^tQclitifd)cn ^ 3"^ ge, 1 Abdrucken an teorbe“ ist, soll 1 Wn Miii. c. in ut ^tereffenten «■it dem-ii, J«Mlt der He ’ ft^n B-cheher fn und, n®“"8 Wlch« Msgenieinde-, lmmlung Jbr, finale. mlünbed. ^avannak, San rn :c. mit ten bp rr.tn, tn haniblirz- pirie über dir hö« zieren Auskünfte, mfeU jun i-Artitn- I «•fr»flDIUwn f1T[ ^oiriono. nxzlA. •iitn. -knkani •aalen e. »5 1 LisseE ,-Ldel »* bardl'E Ser«* l ie a. »■ÄÄ NosttbnM^ ö. ff. ©■<>' !amii«dai,^ : an»* n gübffonn* oiidjoh N« * * - Preis vierteljährig 1 fl> 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig t «. 27 fr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mtt Ausnahme MontagS. ErDeditton: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsölait für den Kreis Kietzen. Nx. 190. Freitag den 18. August 1871. Bestellungen auf Den Gießener Anzeiger au<6 Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholen lassen, erhalten denselben für die Monate August und September zu 40 fr. < Zur Feier deS 18. August. Bsstzielle Kriegsnachricht. Großer Sieg unter Führung Sr. Majestät des Königs. An Ihre Majestät die Königin. Bivouak bei Rezonville, 18. August, Abends 9 Uhr. Ich habe heute die in sehr starker Stellung; westlich von Metz befindliche französische Armee angegriffen und in neunstündiger Schlacht vollständig geschlagen, von ihren Verbindungen mit Paris abgeschnitten und gegen Metz zurückgeworfen. Wilhelm. 17. August. Die Monarchenzusammenkunft in Ischl unv die Begegnung der österreichischen und deutschen Staatsmänner in Gastein steht zwar noch immer im Vordergründe der öffentlichen Discussion; jedoch scheint schon jetzt die Ansicht vorzuwiegen, daß die Verhandlungen zu keinem Resultate führen werden. In der That erfährt man denn auch aus den Mittheilungen, die von Wien nach Berlin gelangt sind, daß der österreichische Hof in den Grundzügen der Hohenwart'schen Politik, die zugleich für die Richtung der auswärtigen Politik Oesterreichs entscheidend sind, streng fest' halten, und dem Wunsche, die Hohenzollern'sche Dynastie in Rumänien aufrecht zu erhalten, keine practischc Folge geben wird. Die feudalen und clerikalen Blatter Oesterreichs sprechen schon jetzt ganz unverhohlen ihre Schadenfreude darüber aus, daß es der Bismarck'schen Politik nicht gelingen werd', den Bestand der hohen zollern'schen Filiale, die in Bucharcst errichtet worden, zu sichern. Der preußische „Staateanze'ger" ertheilt der „Norddeutschen Allgemeinen" ein förmliches Dementi bezüglich deren Haltung zur katholischen Frage. „Wenn gleichwohl — sagt das amtliche Blatt — d e Norddeutsche Allgemeine Zeitung dadurch, daß sie häufiger Mtttheilungen von amtlicher Stelle erhält, die Ver- muthung erweckt hat, daß ihr ganzer täglicher Inhalt officiösen Ursprungs fei, so ist daö ein Jrrthum, der sich in der öffentlichen Meinung hauptsächlich durch die Gegner der Regierung eingebürgert hat, welche ihr Interesse dab.i finden, vorzugsweise bedenkliche und weniger haltbare Tagesleistungen einer Redaction der Regieiung zur Last zu schreiben. Insbesondere sind die in den letzten Wochen erschienenen und, unserer Ansicht nach, der Klarheit und Einheitlichkeit, welche von gouvernementalen Auffassungen erwartet werden muß. mitunter entbehrenden Erörterungen der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung über die Stellung der Regierung zu der CentrumSfraction des Reichstages und zur katholischen Frage auf den Werth zurückzuführen, den sie als Meinungsäußerungen der Rcdaction beanspruchen." — Darnach scheint im Bundeskanzleramt der Wmo für die Katholiken jetzt wieder günstiger zu wehen. t Schon gestern haben wir die aus französischen Quellen stammende Nach richt, betreffend die Verhandlungen über die Zahlung der franchsischen Kriegsentschädigung unv die daran sich knüpfende Räumung der Departements Seine, Oise, Seine-et'Marne rc., als unrichtig