- • - >e a ^tbmar,! nit;. W in btr k .. *-• Nähert ‘■'\--ini kann ba 11 M iTflOI. ---^_Va_b£oiG .'' ''' Met wirb t ■- •m m biefrbrt fiP kvvcnin:Lcr LiviV — A gitfcni- Pir«« vinteljährig 1 fl- 12 Jfcthtgerlo^. Durch d Soft bezogen viertelzahrig 1 fl. 27 fr. Mkßtntr Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Lanzleiberg Lit. D. Nr. 1. 1871. Knz-ize- Md Amt« siir dmKms^ich-^ -----—------ ^nuntafl den 19. Februar - Rr. --------- — ------U^tzicSener Anzeige ^efwbwfl<"'1- ** ** - Momenten, welche den Anzeige $y;ar$ i$71 zu 40 kr. Irr in (f»irl!cn. tte-r^ . Ufr Wc neu, bei bl - r- -■ yntffbflllfiiEy; lab Februar 1871 I llcrnrünng 3 ,1 r-rrfirDiig 7 J Ubr. ■ ttirorfteHung: iq unk i'atcrlm k m 4 ilftcn. ririelliag 7’t Ubr f ton St Hm t. 2 *< ifia von $ri; * Mdt werben bei j : TAfr. cdr niStzeM '■'.tritt- ?’2ette geiillif ?a $t ^fbrncr 1871 reif ftronee -» tt*. fitwig m 3 ta f ir PirfffiJi .'TEIWIWÜ . XM^pcen-Expedil mkfuit an Mail .•kl'"’ C,lf5 -r:a, iulS tonaM [ .^a'»w^übnk.> Lnetenm*' ' MtxIrtMf, «; Sa|L M* KiL 17. £n*tfp**x' I £r«*ST löPl biebdr. fl, berücksichtigt ist. wollen, // n Vierter W a h l v o r sicher RathhauS. 14 Lang Zweiter Dritter Schul'haus- Gemeindehaus. Schulhaus. Gemeindehaus- Schulhaus. Gemeindehaus Aus nai zuuehmen ist. Dorf - Gill • • • • • Eberstadt mit Arnsburg Ettingshausen - • - Garbenteich - - RathhauS. Gemeindehaus. Schulhaus. Gemeindehaus. Beigeordneter Lenz - ü Gumbel " Wallenfels , wird. Zugleich bringen wir unsere , daß in letzterem eine für die Gemeinde 15 16 17 18 19 20 I 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 Helm • - • Geißler- • - Bogel • • • Heß - - - Roth - - - Serth - - - Alles - • - Weis • - Jünger ■ • • Inderthal . • Klinket ■ - - Bogel - - - Horn - - - Berghöfcr - • Schwarz • - Schäfer - - Realfchulgedäude. Schulyaus in der Neustadt. Erstes Schulhaus. Gemeindehaus- Bürgermeisterewureau- Gemeindehaus- Hofmann - - • • • Gememderath Heinrich Hammel in. Hch. Debus..... " Eonrad Arnold H. . • Beigeordneter Johannes Albach lv - Schäfer • Gemeinderath Phil. Schmitt • Beigeordneter Weil Opper • - •:••• Gemeinderath Jacob.Walbott V. 2na™l,uu$,. „ ' I Schulhaus in der Schulftraße- i .. JvluCV..... I <4ihInrbälltiC. »ä-ÄBää -- «*»* *-i-*** ** - *** Jede Bürgerweisterer mit ’SftÄirf' die Einwohner in Lit. A. C. und E., sowie des «Lchiffenbergs- Grobherzogliches Kreisamt Gieße". Au Verhinderung des iirersraths . Stcfulc, Kreisassessor. Grob-Buseck Groß-Linden • •....... Grunin gen .......... Hattenrod Haufen Heuchelheim Holzheim Klein-Linden ' ' Lang-GönS Achwtt"°lnb°us-n, H°i Albach und Mühlsachfen I Lollar............ Mainzlar Münster Rieder-Bessingen I Ober-Bessingen I Ober Hörgern I .......... I Reislirchen | Rödgen • ■ • ; . ..... I Ruttershausen mtt Kirchberg - I Staufenberg mit Fnedelhausen I Steinbach.........' I Treis a. d- I Trohe . . - • • • I Watzenborn mit Steinberg ■ • I Wteseck....... ' ' ' Gießen, den 9. Januar 187l. Bürgermeister Balser ' Bolt....... " Wagner. Wagenbach • • • • Beigeordneter Engelhard • - • Bürgermeister Böcher „ Otto Arnold Hämmerle ... • - - • Gemei'nderath Martin KnÜpper । Bürgermeister Görlach Sommer - - • • Schwarz..... " Vogt Gemeinderath Keller • • • I Beigeordneter Felsmg • • • I Gemeinderath Bückmg | Bürgermeister Wagner ■ . • • MengeS - - Leidich - ' " Rtengel - - - I Gemeinderctth Ludwig A.m\ I Bürgermeister Jung - Jager ' Weigel - - - ' I Gemeinderechner Dern - - - - I Bürgermeister Johanne^ u W a h l l o c a l e. Schulhaus. Gemeindehaus- Erstes Schulhaus. Gemeindehaus. Schulhaus in Bersrod Gemeindehaus- Schulhaus- Gemeindehaus. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen K-nntniß, daß die Wahlen g ...........7««b“ "•*" ‘,m **• *“m ”ta*1 Bkkanntmachung vom 9. v. Mts- m J(i- taerrt inzwischen getroffene Aenderung Gießen, den 15. tfcbninr 1871. kür die ReichstagSwahl in fotzend« Weise den Bürgermeistereien angeschlossen: Die selbstständigen Gemarkungen ^xtshauscn zu Dau bringen, w u.6.,w ........ - -" Bekanntmachung. 9t c i d) 6 t o fl 5 iv o b l Reiche Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Starck. drd.- Rr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 . erster Bez. , ,pr , ( zweiter „ Gießen mit Schtffenberg i dritter M 1 vierter ö G em e i n d e n. Albach Allendorf a. d. Lahn Allendorf a. d. Lda Alt-Buseck.......... Annerod • • • • ..... Bersrod mit Wmnerod Beuern........... Burkhardsfelden Daubringen mit Heibertshausen • Rosenberg Karl Nagel I Beigeordneter Althaus Zörb Bmgel • • • . I Gemeinderath Hch- Petri IV. • • Gg. Schmandt - - - ‘ I Beigeordneter Kröck Laux Thets ...••• ’ I Gemeinderath Aut- Weil IV - . I Gemeiuderechner Waldschnutt - . I Gemeinderath Conr. Jhring I „ Hch. todiabecT Hl. - I Beigeordneter Klingelhöser • • • / Goutrum..... Weiß • Serch - I Gemeinderechner Helmes • • I Beigeordneter Weller Stumpf I ", Hahn Schön * Fischer ..... R'colauS " Dapper - • - G-nninderath Johanne« pamm-l m . Beigeordneter ' Bekanntmachung. Betreffend: Bestellung eines Fleischbeschauers der Stadt Gießen. Dec Mehgermeister Herr Wilhelm Planck dahier ist zmn Stellvertreter des zur Zeit fungirenden Fleischbeschauers der Stadt Gießen, Herrn Georg Sony, in Verhinderungsfällen des Letzteren bestellt und als solcher verpflichtet worden. Gießen, den 16. Februar 1871. Großherzogliches Kreiöamt Gießen. v. Starck. Po l i tif ckH r T h e i l. 18. Februar. Die halbofficielle „Prov.