1 B: *» 1; "****, 13 'Ml l l°9* würbe i.-rr-r** b,,M le EJ^'Armgtr -' V-< '■? >« icobe, AÄK Zg- <■ «; *“*T 29; S *?"**, 11; 'S 3amr 1871. 2 Ntiimngfatfagt 5 ' ••:rcni 4)’M (Ul) r Art :< Lokalblätter Ne i fernen. • IMW LI» dk olLüMtlichrv . am Warft. PrctS vierteljährig 1 fl- 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 fr-. Gießener Anzeiger. Erscheint trtßlid), mit Ausnahme MontagS. Expedition : Canzleiberg Lit. B. Nr. I. Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hießen. Nr. 1<». Donnerstag den 19. Jmniar 1S71. 18. Januar. Der „Staatsanzeiger" ist in den Stand gesetzt, die folgende Depesche des Bundeskanzlers Grasen v. Bismarck vom 9. d. M. zu veröffentlichen: Bersai.Hes, den 9. Januar 1871. Tw.......werden gleich mir in den Zeitungen ein von dem Grasen Chaudordy unterzeichncleS Schriftstück bemerkt haben, welches mit Anklagen gegen die deutschen Heerführer und Truppen ungefüllt ist und den neutralen Machten im Namen der Regierung der Nationalvertheitigung mitgetheilt sein soll, üb dies wirklich geschehen ist, weiß ich nicht und möchte es säst bezweifln, so sichtlich ist das Schriftstück aus ein französisches Publikum und aus das Bedürfnis des uns feindlich gesinnten Theiles der Presse anderer Lander berechnet. Es ist kaum zu glauben, daß der Graf Ehaukordy und die Personen, die ihn beaus. tragt hab n, bei einer Regierung dieselbe Unblkanntschast mit auswärtigen Dingen vorausgesetzt Huben sollten, auf die sie in Frankreich ihre Berechnungen gründen können. In and'ren Ländern aber ist man gewöhnt, auch die Culturzustäntc fremder Dö.kcr zum Gegenstände des Studiums und der Biobachtung zu machen. Die Welt kennt ^das UnterrichtSwestn und seine Früchte in Deutschland und ui Frankreich, die allgemeine Wehrpflicht bei uns und die Conscription nut Lostaus bei unseren Gegnern; sie wiiß, welche Elemente in din deutschen Heeren den! Ersatzmännern, den Tureoö und den Strafbataillonen gcgenüberst'hen, sic erinnert| sich aus der Geschickte siühcrer Kriege und in vielen Gegenden aus eigener Er- sahrung, wie französische Truppen in Feindesland zu verfahren pflegen. Bereitwillig bei uns zugllaffene Wriret.r der europäischen und amerikanischen Presse haben beobachtet und bezeugen, wie der deutsche Soldat Tapferkeit mit Menschlichkeit zu paaren weiß und wie zögernd die strengen, aber nach Völkerrecht und Kriegsgebrauch berechtigten Maßregeln zur Ausführung kommen, welche anzuordnen die keutsche Heeresleitung durch das völkerrechtswidrige Bcrhalten der Franzosen und zum Schutze der eigenen Truppen gegen Meuchelmord gezwungen worden ist. Auch der größten und ausdauerndsten Wahrheitsentstellung wird es nicht gelingen, die Thatsache zu verdunkeln, daß die Franzosen es sind, welche diesem Kriege den Eharakier gegeben haben, den ein jeder Tag tiefer und breiter auspräg,n muß. Schon vor mehreren Monaten, nachdem wiederholte Fälle uns die Ueberzeugung verschafft hatten, daß die französischen Truppen das allgemeine Völkerrecht, sowie die besonderen Abmachungen, an denen Frankreich Theil genommen hatte, grundsätzlich mißachteten, nachdem wiederholt, man darf säst sagen, regelmäßig auf unsere Parlaminläre geschossen, sowie gegen Aerzte und Ambulanten vertragswidrige und rohe Feindseligkeiten verübt worden wären, habe ich Ew...... ersucht, dieserhalb bei der dortigen Regierung Protest zu erheben. In der seitdem verflossenen Zeit haben wir nicht nur die damals vorbehaltenen Beweis- |id) mich nicht enthalten, gleich hier ausführlicher mitzutheilen, das des schweizer ^Arztes Dr. Burkhard, datirt aus Puifeaux vom 18. December: „Die Genfer Eonvention ist in den Gefechten in den Wäldern von Ürleans vielfach verletzt worden. Ich fah den 30. November einen französischen Militärarzt, von dem nicht nur französiiche Gefangene behaupten, sondern der es selbst offen eingestand, daß er mit seinem Revolver viele preußische Gesungene erschossen. Viele Franctireurs, so erzählen uns zahlreiche Verwundete, zogen bei rückgängigen Bewegungen Genfer Binden ans der Tasche. Das Echiißen auf Ver- wuntete kam öfters vor." * Einer so konsequenten Mißachtung der Genfer Abmachung gegenüber wer- den die verbündeten deutschen Regierungen zu der Erwägung genöthigt werden, ob oder in welchen Grenzen sie sich Frankreich