bezeichnet. Thatsächlich hat das französisch- Gouvernement Vie Zahlung in Wechseln mit 3 MonatSsicht für die dritte Halde Milliarde vorgeschlagen, und Thiers hat dann allerdings noch den Antrag gestillt, die vierte halbe Milliarde ebenfalls jetzt ,n Wechseln zu zahlen. Diese Summe ist bekanntlich erst am 1. Mai 1872 fäll-g unv nach ihrer Zahlung revucirt sich die OccupationSarwee auf 50,000 Mann. Nach Lage der Sache würde sich also, wenn Vie dritte halbe Milliarve anstatt erst am 31. December sofort bezahlt würde, die OccupationSarmee in die Ehampagne und das französische Lothringen zurückziehen, wo sie vis zum 1. Mai 1872 auf der jetzigen Stärke von 150,000 Mann bleiben würde. Gelingt es indeß Herrn Thiers, feinen zweiten Vorschlag durchzubringen, so würde sich die Occupation-arrrne auch sofort in die Ehampagne zurückziehen und eine Reouction auf 50,000 Mann erfahren. Bis jetzt ist jedoch nur wenig Aussicht vorhanden, daß dies Bestreben Frankreichs guten Erfolg haben wird, unv ein solches Fehlschlägen würde sich das französische Gouverm ment einzig unv allein selbst zur Last legen müssen. Wie officiös nämlich nach Berlin berichtet wird, nehmen die Friedensverhandlungen in Frankfurt o. M. durchaus keinen erfreulichen Fortgang, da die französischen Bevollmächtigten nur Wünsche unauf- börlich geltend machen, ohne unsere Wünsche auch nur annähernd zu refpectiren. FrauzösischerseitS scheint man in dem Wahn zu leben, daß Deutschland die Pflicht des Entgegenkommens habe, und so dürfte sich auch bei der mangelnden Gcneigt- bOt zu irgend welcher Gegenleistung die Initiative in Betreff des Modus der Räumung des besetzten Gebiets als nicht sehr fruchtbar erweisen. Deutschland trachtet auf den Frankfurter Verhandlungen in erster Reihe darnach, Erleichterungen für Elsaß zu erlangen; finden diese Wünsche auch ferner nicht bas mindeste Gehör, so macht man sich darauf gefaßt, daß die Verhandlungen, die bereits augenfchein- lich ins Stocken gerathen stnv, gänzlich abgebrochen werden. Frankreich wird sich die fühlbaren Conlequenzen einer solchen Eventualität allein zuzuschreiben haben, während Deutschland glücklicherweise in der Lage ist, auch diesem Zwischenfalle mit voller Ruhe entgegensehen zu können. Durch kaisrrl. Ordre ist bestimmt worden, daß den verheiratheten oder einen eigenen Hausstand führenden activen Offizieren und servisberechtigten Beamten der OccupationSarmee in Frankreich von dem Friedensschluß, ab für die Dauer ihrer Betheiligung an der Occupation die Miethsentschädigung ihrer letzten Heimatbs- garnison unter Anrechnung der etwa durch das Reglement vom 13. August 1855 bereits gezahlten Servisunterstützung gewährt werden soll. Denjenigen dieser Offiziere unv Beamten, welche während des Kriegszustandes ihre Garnison im „immobilen" Zustande haben verlassen müssen, ohne dort im Genuß einer Dienst. Wohnung gewesen zu sein, soll bei Führung des vorgeschriebenen Nachweises die Miethsentschädigung für die ganze Dauer ihrer Abwesenheit, unter Anrechnung der etwa schon empfangenen Servisunterstützung, und^war so lange sie nicht die ganze Felvzulage bezogen haben, nachträglich angewiesen werden. Es ist darauf aufmerksam zu machen, daß Jeder, der nach seiner Entlassung vom Militär einen Versorgungsanspruch geltend zu machen berechtigt ist, dies nur thun kann, wenn er sich damit an den Bezirksfelowebel rcsp. an das Landwehr- Bezirks-Commando, wenn dasselbe am Orte ist, wendet. Der Antragsteller hat zur festgesetzten Zeit die Beweisstücke, durch welche er feinen Antrag unterstützt, vorzubringen. Wer wegen Krankheit sich nicht persönlich melden rann, hat dieS unter Bescheinigung zur Anzeige zu bringen, worauf die Ortvbehörde die Anträge annimmr und weiter befördert. t Dem Kaiser ist jetzt ein Vorschlag unterbreit t worden, wonach die Forts von Metz fortab die Namen unserer bedeutendsten