e 5, Titn’ H--s.r^ 1 '•■Nmann. ‘‘ unl) Tviletd. 1 Zehrten Pu^ Ä Köln, Äm Hof Nr. U. y^2auLnib Fuß 31 w nbtm llch der Schi»!) ung austreten. engl. Turchmessn. meinem vechorbmc ^tbin^ergeschD laf: tn ^ehülten fortsühra Gerigk Lerttauen nu i ju wollen. ■ sich bei Hern Hunker, auf der arl Orth Mwe. ■n, welches bürgert ti(b zu mielhen gesch i parterre. und rin TienstmädlieL )f. Näheres bd bei tjunge wird in bitt iner Schondach. d DMMÄt m Tamstadt, _&&> = 3 uW^' , ,*.« ... I* ..jli 6 halten würde. Zugleich wären durch Brückenköpfe an beiden Ufern des Rheines !bei Hüningen und Breisach den deutschen Truppen die Rheinübergänge zu sichern, den Franzosen zu verlegen. Daß Straßburg-Kehl durch HinauSrücken ihrer Befestigung Mainz-Kaftcll würdig an die Seite gesetzt werden soll, unterliegt keinem Zweifel. Durch diese Befestigung des Oberrheins wird es dann dem deutschen Heere möglich, ohne Gefährdung seines linken Flügels den Offensivwerth von Metz zur vollen Geltung zu bringen. Die Reisen des großen Generalstabs nach dem Elsaß beweisen, baß die Wacht am Rhein hinter dem Bollwerke der Vogesen rechtzeitig sichergestellt werden wird. Die Commission, welche über die Entschädigungsansprüche der deutschen Rhederei für die Kriegsverluste zu entscheiden haben wird, soll dem Vernehmen nach Anfang nächster Woche in Berlin zusammentreten. Der gewesene Ober-Ingenieur der englischen Marine, Mr. E. I. Reed, ist in die Dienste der deutschen Regierung getreten und steht im Begriffe, für diese einige gepanzerte Kriegsschiffe zu construiren. Die Veränderungen in der Vertretung Oesterreichs im Auslande dürften durchgreifend fein, da auch der Petersburger Posten neu besetzt werden soll. Gerüchtsweise ist derselbe Cem Gesandten in Berlin, Graf Wimpffen, zugedacht. Ueber die Besetzung des Berliner Postens gehen die Meinungen noch auseinander, doch sollte für denselben eine bisher in Dunkel gehüllte, bei dem Berliner Hofe als persona gratissima geltende Persönlichkeit in Aussicht genommen fein. Die wichtigsten Stabte im Elsaß sollen möglichst direkt und unabhängig von den französischen Bahnlinien durch Schienenwege verbunden werden. Der von Fraukretch concessionirten belgischen Gesellschaft ist vom Reichskanzlerawte die Er- laubniß zum Weiterbau ertheilt worden. Die früheren Berathungen des BundeSraths, betreffend das Hermanns-Denkmal, scheinen jetzt, nach Vollendung der deutschen Einigung endlich auch zur Reife gediehen zu sein. Der Erbauer des Denkmals, Herr v. Bandel, ist jetzt nach Detmold abgereist, wo der Unterbau des Monuments seit Jahren auf dem Teut- verg vollendet steht. Damir find die ersten Vorbereitungen zur Uebersührung bezw. Aufrichtung der Figur getroffen worden. Die clericale Presse in Bayern hat den Krieg gegen das neue deutsch: Reich bekanntlich mit der früheren Tapferkeit wieder ausgenommen. Aber auch die Berliner „Germania" bringt in der Form von Leitartikeln ziemlich häufig Corre- sponvenzen aus Bayern in gleichem Sinne. Es heißt in einer solchen Correspon- benz: „Man täusche sich in der Wilhelmsstraße in Berlin nicht! Wenn man den Kampf auf vicsem Gebiete (gegen die Ultramontanen) eröffnet, dann werden eS nicht die Zündnabeln oder Werdergcwehre fein, welche einen raschen Sieg herbei- sühren; man wird vielmehr einen Widerstand herausbeschwören, den man bei der jetzigen Weltlage zu vermeiden alle Ursache hätte. Allerdings werden die Katholiken nicht zur Revolution greifen; aber man wird in demselben Grade, in welchem man den Katholiken wehr thut, die Widerstandskraft gegen diejenige drohende Macht verlieren, welche sich die Verlegenheit zu Nutzen machen wird, in die man sich blindlings stürzt. Und in diesem Falle möchte es sich zum Unglücke Deutschlands nur zu bald erweisen, bah es unwahr sei, wenn man sagt, daß das deutsche Reich „fester als je" aufgebaut sei." Also die Anlehnung an Frankreich wird schon wieder drohend in Aussicht gestellt, nachdem dieser Theil des clerikalcn Programms erst so kläglich durch den letzten Krieg vernichtet worden ist. Die preußischen vierpfündigen gezogenen HinterladungS - Feldgeschütze, welche sich während des Krieges so trefflich bewährt haben, erweisen ihren Werth auch bei den verschiedenen Versuchen, die jetzt in anderen Staaten mit diesen