gegenüber ferner an dieselbe ge- bunten erachten können. Außer den in meinem Eircular vom 27. September v- 3 erwähnten, sind von französischer Seite auch Zuwiderhandlungen anderer Art gegen^ Vertrag, Völkerrecht und Krieg-gebrauch civilisirter Völker vvrgekommen. In der Schlacht bei Wörth wurde bemerkt, daß Flintenkugeln in die Erde ein- schlugen und dann mit einem sehr vernehmlichen Explosionsknall das Erdreich auf- warfen. Unm ttelbar nach dieser Wahrnehmung wurde der Überst v. Beckedoiff durch eine explosive Flintrnkugel schwer venrundet. Ein eben solches Geschoß hat in d,m Gefecht bei Toms am 20. December v. I den Lieutenant vom 2. Pommerschen Ulanen - Regiment v. üertzen getroffen. Bei angcstellten Ruch- forschungen, die noch nicht abgeschlossen sind, haben sich unter der in Straßburg er> tuteten Munition Sprenggeschosse für das sogenannte fuSil \\ Inhaliere vor- gesuntin. Ich behalte mir vor, über diese Verletzung der Petersburger Eonven- tion an die Unterzeichner derselben eine b,sondere Mittheilung zu richten. Schon jetzt aber verdient cs in die Erinnerung zurückgerufen zu werden, daß ein französischer Befehlshaber die badischen Truppen, bei denen so wenig wie in den übrigen deutschen Heeien Sprenggeschosse für Hand - Feuerwaffen vorhanlen sind, der Benutzung von conventionswidrigcn Explosivgeschossen beschuldigt und die badische Bevölkerung deswegen amtlich mit dem Schicksal der Psälzer unter LouiS XIV. bedroht hat, „mchue les femrncs“. Eine nahe Verwandtschaft mit dieser Kampswrise hat es, daß in den Taschen gefangener Franzosen eine Patrone gesunden worden ist, deren Geschoß au- einer in 16 oder mehrkantige Stücke zerschnittenen, lose wieder zusammengelegten Bleikugel besteht. Eins der vielen eingelieferten Exemplare dieses Geschosse-, welches in seinen Wiikungen dem gehackten Blei gleichkommt, ist dem auswärtigen Amte in Berlin übersandt und daselbst den Herren Vertretern der fremden Machte vor- gelegt worden. (Schluß folgt.) Figaro. - i stücke sammeln können, sondern auch eine lange Reihe neuer Fälle zu constatiren gehabt. Unter Umständen, welche die Annahme eines Zufalles oder Jrrthums auf Seiten der französischen Truppen völlig ausschließen, ist auf Parlamentäre, welche eine weiße Fahne und einen blasindcn Trompeter mit sich hatten, bei den in der Anlage A. oufgesührten 21 Gelegenheiten geschossin worden, theilS mit Klein- gew.hrseuer, theils mit Granaten, zuweilen von einzelnen Schützen, zuweilen in Salven. Einige Trompeter sind dabei getodtet, Fahnenträger verwundet worden. Die gerichtlichen Protokolle, durch welche diese Fälle constatirt sind, liegen mir vor und werden gedruckt werden. Nach der Schlacht von Weißenburg stellte es sich heraus, wie Ew..... aus meinem Erlaß vom 27. September v. I. erinnerlich fein wird, daß nicht nur die in unfere Gefangenschaft gerathenen Verwundeten, sondern auch höhere französische Militärärzte von der Genfer Eonvention gar nichts nußten, und daß einige der letzteren, nachdem sie von diesseitigen Delegirten belehrt worden waren, sch das vorgeschriebene Abzeichen nothdürstig und unkenntlich selbst herstellten. Freilich kann uns das wenig Wunder nehmen, seit wir aus den durch die Pariser Machthaber veröffentlichten amtlichen Depeschen aus dem Juli und August v. I. erfahren haben, wie unrollkommen vorbereitet für diesen so lange beabsichtigten und so frevelhaft herbeigesührten Krieg Frankreich gewesen ist. Allmälig hat man ßch auf französischer Seite mit der Genfer Eonvention so wohl vertraut gemacht, daß man die Vortheile derselben in vollem Maße in Anspruch zu nehmen weiß; um die Erfüllung der entsprechenden Pflichten aber ist es nicht besser geworden, nährend wir auch die unzweckmäßigen Bestimmungen der Eonvention um den Vlkis großer Unb.quemlichkerten und militärischer Nochtheile durchzuführen uns angelegen fein lassen, während mehr als hundert französische Militärs hier am Sitze des Hauptquartiers als Aerzte und Krankenwärter sich mit der größten Frei- $eit bewegen, während französische Delegirte in Gefangendepvts in Deutschland zugelassen worden sind, obwohl zu vermuthen war und sich zu bestätigen scheint, taß ein solcher Verkehr verratherische Anzettelungen zur Folge haben würde, so Haden von französischer Seite die