw.acht Hobe, den betreffenden Antrag sofort zur Ausführung zu Aulfland dkhnt sich bis an die Thore von Algier aus. die umliegenden Mairien bringen, und daß, wenn keine genügende oder eine ausweichende Antwort erfolgt, wurden verlassen, denn verwüstet und verbrannt. Das Dorf Palestro wurde in der Reichstag feine ganze Beredtfamkeit in's Feld führt, im die Nachtheile einer Brand g-steckt; die Einwohner, 75 an der Zahl, wurden er: ross.lt oder verbrannt. Scheinvertretung der Regierung wie der Nation klar hinzustellcn. In der Gegend von Aumole wurde eine Anzahl von Mobilen der Cotcd'Or von Heber die Rückkehr unserer Truppen aus Frarkreich, wann und in welcher den Arabern gefangrn genornmen und starb auf einem öffentlichen Markte den Stärke dieselbe erfolgen wird, sind die vcrschledensten Comb.nationen im Umlaufe; Märtyrertod. Diese Erhebung ist dos Werk der arabischen Bureaux, welche, um nach der einen Lesart soll der Eirzug in Berlin am 3. August, nach der ändern sich nickt das Heft aus den Händen nehmen zu lassen, im Verein mit den arabischen schon Anfangs Juni stattfinden, und stützt sich letztere aus eine in der lrtztkn par-^Häuptlingen die Stämme zur Empörung ausre zten; sie wollen der Regierung be* lamentarischen Soiree hingeworfene Aeußerung des Fürsten Bismarck. W>e wir weisen, daß das Säbelregiment in Algerien nothwendia ist. bildet und nach Mainz gelegt. Das seitherige 1. hessische Jägerbataillon wird hessisches Jägerbataillon Nr. 13 und kommt nach Worms. Die beiden Reiter- Regimenter kommen nach Darmstadt; die Garnisonen Butzbach und Babenhausen werden aufgehoben. t Berlin, 16. Mai. Deutscher Reichstag. Um liy4 Uhr eröffnet Präsident Dr. Simson die heutige 36. Plenarsitzung. Nach Erledigung einiger Urlaubsgesuche tritt das Haus in die Tagesordnung ein. 1) Dritte Lesung des Gesetzes über das Postwesen. Richter (Rudolstadt) : Ich kann noch immer nicht glauben, daß der Erste Deutsche Reichstag einen Post- zwang errichten will. Die 49er Verfassung hat auch in den Grundrechten den Satz ausgenommen, daß die Post keine Zeitung ausschließen darf, und als wir 1856 diesen Satz in das Postgesetz aufnahmcn, da geschah es, weil wir durch verschiedene Mantcuffeleien belehrt waren, daß wir die Zeitungen gegen Polizei- maßregeln schützen mußten. Die Post hat das größte Interesse an dem Zeitungs- debit und zwar aus finanziellen Rücksichten. Freilich, wenn man den Herrn Generalpostdirector sprechen hört, so sollte man meinen, er habe das gesummte Postwesen als Privatmann in Entreprise genommen (sehr wahr!), während ihn doch das finanzielle Erträgniß desselben gar nicht angeht, denn wir, als directe Vertreter der Steuerzahler, haben dafür einzustehen. Die Post braucht aber das Monopol gar nicht, denn, obwohl die nichtpolitischen Zeitungen dem Postzwangc nicht unterworfen sind, werden sie doch fast ausschließlich durch die Post vertrieben, eben der natürlichen Vorzüge der Post wegen. Wir wünschen die Aufhebung des Postmonopols auch nur, um verschiedene kleine Plackereien abzusteüen. In der Postverwaltung herrscht die größte Verwirrung in Bezug auf die Frage, welches Blatt politisch ist und welches nicht, die „Preußischen Jahrbücher", ein eminent politisches Unternehmen, werden beispielsweise als nicht politisch bezeichnet; die Grenze ist eben nicht zu ziehen, und deshalb wünschen wir, falls man sich nicht dazu entschloßen kann, daö ganze Zeitungswesen frei zu geben, die politischen Wochenblätter vom Postzwang zu erlösen. Zu §. 