Geschützen angesiellt werden. In England wurden dieser Tage wieder interessante Schieß- versuche mit ihnen unternommen, die mit Bezug auf Geschwindigkeit und Genauigkeit des Schießens von ausgezeichneten Resultaten begleitet waren. Bei einem Wettschießen zwischen dem preußischen Geschütze, einem englischen SechSzehnpfünder und einem englischen Neunpsünber, wobei es sich um die Schnelligkeit des Schießens handelte, feuerte ersteres 25 Schüsse in 10 Minuten 15 ©ec., der 16Pfünder in 13V2 Min. und der 9Pfünder in 8 Min. 37 Sec. ab. Der Suezkanal scheint in erster Reihe für Rußland eine außerordentliche Bedeutung gewinnen zu sollen. Bekanntlich wird eine coloffale Menge Thee aus China über Holland und England importtrt, und der kleinere Theil nimmt den Sandweg per Carawane über Kiachta. Nachdem nun in Folge der Eröffnung des Suezkanals die russische HanbelSgescllschast die Errichtung einer direkten Dampferlinie zwischen Odessa und der ostasiatischen Küste beschlossen hat, haben die in den chinesischen Hasenplätzen ansässigen russischen Handelshäuser so bedeutende Bestellungen auf Thee erhalten, daß mehre derselben die Gründung von Filialen in Odessa beschlossen haben. Es unterliegt keinem Zweifel, daß in Kurzem Odessa der Mittelpunkt des Thee-Importes nicht nur für Rußland, sondern auch für Deutschland und Oesterreich werden wird. Gießen, 16. Juli. Wie die Universität Leipzig, so hat auch der hiesige akademische Senat beschlossen, das Gedächtniß der in dem Kriege mit Frankreich gefallenen Angehörigen der Universität durch ein Denkmal zu ehren. (F. I.) Darmstadt, 17. Juli. Da es nach den gemachten Erfahrungen als erwiesen Polytechnikums mit 36,000, resp. 52,000 fl. nicht ausreicht, um die Anstalt mit ■ *n< thk ( v&i Irr* (99- W esondcreBek' 'n die Schuldlü Leihkaffe M) Die im M mi 1871 fällig gen)' nfm smb bei Mei iibung binnen 10 Mte Kasse abzusö Eießen, den 15.' Großherzogliche. s mt id hi । n* $ 4) St lai 3? bei Y en Allem auSzustatten, was sie für tüchtige Leistungen nöthig hat, hat die Regierung den Ständen eine Vorlage unterbreitet, welche für das demnächst beginnende Herbst- semester einen weiteren Nachtragcredit von 13,500 fl. beansprucht. Diese Summe soll dazu dienen, um die bereits theilweise eingeleiteten Verhandlungen wegen Berufung neuer Lehrer, wenigstens in der Hauptsache, zu Ende zu führen und außerdem der Schule die nothigen Lehrmittel zu sichern. Insbesondere ist eine Ergän- zung des Lehrkörpers bezüglich der allgemeinen Schule in Aussicht genommen. Da der in Rede stehende Gegenstand seiner Natur nach sehr dringlich ist, wird der Finanzausschuß in den nächsten Tagen hierüber in Berathung treten. (F.I.) Frankfurt, 17. Juli. Am Samstag kam hier ein Zug der Neckarbahn mit 11 Millionen Francs aus Straßburg an, welche auf die hiesige Kreiskaffe gefahren wurden. Zwei kräftige Einzelner-Gäule genügten jedesmal, eine Million fcrtzu- fahren. Bei der Ankunft wurde hier der Abgang eines Sackes mit 10,000 Frcs. entdeckt, während aus anderen Säcken zusammen 2000 FrcS. fehlten. Ueber den Verbleib des Geldes ist bis jetzt noch nichts ermittelt. Ems, 15. Juli. Der Kronprinz Friedrich Wilhelm wird aus seiner Rückreise von München EmS berühren und zur Begrüßung seines VaterS, des Kaisers Wilhelm, Dienstag, 18. I. M., Abends hier eintreffen. Mittwoch, 19. Juli, wird der Kronprinz hier und in Coblenz zubringen. Seit Mittwoch befindet sich auch ein ägyptischer Prinz hier: Halim Pascha, dec Oheim des Khedive. In der Be- gleitung des Letzteren befindet sich auch eine ägyptische Prinzessin, die Tochter Halim's, und außerdem ein Gefolge von 10 bis 12 Personen. Berlin, 15. Juli. Einen hohen Grad von Unduldsamkeit und kaum zu begreifender Engherzigkeit legt der Senat der Berliner Universität an den Tag. Bei Beginn des Krieges wurde laut Senatsbeschluß allen denjenigen bei der hiesigen Universität immatrikulirien Studenten das Academische Bürgerrecht entzogen, deren Aufenthaltsorte nicht ermittelt werden konnte. Die Liebe zum Vaterlande hat die meisten dieser quasi steckbrieflich verfolgten Musensöhne das Cerevis mit der Pickelhaube vertauschen lassen und das Decret des noch mit einem ellenlangen Zopf behafteten UiiversilätSsenats in Vergessenheit gebracht. Jetzt nach Beendigung des