Angriffe auf Verbandplätze und Ambulanten, die Mißhandlungen und Beraubungen von Aerzten und Delegirten, Lazareth- gkhilfen und Krankenträgern, die Ermordung von Verwundeten, bis auf die neueste Zeit fortgedauert, und wo Aerzte in die Gewalt des Feindes gefallen sind, sind sie nicht selten neißhandelt und eingekerkert, im günstigsten Falle ihrer Effecten beraubt und auf beschwerlichen Wegen nach der schweizer oder it. lienischen Grenze geschafft worden. Bei den häl sigen Bewegungen der Truppen und Sanitäts tvlonren ist es noch nicht mögl'ch gewesen, alle zur Sprache gekommenen Fälle gir!chklich zu eonstatiren; aus dem vorhandenen reichhaltigen Material mögen die in der Anlage B. kurz ausgesührten Beispiele genügen. Nur ein Zeugniß kann dtungen ritt Cffertcn ifWili rtf. tva ZnNtNßtN 1 jni 0 Die Antwort des Grasen Bismarck auf das Rundschreiben Ehaudony's, welches die keutschen Negierung.n wegen der völk.rrcchtswidrigen Kriegführung in Anklaqezustand versetzte, wird gerade in dem rechten Moment veröffentlicht, um den Protest der französischen Regierung gegen den Beginn des Bombardements von Paris ohne vorherige Notifikation in das rechte Licht zu stellen. Angesichts der zahlreichin und absichtlichen Verl»tznngen der Genfer Eonvmtion und der völkerrechtlichen Bestimmungen über Parlamentäre u. f. w. ist es nur überraschend, daß die deutsche Knegfühiung darauf verzichtet, Repressalien zu ergreifen. Daß das preußische Hauptquartier verpflichtet gewesen wäre, die Pariser Regierung von dem beabsichtigten Beginn des Bombardements in Kcnntniß zu setzen, ist denn doch nur eine willkürliche Fiktion. In der Regel wird allerdings das Bombardement eines befestigten Platzes notificirl; aber nicht um der Notifikation selbst willen, sondern nach erfolgter Einschließung des Platzes wird an den Evmman- dantcn die Aufforderung zur Uebergabe unter Androhung des Bombardements gerichtet. Daß eine solche Aufforderung im vorliegenden Falle nutzlos gewesen sein würde, werden auch die französischen Machthaber nicht in Abrede stellen können, und da die Eernirung der Stadt bereits 3V3 Monate gedauert hatte, so konnte man sich in Paris nur darüber wundern, daß die Beschießung nicht früher begann. Wenn die deutschen Regierungen sich ihrerfeitS trotz der zahlreichen Derlitzungen des Völkenechts von französischer Seite von den rechtlichen Vorsckristen nicht lo»sagen, so bleibt doch zu erwägen, ob es nicht, im Falle der Krieg sich noch langer hinziehen sollte, angemessen sei, in einigen Beziehungen weniger rücksichtsvoll zu verfahren. Die Nachricht, der norddeutsche Gesandte in Kopenhagen habe osfinell erklärt, vom 10. Februar ab werde die BundeSniarine französische Kauffahrteischiffe, auch wenn dieselben keine Evntrebande an Bord hätten, nicht mehr passiren laffen, bedais freilich noch der Bestätigung; der Praxis der französischen Flotte gegenüber wäre indessen ein solches Verfahren durchaus angemessen. — Die Notiz der Kreuzzeitung, mehrere neutrale Mächte beabsichtigten aus der Londoner Eonserenz neue FriedenSvermiltlungen ins Werk zu setzen, ist insofern auffallend, als derartige Versuche nur unter der Voraussetzung vorbereitet werden können, daß die französische Regierung sich noch in der letzten Stunde entschließt, an der Eonserenz Theil zu nehmen. Die in einer Depesche aus Bordeaux enthaltene Angabe, I. Favre habe bis zum 10. ds. keine osficielle Einladung erhalten, soll offenbar den Schein Hervorrufen, als sei die französische Regierung ihrerseits bereit, an den Verhandlungen Theil zu nehmen. Die Voraussetzung ist aber immer die, daß Graf Bismarck der in Paria eingeschloffenen Regierung den freien diplomatischen Verkehr nach außen gestalte; eine Zvmuthung, welche der thatsachlichen Kriegslage vor Pans durchaus nicht entspricht. (F P.) Die Eapitulat vn von Paris wird für sehr nahe bevorstehend gehalten, - damit drängt sich die Frage immer stärker in den Vordergrund: was wird geschehen, toenn mit der Uebergabe der Hauptstadt die terroristische Herrschaft Garn- betta'S im Süden noch nicht ihr Ende findet? Müssen unsere Heere dann gleich- falls Bordeaux und Toulouse, Lyon und Marseille einnehmen? Die Sssrn. Ztg. schreibt: „Das deutsche Heer kann sich nach der Einnahme von Paris die ruchsten Provinzen