-Corr." sagt über die bevorstehenden Friedensverhandlungen: Dle Wahlen zur National-Versammlung haben in Frankreich überall mit größter Ruhe stattgefunden, und in Wahrheit mit größerer Freiheit von Machteinflüssen der Regierung oder der Parteien, als es jemals früher der Fall gewesen war. Der Ausfall der Wahlen ist der republikanischen Partei nicht günstig, — unter 750 Abgeordneten sollen kaum 150 sich als Republikaner be- kennen; ebenso ungünstig aber scheint es mit der Partei des bisherigen Kaiserreichs zu stehen, welche noch nicht 100 ihrer Anhänger durchgesetzt haben soll. Etwa zwei Dritttheile der Abgeordneten sollen den Parteien der alten Königs- Häuser, besonders den Orleanisten, angehören. Die Kämpfe und Entschließungen über die inneren Fragen werden jedoch unzweifelhaft vertagt werden, bis die äußere Frage über Krieg und Frieden gelöst ist. Die bisherige Negierung der nationalen Vertheidigung hat sofort nach dem Zusammentreten der Nationalversammlung die bisher geübten Befugnisse niedergelegt und der Volksvertretung die Berufung einer neuen Regierung anheimgegeben. Vermuthlich wird die Versammlung zunächst einen Regierungsausschuß von einigen Personen erwählen, welcher sich mit dem deutschen Hauptquartiere über die FriedenSvedingungen in sofortige Verhandlungen zu setzen haben wird. Sobald eine bestimmte Aussicht auf die Verständigung über die unerläßlichen Grundlagen des Friedens vorhanden ist, dürfte eine Verlängerung des Waffenstillstands behufs der definitiven Friedens- Verhandlungen eintreten. Die Nationalversammlung wird alsdann voraussichtlich von Bordeaux nach Paris verlegt werden. Nur in dem unwahrscheinlichen Falle, daß die französische Volksvertretung sich der unausweislichen Nothwendigkeit des Friedens und den Bedingungen desselben verschließen sollte, würden mit dem Ablauf des Waffenstillstandes die Kriegsoperationen sofort mit voller Energie wieder beginnen, und für diesen äußersten Fall sind seitens unserer Heeresleitung alle Vorbereitungen getroffen, um einige der bisher vor Paris verwandten Armeecorps alsbald in erster Linie nach Westen und Süden verwenden zu können. Doch ist die volle Zuversicht begründet, daß dieser Fall nicht eintreten werde, daß vielmehr unsere Truppen in nicht langer Zeit lorbeergekrönt den Weg in die Heimath werden antreten können. Nach dem Wortlaute der Convention vom 28. Januar 1871 haben die deutschen Heere 22 französische Departements ganz und 3 theilweise in ihrer Gewalt. Die ersteren sind Aisne, Ardennen, Aube, Eure, Eure-et-Loire, Indre-et- Loire, Loir-et-Cher, Loiret, Marne, Haute-Marne, Mcurthe, Meuse, Moselle, Oise, BaS-Rhin, Haut-Rhin, Haute-Saone, Sarthe, Seine, Seine-Jnf^rieure, Seine-et- Marne, Seinc-et-Oise, Somme, VoSgeS, Jonne. Diese 25 Departements, welche mit Ausnahme einiger Punkte ganz von deutschen Truppen besetzt, und deren HülfSquellen zur Zeit für Frankreich nutzlos sind, haben einen Flächeninhalt von etwa 2640 Quadratmeilen und eine Bevölkerungszahl vom über 12 Millionen Einwohnern, welche an 62 Millionen FrcS. Grundsteuer bezahlen. Außerdem aber fino Die Departements Cüte d'or, Doubs, Saone-et-Loire rc. theilweis besetzt; diese letzteren repräsentiren ihrerseits wiederum eine Fläche von 3 Millionen Hektaren mit über 2 Millionen Einwohnern und 15 Millionen Francs Grundsteuer. — Da ganz Frankreich aber etwa 54 Millionen Hectaren Gebiet hat, von denen also über 18 Millionen in Feindes Hand sind, und 39 Millionen Einwohner zählt, die im Ganzen 160 Millionen Francs Grundsteuer bezahlen, so erhellt aus den vorangeschickten statistischen Angaben, daß Frankreich im gegenwärtigen Kriege mit Deutschland jetzt ein Drittel seines Gebietes und mehr als ein Drittel seiner Bevölkerung verloren hat und zwar mit dem erschwerenden Umstande, daß die von deutschen Heeren besetzten Gegenden die reichsten und fruchtbarsten sind, weil sie verhältnißmäßig den bei Weitem größten Theil der Grundsteuer des ganzen Landes aufbringen, und Die vertheidigungSfähigsten, weil in ihnen die deutschen Truppen fünfundzwanzig Festungen nehmen mußten. Es wurden bis zu dem am 28. Januar abgeschlossenen Waffenstillstände folgende fünfundzwanzig Forts, Cita- dellen und Festungen genommen: Lichtenberg, Lützelsteifl, Marsal, Vitry, Fort Mortier, Straßburg, Neu-Breisach, Schlettstavt, Pfalzburg, Toul, Verdun, SoiffonS, Laon, Metz, Diedenhofen, Longwy, Meziöres, Montmüdy, Sedan, Ro- croy, Peronne, Ham, La Fore, Citadelle von Amiens, die Forts um Paris. Außerdem wurden feste Schlösser genommen, wie Mömpelgard und Robert le Diable und die Belagerungen und Cernirungcn fortgeführt um Bitsch, Belfort, Langres und Besanyon. Den besten Beweis aber für die militärische Stärke dieser Provinzen, in denen Frankreich seit Jahren Alles für einen Offensivkrieg gegen Deutschland vorbereitet