Krieges haben sich die meisten dieser Verschollenen beim Senat wieder gemeldet, aber das Strafverdict besteht noch immer in altem Glanze! Die beiden Semester, welche diese jungen Männer dem Vaterlanve zum Opfer gebracht haben und die ihnen von weiten des patriotischen Rectors nicht angerechnet werden, sind noch nicht genug; der Senat möchte in edler Spekulation daraus noch einen Profit für das UniversitätSsäckel ziehen, etwa in Gestalt einer neuen Immatrikulation, der sich die lorbeergeschmückten VaterlandSvertheidiger zu unterwerfen haben. — Cs erben sich Gesetz und Rechte wie eine ewige Krankheit fort; Vernunft wird Unsinn, Wohlthat Plage! be Austheilun, Hoffschen 3 !«> »r sich 6, 'Endenden Nustzi Zvmtein Vera * wünscht, wo M-Z. hier anzei Mm, ben 14. drohherzogliche 2 Dresden, 17. Juli. Der Kronprinz von Sachsen erhielt von dem Kaiser von Rußland ein Telegramm, in welchem ihn der Kaiser zum russischen Feldmar- schall ernennt. Gumbinnen, 17. Juli. Amtlich wird bekannt gemacht, daß die Cholera in Wikowysczki (russisch Polen, Gouvernement Angostowo) auSgebrochen ist und in wenigen Tagen 34 Opfer forderte. In Wilna herrscht die Krankheit bereits über 4 Wochen, in welchen täglich 10 Todesfälle vorkamen. Die Verbreitung der Krankheit geschah von Wirballen aus. Agram, 15. Juli. In Pakrac (Slavonien) ist ein großer Conflict zwischen dem Landvolk und der Ftnanzwache wegen unbefugten Tabakbaues ausgebrochen. Ein Respicient und ein Finanzwachmann wurden schwer verwundet, zwei Landleute getödtet. Die Untersuchung ist im Zuge. (Pr.) Paris, 15. Juli. Der Hang des Parisers zu abenteuerlichen Unterstellungen verläugnet sich bei keiner Gelegenheit. Die unsinnigste Interpretation eines Räthsels findet stets die liebevollste Aufnahme. Diese Charactereigenthümlichkeit der Metropole bewährte sich beim Ausbruche der gestrigen Katastrophe im Fort Vincennes auf's Ueberraschendste. Man erzählte sich in den östlichen Stadtvierteln, die preußische Garnison von St. Denis habe die französischen Truppen von Vincennes meuchlings überfallen; eine blutige Schlacht sei im Gange; der Gouverneur von Paris eile den Angegriffenen mit 50,000 Mann zu Hilfe; der Frankfurter Friedens- vertrag fei ein für alle Mal zerrissen: die förmliche Kriegserklärung werde noch vor Abend erfolgen u. s. w. Kurz, es herrschte eine allgemeine Panik vor den „verrätherischen Barbaren"; die Stimmen der vernünftiger Urtheilenden wurden nicht gehört; alle gesunde Logik schien über Bord geworfen. Der electrische Draht wird Ihnen inzwischen den wahren Sachverhalt gemeldet haben. Der Umfang der Beschädigungen, sowie die Zahl der Opfer läßt sich zur Stunde kaum absehen. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle eine Thatsache, die von der fran- zösischen Presse höchst wahrscheinlich in gewohnter Weise verdreht werden wird. G*gen 4 Uhr eilten einige bayerische Militärärzte in Uniform herzu, um den Ver- wundeten Hilfe angedeihen zu lassen. Anstatt die humanen Absichten der Aerzte bereitwilligst gutzuheißen, begann der Pöbel die „Eindringlinge" alsbald zu insul- tiren und schließlich nach der Wache zu schleppen, wo sie eingesperrt wurden. Die Boulevardblätter werden natürlich die unsinnige Behauptung aufstellen, die „Prus- siens" (auch die Bayern sind „PrussienS") hätten die Volksmenge mit Revolvern attakirt, oder was sonst die erfinderische Phantasie sensationslüsterner Federn aushecken mag. Diesen Finesien sei hierdurch vorgebeugt. — Ein charakteristischer Zug französischen NationalhumorS: Im Quartier Latin haben die Buchhändler eine neue Karte von Frankreich ausgehängt. Dieselbe zeigt die neukn Grenzen an, zählt aber gleichwohl die verlorenen Departements zum französischen Territorium. Diese Kühnheit ist,durch folgende Anmerkung gerechtfertigt: „Frankreich hat durch den Frankfurter Frieden etwa drei Departements mit 1,600,000 Seelen verloren. Da dieser durch den monströsesten Mißbrauch der Gewalt herbeigeführte Znstand nur von ganz vorübergehendem Character sein kann, so behalten wir die alte Zahl der Departements bei, — nicht aufhörend, das Geraubte zurückzufordern. Der Rhein ist und bleibt also ein französischer Fluß, trotz aller monströsen Gewali- thaten der deutschen Armeen. (F.I.) Paris, 17. Juli. Die Zahlung der ersten halben Milliarde hat noch nicht beendigt werden können in Folge der materiellen Schwierigkeiten, welche mit dem Endossement der Wechsel verbunden sind. Die Preußen werden die Departements Eure, Somme und Seine inferieure räumen, sobald die Zahlung beendigt ist. Man versichert, die Regierung werde Maßregeln zur Zahlung der folgenden Mil- liarden treffen, um die Räumung der übrigen Departements zu beschleunigen. aul gie Berlin, 17. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." bespricht in einem Leitartikel die Haltung des deutschen Episkopats bei dem Concil und erwähnt, der Episkopat wisse, daß es durch die schroffe Anwendung des neuen Dogmas die Regierungen in einen Conflict hineintreibe. Der Staat solle nicht in das Glaubens- gebiet übergreifen, andererseits müsse aber die Kirche die Grenzlinie respectiren, welche sie vom Staate trennt. Die Uebergriffe in die Staatsgewalt, welche das Unfehlbarkeitsdogma veranlaßt, müssen von der Staatsgewalt zurückgewiesen werden. So entstehe der Conflict, aber es sei keine Rede von einer Verfolgung der Kirche, im Gegentheil sei der Staat durch das neue Dogma bedrängt und zur Abwehr gezwungen. München, 16. Juli, 1 !/2 Uhr. Nach einer auf dem Oberwiesenfeld stattgehabten Parade ist soeben unter Kanonendonner und Glockengeläute der Truppeneinzug beim schönsten Wetter und unter dem unbeschreiblichen Jubel der Bevölkerung programmgemäß erfolgt. München, 16. Juli. Nach der vom Könige abgenommenen Parade überreichte der Kronprinz von Preußen an einen Hauptmann (v. d. Tann) und fünf Offiziere Namens des Kaisers das eiserne Kreuz erster Klaffe. Am Siegcsthor hielt der Bürgermeister Erhardt an den König und den Kronprinzen Ansprachen. Nach Beendigung des Einzugs fand in der Residenz Militärbankett statt. Der Toast des Königs auf die siegreiche Armee und deren Führer wurde vom Kronprinzen in längerer, mit allgemeiner Begeisterung aufgenommener Rede mit einem Toast auf den König von Bayern erwidert. In der Theatervorstellung kam es u wiederholten stürmischen Ovationen für den König und den Kronprinzen. Bei >er Hinweisung des Prologs auf die Hoffnungen, welche das Reich auf König -Udwig und Kronprinz Friedrich Wilhelm setze, reichte der König stehend und Angesichts des Publikums dem Kronprinzen die Rechte und nicht enden wollender )ubel erfüllte das Haus. Die Illumination der Stadt ist die glänzendste, die Machen je gesehen. Kein Haus ist unbeleuchtet. Um 10i/2 Uhr durchfuhr der ^>of mit dem Kronprinzen und dessen Begleitung die Stadt. Hierbei, wie überhaupt, rief das Erscheinen des Kronprinzen die allgemeinste Theilnahme des überaus zahlreichen, aus allen Landestheilen zusammengeströmten Publikums hervor. München, 16. Juli. Heute, am Tage des festlichen Einzuges der aus dem selbe heimkehrenden Truppen, richtet der König im Eingang eines Armeebefehls, welcher zahlreiche Ordensverleihungen und Belobungen für die siegreiche Armee ringt, nach der „Allg. Ztg." nachfolgende Ansprache an dieselbe: „An mein Heer! Der gewaltige, Deutschland aufgezwungene Krieg ist be- ndet, auch Bayern zu unvergänglichem Ruhm. Meinem tapfern Heere gebührt in reiches Maß an den Ehren dieses Kriegs, ohnegleichen in der Geschichte Deutsch- rnds. Mit dessen wichtigsten Kämpfen und Belagerungen verflochten, glänzt in rster Linie auch der bayerische Name an den Tagen mächtiger Entscheidung. Weißen- urg und Wörth, Beaumont und Sedan, die Gefechte von Plessis - Piquet und »chatillon vor Paris, die Feldschlachten bei Orleans und in den'Ebenen der Loire nnt> ebensoviele herrliche Denkmäler des bayerischen Waffenruhms. Doch uch alle, denen nicht gleich ihren glücklicheren Waffenbrüdern im Kampfe zu siegen ergonnt war, die Truppen, welchen der mühevolle Schutz der Verbindungen des )eers und des besetzten feindlichen Gebiets oblag, wie jene, welche die Deckung er eigenen Festungen und die Pflicht steter Sorgfalt für die Neukräftigung der Vlwathlande rurückhielt - auch sie haben mit pflichttreuer Thätig- . J? J ,uJ9Abe erfüllt. Mit stolzer Freude spreche ich denn heute von Neuem < . . ... " 9 Dank aus meinem gesammten treuen Heere, sowie Allen, deren )a notlSmus in liebevoller Sorge für die leidenden Opfer des Kriegs sich be- Ä E ^bgtem Herzen gedenke ich am heutigen