Preis vierteljährig 1 ft 12 fr. init Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Eanzletberg Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen. Nr. <»7. Sonntag bin 19. März 1871. BefteUunf srr a$$f VeN Gieftcr.rr Anzeiger bet allen Post-Expeditionen un^ den Land-^Postboten entgegen genommen.^ °U* ■■■ I ■■■■ ■■^HUUlllMIMI Wil IMI ■ IIIII I I iw VJSWCTETM! A mitt ch e t T h e i l. Nr. II des Bundes-Gesetzblattes des Deutschen Bundes, ausqegeben zu Berlin am 11. März 1871, enthält (Nr 619) Bekanntmachung, betreffend die Ausgabe verzinslicher Schatzanweisungen im Betrage von 4,247,500 Thalern. Vom 28. Januar 1871. Die besondere Beilage zu Nr. 11 enthält: Bekanntmachung der Vorschriften über die Eichung und Stempelung von Maßen und Meßwerkzeugen für Brennmaterialien sowie für Kalk und andere Mir.eralproducte. Vom 15. Februar 1871. ,, „ . Gießen, den 17. März 1871. Großherzogltches Kreisamt Gteßen. d. Starck. B e k a n u t m a ch u n g. Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 15. December v. I. bringen wir hiermit weiter zur Kenntniß der Betheiligten, daß die nächsten Prüfungen in folgender W- 'se vorgenommen werden: Montag der- 20 März d. I. für dieieniaen s Großherzogtbums, welche im Jahre 1831 geboren sind. Dienste-g den 21. März d. I. für diejenigen Angehörigen des Großberzogthums, welche im Jahre 1832 geboren sind. Donnerstag den 23. März d. I. für diejenigen Angehörigen des Großherzogthums, welche in den Jahren 1833 und 183'1 geboren, sowie für die Angehörigen eines anderen Staates, welche nach §. 20 der Militär-Ersatz-Jnstruction im Großherzogthum gestellungspflichtig sind. Die Prüfungen beginnen an jedem Tage Morgens um 8 Uhr in dem „großen Saale des Nathhaufes" dahier. Darmstadt, den 7. Februar 1871. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Pabst. Strecker. Potitiseber Theil. i 18. März. Die „N. A. Z." bringt folgendes Kommunique; „Bei einem Tbeile ter Presse hcrt die Zuthnlung einiger nickt bedeutender Striche elsässischen Landes an Bayern einen Widerstand gefunden, der sich nicht rechtfertigt. Zunächst ist bas Object, wie gesagt, weder räumlich noch sonst von besonderer Wichtigkeit. Dann scheint man außer Acht zu lassen, daß die gedachten Gebictscomplexe, ob sie nun der bayerischen Krone zugesprochen wirden, oder anderweit darüber Bestimmung getroffen wird, immer und unter allen Umständen deutsch, Theile des deutschen Reiches bleiben. Schließlich aber, wenn es doch ein Opfer sein soll, würde das- selbe gerechtfertigt sein, wenn mit ihm, wie zu hoffen, die in manchen Kreisen Bayerns noch immer herrschende mißtrauische und gegen den Norden erregte Stimmung in ihr Gegentheil verwandelt ober doch gebessert und gemildert würbe." — Wenn Preußen bis jetzt daraus verzichtet hat, Landabtretungen für sich zu fordern, so hätte Bayern diesem Beispiel wohl folgen können. Auch würde die öffentliche Meinung in Bayern sich nicht darüber beunruhigt haben, da diese doch nicht von den sogenannten Patrioten allein gemacht wird, die nationalen Kreise Bayerns aber jeden Territorialgewinn im Voraus perhorreScirt haben. Unter den Arbeiten der ersten Session des Reichstages wirb bie Orvnung ter Verhältnisse von Elsaß und Deutsch-Lothringen einen an Wichtigkeit unv Dringlichkeit hervorragenden Platz einnehmen. Der Gedanke des BundcSkanzlerS, aus diesen dem „Deutschen