Frankreichs aussuchen und in diesen, massenweise gelagert, sich sicher, ja, unangreifbar einrichten. Ebenso unangreifbar kann die Verbindungsregion mit Deutschland gemacht werden, und mit derselben auch diejenigen Landschaften, die wir für Deutschland zuruckzubehalten gedenken. Die Aufgabe der französischen Machthaber, welche von dem Frieden nichts hören wollen, wird es alsdann sein, immer neue Schauren französischer Streitkräfte gegen die deutschen Stellungen zu fuhren, an denen sie rubm'oS und fruchtlos zerschellen werden. Wir haben das Haus des Feindes durch unsere Offensive erobert. Wir v rtheidigen uns nicht in unserem, sondern in deS Feindes Haus. W:r verzichten nur darauf, ihn durch alle Schlupfwinkel seines Gartens und Feldes zu verfolgen. Mag er aus denselben hervorkommcn, so oft er will, er wird uns aus seinem Hause nicht vertreiben. ES ist nicht zu fürchten, daß der Friede bei dieser Krie-SMethode, sobald der Feind ihre Wirkung kennen gelernt hat, länger ausbleibe, als wenn wir unter Aufbietung aller militärischen Mittel und Opf-k Frankreich besetzen wollten. Verwalten und regieren könnten wir das Land nicht." UedrigenS erbeben sich schon jetzt in Frankreich selbst bereits immer mehr Stimmen gegen Gambetta's unbedingten Trotz, und nach dem Falle von Paris wird das sicher noch viel mehr der Fall sein (K.Z) Viel Aussehen erregt die plötzliche Reise des preußischen Gesandten in Wien, des Generals von Schweinitz, nach Pesth, wo derselbe eine lange Unter redung mit dem Grafen Beust hatte, und dann vom Kaiser zur Tafel gezogen war. Man bringt die Reise des Gesandten mit den Gerüchten in Zusammenhang, welche über eine beabsichtigte Intervention des Grafen B uff zu Gunsten des Friedens cursiren. Osficiös wird zunächst nur verlautbart, Herr v. Schweinitz habe in Pesth eine Depesche des Grafen Bismarck (d. d. Versaill s, 8. Jan ) w'tzutheilen gehabt, welche zunächst der freudigen Genugthuung des Königs Wil- Helm über die so hochherzig dem deutschen Einigu-'gswelk cntgegengebrachten per sönlichen Sympathien des Kaisers warmen Ausdruck gebe und sodann die zuversichtliche Hoffnung au?spreche, daß fortan zwischen Deutschland unv Oesterreich diejenigen freundschaftlichen Beziehungen aufgecichtet wurden, welche speciell Deutschland durch die That zu bekräftigen jede sich darbietende Gelegenheit mit Eifer ergreifen werde. Die Veröffentlichung des Schriftstücks soll binnen Kurzem bevorftehen. Was übrigens die Absicht des Grafen Beust betrifft, zu Gunsten des Friedens Schritte zu thun, so dürften dieselben nicht eine diplomatische Mediation zwischen Frankreich und Deutschland, sondern nur die Einleitung von Verhandlungen bezwecken. Selbstverständlich wurde es sich darum handeln, den französi. schen Machthabrrn gegenüber die bisherige zweideutige Stellung Oesterreich-Ungarns aufzugeben, und die n.'uerdings erfolgte Annäherung zvischen Oesterreich und Deutschland läßt über die deSfallsigen Intentionen M Reichskanzlers keinen Zweifel zu. Aus dem sächsischen Hauptquartier meldet der „Daily NewS", daß be- reits wie zur Zeit vor der Capitulation von Metz die Anordnungen getroffen wurden, um die Belagerungstruppen anderweitig zu verwenden. Manteuf- fel'S Versetzung nach dem Osten ist, wie im Weiteren angedeutet wird, als eine von den Veränderungen zu betrachten, die mit unter diese Rubrik gehören. Die Uaterwerfunr von Lyon und des südlichen Frankreichs überhaupt wird dem General in seinem neuen Eommando als Hauptaufgabe zufallen. Das Königliche Hauptquartier soll auch nach der Einnahme von Paris in Versailles bleiben. Als Garnison für die Hauptstadt sind die Sachsen, Bayern, Würtrmbergrr, Mecklenburger, die Landwehrdivisionen und vielleicht das Gar:ecorpS bestimmt. Das zur Maasarmee gehörige 4. Armeecorps würde uadurch verfügbar werben. Der Kronprinz von Sachsen soll für den Oberbefehl über die gegenwärtig unter Goeben stehende erste Armee bestimmt sein und dürfte für Die Vollendung der Arbeit im Norden zu den Truppen dieses Commando's weitere beträchtliche Verstärkungen erhalten. Der „Fr. Pr." wird vom Rhein, 15. Jan., geschrieben: Noch immer wollen die Truppenzüge durch das Badische nicht nachlassen und der Verkehr wird nun außerdem auch noch erschwert werden, indem die vielen Gefangenen