1 beantragen die Abgeord. Dr. Elben und Dr. Gecstner, die politischen Zeitungen in den Bestimmungen über den Postzwang zu streichen, eventuell beantragt Dr. Becker, den V-rtricb von Zeitungen innerhalb des zweimeiligen Umkreises ihres Ursprungsortes vom Postzwanze auszuschließen. — Dr. Becker verthcidigt das Amendement Elben. — Dr. Brockhaus empfiehlt, falls das Haus nicht alle politischen Zeitungen vom Postzwanze befreien wolle, wenigstens die wöchentlich einmal oder noch seltener erscheinenden politischen Zeitschriften nicht in das Gesetz aufzunehmen; daö empfehle sich schon aus praktischen geschäftlichen Gründen und werde der Poflverwaltung viel Arbeit und Mühe abnehmen. — Fischer (Augsburg): In Süddeutschland kennt man den Postzwang auf Zeitungen noch nicht, Post und Publikum steht sich ganz gut dabei; warum will man denn nun den Südstaaten einen Zwang auflegen, den sie recht gern entbehren würden? Viel empsehlenSwerther ist es, den in Süddeutschland bestehenden Usus auf ganz Deutschland auszudchnen. — Generalpostdirector Stephan: Das Amendement Elben ist sachlich genau dasselbe, wie das in zweiter Lesung mit großer Majorität abgelehnte; ich bitte, dasselbe auch wieder abzulehnen, glaube indcß mit ziemlicher Gewißheit in Aussicht stellen zu können, daß das Amendement des Dr. Becker im Bundcsrathe Zustimmung erhalten wird. Den oft bestrittenen Zusammenhang zwischen dem Postabonnement auf Zeitungen und dem Postzwange derselben, müsse er entschieden aufrecht erhalten, die kleineren Zeitungen würden bei Aufhebung desselben wesentlich beeinträchtigt werden. — Duncker tritt der letzteren Ausführung entgegen; gerade die Aufhebung des PostzwangeS werde den kleineren Zeitungen einen bemerkenSwerthen Aufschwung geben. — Nachdem noch Dr. Gerstner das Amendement Elben befürwortet, wird dasselbe bei der Abstimmung abgelehnt, das Amendement Dr. Becker dagegen angenommen. §. 2 wird nach der Vorlage des Bundesrathö wiederhergestellt. §. 3 erhält auf Antrag der Abgeordneten Dunckcr und BrockhauS folgende Fassung: „Die Annahme und Beförderung von Postsendungen darf von der Post nicht verweigert werden, sofern die Bestimmungen dieses Gesetzes und des Reglements beobachtet sind. Auch darf keine im Gebiete des deutschen Reichs erscheinende politische Zeitung vom Postdebit ausgeschlossen und ebensowenig darf bet der Normirung der Provision, welche für die Beförderung und Debitirung der im Gebiete des deutschen Reiches erscheinenden Zeitungen zu erheben ist, nach verschiedenen Grundsätzen verfahren werden. Die Post besorgt die Annahme der Pränumeration auf die Zeitungen, sowie den gesammten Debit derselben." — Die §§. 4—15, §. 16 und §§. 17—49 werden nach den Beschlüssen der zweiten Lesung dlfinitiv genehmigt, ebenso §. 50, nachdem die Berathung eines dazu ge- stellten Schenk'schen Antrages, betreffend die Aufhebung des Landbriesbestellgeldes, vertagt worden war. §§. 