Reiche" zurückgcwonnenen Landschaften em nur unter „Kaiser und Reich" stehendes „reichsunmrttelbares Gebiet" zu machen, beseitigt manche Schwierigkeiten und bürste in so fern wohl auch im Reichstage überwiegenden Beifall finden. Eine Zerstückelung und Vertheilung derselben an verschiedene deutsche Staaten ist gewiß von vorn herein abzuweisen; die Verbindung mit einem einzelnen deutschen Staate stößt auf andere kaum viel geringere Bedenken. Am meisten empfiehlt es sich, Die neuen Landschaften dem Reiche als rin ungethciltes und selbstständiges, mit eigener reich-verfassungsmäßiger Autonomie und Selbstverwaltung ausgerüstetes Gebiet einzufügen. Aber auch eine neue Dynastie soll nicht geschaffen werben, vielmehr soll nach den gegenwärtigen Plänen die Landesregierung geübt werden durch einen vom „Reiche" ober Namens des- felben auch bloß vom „Kaiser" zu ernennenden „kaiserlichen Statthalter". Darüber aber werden sich wohl noch Meinungsverschiedenheiten erheben, ob dem Statthalter bie Eentralbehörven in Straßburg unmittelbar zur Seite stehen sollen, oder ob derselbe in Straßburg nur die Mittelbehörten unmittelbar zur Seite hätte, während die Centralbehörde im Bundeskanzler-Amte zu Berlin, oder — wie andere Stimmen wollen — in Den preußischen Ministerien zu constituiren wäre. Sollten die preußischen Ministerien zugleich als bie Ministerien für Elsaß- Lothringen zu fungiren haben, so würde dadurch nicht nur dem anzustrebenden selbstständigeren Ausbau der Reichsverw ttung ein neues Hinderniß in den Weg gelegt, sondern auch Dem neuen Einzelstaate Elsaß-Lothringen selber ein fremd- artiger Dorn ins Fleich gestoßen. Soll oder kann Der kaiserliche Statthalter nicht sofort sein eigenes elsaß-lothringisches Ministerium neben sich haben, dann wird für ihn dassilbe unmittelbar vom Reiche, neben ober im Bundeskanzler- Amte zu organisiren fein. Wir sehen, daß in Bezug auf die Regelung der Verhältnisse von Elsaß-Lothringen dem Reichsrathe noch manche Streitfrage übrig bleibt. Die hauptsächlichste Analogie für die Lage des retchsunmittelbaren Landes I findet sich übrigens in denjenigen der amerikanischen Territorien, die unter der jOber-Hoheit des Congrcsses stehen Die leipziger Handelskammer hat sich in der ihr vom Bunbeskanzler-Amte vorgelegten Angelegenheit der künftigen Münzwährung wie folgt entschieden: An der Srlberwährung lediglich festzuhalten, kann durchaus nicht empfohlen werben. Der unmittelbare Uebergnng zur Golbwährung verdient den Vorzug. Die Doppelwährung empfiehlt sich weder als letztes Ziel, noch bildet sie, wenn man die reine Goldwährung als solche anstrebt, einen geeigneten Weg zu diesem Ziele. Als Münzfuß empfiehlt sich der GulDen zu 29 Silbergroschen — 2% Fr. mit Eintheilung in 100 Kreuzer auf der Grundlage der reinen Goldwährung. Dem Vernehmen nach hat der Kaiser sämmtliche Fürstlichkeiten, welche den deutsch-französischen Krieg actio mitgemacht haben, eingeladen, zu der Zeit, wo die Truppen von dem Kriegsschauplätze zurückkehren, nach Berlin zu kommen, um an seiner Seite den feierlichen Einzug mitzumachen. Voraussichtlich werden sich neben Dem König von Sachsen auch Die Könige von Bayern und Württemberg an Dem Einzüge betheiligen. Was die Entschädigungsansprüche der deutschen Rheder und der aus Frankreich ausgewiesenen Deutschen anbetrifft, so werden diese bei den FriedenSverhanb- lungen in Brüssel