Heerführer tragen sollen; auch die Inschriften an militärischen Bauten, Kasernen rc. sollen verändert werden unv zum Beispiel auf dem genannten Werke statt der Tafel „begonnen unter Kaiser Napoleon 1867" fortan die Worte zu lesen fein: „begonnen 1867 zu Preußens Trutz — vollendet 1871 zu Deutschlands Schutz!" Von kompetenter Stelle wird vor einem Auswanderungs-Speculanten W. Hippinson gewarnt, der es im Auftrage der peruanischen Regierung unter- nvmwen hat, 10,000 Einwanderer weiblichen Geschlechts in Peru einzusühren. Die sich verlocken lassen, werden es sicherlich bereuen. Neueren Nachrichten aus Frankreich zufolge ist es bestätigt, daß Marquis ve Gabriac in Berlin Weisung erhalten tot, sich mit den deutschen Behörden über die Wahl geeigneter Persönlichkeiten zur Besetzung französischer Consulate in Elsaß- Lolhringen zu verständigen. Definitiv feststehend wird betrachtet, daß in Mühl- Hausen ein solches Eonsulat errichtet wird, dagegen ist dies in Bezug auf Straßburg noch unentschieven. Es dürfte die Annahme gerechtfertigt sein, daß nach Er- lcdigung dieser Frage auch diejenigen in Elsaß-Lothringen seßhaften Personen, welche ihre Pensionsberechtigung aufrecht erha'ten zu sehen wünschen, ohne zu einem Verlassen ihres Aufenthaltsortes gezwungen zu fein, dann ebenso reuissiren werden, wie die Inhaber französischer Rententitel, deren Zinsen von bestimmten Bankhäusern in Straßburg, Metz, Eolmar und Mühlhausen zukünftig auSgrzahlt werden sollen. Auf Schloß Zabern befand sich eine Art Stift für Offizierswittwen, duffen Ins-ffen nach dem Friedensschlüsse von der französischen Regierung die Weisung erhielten, den Ort zu verlassen, wobei ihnen gleichzeitig eine geringe Reisevergütung und eine sehr kleine Summe ausgezahlt wurde. Sie wandten sich mittlerweile an die deutsche Regierung mit der Bitte, daß man ihnen doch das Mobiliar, in welchem flk feit Jahren gewohnt, überlassen möge. Auf Befürwortung des Generalgouver- neu- s Grafen Bismarck-Bohlen soll, wie aus Paris berichtet wird, dies jetzt geschehen unv das Schloß selbst möglicherweise in ähnlicher Art den Wittwen deutscher Offiziere als Aufenthaltsort zur Verfügung gestellt werden. t Wenn auch noch nicht entschieden ist, welches Gewehr in der deutschen Armee eingeführt werden soll, so steht doch bereits fest, daß die neue Kriegswaffe ein Hinterladungsgewehr fein wird, bei welchem die Entzündung durch einen directen Schlag des Hahns auf die Außenfeite der Patrone erfolgt. Wahrscheinlich wird man sich für irgend ein Rcpetirgewehr entscheiden. Aus dem Bistbum Ermeland wird der „Volkszeitung" geschrieben: In diesen Tagen sind die Erzpricster von Ermeland zu ihrem B-schof nach Frauenburg be- schieden worden, um, dem Vernehmen nach, in der Dr. Wollmann'schen Angelegenheit weitere Beschlüsse zu fassen. Es soll eine Deputation an den Minister oder gar an den Kaiser in Aussicht genommen sein. Aus Buenos Ayres vom 8. Juni wird der „Schlesischen Ztg." geschrieben: Gestern Nachmittags 2 Uhr hat der kaiserliche Ministcrresident für die La-Plata» St aten, Herr Le Maistre, sein Beglaubigungsschreiben als Vertreter des Deutschen Reichs dem Präsidenten der Argentinischen Republik in öffentlicher Audienz überreicht. Der Präsident hatte ihn zu dieser Feierlichkeit von dem Unterstaatsfecretär des Ministeriums des Auswärtigen und von zweien seiner militärischen Adjutanten in einem vierspännigen, von fünf reichgalonnirten berittenen Leibgarden cscortirten Staatswagen abholen lassen. Vor dem Regierungsgebäude bildete eine Abtheilung Sergents de Ville Spalier und ein am Portal postirtes Musikcorps empfing den Gesandten mit den Klängen der argentinischen Nationalhymne. Bei dem günstigen Wetter hatte sich auf dem Platz ein zahlreiches Publikum eingefunden; die Fenster und Balcone der umliegenden Häuser waren dicht besetzt. Die Bevölkerung der