nach Deutschland zu transportiren find. Handel und Wandel liegt daher ungemein darnieder und die Lieferanten in Mannheim bieten die höchsten Trinkgelder, um nur ein paar Wagen an die Züge nach Frankreich angehänzt zu bekommen. Eigentlich liegt das Hinderniß nicht am Mangel von Waggons, als vielmehr an dem des Bedienungspersonals unv der Leitung, da ein richtiges Jneinandergreifen fehlt und somit manche Zeit nicht benützt werden kann. So ist z. B. während des Kriegs eine Eisenbahn von Bruchsal nach Germersheim hergestellt worden und zwar auf dem Straßendamme, aber sie wurde bisher nur für das Militär benutzt und ist dem Güterverkehr noch nicht dienstbar gemacht, obschon dies sehr forderlich wäre. Zu dieser Colamität kommen nun die Blattern, welche in die ganze Rheinebene eingeschleppt wurden und ziemlich stark auftreten. So hatte die Stadt Bruchsal allein 106 Krankheitsfälle gehabt unv sind dazu wieder 36 neue gekommen. Sie herrschen auch in Mühlburg unv sodann besonders an der Bergstraße oberhalb Baden, wo sie auch schon Todesfälle erzeugten. Daß sie aus dem Elsasse herübergeschleppt wurden, steht fest; vielfach aber fehlt es an Vorsicht unv gehöriger Absperrung, und wenn vor Kurzem beim Begräbnisse eines in der Nähe von Steinbach gestorbenen Vlatternkranken Pfarrer, Meßner und die Leichenbegleitung alsbald auch die Blattern bekamm, so ist doch lediglich der Mangel an Vorsicht deren Ursache. Im Elsasse schreitet die Organisation der deutschen Verwaltung vorwärts, ungeachtet der großen Schwierigkeiten, welche die Bevölkerung entgegensetzt und der verschiedenartigen Beamtenelemente, deren sich die Bevölkerung bedienen muß. Ob an die Spitze der letzteren ein süddeutscher Prinz gestellt werden wird, will ich dahingestellt sein lassen, ich wenigstens kenne keinen, der der Rolle eines Statthalters gewachsen wäre. Wenn aber für denselben ein hoher Gehalt verlangt wird, weil er Theater, Kunstanstalten u. s. w. zu unterhalten habe, so will ich bezüglich des ersteren in Straßburg nur erwähnen, daß dies nicht nothwencig ist, weil es selbst einen Fonds von 3 M.ll. Fr. besitzt. Eine Hofhaltung würde daselbst allerdings Handel unv Verkehr beleben und Vielen Verdienst verschaffen; aber in politischer Hinsicht möchte e6 sich weniger empsedlen, da gerade die Straßburger und Eljässer am meisten republikanisch gefirmt sind und an einem fürstlichen Hofleben schwerlich Gefallen finden. In Mar- kirch wurde dieser Tage das Forterscheinen der dortigen Zeitung eingestellt und zwar durch die Polizei und es könnte gar nichts schaden, wenn dies dem Mühlhausener „Invustriel alsacien" ebenfalls geschehe, denn er nährt nur die franzö- si'chen Siegeshoffnungen und gruppirt die Telegramme so, daß stets französische Siege daraus constatirt werden. Bon unseren Soldaten am Südabhange der Vogesen sind in den letzten Tagen weniger Nachrichten eingelaufen, da die Verlegung des H ruptquartiers der Postbeförderung nicht günstig war. Aus Allem geht aber hervor, daß das Werder'fche Corps Desoul nur als das zuerst zu erreichende Ziel im Auge hatte, um den am Oignon heraufziebenven Franzosen den W-'g zu verlegen unv daß es sodann nach Lure am oberen Oignon unv Dem südlichen Fuße des Ballon d'Alfar kam, indem Werder sein Armeecorps auf Der Straße von Besoul gegen Mömpelgard vorgehen ließ, wo es sodann beiVllers- Exel am Oignon einen Zusammenstoß hatte, worauf es seinen W iterrnarsch nach V Uecheoreux fortsetzte, um auf den beiden sich hier abzweigenden Straßen feste Stellung hinter dem Doubs, zwischen Jsle und Mömpelgard zu nehmen, wo er ruhig Den Gegner erwarten kann, Der von Besancon her vorrückenv, seine Vor- truppen jetzt zu Pierrefontaine und Clamout stehen hat. Emile de G rardin erzählt in seiner neuesten Flugschrift: „Les cont jours“, als Beleg von Der prahlerischen Selbsttäuschung der Delegation, eine Unterredung, Die er mit Glais Bizoin, Mitglied Der Regierung in Tours, am 5. October hatte. Auf die ihm gemachten Vorstellungen antwortete er: „Seien Sie ruhig und machen Sie sich keine Sorgen! Ich will mir Den Kopf ab- schneiden lassen, wenn vor Ende des Monats, wenn vor Dem 31. Dec. Paris nicht durch Die Loire-Armee, die bereits 300,000 Mann stark, Deblofirt ist. Ich sage Ihnen das ganz bestimmt und Sie können