nicht zur Erörterung gelangen, vielmehr von deutscher Seite geregelt werden. Es ist Denn auch von Seiten des Reichskanzlers an das Bundeskanzleramt eine Mittheilung gelangt, daß aus Den fünf Milliarden die Rheder für die gekaperten Schiffe und die ausgewiesenen Deutschen für die ihnen erwachsenen Verluste entschädigt werden sollen. An Die Mittheilung einiger dänischen Journale, daß Graf Bismarck Dänemark die Abtretung von Nordschleswig angeboten habe, falls es Dem deutschen Zollverein beitrete, knüpft Der anti-germanische „Standard" solgenDe Betrachtungen : „Dänemark aufforbern, in Den deutschen Zollverein zu treten, heißt ee auffordern, seine Unabhängigkeit für ein Gericht Suppe zu verkaufen. Der Ein- tritt Dänemarks in Den Zollverein, die praktische Uebergabe seiner Unabhängigkeit und Autonomie in allen Handels- und Finanzfragen, würde seine völlige Absor- birung in das deutsche Kaiserreich zu jeder Zeit, wenn Der Kaiser und feine Minister es wollen, erleichtern. Wenn Graf Bismarck wirklich einen solchen Vorschlag gemacht hat, behandelt er Dänemark als die Schlange, welche ihre Beute begeifert, um sie desto leich.er zu verschlingen." Es ist mehrfach in Der Presse der Neutralen und namentlich England'- Die Höhe Der von Frankreich zu zahlenden Kriegsentschädigung von 5 Milliarden als eine übermäßige bezeichnet worden, während diese Summe, wie von einer Reihe heimischer Blätter, so der Schlesischen, Magdeburgischen und Weserzeitung hervorgehoben und noch kürzlich von der Eorrespondance De Berlin fast rechnungsmäßig nachgewiescn worden, gerade zur Deckung der Kriegskosten, Der Erneuerung von Waffen und Munition, der Vervollständigung der Festungs-, Der Kriegsschiff- unD Hafenbauten, sowie zur Ausscheibung eines Kapitals, von Dessen Zinsen die Invaliden dieses Krieges zu unterstützen sind, hinreichen. Die „Provinzialcorre- spondenz" kommt auf Den gedachten Gegenstand zurück, weist darauf hin, daß die wenn auch an sich große Kriegsentschädigung nicht entfernt Den vollen Erlatz für Die Durch Den Krieg herbeigeführten Opfer unD Verluste namentlich in gewerblicher Beziehung gewähren könne unD führt zugleich aus, wie die Knegsentschädt- Cardinal Antonelli q 15) 3) Y 5) 6) ?) XXX] XL1 XLII XLIV XLIV III V XV X^ ÄA XX XX XXI XXI] XXII xxn xxv xxx xxx gung von 5 Milliarden einen doppelten Zweck zu erfüllen bestimmt sei. Wenn einerseits durch die 5 Milliarden die unmittelbaren und mittelbaren Verluste soweit möglich ersetzt werden sollen, welche in Folge des Krieges Deutschland erlitten, so soll andererseits jene Kriegsentschädigungssumme einen erst nach Verlauf längerer Zeit zu überwindenden finanziellen Druck auf Frankreich ausüben. Dem hirnlosen Schreien der französischen Presse nach Revanche gegenüber und Angesichts der Wuthausbrüche gegen Deutschland, wie sie auf der Tribüne der Nationalversammlung zu Bordeaux ein Louis Blanc, Victor Hugo u. s. w. zum Besten gab, erscheint es absolut nothwendig, nicht nur Frankreich strategisch, wie es durch die neue Grenzbestimmung geschehen, im Schach zu halten, sondern ihm auch durch entsprechende Belastung seiner finanziellen HülsSmittel die Lust und die Fähigkeit zur Verfolgung und Durchführung einer Kriegs- und Rachepoliuk auf lange Zeit hinaus zu benehmen." Die Gewaltthätigkeiten, welche aus Anlaß einer deutschen Siegesfeier in Zürich gegen die Deutschen verübt