Hauptstadt schien den Hergang als ein tntercssantcs Ereignitz anzusehen. An der Thür der oberen Räume des Palastes machte der Minister des Auswärtigen die Honneurs und geleitete den Gesandten in den großen Empfangssaal, wo der Prä- fldent Dom Domingo Faustino Sarmiento, der im Jahre 1846 im Auftrage seiner Regierung die preußischen Unterrichtsanstalten besichtigte und in Berlin sehr zuvorkommend aufgenommen worden war, inmitten seiner Minister und der Generalität, umgeben von Beamten aller Klassen, den Repräsentanten Deutschlands stehend erwartete. Die Rede, welche nun Herr Le Maistre vortrug, wurde in deutscher Sprache gehalten, da derselbe wußte, der Präsident werbe in spanischer Sprache crwiedern. Diese Erwiederung gilt hier allgemein als besonders warm und deutschfreundlich, und ist es auch, zumal wenn man bedenkt, welche Reserve der Präsident in Rücksicht auf die Kritik der immer schlagfertigen und wachsamen Opposition sich aufzuerlegen hat. Die fremde Diplomatie als solche ist hier, wegen der steten schweren Reclamationen, die von ihr auSgehen, schon an sich kein Gegenstand der Vorliebe; der Vertreter Deutschlands hat aber noch die besondere Ungunst gegen sich, welche die Bewohner eines Freistaats lateinischer Race in Betreff des monarchischen und germanischen UeberwinderS der französischen Republik empfinden. Der Präsident, von HauS aus Gelehrter und besonders Schulmann, wie derselbe denn auch seine vorzügliche Sorgfalt der Hebung des UntcrrichtSwesenS widmet, hat neuerdings eine Anzahl deutscher Professoren an die Universität Cordova berufen, wo sechs neu errichtete Lehrstühle für Naturwissenschaften mit Deutschen besetzt werden sollen. Hierauf spielt dre Erwiderungsrede Sarmiento's an, die auch den Vorstand des hiesigen naturwissenschaftlichen Nationalmuseums, Professor Dr. Burmeister, erwähnt, als des „preußischen Gelehrten und Nach- folger- Humbvldt's." Friedberg, 16. August. Am Montag Nachmittag brachte uns ein starkes Gewitter heftigen Sturm, Regen und Hagelschlag. Die in der Größe von Haselnüssen oder Eicheln niedergefallenen Hagelkörner zerschlugen nicht wenige Fensterscheiben, im Gebäude des Schullehrer - Seminars allein 86; der im Felde verursachte Schaden soll jedoch nur sehr unbedeutend sein. Marburg, 12. August. Der Professor Dr. Carl Justi von hier hat einen Ruf an die Unlversität Kiel erhalten und angenommen. Derselbe wirb wohl schon vom nächsten Semester an in Kiel lesen. Berlin, 14. August. Der Geh. Regierungsrath Stieber erläßt folgende Erklärung: „In einem Artikel der „Elberf. Zeitung" wird ein vorübergehender Besuch, welchen zwei Mitglieder meiner Familie unter höchst gefahrvollen Umständen mir nach langer Abwesenheit vom Vaterlande in Versailles zur Negulirung dringender Vermögensverhältnisse gemacht haben, ohne allen Zusammenhang benutzt, um ein angebliches Zusammenwirken zwischen mir und dem in letzter Zeit so vielfach geschmähten (?!) Zeugen Hentze öffentlich hervorzuheben. Dies veranlaßt mich hier zu der Erklärung, daß der rc. Hentze eine mir völlig unbekannte Person gewesen ist, von welcher ich niemals, weder mündlich noch schriftlich, weder direct noch indirect, irgend eine Mitteilung empfangen habe. Derjenige Beamte des k. Polizei - Präsibtt zu Berlin, welcher damals die Verhandlungen mit dem rc. Hentze ausschließlich geführt hat, war, wie sich dies aus dem amtlich publicirten stenographischen Berichte des Hochverrathsproceffes wider Dr. Ladendorf u. Gen. (Berlin, Verlag bei W. Hayn, 1854) deutlich, z. B. Seite 102, 177, 184 u. s. w. ergiebt, mein Amtsvorgänger, der Polizeidirector Schulz." Berlin, 15. Aug. In Betreff der von London über Hamburg gehenden Goldsendungen an die Reichshauptkaffe in Berlin erfährt das Hamburger „Frcmden- blatt", daß die Goldbarrensendungen noch für den ganzen Monat fortdauern werden, dergestalt, daß allwöchentlich