meine Zusage wieder rzählen." Girardin fragt: „Und wie ist diese, in Gegenwart von mehreren Zeugen eingegangene feierliche Verpflichtung gehalt,n worden?" Gegenüber Den zahlreich n Protesten gegen die Auflösung Der Generalräthe soll, wie die „France" aus einer „anscheinend sicheren Quelle" erfährt, Die Regierung einlen- fcn unv keine Provinzial-Commissionen einsetzen, ja, das Decret vom 25. Dec. überhaupt fallen lassen wollen. Dia „France" setzt hinzu: „WaS die Regierung rn Mißcrevit bringe, ist ihr Anspruch auf Unfehlbarkeit." Aber Gambetta hat wiederholt im „Siöcle" nachweisen lassen, daß Die Vernichtung Der Generalräthe eine wohl überlegte republikanische Maßregel sei; Gambetta braucht Gelv, und waS er m t Den Departemental-Commissionen bezweckt, sagte er unverholen in Dem betreffenden Rundschreiben an Die Präfecten, worin es heißt: Die Regierung hat sich Die Ernennung Derselben Vorbehalten, Sie haben mir daher nur Die Vorschläge zu machen, Die ein Decret regeln soll, Ich empfehle Ihrer ganzen Aufmerksamkeit diese Bezeichnungen Der Personen. In Den jetzigen Verhältnissen des Landes sind diese von einer Wichtigkeit, Die Ihnen emleuchten wird. Die Auflösung Der Generalräthe berührt am empfindlichst n Die großen Grundbesitzer, Denn diese sehen, daß es auf ihren E nsluß und auf ihren Gelvbeu- tcl abgesehen ist; die Mitglieder der DepartementaLCommissionen können daher, da eö sich um jene hanvelt, nur aus Den „Patrioten" genommen werden, und dies eben sind die Leute, die Gambetta braucht. Auf Der anderen Seite steht das Interesse der Sept-'mbermänner in Paris, die Gambetta's Anhang scheuen und zu fürchten anfangen, daß sie mit ihm in Den AbgrunD gezogen werden, wenn er erliegt, und Daß sie von ihm Die Diktatur entgegennehmcn müssen, wenn er siegt. Die letztere Chance hat ab,r jetzt viel verloren, und so ist es nicht unmöglich, daß von Paris aus auf Die Departementa.»CornMissionen mit Mißtrauen geblickt wird. Frankreichs innere Lage ist auf einen Punkt gelangt, daß diese inneren Kämpfe jetzt mit Aufmerksamkeit verfolgt werdm müssen. Der „Allg. Ztg." wird geschrieben: „Da JuleS Favre wegen der kritischen Vorgänge in und um Paris nicht bei Der Conferenz erscheinen kann, so ist auch die Hoffnung, daß Die FrieDensfrage auf Der Conferenz werde zur Sprache, gebracht werden, wieder als aufgegeben zu betrachten. Damit entfallen auch alle L.rstonen über österreichische Friedensvorfchläge." Der V cekönig von Aegypten beabsichtigt, Die ägyptischen Bahnen zu tier» kaufen. Einer Sanktion bedarf es zu diesem Kaufgeschäft nicht, da Die Bahnen zum Ptivatvermögen Des VlcekönigS gehören. Der Chef des Wiener Bankhauses Max Springer begiebt sich zu Den betreffenden Verhandlungen nächstens nach Kairo. Kriegsnachrichten. lieber den artilleristischen Angriff auf Paris gehen dem „Daily Telegraph" aus Versailles die nachstehenden, bis zum 10. d. reichenden telegraphischen Mit- theilungen zu: Während Der Nacht zum Sonntag feuerten die deutschen Batterien nicht allein Granaten, sondern auch Raketen in Die Stadt. Alle Batterien sind mit Munition für IS Tage versehen Die Genieoffiziere rechnen noch vor Der Erschöpfung dieses Munitionsoorraths auf die Uebergabe der Stadt. Die FortS erwiedern das Bombardement nur sehr schwach: aber die Enceinte und die Emplacements unterhalten ein lebhaftes und andauerndes Feuer. Die thatsächlich unter Angriff befindliche Front besteht aus etwa einem Viertel der Enceinte oder 23 im Ganzen mit 600 Geschützen armirten Bastionen. Die schwersten französischen Geschütze hat der Montmartre. Auf dieser Seite der Fortificationen giebt es außer in Mont Valerien nur wenige Monstregeschütze. Es wird beabsichtigt, das Hotel De Ville, das Jnvalidenhotcl und den Palast Luxembourg zu zerstören. Am nächsten Sonntag sollen 10,000 Brandgranaten nach Paris hineingeworfen werden. In Der Nacht am 8. d. nahmen 86 Deutsche durch einen Handstreich Die französische Batterie Notre Dame Ve Ciamart weg. Die Geschütze des Festungs- welkes wurden unverzüglich auf Fort Jssy gerichtet und ein lebhaftes Feuer eröffnet, welches diesem Fort Den meisten von ihm erlittenen Schaden zufügte. Die vorgeschobene Batterie unweit Clamart hat ihr Feuer eröffnet. Sie schießt eine Meile weiter in die Stadt hinein als Die