Tage dieser Opfer, deren Zlut dem Wohle des Vaterlandes floß, der schmerzlichen Wunden, die der Krieg. Mlagen. jn das Hochgefühl wohlbegründelen Triumphes mischt sich die Trauer : Vermischtes. * Berlin, 15. Juli. Eine heitere Episode von ernster Stätte. Einen un- gelecktecen Angeklagten hat die verhäiignißvolle Schranke des hiesigen CriminalgerichtS seit ihrem Ausrichten noch nicht gesehen, wie den Kornträger Fuhrmann, der sich heute nebst seinem Freunde Engel auf eine Anklage wegen Mißhandlung verantworten sollte. Schon die Physiognomie deS Zuschauerraums ließ etwas Außerordentliches erwarten; sonst fast ganz verödet, war er heute bis auf den letzten Platz mit den breitschultrigen Sackträgern von der Getreidebörse gefüllt. Schlag 11 Uhr erschien Fuhrmann, augenscheinlich stark angeheitert, im Vorzimmer des Gerichtssaales, die Vorladung wie eine Stegestrophäe in der Luft schwenkend: „Juten Dag, hier bin ick, tck soll hier wat auSjefceffen haben; aber man fir, ick verlange meine Stunden!" — Ein Beamter in Civil fragt ihn, in welcher Sache er vorgeladen sei. „Ach wat, Sie! Sie können mir doch nischt sagen, Sie haben ja nich mal 'nen Orden! Aber man fir, ick verlange meine Stunden!" Trotz seiner Eile muß Fuhrmann bis 1 Uhr warten, ehe die Anklagebank für ihn und seinen nicht weniger beschwipten Freund Engel leer wird, mit einem schallenden „Juten Morsen, Herr Staatsanwalt!" tritt ec in den Saal. — Es sollen die Personalien der Angeklagten festgestellt werden. „Det wissen Sie ja allens, wie ick heeße, antwortet Fuhrmann, dtzt steht allenS in de Akten!" — Sie sind Kornträger? „Nee, blos Arbeeter, nich veredigt." — Sie sind mehrmals wegen Vermögenöbeschadigung, Körperverletzung und Diebstahls bestraft. „Erlooben Sie mal, Herr JerichtShof, det jeht Ihnen jar nischt an, det iS jar nich nöthig, det hier'n Jeder hört, wat ick schon abjemacht habe; hier handelt et sich um 'ne janz andre Sache, bloS um 'ne Keilerei!" — Der Vorsitzende sucht den Angeklagten zu beruhigen; dieser geräth aber immer mehr in Aufregung. „Ach wat, erlooben Sie mal, hier iS jar nischt zu erlooben, wenn Sie mir hier wieder allenS verschmeißen wollen: ick habe ooch Jefühl, um det laß ick mir nich gefallen, un wenn Sie mir jleich wieder in de „Jke" (daS Gefängniß) spunnen. — Der Gerichtsdiener will den Angeklagten besänftigen. „Sie, verstehn Sie, kommen Sie nich zu dichte ran, sonst jibt et wat raus! Seit 66 hab ick keenen Diebstahl mehr jemacht, also braucht det ooch Keener zu wissen." — Es wird die Anklage verlesen, welche Engel und Fuhrmann beschuldigt, den Schankwirth Föllner vorsätzlich mißhandelt zu haben. Fuhrmann will seinen Freund Engel vertheidigen, weil dieser sich nickt mit Redensarten behelfen könne; als ihm dies untersagt wird, legt Engel selber einen recht artigen Zungenschlag an den Tag. Seiner Ansicht nach ist die Anklage ein kolossales Lügengewebe. Sie Beide seien in FöllnerS Keller gekommen, hätten dort einen Schnaps getrunken, seien mit Föllner in Wortwechsel gerathen und im Verlauf desselben mit einem Revolver bedroht worden. „Et war soon franzeescher, von de Annerion," ergänzt Fuhrmann mit entsprechender Geste. „Na und schießen wer' ick mir doch nich lassen, fährt Engel fort, und da habe ick soone Handbewe-' jung gemacht, un da wer ick wvll dem Kerl an de Backe gekommen sind." — „Un ick ooch, det stimmt," bestätigt Fuhrmann. — Der Schankwirth Föllner soll als Zeuge vernommen werden Fuhrmann überschüttet ihn jedoch mit einer solchen Fluth von Schimpfreden, daß der Staats^ anwalt gegen ihn eine sofort zu vollstreckende dreitägige DiSciPlinarhaft beantragt. Jetzt wird Fuhrmann wild; er versucht sich über die Schranke der Anklagebank hinweg auf den Staatsanwalt zu stürzen und schreit: „Na, so wat lebt nich. Sie wollen hier eenen anständigen Menschen in bnVf1'li «S! ’M ,2 ' C 122 • ch 'M zu betrachten ist, daß die von den Ständen genehmigte Dotation des hiesigeni zumal um Jene, welche ihr Leben gelassen auf feindlicher Erde. Ihre Namen -a. Qß nnn «f** """ " ~Z1 mögen leuchten als erhebendes Beispiel höchster Vaterlandsliebe, im Glanz UN- verwelklichen Nachruhms. Und nun, ihr Tapfern alle meines Heeres, bewahret und pfleget auch unter den Segnungen des Friedens die echten Kriegertugeuden, durch welche ihr denselben uns wiedergewonnen. Und auch ihr, die ihr nun in die bürgerlichen Verhältnisse zurückkehrt oder ausscheidet aus den Reihen der Armee — möget ihr jener herrlichen Tugenden stets eingedenk sein, daß sie in lebendiger Kraft sich halten in meinem Volke, und das Vaterland in euren Söhnen dereinst den Heldenmuth der Väter wieder finde." L? 0 W®’ - tfrfs -US ö>\ . 