zwei Dampfer mit jenen Abschlagszahlungen eintreffen, und zwar jedesmal 100 Kisten ä 5000 Lstr. Zur Bewachung ocr Transporte hat sich das Oberpostamt an die Militärbehörde gewandt, welche die erforderltchen Mannschaften in Hamburg bis zum Abgang des Zuges stellt. Eine Begleitung durch die Polizeibeamten findet weiter nicht statt. München, 14. August. Graf Hegnenberg-Dux wurde gestern vom Könige auf Schloß Berg in zweistündiger Audienz empfangen. München, 14. August. Graf Bray ist unterm 22. v. M. zum Gesandten am österreichtsch-ungarischen Hofe ernannt worden. (N. K.) München, 16. Aug. Fürst Bismarck ist heute Vormittag 9 Uhr nach Salzburg abgereist. Die Minister v. Lutz und Pfretschner begleiteten ihn an den Bahnhof. München, 16. Aug. Das „Süddeutsche Correspondenzbureau" meldet über den gegenwärtigen Stand der Cabinetskrisis Folgendes: Die Uebernahme des auswärtigen Ministeriums durch den Grafen Hegnenberg-Dux ist gesichert und feine Ernennung unmittelbar bevorstehend. Derselbe übernimmt wahrscheinlich auch die Geschäfte des Handelsministeriums. Das Ministerium des Innern übernimmt wahrscheinlich der Regierungspräsident der Pfalz, v. Pfeufer, das Justizministerium der Oberappellrath DegrigniS. Die Verhandlungen mit beiden find indessen noch nicht abgeschlossen. Die Minister v. Lutz (Cultus), v. Prankh (Krieg) und v. Pfretschner (Finanzen) verbleiben auf ihren Posten. Königsberg, 11. August. Es geht doch nichts über die russtscherseitS getroffenen Maßregeln gegen die Verbreitung der Cholera-Epidemie. Wie man der „K. H. Z." aus Wilna z. B. meldet, find dort sämmtliche Mineralwasserbuden streng geschlossen worden, während freilich die unentbehrlichen — Schnappöbutiken Tag und Nacht offen stehen. Diese moskowitische Unvernunft würde uns wenig kümmern, wenn wir nur selber nicht durch vermehrte Einschleppung der Seuche als nächste Nachbarn darunter zu leiden hätten. — Am 9. August find beim Polizei-Präsidium als an der Cholera erkrankt angemeldet 23 Personen, als daran gestorben 13. Gastein, 14. Aug. Graf Beust hatte eine anderthalbstündige Audienz bei dem deutschen Kaiser. Fürst Bismarck wird Mittwocb, den 16. d., Abends hier ankommen. Der Curort ist überfüllt. _ 131 A"gust. Der Schlag ist gefallen! Der Krieg ist erklärt! Das *~ortc' denen die deutschen liberalen Blätter die neuesten Maßregeln Pf* ^In!?er SE? Hohenwart begrüßen. Sie kündigen zu gleicher Zeit den ent» schlossenvsten Widerstand von acht Millionen in Oesterreich lebender Deutschen au. Und wenn es diesen gelingt, Abgeordnete ihrer Gesinnung in den schon am 14. September neu zu eroffetenten Reich-rath zu wählen, so steht es mit der Zwei- drittel-Majorität, deren das Ministerium bedarf, um den Föderalismus einzuführen, sehr mißlich aus, obgleiih hierzu, und nur hierzu, die Czrchen in den Reichsrath eintreten wollen. Die 6cntscheibung liegt daher in den rein deutschen Provinzen. Das Tagblolt bemerkt: „Wählen diese verfassungstreu und freisinnig, und halten ihre gewählten Deputaten fest zusammen, so kann das Ministerium nichts durchsetzen, was die Verfassung schädigte, außer durch einen Staatsstreich, und voraus- fetzen, daß die Krone ihren Ministern zu einem Verbrechen freie Hand lassen würde, dürfen wir als Bürger einer konstitutionellen Monarchie nicht. Siegt dagegen das Ministerium bei den Wahlen in den deutschen Provinzen, da« heißt, setzt es eine gehörige Anzahl clerifaler Eandidateu durch, dann steht es im Belleben der Regierung, jede beliebige Maßregel durch das Abgeordnetenhaus burchzudrücken, und im Herrenhause kann ein nur Halbwegs energisches Cabintt schließlich immer haben, was es begehrt. Czechische Deputirte aus Böhmen, klerikale aus den Alpenprovinzen , das ist'S, was das Ministerium braucht, ein Weniger würde cs zu Grunde richten." Die Vorstadt-Zeitung schreibt: „Oesterreich steht nunmehr vor der