hat, gicbt der Bau so vieler Festungen und die Anlage der bedeutendsten Mllltär-EtablissementS in denselben. Es finden sich allein im Elsaß und dem d.uischen Theile von Lothringen sechs Festungen erster Classe: Straßburg, Belfort, Neu.Breisach, Bitsch, Diedenholen und Metz; vier Festungen zweiter Classe: Schlett- stadt, Pfalzburg, Marsal und Lützelstein; zwei kleinere feste Punkte: Lichtenberg und Mömpelgard. -- Die Militär-Etablissements in Straßburg und Metz sind in ersterer Ftstang ein arscnal do conslruclion und ein Ponton-Depot, in Metz kill arsonal do conslruclion, ein arscnal de gonie, eine Puloermühle und eine Schmiede. Außeibem finden sich eine Geweprfabrik in Mutzig, eine Fabrik für blanfe Waffen in Klingenthal, eine Locomotlv- und Eisenbahnwagen-Fabrik in Mühlhausen und großartige Tuchfabriken in dieser Stadt, Bischweiler und Metz. Das Aeltestrn Collegium der Berliner Kaufmannschaft hat beschlossen, dem Kaiser bei seiner Nuckk«hr einen goldenen Lorbeerkranz zu überreichen. Die Kosten werden durch freiwillige Beiträge der Corporations - Mitglieder gedeckt werden. In den im englischen Blaubuche veröffentlichten Actenstücken über die Kriegsfrage, meld e der Telegraph in Kurze zusammenfaßt, ist von Der englischen Re- gierunj) der Gesichtspunkt festgehal en, düß eine Intervention so lange zu vermeiden sei, als nicht eine d«e Annahme beider Theile verheißende Basis vorgeschlagen sei. Das heißt mit anderen Worten, England halte eine neutrale 23er- minlung nur für ersprießlich, wenn sie von beiden kritgstihrenden Theilen bean- Jfpruebt würde. Dies wurde schon früher als die von England und Amerika inne, gehaltene Stellung bezeichnet. Es war das auch wohl erklärlich. Das Borges eines neutralen Staates auf die Einladung eines einzelnen kriegführenden Theiler würde Den intervenirenden Staat der Gefahr, sich vergeblich zu compromitliren, aussetzen. So weit ist Englands Verfahren klar. Dagegen wird Näheres übet oie englische Depesche vom 20. Jan. nach Berlin abzuwarten sein, die Den Wunsch aussprach, die deutsche Negierung möge ihre Ansichten bezüglich Der Friedensbedingungen zu erkennen geben. Das Motiv dieses Sch-ittes ist noch nicht klar ersichtlich. Damals war die (Kapitulation von Paris noch nicht erfolgt und bit Directe Verständigung zwischen Preußen und Frankreich noch nicht in Den Vorder- gründ getreten. Sollte England am 20. Januar ein Dazwischentreten beabsichtigt haben, so wird es sich seitdem wohl'überzeugt haben, daß dadurch nur der Wider« stand Frankreichs von Neuem angefacht werden müßte. Nach Der bevorstehenden definitiven Constitnirung Der Versammlung wird die provisorische Regierung Rechenschaft ablegen und ihr Mandat tn Die Hände Der Versammlung zurückgeben. Diese wird Dann eine Executiv-Commission ernennen, welcher die deutschen Friedens- bedingungen mitgetheilt werden sollen. Dies ist der normale Weg, und für eine medensgefäbrliche Einmischung scheint kein Raum vorhanden. Wer wirklich den Frieden will und nicht etwa unter dem Schein der Friedensbemühung die Erschöpfung beider Theile im Auge hat, wird sich vor jeder Intervention hüten und een jetzt eingeleiteten Proccß sich ruhig vollziehen lassen. Der Vicekönig von Aegypten hat am 22. Januar Dem norddeutschen General- Consul v. JaSmund die Summe von 36,000 Franken für die deutschen Verwundeten einhändigen lasten. Nach einem Telegramm aus Peking vom 26. Januar an das LonDoner j auswärtige Amt herrscht im Norden China'« vollständige Ruhe. Kriegsnachrichten. Versailles, 16. Febr. Belfort auf Convention Übergeben. Die Besatzung verläßt Die Festung mit militärischen Ehren am 17. und behält Die Besetzung Der Departement Cote o'Or und Jura. Ihr ist Der Abzug mit Feldausrüstung und Archiven zugestanden. Die deutschen Truppen besetzen das Departement Doubs, mit Ausnahme de« Landstrichs südlich von Lons le Saulnier. Brüssel, 17. Febr. Aus Versailles wird der „Jndepend. beige" berichtet: Menotti Garibaldi schrieb an Den General v. Manteuffel, die Fahne des 61. Regimentes sei unter Leichenhaufen gefunden, die Fahne demnach mit der äußersten | Tapierkeit vertheidigt worden. Dieser Schritt Garibaldi's machte im Hauptpuartitt einen angenehmen Eindruck. Ihber Den Rückzug Garibaldi's aus Dijon wird Dem „Standard" von seinem Specialcorrespondenten im Hauptquartier Garibaldi's geschrieben: Als am 29. Januar daselbst die Kunoe von Der Kapitulation von Paris und oem Abschluß eines 21 tägigen Waffenstillstandes bekannt wurde, riefen die Rothhemden: „Wir sind verrathen! Es lebe die Republik! Es lebe der Krieg! Es lebe Garibaldi! Avanti, Avanti! Wir wollen Frankreich retten, obgleich die Franzosen Feiglinge sind!" Am 31. Januar zeigte sich eine ungewöhnliche Bewegung in den Straßen von Dijon, die in Folge eines vagen Gerüchtes entstanden, daß die Drei Departements des Jura, Doubs und Cote d'Or, folglich auch Dijon, nicht in den Waffenstillstand inbegriffen seien. Es hieß, Der FemD stehe in Der Nachbarschaft von Dijon, und gegen 11 Uhr Morgens hörte man deutlich das Knattern des Gewehrfeuers. Die Franzosen eröffneten ein entferntes Feuer । auf