51 und 52 kommen ohne Debatte zur Annahme. Generalpostoirector Stephan constatirt nach näherer Information die Existenz des vom Abgeord. Duncker bei der zweiten Lesung angeführten Ministerialrescripts, welches dem Zeitungscomptoir verbietet, den ZeitungSredactionen Auskunft darüber zu geben, nach welchen Orten hin ihre Blätter abgesetzt werden. Er versichert jedoch, daß in dieser Beziehung keinerlei Bevorzugung stattgefundcn hat; selbst der Polizeipräsident v. Hinckelday wurde seiner Zeit mit einer bezüglichen Forderung abgewicsen. Auf Befragen hat der Chef des Zeitungscomptoirs erklärt, es werde ihm nicht nachgewiesen werden können, daß er einzelnen Verlegern solche verbotene Mttheilunzen gemacht habe. DaS Haus wird daraus die Ü berzeugung gewinnen, daß von der Postbehörde in keiner Weise gegen das Ministerialrescript verstoßen ist. — Duncker behauptet, es gebe neben den officiellen Quellen noch nicht officielle Quellen für eine gewisse Richtung von Zeitungen und beantwortet in Ucberein« stimmunz mit Herrn v. Hoverbeck das Verlangen des Generalpostdirectors nach Beweisen mit dem Hinweis, daß ein Beweis ohne Zugang zu den Acten sehr schwierig sei. Bei der hieraus folgenden Fortsetzung der zweiten Berathung des Gesetzes über die Prämienanleihen spricht zu §. 1 zunächst Dr. Reichensperger (Olpe) energi,ch gegen die Prämienanleihen und für den Antrag Hänel, wogegen Dr. von Schauß die volkswirthschaftliche Verwerflichkeit der Prämienanleihen nicht einsehen kann und nun für den Antrag Wolffsohn (Normativbedingungen für die Emission) sich ausspricht. — Bundescommissar G»>h. Rath Michaelis spricht beiden vorgc. schlagenen Wegen gegen die Lotterieanlehen vom Auslande die Zweckmäßigkeit ab. Das absolute Verbot der Prämienanleihen schieße weit über das Ziel hinaus, Norwativbedingungen aber, sind sie auch noch so präcis obgefaßt, seien immer zu umgehen. — Nach einigen Worten des Abgeord. WilmanS und. des Referenten v. Benda wird unter Ablehnung der Amendements der §. 1 der Commissionsvorlage angenommen. §. 2 der Commissionsvorlage schließt alle den Bestimmungen des 1 nicht entsprechende oder nach dem 30. April im Auslande ausgegebenv Pramienloose von dem öffentlichen Geschäftsverkehr aus. Ein Schulischer Antrag, welcher den bereits in Umlauf befindlichen Jnhaberpapieren nun noch eine Circulationsfrist von zwei Jahren zugesteben will, stößt bei den Abgeord. Freiherrn v. Patow, Dr. Wolffsohn und dcm Finanzminister Camphausen auf Widerspruch und nachdem sich letzterer für eine vom Abgeord. v. Blanckenburg beantragte revactionelle Aenderung erklärt, wird §. 2 in folgender Fassung angenommen: „Der Bestimmung im §• 1 zuwider im Jnlande, sowie nach Dem 30. April 1871 im Auslände ausgegebene Jnhaberpaptere mit Prämien dürfen weder weiter gegeben, noch an anderen zum Verkehr mit Werthpapieren bestimmten Versammlungsorten zum Gegenstände eines Geschäfts oder einer Geschäftsvermittlung gemacht werden." — In namentlicher Abstimmung werden sodann drei vom Abg cro. Blanckenburg beantragte neue Paragraphen (§§. 3, 4, 5) angenommen, welche da« Gleiche auf dis vor dem 30. April d. I. auSgcgebenen ausländischen Jnhaberpapiere mit Prämien ausdehnt, sofern sie nicht bis zum 15. Juli d. I. zur Abstempelung eingereicht worden, ferner den Stempelbetrag für Schuldverschreibungen bis zum Nominalwerth von 100 Thaler mit 5 Sgr., darüber hinaus mit 10 Sgr. oder 35 Kr. südd. Währ, festfetzen und den BundeSrath mit Ausarbeitung der zur Ausführung dieses Gesetzes erforderlichen Jiistruction beauftragen. — §.3 der Com- missionsoorlage (Strafbestimmungen) wird mit einer auf die r.eu eingeschobenen Paragraphen bezüglichen Aenderung ohne Debatte angenommen. Schluß 41/2 Uhr. Nächste Sitzung