worden sind, haben in den deutschen und deutschfreundlichen Kreisen der Schweiz große Erbitterung hervorgerufen. Die Behörden in Zürich haben eine solche Schwache hierbei gezeigt, daß der Bundesrath in Bern einschreiten und Militär nach Zürich schicken mußte, um die Unruhen zu unter- drücken. Das Comite für die Festfeier, unter dem sich Wislicenus und Wesendonk, der ehemalige Reichstagsabgeordnete, befinden, hat in einer öffentlichen Erklärung nicht sowohl die Excesse als die völlige Schutzlosigkeit beklagt, in welcher sich die dortigen Deutschen befinden. Es ist in der That constatirt, daß di.-Polizei zwar den Deutschen den gehörigen Schatz zuzesagt, Viesen aber nicht geleistet hat, die Deutschen vielmehr sich selber haben schützen müssen. Interessant ist,, daß die Mitglieder der internationalen L ga, denen ganz allgemein die Anstiftung der Unruhe schuld gegeben wird, nachdem ihr Unternehmen gescheitert, überall die Erklärung abgegeben, daß sie dieselbe Entrüstung theilten über die Züricher Vorgänge als alle übrigen Schweizer. Die Neue Züricher Zeitung wälzt die Schuld aus die Züricher Centralbehördcn, die alle Übeln Triebe hätschelten, um für sich Gewinn daraus zu ziehen. Jene im Jahre 1868 eingesetzten Behörden sind bekanntlich sehr demokratisch und haben während des letzten Krieges den Deutschenhaß geschürt, dessen Früchte sie nun jetzt ernten. Im Allgemeinen läßt sich aus ter Er- örterung der Züricher Vorgänge in der schweizer Presse erkennen, daß unter einem Theile der Deutschen in der Schweiz ein deutsches Nationalbewußtsein sich zu regen beginnt, das mit der erstarkenden Consolidirung des deutschen Reiches bald Dimen- sionen annehmen dürfte, die auf die Beziehungen der, Schweiz gegen Deutschland nicht ohne Einfluß bleiben dürfte. Die Erklärung, welche dec österreichische Ministerpräsident G.af Hohenwart auf die Interpellation bezüglich des Verbots der deutschen Siegesfeier abgegeben, liefert den vollgültigsten Beweis, daß der gegenwärtigen Regierung in Oesterreich das Verständniß für die Voraussetzungen, unter denen alletn die Fortexistenz Oesterreichs gesichert ist, völlig abgeht. Die Deutschen in dem zum ehemaligen deutschen Bunde gehörenden Provinzen, die die meisten Verdienste um Oesterreich sich erworben, können nur dann ein überwiegendes Interesse an der Erhaltung Oesterreichs haben, wenn rhrer Nationalität eine gewisse Bevorzugung vor den übrigen Nationalitäten gesichert bleibt, die ihnen auch vollständig gebührt. Wird dagegen ras Deutschthum unterdrückt, so würden die Deutschen naturgemäß zu einer Verbindung mit dem deutschen Reiche gedrängt, was dann natürlich die Auflösung der österreichisch-ungarischen Monarchie zur Folge haben würde. Es scheint, daß Graf Hohenwart auf dieses Ziel energisch lossteuert, denn er will verhindern, daß die öffentliche Meinung künstlich in eine entgegengesetzte Richtung geleitet wird, als diejenige ist, welche dem Grafen Hohenwart genehm ist. Also die Deutschen in Oesterreich sollen ihr nationales Bewußtsein unterdrücken und nur „wahrhaft österreichisch" denken. Wenn sie dazu selbst nicht im Stande sind, dann sollen sie durch polizeiltche Mittel dazu angehalten werden. Auf diese Weise wird das österreichische Bewußtsein, soweit solches noch vorhanden, sehr bald verschwinden, und den Deutschen der Vergleich mit der Stellung nahe gelegt werden, welche