Die Preußen, das aber seine Wirkung verfehlte uno unerwidert blieb. Am ' Abend wurde angezeigt, daß mit den Preußen ein Abkommen getroffen worden, Dijon binnen 24 Stunden zu räumen, und große Massen Feinde näherten sich von allen Seiten. Die Räumung ging in confasester und unordentlichster Weife vor sich, obgleich die Preußen sich ganz still verhielten. Der Generalstab legte eine grenzenlose Unfähigkeit an den Tag; viele Offiziere reisten per Eisenbahn ab und überließen es ihren Mannschaften, Den Rückzug auf Der Chaussee anzutreten. Marooiren, Plünderung unD unnützes Schießen marfirten Den Ruckzug, Der Die ganze Nacht und fast Den ganzen nächsten Tag Dauerte. Die größte Zügellosigkeit bemächtigte sich Der Leute, Die eher einer Bande Meuterer als Soldaten glichen. Gambetta constatirte, daß er 50,000 Mann zur Verstärkung Garibaldi's abge- fanot; tn Wahrheit bestand aber Garibaldi's Armee aus nur 25,000 Mann mit 80 Geschützen, eine viel zu starke Truppenmacht für em Parteigängercorps, und nicht groß genug für eine reguläre Armee, Deren Führung Garibaldi aber nicht gewach en ist. Die bei FonlenoU gefangenen Landwehrleute sind jetzt ausgewechselt und in Toul eingetroffen. Verwandet von ihnen war nur Der Feldwebel Koch durch etnett Bayonnetstich in die Seite; er ist aber auch wieder hergestellt. Alle bestätigen, Daß sie von Seiten der Franzosen von Anfang an sehr gut unD anständig behandelt worden sind. Nach Berichten aus Bordeaux hat Die französische Armee des Centrums ihr Hauptquartier von Vierzon nach Chatauroux (an Der Eisenbahn von Orleans nach Bordeaux) verlegt. Clermont wird zum militärischen Centralpunct hergerichtet. Darmstadt, 16. Febr. Bei Der gestern stattgehabten Ziehung Der Großh. Hess. 25»fl.-Voofe fielen auf nachbenannte Nummern Die beigesetzten Haupttreffer: Nr. 28,410 15,000 fl., Nr. 37,115 4000 ft, Nr. 7000 2000 ft, Nr. 25,614 1000 ft, Nr. 13,967 und 73572 je 400 ft, Nr. 17,726 und 42,129 je 200 fl., Nr. 21,171 und 79,478 je 100 fl. Aachen, 13. Febr. Der hiesige Gemeinderath hat beschlossen, bei Sr. Majestät dem Kaiser und König Die unterthänigste Bitte zu stellen, daß für die Kaiserkrönung die Stadt Aachen huldreichst ausersehen werde. Hamburg, 15. Febr. An den Senat ist nachstehendes Dankschreibtndt^ Generats Moltte einaetroifcn: „Ein sollte "»»SM . 61 »urten 1 '9,n * *?0 M1 Äm p I: tir »illi" S U M W* hiifrn Tob'" 1 «»’ ®(ä,niÄ »ölt bereu M .yks Gentrolßabi M ntrt» HW«) , Wbl?,u ! Mlgtttbvm Ullv IW «Mt Itrei Maulen Der alten Mre Gkunblage gi ifferneren Meeren lu utsitttr gefunden hat. ÄllOurg, 1 Iburg, em Unternebm • Bereinigung tt< i mebr aus dem Stad tifcbku Ausfübrung. fchciit und des Buch! gm, frähigetn Hand trätblliche Untetftützu miffar mit Beititiril und dir zunätß m 1 fchiagendk Weg von Dl Barack beRimmi | MW Mliotbel l Die nod? vorhanetne i ständigen und tieftll |gu bringen, Tie ja i izu einer Hocbfcbule • tu also ein Grundj i ist, (o kann Die rige i werten. Die amili ! Aiadrwiebi'eüol-el < a^Whmende» Du tooil die Zufuhr vermieden. Das c liefern, die man de fällig diese Betrag jiföe Tultusministt' vfsentlil-en löibhoth JjrD die Ledelltung .Königsberger Liblic k Wn. Aon Seiten i i zu erwartet «Mttmien von #r >>" der neuen Bibbc vielen Privatpei !M"gen. Aor All bevahrt jur S ........ t**> Ul Seth 41 sich morgen ssi,if Revactionsmitglieder eingesperrt. Ein Präsecturanschlag verhängt den Kriegs rtij, w V t* Alle Der- Die Ver- unterdrückl, Mjf* bett )er ttl 51X f rrr ä-jttj X a De Llür t tit ktsimz irtlt-ailriffüij: nttanf^tn (Btnc « knnÄtü StR. Marseille, 14. Febr. Garibaldi ist hier eingetroffen unv wird «ch Caprera einschiffen. Nizza, 15. Febr. Zehntausend Mann sind hier eingetroffcn. steten sind auf einer Panzerfregatte nach Toulon gebracht worden, liaftr deS Blattes „Boix de Rice" wurden verhaftet, das Blatt selbst Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln Mindener nnd Oberhesstsche Eisenbahn, sowie fammtliche zollaintlicben ^Lrirratare. iind rn haben bei W. Klee, am Markt. 6stellung hier denselben Anklang finden wird, wie überall, und ein zahlreicher Besuch deS heiteren Lebensbildes, welches den Kindern Stoss zum Lachen in Fülle bietet, die Bemühungen des Herrn Director Nolte lohnen werde. — Die Abendvorstellung bringt uns ein hier noch nicht gegebenes romantisches Schauspiel „Der Graf von L> t. Germain", welches, nach einem Sue scheu Roman bearbeitet, überall die größten Erfolge erzielte und auch gewiß hier se-ne Anziehungskraft bewähren wird. Wir halten es für unsere Pflicht, auf diese beiden Vorstellungen ganz besonders aufmerksam zu machen und deuten noch ganz besonders darauf hin, daß die Vorstellung für Kinder „Nachmittag- um 3/, Uhr nimmt. tikel, in welchem er zeigt, wie dieser Mann, welcher nie aufgehört hatte, Paris über den wahren Zustand der Dinge in Frankreich zu täuschen, bis zur letzten Stunde an Dem System einer strafbaren Doppelzüngigkeit festgehalten hatte. A Bern, 16. Febr. Von dem eidgenössischen 15 Millionen Anlehen sind 11 Millionen gezeichnet. + Wien, 16. Febr. Von gut unterrichteter Sette wird versichert, daß das neue Ministerium der bisherigen auswärtigen Politik Oesterreichs vollkommen beipflichtet, auch gute Beziehungen mit dem Reichskanzler aufrecht zu erhalten gewillt ist. 4- Brüssel, 17. Febr. Der Appelhof in Brüssel hat In Sachen der französischen Jnternirten dahin beschieden, es sei nicht gestattet, daß die Regierung gehandelt habe, als seien ihre Maßregeln außer aller Controle der Gerichte; aber da die Maßregeln des Kriegsmintsters wesentlich militärischer Natur, so sei die Civilgerichtsbarkcit incompetent. Die „Jndependance beige* tadelt diese Auffassung scharf. 