morgen 11 Uhr. (Interpellation Banks wegen der Hamburg r Postbeamten, Matrikularbkiträge, Antrag Harkort rc.) Versailles, 15. Mai, Mittags. In der Ringmauer sind bereits mehrere Breschen geschossen. Die Porte d'Autei! ist gänzlich zerstört. Die Beschießung wird fortgesetzt, um die Breschen zu erweitern. — Die beabsichtigte Abhaltung eines Congreffcs von Dclegirten der Municipalitäten in Lyon ist gänzlich gescheitert. Es sind nur etwa 40 Delegirte erschienen, welche geste.n bereits wieder von Lyon abgereist sind, nachdem sie die Ucberzeugung gewonnen hatten, daß keine Aussicht auf das Zustandekommen des Congresses vorhanden sei. Coustantinopel, 12. Mai. Der Sultan hat dem Kaiser von Rußland das Großkreuz des Osmanischen Ordens in Brillanten verlieben. Die Uebergabe der Decoratiou erfolgt durch den Pfortcugesandten in Petersburg. In der griechischen Räuber-Affaire ist nunmehr ein Ausgleich zwischen der griechischen und der englischen Negierung erfolgt. Telegraphische Depeschen» + Berlin, 17. Mai. Die „Provinzialcorrcspondenz" schreibt: Die Bestätigung des Frankfurter Friedens seitens Dtr französischen Nationalversammlung ist in den nächsten Tagen mit Sicherheit zu erwarten. Hierauf und nach erfolgter Bewältigung von Paris wird die Rückberufung eines größeren TheileS der Occu» pationsarmee möglich werden. Die Erwartung, der feierliche Einzug der rück- kehrenden Truppen werde in den ersten Tagen des Juni stattfinden, ist irrthümltch, Da der Rückmarsch mit solcher Beschleunigung nicht ausgeführt werden Fann. + München, 17. Mai. Das CultuSmimisterium entsetzte auf eine Beschwerdeschrift des Rectors des WilhelmSgymnasiums Den die Unfehlbarkeit lehrenden Dr. Streber seiner Religions- und GeschichtSlehrerst-lle. + Versailles, 17. Mai, 9 Uhr Abenvs. Um 51/2 Uhr flog die Pulverfabrik auf dem Trocadero in die Luft. Die Erschütterung war furchtbar und wurde bis hierher wahrgenommen. Die Batterie von Breteuil soll die Explosion verursacht haben. + Paris, 16. Mai. Das „Journal Officiel" kündigt die Zurückschlagung mehrerer Versailler Nachtangriffe auf die Barrikaden von Chatillon, Moulin de Pierre und Moulin Saquet an. Abends lebhaftes Gefecht zwischen den Thoren Dauphine und Maillot. Die Versailler wurden mit großen Verlusten zurückge- schlagen. Das Gerücht geht, heute sei das Fort Montrouge geräumt worden. Die Commune verbreitet, sie habe 20,000 Mann Reservctruppen. + Paris, 16. Mai. In Folge officieller Ankündigung der Umreißung der Vendomcsäule um 2 Uhr war heute eine ungeheure Menschenmenge in den Straßen Castiglione, de la Paix und Umgebungen. Trotz aller Anstrengungen der Ingenieure und ungeachtet neuer, höher angebrachter Seile widerstand die Säule Anfangs. Sie siel jedoch ein Viertel vor 6 Uhr heute Abend in ihrer ganzen Länge ohne Unfall in die Straße de la Paix. Fünf rothe Fahnen wehen jetzt auf dem Piede- ftal. Der Mont Valerien feuert heftig. + Paris, 17. Mai, 8 Uhr Abends. Die Versailler, in Communication mit Montrouge bis Jssy, errichteten Batterien auf dem Glacis von Vanvrcs und greifen Bicetre und Bruyeres heftig an. Schrecklich ist das Bombardement auf Die Porte Maillot und den Arc De Tn'omphe. + Paris, 17. Mai. Die Portes de Versailles und d^Autcuil sind durch Geschutzseuer zerstört. Die anliegenden Bastionen werden von einem Kugelregen überschüttet, ohne daß die Föderirten im Stande wären, das Feuer angemessen zu erwidern. Fort Jssy unterhält ein mächtiges Feuer gegen Petit Danvres, GrenelleS und Den Point,du jour. Letzterer Punkt ist für die Artillerie der Föderirten kaum noch zu halten. Wie cs heißt, sollen die Versailler Truppen Minen in der Rich- tung gegen die Porte de la Muctte anlezen. 