schwersten Krise, die es jemals durchzukämpfen hatte. Die Clerikalen und die Feudalen rücken an zum Sturme gegen das verhaßte SwatSgrundgesetz; schon sehen sie dasselbe in allen Fugen erzittern, schon zweifeln sie nicht mehr daran, daß es ihnen glücken werde, den stolzen Bau, in welchem alle Völker neben einander wohnen und für die freiheitliche Entwicklung des Staates wirken sollten, in Trümmer zu zerschmettern, so daß „kein Stein auf dem anderen bleibe". Von der Gefahr, welche diese Parteien über Oesterreich herausbeschwören, wollen sie nichts wissen; sie sind die privilegirten Retter Oesterreichs, und was die acht Millionen Deutsche anbetrifft, die bei der Rettung ins Gedränge kommen, nun, viese sind gerade gut genug, die Kosten des Ausgleiches zu bezahlen. Nun gilt es also für die Deutschen, zu sorgen, daß diese Arbeit niemals fertig werde; es gilt, den Beweis zu liefern, daß es unmöglich ist, die Deutsch-Oesterreicher unter das Joch der Slaven zu beugen, es gilt, die Achtung, die man den Deutsch- Oesterrelchern versagt, wieder zu erzwingen. Die Slaven fordern sie heraus und kündigen, tm Bunde mit den ultramontankn Mächten, ihnen den Krieg an. Die Deutschen sind bereit zu diesem Kriege, sie werden ihn durchfechten mit einer Energie, die nichts zu wünschen übrig lassen wird." Die Neue Freie Presse bemerkt: „Die Staatsregierung will eine Anleihe aufnehmen und kann dem jetzigen Reichsrathe die Zustimmung nicht ablocken , ein verfassungswidriges Skandal - Anlehen . wie unter Belcredi, wäre nicht mehr durchführbar, das Kunststück, Geld zu nehmen, wo man es findet, würde weniger an Skrupeln als an der Unmöglichkeit des Findens scheitern; die Regierung mag den Parlamentarismus noch so sehr mißachten, sie muß um ihrer Fortfristung willen einen gefügigeren Reichsrath schaffen." Auch dieses Blatt spricht bas Vertrauen zu einem kräftigen Widerstande der Deutschen aus. Es fällt sehr auf, daß die Maßregeln des Ministeriums Hohenwart von Kaiser Franz Joseph unmittelbar vor der Zusammenkunft mit dem Deutschen Kaiser getroffen sind. Das feudale „Vaterland" meint; „In Ober-Oesteneich und Salzburg kann man ausgleichsfreundlicher Majoritäten gewiß sein. In Steter- mark wird sowohl die katholisch-conservative, als auch die slovenische Partei eine bedeutende Verstärkung erhalten." Auch für Tyrol erwartet es eine Verstärkung der Ausgleichspartei. Lemberg, 13. August. Der Polentag hat soeben begonnen; die Betheiligung von Seite der Fremden ist eine geringe; etwa 30 sind aus Preußen, ebensoviel aus Schlesien und gegen 200 aus Galizien eingetroffen; aus Rufsisch-Polen ist Niemand anwesend. Die Stadtbevölkerung blieb vollkommen theilnahmslos. (Pr.) Metz, 11. August. Der hiesige neue Municipalrath hat am 9. seine erste Sitzung gehalten. 26 Mitglieder waren anwesend, 2 meldeten schriftlich ihre De- misston an auS Gesundheitsrücksichten. Die Anwesenden gaben jeder einzeln das Versprechen ab, die Functionen, für Die sie erwählt worden, treu zu erfüllen. In einer Sitzung vom 10. wurde die Mittheilung entgegengenommen, daß ein den 8483 um Metz gefallenen französischen Soldaten errichtetes Denkmal wahrschein- lich Ende dieses Monats vollendet fein wird. (Straßb. Z.) Newyork, 15. Aug. Zufolge eines Berichtes über die Lage des Staats- schatzes zu Ende des vergangenen Semesters überstiegen die Einnahmen die Aus- gaben um 91 Millionen Dollars. Local-Natizen. Beschlüsse aut< Der Sitzung des Gemeinderatvs vom 10. August 1871. Anwesend: der Großherzogliche Bürgermeister Vogt und die Gt'meinderathSmilglieder Felfing, Haustein, Heß, Nagel, Wenzel, Wallenfels, Körber, Ricker, Bücking, Silbereisen und Löber. 1) Wegen der von dem Schulinspector angeregten Anschaffung eines Blitzableiters auf die Schule im Oöwald'schen Garten wurde beschlossen, die Sache bei Berathung des Voranschlags für 1872 in weitere Erwägung zu ziehen, und fich über die beste Methode der Anlegung bei hiesigen Autoritäten zu erkundigen. 