4- Florenz, 16. Febr. Die „Gazzetta Uffijiale" meldet: Die junge Königin von Spanien unterbrach in Folge Unwohlseins ihre Reise in Alassio. — Die Deputirtcnkammer setzte die DiScussion über das Garantiegesetz fort und vertagte die Fortsetzung der Berathung bis 1. März. 4- Bucharest/ 16. Febr. Der Kammer-Präsident Costakoru hat abgedankt und die Kammer seinen Rücktritt genehmigt. An Steege's Statt ist General Ghika zum rumänischen Geschäftsträger in Wien ernannt. Der Senat hat den Beschluß gefaßt, dem Fürsten Karl seine treueste Ergebenheit auszusprechen und seine vollste Unterstützung zuzusagen. 4- London, 16. Febr. Cochrane kündigt eine Interpellation an, ob die britische Regierung bemüht sei, den Einzug der Deutschen in Paris zu verhindern. Dilke kündigt eine Interpellation an, ob die Negierung von dem angeblichen Abschlüsse eines preußisch-russischen Vertrages Kenntniß habe. Hay interpellirt, ob Odo Russell ermächtigt gewesen, dem Grafen Bismarck am 20. November mitzu- theilin, England müsse Die willkürliche DertragSlösung Rußlands als Kriegsfall auffaffen. Gladstone erwidert, er beklage diese Aeußerung Russell's nicht, trotzdem habe die Regierung Russell nicht dazu ermächtigt. Herbert interpellirt, ob Frankreich in jüngster Zeit die guten Dienste Englands behufs Erlangung mäßiger Friedensbedingungen nachgesucht habe. Gladstone erwidert, Tissot habe im Namen der französischen Regierung die Hoffnung ausgesprochen, daß die britische Regierung die behufs Friedensförderung neu erwählte französische Regierung schleunigst anerkennen werde. Granville habe ihm geantwortet, die britische Regierung müsse sich vorerst ihre Meinungsäußerung vorbehalten, werde aber jede Erklärung oder Aufforderung zu Freundesdiensten bereitwilligst aufnehmen. 4- Petersburg, 16. Febr. Dem Vernehmen nach findet die nächste Confe- renzsitzung in London erst in einigen Tagen statt. — Nach der unmittelbar bevor- stehenden Bildung der neuen französischen Regierung wird das Eintreffen eines französischen Vertreters hier mit Sicherheit erwartet. Ehrenbürgerrechts Der freien und Hansestadt Hamburg eine Auszeichnung verliehen, deren ganzen Werth ich mit dem freudigsten Dank zu schätzen weiß. Hat man auch im Laufe des Krieges meinen Bestrebungen um ehrenvolle Durchführung unseres gerechten Kampfes in verschiedenster Weise die wohlwollendste Anerkennung geschenkt, so erfüllt es mich doch mit besonderer Genugthuung, Ehrenbürger Der Stadt Hamburg geworden zu fein, dieser alten Metropole unseres überseeischen Handels, Der beständigen Vermittlerin deutschen Wesens und deutscher Bildung nach Der neuen Welt. Die Zustimmung Der Bürgerschaft erhöht für mich Den Werth der Auszeichnung und nur mit Stolz werde ich Bürger unseres Freistaates sein, dessen Söhne jüngst in hervorragender Tapferkeit mit Den besten Truppen dcr großen Deutschen Armee gewetteifert haben. Ein hoher Senat und Bürgerschaft wollen mit Dem Ausdrucke des herzlichsten Dankes Die aufrichtigen Glück- und Segenswünsche für Hamburgs Wohl und ferneres Gedeihen entgegennehmen von deren ganz ergebenstem Graf v. Moltke, Gene/al der Infanterie und Chef des Generalstabs deutscher Armee, Ehrenbürger der freien und Hansestadt Hamburg. Versailles, 11. Februar." — Auch Graf Bismarck hat ein Dankschreiben einzesandt; es lautet: „Der Senat der freien und Hansestadt Hamburg hat mir unter Zustimmung Der Bürgerschaft die hohe Ehre erwiesen, mich unter Die Zahl seiner Bürger aufzunehmen. Ich nehme Diese Auszeichnung mit aufrichtiger Freude entgegen und fühle mich durch Die mir vom Gemeinwesen Der freien Stadt dadurch gewährte Anerkennung meines politischen Wirkens zu lebhaftem Danke Der- pachtet. Ich begrüße es als Gewähr Der Zukunft, daß Das Deutsche Reich im Viirgerthum und namentlich in der freien StaDt, welcher cs, Dank Der Intelligenz und Thatkraft ihrer Bürger unD Leiter, gelungen ist, Die Traditionen und den Gedanken Der alten Hansa in sich lebenDig unD wirksam zu erhalten, eine breite, sichere Grundlage gewonnen hat. Ihre Seeleute werden Die Ersten sein, auch aus ferneren Meeren zu verkünDen, daß Deutschland ferne Einheit und feinen Kaiser wieder gefunden hat. Versailles, Den 11. Februar. Bismarck." Straßburg, 15. Febr. Die Gründung einer neuen Bibliothek in Straßburg, em Unternehmen, das vor allen anderen geeignet ist, Die geistige WieDer- vcreinigung des Elsasses mit Dem deutschen Vaterlande zu fördern, tritt mehr und wehr aus dem Stadium Der Vorbereitung in Das Der regelmäßigen und systematischen Ausführung. Die deutschen Behörden, Die Vertreter