anderen preußischen Batterien in diesem Theile. Aus Bordeaux wird den „Daily News" über Die Verhaftung Des ehemaligen kaiserlichen Ministers Pinard geschrieben, daß Dieselbe Durch den Obersten Bordone, Ches des Garibaldi'schen Stabes, vollzogen wurde. Pinard wurde in flagranti ertappt, als er in Autun an die Soloaten Nummern des „Drapeau" verteilte. Da er merkte, daß Die Behörden Der Republik ihm auf Der Spur waren, versuchte er, zu entkommen, indem er sich einem Leichenzuge anschloß, und so wurde durch ein eigenthümlicheS Zusammentreffen Der Mann, dessen Vorgehen gegen die Besucher von Baudin'S Grab auf Dem Montmartre mehr als irgend ein anderes dazu beigetragen hatte, Den republikanischen Geist wieder zu beleben, auf einem Kirchhofe verhaftet. Bordone schickte ihn nach Lyon, wo er jetzt tu Haft ist und wahrscheinlich wegen Aufreizung zur Meuterei in Dir Armee vor ein Kriegsgericht gestellt werden wird. _ 1 W, <4 3 ieute sottLa-lknv L welche M graß dj trotz W Moli l (djufttn, teilet Den pltngtli Alllü m Mel, <4 tm 10. jjnuüt: nach St. Malo gefi *Ä! 6» »K M C1. i»"1 »•8l,n ’“'a flttW WriW'1 8;i nlit »S f ^3,3 Silit, U 311, »* 'S w*xrv$v glitt In tiefer ! mnn-nnt °«° $>•" SeN»* SrM 0 W ton in tu I ttsfent „Uiion" »< joinbaittment ton 40, t. iitilt rt r‘ Siiftotag, ßehrn fd) mt, (MUi Helgen Kmburg Gtßkrit fano t ! tr^tn unD $ranio' A Polen, 1 lirhivtll nach aui t Capitulation von ' fagtnin in Pssrn + Sartimi Telegramm un bin Nun uno heute ^indrS ßrczrrjch AM 1 MlttMtzt« t!i Bo fo t-tz ti, (»Nllpotitf (Ut A Srinjtl, prnroncentraiionrn I Mn teerten. , + Sern, 17 hs„tk t,n ** t«< g(In ti ... J* »irttr tuf b'trächiKch, j 7 <» lu«Ud ’ tottbtn W*1 Officielle militärische Nachrichten ll I truppen und Franzosen Statt. Local-Notizen. test 283 Stecken WM 14 ' jjifi |i ttt< ■j tit Wl itt -5i nti IS ffi fall 84 226 82 Erben dahier in der hiesigen Gemarkung gelegenen Grundstücke versteigert werden. Die Grundstücke sind auch aus der Hand zu verkaufen und ertheilt nähere Auskunft Gießen, den 16. Januar 1871. Semmle r, Ortsgerichtsmann. Eeit einet Reihe von 1--------- fie für unser Publikum gleichem roie geschaffen Ut. teü Scheitholz. Eichen . Buchen und geimsch tes Prügelbolz, Eichen , Buchen und gemischtes Stockholz, • • ta 6it baben : 1 fr2 34) cm' l.ricnx ja M * i^nt, tu j^nti yn trt kritifchn Lai, se iü |ir P - - a|(t au) all f »iettr :jt: Ha mtjre» ^■genüber •' IcQ, tu tinlto« :mi r-- 25. Dtt. t:f Äijit» »•■t (Bambuia l,6Bi ter Zentral- fr iastr{)olea Holzversteiqerunq. 174) Dienstag den 24. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll in dem Bellersheimer Maikwaldc nachbenanntes Holz, unter den bet der Versteigerung bekannt gemacht rvcrdcnden Bcdtu gungen, öffentlich versteigert werden als: 59 Eicheu-Bauholzstämme von 10 bis 5.) Fuß Lauge und 15 bis 28 Zoll Durch mcsser, mit zusammen 5940 Eubiksusi; trotz des Verbots der königlichen Commandantur besuchten schäften, welche den Pcivatverkehr der Gefangenen allzu gutmüt' sircngen Arrest von längerer Dauer. (Osto^Z) , w/lcher ei'» aUbdiebt^ Stück: Brüssel, 14 3 in. Der hier klngetroffene „P^are de Nantes meldet unter . . dem 10 jjnuar: Der Prinz von Ioinville wurde zu Le Mans verhaltet unb ,ed)t reich einzufiuven. am «ach St. Malo geführt, woselbst er sich nach England einschiffte. |tn Gießen Versteigeruttgett. 157) An einem noch näher zu bezeichnenden Tage und unter speziellerer Bezeichnung sollen die den PoststaUineister Kempfs s Holzvcrsteiqerunq. 107) Im Fürstlichen Thiergarten bei Hungen kommen Dienstag den 24. d. MtS-, Morgens 10 Uhr: i dir grotzti ii « Äc'.rbru. lon?n üabtr, : »n:rn, uni nti Sein jttzi 11)133 f^cn ae^epei »rr*en( n nuffi, Kinn fe tß fl ni4H Firn mit N«. i tzlUazt, ti| Stück Eichen , Buchen-, Hainbuchen und Birken-Stämme, meist geringeren Durchmessers, von 6 —15" — 7500 Besondere Bekanntmachung. 108) Diejenigen, welche noch mit Holz-, Gras- oder Pachtgeldern von 1870 int Wücf* stände sind, werden ausgefordert, die Zahlung bis zum 2L d. Mts. zu bewirken, da alsdann das gerichtliche BeitreibungSver- fahren beginnt. Hungen, den 9. Januar 1871. Fürstliches Rentamt. Demm e. Eubikfutz, und Mittwoch den 25 d. Mts. ebendaselbst: Eichen , Buchen- und gemisch ,i)r> m, w. tqi «i Ju 81» W IU ■ i ir^cn und oeo >6 (I auf (ii ;;lnn ’ 6'«h fth ’ :rr »’ " '~n-‘ fn« 80r, eL-s <‘ont jonrs® « Unter’. 