4- Paris, 18. Mai, 8 Uhr Morgens. Die gestern erfolgte Explosion fand nicht in Grenelle, sondern auf dem MarSselde statt, wo die Patronenfabrik aufgeflogen ist; Die Explosion soll Durch Geschosse Der Batterie von Breteuil hervorgebracht worden fein. Die Zahl der Opfer wird verschiedenen Berichten zufolge zwischen 50 und 200 geschätzt. Sämmtliche Fenster in Grenelle, St. Germain, St. Dominiaue und in Den benachbarten Straßen sind gesprungen. △ Brüssel, 18. Mai. Der „Jndependance" wird in einem Brief aus Versailles vom 16. d. M. berichtet: Die Rechte der Nationalversammlung verhehlt nicht mehr die Absicht, Thiers so bald als möglich zu beseitigen. Sie hat Greoy die Conseil^präsidentschaft, welcher ablehnte, offerirt, hierauf Mac Mahon, Der mit H^weis auf ferne freundschaftlichen Beziehungen zu ThierS gleichfalls einen ver- nkinenven Bescheid gab. Zuletzt wandte sie sich an Changarnier, Der völlig mit Thiers gebrochen hat. Changarnier hat bis jetzt noch keinen Bescheid auf die Ihm gemachte Offerte ertheilt. △ Amsterdam, 18. Mai. Die an hiesigem Platze eröffnete Subscription auf Die Lombardischen Prioritäten findet lebhafte Betheiligung. — Die Subscriptioa auf Misiouri-Kansas-Texas Eisenbahn ist stark überzeichnet. Sim Die Plarrgc (Der Morgens' K -er ev»110 Seff. 2102) M Uzen @par- ui ^gegangenen Rch Rechner ernannt w nie M erfolgt, s !Mg etmijjer bös' Ür die hiesige ® Wsse der Haupü Zum desinitü Lung der Acliv IiilMM/ iwld)e stmchen haben, h btt behenden U 25. /. Mts. bei d< machen, andern N durch Unter! Lung-Göns, M Di 138 Dir S'^tanr CS Dtlli am p *W. ^""Ittagz Holzart Zuche Eiche Holzversteigei in btn D Holzart Ache E;che Eiche 9 " Buchen- ■ Aspen- " !3 ' M-Am! " 6chen- in bm Am 21. Mai: a 5 — 25% wischen ter 21 26 3 w Vogt. der Der Königliche Domänen-Nentmeister: W a l ch e n. Neisholz t e 1493 Cubikfuß, mit 12—19" Durch m- C. 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Die Verkaufsbedingungen können täglich auf dem Nentamts-Büreau eingesehen und auch, gegen Erstattung der Copialien, in Abschrift bezogen werden. Für auswärtige Interessenten wird bemerkt, daß das Gebäude sich auch zur Er- 20 fi. 4) Stelgdeckerarbeit am Spritzenhaufe, veranschlagt zu 30 fl. empfehlen 5) Weißbinderalbeit am Backhause, ver- steiaert werden. Wieseck, den 15. Mai 1871. Grobherzogliches Ortsgerrcht^Wreseck. Lang. ti'H *tr n Strcha Zlitzmrm t Mm». Hoze ohne tt® Pieke« ition Lanfz rt ic.) il< mehrere Bkschiktzung Sbialiung gkschritert. !I ron Lyon ne Aussch V e r st e i g e r u u g e n. Holjversteigerung in den Domanialwaldungen Overförsterei Schiffenberg. zu 300 fl Daubringen, den 16. Mai 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Daubringen. I A.: L. Hahn, Dezirksbauaufseher. (Der Morgengottesdienst beginnt von diesem Sonntage an wieder um 9 Uhr.) Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 21. bis 27. Mai besorgt Pfarrer Landmann. ________________________ mch atmtfl1” I” mit« W jS t« Rt-' Frisch bäcker ? u Gießen. Sonntag den 21. Mai. Georg Busch am Kreuz, Heinrich Plank in der Neustadt und Hermann Spies in der Wallthorstraße- e ck 46% 4 72 18V« Müller. Velten. Heß. A. Müller XXL I. Müller. 