der deutschen Wissenschaft und des Buchhandels und zahlreiche Privatpersonen haben sich zu einmüthi- gem, kräftigem Handeln vereinigt, und auch von Seiten des Auslandes sind be- trächtliche Unterstützungen zugesagt. Auf Grund der von dem kaiserlichen Com- wisar mit Bereitwilligkeit gegebenen Aufschlüsse über die thatsächlichen Verhältnisse tust Die zunächst in Betracht kommenden Ziele ist Der bei Der Gründung einzu- schlagende Weg vorgezeichnet und in dem neuesten Circular des Hofbibliothekars Ir. Barack bestimmt dargelegt. Es besteht nämlich nicht die Absicht, eine neue statische Bibliothek zu schaffen, sondern Die eingehenden Beiträge sind bestimmt, die noch vorhandene AcaDemie-Livliothek von etwa 40,000 BänDen zn vcrvoll- ständigen und dieselbe auf Den Standpunkt einer Deutschen Universitäts-Bibliothek zu bringen, wie ja auch die Umgestaltung Der bisherigen Facultät von Straßburg zu einer Hochschule nach Deutschem Muster bestimmt in Aussicht genommen ist. la also ein Grundstock für Die neue Bibliothek bereits in Straßburg vorhanden ist, so kann Die eigentliche Schaffung Derselben auch nur in Straßburg vollzogen werten. Die amtlich bestellte Commission im Verein mit Der Verwaltung Der Lcodewiebi'oliothek wird zu entscheiden haben, was schlt, und die Auswahl der auszunehmenDen Bücher nach einem einheitlichen Plane vornehmen. So wird fo- tro>l die Zufuhr unbrauchbarer Bücher als auch Die Häufung von Doubletten »ermieden. Das GründungScomite wirD daher zunächst Verzeichnisse Dcr Bucher liefern, Die man Der neuen Bibliothek zuzuwenden bereit ist. Wie groß und reichet! ig diese Beträge sein werden, ist schon jetzt zu Übersehen. So hat Das prcu- tzische Cultusministerium seine Zustimmung gegeben, daß Die Doubletten aller kgl. -stetitlichen Bibliotheken für Straßburg zur Verfügung gestellt werden, unD man tirD Die BeDeutung Dieses Geschenkes würdigen, wenn man weiß, Daß allein Die LönigSberger Bibliothek nach amtlichem Bericht 40,000 DoublettenbänDe liefern fann. Von Seiten aller übrigen Deutschen Universitätsbibliotheken ist Dieselbe Frei- jfbigfeit zu erwarten und auch zahlreiche gelehrte Gesellschaften, so namentlich Die Icatemten von München und Wien, unterstützen Das schöne Unternehmen, indem je Der neuen Bibliothek alle ihre Veröffentlichungen als Geschenk anbieten. Auch ,vn vielen Privatpersonen sind bei dem GründungScomite Geschenkverzeichniffe ein- gangen. Dor Allen aber hat Der Buchhandel seinen patriotischen Sinn auf das liuhmlichste bewährt. Fast alle bedeutenderen Deutschen VerlagShandlungen haben i|re Kataloge zur Auswahl mitgetheilt oder zugesagt. Auch in der Schweiz, in laierifa und England findet das Unternehmen in Folge Der eifrigen Bemühungen einzelner Firmen erfreulichen Anklang. Möge bald der Frieden Dem schonen Werke ßLereS Gedeihen geben, Damit von Straßburgs Wunden diejenige zuerst vernarbe, «tlche Deutichland am schmerzlichsten miiempfunden hat. (Str. Z.) Auszug aus den Kirchenbüchrrn der Stadt Girhen. a. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 12. Februar. Dem Bürger und Gesellschaftsdiencr, Jakob Laudon, ein Sohn, Heinrich Martin, geboren den 6. Januar. Denselben Dein Ortsbürger in jllt 'Bufccf und Arbeiter an der Cöln- Gicßener Bahn dahier, Heinrich Vogel, ein Sohn, Heinrich Karl Christian, geboren den 25. Januar Denselben. Dein OrtSbürger in Sinkershausen und Taglöhner dahier, Jost Burk, ein Sohn, Georg Adam, geboren den 31. Januar Denselben. Dem Burger in Lauterbach und Taglöhner dahier, Johannes Dahmer, eine Tochter, Maria, geboren den 29. Januar. „ Denselben. Dem Bürger und StalionSassistenten an der Main^Weser-Bahn dahier, Karl Friedrich Kirstein, eine Tochter, Johanna Katharine Christine, geboren den 30. Januar. Denselben. Dem Bürger und Rothgerbermcistcr, Franz Plank, eine Tochter, Auguste Karoline Susanna, geboren den 13. Januar. Denselben. Dein Bürger und Schuhwaarenbändlcr, Daniel Scknnall, eine Tochter, Bertha Margarethe Henriette Luise Sophie, geboren den 5. Januar. Beerdigte. Den 13. Februar. Ein todtgeborener Sohn des Bürgers und Schuhmachcr- meisters, Martin Fuhr, geboren den 11. Februar. Denselben. Eine todtgeborcne Tochter des OrtSbürgers in 9ködgen und Handelsmanns dahier, Wilhelm Heinrich Brück, geboren den 12. Februar. Denselben. Ein todtgeborener Sohn des Bürgers und Lohndienerü, Christian Henkel, geboren den 12. Februar. Den 16. Februar Luise Karoline Friederike Emma Wilhelmine Schellen berg, des Bürgers in Braunfels und Instrumentenmachers dahier, Jakob Schellenberg, eheliche Tochter, alt 7 Monate, gestorben den 14. Februar. Telegraphische Depeschen. △ Versailles, 16. Febr. Die Proklamation Napoleon's hat hier einen uzunstlgen Eindruck gemacht. 4- Versailles, 16. Febr. Der Maire von Paris hat Das Kilogramm BroD l|f 50 Centimes festgesetzt. Aus BorDeaux, 15. Febr., wüv genulDct: Gestern nllLrtt Die Assemblee 300 Wahlen für giltig. A Havre, 15. Febr. Die Preußen haben Bienfaito mit einer Contribu- iirn von Fr. 18,000 unD Lachapelle-sur-Hoon von Fr. 16,000 belegt. In Cal- Wto«S wurDen Die Maires Der Gemeinden, welche Die Contributionen nicht zahlten, 9‘angtn ahgefübrt. A Bordeaux, 16. Febr. Der „Courrier De la Gironde" veröffentlicht gOanD. Der Aufstand der Italiener ist vollständig niedergeworfen. Zwei P'nzer- (81.3) - tu , * nut art* x 4 tzN-tirtli: . N rett fifi , ricfti 1 . i* tn frt ’ ’>, k rfna, ebzltich ü • u 5»ztrc)al>tk?