4% » ' ; 3‘/»°/o" j ' M li'ährige? । *? h/.o/o Ob »len 4,/2°/o 0 ' ' U. Silbers papienente » ’ 188; • ” 188' Spanier, neuest. Aetiei frankf. Bank 137 Prankf. Vereins-Kt Diimst. Bankact, > ffien Bankactien ' Galizien 236^ Verstei Neigung :111 fiskalischen Ke ^ArbL.be ^urerarbeit, De «erarbeit, Vorarbeit, yiferarbdt «erarbeit, ÄSS*' E ^sicht offen i |v»te,n ------ t Wat find Sie denn? Verstehn Sie, wenn ick Ihnen uf de Straße bejejnr, denn hau Mnen in de F...... bet Sie sich uf'n setzen! Wat ick mir dafor koofe, un wenn uf '-^wieder in t KanonenpalaiZ rin komme." - Der Gerichtshof beschließt dem Anträge des KiaatsanwaltS gemäß und requirirt zwei Soldaten der Hauswache die den Angeklagten absuhren. Ua, denn man rin in't Kanonenpalais, da gibt et grade Mlttagbrod." sagt er. Börsennachrichten. 17. Juli 1871. Preuss. 4%% Oblig- 97% Frankf. 3%% Obi. 82% Nass. 4%% Obi. 97 Kurhess. 4% „ 87% Gr. Hess. 5% Obi. 102 , „ 4O/o » 931/2 ; „ 31/2% n - Bayer. 5% » 100% , 4‘/2% 1 jährige 98% 40/0 1jährige 92% Würtemb. 4%% Obi. 97% Baden 4%% Obi- c.'E. L. 97% Oesterr. Silberrente 57 „ Papierrente 48 _ 5% M. steuerf. — Amerik. Bonds 1881 r 99% _ 1882r 97 _ 1885r 961/2 ’ „ 1887r 96% Spanier, neuest. 3% 311/4 Aetlen. Oest. Creditaot. 269% 50/0 östr. F. St. E. B. 391 Lombard. Bahn 167% Ludwigsh.-Bexbach 183 Maxbahn 125% Bayer. Ostbahn 129% Hess. Ludwigsb.-Act. 156 Rhein-Nahebahn-Act. — Oberhessen „ 74% Wechsel. Amsterdam k. 8. 99% Augsburg k. S. 99% Berlin k. 8. 105 Bremen k. 8. 96% Brüssel k. 8. 93% Hamburg k. 8. 87% Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118% Lyon k. 8. — Paris k. 8. 93% Wien k. 8. 95% ditto m. 8. — ditto 1. 8. — Disconto 3%% G. Prioritäten. 30/0 öster. Stsb.-Prior. 57% 3% öst. s. Lombard 73% 30/g Livorneser 32% 50/g Toscaner 52% 5% Elisabeth.-Prior. 78% do. II. Emiss. 82 Geldsorten. Pr. Cassen-Soh. 1 45-45% Sachs. „ — Div. Cassen-A. — Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42 „ doppelte 9 44—46 Holl. fl. lOSt. 9 55—57 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 21—22 Engl. Sover. 11 51—53 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 24%—25% AnlehenslooBe. Kurh. 40 Thlr. Loose 65% Nassau 25 fl. 39 40/0 bayr. Präm.-Anl. 109 '/^ Ansbacher 7 fl. 11% 40/g badische Loose 108 Badische fl. 35 Loose 66% Oestr. fl. 250 v. 1854 74% 1858r Prioritätsloose 166 1860r Loose 83% 1864r „ 125 Braunschweiger 18% Stadt Florenz 81% Aetlen. Frankf. Bank 137 Frankf. Vereins-Kasse 108 Darmst. Bankact. 367 Wien Bankactien 736 Galizien 236% Wir halten bei Vorkommen sowohl für größere wie kleinere Aufträge unser Lrnlral-B«rra« für Jnsemte bestens empfohlen. t x n . Die uns übergebenen Annoncen werden sofort direct an die betr. Zer- 1 tungs-Expeditionen befördert und nur zu den Originalpreisen der Zeitungs-Expeditionen berechnet. Kostenvoranschläge gratis und umgehend. Größere, umfangreiche Aufträge nach Vereinbarung zu möglichst günstigen Bedingungen, Belege gratis und Uebcrsendung derselben nebst Rechnung franco. Jaeger'sche Buch-, Papier - und Landkartcn-Handlung. Frankfurt a. 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Briefpapier in 2% Stecken Buchen-Stockholz, 186 „ Nadel- ,, 1 Nadel - Stamm von 12" Durchmesser und 20' Länge. Auf das zu verschiedenen Gebrauchszwecken geeignete Nadel-Prügelholz von 10' Länge wird besonders aufmerksam gemacht. Das in den Abtheilungen Dörnergrund, Fichtenbaum und Hexenbusch aufgearbeitete dürre und Windfall-Holz wird nicht vorgezeigt, kommt vielmehr Nachmittags gegen 1 Uhr in der Abtheilung Tempel zum Ausgebot. . Zusammenkunft und Beginn der Versteigerung präcis 8 Uhr auf dem Watzen- borner Weg an der Sandkaute im Tempel- Gießen, den 18. Juli 1871. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. Die Austheilung der Zinsen des Hast'schen Vermächtnisses. 