2115) Montag den 22. Mai, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause der Frau Kreiling am Kreuz dahier die zum Nachlaß des verstorbenen Hutmachers Julius Werner gehörigen gut erhaltenen Handwerksgeräthschaften, Geschäftsutensilien, Hüte und Hausmobilien öffentlich versteigert. Gießen, den 18. Mai 1871. Der Erbschafts-Curator: M. Pilger. 2093) Samstag den 20. d. Mts-, Vormittags 10 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei zu Daubringen die nachfolgenden Arbeiten öffentlich ---------—— ir, a , wenigstfordernd in Accord gegeben wer- 6063) Textor sches ^hndicnbicr norden, als: züglicher Qualität, frei rn's Haus geliefert, lj Maurer - und Steinhauerarbeit am pr. Flasche 7 fr., von L. 2 e£t° r, Trinkbrunnen, veranschl. zu 121 fl. 51 fr. tm Darmstadter Haus. Holzkohlen Carl Hoffmann. 199 83 6 394 zu Teppichbeeten Blattpflanzen, als: (dolens AchyrantheS, Gnaphalium Plnc- thrum, ebe 'so zur Einzelpflanzung in Nasen. Sommerblnmcn in allen Sorten zu billigen Preisen. Earl Deines, Kunst- und Handelsgärtner, in Gießen.,' theilweise zu Hackbrettern geeignet; 138 Stück Fichten-Stangen von 1%—4%" Durchm. u. 15—25 Lange mit 34 Cubikfuß- Die Zusammenkunft präcis 9 Uhr Vormittags an dem Gunthersgrab. G?cßcn am 15. Mai 1871. Großherzogliche Oberforsterei Schfffenberg. Georgi.______________ 2096) Montag den 22. Mai, Vormittags 9 Uhr, werden die bei Verlegung des unteren Thcils des alten Steinbacher Weges erforderlichen Arbeiten, als: 2) Wembeit daselbst, veranschlagt — Marinirtc 3) Pflasterarbett daselbst, veranschlagt zu Hflssälldischk D0lll)ätillIJC. pr. Stück 6 fr., Scheidholz S 12 zu.........10 „ « Ebanssirarbeit, veranschl. zu 10 „ — „ auf hiesigem Rathhause versteigert werden. Gießen, den 17. Mai 1871. Großherzogliche, Bürgermeisterei Gießen Holzversteigeruug in der Fürstlichen Oberförsterei Licd. 2046) Künftigen Montag, den 22. d. Mts-, Morgens 9 Uhr, sollen im District „Höler", auf der alten Gießener Straße am Pflanzgarten anfan- gend, versteigert werden: 41 Stecken Buchen- u. Eichen-Scheidholz, 258Vr „ „ „ „ Prügelholz, 184'/r „ Buchen-, Eichen- u. Tannen- Stockholz, 6675 Wellen Buchen-, Eichen- u. Tannen- Reisholz, 68 starke Eichen-Bauholz-Stämme --- 3083 Cubikfuß, 155 starke Tannen - Bauholz - Stämme = 2372 Cubikfuß, 52 Eichen-Stangen = 190 Cubikfuß, 185 Tannen- „ = 972 „ Lich, am 15. Mai 1871. Fürstliche Oberförsterei Lich. E i g e n b r o d t. Erd- und Planirarbeit, veranschlagt zu.....192 fl. 59 fr. Maurerarbeit, veranschl. zu Besondere Bekanntmachung. Oeffentliche Aufforderung. 2102) Nachdem in der Hauptversammlung der Mitglieder der hiesigen Spar- Und Leihkasse vom 12. v. MtS. an die Stelle des abgcaangcnen Rechners Zeiß Ain ton Wagner V. als provisorischer Rechner ernannt worden ist, mithin die Verwaltung der massc nach wie vor erfolgt, so wird dieses mit dem Anfügen und zur Vermeidung etwaiger böslicher Gerüchte bekannt gemacht, daß auf Grund der für die hiesige Spar- und Lcihkasse bestehenden Statuten und Beschlüsse der Hauptversammlung alle Einlagen völlig sicher gestellt sind. Zum definitiven Abschluß des erwähnten Kassewesens ist die Feststellung der Activa und Passiva erforderlich und werden daher alle diejenigen, welche Forderungen an die hiesige Spar- und Lcihkasse m machen haben, hiermit