- 7imi "0* , 6m i*Df. h >4 rn $< * W ...... I;r.t nun DtntW M (Iiitriit« e® .. M 16,1 •;"it! “TL t„ * 1 t.. «r 1 .. fff ®r*.' I ' ■"<"1 i'S .ÜNif“ '... . (itaatten kreuzen vor Der Stadt. ---- ‘ SS ’**’S, »*** iw»' ..rJ"4: r.« 8,,.. kV.? *■ : *» ’ 4 ttt Den : . Still' . 1 ’•* M nidt| . “J1 “N uni i| hn beabfii •JMnirter^ . ' tlx drterKrhrr r- ^iziaaiiz SleEi i!ril)tben. J •f jrirtt ; Bti, uoD firi hita 8fi vichich l tief '' hüten 3 den ersten folgenden in fl. 15 4 c) 4 3 40 h) Der Gießen, den 13. Februar 1871. If If ff ff ff ff ff ff ff ff ff Stadtrentmeisier: Enders. ff ff V und Jung . . . . in der Realschule . . in der Vorschule derselben a) b) d) e) 0 fr. ff ff V ff ff ff ff f M __ Keftellungl AbMwte«' 1 30 30 30 30 30 3 2 6 5 und für den englischen Unterricht • • • • • ....... in der III Klasse der höheren Mädchenschule bei Herrn Lehrer Tchmidt in der IV. Klasse der höheren Mädchenschule bei Herrn Lehrer Felsing in den Schulen bei den Herren Lehrern Drescher, Schäfer, Römer, Ubrich, Llps, Muller Bekannt machun g. 4771 Die Schulgelder aus den städtischen Schulen und der Realschule pro IV. Quartal 1870 können oabltagen - Dienstags, Donnerstags und Samstags, ohne Kosten zur hiesigen Stadtkasse bezahlt werden. -iualeich wird bemerkt, daß das Schulgeld für jeden einzelnen Schuler betragt: 9 in der Fortbildungsklasse (höhere Mädchenschule) Klassenführer Herr Dchulinjpector Vlgelius . in der I. Klasse der höheren Mädchenschule bei Herrn Mitprediger-Vicar Freiensehner . • . und für den englischen Unterricht daselbst - - -........... in der Zwischenklasse der höheren Mädchenschule bei demselben Lehrer • • und für den englischen Unterricht • • • • • • •......... in der II. Klasse der höheren Mädchenschule der Herrn Lehrer Curjchmann Lnd«61““?? e®*1 !P«ß fr. I w ' W2) E letten be 72) (Sin vermieth s »Neider 1 ^8) I, ffe ift eit 1t und a $67) Eu Mieth en V 354) ( md Buge rMaizi E69) |bi bei Krtrtffknd: Die? wasserdicht, weich und Bei dem h< Trau Zahnschmerz schau fidas 8 Tage lang d h «' Mi Einsicht der M q •'*>>hona(t)ei wem! vidc! Feitgebotenes kO des nur durch Feytona ! räthig bei Georg Dörr, Cigarrenhandlung, Kirchenplatz. da Soldat taltn ®flnnnrlbud md Wken Solda Wir setzen LrmlH im» beau femitmf zu setzen. 532) Eiserne feuerfeste Kassen- schranke, neuester Construction, in eleganter Möbelform, für deren Sicherheit qarantirt wird, werden zu äußerst billigen Preisen angefertigt von Albert Schnabel, Nach einer HkiMg und Bele Nm Staube der statestens bis Elchen, 1t 545) Täglich frische Hefe bei Carl Heil, Schloßgasse. 234) Frische Eabliaucn und Schellfi schcbei I. A- Busch Söhne. B e k a n n t m a ch u n g. 481) Im Licher Stadtwalde, District Eisenkaute, kommen den 22. und 23. Febr. d. I. nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung: m , 1) Mittwoch den 22. Februar: 25 Eichen-Bau- und Werkholz-Stämme von 6 bis 20 Zoll Durchmesser und 10 bis 30 Fuß Länge, 7 Buchen-Stämme von 12 bis 1/ Zoll Durchmesser und 25 bis 35 Fuß Länge, 33 Birken-Stämme von 6 bis 16 Zoll Durchm- und 25 bis 35 Fuß Länge, 8 Linden-Stämme von 11 bis 13 Zoll Durchm. und 11 bis 35 Fuß Länge, 1 Fichten-Stamm von 7 Zoll Durchm. und 50 Fuß Länge, 50 Cichen-Stangen von 4 bis 5 Zoll Durchm. und 15 bis 20 Fuß Länge, 8 FichtenrStangen von 4 bis 5 Zoll Durchm. und 40 bis 60 Fuß Länge; 2) Donnerstag den 23. Februar: 260 bis 270 Stecken Buchen - Scheid- und Prügelholz, 90 bis 100 Stecken Eichen-, Nadel- und Weichholz-Prügel, 90 bis 100 Stecken Buchen-, Eichen- und Weichholz-Stöcke, 4000 Buchen-, Eichen- u. Weichholz-Wellen. Der jedesmalige Anfang ist Morgens 9 Uhr, am Burkhardsfelder Vicinalweg, am Floß. Lich, den 13. Februar 1871. Grobherzogliche Bürgermeisterei Lm). Jhring. liilionese entfernt in 14 Tagen alle Unreinigkeiten und galten der Haut, beseitigt Scrophcln, Flechten u. gelbe Flecken. Garantirt! 538) Zu verkaufen: Heu, Grummet, Dickwurzeln und Kartoffeln, sowie ein Haufen Mist, bei Jacob Ronftadt. Pferde - Nerkauf. 333) Montag den 27. Febr. l. I. bringen die Unterzeichneten in Reinheim, Nachmittags 2 Uhr, wieder 2G Stück sehr kräftige und gute Zugpferde, meist Brabanter Schlags, im öffentlichen Aufstrcichc zum Verkaufe, wozu Liebhaber mit dem Bemerken eingeladen sind, dasi zwischen Darmstadt und Reinheim täglich Vor- und Nachmittags Fahrpostverbindung vorhanden ist. Eiscubahnbau-Gesellschaft von Schöttle S Eomp General - Versammlung Krankenunterstützungs-, Sterbekasse- und Wittwenunterstützung» Vereins Das Marmor-Geschäft von F. J. Rossbach in Mainz empfiehlt sich in Anfertigung von Marmor-Arbeiten aller Art, namentlich auch von Cheminees, Grabdenkmälern etc. Versteigerungen. 