2982) Wer sich bei der, am 26. d. Mts. stattfindenden Austheilung der Zinsen aus obengenanntem Vermächtnisse berücksichtigt zu sehen wünscht, wolle dieses vor dem 20. Juli d. I. hier anzeigen. Gießen, den 14. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Holzversteigerunq in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Schiffenberg. 2 114 2 352 122 kaufm. Quartformat. 144 Stück gute Stahlfedern, u. s. w. u. s. id. u. s. w. 144 Stück beste Stahlfedern, für Schulen paffend, von Schul- Stangen fein roth Siegellack in Carton (1 Zoll-Pfund.) 144 Stück beste Correspondenz- federn, für die Herren Kauf- Besondere Bekanntmachungen. An die Schuldner der Spar- und Leihkasse zu Gießen. 3004) Die im Monat April, Mai und Juni 1871 fällig gewesenen Capitaltheile und Zinsen sind bei Meidung gerichtlicher Beitreibung binnen 10 Tagen an die obengenannte Kasse abzuführen. Gießen, den 15. Juli 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. couverts. Stück gute Federhalter. Stangen fein roth Siegellack. Stange extra fein roth ditto. Stück feine weiße gummirte Couverts. Stück gelbe amerik. oder weiße gumm. Couverts, Postgröße. Notizbuch mit reicher Vergoldung. Bogen schweres engl. Briefpapier. Stück Federhalter, bess. Sorte. Patentbleistift zum Schrauben. Dutzend Zimmermannsstifte. Dutzend Griffel in Holz gefaßt. Bogen allerschwerstes eitgL couleurtes Briefpapier, forhrt' in 4 Farben, grün, rosa, chamois und lila. Bogen allerbestes engl. Briefpapier in kaufmännischem Quartformat. mit polirtem Griff und 2 gravirten Buchstaben 12 fr. Portemonnaies, Notizbücher n. Brieftaschen, sowie Pkotographie-Albums in prachtvoller Auswahl, von den billigsten bis zu den größten, ä 200 Bildern, zu überraschend billigen Preisen. werden ganz besonders auf diese seltene günstige Geleaen- -ZülCvClVCrFUllftt heit zum Einkäufe aufmerksam gemacht und werden denselben bei Abnahme größerer Partien ganz besonders billige Preise gestellt. <■• Krüger aus Berlin. Briefpapier. 1 fl. 30 fr. 1000 Stück gelbe amerif. gumm Couverts. stifte. Schablonen-Kasten zum WS- schezeichnen (für Damen), enthaltend das ganze Alphabet, Zahlen, Farbe u. Pinsel. , -t „ X Buch Rechnungen.' 1 fl. 30 fr. 100 Stück Geld-Couverts, mit Leinen gefüttert. 1 fl. 30 fr. 1 Ries von 480 Bogen feines Stecken Buchen-Scheidholz, „ Nadel- „ „ Buchen-Prügelholz, „ Nadel- „ desgl. in Schichten von Länge, habe mein großes Lager von Schreib-Msterlstien zu den bekannten außerordentlich billigen Preisen im Hause des Herrn I. Rothenberger am Lindenplatz zum Ausverkäufe aufgestellt. Der Verkauf hat begonnen. Preis-Courant. 2996) Nachstehende, bei der Unterhaltung der fiskalischen Gebäude dahier vorkom- mende Arbeiten, bestehend in: Maurerarbeit, veranschl. zu 44 fl. 29 „ / 515 , 635 , 447 „ 717 Pflastererarbeit, „ „ 78 „ sollen auf dem Submissionswege vergeben Ferner allergrößtes Lager von den verschiedensten Sorten Briefpapiere und Brief Couverts in allen Größen und Qualitäten. Preise pro Ries, resp. pro Miue ganz besonders billig. <> d) r. Jochhelm in Darmstadt, Lud- wigsplatz. (2478) I, 3017) Ein möblirtes Zimmer mit Ca- bmet ift zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei H. Kühn Wittwe. Siegmund Bock, Nathan Heß, Siegmund Heuchelheim, Moritz Hirsch und Aron Stern. Ein Poi Die Eigl spater zu Guns Gießen, 3015) Ein Logis, aus 2 bis 3 Zimmern bestehend, welches sogleich bezogen werden Wir vom 1. Juni die Erlheilm zusammen nick in dem Minis und von W In ei noch besondere Staatsangehöi L. Bramm in der Neustadt eingeladen. Um zahlreiches Erscheinen ersuchen mehrere Reservisten. Annoncen aller Art werden täglich befördert und zu den Orlginakpreifen der Zeitungen berechnet durch das Annoncen-Bureau der Iaeger'schen Buchhandlung, Frankfurt a. M. JBS- Bei größeren Aufträgen ent-! sprechenden Rabatt. miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Israelitischer Ball im Burg-Saale zu Staufcnbera. Musik von den Marburger Jägern. Hierzu ladet ergebenst ein ' Das Comite Sehr wirksam gegen Schwerhörigkeit, Ohrensausen, Ohrenzwang rc., ä Flacon 20 Sgr., bei (2348) Carl Frech. 