2) Den Lehrern Römer und Schäfer wurden für ertheiltcn Unterricht an der neu errichteten 5. Elasse der Stadtmädchenschule eine außerordentliche Vergütung von je 15 st. bewilligt. 3) Der Gemeinderath ertheilte dem Vorschläge seines Vorsitzenden, die der landwirthschaft- lichen Lehranstalt schon früher bewilligten 5 Normalmorgen Versuchsfeld nach deren Wunsch am alten Anneröder Weg zu überweisen, seine Einwilligung. 4) ES wurde die von der Oberförsterei Gießen beantragte Beschaffung von Metermaaß stäben für die Forstwärter und Holzsetzer der Stadt zum Preise von 1 st. 45 fr. das Stück genehmigt. 5) Ein Gesuch mehrerer Häuserbesitzer um Pflasterung der kleinen Sandgasse wurde zmück- gesetzt, weil eine Beschlußfassung erst dann erfolgen kann, wenn zuvor festgestellt ist, wie weit fich das Eigenthum der Stadt an die fragliche Gasse erstreckt. 6) Statt einer neuen Spritze, welche im städtischen Voranschlag für 1871 vorgesehen ist, hatte der Stadtbaumeister die Anschaffung eines Wasserzubringers als zweckgemäßer vorgeschlagen und bemerkt, daß fich in Wetzlar ein solcher Apparat befinde. Mehrere Mitglieder deS Gemeinde raths erboten fich hierauf, von solchem unter Assistenz deS Stadtbaumeisterö Groß Einsicht zu nehmen. 7) Verschiedene Anschaffungen für die Stadtschule, im Betrage von 6 fl. 30 fr., wurden genehmigt. 8) Ein Anerbieten des Zimmermeisters Ruckstuhl, an die Stadt Gießen sein an der Pipp'schen Schanze belegeneS Befitzthum zur Erweiterung des SchoorfahrwegS anzufaufen, soll, nachdem der Gemeinderath Augenschein an Ort und Stelle genommen, in Erwägung gezogen werden. 9) DaS rasche, somit wirksamere, Begießen der Straßen auf dem Seltersberg unterlag seither dadurch einer besonderen Schwierigkeit, daß der Gießapparat an dem Schoorgraben, in der Nähe des Neustädter Thoreö, also zu weit entfernt von oben erwähntem Stadttheil, ij. füllt und wegen der bedeutenden Steigung des Weges nur langsam an den Ort seiner Bestimmung gebracht werden könnte. — Großh. Kreiö-Amt Gießen halte hieraus Veranlassung genommen, s die Verwaltung der Main Weser Bahn zu dem Anerbieten zu bestimmen, das für den obenerwähnten ^Theil des SelterSbergs nöthige Wasser gegen eine geringe Vergütung abzugebeu. — Diese- Anerbieten wurde von dem Gemeinderath aeeeptirt. Amerik. Bonds ßorsennt 16. Aoi ; 3Vt°/ Bayer. 5% 4'/2°/o 40/0 tJal Würtemb. 4‘/j Baden 4'/?/o 0 Oesterr. Sdber Papien * M/n M- Spanier, neues ' Xt frankf. Bank Frankf. Verei Darmst. Bank Wien Bankac Galizien 2431 Besondere Sefa 3453) Die A SiWMgs-Ges gkli-bt der Prov Quartal 1871 ii Montag i Dorn m örtlicher Li MH in dem iMM werden Gießen, am 1- Der Präsident E der Pr 1 Al°ckcho Tech Serfteigerui: . 3373) Der Nfe gehörig c Oßlftr. Flache v Dienstaa Per hiesigem $ Wn versteig Gießen, den Grotzherzox ssreito V ^f hiesiger Wer gut Deutlich versteil g^Nufeck, Q[ ^herzogliche steilo 1616) Br >v°in in be len 8? X 5 lMvckneie 8 'Uppenkr L ä?? 3»ti. 1 >° tu $• *.5 >*';• -- ° 8.hrt, ta 2" 4 '■"» Daten, J ° »Mt:« » Ht Ultnfaltn un6 »it l»°° taran, “ $cl[" ntbtn (it. *a"‘ Bl'l» foBtrn, -‘!rta Netto* iöon 48ct«, ttoOtn (ie dir acht "kk fcmatn, BDD ^un gift ili fntig werte; cz ■«'LiBtTrtiin unter ' ca6 ttn Deutsch, "tmi sie hnaus und r» Äncg an. Die rn ®ii rinn Energie, W bemertt: ffIie rrtz'Skll Sieichsrathe i^l'Lniehen, »it @flD ju nejven, i llnvöglichfeit des f uoch so sehr witz. Anchttath schassen.' ’it‘.Tratte dn Dttt» nimuie Hohenm i an tcia It* Cta'Ctjkntij nD j (ni Ja Stein- creoiichr Partei tut es nat Strflärfung i; krr Lrthnligv2tz f reojen, ebensoviel A ÄifiiMoltn iß itti HeünabwtloS. (W ÜL 9. seine tlßt ei schriftlich ihn De* le jeder titeln m tret ji nfüöni. 3d -sev, taj nn ken leifial »Erschein' t tage ttl etaate- 5nu|eti kit W* utid /4 Kurhess. 