472) Mittwoch den 22. und Donnerstag den 7 23. d. Mts., jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, sollen in den Waldungen der Stadt Grünberg, District Taufe: 16 Eichen-Stamme von 10 bis 16 Zoll Durchmesser und 25 bis 60 Fuß Länge, 634 Nadel-Stämme von 7 bis 15 „Zoll Durchmesser und 45 bis 85 Fuß Länge, 26 Nadel-Stangen von 5 Zoll Durchmesser und 25 bis 30 Fuß Länge öffentlich versteigert werden. Grünberg, den 13. Februar 18/1. Großherzogliche Bürgermeisterei Grunberg. Arnold. Redoetion. Tirur? tmh SRprtnn S»»* u " 61) Häckselmaschinen, Dickwurzmühlen, Oelkuchen- brecher der verschiedensten neuesten Construction, stets vorräthig bei Georg Nenzel (Maschinenfabrik.) F r i st a b l a n s. 534) Zur Fürstlichen Rentei Lich können die Rückstände nur noch bis zum 1. März ohne Gerichtskostcn bezahlt werden. Wahltage: Dienstags, Mittwochs, Donnerstags. Lich, den 17. Februar 1871. 1 Kreutzer. § Mein Tuch - und Bukskin-Lager, billigen und festen Preisen, empfehle bestens. Ludwig Lang, Marktstraße 25, vis-ä-vis dem Kaufmann Herrn Emil Pi stör. Montag dcn 6. März, Abends 7 Uhr, im Locale des Herrn Friedrich Führer. Tagesordnung: 1) Abhör der Rechnung für die Zeit vom bis Ende 1870, In G seß en bei (335) Carl Frech. schlauche mild zu machen, pr. Glas 12 kr., Gummi - Elasticum- Auflösung, Stiefel, Pferdegeschirre, Spritzen- s ! Patent - fett ! zum Erweichen und Geschmeidigmachen jeder Art Leder, Schuhe und Stiefel, pr. Pfund 32 kr., fabricirt von Ernst Hermes, Materialist. ^chwLndfucktshuften! | 544) Durch den Gebrauch von 4 Fla- L schen des fG. A. W. Mapcr'schcn Brustsyrups wurde ich vollkommen von einem hart- ^näckigen Schwindsuchtshusten befreit. ß Weingarten bei Ravensberg (Wür- temberg) 1870 Jos. Mcrath. 3 Stets ächt bei Fr. Bielcr, am Kreuz, 8 in Gießen. Für drei Thaler versende ich ein Mittel, den Trinkenden das Trinken zu entwöhnen. Auch heile ich sicher und schnell, selbst in den schwersten Fällen, gSs* Fallsucht, Bleichsucht, Wassersucht, Kopfschmerzen, Taubheit, Aussatz (Flechten), Krämpfe, § Witgtn. Rt t ? Mn i 5,"t' N ti, fin »S te’ " I v Dir ”Mt ,nlluu £ 528) Feldpostbriefe, mit Cigarren Taubheit, Aussatz (flechten), Krampfe^ und Tabak fertig verpackt, sind stets vor- Bettnässen, ferner auch Geschlechts-s Vermischungen. 533) Ein neues Haus ist ganz oder auch getrennt sogleich zu ver- miethen bei ve. Königer. 465) Die bisher von Herrn Rentier Maurer inne gehabte Wohnung (mittlerer Stock) ist anderweit zu vermietheu und um Mitte Mai zu beziehen. Dr. Muhl. 531) Das von Herrn Canzlei-Jnspector Ford ach bewohnte Logis ist anderweit zu vermietheu. Dr. Felsing. 504) Ein kleines Familienlogis ist bis zum 1. April zu vermiethen. G- Richter, Wolkengasse. 2) Ergänzungswahl des Vorstandes. Sodann diene zur Nachricht, daß die Rechnung von heute ab dem Vorstandsmitglied Herrn Georg Lony auf dem Neuenweg zur thelligtm offen heflfg. unr 1871, Der Präsident: p Demuth. Vermischte Anzeigen. 530) Ein braves Mädchen wird gegen hohen Lohn nach auswärts gesucht. Nähe- res zu erfahren bei L. Kauf. 297) Ein zuverlässiger Pferdeknecht faiir gute Stellung erhalten und sogleich ein- treten. Näheres bei der Exped. d. Bl. 522) Ein tüchtiger Arbeiter findet bc guter Bezahlung dauernde Beschäftigung Carl Gut bub, Schuhmachermeistei 503) Ein junges Mädchen sucht zu fo fortigem Eintritt Stelle. Näheres bei dc Exped. d. Bltts. 529) Ein möblirtes Zimmer t)t zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden bei_____________Bäcker K u h n, am Kreuz. 500) Ein Logis von 3 Zimmern, Küche, Kammer und sonstigem Zugehör ist zu vermiethen und den 1. Mai beziehbar. H. M. Jughardt. verfertigt von Ernst Hermes, (475) Materialist. 527) Bundcsfahncn, dreifarbig, nach neuester Verfügung, mit oder ohne Germania , waschächt. Auch Transparente, sowie Sachen zur Illumination, empfiehlt Bonner Fabnenfabrik in Bonn a. Rh. 235) Süße Orangen (Meffina-Frucht), Feinstes Traubcngelce, S to llwer ck'sche Brust Bonbons, Block-Ehocoladc mit Vanille, Liebig's Fleisch-Extrakt in frischen Sendungen empfingen I. A- Busch Söhne. 537) Ein kleines möblirtes Stübchen zu vermiethen. Neustadt Lit. D- Wr. 45. ! 536) Mein,Laden nebst Logis ist zu ver miethen- S- Gebhard, __________________Sonnenstraße B- 59- > 542) In Lit- E- Nr. 86 vor dem Sel- tersthor ist eine Familienwohnung zu oer- miethen.__ 539) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Aug. 9t ol l, im Stern. 514) Ein Zimmer ebener Erde, mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen. Näheres bei Wittwe Hedderich, Seltersweg. 541) Ein Logis von 3 Zimmern und sonstigem Zugehör ist zu vermiethen bei _____________K. Gerlipp, Kirchenplatz. 540) Zwei möblirte Zimmer sind zu i vermiethen bei Chr. Euler, Löwengasfc. 512) In einem neuen Hause vor dein Neuenweger Thor ist der mittlere Stock zu ------ - , . n,, vermiethen und im April beziehbar. Zu Schlossermeister m Lich. erfragen bei Posamenteur Kattrein. 325) Für die . Vaterländische Feuer - Verficherungs - Actlen- Gesellschast Elberfeld kr-nkheiten, al"'" Selbstb^ckun^,^weltzervermittelt der Unterzeichnete Versicherungen gegen Feuers- und Explosionsgefahr Fluh :c. Heber 1000 geheilt. (M), billigen und festen Prämien. ’S; f J. O. Grone, Ahaus (Westfalen.) I Firma. Carl Hoffman^