die Deutschen in dem benachbarten deutschen Reiche einnehmen. Die vier ältesten Jahrgänge der Landwehr, welche zum Landsturm übertreten sollen, sind die Jahrgänge von 1854—1857. Was es mit dem österr. Siegesfeier-Verbot eigentlich auf sich hat, ist I schwer zu sag lau Generale j. " ^Hri) CDn türmj. *i[ ter Kron, ,fltt£ für 3ft ?n$ Mügen, oapnaz noi Äjq naj 1 aüverkhrtn Mangtnt auj Ü'»csKulben. afr Bkrnharb, W* lorgtt, ttvhard, tun ßoldkkikS, sjr vchkvptisonrl orp-, dir Mbit ßujtii? chlcg fcnnto iften flriy i N ichslG. fpD/a/iM kti r« turchMS ’n soll. An •ingelatencE »t, tit Mi>, Sbrtnbiirgn tnttn lliäM- Berabretcbong Unterbaitun: tkltteo. Du agt !usschaiüitlin; iuft unf kci tn, giot een jttrrn ft®a6 ißtn b.buss 6intrb6:tP iptc^nj M 60 8latmn, « enaifliw M L'"l tit btt Efültti ruoftlgdw i? vir HM'- j)|jtinbin‘fi . auf einer 1 hlttorlltlii btitkn Ätf Dang > tragen. it, wirt tiä hrtalrife tatteten Ml n-k-l' irt# ifprrre age iW ihr a“1 -ortete' von Trauer anempfahl. provtdentiellen Geschicke unserer Nation lange zurückzuhalten. PariS-ZournU erwähnt eines Gerüchtes, wonach Preußen die Rückgabe von Mühlhausen angeboten habe gegen 200 Mill. Francs. A Paris, 16 März. Der „Jndependant" IN Rouen ist durch den preußischen Präfecten unterdrückt worden, weil er bei Ankunst des Kaisers die Anlegung Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen, a. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Die zwei Redacleure wurden zu 1000 Fr. Strafe 'ver- 9. Januar" W&X>' ®in Un£i,eIid,cr ®D”n ”on [>icr- ^rl Emil, geboren den x + Paris, 16. März. Im Ministerraibe ist beute die Montmartre-Frage dieselbe werde in jedem Falle ihre Garantieverpflichtung gegen die Inhaber der zur Verhandlung gekommen. Die Mehrheit ist dafür gewesen, noch weiter zu warten, Eisenbahnobligationen erfüllen. va Alles hoffen lasse, daß die Widerspenstigen die Kanonen doch noch freiwillig A Petersburg, 16. Marz. Ein Leitartikel des „Regierungsanzelgers» saat auiliefern würden. Heute Morgen regnete und schneite e'. Diese« schlechte Wetter gelegentlich des Conlerenzbeschlusse«: „Ungeachtet der maßlosen leidenschaftlichen wird da- Co,nitS wohl zum Entschluß drangen, da es so gar schwer Wachter zur Ausfälle der europäischen Presse betrachten die Mächte die Note Gortschakoff's Bewachung der Kanonen findet. nicht als eine Herausforderung Europa's oder als einen Geheimbericht gegen ihre + Paris, 16. März. Eine Proelamation des Kriegsministers an die Mo- Ruhe, sondern als einen maßvollen legalen Vorschlag welcher das Conferenz. bstgarden von Paris und die Departements sagt: Da« Glück hat euch bei euren resullat unbeeinträchtigt lägt, von irgend welchen Rechten keine Opfer forderte Bestrebungen im Stiche gelassen, aber ihr habt die Ehre unsere« Vaierlande« ge. gestörte Rechte wieder -erstellt, da« Symbol de« internationalen Mißtrauens ent-' rettet, und ein Tag wird kommen, ich hoffe, daß er nicht zu fern ist, wo es euch lernt und die aufrichtigen Beziehungen zwischen den Mächten verstärkt Sie ist vergönnt sein wird, durch Energie und Hingebung ihm seine ganze Größe wieder eine That der Gerechtigkeit und des Frieden«. zu geben. Sciv versichert, daß nichts und Niemand im Stande sein wird, die —_____ ____—————— ,, ...... N die renitenten Nationalgarden zu ergreifen. Eine Anzahl Garibaldianer ist hier meldet aus Paris von gestern: Grasen Bismarck gegen die rumänische Regierung die Erwartung ausgesprochen, Denselben. Georg Göbel aus Laubach, alt 18 I., gestorben den 12. März. _. m t , .,, - m Den 15. März. Eduard Sietschert, Husar im ersten Schlesischen Husaren- „Die Regierung hat beschlossen, die auf dem Place des Vosges aufgestellten 30 Regiment Nr. 4 aus Stolz, Reg.