aufgefordert, ihre Ansprüche, unter Vorlage der betreffenden Urkunden, Samstag den 20. oder Mittwoch den 25. s. Mts. bei dem unterzeichneten Director der Sparkasse geltend zu machen, andernfalls sie cö sich selbst zuzuschrcibcn haben, wenn ihnen durch Unterlassung etwaige Nachtheile erwachsen. Lang-Göns, am 15. Mai 1871. Der Vorstand der Spar- und Lcihkasse. § 1 nify t., 77'ltiß ’• Hu, f Achtem »toiontn, ' Nm. >« A»j. not »l3 in der Nahe des Forstgartens liegende Fichten- Stangenholz, ko» int zuerst zum Ausgebot- In dem District Brauhos. in welchem s-mmtliches Stammholz lagert, Zusammenkunst Mittagsgegen 12 Uhr. II. Dienstag den 23. l. M. in den Districten Gunthersgrab, Rehhccke und Schinderskopf : Scheidholz Prügelholz Stockholz Neisholz ~ ‘ c cf 10 BorKennachrichten. 17. Mai 1871. Aetlen. Oest. Creditact. 265% 5% östr. F. St. E. B. 4OOV4 Lombard. Bahn 166% Ludwigsh.-Bexbach 171 Maxbahn 118 Bayer. Oatbahn 129% Hess. Ludvngsb.-Act. 148 Rhein-Nahebahn-Act. 32% Oberheaaen n 72% Wechsel. Amsterdam k. S. 100 Augsburg k. S. 99% Berlin k. 8. 105 Bremen k. 3. 96% Brüssel k. 8. 94 Hamburg k. S. 88 Leipzig k. S. 104% London k. S. 119% Lyon k. S. — Paris k. S. 95% Wien k. 8. 95% ditto m. S. — ditto 1. S. — Disconto 3%% G. Preuss 4%% Oblig. 94% Frankf. 3%0/0 Obi. 82% Naas. 4%% Obi. 94% Kurheas. 40/0 „ 85‘/2 Gr. Hess. 5% Obi. 101% n . 4% n 921/4 „ » 3V«% » - Bayer. 5% „ 100% „ 41/2% 1jährige 96% „ 4% 1jährige 89% Würtemb. 4 %% Obi. 94% Baden 4%% Obi. 0. E. L. 941/4 Oeaterr. Silberrente 56 „ Papierrente 47% n 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881 r 99i/z n „ 1882r 96%• R „ 1885r 96% . n !W7r 96% Spanier, neuest. 3% 32% Prioritäten. 30/0 öster.Stab.-Prior. 56% 30/0 öst. a. Lombard 72% 3% Livorneaer 32% 5% Toacaner 51 5% Elisabcth.-Prior. 77% do. II. Emiaa. 76 ÖeldHorten. Pr. Casaen-Soh. 1 44%-45% Sacha. „ — Div. Caasen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 45—46 „ doppelte 9 48—50 Holl. fl. lOSt. 9 54—56 Ducaten . . 5 35—37 20 Frankenst. 9 25—26 Engi. Sover. 11 54—58 Rusa. Imper. 9 45—48 Lollar in Gold 2 27—28 AnlelienslooHe. Kurh. 40 Thlr. Loose 65% Nassau 25 fl. 39% 40/0 bayr. Präm.-AnL 1071/4 Anabacher 7 fl. 12 40/0 badische Loose 107 Bailische fl. 35 Loose 61% Oestr. fl. 250 v. 1854 73 1858r Prioritätaloope 156% 1860r Loose 79% 1864r „ 119% Braunschweiger 17 Stadt Florenz 83% Actien. Frankf. Bank 134i/2 Frankf. Vereins-Kasse 110% Darmat. Bankact. 350 Wien Bankactien 720 % Galizien 247% Theodor Fraiick’sche 684) JJt. 11' BeM er Anglo-Swiss Condensed Milk Comp. in Cham ^VUU) (Schweiz), pr. Buchse 42 kr., empfiehlt —________________ , Seltersweg. V W) V v V M V V U y Vaihingen a/E., übertroffenes Mittel gegen Husten, Brustschmerzen, Heiserkeit, Halsbcschwcrdcn rc., cmpffchlt m Originalpackcten ä 14 und 7 kr. ------------------------------Carl Hoffmann. c*r M v r » 1 ‘H Manöburg Lit D. 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Ri der. 0 nun f4on , W'imnnti . an Unjtlbtn lln Mb(ti SJüj « , 3«mer «d« Wfc w in e ner W..f, öle natfit h:« Hi» Nrt. 8», 1n« iE **» Mn“”8'"b ■?e ® »i ’ “»l ’&rer s, 1 «tr p, 3»ar 1808) Feste Satz-, Essig- und kleine Tafel- Pfeffergurken empfehlen 1 I. A. Busch Söhne. 1443) Gebrauchte Eisenbahnschienen, erserne Tragbalken, Scinlcn und sonstige Baugegenstände aus Eisen und Guß empfehlen Flick ck Kröll. 