1 toure. , . - .3«ti R”- ob- r i J ’ I,c / 1,rt- fb.Dt.tt t|. Telegraphische Depeschen. a Polen. 16. 3in. An Da« hiesige Generalcomrnando erging Dem B r- nehmen nach au, telegraphischem Wege Der B-seht in W i»«««•«“ <5apilulation von Pari«, Einrichtungen zur Aufnahme von 150,000 Mann (Se- fanqenen in Posen, Glogau unD Lieguitz zu trejf.n. ..... , < k . Karlsruhe, 17. San. Die KaelSr. Ztg," veröffentlicht vlg.ndt« Telegramm an den KriegSministcr B-yer: BrevilUer«, 16. Jan., Olacht« 9 Uhr. Gestern und heuie unsere Stellungen vor Belfort gegen heftige Angriffe Des Feinde« siegreich behauptet. V-rhältnißmäßig geringer Verlust. V. ® Ü m e r. △ Paris 15. San. (per Balloapost.) Die Situation ist tn Betreff Der Wirkungen De« 'tBoaibarDementi noch unverändert. Die Finanzmisere ist im Zu- nehmen, so daß die Regierung gezwungen werden dürste, die Bank auf Staat«, forstenhvpotbek «ur Emittirung von Zwangsnoten zu veranlassen. X Brüssel. 17. San. Sn den Umgebungen der Stadt finden große Trup. penconnntrationen statt. Man versichert, daß dieselben sich auf 50,000 Mann belaufen werden. ,„ _ , + Bern 17 San. Von Pruntrut, 16. San., Abend«, wird hierher gemeldet: Heut/den ganzen Tag Kanonade nordwestlich von Montbeliard Die Deutschen besetzten im Laufe des Nachmittags öroir wieder. Abends 6 Uhr wurde das Feuer eingestellt. „ A Genf, 16. San. Man schreibt dem „Sournal de Geneve au« Bor- beaux: DW «w* W - »•*” •* I* >-» - .« «- «duldet w.rdcn. Aber da« Land leidet schwer; wenn eine letzte Anstrengung A reiten kann Darf nicht gezögert werden. Auch für Euch selbst liegt da« Heil i nur im Widerstande, N cht IM Rückzüge. Wir müssen den Feind kräftig empfan °en und aufreiben. Schaurt Euch um Eure Anführer. Zeiget, daß ihr die Sollten von Eoulmier«, Villebou, So«ne« und Vendome seid! — General L.eomt ferner sollen Mittwoch den 25. b. MtS-, Vormittags 9 Uhr anfangcnd, in demselben Walde. District Siebenbäume : 433 Kiefern- und Fichten Stamme. E Eubikfusi enthaltend, von 5'/, btS w Zoll Durchmesser und 15 bis 60 Fuv ^änge, sowie Q 108 Kiefern- und Eichen -Stangen, 659 Eubikfusi enthaltend, von 3'/r biS o ^oll Durchinesscr und 20 btü 45 Fusi Länge. Bellersheim, den 16. Januar 1871. Der Fürstliche Markmeister: Bopp .......... . Versailles, 17. Jan. General Werder behauptete sich St WWM. WWW. ****** -m 16. in feiner Sl-iiu-g W Belfort g'g-n An, „ tn 'Dtn zinken Flügel Faidherde'« umgehe und nach Cambra, vordringe,b„iffe t»eÖ Feindes. _ . . _ . um ^Dasselbe zu bombardiren. Gegen 2 Uhr begegnete ich Militär«, die von ' General Schmidt drang in der Verfolgung des Feindes, wel- SSapaume kamen, welche mich -ersichrrten, daß die Schlacht oiil.ch voni dieser\ Lavai Zurück geht, bis über Vaiges vor und machte wieder Stadl geschlagen werde und daß Die Ambulanzen den Befehl erhalten ha"en, sich Gefangene. Alen^on wurde in der Nacht vom 16. zum SSBZE LL Mchw r MÄ Vorstellungen Der verzweifelten Bevölkerung nachgegeben. (SnD. beige.) Keller Frabier, überfiel Obenobier, nahm Bagage und machte etwa Brüssel, 15. San. Der „Steile B lge" meldet au« Albert vom 14. D. £)fs.{frf 400 Mann zu Gefangenen. Am Morgen gegen 8 Uhr Abend«, Dort sei Die Avantgarde Der Nord-Armee ang kommen. Die byr euige^ wiederholt, aber vergeblich Chagey, und Mittags ÄÄ’Äi iS’w Ä“ «”• SM »ron.bOU.rd_o.» wchuch Lore W.f« zo°"d thiilt mit, daß)Redaeteure von Provinzialblättern wegen Veröffentlichung Kanonad«. Um 4 Uhr Nachmittags griff der Fbtnd den Genera von Truppenbewrzungen verhaftet worden seien. Keller mit bedeutend überlegenen Kräften an; derselbe hielt ,ed°ch '»uremburn, 15. San. Da Da« SvmbarDement Longwp« nahe bevorzu. Stelluna bei Frabier. Diesseitiger Verlust an den letzten stkhrn sch.int, siuchten Frauen unD Kinder in da. Großherzog.hum und nach dem « -^»^00 Mann todt und verwundet. telatschen Lux.mburg. m f ö von Werder. Gestern fand bei Herseranze ein Zusammenstoß zwischen ven BelagcrungS-^_______—-—-—====== gitimtn iW I , . Ajnrnei^?11 1 .Ot ter 6r- 'z -u unt w Äf du rV ' : tn attoltn „ fü , ^„btifum gleichsam wie geschaffen ist. Humaristisch.« w e ^“ä'bbejiw«*f«H tb'g 9‘DulDet, erhalten Milgiieder» et T -a' rgffeNhi > H-rr be N „ Nolte staNstnden, in " *>üt