-Bezirk Breslau, alt 21 I. 4 M. 2 T-, gestorben den Kanonen wiederzunehmen. Die Nationalgarbenwache hat hierzu ihre Unterstütz :ng März. r . O V * P TT f P T h P n fX*TTt f AöFl AVÖH «%• /Sl rttiw K rtP Ta i • v a «m am. C"\ ff alk am .«mS. zugesagt. angekommen." A London, 17. März. Die „Times b. Katholische Gemeinde. Nichts angemeldet. - Denselben. Ein todtgeborener Sohn des Ortsbürgertz in Nieder-Ofleiden und ' “ *a 4? cm-' er.- m » cm cl • Schreiners dahier, Michael Pfeil, geboren den 15. März. △ ^ondon, 17. Marz. Die „Daily News melden aus Washington: Den 16. März. Otto Steup, Mechanikus, des verstorbenen Bürgers und „Die Uuionsregierung hat Spanien den Antrag gestellt, ihm die Inseln Euba Posamentiers Gustav Steup, ehelicher Sohn, alt 19 I. 6 M- 14 T-, gestorben den und Portorico für 100 Mill. Dollars abzukaufen. 14. März. „ w «■ »*• «„ rrrrrm: tn Betreff eines Asyls abgelehnt. — Es werden hier Vorbereitungen zum fest- gestorben den 13. März. lichen Empfang des Königs getroffen. + Bucharest, 15. März. Der deutsche Generalkonsul hat im Auftrage des erklärt wird, Mr Nationalgarde wolle einen Chef wählen und dieser Chef solle Beerdigte. Menotti Garibaldi sein. Trotz der Drohung, alle Diejenigen für Verräther zu . ^>^5" März. Heinrich August Ludwig Rusag, des Bürgers in Bürbach erklären, welche die Adresse nicht unterzeichneten, sind bis jetzt nur noch wenige "icher^Sohn" alt^I 5i 8 aelt"7ben"de"n*8 ^Mär?""^ Ludwig Rusag, ehe- Unterschnften aufzuweisen, — Die französischen Unterhändler werden morgen nach Den 11, März, Karolim Elise Stier, geborene Lauer, des Bürgers in Mel- Brüssel abreifen, so daß die Verhandlungen wahrscheinlich nächsten Montag er- bach und Rentners dahier, Christoph Stier, Ehefrau, alt 25 I. 9 M. 10 T-, gestorben öffnet werden. — „Le Franyais" schreibt: die Regierung sei entschlossen, eine den 9. März. Anleihe von 2% Milliarden in 3proccnt. Rente zu emittiren. — Man versichert, unb Nleickenmär^^ rrÄ^rbener Sohn des Bürgers in Ober-Rosbach d°ß allen Gesuchen um Naturalisation, welche seit 6 Monaten eingereubt worden l^Mir^ rs 011 Oberhesstschen Bahn dahrer, Peter Grar, gestorben den sind, keine Folge gegeben werden soll. — Die Bilanz der Bank von Frankreich „ Den 12. März. Johann Martin Müller, des Ortsbürgers zu Alt-Buseck und ist heute nicht erschienen. Taglöhners dahier, Martin Müller, ehelicher Sohn, alt 11 M- 11 T., gestorben den + London, 15. März. Der „Times" wird aus Paris gemeldet: „Das 1 ' ' f t Ministerium ist entschlossen, Valenten zum Poliz.rpräfecten von Paris zu ernennen. Bürger? u2 Schnei , Ä5 T Man schließt hieraus, daß die Regierung gesonnen ist, Represstomaßregeln gegen gestorben den 10. März. Den 14. März. Ludwig Jünger aus Reiskirchen, alt 38 I., gestorben den 12. Marz- urtbeilt. — Ein Befehl des Generals Viaoy untersagt alle Bälle und Maskeraden Denselben. Dem Bürger in Klein-Steinheim und Glaser dahier, Ludwig während der Mitfasten. — Schlußrente 51.90. ©efcmitt, ein Sohn, Georg Ludwig, geboren den 12. Februar. + Paris, 16. Marz. Man glaubt, daß vom nächsten Montag ab wieder Wilhelme'Lgareth?