1615) In meinem Vorderhause ist eine Mansarden-Wohnung, bestehend aus vier Zimmern, Küche, Magd- und Bodenkammer, Wasserleitung und allen Bequemlichkeiten, von Fräulein Win decker bewohnt, zu vermrethen. H. Becker, Neue Anlage. 1204) Ein möblirtes Zimmer mit Ea- binet ist in einer Gartenwohnung zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Näheres bei der Exped. dieses Blattes.______________ 1738) In Lit. A. Nr. 161 vor dem Wall- thor ist im dritten Stock ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. 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Seibert m Wieseck. 2100) Es wird auf Johanni d. I. gegenj guten Lohn eine Hausmagd gesucht, welche! bereits gedient, alle Hausgeschäfte versteht,' und etwas kochen kan-i. Näheres bei her Exped. d. Bltts. wird zu einem Pferd gesucht von ___________ ■wVatTaBF »VOGLER oder zu Pfingsten unter günstigen Bedim ^tungs-Annoncen-Expedition., 806) Havauna-Ausschuß, täsIi* Mch, b« pr. Mille 32 ff., pr. Stück 2 fr., eine gute Ambalema-Cigarre (Hcindurbeik) pr. Mille 16 ff., pr. Stück 1 kr., empfehlen - i 2098) Freitag den 26. Mai: Israelitischer Ball bei Gastwirth Gengnagel in Groß- Buseck, P wozu freundlichst einladet Z Conccssionitte Priöat-Cntbiudmlgs-Anstalt in Main? D'-sess->t Jahren bestehendes Institut bietet alle Garantie'sorafätia r Bebanblnna ra n.fi, b.Mge Bedingungen. Julie Rauch, Direktorin, nculr Stadttheü 1t,^Watpadmsträ^ C°t,l«t,».lie. ,md SSL*”e s-mmtlich- zollamtlich-.. r.,L,rnu«l«rre, sind zu haben bei W. Klee, am Markt. ^06) I. A. Bufch Söhne. ,1793) Brauermalz, beste Qualität, in jedem Quantum, stets vorräthig in der Brauerei von Fr. Textor aus der Hardt bli Gießen. l-r44) Rbder'sche Patcnt-Ziochherdc, sowie verschiedene andere Sorten von Herden in schöner Auswahl, empfehlen __________________ Flick & Kröll. 1591) Fertige H?mdon für Eonsirman- den Knaben), sowie sonstige Leibwäsche für Mädchen, empfehlen __________Geschw. Heerz, Neuenweg. 1843) Einige Tausend Stück Falzziegel sind käuflich abzugeben bei P. Nuckstuhl, Dachdeckermeister, —__Neuenweg._______ Neue Gußftahl-Pateut- „ Lade», welche alle bis jetzt bekannten . . Fensterverfchllch-Mkn übSrt$S“8biE MQi9t -Ltllmanns, ---in Remscheid. 1991) Eine vollsläH). fast Ladeue.nr.chtung steht billig u oerkaufen E__iKinuft SDiontanug. 1 Brailermalr, beste Qualität, bei E. Pitthan. 1905) Ein Laden, Stube nebst Zugehör zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei _______:____________A. K. Worms. 1762) Am Seltersberg im Nebenhaus von Lit- E- Nr. 4 ist eine möblirte freund- liche Stube mit Alkoven zu vermiethen. 2070) In günstiger Lage der Stadt ist eln Laden mit Cabinet zu vermiethen und baldigst zu/beziehen. Das Nähere bei der Exped. d. Bltts. ______________ K-, Euler, Neustadt. 2105) Ein Taglöhner 2111) Ein Familienlogis ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei K- Gerlipp, Kirch en p la tz. 2101) Eine Wohnung bei der Stadt, bestehend aus drei Zimmern, Küche, Mitge- brouch der Waschküche re. ist zu vermiethen. I Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2113) Der zweite Stock! f<,nn ß'0en Vergütung °b- in meinem Hanse i«,n ner,1^, 1 nnerten nnd am I. In« de. ; ebenso ein nut ^flnnen Mädchen, welche demnächst möblirtes Zimmer, sogleich^s^M LlL 7etd"^°"" 3ir6iit bezteybav, abzugeben. i Gießen, den 13. Mai 1871. Corsettenfabrik von Koch &* Patz. 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