3025) Zwei tüchtige Schreinergeseüen von Ph. Bauer, Mühlgasse. Post * 1p. 2? nahen Wahl nachbenannte Herren in Vorschlag zu bringen: Herrn Musikwerke und Spieldosen <2587) Georg Schäfer, Uhrenhandlung. Schwarzen und grünen Mee !n Souchong, Congou, Pecco mit Blüthen, Haysan und Imperials, Van Ute. ,,.3020J Industriellen und Grubenbesitzern die Anzeige, daß ich mich als! Civil-Jngenieur hier niedergelassen und nicht nur fortfahsc, alle auf feuerfeste und sonstige Thöne emlaufcnden Bestellungen und Anfragen zu erledigen, ®utj "5", Eisenstein-, sonstige Erz- und Thon-Vorkommen abzugeben, An- ; unb Verkaufe von Erzen und Gruben zu besorgen und zu vermitteln, sowie den technischen Bedürfnissen entsprechende Proben und Analvsen zu machen sondern auch bei bergmännischen Unternehmungen die Oberleitung, Controle und Ncvrä- sentation übernehme. 3021) Das seither von Frau Pfarrer Kreckmann im Darmstäbter Haus be- wohnte Logis ist im Ganzen oder auch ge- trennt zu vermiethen und vom 1. October 0 'umt an zu beziehen. Extra seines Traubengelve, Trüffeln ä la Porigord, Champignons, Mixed-Pickles, Oliven, Brünellen imb türkische Pflaumen. 2998) Ein braver Junge wird in bie: Lehre gesucht von Möbelschreiner Schopbach. Allen Jlaltnya, VBntleir«. Portwein, Toksycr, Rhein- und Hardlmeine, Ausseldorser Urrac-, Aum-, Burgunder, Yanisse-Äülnschesseilz und feine holländische und französische Liqueure. ' Feinsten Emmeuihaler-, Schweizer-, Limburger-, Kräuter- und Rahmkäse, mit und ohne Stanniolverpackung. Feinstes Blüthen- und Weizenmehl aus der Kunstmühle der Herren Franz Peppler & Compagnie. Italienische und deutsche Waccaronis, Eiergemüsenudeln uiifr Suppenteige, geschälte Erbsen, Linsen und Bohnen, feinste Patent-Reis- und Weizenstärke und ertra fein gesiebte Kafstnade. Tasel- und Stearinkerzen , , in verschiedenen Sorten, von 20 kr. an pr. Pfd., feine Levante- und Zamoica- Badeschwämme. Holländische Vollhäringe, Genueser Sardellen, Salz und Essiggurken, englische Lpeckbückinge zum Rohesten,' Gothaer Vervelaltcur st. 3016) Ein möblirtes Zimmer nebst Ca- blnet ist zu vermiethen in Lit. A. Nr. 248. 2993) Ein Logis im mittleren Stock, den 15. August beziehbar, ist zu vermiethen bei Bierbrauer Weller, Wolkengasse. 3013) Zwei Familienlogis sind zu ver- miethen, das eine im zweiten Stock, aus 4 Zimmern, 2 Cabineten, Küche, verschließbarem Corridor, Mitgebrauch der Waschküche Slb.?nAA^Icic^pla^ u. s. w. bestehend, Preis 200 fL; das andere in der Mansarde, aus 3 Zimmern, Küche, Kammer, verschließbarem Corridor u. s. w. bestehend; Preis 90 fl., beziehbar Mitte August, bei ________ Georg Herbert. 3022) Bei Frau Dr. Hanstein, Weid- 9üsie Lit- B- Nr. 98, ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. tTlitl M« Mrcklrv »tnn daher V\ t6 sehr wünsch, um sie zu eine Mn, daß du Lresche in das «gkntlich sch^ ^rßiissig wäll mgischt Rkgie, ? Vie moglick ^mpetenz der: auch nur \ Was nun tvchtutiouchn rhiiksh«, «4'üi ®nHenbur« Rmd hj, MW ' , Andtresiti jungen d^ « 7'' f*’ •fth S:; Caviar, Sardines ä l’huile, bardtnes in Mickles, Cnpern, ächten Düsseldorfer und rnglischen Senf. Block-Cüiftcolade mit Vanille, pr. Pfd. 28 kr. Stollwerckfche Arust-Ionbons und Ghocoladen in verschiedenen Sorten, O sichermm guten @erbknft™8Cf ^u- gmammen Lmdeugass- Lit. >21. Nr. 231, imj Friedberg, im Juni 1871. Handwerkerzeichenschule, II. Abtheilunq, zu Gießen. 3031) Ich bin genöthigt, den Zeichenunterricht bis zum 20. August aüszusetzen. ______________ Wießell, Bauaccessist. 3030) Am vergangenen Montag Nachmittag wurde auf dem Wege nach dem Bahnhof eine goldene Uhr nebst Kette und Petschaft verloren. Der redliche Finder wird gebeten, solche gegen eine gute Belohnung im Hessischen Hof abzugeben. 3027) Zwei Schuhmachergefellen finden dauernde Beschäftigung bei __________________ Heinrich Noll. 3019) Ein Schuhmacher gesucht (Lobn pr. Woche 6 fl.) von I. Anzer, Neustadt Nr. 97. le Neuer Turnverein. Generalversamm lun a Mittwoch den 19. d. Mts., Abends halb 9 Uhr, in der Schmall'schen Wirthschast am Lindenplatz. Hauptgegenstand der Berathung: Turnfahrt nach Arnsburg. Der Vorstand. 1332) Junge Leute von 14 bis 18 Jahren ftnben Arbeit in der Lampenfabrik von Müller & Kauffmann. 28021 (ßrhto ^ervisten und Wehrleute werden auf mor- ^"re freunolrehe gen Abend m das Wirths-Local des Herrn Wohnung (auf Wunsch mit ------ k m- Stallung) ist anderweit zu vermiethen bei Redaction, Druck und Verlag der Brüh l'scheu Unw. - Druckerei (Fr. Cbr. Piets») in Gießen.