/geb?ren°denÄ ÄT" einc ^ter' Pewattelegramme angenommen werden. - Die Führer der Renitenten aus dem Denselben. Dem Ortsbürger in Alt^Buseck und Vorsteher des Instituts der Montmartre suchen eine Lerring rung der Offiziere und Unteroffiziere der National- vereinigten Dienstmänner dahier, Philipp Müller IV., ein Sohn, Adolf Justus Christian garde herbeizuführen, um die Zeichnung einer Adresse durchzubringen, in welcher geboren den 9. Februar. Allgemeiner Anzeiger. V e r ft e i g e r u n g c n. 906) «) U) XXXIX 15) XXXIX XVIII XXII XXIII XXIII XXIII XXIII XXIII XXIV XXV 64 68 106 82, 3112 1008 1267 XXXIX XU XLII XLIV XLIV XLV 9) 10) 11) 12) 13) 16) 17) 18) 19) 20) 21) 5) 6) III III v XVIII 49 66 36 62 In Auftrag: S e ni m l e r, Ortsgerichtsmann. Bemerkt wird, daß der Viehstall 45 Fuß lang unb -26 Fuß tief ist; derselbe befindet sich noch im entsprechenden Zustande und läßt sich ganz leicht wohnlich einrichten. Reiskirchen, am 16. März 1871. Grobherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. I ü n g e r. 123 b., 124, 125, 126,5, 127, 128, 129, 130,131 1791 OÄlftr. Acker daselbst, von dem folgenden durch einen Graben getrennt, 1) Flur 2) „ 3) „ 4) „ 26,3, 352*, lag, 3627 ,oo Nr. 96, 96a ,, 120, 121 „ 360, 361 Gebäude - Berkaus. 970) Mittwoch den 22. d. Mts., von Vormittags 10 Uhr an, soll^wegen Erbauunlf neuer Psarröconoinier Scbnude ein großer Viehstall, Holzschuppen lnid Schweinstall ?c. zum Abbruch auf der lvemelndestube dahier meistbietend versteigert Bekanntmachung. :2Z) Nächsten Montag, den 20. März 1871, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause folgende, den Erben des verstorbenen Herrn Poststallmeisters Kempfs gehörigen Grundstücke: mKftr. Acker, links des Krofdorfer Wegs, „ Acker daselbst, mit Klee, Acker auf dem Haddersgraben, ........ 2654 lDKistr. Acker zwischen dem Mittelweg und der Chaussee, „ 132,5, 133 1445 oÄlftr. Acker daselbst, , 137, 138 817 „ Acker daselbst, mit Haferklee, „ 91, 92 2118 □Älftr. Acker über dem Schäferbrunnen, „ 73 1198 lDKlftr. Acker, auf den Weg, « 204, 205, 206 1118 lDKlftr. Acker in der Lichtenau, „ 158 172 lDKlftr. Acker am Galgen, auf die Chaussee und die Marburger Straße, mit ewigem Klee Mf sechs Jahre öffentlich meistbietend unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Mdmgungen verpachtet werden Bis zu diesem Tag können einzelne Grundstücke durch den Großh. Hofgerichts- aoDocaten Engelbach II. dahier aus freier Hand verkauft werden; auch finden Offerten wegen rauflicher Uebernahme des ganzen Gutes (incl. der in Gießener Gemarkung bc- legenen Wiesen) bis dahin Berücksichtigung Gießen, am 13. März 1871 470 lDKlftr. Acker am Wetzlarer Weg im Eisenfeld, 627 „ Acker ain Schlangenzahl, 448 „ Acker daselbst, am Zollstock, 490 „ Acker am halben Zehnten, rechts vom Schützgcsbrunner Weg, 54 lDKlftr. Acker daselbst, 265 „ Acker am Schlangenzahl, auf dem Auberg, 466 „ Acker daselbst, . 83 977 lDKlftr. Acker auf dem Schützgesbrunner Weg, 118, 119, 120, 121 1170 lDKlftr. Acker an der Warte, rechts dem Aulweg, 113,5, 114,5, 115,5 2187 lDKlftr. Acker unter dem Wie- secker Weg, Bekanntmachung. 