4% n 91 Vs Gr. Heß». 5% Obi. 103 » „ 4% » 95V, . , 31/«% n - Bayer. 5oo. Juni 1870 abaelanfcnen 22teu (^ZcschaftSjatzreS: Es nun bitt in gcnanntem Jahre 3971 neue Anträge für eine Versichcrnnaso VOn ^,^18,200. eingereicht, wovon 419 abgewicsen, dagegen 3552 für eine Vusicherunassumnie von Fcs. 41,415,425 angenommen würben. Hierdurch ist die Ge- sammtzabl der VerstcherungS ° Vertrage nuf 23,945, für e4nc Total. Berücke rungS Summe von Fcs. 236,579,375 gestiegen. ’ Prämleneinuahmer Fcs. 9,095,937, einschließlich Fcs. 1,454,210. 20 ES. für neue Prämien, wodurch sich ml# dem Zinserträgnift von FcS. 1 363 488 45 Es für angelegte (Kapitalien eine Gesammt-Brutto-Einnahme von Fcs 10 459 W 45 Es. ergibt. ' ' Bergmännischer Verein. 3455) Die Unterzeichneten glaubten einem längst gefühlten Vedürfnisse abzuhelfen, indem sie einen Verein zur Beförderung und Besprechung berg- und hüttenmännisiher Fragen und Interessen für die weitere Umgegend von (Ziesten mit Sih daselbst gründeten. Diejenigen Herren, welche demselben beizutreten wünschen, wollen sich wegen der Statuten an den derzeitigen Geschäftsführer des bergmännischen Vereins, Herrn Earl Pütz, Givil - Ingenieur in Gießen, wenden. Gießen, den 15. August 1871. Tludre, Berg-Ingenieur in Diez; Chdliuö, Berg Verwalter in Ossenheim; Dröscher, Ingenieur zur Aßlarer Hütte; Eich, Jngeniimr in Geiß-Nidda; van Heese, Grubenbesitzer in Grünberg; Kleinschmidt, Ingenieur in Butzbach; Kröber, Verg- Juspektor in Reichelsheim; Tecklenburg, Bergmeister in Bad Nauheim; Trapp, Berg Verwalter zur Obermühle; Emmerich, Grubenbesitzer, Noll, Rentner, Pütz, (Sivil Ingenieur und Dr. Streng, Professor, in Gießen. E. Marlitl's neue Erzählung: „Das Haidepriinelrchen." Leipzigs Inden-Ecke. Erinnerung an das alte Leipzig. Von Otto Moser qnu grr.. bi düng: Das Georgenhaus und die Heuwaae in Letviio Püttncr. - Ein Jubelfest im Norden.0 Von S sSchluft Pfalzer Potsdam. Von A. B. (Schluß.) — <*m fio* nmm r 7 n 0 r e n. O iginalzeichnung von Fritzmann. - Blätter und Blüthen - Ein beim Eomponifteu der „Wacht nm Rhein". Von V. - Das Wunder in der WeM taschc. Von T. D. - Wehrmanns-Denkmal. - In ÄiÄS: ____________________________________ (Die Gartenlaube Nr. 32.) ! Mill?' "U6 !»>, kJ1**», S »i "I t Di! A el*fl in f(l g1 Mfriitftn «Wog und ( •« Bmninng l'wmn. 3n( "««mi, teitt t '11 ’fHftn Bli • 9-m unb tll "««orfen tin ** um ti( « 11 w S'ir $0bc6fnllc mürben eiqschlichllch Dom.» (Gewtnnmithcil) FcS. 3,470 084 Mit u*M1“ ,W)M'®Ä“rt" 3luanobl'" blr W'W Tev Gesammt-Reservefond beträgt Fcs. 33,690,359. 3 Es. sich°r.-.? ;m VerBun/^'° S.C8' Y-000-000 n" bic 11111 Gewlnnantheil 'M- Ptospecte und alle weiteren Aufschlüsse werden erthetlt von der General Agentur für das Großherzogthuin Hessen- E. Bornn in Darmstadt, sowie von dem Agenten der Gesellschaft in Gießen: S. FI 6 r 61) c i m. I. M. Schulhof, , .... . c , am Nathhaiis. lanmahriqen Aufenthall in Amerika bin ich jm Stande ledem Auswanderer die beste Ausknnst zu ertheilen. I'. 8. Wechsel für Amcrika werden zum Tngcscourse baldigst besorgt. (618) Der General-Agent: _____H. List. ?®XufÄ ^lt-ich die Preußische National-Versiche- bedeutenden^ Hn eincin Grund - Capital von 3,000,000 Thlrn und ®ft6cn' ben 6- 31,11 1871 ■ Emil Mail, Hutmacher. 3458) Ein ordentliches Mädches, welches nur nach Dninistadt geben will, wird sofort gesucht. Das Nähere bei Ph. Walther. 3426) Es wird sogleich ein junges Mädchen zu leichten häuslichen Arbeiten für die Tagesstunden gegen gute Bezahlung gesucht. Das 9taHere bei der Exped. d. Bltts. 3463) Ein gewandtes Mädclum, welches alle Hausarbeiten verrichten, sowie auch lochen kann, wird gegen guten Lohn zu Michaeli gesucht. Auskunft ertheilt die Exped. d. Bltts.______________ 8464) Ein zuverlässiger Knecht sofort ge- suchl von___________H. E. Iughardt. 3457) Sonntag den 20. August: Kirchllieihfest in 911 b