992) Der Bedarf an Hafer, Heu und Stroh in den Monaten April, Mai und Juni er. für die mit der Eisenbahn kommenden Truppen wird Montag den 20. d. Mts., 9iachmittags 2 Uhr, im Büreau der Etappen - Commandantur öffentlich vergeben. Die Bedingun en werden im Termine mitgetheilt- Gießen, den 18. März 1871. Etappen - Commandantur. ________________v. Randow.______ 994) Montag den 20. März d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem früheren Pfandhauslocale dahier ein runder Tisch, ein Stuhl, eine Schwarzwälder Uhr meistbietend versteigert werden. Gießen, den 17. Februar 1871. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Sem ml er, Ortsgerichtsmann. JaadverpachNing. 985) Montag den 20. d Mts., des Vormittags um 10 Uhr, soll die der Gemeinde Nieder-Ohmen zu- stehende Feld- und Waldjagd (mit sehr gutem Wildstand) auf dem Bürgermeisterei- Büreau auf 6 Jahre verpachtet werden. Nieder-Ohmen ist Station der Oberhessi schen Eisenbahn. Nieder-Ohmen, im März 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Ohmen. ___Ohnacker. Bauholz-Persteigerung. 959) Mittwoch den 22 d. M-, Vormittags 9 Uhr, sollen im Grüninger und Dorf-Gillcr Markwalde versteigert werden: 101 Eich en-Stimme von 7 bis 30 Zoll mittlerem Durchmesser, zusammen 2262 Cubilfuß enthaltend, 7 Dtadrl Stäinme von 7 bis 10 Zoll Durchmesser, zusammen 207 Cubi'kfuß enthaltend, 84 Fichten-Stangen von 3 bis 5 Zoll Durchmesser, 380 Cubikfuß enthaltend. Die Zusammenkunft ist auf dem Weißen- triesch am Wege nach Garbenteich. Grüningen, den 16 März 1871. Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. Lei dich. Versteige r u n g. 991) Mittwoch den 22. März, Mittags 1 Uhr, wollen die Erben des verstorbenen Uhrmachers Jacob Albach zu Lick Uhrmacherwerkzeuge, Uhren, einen Werktisch und sonstige Möbel im „Gasthaus znm Einhorn" versteigern lassen. Feilgebot>enes. Kalt-flüssiges Baumwachs, fabricirt von Crnst Hermes in Gießen. 976) Dieses unübertreffliche Baumwachs, zum Bedecken der Baumwunden, Veredeln rc. ic., von Natur aus flüssig, wird kalt aufgetragen, verhärtet sich sowohl in der Last, als auch im Wasser, wird selbst bei einer Temperatur von 45° nicht flüssig. Man bedarf davon kaum die Hälfte deS seither angewandten. In Büchsen Vi Pfd. 30 fr., 1/, .. 18 .. 997) Velocipedes für Erwachsene und Kinder empfiehlt __________________I G- D. Bapst. 946) Zu bevorstehender Saatzeit empfiehlt die Sanieilhandlung von barl Deincö ihre Bestände von allen Sorten Sämereien in fiifd cr keimfähiger Waare. Verkaufslokal Mänsburg, im Haufe des Herrn Seiler Hilgardt. 987) Ein moderner, noch wenig getragener schwarzer Tucl,rock ist billig zu ver kaufen. G. H Ledermann, Herrenkleibermacher (Asterweg.) Gießen, den 17. März 1871. Slk. 6« bestell' empfiehlt I. G- D- Bapst. äibonnent (»r. (Nr- Bedienung Durch M, kaß | 5 g (981) Friseur. 950) Brat-Bückinge sind wieder eingetroffen. I. A. Busch Söhne. 943) Steinkohlen und Braunkohlen empfehlen Flick & Kröll (945) 936) Ein bis zwei gute Handarbeiter 995) Zur Pflege eines kleinen Kindes "E" auf dauernde Belch-ifligung gesucht irh rin iiinprfnfftnpcl Sfcrnitontt.T.™,,». ,1.4. a,9stpciF Z Conc- ssiknirte Privat-Ciitbindilngs-Anstolt in Mainz. Dieses seit Jahren bestehende Institut bietet alle Garantie sorgfältiger Behandlung. & heimniß, billigeBedingnngen. Julie Rauch, Direktorin, neuer Stadttbeil 14. Walpodenstt. Carl Deines, Kunst- und Handelsgärtner. nü 9E®‘be(lonb t, «tyn würte bifi ** »M( ®‘ bist Srirben« I ?" >'d°ch .1* »ürte m hiNim V Hort ? > Sw! h„„ hfe ■jS-* ’m.” HAASENSTEIN